Schweizer Aktien und CHF, Oktober 2014

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Ben
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Eilmeldung

Putin hat den Abzug der russischen Truppen von der ukrainischen Grenze angeordnet. Damit kommt Russland einer Kernforderung des Westens und der Ukraine nach. 

Quelle: N24

alpenland
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die totale Unterwerfung von den Amis gefordert :-(
in_God_we_trust
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alpenland hat am 12.10.2014 - 18:21 folgendes geschrieben:

die totale Unterwerfung von den Amis gefordert Sad

Nur Panikmache! Falls nötig, wäre es ein Grund mehr für die Banken sämtliche US Beziehungen aus dem Sortiment zu werfen. Langsam bekommen sie Routine darin.

Gruss
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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

sime
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in_God_we_trust hat am 12.10.2014 - 18:45 folgendes geschrieben:

alpenland hat am 12.10.2014 - 18:21 folgendes geschrieben:

die totale Unterwerfung von den Amis gefordert smiley

Nur Panikmache! Falls nötig, wäre es ein Grund mehr für die Banken sämtliche US Beziehungen aus dem Sortiment zu werfen. Langsam bekommen sie Routine darin.

 

Hier stimme ich mit Dir ausnahmsweise überein, wie auch schon bei der Einheitskasse. Ich würde mal damit anfangen, die amerikanischen Spione, ich meine Botschafter des Landes zu verweisen und jegliche diplomatische Beziehung zu den USA zu unterbinden, wie auch Exportsanktionen auszusprechen. Die avantgardistische Schweiz soll ruhig die Rolle übernehmen der USA den offenen Krieg zu erklären, diese Sprache verstehen die Amis schon. Alle übrigen Länder werden dann nachziehen, keine Sorge. Ich meine natürlich eine Kriegserklärung an die United States of America von 1871 im District of Columbia.

Aber das mit der Umweltverschmutzung war wieder mal keine geistige Glanzleistung. Allerdings bei Ebola gebe ich Dir auch Recht, da geht es nur darum, Abermillionen von Westafrikanern nach Europa als Flüchtlinge zu bringen und die Länder noch weiter im Chaos versinken zu lassen, um ihre Rohstoffe zu plündern und die Chinesen zurückzudrängen.

in_God_we_trust
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@sime

Da müssten aber schon noch einige Vorsichtsmassnahmen getroffen werden, bevor wir den USA den Krieg erklären! Also erstens müsste Ueli Maurer massiv mehr Kompetenzen erhalten, um die Armee wieder einsatzfähig zu machen. Zweitens wäre es vorsichtiger, schon im vorherein Allianzen zu schmieden. Also müssten ab sofort Geheimgespräche mit mächtigen Partnern, wie Russland, China, Japan und Israel begonnen werden. Vor allem, wenn wir Israel auf unserer Seite hätten, könnten wir vielleicht die Vorherrschaft der USA und ihr Selbstbewusstsein entscheidend brechen. Drittens müssten wir auch wirtschaftlich aufrüsten und als erste Massnahme auf alle Schweizer Münzen und Banknoten in den vier Landessprachen "in God we trust" schreiben!

Bezüglich Umweltschutz meine ich nicht, dass man keinen betreiben soll. Es gibt ja schon jetzt hunderte oder tausende von Umweltschutzartikeln im Gesetz. Diese müssen nicht aufgehoben werden, können sogar noch massvoll erweitert werden. Ich wehre mich nur gegen eine Massenhysterie! Wenn wir die Umwelt wirklich lieben, dann müssen wir unsere eigene Reproduktion, d.h. der Menschheit, sofort stoppen oder reduzieren. Die Schweiz muss vorangehen und die eigene Bevölkerungszahl permanent stabilisieren!

 

Gruss
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Domtom01
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ein Krieg ...

...kann auch gewonnen werden. Man stelle sich vor, welche ungeheueren Logisik-Probleme da auf uns zukämen. Deshalb hat Israel in der Vergangenheit wohl darauf verzichtet, den USA den Krieg zu erklären. OK, ferti jetzt mit der "Blödelei". Es kann als Panikmache abgetan werden, ich fürchte aber, dass die betroffenen Banken durchaus verstehen, was das bedeutet. Die Amis wollen mehr Kohle. Den Aktionären sollte dies nicht entgangen sein, denn die Bankaktien haben Blei in den Flügeln.

Zyndicate
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Das sind die besten SMI-Dinosaurier
 

Mit dem Fall der Berliner Mauer eröffneten sich neue Perspektiven für die Finanzmärkte. Mit welchen SMI-Aktien haben Anleger seither am meisten verdient? cash blickt zurück auf ein Stück Schweizer Börsengeschichte.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/das_sind_die_besten_smidinosaurier-3251870-450

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

MarcusFabian
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sime hat am 12.10.2014 - 21:58 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 12.10.2014 - 18:45 folgendes geschrieben:

alpenland hat am 12.10.2014 - 18:21 folgendes geschrieben:

die totale Unterwerfung von den Amis gefordert smiley

Nur Panikmache! Falls nötig, wäre es ein Grund mehr für die Banken sämtliche US Beziehungen aus dem Sortiment zu werfen. Langsam bekommen sie Routine darin.

 

Hier stimme ich mit Dir ausnahmsweise überein, wie auch schon bei der Einheitskasse. Ich würde mal damit anfangen, die amerikanischen Spione, ich meine Botschafter des Landes zu verweisen und jegliche diplomatische Beziehung zu den USA zu unterbinden, wie auch Exportsanktionen auszusprechen.

Da würde ich eigentlich auch gerne zustimmen. Ein einfaches und klares "Fuck you!" als offizielle Antwort der Schweiz an die US-Steuer-Inquisition würde mein Herz höher schlagen lassen.

Allein, das dürfte nicht ganz so einfach sein, denn dann würden die betreffenden Banken vom Dollarraum ausgeschlossen. Ähnlich also wie der Iran. Schweizer Banken könnten dann direkt keine Dollarkredite mehr bekommen, Dollars wechseln, Franken in Dollar tauschen oder Dollar-Transaktionen durchführen. Sie wären für Schweizer Firmen als Geschäftsbanken ungeeignet, wenn diese mit dem Dollar-Raum (und das sind nicht nur die USA) Geschäfte machen.

Entsprechend müsste sich die Schweiz an jene Länder und Währungen anlehnen, die bereits jetzt dabei sind eine Anti-Dollar Fraktion aufzubauen. Das sind konkret die BRICS-Staaten sowie einige Südamerikanische und Asiatische Länder.

Ich gehe zwar auch davon aus, dass der Dollar als weltweite Handels- und Reservewährung weiterhin an Boden verlieren wird aber soweit ist es noch nicht. Es werden weltweit immer noch >60% des Handels in Dollar abgewickelt. Es wäre also zu früh und ein Schuss in den eigenen Fuss, dem Dollar bereits jetzt den Währungskrieg zu erklären.

 

 

Zyndicate
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SNB ist bereit für Negativzinsen
 

Die Schweizerische Nationalbank wird die Deckelung ihrer Währung mit allen Mitteln verteidigen und ist bereit Negativzinsen einzuführen, sollte dies nötig sein, sagte SNB-Präsident Thomas Jordan.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/snb_ist_bereit_fuer_negativzinsen_-3253238-450

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Zyndicate
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Schweizer Vorsorgesystem laut Studie international auf fünftem Rang

13.10.2014 11:15



Bern (awp/sda) - Das Schweizer Vorsorgesystem schneidet in einem internationalen Vergleich gut ab: Im "Melbourne Mercer Global Pension Index 2014" landete die Schweiz auf dem fünften Rang. Bewertet wurden Vorsorgesysteme von 25 Ländern hinsichtlich Angemessenheit, Nachhaltigkeit und Integrität.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/schweizer_vorsorgesystem_laut_studie_international_auf_fuenftem_rang-3253221-450

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Eptinger
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Das stimmt wohl etwa. Es geht uns ja noch relativ gut: Dirol

http://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate_nach_L%C3%A4ndern

Gruss vom Eptinger

Chrigu
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S&P 500 INDEX

Kleine Info am Rande:

 

Der S&P 500 INDEX hat heute die 1900 nach unten durchbrochen. Ich hoffe, dass ist nicht das Einläuten des von allen befürchteten Absturzes...

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

Schnitthelm Wac...
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Chrigu hat am 13.10.2014 - 18:12 folgendes geschrieben:

Kleine Info am Rande:

 

Der S&P 500 INDEX hat heute die 1900 nach unten durchbrochen. Ich hoffe, dass ist nicht das Einläuten des von allen befürchteten Absturzes...

Unter 1'900 soll ein sog. Shortselling stattfinden. Aber die Amis haben doch heute ihren Feiertag (Kolumbustag).

Ich war vor 10 Tagen in Frankfurt an einem Meeting. In D ist man sehr pessimistisch für das 2014. Und für 2015 rechnen die Deutschen mit noch einem schlechteren Jahr(massiver Abschwung der Wirtschaft). Keine guten Voraussetzungen für die Börse.

Bin gespannt wie sich die Sache morgen entwickelt. Zum Glück bin ich seit Mai/Juni nicht mehr in Aktien investiert!

 

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Domtom01
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@ Deutschland

Lokomotive Europas Wirtschaft und weiss der Geier noch was. Ja, es stimmt, es ist die grösste Wirtschaftskraft Europas, aber was ist Europa heute? Wir sind ein fallender Kontinent, Punkt Schluss! Die Musik wird mehr und mehr in Asien und wieder und immer noch in den USA gespielt. Was macht das für das Welt-Bip aus, wenn die Wirtschaft 1 % in D sinkt? Einen Pups. Ich schaue bis auf weiteres auf die USA, die USA und nochmals die USA und mit dem linken Auge ein wenig auf China. Und der Rest. Just give a Fuck!

Lorenz
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Am Freitag ist Oktoberverfall.Wink

Chrigu
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Ds mag sein, trotzdem wird der selloff immer wahrscheinlicher!

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Tengri Lethos
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An der Wallstreet läuft es heute nicht so gut:

http://finanzmarktwelt.de/dow-jones-ende-mit-schrecken-5575/

marsi24
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Tengri Lethos hat am 13.10.2014 - 22:32 folgendes geschrieben:

An der Wallstreet läuft es heute nicht so gut:

http://finanzmarktwelt.de/dow-jones-ende-mit-schrecken-5575/

Sieht nicht so tolle aus.

Wie geht ihr mit der Lage um. Weiterhin durchhalten oder lieber doch jetzt verkaufen?

Chrigu
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Stoploss bei schmerzgrenze setzen und abwarten!

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

marsi24
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Die ist bei mir längst schon überschritten. Weiter abwarten ist die Frage.

Tengri Lethos
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Hängt davon ab, welche "Art" Aktien man hält.

Ich will weder den Tag vor dem Abend loben noch mich aus dem Fenster hinauslehnen.

Persönlich handhabe ich mein Portfolio wie folgt:

Wachstum-Titel HOLD, nicht nervös werden  ... z.B. Evolva, Basilea, Newron, Schmolzi (CH), dasselbe für SCTY, SSYS, CTRX (USA).

Dividenden-Titel und Blue-Chips halte ich ausser RIGN keine - und diese passt nicht in den Massstab - dort auch HOLD. Bei SMI-Bluechips könnte man bereits gestaffelt einsteigen. Würde ich jedenfalls machen, wenn ich Cash hätte und keine anderen Ideen - z.B. ABB oder Holcim.

Rohstoff-Titel: Öl ganz schlecht, hab RIGN auf HOLD, Gold verhalten positiv (Goldcorp und Iamgold im Portfolio), Graphit ist nach wie vor meine Top-Empfehlung, aber wer mich kennt weiss das bereits.

Über alles hinweg: besser keine Panik und damit verbundene Angstverkäufe. Es sieht nicht wirklich nach Crash aus.

Gruss, Tengri

Domtom01
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Korrektur

Ich gehe immer noch davon aus, dass es sich um eine Korrektur handelt, die neue Kaufgelegenheiten bietet und bieten wird. Warum sollte ich meine Einstellung auch wechseln? Ich folge einer Langzeit-Strategie. Dies schliesset das Miteinbeziehen von Put-Optionen nicht aus, im Gegenteil. Einerseits kann man damit in Korrekturphasen Geld verdienen, andererseits sind sie mein "Beruhigungsmittel", um nicht zittrige Hände zu bekommen, wenn es mal eine Korrektur gibt.

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Domtom01 hat am 14.10.2014 - 06:36 folgendes geschrieben:

Ich folge einer Langzeit-Strategie. Dies schliesset das Miteinbeziehen von Put-Optionen nicht aus, im Gegenteil. Einerseits kann man damit in Korrekturphasen Geld verdienen, andererseits sind sie mein "Beruhigungsmittel", um nicht zittrige Hände zu bekommen, wenn es mal eine Korrektur gibt.

Hallo Domtom01

Ich habe von Optionen keine Ahnung. Könntest Du mir kurz erklären (in einem Satz) nicht wie, sondern was der Effekt ist?

Ist es so, dass wenn ich 1000.- einsetzte und der SMI dann tatsächlich um 10% fällt, ich 10'000.- zurückbekomme?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

marsi24
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NIKKEI -2 und weiter fallend. Wird heute erneut ein toller Tag. Nur kenne ich mich mit Puts überhaupt nicht aus.

Domtom01
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@ in_God_we_trust

1 Satz: Die Zahlen stimmen zwar nicht oder höchstens rein zufällig, aber die Tendenz ist richtig, da man bei einer Put-Option tendenziell um so mehr verdient, je mehr die Kurse fallen.

Domtom01
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@ marsi24

Die Thematik der Call- und Put-Optionen ist vom Prinzip her ganz einfach, aber der Teufel steckt in den Details, die ich offen gesagt auch nicht sehr gut kenne. Aber ich muss ja auch nicht verstehen, wie ein Flugzeug gebaut ist, um damit zu fliegen. Das Prinzip: Wer glaubt, dass die Börse steigt, der kann Aktien kaufen oder Call-Optionen, die dann steigen, wenn der Basiswert (Aktie z.B.) steigt. Wenn ich das will, kaufe ich aber die Aktie. Sollte ich annehmen, dass die Kurse fallen, da eine Korrektur eintritt oder angenommen wird, möchte ich meine Aktien nicht verkaufen, da ich weiterhin langfristig von den Aktien überzeugt bin. In diesem Fall kaufe ich Put-Optionen, die bei fallenden Aktienkursen steigen, und zwar um so mehr, desto tiefer der Basiswert fällt. 

Zyndicate
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Diese SMI-Aktien wurden am stärksten gerupft
 

Vor drei Wochen setzte die Korrektur an den Aktienmärkten weltweit ein und weitere Kursrücksetzer sind wahrscheinlich. Welche Schweizer Aktien am meisten einbüssten und ob sich ein Einstieg lohnt.

 

Von Frédéric Papp

 

Die Sommerrally war von kurzer Dauer. Anfang August kletterte der Swiss Market Index (SMI) innerhalb eines Monats von 8270 auf gut 8800 Punkte. Danach folgte eine kurze Seitwärtsphase, bis der Index am 22. September wieder in den Sinkflug überging. Seither rutschten die Standardwerte im Schnitt gegen 6 Prozent auf 8350 Punkte ab und mit weiteren Abschlägen ist zu rechnen.

Insbesondere die Angst vor einer erneuten Rezession in der Eurozone lässt Anleger erzittern. Für Nervosität sorgen auch geopolitische Brandherde im Irak und der Ukraine und die Ungewissheit über den Verlauf der Ebola-Seuche. Weiter lässt die amerikanische Notenbank die Anleger im Unklaren, was den Zeitpunkt der Zinserhöhung angeht. Fazit: Es besteht ein eigentümlicher Cocktail an "Unknowns" – etwas, das Anleger fürchten wie der Teufel das Weihwasser.

Kein Wunder also trennen sich Anleger in Scharen von Aktien. Die 20 Standardwerten im Swiss Market Index liegen allesamt im roten Bereich. Am wenigsten verloren haben Swisscom, Zurich Insurance Group und etwas überraschend die Credit Suisse (siehe Tabelle).

Transocean: Mit einer Minusperformance seit dem 22. September von rund 15 Prozent arg gerupft wurde hingegen die Aktie des Ölplattformbetreibers Transocean. Mit knapp 28 Franken notiert die Aktie so tief wie nie zuvor. Der Titel ist aber schon seit Längerem auf Tauchstation und wird wohl noch weiter sinken. Überkapazitäten und nachlassende Nachfrage bei Bohrunternehmen drücken auf die Marge. Knapp die Hälfte der Bohrinseln von Transocean ist überaltert, was zusätzlich auf die Tagesmieten drückt.

Empfehlung: Der Titel eignet sich derzeit aufgrund der hohen Volatilität nur für Trader. Privatanleger sollten die Hände von Transocean lassen.

ABB, Holcim und Adecco: In Baisse-Phasen leiden zyklische stärker als defensive Titel. So auch das Trio ABB, Holcim und Adecco. Seit dem Einsetzen der Korrektur büssten sie je rund 10 Prozent ein. Während für ABB und Adecco Marktbeobachter mehrheitlich zurückhaltend gestimmt sind, bietet die beschlossene Fusion von Lafarge und Holcim eine bessere Ausgangslage. Der neue Konzern Lafarge-Holcim wird der globale Player im Bereich Zement. Daraus dürfte man zusätzliches Wachstum generieren sowie Synergien und eine höhere Effizienz erzielen können.

Empfehlung: Bei ABB und Adecco ist ein Abwarten an der Seitenlinie sinnvoll. Bei Holcim ist ein Engagement in Schritten überlegenswert.

Nestlé, Novartis und Roche: Das defensive Power-Trio im SMI musste auch Feder lassen. Nestlé und Novartis korrigierten rund vier beziehungsweise knapp 5 Prozent, derweil Roche mit sieben Prozent etwas schlechter wegkam. Die Pharmariesen Roche und Novartis konnten in den letzten Tagen mit vielversprechenden Forschungsergebnissen aufwarten. Einige davon wie Secukinumab gegen Schuppenflechte von Novartis oder Pirfenidon zur Behandlung von Lungenerkrankungen haben das Zeug zum Blockbuster. Bei Nestlé hingegen dürfte der schlechte Sommer den Wasserabsatz geschmälert haben. Belastend kommen Währungseffekte hinzu.

Empfehlung: Das Trio gehört in jedes Anlegerdepot, nicht zuletzt wegen der ansprechenden Dividendenrendite. Über die letzten Jahre hinweg haben Anleger mit defensiven Titeln besonders gut verdient (cash berichtete).

Im breiten Markt fielen auch Bobst, Charles Voegele, Conzzeta, Cosmo, Ems-Chemie, Schmolz + Bickenbach und Sulzer mit Kurstaucher von mindestens 18 Prozent auf.

Die SMI-Aktie seit dem Einsetzen der Baisse

Aktie Kursentwicklung seit 22.9.
ABB -9
Actelion -8
Adecco -10
CF Richemont -7
Credit Suisse -2
Geberit -8
Givaudan -3
Holcim -9
Julius Bär -6
Nestlé -3
Novartis -5
Roche -7
SGS -6
Swatch -8
Swiss Re -4
Swisscom -1
Syngenta -8
Transocean -14
UBS -6
Zurich IG -1

 

 

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Chrigu
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Sprechen alle von Put's, kanns nicht mehr lang gehen und die Gegenbewegung tritt ein Smile

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Domtom01
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Gegenbewegung

Ja, ich denke auch, dass es nur eine Korrektur ist. Es liegt in der Natur der Sache, dass eine Korrektur nicht von langer Dauer ist. Aber Geld lässt sich trotzdem verdienen.

Krokodil
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Grundsätzlich richtig, aber ganz wichtige Komponenten für den Preis und das Risiko der Option sind

Laufzeit und Ausübungspreis.

Je weiter weg der Ausübungspreis vom Börsenkurs der Aktie und je näher der Verfall der Option umso billiger ist die Option aber auch um so spekulativer (Totalverlust wahrscheinlich)

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