Das Drama um den Klimawandel

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mach3
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Das Drama um den Klimawandel

das ist ja uebel

auszug

In 7,5 Milliarden Jahren schließlich wird es nicht einmal mehr Tag und Nacht auf der Erde geben: Die zum Roten Riesen mutierte Sonne, deren Radius dann etwa 250-mal so groß ist wie heute, hält den Planeten so fest, dass er ihr immer die gleiche Seite zuwendet.

Angry
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Das Drama um den Klimawandel

Quote:

24-02-2010 13:10 CH/Bundesrat schliesst sich dem Kopenhagen Abkommen an

Bern (awp/sda) - Der Bundesrat schliesst sich dem an der Weltklimakonferenz von Kopenhagen ausgehandelten Abkommen an. Er meldet dem Sekretariat der UNO-Klimakonvention, dass die Schweiz den Treibhausgasausstoss bis 2020 um mindestens 20% senken will.

Dieses Ziel entspricht demjenigen der EU. Der Bundesrat hatte es bereits im revidierten CO2-Gesetz verankert, das vor der parlamentarischen Beratung steht.

Der Bundesrat beschloss am Mittwoch zudem, das Engagement im Globalen Umweltfonds (GEF) um 50% zu erhöhen, wie das Umweltdepartement (UVEK) mitteilte. Er hat die Schweizer Delegation ermächtigt, 132 Mio CHF für die Jahre 2010 bis 2014 anzubieten.

Der Fonds wird alle vier Jahre aufgefüllt. Die internationalen Verhandlungen für die nächste Auffüllung finden im März statt. Nach den Verhandlungen will der Bundesrat dem Parlament eine Finanzierungsbotschaft vorlegen.

Diese soll zusätzlich zu den Beiträgen an den GEF auch den Schweizer Beitrag an den Ozonfonds und die zwei Klimafonds umfassen. Mit dem stärkeren Engagement festige die Schweiz ihre Stellung in der internationalen Klima- und Umweltpolitik, schreibt das UVEK.

Der Bundesrat wird immer mehr zum (Mit-) Spielball der Weltfaschisten.

HALLLLOOOO!!!! Es wird nun wieder kälter!!! Die Daten sind gefälscht!!! Alles Lüge und Panikmache!!!

Es wurde und wird immer noch gelogen, damit die Menschen weiter, von den (Mochtegern-?) Weltelite ausgeraubt werden kann.

Wenn es um Peak-Oil geht, soll man die SACHE BEIM NAMEN NENNEN!!! :twisted:

Elias
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Das Drama um den Klimawandel

Angry wrote:

HALLLLOOOO!!!! Es wird nun wieder kälter!!! Die Daten sind gefälscht!!! Alles Lüge und Panikmache!!!

Eigentlich sollte es schon lange Sonnenflecken haben. Damit einhergehend sollte die Sonne mehr Wärme abstrahlen. Tut sie aber nicht.

http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article3987168/Warum-die-Sonnen...

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CuriousMe
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Das Drama um den Klimawandel

CuriousMe wrote:

Humm also ich find schon den titel dieses threads - drama um klimawandel - bisschen unglücklich gewählt; und zwar weil er impliziert, dass aus einer mücke ein elefant gemacht wird. Und das ist meines erachtens nicht der fall.

Hum, aus aktuellem anlass schreibe ich jetzt halt doch wieder in diesem thread, weil das beben in chile hat mich doch sehr betroffen gemacht :roll: Kenne viele chilenen, war schon öfters in dem land (santiago, viña del mar, valparaiso, antofagasta, san antonio etc. etc.). tja, wenn eine solche katastrophe ein 'gesicht' bekommt, fällt es sogar schwer, sich über (vorübergehend) steigende preise zu freuen.

ps: an die schlaumeier, die darauf pochen, dass wir einen ach sooo kalten winter hatten (was ja übrigens stimmt), wartet nur bis zb der ganze schnee in form von wasser runterkommt - und dann wartet ihr noch paar monate länger bis das volk aufgerufen wird doch keine autos mehr zu waschen oder sonstigen überflüssigen wasserverbrauch zu unterlassen, da dieses selbst in unseren breitengraden knapp wird.

für mich heisst klimawechsel nicht bloss, dass es wärmer wird - sondern eben zum beispiel auch überdimensional kälter, oder nässer, oder stürmischer, oder bebischer

(befasse mich nicht sonderlich mit diesem thema, lese keine statistiken, berichte etc. - was ich sehe und erlebe reicht mir vollends)

what's up!

mach3
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bis dato..

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/KlimaerwaermungsSkeptiker-mache...

amüsant ist z.B. dieser:

Die Verschmutzung der Weltmeere ist das grössere Problem als die Klimaerwärmung (auf die der Mensch mM nach wenig bis keinen Einfluss hat). Im Pazifik soll sich ein riesiger Haufen Müll (derzeit rund 100 Mio t) im Kreis bewegen. Der Abfall zersetzt sich langsam, dabei werden giftige Stoffe freigesetzt die von Tieren aufgenommen und damit vergiftet werden. Sofern das der Wahrheit entspricht...

mach3
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hihi

Hans Rabe

14:39 Uhr

Kommentar meldenEs ist schon unglaublich, wie grössenwahnsinnig wichtig sich "der Mensch" auf der Erde benimmt. Allen Ernstes behaupten die von den Regierungen bezahlten "Wissenschaftler", dass wir Menschen einen Einfluss mit CO2 auf das langfristige Klima haben. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist so gering, dass das zusätzliche ausgestossene CO2 nun wirklich keine Auswirkungen hat. Endlich gibts Gegensteuer

mach3
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ok

matthias minder

12:13 Uhr

Kommentar melden@Philippe Meyer: Der einzig vernünftige Beitrag hier. Hab meine Masterarbeit zum Thema Klimawandel geschrieben. Wieviele haben denn den IPCC-Bericht gelesen (kann kostenlos eingesehen werden über inet, auch ein Zusammenfassung)? Wieviele wissen über die Zusammenhänge? Wieviele haben sich mit der Materie auseinandergesetzt? Und all die Experten die sich einig sind, irren sich? na klar....

Philippe Meyer

11:23 Uhr

Kommentar meldenKein Wunder haben die Forscher keine Zeit mehr für ihre Forschung, müssen sie ihre Arbeit doch die ganze Zeit vor Verschwörungstheoretikern und Untersuchungsausschüssen rechtfertigen. 97% der Klimaforscher sind sich, laut einer repräsentativen Umfrage unter über 10'000 Klimawissenschaftlern, übrigens einig, dass der Mensch das Klima beinflusst. Aber der normale Bürger weiss ja alles besser.

Elias
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Klimawandel

Quote:

Rätselhafte Sonnenaktivität

Möglicherweise überspringt die Sonne einen Zyklus – die Folge wäre eine Abkühlung unseres Planeten. Wissenschaftler diskutieren über dieses Szenario.

Die Debatte über die künftige Entwicklung des Weltklimas ist wieder voll entbrannt. Einige Forscher warnen vor einer drohenden Kaltzeit. Andere werfen dem Weltklimarat IPCC dagegen vor, seine Prognosen seien viel zu optimistisch. In Wahrheit hätten bereits unumkehrbare Prozesse eingesetzt, die zu einem stärkeren Anstieg der globalen Temperatur führen und das Abschmelzen der Eisschilde Grönlands und der Westantarktis bewirken würden.

Anlass für die Befürchtungen, die Erde könne sich bald drastisch abkühlen, gibt das rätselhafte Verhalten der Sonne. Im Frühjahr 2007 erreichte der elfjährige Sonnenzyklus sein Minimum. Nach astronomischer Zählweise ist es der 23. seit Beginn der systematischen Sonnenbeobachtung im frühen 19. Jahrhundert. Die Zahl der Sonnenflecken ist ein Maß für die magnetische Aktivität unseres Zentralgestirns; bei jedem neuen Zyklus kehrt sich die Polarität der Flecken um. Im Lauf des vergangenen Jahres hätte der 24. Zyklus starten sollen, verbunden mit einem Wiederanstieg der solaren Aktivität. Doch der Zyklusbeginn ließ auf sich warten. Im Dezember zeigte sich dann ein einsamer Fleck, dessen Polarität ihn als dem Zyklus 24 zugehörig auswies. Dann wurde es wieder ruhig auf der Sonne. Zur Verblüffung der Himmelsforscher tauchten Ende März drei neue Flecken auf, doch sie hatten die Polarität des alten Zyklus 23, der längst als abgeschlossen galt. Am 12. April erschien ein winziger Fleck, diesmal mit der „richtigen“ Polarität von Zyklus 24, der aber rasch wieder verschwand, gefolgt von einem weiteren Minifleck.

Droht eine neue Eiszeit?

Der Fehlstart, fürchten manche Forscher, könne bedeuten, dass der Zyklus 24 ganz ausfällt. Weil sich damit auch die auf die Erde einstrahlende Energie verringert, sei eine Abkühlung unseres Planeten zu erwarten. Dies gleiche den Verhältnissen während der „kleinen Eiszeit“. Das war eine Periode relativ kühlen Klimas, die von Anfang des 15. bis in das 19. Jahrhundert hinein anhielt. Damals herrschten in Europa und Nordamerika bitter kalte Winter und regenreiche, kühle Sommer. In jener Zeit war die Sonne über längere Zeit fleckenlos, nach Ansicht einiger Astrophysiker übersprang sie mindestens einen Zyklus, entsprechend blieb ihre Aktivität auf dem Minimumswert.

Gestärkt wird diese Sichtweise durch Daten des britischen Met Office in Exeter. Die dortigen Forscher konstatierten, seit dem Wärmerekordjahr 1998 sei die Erde wieder leicht kühler geworden. Zwar versicherten die Meteorologen von der Insel sogleich, die globale Erwärmung werde bald wieder Fahrt aufnehmen, doch andere Forscher widersprechen. Zu ihnen zählt Timothy Patterson, Direktor des Geowissenschaftlichen Zentrums der kanadischen Carleton University. Es gebe „exzellente Korrelationen“ zwischen der Veränderung der Sonnenleuchtkraft und dem historischen Verlauf der Erdtemperatur. „Für das Treibhausgas Kohlendioxid gibt es solche Verbindungen zum Klimawandel in der Vergangenheit nicht“, erklärt er. „Die Sonne ist die ultimative Energiequelle für unseren Planeten.“

Temperatursturz im Januar

Ein Indiz für eine herannahende Kaltzeit schien der große Temperatursturz im Januar dieses Jahres zu sein. Während der Monat in Mittel- und Westeuropa überdurchschnittlich warm war, bescherte er vielen anderen Regionen der Erde eine Rekordkälte. Global betrachtet fiel die Temperatur auf den Landflächen erstmals seit 1982 sogar knapp unter den Mittelwert des gesamten 20. Jahrhunderts. Klimaforscher des britischen Met Office ermittelten gegenüber Januar 2007 einen Rückgang der Globaltemperatur um knapp 0,6 Grad Celsius. Dies entspricht annähernd der globalen Erwärmung während des gesamten 20. Jahrhunderts und ist der bislang schnellste registrierte Temperatursturz. Allerdings war der Winter 2007 der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Weltweit lagen die Temperaturen um 0,6 bis 0,7 Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Ursache war damals das Wetterphänomen El Niño, durch das sich besonders der Südpazifik erwärmt hatte. Es handelt sich dabei um eine periodische Temperaturschwingung auf der Südhalbkugel, (El Niño Southern Oscillation, kurz ENSO), die jedoch weltweit das Wetter beeinflusst.

http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/astronomie/tid-9678/klimawandel-...

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ecoego.
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move over, subprime...

Denne

Quote:

In der Klimapolitik geht es keineswegs ums Klima, sondern es geht um Macht, um Ideologie und es geht um die Beschränkung der menschlichen Freiheit

Response am 20.12.2009

Quote:

...und um Subventionen, um Poeschtlis, um Spendengelder, um Zertifikate und Derivate, um Abzock, Beschiss und Korruption - kurz: um s liebe Geld.

FT Deutschland gestern: "Klimazertifikate Skandal legt Emissionshandel lahm" http://tinyurl.com/ykocft6

bye

Pers Meinung, e & o moeglich

Denne
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Re: move over, subprime...

ecoego wrote:

FT Deutschland gestern: "Klimazertifikate Skandal legt Emissionshandel lahm" http://tinyurl.com/ykocft6

Wieso überrascht mich das nicht? Lol

Der Zertifikatshandel ist schon korrumpiert, bevor er überhaupt richtig losgeht.

mach3
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kurz vor 19 Uhr die Debatte abgebrochen
mach3
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Das Drama um den Klimawandel

Ja, wie mein aktuelles Bild verrät, habe ich schon einiges an fossilen Kohlenstoffs durch oxidative Vorgänge hervorgerufen durch eine Maschine an die Atmpshäre abgegeben. Ich bekenn meine Sünden. Deshalb schaue ich heute abend vielleicht

Eine unbequeme Wahrheit

Sender folgt auf TV Guck Tipp

mach3
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Das Drama um den Klimawandel

Galileo Spezial

Wissensmagazin - Stefan Gödde

Klimafalle Deutschland.\nWenn sich das Klima in Deutschland verändert, bedeutet das mehr als nur ein paar Sommertage mehr im Jahr und garantiert keinen Schnee zu Weihnachten. Die Flüsse werden die Wassermassen nicht mehr halten können, Stürme, Orkane, sogar Tornados sind möglich - und auch dürre Steppen und verwüstete Landstriche. Klimaexperten sagen für Deutschland regelrechte Horrorszenarien voraus. Völlig neue Katastrophengebiete sollen entstehen, von den Alpen bis zur Nordseeküste. Und jeder einzelne von uns wird davon betroffen sein. Aber was genau steht uns bevor? Wen wird der Klimawandel wo am schlimmsten treffen? Und wo ist dann der sicherste Ort Deutschlands? Zusammen mit Klimaexperten begeben wir uns an die Orte, an denen die Unwetter der Zukunft bereits heute toben. Jene extreme Naturgewalten, die Forscher für uns voraussagen. Hat die Klimafalle in Deutschland wirklich schon zugeschnappt? Oder können wir noch etwas dagegen tun?

ProSieben CH 37801507

Info / Dokumentation · D 2010

Klimafalle Deutschland.\nWenn sich das Klima in Deutschland verändert, bedeutet das mehr als nur ein paar Sommertage mehr im Jahr und garantiert keinen Schnee zu Weihnachten. Die Flüsse werden die Wassermassen nicht mehr halten können, Stürme, Orkane, sogar Tornados sind möglich - und auch dürre Steppen und verwüstete Landstriche. Klimaexperten sagen für Deutschland regelrechte Horrorszenarien voraus. Völlig neue Katastrophengebiete sollen entstehen, von den Alpen bis zur Nordseeküste. Und jeder einzelne von uns wird davon betroffen sein. Aber was genau steht uns bevor? Wen wird der Klimawandel wo am schlimmsten treffen? Und wo ist dann der sicherste Ort Deutschlands? Zusammen mit Klimaexperten begeben wir uns an die Orte, an denen die Unwetter der Zukunft bereits heute toben. Jene extreme Naturgewalten, die Forscher für uns voraussagen. Hat die Klimafalle in Deutschland wirklich schon zugeschnappt? Oder können wir noch etwas dagegen tun?

Angry
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Nur Politik, keine Wissenschaft

http://www.faz.net/s/RubC5406E1142284FB6BB79CE581A20766E/Doc~ECA98568223...

Ist übrigens nicht neu. Letztes Jahrhundert hatte man den Menschen schon mindestens zwei mal Angst eingejagt. Zuerst mit einer Klimaerwärmung und dann mit der Prophezeiung einer neuen Eiszeit.

Mache den Menschen Angst, dann lassen sie sich leichter verarschen und ausnehmen und sie nehmen Beschränkungen der Freiheit und neue Steuern gerne hin. Alles STRATEGIE auf dem Weg zu einer Faschistischen Weltregierung.

Quote:

Seit vielen Wochen schon sieht sich der Klimarat so heftiger Kritik ausgesetzt wie noch nie in seiner Geschichte - Schlagworte wie Pfusch, Arroganz und Panikmache prasseln unaufhörlich auf ihn ein. Die Reihen der Kritiker reichen von jenen, die schon immer an der Arbeit des Klimarats zweifelten, bis zu jenen, die schon für ihn gearbeitet haben. Als wissenschaftliche Politikberatung sollte es die Aufgabe des Intergovernmental Panel on Climate Change (kurz IPCC genannt oder eben Klimarat) sein, die Forschung aus aller Welt zum Klimawandel zusammenzutragen, um daraus einen einzigen Bericht zu destillieren. Auf dessen Grundlage sollten die Vereinten Nationen dann über den Schutz des Klimas verhandeln. Jetzt sagen immer mehr Kritiker, der Klimarat sei seiner Aufgabe nicht mehr gewachsen.

Die Zentrale des Klimarats, das Sekretariat, liegt in Genf in einem Neubau, der wie ein Schiff aus grünem Glas anmutet. Kein Schild deutet auf den Klimarat hin, von seinen zehn schmalen Büros im achten Stock mit Blick hinaus auf den Genfer See muss man wissen. Der Klimarat ist hier nur Untermieter, Hausherr ist die „World Meteorological Organization“ der Vereinten Nationen. Das Jahr 2007 hat auch für Brenda Abrar vieles verändert - seit diesem Jahr arbeitet sie hier im achten Stock. Der Klimarat hatte entschieden, seine Hälfte des Preisgeldes in einer Studienstiftung anzulegen. Brenda Abrar leitet das Studienprogramm. In den Flyern, mit denen sie um junge Wissenschaftler wirbt, ist das Bild mit dem Nobelpreis-Zertifikat abgedruckt.

„Wir waren 2007 nicht auf das plötzliche Interesse vorbereitet“, sagt sie. In dem Sekretariat werden vor allem Termine und Reisen der Wissenschaftler koordiniert, Kontakte zu den Regierungen gehalten. Öffentlichkeitsarbeit und Krisenmanagement sind kaum vorgesehen. „2010 verspüren wir wieder einen ähnlichen Druck - nur diesmal nicht so angenehm.“

Kurz vor der Klimakonferenz in Kopenhagen hatte die Kritik an den Klimawissenschaftlern Fahrt aufgenommen: Hacker knackten Ende November vergangenen Jahres die Server der Universität East Anglia und veröffentlichten Tausende E-Mails und Daten von Wissenschaftlern im Internet. Das Material weist zumindest aus der Sicht vieler Kritiker auf den Versuch hin, Datensätze zu manipulieren. Beweise dafür gibt es bislang nicht, noch werden die Vorfälle untersucht. Sicher aber offenbarten die E-Mails Einblick in einen exklusiven Kreis von Wissenschaftlern, ihren Umgang mit Kritikern - „Idioten“ - und den eigenen Datensätzen - „Ich werde die Datei lieber löschen, als sie irgendjemandem zu senden“. Phil Jones, eine der zentralen Figuren in dem „climategate“ getauften Skandal, kommentierte vor einem Komitee im britischen Unterhaus die Vorwürfe so: „Ich habe ganz offenbar einige fürchterliche E-Mails geschrieben.“ Jones und die Forscher, mit denen er E-Mails schrieb, waren wichtige Datenlieferanten auch für den Klimarat. Die Glaubwürdigkeit hatte einen Riss bekommen.

Doch konnte trotz der E-Mails keine direkte Verbindung zu den Berichten des Klimarats gezogen werden. Die Qualitätsprüfungen - die stetige Prüfung der Texte durch Gutachter zum Beispiel - hätten standgehalten, hieß es. Brisant wurde die Situation jedoch, als auch der erste gravierende Fehler in dem jüngsten Bericht des Klimarats publik wurde: Die Gletscher des Himalaja könnten bis zum Jahr 2035 abschmelzen, heißt es da. Wissenschaftliche Belege für diese Zahl gibt es nicht, ungeprüft wurde sie übernommen. Der Riss weitete sich.

„Wenn Tausende Menschen an einem Bericht arbeiten, ist kaum zu vermeiden, dass später Fehler auftauchen“, sagt Brenda Abrar. Und: „Die Fehler haben aber keine Auswirkungen auf die Schlussfolgerungen im Bericht.“

Die erste Reaktion des Vorsitzenden des Klimarats, Rajendra Pachauri, klang weniger galant: Kritiker bezichtigte er der „Voodoo-Wissenschaft“. Als dann der Gletscherfehler schon durch die Medien ging, antwortete er in einem Interview mit dem Fachmagazin „Nature“ auf die Frage, ob all die Diskussionen der vergangenen Wochen die Glaubwürdigkeit des IPCC beschädigten: „Ich glaube nicht, dass die Glaubwürdigkeit des IPCC beschädigt werden kann. Wenn es den IPCC nicht gäbe, warum sollte sich dann irgendjemand um den Klimawandel sorgen?“ :shock: Seitdem forderten auch IPCC-Wissenschaftler seinen Rücktritt, und Kritiker mahnten, hier werde offenbar, dass Wissenschaftler auch Politik machen wollten. Wo einst nach dem Friedensnobelpreis die Glaubwürdigkeit glänzend und rein den Klimarat wie eine Mauer zu umgeben schien, klaffte plötzlich ein riesiges Loch.

„Wenn sie Jahre forschen, dann schätzen sie es auch, wenn ihre Ergebnisse wahrgenommen und beachtet werden“, sagt Brenda Abrar. Seine Rede bei der Konferenz in Kopenhagen eröffnete Pachauri mit den Worten, er freue sich, zu Beginn der historischen Konferenz sprechen zu dürfen - „welche, wie wir alle hoffen, zu Taten führt - Taten, wie sie dringend nötig sind auf der Basis der wissenschaftlichen Einschätzungen zum Klimawandel, festgehalten im vierten Sachstandsbericht des IPCC“.

Als der Klimarat 1988 gegründet wurde, waren ein von Menschen verursachter Klimawandel und dessen Folgen noch nicht auf der politischen Tagesordnung. Der Rat sollte dazu nicht forschen, sondern die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus aller Welt sammeln und in Berichten konzentrieren. Bislang gibt es vier dieser Sachstandsberichte - der jüngste erschien 2007, war Grundlage für Al Gores Film „Eine unbequeme Wahrheit“ und hatte den Friedensnobelpreis zur Folge. Die Berichte sollen Politikern wissenschaftlich fundierte Entscheidungen ermöglichen, diese aber nicht vorwegnehmen. Das Motto heißt „policy relevant, but not policy prescriptive“. Von Anfang an aber war es ein schmaler Grat zwischen wissenschaftlichem Anspruch und politischer Logik.

Die Sozialwissenschaftlerin Silke Beck hat eine Dissertation über den Klimarat geschrieben. Das Anliegen des Klimarats als Politikberatung, schreibt sie da, habe dazu geführt, dass die Wissenschaft politisiert und die Politik entpolitisiert worden sei - politische Konflikte wurden in die Wissenschaft abgeschoben. Diese musste Fakten liefern, mit denen sich die Politik um Diskussionen drücken konnte - was wissenschaftlich belegt scheint, muss nicht verhandelt werden. Die Wissenschaft musste sich dabei stets der politischen Einflussnahme erwehren. Schon über die Erstellung des ersten Berichts hat der erste Vorsitzende des IPCC, Bert Bolin, in einem Buch geschrieben: „Die politischen Instruktionen einiger Delegierter der dritten Gruppe waren deutlich.“ Regierungsvertreter durften damals noch direkt an den Berichtstexten mitverhandeln. Bis heute werden die führenden Wissenschaftler des IPCC von Regierungen nominiert. Immer wieder wurden die Strukturen und Arbeitsweisen des Klimarats angepasst, um politisch verwertbare Fakten liefern zu können, dabei aber den wissenschaftlichen Standards zu genügen. Seitdem haben viele tausend Wissenschaftler an den Berichten des Klimarats mitgearbeitet - unentgeltlich als Gutachter oder Autoren. 2007 haben sie alle eine Kopie des Friedensnobelpreis-Zertifikats zugesandt bekommen.

Thomas Stocker hat die Kopie in seinem Büro hängen. Stocker ist einer der prominentesten Wissenschaftler des Klimarats, seit 2008 ist er einer der Leiter der ersten Arbeitsgruppe. Stocker ist Umweltphysiker. Sein Büro hat er an der Universität Bern, in dem Haus für exakte Wissenschaften. Stolz sei er schon auf die Reproduktion der Urkunde, sagt er. Nie aber würde er sich in seinem Lebenslauf als Mitempfänger des Nobelpreises bezeichnen, so wie manche seiner Kollegen es täten. Wenn er Vorträge hält, lässt er aus den Ankündigungen der Veranstalter den Nobelpreis streichen.

Stocker kennt die Grauzone zwischen Wissenschaft und Politik bei der Arbeit für den IPCC genau. Er kann dazu auch eine Anekdote über den Arbeitsschritt erzählen, bei dem diese Linie wohl am schnellsten überschritten ist: bei der Zusammenfassung für die Politiker - einem wenige Seiten starken Papier, das aus dem Bericht mit mehreren tausend Seiten gewonnen wird. Ein Destillat aus dem Destillat also. Satz für Satz mit Regierungsvertretern abgestimmt.

Stockers Anekdote geht wie folgt: Mehrere Tage sollten die Abstimmungen für die jüngste Handreichung in Paris andauern. In einem Konferenzsaal sitzen in den Reihen Delegationen von mehr als hundert Staaten. Stocker sitzt auf dem Podium, als eine Passage zu den Veränderungen des Golfstroms abgestimmt wird, für die er verantwortlich ist. Ein Delegierter eines betroffenen Staates meldet sich, er sagt, es gebe Studien, die die Ausmaße weit dramatischer zeichneten - dies solle man doch deutlicher machen. Stocker erklärt, warum er zurückhaltend formuliert habe. Kein weiterer Einwand. Der Satz bleibt im Bericht. Stocker sagt: „Ich kann nur in die Zusammenfassung schreiben, was ich auch durch mehrere unabhängige Arbeiten wissenschaftlich belegen kann.“ Manchmal seien nur wenige Studien zu einzelnen Problemen vorhanden oder deren Ergebnisse sehr verschieden. „Dann liegt es in der Verantwortung der Forscher, das auch kenntlich zu machen.“

In dem Haus der exakten Wissenschaften werben in der Teeküche vor Stockers Büro Flyer um neue Masterstudenten der Klimawissenschaften. Der Punkt „Berufschancen“ beginnt mit dem Satz: „Der Klimawandel eröffnet neue wirtschaftliche, wissenschaftliche und administrative Aufgaben.“

Auch Hans von Storch hat eine Kopie des Nobelpreises erhalten. Er forscht in Deutschland zum Klimawandel, und er sagt, dass viele Wissenschaftler bei der Arbeit für den IPCC ihrer Verantwortung nicht immer gerecht geworden seien. Seine Kritik bezieht sich dabei fast ausschließlich auf die Arbeit der zweiten von drei Arbeitsgruppen. Die erste befasst sich mit den physikalischen Grundlagen des Klimawandels und ist kaum umstritten, bei der dritten werden Strategien behandelt, wie die Folgen des Klimawandels gemindert werden können. Bei der zweiten Arbeitsgruppe aber geht es um die direkten Auswirkungen des Klimawandels - der politisch und wissenschaftlich brisanteste Abschnitt des IPCC-Reports.

„Bei den Angaben zum Himalaja mag es Schlampereien gegeben haben“, sagt Storch. „Es gibt aber auch deutliche Hinweise auf bewusste Zuspitzung.“ Auch Storch kann dazu eine Anekdote erzählen: Als Gutachter Entwürfe für ein Kapitel des jüngsten IPCC-Berichts sahen, stolperten sie über ein Diagramm. Dort sei eine Grafik zu sehen gewesen, die einen Zusammenhang zwischen steigender Erderwärmung und steigenden Versicherungskosten nach Umweltkatastrophen suggeriert habe. Ein Zusammenhang, der nicht nachweisbar sei - zumindest aus Sicht der Gutachter. Sie wendeten sich an die Autoren, die Reaktion aber sei ernüchternd gewesen. Zwar wurden in der Endfassung des Berichts aus einer Grafik zwei Kurven. „Noch immer aber wird ein unzulässiger Zusammenhang suggeriert“, sagt Storch. Er und sein Kollege Roger Pielke jr. reisen derzeit mit einer Power-Point-Präsentation zu diesem Fall durch die Universitäten. Sie schließen mit der Feststellung, der IPCC habe seine Gutachter ignoriert und unveröffentlichtes, kontroverses Material verwendet - und damit seine Standards verletzt.

Wie viele Wissenschaftler hat auch Storch schon Reformvorschläge für den Klimarat gemacht: klare Trennung von Politik und Wissenschaft, unabhängige Beratung, mehr Mut zum Dissens. Die Reformvorschläge seiner Kollegen reichen bis hin zur Auflösung des Klimarats. Schnell müsse der Klimarat nun reagieren, sagt Storch, „damit er nicht auch die Reste seiner Glaubwürdigkeit verliert“.

„Lange Zeit waren die Wissenschaftler sich nicht bewusst, was für einen großen Einfluss ihre Arbeit hat“, sagt Brenda Abrar. Sie sitzt in ihrem Büro in dem grünen Schiff aus Glas mit Blick auf den Genfer See. Auf ihrem Tisch liegt eine Pressemitteilung der republikanischen Minderheitsgruppe im Umweltkomitee des amerikanischen Senats. Da heißt es, dass nach „climategate“ den Berichten des IPCC nicht mehr vertraut werden könne. Vor gut einer Woche haben die Umweltminister der Welt eine unabhängige Untersuchung der IPCC-Prozeduren beschlossen. Bis zum Oktober könnten die Ergebnisse vorliegen. Der für den amerikanischen Senatsbericht und die Pressemitteilung verantwortliche Senator Jim Inhofe nennt den Film von Al Gore in Radio und Fernsehen nur noch „Science-Fiction“, er spricht von dem größten Wissenschaftsskandal seiner Generation - und davon, dass auf Basis der IPCC-Berichte keine Gesetze mehr beschlossen werden dürften, schon gar keine Steuererhöhungen.

Brenda Abrar sagt: „Wir sind besorgt.“

Quote:

Erneut irrt der vermeintlich unfehlbare Weltklimarat. Entgegen seinen Schreckensszenarien für die Tier- und Pflanzenwelt kommen immer mehr Wissenschaftler zu anderen Ergebnissen.

http://www.welt.de/debatte/article6692778/Der-Klimawandel-ist-Tieren-und...

http://www.youtube.com/watch?v=bmluVQ9vSZ4

http://www.propagandafront.de/elitarer-britischer-okofaschist-fordert-da...

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Frischling
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Das Drama um den Klimawandel

Den Leugnern gehen die Argument aus, dann wird halt die Verleumdungskampagne gestartet.

http://www.nachhaltigkeit.org/201004014474/mensch-gesellschaft/beitrage/...

Die Firma Koch Industries ist kaum bekannt. Dabei ist sie eines der grössten Privatunternehmen in den USA mit Tochtergesellschaften in über 60 Ländern – auch in der Schweiz. Die Firma stellt keine Konsumgüter her, die den Namen Koch tragen, verkauft keine Aktien an der Börse und hat als Privatunternehmen viel weniger Offenlegungspflichten als ein öffentlich gehandeltes Unternehmen.

In den USA ist Koch Industries weit abseits der öffentlichen Aufmerksamkeit zur finanziellen Drehscheibe der Klimawissenschafts-Leugner und der Opposition gegen saubere Energie geworden. Privat und unsichtbar unterstützen Koch Industries heute zusammen mit ExxonMobil, dem American Petroleum Institute und anderen Spenden-Organisationen und Akteuren den Kampf gegen eine fortschrittliche Energie- und Klimapolitik in den USA. Koch hat in den letzten Jahren sogar mehr Geld in diese Auseinandersetzung gesteckt als ExxonMobil: Waren es zwischen 2005 und 2008 bei ExxonMobil $9,1 Mio, so steckten die von Koch Industries kontrollierten Stiftungen den Organisationen der Klimawandel-Leugner $24,9 Mio zu.

Das Koch’sche Netz von Lobbyisten, ehemaligen Managern und Organisationen hat ein Desinformationssystem etabliert, das von den durch Koch finanzierten Gruppen gespiesen und versorgt wird. Die Propaganda wird immer wieder kopiert, neu verpackt und als vielfaches Echo durch das von Koch finanzierte Netz von politischen Organisationen und Denkfabriken geschleust. Der vorliegende Bericht dokumentiert, dass von Koch-Stiftungen finanzierte Organisationen in den USA bereits mehrmals konzertierte Propaganda-Angriffe auf die Klimawissenschaft und deren Vertreter, auf grüne Jobs, erneuerbare Energien und Fortschritte in der Klimapolitik gestartet haben.

Recherchen über Koch

Der Bericht konzentriert sich auf die Aktivitäten von Koch Industries und deren Tochtergesellschaften, sowie auf die von Familie und Firma kontrollierten Stiftungen. Diese finanzieren Organisationen, die ungenaue oder irreführende Informationen über Klimawissenschaft und saubere Energiestrategien verbreiten. Weiter enthält der Bericht Nachforschungen zum Unternehmen und den Brüdern Koch. Diesen gehört das Unternehmen und sie kontrollieren die politischen Spenden. Die Koch-Brüder figurieren beide auf der Liste der zehn reichsten Personen in den USA. Ebenfalls im Bericht zu finden sind neu recherchierte Finanzierungsverbindungen zwischen den Koch’schen Stiftungen und einer Vielzahl von konservativen Organisationen und Think Tanks, sowie eine Dokumentation zu den Aktivitäten der von Koch finanzierten Gruppen und zum Koch’schen Vermächtnis von Klimawandel-Leugnung und Obstruktion gegen die US-Umweltpolitik.

Der Bericht enthält zudem folgende Fallstudien:

• Echokammer KlimaGate – mindestens 20 von Koch finanzierte Organisationen haben die als ‘KlimaGate’ bekannt gewordene Geschichte vom angeblichen Fehlverhalten von Klimaforschern verschiedentlich neu in Umlauf gebracht, wiederholt darauf verwiesen und sind gar selbst in der Geschichte als Sprecher aufgetreten. Die Information zur Geschichte entstammt einem Bündel von e-mails, die im November 2009 von der Universität von East Anglia gestohlen wurden. Für die besagten Organisationen sind die e-mails der Beweis für eine Verschwörung von Wissenschaftern und sie ziehen den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel ernsthaft in Zweifel.

• Junk Science für Eisbären – 2007 erschien im Journal of Ecological Complexity ein ‘Junk Science’ Artikel über Eisbären und Klimafolgen in der Arktis. Darin wurde behauptet, dass Eisbären durch den Klimawandel nicht gefährdet seien. Der Autor des Artikels bestätigte, dass er Forschungsbeiträge von ExxonMobil, dem American Petroleum Institute und der Charles G. Koch Foundation erhalten habe. Der Artikel wurde in der Zeitschrift als Meinungsartikel und nicht als neuer wissenschaftlicher Forschungsbericht veröffentlicht. Er war nicht von Kollegen begutachtet worden und wurde von führenden Eisbär- und Arktisforschern kritisiert, die dem Autor vorwarfen, er bringe “keine neuen Forschungsergebnisse” und ziehe unzulässige Schlüsse. Trotzdem veröffentlichten mehrere von Koch und ExxonMobil finanzierte Gruppen die Schlussfolgerungen des Artikels auf ihren Internetseiten und in anderen Medien. Weitere von Koch finanzierte Organisationen und Industriegruppen drohten damit, die US-Regierung zu verklagen, weil sie die Eisbären in die Liste der gefährdeten Tiere aufgenommen hatte.

Abseits vom Scheinwerferlicht

Während Jahren war es ExxonMobil, die sowohl in der Öffentlichkeit wie auch hinter den Kulissen die Stimme der Klimawandel-Leugner in der US-amerikanischen Debatte zum Klimawandel dominierte. Doch nach einem Jahrzehnt rufschädigender öffentlicher Enthüllungen und unter dem Druck von wissenschaftlichen Organisationen, Aktionären und Senatoren verfolgt ExxonMobil heute unter einem neuen CEO eine neue PR-Strategie und hat ihre öffentlichen Stellungnahmen zum Klimawandel gemässigt. Auf der Website von ExxonMobil heisst es: “Wir haben unsere Beiträge an verschiedene Public Policy Forschungsgruppen eingestellt, deren Position zum Klimawandel von der wichtigen Diskussion ablenkte, wie die Welt die für das Wirtschaftswachstum erforderliche Energie auf ökologisch verantwortliche Art sichern wird.”

Trotz dieser öffentlichen Stellungnahme und einer Kürzung der finanziellen Unterstützung an verschiedene prominente Klimaleugner-Organisationen unterstützt ExxonMobil weiterhin Dutzende von Organisationen der Klimaleugner-Bewegung mit Millionen von Dollars an jährlichen Spenden.

Punkto finanzieller Unterstützung von Klimaleugner-Organisationen haben Koch Industries ExxonMobil mittlerweile weit hinter sich gelassen ohne dabei öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Als ExxonMobils stiller Partner bei der Finanzierung der Klimaleugner-Maschinerie wenden Koch Industries manchmal ähnliche und manchmal aggressivere Methoden an.

Grosse Unbekannte mit Einfluss über weit verzweigtes Netz

Koch Industries, mit Hauptsitz in Kansas, ist ein von Erdöl und chemischen Beteiligungen dominierter Konzern mit einem Jahresumsatz von rund $100 Milliarden, mit Betrieben in fast 60 Ländern und 70’000 Angestellten. Die meisten von Kochs Aktivitäten, mit Ausnahme einiger Markenartikel wie DemakUP® Baumwoll-Pads und Lotus® Toilettenpapier, hergestellt von der Koch Tochter Georgia-Pacific Corporation, sind für die Öffentlichkeit nicht sichtbar. Koch galt in den letzten Jahren jeweils als grösstes oder zweitgrösstes Privatunternehmen in den USA und belegt im Moment den zweiten Platz hinter Cargill. Zwei Brüder, Charles und David Koch, besitzen je 42 Prozent des Unternehmens.

Ein grosser Teil des Einflusses von Koch Industries verläuft über drei Stiftungen in den USA, die ebenfalls von den beiden Brüdern kontrolliert werden. Der vorliegende Bericht dokumentiert rund 40 Klimaleugner-Gruppen und oppositionelle Organisationen, die in den letzten Jahren von Koch-Stiftungen Zuschüsse erhalten haben. Ein Ausschnitt aus der Empfängerliste:

• Über $5 Mio an Americans for Prosperity Foundation (AFP) für deren landesweite “Hot Air Tour”, einer Kampagne zur Verbeitung von Desinformation über die Klimawissenschaft und zur Bekämpfung von sauberer Energie und Klimagesetzgebung.

• Über $1 Mio an die Heritage Foundation, seit jeher eine treibende Kraft bei der Desinformation im Klima- und Umweltbereich.

• Über $1 Mio an das Cato Institute, welches die wissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels bestreitet, die Begründung für den Handlungsbedarf im Klimabereich hinterfragt und sich sehr aktiv an der Verbreitung der ‘KlimaGate’ Geschichte beteiligte.

• $800,000 an das Manhattan Institute, das Bjorn Lomborg in den letzten zwei Jahren gleich zweimal bei sich begrüsst hat. Lomborg ist ein prominenter Wortführer der Klimawandel-Leugner, der mit Vorliebe die politischen Massnahmen gegen den Klimawandel in Frage stellt und bekämpft.

• $365,000 an die Foundation for Research on Economics and the Environment (FREE), die sich gegen das Ergreifen von Massnahmen gegen den Klimawandel ausspricht, weil der Klimawandel unvermeidbar und teuer zu bekämpfen sei.

• $360,000 an das Pacific Research Institute for Public Policy (PRIPP), das An Inconvenient Truth…or Convenient Fiction finanzierte und unterstützte. Dieser Film ficht die Wissenschaft zur Erklärung des Klimawandels an und versteht sich als Gegenargument zum Dokumentarfilm des ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore. PRIPP drohte, auch die US-Regierung vor Gericht zu ziehen, weil sie die Eisbären auf die Liste der gefährdeten Arten gesetzt hatte.

• $325,000 an die Tax Foundation, welche eine irreführende Studie zu den Kosten der vorgesehenen US-Klimagesetzgebung herausgab.

Ein vollständige Sicht auf die Koch-Spenden ist nicht möglich, da weder einzelne Mitglieder der Familie Koch noch die Führungskräfte des Konzerns oder die Firma selbst je alle direkten Zuschüsse an Organisationen umfassend offengelegt haben.

Öffentlich einsehbar sind hingegen die Zuschüsse durch das politische Aktionskomittee (PAC) von Koch: Seit Beginn des amerikanischen Wahlzyklus von 2006 hat das PAC von Koch in den USA mehr Geld an Kandidaten auf Bundesebene gespendet als irgendein anderes PAC der Öl-und Gas-Industrie. In diesem Zeitraum spendeten Koch Industries und deren Manager $2,51 Mio. Im Vergleich dazu die Beträge der nächst grösseren Spender: Exxon ($1,71 Mio), Valero ($1,68 Mio), und Chevron ($1,22 Mio).

Koch Führungskräfte und deren Familien üben in den USA auch auf anderen Wegen politischen Einfluss aus, so u.a. durch indirekte Lobbyarbeit auf Bundesebene und durch Wahlkampfbeiträge. Spenden von Koch Industries, Koch Angestellten und Koch Familienmitgliedern:

• Von 2006 bis 2009 $37,9 Mio für Direktlobbying zu Öl- und Energiefragen (übertroffen nur von ExxonMobil mit $87,8 Mio. und Chevron mit $50 Mio.)

• seit dem Wahlzyklus von 2006 $5,74 Mio an PAC-Geldern für Kandidaten, Komittees und Kampagnen

• seit dem amerikanischen Wahlzyklus von 2006 mindestens $270’800 an Komittees von politischen Parteien auf Bundesebene

Indem sie via Stiftungen die Hauptakteure der Klimaskeptiker-Szene in den USA alimentieren und mit grossen Lobby-Budgets, PAC-Spenden und direkten Kampagnenbeiträgen Einfluss nehmen, gehören Koch Industries und die Brüder Koch zu den grössten Verhinderern einer fortschrittlichen Klima- und Energiepolitik in den USA.

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Verleumdungsmaschinerie... Fällt dir nichts besseres ein?

Hast recht die Verleumdungsmaschinerie läuft auf Hochtouren. Die Mainstream-Medien schubladisieren die Kritiker. Alles schon da gewesen.

Mit einem Bruchteil des Geldes für die Bail-Outs hätte man wahrscheinlich schon die 80% CO2 Reduktion erreichen können! Allerdings braucht es dazu viel Zeit. http://www.cash.ch/node/729

Die Masse ist so Gehirngewaschen und mit anderen Sachen beschäftigt (worden), dass niemand seine Gehirnzellen selber anstrengt. Wie bei Mussolini kommt der heutige Faschismus vor allem von Linker Seite.

Die Eliten-Mafia kennt das Spiel hervorragend. Hitler wie Obama bedienen sich daran. Wer die Geschichte nicht kennt, wird sich auch immer wieder verarschen lassen.

George Orwell hat das alles vorausgesehen.

Krieg ist Frieden.

Aus Wahrheitssuchenden werden Verschwörungstheoretiker, Antisemiten, Rechtsradikale usw.

Natürlich sind die aus dem üblen, rechten und konservativen Lager.

Sogar Terroristen sollen sie sein. :!:

George Bush: "Entweder seit ihr für uns, oder dann gegen uns."

Dabei ist mir seit den 11.Sept. 100% klar, das die Terroristen wohl ausschliesslich auf der Regierungsseite zu finden sind. Jeder der etwas anderes behauptet ist meiner Meinung nach Gehirngewaschen oder ein echter Verschwörungs-Praktiker/ Theoretiker.

Aber auf der anderen Seite werden sinnlos aggressive Kriegsführer wie Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Gore und Konsorten lassen den Regenwald abholzen um Biosprit anzupflanzen! Aber hallo!!!

Ausserdem ist das Rechtssystem so, dass gewisse Teile unserer Gesellschaft gleicher sind. Banken können stehlen, betrügen usw. und werden dann noch von der normalen Bevölkerung subventioniert. Echt unglaublich das ganze.

Die ganze Sache ist mittlerweile so PERVERS und VERLOGEN geworden, dass es fast niemandem mehr auffällt.

Übrigens ist von den Klimarealisten wohl überhaupt niemand gegen saubere Energie. Warum auch?

Das ist eine völlig unbegründete Verleumdung.

Aus der Öl-Gas-Kohle-Lobby kommt wohl auch nur ein verschwindend kleiner Teil, wenn überhaupt. Die sitzen eh ganz oben und wissen sich zu schützen. Die haben das nicht nötig!

Ich selber war von Anfang des Greentech-Booms dabei (Vestas, 3S, STP, ua), habe seit über 10 Jahren ein sehr sparsames Auto und besitze ein Elektrovelo Biggrin , aber hauptsächlich aus anderen Gründen als dem Klima... Wink

Wer sich die immer nötige Frage "Cui bono?" stellt, kommt schnell selber der Wahrheit näher, dass hier nur wieder eine weitere Geldquelle für die Banken und Faschistischen Weltorganisationen angebohrt werden sollte. Den Faschismus ein Stückchen weiter bringen.

Das haben die Chinesen und viele anderen Schwellenländer erkannt, und wollen sich diesmal nicht wieder verarschen lassen. Die Schweinereien der Weltbank usw. kennen sie ja.

Hast du sonst noch was? LolLolLol

Noch was: Einer der absolut grössten CO2-Produzenten ist das Amerikanische Militär. Dieses ist aber seltsamerweise völlig ausgeschlossen aus der Diskussion und müssen sich einen Dreck um ihre Emissionen kümmern.

:roll:

Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden und produzieren ihn selber! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und haben sie selber! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selber eine! Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!!

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Klima

http://www.newsmax.com/insidecover/Gore_Oscar_climate/2009/12/04/294502....

http://www.goldseitenblog.com/peter_boehringer/index.php/2009/12/08/auft...

http://www.youtube.com/watch?v=4zOXmJ4jd-8

http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article5528858/Ein-Physiker-ersch...

http://info.kopp-verlag.de/news/der-zweck-des-kopenhagen-gipfels-war-die...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,669398,00.html

http://de.rian.ru/russia/20091231/124565742.html

http://www.ftd.de/wissen/natur/:peinliche-panne-weltklimarat-stolpert-in...

http://www.ftd.de/wissen/natur/klimaforschung-weltklimarat-raeumt-gletsc...

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,673779,00.html

http://www.mmnews.de/index.php/201001244756/MM-News/CO2-Propaganda-und-M...

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article7004936.ece#cid...

http://www.guardian.co.uk/environment/2010/feb/01/leaked-emails-climate-...

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32087/1.html

http://www.monde-diplomatique.de/pm/2010/02/12.mondeText1.artikel,a0004....

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article7026317.ece

http://www.youtube.com/watch?v=BEPFmwvqdDo&feature=related

http://www.guardian.co.uk/environment/2010/feb/21/sea-level-geoscience-r...

Frischling
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Das Drama um den Klimawandel

@Angry Klar werden die Kritiker schubladisiert, irgendwann wird das Ganze nur noch Abstrus.

Eine Frage: Warum bist Du in diesem Forum? Du verteufelst hier unsere System, den Kapitalismus, die Banken usw..... Aber handelst gleichzeitig an der Börse.

Angry
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Das Drama um den Klimawandel

Frischling wrote:

@Angry Klar werden die Kritiker schubladisiert, irgendwann wird das Ganze nur noch Abstrus.

Eine Frage: Warum bist Du in diesem Forum? Du verteufelst hier unsere System, den Kapitalismus, die Banken usw..... Aber handelst gleichzeitig an der Börse.

Interessiert dich das wirklich?

Ich bin nicht gegen den echten Kapitalismus. Wo habe ich das geschrieben?

Heute haben wird aber eher Planwirtschaft als einen Kapitalismus. Eher Diktatur als Demokratie. Die Chancen sind auch nicht gleich verteilt. Die ZB-Banker-Medien-Politiker-Mafia hat einen riesigen Vorteil!

Gewinne werden privatisiert. Verluste sozialisiert!

Zuerst muss ich auch mal überleben und meine HART ERARBEITETEN UND ERSPARTEN Mäuse schützen. Ehrliche Arbeit lohnt sich eh immer weniger. Vielen Dank auch an die Freizügigkeit! Es wird aber auch unter Schweizern vermehrt gemobbt und den Lohn gedrückt, dass sich die Balken biegen. Ausserdem muss ich mich wohl selber um meine Pension kümmern. Ich kenne dieses Mafia-Pack von Höchsten, teilweise auch völlig verblödeten Bankern, Pensionskassen und Politikern teilweise persönlich. Ich weiss wovon ich rede! Biggrin

Ich geriet sozusagen am Höhepunkt der Aktienbubble um die Jahrtausendwende in diese für mich vorher völlig unbekannte Welt. Schon damals erkannte ich, als Unvoreingenommener, sofort, dass da was nicht stimmen kann.

Ich habe mich aber recht gut durchgeschlagen. Da brauchte es schon eine, in meiner Meinung, mich betrügende Migrosbank während des 2008 Crash um mir was anzuhaben. Dabei habe ich aber wohl auch einiges gelernt. Hoffe ich

Quote:

Über Jahre hinweg haben die Notenbanken die Welt mit billigem Geld überschwemmt - und damit die Wohlhabenden noch wohlhabender gemacht. Jetzt droht die Inflation. Und die macht die Armen ärmer.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-53440353.html

Ich könnte mich natürlich als Hure des Systems einstellen lassen. (Ausbildung/ Gehirnwäsche als Banker, Medienhure, bestochener Politiker oä.) Kein Problem. Aber ich habe ein GEWISSEN und wurde gut erzogen. Wink

Ich hätte sogar direkt für eine sehr wichtige Internationale Bank arbeiten können. Aber mein Gewissen...

Wahrscheinlich weiss ich einfach zu viel und habe Skrupel. Ich werde weiter für die GERECHTIGKEIT kämpfen. Da müsst ihr mich schon umbringen. Lol

Das geilste ist aber, dass das System die Mittelschicht so verblödet hat, dass sie sich selber ins Fleisch schneiden. Volle Hochachtung für diese Leistung!

Ausserdem sehe ich mich mehr als Investor als ein Zocker (Daytrader). Leider ist mein Vermögen noch nicht so gross, dass ich Mehrheitsbeteiligungen übernehmen kann. Dann hättet ihr wohl Ruhe vor mir! Wink

arunachala
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Re: Verleumdungsmaschinerie... Fällt dir nichts besseres ein

Angry wrote:

Die Masse ist so Gehirngewaschen und mit anderen Sachen beschäftigt (worden), dass niemand seine Gehirnzellen selber anstrengt.

ja, z.b. mit den bösen muslims, einen koran mitsamt einer anleitung um passagiermaschinen zu fliegen fand man ja bereits stunden nach den anschlägen von 9/11 ... :shock:

Angry wrote:

Wie bei Mussolini kommt der heutige Faschismus vor allem von Linker Seite.

angry, du willst den letzten us-präsidenten aber nicht als linken bezeichnen?

Angry wrote:

Aber auf der anderen Seite werden sinnlos aggressive Kriegsführer wie Obama mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

ja, der friedensnobelpreis ist wirklich vermessen, zu obamas verteidigung muss aber gesagt werden, dass nicht er diese scheisse angezettelt hat.

Angry wrote:

... Faschistischen Weltorganisationen angebohrt werden sollte. Den Faschismus ein Stückchen weiter bringen.

uno, weltbank, wto, biz? sind das linke? :shock:

ich sehe vieles ähnlich wie du, doch mir scheint, dass du rechts und links etwas durcheinander bringst. zugleich denke ich aber auch, dass wir diese kategorien beiseite lassen sollten, auch sie sind nur ein ablenkungsmanöver. der real existierende sozialismus war genau die gleiche ausbeuterische scheisse wie der real herrschende kapitalismus. und auch auf das neue spiel «muslims gegen christen» sollten wir nicht reinfallen, was sind denn ein paar ungewohnte türmchen im lande gegen die weiterhin schamlos gierig sich bereichernden bonusbezüger? aber eben: nach unten treten kann jeder ...

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

Denne
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Re: Verleumdungsmaschinerie... Fällt dir nichts besseres ein

arunachala wrote:

... rechts und links (...) dass wir diese kategorien beiseite lassen sollten, auch sie sind nur ein ablenkungsmanöver.

spot on.

Es geht um "oben" und "unten". Welches Parteibuch wer in der Tasche hat, ist völlig irrelevant. Alle dienen dem System, das sie grundsätzlich infrage stellen müssten, wenn es ihnen mit der Demokratie und der Freiheit ernst wäre.

Elias
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Das Drama um den Klimawandel

Etwas zum Nachdenken:

Bei uns ist CO2 mit 0,038% ein Spurengas, beim Mars mit 95,3% der Hauptbestandteil der Atmosphäre. Trotzdem ist es dort nicht wie erwartet extrem heiss, sondern mit durchschnittlichen -55°C deutlich kälter als bei uns.

Mars

Quote:

Die Marsatmosphäre besteht zu 95,3 % aus Kohlendioxid. Daneben kommen noch 2,7 % Stickstoff, 1,6 % Argon, geringe Anteile an Sauerstoff (1300 ppm) und Kohlenmonoxid (800 ppm) sowie Spuren von Wasserdampf (210 ppm) und anderen Verbindungen oder Elementen vor.

Quote:

Temperatur

Min. – Mittel – Max.

140 K (–133 °C)

218 K (−55 °C)

300 K (+27 °C)

Erde

Quote:

Was wir als Luft bezeichnen, besteht im Wesentlichen aus 78,084 % Stickstoff, 20,946 % Sauerstoff, 0,934 % Argon und anderen Edelgasen. Der Kohlendioxid-Gehalt (CO2) beträgt nur 0,038 %, ist aber nach dem Wasserdampf der wichtigste Verursacher des natürlichen Treibhauseffektes, ohne den es auf der Erde bedeutend kälter wäre.

Quote:

Temperatur*

Min. – Mittel – Max.

184 K (–89 °C)

288 K (+15 °C)

331 K (+58 °C)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

arunachala
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Re: Verleumdungsmaschinerie... Fällt dir nichts besseres ein

Denne wrote:

Es geht um "oben" und "unten".

betreffend «oben» und «unten» kürzlich gelesen: «nur die obersten und untersten 5% der gesellschaft können frei über ihre zeit verfügen, die einen mit champagner, die anderen mit kochwein.»

seid schlang wie die klugen und schlug wie die klangen. (kasimir 487)

Denne
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Re: Verleumdungsmaschinerie... Fällt dir nichts besseres ein

arunachala wrote:

die anderen mit kochwein.»

Immerhin.

Damit wird der Kalbsbraten eh´ besser. Wink

ecoego.
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Where is the real beef?

Anti-climate Lobby oder Pro-Klima-Abzock:

UNO EP Originaltext - press release 10 May 2005

"...It is estimated that greenhouse gas emissions trading markets could be worth $2 trillion by 2012 and it is further estimated that the market for clean technologies could be worth $1.9 trillion by 2020..." http://tinyurl.com/yeet8d8

Eben darum darf das Co2 Kartenhaus nicht einstuerzen, come hell or high water. Billionen (tausende Milliarden), sind auf dem Spiel. Das darf einfach nicht sein. Politiker, Industrielle, Professoren, Beamte und natuerlich unsere lieben Investment Bankers werden fast alles tun, damit ihre neueste bubble, fiat gas, nicht platzt - das heisst vorzeitig, bevor sie abgeraeumt haben., in cash, boni und guten Poeschtlis mit guten Pensioenlis.

bye

NB1: Alle koennens hoeren aber niemand will s verstehen http://tinyurl.com/4d9ar9 - too much money at stake.

NB2: Manchmal muss man sich nicht mal schaemen...was man so vor einigen Jahren geschrieben hat - do you mind? Here we go again http://www.cash.ch/node/729#comment-392767

Pers Meinung, e & o moeglich

Denne
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Re: Where is the real beef?

ecoego wrote:

. Billionen (tausende Milliarden), sind auf dem Spiel. Das darf einfach nicht sein. Politiker, Industrielle, Professoren, Beamte und natuerlich unsere lieben Investment Bankers werden fast alles tun, damit ihre neueste bubble, fiat gas, nicht platzt - das heisst vorzeitig, bevor sie abgeraeumt haben., in cash, boni und guten Poeschtlis mit guten Pensioenlis.

Ironischerweise wird genau dies dazu fuehren, dass niemand mehr ernstlich ein Interesse an Umweltschutz hat. Der Ablasshandel wird auch noch auf andere Bereiche ausgedehnt werden, der Phanatsie sind keine Grenzen gesetzt. Was kommt nach CO2?

mach3
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alles erlärbar

Elias wrote:

Etwas zum Nachdenken:

Bei uns ist CO2 mit 0,038% ein Spurengas, beim Mars mit 95,3% der Hauptbestandteil der Atmosphäre. Trotzdem ist es dort nicht wie erwartet extrem heiss, sondern mit durchschnittlichen -55°C deutlich kälter als bei uns.

Mars

Quote:

Die Marsatmosphäre besteht zu 95,3 % aus Kohlendioxid. Daneben kommen noch 2,7 % Stickstoff, 1,6 % Argon, geringe Anteile an Sauerstoff (1300 ppm) und Kohlenmonoxid (800 ppm) sowie Spuren von Wasserdampf (210 ppm) und anderen Verbindungen oder Elementen vor.

Quote:

Temperatur

Min. – Mittel – Max.

140 K (–133 °C)

218 K (−55 °C)

300 K (+27 °C)

Erde

Quote:

Was wir als Luft bezeichnen, besteht im Wesentlichen aus 78,084 % Stickstoff, 20,946 % Sauerstoff, 0,934 % Argon und anderen Edelgasen. Der Kohlendioxid-Gehalt (CO2) beträgt nur 0,038 %, ist aber nach dem Wasserdampf der wichtigste Verursacher des natürlichen Treibhauseffektes, ohne den es auf der Erde bedeutend kälter wäre.

Quote:

Temperatur*

Min. – Mittel – Max.

184 K (–89 °C)

288 K (+15 °C)

331 K (+58 °C)

Der Mars besitzt eine sehr dünne Atmosphäre. Deshalb kann aufgrund des niedrigen Atmosphärendrucks Wasser nicht in flüssiger Form auf der Marsoberfläche existieren, ausgenommen kurzzeitig in den tiefstgelegenen Gebieten.

Atmosphäre und Klima

Da die dünne Marsatmosphäre nur wenig Sonnenwärme speichern kann, sind die Temperaturunterschiede auf der Oberfläche sehr groß. Die Temperaturen erreichen in Äquatornähe etwa 20 °C am Tag und sinken bis auf −85 °C in der Nacht. Die mittlere Temperatur des Planeten liegt bei etwa −55 °C.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Planet)

Elias
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Re: alles erlärbar

mach3 wrote:

Der Mars besitzt eine sehr dünne Atmosphäre. Deshalb kann aufgrund des niedrigen Atmosphärendrucks Wasser nicht in flüssiger Form auf der Marsoberfläche existieren, ausgenommen kurzzeitig in den tiefstgelegenen Gebieten.

Atmosphäre und Klima

Da die dünne Marsatmosphäre nur wenig Sonnenwärme speichern kann, sind die Temperaturunterschiede auf der Oberfläche sehr groß. Die Temperaturen erreichen in Äquatornähe etwa 20 °C am Tag und sinken bis auf −85 °C in der Nacht. Die mittlere Temperatur des Planeten liegt bei etwa −55 °C.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Planet)

Danke.

Dass sie so dünn ist, war mir nicht bewusst. Die Landefähren hatten doch alle Fallschirme, oder nicht? Daraus schloss ich, dass sie etwa halb so dicht ist.

Ergo wäre es ohne CO2 wohl noch wesentlich kälter dort.

Quote:

Der Oberflächendruck beträgt mit 0,006 bar weniger als ein Hunderstel des Atmosphärendrucks auf der Erdoberfläche.

http://www.astronomie.de/sonnensystem/mars/atmma.htm

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Elias
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Das Drama um den Klimawandel

Quote:

Aschewolken sorgen für Flugverbote

Vulkanausbruch auf Island hat Folgen für ganz Nordeuropa

Der Gletscher-Vulkanausbruch auf Island hat dramatische Folgen für Europa: Eine gegen sechs Kilometer hohe Aschewolke behindert den Flugverkehr in Skandinavien und Grossbritannien. Immer mehr Länder verbieten Flüge in ihrem Luftraum.

(sda/dpa) Die Flugverbote über Nordeuropa wegen des Vulkanausbruchs in Island werden immer mehr ausgeweitet. Nach der kompletten Schliessung des Luftraumes über Norwegen kündigten auch die Behörden in Schweden und Dänemark für den Donnerstag ähnliche Schritte als möglich an. Ein Sprecher der Fluggesellschaft SAS sagte, dass die Verbote «schlimmstenfalls über mehrere Tage gelten können».

In Schweden ist seit den frühen Morgenstunden der Luftverkehr im nördlichen Landesteil gestoppt, in Dänemark über der Nordsee. Aus beiden Ländern verlautete, dass je nach Windentwicklung bis zum Abend die komplette Schliessung des Luftraumes nicht auszuschliessen sei.

Die Asche beeinträchtigt nun auch den Betrieb an den Londoner Grossflughäfen Heathrow und Gatwick. Mehr als 150 Maschinen konnten am Donnerstag in Heathrow weder starten noch landen, in Gatwick waren es mehr als 100, wie die Flughafenbetreiber mitteilten. Auch viele transatlantische Flüge seien gestrichen worden.

Grund für die Verbote ist Lavaasche aus dem Vulkan unter dem isländischen Gletscher Eyjafjalla, der in der Nacht zum Mittwoch zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen aktiv geworden ist. Die Asche in der Luft ist gefährlich für Düsentriebwerke.

Nicht nur für die Triebwerke ist die Asche gefährlich.

Es wirkt wie Sandpapier auf die Scheiben und Rumpf des Flugzeuges.

Bin gespannt, ob sich das auf dei Temperaturen auswirkt.

Kürzlich war ein Sandsturm in China

Quote:

Ein heftiger Sandsturm ist über den Nordwesten Chinas hinweggefegt. Wegen der dicken Staubwolke hätte es extreme Sichtbehinderungen gegeben. Der Sturm führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und hätte zudem die Ernte beschädigt. Auch seien die Temperaturen zwischen 5-8 wegen des Sandsturms gesunken, der bis zum 16. März anhalten soll.

http://www.trt.net.tr/trtinternational/de/newsDetail.aspx?HaberKodu=ce48...

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Aus Global Warming wird nun Global Cooling

Aus Global Warming wird dann nun Global Cooling. Wer findet den ersten Link der den Menschen wieder die Schuld, für die anscheinend von der Sonne verursachten normalen Schwankungen, gibt?

Fox News hat das Thema schon aufgenommen. Wer ist denn jetzt nun Schuld?

http://www.foxnews.com/scitech/2010/05/19/global-cooling-scientists-warm...

Quote:

The hottest new trend 8) in climate change may be global cooling, some researchers say.

Lol

...

"Global warming is over -- at least for a few decades," Easterbrook told conference attendees. "However, the bad news is that global cooling is even more harmful to humans than global warming, and a cause for even greater concern."

Elias
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Das Drama um den Klimawandel

Quote:

Die Nordatlantische Oszillation

Die Nordatlantische Oszillation ist eines der ältesten bekannten Wettersysteme. Sie bestimmt darüber, ob die Winter in Nordeuropa nass und warm oder kalt und trocken sind. Wir wissen nicht genau, was die Nordatlantische Oszillation antreibt und wissen auch nicht, wie sie auf den Klimawandel reagieren wird

..

..

..

Klimawandel

Die Nordatlantische Oszillation ist ein wichtiger Punkt beim Klimawandel. Die NAO Phase tendiert derzeit dauerhaft zum Positiven, was zu milderen Wintern in Nordeuropa führt und wir wissen nicht wirklich, weshalb dies so ist. Es kann sich lediglich um eine natürliche Klimaschwankung handeln, es kann aber auch eine Folge der globalen Erwärmung sein, die die NAO und andere natürliche Klimasysteme verändert.

http://www.atmosphere.mpg.de/enid/1__Ozeane_und_Klima/-_Nordatlantische_...

Im Link zu Wikipedia steht dazu:

Die Folgen für Umwelt und Klima

Dieser Artikel oder Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt.

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