FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

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Montag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

19:00

US: Auktion 3- u. 6-monatiger Bills

17:00

US: Ankündigung 4-wöchiger Bills

00:30

AU: Verbraucherpreise Januar

Zuletzt: -0.2

00:30

AU: Neubauverkäufe Dezember

Zuletzt: -1.1

01:30

AU: Hauspreisindex Dezember

Prognose: -1 Zuletzt: -1.8

09:30

CH: SVME-Einkaufsmanagerindex Januar

Zuletzt: 36.9

09:55

DE: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Januar (endgültig)

Prognose: 32

10:00

EWU: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Januar (endgültig)

Prognose: 34.5

10:30

UK: Einkaufsmanagerindex verarbeitendes Gewerbe Januar

Prognose: 34.5 Zuletzt: 34.9

14:00

BR: Handelsbilanzsaldo Januar

Zuletzt: 2301

14:30

US: Konsumausgaben Dezember m/m

Prognose: -0.9 Zuletzt: -0.6

14:30

US: Persönliche Einkommen Dezember m/m

Prognose: -0.4 Zuletzt: -0.2

16:00

US: Bauausgaben Dezember m/m

Prognose: -1.2 Zuletzt: -0.6

16:00

US: ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Januar

Prognose: 33 Zuletzt: 32.9

Quartalszahlen

Trident Microsystems - Prognose: -0.13

SanDisk Corp. - Prognose: -0.6

Radcom Ltd.

Piper Jaffray - Prognose: -0.72

Mattel - Prognose: 0.72

Corn Products International - Prognose: 0.63

Hauptversammlungen

/

Quelle; © BörseGo

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

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Eilmeldung: ISM-Index über Erwartungen

New York - Der vom Institute for Supply Management (ISM) für den Monat Januar ermittelte Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe ist mit 35,6 Punkten über den Erwartungen der Volkswirte von 32,5 Zählern ausgefallen.

Quelle; © BörseGo

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US: Hypothekenanträge und Hypothekenzinsen gestiegen

Washington - Laut der Mortgage Bankers Association of America (MBA) ist in den USA der Index zu den Hypothekenanträgen in der per 30. Januar ausgelaufenen Woche gegenüber der vorangegangenen Woche um saisonbereinigt angepasst 15,8 Prozent gestiegen. Die Umfrage deckt rund die Hälfte der Anträge für Hypotheken auf Wohnimmobilien in den USA ab.

Die Teilkomponente der Neuanträge zum Kauf von Häusern fiel um 11,2 Prozent. Die Anträge zur Refinanzierung von bestehenden Hypotheken legten um 8,6 Prozent zu. Der Anteil der Anträge zur Refinanzierung sämtlicher Hypotheken stieg von 72,8 Prozent auf 73,2 Prozent. Beim Anteil der Anträge für zinsvariable Hypotheken stellte sich ein Rückgang von 2,4 Prozent auf 2,1 Prozent ein.

Wie die MBA weiter ausführte, ist der durchschnittliche Zinssatz für 30jährige feste Hypotheken von 5,22 Prozent in der vorangegangenen Woche auf 5,28 Prozent gestiegen. Der durchschnittliche Zinssatz für 15jährige feste Hypotheken stieg von 4,98 Prozent auf 5,15 Prozent. Der durchschnittliche Zinssatz für einjährige bewegliche Hypotheken legte von 5,96 Prozent auf 6,09 Prozent zu.

Quelle; © BörseGo

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ISM-Service Index steigt im Januar an

16:08 04.02.09

Washington - Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im Januar 2009 verbessert. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM), eine private Organisation der Industrie, am Mittwoch mit.

So verbesserte sich der ISM-Service-Index von 40,1 Zählern im Vormonat auf nun 42,9 Zähler. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 39,0 Zähler geschätzt.

Ein Wert des viel beachteten US-Konjunkturbarometers über der Grenze von 50 Punkten wird als Verbesserung bewertet, ein Wert unter 50 Punkten signalisiert dagegen einen Abschwung im Dienstleistungsgewerbe, das rund 80 Prozent der US-Wirtschaft ausmacht.

Quelle: Aktiencheck

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Gerücht: SEC will Mark-to-Market abschaffen

Datum 05.02.2009 - Uhrzeit 17:19

An der Wall Street kursiert gerade das Gerücht, dass die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC die Mark-to-Market-Bewertung in Bilanzen der Unternehmen abschaffen möchte. Es gibt keine Bestätigung für das Gerücht noch gab es Stellungnahmen.

Mark-to-Market wird von zahlreichen Experten als die Wurzel des Übels der Kreditkrise betrachtet, da zahlreiche, nicht mehr handelbare Produkte nach Mark-to-Market mit Null bewertet werden müssen, weil sie nicht mehr handelbar sind. Sie besitzen jedoch weiterhin einen Wert und würden mit einem höheren Preis bewertet, würde der Handel wieder funktionieren.

Quelle; © BörseGo AG

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Freitag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

21:30

Commitment of Traders

01:30

AU: RBA Geldpolitische Erklärung

06:00

JP: ESRI Frühindikator Dezember (vorläufig)

Prognose: 79 Zuletzt: 81.3

07:45

CH: Arbeitslosenquote Januar

Prognose: 2.9 Zuletzt: 2.8

10:30

UK: Industrieproduktion Dezember m/m

Prognose: -1 Zuletzt: -2.3

10:30

UK: Erzeugerpreise Januar m/m

Prognose: -0.2

11:30

CH: KOF Konjunkturumfrage Januar

12:00

DE: Industrieproduktion Dezember m/m

Prognose: -2 Zuletzt: -3.1

14:30

US: Neugeschaffene Stellen ex Agrar m/m

Prognose: -500000 Zuletzt: -524000

14:30

CA: Arbeitslosenquote Januar

Prognose: 6.8 Zuletzt: 6.6

14:30

US: Arbeitslosenquote Januar

Prognose: 7.5 Zuletzt: 7.2

14:30

US: Stundenlöhne Januar m/m

Prognose: 0.3 Zuletzt: 0.3

21:00

US: Verbraucherkredite Dezember

Prognose: -2.3 Zuletzt: -7.9

Quartalszahlen

Biogen Idec Inc. - Prognose: 0.93

EPCOS

Julius Baer Holding AG

Mitsubishi UFJ Financial Group

Semiconductor Manufacturing International Corp. (SMIC) - Prognose: -0.12

Syngenta

TECO Energy Inc. - Prognose: 0.17

Toyota Motor Corporation

Weyerhaeuser Co. - Prognose: -0.57

Hauptversammlungen

/

Quelle; © BörseGo

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Wall Street: Radikale Kur

New York - Der heutige Verlauf an der Wall Street erinnerte an eines dieser allsommerlichen Massenspektakel, vergleichbar mit einem der großen Rockkonzerte. Das Geschehen spielte sich jedenfalls auf gleich drei Bühnen ab (mindestens)

Bühne 1: Politik stoppt schon wieder die Banken-Panik

Die Hauptbühne gehörte natürlich wieder einmal den Bank-Titeln. Dort herrschte anfangs wieder die Panik. Besonders der Dow-Titel Bank of America stand unter Druck und setzte seinen freien Fall der Vortage fort. Aktuelle Nachrichten gab es dafür nicht zwar. Bekanntlich hat der Finanzkonzern aber Verdauungsschwierigkeiten mit der übernommenen angeschlagenen Investmentbank Merrill Lynch. Daher ging die Angst um, dass das wackelnde Kredithaus für ein „Apfel und Ei“ verstaatlicht wird. Die Leerverkäufer nutzen die Ängste wieder aus und drücken den Aktienkurs in Richtung 3- Dollar-Marke. Das war schon bei den Lehman Brothers die magische Grenze unter der es kein Halten mehr gab.

Gerettet wurden das Bankpapier - und damit die restlichen Fianzwerte und der Gesamtmarkt (zumindest für heute) - wieder durch positive Signale aus Washington.

Signal 1: Die Meldungen verdichteten sich, dass die Regierung kurz vor der Präsentation eines überarbeiteten Bankrettungspakets steht, an Stelle des vor kurzem eingefrorenen Bad Bank-Plans. Die Agenturen berichteten dann, dass Finanzminister Timothy Geithner bereits kommenden Montag ein überarbeitetes Konzept vorlegt. Die Rede ist von einem Volumen bei 700 Milliarden Dollar.

Signal 2: Viel entscheidender war vermutlich das Gerücht, dass die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC die Bilanzierungsvorschriften für die Banken ändern will, nämlich die Mark-to-Market-Bewertung in den Bilanzen der Unternehmen abschaffen möchte. Mark-to-Market wird von zahlreichen Experten als die Wurzel des Übels der Kreditkrise betrachtet, da zahlreiche, nicht mehr handelbare Vermögenswerte (etwa Derivate auf Forderungen) mit Null bewertet werden müssen, weil sie nicht mehr handelbar sind. Sie besitzen jedoch weiterhin einen Wert und würden mit einem höheren Preis bewertet, würde der Handel wieder funktionieren.

Würde sich die Hoffnung realisieren, könnte man sich auf eine Rallye gefasst machen, die sich gewaschen hat, weil die Banken - wegen den auf Null abgeschriebenen aber dennoch werthaltigen Forderungen - inzwischen auf gigantischen „stillen“ Reserven sitzen.

Öl auf die Wogen goss außerdem die Reuters-Meldung, „moderate“ Politiker im Senat (Republikaner?) stimmen einem Stimulierungspaket zu, das weitgehend den Vorstellungen von Obama entspricht.

Bühne 2: Der Einzelhandel feiert

Auf einer Nebenbühne, aber nicht ohne Nachhall, feierten die Einzelhändler. Das Gros der Shopbetreiber meldete Januar-Umsätze, die häufig deutlich besser als erwartet ausfielen. Die Tatsache, dass es Wal-Mart und einigen anderen Marktbetreibern sogar gelang, Wachstum zu erzielen, dämpfte wiederum die Angst, dass die Wirtschaft in ein tiefes Loch gefallen ist aus dem sie kaum noch herauskommt.

Bühne 3: Die Unternehmen machen auf Fitness

Weniger Beachtung, aber genauso wichtig, war das Geschehen, das sich auf der dritten Bühne vollzog. Diese Plattform gehörte den Konjunkturnachrichten. Die heutigen Konjunkturmeldungen zeigen, welch radikale Kur die US-Wirtschaft durchläuft. Kurzfristig sind sie schlecht, langfristig aber nicht unbedingt.

Die - wie jeden Donnerstag gemeldeten - wöchentlichen Arbeitslosenmeldungen schraubten sich auf 626.000 hoch (Vorwoche: 591.000 , Konsenserwartung: 580.000). Die höchste Zahl seit der Rezession von 1982. Die Zahl der kontinuierlich gemeldeten Empfänger von Arbeitslosengeld stieg um 20.000 auf 4,788 Millionen (Vorwoche: 4,61 Millionen). Damit wurde der bisherige Rekord vom November 1982 (4,713 Millionen) übertroffen, die höchste Zahl seit diese Größe ermittelt wird (1967).

Die (positive) Kehrseite dieser Medaille ist aber, dass die Unternehmen durch ihre drastischen Einsparungen schlanker, effizienter und damit produktiver werden. Viele Unternehmen werden daher gestärkt aus der Krise hervorgehen.

Das deutete sich bereits im vergangenen Quartal an. Die Produktivität der US-Wirtschaft stieg im vierten Quartal um annualisiert 3,2 Prozent. (Konsens: Zuwachs von 1,5 Prozent). Das führte wiederum dazu, dass die Lohnstückkosten, ein wichtiger Inflationsfaktor nur noch um 1,8 Prozent zulegte (Konsens: plus 2,9 Prozent.

Fazit: Der Dow Jones Industrial Average gewann 1,34 Prozent auf 8.063 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 stieg 1,64 Prozent auf 845 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index kletterte 2,06 Prozent auf 1.546 Punkte.

Quelle; © BörseGo

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Aktien N.Y. Ausblick: Gewinne – U-Arbeitsmarktdaten schwach

14:50 06.02.09

NEW YORK - Die US-Börsen werden am Freitag trotz überraschend schwach ausgefallenen Arbeitsmarktdaten mit Gewinnen erwartet.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise schlägt in den USA immer stärker auf den Arbeitsmarkt durch – die Arbeitslosenquote im Januar stieg stärker als erwartet und bei der Beschäftigung wurde der stärkste Rückgang seit 1974 verzeichnet. "Die Märkte reagieren nicht mehr auf negative Daten und versuchen, über die möglichen Konsequenzen der negativen Zahlen in den kommenden Monaten hinaus zu blicken", sagte Marktexperte Heino Ruland von Ruland Reasearch.

Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial (Profil) stieg gegen 14.40 Uhr um 0,60 Prozent. Am Mittwoch war der US-Leitindex mit einem Plus von 1,34 Prozent auf 8.063,07 Zähler aus dem Handel gegangen. Der Future auf den NASDAQ-100-Index gewann 0,85 Prozent. Der technologielastige Index (Profil) war am Vortag um 2,44 Prozent auf 1.245,11 Punkte gestiegen.

Aktien der News Corp kamen bereits vorbörslich unter Druck. Das vom australischen Medienmogul Rupert Murdoch beherrschte Unternehmen hat wegen der Wirtschaftskrise und enormer Abschreibungen im vergangenen Quartal einen Milliardenverlust erlitten – die Zahlen fielen noch schlechter aus als von Analysten erwartet.

Auch Boeing bekommt den Wirtschaftsabschwung weiter zu spüren. Der US-Flugzeugbauer hat im Januar einen scharfen Auftragseinbruch erlitten. Der Konkurrent des europäischen Herstellers Airbus erhielt 18 Flugzeugbestellungen im Vergleich zu 65 ein Jahr zuvor - ein Rückgang um fast drei Viertel.

Unterdessen keimten erneut Gerüchte auf, dass die Schweizer UBS und die von Wells Fargo übernommene US-Bank Wachovia eine Zusammenlegung des Wealth Managements planen. Bereits Anfang der Woche wurde in der Presse über eine solche Zusammenarbeit spekuliert.

Quelle; dpa-AFX

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US-Banken: In der Provinz liegt die Kraft

New York

- Die Wall Street wird wieder einmal von den Banken in die Höhe gezogen, die heute anscheinend das Auferstehungsfest feiern. Schub geben natürlich Spekulationen darauf, was US-Finanzminister Timothy Geithner verkünden wird. Kommenden Montag hält der Politiker seine heiß erwartete Rede in der er voraussichtlich das neue Banken-Rettungskonzept enthüllt. Es wird beispielsweise auf eine Erweiterung der Term Asset-Backed-Securities Loan Facility (TALF) spekuliert. Dabei geht es um mehr staatliche Gelder für die notleidenden hypohtekengesicherten Anleihen. Außerdem gibt es Spekulationen über direkte Kapitalspritzen für angeschlagene Bankhäuser. Damit wird auch die Furcht gedämpft, die Kreditinstitute würden verstaatlicht, wobei die Aktionäre leer ausgingen.

Von den Fantasien profitieren am stärksten die Regionalbanken , die zuvor massiv verkauften wurden, etwa die Fifth Third Bancorp aus Cincinnati, die momentan um 50 Prozent explodiert. Die Regions Financial Corp springt 43 Prozent und Huntington Bancshares klettert 31 Prozent. Dort geraten natürlich die Leerverkäufer in die Klemme (Short Squeeze).

Quelle; © BoerseGo.de

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Montag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

19:00

US: Auktion 3- u. 6-monatiger Bills

17:00

US: Ankündigung 4-wöchiger Bills

00:50

JP: Leistungsbilanz Dezember

Prognose: 601.5 Zuletzt: 654.1

00:50

JP: Auftragseingang Maschinenbau Dezember m/m

Prognose: -8.6 Zuletzt: -16.2

08:00

DE: Umsatz verarbeitendes Gewerbe Dezember

08:00

DE: Handelsbilanz Dezember

10:30

EWU: sentix-Konjunkturindex Februar

14:15

CA: Baubeginne Januar

Prognose: 169000 Zuletzt: 172000

Quartalszahlen

Veröffentlichung des 3-Monatsabschlusses

Comstock Resources, Inc. - Prognose: 0.35

Hasbro, Inc. - Prognose: 0.75

Nissan Motor Co. Ltd.

NYSE Euronext - Prognose: 0.55

TDK

Valence Technology - Prognose: -0.04

Vertex Pharmaceuticals Incorporated - Prognose: -0.93

Qiagen N.V.

Brightpoint, Inc. - Prognose: 0.09

Barclays PLC

Anglogold Ashanti Limited - Prognose: 0.62

AGCO - Prognose: 1.01

Quelle; © BörseGo

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US-Markt wegen Unsicherheit zu Finanzrettungspaket schwächer

- erwartet,

New York - Knapp vor Beginn des Aktienhandels in New York zeigen sich die Futures verhalten gestimmt. Der Nasdaq-Future verliert 0,4 Prozent auf 1.271,25 Punkte. Der S&P-Future gibt um 0,6 Prozent auf 862,20 Punkte nach. Daraus ergibt sich die Wahrscheinlichkeit von schwächeren Eröffnungsverläufen an den Indizes. Experteneinschätzungen zufolge wäre nach der jüngsten zweitägigen Erholungsrally ein Rücksetzer nicht verwunderlich.

In den schwächeren Futures spiegelt sich unter anderem die Enttäuschung über die Verschiebung der Veröffentlichung zu Details hinsichtlich des von der Regierung geplanten neuen Rettungspakets zum Finanzsektor. Eine entsprechende Präsentation soll morgen vonstatten gehen. Der neue Finanzrettungsplan beinhaltet voraussichtlich Garantien zum Hypothekensenktor und Finanzspritzen für Finanzkonzerne. Vordergründiges Ziel sei die Unterstützung für finanzschwache und von Zwangsvollstreckung bedrohte Hausbesitzer sowie die Ausweitung eines Kreditprogramms für Konsumenten. Das Finanzministerium arbeitet weiters an einer so genannten “bad bank” zum Ankauf von toxischen Hypotheken-Vermögenswerten von den Banken.

Zudem plant der Senat für morgen die Abstimmung über den Entwurf zum Konjunkturprogramm der Regierung. Am Wochenende erzielten Demokraten und Republikaner eine entsprechende Einigung. Das ausgehandelte Paket umfasst ein Volumen von rund 780 Milliarden Dollar. Damit wurde wegen dem Widerstand der Republikaner der von der Regierung ursprünglich vorgelegte Entwurf um über 150 Milliarden Dollar gekürzt.

Die beiden angeschlagenen US-Automobilhersteller General Motors Corp. und Chrysler könnten von der US-Regierung in ein Insolvenzverfahren gezwungen werden. Durch eine solche Vorgehensweise verschaffe sich die Regierung eine Sicherstellung zur Rückzahlung der gewährten Notkredite im Volumen von 17,4 Milliarden Dollar. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Kreise.

Quelle; © BörseGo AG

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Im Januar wurden 600.000 Personen zusätzlich arbeitslos!

Soeben wurden die aktuellen Daten vom amerikanischen Arbeitsmarkt veröffentlicht. Wie zu erwarten war, bestätigen sie, dass sich die Lage weiter verschlimmert hat. Im Berichtsmonat Januar stieg die Arbeitslosenquote noch etwas stärker als befürchtet auf 7,6% an. Bei der Beschäftigtenzahl (Nonfarm Payrolls) war ein erneut massiver Abbau von 598.000 Stellen zu beklagen – der größte monatliche Rückgang seit 1974. Für die beiden Vormonate wurde der Beschäftigungsabbau zudem nach oben revidiert.

Insgesamt sind die Daten nochmals etwas schlechter als die ohnehin bereits pessimistischen Prognosen ausgefallen. Dies gilt sowohl für die Arbeitslosenquote als auch die neugeschaffenen Stellen. Auch die Revisionen des Vormonats betrüben. Der konjunkturelle Einbruch schlägt damit voll auf den Arbeitsmarkt durch. Damit dürfte auch das Vertrauen der Verbraucher und ihre Konsumfreude einen weiteren Knacks erhalten.

Im Vorfeld hatten die zuletzt stark angestiegenen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der weniger starke Beschäftigungsabbau gemäß ADP noch konträre Signale geliefert. Dazu stagnierten die Beschäftigungskomponenten der ISM-Umfrage auf niedrigem Niveau. In der Summe war aber nichtsdestotrotz von erschreckenden Zahlen ausgegangen worden, so dass die heutige Bekanntgabe nicht unbedingt als überraschend bezeichnet werden muss.

Während im verarbeitenden Gewerbe der Personalabbau noch einmal an Dynamik zugenommen hat, konnte im Dienstleistungssektor immerhin ein gewisser Rückgang der Abwärtsdynamik konstatiert werden. Insgesamt waren aber mit Ausnahme des Bildungs- und des Regierungsbereich alle Sektoren von teilweise massiven Stellenstreichungen betroffen.

Angesichts der Hiobsmeldungen aus den Unternehmen, die derzeit mit immer weiteren Stellenentlassungen reagieren, kann noch kein Licht am Ende des Tunnels ausgemacht werden. Die zu Wochenbeginn veröffentlichte Stagnation der ISM-Beschäftigungskomponenten auf sehr niedrigem Niveau und der zuletzt nur leicht abgeschwächte Beschäftigungsabbau gemäß ADP sind auch noch nicht richtig Anlass zur Hoffnung. Insofern muss für die kommenden Monate von weiteren negativen Nachrichten vom US-Arbeitsmarkt ausgegangen werden. Die Arbeitslosenquote wird sich weiter auf die 8%-Marke zu bewegen – und diese auch überschreiten.

Fazit: Im Berichtsmonat Januar zeigt sich kein Aufhellen der Lage auf dem USArbeitsmarkt – was auch so erwartet wurde. Die Arbeitslosenquote zog deutlich auf 7,6% an, fast 600.000 Stellen wurden abgebaut. Es muss damit gerechnet werden, dass sich auch in den nächsten Monaten keine signifikante Besserung abzeichnen wird. Im besten Fall dürfte es im II. Quartal diesen Jahres immerhin zu ersten Anzeichen einer Abschwächung des Abwärtstrends kommen. Dazu ist allerdings ein Erfolg der staatlichen Unterstützungsmaßnahmen der neuen US-Regierung erforderlich. Zu diesem Thema wird es am kommenden Dienstag Verlautbarungen von Finanzminister Timothy Geithner und Notenbankpräsident Ben Bernanke geben, worauf die Marktteilnehmer gespannt sein werden. Im Zuge der sehr expansiven Geld- und Fiskalpolitik sehen wir derzeit als wahrscheinlichstes Szenario erste Signale einer langsamen Stabilisierung der US-Konjunktur im 2. Halbjahr an, was sich zum Jahresende auch in moderater Weise auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar machen dürfte. Dazu bedarf es aber auch einer gewissen Priese Hoffnung!

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Wall Street: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

New York - Der heutige Tag an der Wall Street stand voll im Bann der Politik. Es gab weder Konjunkturdaten noch wichtige Unternehmenszahlen. Daher beschäftigte man sich mit warten. Dabei wurde die Geduld der Investoren auf eine kleine Probe gestellt, für viele Spieler schon eine Herausforderung.

Die für heute heiß erwartete Vorstellung des Bankenrettungspakets durch US-Finanzminister Timothy Geithner wurde auf morgen 11:00 Uhr US-Ostküstenzeit (17:00 Uhr MEZ) verschoben. Angeblich sollen daran jetzt auch Privatinvestoren (Hedgefonds, Private Equitiy Fonds) beteiligt werden, denen man - mit Staatsgarantien ausgestattete - Bankenforderungen verkaufen will.

Für morgen wird auch die Senatsabstimmung über das von US-Präsident veranlasste Stimulierungsprogramms erwartet, das vor allem auf den Ausbau der amerikanischen Infrastruktur zielt. Auch daran wird noch gezimmert, um einen Kompromiss zwischen Obamas „Demokraten“ und den eher widerspenstigen „Republikanern“ zu finden.

Die Börsen schlossen daher nach einem ungewöhnlichen ruhigen Handel nahezu unverändert. Der Dow Jones Industrial Average bröckelte homöopathische 0,12 Prozent auf 8,270 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 verbesserte sich 0,15 Prozent auf Punkte und beim technologielastigen Nasdaq Composite Index brauchte man schon eine Lupe: 0,01 Prozent auf 1.591 Punkte.

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Emil
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Obama ist zur Aufstockung von Finanzrettungspaket bereit

Kategorie: US-Markt News | Uhrzeit: 08:15

Washington (BoerseGo.de) - US-Präsident Barack Obama hat seine Bereitschaft zur Ausweitung des ursprünglich 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspakets zum Finanzsektor signalisiert, falls die geplante Wiederherstellung der Stabilität des US-Bankensystems missglückt. “Wir wissen nicht, ob wir weitere Mittel benötigen und wir haben keine Kenntnis darüber wie viel Geld notwendig ist, um das Unterfangen erfolgreich zu gestalten und ein Gefühl von Vertrauen am Marktplatz wiederherzustellen”, führte Obama letzte Nacht im Rahmen einer Konferenz in Washington weiter aus.

Emil

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Dienstag: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

15:00

Wochenausweis der Fremdwährungsreserven durch die EZB

19:00

US: Auktion vierwöchiger Bills

23:00

US: ABC Verbrauchervertrauen

14:55

US: Redbook

11:15

Zuteilung des Hauptrefinanzierungsgeschäfts der EZB

01:01

UK: RICS Hauspreissaldo Januar

Prognose: -70 Zuletzt: -73

01:30

AU: NAB Business Confidence Januar

Zuletzt: -20

06:00

JP: Verbrauchervertrauen Januar

Prognose: 25.2 Zuletzt: 26.2

09:15

CH: Verbraucherpreise Januar

10:30

UK: Frühindikatoren Dezember m/m

Zuletzt: -1

10:30

UK: Handelsbilanz Dezember

16:00

US: Lagerbestände im Großhandel Dezember m/m

Prognose: -0.7 Zuletzt: -0.6

Quartalszahlen

Macrovision - Prognose: 0.21

NVIDIA Corporation - Prognose: -0.1

Douglas Holding AG

Quest Software Inc. - Prognose: 0.32

Qwest Communications - Prognose: 0.1

Radware - Prognose: -0.04

Sierra Wireless, Inc - Prognose: 0.23

Singapore Airlines

The Phoenix Companies, Inc. - Prognose: 0.11

UBS - Prognose: -1.15

Unisys - Prognose: 0.08

Marseille-Kliniken AG

IntercontinentalExchange, Inc. - Prognose: 0.84

Inmet Mining Corp.

Veröffentlichung des 3-Monatsabschlusses

Applied Materials - Prognose: 0.01

Computer Sciences Corporation - Prognose: 1.02

Elan Corporation, plc - Prognose: -0.11

EnBW Energie Baden-Württemberg AG

Fidelity National Information

HealthSpring, Inc. - Prognose: 0.54

Hauptversammlungen

Roadshow

SHS Viveon AG

Analystenveranstaltung

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rorda1981
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Weiss jemand, wann Heute in Amerika über das Konj.-Paket abgestimmt wird und wann dies uns mitgeteilt wird?

soulrider
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@rorda1981

Quote:

Majority Leader Harry Reid (D-NV) is calling for a final vote on H.R. 1 at 12pm ET, Tuesday.

Geithner News Conference: C-SPAN at 11am (ET)

Weitere Infos und Livestreams auf http://www.cspan.org/

rorda1981
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

danke für die Info, dann werden wir die Info erst am am Abend oder in der Nacht erfahren. Sehe ich das recht so?

rorda1981
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Timothy Geithner wird voraussichtlich um 17:00 Uhr MEZ die Details zum Rettungsplan der Öffentlichkeit vorlegen

soulrider
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

rorda1981 wrote:

Timothy Geithner wird voraussichtlich um 17:00 Uhr MEZ die Details zum Rettungsplan der Öffentlichkeit vorlegen

Also 11:00 am (Eastern Time)! Wink

In New York ist jetzt 5:50 am...also geht es mit der "Stimulus Geschichte" in gut 6 Stunden los! Wie lange die dann dafür brauchen, kann ich auch nicht sagen! Gehe mal so von 20/21 Uhr (unserer Zeit) aus.

rorda1981
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

Mögliche Szenarien:

Was wird passieren

- wenn das Kon-Program heute nicht zu stande kommt?

- wenn sie mehr Geld einsetzten als Vorausgesagt?

- wenn sie weniger Geld einstezten als Vorausgesagt?

Schreibt mal eure Gedanken.

Danke

Pegasus
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Zwei Billionen Dollar für US-Kreditmärkte

Finanzkrise

Die amerikanische Regierung will bis zu zwei Billionen Dollar an staatlicher und privater Unterstützung zur Rettung der ausgetrockneten Kreditmärkte mobilisieren. "Entscheidende Teile unseres Finanzsystems sind beschädigt", sagte Finanzminister Timothy Geithner bei der Vorstellung seines Plans zur Rettung des Finanzsystems.

Der amerikanische Finanzminister Timothy Geithner setzt beider rettung des Finanzsystems auf den Staat und privates Engagement.

HB WASHINGTON. Finanzminister Timothy Geithner kündigte die Schaffung einer durch Staatsgelder und private Investoren gemeinsam finanzierten "Bad Bank", die mit bis zu einer Billion Dollar ausgestattet werden soll, um die Banken von faulen Wertpapieren zu befreien. Geithner schießt dem Projekt 100 Milliarden Dollar aus dem Regierungspaket zu. Der Plan führe die volle Kraft der Regierung in einer Partnerschaft mit dem Potenzial der Privatwirtschaft zusammen, betonte Geithner. Damit schlägt die amerikanische Regierung einen Mittelweg zwischen einer reinen staatlichen Verantwortung und dem schwedischen Modell dezentraler "Bad Banks" für einzelne Institute ein. Die Unsicherheit über die Menge wertloser Papiere in den Bilanzen der Banken gilt als einer der Hauptfaktoren dafür, dass sich die Kreditklemme trotz Milliardenhilfen weltweit nicht wie erhofft gelöst hat.

Darüber hinaus solle ein Programm der US-Notenbank von 200 Milliarden ebenfalls auf bis zu eine Billion Dollar ausgeweitet werden, das die private Kreditvergabe ankurbeln soll. Außerdem seien weitere Kapitalspritzen für Banken vorgesehen. Die Notenbank soll vor allem die Kreditvergabe an private Immobilienkäufer stützen, die in der Finanzkrise weitgehend versiegt ist. Die zusätzliche Spritze erlaubt der Fed, ihr Volumen unter dem Programm auf eine Billion Dollar auszuweiten.50 Milliarden Dollar des Pakets sollen dafür verwendet werden, Zwangsvollstreckungen in der Immobilienbranche abzuwenden.

Im Gegenzug will Geithner die angeschlagene Finanzbranche stärker in die Pflicht nehmen. Er sprach von einer neuen Ära bei der Vergabe staatlicher Hilfen für die Institute. Die Banken müssten mehr Rechenschaft ablegen, transparenter arbeiten und schärfere Bedingungen akzeptieren. Die Regierung macht demnach detaillierte Vorgaben für Dividendenzahlungen, Aktienrückkäufe und Übernahmen. Der Plan stelle sicher, dass die Banken das staatliche Geld für die Kreditvergabe nutzten, betonte Geithner.

Zudem soll die Bankenaufsicht allgemeingültige Normen für das Bankgeschäft erlassen und sogenannte "Belastungstests" für die größten Institute vorgeben, die von den Hilfen profitieren. "Das Spektakel, dass große Summen des Steuergeldes genau den Instituten gegeben werden, die die Krise mit ihrer begrenzten Transparenz und Aufsicht mitverursacht haben, hat zum öffentlichen Misstrauen beigetragen", sagte Geithner. Der frühere Chef der Notenbank von New York kritisierte zudem das Management von Banken, denen der Staat zur Hilfe geeilt sei. Es habe das Vertrauen verbraucht, das Voraussetzung für eine effektive Rettung der Branche sei.

Nach Bekanntgabe der Rettungspläne für den Bankensektor durch Finanzminister Geithner haben die US-Aktienmärkte ihre Verluste ausgeweitet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gab um 2,7 Prozent auf 8048 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 2,7 Prozent auf 846 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 2,1 Prozent auf 1558 Punkte. Zuvor waren die Marktindizes rund ein Prozent im Minus.

Mit Spannung warteten die Marktteilnehmer nun auf die Abstimmung im Senat über das mehr als 800 Milliarden Dollar schwere Konjunkturpaket.

8)

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

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Pegasus
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Bankenhilfe durch Pensionsfonds ?

New York - Nach einem Bericht der New York Times benötigen die Finanzinstitute in den USA wahrscheinlich weitere Hunderte Milliarden Dollar an zusätzlicher Unterstützung. Um ihnen zu helfen, möchte ein Kongressabgeordneter die staatlichen und örtlichen Pensionsfunds heranziehen. Die meisten dieser Fonds haben zwar im letzten Jahr auch schwer gelitten, doch haben sie noch ein Vermögen von Billionen von Dollar, das sie bei ihrem längeren Zeithorizont nicht sofort benötigen.

Deshalb befürwortet der demokratische Abgeordnete Gary Ackerman aus New York ein Gesetzesvorhaben, das es den Pensionsfonds erlauben würde, einen Teil ihres Geldes in ein Vorhaben einzubringen, dessen Zweck darin bestünde,

im Umfang von 50 bis 250 Milliarden Dollar Vorzugsaktien amerikanischer Banken zu kaufen.

Dies sollte nach Ackerman‘s Vorstellung die Finanzkraft der Banken und ihre Bereitschaft zur Kreditvergabe verstärken. Nach seinen Worten ist sein Vorschlag bei Vertretern der Pensionsfonds auf Zustimmung gestoßen.

Quelle; BoerseGo.de

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Pegasus
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Mittwoch: Termine, Wirtschaftsdaten, Quartalszahlen

Wirtschaftsdaten

16:35

US Öllagerbestände API und EIA

00:30

AU: Westpac Consumer Sentiment Februar

Zuletzt: -2.2

01:30

AU: Private Baukredite Dezember

Prognose: 3.5 Zuletzt: 1.3

08:00

DE: Verbraucherpreise Januar (endgültig) m/m

Prognose: -0.5 Zuletzt: 0.3

08:00

DE: Verbraucherpreise Januar (endgültig) y/y

Prognose: 0.9 Zuletzt: 1.1

10:30

UK: BoE Inflationsbericht Februar

10:30

UK: Arbeitslosenquote Januar

Prognose: 6.3 Zuletzt: 6.1

10:30

UK: Durchschn. Verdienste

11:00

ifo-Wirtschaftsklima Euroraum Q1

11:30

UK: Quartalsbericht der BoE zur Inflation

13:00

US: Zahl der Hypothekenanträge (Vorwoche)

14:30

US: Handelsbilanz Dezember

Prognose: -36.7 Zuletzt: -40.4

14:30

CA: Handelsbilanz Dezember

Prognose: 0.8 Zuletzt: 1.3

14:30

CA: NHPI-Hauspreisindex Dezember

Zuletzt: -0.3

20:00

US: Staatshaushalt Januar

Prognose: -75 Zuletzt: -83.6

22:45

NZ: Lebensmittelpreise Januar

Zuletzt: -0.2

Quartalszahlen

Vestas Wind Systems A/S

Forrester Research - Prognose: 0.37

Genzyme Corporation - Prognose: 1.02

Infospace - Prognose: -0.05

SupportSoft - Prognose: -0.12

Level 3 Communications - Prognose: -0.08

Lionbridge Technologies - Prognose: 0.01

Marsh & McLennan Companies, Inc. - Prognose: 0.32

Nobel Biocare Holding AG

Petrobras Energía Participaciones S.A.

Peugeot (PSA Peugeot Citroen S.A)

Saipem

Sequenom - Prognose: -0.18

Telenor ASA

TeliaSonera AB

Thomas Weisel Partners - Prognose: -0.38

Toll Brothers - Prognose: -0.3

Equinix Inc. - Prognose: 0.25

Dean Foods - Prognose: 0.39

Veröffentlichung des 9-Monatsabschlusses

Veröffentlichung des 6-Monatsabschlusses

Activision Blizzard, Inc. - Prognose: 0.29

KROMI Logistik AG

ArcelorMittal - Prognose: 0.44

BioMed Realty Trust, Inc. - Prognose: 0.45

Credit Suisse Group

Compugen

Commonwealth Bank of Australia

Coca-Cola Enterprises Inc. - Prognose: 0.19

Hauptversammlungen

Analystenveranstaltung

Roadshow

Sonstige Veranstaltungen/Reden

/

Quelle; © BörseGo AG

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soulrider
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Der Tag an dem das Weltfinanzsystem vor dem Kollaps stand

Hier die Aussage des republikanischen Kongressabgeordneten Paul Kanjorski aus Pennsylvania, Vorsitzender des Capital Markets Subcommittee:

„Ich war da, als der Finanzminister und der Chef der Federal Reserve mit Mitgliedern des Kongress sprach und uns erzählte was los ist. Es war am 15. September 2008. Hier sind die Fakten:

Am Donnerstag (muss wohl der 11. September gewesen sein) um ca. 11:00 Uhr morgens, verzeichnete die Federal Reserve einen gewaltigen Abzug von Geldern aus den Geldmarktkonten der Vereinigten Staaten, in der Höhe von 550 Milliarden Dollar. Diese Summe wurde innerhalb einer Stunde abgezogen. Das Schatzamt öffnete ihre Schleusen um zu helfen. Sie pumpte 105 Milliarden Dollar ins System, realisierte aber sehr schnell, sie können die Flut nicht aufhalten. Wir erlebten einen elektronischen Sturm auf die Banken.

Sie haben dann entschieden den Vorgang zu beenden, die Konten zu schliessen, und verkündeten eine Garantie über 250'000 Dollar pro Konto, damit die Panik aufhört, das passierte dann tatsächlich. Wenn sie das nicht getan hätten, nach ihrer Schätzung, wären dann bis 14:00 Uhr am Nachmittag 5.5 Billionen Dollar aus dem Geldmarktsystem der Vereinigten Staaten abgezogen worden. Das hätte die gesamte Wirtschaft der Vereinigten Staaten zum Zusammenbruch geführt und innerhalb 24 Stunden wäre die ganze Weltwirtschaft zusammengebrochen.

Wir sprachen zu dieser Stunde darüber, was würde passieren wenn das passiert. Es hätte das Ende unseres Wirtschaftssystems und unseres politischen Systems, so wie wir es kennen, bedeutet. Deshalb, als sie sagten wir müssen schnell handeln, haben wir es getan.“

Ab Minute 2:05 hört ihr was Kanjorski sagt: http://www.youtube.com/watch?v=pD8viQ_DhS4

Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/

Bullish
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FED im Brennpunkt - Illliquidität- das Unbehagen der Börsen

@soulrider

Ich kenne diese Aussage, habe sie an viele - auch Akademiker - weitergeschickt, interessiert aber niemanden. Die meisten wissen nicht einmal, von was da die Rede ist. Ist eben Wirtschaftsscheiss, oberflächlicher Kapitalismus Quatsch. Für solche, die meinen, Geld sei das Wichtigste,...

Pegasus
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Obama ungehalten über Wall Street

11. Februar 2009, 07:29,

Negative Reaktion der Börsen auf Billionenpaket für den Finanzsektor

Präsident Obama versucht den Kongress von seinen Plänen zu überzeugen.

Präsident Obama hat verärgert auf die negative Antwort der Börsen auf sein Billionenpaket zur Rettung des Finanzsektors reagiert. «Die Wall Street hofft auf einen einfachen Weg aus der Krise, aber es gibt keinen einfachen Weg», sagte Obama im Fernsehsender ABC.

Die ungnädige Reaktion der Börsen auf den Banken-Plan der US-Regierung hat Barack Obama erzürnt. Der Präsident sagte, er werde die Banken «hart rannehmen», um das Finanzsystem wieder transparent zu machen. Obamas Finanzminister Tim Geithner hatte am Dienstag einen Drei-Punkte-Plan vorgestellt, der den Finanzsektor stabilisieren und die Kreditvergabe wieder in Schwung bringen soll.

Im Mittelpunkt stehen die Errichtung einer «Bad Bank», die den Finanzhäusern faule Wertpapiere abkaufen und so den Kreditfluss wieder in Gang bringen soll, sowie die Aufstockung eines Kreditprogramms der Notenbank Fed auf bis zu eine Billion Dollar.

Der Dow Jones-Index hatte daraufhin um 4,62 Prozent nachgelassen, die Technologiebörse Nasdaq verlor 4,2 Prozent. Analysten an der Wall Street kritisierten Obamas Vorhaben als zu komplex und an einigen wichtigen Stellen zu vage.

Quelle; NZZ Online

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Roubini, Siglitz und Baker fordern Verstaatlichung v. Banken

- Obama ist dagegen

New York – Drei anerkannte Experten sehen die Verstaatlichung von Banken als die einzige Möglichkeit an, die Finanzkrise zu bekämpfen: Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, Center for Economic and Policy Research-Direktor Dean Baker und der Starökonom Nouriel Roubini. US-Präsident Barack Obama ist jedoch dagegen.

Siglitz:

„Wir leben heute in einer sehr verschiedenen Welt als zur Zeit der Großen Depression. Damals hatten wir eine Industrie, die auf der Herstellung von Gütern fußte. Heute haben wir eine dienstleistungsorientierte Wirtschaft. Viele Menschen in den USA arbeiten bereits Teilzeit, weil sie keinen Vollzeitjob bekommen können“, so Siglitz. Er sieht die Arbeitslosenquote in den USA bereits bei 15 Prozent. Im Gegensatz zur Großen Depression gebe es heute aber eine Arbeitslosenversicherung.

Die Banken seien in einer sehr schlechten Verfassung. Die US-Regierung habe den Banken Hunderte Milliarden US-Dollar hinterher geworfen – ohne nennenswerten Effekt. Es steht für Siglitz fest, dass die Banken versagt haben. Heute seien die Bürger die Besitzer in einigen der größten Banken. Doch hätten sich hierfür keine Kontrolle über diese Banken erhalten. „Jedes System dass eine Trennung zwischen Besitz und Kontrolle schafft, steht am Rande des Abgrunds“, so Siglitz. „Die Verstaatlichung der Banken ist die einzige Antwort. Diese Banken sind faktisch pleite.“

Baker:

Baker ist stellvertretender Direktor des Center for Economic and Policy Research in Washington, DC.

„Die Medien versorgen die Öffentlichkeit weiter mit falschen Informationen“, so Baker. „Reporter verstehen nicht, was Geithner tatsächlich will.“ Nach Bakers Auffassung will Geithner Steuergelder verwenden, um bereits insolvente Banken weiter am Leben zu halten.

Baker schreibt in seinem aktuellen Marktkommentar über das Editorial in der aktuellen Washington Post. Darin wurde die Verstaatlichung von Banken als Lösung abgelehnt – nur der Kauf der illiquiden Assets sei eine Antwort auf die Probleme. Dabei bestünde aber, so der Autor des Editorials, die Gefahr, dass die Regierung am Anfang zuviel bezahle.

Baker kommentiert: „Tatsächlich ist das keine Gefahr, sondern das eigentliche Problem. Wenn die Regierung den aktuellen Marktpreis für diese Assets bezahlen würde, würden die Banken damit für bankrott erklärt, und wir wären wieder ganz am Anfang – der Verstaatlichung. Das Problem beim Kauf von illiquiden Assets ist die Frage, wie viel dafür bezahlt werden soll, sodass die Banken genügend Einnahmen haben, um ihr Geschäft fortführen zu können.“

Roubini:

Starökonom Roubini schreibt in einem aktuellen Kommentar vom 10. Februar, dass es an der Zeit sei, die insolventen Banken zu verstaatlichen. „Vor einem Jahr habe ich vorhergesagt, dass die Verluste im Bankensektor bei 1 Billion US-Dollar, möglicherweise sogar bei 2 Billionen US-Dollar liegen könnten. Zu dieser Zeit wurden diese Schätzungen als grob übertrieben abgetan, und naive Optimisten rechneten nur mit Verlusten von 200 Milliarden US-Dollar aus Subprime-Hypothekenkrediten. Doch habe ich darauf hingewiesen, dass diese Verluste sich rasch über die Subprime-Hyothekenkredite ausweiten und sich auftürmen werden zu einer sehr schweren Finanzkrise und einer üblen Rezession.“

Roubini sieht die Verluste mittlerweile für das US-Bankensystem bei 3,6 Billionen US-Dollar, wovon die Hälfte von den Banken und Broker selbst zu tragen sei, also 1,8 Billionen US-Dollar. Der Rest gehe auf das Konto ausländischer Banken und anderer Finanzinstitutionen in den USA. Da die Banken und Broker im Herbst nur mit Kapital von rund 1,4 Billionen US-Dollar ausgestattet waren, sei das Bankensystem in den USA faktisch bankrott. Die einzige Lösung sei eine Verstaatlichung der Banken, so Roubini.

Quelle; BoerseGo.de

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Wall Street: Obama & Geithner singen den Blues

New York - Tagelang hatte sich die Wall Street auf das Ereignis gefreut - und dann kam diese Reaktion. Kaum hatte US-Finanzminister Timothy Geithner das heiß erwartete Bankenrettungs-Paket enthüllt, startete eine massive Verkaufswelle.

Vielleicht lag es daran, dass das Programm nur den Erwartungen entsprach, weil Einzelheiten (Erweiterung des Troubled Assets Relief Program (TARP) auf eine Billion Dollar, Verkauf „toxischer“ Anleihen an private Großinvestoren) schon vorher durchgesickert waren. Vielleicht hatte manche Spieler den Stein der Weisen erwartet, Geithner spazierte aber weder über den Hudson River noch wandelte er Wasser in Wein um.

Wasser auf die Mühlen der Panikmacher

Vielleicht wurden auch Geithners begleitende Kommentare als Verkaufsvorwand benutzt. „Anstatt den Katalysator für die Erholung zu spielen, arbeitet das Finanzsystem derzeit gegen die Erholung“, klagte der Politiker. Gleichzeitig übe die Rezession einen wachsenden Druck auf die Banken aus. „Das ist eine gefährliche Dynamik - und wir müssen ihr Einhalt gebieten“, bekundete Geithner und gab damit den Panikmachern auch noch Wasser auf die Mühle. Der Politiker plädierte daher dafür, dass die US-Regierung insgesamt bis zur zwei Billionen Dollar ins Finanzsystem pumpt, um die Kreditkrise aufzutauen.

Geithner rief außerdem zur Geduld auf, bis die Strategie der Regierung Früchte zeigt. Leider zeigen die Spieler, die die Wall Street derzeit beherrschen, keinen Funken Geduld. Es besteht eben ein Mangel an weitsichtigen Strategen wie Warren Buffett.

Benzin ins Feuer

Der heutige Blues wurde auch noch durch das Palaver von Obama vertieft, der auch noch ins Lager der Panikmacher abdriftete. Im Wahlkampf war der Politiker noch mit dem Motto „Hoffnung statt Furcht“ und „Yes, we can“ angetreten. Jetzt verschlimmerte der amerikanische Regierungschef noch die ohnehin schon angeschlagene Stimmung. Die US-Wirtschaft stecke in einer ausgewachsenen Krise, tönte heute Obama. Würde sein Stimulierungspaket nicht angenommen, käme das „Armageddon“.

Kontraproduktiv

Die sehr kontraproduktiven Äußerungen des unsicheren Präsidenten unterlaufen seine eigene positiv gemeinte Politik, weil sie die Investoren verstören. Sie wecken daher Zweifel, ob Obama in der Lage ist, Amerika einen neuen Schwung zugeben.

Aufschwung im Osten?

Während Obama & Co. den Blues singen, geht es anderswo aber aufwärts. Das signalisiert jedenfalls der Baltic Dry Index. Dieser Indikator zeigt die Preisentwicklung beim Seetransport von Rohmaterialen, gilt also als ein Barometer für den Welthandel. Diese Größe steigt seit 16 Tage in Folge und gewann in diesem Zeitraum 126 Prozent, berichtet der Infodienst Bespoke.

Auffällig ist, dass der Shanghai Composite Index, der den Aktientrend in der Volksrepublik China abbildet, ebenfalls seit Tagen steigt und in den vergangenen 16 Tagen 14 Prozent gewann. Laut Bespoke bewegen sich Baltic Dry und Shanghai Composite traditionell tendenziell im Gleichschritt. Der Infodienst erklärt den engen Zusammenhang damit, dass die Wirtschaft Chinas - und damit der Shanghai Composite - stark vom Export abhängen. Beide Barometer stehen zwar noch tief unter ihren jeweiligen Höchstständen, die jüngste Entwicklung gibt aber immerhin einen Lichtblick.

Der Wall Street half das heute wenig. Der Dow Jones Industrial Average verlor 4,62 Prozent auf 7.888 Punkte, der - für den breiten US-Aktienmarkt repräsentative - S&P 500 rutschte 4,91 Prozent auf 827 Punkte und der technologielastige Nasdaq Composite Index sank 4,20 Prozent auf 1.524 Punkte.

Quelle: © BörseGo

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Geithner's Rede -

- seit Tagen angekündigt - mit Spannung erwartet -

hatte aber

schlussendlich nur sehr wenig "Fleisch am Knochen", desshalb die grosse Enttäuschung.

"C'est le ton qui fait la music" oder aber, wichtig ist nicht nur was man sagt, sondern eben wie man es sagt.

http://www.ftd.de/politik/international/:US-Rettungspaket-Geithner-bleib...

8)

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