SMI im Juli

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hessfa
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SMI im Juli

@ phonak

hier siehst zu realtime kurse....zu oberst...

http://money.cnn.com/

Es ist gescheiter, 15min. pro Tag über sein Geld nachzudenken,

als 8 Stunden dafür zu arbeiten

Friederich
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Phonak44 wrote:

sorry hab kein realtime.

wo steht der DJ momentan???

danke

Den DJ kann ich z.Zt. nicht mehr ernst nehmen: diese Bocksprünge, innert wenigen Minuten 1% tiefer!

Ich rechne allerdings, dass wir am Montag einen grünen Tag haben werden. Die Wochenendverkäufe sind durch.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

strom5514
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Friederich wrote:

Phonak44 wrote:
sorry hab kein realtime.

wo steht der DJ momentan???

danke

Den DJ kann ich z.Zt. nicht mehr ernst nehmen: diese Bocksprünge, innert wenigen Minuten 1% tiefer!

Ich rechne allerdings, dass wir am Montag einen grünen Tag haben werden. Die Wochenendverkäufe sind durch.

friedrich,

was meinst du mit wochenendverkäfen??

hmmmmm ja eben genau mit diesen bockigen sprüngen, darum bin ich eher sehr skeptisch. ich denke da steckt eine grosse mänge unsicherheit dahinter, und das zu gunsten des negativen....

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

yzf
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Das sind Verkäufe vor dem Wochenende. Aber ist eigentlich ja selbsterklärend :roll:

Geht mit Gott, aber geht!

strom5514
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yzf wrote:

Das sind Verkäufe vor dem Wochenende. Aber ist eigentlich ja selbsterklärend :roll:

was haben verkäufe mit dem wochenende zu tun. wennich s so verstehen muss ist es doch absoluter schwachsinn.

man könnte ja den eindruck bekommen das M:D:M: grün sein müsste D: orange und F: tief rot.

das wäre ja ein system meine lieben leute. und das gibt es ja nicht an der börse...

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

strom5514
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strom5514 wrote:

yzf wrote:
Das sind Verkäufe vor dem Wochenende. Aber ist eigentlich ja selbsterklärend :roll:

was haben verkäufe mit dem wochenende zu tun. wennich s so verstehen muss ist es doch absoluter schwachsinn.

man könnte ja den eindruck bekommen das M:D:M: grün sein müsste D: orange und F: tief rot.

das wäre ja ein system meine lieben leute. und das gibt es ja nicht an der börse...

Ach vergisst es.....

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

learner
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Friederich wrote:

diese Bocksprünge

sind etwa so:

http://www.youtube.com/watch?v=BuhUJeBtdLE

oder auch so:

http://www.youtube.com/watch?v=hp7pMvwnul0

Es gibt noch Schlimmeres.

strom5514
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learner wrote:

Friederich wrote:
diese Bocksprünge

sind etwa so:

http://www.youtube.com/watch?v=BuhUJeBtdLE

oder auch so:

http://www.youtube.com/watch?v=hp7pMvwnul0

learner smile.... nein kann ich nicht zustimmen. weiss du, im film schlagen sie hart auf wie du ja selber siehst. aber die indexe machen dieses zurzeit nicht..

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

yzf
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ja, genau so Lol

Geht mit Gott, aber geht!

Fawi
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Crash oder nicht

Für mich ist ds ein Crash auf Raten, nicht so der typische, heute rot morgen tot sondern der leise, schleichende Renditentod. Krass finde ich einzelne Titel (immer mal wieder andere, welche an einem Tag massiv einbrechen. Heute hat es folgende erwischt (wir trauern mit den Noch-Aktionären):

- Petroplus: MINUS 10.57%

- Burckhardt: MINUS 9.6%

- Petroplus: MINUS 7.3%

- UBS: MINUS 5.20%

- Holcim: MINUS 4.97% (ich trauere aktiv mit)

überrascht hat mich heute Synthes, hätte ich nicht gedacht: MINUS 3.81%, ziemlich viel für Synthes, vor allem, da eigentlich nicht im Downtrend... bin ja schon vor ein paar Tagen raus, eines der wenigen Male wo sich "so ein Gefühl" wirklich gelohnt hat...

Dafür Gold hoch auf 961, Öl auch wieder hochgeschnellt...

Ich frage mich, MACD, RSI, STO zum Teil wirklich am Boden, habe gestern eigentlich gedacht, es dreht jetzt, bin da aber nicht mehr so sicher. Ich frage mich: Warum soll es drehen? (nicht pessimistisch gemeint, einfach nur just a question....) Und vor allem bis wohin soll es hochlaufen? Lohnt sich ein Long-Engagement überhaupt? Gemäss meiner Erfahrung der letzten Tage würde ich verneinen. Jedenfalls nicht wenn man kein Daytrader ist. Nichts ohne Ausnahme:

Zürich hat mir heute grosse Freude gemacht. Gestern eingestiegen, heute wieder raus mit schönem Gewinn. Gleich die nächste Frage: Wann soll man raus? Ich habe mich das heute bei Zürich gefragt.. gehts weiter hoch wärs ärgerlich schon rauszugehen, es könnte aber auch wieder runtersausen, der schöne Gewinn wäre futsch... nun, als ich gesehen habe, das Zürich bei etwa 8% irgendwie nicht mehr weiterkommt, bekamm ich erste Zweifel, als dann der SMI auch nicht mehr mitspielen wollte und um die Mittagszeit im 15min-Timeframe das MACD gute Nacht sagte, stieg ich aus, ich wollte entspannt Essen gehen. Im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung.

yihi
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SMI im Juli

Hab das heute ja gleich gemacht mit ZURN. Bin aber im Rahmen eines längerfristigen Investments weiterhin long.

Bin für die nächsten Wochen sehr zuversichtlich bezüglich Zürich. Hat in meinen Augen Platz bis 300, deutlich mehr wenn der Markt mitspielt und das Quartalsergebnis gut ist.

Mr. Buffett hat einen bedeutenden Grundstein für seinen Reichtum damit gelegt, dass er Versicherungstitel mit einen P/E von 5 oder 6 in den 70ern aufkaufte. Wieso sollen wir es ihm nun 30 Jahre später, da die Gelegenheit günstig ist, nicht nachmachen?

strom5514
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Bankenpleiten in den USA

Ich habe das noch nicht alles durchstudiert mit diesen neuen meldungen von Banknlpeiten in den USA....

Gibt es da Leute mit Erfahrungen die erzählen können was es kurzfristig nicht nur heissen könnte sondern Real bedeuten wird für unseren SMI??

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

learner
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Afterthought

Einige Feststellungen zum Bärenmarkt.

Bärenmärkte im 20. Jhd.:

1929-38: 90 Prozent Niedergang der Indizes, danach ein Jahrzehnt lang Rezession: Arbeitslosigkeit; Massenarmut

1937-46: WW II

1961-70 (three bears)

1966-74 (three bears): 40 Prozent Niedergang

1973-82: 40 Prozent Niedergang

Das 21. Jhd. hat so begonnen:

2000-2008: bis jetzt 20 Prozent Niedergang

Probleme/Verursacher des jetzigen Bärmarkts:

-Verschuldung der Staaten und der Haushalte; dadurch nehmen die Haushaltsausgaben sowohl von Staat als auch von Privathaushalten ab, früher oder später; Finanzkrise

-Instabile politische Verhältnisse: Israel/USA vs. OPEC-Staaten; clash of cultures; Hegemonialmächte sichern sich Ressourcen, wie USA vs. China; Russland mit verfügbaren Rohstoffen braucht sie für seine Machtvorhaben; kalter Krieg zwischen westlichen und islamischen Staaten

-Globale Erwärmung, dadurch Missernten und andere Katastrophen

-Bevölkerungswachstum, dadurch Abnahme der Landreserven bzw. der landwirtschaftlich bebaubaren Flächen

-die konsumorientierte Lebensweise, einst "American way of life" genannt, expandiert in Emerging Countries; dadurch Verknappung und Belastung der freien Ressourcen; z.B.: der grosse Lebensstil betoniert viel freies Land zu, durch Strassen oder Expansion des menschlichen Wohnraums; meist übrigens wird dafür das fruchtbarste Land zerstört; der hohe Konsum fossiler Energie expandiert in die ganze Welt: automobile Lebensweise; grosser Wohnraum klimatisiert; Konsum energieträchtiger Güter, wie z.B. Wasser aus der Flasche: Wasser kommt aus tausenden von Kilometern Entfernung. Insgesamt: liberales Gedankengut durchdringt die Welt und plündert sie bis zur Erschöpfung.

-nachlassende Ölressourcen; Förderung stösst an ihre Grenzen; Biotreibstoffe als Ersatz für Öl reduzieren die verfügbaren Nahrungsmittel

-Inflation, wegen Geldentwertung und Verknappung der Ressourcen

-wirtschaftliche Stagnation

-atomare Proliferation

-habe ich was vergessen?

Ausdruck der Probleme ist das weltweit niedrige Konsumentenvertrauen. Die Leute sehen schwarz wie lange nicht mehr, und dies, obwohl es ihnen (noch) gut geht.

Entsprechend der Chaos- oder Katastrophentheorie multiplizieren sich in einem Augenblick ungünstige Umstände, die dann in einer Art miteinander ungünstig interagieren, sodass es zur Katastrophe kommt. Ob es persönliche Katastrophen sind oder grössere, soziologische, wirtschaftliche, Naturkatastrophen, planetare Katastrophen, immer ist's das Selbe. Der Verlauf von Katastrophen wurde mathematisch beschrieben und findet in einer S-Figur oder einer Spirale ihren Ausdruck. Ein System knickt also in einer anfänglichen Bewegung, die dann korrigiert wird, bevor sie weiter expandiert und das System kollabiert. (Erinnerung an die Schriften von Ralph Elliott, und an einige mehr...)

Die obigen Parameter weisen auf einen längeren Bärenmarkt hin, als die kleineren Wellen im letzten Jahrhundert. Nach fünfhundert Jahren eines bullischen Superzyklus scheint es wahrscheinlich, dass wir am Anfang eines bärischen Superzyklus stehen, der ohne Weiteres hundert Jahre überdauern kann.

Dies ist für uns nicht vorstellbar, da alle von uns Lebenden noch keinen wirklichen, lang andauernden Niedergang erlebt haben.

P.S. Möchte hier nicht ängstigen, aber zur Vorsicht mahnen. Wer einen Bärenmarkt voraussieht, fährt besser, als einer, der nach seinem alten Mindset weiter agiert.

Es gibt noch Schlimmeres.

Vontobel
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PVI Weekly Comment

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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learner
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The road to hell:

By swissrain

P.S. Vontobel, gib doch der Klatschpresse nur ein klein wenig Stoff und sag, wo dein Strand liegt... please! Möchte wissen, wo der Ort des Glücks ist ...

Für meinen Teil, falls ich in Europa etwas Annehmlichkeit haben wollte, ginge es vermutlich auf so eine kleine Insel wie Paros, oder Antiparos. Dort ist die Welt noch weitgehend in Ordnung. Ausserhalb der Touristen-Saison.

Nun, da's Touristen-Saison ist, gehe ich fast lieber z.B. auf den Lukmanier oder seine Seitenwinkel, SAC-Hütten, whatsoever. Der Pöbel lümmelt an Rimini-Stränden herum, und ich mag sein Stutzerwesen nicht sehen. Oben, die Hütten, sind einige ziemlich verlassen. Und man hat die Berge, die Bewunderung der Klüfte und Abgründe und Anhöhen. Breath-taking all the time. Ein altes Brot, ein bisschen etwas dazu, die Buddel sollte auch nicht fehlen. Verzasca-Tal still a favorite, es geht vier Stunden hinauf, dann kommt ein Bergsee, weit oben, und noch weiter oben die Hütte. Am See kann man sich mal den Ranzen waschen, und eine Buddel kippen, bevor man den Rest nimmt. Dann, in der Hütte, hast du ein Pack Spaghetti, und findest eine Pfanne. Vielleicht trifft noch ein anderer Wanderer ein, und wenn du Glück hast, trägt er noch ein Gesöff, das dann sogleich zu zweit gekippt wird. Aber schliesslich schnarcht er bald, während du noch unter dem Sternenhimmel hockst. Dann ist vielleicht noch deine Tochter dabei, die dir ruft, zum Schlafen zu gehen. Dir ihre Arme um die Schultern legt und von den Sternen erzählt. Denke nichts, sagt sie, schlaf jetzt nur. Kurz geht's dir durch den Kopf, was unten die Börse mache, dort, weit weit weg in der verrückten Welt, zwischen den Häuserschluchten von Wallstreet und Zürich. Und während dieser Gedanke kommt, vergeht er auch, indem du denkst: Was für eine kleine seltsame Stupidität spielt sich in jenen Tälern ab, in denen das Menschenwesen haust und sich abmüht und Preisen nachjagt. Was tut das Nagegetier, was ist ihr Ziel. Ja, das ist dann so ein Gedanke, während du deine zweete Buddel aus deinem Rucksack gekippt hast, die erste war von einem Weinländer, die zweite von den Abhängen des Wallis. Da oben wird nicht viel gesagt. Ist ja klar. Wenn noch ein weiterer Wander ankommt, sagt er auch nicht gerade viel. Die Leute da oben sprechen weniger. Sie sind viel gegangen. Keine Ahnung, ob sie auch nichts denken. Es fällt aber auf, dass sie wenig sagen.

Some spam is the best, dachte ich mir, wenn du den Mund öffnest. Etwas zu sagen, das von Nutzen wäre, ist ohnehin unmöglich. Dann schlief ich ein.

Es gibt noch Schlimmeres.

Slin
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SMI im Juli

@Vontobel

Du hast von PANIK geschrieben. Diese ist im Moment überhaupt nicht zu erkennen! Schau mal auf das PCR. Die Volumen sind gerade im Problemsektor "Banken" sehr klein. Auch hier keine Panik obwohl sie so ziehmlich im freien Fall sind!

Dies ist der grosse Unterschied zum Januar und März Tief! Und genau darum pfeiffe ich (mit kürzerer bis mittelfristiger Perspektive) auf jegliche Unterstützungen und Charttechnischem Schrott!

Das harte Sentiment lügt nicht und kann auch nicht schöngeredet werden. Strong Short!

Gruss SLIN.

Psytrance24
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naja VIX war bei 30!

beim Januar- und Märztief war er beim Low kurz auf 35 gesprungen... 30 ist an sich schon ein Extrem hoher Wert, viel fehlt sicher nicht mehr!

strong short ist imho nicht mehr angebracht.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

tschonas
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@Slin: Ich kann mich noch gaaaaaanz genau an das Januar-Low erinnern. Damals war's wirklich verdammt schrecklich (War damals long... 8) )! Doch wir haben uns alle auch an diese Volatilität gewöhnt! Wären wir vor einem Jahr so runter wie wir's bis jetzt gemacht haben von Mai bis jetzt, dann wäre das halt doch Panik! Und was wir im Januar und März in einem Tag gemacht haben, machen wir halt jetzt in 2.... :roll:

Psytrance24
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SMI im Juli

wobei der VIX war in grösserer Historie gesehen schon mehrmals bei 45!

Auch das Ende des letzten Bärenmarktes wurde mit einem VIX von 45 abgeschlossen.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

tschonas
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SMI im Juli

Psytrance24 wrote:

wobei der VIX war in grösserer Historie gesehen schon mehrmals bei 45!

Auch das Ende des letzten Bärenmarktes wurde mit einem VIX von 45 abgeschlossen.

....was zeigt, dass es kaum schon vorbei sein kann, wenn man bedenkt, dass wir angeblich in die grösste Finanzkrise schlittern seit 1929....

Naja, der Dow war damals um 87% eingestürzt bis zum Tiefstpunkt, da sind wir noch lange fern Lol

gjn
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SMI im Juli

Es sah lange zeit letzte woche nach einem doppel-bottom bei 6770 aus. zusammen mit dem doppel-top bei 7780 hätte das den seitwärtstrend in diesem band seit januar bestätigt.

der doppelbottom hielt vorherigen freitag und auch dienstag....um am freitag einfach drunterzurauschen...um 150 punkte.

das ist ein signifikatnes signal und darf nicht ignoriert werden. wenn es wirklich einen seitwärtstrend gab, dann könnte der freitag das ende davon gewesen sein.

ich sehe bis 6250 keine wirklichen unterstütungen mehr. 500 punkte gabs vom januar tief zum märz tief....und wenn's vom märz tief auch nochmals 500 punkte runtergeht, sind wir bei 6250.

milchbüchlein rechnung, doch oft ist das einfache das beste.

jetzt long zu gehen ist nur ein riesen zock. (ich habe das freitags bis 13:00 ein paar mal ohne erfolg probiert, da ich mit dem halten der 6770 gerechnet habe).

ich stimme mit slin überrein: wenn, dann short.

tschonas
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SMI im Juli

@gjn

Du sprichst vom SMI! Charttechnik im SMI ist ja ok, doch der SMI macht nix ohne SPX und Nasdaq! Und da sieht's nunmal anders aus! Da haben wir das Downlimit wohl erreicht! Meine Gedanken sind im SPX-Thread (Aktien Ausland) aufgeführt.

PS: Wenn ich mich nicht täusche, war's im März die selbe Situation. Damals stand Bear Stearns vor dem nichts...und trotzdem dachte niemand mehr dran nach ein paar Tagen!

gjn
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SMI im Juli

tschonas wrote:

@gjn

Du sprichst vom SMI! Charttechnik im SMI ist ja ok, doch der SMI macht nix ohne SPX und Nasdaq! Und da sieht's nunmal anders aus! Da haben wir das Downlimit wohl erreicht! Meine Gedanken sind im SPX-Thread (Aktien Ausland) aufgeführt.

PS: Wenn ich mich nicht täusche, war's im März die selbe Situation. Damals stand Bear Stearns vor dem nichts...und trotzdem dachte niemand mehr dran nach ein paar Tagen!

Klar macht der SMI die Dinge anders als der Dow. Im Grunde dasselbe, ok, aber mit einer anderen Ausprägung.

Und was macht dich so sicher, dass es das Ende war im Dow und nun wieder nach oben? Die Zahlen von Bears und nun die von Freddie und Fannie sind doch ganz andere Dimensionen.

Zudem hat der Dow schon mit den 10xxx geflirtet.

Klar muss man bereit sein für alles, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass wir den boden gefunden haben.

God
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SMI im Juli

Natürlich haben wir den Boden noch nicht gefunden.

Wäre ja völlig unlogisch, überall geht die Konjunktur zurück und die Banken stecken in einer Krise, da ist es ganz normal dass die Börsen sinken.

Wenn es umgekehrt wäre würden wir ja auch davon ausgehen dass sie steigen... Wink

Alles ist möglich...

tschonas
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SMI im Juli

gjn wrote:

Klar macht der SMI die Dinge anders als der Dow. Im Grunde dasselbe, ok, aber mit einer anderen Ausprägung.

Und was macht dich so sicher, dass es das Ende war im Dow und nun wieder nach oben? Die Zahlen von Bears und nun die von Freddie und Fannie sind doch ganz andere Dimensionen.

Zudem hat der Dow schon mit den 10xxx geflirtet.

Klar muss man bereit sein für alles, aber ich würde nicht davon ausgehen, dass wir den boden gefunden haben.

Der SPX ist nicht gleich Dow Jones! Der Dow ist momentan wirklich alles andere als massegebend! Was wirklich zählt und wem der SMI folgt ist der SPX! Und die Währungen verkomplizieren das Ganze Spiel noch! Demzufolge ist ein grüner Dow nicht ein grüner SMI. Mit dem SMI, der zu 50% aus NESN, ROG und NOVN besteht ist es ohnehin nochmals speziell...

Jetzt warum's hochgehen sollte. Laut Chart befinden wir uns am unteren Rand des Bullkeils! Zudem liegt da die Unterstützung, welche seit 2006 nie mehr berührt wurde! Der SPX ist bisher noch kein einziges Mal auf Schlusskursbasis da rausgegangen aus diesem Keil! Das mal zum Chart!

Wenn man das Ganze nun nüchtern betrachtet, müsste es eigentlich sehr wohl nach unten gehen, da hast du komplett recht! Schau dir mal das P/C-Ratio an...Momentan gibt's praktisch keine Caller, um das so auszudrücken! Wenn es drehen sollte, dann hätten wir das Phänomen, dass wir ständig sehen! Die Big Boys gehen aus den teuren Puts raus und lassen sämtliche Putter in die Verlustzone laufen, währenddem sie ihrerseits wieder bei den günstigen Call's einsteigen um die nächste Welle zu reiten!

Das mit der Firmenpleite von IndyMac würde da sehr gut dazu passen! Morgen die riesige Bärenfalle, final sell out (im SPX kurz unter 1220) und dann hoch nach einer Mega-Aktion der FED oder der US-Regierung, gehabt im Januar und im März bei den alten Low's....

Ist nur meine Meinung. Es sieht einfach alles danach aus, dass es runter geht, also geht's rauf und alle sind verwirrt und finden es scheisse, dass sie nicht auf den Chart geschaut haben....

PS @God

Gibt's in einem Bärenmarkt keine Bärenmarktrallies oder wie meinst du das? Spreche nicht von der Sicht über 3, 4 Jahre..Und noch eine Frage an dich. Was ist an der Börse logisch? Was ist überhaupt logisch?

gjn
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SMI im Juli

tschonas"}Zudem liegt da die Unterstützung, welche seit 2006 nie mehr berührt wurde! [/quote wrote:

Jo, richtig für SPX, DAX, DOW, NASDAQ, NIKKEI, SLI, SMIM.

SMI war der einzige Index, der diese 2006er unterstützung schon im Januar und März gebrochen hatte, und jetzt schon wieder. SMI hat eine andere Ausprägung, z.T. aus den Gründen, die du aufgeführt hast.

Natürlich ist eine Rally nach oben möglich...das wird nun schon seit 2 Wochen erwartet. Das kann noch weiter so ehen...oder eben am Montag starten. Wer weiss das schon.

Charttechnisch siehts schelcht aus für den SMI.

Den Keil kann ich im SPX gut erkennen...(siehe bild)

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yihi
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SMI im Juli

Meine Liebe für Jim Cramer ist ja bekannt.. ab und zu sagt er aber auch was Sinnvolles. "If the Bush Administration had any sense, it would guarantee all of the debt of both mortgage houses and take 20% of the companies in warrants. If it took this step, mortgages would become the new treasurys and investors would scramble to buy mortgages and sell treasurys for a huge win that would stop the depreciation of housing prices cold. If the Feds were to adopt this plan, Cramer thinks the mortgage market would immediately rally as some much-needed liquidity would flood the system. Banks would rally and all the credit default spreads would implode. The beauty of the plan is that the government doesn’t have to spend a penny to do it, but it would fix what should have been fixed last year – WITHOUT A BAILOUT. "Ich denke, zwei Sachen werden den Markt dominieren nächste Woche: der "Bailout" und die beginnende Earning Season. Nächste Woche erwarten uns sehr viele Meldungen aus dem Dow und S&P, unter anderem Morgan Stanley und Bank of America. Der Markt wird news driven sein.Meiner Meinung nach, erhöhen die anstehenden News zusammen mit dem extrem schlechten Sentiment die Wahrscheinlichkeit auf eine mittelfristige Kurswende, bzw. einen Short sqeeze.

MarcusFabian
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Wenn ich die Realität mit meiner blau eingezeichneten Prognose von Anfang Juli vergleiche, muss ich zugeben, dass ich wohl zu optimistisch war:

Das 38er Retracement wurde bei weitem nicht erreicht. Sogar das 23er wurde um 50 Punkte verfehlt.

Allerdings verliefen sowohl Korrektur - so sie denn bereits abgeschlossen ist - also auch die nächste Downwelle sehr viel schneller als angenommen.

Mit neuen Jahrestiefs habe ich ja (rote 1) erst per Anfang August gerechnet!

So wie es jetzt aussieht, streben wir auf direktem Weg das Kursziel des orangenen Kreises bei etwa 6300 Punkten an.

Die rote Linie, auf der der orange Kreis liegt ergibt sich aus der Verlängerung der Jahrestiefs Januar und März.

Die Kapriolen (= Bullenfalle) waren am 9. Juli ausgeprägter also beim SP500 aber der alte Abwärtstrend hat uns wieder.

Übrigens: Letzten Freitag hat auch der DAX ein neues Jahrestief markiert. Jetzt warten wir nur noch auf den NASDAQ 100, den noch gute 140 P. davon entfernt ist Wink

MarcusFabian
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weico wrote:

Warum sollen Gold und Silber explodieren... :?: :?: :?:

Nur weil das eine Papiergeld und das andere ein sogenanntes "Edelmetall" ist das seit Jahrtausenden ... :roll: LolLol

Yep, Du scheinst es langsam zu kapieren

Gold kann man nicht beliebig drucken. Papier schon. Wink

Quote:

P.S: fragt doch mal Eure Grosseltern, wie lange Siue in den 40er Jahren für den Kauf eines GOLDVRENELIS arbeiten mussten und dann vergleicht mal wielange Ihr dafür arbeitet, um einen dieser "explodierenden Goldmünzen" zu erstehen...! :oops:

Letzten Mittwoch hat mir meine 11-jährige Tochter ihren Bankkonto-Auszug über knapp Fr. 1000 gebracht und mich damit gelöchert, mit ihr zur Bank zu gehen, um das Geld gegen Goldvrenelis zu tauschen. Das haben wir am Donnerstag dann auch gemacht. 5 Stück à Fr. 190.60 hat's gegeben. Die durfte sie dann noch ein bisschen in die Hand nehmen, bevor wir sie ins Schliessfach gelegt haten. (Nicht, ohne das Couvert vorher mit ihrem Namen zu versehen Wink )

Wenn Du Gold-Investments langfristig über 100 Jahre betrachtest, dann hast Du Recht, dass Gold langfristig nichts bringt. Warum? Ganz einfach, weil bis 1971 (USA) bzw. 2000 (Schweiz) Geld=Gold war und entsprechend Gold nicht in der jeweiligen an es selbst gebundenen Währung gestiegen ist.

Es gibt einfach Perioden, wo man mit Aktien verliert und mit Gold gewinnt. Z.B. 1967-1982 als Aktien 57% verloren haben und Gold um 2000% gestiegen ist.

Dann wiederum Bullenmärkte in Aktien wie 1982-2000 als Aktien um 1200% stiegen während Gold (1981-2003) rund 70% verlor.

Als Gold-Bug bin ich davon überzeugt, dass wir derzeit wieder in einer Phase sind, wo Aktien verlieren und Gold steigt. Der Boden der Aktienmärkte und der Höhepunkt des Goldpreises sind noch lange nicht erreicht.

Frühestens bei einem Goldpreis von $2200 aber auch $5000 ist möglich.

Als kleine Faustregel: Wenn man für 1 oz Gold den Dow Jones kaufen kann, wird es wohl Zeit, von Gold auf Aktien umzuschichten.

Schon ein Verhältnis 1:4 kann der Wendepunkt sein. Das wäre aber das Minimalziel für den Goldpreis bzw. den Bärenmarkt.

Z.B. Gold=$2500; Dow=$10'000 ?

MarcusFabian
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SMI im Juli

yihi wrote:

If it took this step, mortgages would become the new treasurys and investors would scramble to buy mortgages and sell treasurys for a huge win that would stop the depreciation of housing prices cold.

Nicht unbedingt. Tatsache ist, dass in den letzten 10 Jahren die Zahl der gebauten Häuser stärker wuchs als die Bevölkerung. Das heisst, dass wir schlicht und einfach ein Überangebot an Häusern haben und das muss erstmal abgebaut werden.

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