Swiss Re

Swiss Re N 

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GlobalTrader101
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So wie ich den Artikel richtig verstanden habe, läuft Swiss Re erst richtig auf ein Problem zu, falls die Zinsen weiter so tief bleiben. Aber genau dies soll ja ab 2015 langsam aber sicher ändern, wenn man so die Gerüchte am Markt lauscht. Von daher sehe ich keine gravierenden Probleme, die Gewinne schrumpfen ev. ein wenig, dennoch ist die Firma grundsolide. 150 Jahre Firmengeschichte, davon nur 9 Jahre mit Verlusten, das mega Erdbeben in San Fransico und der 11. September. Kann man auch hier nachlesen: http://www.fuw.ch/article/swiss-re-hat-bislang-alles-uberstanden/

Ich finde der aktuelle Markt ist mehr als irrational. Firmen wie Facebook oder Twitter  haben irrwitzige Bewertungen im Bezug zu ihren inneren Wert, desweiteren vertreiben Sie ein Produkt/Service das jeder mittelmässige Programmierer an einem Wochenende umsetzen kann. Aber Firmen, welche seit über 100 Jahren erfolgreich sind und selbst schwerste Kriesen überstanden haben werden trotz hoher Dividenden ignoriert. Jedem das seine, aber rational erscheint mir das nicht zu sein. Aber gut für alle die jetzt wieder etwas tiefer einsteigen können natürlich.

serious
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@ Teetasse83

Sehr guter Beitrag mit guten Begründungen. Deine Überlegungen versteht man und sie wirken sogar plausibel. Ich glaubte bisher, der Cat-bond-Markt bewege sich im einstelligen Milliardenbereich. Dass Pensions-Fonds sich darin stark engagieren, überrascht. Bisher meinte ich, dass man solche Gelder nicht in Risikopapiere mit möglichem Total-Ausfallrisiko investieren sollte. Vielleicht vermute ich lapidar falsch, dass sich dieser Markt in Grenzen halten sollte, zumal die Emittenten sich damit Risikobegrenzungen kaufen, mit Zinsdifferenzen arbeiten und wohl auch Nachfrage-/Angebotsgrenzen ausgesetzt sind. Verbriefen lässt sich alles und was mit den verbrieften Hypotheken in den Staaten passiert ist, gehört bereits zur Geschichte. Mein Ansatz ist, der Versicherungsmarkt wird weiter steigen (Bevölkerungswachstum, Schwellenländer), grosse Risiken werden nur mit Rückversicherern abzudecken sein. Verschwinden letztere, müssen sich die Primärversicherer irgendwo rückversichern, wenn es dann nur noch die Cats und ILS wären, werden sie indirekt zum eigenen Rückversicherer (womöglich Volumenproblem). Ich weiss es nicht, aber hier beissen sich die Katzen/Cats in den eigenen Schwanz.  Aber nochmals, Deine Bedenken sind nicht deplatziert, ich entschuldige mich für den Ausdruck falsch, ich anerkenne die Verlagerungsmöglichkeiten heute. Denn man lernt auch als UHU immer noch dazu.

hochachtungsvoll - serious

NB: Mein Portefeuille weist seit der letzten Finanzkrise mit den Versicherern die weitaus beste Performance aus, die Banken sind weit abgeschlagen Letzte. Das kann sich bei der nächsten Krise wieder verschieben, aber eben, investieren geht nicht ohne Risiko. Munich Re (auch Rückversicherer) war auch schon auf meinem Radar, bisher bin ich mit den Schweizern sehr gut gefahren. Die Direktrenditen waren phenomenal.

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

Gerard
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TeeTasse

Auch ich habe über diesen ausdrücklichen Bericht nichts einzuwenden. Hast eine gute Arbeit geleistet.

Nur kann ich nicht "Speil mir das Lied vom Tod" bei SwissRe nachvollziehen. Dazu habe ich alle 2014 Berichte über Swiss wieder recherchiert und insbesondere Interviews vom CEO und auch von VRP Kiehlholz. Und da wird bestätigt, dass die SREN vervorragend positioniert ist in allen Domänen. Natürlich hat es noch Nachholbedarf in gewissen Sparten.

Ich zitiere einmal Kielholz: Wir werden an unser Modell festhalten und im jetzigen Rahmen lieber Dividenden + Sonderdividenden ausschütten, statt dies ins Kerngeschäft zu investieren. 

Ich glaube nicht, dass das Management und der VR etwas verschlafen und vertraue damit ihren Aussagen.

Für mich persönlich, mit meiner Art in einen Titel zu investieren (bei SREN fing ich an Anfang 2013) werde ich nach Erhalt einer ca. Gleichmässigen Dividende und Sonderdividende im 2015 und der Anzahl Aktien die ich dann langfristig halten will einen EP von ca. 27 haben. Und dies obwohl ich nie unter 70 kaufen konnte, Natürlich dann, wenn ich meine gewollte Anzahl Aktien für die Zukunft halte und die 3 Jahresdividenden von diesem EP abziehe.

Rechnerisch sieht dies dann so aus: Gewollte Anzahl Aktien: 1'000 a ca. 73.- / über 3 Jahre in 2'000 Aktien investiert, ergibt eine totale Dividende von ca. 46'000.- (wenn ich bei irgend einer Firma dabei sein will, kaufe ich immer gestaffelt die doppelte Anzahl Aktien, die ich eigentlich langfristig halten will und reduziere dann bis ich mein gewollten EP habe durch Dividenden oder Gewinnmitnahmen, immer läuft dies nicht ganz so oder es braucht viel mehr Zeit als jetzt bei SREN).

73'000 .- Einstiegspreis, abzüglich 46'000.- ergibt sich für mich ein Eigenkapital für 1'000 Aktien von 27.- pro Aktie. 

Da kann ich dann gut warten und in den folgenden Jahren Dividenden kassieren zu ca. 25% gegenüber meinem EK.

Dies wenn die Dividendenpolitik so weitergeht.

 

FÜR MICH STIMMT ALSO DIE STORY BEI SREN.

 

Gruss. Gerard

 

 

Gerard
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TeeTasse83 hat am 20.08.2014 - 13:27 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 20.08.2014 - 11:19 folgendes geschrieben:

...

Ich zitiere einmal Kielholz: Wir werden an unser Modell festhalten und im jetzigen Rahmen lieber Dividenden + Sonderdividenden ausschütten, statt dies ins Kerngeschäft zu investieren. 

...

 

Dies bedeutet dass er das Geschäft schrumpfen möchte. Ich vermute dass bald noch Aktien- Rückkäufe dazu kommen. Dadurch wird die Auswirkung auf den einzelnen Aktionär abgefedert - sprich dass die Dividende mittelfristig nicht beeinträchtigt wrid.

Wie ich es verstanden habe, das Kerngeschäft sicher nicht ausweiten und andere Perspektiven suchen. Dies wiederum bewegt mich zu denken, dass sie nichts verschlafen und sie sicher ein vielfältiges Anlagespektrum suchen.

Bezüglich Zinsen bin ich eher der Meinung, dass diese ab nächstes Jahr in den USA und ab 2016 in EU und de facto in CH steigen werden. Für mich persönlich werden wir also keine noch 5 Jahre Tiefzinspolitik haben.

Deswegen werde ich auch bei meinen Immobilien, wo dieses Jahr Festhypotheken auslaufen, wieder auf Langfristhypotheken setzen, sprich 10 Jahre.

Ob ich recht habe in all dem weiss ich natürlich nicht, eins ist aber sicher, tiefer geht es mit den Zinsen nicht mehr.

All dies ist natürlich auch nur meine Meinung, ich glaube, dass gewiefte Finanzakteure da viel besser im Bild sind als ich.

 

Gruss.     Gerard

Gerard
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Eben eingetroffen 16:43

Ratingagentur FITCH hat Ausblick für die Einschätzungen zum Rückversicherer Swiss Re auf positiv von stabil erhöht.

Dank der breiten geographischen Diversifizierung sei Swiss Re auch mit Blick auf den anhaltenden Preisdruck in der Branche gewappnet. Usw. und so fort.

Chrigu
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Mir fehlt noch eine Dividendenperle im Portfolio. Nach dem heutigen Abschlag von knapp 1% könnte ich mir hier einen ersten Einstieg vorstellen.

Was meint Ihr dazu? Zu früh?

Gruss

Chrigu

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Gerard
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Chrigu hat am 23.09.2014 - 10:07 folgendes geschrieben:

Mir fehlt noch eine Dividendenperle im Portfolio. Nach dem heutigen Abschlag von knapp 1% könnte ich mir hier einen ersten Einstieg vorstellen.

Was meint Ihr dazu? Zu früh?

Gruss

Chrigu

Ich bin jetzt schon mit 80 % adrin! Durchschnitt 74.6, sollte es dich interessieren. Würde bei 8 CHF Dividende ca. 10.77%?ausmachen.

Chrigu
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Gerard hat am 24.09.2014 - 02:39 folgendes geschrieben:

Chrigu hat am 23.09.2014 - 10:07 folgendes geschrieben:

Mir fehlt noch eine Dividendenperle im Portfolio. Nach dem heutigen Abschlag von knapp 1% könnte ich mir hier einen ersten Einstieg vorstellen.

Was meint Ihr dazu? Zu früh?

Gruss

Chrigu

Ich bin jetzt schon mit 80 % adrin! Durchschnitt 74.6, sollte es dich interessieren. Würde bei 8 CHF Dividende ca. 10.77%?ausmachen.

Hallo Gerard

Das interessiert mich sogar sehr! Bin gestern bei 76.20 rein und werde das als Grundstock / Langfrist-Dividenden-Invest ansehen. Dieses Paket macht 20% meines Portfolios aus. Weitere 20% sind Cosmo (seit gestern), 40% BSLN und 20% breitgestreute Fonds.

Gruss

Chrigu

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Gerard
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Chrigu hat am 24.09.2014 - 08:26 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 24.09.2014 - 02:39 folgendes geschrieben:

Chrigu hat am 23.09.2014 - 10:07 folgendes geschrieben:

Mir fehlt noch eine Dividendenperle im Portfolio. Nach dem heutigen Abschlag von knapp 1% könnte ich mir hier einen ersten Einstieg vorstellen.

Was meint Ihr dazu? Zu früh?

Gruss

Chrigu

Ich bin jetzt schon mit 80 % adrin! Durchschnitt 74.6, sollte es dich interessieren. Würde bei 8 CHF Dividende ca. 10.77%?ausmachen.

Hallo Gerard

Das interessiert mich sogar sehr! Bin gestern bei 76.20 rein und werde das als Grundstock / Langfrist-Dividenden-Invest ansehen. Dieses Paket macht 20% meines Portfolios aus. Weitere 20% sind Cosmo (seit gestern), 40% BSLN und 20% breitgestreute Fonds.

Gruss

Chrigu

Bei mir: BSLN 42.5%.  SREN 30%,   US BIOTECH ARIA und DE MOLOGEN 27.5%.

 

Gruss.   Gerard

Chrigu
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News > Schweiz Markt >14:30:22

24-09-2014 13:06  Fokus: Rückversicherungs-Preise bleiben unter Druck - Dividende als Kurstreiber 

 

Von Marc Kaufmann

 

Zürich (awp) - Das letztwöchige Treffen der Versicherungsbranche in Monte Carlo lässt keine Zweifel: Die Preise für Rückversicherungsdeckung bleiben unter Druck. Grosse und für die Rückversicherer teure Naturkatastrophen, welche die Kapazität am Markt eindämmen würden und einen Umschwung in der Preisentwicklung einleiten könnten, sind zuletzt ausgeblieben. Zudem belastet nach wie vor "alternatives" Kapital von institutionellen Investoren das Sentiment.

 

Wie jedes Jahr zu Beginn des Monats September trafen sich am sogenannten "Rendez-vous de septembre" in Monte Carlo Vertreter von Rück- und Erstversicherern und bereiteten dabei die anstehenden Vertragsverhandlungen für die Erneuerungsrunde im Januar vor. Anfang 2015 wird wie jedes Jahr ein Grossteil der weltweiten Rückversicherungsverträge neu ausgehandelt. Sowohl die Branchenvertreter wie auch die Analysten der Banken sahen dabei noch kein Ende des "Soft Markets" mit den derzeit sinkenden Preisen.

 

NATCAT-PREISE BESONDERS UNTER DRUCK

 

Besonders stark zeigt sich der Preisrückgang in der Rückversicherung von Naturkatastrophenrisiken. Nach Einschätzung der Ratingagentur Standard & Poor's dürften diese Preise im laufenden Jahr um 10 bis 15% sinken, während etwa in der Schaden- und Unfall-Rückversicherung als Ganzes ein Minus von lediglich 5 bis 10% erwartet wird. Und eine Trendwende ist offenbar nicht in Sicht: Die Ratingagentur Fitch etwa rechnet im Bereich der US-NatCat-Rückversicherung gar bis 2017 mit fallenden Preisen.

 

Auch die Analysten der US-Bank Morgan Stanley gehen davon aus, dass sich der Preisrückgang fortsetzen wird. Sie erwarten in der Januar-Runde ein Minus zwischen 0 und 10%, wobei im US-Naturkatastrophengeschäft mit Einbrüchen von bis zu 30% zu rechnen sei. Dies, nachdem die US-Preise in der Januar-Erneuerungsrunde 2013 im Zuge des Wirbelsturms "Sandy" noch auf Höchstwerte geklettert waren. "Sandy" hatte im Oktober 2012 an der US-Ostküste Schäden im Umfang von 68 Mrd USD angerichtet, wobei gut die Hälfte davon versichert war.

 

GROSSKATASTROPHEN FEHLEN

 

Ohne grosse und für die Versicherungsbranche teure Schadensereignisse werde es bei den Rückversicherungspreisen in nächster Zeit nicht zu einer Wende kommen, meinen auch die Analysten der Deutschen Bank. Im Jahr 2013 beliefen sich die weltweit versicherten Schäden aus Natur- und von Menschenhand (man made) verursachten Katastrophen auf lediglich rund 45 Mrd USD, was 22% unter dem zehnjährigen Durchschnitt liegt. Im laufenden Jahr hat sich dieser Trend bis zur Jahresmitte mit einer Schadenlast von 22 Mrd (19% unter Durchschnitt) fortgesetzt.

 

Die Wirbelsturm-Saison in den USA läuft zwar noch bis November, doch rechnen verschiedene Prognose-Institute im Vergleich zu den Vorjahren mit unterdurchschnittlich starken Sturm-Aktivitäten im Atlantik, schreibt der Versicherungsbroker Aon Benfield in einem Bericht zur Rückversicherungsbranche. Die Oberflächentemperatur im Atlantik sei für starke Wirbelstürme eher zu kühl, heisst es zur Begründung. Dabei wird im Bericht aber darauf hingewiesen, dass Hurricane-Schätzungen mit grosser Vorsicht zu geniessen seien.

 

"ALTERNATIVES" KAPITAL FLUTET DEN MARKT

 

Die Zunahme von "alternativem" Kapital ist besonders im Geschäft mit Naturkatastrophenrisiken - etwa in den USA und Europa - dafür verantwortlich, dass sich der Preisdruck verschärft hat. Hedge Funds und Pensionskassenfonds haben auf der Suche nach Rendite in den vergangenen Jahren in immer grösseren Volumen den Rückversicherungsmarkt für sich entdeckt. Zudem wird durch die Ausgabe von Katastrophenanleihen, mit welchen die entsprechenden Risiken an den Kapitalmarkt transferiert werden, der Preisdruck noch verschärft.

 

Der Einfluss durch das Kapital von Dritten habe sich in den vergangenen Jahren akzentuiert, schreibt Aon Benfield. Und auch 2014 legte das "alternative" Kapital in der Rückversicherung seit Jahresbeginn weltweit um 18% auf knapp 59 Mrd USD stark zu, während das "traditionelle" Rückversicherungskapital um 6% auf 570 Mrd anwuchs.

 

An dieser Entwicklung werde sich so rasch nichts ändern, glaubt Aon Benfield: Sollte es nämlich Hinweise auf steigende Preise geben, dann sei mit dem Markteintritt von weiteren "alternativen" Geldern zu rechnen, womit eine nachhaltige Wende in der Preisentwicklung vorerst vereitelt würde. Die Benfield-Experten sähen erst bei versicherten Katastrophenschäden von 100 Mrd USD und mehr einen Turnaround an der Preisfront.

 

SWISS RE'S SUCHE NACH MARKTCHANCEN

 

Der Rückversicherer Swiss Re selber hat sich in Monte Carlo zur Preis- und Volumenentwicklung vorsichtig optimistisch geäussert. Im Geschäft mit Naturkatastrophenrisiken erwartet zwar auch CEO Michel Liès weiterhin Preisdruck, doch dürfte sich der Rückgang abschwächen, wie er an einer Medienkonferenz ausführte. Auch die Manager der beiden grossen Branchennachbarn Munich Re und Hannover Rück hoffen auf ein Ende des Abwärtstrends. "Ich erwarte nicht, dass der Preisabrieb im Markt noch lange weitergeht", sagte beispielsweise Hannover-Rück-CEO Ulrich Wallin an der Veranstaltung.

 

Angesichts des schwierigen Marktumfelds bauen die grossen Rückversicherer in Zukunft auf andere, lukrativere Geschäftsfelder. Die Swiss Re sieht solche etwa in der Deckung von Katastrophen-Risiken in Asien oder Lateinamerika, wo "branchenfremdes" Kapital kaum Zugang hat. Zudem sieht Liès angesichts des Booms in der Landwirtschaft oder der alternden Bevölkerung Marktchancen im Bereich Life&Health. Weiter will Swiss Re verstärkt bei Infrastruktur-Projekten sowohl als Rückversicherer als auch als Investor auftreten und Wachstumsgelegenheiten im Haftpflichtgeschäft nutzen.

 

DIVIDENDE ALS KURSTREIBER

 

An der Börse weisen die Aktien von Swiss Re seit Jahresbeginn eine negative Performance von rund 7% auf, während der Gesamtmarkt SMI bislang um knapp 7% zugelegt hat. Analysten begründen den Rückgang bei Swiss Re einerseits mit dem anhaltenden Preisdruck und andererseits mit den Unsicherheiten um die bislang sehr attraktive Dividendenausschüttung. Auch die Papiere von Munich Re sind in den nun bald neun Monaten des Jahres um knapp 4% zurückgegangen.

 

Stefan Schürmann von der Bank Vontobel sieht die Januar-Erneuerungsrunde für die Swiss-Re-Gruppe als Herausforderung, empfiehlt die Titel aber weiterhin zum Kauf. Die hohe Gewinnausschüttung bleibe dank der guten Solvenz und des hohen Cash Flows als Kurstreiber, ist er überzeugt. Schürmann geht für das laufende Jahr von einer unveränderten ordentlichen Dividende (4,50 CHF/Aktie) aus. Zudem lägen die Chancen bei 70%, dass wiederum eine Sonderdividende von 3,50 CHF bezahlt werde.

 

Auch Georg Marti von der ZKB, der Swiss Re mit "Marktgewichten" eingestuft hat, sieht Chancen für eine Sonderausschüttung, sofern die Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr "einigermassen gut ausfalle". Bei der regulären Dividende rechnet er mit 4,25 CHF. Noch sei die Hurricane-Saison in den USA im Gange, zudem sei Swiss Re diesen Risiken stärker ausgesetzt sei als andere Mitbewerber, so Marti.

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Pesche
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Admin-Re-Geschäft in den USA verkauft!!


 


Ist das gut für die Aktionäre????

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Aston
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Pesche hat am 21.10.2014 - 16:20 folgendes geschrieben:

 

 


 


 


Admin-Re-Geschäft in den USA verkauft!!


 


Ist das gut für die Aktionäre????

Ich denke du hast die Antwort vom Markt bekommen. Swiss re wird uns bald wieder eine schöne Dividende bescheren und aus diese Grund bleibe ich long.

Gerard
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Aston hat am 23.10.2014 - 14:31 folgendes geschrieben:

Pesche hat am 21.10.2014 - 16:20 folgendes geschrieben:

 

 

 

 

 

 

 

Admin-Re-Geschäft in den USA verkauft!!

 

 

 

Ist das gut für die Aktionäre????

Ich denke du hast die Antwort vom Markt bekommen. Swiss re wird uns bald wieder eine schöne Dividende bescheren und aus diese Grund bleibe ich long.

Hannover Rück denkt auch an Sonderdividende nach oder Aktienrückkauf, da das Kapital bald mehr wächst als der Gewinn.

Ich rechne wieder mit einer guten Dividende und Sonderdividende bei Swiss Re, im Rahmen dieses Jahres, also 8 Stutz.

khug
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Gerard hat am 23.10.2014 - 16:34 folgendes geschrieben:

Ich rechne wieder mit einer guten Dividende und Sonderdividende bei Swiss Re, im Rahmen dieses Jahres, also 8 Stutz.

Von mir aus darf's ruhig "es bitzli meh sii". Nein, natürlich bin ich mehr als zufrieden, wenn's wieder so kommt wie dieses Jahr.

Nur, wenn die Aktie vorher auf über 80 steigt, würde mir das besser gefallen. Seit dem letzten Dividendenabgang hat sich die Aktie nicht mehr erholt. Falls dies weitergeht, hätten wir nach ein paar Jahren Aktien im Depot, die kaum mehr was wert sind. Das ist ja nicht ganz der Sinn einer Dividende. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

Gerard
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khug hat am 23.10.2014 - 17:27 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 23.10.2014 - 16:34 folgendes geschrieben:

Ich rechne wieder mit einer guten Dividende und Sonderdividende bei Swiss Re, im Rahmen dieses Jahres, also 8 Stutz.

Von mir aus darf's ruhig "es bitzli meh sii". Nein, natürlich bin ich mehr als zufrieden, wenn's wieder so kommt wie dieses Jahr.

Nur, wenn die Aktie vorher auf über 80 steigt, würde mir das besser gefallen. Seit dem letzten Dividendenabgang hat sich die Aktie nicht mehr erholt. Falls dies weitergeht, hätten wir nach ein paar Jahren Aktien im Depot, die kaum mehr was wert sind. Das ist ja nicht ganz der Sinn einer Dividende. 

Bei mir einfach, gibt's bei Kursschub vor ex-Dividende mehr als die Dividende, wird verkauft, ansonsten nehm ich die Dividende, wie ich es immer mache.

khug
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Gerard hat am 23.10.2014 - 20:01 folgendes geschrieben:

khug hat am 23.10.2014 - 17:27 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 23.10.2014 - 16:34 folgendes geschrieben:

Ich rechne wieder mit einer guten Dividende und Sonderdividende bei Swiss Re, im Rahmen dieses Jahres, also 8 Stutz.

Von mir aus darf's ruhig "es bitzli meh sii". Nein, natürlich bin ich mehr als zufrieden, wenn's wieder so kommt wie dieses Jahr.

Nur, wenn die Aktie vorher auf über 80 steigt, würde mir das besser gefallen. Seit dem letzten Dividendenabgang hat sich die Aktie nicht mehr erholt. Falls dies weitergeht, hätten wir nach ein paar Jahren Aktien im Depot, die kaum mehr was wert sind. Das ist ja nicht ganz der Sinn einer Dividende. 

Bei mir einfach, gibt's bei Kursschub vor ex-Dividende mehr als die Dividende, wird verkauft, ansonsten nehm ich die Dividende, wie ich es immer mache.

Das funktioniert, wenn man kauft und verkauft.

Ich habe Swiss Re seit ein paar Jahren im Depot und möchte die Position einfach halten. Da liegt mir schon dran, dass die Aktie auch wieder etwas aufholt nach der Dividende. Da die Dividende steuerfrei ist, könnte ich sie natürlich wieder ganz reinvestieren. Dadurch erhöht sich die Anzahl Aktien, aber das ist ein Nullsummenspiel und mein Kapital bleibt sich gleich. Nichts gewonnen, nichts verloren...

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
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Domtom01
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@ khug : Nullsummenspiel?

Wenn du vor ein paar Jahren gekauft hast, vielleicht nicht vor 2009, dann bleib drin. Aus der Nähe betrachtet mag es wie ein Nullsummenspiel aussehen. Aber aus der Distanz einer oder zwei Dekaden wird es sicher gewaltig, vor allem, wenn du die Divis reinvestierst, in SwissRe oder einen andere Divi-Perle (Zinseszins). Bambus sieht man auch nicht wachsen, und doch wächst er Rapide!

Pesche
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Schön wie SwissRe kommt. Schon bald werden wir die 80 sehen.


Wird es wieder 8 Fr Dividende geben????

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Gerard
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Pesche hat am 05.11.2014 - 15:40 folgendes geschrieben:

 

Schön wie SwissRe kommt. Schon bald werden wir die 80 sehen.


Wird es wieder 8 Fr Dividende geben????

Ab 82/83 werde ich über ein Verkauf nachdenken. Wichtig sind 3. Quartalzahlen um sich eine Meinung zu bilden.

Gerard
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Super 9 Mte Zahlen. Analysten übertroffen. Schauen wie die Aktie reagiert. Plus oder Minus

Dilemma
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Swiss Re erzielt im dritten Quartal einen Gewinnsprung

07.11.2014 / 07:38:34


Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat im dritten Quartal 2014 das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich gesteigert und einen Gewinnsprung erzielt. Zum Ergebnis hätten alle Geschäftseinheiten beigetragen, teilt der Rückversicherer am Freitag mit. Vor allem aber habe das starke Ergebnis des Bereichs Property & Casualty (P&C) infolge einer geringeren Belastung durch Naturkatastrophenschäden den deutlichen Gewinnanstieg ermöglicht.


Die in der Berichtsperiode verdienten Prämien und Gebühreneinnahmen stiegen um gut 11% auf 8,31 Mrd USD. Das Konzernergebnis wird mit 1,23 Mrd (VJ 1,07 Mrd), das Ergebnis je Aktie mit 3,59 USD (3,12) in der Vorjahresperiode ausgewiesen.


P&C erzielte so in der Berichtsperiode mit verdienten Prämien von 4,31 Mrd USD (3,95 Mrd) im Vorjahr ein Ergebnis von 842 Mio (784 Mio). Der Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio, CR) lag bei 76,7% und fiel damit um 4,9 Prozentpunkte (PP) besser aus als in der Vergleichsperiode.


Naturkatastrophenschäden hätten die Schaden-Kosten-Satz im dritten Quartal um 3,0 PP geschmälert. In "normalen" Jahren liege der Wert bei 11,8 PP, so eine Präsentation. Darüber hinaus habe die Auflösung von Rückstellungen für Geschäfte aus früheren Jahren die CR mit 2,2 PP positiv beeinflusst. Im Vorjahresquartal betrug dieser Beitrag allerdings 9,0 PP. Bereinigt sei die CR auf 87,7% zu stehen gekommen.


Das Life & Health-Geschäft kam auf Prämien und Gebühreneinnahmen von 2,87 Mrd USD und erwirtschaftete einen Gewinn von 160 Mio. Im Vorjahr waren es 2,45 Mrd bzw. 35 Mio gewesen.


In der Bilanz erreichte das Eigenkapital per Ende September 33,62 Mrd gegenüber 33,6 Mrd zur Jahresmitte bzw. 33,0 Mrd per Ende 2013. Daraus errechnet sich eine EK-Rendite von 14,8% auf Jahresbasis; zum Halbjahr betrug diese 12,6%, im zweiten Quartal 9,7% und im Vorjahresquartal 14,3%


Swiss Re hat mit den Kennzahlen die Vorgaben der Analysten deutlich übertroffen. Das Geschäftsvolumen wurde auf 8,08 Mrd geschätzt, das Reinergebnis auf 920 Mio und die Combined Ratio im P&C-Geschäft auf 88,2%. Das Eigenkapital schliesslich wurde bei 33,99 Mrd erwartet.


Swiss Re sei auf Kurs, die Finanzziele für die Periode 2011 bis 2015 zu erreichen, hiess es weiter. Dies sind eine Eigenkapitalrendite, die die Rendite der 5-jährigen US-Staatsanleihen um 700 Basispunkte übertrifft, sowie ein jährliches Wachstum des Gewinns je Aktie und des ökonomischen Eigenkapitals pro Aktie (plus Dividende) um rund 10%. Auch soll die reguläre Dividende stetig erhöht werden.


rt/ra


 


Good

Aston
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Gerard hat am 07.11.2014 - 07:51 folgendes geschrieben:

Super 9 Mte Zahlen. Analysten übertroffen. Schauen wie die Aktie reagiert. Plus oder Minus

Finde das Ergebnis ebenfalls stark. Also wenn dies heute dem Kurs kein Auftrieb gibt verstehe ich die Börse noch weniger als sonst... Wink

Gerard
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Aston hat am 07.11.2014 - 08:13 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 07.11.2014 - 07:51 folgendes geschrieben:

Super 9 Mte Zahlen. Analysten übertroffen. Schauen wie die Aktie reagiert. Plus oder Minus

Finde das Ergebnis ebenfalls stark. Also wenn dies heute dem Kurs kein Auftrieb gibt verstehe ich die Börse noch weniger als sonst... smiley

Per-Market + 2.11%

khug
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Jetzt könnte die Aktie endlich wieder über 80 steigen und schliesslich ihre negative Jahresperformance ausgleichen. Und eine gute Dividende ist auch so gut wie sicher. Eigenartig, der Press Release von heute morgen sagt nicht zu diesem Thema: http://www.swissre.com/media/news_releases/nr_20141107_q32014.html

 

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Aston
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Gerard hat am 05.11.2014 - 16:13 folgendes geschrieben:

Pesche hat am 05.11.2014 - 15:40 folgendes geschrieben:

 

Schön wie SwissRe kommt. Schon bald werden wir die 80 sehen.

 

Wird es wieder 8 Fr Dividende geben????

Ab 82/83 werde ich über ein Verkauf nachdenken. Wichtig sind 3. Quartalzahlen um sich eine Meinung zu bilden.

Und bleibst du bei deiner Meinung? Bin auch am überlegen ob und zu welchem Kurs ich verkaufe.

Nicht wegen Swiss re selber sondern für mich stellt sich die Frage ob der Gesamtmarkt bis April 2015 (Dividende) positiv mit kleinen Schwankungen bleibt oder nicht.

Gerard
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Aston hat am 07.11.2014 - 09:50 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 05.11.2014 - 16:13 folgendes geschrieben:

Pesche hat am 05.11.2014 - 15:40 folgendes geschrieben:

 

Schön wie SwissRe kommt. Schon bald werden wir die 80 sehen.

 

Wird es wieder 8 Fr Dividende geben????

Ab 82/83 werde ich über ein Verkauf nachdenken. Wichtig sind 3. Quartalzahlen um sich eine Meinung zu bilden.

Und bleibst du bei deiner Meinung? Bin auch am überlegen ob und zu welchem Kurs ich verkaufe.

Nicht wegen Swiss re selber sondern für mich stellt sich die Frage ob der Gesamtmarkt bis April 2015 (Dividende) positiv mit kleinen Schwankungen bleibt oder nicht.

Habe heute 50% gegeben zu 80.50

Die Börse ist jetzt seit 2 Wochen massiv gestiegen. So oder so kaufe ich wieder zu, bei Kursschwäche und noch mehr als ich verkauft habe, da die Dividende FAST auf sicher ist. Fällt der Kurs unter 80 sind dies immerhin 10%.

Aber eben Gewinnmitnahmen tun immer gut.

Gruss.   Gerard

serious
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 @Gerard

... vermutlich kluger Entscheid, bei 80.50 mit 50 % herauszugehen, bis zum Moment sowieso ... Du steigst dann bei 75 wieder ein, wenn er denn kommt?

Swiss Re ist trotz negativen Zukunftsaussichten für die Rückversicherungsbranche in letzter Zeit wieder beachtlich gewachsen, eine Schweizer Rück war doch von der damaligen Potenz her noch ganz was anderes, und dennoch notierte diese in der Börsenbewertung weit höher. Ähnliches stelle ich bei anderen Versicherern fest, im speziellen bei Zurich Insurance / ZURN. Für mich gibt es bisher noch keine logische Erklärung, wieso eine steuerfreie Ausschüttung von CHF 17 (Dividendenrendite 6 Prozent) oder CHF 8 bei SREN (Dividendenrendite steuerfrei 10 Prozent) zu Abgängen führen soll. Eine Erklärung bleibt für mich, das ist die Crux der Finanztitel. Aber wenn ich die Renditen vergleiche, bleibe ich doch sehr gerne bei den Versicherern und weniger bei den Banken. Dort von einem (re)start-up zu sprechen, ist seit sehr langer Zeit schon Illusion. Die Bewertungen bei den Versicherern liegen nahe bei dem, was sie ohnehin schon im Eigenkaptial für die Aktionäre ausweisen ... ich kann das Risiko nicht erkennen, ausser natürlich den Risiken der Branche. Price Earnings von um die 7 erkenne ich je nach Branche als unbedingt kaufenswert ...

Dennoch, ich bleibe der Rendite wegen auf meinen SREN und ZURN sitzen, weil ich bei beiden meine, sie müssten bis zum Windowdressing der Institutionellen sowieso und bis zur Dividendenausschüttung nur eine Richtung verfolgen können. Dass da zwischenzeitlich die Hedger, Fonds (hier ohne Cat-Fonds), Dailytrader und Gerard dazwischenfunken ist auch mir klar.  

 

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

Gerard
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serious hat am 07.11.2014 - 13:19 folgendes geschrieben:

 @Gerard

... vermutlich kluger Entscheid, bei 80.50 mit 50 % herauszugehen, bis zum Moment sowieso ... Du steigst dann bei 75 wieder ein, wenn er denn kommt?

Swiss Re ist trotz negativen Zukunftsaussichten für die Rückversicherungsbranche in letzter Zeit wieder beachtlich gewachsen, eine Schweizer Rück war doch von der damaligen Potenz her noch ganz was anderes, und dennoch notierte diese in der Börsenbewertung weit höher. Ähnliches stelle ich bei anderen Versicherern fest, im speziellen bei Zurich Insurance / ZURN. Für mich gibt es bisher noch keine logische Erklärung, wieso eine steuerfreie Ausschüttung von CHF 17 (Dividendenrendite 6 Prozent) oder CHF 8 bei SREN (Dividendenrendite steuerfrei 10 Prozent) zu Abgängen führen soll. Eine Erklärung bleibt für mich, das ist die Crux der Finanztitel. Aber wenn ich die Renditen vergleiche, bleibe ich doch sehr gerne bei den Versicherern und weniger bei den Banken. Dort von einem (re)start-up zu sprechen, ist seit sehr langer Zeit schon Illusion. Die Bewertungen bei den Versicherern liegen nahe bei dem, was sie ohnehin schon im Eigenkaptial für die Aktionäre ausweisen ... ich kann das Risiko nicht erkennen, ausser natürlich den Risiken der Branche. Price Earnings von um die 7 erkenne ich je nach Branche als unbedingt kaufenswert ...

Dennoch, ich bleibe der Rendite wegen auf meinen SREN und ZURN sitzen, weil ich bei beiden meine, sie müssten bis zum Windowdressing der Institutionellen sowieso und bis zur Dividendenausschüttung nur eine Richtung verfolgen können. Dass da zwischenzeitlich die Hedger, Fonds (hier ohne Cat-Fonds), Dailytrader und Gerard dazwischenfunken ist auch mir klar.  

 

Ich werde höchstwahrscheinlich schon eher als bei 75 wieder einsteigen, da ich an 8 Stutz Dividende glaube, nach heutigen Zahlen vielleicht noch mehr. 

Ich hatte mein Bestand bei 74.60, diese habe ich noch. Bei Korrektur im Oktober habe ich die gleiche Anzahl gekauft bei 70 und diese habe ich heute gegeben zu 80.50. immerhin höher als die 8 Fr Dividende, nichts logischer. 

Ab 78 kaufe ich wieder gestaffelt. Dieses Jahr muss ich sagen, war für mich bis jetzt SREN eine Himmelsaktie, inklusive Dividende im Frühling. Eigentlich wie immer, ein bis zweimal handeln + Dividende.

Gruss.    Gerard

Pesche
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Aston hat am 07.11.2014 - 09:50 folgendes geschrieben:



Gerard hat am 05.11.2014 - 16:13 folgendes geschrieben:



Pesche hat am 05.11.2014 - 15:40 folgendes geschrieben:



 


Schön wie SwissRe kommt. Schon bald werden wir die 80 sehen.


 


Wird es wieder 8 Fr Dividende geben????


Ab 82/83 werde ich über ein Verkauf nachdenken. Wichtig sind 3. Quartalzahlen um sich eine Meinung zu bilden.


Und bleibst du bei deiner Meinung? Bin auch am überlegen ob und zu welchem Kurs ich verkaufe.


Nicht wegen Swiss re selber sondern für mich stellt sich die Frage ob der Gesamtmarkt bis April 2015 (Dividende) positiv mit kleinen Schwankungen bleibt oder nicht.


Ich bleibe dabei. Ich glaube, dass SwissRe noch einiges zu bieten hat.


100 Stutz sollten drin liegen.


SwissRe muss doch etwas machen mit den Reserven......


Möglich wäre eine Übernahme im grossen Stil.


Nicht gerade die MunchRe aber doch etwas in diesem Stil

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

serious
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Pesche hat am 09.11.2014 - 18:36 folgendes geschrieben:

 


Ich bleibe dabei. Ich glaube, dass SwissRe noch einiges zu bieten hat.


100 Stutz sollten drin liegen.


SwissRe muss doch etwas machen mit den Reserven......


Möglich wäre eine Übernahme im grossen Stil.


Nicht gerade die MunchRe aber doch etwas in diesem Stil

Wie wäre es mit einem Erstversicherer?

An die weitere Performance von SwissRe glaube ich schon sehr lange, und das trotz CatBonds usw.

 

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