Schweizer Aktien und CHF, Oktober 2014

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Domtom01
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weiter abwärts ?

Wenn ich mir die US futures und besonders das Öl anschaue, dann wird es bei der US-Eröffnung wohl zuerst weiter abwärts gehen. Dann werden auch hier weitere Zittrige Papiere schmeissen. Ob es heute schon zu einer Gegenbewegung kommt weiss ich natürlich nicht. Wenn aber so viele Parameter "verrückt" spielen, mache ich erst einmal gar nichts. Habe eine Strategie und vertraue ihr. Augen zu und durch (wird meistens belohnt)

khug
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@DM2000: Lesen ist nicht immer meine Stärke, und ich hatte die Jahreszahl aus dem Gedächtnis zitiert. Ich bin aber wahnsinnig froh, dass Du mir und ähnlichen Denkenden noch etwas mehr Gnadenfrist gibst. 

Schau, wenn Du eine KERNSCHMELZE herbeizitierst (Crash von 60-80% oder so), genaue Zeitangaben dazu machst, einen Zeitplan aufstellst, wie man um den Crash herumtraden soll, Langzeitprognosen für den Goldpreis und den S&P500 abgibst und die Schweizer Immobilienpreise inklusive Hypothekarzins, und das, wie es scheint, mit links, dann muss ich Dich entweder für ein Genie halten, oder für ziemlich überheblich, oder für einen der vielen nutzlosen Crashpropheten, der einfach unsere Zeit verschwendet.

Du hast aber meine Frage nach dem Papiergeld nicht wirklich beantwortet: Was passiert, wenn Dein Papiergeld plötzlich auch nichts mehr wert sein wollte? Du zitierst 3-6% Inflation p.a. OK. Typisch für eine Kernschmelze ist, dass ALLES aus dem Ruder läuft. Vielleicht gibt es dann eine staatlich angeordnete Enteignung via Neuemission von Geld, womit Bargeld plötzlich noch halb so viel wert ist wie vorher, oder noch weniger, und Du guckst mit Deinem Bargeld ebenso in die Röhre wie die Aktionäre mit ihren Aktien. Oder kommt diese Variante in Deinem Modell nicht vor? Du müsstest ja eine klare Antwort haben, so wie ich Dich kenne. 

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Elias
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Auch schon mehrfach gepostet: Die Immokrise wird kommen. Die geburtenschwachen Jahrgänge werden die Lücken nicht füllen können. Bei ihnen zeichnet sich aktuell ein Trend zu Eigentumswohnungen ab. Für EFH sieht es somit noch schlechter aus.

Die Mieten werden sinken. Die Mieteinnahmen der Pensionskassen ebenfalls.

 

Ich habe meinen Hintern im Trockenen. Von mir aus kann man ja alles mal sausen lassen. Testhalber geht nicht. April April, der Staat muss her, geht dann auch nicht. Und dann einfach nicht jammern. Von wegen "wenn ich das gewusst hätte" und das hätten "die" doch wissen müssen.

 

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Franziskus
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Immobilien? ante portas!

 

Momentan warten immer mehr Verkäufer auf Angebote welche nicht mehr eintreffen! Nachdem die Gewerbe-Immobilien schon crash-like den Bach runter gehen, werden demnächst Mehrfamilien-Häuser und Wohnungen en masse auf den Markt kommen.

 

Dieser Trend kann jeden Tag in Panik ausarten, wenn Banken Nachschusspflichten anmahnen müssen und werden. Das vieljährige Spiel mit tiefsten Zinsen am Immobilien-Game teilzuhaben ist seit Ende 2013 Anfang 2014 ausgeträumt.

 

Wer hören will, hört das Krachen im Lande. Noch machen Banken und Liegenschaften-Broker gute Miene zum bösen Spiel.  Les jeux sont faites.

 

 

Selbst hier  im Cash sind täglich Dutzende von Liegenschaften ausgeschrieben, welche kaum noch Käufer finden. Ein Sellout findet speziell in Basel statt, wo Wohnungs-Nomaden den Hauseigentümern das Leben schwer machen......

 

Immobilien-Aktien: Sell keine Lust am Verlust!

 

Franziskus.

 

 

Zyndicate
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Adecco Job Index: Schweizer Stellenmarkt behauptet sich im dritten Quartal

16.10.2014 10:48



Zürich (awp) - Der Schweizer Stellenmarkt behauptete sich im Herbst 2014 trotz der zum Teil deutlich gesenkten Wirtschaftsprognosen und bleibt im Vergleich zum Vorquartal auf hohem Niveau stabil. Der Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI) stieg im dritten Quartal um 2%, was jedoch vor allem saisonalen Effekten geschuldet ist. Nach Berücksichtigung von saisonalen Effekten blieb der Index indes nahezu unverändert.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/adecco_job_index_schweizer_stellenmarkt_behauptet_sich_im_dritten_quartal-3254561-450

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Domtom01
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Die Frage war:

Würde der Staat eingreifen, um den Eigentümern zu helfen? Nein

Elias
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Domtom01 hat am 16.10.2014 - 13:19 folgendes geschrieben:

Würde der Staat eingreifen, um den Eigentümern zu helfen? Nein

Das wissen wir nicht.

Wenn die Preise sinken, stimmt die Deckung oft nicht mehr. Wer zu 80% belehnt hat, ist dann plötzlich über 100%. Der Staat könnte den Banken die Erlaubnis geben, die Unterdeckung zuzulassen bzw. die Amortisation zeitlich hinaus zu zögern.

 

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marsi24
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Ratet ihr immer noch davon ab, nicht zu verkaufen? Wird ja immer schlimmer. Wenn das nicht ein (langsamer) Crash ist, was ist es dann? Ganz sicher keine Korrektur, falls das hier wieder einer behauptet.

Elias
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Die Umsätze sind weiterhin tief, somit genügen tiefe Volumen, um die Kurse zu drücken. Wer noch flüssige Mittel hat, kann nachkaufen.

Es kommt auf die persönlichen Umstände an. Wer jung ist, hat länger Zeit. Wer vor der Auflösung von 3a-Anlagen steht, muss sich andere Gedanken machen.

 

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marsi24 hat am 16.10.2014 - 13:36 folgendes geschrieben:

Ratet ihr immer noch davon ab, nicht zu verkaufen? Wird ja immer schlimmer.

Ich rate überhaupt nichts, denn ich kenne Deine ganze Situation ja nicht. Doch wenn Du 10 Jahre warten kannst, dann warte 10 Jahre! Buffet hätte ja überhaupt nicht gekauft, wenn er nicht bereit gewesen wäre 10 Jahre zu halten.

Wenn sie aber innerhalb der 10 Jahre um 300% gestiegen ist, kannst Du dann auch früher schon etwas verkaufen.

Gruss
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in_God_we_trust
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marsi24 hat am 16.10.2014 - 13:36 folgendes geschrieben:

Wird ja immer schlimmer. Wenn das nicht ein (langsamer) Crash ist, was ist es dann? Ganz sicher keine Korrektur, falls das hier wieder einer behauptet.

Dies kann man vielleicht einen Tagescrash bezeichnen, aber das ist nicht offiziell.

CNBC spricht bis -10% von einer Korrektur, ab -20% sprechen sie von einem Bärenmarkt, -30% - 99% ist dann wohl ein veritabler Crash! Oder ist -10% bis -20% schon ein Crash? Ich weiss es nicht. Wer weiss das?

Bis heute liegt der DJ & S&P etwa bei -8%, also noch im Korrekturbereich.

Gruss
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Domtom01
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Terminologie

du kannst es auch "Scheissmarkt", "Fuck-Markt" oder "geiler Markt" nennen, je nachdem, wie du positioniert bist. Mit solchen Worten kann man ES auch beschreiben. Aber im Ernst: Ich habe es auch so in Erinnerung, ansonsten googeln, wenn es wichtig ist.

marabu
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Crash? Nennt es, wie Ihr wollt!

Diese einschneidende Korrektur kann die hohen Aktienbewertungen bis auf die Hälfte herunterbringen. Das musste doch jeder Anleger, welcher das wirtschaftspolitische und geostrategische Spiel verfolgte, im Voraus wissen.

Wütend macht mich bloss, dass jetzt einmal mehr der Mittelstand die Hauptzeche bezahlen wird. Wenn wir nach einem Jahr wieder Forbes- und Bilanzmagazine "bewundern", werden wir sehen, dass die Reichen zwar auch verloren haben, aber relativ gesehen weniger als der medienmanipulierte Bürger Normalverbraucher.

War eigentlich schon im Mittelalter so. Und wird auch in Zukunft so bleiben.

Elias
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marabu hat am 16.10.2014 - 15:35 folgendes geschrieben:

Das musste doch jeder Anleger, welcher das wirtschaftspolitische und geostrategische Spiel verfolgte, im Voraus wissen.

Wir wussten es ja.

Darum haben wir alle unsere Omas ausgebuddelt und auch die noch verpfändet, und alles in Puts investiert.

Es ging bei uns ja nur noch darum, wer für die Mumie am meisten lösen kann.

 

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Elias
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Was war gestern um 15.35 Uhr los?

Der gestrige Crash liegt demnach im Einklang mit einem länger währenden Trend. Herbeigeführt wurde er nicht primär durch Hochfrequenzhändler (die vor vier Jahren die Turbulenzen ausgelöst hatten), sondern durch Spekulanten, die gegen US-Staatsanleihen gewettet hatten und im gestrigen Handel panikartig ihre Short-Positionen auflösten. Sie trugen gemäss der Nachrichtenagentur Bloomberg zum kurzfristigen Ausschlag bei.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Was-war-gestern-um-1535-Uhr-...

 

So ist es halt mit dem Zocken. Wir wussten es doch schon immer. Was wir nie wissen, ist das Wann. Hinterher hat aber auch das jeder gewusst.

 

 

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marabu hat am 16.10.2014 - 15:35 folgendes geschrieben:


War eigentlich schon im Mittelalter so. Und wird auch in Zukunft so bleiben.

Lol Warum regst Du Dich denn auf. Wenn es immer so ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass es sich um ein Naturgesetz handelt. Weise ist ja bekannterweise, wer unterscheiden kann zwischen den Dingen, die er verändern kann und den Dingen, die er nicht verändern kann.

Und tatsächlich steht in der Bibel: "Wer hat, dem wird gegeben werden!"

Und wenn dies Gott recht ist, dann ist es mir allemal recht.

Schliesslich wird kaum jemand reich geboren, sondern muss sich alles selbst erarbeiten. Und diejenigen die erben können, müssen es zusammenzuhalten wissen, sonst sind sie schneller arm, als sie glauben.

Gruss
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khug
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marsi24 hat am 16.10.2014 - 13:36 folgendes geschrieben:

Ratet ihr immer noch davon ab, nicht zu verkaufen? Wird ja immer schlimmer. Wenn das nicht ein (langsamer) Crash ist, was ist es dann? Ganz sicher keine Korrektur, falls das hier wieder einer behauptet.

Wenn Du kalte Füsse kriegst, ist verkaufen vielleicht eine schlechte Option.

Zuerst müsste man wissen, was Du für Aktien im Depot hast. Wenn es z.B. SMI-Titel sind, kannst Du sie ja mit Mini-Futures ganz oder teilweise absichern. Das kostet nicht alle Welt, beruhigt aber die Nerven ungemein. Ausserdem sind die grossen Firmen im SMI, DAX, DOW, usw. solche Stürme allesamt bestens gewohnt. Nur weil der Markt verrückt spielt, heisst das noch lange nicht, dass diese Aktien solcher Firmen plötzlich nichts mehr wert sind. Der Markt macht Dir heute ein miserables Angebot für Deine Aktien. Das nervt, aber schliesslich musst Du wohl gar nicht verkaufen. 

Falls Du Spekulatives wie Myriad, Biotechs und Teslas und dergleichen hast: Dann kannst Du diese Aktien vermutlich nicht mit Short-Futures absichern, und es gibt dann nur: Verkaufen oder Aussitzen.

In jedem Fall musst Du Dir überlegen, was denn nun an der Story Deiner Aktien anders ist, wo sie plötzlich viel billiger geworden sind. Wie sind ihre Aussichten über die nächsten 10 Tage aus, für die nächsten 10, 20 Jahre? Vielleicht bist Du immer noch von ihrer Story überzeugt. Dann solltest Du eher billiger nachkaufen statt verkaufen. 

Öfters ist das Beste, einfach nichts zu tun - aber das stellt sich erst später heraus. Jetzt ist das Meer in Aufruhr, und es dauert Tage oder Wochen, bis es sich beruhigt. In dieser Zeit macht das Segeln keinen Spass, und Fischen ist unsicher. Wenn Du Aktien durch diese Phase hältst, macht das zwar keine Freude, ist aber vermutlich das Beste.

Übrigens, ja, ich denke, dass das eine Korrektur ist. Seit etwa 18 Monaten habe ich darauf gewartet. Weil es so lange gedauert hat, bis die Korrektur endlich kam, ist sie jetzt etwas heftig. Aber bis jetzt ist das eine ganz normale Korrektur. Auch die nächste Phase bis etwa SMI 7000/S&P500 1500 wäre für mich noch eine Korrektur - eine schmerzhafte zwar, aber kein Crash. Darunter wird's dann langsam Übel. Crash ist, wenn die Schäden irreparabel sind und bleiben. Wenn das Geld ein für allemal weg ist und bleibt. Dann hast Du den Crash.

Wenn Du diese Definition anwendest, kannst Du selbst beurteilen, ob das, was jetzt abgeht, für Dich ein Crash oder eine Korrektur ist. 

Wenn Du es noch nicht getan hast, lese diesen cash-Artikel: http://www.cash.ch/news/im_fokus/geld_verdienen_bei_sinkenden_kursen_-32...

Du findest dort Links auf Produkte, mit denen Du Dich gegen weitere Verluste absichern kannst. 

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Nebukadnezar
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Domtom01 hat am 15.10.2014 - 22:36 folgendes geschrieben:

Ich mag dieses Forum und die Meinungen und die Vielfalt der allermeisten Teilnehmer. Ich stehe auch zu 1000% auf das Recht der freien Meinungsäusserung. Aber nicht auf das Recht des freien "Müll-Veräusserungsrechtes" eines gewissen Forum-Verschmutzers. Nicht etwa, weil er andere Meinungen hat, die zum grössten Teil lächerlich sind, was ja immerhin zur Belustigung beiträgt. Nein, deshalb nicht. Sondern: Der Typ müllt diese Forum zu. Villeicht könnten Sie da etwas klarstellen!? Besten Dank

Das Forum besteht aus vielen unterschiedlichen Charakteren und gerade dies macht es interessant, desshalb liebe ich dieses Forum. Es geht manchmal sehr rau zu und her und dann wieder sehr friedlich. Mir gefällt dies ausserordentlich, denn ich mag keinen Einheitsbrei. Das nächste mal die Beiträge einfach ignorieren, denn auch der Forum-Verschmutzer macht dieses Forum zu dem was es ist.

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

Domtom01
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Danke

Das mache ich.

marsi24
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@khug. Herzlichen Dank für deinen Bericht.

Das übel scheint sich langsam zu lichten.., hoffe ich

Mit Puts, Calls, Futures und Co., kenne ich mich 0,0 Prozent aus. Ich werde mich mal an meine Bank wenden. 

khug
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Domtom01 hat am 15.10.2014 - 22:36 folgendes geschrieben:

Ich mag dieses Forum und die Meinungen und die Vielfalt der allermeisten Teilnehmer. Ich stehe auch zu 1000% auf das Recht der freien Meinungsäusserung. Aber nicht auf das Recht des freien "Müll-Veräusserungsrechtes" eines gewissen Forum-Verschmutzers. Nicht etwa, weil er andere Meinungen hat, die zum grössten Teil lächerlich sind, was ja immerhin zur Belustigung beiträgt. Nein, deshalb nicht. Sondern: Der Typ müllt diese Forum zu. Villeicht könnten Sie da etwas klarstellen!? Besten Dank

Müll ist immer das, was die anderen machen. Ich hoffe nicht (und rechne auch nicht damit), dass die Forumspolizei eingreift. 

DM2000 hat mir nett wie er ist mitgeteilt, dass ich's nicht so mit dem Lesen (oder wohl: mit dem Verstehen) habe. Also, wen, Domtom01, siehst Du denn als "gewissen Forum-Verschmutzer"? den DM2000? oder igwt, oder Elias, oder jemand anders? Alle diese dreie sind nicht dumm, aber jeder einzelne von ihnen kann gehörig nerven. Vielleicht ist das sogar eine gute Qualität, wer weiss. 

Lächerlich sind vielleicht die dm2000-Szenarien, mit genauem Zeitplan und allem Drum und Dran. Aber im Ernst: Wie sieht es in Deinem Depot aus, wenn wir einen 80%-Crash haben? Der Typ will uns doch nur sagen, dass wir jederzeit aktiv Risikomanagement betreiben müssen, auch wenn wir an den Langfrist-Erfolg von Aktien glauben. Da liegt er nicht mal falsch. 

Wie das Risikomanagement dann im Detail ausschaut, muss wieder jeder für sich selbst entscheiden. 

Natürlich bin ich damit einverstanden, dass dm2000 nicht mit mir einverstanden ist. No problem. 

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khug hat am 16.10.2014 - 18:14 folgendes geschrieben:

Crash ist, wenn die Schäden irreparabel sind und bleiben. Wenn das Geld ein für allemal weg ist und bleibt. Dann hast Du den Crash.

Da wäre aber John Doe nicht glücklich mit dieser Definition, ich auch nicht. Auch sehr tiefe Crashs sind nicht irreparabel. Im Gegenteil, je tiefer der Fall, desto steiler die unmittelbare Erholung. Irreparabel ist es, wenn ein Unternehmen Konkurs geht. Diesen Schaden kann man mit Diversifikation klein halten.

Gruss
iGwt

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Ich bin mit der Korrektur noch lange nicht zufrieden.

Ausser den Financials SREN, Zürich und UBS finde ich noch keine SMI Titel attraktiv hinsichtlich PE und Dividende!

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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DM2000 hat am 15.10.2014 - 22:20 folgendes geschrieben:


Dann zu meinem Szenario/Vorwegnahme die du versuchst schlecht zu Reden/in's lächerliche ziehst,

Deine Prognosen sind nicht das Problem sondern die mangelnde Begründung bzw. Nachvollziehbarkeit.

Nochmals Deine Prognose:

Die Akteure provozirene aktuell die Zentralbanken zum Handeln/zur Positionierung. Sie werden zum Handeln gezwungen. Ich bin kein Freund dieser Geldpolitik, doch muss man die mechanismen erkennen und opportunistisch handeln. Die betriebene Geldpolitik der letzten 35-40 Jahre lässt keine zweifel offen: Es wird weiterhin Aufwerts gehen bis den Zentralbanken alles aus den Händen gleitet und dann kommt es zu Reset. Mein Szenario sieht ein erreichen des S&P500 auf 2250 vor. Dann ein sukzessiver abrutschen der Aktienmärkte bis es in den Crash mündet. Ab S&P500 um 2250 Pkt -80% = 450 Pkte ca. 2018/2019.

Kurz: Du erwartest ein weiteres Allzeihoch, bevor die Märkte um 80% abschmieren.
Beides ist recht extrem. Der Leser darf von Dir also - zumindest der Spur nach - eine Begründung erwarten!

Beginnen wir mit dem ATH: Neues Allzeithoch ist kein Problem, wenn die Zentralbanken neues Geld in die Märkte pumpen. So weit bin ich bei Dir. Somit wäre das ATH durch eine Abschwächung der Währung begründet, die gegenüber Aktien an Wert verliert. Soweit plausibel, verträgt sich dann aber nicht mit einem von Dir prognostizierten Goldpreis von $800.
Also worauf begründet sich das ATH?

Danach der Absturz um 80%. Worauf begründest Du den? Abschwächung der Währung kann es nicht sein, denn das würde die Kurse steigen lassen. Enttäuschung über das Wirtschaftswachstum, das nicht so hoch ist wie derzeit (oder bis vor kurzem noch) erwartet? Das würde die Aktienkurse einbrechen lassen, einverstanden. Aber sicher nicht um 80% sondern vielleicht um 20-30%. Beim Russel sicher mehr, denn der ist mit P/E 70 konkret krass überbewertet.

Deshalb frage ich mal ganz konkret zurück: Worauf basiert die Annahme eines neuen ATH und worauf der folgende Absturz um 80%?

 

MarcusFabian
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marabu hat am 16.10.2014 - 15:35 folgendes geschrieben:

Crash? Nennt es, wie Ihr wollt!

Es gibt verschiedene Definitionen für einen Crash:

* -10% Intraday ist die gängigste (davon ist der SMI der letzten Tage weit entfernt).

* -25% oder mehr in einem Monat ist eine weitere.

Allgemeine Definition: "Unerwarteter Rückkang der (Aktien-) Preise"

Intraday-Crashes von -10% oder mehr gab es in der über 100 jährigen Geschichte des Dow Jones genau 6. zwei Davon 1929 und der grösste war der Schwarze Montag, 19. Oktober 1987 mit -22.7%

Crashes von über 10% pro Tag wird es kaum noch geben. Zumindest nicht am Dow Jones.
Grund dafür ist ein Regelmechanismus bekannt als Circuit Breaker, wonach der Handel ausgesetzt wird, wenn der Dow innerhalb eines Tages um soundsoviel Punkte sinkt.

MarcusFabian
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Domtom01 hat am 16.10.2014 - 12:37 folgendes geschrieben:

Was passiert, wenn bei uns der Immobilienmarkt unter Druck kommen sollte? Würde da auch der Bund einspringen, um mir finanziell unter die Arme zu greifen?

//Sarkasmus On

Bist Du des Wahnsinns!? Bist Du eine Bank?

Wenn Du finanziell unter die Räder gerätst und Deine Hyp nicht mehr zahlen kann, lässt Dich der Staat ins soziale Netz fallen und rettet statt dessen Deine Bank, die ja - im Gegensatz zu Dir - systemrelevant ist.

Es sei denn natürlich, Du finanzierst bereits jetzt für jeden Parlamentarier 2-3 Lobbyisten. Dann bist auch Du systemrelevant und rettenswert. Aber dann kannst Du auch Deine Hyp weiter bezahlen Biggrin

//Sarkasmus Off

Merke: Politiker sind das beste, was man für Geld kaufen kann!

 

Domtom01
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@ MarcusFab

Man mag zu deinen Aussagen stehen, wie man will, du polarisierst im Forum, was ich mag, denn nur durch das Aneinanderreiben der Argumente entsteht so etwas wie eine Dialektik, eine Multilektik. Aber deinen Sarkasmus schätze ich besonders. Vielen Dank dafür und ich würde mich über weitere Kostproben freuen, auch wenn es nicht direkt forumrelevant ist.

khug
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marsi24 hat am 16.10.2014 - 18:58 folgendes geschrieben:

@khug. Herzlichen Dank für deinen Bericht.

Das übel scheint sich langsam zu lichten.., hoffe ich

Mit Puts, Calls, Futures und Co., kenne ich mich 0,0 Prozent aus. Ich werde mich mal an meine Bank wenden. 

Es ist nie zu spät, auch wenn's jetzt vielleicht bereits spät ist für Puts und Co. Aber der nächste Crash, äh, die nächste Korrektur kommt bestimmt, und dann kannst Du Dein Wissen bestimmt gewinnbringend einsetzen. 

Lies auch mal diesen Beitrag hier, das hilft Dir vielleicht weiter, und Du kommst ohne Bankberater aus, oder Du kommst eventuell besser informiert zu ihm: http://www.cash.ch/comment/584064#comment-584064

 

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@ khug

Du hast recht, mit allem, was du sagst. Konkret war einer der Punkte:

Lächerlich sind vielleicht die dm2000-Szenarien, mit genauem Zeitplan und allem Drum und Dran. Aber im Ernst: Wie sieht es in Deinem Depot aus, wenn wir einen 80%-Crash haben? Der Typ will uns doch nur sagen, dass wir jederzeit aktiv Risikomanagement betreiben müssen, auch wenn wir an den Langfrist-Erfolg von Aktien glauben. Da liegt er nicht mal falsch. 

Ich kann es dir verraten, weil es kein Geheimnis ist. Wenn ich Auto fahre, dann habe ich einen Airbag. Der kostet zwar etwas, aber er macht den Preis des Autos nicht so viel teurer. So habe ich mehr Sicherheit beim Reisen. Auch wenn ich vielleicht nie einen Unfall habe, komme ich nicht auf die Idee, den Airbag zu verkaufen, oder ein Auto ohne Airbag zu kaufen. Du verstehst, was ich meine. Wenn ich in Aktien investiert bin, habe ich auch "Airbags", nämlich Puts, die ich je nach Lage anpasse. Im September hatte ich einen grossen Airbag, weil verschiedene Parameter darauf hindeuteten, dass es zu einer Korrektur kommen könnte. Heute, als es rassig runter ging, habe ich einen Teil meines Airbags verkauft, aber nicht alles, weil ich denke, dass das gröbste der Korrektur durch ist. So habe ich gleich mehrere Vorteile:

1. Ich schlafe gut. 2. Ich brauche mich nicht von meinen Aktien zu trennen, von denen ich weiterhin annehme, dass sie weiter steigen werden, weil ich periodisch langzeit investiere. 3. Ich habe auch bei fallenden Kursen die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Dieses Geld werde ich nutzen, um aufzustocken. Das ist das ganze Geheimnis.

 

 

khug
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@domtom01: Das ist das ganze Geheminis.

Ja, mehr braucht's bei Korrekturen nicht. Auch ich habe heute einige Puts verkauft, und noch ein paar behalten, für den Fall, dass...

Ich denke, dass die Horrorszenarien bestimmter Teilnehmer sich aber auf andere Ereignisse beziehen. Sollte mal wirklich die ganze Sache mit den Notenbank-Tricksereien aus dem Ruder laufen, helfen uns auch ein paar gute Puts nicht weiter. Gegen diese Art Risiko sehe ich kein gutes Kraut gewachsen - auch wenn es vielleicht eines gibt. 

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