SMI im März 2009

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marco
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SMI im März 2009

Wird eine interessante Woche, Monat werden!

Diva@ Muss sagen deine Komentare wandel sich, freut mich das du endlich zu einem konstruktiven Beitrag schreiber wirst! Wink

MarcusFabian
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SMI im März 2009

strom5514 wrote:

Das Problem davon: das die industriellen Firmen noch weniger investieren werden um ihre Infrastruktur zu erneuern und erhalten. Und auch die indurtriellen selber weiger Aufträge haben werden und es so zu massen entlassungen kommen wird. so sehe ich es. Du anders?

Ja, das sehe ich anders. Wenn das Finanzsystem kollabiert, heisst das nicht, dass es keine Banken und Kredite mehr geben wird. Es heisst nur, dass unser marrodes System durch ein neues und hoffentlich besseres ersetzt wird.

Das extremste, was passieren kann, wäre eine Währungsreform wie 1948 in Deutschland als die Reichsmark durch die D-Mark abgelöst wurde. Löhne und Mieten wurden dabei 1:1 übernommen, Sparvermögen jedoch nur 6.5:100 (für 100 RM Vermögen hat man DM 6.5 bekommen).

Aber abgesehen von einer kurzen Übergansgsfrist mit Ängesten und Chaos ist an eine Währungsreform nichts dramatisches. Ich sehe das deshalb auch gar nicht negativ.

Ein Arbeiter wird immer seinen Lohn bekommen und dafür Miete zahlen und Futter kaufen. Egal ob in Franken, Euros, Talern, Dukaten oder Ameros.

strom5514
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SMI im März 2009

MarcusFabian wrote:

strom5514 wrote:

Das Problem davon: das die industriellen Firmen noch weniger investieren werden um ihre Infrastruktur zu erneuern und erhalten. Und auch die indurtriellen selber weiger Aufträge haben werden und es so zu massen entlassungen kommen wird. so sehe ich es. Du anders?

Ja, das sehe ich anders. Wenn das Finanzsystem kollabiert, heisst das nicht, dass es keine Banken und Kredite mehr geben wird. Es heisst nur, dass unser marrodes System durch ein neues und hoffentlich besseres ersetzt wird.

Das extremste, was passieren kann, wäre eine Währungsreform wie 1948 in Deutschland als die Reichsmark durch die D-Mark abgelöst wurde. Löhne und Mieten wurden dabei 1:1 übernommen, Sparvermögen jedoch nur 6.5:100 (für 100 RM Vermögen hat man DM 6.5 bekommen).

Aber abgesehen von einer kurzen Übergansgsfrist mit Ängesten und Chaos ist an eine Währungsreform nichts dramatisches. Ich sehe das deshalb auch gar nicht negativ.

Ein Arbeiter wird immer seinen Lohn bekommen und dafür Miete zahlen und Futter kaufen. Egal ob in Franken, Euros, Talern, Dukaten oder Ameros.

Ich kann das nicht beurteilen. für mich ist es einfach ein logische schlussfolgerung.

schön wenn es so ist wie du sagst.

ich sage aber mal: wehe wenn das sparen wieder schule macht. zum beispiel der bund öffentlich von sparen redet (und zwar wirklich sparen), dann auch die industrien, laut darüber nachdenken werden, dann löst das eine angstwelle aus und die wird meiner meinung nach genau das auslösen was ich meine.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

X
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SMI im März 2009

hab mal im ko warants theat nen chartausblick hingekritzelt (in diesem falle für sp500 index, wer interesse hat --> darivate--> ko warrants.

und weiterhin einen angenehmen sonntag Biggrin

take it easy, but take it!

<gelöscht>
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liska
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SMI im März 2009

@ strom5514

:roll: hör doch auf mit deiner heuchlerei über........ arbeitslos usw...........

du selbst zockst bei der börse um kohle zu machen ohne bei deren firmen zu arbeiten oder positives zu erbringen, sondern machst es wie alle hunderte anderen arbeitsscheue nutzniesser doch auch !

:arrow: liska: auch mir ist es egal wer arbeit oder zu essen hat ! wer fleissig ist hat arbeit "fressen oder gefressen werden"

:oops: die schweizer heuchlerei von euch allen , ...brot für die ganze welt... "aber die butter bleibt im land" :oops:

:shock: es gibt viele fleissige leute die arbeiten,eine firma zum erfolg bringen und daher gesundes aktien-kapital haben

leider durch taugenichts und arbeitsscheue zocker die diese wieder aussaugen,

die firmen gehen kaput hauptsache die zocker "wie auch du" haben ohne arbeit gewinn kassiert!

ist dir doch auch egal oder ???

Lol es gibt solche idioten die zocken an der börse bis ihre eigene firma flach ist , stehen dann selbst auf der strasse und suchen bei anderen um mitleid

:idea: Diva: hat ein gutes fachwissen und steht zu realität darum muss sie nicht heucheln wie ihr im forum !!!

.

Der Fuchs ist schlau und wartet im Bau

MarcusFabian
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SMI im März 2009

strom5514 wrote:

ich sage aber mal: wehe wenn das sparen wieder schule macht. zum beispiel der bund öffentlich von sparen redet (und zwar wirklich sparen), dann auch die industrien, laut darüber nachdenken werden, dann löst das eine angstwelle aus und die wird meiner meinung nach genau das auslösen was ich meine.

Was ist so schlecht am sparen?

Oder anders ausgedrückt: Was ist so schlecht daran, dass man sich nur soviel leistet, wie man auch erwirtschaftet (Staat, Unternehmen, Private)?

Klar, wir hatten jetzt 20 Jahre High-Life, haben unermessliche Schulden angehäuft und jetzt tut das Sparen weh, denn wir müssen die Schulden abbauen.

Aber waren die Exzesse der 80er, 90er Jahre wirklich so nötig?

Gehen wir mal zurück in die Zeiten des Goldstandards.

Damals kostete ein Kilo Brot über 100 Jahre immer gleich viel (Kriegszeiten ausgenommen) und das Geld im Sparstrumpf verlor nicht an Wert.

Die Banken gaben an Unternehmen Kredite im Rahmen von 4% und die Unternehmen erwirtschafteten damit durchschnittlich 7%.

Kredit bekam - im Gegensatz zu den 90ern - jemand nur, wenn er gute Aussichten hatte, die Kredite zurückzahlen zu können. Das ganze Finanz- und Kreditwesen verlief also in geregelten und gemächlichen Bahnen.

Der Staat durfte sich auch nicht verschulden und wenn, dann musste er in den kommenden Jahren vermehrt Sparen, um die Schuld wieder abzutragen.

Wirtschaftlich gab es genau so Höhen und Tiefen. Eisenbahnboom, Aktienblase in Eisenbahnen, Platzen der Blase um 1875, 10 Jahre Bärenmarkt. Die ganze Palette.

Nur eben mit dem Unterschied, dass damals nicht oder weniger Aktien auf Kredit gekauft wurden sondern mit echtem Sparkapital. Insofern war die Situation weniger Schlimm als heute.

Es gab aucn noch keine Derivate mit grossem Hebel und die Banken waren in erster Linie vertrauenswürdige Verwalter von Geld und kein Casino.

Was also wäre so falsch daran, wieder ein ähnlich stabiles System aufzubauen, das Exzesse limitiert und somit auch das Leiden im Abschwung?

strom5514
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SMI im März 2009

MarcusFabian wrote:

strom5514 wrote:

ich sage aber mal: wehe wenn das sparen wieder schule macht. zum beispiel der bund öffentlich von sparen redet (und zwar wirklich sparen), dann auch die industrien, laut darüber nachdenken werden, dann löst das eine angstwelle aus und die wird meiner meinung nach genau das auslösen was ich meine.

Was ist so schlecht am sparen?

Oder anders ausgedrückt: Was ist so schlecht daran, dass man sich nur soviel leistet, wie man auch erwirtschaftet (Staat, Unternehmen, Private)?

Klar, wir hatten jetzt 20 Jahre High-Life, haben unermessliche Schulden angehäuft und jetzt tut das Sparen weh, denn wir müssen die Schulden abbauen.

Aber waren die Exzesse der 80er, 90er Jahre wirklich so nötig?

Gehen wir mal zurück in die Zeiten des Goldstandards.

Damals kostete ein Kilo Brot über 100 Jahre immer gleich viel (Kriegszeiten ausgenommen) und das Geld im Sparstrumpf verlor nicht an Wert.

Die Banken gaben an Unternehmen Kredite im Rahmen von 4% und die Unternehmen erwirtschafteten damit durchschnittlich 7%.

Kredit bekam - im Gegensatz zu den 90ern - jemand nur, wenn er gute Aussichten hatte, die Kredite zurückzahlen zu können. Das ganze Finanz- und Kreditwesen verlief also in geregelten und gemächlichen Bahnen.

Der Staat durfte sich auch nicht verschulden und wenn, dann musste er in den kommenden Jahren vermehrt Sparen, um die Schuld wieder abzutragen.

Wirtschaftlich gab es genau so Höhen und Tiefen. Eisenbahnboom, Aktienblase in Eisenbahnen, Platzen der Blase um 1875, 10 Jahre Bärenmarkt. Die ganze Palette.

Nur eben mit dem Unterschied, dass damals nicht oder weniger Aktien auf Kredit gekauft wurden sondern mit echtem Sparkapital. Insofern war die Situation weniger Schlimm als heute.

Es gab aucn noch keine Derivate mit grossem Hebel und die Banken waren in erster Linie vertrauenswürdige Verwalter von Geld und kein Casino.

Was also wäre so falsch daran, wieder ein ähnlich stabiles System aufzubauen, das Exzesse limitiert und somit auch das Leiden im Abschwung?

MF, gerne bin ich ein Befürworter für das was Du nennst.

Weiss nur nicht ob das einfach ein Wunschdenken sein wird. Dieses Rad zurück zudrehen finde ich genau so Unwarscheinlich, so wie man auch die Zeit nicht zurück in die vergangenehit drehen kann.

Ich denke das geht nur über Schmerzen wo wir alle Leiden werden oder müssen. Und dann sind wir ja wieder bei meinem Thema. So mehr oder weniger.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

strom5514
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MarcusFabian[/quote wrote:

MF, oder Dich mal anders fragen will, fidest Du das gut wenn Du kein Geld mehr verdienen kannst um deine Familie zu ernähren? Ich glaube nicht daran dass wenn wir wieder so Handeln wie es von Dir beschrieben früher war, dass dadurch alles wieder so wird wie es mal war. Man wird an diesem Rad nichts zurückdrehen können. Die Welt, wie auch die Umwelt hat sich dafür zu stark verändert.

Auch sind die Mensch die heute auf dieser Erde leben nicht mehr dazu gemacht um ein solches Zenario durchzuhalten. Die heutigen Menschen haben keinen Biss mehr und müssen ja für jedes kleine Problem das sie haben einen Psychiater haben, für jede ungewohnte Bewegung die sie machen eine Physioterapeuten herbeiziehen usw. Soll sich jeder mal die Gedanken selber dazu machen was ich damit genau meine.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

Turbo
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SMI im März 2009

MF

Ich liebe diese Zockerinstrumente und lebe seit gut 20 Jahren von Ihnen, als die ersten Stillhalter in der Schweiz eingefuehrt wurden.

Liska

Seit 3 Jahren lebe ich nur noch von der Boerse und mir gefaellst bestens. Kann mir nicht mehr vorstellen um 7 ins Buero und um 19 raus. Hab sowieso eine spezielle Einstellung zum Leben. Fuer mich ist das Paradies hier und jetzt und ich hatte immer nur ein Ziel, so wenig wie moeglich zu arbeiten und das Leben zu geniessen.

Diva er erzaehlt einfach viel Sch.. und ich hab das ein paar Mal bewiesen, ich glaube nicht das er Fnanzconsulter ist. Auf jeden Fall muss er aber unterbeschaeftigt sein.

Er kann ja Mal Reklame fuer sein Buero machen und seine Webseite reinstellen, waere ja nicht spezielles oder?

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

MarcusFabian
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SMI im März 2009

strom5514 wrote:

1) Man wird an diesem Rad nichts zurückdrehen können.

2) Auch sind die Mensch die heute auf dieser Erde leben nicht mehr dazu gemacht um ein solches Zenario durchzuhalten.

1) Es geht nicht darum, das Rad zurückzudrehen. Aber wir können Erfahrungen für die Zukunft nutzen. Wir lernen, dass das Finanzsystem damals stabiler und besser war und das der aktuelle 30-jährige Versuch mit einem Papiergeld-System uns ins Unglück stürzt.

Was also liegt näher als die positive Erfahrung der Vergangenheit in ein neues System einfliessen zu lassen?

2.) Ich meine, wenn die Krise weiter geht und sich immer weiter auf die Realwirtschaft mit allen schlechten Konsequenzen durchsetzt, wird der Druck im Volk steigen, wieder ein stabiles System zu schaffen und der Zockerei den Kampf anzusagen.

Das Volk profitiert von einem stabilen Finanzsystem. Die Verlierer sind einzig Hassardeure und Zocker und denen weint keiner eine Träne nach.

Turbo
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SMI im März 2009

MarcusFabian wrote:

Die Verlierer sind einzig Hassardeure und Zocker und denen weint keiner eine Träne nach.

Ich schon. Aber ehrlich ich mach mir keine Sorgen, denn ich kann mich auf das 'Tier' Mensch verlassen, es ist und bleibt gierig.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Turbo
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SMI im März 2009

Ich stehe dazu, dass ich ein Zocker bin, aber ich frage mich was ihr dann seit?

Heilige, die gerne arbeiten und nicht unmoralisch Geld verdienen wollen. Lol

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

reckefoller
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SMI im März 2009

dumm wäre aber, wenn die zockergewinne in der hyperinflation / währungsreform vernichtet werden

Turbo
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reckefoller wrote:

dumm wäre aber, wenn die zockergewinne in der hyperinflation / währungsreform vernichtet werden

Keine Angst es gibt keine Waehrungsreform und die Inflation geht am Ende mit steigenden Aktienkurse einher. Aber von Inflation ist weit und breit noch nichts zu sehen, im Moment wird die Kohle gebraucht um Schulden zu tilgen und nicht zum Konsumieren. Aber allen die eine Hypohtek haben, empfehle ich dennoch diese im Laufe des Jahres langfristig anzubinden, denn irgend einmal 2010/2011 ist natuerlich die Gefahr vorhanden.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

<gelöscht>
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Turbo wrote:

Ich stehe dazu, dass ich ein Zocker bin, aber ich frage mich was ihr dann seit?

Heilige, die gerne arbeiten und nicht unmoralisch Geld verdienen wollen. Lol

also ich bin cash.ch schriftsteller Blum 3

reckefoller
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daytrader1 wrote:

Turbo wrote:
Ich stehe dazu, dass ich ein Zocker bin, aber ich frage mich was ihr dann seit?

Heilige, die gerne arbeiten und nicht unmoralisch Geld verdienen wollen. Lol

also ich bin cash.ch schriftsteller Blum 3

da bist du bald arbeitslos, man spricht davon, dass ringier cash einstellen wird :mrgreen:

<gelöscht>
SMI im März 2009

reckefoller wrote:

daytrader1 wrote:
Turbo wrote:
Ich stehe dazu, dass ich ein Zocker bin, aber ich frage mich was ihr dann seit?

Heilige, die gerne arbeiten und nicht unmoralisch Geld verdienen wollen. Lol

also ich bin cash.ch schriftsteller Blum 3

da bist du bald arbeitslos, man spricht davon, dass ringier cash einstellen wird :mrgreen:

:roll: :cry: :cry: :roll:

weico
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SMI im März 2009

Turbo wrote:

Aber ehrlich ich mach mir keine Sorgen, denn ich kann mich auf das 'Tier' Mensch verlassen, es ist und bleibt gierig.

Exakto. :idea:

Das ist ja das schöne an solchen Situationen.Auf die Herde ist Verlass... Lol

Eine Währungsreform ist durchaus vorstellbar..!Aber kaum mit friedlichem Anlass/Ausgang.. :twisted:

Wie sagte doch schon der geniale Bankier ,F.Somary (in seinem Buch "Erinnerungen eines politischen Meteorologen":

Der Staatsbankrott ist ein einmaliger chirurgischer Eingriff, die Inflation ist permanente Blutvergiftung. Nach der Streichung der Staatsschulden kann man sofort neu finanzieren, bei Inflation muss man warten, bis die Währung sich ausgelaufen hat. So große Verluste der Staatsbankrott bringt, er klärt die Lage, und der Gesamtschaden ist mit den furchtbarsten Endstadien der Inflation nicht zu vergleichen.

Wie immer, wenn ich von der absoluten Richtigkeit meiner Ansichten überzeugt war, ging ich ohne Bedacht auf meine persönlichen Interessen, ja vielfach in striktem Gegensatz zu ihnen, unbekümmert um persönliche Gegnerschaften, mit größter Entschiedenheit vor, und ich hätte mich auch

durchgesetzt, wenn nicht ein Moment entscheidend gegen mich gewirkt hätte:

Der Bankrott muss von jenen Menschen durchgeführt werden, die augenblicklich im Amt sind, und auch der Dümmste der Betroffenen merkt, was vorgeht; die Inflation dagegen kann auf Jahre verteilt und die Opfer können jahrzehntelang, ohne dass sie dessen gewahr werden, in der unglaublichsten Weise betrogen werden. In den Erzählungen aus „Tausendundeiner Nacht“ verlangt der Schah von einem aus seiner Umgebung unter Androhung des Todes die Antwort darüber, was sein Papagei sage, und der arme Befragte erbittet sich ein Jahr Zeit zur Antwort, da er dann drei Chancen hat: dass er oder der Papagei oder der Schah stirbt. Die gleiche Taktik befolgten Staatsmänner, Finanzminister und Bankiers – die beiden ersten mit Erfolg, denn sie blieben nicht lange im Amt, während die Bankiers zu ihrem Leidwesen die Rechnung persönlich erhielten, da sie ihre Stellungen länger zu behalten pflegen.

Gegen Inflation war Widerstand von 2 Seiten zu erwarten: von den Banken und von den Versicherungsanstalten, die ja beide dadurch unterhöhlt wurden –

aber diese waren, ebenso wie heute die amerikanischen Banken, durch ihren Riesenbesitz an Staatsanleihen so gelähmt, dass sie zu stummen

Regierungssklaven herabgesunken waren. Ich suchte die Wirtschaft zu alarmieren. Auf meine Veranlassung trafen sich 1921 zu Freiburg im Breisgau die Mitglieder des Ausschusses des Vereins für Sozialpolitik zu einer vertraulichen Sitzung, um die Frage der Inflation sorgfältigem Studium zu unterziehen. Herkner, Schulze-Gaevernitz, Diehl, Lotz sowie Sieveking stimmten mit mir überein. Aber die Reichsbank versagte total: man könne keine wirkliche Diskonterhöhung vornehmen, um den Kurs der bisherigen Anleihen nicht zu gefährden – der alte Unsinn, einen Nonvaleur halten zu wollen. Noch weit größere Schwierigkeiten bereiteten die Gewerkschaften mit den von ihnen durchgesetzten „Indexlöhnen“. Arbeiter und Landwirte sollten unbeschadet des Währungssturzes die gleichen Realeinkommen erhalten; sie wurden dadurch gleichgültig gegen eine Währungsverschlechterung; um so ärger traf die Enteignung die übrigen Schichten, und um so rauer musste sich die Inflation auslaufen. Es war für mich erschütternd, die Sozialpolitiker anzuhören, die leidenschaftlich für die Aufrechterhaltung, ja die Ausgestaltung und Erweiterung der sozialen Errungenschaften eintraten –ohne zu bedenken, dass das ganze Gebäude binnen kurzem zusammenstürzen müsse; wenige Jahre später wurden durch das Auslaufen der Mark die ganze Alters-,Invaliden- und Krankenversicherung, Bismarcks stolzes Sozialwerk, und damit Ersparnisse und Hoffnungen einer ganzen Generation vernichtet.

Mein Exposé in Freiburg im Breisgau, das ich vor dem kleinen Kreis von Professoren der Ökonomie hielt und das ich auszugsweise den Dokumenten im Anhang beigegeben hatte, mag noch heute nach mehr als 30 Jahren interessieren, ja vielleicht sogar noch mehr als damals, als es neu war und noch wenige die Frage verstanden. Wie oft ist seither das gleiche wiederholt worden: die Anpreisung des billigen Geldes und die Verteidigung der Aufrechterhaltung des Reallohnes und der Ausgestaltung der Sozialpolitik in einer Zeit der Kapitalschrumpfung. Es war und ist freilich populärer, statt die Inflation zu bremsen, die Dinge gehen zu lassen, ja das Lob des Wohltäters der Menschheit einzustreichen und sich darauf zu verlassen, dass Gott nicht jeden

Wochenschluss die Zeche macht. Aus der Konferenz in Freiburg kam leider nicht mehr heraus als eine Reihe

von ökonomischen Arbeiten über die Inflation, die unter Diehls und meiner Leitung in den Schriften des Vereins für Sozialpolitik erschienen, wegen der

Not der Zeit sehr verspätet. Inzwischen hatte sich die Mark ausgelaufen."

P.S.. wer sich für die "Materie" interessiert (auch für "Goldbugs" sehr geeignet.. :oops: ),sollte sich mal ,von Somary, die Bücher zu Gemüte führen:

"Die Ursachen der Krise". und

"Erinnerungen eines politischen Meteorologen"

Die Einsicht wird dann sein:

ALLES wie gehabt und SCHON MAL dagewesen.. Wink

weico

reckefoller
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SMI im März 2009

und was empfiehlst du als persönliche absicherungsstrategie?

strom5514
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SMI im März 2009

liska wrote:

@ strom5514

:roll: hör doch auf mit deiner heuchlerei über........ arbeitslos usw...........

du selbst zockst bei der börse um kohle zu machen ohne bei deren firmen zu arbeiten oder positives zu erbringen, sondern machst es wie alle hunderte anderen arbeitsscheue nutzniesser doch auch !

:arrow: liska: auch mir ist es egal wer arbeit oder zu essen hat ! wer fleissig ist hat arbeit "fressen oder gefressen werden"

:oops: die schweizer heuchlerei von euch allen , ...brot für die ganze welt... "aber die butter bleibt im land" :oops:

:shock: es gibt viele fleissige leute die arbeiten,eine firma zum erfolg bringen und daher gesundes aktien-kapital haben

leider durch taugenichts und arbeitsscheue zocker die diese wieder aussaugen,

die firmen gehen kaput hauptsache die zocker "wie auch du" haben ohne arbeit gewinn kassiert!

ist dir doch auch egal oder ???

Lol es gibt solche idioten die zocken an der börse bis ihre eigene firma flach ist , stehen dann selbst auf der strasse und suchen bei anderen um mitleid

:idea: Diva: hat ein gutes fachwissen und steht zu realität darum muss sie nicht heucheln wie ihr im forum !!!

Nun ja Liska, Du hast wohl die Weisheit mit dem Löffel gefressen, und warscheinlich nicht mit dem kleinsten. Ich denke Du wirst es schon richten mit deinen primitiven Sprüchen. Ich hoffe, es ist Dir auch richtig Wohl dabei, dann hast auch Du eine Bereicherung.

Ich bin immer wieder überrascht wie sehr sich Profis in den Makrodatenvorsagen verrechen. Eben doch nicht Profi genug? Oder alles nur taktisch, ausgeklügelte Manipulation??

weico
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SMI im März 2009

reckefoller wrote:

und was empfiehlst du als persönliche absicherungsstrategie?

Bist DU Jung/Erwerbstätig oder Rentner..

Hast DU Vermögen oder Nichts/Schulden..?

Hast Du Famile oder bist Du Single..?

Bist Du Mieter oder Vermieter/Eigenheimbesitzer

Willst Du Sicherheit oder Risiko

usw.......

Pauschale Empfehlungen für Andere anzustellen, finde ich Blödsinnig/Unseriös ."Absicherungsstrategien" sind rein von der persönlichen Lebens-/Vermögen-und Risikosituation der Person abhängig.

Jeder muss schlussendlich selber "wissen",wass für Ihn am Besten ist.. 8)

weico

Turbo
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SMI im März 2009

weico wrote:

reckefoller wrote:
und was empfiehlst du als persönliche absicherungsstrategie?

Bist DU Jung/Erwerbstätig oder Rentner..

Hast DU Vermögen oder Nichts/Schulden..?

Hast Du Famile oder bist Du Single..?

Bist Du Mieter oder Vermieter/Eigenheimbesitzer

Willst Du Sicherheit oder Risiko

usw.......

Pauschale Empfehlungen für Andere anzustellen, finde ich Blödsinnig/Unseriös ."Absicherungsstrategien" sind rein von der persönlichen Lebens-/Vermögen-und Risikosituation der Person abhängig.

Jeder muss schlussendlich selber "wissen",wass für Ihn am Besten ist.. 8)

weico

Hier spricht ein Banker oder Versicherungsmann 8)

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

reckefoller
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meinte eigentlich deine absicherungsstrategie, also wie du angesichts der düsteren aussichten investierst. empfehlungen sind das eine, aber eigene handlungen sind relevanter...

Diva
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Re: Reg dich nicht auf!!

cutti wrote:

strom5514 wrote:
Diva wrote:
Gut erklärt MarcusFabian.

Super Chart Johnny P.

Diva, ich bin jetzt aber der MEINUNG das du es etwas zu naiv bist. Egal sein sollte einem schon garnichts. wenn den finanzspezialisten in den letzten jahren das heutige problem nicht egal gewesen wäre dann müssten wir diese krise jetzt nicht ausstehen. soviel zum thema egal!

Reg dich bloss nicht auf, falls Du das Forum auch auf allen anderen Sites etwas verfolgst, wirst Du merken dass diese Diva überall ihr Senf dazu gibt, und das meistens provozierend und vor allem negativ!

Mir tut so eine Frau nur Leid, das heisst für mich nichts anderes dass Sie frustriert und womöglich vereinsamt leben muss,und versucht auf diese Weise Ihr Leben zu verbessern!!

Ich habe gelernt über Ihre Trades zu lachen, so ganz nach dem Motto: Wer zuletzt lacht, lacht am besten!!

Gruss cutti

Du bist eine arme Sau! Nichts weisst du von mir, rein gar nichts. Kommentiere doch bitte mein Fachliches, na gut wenn du es nicht lassen kannst so schiess weiter auf meine Person. Da wirst Du nie was zu lachen haben, weil du ein Loser bist.

Ich habe nie bestritten, dass meine Kommentare polarisierend sind, nein genau so sollen sie sein. Hart an der Grenze, aber nicht darüber. Genau so merkt sich jeder meine Meinung und mein veröffentlichtes Wissen. Besonders im UBS Thread kann man meine Postings sehr gut lesen, jedoch fachlich 100 % korrekt. Probleme auf die im Oktober angesprochen habe sind Heute aktuell. Jeder der auf meine MITSCHREIBER hier im Forum hörten, sitzt heute tiefer in der Scheisse als vorher! Ich bin hier für Kleinanleger, und wenn da ein Finazkasperli sein grossmäuliges Maul auf spriesst, halte ich dagegen.

Bin seit gut 5 Monaten hier, es kennen mich genug User persönlich um zu wissen wer ich bin und was ich kann.

Wenn man einer Person das Wasser nicht reichen kann, so schiesst man halt auf die Person!

Nur weiter so ihr Pfeiffen, ich verschwinde nicht.

Sollte Cash.ch dieses Forum verkaufen wollen, ich kaufe es! Der Preis ist mir schnuppe! Vielleicht bietet ja einer mehr von euch Profis?

Diva

Spekulatius
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Wohin spekulierst du ???

X wrote:

hab mal im ko warants theat nen chartausblick hingekritzelt (in diesem falle für sp500 index, wer interesse hat --> darivate--> ko warrants.

Es gibt KURSZIELE von 600 - das wäre fuer einen Bärenmarkt ein gutes Ziel in den kommenden Monaten...

weico
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Turbo wrote:

Hier spricht ein Banker oder Versicherungsmann 8)

Nein,weit gefehlt ! Lol

Nur ein Mensch, mit absolut gesundem,wirtschaftlichen Menschenverstand.. :oops:

reckefoller wrote:

meinte eigentlich deine absicherungsstrategie, also wie du angesichts der düsteren aussichten investierst. empfehlungen sind das eine, aber eigene handlungen sind relevanter...

Persönlich zurzeit,neben den schon erwähnten 2 Häusern/ausländischen Grundstücken,ALLES in CASH.

Fall's die (Hyper)Inflation dann wirklich einmal "anrollt" bzw.die Treasury-Blase platzt (und das wird Sie sicherlich), wird der CASH dann,je nach politischer und wirtschaftlicher (Welt)Situation,in kanadische Ölaktien,Rohstoff-ETF,Gold/Silber,Solaraktien (nächste Blase..) oder bevorzugt natürlich in "Betongold" umgelagert. :oops:

P.S...wie gesagt ist dies KEINESWEGS eine Empfehlung, sonder MEINE persönliche Anlage"Strategie".. 8)

weico

callformoney
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SMI im März 2009

@ Diva Ich biete 1000 UBS Aktien Lol

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