Öl

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Elias
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Die Saudis stehen auf der Seite der Amjs

Venezuela und Russland sollen getroffen werden

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Domtom01
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ad Saudis

Die Saudis spielen für mich eine zwielichtige Rolle. Man sollte nicht vergessen, dass sie zwar einerseits Petrodollars kassieren und die Amis für ihre eigene Verteidigung brauchen (Militärbasen), dass ihnen aber andererseits die westliche Kultur zutiefst zuwider ist, mit Aushahme der Annehmlichkeiten natürlich. Sie spielen eine fragwürdige Rolle bei der Finanzierung und Unterstützung antiwestlicher Gruppierungen. Letztendlich wäre den Saudis ein Ölpreis von 120 USD lieber (haben sie so letztes Jahr einmal mitgeteilt). Davon sind wir zurzeit meilenweit entfernt. Sie produzieren zwar günstig, brauchen aber die Einnahmen, um ihr ambitiöses Industrialisierungsprogramm zu finanzieren und die rasch wachsende Bevölkerung ruhig zu stellen. Es ist eine doppeldeutige Beziehung: Man braucht einander, aber man misstraut sich auch und spricht mit gespaltener Zunge. Egal: In diesem Kontext wird der Preis für Erdöl weiter sinken (Prognosen: noch bis auf ca. 60-65 USD). 

Elias
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Konfessionelle Spannungen in Saudi-Arabien nehmen zu

 

Nach dem Todesurteil gegen einen Schiitenprediger flammt neue Gewalt in Saudi-Arabien auf. Ob der Iran hinter den Unruhen steht oder eher die Diskriminierung der saudischen Schiiten, ist umstritten.

http://www.dw.de/konfessionelle-spannungen-in-saudi-arabien-nehmen-zu/a-...

 

Im inneren des Iran brodelt es ebenfalls. Die Jugend wird über kurz oder lang nicht mehr mitmachen.

 

 

Die Amis möchten sich eigentlich militärisch eher zurückziehen. Die ISIS, Taliban, Iran hätten sie lieber als Bodentruppen vor Ort, um sie so bekämpfen zu können.

 

 

 

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MarcusFabian
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Interessante, wenn auch sehr reisserisch formulierte Meinung hierzu zum Öl-Experten Uli Pfauntsch:

Am 27. November steht den globalen Finanzmärkten das vielleicht bedeutendste Ereignis seit Jahrzehnten bevor. An diesem Tag werden die 12 Mitglieder der OPEC in Wien über ihre Förderpolitik beraten. Noch ahnen die wenigsten, wie weitreichend die Folgen sein könnten. Sollte die OPEC unter Führung von Saudi Arabien ihre Zapfhähne offen lassen, droht das Ende des US-Shale-Booms. Mit weitreichenden Konsequenzen für das US-Finanzsystem und die globale Wirtschaft.

Quelle: http://www.goldseiten.de/artikel/226441--Finanzcrash-2.0---darum-ist-der...

 

Weniger reisserisch, vom selben Autor:

Der kurzfristige Preistrend beim Öl ist leicht zu erklären – denn zurzeit sind alle „long"! So gut wie jeder Hedgefonds und physische Player im Ölmarkt hatte angesichts der Zuspitzung der geopolitischen Krisen mit steigenden Ölpreisen gerechnet. Damit richtet sich die Positionierung im Öl-Future-Markt ausschließlich auf die Long-Seite. Wie der jüngste „Commitment of Traders Report" zeigt, sind die spekulativen Short-Positionen im Rohöl auf ein historisches Tief von 3 Prozent gefallen. Und wenn die überwältigende Mehrheit der noch verbliebenden Markteilnehmer bereits auf steigende Kurse positioniert ist, lässt sich eben schwer ein Nachfrage-Überhang erzeugen. Und so kennt der Ölpreis nur eine Richtung – nach unten.

Sollten die Preise noch weiter sinken oder über mehrere Monate auf diesen Niveaus notieren, droht allerdings eine physische Angebotsverknappung. Ohne die Liquidität der ehemals großen Player, die der Vergangenheit eine regulierende Wirkung auf die physische Nachfrage zeigte, könnte in absehbarer Zeit sogar zu einem „Super-Spike" im Ölpreis kommen. Starke physische Käufe könnten im ausgetrockneten Ölmarkt durchaus für einen schubartigen Anstieg von 30$ bis 40$ binnen kurzer Zeit sorgen.

http://www.companymaker.de/component/content/article/89-watchlist/131-20...

Miguelito
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Für mich sieht das ganze so aus, dass die Saudi s um jeden Preis Ihre Marktanteile verteidigen wollen und damit wollen Sie auch den Amis und Kanadier an den Kragen und eventuell die Fracking Betriebe eliminieren.

Das ganze sieht für mich schwer nach Politik aus derweil Obama aufpassen muss, dass die Fracking Betriebe nicht eingehen, dies könnte die US Wirtschaft schneller abwürgen als mancher denkt.

Erfolg mit Verstand

Domtom01
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klassischer Preiskampf

Es ist ein Verdrängungskampf im Gange, von dem die Verbraucher erstmal profitieren. Auch heute morgen geht es erst mal weiter abwärts, ein erstes Weihnachtsgeschenk an die Autofahrer und Heizölverbrenner. Ob die Airlines die sinkenden Kerosinpreise weitergeben, da habe ich so meine Zweifel, die werden wahrscheinlich auf Termingeschäfte verweisen. Dass es heute üblich für Airlines ist, Zwischengesellschaften zu schalten, soll dabei nicht unerwähnt bleiben, denn die Airlines profitieren schon, nur brauchen sie so die Gewinne nicht weiter zu geben. Es sind Milliardenbeträge. Vielleicht sollte man sich wieder Airlines ins Depot legen? Man betrachte sich nur den Chart der Deutschen Lufthansa, wie er umgekehrt proportional steigt (zum Ölpreis)

 

Zyndicate
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Öl verbilligt sich nach Opec-Entscheidung weiter

28.11.2014 07:17



SINGAPUR (awp international) - Der Ölpreis ist am Freitag mit der Aussicht auf eine unverändert hohe Fördermenge durch die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) weiter gefallen. Nach dem massiven Einbruch vom Vortag geht es am Ölmarkt mit den Notierungen aber nur vergleichsweise leicht nach unten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 72,05 US-Dollar. Das sind 53 Cent weniger als am Vortag.

Die Entscheidung der Opec, das Ziel für die Fördermenge nicht zu verändern, birgt das Potential für weiter sinkende Ölpreise, kommentierten Rohstoffexperten der US-Investmentbank Goldman Sachs. Die zwölf Mitgliedsstaaten des Ölkartells hatten sich am Donnerstag trotz des Preisverfalls am Ölmarkt nicht auf eine Kürzung der Fördermenge einigen können und damit für einen weiteren Einbruch der Ölpreise gesorgt. Seit dem Sommer hat Rohöl auf dem Weltmarkt etwa ein Drittel an Wert verloren./jkr/stb

(AWP)

 

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Emil
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Da sieht man nur, dass wir in den letzten Jahren für Oel entsetzlich zuviel bezahlt haben. Es hat Oel in rauen Mengen. Die Oelpreise waren bisher reiner Raub am Konsumenten. Bald wieder auf normalem Niveau erhältlich für $ 60.-?Mamba

Emil

MarcusFabian
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Miguelito hat am 28.11.2014 - 06:41 folgendes geschrieben:

Für mich sieht das ganze so aus, dass die Saudi s um jeden Preis Ihre Marktanteile verteidigen wollen und damit wollen Sie auch den Amis und Kanadier an den Kragen und eventuell die Fracking Betriebe eliminieren.

Das ganze sieht für mich schwer nach Politik aus derweil Obama aufpassen muss, dass die Fracking Betriebe nicht eingehen, dies könnte die US Wirtschaft schneller abwürgen als mancher denkt.

Ich verstehe die Saudis ehrlich gesagt nicht. Sie haben mehr als genug Dollarreserven, um auch Jahre zu überstehen.

Öl zu lagern ist teuer. Am billigsten ist es, wenn man das Öl, das noch im Boden ist einfach nicht herausholt. Dann ist die Lagerung gratis. Die Saudis sind nicht gezwungen, ihr Öl billig zu verkaufen. Sie können problemlos auf bessere Preise warten.

Wäre ich der Saudi-Ölminister würde ich einfach die Förderung drosseln, bis der Ölpreis wieder auf einem attraktiven Niveau ist. Der Markt rennt ja nicht weg: Die globale Erdölförderung ist seit 2005 rückläufig. Der US-Shale-Oil-Boom wird es ab 2016 sein. Die Saudis werden ihr Öl also auf alle Fälle irgend wann los.

Die Frage ist lediglich: Sollen sie es jetzt für unter $80 verkaufen oder es liegen lassen und es in einigen Jahren für über $100 verkaufen?

Ich wäre für letzteres. Aber ich bin auch kein saudischer Ölprinz Wink

 

MarcusFabian
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Emil hat am 28.11.2014 - 11:09 folgendes geschrieben:

 

Da sieht man nur, dass wir in den letzten Jahren für Oel entsetzlich zuviel bezahlt haben. Es hat Oel in rauen Mengen. Die Oelpreise waren bisher reiner Raub am Konsumenten. Bald wieder auf normalem Niveau erhältlich für $ 60.-?Mamba

Na ja: Zieh Dir am Wochenende mal dieses 20 Min-Video rein und dann sprechen wir nochmals darüber Wink

http://www.peakprosperity.com/video/85856/crash-course-chapter-20-peak-c...

 

Zyndicate
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Nein zu Goldinitiative drückt auf Ölpreise
 

Die Ölpreise setzen auch am Montag ihre Talfahrt fort. Händler verweisen auf die OPEC-Entscheidung aus der vergangenen Woche und das Volks-Nein zur Goldinitiative.

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 68,36 US-Dollar. Das sind 1,79 US-Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 1,66 US-Dollar auf 64,48 Dollar.

Die zwölf Mitgliedsstaaten des Ölkartells Opec hatten sich am vergangenen Donnerstag trotz des Preisverfalls am Ölmarkt nicht auf eine Kürzung der Fördermenge einigen können und so die Ölpreise noch weiter einbrechen lassen. Experten erwarteten schon vor der Entscheidung ein erhebliches Überangebot auf den Ölmärkten im kommenden Jahr.

Händler verwiesen am Montag auch auf die Ablehnung eines Referendums zur Erhöhung der nationalen Goldreserven der Schweiz. Dies habe die Rohstoffpreise insgesamt unter Druck gesetzt.

(AWP)

 

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Zyndicate
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Ölpreise fallen auf den tiefsten Stand seit über fünf Jahren

01.12.2014 13:42



NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Ölpreise haben auch am Montag ihre Talfahrt fortgesetzt und sind auf den tiefsten Stand seit über fünf Jahren gefallen. Die Entscheidung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) aus der vergangenen Woche, das Ziel für ihre Fördermenge nicht zu verändern, belastet laut Händlern weiter die Notierungen. "Der Markt ist in Panikstimmung", sagte Hans von Cleef, Energieanalyst bei ABN Amro in Amsterdam. "Die Preise im Jahr 2015 werden deutlich niedriger sein als im Jahr 2014."

Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittag 69,71 US-Dollar. Das sind 44 Cent weniger als am Freitag. Zuvor war der Brentpreis bis auf 67,53 Dollar gefallen und hatte so den niedrigsten Stand seit Oktober 2009 erreicht. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 55 Cent auf 65,59 Dollar. Mit 63,72 Dollar war er zeitweise auf den tiefsten Stand seit Juli 2009 gesunken.

Die zwölf Mitgliedsstaaten des Ölkartells Opec hatten sich am vergangenen Donnerstag trotz des Preisverfalls am Ölmarkt nicht auf eine Kürzung der Fördermenge geeinigt. "Wir erachten das Ausmass der Preisreaktion als übertrieben, weil die OPEC letztlich genau das beschlossen hat, was die Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet hatte", kommentierten die Rohstoffexperten der Commerzbank. Ein Ende des Preisverfalls lasse sich aber dennoch nicht absehen. Die Aussicht auf ein massives Überangebot im ersten Halbjahr 2015 von rund 1,5 Millionen Barrel pro Tag laste schwer auf den Preisen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 68,89 US-Dollar. Das waren 1,91 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/fr

(AWP)

 

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bersch1986
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Na dann würde sich doch ein Kauf von OILRO lohnen Wink Financing Level / Stop Loss sind noch weit entfernt und einige Rücksetzer könnte man zum Nachkauf nutzen....

gute Trades euch allen

Zyndicate
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Ölpreise: Stopp bei 60 US-Dollar?
 

Der wichtige Ölproduzent Saudi-Arabien rechnet laut einem Bericht des «Wall Street Journals» mit einer Stabilisierung der Ölpreise bei 60 US-Dollar je Barrel.

Das Königreich sowie die weiteren wichtigen Ölproduzenten am Golf könnten mit diesem Niveau leben, berichtete die Zeitung unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.

Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete am Donnerstagmorgen 70,27 US-Dollar, während der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI bei 67,86 Dollar lag. Seit dem Sommer sind die Ölpreise um teilweise bis zu 40 Prozent eingebrochen.

Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hat unter Führung Saudi-Arabiens bisher nicht mit einer Produktionskürzung reagiert. Saudi-Arabien will laut Beobachtern lieber seine Marktanteile verteidigen und damit auch der US-Schieferölproduktion den Kampf ansagen. Diese weist erheblich höhere Produktionskosten auf und niedrige Ölpreise dürften weitere Investitionen dämpfen. Auch der Chef des russischen Ölkonzerns Rosneft hatte zuletzt schon von Ölpreisen von 60 Dollar gesprochen.

(AWP)

 

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Zyndicate
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Ölpreise wieder unter Druck

05.12.2014 07:24



SINGAPUR (awp international) - Die Ölpreise haben am Freitag leicht nachgegeben. Händler verwiesen auf eine erneute Preissenkung durch den wichtigen Produzenten Saudi-Arabien. Das verschärfe den Preiskampf auf dem globalen Ölmarkt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 69,28 US-Dollar und damit 36 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 30 Cent auf 66,51 Dollar.

Saudi-Arabien hatte am Donnerstag bekannt gegeben, seine Verkaufspreise für Öl zur Januar-Auslieferung sowohl an Kunden in Asien wie auch in den USA weiter zu senken. Damit will das Königreich angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch das US-Schieferöl seine Marktanteile verteidigen. Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hatte in der vergangenen Woche trotz des etwa 40-prozentigen Preiseinbruchs der vergangenen Monate beschlossen, ihre Fördermenge unverändert zu lassen./fr/enl

(AWP)

 

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T15
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Ich verstehe die Saudis ehrlich gesagt nicht. Sie haben mehr als genug Dollarreserven, um auch Jahre zu überstehen.


Öl zu lagern ist teuer. Am billigsten ist es, wenn man das Öl, das noch im Boden ist einfach nicht herausholt. Dann ist die Lagerung gratis. Die Saudis sind nicht gezwungen, ihr Öl billig zu verkaufen. Sie können problemlos auf bessere Preise warten.


Wäre ich der Saudi-Ölminister würde ich einfach die Förderung drosseln, bis der Ölpreis wieder auf einem attraktiven Niveau ist. Der Markt rennt ja nicht weg: Die globale Erdölförderung ist seit 2005 rückläufig. Der US-Shale-Oil-Boom wird es ab 2016 sein. Die Saudis werden ihr Öl also auf alle Fälle irgend wann los.


Die Frage ist lediglich: Sollen sie es jetzt für unter $80 verkaufen oder es liegen lassen und es in einigen Jahren für über $100 verkaufen?


Ich wäre für letzteres. Aber ich bin auch kein saudischer Ölprinz smiley


 


Hmm... könnte es nicht auch ein Mittel des Wirtschaftskrieges sein? gegen Russland? Russland hat ja schwierigkeiten wenn der Preis unter 80$ ist...


ich finde es komisch... Opec reagiert sonst sehr schnell auf stark fallende Ölpreise...


oder sind wir wieder da angelangt wo wir glaub ich 2008/9 schon mal waren? die Wirtschaft läuft überhaupt nicht und jetzt knallt und die Deflation um die Ohren??


 


 

Othello
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Deflation oder Manipulation?

Also von Deflation will ich mal nichts hören, das ist nur Panikmache. So ein schneller Preissturz kann unmöglich mit "einer ev. Angst vor Deflation" einhergehen. Auffällig: Nur die Saudis weigerten sich die Fördermenge zu drosseln. Schlimmer: Die Saudis verbilligen das Öl absichtlich noch, das ist keine Frage von Angebot und Nachfrage. Die Amis heizen v.a. mit Öl, Wintereinbruch in der 1. Welt und gut laufende Wirtschaft - mit ein paar Ausnahmen. Die Saudis lassen das Öl sprudeln, ja ja, und wo lagern wenn die Tanks und Schiffe voll sind? Erzählen kann man viel - und vor allem der Börsenmarkt reagiert wie immer kopflos und gierig darauf. Sind die Saudis nicht good friends der Amis- hehehe - riecht ihr den Braten nicht?

Alles abgesprochen und beschlossene Sache. Sie werden den Ölpreis noch auf unter 60 USD drücken und das wird so einige Zeit belassen, sonst zeigt es ja keine negative Wirkung auf die Russen, auf die Schieferöl- und die vielen kleinen neuen Ölfirmen (Konkurenz) und natürlich auf die Amerikanische Wirtschaft, welche davon profitiert. Wieviele Waffen haben die Amis den Saudis wohl für den schmuzigen Deal versprochen?

Glaubt mir ja nicht an normale Marktbedingungen. Es ist eine Schande, wie offen und ungestraft solche Machenschaften heute praktiziert werden. Christen und Muslime unter einem Dach - habt ihr ein Problem damit? Wenn es ums Geld geht sicher nicht, wenn man wieder Waffen verkaufen und Krieg schüren will, dann komischerweise schon!!! Es ist nur noch zum lachen wie dumm sie das Volk verkaufen.

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

MarcusFabian
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Othello hat am 08.12.2014 - 01:01 folgendes geschrieben:

 ja ja, und wo lagern wenn die Tanks und Schiffe voll sind?

Die Antwort lautet: Im Boden lassen. Da ist die Lagerung gratis.

Ich verstehe die Saudis auch nicht, weshalb sie bei diesen niedrigen Preisen die Fördermengen nicht drosseln und auf höhere Preise warten. Das Öl in ihrem Boden läuft ihnen ja nicht weg.

 

maka
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MarcusFabian hat am 08.12.2014 - 01:11 folgendes geschrieben:

Die Antwort lautet: Im Boden lassen. Da ist die Lagerung gratis.

Ich verstehe die Saudis auch nicht, weshalb sie bei diesen niedrigen Preisen die Fördermengen nicht drosseln und auf höhere Preise warten. Das Öl in ihrem Boden läuft ihnen ja nicht weg.

 

Ganz einfach, sie wollen den Amis nicht den Markt überlassen. Ob dieser Plan aufgeht - ich glaube es auch nicht!

Geiz ist des Anlegers Feind.

MarcusFabian
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Was heisst: "Den Markt überlassen"?
Guckst Du hierzu auch: http://www.cash.ch/comment/580928#comment-580928

Die Saudis sitzen auf einer begrenzten Ressource, die knapp ist, auf die niemand verzichten kann, die derzeit zu billig ist und die irgend wann in naher Zukunft an Wert wieder gewinnen wird.

Selbst wenn wir von einer Welt träumen in der Öl nicht mehr verbrannt wird, wird es immer noch jene Anwendungsmöglichkeiten für Öl geben: Kunststoffe, Kosmetika, Farben & Lacke ... etc.

Die Saudis sitzen auf genügend Dollar-Reserven, um ein paar Jahre lang auch ganz ohne Öl-Einnahmen auszukommen. Die könnten im Prinzip ganz locker darauf warten, bis sich die Amis mit ihrem Fracking-Boom ausgekotzt haben und auf ein paar Hunderttausend leerer, Grundwasser-verseuchender Frackingfelder sitzen.

Das Problem, das die Amis haben ist, dass sie derzeit rund $1.50 investieren müssen um $1.00 an Erdgas mit Fracking herauszuholen. Die grosse Gefahr besteht somit darin, dass den Fracking-Firmen irgendwann das Geld ausgeht und sie keine neuen Finanzierungen bekommen, wenn die Geldgeber aussteigen. Das wissen auch die Saudis.
Wenn weiterhin für das einst als bestes Fracking-Gebiet geltende Monterey in Kalifornien, die Schätzungen über zu erwartende Gasressourcen um 96% nach unten korrigiert werden müssen, kratzt das am Lack des Luftschlosses "Fracking".

Die Saudis sitzen am längeren Hebel. Und das wissen sie auch!

Dass sie sich vor einen politischen Karren spannen lassen, führt zur Frage: Welchen? Der billige Ölpreis schadet der US-Frackingindustrie am meisten. Er schadet auch Russland und Venezuela aber auch die haben weitaus mehr Atem als die US-Frackingindustire. Also: Cui bono?

 

martinidrink
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Preisverfall kein Zufall ..

sondern Politisch gewollt!

Da möchten einige Staaten evtl. (Russland usw.) sich aus dem Petro-Dollar verabschieden(abschaffen) was für die USA eine Katastrophe wäre.

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Othello
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Was habe ich gesagt noch gestern? So ein Zerfall ist nicht auf wirtschaftlicher Basis zu begründen, das ist gewollt.

Ich vermute, dass sich da einige ganz grosse Ölfirmen (die sitzen doch im Kongress und Rep. Haus) sich mit der Amerikanischen Regierung abgesprochen haben und mit den Saudis einen gigantischen Deal vereinbart haben.

Somit werden alle unerwünschten Frackingfirmen und viele kleine Rivalen (auch Amerikanische) vom Markt weggespült. Als schöner Nebenefekt oder ev. auch als Haupteffekt, egal, werden die Russen finanziell geschädigt und die Amerikanische Wirtschaft unterstützt.
Das Ganze muss mit den Saudis abgesprochen sein, denn auch denen sind die "neuen Kleinen" am Ölmarkt ein Dorn im Geschäft und warum wohl sträuben die sich gegen eine Drosselung der Förderung? Warum gerade sie?

Das Ganze wird noch einige Zeit weiter runter gehen, ich sehe am Benzinhahn Preise um die 1.50.- für Bleifrei (aktuell 1.59.-) und pro Fass Rohöl Preise um die 50 USD - und dies wird so bleiben für einige Zeit. Wie gesagt, die Grossen haben Reserven zum überleben, die Kleinen fliegen.

Auf ein Red Bull - ich bevorzuge Wein oder Bier

Die Welt hat ihren Bernard L. Madoff bestrafft. Bankenmitglieder oder Regierungsbeamte müssen nicht mal eine Busse zahlen, das macht die Firma oder der Steuerzahler. Schöne neue Welt in der wir geschäften. Also kauft Plastikspielwaren für eure Kinder, auf das der Ölpreis wieder mal ein Prozent steigt. LOL, es ist wirklich nur noch zum lachen.

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

Zyndicate
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Korr: Ölpreise weiter unter Druck

09.12.2014 08:21



(Korrigiert wird im ersten Absatz, dritter Satz der Vergleichszeitraum.)

SINGAPUR (awp international) - Die Ölpreise standen auch am Dienstag unverändert unter Druck. Im Fokus der Anleger stehen weiter die Preissenkungen durch einige Ölproduzenten, hiess es aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 65,72 US-Dollar und damit 47 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 30 Cent auf 62,75 Dollar.

Der wichtige Ölproduzent Saudi-Arabien hatte in der vergangenen Woche seine Preise für seine Kunden in Asien und den USA gesenkt. Das Königreich will im Angesicht der stark wachsenden US-Schieferölproduktion seine Marktanteile verteidigen. Am Montag folgte laut Medienberichten auch der Irak mit einer Preissenkung. Die Organisation erdölproduzierender Länder (Opec) hatte jüngst auf eine Produktionskürzung verzichtet und damit die Talfahrt der Ölpreise beschleunigt./fr/fbr

(AWP)

 

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Ölpreise geben nach

10.12.2014 07:29



SINGAPUR (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch wieder nachgegeben. Die Märkte blicken nach wie vor auf die Preissenkungen durch einige Ölproduzenten, hiess es aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 66,27 US-Dollar und damit 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 63 Cent auf 63,20 Dollar.

Am Vortag hatten die Ölpreise ihre Talfahrt zeitweise gestoppt. Uneinigkeit unter den Mitgliedsstaaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) bleibt jedoch das beherrschende Thema und belastet die Preise. Zuletzt hatten Saudi-Arabien und der Irak ihre Preise gesenkt, um ihre Marktanteile auf dem Weltmarkt zu verteidigen.

Ein iranischer Regierungsvertreter sagte laut Medienberichten am Dienstag, dass der Ölpreis auf 40 US-Dollar fallen könne, wenn sich weitere Spannungen innerhalb der Opec einstellten./fr/zb

(AWP)

 

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USA kappen Ölförder-Prognose für 2015
 

Die USA werden im kommenden Jahr weniger Öl fördern als zuletzt veranschlagt.

Die Regierung kappte am Dienstag sowohl die Prognose für die Fördermenge als auch die für den weltweiten Bedarf an dem Rohstoff. Dem US-Energieministerium zufolge wird die Produktion 2015 auf nur noch rund 9,3 Millionen Barrel pro Tag (bpd) anwachsen. Das sind 100'000 Barrel weniger als noch vor einem Monat prognostiziert. Die weltweite Nachfrage werde um 880'000 bpd anziehen nach zuvor veranschlagten 1,12 Millionen.

Der Ölpreis ist derzeit auf Talfahrt. Das sorgt für Verunsicherung an den Märkten. Seit Ende Juni hat sich der wichtige Rohstoff Öl wegen eines weltweiten Überangebots um mehr als 40 Prozent verbilligt.

(AWP)

 

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Ölpreise mit weiterem klaren Preisrutsch
 

Die Ölpreise haben am Freitag ihre Talfahrt fortgesetzt.

Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI durchbrach gestern Abend die Marke von 60 US-Dollar und fiel heute morgen im asiatischen Handel zeitweise auf ein neues Fünf-Jahres-Tief von 58,80 Dollar. Zuletzt kostete ein Fass der Sorte WTI 59,38 Dollar damit 57 Cent weniger als am Vortag. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 63,43 US-Dollar und damit 23 Cent weniger als am Vortag.

Seit Sommer sind die Ölpreise um über 40 Prozent eingebrochen. Vor allem die Aussicht auf ein starkes Überangebot im kommenden Jahr belastet die Märkte. Die Produktion von US-Schieferöl ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hat sich bisher nicht auf eine Produktionskürzung verständigt.

Wichtige Produzenten wie Saudi-Arabien wollen offensichtlich mit einer stabilen Produktion ihre Marktanteile verteidigen. Händler erklärten den jüngsten Preisrutsch auch mit technischen Gründen. Am Freitag laufen die Kontrakte zur Auslieferung von Öl im Januar aus und beim Abschluss von Verträgen für Februar und März seien noch einmal niedrigere Preise unterstellt worden.

(AWP)

 

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alpenland
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wie tief noch ?

eine etwas ältere Prognose
ob's soweit runter geht zu #2 ?


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Ölpreise tauchen weiter ab

16.12.2014 07:29



SINGAPUR (awp international) - Für die Ölpreise ging es auch am Dienstag weiter abwärts. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 60,60 US-Dollar. Das waren 46 Cent weniger als am Montag. Die US-Sorte WTI fiel um 37 Cent auf 55,54 Dollar. Derzeit kostet Rohöl so wenig wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr.

Seit diesem Sommer sind die Ölpreise eingebrochen. Mittlerweile beträgt der Rückgang fast 45 Prozent. Das Rohölkartell Opec ist gespalten: Einige Länder wollen die Förderung zurückfahren, um das überschüssige Angebot vom Markt zu nehmen. Mächtige Kartellmitglieder wie Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate halten dagegen. Sie scheinen zu versuchen, Marktanteile zu verteidigen oder zu erobern, indem sie Konkurrenten wie amerikanische Schieferölproduzenten mit niedrigen Preisen unter Druck setzen./bgf/fbr

(AWP)

 

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Wdh: Talfahrt der Ölpreise setzt sich fort

16.12.2014 14:11



(Geändert wurde der Wochentag im ersten Satz.)

NEW YORK/LONDON/WIEN (awp international) - Die Talfahrt der Ölpreise hat sich am Dienstag beschleunigt. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 59,08 US-Dollar. Das waren 1,98 Dollar weniger als am Montag. Die US-Sorte WTI fiel um 1,59 Dollar auf 54,34 Dollar. Derzeit kostet Rohöl so wenig wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr.

"Die Ölpreise befinden sich weiter im freien Fall", schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Der Ölminister der Vereinigten Arabischen Emirate sehe weiter keine Notwendigkeit für eine ausserplanmässige Sitzung. "Die OPEC sieht sich auch nicht mehr als "Swing-Produzent", welcher den Markt wieder ins Gleichgewicht bringt", schreibt die Commerzbank.

Die Nachfrage dürfte sich zudem im kommenden Jahr weniger dynamisch entwickeln als erwartet. Verantwortlich seien insbesondere die Ölförderländer wie Russland. Diese Entwicklung dürfte durch die "panikartige" Zinserhöhung der russischen Notenbank noch verschärft werden.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist erneut deutlich gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Dienstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Montag im Durchschnitt 57,92 US-Dollar. Das waren 73 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/fr

(AWP)

 

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Ölpreise fallen weiter

17.12.2014 07:33



SINGAPUR (awp international) - Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Talfahrt fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar 59,39 US-Dollar. Das waren 62 Cent weniger als am Dienstag. Ein Fass der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Januar fiel um 1,10 Dollar auf 54,82 Dollar. Derzeit kostet Rohöl so wenig wie seit mehr als fünf Jahren nicht mehr.

Die Ölpreise sind seit diesem Sommer um fast die Hälfte eingebrochen. Das Rohölkartell Opec ist sich uneinig, wie es auf die Herausforderung durch den Boom der US-Schieferölindustrie reagieren soll und hat bisher nicht mit einer Produktionskürzung auf den Preiseinbruch reagiert. Beobachter erwarten daher vor allem für das kommende Jahr ein erhebliches Überangebot an Rohöl auf den Weltmärkten./fr/fbr

(AWP)

 

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