Gold

Gold 1 Uz 

Valor: 274702 / Symbol: XAU
  • 1'312.36 USD
  • +0.22% +2.850
  • 22.03.2019 17:59:02
15'330 posts / 0 new
Letzter Beitrag
G@ngst@
Bild des Benutzers G@ngst@
Offline
Zuletzt online: 24.03.2011
Mitglied seit: 16.01.2008
Kommentare: 626
Gold

@MF: Du hast mal geschrieben, das Verhältnis Platin/Gold passt sich langfristig immer etwa an. Nun ist Platin demzufolge brutal billig?

Gold 891 $

Platin 1085 $

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Re: ich schmeiss mich weg :-D

CrashGuru wrote:

Wie wär es mit Negitv-Zinsen auf Gold und Silber.

Geht nicht. Gold ist schuldenfreies Geld. Gold zahlt keine Zinsen also kannst Du darauf auf keine erheben.

Quote:

Jeder Goldbesitzer erhält ab sofort den Gegenwert zusätzlich in grünem Papiergeld von der FED

"Gegenwert" und "grünes Papiergeld" in einem Satz? :roll:

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

G@ngst@ wrote:

@MF: Du hast mal geschrieben, das Verhältnis Platin/Gold passt sich langfristig immer etwa an. Nun ist Platin demzufolge brutal billig?

Gold 891 $

Platin 1085 $

Nein:

Platin hat nach oben übertrieben und ist jetzt preislich wieder im richtigen Verhältnis zu Gold.

scaphilo
Bild des Benutzers scaphilo
Offline
Zuletzt online: 06.09.2011
Mitglied seit: 10.07.2008
Kommentare: 701
Gold

Quote:

Jeder Goldbesitzer erhält ab sofort den Gegenwert zusätzlich in grünem Papiergeld von der FED

Welch Ironie Smile

Die Schweineseuche wirkt nicht mehr ... was kommt als nächstes. Die Zinsen sind schon leicht über 3%. Bis jetzt ist immer etwas passiert als es so weit war. Die Frage ist nur wie dann der Goldpreis drauf reagiert.

10y bond 3.01% +0.12 (4.15%)

http://finance.yahoo.com/echarts?s=%5ETNX#chart5:symbol=^tnx;range=6m;indicator=volume;charttype=line;crosshair=on;ohlcvalues=0;logscale=on;source=undefined

scaphilo
Bild des Benutzers scaphilo
Offline
Zuletzt online: 06.09.2011
Mitglied seit: 10.07.2008
Kommentare: 701
Gold

Wow!!! Jetzt gehts aber richtig los!

10y bond 3.09% +0.10 (3.34%)

Die Panikaktion ums Virus hatte denk ich nicht den erhofften Effekt.

Denne
Bild des Benutzers Denne
Offline
Zuletzt online: 22.11.2018
Mitglied seit: 20.10.2008
Kommentare: 2'478
Gold

scaphilo wrote:

Wow!!! Jetzt gehts aber richtig los!

10y bond 3.09% +0.10 (3.34%)

Die Panikaktion ums Virus hatte denk ich nicht den erhofften Effekt.

Nicht mal auf die Sauereien ist mehr Verlass. Da muss

halt Ben wohl wiedermal das Portemonnaie zücken und

für Ruhe und Ordnung sorgen...oder ein ordentlicher

downer an der Börse könnte helfen - nicht

nur den Bonds Wink

diamant01
Bild des Benutzers diamant01
Offline
Zuletzt online: 06.06.2014
Mitglied seit: 31.03.2009
Kommentare: 579
Gold

Chinesische Banken dürfen künftig mit Gold-Futures handeln

Veröffentlich am 29.04.2009 15:40 Uhr von Diverse

Am Dienstag erhielten die ersten vier von mehreren chinesischen Handelsbanken die Genehmigung zum Handel von Gold-Futures an der Börse Schanghai. Zu den Banken gehören die Industrial and Commercial Bank of China, die Bank of Communications, die China Industrial Bank und die China Minsheng Banking Corporation.

Die Banken erhalten somit die Möglichkeit, in die Reihe der Spot-Händler einzusteigen und somit den Markt der Gold-Futures weiter aufzufächern, und sich so besser gegen Risiken, die mit dem Handel von Futures einhergehen, abzusichern.

Handelsbanken sind die wichtigsten Größen auf dem Spot-Goldmarkt. Die chinesische Regulierungsbehörde gab im März 2007 ein Dokument heraus, das Handelsbanken den Handel mit Gold-Futures nach der Lizenzvergabe berechtigt.

© Redaktion GoldSeiten.de

http://www.goldseiten.de/modules/news/print.php?storyid=10425

diamant01
Bild des Benutzers diamant01
Offline
Zuletzt online: 06.06.2014
Mitglied seit: 31.03.2009
Kommentare: 579
Gold

Mittwoch, 29. April 2009

Heftiger als erwartet

US-Konjunktur bricht ein

Die US-Wirtschaft ist zu Jahresbeginn noch stärker eingebrochen als ohnehin schon erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft sank im ersten Quartal 2009 mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 6,1 Prozent, wie das Handelsministerium auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte.

Damit schrumpfte die Wirtschaft fast so stark wie im vierten Quartal 2008, als der Abschwung mit 6,3 Prozent so kräftig war wie seit 1982 nicht mehr. Analysten hatten zum Jahresauftakt im Schnitt mit einem Rückgang von 4,9 Prozent gerechnet.

Talfahrt geht weiter

Es ist das erste Mal seit der Ölkrise 1974/75, dass die US-Wirtschaft drei Quartale in Folge schrumpft. Grund waren vor allem drastisch fallende Exporte und Investitionen der Firmen. Die USA befinden sich seit fast eineinhalb Jahren in der Rezession. Zuletzt hatte es zaghafte Signale gegeben, dass der Abschwung etwas an Fahrt verliert.

weiter unter:

Adresse:

http://www.n-tv.de/1146062.html

diamant01
Bild des Benutzers diamant01
Offline
Zuletzt online: 06.06.2014
Mitglied seit: 31.03.2009
Kommentare: 579
Gold

Die Insolvenzentscheidung soll heute gefällt werden.

Gespräche erfolglos abgelaufen Chryslers Pleite steht bevor

Weiterführende Artikel Ultimatum läuft ab

Chrysler zuversichtlich Gläubiger geben nach

Hoffnung für Chrysler

Externe Links

Neustart statt Abwicklung Insolvenz nach "Chapter 11"

Donnerstag, 30. April 2009

Bahn frei für Fiat

Chrysler vor Insolvenz

Ein Insolvenzantrag des angeschlagenen US-Autobauers Chrysler steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge unmittelbar bevor. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit den Diskussionen vertraute Personen meldete, wurden Gespräche zwischen dem US-Finanzministerium und Chrysler am Mittwochabend abgebrochen.

Die US-Regierung hatte Chrysler bis heute Zeit für ein neues Sanierungskonzept gegeben, von dem sie weitere Hilfen für die ehemalige Daimler-Tochter abhängig gemacht hat. Unter anderem forderte sie von Chrysler ein Bündnis mit Fiat und massive Kostensenkungen.

Weg frei für Allianz mit Fiat

Wie die Wirtschaftsagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise meldete, will Barack Obama die Insolvenz noch heute bekanntgeben. Das Verfahren nach Kapitel 11 des amerikanischen Insolvenzrechts solle für das krisengeschüttelte Unternehmen den Weg zu einer Allianz mit Fiat freimachen, heißt es. Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts ermöglicht angeschlagenen und hoch verschuldeten Unternehmen, unter Gläubigerschutz und strikter Aufsicht des Insolvenzrichters weiterzuarbeiten und sich zu sanieren.

US-Präsident Barack Obama hatte sich zuvor zuversichtlich über eine Rettung des um seine Existenz kämpfenden Autoherstellers Chrysler geäußert. Er sei sehr hoffnungsvoll, dass Chrysler sich als überlebensfähig erweisen könne, sagte Obama noch gestern vor Journalisten in Washington. Obama ließ dabei allerdings offen, ob Chrysler als Teil seiner Umstrukturierung Gläubigerschutz beantragen wird.

Obama stellte lediglich fest, Arbeitnehmer und Banken hätten große Opfer gebracht. Dies habe die "vielversprechende Möglichkeit" eröffnet, dass Chrysler die angestrebte Allianz mit dem italienischen Autobauer Fiat realisieren könne.

Arbeiter stimmen Kostensenkungen zu

Die Arbeiter von Chrysler hatten am Mittwoch einer neuen Vereinbarung mit der Konzernspitze über Kosteneinsparungen zugestimmt. Die Übereinkunft sei für die aktive Belegschaft und die Ruheständler "schmerzhaft", gebe aber Chrysler eine Überlebenschance, sagte der Chef der grüßten Gewerkschaft UAW, Ron Gettelfinger, nach Abschluss der Verhandlungen am Mittwochabend in Detroit. Mit dem Zugeständnis wurde ein weiteres Hindernis für einen Einstieg des italienischen Autobauers bei Chrysler aus dem Weg geräumt.

Fiat-Chrysler-Allianz

Wie infromierte Kreise weiter berichten, wollen der italienische Autobauer Fiat und der angeschlagene US-Hersteller Chrysler ihre geplante Allianz heute unter Dach und Fach bringen. US-Präsident Barack Obama hat finanzielle Unterstützung für die anvisierte Partnerschaft zwischen Fiat und Chrysler in Aussicht gestellt. Fiat ist auch an der deutschen General-Motors-Tochter Opel interessiert

http://www.n-tv.de/1146382.html

Pachakuti
Bild des Benutzers Pachakuti
Offline
Zuletzt online: 14.11.2011
Mitglied seit: 04.02.2009
Kommentare: 130
Gold

diamant01 wrote:

Die Insolvenzentscheidung soll heute gefällt werden.

Na da bin ich ja mal gespannt, wie die Börsen und vor allem der Goldpreis darauf reagieren wird! Vor allem weil der heutige Tag im Fraktalen Maya Kalender mit dem Jahr 1929 korrespondiert... :!: Hoffentlich gibts mal wieder ein schöner Hüpfer nach oben fürs Gold *jubedihuiii* Biggrin

Pachakuti
Bild des Benutzers Pachakuti
Offline
Zuletzt online: 14.11.2011
Mitglied seit: 04.02.2009
Kommentare: 130
Gold

Und ganz "unauffällig" wird der Gold Preis wohl momentan (vorsorglich?) gesenkt... :evil:

T15
Bild des Benutzers T15
Offline
Zuletzt online: 13.04.2018
Mitglied seit: 11.10.2008
Kommentare: 1'837
Gold

Pachakuti wrote:

Und ganz "unauffällig" wird der Gold Preis wohl momentan (vorsorglich?) gesenkt... :evil:

was kümmert euch dies? ich sag nur, gelegenheit um nachzukaufen Wink oder sich einzudecken wer noch net in EM is Biggrin

:roll:

Pachakuti
Bild des Benutzers Pachakuti
Offline
Zuletzt online: 14.11.2011
Mitglied seit: 04.02.2009
Kommentare: 130
Gold

T15 wrote:

was kümmert euch dies? ich sag nur, gelegenheit um nachzukaufen Wink oder sich einzudecken wer noch net in EM is Biggrin

:roll:

Na ja, wär halt schön wenn ich mit dem Handel meiner Gold ETF Anteile noch etwas Gewinn machen könnte, bis der Wert meiner Barren und Münzen durch die Decke geht. Aber vielleicht hast recht, abwahrten und Tee trinken ist wohl momentan am besten. Aber ein bischen mit ETF rumspielen ist halt so schön - jedenfalls wenn man zum richtigen Zeitpunkt kauft und verkauft... :roll:

Denne
Bild des Benutzers Denne
Offline
Zuletzt online: 22.11.2018
Mitglied seit: 20.10.2008
Kommentare: 2'478
Gold

Pachakuti wrote:

Na da bin ich ja mal gespannt, wie die Börsen und vor allem der Goldpreis darauf reagieren wird!

Die Börsen sind total besoffen. Bleibt abzuwarten, bis die ersten wieder nüchtern werden.

scaphilo
Bild des Benutzers scaphilo
Offline
Zuletzt online: 06.09.2011
Mitglied seit: 10.07.2008
Kommentare: 701
Gold

Denne wrote:

Pachakuti wrote:
Na da bin ich ja mal gespannt, wie die Börsen und vor allem der Goldpreis darauf reagieren wird!

Die Börsen sind total besoffen. Bleibt abzuwarten, bis die ersten wieder nüchtern werden.

Das war ja eigentlich die offene Frage... geraten wir in eine deflationäre Depression oder in eine hyperinflationäre Depression. Wies im Moment aussieht gehts Richtung Hyperinflation. Aber ich muss zugeben Ben, PPT, usw machen bis jetzt gute Arbeit. Es könnte sein dass sie es hinbekommen. Geld in den Markt werfen war natürlich noch n bisschen einfacher als es dann wieder da raus zu nehmen. Nur im Moment müssen sie glaub ich aufpassen dass die Zinsen auf die Staatsanleihen nicht schon steigen. Eigentlich hätte ich erwartet dass er noch mehr davon aufkauft, dann wär aber der Goldpreis wieder ab durch die Decke. Ich Tipp im Moment auf eine relativ grosse Finanzkatastrophe. Hoffentlich nichts anderes. Weil das wär jetzt eigentlich ganz passend. N Krieg oder ne Seuche damit die Menschen nicht merken wieso es eigentlich zu der Teuerung kam. Krieg und Seuche lassen sich besser erklären als "wir mussten Geld drucken damit die Banken nicht untergehen".

Pachakuti
Bild des Benutzers Pachakuti
Offline
Zuletzt online: 14.11.2011
Mitglied seit: 04.02.2009
Kommentare: 130
Gold

Denne wrote:

Pachakuti wrote:
Na da bin ich ja mal gespannt, wie die Börsen und vor allem der Goldpreis darauf reagieren wird!

Die Börsen sind total besoffen. Bleibt abzuwarten, bis die ersten wieder nüchtern werden.

Und besoffene stürzen doch in der Regel ab Smile dann müssen sie von mir aus gar nicht mehr nüchtern werden Lol und sollen abstürzen, damit Gold wieder hoch geht.

Aber mit dem "super timing" dass ich in den letzten Tagen hatte, geht der Goldpreis dann wohl heute Abend oder Morgen wieder hoch, wenn ich meinen ETF nicht handeln kann... :? :?

Bullenbär
Bild des Benutzers Bullenbär
Offline
Zuletzt online: 07.08.2012
Mitglied seit: 12.06.2007
Kommentare: 48
Kleine Frage

Gehört zwar nicht ganz hier her.

Wie seht ihr den kommenden Verlauf des Dollars? Dieser müsste ja in der nächsten Zeit fallen (Inflation aufgrund der riesigen Gelddruckerei etc.)

Gibt es möglichkeiten, auf einen sinkenden Dollarpreis zu spekulieren? Wenn ja, welche?

Natürlich exkl. Gold Biggrin

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Re: Kleine Frage

Bullenbär wrote:

Dieser müsste ja in der nächsten Zeit fallen (Inflation aufgrund der riesigen Gelddruckerei etc.)

Nicht nur wegen einsetzender Inflation. Seit einigen Tagen (s. Eröffnungsposting SMI im Mai) werden ja auch US Staatsanleihen verkauft. Das Vertrauen in Papier im allgemeinen und den Dollar im speziellen ist also am abnehmen.

Auf Dollar-Verfall kannst Du direkt mit Warrants spekulieren.

Oder indirekt mit Calls auf Rohstoffe aller Art.

Letzteres ist sogar besser, denn wenn der Dollar fällt und der Franken gleichzeitig, hast Du mit Short USDCHF keinen Gewinn gemacht.

Bäri
Bild des Benutzers Bäri
Offline
Zuletzt online: 10.11.2016
Mitglied seit: 28.02.2009
Kommentare: 649
Gold

@MF

Du hast im Eröffnungspost geschrieben, dass sich der Goldpreis die nächsten 3 Monate nicht gross verändern wird. Wenn jetzt aber der Dollar fällt, müsste der Goldpreis doch profitieren können?!

Meinst du, dass es erst mit dem Beginn der Goldsaison ab August den nächsten Schub geben wird?

learner
Bild des Benutzers learner
Offline
Zuletzt online: 14.07.2011
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 3'585
Gold

Hier empfiehlt ein Ami, Gold eher in Euros als in Dollars anzuschauen. Was sagt der Chart?

http://tinyurl.com/cco37d

Es gibt noch Schlimmeres.

diamant01
Bild des Benutzers diamant01
Offline
Zuletzt online: 06.06.2014
Mitglied seit: 31.03.2009
Kommentare: 579
Gold
diamant01
Bild des Benutzers diamant01
Offline
Zuletzt online: 06.06.2014
Mitglied seit: 31.03.2009
Kommentare: 579
Gold

so läuft es bei den Banken! LolLol

Das »kleine schmutzige Geheimnis« von US-Finanzminister Geithner

F. William Engdahl

16.04.2009

US-Finanzminister Tim Geithner hat vor Kurzem seinen langerwarteten Plan bekannt gegeben, mit dem er das US-Bankensystem wieder in Ordnung bringen will. Dabei hat er es allerdings sorgsam vermieden, das »kleine schmutzige Geheimnis« des derzeitigen Finanzsystems zu enthüllen. Mit dieser Unterlassung versucht er, de facto bankrotte US-Banken zu retten, deren Schieflage das gesamte globale Finanzsystem im Zuge einer neuen und noch viel verheerenderen Phase der Vermögenszerstörung zum Einsturz zu bringen droht ...http://info.kopp-verlag.de/news/das-kleine-schmutzige-geheimnis-von-us-finanzminister-geithner.html

--------

Bericht 3.Quartal zum US-Derivate-Casino

Zeitenwende.ch

Freitag, 2. Januar 2009

Die neuesten Daten des US-Rechnungshofes vom Derivate-Casino der US-Banken fürs 3. Quartal 2008 zeigen mit 175,8 Billionen Dollar, ein um -6,3 Mrd. Dollar bzw. um -3% zum Vorquartal geschrumpftes ausstehendes nominales Volumen an!

Das ausstehende Volumen der Derivate der US-Banken im 3. Quartal 2008 mit „noch“ 175,8 Billionen Dollar. Der leichte Rückgang des Volumens geht auf die Übernahmen im US-Bankensektor zurück, durch welche sich derivative Verträge aufheben.

Das Volumen der ausstehenden Kreditderivate der US-Banken stieg im 3. Quartal 2008 um +4%. Es betrug 16,1 Billionen Dollar und spiegelt nach wie vor das Absichern von Risikopositionen und ungehemmte Spekulationswut wieder!

Die US-Banken generierten aus dem Derivate-Casino im 3. Quartal, aus aufgelösten und glattgestellten Positionen einen Erlös von +6 Mrd. US-Dollar.

Die Erlöse aus dem Derivate-Handel betrugen 2006 +18,8 Mrd. Dollar und brachen in 2007 um -70,25% auf +5,5 Mrd. Dollar ein! In den ersten 9 Monaten 2008 sind bis jetzt Erlöse von 8,32 Mrd. Dollar aufgelaufen, dies weist darauf hin, dass die Akteure den Derivate-Markt vorläufig stabilisieren konnten und er nun wieder seiner eigentlichen Funktion, aus Geld Geld zu machen, in der virtuellen entkoppelten Parallelwelt nachkommt!

3. Quartal 2008 +6,0 Mrd.

2. Quartal 2008 +1,6 Mrd.

1. Quartal 2008 +0,72 Mrd.

4. Quartal 2007 -9,97 Mrd.

3.Quartal 2007 +2,3 Mrd.

2. Quartal 2007 +6,2 Mrd.

1. Quartal 2007 +7,0 Mrd.

Bemerkenswert, erstmals seit dem 2. Quartal 2007 wurden auch aus Kreditderivaten wieder positive Erlöse in Höhe von 2,544 Mrd. Dollar erzielt, nach -2,715 Mrd. Dollar im Vorquartal! Der Rechnungshof merkt dazu an: obwohl Banken weiter auf großen Positionen von Kreditderivaten wie ABS-CDO’s sitzen, für die es praktisch keinen liquiden Markt gibt, waren jedoch die Abschreibungen auf diese im 3. Quartal moderat!

Die Bewertungen der Derivate nach Fair Value in den Bilanzen der Banken werden für dieses "Wunder" verantwortlich sein.

Der Anteil von Zinsderivaten liegt bei knapp 78%, gefolgt von den Währungsderivaten mit 10,5%, dann kommen schon die risikovollen Kreditderivate mit 9,2%, davon 99% in Form von Credit Default Swaps (CDS).

Die Aufteilung des Volumens, Aktienderivate mit 1,6% und Rohstoffderivate mit einem Anteil von 0,6% nehmen ein geringen Anteil im Derivate-Casino ein!

Erschreckend ist weiterhin die Konzentration der Derivate auf wenige Player mit unglaublich hohen Positionen. 170,363 Billionen Dollar der 175,8 Billionen Dollar an ausstehenden Derivate-Volumen halten die 5 Big Player, JP Morgan Chase, Bank of America, Citigroup, Wachovia und die HSBC-USA. Diese fünf großen Geschäftsbanken stemmen 96,9% des Derivate-Volumens und 87% des Netto-Kreditrisikos. Das Total Credit Exposure to Risk Based Capital (Kreditrisiko zu Eigen- und Ergänzungskapital Tier 1 und Tier 2) liegt bei den Top 5 im Durchschnitt bei 317,4%! Bei der Derivate-Monsterbank JP Morgan Chase liegt das Verhältnis sogar bei unglaublichen 400,2%!

Die Aufteilung der Derivate auf die Top 25 US-Banken. Das Volumen der Derivate von JP Morgan Chase beträgt 87,68 Billionen Dollar, davon 9,18 Billionen Dollar an Kreditderivaten. Zweiter im Zockerparadies ist die Bank of America mit einem Gesamtvolumen von 38,68 Billionen Dollar, davon 2,48 Billionen Dollar Kreditderivate. Die Citigroup folgt mit 35,64 Billionen Dollar Derivate-Volumen davon 2,94 Billionen Dollar Kreditderivate..

Auf den ersten Blick scheint sich die Masse der Derivate-Positionen gegeneinander aufzurechnen, gemessen an dem gigantischen Volumen! Die Erträge sind nur moderat und die offenen Positionen werden in den Bilanzen der Banken nach Fair Value bewertet, wie ist offen! Das Total Credit Exposure (Summe aus PFE und NCCE) gibt der Rechnungshof mit gewaltigen 1,319 Billionen Dollar an. Das Potential Future Exposure (PFE-zukünfige Kreditrisiken) wird mit 883,9 Mrd. Dollar angegeben. Das Netted Current Credit Exposure (NCCE), nach dem gegenseitigen Aufrechnen der Verbindlichkeiten ist um +7% zum Vorquartal und um beachtliche +73% zum Vorjahresquartal auf 435,43 Mrd. Dollar gestiegen.

Das Counterparty Risk (Gegenparteirisiko) steigt, wenn nur wenige große Player sich als Market Maker den volumenschweren Kreditderivate-Markt teilen. Wenn eine der Top 5 Banken als Gegenpartei durch Zahlungsunfähigkeit bzw. Insolvenz ausfallen sollte, wird der Dominoeffekt über die Derivate einsetzen und die Welt in eine bisher in ihrem Ausmaß unbekannte Krise stürzen. Besonders ungesund ist die Anhäufung des Kreditderivate-Volumens in Höhe von 9,18 Billionen Dollar nur bei von JP Morgan Chase! Das Netting bei JPM, nach dem Aufrechnen aller derivativen bilateralen Verbindlichkeiten beträgt gewaltige 163,9 Mrd. Dollar!

Das Volumen der Derivate der TOP 3 US-Banken nach den Daten vom Comptroller of the Currency (OCC’s) im Verhältnis zum nominalen BIP der USA und dem nominalen Welt-BIP, der Summe aller erwirtschafteten Waren, Güter und Dienstleistungen.

Wie das spekulative Monster zuschlagen kann, zeigt das Kreditderivate-Desaster des ehemals größten Versicherungskonzerns der Welt, der American International Group (AIG). Die AIG musste aus ihrem 492,8 Mrd. Dollar Kreditderivate-Portfolio gewaltige 31,1 Mrd. Dollar abschreiben. Um u.a. auch den Verpflichtungen aus den derivativen Verträgen weiter nachkommen zu können, hat die AIG insgesamt 152 Mrd. Dollar aus dem US-Rettungspaket und von der US-Notenbank in Anspruch nehmen müssen.

Der Derivate-Markt ist eines von mehreren Ponzi Schemes die unser Finanzsystem kennzeichnen. Mit Hilfe der Derivate wurden Risiken jeglicher Art vermeintlich abgesichert, real aber bis zur Unkenntlichkeit verschoben. Im Verlauf des Booms der Finanzmärkte etablierte sich ein irrationaler Überschwang quer durch viele Anlageklassen, der in einer rein spekulativen Ponzi-Finanzierung mündete, die Vermögenswerte stiegen und damit nahm auch die vermeintliche Bonität der potentieller Schuldner zu. Die realistische Wahrnehmung von Risiken nahm im Gegenzug rasant ab. Finanzinstitute intensivieren ihre Kreditvergabe, zur Absicherung wurden u.a. aberwitzige Schneeball-Volumen an Kreditderivaten getätigt. Vor den Kreditrisiken welche dann in einer Kreditkrise mündeten, hat der Derivate-Wahn nicht geschützt, im Gegenteil gerade die Kreditderivate sind selbst ein Risiko, da sie das potentielle Ausfallrisiko einer Gegenpartei in sich tragen!

diamant01
Bild des Benutzers diamant01
Offline
Zuletzt online: 06.06.2014
Mitglied seit: 31.03.2009
Kommentare: 579
Gold
weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Gold

...@diamant01

Und wo siehst Du, in Deinen letzten "Ausführungen", einen Zusammenhang zu GOLD... :?:

weico

T15
Bild des Benutzers T15
Offline
Zuletzt online: 13.04.2018
Mitglied seit: 11.10.2008
Kommentare: 1'837
Gold

weico wrote:

...@diamant01

Und wo siehst Du, in Deinen letzten "Ausführungen", einen Zusammenhang zu GOLD... :?:

weico

er versucht panik zu machen damit der goldpreis steigt Lol :roll:

Sallatunturi
Bild des Benutzers Sallatunturi
Offline
Zuletzt online: 22.12.2011
Mitglied seit: 25.06.2008
Kommentare: 1'543
Gold

Wieder x ein Goldchart für die restlichen bugs in diesem Forum.

Ist gegenwärtig auf dem absteigenden Ast. Sollte der IMF die 403T verkaufen, sieht es nasty aus, da der Support (200) wahrscheinlich wie Butter durchgeht. Die Nachfrage aus Indien hat leicht zugenommen, aber der physische Markt wartet auf tiefere Kurse.

Ein Ausbruch über 930 würde die bugs retten.

revinco
Bild des Benutzers revinco
Offline
Zuletzt online: 04.04.2017
Mitglied seit: 30.06.2006
Kommentare: 4'397
Gold

Sallatunturi wrote:

Sollte der IMF die 403T verkaufen, sieht es nasty aus, da der Support (200) wahrscheinlich wie Butter durchgeht.

Die werden wohl kaum an diesem Support (200EMA und untere Trendlinie) verkaufen? Die werden wohl erst bei einer Korrektur nach oben wieder verkaufen, meiner spontanen Meinung nach. Wink

Die haben ja schliesslich Zeit dazu...

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550
Gold

Revinco wrote:

Sallatunturi wrote:
Sollte der IMF die 403T verkaufen, sieht es nasty aus, da der Support (200) wahrscheinlich wie Butter durchgeht.

Die werden wohl kaum an diesem Support (200EMA und untere Trendlinie) verkaufen? Die werden wohl erst bei einer Korrektur nach oben wieder verkaufen, meiner spontanen Meinung nach. Wink

Die haben ja schliesslich Zeit dazu...

Vielleicht wollen Sie,wie Eichelburg immer sagt,den Goldpreis "drücken".... 8) :roll: Wink

http://hartgeld.com/goldpreis-drueckung.html

weico

Bäri
Bild des Benutzers Bäri
Offline
Zuletzt online: 10.11.2016
Mitglied seit: 28.02.2009
Kommentare: 649
Gold

Sallatunturi wrote:

Ein Ausbruch über 930 würde die bugs retten.

Wenn die ca. 909$ geknackt werden könnten, wäre der Trendkanal nach oben durchbrochen. Wird aber eher wieder einmal nach unten abdrehen, um die GD200 zu testen :roll:

AnhangGröße
Image icon chart_846.png38.5 KB
MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Gold

Bäri wrote:

Wenn jetzt aber der Dollar fällt, müsste der Goldpreis doch profitieren können?!

Nur, wenn Du den Goldpreis in Dollars bewertest.

Das ist unter dem Strich das, was wir dieser Tage erleben. Gold steigt in Dollar, bleibt in Euro und Franken aber konstant.

Seiten