UBS

UBS Aktie 

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Buffet
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Pesche hat am 17.10.2014 - 09:25 folgendes geschrieben:

 

Zyndicate hat am 17.10.2014 - 08:54 folgendes geschrieben:




20seven hat am 17.10.2014 - 08:38 folgendes geschrieben:




Was passiert, wenn ich den Talon gar nicht ausfülle? Bleiben dann meine Aktien so im Depot oder werden diese umgewandelt?


 


Danke für die  Antwort


So wie ich das verstanden habe müssen mind. 90% der Aktien umgewandelt werden! Ich vermute, wenn du den Talon nicht ausfüllst, dass du dann irgendwann vor die Entscheidung gestellt wirst: entweder Aktien umwandeln oder verkaufen! Aber die Umwandlung an sich hat ja keine negativen Auswirkungen, du hast einfach nacher Holding Aktien im Depot!


 OK, MigrosBank sagt in Ihrem Schreiben.


Wenn Sie das Talon gar nicht ausfüllen, werden Sie nichts machen.


Das heisst: Wenn die UBS die alten Aktien dekodiert, wird eine Entschädigung bezahlt. Event. nur den Nennwert, vor allem kommst die um die Sonderdividende von bis zu 75Rp. 

Hallo zäme

Bei mir steht, wenn ich nichts mache, werden die Aktien automatisch umgewandelt ( BLKB )

Krokodil
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Während der normalen Anmeldefrist muss man bei UBS den Antworttalon ausfüllen. Wenn man nichts macht,
bleiben die alten Aktien im Depot. UBS wird dann die Nachfrist avisieren, welche vom 17.11. bis 1.12. 2014 dauern wird.
Die angemeldeten Aktien werden auf die Valorennmmer 24770431 umgebucht und werden an der SIX auf einer separaten Handelslinie gehandelt.
Wenn mehr als 98 % der Aktien zum Umtausch angemeldet werden, gibts voraussichtlich eine Kraftloserklärung nach BEHG gemäss Art. 33 BEHG. Das bedeutet aber nicht, dass die alten Aktien wertlos sind.

Zyndicate
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UBS will Kreditgeschäft vereinfachen und automatisieren

17.10.2014 11:53



Zürich (awp) - Die Grossbank UBS will ihre hiesigen Kreditprozesse vereinfachen, digitalisieren und beschleunigen. Eine lancierte Initiative der UBS Schweiz ziele darauf ab, die Prozesse zwischen dem ersten Kundenkontakt, der Beurteilung der Risiken und der Abwicklung eines Kredits effizienter zu gestalten, bestätigte eine UBS-Sprecherin gegenüber AWP einen entsprechenden Bericht des Finanzportals "Finews" am Freitag. Darüber seien die Mitarbeiter in einer internen Mitteilung am Donnerstagabend informiert worden, sagte sie.

Die verschiedenen Massnahmen, die bereits in den nächsten Wochen und Monaten und vollumfänglich bis 2018 umgesetzt werden sollen, betreffen laut "Finews" die drei zentralen Kreditbereiche: Wohneigentum, Rendite- und Betriebsliegenschaften sowie Unternehmenskredite.

Der Arbeitsaufwand solle für die einzelnen Mitarbeiter markant verringert werden, damit mehr Zeit für die Marktbearbeitung entsteht, so Jochen Kaduff, Leiter der Initiative, gegenüber dem Portal. Zum Beispiel sollen erforderliche Daten, etwa von Grundbuchämtern, automatisiert in die Prozesse eingespeist werden.

Die Initiative sei primär keine Kostensenkungsmassnahme, sondern das Bestreben, den gesamten Kreditprozess langfristig zu modernisieren und effizienter zu gestalten, sagte Kaduff, der dafür mit einem Projektteam von landesweit etwa 50 Mitarbeitern arbeitet.

Erste Erfahrungen mit der Initiative sammelt die UBS dem Bericht zufolge in der Marktregion Basel, wo die gesamten Hypotheken-Kreditdossiers nicht mehr physisch existieren, sondern vollumfänglich digitalisiert werden. Auf digitalisierte Prozesse stützte sich die UBS Schweiz auch bei Krediten von bis zu 150'000 CHF ab, die sie an kleine und mittelgrosse Unternehmen (KMU) vergibt.

Im Bereich Retail- und Corporate-Banking weist die UBS Schweiz in ihrem aktuellen Geschäftsbericht Kredite von total 137 Mrd CHF aus, wie "Finews" weiter schreibt. UBS Schweiz habe im Kreditgeschäft über 250'000 Privat- und Firmenkunden, und von der angekündigten Kredit-Initiative seien damit mindestens 3'000 UBS-Mitarbeiter betroffen.

ys/rt

(AWP)

 

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tvin.
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Hallo zäme

Bei mir steht, wenn ich nichts mache, werden die Aktien automatisch umgewandelt ( BLKB )

 

Die Valiant Bank handhabt das ebenso:

Wenn man umtauschen will, muss man nichts unternehmen.

Wenn man NICHT umtauschen will, muss man ein beigelegtes Formular unterschreiben und zurückschicken.

alpenland
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Stresstest, heute Mittag Resultate an Banken
Pesche
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alpenland hat am 23.10.2014 - 10:03 folgendes geschrieben:



keine Deutsche Bank betroffen, (ich nehme an auch keine CH-Bank).


 


http://verkünden heute schon, dass alle deutschen Banken den Stresstest bestanden haben. Die Banken bekommen ja bereits heute die Ergebnisse........


Ganz sicher keine CH Bank. Wir sind nicht Europa und EZB. Wir sind die Schweiz eine Festung in der europäischen Brandung. Die Piraten von der EU / EZB können uns a A l.......


 

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alpenland
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Stresstest nicht in CH

danke Pesche,

habe ich unterdessen auch gehört.

(wohl sind wir Europa - aber nicht EU)

onenightinbangkok
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Unser Freund Bloch im Sonntagonline...

 

Insider am Werk? Ich habe wieder mit meinem UBS-Besserwisser-Orakel Kontakt aufgenommen und dabei verdächtige, sprich lukrative Transaktionen aufgespürt. Schauen Sie sich Folgendes an: Am 15. Oktober 2014 betrug der Schlussstand der UBS-Aktie 14.73 Franken und für den November-2014-Call mit Ausübungspreis 15.50 Franken wurden 17 Rappen entrichtet. 

Damit der Besserwisser im Gewinn ist, muss die Aktie am Verfalltag bei 15.67 Franken liegen. Doch einen Tag später fiel die UBS-Aktie auf 14.50 Franken und – Wunder oh Wunder – musste entgegen aller Mathematik für die gleiche Option 28 Rappen entrichtet werden, obwohl die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Gewinnes gefallen ist. Und auch beim Volumen zeigt sich Sonderliches: Es stieg bei der damals wertlosen Option gegenüber dem Vortag um fast das Sechsfache an! Weiss da jemand mehr? Wir liefern darum bei der UBS die höchste Gewinnschätzung weltweit ab: 1,008 Milliarden Franken. 

 

http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/geld/fette_beute_in_thalwil/

 

...ist zwar Chabis was er da von diesem Call Warrant erzählt. Es war aber tatsächlich so, dass als am 16.10 zur Mittagszeit bei einigen die Sicherungen durchbrannten und die UBS ein Intraday-low irgendwo bei 13.73 CHF oder so hatte - in vielen Hebelprodukten enorme Umsätze zu beobachten waren! Auch CBLUB5 wurde äusserst rege gehandelt - also da gab es schon paar Jungs, die den Braten gerochen haben! (Nicht nur bei der UBS) 

 

Bloch ist für die Zahlen optimistisch und ich bin es auch! 16.50-17 CHF können die kommende Woche easy erreicht werden. Und wenn sich der Nebel möglicher Rechtsfälle und ihrer Bussen mal lichten sollte und davon gehe ich aus, wenn sich Europa nicht selbst den Garaus machen möchte in dem es die eigenen Banken über Jahre hinaus schwächt -dann sehen wir endlich auch mal wieder die 20 CHF von oben - Zeithorizont Frühjahr 2015!

 

 

 

Krokodil
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Gemäss heutiger "NZZ am Sonntag" droht der UBS wegen dem Devisen-Skandal eine Busse von bis zu 4,8 Millarden $.
Ich bleibe deshalb bei meiner Prognose: Die UBS-Aktie  notiert auch in einem Jahr noch unter 20. Und da mein  999. Kommentar der letzte sein wird, brauch ich mich um allfällige Fehlprognosen nicht mehr zu kümmern.....

logn
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Krokodil? Bald dein letzter Kommentar? Weshalb den das?

 

Habe deine Kommentare immer gerne gelesen und verfolgt.

Pesche
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Krokodil hat am 26.10.2014 - 10:05 folgendes geschrieben:



Gemäss heutiger "NZZ am Sonntag" droht der UBS wegen dem Devisen-Skandal eine Busse von bis zu 4,8 Millarden $.
Ich bleibe deshalb bei meiner Prognose: Die UBS-Aktie  notiert auch in einem Jahr noch unter 20. Und da mein  999. Kommentar der letzte sein wird, brauch ich mich um allfällige Fehlprognosen nicht mehr zu kümmern.....


 Wir haben noch Anrecht auf 49 Kommentare  Bye


Und ich glaube nicht, dass es mehr alle 1 Mia. Busse sein wird.

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Krokodil
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Danke für die Blumen..... Ein Gnu wäre mir zwar noch lieber!
Als Viech mag ich in diesem theologischen  Kolloquium ganz einfach nicht mehr mitzuhalten. Und all meine ehemaligen Götzen wie Cytos, Von Roll, Schmolz liegen arg danieder und tendieren zu Non-Valeurs. Und bei Santhera war ich bei etwa
CHF 2.50 ausgestiegen.
Jetzt muss ich mich aber beeilen. Der Sonntagsbraten wartet.....


 

Krokodil
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Heute morgen früh dachte ich, dass ich aufgrund der insgesamt positiven Stresstests im EU-Raum mit meinen eher negativen Kursprognosen in Bezug auf  UBS und Credit Suisse eines besseren belehrt werde.
Und was passiert? Sowohl Credit Suisse wie auch UBS schwächeln. Nur die eher kritische Commerzbank performt ein wenig.
Wo sitzt da der Wurm?

Krokodil
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Heute morgen früh dachte ich, dass ich aufgrund der insgesamt positiven Stresstests im EU-Raum mit meinen eher negativen Kursprognosen in Bezug auf  UBS und Credit Suisse eines besseren belehrt werde.
Und was passiert? Sowohl Credit Suisse wie auch UBS schwächeln. Nur die eher kritische Commerzbank performt ein wenig.
Wo sitzt da der Wurm?

Domtom01
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Banken

Ja, die Coba macht, was ich will! ;-)) Nein, im Ernst. Die Coba kommt von weit unten, und man sieht, dass sie ihre Hausaufgaben gar nicht so schlecht gemacht haben. Bei CH-Banken ist halt generell der Wurm drin, und die CS war auch nicht mit ihren Ergebnissen berauschend (siehe kritische Presse vom WoE). Aber schau dir mal die Italo-Banken an! Das kann dich ein wenig trösten, da ist das kleine Minus schon fast ein Plus.

Krokodil
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Interessanter Artikel in der heutigen Handelszeitung (online) mit dem Titel: "Aktionäre zittern um ihre Dividenden"
Beschrieben werden die noch zu erwartenden Belastungen aus Bussen und anderen Unwägbarkeiten.

khug
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Krokodil hat am 27.10.2014 - 14:40 folgendes geschrieben:

Interessanter Artikel in der heutigen Handelszeitung (online) mit dem Titel: "Aktionäre zittern um ihre Dividenden"
Beschrieben werden die noch zu erwartenden Belastungen aus Bussen und anderen Unwägbarkeiten.

"Arme" UBS-Aktionäre. Wer Dividenden von Banken verlässlich erhalten will, sollte sich mal die kanadische Szene anschauen: Bank of Montreal zum Beispiel zahlt seit 1829 jedes Jahr Dividenden. Zur Klarstellung: Seit Eintausenachthunterundneunundzwanzig! Die Rendite beträgt 3.8%

Bank of Nova Scotia, seit 1834, Rendite 3.8%

Canadian Imperial Bank of Commerce, seit 1890, Rendite 4%

Royal Bank of Canada, seit 1870, Rendite 3.5%

Toronto Dominion Bank, seit 1857, Rendite 3.8%

Ich meine mal, da könnten UBS und Co noch einiges dazulernen. Oder: so schnell sind diese Resultate nicht zu toppen! 185 Jahre lang eine Dividende zu bezahlen ist nicht schlecht

Zur Quelle dieser Zahlen hier:

http://seekingalpha.com/article/2581025-canadian-banks-for-long-term-div...

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Domtom01
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Nachhaltigkeit

Schön hast du das reingestellt. Hoffentlich lesen das auch ein paar Banker und machen sich mal ein paar Gedanken. Aber das ist wohl zu viel verlangt. Die meisten denken vermutlich von jetzt bis zum nächsten Bonus, da bleibt für Nachhaltigkeit kein Platz, denn da würde ja ein Nachfolger die Ernte einfahren...

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Domtom01 hat am 27.10.2014 - 17:29 folgendes geschrieben:

... Hoffentlich lesen das auch ein paar Banker und machen sich mal ein paar Gedanken. Aber das ist wohl zu viel verlangt. Die meisten denken vermutlich von jetzt bis zum nächsten Bonus, da bleibt für Nachhaltigkeit kein Platz, denn da würde ja ein Nachfolger die Ernte einfahren...

Böse, aber bestimmt nicht ohne einen grossen Anteil Wahrheit, was du da sagst. Die Kanadier haben ja auch einiges an Wandel durchgemacht in 150 und mehr Jahren, und wenn die das schaffen, weshalb können denn das unsere Schweizer Banker nicht?

Einfache Antwort: Die GIER und die ÜBERHEBLICHKEIT waren zu gross. Aber mit den seit Jahren, und wohl noch Jahre laufenden, Prozessen werden Schweizer Banker und Schweizer Banken wieder auf ein brauchbares Mass zusammengestutzt. Dafür sorgen die ausländischen Behörden, und so merkt es auch der letzte Banker am Ende doch noch. Aber es wird lange dauern. 

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Domtom01
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Diesen Textteil habe ich von der Titelseite des CASHs kopiert:

Vor Steuern weist der Bankenkonzern einen Verlust ovn 554 Millionen Franken aus. Somit schafft die Bank nur dank eines Steuereffekts einen positiven Reingewinn: Netto 1,3 Milliarden Franken kann sich die Bank aufgrund der jährlichen Neubewertung latenter Steueransprüche gutschreiben lassen.

ALso: Nur dank uns im Plus! Und haben uns die UBS-Häuptlinge auch schön artig "Danke" gesagt?

 

Zyndicate
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UBS nur dank Steuereffekt im Plus
 

Die UBS hat im dritten Quartal 762 Millionen Franken verdient. Ohne eine Milliarden-Steuergutschrift würde die Bank wegen massiver Rückstellungen für Rechtsfälle allerdings rote Zahlen schreiben.

Gemäss ihrem Bericht wendet die UBS netto 1,84 Milliarden Granken im Zusammenhang mit Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten auf. Vor Steuern weist der Bankenkonzern einen Verlust von 554 Millionen Franken aus. Somit schafft die Bank nur dank eines Steuereffekts einen positiven Reingewinn: Netto 1,32 Milliarden Franken kann sich die Bank aufgrund der jährlichen Neubewertung latenter Steueransprüche gutschreiben lassen. Bereinigt ergibt sich beim Vorsteuergewinn ein Plus von 1,65 Milliarden Franken.

Mit der operativen Performance zeigt sich die Grossbank zufrieden, und auch in Bezug auf die Kapitalisierung hat sie weitere Fortschritte gemacht. "Ich bin sehr zufrieden mit der zugrundeliegenden Performance im Berichtsquartal. Darin kommt einmal mehr unsere starke Marktstellung zum Ausdruck." Vorsichtig gibt sich das Management wie üblich hinsichtlich des Ausblicks für das laufende Quartal und für den erwarteten Geschäftsverlauf.

Aufgrund der diversen ausserordentlichen Buchungen ist ein Vergleich mit dem Konsens etwas schwierig. Gemäss awp-Konsens wurden für den Reingewinn 862 Mio. Franken und für den Vorsteuergewinn 825 Millionen Franken erwartet.

14,4 Milliarden Neugeld

Im Vergleich zum zweiten Quartal hat die Bank im Kernbereich Wealth Management deutlich besser abgeschnitten und den Vorsteuergewinn mit 707 Millionen Franken fast verdoppelt. Insgesamt erhielt die UBS in dieser Einheit Nettoneugelder von 9,8 Milliarden Franken. Für einmal wieder verbessert werden konnte auch die Bruttomarge, die um 2 Basispunkte (BP) auf 86 BP zulegte. Im Wealth Management Americas gelang der UBS ein Plus von 12 Prozent auf 236 Millionen Franken mit Neugeldern von 4,9 Milliarden Franken. Insgesamt konnte die Bank in den Wealth Management Einheiten Nettoneugelder von 14,4 Milliarden entgegennehmen.

Beim Investment Banking (IB) wird aufgrund der hohen Rückstellungen ein Vorsteuerverlust von 1,28 Milliarden Franken ausgewiesen. Die Rückstellungen dürften dabei vor allem im Zusammenhang mit dem Fall der Devisenmanipulationen stehen, auch wenn die Bank dies in der Mitteilung nicht explizit erwähnt. Vor kurzem hatte sie aber verlauten lassen, dass man mit diversen Behörden in Gesprächen über eine mögliche Einigung sei und dies auch Bussen beinhalten könnte. Adjustiert wies die IB ein Plus von 494 Millionen Frnaken aus, wobei die Erträge auf adjustierter Basis den höchsten Quartalswert seit 2010 erreicht hätten.

Kapitalquote über Zielwert

Weitere Fortschritte hat die Bank dagegen bei der Kapitalisierung erzielt. Die Kernkapital-Quote (CET 1-Basel III bei vollständiger Umsetzung) lag per Ende September bei 13,7% und damit um 20 BP höher als Ende Juni. Ein Wert von über 13 Prozent ist bekanntlich eine Voraussetzung dafür, dass die Bank ihre Ausschüttungsquote merklich erhöhen will. Die für die Bank ebenfalls wichtige (ungewichtete) Leverage Ratio (SRB Basel III bei vollständiger Umsetzung) blieb derweil unverändert bei 4,2 Prozent. Bei den sogenannten Risk Weighted Assets (RWA) verminderte sich der Wert auf 219 von 227 Milliarden Franken.

Für den weiteren Geschäftsverlauf zeigt sich die Bank wie gewohnt vorsichtig. Zu Beginn des vierten Quartals 2014 blieben viele der bereits früher erwähnten Herausforderungen grundsätzlicher und geopolitischer Natur unverändert bestehen und hätten sich in einigen Fällen gar verschärft. Es seien auch neue Risiken aufgetaucht wie etwa Ebola. Ungeachtet der anhaltenden Herausforderungen werde man die Umsetzung der Strategie weiterführen.

(AWP/cash)

 

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Franziskus
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in der Nacht aufgewacht und darüber nachgedacht:

 

 

Merde alors! Nous sommes dehors?

 

Der UBS-Aktien-Kurs könnte wieder CHF 10.00 erreichen bis Mitte 2015. Was dies für alle Struki-Besitzer heisst lässt nichts Gutes erahnen. 2008 zum 2.en?

 

Franziskus.

 

 

 

Domtom01
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@ Franziskus

Où est le problème? Wenn UBS wieder auf egal wie wenig fällt, sind das wieder tolle Einstiegschancen. Ich erinnere mich gerne zurück .-)))!

Zyndicate
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Das sagen Experten zu den UBS-Zahlen
 

Selbst unter Ausklammerung von Sonderposten werden die Zahlen der UBS den Erwartungen nicht gerecht. Dennoch finden Analysten auch positive Worte.

 

Anders als die Credit Suisse wartet die UBS für das dritte Quartal zwar mit einem auf den ersten Blick recht schwachen Zahlenkranz auf. Dieser ist nach Ausklammerung von zusätzlichen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten auf der einen und Steuergutschriften auf der anderen Seite jedoch von deutlich besserer Qualität als jener der Erzrivalin.

Entgegen anders lautenden Erwartungen sind die Bruttomargen im Wealth Management sogar leicht gestiegen. Auch bei der Nettoneugeldentwicklung hebt sich die Grossbank positiv von der Credit Suisse ab.

Rückstellungen für Rechtsrisiken höher als befürchtet

"Wenn nur die Rückstellungen für Rechtsrisiken nicht gewesen wären…", so schreibt die Zürcher Kantonalbank in einem Kommentar. Um alle Sonderfaktoren bereinigt sei der Vorsteuergewinn letztendlich weniger als 10 Prozent unter den Konsensschätzungen ausgefallen. Auf Divisionsstufe falle vor allem das Wealth Management positiv auf.

Alle Treiber würden in die richtige Richtung zeigen, so der Verfasser des Kommentars. Der Analyst erachtet auch den Trend im Investment Banking als gut. Nichts desto trotz erwartet er aufgrund der höher als geschätzten Rechtsrisiken eine negative Kursreaktion. Die diesbezügliche Skepsis werde nach der Ergebnispräsentation vermutlich nicht weniger. Die Aktie wird daher weiterhin nur mit "Marktgewichten" eingestuft.

Deutlich konstruktiver liest sich der Kommentar aus dem Hause Vontobel. Der Verfasser bezeichnet den Ergebnisbeitrag aus dem Wealth Management als stark. Trotz ansprechendem Nettoneugeldzufluss sei die Bruttomarge im dritten Quartal gestiegen. Diese Trends seien ermutigend.

Unter Ausklammerung von Sonderfaktoren sei der Beitrag aus dem Investment Banking immerhin im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Der Analyst bekräftigt deshalb sowohl die Kaufempfehlung als auch das 21,50 Franken lautende Kursziel für die Aktie der UBS.

Die UBS-Aktie reagiert im vorbörslichen Handel von Julius Bär allerdings nur mit einem bescheidenen Plus von 0,3 Prozent auf 15,47 Franken. Derivatseitig sind hingegen noch keine Transaktionen zu verzeichnen.

CASH

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WeissAlles
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Steigend!

Also so schlecht sind die Zahlen nicht! Die Richtung stimmt. Eines Tages werden wohl auch alle Bussen bezahlt sein, und dann geht es auch wieder aufwärts! Wenn die bis dann keinen neuen Scheiss mehr produzieren!

Ich denke man kann mal eine erste Langzeitposi kaufen....

Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

Pesche
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WeissAlles hat am 28.10.2014 - 08:57 folgendes geschrieben:



Also so schlecht sind die Zahlen nicht! Die Richtung stimmt. Eines Tages werden wohl auch alle Bussen bezahlt sein, und dann geht es auch wieder aufwärts! Wenn die bis dann keinen neuen Scheiss mehr produzieren!


Ich denke man kann mal eine erste Langzeitposi kaufen....


Steigend 


Ich hoffe dass das auch noch um 17'30 der Fall sein wird

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khug
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WeissAlles am 28.10.:

Eines Tages werden wohl auch alle Bussen bezahlt sein, und dann geht es auch wieder aufwärts! Wenn die bis dann keinen neuen Scheiss mehr produzieren!

Irgendwer in dem Laden produziert bestimmt neuen Scheiss, bevor alle alten Bussen bezahlt sind. Leider ist das bei "unseren" grossen Banken so. Falls nicht: Ich lasse mich gerne eines besseren belehren. 

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Krokodil
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Il n'y a pas de problème chez UBS. JP Morgan a raison, l'action veut monter jusque 24 francs. N'est-ce-pas? (Parlons francais, Müller, 1962)

WeissAlles
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bin raus!

Habe die Aktien schon wieder raus gelassen. Schöner Gewinn...

Denn sicher werden viele diese 3 Prozente mitnehmen und man kann tiefer wieder rein!

Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

marabu
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Langfristig - kurzfristig

revinco hat am 14.02.2007 - 22:19 folgendes geschrieben:

smileysmiley ... tja ich hatte mit den Gewinnmitnahmen nicht gerechnet smiley

Zeigen nicht die ständig sich wiederholenden Kursverläufe die Investments langfristig orientierter Investoren einerseits und diejenigen der Daytraders anderseits, dass bei positiver Interpretation seitens der Analysten am Morgen ein starker Nachfrageüberhang besteht, am Nachmittag viele Gewinnmitnahmen von Daytraders laufen und in den folgenden Tagen eine Konsolidierung stattfindet?

Interessiere mich nicht für Chartinterpretationen, aber so viel kann ich diesbezüglich selbst erkennen. Meine Investments mache ich ohnehin langfristig. Bin von der UBS in den letzten Monaten angesichts der noch ausstehenden Bussen auf dem linken Fuss erwischt worden und rund 6% im Minus. Mir aber vorläufig egal, wenn ein Kulturwandel stattfinden muss. Wenigstens so lange Axel Weber VR-Präsident ist.

 

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