FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

4'351 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
US-Wirtschaftsexperte: Immobilienkrise bis 2010

New York - Der New Yorker Professor und ehemalige Berater des US-Finanzministeriums, Nouriel Roubini, bezeichnet im Rahmen eines Interviews im US-Börsensender CNBC die heutigen Daten zu den US-Eigenheimverkäufen als enttäuschend. Der Wirtschaftsexperte geht davon aus, dass der Verfall der US-Immobilienpreise bis in das Jahr 2010 andauert. Nouriel Roubini rechnet mit einer weiteren Preiskorrektur von 35 bis 40 Prozent für US-Immobilien. Weiter prognostiziert Roubini, dass sich die Lage in der Kreditkrise weiter zuspitzen wird, von einer Verbesserung kann keine Rede sein. Seiner Ansicht nach kann die Kreditkrise alleine durch geldpolitische Steuerung nicht gelöst werden.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Kursziel für US-Bank erhöht

25.08.2008 - 20:32

Winston-Salem – Trotz eines Upgrades notiert die Aktie der zehntgrößten US-Bankgesellschaft, BB&T Corporation, in negativem Terrain. Analyst Greg Ketron von Citi Investment Research erhöht sein Rating für die Aktie von Hold auf Buy und korrigiert sein Kursziel von 29 Dollar auf 34 Dollar nach oben. In den letzten 12 Monaten bewegte sich die Aktie in einer Tradingrange zwischen 18,71 Dollar und 43 Dollar.

Der Finanzexperte begründet seine optimistische Einschätzung mit einem gesunden Umsatzwachstum von acht Prozent in der ersten Jahreshälfte 2008 und einer Verbesserung der Gewinnmargen. Das US-Finanzinstitut tätigte keine Investitionen in forderungsbesicherte Anleihen oder anderen risikoreichen strukturierten Produkten. Analyst Greg Ketron geht nicht davon aus, dass das Unternehmen aufgrund seiner robusten Kapitaldecke in naher Zukunft seine Dividende kürzen wird oder eine Kapitalerhöhung plant.

Die Aktie verliert aktuell 1,73 Prozent auf 28,22 Dollar.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Dienstag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

08:00

DE BIP sa Q/Q, 2. Veröff. (Prognose: -0,5% - zuletzt: -0,5%)

08:10

DE GfK Verbrauchervertrauen September (Prognose: 2,0 - zuletzt: 2,1)

10:00

DE ifo-Geschäftsklimaindex August (Prognose: 97,2 - zuletzt: 97,5 ifo-Geschäftsbeurteilung Prognose: 104,8 - zuletzt: 105,7 ifo-Geschäftserwartungen Prognose: 90,3 - zuletzt: 90,0)

13:45

US ICSC Einzelhandelsstatistik

14:55

US Instinet Redbook Einzelhandelsstatistik

15:00

EZB Wochenausweis Fremwährungsreserven

16:00

US Neubauverkäufe (Prognose: -0,9% - zuletzt: 0,6%)

16:00

US Conference Board Verbrauchervertrauen August (Prognose: 53,0 - zuletzt: 51,9)

19:00

US Auktion 4-wöchiger Bills

Rohstoffe

/

Sonstige Veranstaltungen / Reden

/

Quartalszahlen USA

Bank Of Montreal 1.14

Big Lots, Inc. 0.27

Macquarie Communications Infrastructure Group

Smithfield Foods -0.04

Quartalszahlen Europa

EquityStory AG

PC-Ware AG

MPC Capital AG

Neue Sentimental Film AG

KTG Agrar AG

Business Media China AG

Concord Investmentbank AG

Nabaltec AG

EM.Sport Media AG

Synaxon AG

Lindt & Sprüngli AG

3U HOLDING AG

Hauptversammlungen

Altira AG

TRIA IT-solutions AG

SHS VIVEON AG

caatoosee AG

TRIA IT-solutions AG

Sonstige Unternehmenstermine

Beate Uhse AG - Analystenveranstaltung

Silicon Sensor International AG - Analystenveranstaltung

Business Media China AG - Analystenveranstaltung

EM.Sport Media AG - Analystenveranstaltung

Schaltbau Holding AG - Analystenveranstaltung

Research-Themen in Publikationen

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Wall Street: Wochenauftakt mit Sorgen

New York - Zu Beginn der letzten Sommerwoche ziehen an Wall Street dunkle Wolken auf. Bei dem geringsten Handelsvolumen des Jahres sorgen ein Downgrade für den weltgrößten Versicherer American International Group und Unsicherheiten über die Zukunft der US-Investmentbank Lehman Brothers für deutliche Verluste an den US-Börsen. 95 Prozent der im S&P 500 gelisteten Unternehmen beendeten den Handelstag im Minus, im Dow gab es keinen einzigen Gewinner.

Dow-Komponent American International Group verliert 5,49 Prozent auf ein 13-Jahrestief von 18,78 Dollar, nachdem das Investmenthaus Credit Suisse First Boston seine Gewinnprognose für den Versicherungsriesen für das dritte Quartal von einem Gewinn von 0,13 Dollar pro Aktie auf einen Verlust von 0,86 Dollar pro Aktie nach unten korrigiert. Das Analystenhaus, das die Aktie weiter mit einem Neutral Rating einstuft, senkt das Kursziel von 30 Dollar auf 22 Dollar. Als Grund für seine Neueinschätzung nennen die Finanzexperten weitere Verluste bei strukturierte Hypothekenkrediten. Bereits am Freitag letzter Woche hat die Ratingagentur Fitch mit einer Herabstufung der Bonitätsnote für den Versicherer gewarnt.

Herbe Kursverluste gab es auch mit einem Minus von 6,66 Prozent auf 13,45 Dollar für die Aktie von Lehman Brothers. Grund für den Kursrückgang war eine Warnung eines Vertreters der südkoreanischen Finanzaufsicht an die Korean Development Bank (KDB) vor einer Übernahme der US-Investmentbank. Nach den Meldungen über ein ausdrückliches Interesse der KDB an Lehman hat der Vorsitzende der südkoreanischen Finanzdienste-Kommission (FSC), Jun Kwang Woo, gegenüber der “Financial Times” durch einen Deal zwar auf die Gelegenheit zur Aufstockung der Investmentbanking-Kapazitäten hingewiesen, aber gleichzeitig die Risiken als hoch bewertet. Die KDB sollte daher Vorsicht walten lassen.

Desweiteren ist mit der im Bundesstaat Kansas ansässigen Columbian Bank and Trust Company die neunte Bank seit Jahresbeginn der US-Kreditkrise zum Opfer gefallen. Gegen den Trend konnten sich dagegen heute die beiden Hypothekengiganten Freddie Mac und Fannie Mae behaupten. Die Aktie von Freddie Mac legte um 17,08 Prozent zu, nachdem die aktuelle Emission einer Unternehmensanleihe in Höhe von zwei Milliarden Dollar auf deutlich größere Nachfrage als bei den jüngsten Ausgaben von Schuldpapieren gestoßen ist und damit beweist, dass sich das Unternehmen immer noch aus eigener Kraft Kapital besorgen kann. Zusätzlich zeigt sich das Investmenthaus Citigroup optimistisch, dass die beiden US-Hypothekengiganten auch durch andere Hilfsmaßnahmen als durch eine Verstaatlichung der Unternehmen zu retten sind, was die Anteile der verbliebenen Aktionäre wertlos machen würde. Das Papier von Fannie Mae verteuert sich um 3,80 Prozent auf 5,19 Dollar.

Von der Konjunkturfront kommen gemischte Signale. Die Zahl der wiederverkauften bestehenden Häuser ist im Juli laut der National Association of Realtors-NAR (Verband der US-Immobilienmakler) gegenüber dem Vormonat um 3,1 Prozent auf 5,00 Millionen Einheiten gestiegen. Die Mehrheit der Volkswirte ist von Eigenheimverkäufen aus Bestand in Höhe von 4,91 Millionen Einheiten ausgegangen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Zahl der Eigenheimverkäufe aus Bestand um 13,2 Prozent eingebrochen. Der mediane Verkaufspreis ist im Vergleich zum Juli letzten Jahres um 7,1 Prozent auf 212400 Dollar gesunken. Auf der anderen Seite ist die Zahl der nicht verkauften Immobilien auf ein Rekordniveau geklettert. Der aktuelle Quotient von Bestand zu Hausverkäufen ist um 3,9 Prozent auf 11,2 Zähler angestiegen. Dieser Wert besagt, dass es – basierend auf den aktuellen Verkaufszahlen – 11,2 Monate dauern würde, den Bestand an Eigenheimen auf dem Markt zu verkaufen.

Der Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) steigt an der New Yorker Terminbörse Nymex um 56 Cents auf einen Schlusstand von 115,15 Dollar. Händler führen den Preisanstieg des schwarzen Goldes auf befürchtete Spannungen zwischen Russland und dem Westen zurück, nachdem sich das russische Parlament für die Anerkennung der von Georgien wegstrebende Staatsteile Südossetien und Abchasien als eigenständige Staaten ausgesprochen hat. Der Preis für die Feinunze Gold sinkt um 7,70 Dollar und notiert zum Handelsschluss bei 825,80 Dollar. Händler führen den Kursrückgang des Edelmetalls auf Gewinnmitnahmen zurück, nachdem der Goldpreis in der letzten Woche 5,2 Prozent zugelegt hat.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendet den Handel mit einem Minus von 2,08 Prozent auf 11386 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 verliert 1,96 Prozent auf 1266 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gibt 2,03 Prozent auf 2365 Punkte ab. Sieger im Dow gibt es heute nicht, alles Dow-Komponenten beenden den Handel mit Verlusten. Bei den Techs überzeugt Cadence Design Software mit einem Plus von 0,25 Prozent auf 8,00 Dollar. An der New York Stock Exchange wechselten 865 Millionen Aktien den Besitzer. 710 Werte legten zu, 2424 gaben nach. An der Nasdaq gab es bei Umsätzen von 1,44 Milliarden Aktien 603 Gewinner und 2212 Verlierer.

Quelle; BoerseGo.de

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'127
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

26.08.2008 - 16:00

Eilmeldung: US-Verbrauchervertrauen über Erwartungen

New York (BoerseGo.de) - In den USA ist das vom Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen für den Monat August auf 56,9 Punkte gestiegen. Volkswirte erwarteten für den Monat August einen Anstieg vom Juli Niveau von 51,9 Punkten auf 53,0 Zähler.

(© BörseGo AG 2008 - http://www.boerse-go.de, Autor: Hoyer Christian, Redakteur)

Emil

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Fed-Protokoll zur Zinsentscheidung

New York - Wie aus den Protokollen der letzten August-Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank Fed hervorgeht, schätzen die US-Notenbanker für die nächsten Monate die Wahrscheinlichkeit einer Verlangsamung der US-Wirtschaft höher ein als eine weitere Zunahme des Inflationsdrucks. Bei der US-Notenbank Fed sind alte Befürchtungen wieder aufgekommen, dass das Zusammenspiel eines schwachen Wachstums und einer Verschlimmerung der Bankenkrise eine Abwärtsspirale auslösen könnte. Die Fed, die bereits im Vorfeld der letzten Zinsentscheidung ihre Prognose für das Bruttoinlandsprodukt nach unten korrigiert hat, geht nun davon aus, dass die Konjunkturflaute bis in das dritte Quartal des kommenden Jahres andauern werde. Das lahmende Wirtschaftswachstum soll nach Einschätzung der Fed zu einer Abkühlung der Inflationstendenzen führen. Die Mehrheit der Fed-Mitglieder hat sich für das Belassen des US-Leitzinses bei 2,0 Prozent ausgesprochen, alleine der Chef der regionalen US-Notenbank von Dallas, Richard Fisher, hat sich bei der letzten Notenbanksitzung für eine Zinserhöhung ausgesprochen, da seiner Meinung nach kein Ende der Preissteigerung in Sicht ist.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Mittwoch: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

08:00

DE Importpreise Juli (Prognose: 0,5% - zuletzt: 1,5%)

13:00

US MBA Hypothekenanträge Vorwoche

14:30

US Auftragseing. langl. Güter Juli (Prognose: 0,1% - zuletzt: 0,8% Kernrate Prognose: -0,5% - zuletzt: 0,8%)

17:00

US Wöchentlicher Konsumklimaindex (ABC News und Washington Post)

Rohstoffe

16:30

US Öllagerbestände API und EIA

Sonstige Veranstaltungen / Reden

/

Quartalszahlen USA

China Mobile

Dollar Tree Stores 0.41

Heineken N.V.

Quartalszahlen Europa

COLEXON Energy AG

DF Deutsche Forfait AG

VTG Aktiengesellschaft

Advanced Vision Technology Ltd

plenum AG

GROUP Technologies AG

MeVis Medical Solutions AG

Allbecon Olympia AG

Schmack Biogas AG

Hauptversammlungen

emQtec AG

313 Music JWP AG

CCR Logistics Systems AG

Sonstige Unternehmenstermine

MeVis Medical Solutions AG - Analystenveranstaltung

update software AG - Analystenveranstaltung

EquityStory AG - Analystenveranstaltung

Advanced Vision Technology Ltd - Analystenveranstaltung

Research-Themen in Publikationen

Quellel; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
US-Einlagenversicherer könnte Gelder von Finanzministerium a

New York - Der staatliche Einlagenversicherungsverband Federal Deposit Insurance Corp. (FDIC) erwägt die Ausleihung von Geldern vom US-Finanzministerium, um sich gegen eine erwartete Welle weiterer Bankpleiten in den USA zu wappnen. Dies berichtete das “Wall Street Journal” unter Berufung auf FDIC-Chairman Sheila Bair. Die geborgten Mittel sollen der Abdeckung kurzfristiger Kapitalerfordernisse dienen. Dabei gehe es vor allem um Auszahlungen an Kunden nach möglichen Bankpleiten. Die entliehenen Mittel würden mit den Erlösen aus den Verkäufen der bankrotten Banken zurückbezahlt, heißt es weiter in dem Bericht.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Eilmeldung - Auftragseingänge langlebige Güter überraschend

In den USA sind die Auftragseingänge für langlebige Güter im Juli um 1,3 Prozent gestiegen. Der von Bloomberg erhobene Konsens sieht keine Veränderung vor.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
US-Markt könnte wegen Konjunkturdaten etwas zulegen,

Ölpreis steigt über $119

New York - Unmittelbar vor Beginn des Aktienhandels in New York zeigen sich die Futures behauptet. Sowohl Nasdaq-Future als auch S&P-Future legen 0,1 Prozent zu. Daraus ist mit wenig veränderten bis leicht festeren Eröffnungsverläufen zu rechnen.

Zur Stützung des Marktes könnten zu Beginn deutlich besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten zu den Auftragseingängen für langlebige Güter beitragen. Damit wächst die Hoffnung, dass eine anhaltend robuste Nachfrage aus dem Ausland die schwache inländische Wirtschaft weiter vor einem deutlichen Einbruch schützt.

Die Auftragseingänge sind im Juli um 1,3 Prozent gestiegen. Der von Bloomberg erhobene Konsens sieht dagegen keine Veränderung vor. Abzüglich des volatilen Transportsektors legten die Auftragseingänge um 0,7 Prozent zu. Hier lagen diePrognosen bei einem Minus von 0,7 Prozent.

Die in den vergangenen Wochen und Monaten schwer abgestürzten Aktien der beiden großen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac legen vorbörslich über 9 Prozent zu, nachdem ein Analyst der Citigroup eine kräftige Ertragserholung für beide Konzerne aufgrund neuer Investments in Aussicht stellte. Demnach dürften Fannie Mae und Freddie Mac die größten Gewinne seit mindestens 10 Jahren an Land ziehen.

Merrill Lynch verteuern sich vorbörslich um 1,3 Prozent auf 24,40 Dollar. Der 130 Milliarden Dollar schwere Singapur-Staatsfonds Temasek Holdings Pte. hat sich hinter das Management der angeschlagenen US-Investmentbank Merrill Lynch & Co. gestellt und sein großes Vertrauen in CEO John Thain deponiert. Temaseks Senior Managing Director Manish Kejriwal unterstrich in einem Interview weiters die Bereitschaft, den Anteil an Merrill Lynch von weniger als 10 Prozent auf 13-14 Prozent aufzustocken.

Als belastender Faktor für den Markt ist jedoch der Anstieg des Ölpreises anzuführen. Im Vorfeld der um 16.30 Uhr MEZ zur Veröffentlichung anstehenden wöchentlichen US-Rohöllagerbestände legt der Futurekontrakt für US-Leichtöl um über 3 Dollar auf 119,33 Dollar je Barrel zu.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Perry2000
Bild des Benutzers Perry2000
Offline
Zuletzt online: 18.01.2019
Mitglied seit: 25.03.2008
Kommentare: 6'344
DE: Preisauftrieb verlangsamt sich

27-08-2008 16:25 ECONOMICS/DE: Preisauftrieb verlangsamt sich im August auf 3,1 Prozent

WIESBADEN (AWP International) - In Deutschland hat sich der Preisauftrieb im August etwas stärker als erwartet verlangsamt. Auf Jahressicht seien die Preise auf Verbraucherebene um 3,1 Prozent gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Daten aus sechs Bundesländern mit. Volkswirte hatten zuvor mit einer leicht geringeren Rate von 3,2 Prozent gerechnet. Im Vormonat betrug die Jahresteuerung noch 3,3 Prozent. Auf Monatssicht sanken die Verbraucherpreise im August um 0,3 Prozent, nach einem Plus von 0,6 Prozent im Vormonat.

Die rückläufige Monatsrate sei vor allem auf starke Preisrückgänge bei Heizöl und Kraftstoffen zurückzuführen, schreibt das Bundesamt. Auch bei Nahrungsmitteln seien die Preise auf Monatssicht rückläufig gewesen. Dieser Rückgang sei allerdings in erster Linie auf saisonbedingte Produkte wie Obst und Gemüse zurückzuführen.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland sank im August auf Monatssicht 0,4 Prozent und stieg um 3,3 Prozent auf Jahressicht. Experten hatten im Monatsvergleich einen Rückgang um 0,2 Prozent und auf Jahressicht einen Zuwachs von 3,3 Prozent erwartet.

Die endgültigen Ergebnisse wird das Statistische Bundesamt am 16. September vorlegen./bf/js

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Merrill Lynch zu Freddie Mac

New York – Analyst Kenneth Bruce vom Investmenthaus Merrill Lynch hält es aktuell für zu verfrüht, eine Verstaatlichung der beiden US-Hypothekengiganten Freddie Mac und Fannie Mae in Erwägung zu ziehen. Der Finanzexperte stuft die beiden Unternehmen weiter mit Underperform Rating ein und kürzt sein Kursziel für Freddie Mac von 5,75 Dollar auf 3,00 Dollar und für Fannie Mae von 9,00 Dollar auf 5,00 Dollar. Analyst Kenneth Bruce geht davon aus, dass die Unsicherheiten über die Finanzsituation der beiden Hypothekenfinanzierer die Kurse der beiden Aktien weiter belasten werden.

Die Aktie von Freddie Mac gewinnt aktuell 10,33 Prozent auf 4,38 Dollar, das Papier von Fannie Mae legt um 6,05 Prozent auf 5,96 Dollar zu.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Donnerstag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

27.08.2008 - 23:40

Wirtschaftsdaten

09:55

DE Arbeitslosigkeit Veränderung August (Prognose: -10,000 - zuletzt: -20,000)

09:55

DE Arbeitslosenquote August (Prognose: 7,8% - zuletzt: 7,8%)

10:00

EU Geldmenge M3 Juli (Prognose: 9% - zuletzt: 9,5%)

14:30

US BIP Q2 (Prognose: 2,8% - zuletzt: 1,9%)

14:30

US Erstanträge Arbeitslosenhilfe Vorwoche (zuletzt: 423,000)

17:00

US Wöchentliche Ankündigung 3- und 6-monatiger Bills

22:30

US Wochenausweis Geldmenge

Rohstoffe

16:30

EIA Erdgasbericht

Sonstige Veranstaltungen / Reden

/

Quartalszahlen USA

Aruba Networks, Inc. -0.01

Del Monte Foods -0.05

Dell, Inc. 0.36

Novell, Inc. 0.05

PetSmart 0.28

Premier Foods plc

Vimpel Communications 0.61

Quartalszahlen Europa

Deutsche Entertainment AG

Sanochemia Pharmazeutika AG

I-D Media AG

CeoTronics AG

Fielmann AG

USU Software AG

Air Berlin plc.

GfK AG

GK Software AG

SM Wirtschaftsberatungs AG

Magix AG

AWD Holding AG

SHS VIVEON AG

GfK AG

ORCO Germany S.A.

EnviTec Biogas AG

Silicon Sensor International AG

Francotyp-Postalia Holding AG

CTS Eventim AG

Hauptversammlungen

IKB Deutsche Industriebank AG

PC-Ware AG

Evotec AG

Eichborn AG

HamaTech AG

Sonstige Unternehmenstermine

CeoTronics AG - Analystenveranstaltung

Drillisch AG - Roadshow

Research-Themen in Publikationen

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Wall Street: Konjunkturdaten machen Hoffnung

28.08.2008 - 01:58

New York – Deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Auftragseingänge für langlebige Güter sorgen für Erleichterung an den US-Börsen und bekräftigen Investoren, dass es um die US-Konjunktur doch nicht so schlecht bestellt ist wie von vielen Anlegern befürchtet. Laut dem US-Handelsministerium sind in den USA die Auftragseingänge für langlebige Güter im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent gestiegen, wogegen Volkswirte von keiner Veränderung gegenüber dem Vormonat Juni ausgegangen sind. Für den überraschenden Anstieg hat vor allem die Nachfrage nach Ausrüstung im Transportbereich beigetragen. Abzüglich des volatilen Transportsektors legten die Auftragseingänge um 0,7 Prozent zu, hier lagen die Prognosen bei einem Rückgang von 0,7 Prozent. Die Ausfuhren bei Industriegütern legten nach einem Plus von 0,9 Prozent im Vormonat um 2,5 Prozent zu, die Lagerbestände und unerledigten Bestellungen zogen um jeweils 0,8 Prozent an.

Der Dow verbucht am heutigen Handelstag bei erneut sehr geringem Handelsvolumen einen Gewinn von 0,8 Prozent auf 11502 Punkte, seit Beginn des Monats August legt der Dow-Jones-Index um 1,1 Prozent zu, seit Jahresbeginn jedoch notiert der Index mit 13,1 Prozent im Minus. Die Finanzwerte beenden den Handelstag mit einem Plus von 1,7 Prozent. Dabei setzen die beiden US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac bereits den dritten Tag in Folge ihren Kursanstieg fort, nachdem immer mehr Branchenkenner in naher Zukunft eine Verstaatlichung der beiden Unternehmen für unwahrscheinlich halten und die Ratingagentur Standard and Poor’s ihre Bonitätsnote für eine vorrangige Bankfinanzierung (senior debt) bestätigt hat. Analyst Kenneth Bruce vom Investmenthaus Merrill Lynch hält es aktuell für zu verfrüht, eine Verstaatlichung der beiden US-Hypothekengiganten Freddie Mac und Fannie Mae in Erwägung zu ziehen. Der Finanzexperte stuft die beiden Unternehmen weiter mit Underperform Rating ein und kürzt sein Kursziel für Freddie Mac von 5,75 Dollar auf 3,00 Dollar und für Fannie Mae von 9,00 Dollar auf 5,00 Dollar. Analyst Kenneth Bruce geht davon aus, dass die Unsicherheiten über die Finanzsituation der beiden Hypothekenfinanzierer die Kurse der beiden Aktien weiter belasten werden. Selbst weitere Gewinnsenkungen seitens von Analysten für die US-Investmentbanken Lehman Brothers und Goldman Sachs infolge von weiteren Abschreibungen steckte der Markt tapfer weg, die Aktie von Lehman Brothers legt um 5,34 Prozent auf 14,78 Dollar zu und das Papier von Goldman Sachs verliert nur geringfügig 0,27 Prozent auf 155,48 Dollar.

Zur guten Stimmung an den US-Börsen trugen auch die Worte des Präsidenten der Federal Reserve von Atlanta, Dennis Lockhart, bei. Der Finanzexperte geht davon aus, dass der jüngste Anstieg der Preissteigerungsraten eher nur von kurzer Dauer sein wird. Lockhart geht davon aus, dass die Kerninflationsrate im kommenden Juli im Bereich von 5,6 Prozent ihren Höchststand sehen wird uns sich anschließend abschwächen wird.

Last but not least gab es am heutigen Handelstag auch einige Unternehmensmeldungen. Die Aktie des Biotech-Unternehmens Amylin Pharmaceuticals bricht um fast 25 Prozent auf 20,48 Dollar ein, nachdem die Einnahme des mit dem Partner Eli Lilly gemeinsam entwickelten Diabetes-Präparat Byetta zu vier neuen Todesfällen geführt hat. Der US-Einzelhandelskonzern, The Talbots, legt um 28,20 Prozent auf 12,82 Dollar zu, nachdem das Unternehmen seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2008 angehoben hat. Die Aktie des Buchhändlers Borders Group verbucht einen Gewinn von 19,22 Prozent, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal seinen Verlust deutlich verringern konnte. Im gerade zu Ende gegangen zweiten Quartal berichtet der Buchhändler einen Fehlbetrag von 0,15 Dollar pro Aktie, nachdem im entsprechenden Vorjahresquartal noch ein Verlust von 0,43 Dollar pro Aktie zu Buche stand. Das mit 14 Cents über den Erwartungen von Wall Street ausgefallene Ergebnis belegt, dass sich der Restrukturierungsprozess des Unternehmens bereits positiv auswirkt. Zu den Gewinnern mit einem Plus von 9,82 Prozent auf 5,59 Dollar zählt ebenfalls das Papier der US-Textilkette Chico’s FAS, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal die Gewinnprognosen der Analysten übertroffen hat.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte beendet den Handel mit einem Plus von 0,79 Prozent auf 11502 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gewinnt 0,80 Prozent auf 1281 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legt um 0,87 Prozent auf 2382 Punkte zu. Sieger im Dow ist die Aktie von American Express mit einem Plus von 2,02 Prozent auf 38,82 Dollar. Bei den Techs überzeugt NetApp, Inc mit einem Plus von 6,10 Prozent auf 25,55 Dollar. An der New York Stock Exchange wechselten 821 Millionen Aktien den Besitzer. 2383 Werte legten zu, 730 gaben nach. An der Nasdaq gab es bei Umsätzen von 1,56 Milliarden Aktien 1816 Gewinner und 966 Verlierer.

Quelle; BoerseGo.de

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Perry2000
Bild des Benutzers Perry2000
Offline
Zuletzt online: 18.01.2019
Mitglied seit: 25.03.2008
Kommentare: 6'344
CH/BFS: Beschäftigungsbarometer

28-08-2008 12:19 CH/BFS: Beschäftigungsbarometer im 2. Quartal zeigt leichte Verlangsamung (AF)

(Meldung durchgehend ergänzt und umgeschrieben)

Neuenburg (AWP/sda) - Der Schweizer Arbeitsmarkt befindet sich nach wie vor in einer guten Verfassung. Die Zahl der Erwerbstätigen und der Beschäftigten nahm im zweiten Quartal zu. Doch das Wachstum hat sich verlangsamt, die Konjunkturabkühlung macht sich bemerkbar.

Am Ende des zweiten Quartals 2008 zählte die Schweiz 4,5 Mio Erwerbstätige. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind das 2,3% mehr, wie aus dem vierteljährlich publizierten Beschäftigungsbarometer hervorgeht. Die Zunahme der Erwerbstätigkeit fiel bei den Frauen (+2,8% auf 2,007 Mio) stärker aus als bei den Männern (+1,9% auf 2,493 Mio), wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte.

Die Zahl erwerbstätiger Frauen überschritt damit erstmals die Grenze von 2 Mio. Die Frauen repräsentierten 45% der Erwerbstätigen in der Schweiz. Wie in den Quartalen zuvor ist die Zunahme der Zahl der ausländischen Erwerbstätigen erneut deutlicher (+4,0% auf 1,204 Mio) gestiegen als jene der Schweizer (+1,7% auf 3,296 Mio). Damit wirkt sich die seit Juni 2007 geltende Personenfreizügigkeit weiter aus.

Die Zahl der Beschäftigten nahm innert Jahresfrist um 2,4% auf 3,924 Mio zu. Im Industrie-Sektor betrug das Plus 2,4%, im Dienstleistungssektor waren es 2,5%. Gegenüber den Vorquartalen stellt dies eine leichte Verlangsamung des Wachstums dar. Als Beschäftigte gelten Personen, welche eine Stelle besetzen. Wer mehr als einen Job hat, wird somit mehrmals erfasst.

In der Industrie war das Wachstum am stärksten in Firmen, die medizinische Geräte, Präzisionsinstrumente und Uhren herstellen (+7,5%) sowie im Maschinenbau (+3,4%). Demgegenüber stagnierte die Beschäftigtenzahl auf dem Bau. Im tertiären Sektor trugen Dienstleistungsfirmen (+4,1%) sowie das Gesundheits- und Sozialwesen (+3,1%) am meisten zum Wachstum bei. Den stärksten Rückgang gab es im Detailhandel (-0,7%).

Alle Grossregionen der Schweiz verzeichneten eine deutliche Beschäftigungszunahme. Den stärksten Anstieg realisierte die Genferseeregion (+3,5%).

Die in die nahe Zukunft gerichteten Indikatoren der Beschäftigungsstatistik lassen laut BFS für das nächste Quartal weiteres Beschäftigungswachstum erwarten: Der Indikator der Beschäftigungsaussichten ging um 0,9% auf 1,07 Punkte zurück. Das bedeutet, dass die Mehrheit der Betriebe im kommenden Quartal ihren Personalbestand beibehalten oder erhöhen will. Der Index der offenen Stellen sank um 1,8% auf 208,9 Punkte. Damit bleibt laut BFS die Zahl der offenen Stellen trotz leichter Reduktion auf einem hohen Niveau.

Ja ja, wir haben rezession und bla bla blaaa :roll:

Perry2000
Bild des Benutzers Perry2000
Offline
Zuletzt online: 18.01.2019
Mitglied seit: 25.03.2008
Kommentare: 6'344
ECONOMICS/US

28-08-2008 14:47 ECONOMICS/US: Wirtschaft wächst im 2. Quartal stärker als erwartet

WASHINGTON (AWP International) - Das Wirtschaftswachstum der USA ist im zweiten Quartal stärker als erwartet nach oben revidiert worden. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei annualisiert um 3,3 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington in einer zweiten Schätzung mit. In der Erstschätzung war lediglich ein Wachstum von 1,9 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten nur mit einer Aufwärtsrevision auf 2,7 Prozent gerechnet.

Vor allem höher als zunächst ermittelte Exporte und Lagerbestände hätten zu der Aufwärtsrevision beigetragen. Im ersten Quartal war die US-Wirtschaft noch um 0,9 Prozent gewachsen. Die annualisierte Kernrate des Preisindex PCE sank im zweiten Quartal von 2,3 Prozent im Vorquartal auf 2,1 Prozent. Damit wurde die Erstschätzung bestätigt./FX/js/jha/

scaphilo
Bild des Benutzers scaphilo
Offline
Zuletzt online: 06.09.2011
Mitglied seit: 10.07.2008
Kommentare: 701
Re: ECONOMICS/US

Perry2000 wrote:

28-08-2008 14:47 ECONOMICS/US: Wirtschaft wächst im 2. Quartal stärker als erwartet

WASHINGTON (AWP International) - Das Wirtschaftswachstum der USA ist im zweiten Quartal stärker als erwartet nach oben revidiert worden. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei annualisiert um 3,3 Prozent gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington in einer zweiten Schätzung mit. In der Erstschätzung war lediglich ein Wachstum von 1,9 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten nur mit einer Aufwärtsrevision auf 2,7 Prozent gerechnet.

Vor allem höher als zunächst ermittelte Exporte und Lagerbestände hätten zu der Aufwärtsrevision beigetragen. Im ersten Quartal war die US-Wirtschaft noch um 0,9 Prozent gewachsen. Die annualisierte Kernrate des Preisindex PCE sank im zweiten Quartal von 2,3 Prozent im Vorquartal auf 2,1 Prozent. Damit wurde die Erstschätzung bestätigt./FX/js/jha/

Anscheinend hält das nicht jeder für eine gute Nachricht, denn da der Goldpreis in etwa gleich stark ansteigt wie die Aktienkurse geht man davon aus dass das BIP nur so stark gestiegen ist weil die Inflation gestiegen ist.

scaphilo
Bild des Benutzers scaphilo
Offline
Zuletzt online: 06.09.2011
Mitglied seit: 10.07.2008
Kommentare: 701
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601103&sid=a9O5TsN5ff5w&refer=us

Quote:

The smallest trade deficit in eight years was the biggest contributor to growth. The trade gap narrowed to a $376.6 billion annual pace and added 3.1 percentage points to growth, the most since 1980. Excluding trade, the economy would have expanded at a 0.2 percent pace after growing 0.1 percent in the first three months of the year.

ou krass. Wenn ich das so lese glaube ich die USA haben einen grossen Teil ihrer Goldreseven verkauft. Das hat zu einem stärkeren Dollar geführt. Ausserdem hat es die Aussenhandelsbilanz verbessert und den Goldkurs gedrückt.

Das würde doch Sinn machen oder? Ist ziehmlich krass weil das eine riesige Menge Gold sein musste.

Dr.Zock
Bild des Benutzers Dr.Zock
Offline
Zuletzt online: 22.01.2015
Mitglied seit: 16.06.2006
Kommentare: 5'617
FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

@ scaphilo

Ich kann Dir zwar nicht ganz folgen was das mit dem Goldverkauf zu tun haben könnte, aber wenn das so ist, dann haben es die Chinesen gekauft. Unsere "westlichen" Nationalbanken, bez. deren Agigatoren sind so was von dumm, und haben sicher den gleichen Fehler gemacht.

( Marc Farber hat übrigens die gleiche Auffassung)

Zur Erinerung: Die SNB hatte vor wenigen Jahren einen Grossteil der Goldreserven für 350.-- verkauft. Jetzt liegt der Goldpreis bei 833.-- ( inflationsbereinigt müsst Ihr Euch das selber ausrechnen... )

Gruss

Dr.Zock

PS: Wenn aber die USA nur noch wenig Gold besitzt, dann erklärt sich auch warum diese weder Silber-, noch Goldmünzen herausgeben können. Und dann hat diese Kursdrückerei endlich mal ein Ende !!!!

Ich freu mich drauf.............

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
US-Wirtschaft wächst stärker als erwartet,

Experten warnen aber vor Schwäche

Washington

Laut dem US-Handelsministerium ist in den USA im zweiten Quartal 2008 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um annualisiert 3,3 Prozent gestiegen. Der von Bloomberg erhobene Konsens sieht eine Expansion von 2,7 Prozent vor. Damit wurde die erste Schätzung über ein Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent deutlich nach oben revidiert. Das besser als erwartete Ergebnis geht vor allem auf das Konto robuster Exporte und eines stärker als erwarteten Lagerbestandsaufbaus. Im Bereich der Konsumausgaben zog die Kern-Preisrate gleich der ersten Schätzung um 2,1 Prozent an.

Trotz des starken Wachstums sehen Volkswirte Anzeichen für eine konjunkturelle Schwäche. Für das dritte Quartal wird mit einem Wachstum von rund 2 Prozent gerechnet. Die Prognosen zum vierten Quartal sehen jedoch ein deutlich schwächere Expansion vor.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Freitag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

28.08.2008 - 23:40

Wirtschaftsdaten

11:00

EU Dienstleistungsvertrauen August (Prognose: 1,0 - Prognose: 1,2)

11:00

EU Konjunkturklima-Indikator August (Prognose: -0,29 - zuletzt: -0,21)

11:00

EU Verbrauchervertrauen August (Prognose: -20,0 - zuletzt: -19,7)

11:00

EU CPI Flash Estimate Y/Y August (Prognose: 4% - zuletzt: 4,1%)

11:00

EU Industrievertrauen August (Prognose: -9,0 - Prognose: -7,8)

11:00

EU Arbeitslosenquote Juli (Prognose: 7,3% - zuletzt: 7,3%)

11:00

EU Konjunkturstimmung August (Prognose: 89,3 - zuletzt: 89,5)

14:30

US Persönliche Ausgaben Juli (Prognose: 0,3% - zuletzt: 0,6%)

14:30

US Persönliche Einkommen Juli (Prognose: 0% - zuletzt: 0,1%)

15:45

US Chicago PMI August (Prognose: 49,8 - zuletzt: 50,8)

16:00

US Michigan Index, endg. August (Prognose: 62,0 - zuletzt: 61,7)

Rohstoffe

21:30

Commitment of Traders

Sonstige Veranstaltungen / Reden

10:00 Rede EZB Ratsmitglied Liebscher in Wien

Quartalszahlen USA

Anglo Pacific Group plc

Vitesse Semiconductor

Quartalszahlen Europa

INTERSEROH AG

BRAIN FORCE HOLDING AG

Bien-Zenker AG

Garant Schuh + Mode AG

Eichborn AG

Eurofins Scientific Group

Adler Real Estate AG

Fair Value REIT-AG

KST Beteiligungs AG

ad pepper media International N.V.

Deutsche Wohnen AG

Garant Schuh + Mode AG

SAF-HOLLAND S.A.

Deutsche Wohnen AG

MBB Industries AG

Maxdata AG

splendid medien AG

WizCom Technologies Ltd.

C.A.T. oil AG

TV-Loonland AG

CA Immo International AG

Müller - Die lila Logistik AG

nextevolution AG

Pongs & Zahn Aktiengesellschaft

BEKO Holding AG

bmp AG

ALBIS Leasing AG

WIGE MEDIA AG

InVision Software AG

Fabasoft AG

ISRA VISION AG

Mannheimer AG Holding

Girindus AG

MDB AG

Travel24.com AG

INDUS Holding AG

COMPUTEC MEDIA AG

adesso AG

Asian Bamboo AG

Hauptversammlungen

AGOR AG

adinotec AG

Pongs & Zahn Aktiengesellschaft

TELES AG Informationstechnologien

Travel24.com AG

Sonstige Unternehmenstermine

Betbull Plc - Analystenveranstaltung

alstria office REIT-AG - Analystenveranstaltung

Fair Value REIT-AG - Roadshow

Asian Bamboo AG - Pressekonferenz

Research-Themen in Publikationen

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Wall Street: Ängste verscheucht

29.08.2008 - 00:40

New York - Der heutige Verlauf der Wall Street demonstriert, dass die Angst, die die Märkte in den vergangenen Woche gelähmt hatte, wieder aus dem Markt geht. Verscheucht wurde sie durch verschiedene Daten, die heute und bereits im Laufe der Woche bekannt wurden.

Starke Wachstumsbeschleunigung

Die - bereits vor Börsenstart gemeldeten - heutigen Konjunkturdaten waren verblüffend positiv: Das Wirtschaftswachstum des zweiten Quartals wurde kräftig hochrevidiert, nämlich auf 3,3%. Zuvor war nur ein Wachstum von 1,9% gemeldet worden. Zugpferde waren die Exporte (dank Dollarschwäche) und der Konsum, der in den USA bemerkenswert robust ist. Das bedeutet zugleich eine scharfe Beschleunigung gegenüber dem Wirtschaftswachstum des ersten Quartals (plus: 0,9 Prozent). Die Revision gegen den ursprünglich gemeldeten Zahlen war - neben dem Export, der höher ausfiel als zuvor gemeldet - auch einer Korrektur bei der Lagerhaltung zu verdanken. Die Läger gingen weniger zurück als erwartet.

Entspannung - wenn auch nur leicht - signalisieren auch die wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen , die - genau wie erwartet - auf 425.000 zurückgingen ( Vorwoche 435.000). Das war der dritte Rückgang in Folge.

Die heutigen Konjunkturdaten passen gut zu den starken Auftragseingängen und der Aufhellung bei den Eigenheimverkäufen, die bereits im Verlauf der Woche gemeldet wurden. Vor allem die stärker als erwartete Beschleunigung des Wirtschaftswachstums widerlegt das Geschwätz von der Rezession in den USA. Ärgerlich für das Gros der Hedgefonds, das auf eine Rezession wettet. Ärgerlich auch für Präsidentschaftskandidat Barack Hussein Obama, der eine Rezession als Munition im Wahlkampf gut gebrauchen könnten. Kein Wunder, dass deren Cheerleader sofort verkündeten, die Rezession sei nur verschoben. Das tun die notorischen Schwarzmaler mittlerweile schon seit rund einem Jahr.

Reichlich Energie

Einen Dämpfer gab es auch für die Ölspekulation. Die heute gemeldeten Vorräte an der Energie-Alternative Erdgas stiegen wesentlich stärker als erwartet. Inzwischen liegen die Vorräte bei dem wichtigen Energieträger, der zunehmend auch Autos antreibt, über dem langjährigen Durchschnitt. Kein Wunder, dass sich das Öl verbilligte, trotz Tropensturm Gustav, der möglicherweise die Ölförderung einige Tage behindert.

Die Lokomotiven, die die Wall Street heute aus dem Kurstal der Vortage zogen, waren die Finanz-Titel und die Eigenheimbauer. Beide profitierten davon, dass wegen der - zumindest fürs erste - schwindenden Rezessionsangst auch die Kreditpanik wieder abklingt. Der heutige Rückzug beim Öl half wiederum den Transportwerten und den - von der Kaufkraft der Verbraucher abhängigen - Einzelhandels- und sonstigen Konsum-Titeln.

Die Umsätze waren allerdings - wie in den Vortagen - sehr gering, was auch daran lag, dass viele Vermögensverwalter noch im Urlaub sind und ein langes Wochenende (Montag ist wegen Labor Day arbeitsfrei) bevorsteht. Da es sowohl an Käufern, als auch an Verkäufern mangelte, dürfte die Umsatzschwäche keinen Einfluss auf die Kursentwicklung ausgeübt haben.

Der Dow Jones Industrial Average kletterte 1,85 Prozent auf Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 stieg 1,48 Prozent auf 1.300 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index gewann 1,22 Prozent auf 2.411 Punkte.

Quelle; BoerseGo.de

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Perry2000
Bild des Benutzers Perry2000
Offline
Zuletzt online: 18.01.2019
Mitglied seit: 25.03.2008
Kommentare: 6'344
CH/BFS: Beschäftigung

29-08-2008 14:30 CH/BFS: Beschäftigung in letzten fünf Jahren stark gestiegen

Neuenburg (AWP/sda) - Die Lage auf dem Schweizer Arbeitsmarkt hat sich in den letzten fünf Jahren erheblich verbessert. Nach einer langen Schwächephase legte die Beschäftigung vor allem seit Ende 2005 stark zu, was zu einem Rückgang der Arbeitslosigkeit führte.

Gemäss Haushaltsbefragungen stieg die Zahl der Beschäftigten von Juni 2002 bis Juni 2007 um 229'000 Personen, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Publikation des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht. Dies entspricht einer Zunahme von 5,5%.

Befragungen bei Betrieben des sekundären und tertiären Sektors ergaben ihrerseits eine Zunahme von 169'000 Beschäftigten (+4,6%).

Diese positive Entwicklung ist laut BFS jedoch nicht linear verlaufen: Infolge der Terroranschläge des 11. September 2001 sank die Wirtschaftsleistung bis zur ersten Hälfte des Jahres 2003 merklich, die Zahl der Erwerbstätigten ging sogar leicht zurück. Gleichzeitig stieg die Erwerbslosenquote von 2,9% (Juni 2002) auf 4,1% (Juni 2003).

Die Konjunkturerholung ab dem 2. Quartal 2003 färbte sich nicht sofort auf den Arbeitsmarkt ab. Bis Mitte des Jahres 2005 legte die Zahl der Erwerbstätigen nur leicht zu. Gleichzeitig stieg die Zuwanderung aus dem Ausland, was die Erwerbslosenquote zusätzlich in die Höhe trieb (4,4% im Juni 2005).

Erst ab dem 2. Quartal 2005 erfasste die Aufhellung der Konjunktur auch den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg bis Juni 2007 um 4,9%. Die Erwerbslosenquote ihrerseits verzeichnete einen Rückgang von nahezu einem%punkt im Zeitraum von nur zwei Jahren und lag im Juni 2007 auf 3,6%. Im Juli 2008 betrug die Arbeitslosenquote noch 2,3%.

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
US: Konsuminflation legt zu,

pers. Ausgaben u. Einkommen schwächeln

Washington - In den USA ist laut dem Handelsministerium die Kernrate zum Konsumpreisindex im Juli um 0,3 Prozent gestiegen. Dies entspricht dem Konsens. Auf Jahressicht legten die Kern-Konsumpreise mit dem größten Tempo seit September 2006 um 2,4 Prozent zu. Dies liegt über der Schätzung hinsichtlich einer Rate von 2,3 Prozent.

Die persönlichen Ausgaben sind im Juli um 0,2 Prozent gestiegen. Inflationsbereinigt sind die persönlichen Ausgaben jedoch um 0,4 Prozent gesunken. Dies entspricht dem größten Rückgang seit Juni 2004. Die persönlichen Einkommen fielen um 0,7 Prozent. Die real verfügbaren Einkommen sind um 1,7 Prozent gesunken. Der von Bloomberg erhobene Konsens sieht zu den persönlichen Ausgaben einen Zuwachs von 0,2 Prozent vor. Die Prognose zu den Einkommen liegt bei einem Minus von 0,2 Prozent.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Eilmeldung: Chicago Einkaufsmanagerindex besser als erwartet

29.08.2008 - 15:45

Chicago - Der Chicago Einkaufsmanagerindex stieg im August auf 57,9 (Juli: 50,8). Der Konsens rechnete mit einem Rückgang auf 50,0.

Quelle; © BörseGo AG 2008

8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Konjunktur: Industrie im Ballungsgebiet Chicago beschleunig

überraschend

Chicago - Im Ballungsgebiet Chicago beschleunigt die Industrie wieder. Das signalisiert der Chicago Einkaufsmanagerindex, der im August auf 57,9 sprang (Juli: 50,8). Der Konsens rechnete dagegen mit einem Rückgang auf 50,0. Werte über 50 signalisieren Wachstum.

Der Teilindex für neue Aufträge kletterte auf 60,2 (Juli: 53,5). Die Auftragsbestände zogen auf 63,0 an (Juli: 45,7) und die Produktion beschleunigte auf 63,4 (Juli: 49,2). Die Preiskomponente verbesserte sich von 90,7 auf 80,6.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Trade_Around_Th...
Bild des Benutzers Trade_Around_The_World
Offline
Zuletzt online: 16.04.2012
Mitglied seit: 08.11.2006
Kommentare: 488
Aus der FTD vom 29.08.2008

Das Kapital

Sie wollen es immer noch glauben

Die US-Makro-Zahlen werden immer sonderbarer. Aber die Anleger wollen sie glauben – und zahlen einen hohen Preis.

Wie machen die USA das bloß? Der Arbeitsmarktstatistik zufolge ist die nichtagrarische Beschäftigung im zweiten Quartal mit einer Jahresrate von 0,6 Prozent gefallen - trotz hehrer Annahmen bezüglich des Stellenaufbaus durch Firmenneugründungen. Die Baubeginne haben neuerlich um knapp elf Prozent nachgelassen, und der Autoabsatz ist im Vergleich zum Vorquartal sogar mit einer annualisierten Rate von einem Viertel eingebrochen. Der US-Ölverbrauch ist im ersten Halbjahr so stark gesunken wie seit 26 Jahren nicht mehr. Kurzum: So ziemlich alles, was man mengenmäßig zählen kann, deutet auf ein wirtschaftliches Drama hin und bestätigt damit die Klagen über das US-Geschäft der Firmen rund um die Welt. Aber nein, laut offizieller Lesart sind die USA im zweiten Quartal um 3,3 Prozent gewachsen. Dass der Außenbeitrag (Exporte plus 13,2 Prozent, Importe minus 7,6 Prozent) 3,1 Prozentpunkte dazu beigesteuert hat, lässt die Sache zunächst plausibel anmuten, ist angesichts des vermeldeten Rückgangs der Industrieproduktion um 3,2 Prozent dennoch irgendwie ein starkes Stück.

Aber die Anleger glauben es (genauer gesagt: wollen es glauben). Deshalb schauen sie in den USA auch nur auf das Budgetdefizit des Bundes, das sich heuer auf nicht mal drei Prozent des BIP belaufen soll, während die OECD ein gesamtstaatliches (wie bei allen anderen) Defizit von 5,5 Prozent des BIP wähnt. Stattdessen freuen sich die Anleger darüber, dass der US-Konsumdeflator für Gebrauchsgüter seit 1995 inzwischen um gut 22 Prozent gefallen ist und damit gerade noch doppelt so hoch sein soll wie in den 50ern. Überhaupt beflügelt jegliches Geldmengenwachstum höchstens noch die Vermögenspreise, nicht aber die Verbraucherpreise, deren Hauptbestandteil zum Glück aus geschätzten kalkulatorischen Mieten besteht. Keine Zweifel daher auch daran, dass Lehrer, Schauspieler, Friseure, Altenpfleger, Hausangestellte, Rechtsanwälte, Agenten oder Taxifahrer ihre Produktivität Jahr für Jahr um mehr als zwei Prozent steigern können.

Zum Dank an alle jene, die ihnen das abnehmen, haben die USA noch ein ganz besonderes Schmankerl parat: die liquidesten und damit attraktivsten Finanzmärkte der Welt. Daher war es für sie auch kein Problem, über die vergangenen zehn Jahre ein Leistungsbilanzdefizit von kumuliert 5 177 Mrd. $ zu stopfen. Was die Liebhaber von US-Aktiva davon hatten, sieht man vermutlich am besten daran, dass sich die Nettovermögensposition der USA gegenüber dem Ausland in dieser Zeit aber nur um 1 662 Mrd. $ verschlechtert hat. Da müssen die Finanziers der USA also ein richtig gutes Geschäft gemacht haben. Im zweiten Quartal haben sich die nominalen Nettoexporte der USA übrigens auf einen annualisierten Wert von minus 710 Mrd $ belaufen, dem höchsten Defizit seit vier Quartalen. Nicht zu fassen, dass der Dax auf die US-BIP-Zahlen um 1,6 Prozent gesprungen ist.

So ist das Leben - mal verliert man,

mal gewinnen die Anderen.

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Wall Street: Geld vom Tisch

New York - Die Wall Street blieb sich heute wider treu. Auf ein oder zwei freundliche Tage folgt prompt wieder ein Rutsch. Der Markt wird momentan von Schlagzeilen getrieben und von sehr kurzfristig orientierten Spielern beherrscht. Diese engagieren sich nur für Stunden oder wenige Tage und nehmen bei jedem Vorwand Geld vom Tisch.

Heute fanden sie dafür wohl zwei Vorwände. Der schwerwiegendste Anlass waren anscheinend die - wie üblich - durchwachsen ausgefallenen Konjunkturdaten. Dabei pickten sich die Spieler - wie in diesem Jahr üblich - wohl die negativste Schlagzeile heraus: Die Einkommen der privaten Haushalte gingen im Juli um 0,7 Prozent zurück (Juni: plus 0,1%). Erwartet wurde nur ein Rückgang um 0,2 Prozent. Volkswirte führen den Rückgang darauf zurück, dass die positive Wirkung der Steuerschecks, die die Einkommen in den Vormonaten noch gepuscht hatten, allmählich ausläuft. Dennoch blieb der Konsum auf Wachstumskurs, wenn auch deutlich verlangsamt: Die Ausgaben der privaten Ausgaben (also der Konsum) stiegen - wie erwartet - um 0,2 Prozent (Juni: plus 0,6%).

Beschleunigung in Chicago

Die positive Konjunkturüberraschung wurde dabei glatt übergangen: Im Ballungsgebiet Chicago beschleunigte sich die Industrie schon wieder. Das signalisiert jedenfalls der Chicago Einkaufsmanagerindex, der im August auf 57,9 sprang (Juli: 50,8). Der Konsens rechnete dagegen mit einem Rückgang auf 50,0. Werte über 50 signalisieren Wachstum. Diese Zahlen passen gut gut zu den starken Auftragseingängen und der Aufhellung bei den Eigenheimverkäufen, die bereits im Verlauf der Woche gemeldet wurden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass der Dollar - trotz angeblicher schwacher Konjunkturzahlen - leicht gegen den Euro anzog. Normalerweise reagiert die US-Währung recht konjunktursensibel und daher negativ auf schwache US-Daten. Der Devisenmarkt sah jedenfalls - im Gegensatz zum verstimmten Aktienmarkt - wenig Grund, Geld vom Dollartisch zu nehmen.

Spielverderber Dell

Die Wall Street fand heute allerdings noch einen zweiten Vorwand für ihre schlechte Laune, nämlich die Enttäuschung über die gestern nachbörslich gemeldeten Quartalsergebnisse von Dell. Die Nr. 2 auf dem PC-Markt meldete zwar mehr Umsatz als erwartet, verdiente dabei aber weniger. Schlimmer noch: Der Computerbauer begründete seine Gewinnschwäche mit einer flauen Technologienachfrage der Unternehmen aus Europa und Asien. Das weckte wiederum die Konjunkturängste und schickte den gesamten Technologiebereich auf Talfahrt. In Vergessenheit geriet dabei, dass der Weltmarktführer Hewlett-Packard kürzlich keine Spur von Nachfrageschwäche zeigte.

Die Konsequenz: Der Dow Jones Industrial Average verlor 1,46 Prozent auf 11.543 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 sank 1,37 Prozent auf 1.282 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index rutschte 1,83 Prozent auf 2.367 Punkte.

Vergleich zur Vorwoche

Dow minus 0,99 Prozent

S&P 500 minus 1,18 Prozent

Nasdaq minus 3,47 Prozent

Quelle; BoerseGo.de

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Montag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

08:00

DE: Einzelhandelsumsätze Juli (Prognose: -0,5% m/m, -2,5% y/y- zuletzt: -1,4% m/m, -3,9% y/y)

09:55

DE: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe September (endgültig) (Prognose: 49,9 - vorläufig: 49,9)

10:00

EWU: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe September (endgültig) (Prognose: 47,5 - vorläufig: 47,5)

17:00

US Ankündigung 4-wöchiger Bills

19:00

US Auktion 3- und 6-monatiger Bills

Rohstoffe

/

Sonstige Veranstaltungen / Reden

US Feiertag - Labor Day

Quartalszahlen USA

/

Quartalszahlen Europa

Vivendi

ANYCOM Technologies AG

buch.de internetstores AG

3S Industries AG

Hauptversammlungen

/

Sonstige Unternehmenstermine

Deutsche Beteiligungs AG - Roadshow

alstria office REIT-AG - Roadshow

Research-Themen in Publikationen

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Pegasus
Bild des Benutzers Pegasus
Offline
Zuletzt online: 19.05.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'470
Lehman soll sich um frisches Kapital von meheren Milliarden

Dollar bemühen

London - Die angeschlagene US-Investmentbank Lehman Brothers hat sich für diese Woche die Erlangung einer Finanzspritze in Höhe von 6 Milliarden Dollar zum Ziel gesetzt. Dies berichtete der “Sunday Telegraph”. Das erhoffte Kapital soll aus dem Verkauf von Anteilen gewonnen werden. Als vorrangiger Interessent für einen Einstieg gelte die staatliche koreanische Bank Korea Development Bank (KDB). Die KDB könnte bis zu 25 Prozent der Anteile übernehmen. Lehman habe entsprechende Gespräche in vergangenen Tagen vorangetrieben. Falls die Verhandlungen mit den Südkoreanern scheitern, bemühe sich Lehman um einen Deal mit dem chinesischen Broker Citic Securities oder mit einem Staatsfonds aus dem Nahen Osten.

Quelle; © BörseGo AG 2008

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Seiten