SMI im Januar 2010

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fritz.
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SMI im Januar 2010

freebase wrote:

SMI mit FFF-Struktur

Was ist das?

Gruss

fritz

Simsalabim
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SMI im Januar 2010

The-Saint wrote:

Der Barak und der Grübel haben was gemeinsam fällt mir auf wen ich das Posting von MF dazumals durchlese.

Beide machen viel Bla Bla und am Schluss stehen wir schlechter da als vorher, klar die Ideen sind gut von beiden wen sich diese aber nicht in die Tat umsetzten lassen bringt dir die beste Idee nichts.

LG Simon

Hast du je schon einmal versucht, ein grösseres Konstrukt in eine Veränderung zu leiten?

Ich auch nicht... Aber ich arbeite in einem Unternehmen, das Weltweit 250k Arbeitnehmer hat. Wir haben jetzt schon, zu Zeiten, wo es uns verhältnismässig gut geht, etliche kleinere Probleme jeglicher Art. Wenn ich mir vorstelle, dass uns so etwas wie die UBS treffen würde, dann möchte ich nicht der Herr sein, der uns monatlich eine nette Info-Email schreibt.

Was ich damit sagen möchte ist: Ein solches Konstrukt wie die UBS (geschweige denn die USA) in einem Jahr komplett zu verändern ist ein Ding der Unmöglichkeit. Etwas das Jahrelang falsch gemacht wurde, kann man nicht von heute auf morgen verändern. Der Punkt, den ich beim FC Bayern immer kritisiere (obwohl ich kein FC Bayern Fan bin) trifft in der Politik, in der Wirtschaft und überall sonst auch zu. Alle sind einfach dermassen ungeduldig. Ich sehe das als eines der grössten Problem überhaupt auf der Welt. Jeder will alles am besten gestern bereits erreicht haben. Das Konstrukt ist kein Kartenhaus aus lächerlichen 50 Karten. Die Vernetzung in solch riesigen Apparaten kann sich kaum einer richtig vorstellen.

Jetzt die Frage an Dich: was würdest Du an deren Stelle anders machen?

freebase
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SMI im Januar 2010

fritz wrote:

freebase wrote:
SMI mit FFF-Struktur

Was ist das?

Gruss

fritz

http://www.bt-school.ch/FFF3.pdf


 

Meveric
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SMI im Januar 2010

@MF

Da hast du schon recht. Ich sehe das aber ein wenig anders.

Beim Ausbruch der Krise schoss alles in den Süden. Beim reinpumpen des Geldes dann wieder alles in den Norden. Wir haben ein Level erreicht, dem wir jetzt ein wenig Zeit zum auskühlen geben müssen.

Die Geldspritzen wurden übrigens fast nur in den Banken und Autosektor gesteckt. Eigentlich dämlich, da das Auto aus meiner Sicht nur ein Luxusgut ist. Der Alte hätte es auch noch getan.

Meveric
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SMI im Januar 2010

Ich würde nicht mehr so grosse Konstrukte bauen.

Sondern z.B. wie

HH (Hamberger Feuerwerk)

Aus Wiki

Seit 1863 existiert die Feuerwerksfabrik Hans Hamberger in Oberried. Im Jahre 1959 kamen bei einer grossen Explosion 10 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ums Leben. Seit diesem tragischen Unfall wird nur noch in kleinen, von einander getrennten, Gebäuden gearbeitet.

oder die Google Server Farmen in kleinen Containern.

Wenn es heiss wir oder etwas schief läuft. Brennt nur ein kleines Häuschen ab, nicht gleich die ganze Bude.

Zudem würde ich nur noch Geschäfte betreiben, die keine grösseren Risiken in sich bergen. Die Banken wissen haargenau was die Risiken bei Ihren Geschäften sind und wissen auch genau, dass Sie mit ihren Produkten immer wieder jemanden dümmeren finden, der den Müll noch abkauft.

Leider auch heute noch.

T15
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SMI im Januar 2010

@meveric

ja oder zb. weiter(oder noch mehr) die solartechnologie... oder sonstige produkte für die zukunft die auch "umweltgerecht" sind, wenn man das so sagen kann...

aber eben das wär dann wohl die perfekte welt, dies ja bekanntlich nicht gibt!?

mal sehen was uns die zukunft bringt... ich bin sehr gespannt... allerdings auch sehr verunsichert... ob wir unseren "lebensstandart" halten können...

Meveric
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SMI im Januar 2010

Das ist ja die Angst vieler Menschen. Warum hat man Angst seinen Lebensstandart zu verlieren?

Früher kam man mit Fr. 5.- Taschengeld aus. Später so mit 14, hatte man im Monat 50.- Fr. Sackgeld zum versaufen.

In der Lehre waren es dann 600.- bis 1'200.- zum verpülfern.

Darum sollte man immer nur auf halb so grossem Fuss leben, wie es einem die finanziellen Mittel erlauben.

Ich fühle mit keinen mit, der Angst hat seinen Lebensstandart zu verlieren. Wer zurückstecken muss oder Angst haben muss, der hat bereits vorher auf zu grossem Fuss gelebt.

Vergleichen wir unseren Standart mit dem von Afrika oder anderen Ländern, geht es uns immer noch mehr als nur sehr gut.

T15
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SMI im Januar 2010

Meveric wrote:

Ich fühle mit keinen mit, der Angst hat seinen Lebensstandart zu verlieren. Wer zurückstecken muss oder Angst haben muss, der hat bereits vorher auf zu grossem Fuss gelebt.

Vergleichen wir unseren Standart mit dem von Afrika oder anderen Ländern, geht es uns immer noch mehr als nur sehr gut.

ich sagte ich bin verunsichert Wink ich denke eben das wir zurück stecken werden... bzw. mit weniger zufriden sein müssen Wink

ich hab keine probleme damit, aber seien wir erlich... wir wollen ungern gegen afrika tauschen?

Denne
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SMI im Januar 2010

Meveric wrote:

Ich fühle mit keinen mit, der Angst hat seinen Lebensstandart zu verlieren. Wer zurückstecken muss oder Angst haben muss, der hat bereits vorher auf zu grossem Fuss gelebt.

Das ist leicht gesagt. Wenn´s aber um ganze Volkwirtschaften und Regierungen geht, die auf zu grossem Fuss gelebt haben (sprich auf Pump), dann nützt das dem tugendhaften Steuerzahler nichts, dass er vorsichtiger war.

Meveric wrote:

Vergleichen wir unseren Standart mit dem von Afrika oder anderen Ländern, geht es uns immer noch mehr als nur sehr gut.

Das ist wie der klassische Elternspruch zum ernährungsunwilligen Kind: "Denk an die armen Negerkinderlein in Afrika, die würden sich die Finger ablecken, wenn sie Kutteln bekämen!" Hat noch nie funktioniert, wird nie funktionieren.

Die eigenen Probleme sind immer die grössten.

boersenspiel
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SMI im Januar 2010

Es ist ja schon interessant, wie unterschiedlich "SMI-Chart-Analysten" jeweils die aktuelle Lage beurteilen: Bandbreite von "6400 hält" bis "nächster Widerstand liegt bei 6100"...blablabla? :roll:.

philsh
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SMI im Januar 2010

Aua! Was im Moment in den USA abgeht schaut übel aus - vor allem Nasdaq. Ist in diesen Minuten im freien Fall auf 2200

morgenstern
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SMI im Januar 2010

Meveric wrote:

Das ist ja die Angst vieler Menschen. Warum hat man Angst seinen Lebensstandart zu verlieren?

Früher kam man mit Fr. 5.- Taschengeld aus. Später so mit 14, hatte man im Monat 50.- Fr. Sackgeld zum versaufen.

In der Lehre waren es dann 600.- bis 1'200.- zum verpülfern.

Darum sollte man immer nur auf halb so grossem Fuss leben, wie es einem die finanziellen Mittel erlauben.

Ich fühle mit keinen mit, der Angst hat seinen Lebensstandart zu verlieren. Wer zurückstecken muss oder Angst haben muss, der hat bereits vorher auf zu grossem Fuss gelebt.

Vergleichen wir unseren Standart mit dem von Afrika oder anderen Ländern, geht es uns immer noch mehr als nur sehr gut.

pass nur auf was du da von dir gibst, denn da kommt noch was unschönes auf uns zu. ich fange mal mit der überhitzung im immobilien sektor an.... die anderen lassen wir noch offen. :idea:

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

The-Saint
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SMI im Januar 2010

Die Amis wissen auch bei wem sie sich Bedanken müssen die Banken bzw. Osama / Obama haben ganze Arbeit geleistet.

Und mit seinen Aussagen tritt er die Anleger und nicht die Banken mit ihren Bonis Smile aber das hat ihm noch keiner gesagt hehe.

Und der Hammer ist ja jetzt auch was da mit der UBS abgeht mit dem Gerichtsentscheid das die Weitergabe der Daten wiederrechtlich wahr wurde meiner Meinung nach eine Lawine losgetreten.

Ich hoffe Inständig nächste Woche kehrt ein wenig Ruhe ein im Markt, und die Amerikaner entscheiden sich einmal was sie nun wirklich wollen.

Wir und auch alle Anleger wollen kein BlaBla sondern FAKTEN damit man weis woran man ist.

LG Simon

miracol
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SMI im Januar 2010

Glaube kaum das nächste Woche ruhe eintritt. Die Lawine kommt erst jetzt recht ins rollen an den Märkten. Wichtige Marken sind durchbrochen.

Für mich ist das die Trendwende gewesen für die nächste Zeit und Obama hat sie ausgelöst.

Werde nächste Woche noch meine restlichen Titel verkaufen und auch mal den sinkenden Kursen zuschauen. Lol :cry:

Aciera.
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SMI im Januar 2010

miracol wrote:

Glaube kaum das nächste Woche ruhe eintritt. Die Lawine kommt erst jetzt recht ins rollen an den Märkten. Wichtige Marken sind durchbrochen.

Für mich ist das die Trendwende gewesen für die nächste Zeit und Obama hat sie ausgelöst.

Werde nächste Woche noch meine restlichen Titel verkaufen und auch mal den sinkenden Kursen zuschauen. Lol :cry:

Die Lawine kommt nur ins rollen,weil es solche Leute gibt wie du, die ihre Aktien aus Angst verkaufen.

:cry:

Ben
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SMI im Januar 2010

Im Fall von Miracol denke ich nicht,dass er seine restlichen Titel aus Angst verkaufen möchte, sondern, dass er Gewinne realisiert um Cashpositionen aufzubauen. Spricht nichts dagegen.

Wünsche allen ein schönes Wochenende

Ben

miracol
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SMI im Januar 2010

Aciera wrote:

miracol wrote:
Glaube kaum das nächste Woche ruhe eintritt. Die Lawine kommt erst jetzt recht ins rollen an den Märkten. Wichtige Marken sind durchbrochen.

Für mich ist das die Trendwende gewesen für die nächste Zeit und Obama hat sie ausgelöst.

Werde nächste Woche noch meine restlichen Titel verkaufen und auch mal den sinkenden Kursen zuschauen. Lol :cry:

Die Lawine kommt nur ins rollen,weil es solche Leute gibt wie du, die ihre Aktien aus Angst verkaufen.

:cry:

Stimmt schon ,aber willst du wieder zuschauen wie Grossinvestoren ihre Gewinne in Sicherheit bringen und wir kleinen im Markt bleiben und jeden Tag zusehen müssen.

Ich habe daraus gelernt und will nicht zu spät reagieren. Gewinne jetzt sichern bevor es zu spät ist.

Es gibt keine Gesetze an der Börse die das verbietet sonst hätten wir ja nur steigende Kurse.

Muss jeder selber wissen was er tut. Für mich ist das ne Trendwende.

Gruss miracol

tolggoe28
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SMI im Januar 2010

Gewinne mitnehmen ist jetzt sicherlich nicht verkehrt. Auch ich werde eine Teilposition lösen. Nach einem Investment ist vor einem Investment.

Friederich
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SMI im Januar 2010

Der SMI ist nach Börsenschluss nochmals weitere 2% gefallen, welche am Montag bei Eröffnung noch dazu kommen werden. Was ich schon seit einer Woche sage: The party is over.

Werde mich kommende Woche bei WEF etwas umhören.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

The-Saint
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SMI im Januar 2010

Mich Interessiert das wenig Smile ich bin in Futures Investiert Sprich NGas diese sind eigentlich nicht Betroffen von Börsen Crashes usw. Öl würde ebenfalls machen was es will Smile wen die Nachfrage da wäre eber eben.

Das ganze ist nicht Fundamental also der Crash atm sondern Haus gemacht, Geschenke dürfen dem Amerikanischen Präsidenten überreicht werden.

LG Simon

MarcusFabian
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SMI im Januar 2010

Simsalabim wrote:

Ein solches Konstrukt wie die UBS (geschweige denn die USA) in einem Jahr komplett zu verändern ist ein Ding der Unmöglichkeit. Etwas das Jahrelang falsch gemacht wurde, kann man nicht von heute auf morgen verändern. ...

Jetzt die Frage an Dich: was würdest Du an deren Stelle anders machen?

Was die "UBS getroffen hat" ....

So wie Du das formulierst tönt es nach einem Schicksalsschlag, nach einem Blitz aus heiterem Himmel, für den die UBS nichts kann.

Pustekuchen! Alle Probleme, waren hausgemacht und selbst verschuldet. Niemand hat die UBS gezwungen, Schrottpapiere zu kaufen.

Das Umstrukturieren einer UBS wäre in einem Jahr durchaus zu schaffen: Man lässt den Saftladen Konkurs gehen und gesunde Konkurrenten kaufen dann die Filetstücke (= Private Banking, Geschäftsbankenbereich) auf.

MarcusFabian
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SMI im Januar 2010

Meveric wrote:

@MF

Beim Ausbruch der Krise schoss alles in den Süden. Beim reinpumpen des Geldes dann wieder alles in den Norden. Wir haben ein Level erreicht, dem wir jetzt ein wenig Zeit zum auskühlen geben müssen.

Ich sehe das so:

Früher haben Investoren und Aktionäre Aktien gekauft, weil sie an ein Geschäftsmodell glaubten und von einem Titel überzeugt waren. Weil die Firma Dividenden ausschüttet oder eine Erfindung in der Pipeline hat. Oder vielleicht auch nur, weil die Woodoo-Wellen ankündigen, dass jetzt eine 3 der B folgen müsse (wenn Du nicht weisst, was das bedeutet - tröste Dich - ich weiss es auch nicht Wink )

Seit einem Jahr ist das insofern anders als einfach Banken in Geld erschwemmt werden und blindlings alle möglichen Aktien kaufen, um die Kohle irgendwie zu "versorgen". Das wird dann naturgemäss zum Selbstläufer (la hausse amène la hausse) und die Kurse steigen weiter.

Es hat also einen Wandel der Gründe gegeben, weshalb Aktien gekauft werden.

Ich behaupte deshalb, dass die Aktienkurse derzeit überhaupt nichts über die Situation einer Firma aussagen.

Ich behaupte weiter, dass - sobald die Kurse seitwärts oder gar abwärts verlaufen - die Banken diese Aktienpakete genau so schnell verkaufen werden, wie sie sie gekauft haben.

Dann wird auch hier im Forum das grosse Lamento losgehen: "Warum ist denn xy so stark gefallen, denen gehts doch gar nicht schlechter als Ende 2009".

Green Shoot
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H.R.4173 - Wall Street Reform and Consumer Protection Act,,,

SEC. 1701. ADDITIONAL IMPROVEMENTS FOR FINANCIAL CRISIS MANAGEMENT.

To provide for financial regulatory reform, to protect consumers and investors, to enhance Federal understanding of insurance issues, to regulate the over-the-counter derivatives markets, and for other purposes.

(c) Financial Crisis Management

‘(1) IN GENERAL- In unusual and exigent circumstances, the Board of Governors of the Federal Reserve System, upon the written determination, pursuant to section 1109 of the Financial Stability Improvement Act of 2009, of the Financial Stability Oversight Council, that a liquidity event exists that could destabilize the financial system. (...) The amounts made available under this subsection shall not exceed $4,000,000,000,000.

http://www.opencongress.org/bill/111-h4173/text

This bill has been passed in the House. The bill now goes on to be voted on in the Senate. Keep in mind that debate may be taking place on a companion bill in the Senate, rather than on this particular bill. [Last Updated: Jan 21, 2010 6:31AM]

---------------------------

Mit dieser Gesetzesvorlage erkärt sich die USA bereit, zusätzich max. 4 Billionen USD in die Märkte zu pumpen, falls das System wieder zusammenbrechen würde.

Ein kleiner Wissensvorsprung für die Cash-Forum Commnuity und für alle die den nächsten unerwarteten!! Upspike (unerwartet für 95% der Kleininvestoren) an den Märkten nicht verpassen wollen. Da ist was mächtiges in der Pipeline und in den etablierten Medien wurde noch kein Wort davon berichtet. Dieses Teil sollte man auf jeden Fall im Auge behalten.

Ron Paul zu diesem Gesetz:

http://www.wikio.de/video/2361351

Vielleicht werden die Inflationisten am Ende doch Recht bekommen.

MFG

Sprössling

Die Gerüchteküche brodelt. Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortverbieger richtig gewürfelt haben.

The-Saint
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SMI im Januar 2010

Darf ich auch mein Bankkonto angeben wen die schon am Billionen Verteilen sind Biggrin so 100 - 200 Millionen würden mir schon reichen ich Verspreche ich beanspruche dan auch keine Bonis mehr.

Was will der Liebe Herr nun tun, 4 Billionen Verteilen oder die Banken einschränken ich hoffe zumindest das dies irgendwann mal Publik wird und der gesammtmarkt eine kehrtwende macht....

PS: Danke für die News

LG Simon

MarcusFabian
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SMI im Januar 2010

Also unter "liquidity crisis" stelle ich mir folgendes vor:

Mal angenommen, es kommt zu einem Bond-Crash, weil die ausländischen (allen voran chinesischen) Gläubiger die US-Schulden nicht mehr weiter finanzieren wollen, ja sogar ihre als "Reserve" gehaltenen T-Bills verkaufen, um in werthaltigeres (Rohstoffe, Land, Aktien) zu diversifizieren.

Dann passiert folgendes:

T-Bonds werden verkauft. Der Verkäufer erhält für seine Papiere Dollars. Also muss sichergestellt sein, dass es überhaupt genügend Dollars gibt, um die Papiere bezahlen zu können. Ansonsten haben wir die erwähnte Liquiditätskrise.

Natürlich wird dann der Dollar entsprechend gegen andere Währungen (ausser Gold) steigen. Aber nur kurzfristig, denn die Verkäufer der T-Bonds haben ja nicht die Absicht, Dollars in bar zu halten. Sie werden diese Dollars schnellstmöglich umtauschen. In Rohstoffe, andere Währungen etc.

Vielleicht passiert diese ganze Transaktion (T-Bills gegen Dollars verkaufen, Dollars gegen Rohstoffe verkaufen) ja auch so schnell, dass es weder zu einer Liquiditätskrise noch zu einem Anstieg des Dollars kommt.

Auf alle Fälle wäre aber so ein Ereignis mittel- bis langfristig ein weiterer Sargnagel für den Dollar. Denn diese 4 Billionen sind ja nicht mit entsprechender Produktivität oder Waren hinterlegt sondern werden aus dünner Luft kreiert. Damit hätten wir die klassische Saat für eine Hyperinflation: Ein Staat kauft seine eigenen Schulden mit neugedrucktem Geld.

philsh
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SMI im Januar 2010

MarcusFabian wrote:

Ich behaupte weiter, dass - sobald die Kurse seitwärts oder gar abwärts verlaufen - die Banken diese Aktienpakete genau so schnell verkaufen werden, wie sie sie gekauft haben.

Einen kleinen Vorgeschmack darauf habe ich z.B. am Freitag bei Apple (AAPL) gesehen. Die Firma steht top da und wird aller Wahrscheinlichtkeit nach nächsten Mittwoch ein neues Produkt präsentieren (Tablet). Nach dem alltime high (215.59 USD) um Weihnachten war ein Rücksetzer zwar mal zu erwarten, dass die Aktie aber gleich unter 200 geschickt wurde, finde ich dann doch unschön! Das war wohl eine Kombination von Rücksetzer und Gesamtstimmung :/ Dem Trend wird sich kaum eine Firma entziehen können, das ist wie Ebbe und Flut.

Genau so konnte man ja von März 09 bis Dezember 09 mit fast jedem Schrottpapier 100% machen.

Ich werde am Montag sehr aufmerksam sein und, falls nötig, einiges spülen, ..

CrashGuru
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SMI im Januar 2010

MarcusFabian wrote:

Also unter "liquidity crisis" stelle ich mir folgendes vor:

Mal angenommen, es kommt zu einem Bond-Crash, weil die ausländischen (allen voran chinesischen) Gläubiger die US-Schulden nicht mehr weiter finanzieren wollen, ja sogar ihre als "Reserve" gehaltenen T-Bills verkaufen, um in werthaltigeres (Rohstoffe, Land, Aktien) zu diversifizieren.

Dann passiert folgendes:

T-Bonds werden verkauft. Der Verkäufer erhält für seine Papiere Dollars. Also muss sichergestellt sein, dass es überhaupt genügend Dollars gibt, um die Papiere bezahlen zu können. Ansonsten haben wir die erwähnte Liquiditätskrise. ff

Sehr einleuchtend :!: Aber ich bezweifle, dass die Verantwortlichen zu so komplexen Gedankengängen fähig sind Wink

Da wird doch einfach versucht, das System am leben zu erhalten. Und da keiner weiss wie, wird weiter Geld in den Umlauf (der ja nicht läuft....) gepumpt. :roll:

Turbo
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SMI im Januar 2010

Super gratuliere dir Obama, endlich jemand der die Banken an die Leinen nimmt und sagt wo der Hammer hängt, das Volk wird dich lieben.

Hat dieser Mann den Verstand verloren, nichts gelernt aus dem Fall Lehmann? Das System kollabierte fast, nur weil das Vertrauen in und unter den Banken verloren ging. Wie wichtig das das Vertrauen in und unter den Banken ist, wurde uns klar vor Augen geführt und jetzt diese Beschränkungsvorlage für die Banken, in einem wirtschaftlichen noch unsicheren Phase. Die Konjuktur zeigt erst schwache Erholungstendenz und die Arbeitslosigkeit ist auf Höchstständen.

Er hat es geschafft neue Unsicherheiten in das Finanzsystem zu bringen und das Rätselraten hat schon begonnen, welche Bank noch was machen kann und kann sie dann noch überleben, wird bald die nächste Frage sein Viele Banken stecken immer noch im Sumpf und jetzt kommt diese Ungewissheit, was sie in Zukunft noch machen darf.

Diese Unsicherheit, die jetzt wieder über den Märkten liegt, ist Gift für das Vertrauen und was das bedeutet, werden uns die Märkte in den nächsten Wochen wieder zeigen. Im Moment Finger weg von den Bankaktien und wenn ich genau überlege, jede Erholung sollte zum Abbau generell von Aktien genutzt werden.

Für mich ist es der falsche Ansatz zum falschen Zeitpunkt. Ich kann dazu nur sagen, sehr gefährliches Spiel Obama und von mir kriegst du die rote Karte.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Dr.Zock
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SMI im Januar 2010

@ Turbo

Deine Zeilen decken sich weitgehendst mit den Einschätzungen der "Experten". Und sollte es ihm gelingen ( was ich allerdings bezweifle....! ) den Banken die Daumenschrauben anzuziehen, dann dürften die in den Tiefen noch schlummernden Giftpapiere bald wieder obenauf schwimmen.

Alternativ bleibt ja noch die "Endlösung" des Problems. Du weisst was ich meine, und von welchen Kreisen dieses Szenario ggf. iniitiert würde........

Gruss

Dr.Zock

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Denne
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Re: H.R.4173 - Wall Street Reform and Consumer Protection Ac

Green Shoot wrote:

liquidity event exists that could destabilize the financial system.

"liquidity event" kann alles Mögliche sein. Auch sinkende Immobilienpreise destabilisieren das Finanzsystem, wie wir wissen.

Da geht´s meiner Meinung nach einfach um einen Blankocheck, um den Markt hochzukaufen, egal welchen. Bonds, faule Hypotheken, Kreditkartenschulden, Aktien, you name ist. Die 4 Billionen-Blackbox.

So können die Jongleure politisch unbehelligt treiben, was sie wollen und müssen nicht mit jedem läppischen x-Milliarden-Programm ins Parlament, wo sie gegen die Republikanische Übermacht ab Herbst eh´ nicht mehr ankämen.

Die nackte Verzweiflung.

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