SMI im Juli 2009

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hugo
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Börse ist nicht gleich Wirtschaft

Die Schlussfolgerungen von MF sind sehr logisch. Die Differenzen eines Neu-SG und eine MF liegen in den unterschiedlichen Sichtweisen. MF zieht seine Schlüsse aufgrund von der Makroökonomik und den aktuellen Konjunkturdaten, Neu-SG sieht steigende Aktienkurse und denkt die Wirtschaft muss sich erholen.

Die Börse spekuliert auf die Zukunft und erwartet in der Zukunft wieder zunehmendes Wirtschaftswachstum.

In den ersten 3 Monate des Jahres war eine Wirtschafts-Weltuntergangstimmung mit den entsprechenden Übertreibungen nach unten, seit dem März gibt es teilweise leichte stabilisierte Konjunkturdaten. Was hat sich aber wirklich geändert?

Die Schulden sind noch immer im Finanzsystem, werden aber langsam von den Banken zu ihren Heimatstaaten verlagert --> noch höhere Staatsverschuldung. Wobei in vielen Staaten wie beispielsweise Deutschland dieser Verlagerungsprozess noch nicht sehr weit fortgeschritten ist.

USA

Die Obama-Administration orchestrierte bisher die Insolvenzen der beiden Autokonzerne Chrysler und GM hervorragend. Die Börse bewegte sich bei beiden Insolvenzen nach oben als GM am 1.06.2009 die Insolvenz beantragte, wurde am selben Tag vom Konkursrichter der Verkauf von Chrysler an Fiat gutgeheissen. Wie oft haben wir in den letzten Monaten die folgenden Phrasen in Zusammenhang mit "green shoots" gehört:

- "Glimmers of hope" in U.S. economy

- Economic contraction better than expected

- Job Losses at 345000, less than forecast

- Bernanke says U.S. recovery ahead

- Fed sees signs recession is easing

- U.S. economy near bottom

- U.S. leading economic indicators may signal recession will ease

All diese Sätze liessen die Aktienkurse weltweit steigen, obwohl es einfach nicht weiter nach unten ging oder gewisse Indikatoren sogar eine leichte Steigerungen auf tiefen Niveau aufwiesen. Es gelang sogar einigen US-Banken sich privat neues Kapital zu besorgen, was ich noch anfangs Jahr für unmöglicht hielt, wie habe ich mich da geirrt. Auch das scheinbare perpetuum mobile mit den Staatsanleihenverkauf bzw. -kauf vom US-Staat, an das FED und den Wallstreet Banken kann nicht auf ewig praktiziert werden. Irgendeinmal werden die ausländischen Investoren nicht mehr bereit sein weiterhin die Verschuldung der USA zu finanzieren. Zudem stecken die "toxischen Wertpapiere" noch immer in den Bilanzen der US-Banken, die Begeisterung für Geithners Public-Private Investment Program (PPIP) ist völlig abhanden gekommen. Ein weiterer Wirtschaftsbremser kann das Öl sein, sobald der USD an Wert verliert oder es besser Konjunkturdaten gibt, wird dieses mit Spekulationen verteuert.

Wirtschaftswachstum

Um wieder zu einem soliden Wirtschaftswachstum zu kommen braucht es einen Motor. Der Konsum auf Pump wie vor dem 2008 in den USA, England, Spanien, Osteuropa usw. betrieben, wird es wahrscheinlich nicht sein.

Was wird der Wirtschaftsmotor der Zukunft sein, bzw. die nächste Blase?

mauro.
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Re: SMI im Juli 2009

MarcusFabian wrote:

mauro wrote:

Kurzum: Ich habe keine Ahnung, ob, wann und in welchem Ausmass die oft angekündigte Inflation wirklich kommt.

Dann lass uns mal versuchen, das Problem gemeinsam zu lösen:

Also: Wir haben eine Zunahme von M1 und M2 also Bargeld, Sparbüchern etc.

Wir haben kaum eine Zunahme von M3, wo ja zusätzlich noch die Festgelder enthalten sind.

Ergo: Da wurden massiv Festgelder in Bargeld liquidiert. (Mal ganz grob).

Soweit sind wir uns einig und jetzt fangen die gedanklichen Probleme an:

Woher kommen diese Festgelder und Schuldverschreibungen in M3?

Ich vermute mal (bin aber absolut nicht sicher!), dass es sich dabei um die Giftmüllpapiere handeln könnte, die die UBS dem Staat gegen Bares verpfändet hat.

Das würde bedeuten, dass in der M3 diese Papiere auftauchten, solange sie der UBS gehören und mit der Übergabe an die SNB sind sie aus M3 verschwunden (???)

Entsprechend ist jetzt das neu gedruckte Geld der SNB, das an die UBS geflossen ist, in M1 und M2 enthalten.

Ist das mal soweit plausibel?

Hallo MF

Sorry, war abwesend drum meine späte Reaktion.

Also, ich habe jetzt leider keine Zeit, mich kurzfristig nach vielen Jahre wieder in die gesamte Geldmarkttheorie einzulesen. Drum bemühe ich jetzt einfach mal meinen gesunden Menschenverstand (auf das Risiko hin, dass ich vielleicht hier oder da einen kompletten Blödsinn verzapfe).

Also:

- nein, soweit ist für mich nicht alles plausibel

- Gemäss SNB (Quartalsbericht zum 4.Q.09) ist der Grund für die Verschiebung von M3 zu M1 die gesunkenen Zinsen für Termingelder

- Der Abfluss von M3 zu M1 hat bereits im Mai 2008 begonnen und sich kontinuierlich bis jetzt fortgesetzt.

- Die SNB hat kein Geld gedruckt (zumindest nicht für den Deal mit der UBS). Der gesamte aktuelle Bargeldumlauf in CHF beträgt nämlich gerade mal gut 40 Mia CHF.

Ich stelle nun folgende ketzerischen Fragen:

- Kann es sein, dass der SNB-UBS-Deal rein gar nichts mit den Veränderungen der CHF Geldmengenaggregate zu tun hat? Ich gehe mal schwer davon aus, dass der Deal ein reiner Dollar-Dollar-Deal war und drum bestenfalls die US-Geldmengenaggregate tangiert hat.

- Ist es nicht eher so, dass die Banken selber seit Mai 08 sukzessive Termin- in Sichtgelder gewandelt haben, um liquide zu bleiben? (man las ja immer, dass die Banken Unmengen Sichtgeld bei der SNB "parkieren", statt im Interbank-Verkehr auszuleihen).

- Könnte es am Ende gar sein, dass wenn schon eher die Entwicklung in Osteuropa (Hypothekarkredite in CHF von A-Banken) dazu führte, dass diese alles daran setzten, diese Guthaben fällig zu stellen um Verluste zu vermeiden und die Rückzahlungen auf Sicht parkierten?

Gruss,

Mauro

Corben
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SMI im Juli 2009

Quote:

Ausserdem lag M.F. die letzte Zeit trotz seiner Ausbildung und Fachkenntnissen daneben.

Der Markt hat sich anders entickelt als M.F., Marc Faber, Peter Schiff und andere voraussagten. Wieso?

Hier eine Erklärung:

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/fed-stuetzt-k...

"I believe in the Golden Rule, he who owns gold rules." Gerald Celente

Denne
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SMI im Juli 2009

Und noch eine ...

Einer vom Parkett, der offen von Manipulation spricht (ungefähr ab der 2. Minute wird's lustig).

This is no free market!

Dass das überhaupt über den Sender ging ...

morgenstern
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wie hätte es anders sein sollen ...

bin auch am gucken :idea: Wink

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

bengoesgreen
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SMI im Juli 2009

Corben wrote:

Quote:
Ausserdem lag M.F. die letzte Zeit trotz seiner Ausbildung und Fachkenntnissen daneben.

Der Markt hat sich anders entickelt als M.F., Marc Faber, Peter Schiff und andere voraussagten. Wieso?

Hier eine Erklärung:

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/fed-stuetzt-k...

Vielleicht weil sie gar nicht recht haben? Wer auch noch mit "Manipulation" kommt, kann sich elegant aus der eigenen Verantwortung schälen. So lässt sich so gut wie alles "beweisen".

3) Φιλαργυρία

MarcusFabian
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Re: SMI im Juli 2009

mauro wrote:

- Kann es sein, dass der SNB-UBS-Deal rein gar nichts mit den Veränderungen der CHF Geldmengenaggregate zu tun hat? Ich gehe mal schwer davon aus, dass der Deal ein reiner Dollar-Dollar-Deal war und drum bestenfalls die US-Geldmengenaggregate tangiert hat.

Sind das nicht rein buchhalterische Spielereien? Die SNB hat der UBS ja nicht Geld gegeben. Sondern der Staat und der hat's von der SNB aufgenommen. Die SNB wiederum bei der FED und dem Kredit stehen dann entsprechende US-Forderungen gegenüber.

In der doppelten Buchhaltung spielt es keine Rolle, wie oft Du innerhalb von Bilanzkonten hin und her buchst.

Wichtig ist, dass unter dem Strich bleibt: Der bailout der UBS musste mit neuem Geld (der Staat hat ja keines) geleistet werden und genau um diesen Betrag erhöht sich die Schuld und somit (Geld=Schuld) die Geldmenge.

mauro wrote:

- Ist es nicht eher so, dass die Banken selber seit Mai 08 sukzessive Termin- in Sichtgelder gewandelt haben, um liquide zu bleiben? (man las ja immer, dass die Banken Unmengen Sichtgeld bei der SNB "parkieren", statt im Interbank-Verkehr auszuleihen).

Bzw. die Banken haben ihre toxischen Wertpapiere (M3) an den Staat abgegeben und dafür Geld (M1) bekommen. Insofern ja.

Das löst aber das Problem nicht, dass nun wir Steuerzahlen den Dreck an den Hacken haben.

mauro wrote:

- Könnte es am Ende gar sein, dass wenn schon eher die Entwicklung in Osteuropa (Hypothekarkredite in CHF von A-Banken) dazu führte, dass diese alles daran setzten, diese Guthaben fällig zu stellen um Verluste zu vermeiden und die Rückzahlungen auf Sicht parkierten?

Durchaus möglich, obschon ich daran zweifle, dass die polnischen Häuslebauer auf einen Schlag ihre CHF-Hypotheken abbezahlen konnten.

Ich glaube Osteuropa wird etwas überbewertet. Selbst der grösste Gläubiger - Ungarn - hat in etwa dasselbe BSP wie Alabama. Die Krise kommt aus den USA, Osteuropa ist nur ein Nebenschauplatz.

MarcusFabian
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SMI im Juli 2009

bengoesgreen wrote:

Vielleicht weil sie gar nicht recht haben? Wer auch noch mit "Manipulation" kommt, kann sich elegant aus der eigenen Verantwortung schälen. So lässt sich so gut wie alles "beweisen".

Im verlinkten Artikel steht nichts von "Manipulation". Das hast Du ihm sozusagen "in den Mund" gelegt. Und von Manipulation zu Verschwörung ist auch ein weiter weg.

Du manipulierst den Markt, indem Du kaufst oder verkaufst.

Du manipulisrst den Markt, indem Du eine positive oder negative Meinung zu einer Aktie veröffentlichst.

Nur haben halt manche Investoren, Autoren, Medienkonzerne oder Banken mehr "Manipulations-Macht" als wir beide. Mit Verschwörung hat das nichts zu tun.

Wenn die UBS ankündigt, sie wolle ihr ganzes ABB-Portofolio auf den Markt schmeissen, dann manipuliert sie die ABB-Aktie nach unten. Auch das hat nichts mit Verschwörung zu tun.

Wenn die FED Gold verkauft, manipuliert sie den Goldpreis nach unten. und wenn sie Aktien und Bonds kauft, manipuliert sie die Aktien- und Bondpreise nach oben und den Dollarpreis nach unten.

Mit Verschwörung hat es immer noch nichts zu tun. Unter dem Strich ist es aber eine Erklärung für eine Marktbewegung.

Also vermute nicht hinter jeder Manipulation die Illuminaten Wink

Brunngass
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@ MF

Wenn Du nach Deinen Theorien investierst,verdienst Du dieses Jahr aber herzlich wenig.

mauro.
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Re: SMI im Juli 2009

MarcusFabian wrote:

mauro wrote:

- Kann es sein, dass der SNB-UBS-Deal rein gar nichts mit den Veränderungen der CHF Geldmengenaggregate zu tun hat? Ich gehe mal schwer davon aus, dass der Deal ein reiner Dollar-Dollar-Deal war und drum bestenfalls die US-Geldmengenaggregate tangiert hat.

Sind das nicht rein buchhalterische Spielereien? Die SNB hat der UBS ja nicht Geld gegeben. Sondern der Staat und der hat's von der SNB aufgenommen. Die SNB wiederum bei der FED und dem Kredit stehen dann entsprechende US-Forderungen gegenüber.

In der doppelten Buchhaltung spielt es keine Rolle, wie oft Du innerhalb von Bilanzkonten hin und her buchst.

Wichtig ist, dass unter dem Strich bleibt: Der bailout der UBS musste mit neuem Geld (der Staat hat ja keines) geleistet werden und genau um diesen Betrag erhöht sich die Schuld und somit (Geld=Schuld) die Geldmenge.

mauro wrote:

- Ist es nicht eher so, dass die Banken selber seit Mai 08 sukzessive Termin- in Sichtgelder gewandelt haben, um liquide zu bleiben? (man las ja immer, dass die Banken Unmengen Sichtgeld bei der SNB "parkieren", statt im Interbank-Verkehr auszuleihen).

Bzw. die Banken haben ihre toxischen Wertpapiere (M3) an den Staat abgegeben und dafür Geld (M1) bekommen. Insofern ja.

Das löst aber das Problem nicht, dass nun wir Steuerzahlen den Dreck an den Hacken haben.

mauro wrote:

- Könnte es am Ende gar sein, dass wenn schon eher die Entwicklung in Osteuropa (Hypothekarkredite in CHF von A-Banken) dazu führte, dass diese alles daran setzten, diese Guthaben fällig zu stellen um Verluste zu vermeiden und die Rückzahlungen auf Sicht parkierten?

Durchaus möglich, obschon ich daran zweifle, dass die polnischen Häuslebauer auf einen Schlag ihre CHF-Hypotheken abbezahlen konnten.

Ich glaube Osteuropa wird etwas überbewertet. Selbst der grösste Gläubiger - Ungarn - hat in etwa dasselbe BSP wie Alabama. Die Krise kommt aus den USA, Osteuropa ist nur ein Nebenschauplatz.

Hallo MF

Es tut mir wirklich leid, aber Du vermischst Kraut mit Rüben und Deine Folgerungen sind zum Teil schlicht falsch.

Ausgangspunkt der Diskussion war, ob die Geldmengen in der Schweiz tatsächlich so dramatisch angestiegen sind wie von Dir behauptet, oder ob nur vor allem eine Umschichtung von M3 zu M1 stattfand.

- Weder Bund noch SNB haben "neues Geld" gedruckt, gemacht oder sonstwie hervorgezaubert für den UBS-Deal (zumindest nicht im von Dir unterstellten Ausmass).

- Die SNB hat schlicht $-Reserven in eine Beteiligung an einer Zweckgesellschaft mit $-Anlagen umgewandelt. Das tangiert die CHF-Geldmengen in Gottes Namen überhaupt nicht.

- Der Staat seinerseits hat in der Tat die Schulden um 6 Mia erhöht für die Zeichnung der Pflichtwandelanleihe. Du glaubst doch jetzt aber wohl nicht ernsthaft, dass diese 6 Mia einen Inflationsschub auslösen? (schau dir mal die aktuelle Staatsverschuldung an...über 200 Mia). Und sobald der Bund die Anleihe wieder verkauft, oder später die Aktien, ists wieder ein Nullsummenspiel.

- Dieses Schlagwort "Geld=Schuld" ist mir sowieso suspekt. Es tönt so bedeutungsschwanger, dabei ist es logisch. Die Geldmenge (M3) definiert sich ja als Summe von Bargeld, Sicht-, Spar- und Termineinlagen. Und wo ein Einleger (Gläubiger), da ja logischerweise auch ein Schuldner. Wenn Du nun schon von doppelter Buchhaltung sprichst, dann ist es eben so, dass eine Verschiebung zwischen den Bilanzpositionen wie gesagt keine Auswirkungen hat (z.B. verändert eine Verschiebung von Schulden auf Termin in fällige Schulden oder umgekehrt eben die Geldmenge M3 nicht).

- Bezüglich toxischer Papiere: Schlagworte wie "mit neuem Geld abgekauft", "an den Steuerzahler abgeschoben", "der Steuerzahler wirds zahlen müssen" etc. tönen zwar gut, sind (bisher zumindest) aber einfach nicht wahr. Bisher wurde meines Wissens weder auf der Pflichtwandelanleihe (und die wird immerhin mit 12% verzinst), noch in der Zweckgesellschaft abgeschrieben. Bisher ist also noch rein gar nichts passiert. Darum kann das auch kein "Beweis" für irgendetwas sein (weder für zwingend steigende Steuern noch für zwingend steigende Inflation).

Dabei muss ich allerdings ausdrücklich betonen, dass ich hier keine Lanze für die UBS brechen will. Das ganze Drama ist eine absolute Katastrophe (rein ethisch).

FAZIT: Ich bleibe dabei. Deine konstruierten Zusammenhänge und Folgerungen sind falsch. Ursprünglich war Dein Ansatz, dass aufgrund der massiv gestiegenen Geldmengen (M1 und M2) zwingend eine hohe Inflation kommen müsse. Dies ist zu bezweifeln, nachdem wir uns darauf geeinigt haben, dass die als Indikator wichtigere Geldmenge M3 gar nicht gross gestiegen ist.

Danach führst Du die Verschiebung von Geldern von M3 zu M1 auf den UBS-Deal und die Verlagerung toxischer Papiere zurück. Und das ist nun definitiv zweifelsfrei falsch. Das hat überhaupt nichts miteinander zu tun.

So, an dieser Stelle würde ich diese Diskussion lieber beenden, da das für den Rest der Forumsgemeinde glaub ich nicht sehr interessant ist.

Gruss,

Mauro

raiffman
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SMI im Juli 2009

SMI: Vorbörsliche Indikation -0,35% auf 5'453,53 (SMI Mittwoch +1,28%)

"Ich weiss, dass ich nichts weiss"

Corben
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SMI im Juli 2009

Quote:

Wer auch noch mit "Manipulation" kommt, kann sich elegant aus der eigenen Verantwortung schälen. So lässt sich so gut wie alles "beweisen".

Was ist denn am Wort Manipulation so negativ? Du wirst ständig manipuliert, wie ich auch und alle anderen Menschen auf diesem Planeten. Das hat aber nichts mit Verschwörung zu tun. Oder ist eine Verführung für dich auch eine Verschwörung???

Hat denn MF gewusst, dass die FED mit unvorstellbaren Mengen an Geld einlenkt, damit das Schiff nicht auf einen Felsen fährt?

"I believe in the Golden Rule, he who owns gold rules." Gerald Celente

<gelöscht>
SMI im Juli 2009

Hellsehen kann niemand. Auch die Ansichten sind verschieden. Das soll auch so sein. Ein gewisses Mass an Misstrauen sollte man jedoch schon haben, nach all dem was passiert ist. Die meisten Menschen sind gierig nach immer mehr Geld und sind deshalb auch anfällig auf Manipulationen. Dies ist schlussendlich, so denke ich zumindest, auch immer wieder der Grund dafür, warum es zu Blasen und Betrügereien in grossem Masse kommt. Es ist aber zu einfach, nur den bösen Ospelt's und Ackermännern die Schuld an der ganzen Misere zuzuschieben.

Die Banken wollen wieder Geld verdienen und Staaten setzen ja auch alles daran, dass die Leute nicht die Nerven verlieren und so das ganze System zusammenbricht. In diesem Zusammenhang sei doch die Frage erlaubt, was für Praktiken angewendet werden, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Ist da Manipulaltion so abwägig? Na ja, wir werdens sehen.

pennyfoxer
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Re: SMI im Juli 2009

mauro wrote:

So, an dieser Stelle würde ich diese Diskussion lieber beenden, da das für den Rest der Forumsgemeinde glaub ich nicht sehr interessant ist.

Lieber Mauro, ich danke Dir für diese Einsicht. Ich habe gestern alles gelesen, ja wirklich alles. Und ich muss sagen, dass ich sehr beeindruckt war über die unendliche Fülle von Wissen, welche hier seitenweise ausgetauscht wurde. Ich war so beeindruckt, dass mir am Schluss der Kopf geraucht hat, vor lauter Anstrengung, alles zu verstehen. Ist mir aber nicht gelungen, obschon ich einige Beiträge sogar 2x gelesen habe.

Ich wollte dann schon eine Anfrage an Markus senden, ob das jetzt die Art und Weise sei, wie er sich den künftigen SMI-Thread vorstelle? Denn wenn jetzt hier nur noch die Supergescheiten Experten die Klingen kreuzen, halte ich mich lieber fern, da mir für so hochstehende, technische Streitgespräche schlicht die Qualifikation fehlt.

Oh bitte, ich möchte niemandem zu nahe treten und mich nicht falsch verstanden wissen: Ich mag intelligente, gebildete Menschen sehr, mehr als ich Dummköpfe mag. Trotzdem ist es mir lieber, in einem gesunden Mix mit beiden zu tun zu haben, denn das ist weit weniger anstrengend Wink .

Solche Kontroversen hier erschöpfend auszudiskutieren ist sicher für andere User bereichernd, aber vermutlich wenig hilfreich, weil der Grossteil der Leserschaft wahrscheinlich auch nur Bahnhof versteht. Kann sein, dass ich mich irre, und nur meine Festplatte zu knapp bemessen ist. Aber es könnte ja auch sein, dass ich Recht habe, oder?

Nichts für ungut und nicht böse sein Smile .

pennyfoxer

Der vermeintlich Langsame und Beharrliche kommt oft besser zum Ziel! Ghandi

mauro.
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Re: SMI im Juli 2009

pennyfoxer wrote:

mauro wrote:

So, an dieser Stelle würde ich diese Diskussion lieber beenden, da das für den Rest der Forumsgemeinde glaub ich nicht sehr interessant ist.

Nichts für ungut und nicht böse sein Smile .

pennyfoxer

Ich bin Dir überhaupt nicht böse und kann das absolut verstehen. Das Zeugs fällt mir auch nicht einfach so ein und es ist enorm anstrengend, solche Diskussionen zu führen. Ich verzichte eigentlich auch lieber darauf und verspreche, solche Themen in Zukunft nicht mehr so erschöpfend zu diskutieren.

Nichts für ungut für den Stress, den Du mit nachlesen hattest. Wink

mauro.
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Zuletzt online: 05.12.2014
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Re: SMI im Juli 2009

mauro wrote:

pennyfoxer wrote:
mauro wrote:

So, an dieser Stelle würde ich diese Diskussion lieber beenden, da das für den Rest der Forumsgemeinde glaub ich nicht sehr interessant ist.

Nichts für ungut und nicht böse sein Smile .

pennyfoxer

Ich bin Dir überhaupt nicht böse und kann das absolut verstehen. Das Zeugs fällt mir auch nicht einfach so ein und es ist enorm anstrengend, solche Diskussionen zu führen. Ich verzichte eigentlich auch lieber darauf und verspreche, solche Themen in Zukunft nicht mehr so erschöpfend zu diskutieren.

Nichts für ungut für den Stress, den Du mit nachlesen hattest. Wink

PS: und mit "supergescheit" hat das eigentlich wenig zu tun. Kann man ja alles irgendwo nachlesen...und genau das kostet eigentlich zuviel Zeit um sich damit umherzuschlagen (im Umkehrschluss hat das "Nichtverstehen" auch wenig mit Dummheit zu tun; allenfalls mit Faulheit WinkLol ).

MarcusFabian
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SMI im Juli 2009

pennyfoxer hat schon recht. Solche Diskussionen gehören eingentlich in einen anderen Thread. Z.B. in Politik und Wirtschaft.

Ganz offtopic ist es allerdings auch nicht, denn die Geldpolitik der SNB hat genau so eine Bedeutung für die Märkte wie die Frage, wo dieses Geld genau liegt.

@mauro: Zum Thema Debitismus (Geld=Schuld)

Falls Du mal Zeit hast: http://www.dasgelbeforum.de.org/sammlung/Debitismus-PCM.pdf

pennyfoxer
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Re: SMI im Juli 2009

Mauro hat gesagt:

(im Umkehrschluss hat das "Nichtverstehen" auch wenig mit Dummheit zu tun; allenfalls mit Faulheit Lol ).

Hallo Mauro

An dieser Stelle würde ich schon gerne einen kleinen Einwand anbringen.

Wenn man nicht versteht, was man liest, in dem Sinne, dass man den gesamten Inhalt, die Zusammenhänge, mit wenigen Worten sinngemäss wiedergeben könnte, hat das wahrscheinlich weder mit Dummheit noch mit Faulheit zu tun. Es liegt schlicht daran, dass einem der entsprechende Bildungshintergrund fehlt. Folglich sind jene, die das können, eben doch "supergescheit"!

@Markus

Ich bin schon der Meinung, dass solche Diskussionen von der Thematik her in diesen Thread passen. Es sind nur die Aussschliesslichkeit, und die Seiten füllende Masse, welche evt. den Rahmen sprengen.

Ich möchte hier keineswegs die Rolle des Advocatus Diaboli einnehmen! Ich sage halt einfach, was ich denke. Das muss man ja auch nicht allzu ernst nehmen Wink .

Danke und Gruss: pennyfoxer

Der vermeintlich Langsame und Beharrliche kommt oft besser zum Ziel! Ghandi

teletuuby
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SMI im Juli 2009

Ich bin nicht wirklich deiner Meinung, pennyfoxer.

Jedoch bin ich sehr angetan von deiner Wortwahl und Ausdrucksweise, die ist meines Erachtens auf höchstem Niveau. Danke.

fritz.
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SMI im Juli 2009

Neu-SG wrote:

schon klar, aber ich kann ja nicht alle positiven Meldungen der letzten Zeit jetzt hier auflisten.

Doch! Und am besten noch mit einer plausiblen Interpretation.

@mauro: Toll, dass du jetzt hier auch präsent bist, das hebt das Niveau des Forums.

Ich habe zwar nichts davon verstanden, was du geschrieben hast, aber an deiner Art zu schreiben, habe ich gemerkt, dass du etwas von der Sache verstehst. Das macht Eindruck, ich freue mich auf weitere Beiträge von dir, die dürfen dann auch etwas "verständlicher" geschrieben sein.

Gruss

fritz

Denne
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SMI im Juli 2009

Hab´ zwar auch nur 50% verstanden, aber so hab´ich wenigstens die Chance, dass ich später vielleicht mal 52% verstehe.

Gescheites lese ich allemal lieber als das unreflektierte Geplärre irgendwelcher präpotenten Möchtegerns. Da ist es mir auch wurscht, wie lange der Text ist.

Gitane
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Re: SMI im Juli 2009

pennyfoxer wrote:

Solche Kontroversen hier erschöpfend auszudiskutieren ist sicher für andere User bereichernd, aber vermutlich wenig hilfreich, weil der Grossteil der Leserschaft wahrscheinlich auch nur Bahnhof versteht. Kann sein, dass ich mich irre, und nur meine Festplatte zu knapp bemessen ist. Aber es könnte ja auch sein, dass ich Recht habe, oder?

Da möchte ich doch auch noch meinen Senf dazugeben:

Wenn hier Leute wie MF und Mauro, welche sich offensichtlich in irgendeiner Form mit der Materie auseinandergesetzt haben, sich in einem Detail nicht einig sind und dadurch eine Diskussion wie die obige entsteht, ist das doch für alle Mitleser die Chance, den eigenen Horizont zu erweitern!

Ich jedenfalls bin sehr dankbar dafür und hoffe dass es hier in diesem Stil weitergeht!

Finde auch die Idee von Marco super, mit dem SMI Stammtisch im User zu User:

So haben wir Horizonterweiterung und ...Bewusstseinserweiterung... fein säuberlich getrennt. Hoffe das bleibt so.

Gruss Gitane

Wer andern eine selbst hinein !

Neu-SG
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Re: SMI im Juli 2009

@ fritz: kannst du selber nachlesen

die hosen sind wieder gestrichen voll.... welch sprünge die börse wieder macht wegen den amis... smile

freebase
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Re: SMI im Juli 2009

pennyfoxer wrote:

mauro wrote:

So, an dieser Stelle würde ich diese Diskussion lieber beenden, da das für den Rest der Forumsgemeinde glaub ich nicht sehr interessant ist.

Lieber Mauro, ich danke Dir für diese Einsicht. Ich habe gestern alles gelesen, ja wirklich alles. Und ich muss sagen, dass ich sehr beeindruckt war über die unendliche Fülle von Wissen, welche hier seitenweise ausgetauscht wurde. Ich war so beeindruckt, dass mir am Schluss der Kopf geraucht hat, vor lauter Anstrengung, alles zu verstehen. Ist mir aber nicht gelungen, obschon ich einige Beiträge sogar 2x gelesen habe.

Ich wollte dann schon eine Anfrage an Markus senden, ob das jetzt die Art und Weise sei, wie er sich den künftigen SMI-Thread vorstelle? Denn wenn jetzt hier nur noch die Supergescheiten Experten die Klingen kreuzen, halte ich mich lieber fern, da mir für so hochstehende, technische Streitgespräche schlicht die Qualifikation fehlt.

Oh bitte, ich möchte niemandem zu nahe treten und mich nicht falsch verstanden wissen: Ich mag intelligente, gebildete Menschen sehr, mehr als ich Dummköpfe mag. Trotzdem ist es mir lieber, in einem gesunden Mix mit beiden zu tun zu haben, denn das ist weit weniger anstrengend Wink .

Solche Kontroversen hier erschöpfend auszudiskutieren ist sicher für andere User bereichernd, aber vermutlich wenig hilfreich, weil der Grossteil der Leserschaft wahrscheinlich auch nur Bahnhof versteht. Kann sein, dass ich mich irre, und nur meine Festplatte zu knapp bemessen ist. Aber es könnte ja auch sein, dass ich Recht habe, oder?

Nichts für ungut und nicht böse sein Smile .

pennyfoxer

@pennyfoxer

zu erst klagst du der gesprächstoff sei dir zu lasch und zu langweilig beim smi traid. und jetzt wirt es dir wider zu viel,also dann würde ich mal deine festplatte etwas aufrüsten,damit du noch nachkommst.


 

freebase
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SMI im Juli 2009

MarcusFabian wrote:

pennyfoxer hat schon recht. Solche Diskussionen gehören eingentlich in einen anderen Thread. Z.B. in Politik und Wirtschaft.

Ganz offtopic ist es allerdings auch nicht, denn die Geldpolitik der SNB hat genau so eine Bedeutung für die Märkte wie die Frage, wo dieses Geld genau liegt.

@mauro: Zum Thema Debitismus (Geld=Schuld)

Falls Du mal Zeit hast: http://www.dasgelbeforum.de.org/sammlung/Debitismus-PCM.pdf

nein mf du hast noch vor kurzem behauptet das solche diskusionen genau in dein traid gehören. und jetzt auf einmal nicht mehr!? du änderst aber deine meinung auch wie ich meine unterhosen wechsle.

solche diskusionen gehören nicht in ein anderen traid. noch lustig wenn gewisse schlaue köpfe gut texten können sind gewisse wider mal total überfordert. mf du must dich mal entscheiden was du überhaupt genau möchtest. :?: :?: :?:


 

MarcusFabian
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SMI im Juli 2009

freebase wrote:

nein mf du hast noch vor kurzem behauptet das solche diskusionen genau in dein traid gehören. und jetzt auf einmal nicht mehr!?

Sagen wirs mal so: Ja, sie gehören hier mit rein.

Nein, nicht in diesem Detaillierungsgrad.

Die Idee ist - hier zumindest - dass man sich möglichst einfach und verständlich hält, sodass es alle verstehen und davon profitieren können. Aber wenn wir jetzt hier in die Abgründe der Philosophien von Mises, Keynes und Marx abtauchen, dann hat das nur noch am Rande was mit dem SMI zu tun.

Ich fasse deshalb mal das wichtigste zusammen und bleibe dabei unpräzise:

Es gibt verschiedene Geldmengen. Angefangen von M0 bis M3.

M0 ist die Geldmenge der Notenbank.

M1 ist Bargeld

M2 Bargeld plus Sparkonten

M3 Bargeld plus Sparkonten + Festgelder und Schuldverschreibungen.

Wenn nun M3 gleich bleibt aber M2 wächst, dann können wir behaupten, dass Festgelder aufgelöst und das Geld auf Sparkonten gelegt wurde.

Oder aber M3 bleibt gleich und M1 wächst (und damit auch M2, denn das ist ja auf der Säule), dann können wir vermuten, dass Festgelder verkauft und das Geld Cash gehalten wird.

Hier noch mal die Grafik um die es geht.

Wie wir sehen hat sich M1 also die Bargeldmenge erhöht.

M2 erhöht sich in etwa um den Anstieg von M1.

Wir wissen also: Es gibt mehr Bargeld aber die Sparkonten sind konstant geblieben.

In der Summe hat sich M3 aber kaum erhöht. Das heisst, Festgelder wurden aufgelöst. Nicht ganz in der höhe der Ausweitung des Bargeldes, aber immerhin.

Insofern ist die Schlussfolgerung von Mauro mal logisch, dass zum grossen Teil Festgelder in Bargeld umgewandelt wurden.

Ich komme zu einer anderen Schlussfolgerung, denn in M3 sind ja nicht nur Festgelder sondern auch Schuldverschreibungen enthalten.

Meine Behauptung deshalb: Es wurden nicht Schuldverschreibungen gegen Bargeld verkauft sondern Schuldverschreibungen vernichtet, abgeschrieben wegen der Finanzkrise. Und damit nun die Geldmenge als Ganzes nicht sinkt, hat die SNB von unten her neues Bargeld in den Umlauf gepumpt, um eine Deflation zu verhindern.

Beweisen können wir's aber beide nicht. Zumindest nicht im Moment.

teletuuby
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SMI im Juli 2009

Quote:

Aber wenn wir jetzt hier in die Abgründe der Philosophien von Mises, Keynes und Marx abtauchen, dann hat das nur noch am Rande was mit dem SMI zu tun.

Na ja, in die philosophischen Abgründe abtauchen ist schon noch was anderes... Sagen wir mal: Es wird an der Oberfläche gekratzt.

Quote:

dass man sich möglichst einfach und verständlich hält, sodass es alle verstehen und davon profitieren können.

Wäre schön, wenn das so einfach bei jedem Topic anwendbar wäre. Aber es gilt:

Ja, so einfach wie möglich, aber so komplex wie nötig.

Das eigentliche Sein von Geld ist leider nicht einfach verständlich.

Corben
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Arbeitslosigkeit in den USA: Es wird noch schlimmer

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Arbeitslosigkeit-in-den-USA-Es...

Die Arbeitslosigkeit in den USA ist im Juni auf den höchsten Stand seit 26 Jahren gestiegen.

467'000 Jobs gingen verloren, die Arbeitslosenquote stieg auf 9,5 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Der Stellenabbau fiel deutlich stärker aus als von Ökonomen erwartet, die mit einem Rückgang um 363'000 Jobs gerechnet hatten.

Insgesamt waren im Juni 14,7 Millionen Menschen ohne Arbeit. Experten rechnen damit, dass die Arbeitslosigkeit weiter steigt und noch in diesem Jahr die Marke von 10 Prozent überschreiten wird. Laut Experten werden es im Jahr 2012 sogar 12 Prozent sein.

"I believe in the Golden Rule, he who owns gold rules." Gerald Celente

pennyfoxer
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Re: SMI im Juli 2009

freebase wrote:

zu erst klagst du der gesprächstoff sei dir zu lasch und zu langweilig beim smi traid. und jetzt wirt es dir wider zu viel,also dann würde ich mal deine festplatte etwas aufrüsten,damit du noch nachkommst.

Salu Freebase

Ich entschuldige mich dafür, dass ich mich offensichtlich so unverständlich ausgedrückt, und Dich damit verärgert habe. Ich werde mich künftig mehr anstrengen Smile .

Ich muss Dir aber Recht geben: Der Eindruck könnte entstehen, dass ich mit nichts zufrieden bin und immer etwas zu Kritisieren habe. Das möchte ich richtigstellen:

Ich habe nicht reklamiert, der SMI-Thread sei zu lasch und zu langweilig. Ich fand nur, er sei komplett aus dem Ruder gelaufen und völlig undifferenziert geworden. Und im neuen Juli-Thread wollte ich anstossen, Experten-Beiträge etwas kürzer und verständlicher zu gestalten.

Die meisten der anderen Nutzer haben das verstanden.

Deine Anregung, meinen Horizont (Festplatte) aufzurüsten, werde ich zügig beherzigen. Wink

pennyfoxer

Der vermeintlich Langsame und Beharrliche kommt oft besser zum Ziel! Ghandi

oslo11
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Noch 1 % runter bis zum Höhenflug

Noch ca. 50 Pt. runter im SMI Index dann kann der Index zum nächsten Up ansetzen.

Aber der Index entwickelt sich weiter seitwärts 5300 - 5500.

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

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