Gold

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Elias
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Die UBS sieht den Goldkurs 2014 bei 1050 US-Dollar

Im Gegensatz zur Strategie des Fed dürfte sich die Währungspolitik der Schweizerischen Nationalbank SNB nicht verändern. Keiner der Experten rechnet ernsthaft damit, dass die SNB bereits im kommenden Jahr die Untergrenze von 1.20 Franken zum Euro aufgeben wird. Selbst wenn die Zinsen leicht steigen und sich die Lage im Euroraum stabilisiert, wird die SNB im nächsten Jahr wohl noch nicht reagieren.

Das Tapering und der erwartete Zinsanstieg in den USA, Europa und der Schweiz sprechen eindeutig gegen einen Boom der Anleihenmärkte, Edelmetalle und Rohstoffe. Bei Gold rät derzeit fast niemand zum Kauf. Der Preis fiel 2013 um rund 30 Prozent und liegt derzeit bei rund 1217 US-Dollar. Die UBS sieht eine Fortsetzung der Talfahrt bis hinab auf ein Preisniveau von lediglich 1050 US-Dollar.

http://www.sonntagszeitung.ch/wirtschaft/artikel-detailseite/?newsid=270589

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Benjamin Franklin

weico
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Elias hat am 30.12.2013 - 09:40 folgendes geschrieben:


Briten bekommen Geld aus Plastik

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/bargeld/briten-bekommen-geld-aus-plas...

der "Schlusssatz" im Link ist zwar treffend..:

"Was die britischen Verbraucher von den Plastikgeldscheinen halten, ist bislang unklar. Die entscheidende Frage wird sein: Wie gut passen die Banknoten ins Portemonnaie?"

 

..aber der "Schlusssatz" im "Tagi" ist für die meisten (auch für Goldbugs) wohl zutreffender....:

Für sie ist nicht so wichtig, aus welchem Material ihr Pfund gefertigt ist. Sondern ob sie noch genug davon in der Tasche haben, wenn der Geldhahn überall zugedreht wird.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Die-Banknote-aus-Plastik/sto...

 

weico

 

Elias
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Gold-Glanz verblasst im 2013

Die als sicher geltende Gold-Anlage hat 2013 besonders stark enttäuscht. Für 2014 sind die Prognosen gemischt.

Der Rückgang des Goldpreises lag nur zum Teil an der in den Hintergrund gerückten Euro-Schuldenkrise. Vielmehr sorgten die Aussicht auf steigende Renditen am US-Kreditmarkt und die Hausse an den Aktienmärkten für eine Abkehr der großen institutionellen Investoren vom Gold.

Im großen Stil trennten sie sich von den Gold-ETFs. Die Bestände des weltgrößten Gold-ETF-Fonds SPDR Gold Trust fielen auf das niedrigsten Niveau seit 2009. Dies drückte auch den Preis für die Feinunze um 28 Prozent auf rund 1204 Dollar. Das ist nicht nur der erste Jahresverlust seit 13 Jahren, sondern auch der größte in mehr als drei Jahrzehnten.

Dabei hatte es für das gelbe Metall so gut ausgesehen. Denn angesichts der Geldflut durch die Notenbank galt Gold als sicherer Inflationsschutz. Dies hatte noch 2011 den Preis auf ein Rekordniveau von mehr als 1900 Dollar getrieben. Auch für 2013 waren die meisten Analysten zuversichtlich gewesen. Einige hatten Preise von über 2000 Dollar prognostiziert.

Für 2014 sind die Prognosen gemischt.

"Der Goldpreis dürfte sich vom historischen Einbruch in diesem Jahr erholen und im Jahr 2014 moderat steigen", schreiben die Analysten der Commerzbank in ihrem Ausblick. Die Investmentnachfrage sollte sich allmählich beleben. Dies spreche zusammen mit der robusten Nachfrage aus Asien für einen Anstieg des Goldpreises auf 1400 Dollar bis Ende 2014.

Die DZ Bank ist da weniger zuversichtlich: Sie erwartet, dass die geldpolitische Wende in den USA im neuen Jahr schrittweise vollzogen wird. "Im Tief rechnen wir in 2014 mit einem Goldpreis von 1.100 Dollar", schrieben die Analysten in ihrem Ausblick.

http://www.cash.ch/news/front/goldglanz_verblasst_im_2013-3157512-449

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martinidrink
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Gold wird 2014 durch die Decke schießen. Gold: Richtung: 16'000 Dollar pro Unze also mindestens den heutigen Stand des Dow's .....

Nebenbei wünsche ich euch zum Jahreswechsel viel Glück für ein erfolgreiches, erfülltes neues Jahr. 

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Elias
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martinidrink hat am 30.12.2013 - 23:22 folgendes geschrieben:

Gold wird 2014 durch die Decke schießen. Gold: Richtung: 16'000 Dollar pro Unze also mindestens den heutigen Stand des Dow's .....

das ist locker möglich. 2014 nach dem islamischen Kalender.

Da wir das alle nicht erleben werden ... inshallah

 

 

Die goldigen Zeiten sind vorerst vorbei
Lange galt Gold als langfristig sichere Anlage. Doch im aktuellen Jahr verlor das Edelmetall stark an Wert.

Die als langfristig sicher geltende Gold-Anlage hat 2013 besonders stark enttäuscht. Das Edelmetall verlor über ein Viertel an Wert. Dies lag nur zum Teil an der in den Hintergrund gerückten Euro-Schuldenkrise.

Vielmehr sorgten die Aussicht auf steigende Renditen am US-Kreditmarkt und die Hausse an den Aktienmärkten für eine Abkehr der grossen institutionellen Investoren vom Gold. Im grossen Stil trennten sie sich von den börsengehandelten Gold-Fonds (Gold-ETFs).

Die Bestände des weltgrössten Gold-ETF-Fonds SPDR Gold Trust fielen auf das niedrigsten Niveau seit 2009. Dies drückte auch den Preis für die Feinunze um 28 Prozent auf rund 1205 Dollar. Das ist nicht nur der erste Jahresverlust seit 13 Jahren, sondern auch der grösste in mehr als drei Jahrzehnten.

Daumen gesenkt

Mitentscheidend für die Talfahrt beim Gold waren aber auch negative Prognosen einflussreicher Experten, allen voran die Einschätzung der weltweit führenden Investmentbank Goldman Sachs. Demnach soll der Goldpreis bis Ende 2014 auf 1050 Dollar je Feinunze zurückfallen.

Auch Starinvestoren kehrten in den vergangenen zwölf Monaten dem Goldmarkt den Rücken. Verkäufe der Milliardäre George Soros und John Paulson sorgten für Schlagzeilen und trugen mit zur Talfahrt des Goldpreises bei.

 :bye: Euphorische Prognosen widerlegt

Dabei hatte es für das gelbe Metall so gut ausgesehen. Denn angesichts der Geldflut durch die Notenbank galt Gold als sicherer Inflationsschutz. Dies hatte noch 2011 den Preis auf ein Rekordniveau von mehr als 1900 Dollar getrieben. Auch für 2013 waren die meisten Analysten zuversichtlich gewesen. Einige hatten Preise von über 2000 Dollar prognostiziert.

Für 2014 sind die Prognosen gemischt. «Der Goldpreis dürfte sich vom historischen Einbruch in diesem Jahr erholen und im Jahr 2014 moderat steigen», schreiben die Analysten der deutschen Commerzbank in ihrem Ausblick. Die Investmentnachfrage sollte sich allmählich beleben. Dies spreche zusammen mit der robusten Nachfrage aus Asien für einen Anstieg des Goldpreises auf 1400 Dollar bis Ende 2014.

Andere Marktexperten rechnen dagegen mit einem weiteren Preisrückgang. Der Hauptgrund für die pessimistische Prognosen: Trotz der lockeren Geldpolitik führender Notenbanken gibt es derzeit keine Anzeichen für eine starke Inflation.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Die-goldigen-Zeiten-sind-vorerst-...

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Elias
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Wieder Hoffnung für Gold

Selten dürften Goldanleger so erleichtert zu Silvester auf das neue Jahr angestoßen haben wie dieses Jahr. Denn 2013 war selbst für hartgesottene Goldfans eine echte Bewährungsprobe. Der Preis sank so stark wie zuletzt 1981. Während zum Jahresanfang eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) etwa 1.690 Dollar kostete, sind es aktuell nur noch knapp 1.200 Dollar – ein Drittel weniger. Damit befindet sich das Edelmetall wieder auf dem Niveau vom Jahr 2009. Wie konnte es so weit kommen?

Zuerst hatte Gold im Jahr 2013 Pech, dann kam auch noch Unglück hinzu. Denn was dieses Jahr für Goldanleger schiefgehen konnte, ging auch schief. Fast pünktlich zum Jahreswechsel von 2012 zu 2013 begannen die großen institutionellen Goldfonds, ihre Bestände des Edelmetalls abzustoßen. Insgesamt warfen sie 870 Tonnen auf den Markt – größtenteils nach China. Das allein schon entsprach einem Drittel der weltweiten Bestände.

Heftiger Gegenwind von anderer Seite

Da Goldfonds sonst teilweise ein Fünftel der weltweiten Nachfrage abbildeten, ist es eine einfache volkswirtschaftliche Gleichung: Eine sinkende Nachfrage trifft auf ein steigendes Angebot – die Preise fallen. Doch wäre die sinkende Nachfrage der Goldfonds das einzige Problem gewesen, hätte dieser Preisdruck vielleicht noch durch andere Faktoren ausgeglichen werden können. Aber auch von anderer Seite gab es heftigen Gegenwind.

So haben die Zentralbanken dieses Jahr wohl deutlich weniger Gold gekauft, um ihre Währungsreserven zu diversifizieren, als sie es noch in den Jahren zuvor getan haben. Zwar sind die Zahlen noch nicht veröffentlicht, die Fachleute sind sich aber einig in ihrer Erwartung: Die Rekordkäufe des Jahres 2012 sind im gerade abgelaufenen Jahr nicht erreicht worden.

 Der Goldpreis sinkt, die Fondbestände auch © F.A.Z. Vergrößern Der Goldpreis sinkt, die Fondbestände auch

Es gab noch mehr Ungemach für das Edelmetall. Selbst aus Indien, lange die große Stütze im Preisaufschwung, kamen schlechte Nachrichten. Auf dem Subkontinent werden die Frauen traditionell zu ihrer Hochzeit buchstäblich mit Gold behangen. Somit war das Land für Jahrzehnte der größte Goldkäufer, ein Viertel der Nachfrage kam aus Indien.

Allerdings führten die Goldimporte zu einem gigantischen Leistungsbilanzdefizit. Um das zu bekämpfen, hat Indien mittlerweile die Goldsteuer auf 15 Prozent erhöht – zum Jahresanfang 2013 lag sie noch bei 4 Prozent. Die Nachfrage aus Indien brach regelrecht ein. Die Finanzagentur Bloomberg etwa schätzte, dass Indiens Goldimporte um 75 Prozent gestürzt sind.

Die Währung der Pessimisten  :ok:

Schließlich besserten sich 2013 auch noch deutlich die Wirtschaftsdaten. Solche guten Nachrichten sind für den Goldpreis schlecht. Schließlich ist das Edelmetall die Währung der Pessimisten. Gold gilt klassischerweise als Inflationsschutz – Goldanleger setzen also darauf, dass sich Papierwährungen entwerten und die Bürger Sicherheit in Gold suchen. Durch die Geldschwemme der Notenbanken erschien das als durchaus berechtigte Hoffnung. Allerdings setzte die Entwertung der Währungen nicht ein. Die Inflationsraten in den Industrienationen sind sogar gesunken.

Mittlerweile werden die Anleihekaufprogramme der Notenbanken wieder leicht zurückgefahren. Die Wahrscheinlichkeit für eine höhere Inflation sinkt damit dramatisch. Woraus können Goldanleger Hoffnung schöpfen? Der Preis scheint sich auf niedrigem Niveau wenigstens stabilisiert zu haben. Die Verkäufe der Goldfonds halten zwar an, aber sind nicht mehr so stark wie zu Jahresanfang. Bis sich die Lage am Goldmarkt wieder entspannt, ist es allerdings noch ein weiter Weg.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/devisen-rohstoffe/rohstoffe-wieder-h...

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weico
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Elliott-Wellen-Prognose aus dem "Gelben"...

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=303145

:help:

 

weico

Elias
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Investoren hat Gold das Herz gebrochen

Sie wollten Gold als Krisenwährung, falls der Euro zerbricht oder die Inflation die Vermögen auffrisst. Doch kam es am Ende weniger schlimm als gedacht. Was Investoren diese Fehleinschätzung gekostet hat.

Im vergangenen Jahr endete die zwölf Jahre währende Liebesaffäre der Investoren mit Gold. Sie kehrten dem Edelmetall den Rücken und wandten sich den Aktienmärkten in Industriestaaten zu – was Aktienkursen weltweit zum größten Plus in vier Jahren verhalf.

Insgesamt sackte der Goldpreis 2013 um 28 Prozent ab, so stark wie seit über drei Jahrzehnten nicht mehr. Eine Entwicklung, die Investoren verblüffte, sagt Marktstrategin Quincy Krosby von Prudential Financial.

„Investoren hat Gold das Herz gebrochen. Der Ausverkauf war einer der der größten Einbrüche, die in jemals bei einer Anlageklasse gesehen habe. Sie gingen in Gold rein, weil sie damit rechneten, dass sich der Schwung fortsetzen würde. Bis er stoppte. Und der Stopp fiel brutal aus.”

Die Nachfrage nach Gold als Mittel, um Werte zu bewahren, sackte 2013 in sich zusammen. Zum einen gab es Anzeichen für wirtschaftliche Erholung. Zum anderen blieb jene Inflation aus, die Investoren wie etwa Hedgefonds-Manager John Paulson als Folge der von den Zentralbanken angestoßenen Konjunkturprogramme erwartet hatten.

Zwischen Anfang 2001 und dem Hoch vom September 2011 hatte der Goldpreis um mehr als 600 Prozent zugelegt. Die Rally nahm noch an Geschwindigkeit zu, als die Federal Reserve ihren Leitzins 2008 auf nahezu null Prozent senkte und mit dem beispiellosen Aufkauf von Anleihen begann – alles mit dem Ziel, die Konjunktur anzutreiben. Die Fed flutete die Wirtschaft mit über drei Billionen Dollar.

Edelmetall Das Ende des Goldrauschs

Für Goldanleger war es ein schlechtes Jahr. Fast 30 Prozent verlor der Preis für das Edelmetall und fiel am Freitag auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. Sind das Einstiegskurse? Oder droht ein weiterer Rückschlag?

Vom einstigen Hoch bei 1923,70 Dollar je Unze brach Gold 2013 auf 1202,30 Dollar je Unze ein – erstmals seit 2000 kam es auf Jahressicht zu einem Rückgang.

Gold-Futures in New York beendeten den 19. Dezember auf einem Drei-Jahres-Tief. Am Vortag hatte die Fed einen Rückbau ihrer Konjunkturmaßnahmen angekündigt, was ein Anziehen der Inflation noch unwahrscheinlicher machte.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/rohstoffe-devisen/rohstoffe/edelmet...

 

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Tapering befeuert Energiesektor – Edelmetalle weiter unter Druck

Der Abwärtstrend beim Gold wurde durch die Tapering-Bekanntgabe noch weiter verstärkt. Das gelbe Metall erreichte ein Drei-Jahres-Tief. „Zweifellos wird der Jahresanfang für Edelmetalle eine große Herausforderung sein, denn positive Preistreiber sind kaum auszumachen“, sagt Hansen. Der einzige Lichtblick sei die relative Robustheit von Silber, das in der vergangenen Woche zumindest weniger Verluste hinnehmen musste als Gold. „Silber ist im Jahresverlauf bei mehr als Minus 36 Prozent und es scheint, als ob zuletzt etwas Verkaufsmüdigkeit aufgekommen wäre“, sagt Hansen. „2014 wird für Edelmetalle ein Jahr der Konsolidierung nach diesem dramatischen Abschwung am Ende eines zwölfjährigen Bullenmarktes“, sagt Hansen. Zwar könne der Jahresanfang für Gold holprig werden, eine Erholung im Laufe des Jahres sei aber durchaus möglich.

http://www.handelsblatt.com/rohstoff-news-tapering-befeuert-energiesekto...

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Bund, Kantone und Aktionäre gehen leer aus

Die Schweizerische Nationalbank SNB geht für das vergangene Geschäftsjahr 2013 nach provisorischen Berechnungen von einem Verlust in der Grössenordnung von 9 Milliarden Franken aus. Einem Bewertungsverlust auf den Goldbeständen von rund 15 Milliarden stehen ein Gewinn von rund drei Milliarden bei den Fremdwährungspositionen sowie ein Ertrag von über drei Milliarden aus dem Verkauf des StabFund gegenüber, wie die SNB am Montag mitteilte.

http://www.cash.ch/news/front/snbmillionen_fuer_kantone_entfallen_2014-3...

 

ohne die Schrottpapiere und die Fremdwährungen wäre der Verlust bei 15 Milliarden...... mit ihnen sind es nur 9 Milliarden

 

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2. Reizthema Gold…

Dass die SNB wegen des drastischen Zerfalls des Goldpreises im vergangenen Jahr Verluste ausweisen wird, ist keine Überraschung. Schon in ihrem letzten Zwischenbericht für die ersten drei Quartale 2013 hat sie auf einen Bewertungsverlust auf dem Goldbestand im Umfang von 10,7 Milliarden Franken hingewiesen. Weil der Wert des Edelmetalls seither in Franken gemessen noch einmal um mehr als 8 Prozent einbrach – für das ganze Jahr ist er um 30 Prozent gefallen –, beläuft sich der Bewertungsverlust jetzt auf rund 15 Milliarden Franken.

Die Goldbestände der SNB sind seit Jahrzehnten ein Reizthema. Als die SNB, wie auch andere Notenbanken, diese seit den 1990er-Jahren abzubauen begann, stiess das auch auf entschiedenen Widerstand. Eine Rolle spielte dabei, dass bis zum Ende des sogenannten Bretton-Woods-Systems zu Beginn der 1970er-Jahren der Franken, wie viele andere Währungen auch, ans Gold gebunden war. Die Vorstellung, dass eine Notenbank weniger oder gar kein Gold mehr benötigt, rief daher die Angst hervor, das Geld verliere jeglichen Halt und eine explodierende Inflation sei früher oder später unvermeidlich.

Davon war allerdings seither nichts zu spüren. Hingegen waren die Goldbestände wichtiger Gewinntreiber der SNB im ganzen neuen Jahrtausend. Nur im Krisenjahr 2008 musste die SNB schon einmal einen relativ geringen Verlust auf Gold von 700'000 Franken ausweisen. In Franken gerechnet hat sich der Goldpreis vom Jahr 2000 bis Ende 2011 mehr als verdreifacht. Und selbst der Verlust im Jahr 2010 wäre ohne den Bewertungsgewinn von 5,8 Milliarden Franken auf dem Edelmetall noch sehr viel schlimmer ausgefallen.

…und Reizthema Währungsreserven

Der hohe Bestand an Fremdwährungsreserven in der Bilanz der SNB sorgt für anhaltende Ängste. Das tiefrote Resultat im Jahr 2010 ging schliesslich auf einen Verlust auf diesen Beständen im Umfang von insgesamt 26,5 Milliarden Franken zurück. Verursacht wurde er durch die massive Aufwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro, aber auch anderen Reservewährungen, deren Wert gegenüber dem Franken daher drastisch einbrach. Allein diese Bewertungsverluste beliefen sich damals auf 32,7 Milliarden Franken. Vor allem dank Zinsen, die auf diesen Anlagen verdient wurden, fiel das Ergebnis auf diesen Anlagen leicht weniger schlimm aus.

Seit die Nationalbank am 6. September 2011 beschlossen hatte, einer Aufwertung des Frankens durch eine Untergrenze von 1.20 Franken pro Euro einen Riegel zu schieben, war es aber mit solchen Aufwertungsverlusten vorbei. Schon in jenem Jahr verzeichnete die Notenbank einen höheren Gewinn mit den Währungsreserven (7,9 Milliarden Franken) als mit Goldreserven (5,4 Milliarden Franken). Das gleiche Muster war auch 2012 wieder zu sehen. Für 2013 rechnet die SNB mit einem Gewinn von 8 Milliarden Franken auf den Fremdwährungspositionen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-zwei-Besonderheite...

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Jeremias
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Elias hat am 06.01.2014 - 10:46 folgendes geschrieben:

Die Schweizerische Nationalbank SNB geht für das vergangene Geschäftsjahr 2013 nach provisorischen Berechnungen von einem Verlust in der Grössenordnung von 9 Milliarden Franken aus. Einem Bewertungsverlust auf den Goldbeständen von rund 15 Milliarden stehen ein Gewinn von rund drei Milliarden bei den Fremdwährungspositionen sowie ein Ertrag von über drei Milliarden aus dem Verkauf des StabFund gegenüber, wie die SNB am Montag mitteilte.

http://www.cash.ch/news/front/snbmillionen_fuer_kantone_entfallen_2014-3...

 

ohne die Schrottpapiere und die Fremdwährungen wäre der Verlust bei 15 Milliarden...... mit ihnen sind es nur 9 Milliarden

 

Etwas verstehe ich da nicht.

Am Goldbestand der SNB hat sich ja nicht allzuviel geändert, wurden da die letzten Jahre Buchgewinne beim Gold ausgeschüttet? Wenn nicht ist das ja wohl ein Witz, dass die SNB aufgrund des Goldpreises kein Geld Ausschütten kann.

Elias
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Jeremias hat am 06.01.2014 - 18:07 folgendes geschrieben:

 

Etwas verstehe ich da nicht.

Am Goldbestand der SNB hat sich ja nicht allzuviel geändert, wurden da die letzten Jahre Buchgewinne beim Gold ausgeschüttet? Wenn nicht ist das ja wohl ein Witz, dass die SNB aufgrund des Goldpreises kein Geld Ausschütten kann.

Sie hatten in der Vergangenheit aufgrund von Buchgewinnen Geld ausgeschüttet und jetzt läuft es halt wegen Buchverlusten in die andere Richtung.

Ich würde nur aufgrund realisierter Erträge (aus Goldverleih, Währungsgewinne, etc.) Geld ausschütten.

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Elias
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Gold-Analysten optimistisch wie Ende 2012

Analysten sind gegenüber Gold so optimistisch eingestellt wie seit einem Jahr nicht mehr.

Marktteilnehmer spekulieren, dass Investoren ihre Wetten auf fallende Goldpreise reduzieren werden, die sich nach den stärksten Verlusten seit 1981 ihrem Allzeithoch angenähert hatten.

15 von Bloomberg befragte Analysten erwarten für diese Woche steigende Goldnotierungen, zwei erwarten fallende Preise und vier vertreten eine neutrale Meinung. Damit ist der Anteil der Bullen der höchste seit Dezember 2012. Zwischen Oktober und Heiligabend haben sich die Short-Positionen, die von Hedgefonds und anderen Großspekulanten gehalten werden, fast vervierfacht, wie jüngste Daten der U.S. Commodity Futures Trading Commission zeigen. Die Notierungen erreichten an Silvester ein Sechs- Monats-Tief, haben seitdem aber wieder um bis zu 5,4 Prozent angezogen.

2013 hatte sich Gold erstmals seit 13 Jahren verbilligt, da die anziehende Konjunktur Spekulationen antrieb, die US- Notenbank werde ihre Stimuli zurückfahren. Mit Gold unterlegte Fonds verzeichneten Verluste von insgesamt mehr als 73,4 Mrd. Dollar, da Investoren ihr Vertrauen in das Edelmetall als Wertspeicher verloren. Im Juli und August legte der Goldpreis jedoch bis zu 21 Prozent zu, weil Händler ihre Short-Positionen verringerten und die niedrigen Preise verstärkte Nachfrage nach Schmuck, Münzen und Barren auslösten.

Kalte Füsse?

“Es gibt so eine Ahnung, dass der Markt vor einer Rally stehen könnte, weil Investoren mit Short-Eindeckungen kalte Füsse bekommen”, sagt Ross Norman, CEO des Goldhändlers Sharps Pixley in London. “Je tiefer man ihn drückt, desto stärker wird er zurückschnellen, wenn er sich erholt. Und die physische Nachfrage ist im Moment sehr robust.”

Die Käufe könnten vor dem chinesischen Neujahrsfest wieder zunehmen, das dieses Jahr auf den 31. Januar fällt, sagt Mark O’Byrne, Direktor beim Händler GoldCore in Dublin. Das Land habe letztes Jahr wohl Indien als größter Goldkäufer überholt, meldete der World Gold Council.

Doch auch wenn die Nachfrage aus China die Preise stützt, könnte der :roll: Rally oberhalb von   :roll: 1230 Dollar die Puste ausgehen, kommentierte die Australia & New Zealand Banking Group Ltd. am 2. Januar. Der “Abwärtstrend” beim Gold bestehe fort, da Investoren das Metall weiterhin über börsengehandelte Produkte (ETPs) verkauften.

http://www.cash.ch/news/front/goldanalysten_optimistisch_wie_ende_2012-3...

 

Der Kurs ist schon über 1230, also geht der "Rally" die Puste aus

 

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Berüchtigter Gold-Baissier senkt Prognosen

 

Ganz so pessimistisch sind die neuen Prognosen allerdings nicht: Für 2014 gehen die Strategen von einem Durchschnittspreis von 1263 Dollar die Unze und von 1275 Dollar im Folgejahr aus. Bisher lagen die Prognosen für die Gold-Unze bei 1401 respektive 1450 Dollar. Auf lange Sicht geht man bei der Investmentbank von einem Durchschnittspreis von 1400 Dollar nach zuvor 1500 Dollar die Unze aus.

Um die Rolle von JP Morgan Chase an den Edelmetallmärkten ranken sich seit Längerem die wildesten Spekulationen. Der Investmentbank wird unter anderem nachgesagt, gemeinsame Sache mit der US-Notenbank zu machen, um den Goldpreis künstlich zu drücken. Deshalb haftet der Ruf eines berüchtigten Baissiers an JP Morgan Chase.

Dass die für die Investmentbank tätigen Edelmetallstrategen ihre Goldpreisprognosen für die kommenden Jahre substanziell nach unten nehmen, sorgt an den Märkten dementsprechend für Aufruhr.

Stützende Faktoren bleiben ohne Biss

Die Strategen begründen diese Anpassungen mit der geringeren Goldnachfrage aus Indien sowie der schwachen Nachfrage von Investoren ausserhalb des asiatischen Raumes. Einzig die physische Nachfrage aus China bleibe stark. Allerdings reiche diese alleine nicht aus, um die bei den börsengehandelten Goldfonds zu beobachtenden Abgaben absorbieren zu können. Die den Goldpreis stützenden Faktoren seien daher schwächer als ursprünglich erhofft, so die Strategen weiter.

Gleichzeitig geht man bei JP Morgan Chase von einer anhaltend tiefen Teuerung aus. Gerade dieses von einem geringen Inflationsdruck geprägte Umfeld sei sehr negativ für die Goldpreisentwicklung und spreche dafür, dass sich der Abwärtszyklus vom vergangenen Jahr ungebremst fortsetze. Nicht zuletzt deshalb, weil es die Goldproduzenten dazu veranlasse, sich vermehrt wieder über Terminverkäufe abzusichern.

Anfang August sorgten Statistiken der Rohstoffbörse Comex für Aufsehen. Die Zahlen offenbarten damals, dass JP Morgan Chase im grossen Stil als Käufer in Erscheinung getreten sein muss. Jedenfalls verschwanden die zuvor über Monate wenn nicht sogar Jahre hinweg Baisseengagements der Investmentbank aus der Statistik. Bis heute bleiben die Hintergründe der damaligen Verschiebungen an der Comex allerdings unklar.

Bloomberg

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Gold-Absturz löst Handelsstopp aus

Am Montag sackte der Preis für das gelbe Metall im New Yorker Handel innert einer Minute um 30 Dollar ab. Das blieb nicht ohne Folgen.

Die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg berichtet von Sonderbarem. Demnach stürzte gestern der Preis pro Feinunze Gold am New Yorker Handelsplatz Comex innert rund einer Minute um 30 Dollar ab. Danach wurde der Handel automatisch angehalten. Der Aussetzer dauerte allerdings nur 10 Sekunden. Trotzdem rätselt nun die Finanzgemeinde über das Phänomen. In Medienberichten war auch von «Flash Crash» die Rede.

Allerdings ist Ähnliches auch schon vorgekommen. «Diese Art von Preisbewegungen werden sehr geläufig. Und es sieht so aus, als ob einige Marktteilnehmer sehr grosse Aufträge abgeben, um diese Art von Einbrüchen auszulösen», zitiert Bloomberg einen Marktteilnehmer. Die Börse müsse sich diese Art von Ausreissern genauer anschauen.

Schlechte Geschäfte mit Gold

Die Gold-Investoren gehören derzeit zu den hart geprüften Marktteilnehmern. Das Edelmetall verlor 2013 über ein Viertel an Wert. Dies lag nur zum Teil an der in den Hintergrund gerückten Euro-Schuldenkrise.

Vielmehr sorgten die Aussicht auf steigende Renditen am US-Kreditmarkt und die Hausse an den Aktienmärkten für eine Abkehr der grossen institutionellen Investoren vom Gold. Im grossen Stil trennten sie sich von den börsengehandelten Gold-Fonds (Gold-ETFs).

Daumen runter

Die Bestände des weltgrössten Gold-ETF-Fonds SPDR Gold Trust fielen auf das niedrigsten Niveau seit 2009. Dies drückte auch den Preis für die Feinunze um 28 Prozent auf rund 1205 Dollar. Das ist nicht nur der erste Jahresverlust seit 13 Jahren, sondern auch der grösste in mehr als drei Jahrzehnten.

Mitentscheidend für die Talfahrt beim Gold waren aber auch negative Prognosen einflussreicher Experten, allen voran die Einschätzung der weltweit führenden Investmentbank Goldman Sachs. Demnach soll der Goldpreis bis Ende 2014 auf 1050 Dollar je Feinunze zurückfallen.

Auch Starinvestoren kehrten in den vergangenen zwölf Monaten dem Goldmarkt den Rücken. Verkäufe der Milliardäre George Soros und John Paulson sorgten für Schlagzeilen und trugen mit zur Talfahrt des Goldpreises bei.

Prognosen gemischt

Dabei hatte es für das gelbe Metall so gut ausgesehen. Denn angesichts der Geldflut durch die Notenbank galt Gold als sicherer Inflationsschutz. Dies hatte noch 2011 den Preis auf ein Rekordniveau von mehr als 1900 Dollar getrieben. Auch für 2013 waren die meisten Analysten zuversichtlich gewesen. Einige hatten Preise von über 2000 Dollar prognostiziert.

Für 2014 sind die Prognosen gemischt. «Der Goldpreis dürfte sich vom historischen Einbruch in diesem Jahr erholen und im Jahr 2014 moderat steigen», schreiben die Analysten der deutschen Commerzbank in ihrem Ausblick. Die Investmentnachfrage sollte sich allmählich beleben. Dies spreche zusammen mit der robusten Nachfrage aus Asien für einen Anstieg des Goldpreises auf 1400 Dollar bis Ende 2014.

Andere Marktexperten rechnen dagegen mit einem weiteren Preisrückgang. Der Hauptgrund für die pessimistische Prognosen: Trotz der lockeren Geldpolitik führender Notenbanken gibt es derzeit keine Anzeichen für eine starke Inflation.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/GoldAb...

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MarcusFabian
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Elias hat am 06.01.2014 - 16:25 folgendes geschrieben:

Schon in jenem Jahr verzeichnete die Notenbank einen höheren Gewinn mit den Währungsreserven (7,9 Milliarden Franken) als mit Goldreserven (5,4 Milliarden Franken). Das gleiche Muster war auch 2012 wieder zu sehen. Für 2013 rechnet die SNB mit einem Gewinn von 8 Milliarden Franken auf den Fremdwährungspositionen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-zwei-Besonderheite...

Wo waren diese Stimmen, als die SNB in den Jahren bis 2005 insgesamt 1445t Gold zum Durchschnittspreis von Fr. 16'747/kg verkauft hat?
Selbst nach dem heutigen Goldpreis von Fr. 35'860 ergibt das einen realisierten Verlust von Fr. 27.617 Mrd.

 

MarcusFabian
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Elias hat am 07.01.2014 - 11:51 folgendes geschrieben:

Am Montag sackte der Preis für das gelbe Metall im New Yorker Handel innert einer Minute um 30 Dollar ab. Das blieb nicht ohne Folgen.

Die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg berichtet von Sonderbarem. Demnach stürzte gestern der Preis pro Feinunze Gold am New Yorker Handelsplatz Comex innert rund einer Minute um 30 Dollar ab. Danach wurde der Handel automatisch angehalten. Der Aussetzer dauerte allerdings nur 10 Sekunden.

Ergänzend hierzu:

Hier wurden in 10 Sekunden mal 8000 Kontrakte verkauft (= 8000 * 100 = 800'000 Unzen, 22.68 Tonnen)

Erklärung:

Es gibt zwei Szenarien, wo der Handel (nicht nur bei Gold sondern allgemein bei der COMEX) kurz, für 10, 20 oder 30 Sekunden  ausgesetzt wird. Stop Logic und Velocity Logic.

Stop Logic kommt dann zum tragen, wenn mengenmässig eine so hohe Verkaufsorder abgesetzt wird, dass sie alle Kauforders im Bid abräumt. Dann würde theoretisch der Preis auf Null fallen, weil ja keine Käufer mehr am Markt sind. Dass keine Käufer am Markt sind, kann vorkommen, denn man kann über die Internet-Plattform der Comex (= Globex) 24/7 und auch am Wochenende handeln.
So geschehen am 11. Oktober 2013, siehe hier

Velocity Logic kommt zum tragen, wenn eine grosse Verkaufsorder zu einem Preis eingegeben wird, der zu weit vom aktuellen Marktpreis abweicht. Das ist wichtig, um Misstrades durch Fehleingaben zu vermeiden. Zum Beispiel, wenn jemand beim Preis von 100 einen Auftrag zu 10 oder 1000 eingibt. Beim aktuellen Fall vom 6. Januar handelt es sich um Velocity Logik. Siehe hier
 

 

Elias
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MarcusFabian hat am 07.01.2014 - 16:35 folgendes geschrieben:

Elias hat am 06.01.2014 - 16:25 folgendes geschrieben:

Schon in jenem Jahr verzeichnete die Notenbank einen höheren Gewinn mit den Währungsreserven (7,9 Milliarden Franken) als mit Goldreserven (5,4 Milliarden Franken). Das gleiche Muster war auch 2012 wieder zu sehen. Für 2013 rechnet die SNB mit einem Gewinn von 8 Milliarden Franken auf den Fremdwährungspositionen.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Die-zwei-Besonderheite...

Wo waren diese Stimmen, als die SNB in den Jahren bis 2005 insgesamt 1445t Gold zum Durchschnittspreis von Fr. 16'747/kg verkauft hat?

Wo waren die Stimmen: Ich war eine der wenigen, der das Ende des Anstieges hat kommen sehen. Ebenso habe ich gesehen, dass wir keine Teuerung haben werden. Ich sehe auch den demografischen Wandel kommen. Kann man hier im Forum nachlesen

Hätte die SMB damals nicht verkauft

  • wäre der Buchgewinn dementsprechend höher geworden. Das würde in der aktuellen Situation zu entsprechend noch hoheren Buchverlusten führen.
  • hätten die Kanton damals kein Geld bekommen (kein Erlös), was zu höheren Steuern geführt hätte

 

MarcusFabian hat am 07.01.2014 - 16:35 folgendes geschrieben:

Selbst nach dem heutigen Goldpreis von Fr. 35'860 ergibt das einen realisierten Verlust von Fr. 27.617 Mrd.
 

Wie schon mehrfach erklärt: es ist kein Verlust entstanden, die SNB hatte damals über EP verkauft. Genau so wenig ist auch jetzt kein Verlust entstanden, weil sie nicht bei 1'900 Dollar verkauft hatte. Es ist in beiden Fällen entgangener Gewinn.

Warten wir mal die Entwicklung ab. Der Preis wird irgendwann unter 16'000 pro kg fallen. Dann kann die SNB unter dem VK nachkaufen.

 

Und nicht vergessen

MarcusFabian hat am 30.04.2013 - 08:18 folgendes geschrieben:

Elias hat am 30.04.2013 - 07:42 folgendes geschrieben:

Was ist eigentlich mit deiner "Ich-kaufe-solange-der-Kurs-unter-1800-Dollar-ist"-Strategie ?

Die ist nach wie vor noch intakt. Warum auch nicht?

 

 

 

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martinidrink
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Die Chinesen wollen keine Dollar mehr-sie wollen Gold!

www.antizensur.de/die-chinesen-wollen-keine-dollar-mehr-sie-wollen-gold/

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Elias
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martinidrink hat am 07.01.2014 - 17:23 folgendes geschrieben:

Die Chinesen wollen keine Dollar mehr-sie wollen Gold!

www.antizensur.de/die-chinesen-wollen-keine-dollar-mehr-sie-wollen-gold/

Laut einem Bloomberg-Experten seien die Tresore in London völlig leergefegt – 26 Mio. Unzen Gold seien für immer verschwunden! Dieses Gold sei in die Schweiz geliefert, zu höhergradigen Barren verarbeitet und anschließend nach Hongkong geschickt worden. Von dort aus wiederum sei es nach China gelangt. Und dies werde es nie wieder verlassen, denn die Chinesen würden keine US-Dollar mehr wollen, sie wollen Gold

 

 

Angeblich sei womöglich vielleicht unter Umständen oder gar am Ende gibt es den unbekannten Bloomberg-Experten gar nicht

Das meiste Gold bleibt auch in den Zentralbanken und verlässt die Tresore nicht mehr

 

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 07.01.2014 - 17:11 folgendes geschrieben:

1) Ich war eine der wenigen, der das Ende des Anstieges hat kommen sehen.
2) Ebenso habe ich gesehen, dass wir keine Teuerung haben werden.
3) Ich sehe auch den demografischen Wandel kommen.
 

Ich hab mal nummeriert.

Zu ...

1) Richtig. Den hast Du schon ab $800/oz gesehen Biggrin

2) Richtig. Du bist auch einer der wenigen, die keinerlei Gefahr in exponentiell steigender Geldmenge sieht und liegst damit soweit bisher auch richtig, wenn man die offiziellen Teuerungsraten als realistisch annimmt. Ob das so weiter geht bzw. auf welche Weise sich die Schuldenblase dereinst auflösen wird, bleibt aber offen.

3) Richtig. Hat auch niemals jemand bestritten.

 

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MarcusFabian hat am 07.01.2014 - 16:35 folgendes geschrieben:

 


Selbst nach dem heutigen Goldpreis von Fr. 35'860 ergibt das einen realisierten Verlust von Fr. 27.617 Mrd.

 

...Quatsch.

Die SNB war mit den Goldverkäufen an einen Zeitrahmen,Gesetze und Abkommen gebunden (gesetzlicher Auftrag,Goldabkommen usw.)

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20000502/source/pre_20000502.de.pdf

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20040924/source/pre_20040924.de.pdf

 

 

...demzufolge hat die SNB also einen grossen realisierten Gewinn gemacht !!

 

 

Zusammengefasst:

http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_19980530_kl/source/ref_19980530...

 

weico

 

 

 

MarcusFabian
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weico hat am 07.01.2014 - 18:25 folgendes geschrieben:

 

...Quatsch.

Die SNB war mit den Goldverkäufen an einen Zeitrahmen,Gesetze und Abkommen gebunden (gesetzlicher Auftrag,Goldabkommen usw.)


 

 

 

Ok, einverstanden. Ich korrigiere mich, denn Elias hat es besser formuliert:

Die SNB hat einen "entgangenen Gewinn" von Fr. 27.6 Mrd.

martinidrink
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Da scheinen einige völlig in einer Traumwelt zu leben und die Realität komplett .... 

Sobald die Chinesen kein manipuliertes günstiges Gold mehr kaufen können weil keines mehr geliefert werden kann, dann wird der Goldpreis explodieren und der Dollar wird seinen inneren Wert zurückbekommen....

 

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Elias hat am 07.01.2014 - 17:38 folgendes geschrieben

Angeblich sei womöglich vielleicht unter Umständen oder gar am Ende gibt es den unbekannten Bloomberg-Experten gar nicht

 

 

 

Dieses Video war Stein des Anstosses;

http://www.bloomberg.com/video/what-s-happening-to-all-the-gold-d33u1c23...

Elias
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MarcusFabian hat am 07.01.2014 - 17:53 folgendes geschrieben:

Elias hat am 07.01.2014 - 17:11 folgendes geschrieben:

1) Ich war eine der wenigen, der das Ende des Anstieges hat kommen sehen.
2) Ebenso habe ich gesehen, dass wir keine Teuerung haben werden.
3) Ich sehe auch den demografischen Wandel kommen.
 

Ich hab mal nummeriert.

Zu ...

1) Richtig. Den hast Du schon ab $800/oz gesehen smiley

2) Richtig. Du bist auch einer der wenigen, die keinerlei Gefahr in exponentiell steigender Geldmenge sieht und liegst damit soweit bisher auch richtig, wenn man die offiziellen Teuerungsraten als realistisch annimmt. Ob das so weiter geht bzw. auf welche Weise sich die Schuldenblase dereinst auflösen wird, bleibt aber offen.

3) Richtig. Hat auch niemals jemand bestritten.

 

 

4. Da war es erst recht absehbar. Das war letztes Jahr im April.

MarcusFabian hat am 30.04.2013 - 08:18 folgendes geschrieben:

Elias hat am 30.04.2013 - 07:42 folgendes geschrieben:

Was ist eigentlich mit deiner "Ich-kaufe-solange-der-Kurs-unter-1800-Dollar-ist"-Strategie ?

Die ist nach wie vor noch intakt. Warum auch nicht?

 

 

5. Ich werde immer billiger wohnen. Ich weiss jetzt schon, dass ich meine letzten beiden Über-2%-Hypotranchen im 2015 entweder um die 1.2% erneuern oder direkt amortisieren werde.

6. Ich sehe, dass ich bei steigenden Zinsen weitere Hypothekentranchen direkt amortisieren werde.

7. Ich sehe die Gefahr der sinkenden Geldmenge kommen. Das Ende des Tapering und den Verkauf der Anleihen.

8. Ich sehe eine Zeit kommen, wo die USA einen Handelsüberschuss haben wird.

9. Ich sehe einen Dollar über pari zum Franken und wette auch darauf.

10. Ich werde mit dem gesparten Geld unter anderem schöne Tauchferien machen

 

 

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Ocrama
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Unter Wasser

Elias es werden sicher nicht alle weinen, wenn dir unter Wasser mal kurz die Luft ausgeht.

Das grösste Gold und Geldvorkommen ist das Lachen eines Enkelkindes.

Dies ist der Grund, wieso ich bei meiner Goldmine, unweit meines Hauses, dass Gold im Boden lasse.

Gruss

Elias
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Ocrama hat am 08.01.2014 - 14:13 folgendes geschrieben:

Elias es werden sicher nicht alle weinen, wenn dir unter Wasser mal kurz die Luft ausgeht.

Im Gegenteil, das gäbe ein Gelächter. Aber für solche Situationen hat man ja auch einen Buddy. Und sonst gäbe es halt einen Notaufstieg. Zu wenig Luft ist bei mir noch nie vorgekommen, aber eine vereiste erste Stufe und geplatzte Fini-Schläuche.

Kinderlachen ist grundsätzlich Gold wert.

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FunkyImo
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inertessanter Artikel von der NZZ Smile

Ihr müsst den ganzen Link mit den Zahlen kopieren..

 

www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/finanzportal/goldexperten-optimistisch-wie-lange-nicht-mehr-1.18215736

 

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