UBS

UBS Aktie 

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IceSimi
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Wäre nicht langsam eine Investition in Calls angesagt? Ewig kanns ja nicht runtergehen. Es sollte endlich einmal Klarheit geschaffen werden bezüglich neuer Bussen.

FunkyImo
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Dasselbe habe ich mir heute auch überlegt... aber es "kann" natürlich schon noch eine runde weiter runter gehen. Wink

 

Ich werd diese Woche bei sinkenden Kursen Tranchenweise beginnen Call Mini Futures einzukaufen. (bei ca +20Prozent von knock out barrier entfernt, bevorzuge ich da kein Verfallsdatum)

 

Geduld ist King und bringt Cash Wink Bin schon oft zu früh eingestiegen..

 

Die Besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.

 

Albert Einstein

Coolphan
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Grund für Anstieg?

 

ev. das hier:

JPMorgan belässt UBS auf 'Overweight' - Ziel 23 Franken

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für UBS auf "Overweight" mit einem Kursziel von 23 Franken belassen. Die Aktien der Bank erschienen im Vergleich zu den Papieren des Konkurrenten Credit Suisse zu niedrig bewertet, schrieb Analyst Kian Abouhossein in einer Branchenstudie vom Dienstag. Die UBS überzeuge mit einem besseren Geschäftsmix sowie einem größeren Potenzial bei Kapitalausschüttungen./mis/edh

 

 

 

Pesche
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Habe mir noch was reingezogen. Denn so billig bekommt man die Papierchen nicht mehr.
Hoffe ich Smile

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Othello
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Pesche hat am 25.06.2014 - 12:14 folgendes geschrieben:

Habe mir noch was reingezogen. Denn so billig bekommt man die Papierchen nicht mehr.
Hoffe ich smiley

Die Frage ist, wie weit sie noch runtergehen. Mir hat ein UBS Bänkler gesagt, es werde noch zwei bis drei Jahre dauern, bis das ganze Angriffsszenario auf die UBS und andere Banken ein Ende hat. Sprich, die Kurse bleiben volatil und werden so nie richtig steigen können. Aber von 15.- / 16.- auf 19.- lässt sich auch verdienen. 

Wink

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

braeboe
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Ich gehe auch davon aus dass wir sicher noch 15er Kurse sehen werden. Werde Rücksetzer zum Aufbau nutzen...

Schweine-prister
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Rebound? was denkt Ihr? Ich jedenfalls bin positioniert und hoffe auf eine grüne Woche mal bei UBS. Biggrin

Pesche
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Trotz Magastrafe bei der BNP Paribas fliegen die Bankaktien. Das 2Q könnte nicht schlecht ausfallen. Die Banken werden für das 1.HJ super Zahlen liefern. Wer jetzt nicht einsteigt verpasst den Zug

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

jimmy
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ubs is gut positioniert.das grosste problem sind die anklagen wenn eine erledigt ist, kommte schon das nachsten
das konnte langer daueren.sehr gute erste quartals zahlen.schauen wir was die halbjahres zahlen sind und wie viel ruckstellungen ubs hat für möglicher strafen gemacht.

Schweine-prister
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Ja hätte UBS keine Anklagen mehr, wäre der Kurs wohl längst über 20.- ...soo aber kommt jedes mal wieder ein Downer -.-

jimmy
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bin schon lang dabei habe viel mit gemacht.wenn mann das geld nicht gerade braucht, nür warten dieser pharse wird eines tages auch vorbei sein, dann werden richtiger dividenden fleissen und die kurse werden besser.zuzeit finde ich das der ceo hat zum grossten teil die sache im griff.sie versuchen schneller losungen um zum tages geschaft zuruck zukehren.

Schweine-prister
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Ja Geduld ist hier angesagt I-m so happy Der Umbau in der Vermögensverwaltung erntet ja schon fleissig Früchte. Man sah im letzten Quartalsbericht gleich den Erfolg durch den Umbau im Vergleich zur CS. Ich denke wenn das 2. Quartal nochmals so überzeugt, sollte das Ding entlich mal langfristig steigen Biggrin

 

Ich pers. bin bei UBS nur mit Optionen investiert. Durch den volatilen Kurs rendiert das bei mir mehr als mit Aktien..

marabu
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Schweine-prister hat am 03.07.2014 - 15:05 folgendes geschrieben:

Ja hätte UBS keine Anklagen mehr, wäre der Kurs wohl längst über 20.- ...soo aber kommt jedes mal wieder ein Downer -.-

Man müsste die Verantwortlichen vor Gericht ziehen können! Aber unter Kurer wurden ja Typen wie Ospelt schriftlich gegen jegliche juristische Massnahmen quasi die Absolution erteilt. Die gehörten eigentlich vor ein Standgericht! Leidtragende sind die Aktionäre und auch viele Pensionskassen.

Wenn diese grosse S#h@i##e endlich vorbei ist, darf man mit Dividenden von über 1 Fr. pro Aktie rechnen. Aber vorerst kommen noch Milliarden auf uns zu! Allerdings sind diese Strafen zum Teil schon in den Aktienkursen eskomptiert.

Es braucht also noch einen langen Atem. Wer das Geld aber in nächster Zeit nicht braucht, darf auf gute Gewinne hoffen.

 

AleDeCo
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Unter 16.-

Hallo zusammen

Bin neu hier.. zwar seit längerem angemeldet aber mein erster Kommentar! Smile

Das was die Aktie letzte Woche wieder gut gemacht hat, ist nach nicht einmal 2 Tagen futsch...

Wann endet dieser Sinkflug??? Werden wir noch Preise unter 16.- sehen?

 

Danke!

 

 

jimmy
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ist möglich,die bussen sind das problem,unsicherheit druckt den preis.

Schweine-prister
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Die UBS braucht nerven und einen sehr langen Atem. Richtig schlimm diese Aktie...

pirelli
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Schweine-prister hat am 08.07.2014 - 11:11 folgendes geschrieben:

Die UBS braucht nerven und einen sehr langen Atem. Richtig schlimm diese Aktie...

Aktie? Meinst Du nicht die ganze BANK?

save the world its the planet with chocolate...

AleDeCo
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Weisst du wann mit der Bussen Ausprache ca. zu rechnen ist?

jimmy
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es komme immer neue, keiner weis das,man hat das gefuhl jetzt ist fertig,da kommt das nachste.ubs ist auf den richtige weg,gute erste quartals zahlen.es braucht zeit und nerven,bin long seit 1992(vorher bank verein)habe gute und schlechter zeiten erlebt.rollcoaster massig.ein allgemeine gute mischungen von long ,short,zocken,gewinnen und verliehren,das macht die borsen spannand.

Schweine-prister
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pirelli hat am 08.07.2014 - 11:12 folgendes geschrieben:

Schweine-prister hat am 08.07.2014 - 11:11 folgendes geschrieben:

Die UBS braucht nerven und einen sehr langen Atem. Richtig schlimm diese Aktie...

Aktie? Meinst Du nicht die ganze BANK?

*lach... Blum 3 Ja kann man fast so sagen. Nein eigentlich sind sie ja auf einem guten Weg. Die Zahlen stimmen aus meiner Sicht. Auf für die Quartalszahlen am 29.07 (Wenn ich das richtig im Kopf habe) bin ich auch positiv gestimmt. Nur leider kann man das Vergangene nicht Rückgängig machen, so muss man halt als Aktionär auch unterdurch. Ich frage mich nur wiso das jetzt, knapp 6 Jahre immernoch Bussen hervorkommen?? Das sollte einfach mal abgeschlossen sein, denn dann sehe ich die UBS weit über 20-. So ist einfach immer UNGEWISSHEIT im Raum bezüglich den Bussen und alles. Und UNGEWISSHEIT ist Gift für einen Aktienkurs.

Elias
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Die Bussen sind das eine.

Man versucht die Latte für den Hausbau höher zu setzen

Mit dem demographischen Wandel bahnt sich ein Überhang an Häusern an.

Weil in ganz Europa Arbeitskräftemangel entsteht, kann das zu Abwanderung führen. Sollte sich die Wirtschaft in der EU auf breiter Front erholen, verstärkt sich dieser Trend.

Wenn die Zinsen steigen, ist das Gift für den Immobiliensektor.

Wie die Masseneinwanderungs-Initiative umgesetzt wird, weiss man auch noch nicht.

 

Im Bankensektor hat es für meinen Geschmack zu viele Unsicherheiten.

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

jimmy
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die bussen kommen fast nur von usa.sie brauchen das geld oder wollen etwas zuruck.bussen sind in zu zeit und werden nicht so schnell verschwinden

amigo
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Ui die Quittung, ja mal kucken, also bei 10 kaufe ich die auch wieder gelle!:evil::wacko::bye::mosking:

Zyndicate
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Ausblick UBS: Quartalsergebnis von 715 Mio CHF erwartet

28.07.2014 13:15



Zürich (awp) - Die Grossbank UBS publiziert am Dienstag, 29. Juli das Geschäftsergebnis für das zweite Quartal 2014. Analysten haben dazu folgende Schätzungen:

Q2 14E
In Mio CHF           AWP-Konsens     Q1 14A   Q2 13A
Geschäftsertrag        6'956         7'258    7'389
Gewinn vor Steuern     1'054         1'393    1'020
Konzernergebnis          715         1'054      690

Gewinn vor Steuern      
-Wealth Management (WM)  657           619      557
-WM Americas             226           242      243
-Investment Bank         486           425      775
      
(in Mrd CHF)
Nettoneugeld  WM         8,5          10,9     10,1

FOKUS: Seit die UBS im Spätherbst 2012 den (beschleunigten) Umbau der Bank kommuniziert hat, interessiert Marktteilnehmer jeweils vor allem, wie weit sie auf dem Weg dorthin schon fortgeschritten ist (Abbau risikogewichtete Aktiven, Kosteneinsparungen, Entwicklung Kapitalquoten etc.). Die Bank will bekanntlich den Fokus stärker auf das Wealth Management und weg vom Investment Banking richten. Bei letzterem konzentriert sie sich auf die "traditionellen Stärken" in den Bereichen Aktien, Devisen und Edelmetalle. Dagegen erfolgt(e) ein Rückzug aus gewissen Sparten im Bereich Fixed Income, die unrentabel geworden sind. Im besonderen Fokus wird wie zuletzt immer vor allem die Entwicklung der Kapitalquote(n) stehen, zumal die Bank die angekündigten (erhöhten) Dividendenzahlungen davon abhängig gemacht hat. Die diesbezüglich angestrebte CET-1-Quote von 13% wurde nach dem ersten Quartal mit 13,2% allerdings bereits erreicht (siehe auch Rubrik PRO MEMORIA).

Vom laufenden Geschäft kann erneut nicht allzu viel erwartet werden. Die meisten Analysten gehen aufgrund der Entwicklung an den Finanzmärkten und den anhaltend tiefen Zinsen von einem weiteren glanzlosen Quartalsresultat im Investment Banking aus. Die geringe Volatilität, welche alle Märkte im zweiten Quartal charakterisiert habe, bedeute, dass Erträge und Margen generell unter Druck stünden, meint etwa der Broker Helvea in einer Vorschau. Da die Erwartungen der Marktteilnehmer sehr tief sind/waren, haben allerdings die meisten Banken, die ihre Zahlen bereits veröffentlich haben (auch die CS), im Fixed Income Geschäft (FICC) eher etwas besser abgeschnitten als prognostiziert. Der relativ gesehen geringere Anteil des FICC-Geschäftes bei der UBS könnte den Einfluss bei der grössten Schweizer Bank limitieren.

Im Wealth Management (WM) und damit dem Hauptgeschäft liegt das Interesse vor allem auf der Bruttomarge und der Entwicklung der Neugelder. Die Brutto-Marge war im ersten Quartal 2014 mit 87 Basispunkten (BP) gegenüber dem Vorquartal leicht angestiegen, lag damit aber weiterhin unter dem langfristigen Zielwert von 95 bis 105 BP. Man schaue dabei allerdings weniger auf die Entwicklung von Quartal zu Quartal, sondern auf den längerfristigen Trend, heisst es bei der UBS jeweils dazu. Der Broker Kepler meint, dass die Bank möglicherweise einen weiteren Rückgang hinnehmen musste. Insgesamt erwarten Analysten hier aber keine grossen Veränderungen. Bezüglich Netto-Neugeld zeigte sich die Bank mit dem ersten Quartal zufrieden. Sie erreichte im Bereich Wealth Management 10,9 Mrd CHF, wobei die Zuflüsse vor allem auf die Regionen Asien-/Pazifik und Emerging Markets fielen. Ausserdem hat das Wealth Management Americas Nettoneugelder von 2,1 Mrd USD akquiriert.

Interessieren dürften auch Aussagen zur Entwicklung im Juli, zum Marktumfeld bzw. zur erwarteten Entwicklung der Märkte, wobei sich CEO Sergio Ermotti dazu immer sehr vorsichtig gibt. Ausserdem dürften die erwarteten Kosten für die diversen noch laufenden oder zum Teil neuen Rechtsfälle (Devisen, Dark Pool, MBS, Frankreich etc.) im Fokus stehen. Die Analysten der Deutschen Bank etwa haben neulich für das Geschäftsjahr 2015 zusätzliche 4 Mrd CHF an Rechtskosten in ihre Schätzungen einbezogen. Dies sei zwar zugegebenermassen eine ungenaue Schätzung, aber sie sei wohl besser, als einen Null-Betrag im Modell zu behalten.

Für Details zu diesen oder weiteren möglichen Themen (RWA, Kapitalquote, Sparprogramm etc.), siehe unten die Rubrik PRO MEMORIA.

ZIELE: Die Bank hat sich zusammen mit der Ankündigung des grossen Umbaus im November 2012 (zum Teil) neue Ziele gesetzt und diese im vergangenen Mai anlässlich eines Investoren-Tages leicht angepasst (siehe Tabelle am Schluss des Textteils). Neu seit Mai ist etwa das Ziel eines sogenannten Swiss SRB Leverage Ratio Denominators von 900 Mrd CHF bis 2016 (SRB = systemically relevant Banks).

PRO MEMORIA:

RWA/BILANZ: Per Ende März 2014 lag der Wert der risikogewichteten Aktiven (Basel-III-RWA auf Basis einer vollständigen Umsetzung) bei 227 Mrd CHF und damit knapp höher als Ende 2014. Die Bilanz wurde derweil im ersten Quartal um weitere 36 Mrd CHF auf noch 983 Mrd CHF abgebaut. Ausserdem konnte die Kernkapitalquote im ersten Quartal (Basel III auf vollst. Basis) um 40 Basispunkte auf 13,2% verbessert werden (siehe auch nächster Abschnitt). Die Schweizer Leverage Ratio (auf Basis einer stufenweisen Umsetzung) lag zuletzt bei 5,0%, nach 4,7% Ende Dezember 2013 bzw. 3,6% Ende 2012.

DIVIDENDE/KAPITALQUOTE: Besonders stark interessiert die Investorengemeinde bei der UBS immer wieder die Dividende bzw. die Dividendenpolitik. Die Bankführung kündigte vor einiger Zeit an, dass die Ausschüttungsquote bei 50% oder darüber zu liegen komme, sobald die Kapitalziele (13% Basel III auf vollst. Basis) erreicht seien. Ende März 2014 lag sie - wie oben erwähnt - mit 13,2% bereits leicht über dem Zielwert. Es wäre also gut möglich, dass das Ziel auch Ende Jahr erreicht wird und folglich nächstes Jahr (für das Geschäftsjahr 2014) bereits eine deutlich höhere Dividende zur Ausschüttung kommen wird. Die Gesamtkapitalquote der Bank (vollständig umgesetzt) beläuft sich derzeit auf 16,8%, verglichen mit ca. 17,5%, die bis 2019 voraussichtlich von der UBS verlangt werden.

KOSTENEINSPARUNGEN/PERSONALABBAU: Die Bank strebt gemäss den neuen Zielen vom Mai dieses Jahres bis Ende 2015 verglichen mit 2013 eine Reduktion des Geschäftsaufwands im Corporate Center von 1,4 Mrd CHF. Danach erwartet sie weitere Kostensenkungen von 0,7 Mrd CHF im Non-Core und Legacy Portfolio, bedingt durch die vollständige Veräusserung des Portfolios. Keine detaillieren Prognosen gibt die Bank neuerdings mehr bezüglich Personalbestand ab. Kostensenkungsprogramme würden sich auf den zukünftigen Personalbestand auswirken, doch man werde keine weiteren Schätzungen mehr veröffentlichen, hiess es im Mai. Per Ende Märt hatte die UBS einen Personalbestand (FTE) von 60'326. Ende 2012 hatte es noch geheissen, es sollen mittelfristig rund 10'000 Stellen (auf dannzumal 54'000) wegfallen, davon 2'500 in der Schweiz.

JURISTISCHES: Bei der UBS sind noch längst nicht alle Altlasten ausgeräumt. Im Geschäftsbericht listet die Bank jeweils hängige "Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Verfahren" auf, für die sie Rückstellungen in Milliardenhöhe gebildet hat. Die UBS rechnet aufgrund ihres "schweren Fehlverhaltens" in einer Reihe von Angelegenheiten in jüngster Vergangenheit damit, dass sie bei weiteren Rechtsfällen härter als ihre Konkurrenz angepackt werden dürfte. Sie stehe zudem wohl generell stärker unter Beobachtung, hiess es zuletzt.

Devisen: Einer der wichtigsten (neueren) Fälle bezieht sich auf die Devisenmärkte. Wie seit bald einem Jahr bekannt, laufen auch gegen die UBS Untersuchungen wegen Unregelmässigkeiten auf dem Devisenmarkt. Die Bank hat dazu eine interne Prüfung veranlasst, welche sich auch auf das Edelmetallgeschäft bezieht. Die UBS hat und werde "angemessene Massnahmen" gegen Mitarbeitende ergreifen, hiess es vor ein paar Monaten. Zuletzt gab es in dem Fall allerdings kaum mehr Neuigkeiten. Beobachter gehen aber davon aus, dass die UBS eine grössere Busse aufgebrummt erhalten wird.

Dark Pools: Neuerdings sind auch die sogeannten "Dark Pools" im Visier der Behörden. Untersucht werden dabei die "Dark Pools" der Grossbanken, in denen vor allem institutionellen Investoren unbemerkt vom Rest der Investoren grosse Aktienpakete kaufen oder verkaufen können sollten. Vorgeworfen wird den Banken etwa, dass sie Anleger mit falschen Versprechungen hierher gelockt haben - insbesondere damit, dass sie besser gegenüber Hochfrequenzhändlern geschützt seien als an regulären Börsen. Genau das Gegenteil sei jedoch der Fall gewesen, wirft etwa die New Yorker Staatsanwaltschaft der britischen Barclays-Bank vor. Von den geplanten Untersuchungen dürften auch die Schweizer Grossbanken betroffen sein. Die Credit Suisse betreibt den grössten Dark Pool, die UBS folgt mit ihrem auf Platz Drei.

Frankreich/Belgien: Erst diese Woche hat die französische Justiz eine gerichtliche Untersuchung wegen Geldwäscherei in Zusammenhang mit Steuerhinterziehung eingeleitet und damit die Ermittlungen gegen die UBS ausgeweitet. Im Rahmen der laufenden gerichtlichen Untersuchung, in der es um Steuerdelikte geht, verlangt die Justiz neu eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 1,1 Mrd EUR, die bis Ende September hinterlegt werden soll. Der Bank wird vorgeworfen, sie habe in Frankreich um reiche Kunden geworben, indem diesen angeboten wurde, Steuergelder vor dem französischen Fiskus zu verstecken. Die UBS hat den Eingang der Forderung bestätigt, will sich aber mit allen Mitteln dagegen wehren. Sie spricht von einer "beispiellosen und ungerechtfertigten" Forderung. Sowohl die rechtliche Grundlage als auch die Berechnungsmethode für diesen Betrag seien "grundlegend mangelhaft".

Mitte Juni hatten ausserdem die belgischen Behörden bei ihre Ermittlungen wegen Beihilfe zu Steuerhinterziehung den Druck auf die UBS erhöht. So war der Chef der belgischen UBS-Niederlassung, Marcel Brühwiler, vernommen worden und ein Richter hatte ein formelles Anklageverfahren gegen den Manager eröffnet.

Ein Update zum Stand der einzelnen Fälle ist jeweils im neuesten Quartalsbericht der Bank zu finden.

AKTIENKURS: Die UBS-Aktie liegt beim gegenwärtigen Kurs von 16,70 CHF (Stand Freitag 10 Uhr) knapp unter dem Stand zum Jahresende 2013 (CS -4%, SMI +5%). Mitte Januar hatte das Papier noch mit über 19 CHF notiert.

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Pesche
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Wenn das Quartalsergebnis nur 715 Mio CHF ist, dann muss man die UBS-Führung zum Teufel jagen. Im Q 2 konnte man Geld verdienen und wenn die UBS das nicht mehr kann soll die den Laden schliessen. 1 Mia muss es sein....

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Zyndicate
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UBS wird in London angeklagt
 

Die Londoner Vermögensverwalterin Decura verklagt die UBS. Weil die Grossbank ihr Investment Banking zurückgefahren habe, generiere das im Frühling 2012 gegründete Gemeinschaftsunternehmen zu wenig Ertrag.

Das Gemeinschaftsunternehmen trägt den Namen Decura IM Investments. Es geht bei der Kooperation um die Kontenverwaltung und "algorithmische Strategien" von Decura für UBS-Investmentbank-Kunden. Geplant gewesen sei ein Jahresumsatz von rund 200 Millionen Dollar, schreibt Decura in der beim Handelsgericht in London eingereichten Klageschrift, wie die Zeitung "Financial Times" am Montag berichtete.

Die UBS weist die Vorwürfe zurück. Es bestehe keine Verpflichtung auf ein Mindestmass an Einnahmen aus der Kooperation, hiess es bei der Bank auf Anfrage. Die Neuausrichtung ihres Investment Bankings habe keinen materiellen Einfluss auf ihre Kapazität zur Vermarktung der Decura-Dienste.

Laut dem Bericht generierte die UBS zwischen 1. August 2013 und 31. Januar 2014 lediglich 230'000 Pfund aus "algorithmischen Strategien". Decura fordere daher die Kündigung der exklusiven Zusammenarbeit, womit die UBS den auf 100 Millionen Dollar bezifferten Anteil der Briten am Joint Venture kaufen müsse.

Decura war im Jahr 2012 vom ehemaligen Goldman-Sachs-Banker Vishal Gupta gegründet worden. Zu den Partnern gehört laut Angaben der Internetseite auch der ehemalige Goldman Sachs- und UBS-Investmentbanker Chul Chung. Der Entscheid des Londoner Handelsgerichts wird gegen Ende Jahr erwartet.

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Zyndicate
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UBS erfüllt die Erwartungen - auch mit Busse
 

Die UBS erzielt im zweiten Quartal 2014 einen Reingewinn, der leicht über den Prognosen des Marktes liegt. Ohne die Bezahlung einer Rekordstrafe aus Deutschland wäre der Gewinn allerdings höher.

 

Der Konzerngewinn für das zweite Quartal belief sich auf 792 Millionen Franken. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis von etwa 750 Millionen Franken gerechnet. Im ersten Quartal dieses Jahres erreichte die UBS noch einen Reingewinn von 1,05 Milliarden Franken, im Vorjahreszeitraum 690 Millionen Franken.

Eine Einigung mit der Staatsanwaltschaft Bochum kostet die UBS allerdings rund 300 Millionen Euro und belastete das Ergebnis im zweiten Quartal. Es ist die höchste Strafe, die ein Schweizer Geldhaus jemals in Deutschland bezahlt hat (siehe separaten Artikel).

Die UBS hatte unter Verwaltungsratspräsident Axel Weber und CEO Sergio Ermotti vor fast zwei Jahren beschlossen, grosse Teile des riskanten Investmentbankings zu beenden, besonders den kapitalzehrenden Anleihehandel.

Ein wichtiger Treiber des UBS-Geschäfts im zweiten Quartal war denn auch erneut das Geschäft mit Reichen und Superreichen, in dem die UBS Weltmarktführer ist. Die Neugeldzuflüsse im zweiten Quartal lagen bei 10,7 Milliarden Franken. Im Bereich Wealth Management Americas (WMA) fand allerdings ein Neugeldabfluss von 2,5 Milliarden Dollar statt, und der Vorsteuergewinn beim Wealth Management betrug bloss 393 Millionen Franken statt der erwarteten rund 650 Millionen Franken, da erneut für fast 300 Millionen Franken Rückstellungen für Rechtsfälle und Regulierungen vorgenommen wurden.

Die UBS-Investmentbank erzielte einen Vorsteuergewinn von 563 Millionen Franken. Analysten hatten im Schnitt mit einem Ergebnis von rund 490 Millionen Franken gerechnet.

Vorsichtiger Ausblick

Die Bank habe angesichts der anhaltend herausfordernden Marktbedingungen und ohne Berücksichtigung der erwähnten Rückstellungen eine starke Leistung gezeigt, sagt Konzernchef Sergio Ermotti in der Mitteilung. Man habe sich dabei auch bemüht, weitere Rechstfälle abzuschliessen, die Altlasten weiter zu beseitigen und weiter an der Strategie zu arbeiten.

Für den weiteren Geschäftsverlauf zeigt sich die Bank gewohnt vorsichtig. Zu Beginn des dritten Quartals 2014 seien die Herausforderungen dieselben wie zuvor. Die UBS erwähnt diesbezüglich etwa den gemischten Ausblick für die Weltwirtschaft, das Fehlen nachhaltiger und glaubwürdiger Fortschritte bei den Problemen in Europa oder bei der amerikanischen Fiskal- und Geldpolitik sowie zunehmende politische Risiken. Zusammen mit den erwartenden saisonbedingt schwachen Sommermonaten dürften sich somit die vorherrschenden Marktbedingungen kaum verbessern, meint die UBS.

Konkurrentin Credit Suisse gab letzte Woche einen Nettoverlust von 700 Millionen Franken für das zweite Quartal aus, hauptsächlich belastet aus der Geldstrafe für Beihilfe zur Steuerhinterziehung aus den USA.

Die Kernkapital-Quote (CET 1-Basel III bei vollständiger Umsetzung) der UBS lag per Ende Juni bei 13,5 Prozent und damit um 30 BP höher als im März 2014 (13,2 Prozent). Ein Wert von über 13 Prozent ist eine Voraussetzung dafür, dass die Bank ihre Ausschüttungsquote merklich erhöhen will. Die für die Banken ebenfalls wichtige (ungewichtete) Leverage Ratio (SRB Basel III bei vollständiger Umsetzung) konnte um 40 BP auf 4,2 Prozent verbessert werden. Stabil blieben dagegen die sogenannten Risk Weighted Assets (RWA) mit rund 227 Mrd CHF.

Die UBS-Aktie liegt beim gegenwärtigen Kurs von 16,62 Franken etwas unter dem Stand zum Jahresende 2013. Mitte Januar hatte das Papier noch mit über 19 Franken notiert.

CASH/awp

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UBS kooperiert mit Behörden in den Untersuchungen zu "Dark Pools"

29.07.2014 07:56



Zürich (awp) - Die Grossbank UBS kooperiert mit den verschiedenen US-Behörden im Zusammenhang mit deren Ermittlungen zu den sogenannten "Dark Pools". Man beantworte entsprechende Fragen der Behörden bezüglich des Betriebs des UBS eigenen Alternativen Trading Systems (ATS) sowie der Orderabwicklung, schreibt die UBS in ihrem Quartalsbericht. Vergleichbare Untersuchungen würden gegenwärtig in der gesamten Industrie durchgeführt.

Die UBS gehöre zudem mit einer Vielzahl von weiteren Banken zu den Angeklagten in einer US-Sammelklage im Zusammenhang mit Dark Pools. Im Zentrum der Klage steht dabei die Anschuldigung, dass Hochgeschwindigkeits-Händler zulasten der übrigen Marktteilnehmer bevorzugt behandelt worden seien. Das Verfahren befinde sich in einem sehr frühen Stadium, heisst es im UBS-Quartalsbericht weiter.

AWP

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Das sagen Analysten zu den UBS-Zahlen
 

Kerngeschäft Wealth Management mässig, Investmentbanking überraschend: Das Urteil der Experten zu den Quartalszahlen der UBS.

Die Ergebnisenttäuschung der Credit Suisse hatte in den letzten Woche auch Spuren in der Kursentwicklung der Aktie der UBS hinterlassen. Seit dem frühen Dienstagmorgen ist nun klar: Der Markt war damit etwas voreilig.

Zumindest auf den ersten Blick kann sich der Zahlenkranz der UBS für das zurückliegende zweite Quartal sehen lassen. Sowohl beim Vorsteuergewinn als auch beim Konzernergebnis übertrifft die Grossbank die Konsensschätzungen deutlich. Und auch beim Nettoneugeld im Wealth Management kann die UBS an das starke Vorquartal anknüpfen.

Wie gewohnt liegt der Teufel jedoch im Detail: Denn im erklärten zukünftigen Kerngeschäft Wealth Management werden die Markterwartungen aufgrund unerwartet hoher Kosten für Rechtsstreitigkeiten und Restrukturierungen ziemlich klar verfehlt.

Obschon die Analystenkommentare uneinheitlich ausfallen, erholt sich die Aktie der UBS nach den jüngsten Verlusten im vorbörslichen Handel von Julius Bär um 0,6 Prozent auf 16,72 Franken. Derivatseitig ist zudem erstes Kaufinteresse im Call-Warrant UBSJF zu verzeichnen.

Während der Ertrag auf Gruppenstufe leicht besser als erwartet ausfalle, liege das um Restrukturierungskosten und Rückstellungen für Rechtsrisiken bereinigte Vorsteuerergebnis leicht unter den Erwartungen, so die Zürcher Kantonalbank in einem ersten Kommentar. Auf Divisionsstufe seien die um Sonderfaktoren bereinigten Vorsteuerergebnisse grösstenteils so ausgefallen wie erwartet.

Kerngeschäft überzeugt nur bedingt

Gefallen findet der Verfasser des Kommentars am anhaltend starken Nettoneugeldwachstum im Wealth Management. Die Bruttomarge sei in diesem Bereich zwar rückläufig gewesen, allerdings weniger stark als bei der Credit Suisse. Die positiven Abweichungen von den Erwartungen stammten aus dem Investment Banking und aus dem Corporate Center.

Die Zunahme beim Kernkapital (Tier 1) auf 13,5 Prozent bezeichnet der Analyst als gut, schaffe sie doch einen Puffer für zukünftige, allfällige negative Überraschungen in Bezug auf Rechtsrisiken. Insgesamt wird das Ergebnis bei der Zürcher Kantonalbank als neutral gewertet.

Auch bei Vontobel ist von einem Ergebnis auf Vorsteuergewinn im Rahmen der Erwartungen die Rede. Die Nettoneugeldentwicklung im Wealth Management sei sehr stark ausgefallen, die Bruttomarge hingegen eher schwach. Damit decke sich die Entwicklung in diesem Geschäft mit jener bei anderen Mitbewerbern.

Positive Worte findet der Analyst für einmal für das Investment Banking. Obschon man bei Vontobel mit weiteren Kosten für Rechtsstreitigkeiten rechnet, wird die Aktie der UBS weiterhin mit einem Kursziel von 21,50 Franken zum Kauf empfohlen.

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Massino
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UBS Kursziel

Positive Worte findet der Analyst für einmal für das Investment Banking. Obschon man bei Vontobel mit weiteren Kosten für Rechtsstreitigkeiten rechnet, wird die Aktie der UBS weiterhin mit einem Kursziel von 21,50 Franken zum Kauf empfohlen.

 

 

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