Biotech Allgemein

402 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Moneymaker78
Bild des Benutzers Moneymaker78
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 01.11.2012
Kommentare: 1'215

Boom Biotech !!

       
NBI  
2,911.28

 

+3.21%

       

 

observer
Bild des Benutzers observer
Offline
Zuletzt online: 12.01.2016
Mitglied seit: 04.04.2014
Kommentare: 479

Moneymaker78 hat am 21.10.2014 - 20:32 folgendes geschrieben:

Wow der NBI ist beim ATH angelangt. Plus 2.6%

Exakt bis 2899.34 ist er wieder gegangen.

Ob er Heute noch die 2900er nimmt?

Dann gehts Richtung 3000,ev noch dieses Jahr!!

das wird unseren Biotech morgen Schub geben.

 

@Gerard

Mologen werde ich mir auch auf die Watchliste setzen.

Bisher war Dein Riecher phänomenal.

Ich bin im Frühling aus allem raus und jetzt habe ich mit Cosmo und Basilea wieder aufgebaut. 

Heute hast du Gelegenheit, Mologen günstiger zu erwerben.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Starkes Pharmageschäft treibt Bayer an - Prognose auch wegen Zukauf angehoben

30.10.2014 08:12



LEVERKUSEN (awp international) - Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat nach einem robusten dritten Quartal die Prognosen für 2014 angehoben. "Der starke Aufwärtstrend unserer Life-Science-Bereiche Healthcare und Cropscience hielt an", sagte Konzernchef Marijn Dekkers am Donnerstag laut Mitteilung. Neben der starken operativen Entwicklung begründete er die Erhöhung auch mit dem milliardenschweren Zukauf der Sparte für rezeptfreie Medikamente des US-Konzerns Merck & Co und neuen Währungsannahmen. Bayer komme auch strategisch voran. Der Konzern will das Kunststoffgeschäft (MaterialScience) nun bis spätestens Mitte 2016 an die Börse bringen. Bayer will sich auf Gesundheit (Healthcare) und Agrarchemie (Cropscience) konzentrieren.

Diese Geschäfte waren auch im dritten Quartal der entscheidende Treiber. Zahlreiche neue Produkte insbesondere im Pharmabereich sorgten für Schwung und auch das Geschäft mit Pflanzenschutzmitteln und Saatgut in Nord- und Lateinamerika blieb stark. Von Juli bis September legte der Umsatz um 5,6 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro zu. Bereinigt um Wechselkursschwankungen und Zu- und Verkäufe hätte das Plus sogar 7,4 Prozent betragen. Der operative Gewinn (Ebitda) vor Sonderposten erhöhte sich um 1,4 Prozent auf gut 2 Milliarden Euro. Der Überschuss verbesserte sich deutlicher um 12,7 Prozent auf 826 Millionen Euro. Analysten hatten insgesamt etwas weniger erwartet./jha/stb

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

maxim
Bild des Benutzers maxim
Offline
Zuletzt online: 10.04.2019
Mitglied seit: 27.12.2011
Kommentare: 285

Hallo allseits

wird jemand von euch alten Biotechkönner über morgige Börsenstart von Molecular Partners-MOLN was schreiben und somit ein Trend eröffnen?

Hiermit grüsse ich alle anständige Forumsteilnehmer die vor allem sachlich bleiben und Fakten präsentieren.allen anderen würde ich persönlich Zugang verwehren.

maxim
Bild des Benutzers maxim
Offline
Zuletzt online: 10.04.2019
Mitglied seit: 27.12.2011
Kommentare: 285

Habe natürlich neue Forenthema gemeint

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 20.11.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
ÜBERLEGUNGEN

MOLOGEN

Ohne jegliche News (ich bin jedenfalls nicht fündig geworden) heute + ca. 10%. Ich weiss nicht ob Insider mehr wissen, oder ob etwas läuft mit Auslizenzierung. Das Volumen ist sehr hoch für MOLOGEN heute, bis jetzt ca. 24'000 Aktien, abwarten was neues kommen sollte.

COSMO

Nur meine Meinung: Da bald die Entscheidung kommen muss um den Sitz nach Irland zu verlegen, muss der Kurs gestützt werden, damit nicht zuviele die Aktie andienen und die vom Verwaltungsrat gewollte Sitzverlegung auch effektiv wird.

Zusätzlich habe ich das Interview in FuW von Ajani einigemale durchgelesen. Er spricht für 2015 als Übergangsjahr. Das heisst natürlich viel in Biotech, ich habe es jetzt im 2014 erlebt mit Basilea. Ich warte mal ab und werde nach der Entscheidung für die Sitzverlegung schauen was passiert. Persönlich sehe ich nicht grosse Kurssprünge nach der Entscheidung, wenn nicht Kurse gegen unten.

So oder so, bleibt Cosmo neben Basilea mein einziger Wunschkandidat bei Biotech an der CH Börse.

BASILEA

Es scheint, dass wieder Interesse erweckt nach langen Shortiesangriffe. Abwarten auf Shorttabelle Ende November. Sollte der Kurs noch nach Süden, werde ich um aufzurunden noch zukaufen. Bin aber nicht genötigt, da ich mir einige Stücke gesichert habe für Ende 2015, wie im Basilea Thread beschrieben.

 

Gruss.     Gerard

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Schweizer Biotech-Firma erwägt IPO
 

Die Schweizer Biotechnologiefirma Genkyotex liebäugelt mit einem Börsengang in der zweiten Jahreshälfte.

"Das ist eine ernsthafte Option für uns geworden", sagte Firmenchefin Ursula Ney in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Infrage kämen alle Börsenplätze, hielt sich Ney alle Optionen offen. "Die Nasdaq ist verlockend, weil sie aus Sicht eines Gesundheitsunternehmens vermutlich der stärkste Markt ist."

Die Biotech-Branche boomt vor allem in den USA, wo es in den vergangenen Jahren eine wahre Flut von Börsengängen gab und die Kurse explodiert sind. Erst im vergangenen Jahr erreichte die Welle Europa: 14 Biotech-Firmen öffneten sich dem Publikum. Im November wagte sich Molecular Partners an die Schweizer Börse und beendete damit eine fünfjährige Durststrecke. Rivale Auris Medical dagegen entschied sich für die Nasdaq.

Abhängig macht Ney einen Börsengang von Genkyotex vor allem von den Ergebnissen einer klinischen Phase-II-Studie mit dem Wirkstoff GKT137831 zur Behandlung der Nierenerkrankung diabetische Nephropathie. Die Testresultate für das am weitesten fortgeschrittene Produkt sollen Mitte 2015 vorliegen. Ein Börsengang wäre besser, als einem größeren Pharmaunternehmen eine Lizenz für GKT137831 zu geben, erklärte Ney. Lizenzen für andere Substanzen in der Forschungspipeline in einem frühen Entwicklungsstadium seien aber denkbar.

Die 2006 gegründete und in Genf ansässige Genkyotex hat von Risikokapitalgebern bislang insgesamt 72 Millionen Franken erhalten.

(Reuters)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 20.11.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
Schlussfolgerung

NWRN, COPN, BSLN, SANN 

Hat sich Donnerstag etwas geändert gegenüber Mittwoch? Ja, durch Allgemeinmarkt haben diese 4 Firmen zwischen 4.35 und 6.91 % an Börsenwert verloren.

Der Leitindex SMI hat 8.67 % und darin ATLN 13.69 % verloren. Also was soll's

Hat sich bei den Fundamentalen der 4 Firmen etwas geändert? NEIN!

Hat sich bei  Kurzfristiginvestierte etwas geändert? JA! Jenachdem warum man kurzfristig drin war! Andere verlängern den Zeithorizont.

Was wäre schlimm?

Basilea erhält keine Zulassung für Isavuconazole (nächsten Freitag wissen wir es, Sitzung geht am Donnerstagsbend MEZ zu Ende).

Newron erhält obwohl positiver Opinion keine Zulassung bei der EMA (nächstens wisst ihr es) 

Cosmo bricht Zulassungstudie für Methylene Blau und Akne ab und Uceris wird vom Verkauf gezogen.

Sann erhält keine Zulassung. 

Habt ihr sowas gelesen? ich nicht! Also sind für jede Firma seine fundamentale noch da und jeder kann in seiner jeweiligen (günstig).aufstocken

.ALLSO WAS SOLL'S? Weinen kann man bei den 4 Firmen, sollte eins ihrer Horrorszenario eintreten. Ansonsten abwarten.

Weinen können nur die Leute, die allgemeine Börsenregeln nicht verfolgt haben, ihr kennt sie ja alle diese Regeln, darum zähle ich sie nicht auf. Mit meinem 65% Cashbestand geht es jetzt mal nächste Zeit auf erste Schnäppchenjagd..

Habt  Zeit und Geduld, Mittelfristig bis langfristig hat die SNB die Weichen jetzt gut gestellt, brutal, brutal, aber so sollte es sein.

Soll mir jetzt einmal jemand erklären ich sehe dies falsch, der hat dann aber an der Börse nie etwas verstanden und sollte lieber sehr früh raus, bevor er noch mehr Seich macht.

Gerard

 

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.04.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'510
stimmt

Ich bin mit dir einverstanden, was das Fundamentale betrifft und die Möchtegern-Investoren. Dennoch werden Spuren bleiben, wenn die Firmen ihre Bilanzen abschliessen, denn diese sind und werden in CHF schlechter ausfallen. Für Basilea eher stärker, für Cosmo eher etwas weniger und für Newron und Santhera ist es für mich nicht absehbar.

Danke und liebe Grüsse

grisu_1
Bild des Benutzers grisu_1
Offline
Zuletzt online: 19.05.2017
Mitglied seit: 24.10.2013
Kommentare: 215

Gerard hat am 16.01.2015 - 01:58 folgendes geschrieben:

NWRN, COPN, BSLN, SANN 

...

Gerard

 

Hallo Gerard,

Ich hoffe es geht Dir gut und wirst uns noch sehr lange mit Deinen Beiträgen unterstützen. Ich bin blutiger Anfänger (handle seit ca. 1 Jahr) und hatte hierbei auch das Glück von Deinen Beiträgen zu lernen.

Ich weiss, Du bereits früher eine Schätzung über den Kurs von Basilea abgegeben, sollte die Zulassung nächste Woche kommen. Leider habe ich diese nicht mehr gefunden. 

Ich versuche zwar konsequent die Firmen und ihre Produkte und auch die Börse zu verstehen, aber einfach ist es nicht gerade. Zudem möchte ich Dich fragen, ob Du ev. auch Literatur über Aktien, Derivate, etc. empfehlen könntest.

Auf jeden Fall Danke ich Dir für die vielen Beiträge.

Grisu

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 20.11.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027

grisu_1 hat am 16.01.2015 - 08:21 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 16.01.2015 - 01:58 folgendes geschrieben:

NWRN, COPN, BSLN, SANN 

...

Gerard

 

Hallo Gerard,

Ich hoffe es geht Dir gut und wirst uns noch sehr lange mit Deinen Beiträgen unterstützen. Ich bin blutiger Anfänger (handle seit ca. 1 Jahr) und hatte hierbei auch das Glück von Deinen Beiträgen zu lernen.

Ich weiss, Du bereits früher eine Schätzung über den Kurs von Basilea abgegeben, sollte die Zulassung nächste Woche kommen. Leider habe ich diese nicht mehr gefunden. 

Ich versuche zwar konsequent die Firmen und ihre Produkte und auch die Börse zu verstehen, aber einfach ist es nicht gerade. Zudem möchte ich Dich fragen, ob Du ev. auch Literatur über Aktien, Derivate, etc. empfehlen könntest.

Auf jeden Fall Danke ich Dir für die vielen Beiträge.

Grisu

Cash.ch hat Juni/Juli 2014 die 10 Börsenregeln ausgegeben. Musst schon selber suchen, oder jemand kann sie vielleicht reinkopieren. Mehr Literatur braucht es nicht, der Rest macht dann die Erfahrung.

Da jetzt alles durcheinander liegt im Markt, weiss ich bei positiver News zu Basilea nicht, wie lange es der Markt checkt was dahinter liegt. 

Sehr einfach gesagt, bei positiven News drin bleiben, bei negativen raus. Ich jedenfalls werde es so machen.

neo
Bild des Benutzers neo
Offline
Zuletzt online: 07.04.2019
Mitglied seit: 03.01.2015
Kommentare: 13
Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 20.11.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027

neo hat am 16.01.2015 - 09:06 folgendes geschrieben:

Aktien: Die zehn goldenen Börsenregeln

http://www.cash.ch/news/dossieraktien/aktien_die_zehn_goldenen_boersenre...

Die zehn gröbsten Fehler der Anleger

http://www.cash.ch/news/strategie/die-zehn-groebsten-fehler-der-anleger

 

 

Danke Neo, da ist die ganze Literatur drin. Gerard

grisu_1
Bild des Benutzers grisu_1
Offline
Zuletzt online: 19.05.2017
Mitglied seit: 24.10.2013
Kommentare: 215
Danke neo und Gerard

Hallo Neo, Gerard,

Danke für die Anwort. Jetzt weiss ich, was ich morgen mal studiere. Bin auch bei Basilea drin und hoffe dass am 22. Januar good news kommen!

Grisu

gawu
Bild des Benutzers gawu
Offline
Zuletzt online: 07.03.2015
Mitglied seit: 25.09.2012
Kommentare: 354

Lieber Gerard eine Frage! Wie schätzt du dieses Jahr Mologen ein?

pitou
Bild des Benutzers pitou
Offline
Zuletzt online: 26.02.2018
Mitglied seit: 02.02.2012
Kommentare: 183

@gawu

Schau mal bei denen nach. Die beschäftigen relativ viel mit Mologen. Gerard hat aber sicher auch noch Informationen für Dich Smile

http://www.4investors.de/suchergebnis-news.php?ID=520

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 20.11.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027

gawu hat am 24.01.2015 - 21:24 folgendes geschrieben:

Lieber Gerard eine Frage! Wie schätzt du dieses Jahr Mologen ein?

Die ist jetzt sehr tief, kann aber noch tiefer gehen. Bevor 2016/2017 bezüglich News über Phase III von MGN 1703 wird da nicht viel passieren. Oder es werde vorher auslizenziert, da geht sie durch die Decke.

Die kann natürlich schon bei Zwischennews bis auf 8/10 € rauf, aber bei Nichtauslizenzierung gibt es bestimmt eine Kapitalerhöhung und Du weisst ja was dies bedeutet.

Willst Du jetzt das Risiko eingehen, musst Du selber wissen! Extremkurse waren unter 5 und über 15 €.

Ich erleide einen sehr hohen Verlust bis jetzt, habe sie jedoch mit einer anderen deutschen Aktie abgesichert. Also lasse ich sie liegen bis um Erfolg oder vielleicht Konkurs!

Gruss       Gerard

 

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 20.11.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
Schwankungen in Biotech

Da in Biotech immer viel Hoffnung drin ist, gibt es, meistens ausgelöst durch Gewinnmitnahmen, hohe Kursschwankungen. Dies ist nichts als normal.

Wenn man an eine Firma glaubt, dann geht man langfristig und hoffen auf Erfolg. Kommt der, gibt es auch markant höhere Kurse auf Zeit, als bei einem SMI Titel. Es braucht natürlich starke Nerven.

Eine andere Variante ist das traden, da muss man natürlich Glück haben sie am Tiefsten zu kaufen und dann am Höchsten zu verkaufen. Das ist aber schon schwieriger......

Wer in US BIOTECH investiert ist, der muss noch auf andere Kursschwankungen vorbereitet sein als in der Schweiz.

Ein Beispiel: ISIS eine absolute Topfirma. Liegt jetzt im Portfolio von BB Biotech an 2. Stelle.

Kurs am 13.01.2015 in CHF (damals 1.02) 76.75; Kurs gestern in CHF 53; Differenz 30% in 3 Wochen. Und da gibt es noch viel markantere Beispiele bei kleineren Biotechs.

Übrigens ging letztes Jahr von 65$ bis auf 22$ runter.

Ja mit dem muss man leben, sonst muss man ein "sicherer" SMI Titel ins Depot nehmen.

 

Gruss.       Gerard

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Folgt das nächste Biotech-Jahr?
 

Verschiedene Biotech-Aktien sind ausserordentlich gut ins laufende Börsenjahr gestartet. Doch Investoren müssen auf der Hut sein.

Von Ivo Ruch

Steuern wir erneut auf ein Biotech-Jahr zu? Diese Frage stellt sich berechtigterweise, wer die Aktienkurse an der Schweizer Börse des laufenden Jahres studiert. Unter den fünf besten Aktien reihen sich nicht weniger als vier Biotech-Titel ein: Cytos, Addex, Santhera und Basilea. Alle haben zwischen 15 und 43 Prozent zugelegt. Auch der viel beachtete Branchen-Index Arca Biotech ist bereits wieder flott unterwegs. Zum Vergleich: Der Swiss Performance Index (SPI) schrumpfte seit Jahresbeginn 4,5 Prozent.

Schon 2014 gehörten Aktien aus dem Biotech-Sektor zu den Überfliegern - Santhera (+2186 Prozent) und Cosmo (+73 Prozent) sogar zu den Top Ten am Schweizer Markt. Aber – und hier zeigt sich ein erstes Dilemma dieser Sorte von Aktien – zwei der oben erwähnten Schnellstarter (Cytos und Addex) stürzten im zurückliegenden Jahr jäh ab. Achterbahnfahrten gehören für Biotech-Anleger dazu.

Momentan sei das Sentiment im Markt gut, sagt ein Profi-Beobachter gegenüber cash. Doch das könne sich auch schnell wieder ändern. Denn Biotech-Aktien sind bekannt dafür, auf die Stimmung in der Gesamtbranche zu reagieren. Aufgrund schlechter News eines Unternehmens können weitere Titel in Sippenhaft genommen werden.

Fantasie in der Aktie

Im Falle des Startup-Unternehmens Cytos ist der Grund für den Rebound die Verhinderung des Konkurses. Die Gläubigerversammlung hat im Januar der Umwandlung von Wandelanleihen in Aktien zugestimmt. Das Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Addex hingegen profitiert von einer Forschungszusammenarbeit. Dabei soll die Wirksamkeit des Produktekandidaten Dipraglurant zur Behandlung von Dystonie untersucht werden. Das zeigt: Kleine News können bei Biotech-Aktien grosse Wirkung haben.

Ein weiteres Dilemma von Biotech-Überfliegern ist der Umstand, dass diese Firmen häufig noch kein Produkt am Markt haben. Alle vier oben erwähnten Unternehmen machen unter dem Strich noch Verlust. Der Aktienkurs wird deshalb in der Regel von einer gehörigen Portion Fantasie getrieben. Handfeste Fakten, die eine Beurteilung für die Zukunft ermöglichen, fehlen in den meisten Fällen. Biotech-Investments gleichen deshalb oft einem Blindflug.

Kursausschläge ohne News

Das zeigen exemplarisch die Kursverläufe am Mittwoch. Während Addex bis am Mittag 11 Prozent gewinnt, verliert Therametrics mehr als 14 Prozent. Zu beiden Titeln sind aber keine offiziellen Neuigkeiten vorhanden, wie Marktexperten bestätigen.

In den vergangenen Jahren ist dennoch viel Geld in die Biotechnologieaktien geflossen. Dieser Zufluss hat sich zuletzt beschleunigt. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der US-Milliardär Paul E. Singer seine an BB Biotech gehaltene Beteiligung substanziell erhöht hat. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung.

Die Biotech-Branche boomt vor allem auch in den USA, wo es in den vergangenen Jahren eine wahre Flut von Börsengängen gab und die Kurse explodiert sind. Erst im vergangenen Jahr erreichte die Welle Europa: 14 Biotech-Firmen öffneten sich dem Publikum. Im November wagte sich Molecular Partners an die Schweizer Börse und beendete damit eine fünfjährige Durststrecke. Die Aktie ist seither kaum vom Fleck gekommen.

Das Investieren in einzelne Biotech-Titel ist deshalb für private Anleger äusserst riskant. Viel eher bietet sich das Anlegen mittels breit abgestützten Produkts an. So zum Beispiel ein ETF auf den Nasdaq Biotech.

CASH

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'036
Biotechnologie-Blase

Darum muss sich die Börse keine Sorgen machen

Die Aktienmärkte kennen seit Jahren nur eine Richtung – aufwärts. Unterbrochen wurde der Aufstieg durch geopolitische Spannungen oder länderspezifische Vorkommnisse – wie die Aufhebung der Euro-Untergrenze. Eine nachhaltige Korrektur ist aber bisher nicht eingetreten. Die Zuversicht und die Risikofreude der Investoren sind ungebrochen. Besorgten Beobachtern fällt in dieser «gefährlichen» Euphorie ein, dass in der Vergangenheit jeweils das Platzen einer Blase die grosse Kurskorrektur einleitete.

Im Jahre 2000 war dies im Dotcom-Bereich der Fall, sieben Jahre später im US-Immobilienmarkt. Macht man sich heute auf die Suche nach unrealistischen Bewertungen, stösst man zuerst auf den Biotech-Sektor. Gemessen am Nasdaq-Biotech-Index haben die Kurse in den letzten vier Jahren 500% an Wert gewonnen. Vor kurzem zahlte die US-Gesellschaft Abbvie 21 Mrd. $ oder 40 Mal den Umsatz für den Konkurrenten Pharmacyclics. Dies ist kein Einzelfall: Das Bewertungsniveau hat als Mehrfaches des Gewinns eine hohe dreistellige Zahl erreicht, und auch gemessen am Umsatz ist die Bewertung zweistellig.

Dabei muss man sich aber vor Augen führen, dass viele der 269 Gesellschaften im Index keinen Gewinn und kaum Umsatz – meist nur Zahlungen von Lizenzpartnern – erzielen. Die kleinen Unternehmen arbeiten meist an einer Anwendung und versuchen, diese zur Marktreife zu bringen. Dieses Vorhaben ist riskant und scheitert oft. Im Erfolgsfall ist der Gewinn aber riesig. Die Fortschritte, die die Industrie im Kampf gegen Krebs, Hepatitis C und Genfunktionsstörungen erzielt, machen Biotech-Firmen zu gesuchten Partnern für die Pharmaindustrie.

Erfahrenen Investoren ist auch klar, dass es bei Wetten auf kleine Biotech-Gesellschaften meist um «alles oder nichts» geht. Wegen der verzweifelten Suche der Investoren nach hohen Renditen ist auch das Rückschlagsrisiko sehr gross geworden. Biotech hat jedoch im Gegensatz zur IT- und zur Immobilien-Industrie nicht das Gewicht, um bei einer Korrektur die ganze Börse mitzureissen.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/darum-muss-sich-die-boerse-keine...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Wohin geht der Biotechnologiesektor?

"Never fight the FED!" bedeutet ins Deutsche übersetzt soviel wie "wette niemals gegen die US-Notenbank". An den Finanzmärkten kommt diese aus den Zwanzigerjahren stammende Weisheit einem ungeschriebenen Gesetz gleich. Nicht ohne Grund, kann die mächtigste Zentralbank der Welt doch unbeschränkt Dollar schöpfen, um ihre Interessen mit aller Härte durchzusetzen.

Allerdings gibt es keine Regel ohne Ausnahme: Seit gut einem Jahr warnt die Vorsitzende Janet Yellen unermüdlich vor Übertreibungen bei amerikanischen Biotechnologieaktien. Im letzten Frühjahr schien man die Warnung denn auch durchaus ernst zu nehmen. Innerhalb von wenigen Wochen brach der Nasdaq Biotechnology Index vom damaligen Rekordhoch von 2860 Punkten aus betrachtet um mehr als 20 Prozent ein. Zuvor gefeierte Modeaktien wie jene von Gilead Sciences oder BiogenIdec gerieten sogar noch stärker unter die Räder.

Es sind allerdings diese Indexschwergewichte, welche dem Nasdaq Biotechnology Index vor Wochenfrist bei 3900 Zählern einen neuen historischen Höchststand bescherten. In den letzten Tagen hatte das Branchenbarometer einen schweren Stand, fiel es vorübergehend doch um 10 Prozent vom Höchststand zurück.

Auch am Schweizer Aktienmarkt wurden Aktien wie jene von Santhera, Basilea oder Actelion wegen diesem Rückschlag in Sippenhaft genommen.

Anders als bei uns gibt man sich in New York überraschend entspannt. Im Berufshandel macht ein Kommentar aus dem Hause PiperJaffray die Runde. Darin eilen die Verfasser dem sichtlich angeschlagenen Biotechnologiesektor verbal zu Hilfe. Wie schon vor einem Jahr sei die Ausverkaufswelle von fehlgeleiteten Ängsten rund um die Branchenbewertung losgetreten worden, so schreiben sie. Und weiter: Die optisch hohe Bewertung sei ein Spiegelbild des überdurchschnittlichen Gewinnwachstums. Nach der Ausverkaufswelle vom März habe sich das Börsenjahr 2014 letztendlich doch noch als ein herausragendes für die Biotechnologieaktien erwiesen. Bei PiperJaffray zeigt man sich zuversichtlich, dass 2015 ein weiteres gutes Jahr für die Branche wird.

Interessant ist, dass sich dieselben Experten schon vor gut einem Jahr mit einem vehement verteidigenden Kommentar an ihre Anlagekunden wandten. Obschon der Nasdaq Nasdaq Biotechnology Index danach noch über mehrere Wochen unter Druck stand, erholte er sich im Jahresverlauf um knapp 20 Prozent.

Selbst nach dem jüngsten Rückschlag befindet sich das Börsenbarometer noch immer in luftigen Höhen, hat es sich seit Anfang März 2009 doch mehr als versechsfacht. Mit dem breit gefassten Nasdaq Composite Index liess sich in dieser Zeit nur halb so viel Geld verdienen.

Allen Unkenrufen zum Trotz hielt sich der Sparwille im amerikanischen Gesundheitswesen in Grenzen. Von Druck auf die Medikamentenpreise konnte in den vergangenen Jahren keine Rede sein. Dadurch waren die Biotechnologieunternehmen bei der Preisgestaltung ihrer neuen und revolutionären Präparate völlig frei. Selbst wo zwei oder mehrere Medikamente in dieselbe therapeutische Kerbe schlugen, liessen sich die Anbieter gegenseitig leben. Das vor allem zur Freude der Aktionäre.

Doch am Horizont ziehen nun - von vielen Anlegern noch unbemerkt - erste Gewitterwolken auf. Seit wenigen Wochen liefern sich die Hersteller neuartiger und teurer Hepatitis-C-Medikamente einen erbitterten Schlagabtausch. Im Rahmen einer Vertriebsvereinbarung gewährte AbbVie der amerikanischen Apothekenkette Express Scripts erstmals substanzielle Preisnachlässe auf dem eben erst zugelassenen Kombinationspräparat Viekira. Gleichzeitig kippte Express Scripts das teure Konkurrenzprodukt Sovaldi von Gilead Sciences aus dem Sortiment. Der Rivale von AbbVie konterte seinerseits mit einer exklusiven Vereinbarung mit der bekannten Drogeriekette CVS. Die Vermutung liegt nahe, dass er sich diese Vereinbarung für Sovaldi ebenfalls mit Preisnachlässen erkaufen musste.

Früher oder später wird dieser Preisdruck auf andere Medikamentenklassen übergreifen. Ungemach droht den Anbietern auch im Zusammenhang mit sogenannten Biosimilars. Erst vor wenigen Wochen erhielt die Novartis-Tochter Sandoz in den USA die Marktzulassung für das erste solche Präparat. Druck auf die aufsehenerregend hohen Margen ist den Biotechnologieunternehmen damit so gut wie sicher.

Neben PiperJaffray meldete sich am späten Freitag übrigens auch noch die Credit Suisse zu Wort. Auch die für die Grossbank tätigen Experten glauben nicht, dass sich eine Bewertungsblase gebildet hat. Ihre lapidare Begründung: Bei den grossen und mittelgrossen Unternehmen sei schliesslich eine neue Zeitrechnung angebrochen.

Bei mir schrillen immer die Alarmglocken, wenn Aktienanalysten eine neue Ära anbrechen sehen und alte Gegebenheiten vermeintlich nicht mehr gelten. Ausserdem erkenne ich einen exponentiellen Kursanstieg, wenn ich ihn sehe. Der Nasdaq Biotechnology Index befindet sich zweifelsohne in einer Übertreibungsphase. Die alles entscheidende Frage ist deshalb nicht ob, sondern bloss wann die Blase platzen wird. Bleibt ausserdem zu hoffen, dass die Aktien hiesiger Biotechnologieunternehmen wie Molecular Partners und Basilea nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Die beiden Aktien zählen schon seit Ende Dezember zu meinen Schweizer Aktienfavoriten für 2015 (siehe Kolumne vom 26. März).
 

CASH INSIDER

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 20.11.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
Mologen

Die Kapitalerhöhung wurde erfolgreich abgeschlossen. Zwar ist eine Verwässerung von ca. 25% im Kurs enthalten. Sie haben jetzt aber über 40 Mio € Cash. 

Dies heisst, sie sind ausreichend finanziert um die Phase III Studie von MGN1703 durchzuführen. Voraussichtlicher Zulassungsantrag 2017.

Da sie eigentlich jetzt keine Auslizenzierung brauchen, werden sie bei Erfolg viel bessere Konditionen ausarbeiten können bei Auslizenzierung.

ALLES DREHT SICH NATÜRLICH UM ERFOLG. MGN 1703 hat Blockbusterpotenzial. Die erfolgreiche KE zeugt aber vom Vertrauen der Aktionäre. Alle Studiendaten wurden bis jetzt erfolgreich abgeschlossen.

Kurs gestern 5.25 €.

Meine Meinung: Wenn es interessiert würde ich jetzt anfangen den Kurs zu beobachten, momentan würde ich aber noch abwarten mit Kauf. Ab 2016 wird es dann sehr interessant. 

Meinerseits habe ich immer noch meine Vollzahl an Aktien mit über 50% Verlust. Was soll's wenn das Endprodukt stimmt. Persönlich kann ich jetzt auch alles verlieren, sollte alles bachab gehen, dies ist eben BIOTECH. Alles auf Hoffnung und Erfolg.

Gruss.      Gerard

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Wdh Novartis-VRP: Preise für Biotech-Firmen "sehr, sehr hoch"

11.06.2015 08:31

(VRP statt CEO in der Titelzeile)

Zürich (awp) - Novartis ist in Sachen Übernahmepolitik vor allem auf kleinere Firmen fokussiert. "Wir schauen uns weiterhin attraktive kleinere Ziele an, aber grössere Bewegungen sehe ich zurzeit nicht", sagte VR-Präsident Jörg Reinhardt dem deutschen "Handelsblatt" (Ausgabe 11.6.).

Die laufende Konsolidierung in der Pharmabranche sei seit Jahren erwartet worden und sei an sich keine Überraschung. Es gebe ein Wiederaufleben der Biotech-Industrie, das habe auch damit zu tun, dass man generell in der Branche Fortschritte in der Forschung gemacht habe. "Der technologische Fortschritt treibt denn auch die M&A-Welle", so Reinhardt. Den Trend sehe er auch weitergehen, wobei die Preise, die derzeit für Biotechfirmen gezahlt würden, "sehr, sehr hoch" seien. Da müsse man sich als Käufer "sehr gut überlegen", ob man das Risiko eingehe.

Weiter sagte Reinhardt, dass Novartis sich bei der Kooperation mit der britischen GSK im Bereich der OTC-Medikamente "wohl" fühle und das Geschäft "immer noch für ein attraktives" halte. Insofern gebe es "keine Pläne, uns absehbar davon zu trennen". Novartis hält am Gemeinschaftsunternehmen einen Anteil von 36,5%.

Vor drei Monaten hatte Novartis mit GSK auch den angekündigten Tausch der Geschäftseinheiten - Impfstoffe zu GSK, Krebsmedikamente zu Novartis - abgeschlossen. Laut Reinhardt laufen die Integrationsarbeiten derzeit noch. "Wir konnten 2'000 Mitarbeiter von GSK aufnehmen. Und wir haben parallel zu diesem Deal auch eine Umstrukturierung eingeleitet, in dem wir eine Business-Service-Einheit gegründet haben", so der Novartis-VRP.

Man habe IT, Aufgaben des Personalressorts, Funktionen der Finanzabteilungen und andere interne Dienstleistungen aus den Divisionen genommen und gebündelt. "Momentan findet der grösste Umbruch statt, den es in den vergangenen 20 Jahren bei Novartis gegeben hat. Und das muss verdaut werden".

In diesem Zusammenhang seien auch die einzelnen Divisionen nicht mehr so selbständig wie vorher, als sie "schon fast kompetitiv" gewesen seien. "Mir liegt viel daran, dass Novartis mehr wird als die Summe der einzelnen Teile", sagte er wörtlich.

uh/ys

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.04.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 22'000

Biotech-Branche hat Rekordjahr hinter und neue Ära vor sich

18.06.2015 11:12

Zürich (awp/sda) - Die Biotechnologie-Unternehmen haben im vergangenen Jahr gleich reihenweise neue Rekorde aufgestellt. So sind die Umsätze und die Gewinne markant gestiegen. Zugenommen hat aber auch der Konkurrenzdruck.

Insgesamt haben die 714 vom Beratungsunternehmen EY erfassten Biotech-Firmen in Nordamerika, Europa und Australien im vergangenen Jahr einen Umsatz von 123 Mrd USD erreicht. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 24%. Die Gewinne sind sogar um 231% auf rekordhohe 14,9 Mrd USD angestiegen, wie EY am Donnerstag mitteilte.

EY führt diesen Gewinnsprung auf die erfolgreiche Einführung vieler neuer Produkte im letzten Jahr zurück. So hat unter anderem die US-Gesundheitsbehörde (FDA) 2014 mit insgesamt 41 neuen Produkten auch tatsächlich deutlich mehr neue Medikamente zugelassen als im Vorjahr (27 Zulassungen).

Die Unternehmen haben laut EY im vergangenen Jahr zudem von früher eingeleiteten Restrukturierungen profitiert. "Sie haben gründlich aufgeräumt und sich von Geschäftsfeldern getrennt, die nicht zu ihren Kernkompetenzen gehören", lässt sich Jürg Zürcher von EY in der Mitteilung zitieren.

ÜBERNAHMEBOOM ERWARTET

Kräftig gesteigert haben die Biotech-Firmen auch ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung (+20% auf 35,4 Mrd USD). Stark zugenommen haben auch die Übernahmen und die Börsengänge in der Branche. 94 US-amerikanische und europäische Biotech-Unternehmen liessen sich 2014 an den Börsen eintragen und brachen damit den Rekord von 79 Börsengängen im Jahr 2000. Zusammen mit dem Anstieg der Aktienkurse ist die Branche damit erstmals an den Börsen mehr als 1 Bio USD wert.

Mit diesem rasanten Wachstum sieht EY auch ein neues Zeitalter für die Branche anbrechen. So führe die starke Zunahme von Nachahmerprodukten (Biosimilars) und von neuen biotechnologisch hergestellten Medikamenten zu einem grossen Preis- und Konkurrenzdruck. "Die Krankenkassen werden nur noch die Kosten für die wirkungsvollsten Medikamente zurückerstatten", wird Zürcher zitiert. "Die Konsolidierung in der Brache und die Bereinigung der Portfolios wird darum weitergehen."

uh

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 19.04.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'179
Alternative

Wer risikoscheu ist, aber trotzdem am Boom im Biotech-Bereich teilnehmen will, sollte sich vielleicht bei einem Verwalter dieser Branche (z.B. in der Schweiz die Bellevue Groupe) engagieren und mit deutlich weniger Risiko die fetten Dividenden einstreichen (aktuell bei Bellevue Group auf Basis Dividende von 2014 äusserst attraktive 7.14 %!!).

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

sonnyboy
Bild des Benutzers sonnyboy
Offline
Zuletzt online: 04.11.2017
Mitglied seit: 17.09.2012
Kommentare: 213

Auch zu empfehlen BB Biotech und HBM Healthcare.

Monetas
Bild des Benutzers Monetas
Offline
Zuletzt online: 15.04.2019
Mitglied seit: 09.01.2015
Kommentare: 368

sonnyboy hat am 18.06.2015 - 16:32 folgendes geschrieben:

Auch zu empfehlen BB Biotech und HBM Healthcare.

Du hast es begriffen. Bin schon seit 10 Jahren in BION, eine wahre Perle! Bellevue ist nur indirekt geeignet...

ursinho007
Bild des Benutzers ursinho007
Offline
Zuletzt online: 19.04.2019
Mitglied seit: 17.06.2015
Kommentare: 2'179
Verwalter

ja Bellevue Groupe ist der Verwalter und erhält entsprechende Vergütungen (ohne das direkte Risiko zu tragen)

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Amphibolix
Bild des Benutzers Amphibolix
Offline
Zuletzt online: 08.04.2019
Mitglied seit: 07.03.2015
Kommentare: 264

Bei BB Biotech ist allerdings seit mehreren Monaten - genauer gesagt, seit dieser Singer sich verabschiedet hat - ziemlich der Wurm drin. Der NAV steigt und steigt, und die Aktie kommt nicht vom Fleck. Fallen die Kurse an der Nasdaq, fällt BION gleich überproportional. Steigen die Nasdaq Titel, gewinnt BION nur schleppend.

Heute schon wieder ein Krisentag ohne erkennbaren Grund.

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

brancusi-serrat
Bild des Benutzers brancusi-serrat
Offline
Zuletzt online: 19.04.2019
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 106

Bedenke:

Diese Aktie als Langfrist-Invest finde ich besonders gut auch wegen der

verrechnungssteuerfreien Dividende im März, und diese Dividende ist hoch!

Seiten