Minarett Initiative

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fritz.
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Das Schächtverbot ist das einzige oben genannte Verbot das Sinn macht. Es verstösst gegen das Tierschutzgesetz. Tiere zu quälen, nur weil das mal einer in ein Buch geschrieben hat, finde ich nicht gut.

Gruss

fritz

T15
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ich will kurz anmerken das die Türkei bei mir einige negativen punkte erntet in der Woche :evil:

Türkei will ja in die EU. die Christen sind in der Türkei nicht wirklich willkommen wenn man hört von verfolgung und inhaftierung... und genau der Präsident dieses Landes wirft der Schweiz intoleranz vor...

da frag ich mich schon einwenig...

Quote:

Nichtmuslime in Mekka

Nichtmuslimen ist das Betreten der heiligen Stadt strengstens verboten.

ich glaub allen muslimen ziel ist es einmal im leben in diese stadt zu gehen (bitte um korrektur wenn ich was falsches schreibe)

jetzt frag ich mich auch warum darf kein Christlicher in diese stadt gehen?

oder anderst warum soll ich jetzt hier keinen vergleich ziehen... auch die 400'000 muslime in der schweiz sollen ja mal nach mekka pilgern?

ich will das verbot nicht rechtfertigen... aber es soll mir ein moslem erklären warum ich nicht in seine heilige stadt gehen darf!?!?

ich versuch immer wieder zu lernen... also bitte mich jetzt nicht als böse abstempeln Wink

Elias
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Jugend

contra

Kompetenz

Einige Beiträge zum Thema Minarett

http://www.daserste.de/HaraldSchmidt/letztesendung.asp

Video verfügbar bis zum 11.12.2009

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

fritz.
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T15 wrote:

Türkei will ja in die EU. die Christen sind in der Türkei nicht wirklich willkommen wenn man hört von verfolgung und inhaftierung... und genau der Präsident dieses Landes wirft der Schweiz intoleranz vor...

So ist es, jeder wirft dem anderen Intoleranz vor, obwohl er selber intolerant ist. Wir Schweizer hatten jetzt die Chance, dies besser zu machen und mehr Toleranz zu zeigen, aber wir haben sie nicht genutzt. Wir treiben lieber die gleichen Kindergartenspiele wie die meisten anderen auch.

Ausserdem suchen wir uns immer die schlechten Beispiele raus, um unsere Intoleranz zu rechtfertigen. Ich habe in den letzten Monaten hier einige positive Beispiele gebracht, aber die haben niemanden interessiert.

T15 wrote:

ich will das verbot nicht rechtfertigen... aber es soll mir ein moslem erklären warum ich nicht in seine heilige stadt gehen darf!?!?

Es gibt in fast jeder Religion gewisse Orte, die für Andersgläubige tabu sind.

Es gibt z.B. Hindutempel, die einen reservierten Bereich haben, den nur Hindus betreten dürfen und einen noch reservierteren Bereich, wo nur Hindu-Priester Zutritt haben.

Ich glaube, es gibt auch im Vatikan Bereiche, die nicht für jeden zugänglich sind (damit meine ich nicht das Schlafzimmer des Papstes, dort ist ja klar, dass nicht jeder rein darf).

Und so ist eben in Mekka die ganze Stadt nur für Moslems zugänglich.

Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei dahingestellt, ich würde mir das gerne mal ansehen, aber es geht eben nicht. Ich bin aber so tolerant und akzeptiere das, es schadet mir ja nicht.

T15 wrote:

ich versuch immer wieder zu lernen... also bitte mich jetzt nicht als böse abstempeln Wink

Da bist du ja schon auf dem richtigen Weg. Leider muss ich feststellen, dass dieses Thema für viele Leute tabu ist und sie absolut nichts lernen wollen.

Wir sollen Brücken bauen und nicht Gräben buddeln. Leider haben wir letzten Sonntag den schon beachtlichen Graben noch vergrössert. Jetzt braucht es viel grössere Anstrengungen, um eine standhafte Brücke zu bauen.

Gruss

fritz

fritz.
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T15 wrote:

ich will kurz anmerken das die Türkei bei mir einige negativen punkte erntet in der Woche :evil:

Das ist eine Verallgemeinerung, es sind nicht alle Türken für diese negativen Punkte verantwortlich.

Meine Webseite wurde vor ein paar Tagen von türkischen Hackern gehackt. Dafür kann ich aber nicht die ganze Türkei verantwortlich machen.

Es könnte aber auch sein, dass es die Gegenseite war, die die Türken an den Pranger stellen will. Diese islamischen Internet-Terroristen hatten eigentlich keinen Grund, genau meine Seite zu hacken, da ich ja zum Thema Minarette auf ihrer Seite stand. Wahrscheinlich haben sie sich pauschal ein paar Schweizer Firmen ausgewählt, deren Seiten ungenügend geschützt waren.

Den ganzen Ärger nur wegen einer sinnlosen Initiative. Aber klar, wer Hass sät, muss auch damit rechnen, dass Hass zurückkommt. Die Initianten freuen sich drüber, denn jetzt haben sie eine Bestätigung, wie böse diese Türken sind.

Gruss

fritz

Kruger
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Ich bekomme langsam wirklich Kopfweh von den Leuten, die den "Ja-Stimmern" Intoleranz vorwerfen. Solche Leute sind selber intollerant, denn immerhin würden wahrscheinlich 90% der europäischen Staaten gleich entscheiden wenn das Volk abstimmen würde. Also könnte ich behaupten, die "Nein-Stimmer" seien intollerant gegenüber der europäischen Mehrheit!

T15
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fritz wrote:

T15 wrote:
ich will kurz anmerken das die Türkei bei mir einige negativen punkte erntet in der Woche :evil:

Das ist eine Verallgemeinerung, es sind nicht alle Türken für diese negativen Punkte verantwortlich.

ja sorry... ich wollte sagen die türkische regierung bzw. der regierungschef Wink

sonst wären wir wieder bei "alli i ein topf werfe" das wollt ich nicht!!!

ich find es hier extrem:

http://www.bild.de/BILD/politik/2009/12/04/nach-dem-schweizer-minarett-v...

über 1/4 mio stimmen und 82% derselben meinung wie die schweiz :shock:

weico
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Ein Verbot der islamischen Symbole würde die Integration der Muslime fördern...

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-47/artikel-2009-47-editorial-minar...

weico

Elias
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weico wrote:

Ein Verbot der islamischen Symbole würde die Integration der Muslime fördern...

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-47/artikel-2009-47-editorial-minar...

Ach der Roger..... mit dem hat man sein KREUZ.

Er kam 2007 in die Negativschlagzeilen, weil er seinen eigenen Wikipedia-Artikel zu seinen Gunsten umschrieb.

Quote:

Unser direktdemokratischer Rechtsstaat setzt Anerkennung und Beteiligung voraus. Beteiligung wiederum erfordert die Bereitschaft, eigene Traditionen und Werte aufzugeben, sofern sie den Grundwerten des Gastgeberlands widersprechen. Wenn die ohnehin schwer integrierbaren Muslime auf ihren Minaretten bestehen, unterstreichen sie dadurch ihre politische Absicht, auf Schweizer Boden ihre eigene Kultur exklusiver und sichtbarer auszuleben. Niemand, der sich wirklich integrieren will, beharrt auf Symbolen, die ihn von der Leitkultur abgrenzen. Niemand, der wirklich integrieren will, erlaubt Symbole, die für eine Kultur stehen, die mit der eigenen Kultur nicht vereinbar ist. Wer Minarette verbietet, fördert die Integration der Muslime.

In den grossen Städten, wo es Moscheen gibt, wurde die Abstimmung abgelehnt, wohl auch darum, weil man mit der Situation vertraut ist und keine Probleme damit hat. Dort wo es keine gibt und somit auch keine Minarette gebaut werden, wurde sie angenommen.

Grundwerte:

Kennt jemand alle Grundwerte der Schweiz?

Was mit gerade so in den Sinn gekommen ist:

Neutralität, Freiheit, direkte Demokratie, Gerechtigkeit, Gleichheit, Solidarität, Toleranz, Religionsfreiheit, politische Stabilität, Minderheitenschutz, Artenschutz, Landwirtschaftsschutz, Subventionen, biologischer Anbau, biometrische Pässe, Abfall trennen, Hochpreisinsel, Bankgeheimnis, Steuerhinterziehung

weitere?

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weico
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Elias wrote:

In den grossen Städten, wo es Moscheen gibt,wurde die Abstimmung abgelehnt, wohl auch darum, weil man mit der Situation vertraut ist und keine Probleme damit hat.

..oder einfach weil dort (noch) eine links-grüne (Integrations)Politik vorherrscht,ein Grossteil der "Schweizer mit Migrationshintergrund" lebt und man die islamische Kundschaft (Genf) nicht "vergraulen" wollte.. Lol

Noch ein wenig Satire:

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-49/artikel-2009-49-thiel-ueli-und-...

weico

cerberus
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weico wrote:

... Noch ein wenig Satire:

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-49/artikel-2009-49-thiel-ueli-und-...

Super. Grosses Kompliment an Andreas Thiel.

Jetzt fehlen nur noch die passenden Karrikaturen zur Minarett Initiative ...

Wie bitte, keine Karrikaturen? ...

"Allah auf dem Minarett" oder so ähnlich ...

möchte sich denn keiner der Minarett-Befürworter als Karrikaturist versuchen? ...

das ist aber sowas von schade ...

wieso nicht? ...

aha ...

Hier noch ein Zitat. Nur für die Minarett-Befürworter. Die Minarett-Gegner machen das ja bereits.

"Allah appelliert im Koran ständig an die Gläubigen, doch nachzudenken, zu reflektieren, den Verstand zu gebrauchen." (Murad Wilfried Hofmann)

Jeder der glaubt, dass die Börse nur noch steigen kann, ist entweder verrückt oder ein Bulle.

fritz.
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Ramschpapierhaendler wrote:

Nach dieser Definition wären ja alle irgendwie intolerant solange sie nicht alle gleicher Meinung sind. Es ist aber wichtig, dass andere Meinungen in einer Diskussion möglich sind und respektiert werden.

Genau. Es gibt hier jede Menge Leute, welche die Begriffe Demokratie, Gerechtigkeit und Toleranz nicht richtig unterscheiden können. Das eine hat wenig mit dem anderen zu tun.

Nicht jeder, der gerecht ist, denkt auch demokratisch, und umgekehrt auch nicht. Eine Ungerechtigkeit wird nicht dadurch gerecht, dass sie von der Mehrheit unterstützt wird.

Aktuelles Beispiel: Die Schweiz hat sich auf demokratische Art und Weise gegen Toleranz und gegen Gerechtigkeit entschieden. In einer direkten Demokratie muss das so akzeptiert werden.

Das zeigt aber auch, dass die direkte Demokratie seine Schwächen hat. In vielen Ländern wäre eine direkte Demokratie gar nicht möglich, weil die sonst zuerst alle Steuern abschaffen würden, etc.

In der Schweiz sind wir ein ganzes Stück weiter. Trotzdem kennt sich nicht jeder Schweizer auf jedem Gebiet aus.

Es gibt manchmal Abstimmungen, bei denen ich weiss, dass ich selber nicht kompetent genug bin, zu entscheiden, was besser ist. Entweder lege ich dann einen leeren Zettel rein oder vertraue der Meinung der Spezialisten.

In Gesprächen zu dieser Initiative habe ich festgestellt, dass viele Leute Ja gestimmt haben, die keine Ahnung hatten, worum es geht und nicht mal wussten, dass damit die Verfassung geändert wird.

Gruss

fritz

Elias
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Angstmacher»-Kampagnen der SVP

weico wrote:

Noch ein wenig Satire:

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-49/artikel-2009-49-thiel-ueli-und-...

Etwas mehr Satire von Jon Stewart

http://www.20min.ch/news/dossier/minarett/story/US-Satiriker-laestert-ue...

Quote:

US-Satiriker lästert über Minarett-Verbot

Jon Stewart ist Amerikas schärfster TV-Satiriker. Letzte Woche nahm er das Minarett-Verbot aufs Korn – und liess die Schweiz nicht gut aussehen

.... nun bekam auch die Schweiz ihr Fett weg. In der Sendung vom 3. Dezember kommentierte Stewart das Ja zur Minarettverbots-Initiative. «Wie kann ein Land, dass für seine Neutralität bekannt ist, eine derart aggressive Entscheidung treffen?» fragte sich Stewart und liess als Antwort einige «Angstmacher»-Kampagnen der SVP Revue passieren. Auch Adolf Hitler und die Ricola-Werbung kamen zum Zug, und schliesslich musste sich Peter Maurer, Leiter der Schweizer UNO-Mission in New York, einem Lackmus-Test in Sachen Neutralität unterziehen.

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wildhund
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fritz wrote:

Nicht jeder, der gerecht ist, denkt auch demokratisch, und umgekehrt auch nicht. Eine Ungerechtigkeit wird nicht dadurch gerecht, dass sie von der Mehrheit unterstützt wird.

Aktuelles Beispiel: Die Schweiz hat sich auf demokratische Art und Weise gegen Toleranz und gegen Gerechtigkeit entschieden. In einer direkten Demokratie muss das so akzeptiert werden.

Deine Grundaussage unterstütze ich, doch die Frage ist: Wer entscheidet, was Gerecht ist? DU?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

Elias
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wildhund wrote:

Wer entscheidet, was Gerecht ist? DU?

Ein Indikator dafür:

Ist ein Resultat/Vetrag für alle davon betroffenen Parteien gerecht, sind alle zufrieden und es gibt keine Diskussionen.

Bei einem Kompromiss sind alle Parteien gleich unzufrieden.

Philosophisch:

Quote:

Gerechtigkeit

Der Begriff der Gerechtigkeit bezeichnet einen idealen Zustand des sozialen Miteinanders, in dem es einen angemessenen, unparteilichen und einforderbaren Ausgleich der Interessen und der Verteilung von Gütern und Chancen zwischen den beteiligten Personen oder Gruppen gibt.

Gerechtigkeit wird weltweit als Grundnorm menschlichen Zusammenlebens betrachtet; daher berufen sich in allen Staaten Gesetzgebung und Rechtsprechung auf sie. Sie ist in der Ethik, in der Rechts- und Sozialphilosophie sowie in der Moraltheologie ein zentrales Thema bei der Suche nach moralischen und rechtlichen Maßstäben und für die Bewertung sozialer Verhältnisse.

Nach Platons Verständnis ist Gerechtigkeit eine innere Einstellung. Sie ist für ihn die herausragende Tugend (Kardinaltugend), der entsprechend jeder das tut, was seine Aufgabe ist, und die drei Seelenteile des Menschen (das Begehrende, das Muthafte und das Vernünftige) im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Aristoteles und Thomas von Aquin betonten hingegen, dass Gerechtigkeit nicht nur eine Tugend, sondern stets in Bezug auf andere zu denken sei. Handlungen wie Wohltätigkeit, Barmherzigkeit, Dankbarkeit oder Karitas gehen über den Bereich der Gerechtigkeit hinaus.

In den neueren Gerechtigkeitstheorien stehen sich Egalitarismus, Libertarismus und Kommunitarismus als Grundpositionen gegenüber.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeit

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wildhund
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Wenn ich das so verstehe, dann ist das Minarett-Verbot gerecht:

Irgendwie sind ja trotzdem alle Parteien unzufrieden = gerecht!

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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fritz.
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wildhund wrote:

Deine Grundaussage unterstütze ich, doch die Frage ist: Wer entscheidet, was Gerecht ist? DU?

Gerecht ist, wenn für alle vergleichbaren Personen die gleichen Massstäbe gelten.

Wenn du grüne Socken tragen darfst, dann will ich blaue tragen dürfen. Wenn die einen eckige Türmchen bauen dürfen, dann sollen die anderen auch runde Türmchen bauen dürfen.

Gruss

fritz

scaphilo
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Ich misch mich jetzt auch mal in diese Debatte:

Meiner Meinung nach sollte man man eine neue Initiative gestartet werden: Jedes Gebäude mit einem religiösen Symbol bedarf eine Abstimmung in der Gemeinde. Egal welche Religion. 50% der Bevölkerung müssen dem Bau zustimmen. Das wäre gerecht. Und das üerrumpelt keine kleinen Landgemeinden. Ich glaube in der heutigen Zeit sind Kompromisslösungen etwas abhanden gekommen. Immer muss es polarisierend sein das nervt mich ganz gewaltig.

Es ist einfach Sau dämlich wenn man Minarette generell erlaubt, genau gleich dämlich ist es sie generell zu verbieten. Ich verstehe aber den Volksentscheid. Es gibt anscheinend mehr Gemeinden die das Minarett nicht möchten, also solle es da auch keine geben.

Und was noch viel dümmer ist, ist die direkte Demokratie zu beschneiden oder zu bevormunden. Das Volk entscheidet und dieser Entscheid muss akzeptiert werden. Da gibt es nichts zu rütteln. Bietet dem Volk einen bessern Vorschlag und es wird sich wieder entscheiden. Offensichtlich ist das Volk nicht dafür dass Minarette einfach so gebaut werden dürfen.

Elias
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wildhund wrote:

Wenn ich das so verstehe, dann ist das Minarett-Verbot gerecht:

Irgendwie sind ja trotzdem alle Parteien unzufrieden = gerecht!

nein, hast du nicht verstanden.

Elias wrote:

Bei einem Kompromiss sind alle Parteien gleich unzufrieden.

Einige freuen sich in zweites Loch ins Gesäss und sind voller Häme.

vae victis!

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wildhund
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Eben und wenn ich keinen Turm in Garten bauen darf, dann sollen auch die anderen keinen Turm bauen dürfen. Du hast recht, ist absolut gerecht.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



Mache was Du willst, aber mach es richtig!

fritz.
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wildhund wrote:

Eben und wenn ich keinen Turm in Garten bauen darf, dann sollen auch die anderen keinen Turm bauen dürfen. Du hast recht, ist absolut gerecht.

Du darfst aber (nach Verfassung), solange der Turm kein Minarett ist. Wo der Unterschied ist, das soll dir der Schlüer erzählen.

Gruss

fritz

wildhund
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Ehrlich gesagt, ich finde es mega amusant, wie sich so viele? oder wenige? über das Thema aufregen können, als sei diese Entscheid fast der Untergang der Welt.

Ich gehe mal davon aus, dass jeder schon mal Entscheide akzeptieren musste, mit denen er nicht einverstanden war. Ich aber davon aus, dass dann die meisten beim Chef nicht auf Ungerechtigkeit geklagt haben.

Grundsätzlich ist es doch so, wenn die Mehrheit etwas für gut befindet, sollte es doch gut sein. Zumal unsere Nachbarsvölker bei einer Umfrage dies ebenfalls noch für gut befindet, sind wir ja sogar europafähig, obwohl ich einem EU-Beitritt sehr kritsch gegenüber stehen würde.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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Pegasus
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Muslime in der Schweiz !

@wildhund & fritz,

- Rechtsgleichheit ?

Wir sind hier Gastgeber in einem (noch) christlich geprägten Abendlande, wenn ein Gast freiwillig hierher zieht, hat er sich als solcher zu verhalten, nämlich die einheimische Kultur zu respektieren.

Der islamische Wahlhabismus trennt die Menschen aber in Gläubige und Ungläubige. Auch hier in der Schweiz wird in Moscheen das teils gepredigt.

- danach seid Ihr Wildhund & fritz "Ungläubige". Verliebt sich ein Sohn von Euch in eine Muslimin, kann er sie nicht heiraten, es sei den er konvertiert als MUSLIM.

- man sollte wissen, wofür man sich einsetzt, hier eine INFO;

FÜRBITTEN FÜR KÄMPFENDE BRÜDER

"Für den Geist in den Moscheen interessierte sich auch das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Die Bundesbeamten beauftragten vor einiger Zeit Schweizer Religionsforscher mit einer Studie, in der die Einstellungen der hiesigen Imame erforscht werden sollten. Ausserdem sollten das Rekrutierungspotential und mögliche Schweizer Ableger der Muslimbruderschaft untersucht werden, einer der einflussreichsten islamisch-fundamentalistischen Bewegungen im Nahen Osten. Zu welchem Ergebnis kam die Studie? Das ist bis heute geheim. «Sie wurde gemäss den Bestimmungen für sensible Informationen klassifiziert», erklärt Sebastian Hueber, stellvertretender Chef Kommunikation VBS.

Bei solch einem Sachverhalt müssen wir Schweizer uns doch fragen; Was wird uns hier vorenthalten und warum ?

"Der Gebetsraum ist zum Bersten voll an diesem Freitagnachmittag im islamischen Zentrum an der Rue de lIndustrie in Freiburg. Es ist das Ende des Ramadans, ein für Muslime besonders wichtiger Tag. «Allahu akbar»: Allah ist am grössten, es gibt nichts Grösseres als Allah. Der Imam intoniert das rituelle, arabische Gebet. Die gute Hundertschaft Gläubige kniet nieder und berührt mit der Stirn den Boden. Nach dem Gebet folgt die Freitagspredigt. «Seid fromm, folgt den Vorschriften Allahs, trinkt keinen Alkohol, bleibt den Frauen fern», beschwört der Vorbeter seine Gemeinde. Dann folgen Fürbitten für «die kämpfenden Brüder in Tschetschenien, in Afghanistan, im Irak und in Palästina», und «möge Allah die Feinde des Islams bestrafen». Der junge Imam übernimmt seine Rolle ehrenamtlich, wie er später im Gespräch mitteilt.

Er ist in Libyen aufgewachsen, wohnt seit mehreren Jahren im Kanton Freiburg als Asylbewerber und lebt von der Sozialhilfe."

SICH INFORMIEREN IST ALLES;

Quelle;

http://www.beobachter.ch/justiz-behoerde/artikel/islam_im-namen-allahs/

:roll:

.

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde, so gibt es keine Situation, in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

Elias
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Minarett Initiative

wildhund wrote:

Ehrlich gesagt, ich finde es mega amusant, wie sich so viele? oder wenige? über das Thema aufregen können, als sei diese Entscheid fast der Untergang der Welt.

Ich gehe mal davon aus, dass jeder schon mal Entscheide akzeptieren musste, mit denen er nicht einverstanden war. Ich aber davon aus, dass dann die meisten beim Chef nicht auf Ungerechtigkeit geklagt haben

Ja es ist wirklich zum Lachen

Keines der angesprochenen Probleme wird mit dem Bauverbot gelöst.

Zum Totlachen:

Die SVP liefert sich die Munition gleich selber: Man kann weiterhin über die nicht gelösten Probleme jammern und die Schuld den anderen zuschieben.

Der Chef:

Das ist jetzt der Witz des Tages.

Es ist noch nicht lange her, als sich einer fürchterlich verospelt hat und einige Klugscheisser hier im Forum der Firma und ihren Angestellten den Untergang gewünscht hat.

Pegasus wrote:

@wildhund & fritz,

- Rechtsgleichheit ?

Wir sind hier Gastgeber in einem (noch) christlich geprägten Abendlande, wenn ein Gast freiwillig hierher zieht, hat er sich als solcher zu verhalten, nämlich die einheimische Kultur zu respektieren.

Der islamische Wahlhabismus trennt die Menschen aber in Gläubige und Ungläubige. Auch hier in der Schweiz wird in Moscheen das teils gepredigt.

- danach seid Ihr Wildhund & fritz "Ungläubige". Verliebt sich ein Sohn von Euch in eine Muslimin, kann er sie nicht heiraten, es sei den er konvertiert als MUSLIM.

- man sollte wissen, wofür man sich einsetzt, hier eine INFO;

Das wird durch das Bauverbot auch nicht gelöst.

Egal ob man den Entscheid akzeptiert oder nicht:

Kein Problem wurde/wird gelöst.

Wem nützt das? Der SVP

Sie kann weiterhin auf die ungelösten Probleme hinweisen und auf Stimmenfang gehen.

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arunachala
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leute, ob dieser diskussionen bekomme ich grosse lust zum islam zu konvertieren.

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

weico
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Heute geht das RTL-Magazin (RTL 22.15 Uhr) mal auf "Kirchturmsuche" in der Türkei und schaut wie es um die Toleranz und Religionsfreiheit in islamischen Ländern bestellt ist... :oops:

http://www.rtl.de/cms/information/rtl_extra/extra_ueberblick.html?tc_r=r...

weico

mach3
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könnte man noch schauen, merci für den tipp

Frischling
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@weico ähm.. wir haben über ein CH-Gesetz abgestimmt. Und sonst könnte ja die Rechte Ecke einmal Amnesty International unterstützen oder ähnliche Organisationen.

Mephist0pheles
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Naja, was ich immer noch betonen muss meinerseits, dass es ja zwar um so etwas simples wie ein Bauverbot gegangen ist bei der Abstimmung.

Aber Genauso, wie das Koloseum, eine Kirche, eine Moschee, ein Tempel oder der Reichstag Gebäude sind, haben sie auch jedes eine bestimmte Bedeutung und stehen für gewisse Wert, die einige vieleicht gut, andere aber schlecht finden können.

Wichtig ist hier auch, was mit diesen Gebäuden verknüpft werden soll. Was bedeuten sie? Welche Werte stellen sie dar? Sind sie "westlich- integriert" oder nicht?

Ich habe meine Antworten bereits ein paar Seiten vorher gegeben, aber ich möchte nochmals betonen, dass es neben der "Bauverordnung" auch noch um einen Hintergrund geht, der mit Symbolik viel zu tun hat.

Ich mache jetzt einmal ein Beispiel zur Veranschaulichung. Natürlich ist ein Minarett nicht mit einem KZ zu vergleichen. Es dient lediglich als Beispiel zur Vveranschaulichung.

Nehmen wir an, ein Land baut Konzentrationslager. Es ist aber nicht klar wofür diese Gut sind und wieso die gebraucht werden. Schliesslich haben wir Gefängnisse etc. Soll es ein Museum werden? Ein Hotel? Oder gar etwas schlimmeres? Die Bevölkerung weiss es nicht genau und stimmt dagegen.

Die Befürworter eines Verbots haben ihre Befürchtungen

Die Gegner haben sie nicht.

Natürlich ist es zu verachten, dass sich die SVP nun international in Szene setzt und irgendwelche wahnwitzigen Forderungen stellt. Halbwegs selbständig denkende Menschen sollten kühlen Kopf bewahren und vernünftig argumentieren.

Es gibt Argumente dafür und Argumente dagegen.

Diese Werte und Integrationsdiskussion muss nur geführt werden, weil man sich uneinig ist bezüglich der Symbolik die dieses Minarett hat oder nicht hat.

Deshalb müssen alle Probleme die mit mit dem Symbol einhergehen nun diskutiert werden, oder es muss bewiesen werden, dass es wirklich nur ein Bauwerk ist.

Entweder man löst dieses Problem bei seinen Wurzeln, oder man macht noch 100000 weitere Abstimmungen über Burkas, Scharia usw. tata.

Probleme werden dann nicht gelöst. Wenn man aber einfach etwas baut, dann werden sie auch nicht gelöst. Höchstens hinausgezögert oder verdrängt. Vieleicht geht alles gut und die nächsten Paar hundert Jahre läuft alles glatt, es kann aber auch anders kommen. Die Ungewissheit führt zu Angst.

Es wurden schon zwei gute Schritte unternommen, die mich in meiner Haltung verstärken.

Laut der schweizer Presse möchte man in der Schweiz nun eine muslimische Partei gründen.

Und es wurde eine Gegeninitiative eingeleitet.

Das find ich toll !

Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit

Elias
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weico wrote:

Heute geht das RTL-Magazin (RTL 22.15 Uhr) mal auf "Kirchturmsuche" in der Türkei und schaut wie es um die Toleranz und Religionsfreiheit in islamischen Ländern bestellt ist... :oops:

:oops: Auch dieses Problem wird durch das Bauverbot nicht gelöst. :oops:

Quote:

Mehr Rechte für Christen in der Türkei

Die islamische AKP machts möglich

In der Kirche des heiligen Sankt Nikolaus, wo der Weihnachtsmann höchstselbst im vierten Jahrhundert als Bischof amtete, wird am heutigen «Samichlaus»-Tag eine Messe zelebriert. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn die Kirche liegt in der türkischen Stadt Demre – und die kemalistische Türkei mit ihrer laizistischen Haltung hat der Religionsfreiheit lange enge Grenzen setzt.

Jahrzehntelang durfte das Patriarchat von Konstantinopel die historische Nikolaus-Kirche nicht nutzen, nachdem die türkischen Behörden sie zum Museum erklärt hatten. Dass man zu Ehren von Nikolaus am 6. Dezember nun wieder eine Messe in seiner eigenen Kirche lesen darf, ist ausgerechnet der islamischen AKP-Regierung von Recep Tayyip Erdogan zu verdanken, die auch für andere Verbesserungen der Rechte der christlichen Minderheiten verantwortlich ist.

Erst seit dem Regierungsantritt der AKP dürfen überhaupt wieder Kirchen gebaut werden in der Türkei. Das Gesetz sah bis dahin nur Baugenehmigungen für «Moscheen» vor. Dieser Begriff wurde im Jahr 2003 durch das Wort «Gotteshaus» ersetzt, wodurch der Kirchenbau zumindest theoretisch wieder möglich wurde. Allerdings ist ein Mangel von Kirchenbauten nicht das grösste Problem der türkischen Christen, im Gegenteil:

Tausende Kirchen in ganz Anatolien verfallen ungenutzt, weil es schon längst keine Gemeinden mehr dort gibt. Durch die Massaker an den Armeniern von 1915, den Bevölkerungsaustausch mit Griechenland von 1924 und die Ausgrenzung der nicht muslimischen Minderheiten wegen der nationalistischen Staatsideologie ist die Zahl der Christen in der Türkei im letzten Jahrhundert dramatisch geschrumpft: von mehreren Millionen auf kaum mehr als 100 000.

Jahrtausendealte Kirchen wurden vom türkischen Staat seit den Siebzigerjahren enteignet. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte diese Enteignungen für widerrechtlich. Gesetzliche Verbesserungen zum Schutz des kirchlichen Eigentums und zur Rückgabe des enteigneten Besitzes werden von der kemalistischen Opposition blockiert.

http://www.sonntagszeitung.ch/fokus/artikel-detailseite/?newsid=110564

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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