SMI im Januar 2009

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Hellboy
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SMI im Januar 2009

Schöne Statistik leider fehlt das interessante Jahr 2008.

MarcusFabian
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SMI im Januar 2009

YSC-Schmid wrote:

wo zum Beispiel :?: Biggrin :?:

Das wären etwa 300 Punkte im Dow.

MarcusFabian
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SMI im Januar 2009

Hellboy wrote:

Schöne Statistik leider fehlt das interessante Jahr 2008.

Gemäss http://www.census.gov/hhes/www/housing/hvs/qtr308/files/q308press.pdf

67.9% plus/minus 0.3% Fehler

Bullish
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

Das wären etwa 300 Punkte im Dow.

Wie aussagekräftig ist ein Index? Es kommen immer wieder neue Titel dazu, alte fallen weg.

Deshalb sollte man nicht zu viel auf Charts geben, sicher nicht langfristig. Unternehmen ändern sich ständig, kaufen Teile dazu, verkaufen, schütten Mittel aus, erhöhen ihr Kapital wieder, werden am Schluss selber aufgekauft oder gehen bankrott.

Kurzfristig glaub ich eher, dass sich was machen lässt.

weico
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

YSC-Schmid wrote:

wo zum Beispiel :?: Biggrin :?:

Das wären etwa 300 Punkte im Dow.

LolLol

Sowas sind halt "Spielereien" von den jeweiligen Theorien-Anhängern und sind mit Humor zu geniessen... Lol

Gibt ja noch solche "Charts" die bis ins Jahr 1344 zurückgehen.. :oops:.

Auch Diese geniesst man mit Humor... Lol

weico

Psytrance24
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SMI im Januar 2009

300 Punkte im Dow ist doch lächerlich, an viel zu grosse Rückläufe glauben auch nur Elliottisten, die viel zu orthodox sind.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

MarcusFabian
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SMI im Januar 2009

Bullish wrote:

Deshalb sollte man nicht zu viel auf Charts geben, sicher nicht langfristig.

Vor allem sollten langfristige Charts inflationsbereinigt sein. Es macht ja keinen Sinn, $300 von 1880 mit $300 von heute zu vergleichen.

Zweitens sollten es logarhythmische Charts sein, denn uns interessiert vor allem die prozentuale Bewegung.

@weico,

wir haben von Voraussagen, Prognosen gesprochen nicht von Langfristcharts allgemein.

weico
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

@weico,

wir haben von Voraussagen, Prognosen gesprochen nicht von Langfristcharts allgemein.

Dein "Elliott-Waves-Chart" beinhaltet einen Langfristchart UND eine Prognose. :oops:

Beides eine humorvolle "Spielerei".. Wink

weico

siddhi
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SMI im Januar 2009

Turbo wrote:

learner wrote:

Der jetzige Markt ist viel schwieriger. Es geht jetzt vor allem darum, nicht das Geld zu verlieren.

Die Möglichkeit sehe ich mit Gold, Öl und Rohstoffen. Nicht in Papiergeld. Beware.

Wenn du die Nachfeagesituation siehst, frage ich mich einfach warum Oel und Rohstoffpreise in diesem Umfeld steigen sollten, eigentlich nur wenn kuenstlich eine Verknappung bewirkt wird. Sicher sind Rohstoffe die ersten auch, die eine positive Entwicklung haben werden, wenn aber der Tsunami dieses Tempo beibehaelt, dann sehe ich dieses Jahr keinen Turnaround und ohne Stabilisierung im amerikannischen Immobilienmarkt, werden weder die Finanzwerte zur Ruhe kommen, noch der amerikanische Buerger mehr konsumieren koennen. Generell faellt daher die Nachfrage einfach weiter.

Wir sind noch weit entfernt von einer Erdoelverknappung und wie laenger die Krise dauert, wie weniger wird das Kartell funktionieren. Ich habe schon damals vor der Blase im Oelmarkt gewarnt und zur Zeit versuchen Spieler wieder eine kuenstliche Verknappung herzustellen, obwohl die Tanks randvoll sind.

Gold ist zur Zeit sicher eine Moeglichkeit, aber man sollte den Ausstieg nicht verpassen, den dies ist primaer eine 'kuenstliche'(Krieg, Angst, Inflation, Krise) Nachfrage.

Kein Geld zu verlieren am besten warten und Geduld oder eben endlich einen Put kaufen. :roll:

Die frage ist, ob dir ein put weiterhilft, sollten wirklich alle Dämme brechen, z.B. der US Anleihen Markt kollabiert, dann geht der Dollar auf CHF 0.50 Rappen runter oder noch weiter. Das Währungssystem kollabiert und Deine Puts haben eventuell keine Kaufkraft mehr oder die Institute sind einfach kollabiert, die dir dieses Vehikel verkauft haben. Gut, dass sind sie eigentlich eh schon alle, es gibt kaum mehr eine Bank die ohne massive Eingriffe sich im internationalen Bussines halten kann.

Wie Du sicherlich mitbekommen hast werden weltweit die Minen ihre Produktionen runterfahren und so mal die Lager abbauen, dass geht 3-6 Monate und dann ziehen, Zink, Alu, Kuper und so weiter wieder an. Dies wird künstlich erzeugt, ist ja aber voll logisch, denn die haben ja kein interesse unter dem Selbstkostenpreis zu produzieren. Also es gibt doch das eine oder oder andere Rohstoff Investment das sich lohnt. Silicium und Vanadium werden zwei Rohstoffe sein, die boomen werden.

Gold hat sicherlich einen anderen Stellenwert als auch schon, es geht nicht mehr einfach um Absicherung, sondern im Falle eines Währungszusammenbruchs darum, effektiv eine Währung zu besitzen, Gold = Geld!!!! Meiner Meinung nach wird dieser Umstand immer wieder verdrängt. Ich verstehe nicht wie so die meisten Fiat Money Freaks sind und jene glauben zudem noch krampfhaft daran, dass die Zentralbanken dafür sorgen, dass wir keine Geldentwertung durchlaufen. Scheiss drauf, dass ist das grösste Geldvernichtungsexperiment dass jemals aufgestellt wurde. Seit es Zentralbanken gibt haben wir eine Geldvernichtung und Entwertung, Du kannst es drehen und wenden wie Du willst, seit Ihrer Gründung haben sie uns nur bestohlen und schlimme Spiele gespielt, die vor allem jene beflügeln die mit Ihnen im selben Boot sitzen.

Zentralbanken = Banken = Regierungen

Die retten sich gegeinseitig den Arsch, weil der eine ohne den anderen nicht mehr kann. Wo soll den Geld her kommen, wenn über fiskale Systeme nicht genug eingenommen werden kann. Wer soll die Kriege finanzieren?

Das ist wirklich ein Club der gegenseitig in hohem Masse von einander abhänig ist und die ziehen jede Schweineri durch um am Schluss nicht selber unterzugehen. Wieso wird im Moment Geld gedruckt für das es nicht einmal mehr Schatzbriefe gibt? Das ist Geld ohne jedes Versprechen auf Rückzahlung. Die 10 Jahres Anleihen bringen sie jetzt schon fast nicht mehr los und die Chinesen wollen keine Schatzbriefe mehr kaufen, Risikobegrenzung nennen sie das, die Chinesen sind schlau. Wer finanziert dann noch die 800 Mia für Obama, wenn sie die aktullen Anleihen nicht einmal los werden. Ja, dann drucken wir mal einfach, oder?

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Währungssystem zusammenbricht, dass ist schon vielen Staate passiert und die USA sind davor ebenfalls nicht auszunehmen.

Eigentlich hätte man ja einfach alle Banken, Versicherungen in den Konkurs laufen lassen können, wieso nicht, alle sprechen immer vom freien Markt, wenn er aber spielt, dann will ihn niemand. Logisch, denn die Machtverhältnisse würden sich ändern und das lassen sie sicherlich nicht zu, sie würden sich ja den eigenen Ast absagen auf dem sie sitzen. Man profitiert schön von der Liberalisierung und wenn es wieder ein anderes System braucht, dann ist das auch gut. Hauptsache ich bleibe im Machtfeld! Aber das ist ein eigenes Thema.

Um nochmals auf Gold sprechen zu kommen, es kann gut sein, dass es nochmals bis 700/750 taucht, aber grundsätzlich hat es ein gutes Potential und ist in jedem Fall Geld, was auch immer passieren wird.

Meiner Ansicht nach ist Silber viel interessanter als Gold, da es viel seltener ist und meistens nur als Nebenprodukt im Bergbau gefördert wird. Wenn nun zum Beispiel die Zink und Kuperproduktion reduziert wird, dann fällt Silber ebenfalls aus. Super!

Zudem hat es langfristig betrachtet einen gleitenden Durchschnitt von 200 Dollar die UNZE, richtig gelesen, wobei Gold diesen bei 400 Dollar hat. Die Messung habe ich seit dem 1300 Jahrhundert gemacht, also gelesen. Interessant oder? Silber wird sich definitiv besser entwickeln, das habe ich im Urin! Es ist ja schon eigenartig zum lesen, dass das seltene Edelmetal heute grade mal 11 Dollar die Unze kostet und Gold das es sicherlich 20mal mehr gibt ist auf 890 Dollar.

Wie auch immer, ich habe kein Gold, nur Silber, dies physisch und selbstverständlich auch immer mal wieder einen Warrents. Seit November 08 war die Performance in fast allen Warrents 100%, beim Gold ebenfalls, bei den Minen Gesellschaften sieht es ähnlich aus, eine hervorragende Performance.

Es darf einfach nicht ausser acht gelassen werden, dass noch niemand klar ist, wohin die Reise geht und ich bin definitv kein Pessimist, ich versuche mich einfach richtig zu positionieren, gehe ja auch nicht mit Langlaufski auf die Schlittschubahn, wenn Du weiss was ich meine.

Oel kann nach verschiedenen Aussagen von Bankfachleuten nicht rentabel unter 40 Dollar gefördert werden. Dies effektiv zu überprüfen ist wohl schwierig, wenn man aber der unglaublichen Infrastruktur bedenkt, dann kann das schon seine Richtigkeit haben. Zumal aus oekologischen Gründen niemand an einem tiefen Oel Preis freude hat, das Gegenteil sollte der Fall sein um neue Technologien zu pushen. In tief zu halten nur um den Menschen mehr Bargeld in die Tasche zu spühlen, dass wäre ja wirklich kurzsichtig gedacht.

Um leistungsfähige Akku herzustellen braucht es überigens wie oben schon erwähnt Silicium und diese Bergbauunternehmen werden wohl einen Boom erleben, sollte Oel in den Hintergrund gehen.

Ich wünsche viel Glück beim traden und eine guten Start in die neue Woche.

Bin am Freitag um 16.45h noch in einen Swiss RE Call Warrent eingestiegen und bin total gespannt auf Montag. Volles Risiko, nicht sehr vernünftig aber mal schauen ob sich mein Bauchgefühl bestätigt.

MarcusFabian
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SMI im Januar 2009

weico wrote:

Dein "Elliott-Waves-Chart" beinhaltet einen Langfristchart UND eine Prognose. :oops:

Das ist nicht mein Elliott Wave Chart. Das hab' ich aus dem Gelben Forum von User Elli kopiert.

Ich selbst erstelle keine E-Charts. Schon gar nicht langfristige.

KSL
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Housing Affordability USA

Erklärung zur Berechnung:

The NATIONAL ASSOCIATION OF REALTORS® affordability index measures whether or not a typical family could qualify for a mortgage loan on a typical home. A typical home is defined as the national median-priced, existing single-family home as calculated by NAR. The typical family is defined as one earning the median family income as reported by the U.S. Bureau of the Census. The prevailing mortgage interest rate is the effective rate on loans closed on existing homes from the Federal Housing Finance Board and HSH Associates, Butler, N.J. These components are used to determine if the median income family can qualify for a mortgage on a typical home.

To interpret the indices, a value of 100 means that a family with the median income has exactly enough income to qualify for a mortgage on a median-priced home. An index above 100 signifies that family earning the median income has more than enough income to qualify for a mortgage loan on a median-priced home, assuming a 20 percent down payment. For example, a composite HAI of 120.0 means a family earning the median family income has 120% of the income necessary to qualify for a conventional loan covering 80 percent of a median-priced existing single-family home. An increase in the HAI, then, shows that this family is more able to afford the median priced home.

The calculation assumes a down payment of 20 percent of the home price and it assumes a qualifying ratio of 25 percent. That means the monthly P&I payment cannot exceed 25 percent of a the median family monthly income.

Link: http://www.realtor.org/wps/wcm/connect/86d7eb004c00cb2a9905dbaa79c7c89f/...

"Was ist ein Spekulant? Ein Mann, der ohne einen Pfennig Geld in der Tasche Austern bestellt, in der Hoffnung, mit einer darin gefundenen Perle zahlen zu können."

http://market-trade.blogspot.com/

selekta
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SMI im Januar 2009

Quote:

Es ist ja schon eigenartig zum lesen, dass das seltene Edelmetal heute grade mal 11 Dollar die Unze kostet und Gold das es sicherlich 20mal mehr gibt ist auf 890 Dollar.

...wie wärs mal wenn du dich an die fakten hältst?

AU in erdkruste: 0.004 ppm

AG in erdkruste: 0.08 ppm

Silber ist folglich 20 mal häufiger, was das in bimetallsystemen oft verwendete preisverhältnis von 1:21 erklärt.

I don't wanna change the world, I only wanna stop pretending.

MarcusFabian
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SMI im Januar 2009

selekta wrote:

Silber ist folglich 20 mal häufiger, was das in bimetallsystemen oft verwendete preisverhältnis von 1:21 erklärt.

Nein, das stimmt nicht mehr! siddhi hat durchaus recht.

Das Problem: Das meiste Silber liegt nahe der Erdoberfläche. Je tiefer man gräbt desto geringer die Ausbeute.

Bei Gold ist es genau umgekehrt.

In den letzten 5000 Jahren wurde praktisch alles Gold und Silber nahe der Erdoberfläche aus dem Boden geholt.

Heute ist Silber tatsächlich 10 mal seltener als Gold!

Hinzu kommt, dass Silber oft verbraucht und anschliessend weggeworfen (nicht recycled) wird. Beim Gold hingegen ist praktisch alles noch vorhanden, was jemals gefördert wurde.

Spekulatius
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Was macht Ihr denn hier?

Die Aktienkurse der letzten 300 JAHRE vergleichen, um zu berechnen dass der DJ bis zum Frühling 2009 noch 300 Pünktchen sinken wird?

Smith2000.
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

selekta wrote:

Silber ist folglich 20 mal häufiger, was das in bimetallsystemen oft verwendete preisverhältnis von 1:21 erklärt.

Nein, das stimmt nicht mehr! siddhi hat durchaus recht.

Das Problem: Das meiste Silber liegt nahe der Erdoberfläche. Je tiefer man gräbt desto geringer die Ausbeute.

Bei Gold ist es genau umgekehrt.

In den letzten 5000 Jahren wurde praktisch alles Gold und Silber nahe der Erdoberfläche aus dem Boden geholt.

Heute ist Silber tatsächlich 10 mal seltener als Gold!

Hinzu kommt, dass Silber oft verbraucht und anschliessend weggeworfen (nicht recycled) wird. Beim Gold hingegen ist praktisch alles noch vorhanden, was jemals gefördert wurde.

Könnt ihr bitte im richtigen Thread darüber diskutieren? Danke!

MarcusFabian
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Re: Was macht Ihr denn hier?

Spekulatius wrote:

Die Aktienkurse der letzten 300 JAHRE vergleichen, um zu berechnen dass der DJ bis zum Frühling 2009 noch 300 Pünktchen sinken wird?

Sorry, wenn das ein Missverständnis ist. Ich habe behauptet, dass Elliott-Wave Analysen langfristig hahnebüchener Quatsch sind. Den Chart hab' ich nur auf Wunsch von YSC-Schmid reingestellt, der ein Beispiel wollte.

Es ist also nicht etwa so, dass ich den Dow bei 300 sehe. Tut mir wie gesagt leid, wenn ich diesen Eindruck vermittelt habe.

Damit betrachte ich die Voodoo-Wellen Diskussion als beendet.

weico
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SMI im Januar 2009

siddhi wrote:

Oel kann nach verschiedenen Aussagen von Bankfachleuten nicht rentabel unter 40 Dollar gefördert werden. Dies effektiv zu überprüfen ist wohl schwierig, wenn man aber der unglaublichen Infrastruktur bedenkt, dann kann das schon seine Richtigkeit haben.

...dann haben die Ölkonzerne also über JAHRZEHNTE riesige Verluste gemacht.. :roll:

@selekta

Es helfen wohl KEINE Argumente für Leute, die (jahrelang) "Silber-Lobpreisungen" von "Silber-Guru" ,Theodore Butler,lesen..

Lol

weico

siddhi
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SMI im Januar 2009

selekta wrote:

Quote:
Es ist ja schon eigenartig zum lesen, dass das seltene Edelmetal heute grade mal 11 Dollar die Unze kostet und Gold das es sicherlich 20mal mehr gibt ist auf 890 Dollar.

...wie wärs mal wenn du dich an die fakten hältst?

AU in erdkruste: 0.004 ppm

AG in erdkruste: 0.08 ppm

Silber ist folglich 20 mal häufiger, was das in bimetallsystemen oft verwendete preisverhältnis von 1:21 erklärt.

Ok, ich drücke mich noch etwas faktischer aus, ohne Werbung für Silber zu machen. Zwei, drei Faktoren, die ich folgend aufführe, ergeben für mich das Verhältnis 20 mal weniger, wobei dies eine Schätzung ist. Selbstverständlich habe ich Dir aber folgend alle Daten und Fakten um nachzuvollziehen, wie ich auf diese 20 komme.

Silber ist tatsächlich etwa 20 Mal häufiger in der Erdkruste vorhanden als Gold, so wie Du das schreibst. Aber dies ist ja nicht die entscheidende Kennzahl, denn Silber wird verbraucht, Gold nicht, das liegt herum.

Folgend das Faktische und wie ich auf 20mal weniger komme:

Erstens

Gefördert und gelagert existieren weltweit nur 1 Milliarde Unzen, da Silber ein Industriemetall ist, und der Großteil der Förderung durch industriellen Verbrauch unwiederbringlich verloren geht. Die ehemals großen oberirdischen Bestände von Silber wurden, nach der hochpreisbedingten Silberschmelze in den 80ern, komplett von einer steigenden Industrienachfrage über die letzten 3 Jahrzehnte aufgefressen. Das ist beim selteneren Gold nicht der Fall, hier existiert der größte Teil allen geförderten Goldes noch in der einen oder anderen Form, insgesamt etwa 6 Milliarden Unzen. So kommt es, daß es zur Zeit eine angenommene, physische Silber/Gold Ratio von 1:6 zugunsten von Silber geben soll.

Die natürliche Ratio von dem Du sprichst wäre 1:20 für Gold und die derzeitige Preisratio steht bei etwa 1:60 zugunsten von Gold.

Zweitens

Nimmt man nun noch die Studie des Rheinisch-Westfälisches Instituts für Wirtschaftsforschung, des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung sowie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, dann beträgt die Reichweite der Silberressourcen nur noch 29 Jahre. Also dort steht um ganz genau zu sein, dass die Goldreserven noch 17 Jahre reichen, die Ressourcen werden mit 37 Jahren ausgewiesen. Bei Silber werden die Reserven mit 14 Jahren, die Ressourcen mit 29 Jahren angegeben. Richtig große Vorkommen wurden seit Jahren nicht mehr gefunden. Inzwischen explodieren aber die Kosten für den Abbau.

Drittens

Vor allem die physikalischen und chemischen Eigenschaften sind es, die Silber zum Star machen. Ohne Silber läuft in der modernen Industrie inzwischen nichts mehr. Im Gegensatz zu Gold wird es verbraucht. Auch lohnt es sich (noch) nicht, ein Gramm Silber für 35 Cents zurückzugewinnen. Und so verschwindet es fein verteilt auf Müllkippen und in Ozeanen. In der Zwischenzeit ist Silber sechsmal so selten wie Gold (oberirdisch).Die oberirdischen Bestände sind Schätzungen zufolge von ein paar Milliarden auf ein paar hundert Millionen Unzen “abgeschmolzen”. Allein in Amerika gab es einst fünf Milliarden Unzen. Doch die scheinen weg zu sein. Das jahrzehntelange Defizit im Silber wurde durch Regierungsverkäufe ausgeglichen. Ein Hinweis auf die leeren Keller in den USA scheint die US-Mint mit ihren Lieferschwierigkeiten und Rationierungen zu liefern.

Viertens

Ein gewichtiger Grund für einen weiter steigenden Silberpreis und ein fallendes GSPR ist das astronomische Angebotsdefizit, das sich seit nunmehr 14 Jahren am Markt aufbaut. Von 1990 bis 2003 wurden ca. 1.500 Mio. Unzen Silber mehr am Markt verkauft und verbraucht als gefördert und wiederaufbereitet werden konnten. Dies entspricht einem Angebotsdefizit von ca. 46.700 Tonnen, die irgendwann eingedeckt werden müssen, wobei sich beim derzeitigen Verbrauch des weißen Metalls das Defizit jährlich um ca. 160 Mio. Unzen oder ca. 5.000 Tonnen erhöht.

Man kann sich selbst ausrechnen, was diese astronomische Defizitmenge für einen engen Markt wie den des Silbers im Falle der Wiederentdeckung als Investment bedeuten kann. Da die großen reinen Silberminen der Welt mittlerweile sehr rar sind und Silber primär beim Abbau von anderen Metallen wie Gold, Kupfer, Blei und Zink gewonnen wird, ist es auch nicht möglich, das Defizit durch schnelle zusätzliche Produktion rasch abzubauen.

Fünftens

Im Gegensatz zum Goldmarkt mit einer Größe von ca. 5 Billionen USD ist der Silbermarkt ein Winzling. Angenommen, es gäbe wirklich einen oberirdischen Silberbestand von einer (freundlich gerechneten) Milliarde Unzen, dann hätte dieser Berg einen Wert von ca. 17 Mrd. USD oder 11 Mrd. EUR. Das entspricht einem Drittel des Marktwertes der Deutschen Bank. Jetzt auch nicht mehr SmileSmile

Wenn jemand mal richtig einkauft, dann bildet sich hier schnell ein Monopol. 17 Mrd. sind nicht viel Geld oder?

Fazit

20 mal weniger Silber / Aber ganz sicher und dies faktisch, 6 mal weniger an der Erdoberfläche

siddhi
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SMI im Januar 2009

YSC-Schmid wrote:

MarcusFabian wrote:
selekta wrote:

Silber ist folglich 20 mal häufiger, was das in bimetallsystemen oft verwendete preisverhältnis von 1:21 erklärt.

Nein, das stimmt nicht mehr! siddhi hat durchaus recht.

Das Problem: Das meiste Silber liegt nahe der Erdoberfläche. Je tiefer man gräbt desto geringer die Ausbeute.

Bei Gold ist es genau umgekehrt.

In den letzten 5000 Jahren wurde praktisch alles Gold und Silber nahe der Erdoberfläche aus dem Boden geholt.

Heute ist Silber tatsächlich 10 mal seltener als Gold!

Hinzu kommt, dass Silber oft verbraucht und anschliessend weggeworfen (nicht recycled) wird. Beim Gold hingegen ist praktisch alles noch vorhanden, was jemals gefördert wurde.

Könnt ihr bitte im richtigen Thread darüber diskutieren? Danke!

Sorry, jetzt habe ich grad Deinen Eintrag gesehen. Ja wir können es ja beim Silber oder Gold Thread weiter schreiben, das passt schon. Die Diskussion ist halt einfach so entstanden, so soll es ja eigentlich auch sein.

Turbo
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SMI im Januar 2009

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

PowerDau
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Blue Chipas

What the bloody hell sind blue chipas :idea: :?:

26-01-2009 13:00 AKTIEN SCHWEIZ/Verlauf: SMI auf Erholungskurs - starke Finanzwerte

Name Letzter Veränderung

Zürich (AWP) - Der Schweizer Aktienmarkt hat am Montag nach volatilem und zögerlichem Start einen klaren Erholungskurs eingelegt. Dabei sind es vor allem die Finanzwerte, welche sich von den teils massiven Verlusten der Vorwoche erholen bzw. den Aufwärtstrend fortsetzen (UBS). Der Sektor erhält Unterstützung aus den USA, wo am Freitag verschiedene Banken klar zugelegt hatten. Swiss Life werden zudem von einigermassen zuversichtlichen Äusserungen des CEO in der Wochenendpresse begünstigt.

Über 2% legen unter den Blue Chipas auch Petroplus, Lonza (Jahresergebnis morgen Dienstag) und OC Oerlikon zu. OC Oerlikon hat am Morgen den Verkauf der Sparte Esec und des Etch-Geschäfts bekanntgegeben. Analysten bezeichneten die Veräusserungen als Schritt in die Richtige Richtung. Da seit längerem über einen Verkauf von Esec spekuliert worden sei, komme dies allerdings nicht überraschend.

cf/uh

Hat wohl was mit den Chicas verwechselt! Lol

Turbo
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SMI im Januar 2009

Dank Pfizers Uebernahme keimt wieder etwas Hoffnung auf, aber diese haben kurze Beine. Die Pharmabranche seit noch Kohle zu haben, Obama wird dankbar sein und Druck auf die Medikamentenpreise machen. Und schon muessen wieder ein paar mehr sparen.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Rubin
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SMI im Januar 2009

alle in den Ferien oder was ist mit euch los ?

T15
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SMI im Januar 2009

Rubin wrote:

alle in den Ferien oder was ist mit euch los ?

nene es hängen alle im UBSN thread rum... und sind alle fröhlich am streiten den es hat ja jeder recht, oder jeder meint dies zumindest Lol

Neu-SG
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SMI im Januar 2009

Häuserverkäufe in den USA statt gesunken, gestiegen... dort hat das Übel angefangen... wieder ne positive Meldung...

Mc Donalds mit mehr Gewinn......

Swiss Life positiv.......

=========

also doch nicht alles rabenschwarz...

MarcusFabian
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SMI im Januar 2009

Neu-SG wrote:

Häuserverkäufe in den USA statt gesunken, gestiegen...

Ja, aber es geht um die bestehenden Häuser. Das ist volkswirtschaftlich ein non-event. Wir wissen ja nicht, warum die Häuser verkauft wurden und zu welchem Preis.

Viel spannender sind NEUbauten!

untouchable
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

Neu-SG wrote:
Häuserverkäufe in den USA statt gesunken, gestiegen...

Ja, aber es geht um die bestehenden Häuser. Das ist volkswirtschaftlich ein non-event. Wir wissen ja nicht, warum die Häuser verkauft wurden und zu welchem Preis.

Viel spannender sind NEUbauten!

Naja ich denke für die Banken ist derzeit intressanter dass Sie die Häuser aus den Zwangsverwertungen oder Notverkäufen an den Mann bringen oder nicht?

Schlussentlich ist es doch nur positiv wenn die Neubauten derzeit flau laufen. Angebotsverknappung wird wieder zu steigenden Preisen führen früher oder später. Oder sehe ich das falsch?

etage1
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

Neu-SG wrote:
Häuserverkäufe in den USA statt gesunken, gestiegen...

Ja, aber es geht um die bestehenden Häuser. Das ist volkswirtschaftlich ein non-event. Wir wissen ja nicht, warum die Häuser verkauft wurden und zu welchem Preis.

Viel spannender sind NEUbauten!

dennoch positiv zu betrachten, alleine schon wegen des psychologischen effektes. wichtig um wieder vertrauen herzustellen.

hey, gold und öl läuft prächtig. mein öl-schein läuft grossartig 8)

Neu-SG
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SMI im Januar 2009

MarcusFabian wrote:

Neu-SG wrote:
Häuserverkäufe in den USA statt gesunken, gestiegen...

Ja, aber es geht um die bestehenden Häuser. Das ist volkswirtschaftlich ein non-event. Wir wissen ja nicht, warum die Häuser verkauft wurden und zu welchem Preis.

Viel spannender sind NEUbauten!

hmm ganz ohne wird das aber nicht sein. Die bestehenden Häuser standen leer und zwar ne ganze Zeit. Klar wissen wir die Preise nicht, aber es geht wenigstens wieder was. Mit Neubauten müssen wir sicher noch warten, solangs billige "Nochfast-Neubauten" gibt da drüben.

Für mich ist das kein "Non-Event". Absolut nicht.

MarcusFabian
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SMI im Januar 2009

untouchable wrote:

Naja ich denke für die Banken ist derzeit intressanter dass Sie die Häuser aus den Zwangsverwertungen oder Notverkäufen an den Mann bringen oder nicht?

Stimmt, wenn dem so sein sollte. Aber wissen wir das?

Wissen wir irgend etwas über die Häuser, die da den Besitzer gewechselt haben?

Nein, tun wir nicht.

Wenn wir aber lesen, dass 100 neue Häuser mehr gebaut wurden, dann wissen wir, dass da die Bauindustrie profitiert, dass Leute Jobs haben etc.

untouchable wrote:

Schlussentlich ist es doch nur positiv wenn die Neubauten derzeit flau laufen. Angebotsverknappung wird wieder zu steigenden Preisen führen früher oder später. Oder sehe ich das falsch?

Da siehts Du richtig. Nur wurden in den letzten Jahren zu viele Häuser gebaut. Oft Zweit- und Dritthäuser als reines Spekulationsobjekt.

Meine Vermutung: Die Häuserpreise und die Anzahl Neubauten können erst steigen, wenn die bestehenden Häuser aufgebraucht sind.

Guckste nachfolgende Grafik: Die Hauspreisentwicklung folgte jahrzehntelang immer schön dem Bevölkerungswachstum. Genau so muss es sein. Das heisst, wir werden mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit ein Wieder-Eintauchen in den langfristigen Trendkanal sehen.

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