G behandelt die CH wie einen Hund

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wildhund
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G behandelt die CH wie einen Hund

Die Schweiz und Ihre Unternehmen sind selber schuld, dass sie mit Lybien Geschäfte machen. Schliesslich kennt man Gadaffi's-Machenschaften schon seit mehr als 40 Jahre.

Das ist nun mal das Risiko, wenn solche Geschäfte betrieben werden - selber Schuld!!

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Smith2000.
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G behandelt die CH wie einen Hund

wildhund wrote:

Die Schweiz und Ihre Unternehmen sind selber schuld, dass sie mit Lybien Geschäfte machen. Schliesslich kennt man Gadaffi's-Machenschaften schon seit mehr als 40 Jahre.

Das ist nun mal das Risiko, wenn solche Geschäfte betrieben werden - selber Schuld!!

Und? möglicherweise ist es nicht ganz korrekt, doch hat G-Affi jetzt gegen uns gestochen! Solange er mit uns seine Verträge eingehalten hat, war doch alles gut. Mag sein, war vlt nicht das neutralste aus unserer Sicht, trotzdem war er zu uns freundlich gesinnt.

Ich finde eher, jetzt sollte man den Vertrag schliessen. Es ist vorbei, und G-Affi macht seine eigene Wirtschaft kaputt!

Gadhafi gewinnt vlt in der Politik gegen uns, aber nicht in der Wirtschaft!

Elias
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wildhund wrote:

Die Schweiz und Ihre Unternehmen sind selber schuld, dass sie mit Lybien Geschäfte machen. Schliesslich kennt man Gadaffi's-Machenschaften schon seit mehr als 40 Jahre.

Das ist nun mal das Risiko, wenn solche Geschäfte betrieben werden - selber Schuld!!

Ich bin auch der Meinung, dass man mit diesem Land keine Geschäfte machen sollte.

Aber was können die 2 Mitarbeiter dafür, dass Hannibal hier Mist gebaut hat und von der Genfer Polizei verhaftet wurde?

Es gab seitens des EDA damals keinen Hinweis dazu.

Wer JETZT nach Libyen reist, ist selber Schuld. Siehe

http://www.eda.admin.ch/eda/de/home/reps/afri/vlby/rhlyb.html

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wildhund
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Ich nehme an, dass die 2 MA in Lybien einen fürstlichen Lohn haben, wenn sie mit solchen Risikoländern arbeiten und deshalb auch selber Schuld sind, resp. dass ihnen diese Risiko sicherlich wohl bewusst war.

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Elias
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Ramschpapierhaendler wrote:

wildhund wrote:
Ich nehme an, dass die 2 MA in Lybien einen fürstlichen Lohn haben, wenn sie mit solchen Risikoländern arbeiten und deshalb auch selber Schuld sind, resp. dass ihnen diese Risiko sicherlich wohl bewusst war.

Da bin ich eigentlich ganz deiner Meinung, bin aber trotzdem dafür, dass man ihnen aus der Scheibe hilft. Oder fährst Du etwa an einer Unfallstelle vorbei, nur weil jemand selbst in einen baum gerast ist? :?

Woher will man die Unfallursache kennen und selbst wenn:

Quote:

Jede Person in der Schweiz ist zur Leistung von Nothilfe verpflichtet, soweit es den Umständen nach zumutbar ist. Unterlassene Nothilfe ist strafbar [1].

http://www.ssk.ch/cms/picturescms/2606317401.pdf

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wildhund
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G behandelt die CH wie einen Hund

RamschpapierhaendlerDa bin ich eigentlich ganz deiner Meinung, bin aber trotzdem dafür, dass man ihnen aus der Scheibe hilft. Oder fährst Du etwa an einer Unfallstelle vorbei, nur weil jemand selbst in einen baum gerast ist? :?[/quote wrote:

Ne, da würde ich sofort helfen.

Aber hier haben wir höhere Gewalt. Ich gehe davon aus, dass die 2 MA sicherlich gut versorgt werden und dies erst noch auf Kosten von Lybien.

Vielleicht überlegt sich jetzt der Einte oder Andere vorher, welches Risiko sein Job auf sich hat, bevor er zusagt. Und wenn das Übel eintritt, dann hat man eben Pech gehabt.

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Pesche
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Wie die Geschechte ausgeht

183 v. Chr. wurde der in Griechenland überaus populäre Titus Quinctius Flamininus bei Prusias vorstellig und forderte Hannibals Auslieferung, welcher der bithynische König schließlich nachkam. Hannibal entzog sich jedoch der Gefangennahme dadurch, dass er sich in der Festung von Libyssa (Gebze) mit Gift sein Leben nahm.

Könnte sich doch in etwa so 2009 wiederholen.

2009 c. Chr. wurde der in der Schweiz der überaus populäre BR Merz bei Gadaffi vorstellig und forderte Hannibals Auslieferung, welcher der libysche Diktator schließlich nachkam. Hannibal entzog sich jedoch der Gefangennahme dadurch, dass er sich in der Festung von Libyssa (Gebze) mit Gift sein Leben nahm.

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fritz.
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G behandelt die CH wie einen Hund

wildhund wrote:

Ich gehe davon aus, dass die 2 MA sicherlich gut versorgt werden und dies erst noch auf Kosten von Lybien.

Da bin ich nicht sicher. Die waren ja die meiste Zeit in der Schweizer Botschaft, und irgendwo habe ich gelesen, dass diese nicht die ganze Zeit besetzt war. Zwischenzeitlich ging einer von der deutschen Botschaft hin, um denen jeden Tag etwas zum Essen zu bringen.

@wildhund: Vor etwa zwei Wochen habe ich geschrieben, dass die Geiseln frühestens dann rauskommen, wenn alle Schweizer wissen, wie man Libyen richtig schreibt. Würdest du also bitte auch deinen Beitrag leisten. Wink

Gruss

fritz

wildhund
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G behandelt die CH wie einen Hund

ich will ja dem Frieden nicht im Weg stehen:

Libyen

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Elias
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Ramschpapierhaendler wrote:

ach, elias, sei doch bitte nicht immer so belehrend!

Das war nicht gegen dich gerichtet. Im Gegenteil. Das Beispiel ist gut. Kein Mensch fragt, ob das Opfer links oder nett ist. Man hilft im Rahmen des Möglichen. Die Schuldfrage wird später geklärt. Das ist doch ganz normal.

Nur bei den beiden Geiseln hat es vorher keine Sau gekümmert und erst nach Merz hat es jeder besser gewusst und gekonnt. Bei der Rückkehr von Calmy aus Tripolis war der non-event allen scheiss egal. Da wusste es noch niemand besser. Das ist das was mich so ärgert. immer diese Kleingeister. Grosse Reden schwingen kann ich selber

----

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pennyfoxer
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G behandelt die CH wie einen Hund

Elias wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
ach, elias, sei doch bitte nicht immer so belehrend!

Das war nicht gegen dich gerichtet. Im Gegenteil. Das Beispiel ist gut. Kein Mensch fragt, ob das Opfer links oder nett ist. Man hilft im Rahmen des Möglichen. Die Schuldfrage wird später geklärt. Das ist doch ganz normal.

Nur bei den beiden Geiseln hat es vorher keine Sau gekümmert und erst nach Merz hat es jeder besser gewusst und gekonnt. Bei der Rückkehr von Calmy aus Tripolis war der non-event allen scheiss egal. Da wusste es noch niemand besser. Das ist das was mich so ärgert. immer diese Kleingeister. Grosse Reden schwingen kann ich selber

Das ist schon wieder eine totale Fehleinschätzung von Elias: Nur weil es vor der Merz-Reise in der Yellow Press und im TV etwas ruhiger war zum Thema Libyen, heisst das noch lange nicht, dass sich "keine Sau" um das Befinden der Geiseln gekümmert hätte, und dass die erfolglos gebliebene Reise der Calmy Rey "allen scheissegal" war.

In meinem persönlichen Bekannten- u. Verwandtenkreis (und der ist ordentlich gross) haben wir ständig über die Sache diskutiert. Irgend einer hat plötzlich das Thema wieder angesprochen, kaum ein Treffen ohne das Thema Gaddafi und Geiseln.

Ich verwahre mich folglich gegen diese tumben Verallgemeinerungen und das alle-in-einen-Topf-schmeissen. Du, Elias, bist auch nicht Gott der Allmächtige. Also erwarte bitte in einem freien Diskussionsforum auch nicht, dass sich alle dich so nervenden "Kleingeister" dir und deiner Meinung anschliessen müssen. Denn dein Gehabe nervt vielleicht auch einige andere hier!

Man sollte mit Menschen jeglicher Couleur diskutieren können, auch mit jenen, die möglicherweise auf einer anderen Wellenlänge schwimmen als man selber. Kann man das nicht, riskiert man schnell einmal, als hochnäsig, eingebildet und oberlehrerhaft taxiert zu werden.

Wie sagtest du so schön:"Grosse Reden schwingen kann ich selber!" Na, dann tu das doch, draussen im Wald z.B., wo dir die Herrschaften Reinecke, Lampe und Isegrimm zuhören können. Wink

gruss: pennyfoxer

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Elias
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G behandelt die CH wie einen Hund

pennyfoxer wrote:

Das ist schon wieder eine totale Fehleinschätzung von Elias: Nur weil.....

Schön, dass es in deinem ordentlichen und grossen persönlichen Bekannten- u. Verwandtenkreis diskutiert wurde. Und? Was ist dabei herausgekommen?

Du kommst reichlich spät damit. Das hättest du vor Merz's Reise posten sollen. Und genau das ist ja, was ich meine: Im Nachhinein klugscheissern und von totaler Fehleinschätzung labern.

Quote:

Jeder Schweizer ein Lehrmeister.

Das war doch auch bei UBS so: Was wurde da, auch im Nachhinein und ohne Rücksicht auf die Angestellten, alles gepostet. Viele hätten am liebsten die Firma platt gesehen, ungeachtet auf Verluste.

----

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teletuuby
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G behandelt die CH wie einen Hund

Zum Titel:

Ja, das ist so. G behandelt die Schweiz wie einen Hund. Doch anstatt aus der Hüfte zurückzuschiessen und einfach auch sehr billig seine Person diskreditieren, könnte man sich auch fragen:

Warum kann er sich das eigentlich erlauben?

Wieso lassen wir das zu?

Wo sind unsere Freunde?

Merkt denn niemand, dass die (Aussen-)Politik sich in den letzen fünfzehn Jahren stark gewandelt hat.

Der kalte Krieg ist vorbei, neue Gebilde und Koalitionen haben sich gebildet. Aber die Schweiz hatte es ja nicht nötig, sich mit anderen einzulassen und wird jetzt auch alleingelassen.

und von allen Seiten bedrängt.

Sie würde mir leid tun, wenn nicht ...

Oder man sieht das ganze wie eine Komödie:

Louis de Funez bei den Beduinen.

pennyfoxer
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Re: Wie die Geschechte ausgeht

Pesche wrote:

183 v. Chr. wurde der in Griechenland überaus populäre Titus Quinctius Flamininus bei Prusias vorstellig und forderte Hannibals Auslieferung, welcher der bithynische König schließlich nachkam. Hannibal entzog sich jedoch der Gefangennahme dadurch, dass er sich in der Festung von Libyssa (Gebze) mit Gift sein Leben nahm.

Könnte sich doch in etwa so 2009 wiederholen.

2009 c. Chr. wurde der in der Schweiz der überaus populäre BR Merz bei Gadaffi vorstellig und forderte Hannibals Auslieferung, welcher der libysche Diktator schließlich nachkam. Hannibal entzog sich jedoch der Gefangennahme dadurch, dass er sich in der Festung von Libyssa (Gebze) mit Gift sein Leben nahm.

Herrlich, Pesche Biggrin

Allein schon der Satzteil "Titus Qinctius Flaminicus bei Prusias"! Ein wahrer Zungenroller und ein Vergnügen zu lesen. Hast Du dafür Geschichtsbücher gewälzt oder bist Du von Haus aus so belesen?

Gruss: pennyfoxer

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Elias
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Re: Wie die Geschechte ausgeht

pennyfoxer wrote:

Hast Du dafür Geschichtsbücher gewälzt oder bist Du von Haus aus so belesen?

Er kann googeln

http://de.wikipedia.org/wiki/Hannibal

----

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Pesche
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Re: Wie die Geschechte ausgeht

pennyfoxer wrote:

Pesche wrote:
183 v. Chr. wurde der in Griechenland überaus populäre Titus Quinctius Flamininus bei Prusias vorstellig und forderte Hannibals Auslieferung, welcher der bithynische König schließlich nachkam. Hannibal entzog sich jedoch der Gefangennahme dadurch, dass er sich in der Festung von Libyssa (Gebze) mit Gift sein Leben nahm.

Könnte sich doch in etwa so 2009 wiederholen.

2009 c. Chr. wurde der in der Schweiz der überaus populäre BR Merz bei Gadaffi vorstellig und forderte Hannibals Auslieferung, welcher der libysche Diktator schließlich nachkam. Hannibal entzog sich jedoch der Gefangennahme dadurch, dass er sich in der Festung von Libyssa (Gebze) mit Gift sein Leben nahm.

Herrlich, Pesche Biggrin

Allein schon der Satzteil "Titus Qinctius Flaminicus bei Prusias"! Ein wahrer Zungenroller und ein Vergnügen zu lesen. Hast Du dafür Geschichtsbücher gewälzt oder bist Du von Haus aus so belesen?

Gruss: pennyfoxer

Nein, bin zwar belesen aber suchen nach Hannibal in wikipedia bring auch was Wink

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pennyfoxer
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G behandelt die CH wie einen Hund

Elias wrote:

pennyfoxer wrote:
Das ist schon wieder eine totale Fehleinschätzung von Elias: Nur weil.....

Schön, dass es in deinem ordentlichen und grossen persönlichen Bekannten- u. Verwandtenkreis diskutiert wurde. Und? Was ist dabei herausgekommen?

Du kommst reichlich spät damit. Das hättest du vor Merz's Reise posten sollen. Und genau das ist ja, was ich meine: Im Nachhinein klugscheissern und von totaler Fehleinschätzung labern.

Quote:

Jeder Schweizer ein Lehrmeister.

Das war doch auch bei UBS so: Was wurde da, auch im Nachhinein und ohne Rücksicht auf die Angestellten, alles gepostet. Viele hätten am liebsten die Firma platt gesehen, ungeachtet auf Verluste.

Da möchte ich doch noch was dazu sagen:

Zu Einwand 1: Ich gebe zu, dass wir auch nicht den Mut hatten, uns in ein Flugzeug zu setzen, nach Tripolis zu fliegen und Gaddafi die 2 Geiseln zu entreissen! Oder nach Bern zu pilgern, das Bundeshaus zu stürmen und die Verantwortlichen in Ketten zu legen, um sie zum Handeln zu zwingen.

So gesehen hast du recht: Wir waren auch nur Maulhelden.

Zu Einwand 2: Es hat ja auch keiner vor der Merzreise einen solchen Stuss geschrieben, sodass ich mich dannzumals nicht genötigt sah, all jene in Schutz zu nehmen (mich eingeschlossen), die nicht sooo heldenhaft und mutig sind, aus eigenem Antrieb aktiv für die Geiseln tätig zu werden. Du schreibst ja "keine Sau gekümmert" und " war allen scheissegal"! Man kann nicht einfach immer alle über einen Kamm scheren, alle in den gleichen Topf werfen.

Dagegen setze ich mich zur Wehr.

Zu Zitat: Da kannst Du Dich auch gleich selber an der Nase nehmen, Du bist ein Paradebeispiel für diesen Spruch. Wink

Es ist wahnsinnig schwierig, in einer solchen Situation die richtigen Worte zu finden und richtig zu handeln. Wenn die Menschen erkennen müssen, dass sich Ohnmacht breit macht, man mit dem Rücken an der Wand steht, keiner mehr einen vernünftigen Ausweg aus einer derart verfahrenen Situntion sieht, dann wird der grosse Frust bei den meisten halt verbal und oft ziemlich laut geäussert. Manch einer fühlt sich danach etwas besser, wenn er wenigstens mal ordentlich ablästern konnte. Das kann man doch niemandem vorwerfen. So sind wir Menschen halt nun einmal - man muss das auch akzeptieren können. Smile

Übringens hat das auch sein Gutes: Es kühlt die erhitzten Gemüter etwas ab, der Geist wird wieder klarer und empfänglicher für die wirklich brauchbaren Lösungen und nötigen Kompromisse.

Gruss: pennyfoxer

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Elias
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G behandelt die CH wie einen Hund

pennyfoxer wrote:

Zu Zitat: Da kannst Du Dich auch gleich selber an der Nase nehmen, Du bist ein Paradebeispiel für diesen Spruch.

Ich habe mich da nicht ausschliessen wollen. Hinterher bin auch ich immer furchtbar schlau.

Es ist etwas typisch schweizerisches, dass wir "uns" (die Regierung, unser Land, etc.) vor aller Welt demontieren. Und doch wollen wir alle Patrioten sein.

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wildhund
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G behandelt die CH wie einen Hund

Die Passage im Wortlaut

«With regard to the two Swiss nationals who have been subject of judicial measures due to their violation of the immigration laws of Libya, they are and have always been free to move freely in Libya and the have never under any kind of arrest. The legal process with regard to their case is under way and the General Prosecutor is dealing with the matter in accordance with the relevant Libyan laws and regulations and on an expeditiously manner. We anticipate that the procedures will be completed in a matter of days. Based on the normal course of things in similar situations we believe that their case will be determined very soon and they will be able to travel outside of Libya the end of the month.»

Der Genfer SP-Nationalrat Carlo Sommaruga will heute in der Sitzung der Aussenpolitischen Kommission (APK) genau wissen, wieso Hans-Rudolf Merz die Heimkehr der zwei Schweizer Geiseln bis Ende August erwartete. Konkret geht es um ein Schreiben des libyschen Premiers Baghdadi Mahmudi, das Merz als «Zusage» der libyschen Seite ansah. Gestern konnte APK-Präsident Geri Müller (Grüne, AG) Einsicht in das Dokument nehmen. Aufgrund des Inhalts habe Merz zu Recht darauf gezählt, dass die beiden Schweizer Geschäftsleute vor Ende August Libyen verlassen könnten, sagte Müller. «Auf diesen Brief hätte ich genau gleich reagiert wie Bundespräsident Merz.» Darin stehe, dass die Erledigung des Verfahrens gegen die zwei Schweizer wegen eines Visavergehens innert zwei, drei Tagen erledigt sei und dass die beiden vor Ende August ausreisen könnten. Den Brief hatte Merz eine Woche nach seiner umstrittenen Reise nach Tripolis erhalten.

Allerdings kann aufgrund der Formulierungen nicht von einer eigentlichen Zusicherung gesprochen werden. Der ins Deutsche übersetzte Wortlaut des entscheidenden Satzes, der dem «Tages-Anzeiger» aus gut unterrichteter Quelle vorliegt, heisst:

«Bei einem normalen Verlauf der Dinge in solchen Situationen glauben wir, dass ihr Fall sehr bald erledigt sein wird und sie vor Ende Monat aus Libyen ausreisen können.»

Fraglich ist insbesondere, wie die Formulierung «wir glauben» (we believe) zu interpretieren ist. «We believe» könne in der Diplomatensprache durchaus als Zusage gewertet werden, sagt ein mit dem Fall betrauter Beamter im Bundeshaus. Auch Aussenpolitiker Müller hält das Vertrauen von Merz in den Brief «nicht für naiv». Sommaruga blieb gestern dagegen skeptisch und wollte die APK-Sitzung von heute abwarten. Er wolle den Brief selbst lesen, bevor er das Verhalten von Merz bewerte.

Ausreise der Schweizer vertraglich nicht geregelt

Merz war am 20. August nach Libyen gereist, um die Ausreise der festgehaltenen Schweizer zu erreichen. In dem mit Libyen unterzeichneten Vertrag wurde die Ausreise der zwei Schweizer nicht geregelt. Im Abkommen wurde vereinbart, die Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen zu normalisieren und die bestehenden Probleme auszuräumen. Merz berief sich zunächst nur auf mündliche Zusagen der Libyer zur Ausreise der Geiseln. Dass Merz ohne diese in die Schweiz zurückkehrte, trug ihm harsche Kritik ein. Kopfschütteln löste auch seine Äusserung aus, er verliere sein Gesicht, falls die beiden bis Ende August nicht zurück seien. Als er am 25. August den Bundesratsjet vergeblich nach Libyen schickte, um die Schweizer heimzufliegen, geriet Merz noch stärker unter Druck. In einer Medienmitteilung vom 28. August teilte das Finanzdepartement dann mit, Merz habe vom libyschen Premier «die schriftliche Zusage erhalten, dass die beiden Schweizer Libyen vor Ende Monat verlassen können».

Für Aussenpolitikerin und CVP-Nationalrätin Kathy Riklin (ZH) hat sich Merz auf «eine magere Zusage» gestützt. SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli (ZH) vergleicht den Brief Libyens mit einem Los der Landeslotterie. «Wenn ich ein solches kaufe, hoffe ich auch, dass ich gewinne.» Manche Parlamentarier halten die Veröffentlichung des Briefs zum jetzigen Zeitpunkt für wenig hilfreich. «Es sei die Stunde der Diplomatie und nicht der Politik», sagte Nationalrat Mario Fehr (SP, ZH). APK-Präsident Müller hält die Diskussion über den Ausreisetermin für zweitrangig. Das Problem seien die unterschiedlichen «Wünsche» Libyens und der Schweiz. Die Schweiz erwarte die Ausreise ihrer Landsleute; Libyen sehe sich als gedemütigtes Land nach der Verhaftung von Hannibal Qadhafi und seiner Frau in Genf. Libyen wisse, dass für die Schweiz die Sache erledigt sei, wenn die beiden Schweizer Libyen verlassen hätten.

Geri Müller, Präsident der Aussenpolitischen Kommission, konnte am Montag Einsicht nehmen in den Brief des libyschen Regierungschefs.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 08.09.2009, 06:16 Uhr

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wildhund
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Libyen bestellt kein Bier mehr aus der Schweiz

Offenbar hat der Wüstenstaat von Muammar al-Gaddhafi bereits vor Längerem die Bierbestellungen bei der Rheinfelder Feldschlösschen-Brauerei sistiert. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin «Eco» des Schweizer Fernsehens SF auf seiner Website. Feldschlösschen braut für verschiedene arabische Länder das alkoholfreie Bier Moussy. Der Abnehmer in Libyen habe seit vergangenem Oktober kein Bier mehr bestellt, zitiert «Eco» Feldschlösschen-Sprecher Markus Werner.

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G behandelt die CH wie einen Hund

Ich mag eigentlich allohohlfreies Bier nicht.

Werde aber heute Abend aus Solidarität mal zwei runterwürgen. Macht sicher noch Eindruck, wenn ich mal was anderes bestelle. Das Getränk ist meistens vor mir an der Bar.

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Pesche
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Re: Libyen bestellt kein Bier mehr aus der Schweiz

wildhund wrote:

Offenbar hat der Wüstenstaat von Muammar al-Gaddhafi bereits vor Längerem die Bierbestellungen bei der Rheinfelder Feldschlösschen-Brauerei sistiert. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin «Eco» des Schweizer Fernsehens SF auf seiner Website. Feldschlösschen braut für verschiedene arabische Länder das alkoholfreie Bier Moussy. Der Abnehmer in Libyen habe seit vergangenem Oktober kein Bier mehr bestellt, zitiert «Eco» Feldschlösschen-Sprecher Markus Werner.

Finde ich toll. G hat nun eingesehen dass Alkohol schädlich ist. Ich bewundere G das ER und seine Familie kein Bier mehr trinkt. Event. mit einer guten Betreuung findet die Familie G wieder zum normalen Alltag zurück.

Wieder einmal hat es sich gezeigt wie Alkohol die Menschen schädigen kann. Dazu braucht es keine Schnäpse, auch Bier kann bei labielen Menschen Schäden verursachen.

Drücken wir G und seiner Sippe die Daumen dass Sie es schaffen in der schweren Zeit des Entzuges.

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Elias
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Re: Libyen bestellt kein Bier mehr aus der Schweiz

Pesche wrote:

wildhund wrote:
Feldschlösschen braut für verschiedene arabische Länder das alkoholfreie Bier Moussy. Der Abnehmer in Libyen habe seit vergangenem Oktober kein Bier mehr bestellt, zitiert «Eco» Feldschlösschen-Sprecher Markus Werner.

Finde ich toll. G hat nun eingesehen dass Alkohol schädlich ist.

Allohohl schädigt z.B. das Lese- und Schreibvermögen extrem

http://www.youtube.com/watch?v=pGOtethL28w

Quote:

Ganz ohne Drogen geht es nicht --

Es wird auch immer so sein.

Und Jesus sah das genauso,

Denn aus Wasser machte er Wein.

Von Vatikan bis Taliban,

Sieht man, dass es stimmt,

Dass die ganzen Abstinenzler

Noch immer die Schlimmsten sind.

http://www.lyricsdownload.com/die-toten-hosen-kein-alkohol-ist-auch-kein...

----

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Pesche
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Re: Libyen bestellt kein Bier mehr aus der Schweiz

Elias wrote:

Pesche wrote:
wildhund wrote:
Feldschlösschen braut für verschiedene arabische Länder das alkoholfreie Bier Moussy. Der Abnehmer in Libyen habe seit vergangenem Oktober kein Bier mehr bestellt, zitiert «Eco» Feldschlösschen-Sprecher Markus Werner.

Finde ich toll. G hat nun eingesehen dass Alkohol schädlich ist.

Allohohl schädigt z.B. das Lese- und Schreibvermögen extrem

http://www.youtube.com/watch?v=pGOtethL28w

Quote:

Ganz ohne Drogen geht es nicht --

Es wird auch immer so sein.

Und Jesus sah das genauso,

Denn aus Wasser machte er Wein.

Von Vatikan bis Taliban,

Sieht man, dass es stimmt,

Dass die ganzen Abstinenzler

Noch immer die Schlimmsten sind.

http://www.lyricsdownload.com/die-toten-hosen-kein-alkohol-ist-auch-kein...

Soviel ich weiss ist das alkoholfreie Bier von Feldschlössli in einigen arabischen Ländern nicht zugelassen. (Saudiarabien, Iran) da keine Garantie auf Akoholfreiheit des Biers gegeben werden kann.

Das dies so ist sieht man bei G. Elias Du willst ja nicht behaupten das G ohne Alkohol soweit gekommen ist........

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Elias
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Re: Libyen bestellt kein Bier mehr aus der Schweiz

Pesche wrote:

Elias Du willst ja nicht behaupten das G ohne Alkohol soweit gekommen ist........

Ich tippe eher auf Opium.

Es wird wohl einen Grund haben, warum er sich so oft in die Wüste zurück zieht.

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Pesche
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Ich glaube langsam wir Steuerzahler werden von unseren Politiker als total blöd behandelt.

Da ist einer der Geiseln gar kein Geisel, oder doch ein halber aber event. sogar ein Helfer von G. Dann gibt es da Briefe die es nicht geben sollte. Dann noch Geld das es auch nicht geben sollte.

Mit jedem Tag wird die Sache mit Libyen undurchsichtiger. Wer hat was?

Es könnte ja plötzlich wirklich so sein, dass unsere schweizer Politiker sich selber in die Kamelscheisse gesetzt haben. Event hatte G ja recht wenn er die CH aufteilen wollte. Vieleicht sind wir ja wirklich zu blöd in der Weltpolitik.

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Denne
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Pesche wrote:

Event hatte G ja recht wenn er die CH aufteilen wollte. Vieleicht sind wir ja wirklich zu blöd in der Weltpolitik.

Naja, es brauchte ja auch einen Despoten, um die Schweiz zusammenzulöten. So gesehen, hätte die Libysche Lösung des Problems Schweiz eine gewisse historische Logik.

Elias
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Unser Geiselnehmer, der nicht mal innerhalb eines Jahres eine Anklage wegen Visumsverletzung zustande bringt:

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777 Billionen Dollar Entschädigung gefordert

Ghadhafi kündigt neue aufsehenerregende Vorschläge bei der Uno an

Der libysche Revolutionsführer Ghadhafi hat neue Vorschläge angekündigt, die bei der kommenden Uno-Vollversammlung in New York für Aufregung sorgen dürften: So fordert er von den früheren Kolonialmächten eine finanzielle Entschädigung für Afrika.

(sda/dpa) Die westlichen Industrienationen sollten als Wiedergutmachung für «den Kolonialismus und die Sklaverei» 777 Billionen US-Dollar an die afrikanischen Staaten zahlen. Des weitern will Ghadhafi für den afrikanischen Kontinent einen ständigen Sitz im Uno-Sicherheitsrat fordern.

Diese Forderungen äusserte er bei einem Treffen mit afrikanischen Stammesführern in der libyschen Hauptstadt Tripolis in der Nacht zum Donnerstag. Die nächste Uno-Vollversammlung beginnt am kommenden Dienstag. Libyen übernimmt dann für ein Jahr den Vorsitz. Neuer Präsident wird der ehemalige libysche Aussenminister Ali Abdessalam Triki.

Gab es jemals eine Macht, die ohne Sklaven auskam?

Das Osmanische Reich reichte bis Algerien, also auch Libyen.

Es waren nicht nur Industriestaaten, die Sklaverei betrieben hatten. Es gibt auch heute noch Sklaverei.

Im nördlichen brasilianischen Bundesstaat Pará werden regelmäßig Großgrundbesitzer bei der Beschäftigung von Sklavenarbeitern gefasst. In Haiti leben laut einem Bericht der Kindernothilfe im Jahr 2009 etwa 300 000 Kinder beiderlei Geschlechts als Haussklaven, sogenannte „Restavèks“ (von franz.: rester avec, deutsch: bei jemandem bleiben) in Familien der Ober- und Mittelschicht vornehmlich der Hauptstadt Port-au-Prince.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei

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Elias
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Empört über Desinformation und Mangel an Professionalität

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«Beide Geiseln sind in der Botschaft»

Über ein Jahr schwieg sie, jetzt ergreift sie das Wort: die Frau von Rachid Hamdani, der in Libyen festgehalten wird. Empört über diverse Medienberichte gibt sie Einblick in die Situation ihres Mannes – und verwickelt Calmy-Reys Departement in Widersprüche.

«Er sei Waffenhändler, gar ein Spion – das ist unanständig!»: Die Frau des 68-jährigen Rachid Hamdani ist empört. Empört über die «Desinformation und den Mangel an Professionalität» einiger Medien. «Sie schreiben Quatsch über meinen Mann, ohne sich die Mühe zu machen, den Sachverhalt zu recherchieren», betont sie in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Gestern wurde in den Medien das Gerücht kolportiert, Rachid Hamdani habe während seiner Geiselzeit in Tunesien Familienferien genossen. Das sei eine Behauptung, so seine Frau weiter. Wenn er in die Ferien gegangen wäre, hätte sie davon gewusst:

«Die Medien sollten aufhören, Öl ins Feuer zu giessen.»

http://www.20min.ch/news/dossier/gaddafi/story/-Beide-Geiseln-sind-in-de...

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Happy Camper Gaddafi

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Gaddafis Zelt sorgt für Ärger in New York

Die libysche Regierung hat für den Besuch von Muammar al Gaddafi bei der UNO am Rande von New York ein Zelt errichten lassen – und hat nun Ärger am Hals. Da nützt auch Gaddafis diplomatische Immunität nichts.

http://www.20min.ch/news/ausland/story/Gaddafis-Zelt-sorgt-fuer--rger-in...

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