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Psytrance24
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Halligalli wrote:

Mit Dir hätte ich richtig Lust weiter zu diskutieren, wäre aber zu sehr OT. Ich denke wir sind im Grunde gleicher Meinung, nur unser Ausgangspunkt ist verschieden. Aber das Ding interessiert mich jetzt wirklich

Wünsche Dir gute Trades und ein schönes Weekend

Gruss Halligalli

Ja es ist ein sehr interessantes Thema, ich würde sogar sagen der extrem junge Schachweltmeister hat auch eine Inselbegabung.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Psytrance24
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Halligalli wrote:

Hast Du mit Psychologie zu tun??

Das ist doch die wirkliche Essenz des Lebens, uns Westlern würde es mal sehr gut tun wenn wir von unserem kapitalistischen Wahn herunterkommen würden, und das wirklich wichtige im Leben schätzen.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Johnny P
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Was braucht man, um als Day-Trader überleben zu können?

Nutzen wir die etwas unentschlossenen Börsen der Osterferien, um ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern:

Welche Voraussetzungen braucht man, um Day-Trader zu werden? Das ist eine Frage, die mir in dieser oder anderer Form immer wieder gestellt wird. Natürlich ist sie so einfach kaum zu beantworten. Die Erfordernisse sind höchst individuell. Auch das, was die verschiedenen Menschen sich unter dem Begriff „Trader“ vorstellen, unterscheidet sich bereits.

Zwischen Schein und Sein

Das erste Problem ist, dass die Vorstellungen der Fragenden oft meilenweit von jedweder Realität entfernt sind. Nun gehöre ich nicht zu den Börsianern, die das Leben eines Traders in schillernden Farben beschreiben, denn das ist Unsinn.

Yacht und Südsee

Ich kann mich noch gut erinnern, als ich nach den ersten Erfolgen langfristiger Investitionen ermutigt den Entschluss fasste, mich dem kurzfristigen Traden zu widmen. Zu dem Zeitpunkt, war ich mir vollkommen sicher: Es würde ein, höchstens zwei Jahre dauern - wenn überhaupt - bis ich auf einer Jacht durch die Südsee schippern würde und jeden Tag mit ein oder zwei Trades mein ansonsten ausschweifendes Leben finanzieren würde…

Es gab sogar eine Zeit, in der es zu funktionieren schien (vor dem Jahr 2000). Doch wenn ich nun nach so vielen Jahren auf meine Traderkarriere zurückblicke, muss ich leider feststellen, dass die Realität sich kaum weiter von meinem damaligen Traum hätte entfernen können.

Zeit – viel Zeit

Statt Südsee und Luftschlössern blieben unzählige Stunden harter Arbeit. Ich habe zeitweise jeden Tag, jedes Wochenende, ohne Urlaub, 12 bis 16 Stunden am Tag vor den Monitoren gesessen. Das alles nur, um dieser Börse endlich ihre Geheimnisse abzuringen. Das ging über Jahre – bei mir waren es in dieser extremen Form in etwas fünf Jahre.

Und das ist die erste Voraussetzung: Zeit – sehr viel Zeit. Rechnen Sie mit durchschnittlich fünf Jahren Zeit bei täglicher Beschäftigung.

Geld – viel Geld

Und damit kommt das nächste Problem: Wovon lebt man in dieser Zeit, zumal man oft gerade am Anfang noch Verluste erleiden wird. Diese müssen auch finanziert werden. Ich habe letztens noch einmal nachgerechnet, wie viel mich die (autodidaktische) Ausbildung zum Trader eigentlich gekostet hat. Wenn ich die Kosten für Lebensunterhalt, die anfänglichen Verluste und sonstigen Ausgaben zusammenrechne, komme ich auf einen Betrag von 120.000 DM, also ca. 60.000 Euro.

Gut, das entspricht in etwa den Kosten eines kompletten Studiums (je nach Studiengang und Stadt).

Geduld und Durchhaltevermögen

Tatsächlich gelingt es aber nur wenigen Menschen, mehrere Jahre ohne Erfolgserlebnisse durchzuhalten. Ich vermute, man muss schon einer gewissen Form des Börsenwahnsinns verfallen sein, um immer und immer wieder neue Methoden und Herangehensweisen, neue Börsen, neue Indikatoren, neue charttechnische Modelle und neue Theorien auszuprobieren, bis man in dem großen Fundus an Börsenmüll die Dinge gefunden hat, die funktionieren. Tatsächlich gibt es wahrscheinlich kaum einen anderen Beruf, bei dem man noch mehr Misserfolge erleiden muss, um zur Meisterschaft zu gelangen. Wenn ich heute überlege, welchen abstrusen Ideen und seltsamen Thesen ich gefolgt bin. Aber gut, das gehört wohl dazu.

Charakterliche Stärke

Und wenn Sie all diese Hürden überwunden haben (oft schon früher), erscheint das große Börsenduo, das letzten Endes die Spreu der Trader vom Weizen trennen: Gier und Angst.

Korrekter muss es heißen Gier und Selbstüberschätzung und Angst und Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten.

Nach all den Tief- und Rückschlägen, nachdem viel Geld verloren wurde und die Börse sich immer wieder weigert, Regelmäßigkeiten aufzuweisen, erstarren viele Trader-Anwärter in Angst. Angst vor dem nächsten Trade, Angst vor dem Verlust und noch schlimmer, die Angst davor, dass ein Gewinn wieder ins Minus läuft.

Diese Angst veranlasst die arme Traderseele, zu schnell auszusteigen, wenn es gegen sie läuft. Es verhindert, dass Gewinne laufen gelassen werden (sprich sie werden schnell realisiert, damit sie nicht wieder in sich zusammenbrechen). Diese Angst verhindert, dass Trades eingegangen werden, die lukrativ sind, weil man nach einer nicht existenten Sicherheit sucht. Diese Angst und das daraus resultierende Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten kann aus einem guten Trader ein Traderwrack machen – unfähig zu handeln.

Die Gier

Doch noch diffiziler agiert die Gier. Wenn sich dann irgendwann Gewinne einstellen, werden viele Trader übermütig. Zunächst sind es die kleinen gierigen Euphorien. Nach einer guten Woche will man mit dem einen letzten Trade nun richtig absahnen. Das sind natürlich meistens die Trades, die vollkommen in die Hose gehen und den Wochengewinn wieder vernichten. Wie oft ist es die Gier, die verursacht, dass man nach einer guten Phase das Risiko hoch- und die Schutzmechanismen runterfährt? Es gibt Trader, die seit vielen Jahren immer über Wochen gute Gewinne machen, um dann durchzudrehen. In wenigen Tagen wird daraufhin die Arbeit von Wochen, zum Teil sogar Monaten zunichte gemacht.

Gier im Endstadium

Aber das ist noch nicht die schlimmste Form der Gier. Diese schlimmste Gier entsteht meist spät in der Karriere. Dann nämlich wenn es wirklich gut läuft. Es entsteht ein schleichender Prozess, der zu Arroganz und Überheblichkeit führt. Doch diese Charaktermischung hat eine fatale Folge: Sie führt dazu, dass die Betroffenen die Bodenhaftung verlieren. Und ohne Bodenhaftung ist die Katastrophe vorprogrammiert. In solchen Momenten werden die wirklich großen Fehler gemacht, die tatsächlich ein ganzes Traderleben vernichten können. Ich habe in meinem Umkreis leider bereits mehrere solcher Fälle miterleben müssen. Zwar kommen die meisten wieder auf die Füße, aber in seltenen Fällen ist es anschließend mit dem Traden ganz vorbei.

Vorzeichen

Ich finde es übrigens hoch interessant, dass gerade bei den schreibenden Kollegen dieses völlige Abdriften oft schon Wochen vorher am Schreibstil zu erkennen ist. Also wenn Sie bei Börsenbriefautoren oder Analysten das Gefühl haben, dass da nun jemand wirklich jeden Kontakt zur Wirklichkeit verliert und den Eindruck vermittelt, ihm könne nun nichts mehr passieren, er habe die endgültige Börsenweisheit mit Löffeln gefressen – machen Sie sich sehr schnell davon!

Übrigens sind, wie wir in den letzten beiden Jahren schmerzhaft erfahren durften, offensichtlich auch Top-Manager von Banken nicht davor gefeit, dieser Schwäche zu erliegen…

Die Gier und die damit zusammenhängende Selbstüberschätzung zu überwinden, erfordert die Fähigkeit, sich immer wieder in Allem in Frage zu stellen. Eine Fähigkeit, die zu den überlebenswichtigsten an den Börsen gehört.

Das Chaos

Wenn sie all diese Schritte gegangen sind, bleibt am Ende nur noch eins übrig: Es ist das unlösbare Problem des Berufs „Trader“. Hinter all den Schleiern, den Geschichten und den Mythen stellen Sie zum Schluss fest, dass Börse immer eine chaotische Komponente hat. Börse ist also letztendlich also nie wirklich fassbar und entzieht sie sich damit auf immer der Sicherheit.

Wir Menschen haben allerdings eine Schwäche für Sicherheiten. Wir brauchen sie, um zu entspannen, um uns zu erholen. Wenn Sie lange Jahre einem anderen Beruf nachgehen, werden Sie irgendwann die Abläufe kennen. Alles ist Ihnen vertraut. Das gibt ein Gefühl der Sicherheit und Souveränität.

Die Börsen sind jedoch immer anders. Andauernd tauchen neue Themen auf, mit denen Sie sich noch nie vorher beschäftigt haben (wer von uns hat sich jemals zuvor mit der Wirtschaft Griechenlands auseinandergesetzt?). Trader ist demnach ein Job, der bis ins hohe Alter Unruhe ins alltägliche Leben bringt. Kein Wunder, dass die Finanzbranche zu den Branchen gehört, in denen die meisten Burn Outs entstehen.

Die letzte, langfristige Voraussetzung ist demnach, die Fähigkeit sich unverzagt immer wieder dem Chaos Tag für Tag aufs Neue zu stellen und jeglichen Neuerungen offen gegenüberzustehen.

Fazit

Interessant ist dabei folgendes: Wenn ich die Fragenden mit diesen Antworten konfrontiere, denke ich immer, dass sie eigentlich ernüchtert reagieren müssten. Man müsste doch angesichts dieser Erfordernisse und Gefahren den Wunsch Trader zu werden zumindest hinterfragen, wenn nicht sogar verwerfen. Aber das passiert nicht – eher das genaue Gegenteil.

Hin und wieder vermute ich, dass es damit zusammenhängt, dass wir gelangweilten Industriestaaten-Menschen einfach im Leben endlich mal eine richtige Herausforderung suchen. Etwas, dass uns an unsere Grenzen bringen kann. Und keine Frage, da ist die Börse sicherlich ein geeignetes Medium.

Wenn Sie es übrigens geschafft haben, erwartet sie etwas, das den ganzen Aufwand wirklich lohnenswert erscheinen lässt: Es gibt keinen anderen Job, in dem Sie freier und unabhängiger sind, denn als eigenverantwortlicher Trader.

Viele Grüße

Jochen Steffens

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

geldsammler
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...

ich habe das gestern auch schon mal reingestellt, aber meine vermutung ist, dass genau dieses kein schwein hier interessiert.

aber ich rate jedem, dass er dieses drei mal gut durchlesen sollte.

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

Turbo
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Diese Angst veranlasst die arme Traderseele, zu schnell auszusteigen, wenn es gegen sie läuft. Es verhindert, dass Gewinne laufen gelassen werden (sprich sie werden schnell realisiert, damit sie nicht wieder in sich zusammenbrechen). Diese Angst verhindert, dass Trades eingegangen werden, die lukrativ sind, weil man nach einer nicht existenten Sicherheit sucht. Diese Angst und das daraus resultierende Misstrauen in die eigenen Fähigkeiten kann aus einem guten Trader ein Traderwrack machen – unfähig zu handeln.

Kleinerengel ist genau an diesem Punkt angelangt.

Denn jetzt wird der Druck enorm, dass das naechste Geschaeft aufgeht, ansonsten steht die Pleite vor der Tuer oder sogar Schulden. Wie und mit was man diesen Teufelskreis und psychischen Druck unter Kontrolle bringt, ist die grosse Frage.

Eine Auszeit war bei mir immer gut, aber den Markt nie aus den Augen verlieren. Der Glaube an sich und die Erfahrung, das es moeglich ist an der Boerse Gewinne zu erzielen, haben mich dann immer wieder bis anhin auf die Gewinnerseite gebracht.

Wichtig ist auch aus meiner Sicht eine 'einfache' klare Strategie, denn das Tanzen auf verschiedenen Buehnen verlangt eindeutig einen noch viel hoeheren und kaum zu bewerkstelligen Aufwand.

Bei mir ist es eine reine Optionsstrategie nur auf Schweizer Werte.

Heute kamen zum Beispiel Givaudan und Petroplus mit Zahlen und bei beiden waren 100% in einem Tag wieder moeglich. Andere arbeiten rein charttechnisch im Tagesgeschaeft.

Ich weiss einfach das es moeglich ist mit einer reinen Optionsstrategie gross Geld zu verdienen, aber es ist ein steiniger Weg und immer wieder mit Rueckschlaegen verbunden.

Aber eben die Gier steht einem immer wieder im Weg nach erfogreichen Geschaeften und daher empfehle ich kauft unbedingt etwas nach grossen Gewinnen und steckt nicht wieder alles in die Boerse, Klar fuehlt man sich immer wieder unbesiegbar nach grossen Gewinnen, aber genau dann schlaegt das Biest mit voller Kraft zurueck.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Nukite
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Johnny P wrote:

Was braucht man, um als Day-Trader überleben zu können?

Danke für den guten Beitrag

Nukite

MIA
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"Heute kamen zum Beispiel Givaudan und Petroplus mit Zahlen und bei beiden waren 100% in einem Tag wieder moeglich. Andere arbeiten rein charttechnisch im Tagesgeschaeft"

@ TURBO

Mir ist aufgefallen, dass du nicht mehr schreibst, wann du was kaufst, hat das einen bestimmten Grund?

Ich fand es immer sehr spannend deine Trades zu beobachten.

patrick1982
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Tut mir wirklich leid für kleiner Engel. Kann wohl eine Sucht werden das ganze. Oje.

Turbo
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patrick1982 wrote:

Das tut mir wirklich sehr leid wegen kleiner Engel.

Was ich aber nicht verstehe, wieso man sein Portfolio mit Fremdkapital leveragen kann und sich dann zweitens auch nur auf eine Optionsstrategie festlegen.

Diese Strategie ist zum scheitern verurteilt. Das ging wohl im Jahr 2009 auf. Da hat wohl jeder Gewinn gemacht, egal ob er gut oder schlecht ist.

Ich bin überhaupt kein Fan von warrants.

Zudem, wieso gibt es Leute die so kurzfrisitig handeln? Börse soll langfrisitg sein, das kurzfristige Geschäft kann man den Profis überlassen. Nur schon wegen den Börsengebühren, das kann sich ja gar nicht lohnen.

Ich lege mein Geld langfrisitig an, die Sicherheit steht im Vordergrund. Ich nehme lieber etwas weniger Rendite in Kauf und reduziere dafür mein risk free Kapital. Wobei mein risk free Kapital immer noch weit über 100'000 beträgt (Swissquote Sparkonto und Postfinance e-Deposito)... aber egal, ich freue mich auch ab dem Zins bei Swissquote. Wobei jetzt die Inflation mit 1.4% dann wirklich die letze Extrarendite noch wegfrisst, bleibt mir bei Swissquote noch 0.1% und bei Post mache ich sogar Verlust..

Meine Money Weighted return aufs ganze Portfolio in 2009 lag bei 18%, und dies mit herzlich wenig Risiko (denke ca. 90% Obligationen und davon fast ausschliesslich AAA!!).

Das Ziel sollte doch ein hohes sharpe ratio sein, was bringt einem hohe Rendite wenn man dafür eine hohe Standartabweichung in Kauf genommen hat.

Ich wäre vorsichtig mit solchen calls, das ging gut nach der grossen Krise, aber jetzt ist vorbei mit calls. Kauft doch normale Dinge. Vielleicht findet man auch hin und da ein gutes Discount Zertifikat als Alternative bei seitwärts bis leicht steigenden Kursen.

Jetzt nimmt mich noch Wunder wie 2007 und 2008 unter dem Strich aus gesehen haben und wie der Ertrag in den letzten 10 Jahren war mit deiner Strategie. :?:

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Turbo
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MIA wrote:

"Heute kamen zum Beispiel Givaudan und Petroplus mit Zahlen und bei beiden waren 100% in einem Tag wieder moeglich. Andere arbeiten rein charttechnisch im Tagesgeschaeft"

@ TURBO

Mir ist aufgefallen, dass du nicht mehr schreibst, wann du was kaufst, hat das einen bestimmten Grund?

Ich fand es immer sehr spannend deine Trades zu beobachten.

Givadaun und Petroplus hab ich nur als Beispiel erwähnt, um auf zu zeigen, das es immer wieder Möglichkeiten gibt. Habe generell weniger Geschäfte gemacht und halte vor allem grosse Positionen in Logitech.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

patrick1982
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Turbo wrote:

Jetzt nimmt mich noch Wunder wie 2007 und 2008 unter dem Strich aus gesehen haben und wie der Ertrag in den letzten 10 Jahren war mit deiner Strategie. :?:

So richtig in die Börse selber eingestiegen bin ich im Mai 2008 eingestiegen. Ja, Turbo, müsste man dann schon schauen langfrisitig. Aber ich verkaufe schon genug früh, noch vor dem nächsten grossen crash.

Turbo
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Okay verstehe ist dein Studiengeld, das dir wohl Papa gegeben hat, aber eben wie gut eine Strategie ist, zeigt sich erst im langjährigen Vergleich.

Hab damals auch mit meinem Studiengeld von Papa angefangen zu Boersele, aber mich dann sehr schnell für eine Optionsstrategie entschieden, der ich treu geblieben bin, in guten wie schlechten Zeiten.

Das der grosse Gewinn mit Warrants vorbei ist, sehe ich auch so, aber Kleinerengel arbeitet mit sehr kleinem Grundkapital und da kommst du nur mit einer agressiven Strategie vom Fleck.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

patrick1982
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Turbo wrote:

Okay verstehe ist dein Studiengeld, das dir wohl Papa gegeben hat, aber eben wie gut eine Strategie ist, zeigt sich erst im langjährigen Vergleich.

Hab damals auch mit meinem Studiengeld von Papa angefangen zu Boersele, aber mich dann sehr schnell für eine Optionsstrategie entschieden, der ich treu geblieben bin, in guten wie schlechten Zeiten.

Das der grosse Gewinn mit Warrants vorbei ist, sehe ich auch so, aber Kleinerengel arbeitet mit sehr kleinem Grundkapital und da kommst du nur mit einer agressiven Strategie vom Fleck.

Ich gebe dir vollkommen recht bei allem.

A ja, das Geld ist nicht mal Vater. Ich habe nach der Lehre 4 Jahre lang gearbeitet und gespart.

Turbo
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Chapeau! dann wünsch ich dir viel Erfolg bei deinem 2 Bildungsweg.

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geldsammler
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patrick1982 wrote:

Das tut mir wirklich sehr leid wegen kleiner Engel.

Was ich aber nicht verstehe, wieso man sein Portfolio mit Fremdkapital leveragen kann und sich dann zweitens auch nur auf eine Optionsstrategie festlegen.

Diese Strategie ist zum scheitern verurteilt. Das ging wohl im Jahr 2009 auf. Da hat wohl jeder Gewinn gemacht, egal ob er gut oder schlecht ist.

Ich bin überhaupt kein Fan von warrants.

Zudem, wieso gibt es Leute die so kurzfrisitig handeln? Börse soll langfrisitg sein, das kurzfristige Geschäft kann man den Profis überlassen. Nur schon wegen den Börsengebühren, das kann sich ja gar nicht lohnen.

Ich lege mein Geld langfrisitig an, die Sicherheit steht im Vordergrund. Ich nehme lieber etwas weniger Rendite in Kauf und reduziere dafür mein risk free Kapital. Wobei mein risk free Kapital immer noch weit über 100'000 beträgt (Swissquote Sparkonto und Postfinance e-Deposito)... aber egal, ich freue mich auch ab dem Zins bei Swissquote. Wobei jetzt die Inflation mit 1.4% dann wirklich die letze Extrarendite noch wegfrisst, bleibt mir bei Swissquote noch 0.1% und bei Post mache ich sogar Verlust..

Meine Money Weighted return aufs ganze Portfolio in 2009 lag bei 18%, und dies mit herzlich wenig Risiko (denke ca. 90% Obligationen und davon mehrheitlich AAA!!).

Das Ziel sollte doch ein hohes sharpe ratio sein, was bringt einem hohe Rendite wenn man dafür eine hohe Standartabweichung in Kauf genommen hat.

Ich wäre vorsichtig mit solchen calls, das ging gut nach der grossen Krise, aber jetzt ist vorbei mit calls. Kauft doch Aktien, wenn ihr schon long gehen wollt. Oder kauft halt dafür umso mehr Aktien anstatt so ein call, ist immer noch besser, dann hat man Zeit um zu warten.

Tut mir wirklich leid für kleiner Engel. Kann wohl eine Sucht werden das ganze. Oje.

ich höre immer wieder mal das leidige gejammer mit diesen börsengebühren.

entweder bezahle ich einfach weniger für diese gebühren oder ihr seit da einfach etwas verwöhnt.

ich habdle auch ziemlich rege und bis jetzt haben mir diese gebüren noch nie weh getan.

man müsste eigentlich schon fast sagen wenn man böse sein will, wem die gebühren zu hoch sind, der vermag es ehe nicht an der börse aktiv zu sein.

und zu guter letzt:

ich habe vor 3 wochen mit einer neuen strategie angefangen. mein einsatz habe ich mit 2000 finanziert. bis heute habe ich diesen einsatz verfünffacht.

es soll mir keiner sagen das man mit einem kleinen startkapital mit einem längeren zeithorrizont auch in dieser zeit kein geld zu verdienen ist.

was absolut fehl am platz ist, ist nun mal die gier. schon nur deswegen weil wir in einer gesättigten fase sind und somit gewinne realisieren müssen wenn sie da sind und ebenso auch verluste sofort mitnehmen wenn man es vergeigt hat.

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kleinerengel
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plenaspei wrote:

Hallo kleinerengel

Ich habe auch eine Tochter und habe viele Kleider in einwandfreiem Zustand in der Gösse 116/122, wenn das der Grösse deiner Tochter entspricht würde ich sie dir gerne schenken.

Liebe Grüsse

plenaspei

Danke dir, aber sie trägt 146/152 Biggrin

kleinerengel
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Der Grund, dass ich Optionen handle ist der, dass es sich nicht wirklich rentieren würde mit 3K Aktien zu handeln. Dafür braucht man, meiner Meinung nach, ein Mindestkapital von 10K... die Gebühren fressen ja den Aktiengewinn fast auf.

Ich bin wieder ein wenig zur Ruhe gekommen und habe sogar eine neue Zukunftsperspektive erhalten. Kann ab Sommer einen Secondhandladen übernehmen, wenn ich möchte, hier an meinem Wohnort. Natürlich ist nun die Frage, wie ich das Startkapital beschaffe. Muss mich darüber ein wenig informieren, es gibt ja auch solche Fonds, die selbständigkeit unterstützen. Mal sehen.

Könnte so für mich in Ruhe arbeiten und nebenher dem Traden nachgehen. Ich gehe nun keine neuen Trades ein. Bin zurzeit noch in Nestle-Calls und Aktien. Habe die ganze Woche nix gekauft oder verkauft.

Und es ist nicht das Problem für mich einfach mal nix zu tun. Es hat wie immer mit mir und meiner Psyche zu tun. es kommt immer wieder eine Serie von Gewinntrades und dann werde ich übermütig und verschenke so die die gemachten Gewinne wieder.

An sich arbeiten ist eben die Grundlage und anscheinend kämpfe ich immer wieder mit denselben Problemen. Ich versuche nun das Traden als ein Hobby anzusehen und so vielleicht die Anspannung los zu werden, aber wie gesagt, im Moment warte ich ab.

Das Forum hier würde mir schon fehlen, ist mir sogar wichtiger als die Börse :D. Am Morgen ins Cash-Forum zu gucken, kann man als Sucht bezeichnen Biggrin

Nach der Börse bin ich nicht süchtig, kann es gut lassen.

MIA
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@ Kleiner Engel

Schön, dass s Dir wieder besser geht!!

Ich möchte Dir gerne 2 Ratschläge geben; gehört zwar nicht in dieses Forum.

1. Bezahle Deinem Bekannten so rasch wie möglich das Geld zurück, es ist nie ein gutes Gefühl mir fremdem Geld zu "spielen".

2. überlege Dir das seht gut mit dem Secondhandladen.

weil: in der jetzige Zeit, da in jeder Ecke ein Outlet eröffnet, ist die Zeit von Seconhand ein wenig vorbei. Du kauftst doch auch lieber zu gündigen Preisen Neuware als bereits getragene und wenn ein Secondhandgeschäft, dann wirklich nur mit Labels!!!!

Zum Startkapital: Ein Seconhandgeschäft ist eines der wenigen Geschäfte, welches man fast ohne Geld eröffnen kann. Die Ware erhält man in Kommission und braucht sie erst zu bezahlen, wenn sie verkauft ist. Eine Einrichtung erhält man günstig; siehe nach in der TEXTIL-REVUE, da werden immer wieder ganze Ladeneinrichtungen aus Konkursen angeboten.

Eigentlich ist nur der Mietzins eine grössere Investion.

Natürlich möchte die, welche Ihr Geschäft verkauft Geld für ihre Kundenkartei. Auch da wird sehr oft zuviel verlangt.

Also sei vorsichtig!

Ich schreibe das nicht einfach so, ohne Erfahrung.

Liebe Grüsse

boersenspiel
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@kleinerengel: Mich freut es sehr von Deiner Perspektive "Secondhandshop in Deiner Umgebung" zu hören. Das ist durchaus eine Chance, etwas Neues aufzubauen. Und denk dran, vor allem Cross-Selling könnte interessant sein, vielleicht entdeckst Du eine Nische, die viel interessanter ist als das eigentliche Secondhand-Geschäft. Bereite Dich aber sehr gut vor und erkundige Dich im Voraus sehr detailliert, bevor Du an die Umsetzung gehst. Und immer realistisch bleiben.

Das Optionsgeschäft würde ich momentan als absolut zweitrangig ansehen, kleinerengel. Viel spannender ist es doch, etwas Neues aufzubauen.

Meiner Meinung nach kann das Optionsgeschäft nur eine Ergänzung zu einer längerfristigen Anlagestrategie sein (Absicherung; mit einem eingefahrenen Gewinn mal einen Zock wagen; weiteres). Alles andere ist - zumindest in den allermeisten Fällen - eine Illusion.

Halligalli
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kleinerengel wrote:

Der Grund, dass ich Optionen handle ist der, dass es sich nicht wirklich rentieren würde mit 3K Aktien zu handeln. Dafür braucht man, meiner Meinung nach, ein Mindestkapital von 10K... die Gebühren fressen ja den Aktiengewinn fast auf.

Ich bin wieder ein wenig zur Ruhe gekommen und habe sogar eine neue Zukunftsperspektive erhalten. Kann ab Sommer einen Secondhandladen übernehmen, wenn ich möchte, hier an meinem Wohnort. Natürlich ist nun die Frage, wie ich das Startkapital beschaffe. Muss mich darüber ein wenig informieren, es gibt ja auch solche Fonds, die selbständigkeit unterstützen. Mal sehen.

Könnte so für mich in Ruhe arbeiten und nebenher dem Traden nachgehen. Ich gehe nun keine neuen Trades ein. Bin zurzeit noch in Nestle-Calls und Aktien. Habe die ganze Woche nix gekauft oder verkauft.

Und es ist nicht das Problem für mich einfach mal nix zu tun. Es hat wie immer mit mir und meiner Psyche zu tun. es kommt immer wieder eine Serie von Gewinntrades und dann werde ich übermütig und verschenke so die die gemachten Gewinne wieder.

An sich arbeiten ist eben die Grundlage und anscheinend kämpfe ich immer wieder mit denselben Problemen. Ich versuche nun das Traden als ein Hobby anzusehen und so vielleicht die Anspannung los zu werden, aber wie gesagt, im Moment warte ich ab.

Das Forum hier würde mir schon fehlen, ist mir sogar wichtiger als die Börse :D. Am Morgen ins Cash-Forum zu gucken, kann man als Sucht bezeichnen Biggrin

Nach der Börse bin ich nicht süchtig, kann es gut lassen.

Genau das habe ich mit meinem "Einsteinspruch" gemeint. Es ist nicht eine Pechsträne, sondern die Art zu denken, bzw. die Psyche. Das musst Du analysieren und daran arbeiten. Aber Du hast es ja schon selbst eingesehen und das heisst, Du bist auf dem richtigen Weg.........viel Daumendrück.....

Hallegalli

Immer der Nase nach

bert05
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habe die nachrichten betreffend kleinerengel mit grossem interesse gelesen und mitverfolgt.

ich habe dazu auch noch meinen senf abzugeben:

1. kleinerengel, deine situation tut mir sehr leid.

2. kannst du an der börse nichts erzwingen.

3. dein spiel, welches du treibst, ist ganz einfach zu riskant. mit kleinem kapital (welches nicht mal dein eigenes ist) riesen gewinne zu machen geht einfach nicht. es geht vielleicht fünf mal hintereinander gut und du machst aus 3k ca. 20k. dann kommt der verlusttrade, welcher dich wieder massiv nach unten zieht. dadurch nimmst du noch ein grösseres risiko (engeren ko-warrant) und schwups ist alles weg!

4. ich kann mir nicht erklären, warum du mit fremdem kapital spielst! dies kann dich doch nicht in ruhe schlafen lassen. deine aktionen werden so überstürzt und du kannst nicht rational entscheiden.

5. habe ich das gefühl, dass du professionelle hilfe brauchen würdest. dein spiel hat nicht viel mit strategie zu tun. vielmehr sehe ich bei dir grösste spielsuchts-gefahr.

6. begreife ich in diesem forum viele nicht, die kleinerengel dazu animieren wollen, an der börse nicht aufzugeben und weiterzumachen. von wegen "es kommt schon noch", "du wirst grosse gewinne machen", ..... alles scheisse! kleinerengel soll nicht dazu animiert werden!!! so werden ihr illusionen gemacht. und zwar falsche.

7. wenn du an der börse weitermachen willst, nimm dir eine richtige auszeit von dieser. ich glaube auch nicht, dass dein wissen ausreichend ist um von der börse leben zu können - also steigere dein fachwissen. geh in ein seminar, liese bücher, frage andere user hier drin, eröffne ein musterportfolio und trade mal mit spielgeld,.......

sorry für meine klaren worte. ich kann mir gut vorstellen, dass dies eine spirale ist, die einem immer tiefer nach unten zieht. es ist schwierig einsichtig zu sein, wenn man einmal grosse gewinne gemacht hat. sei dir aber auch bewusst, dass deine gewinne in einer zeit realisiert wurden, in der die börsen extrem viel zu korrigieren hatten und nur noch gestiegen sind!

und zum schluss noch dies. mir ist es auch schon passiert, dass ich aus 1500fr 17k gemacht habe und nachher den grössten teil von diesen wieder verloren habe. wichtig ist einfach, dass man aus seinen fehlern lernt.

kleinerengel, sei hart mit dir selbst!

es grüsst freudlich

bert05

Turbo
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Ich sehe es anders aber eben klar besteht das Risiko eines Totalverlustes, aber auch ich würde nicht mit Fremdkapital spekulieren.

Vor kurzem war Kleinerengel noch so überzeugt Millionär an der Börse zu werden und ich werde ihr diesen Traum nicht aus reden, denn auch ich habe davon geträumt und ihn auch erreicht.

Der Glaube kann Berge versetzen und ich kann aus Erfahrung sagen, man kann dieses Biest bezwingen, eine Auszeit tut immer gut und hilft und ist wichtig um wieder klaren Kopf zu bekommen.

Du weisst Kleinerengel ich glaube an dich, aber entscheiden musst du selbst. Wichtig und ich wiederhole es noch 1000 mal bei solch hohen prozentualen Gewinnen kauft etwas, so das ihr nicht direkt zu Gang habt, wenn ihr den Rest verliert. Meine Autos waren auch immer wieder als Startkapital nützlich, denn bis sie verkauft waren, vergeht eine gewisse Zeit und man hat dann wieder einen klaren Kopf.

Aber eben an der Optionsstrategie führt kein Weg vorbei mit solch kleinen Kapital. Wink

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Psytrance24
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Turbo wrote:

...aber Kleinerengel arbeitet mit sehr kleinem Grundkapital und da kommst du nur mit einer agressiven Strategie vom Fleck.

Das ist doch genau der Grund warum wir kleinen Zwangsläufig scheitern müssen, man braucht ein gewisses Grundkapital und ein gutes MM sonst hat man langfristig gesehen keine Chance. Oder anders gesagt, die Bank wird gewinnen.

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Aero
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Wer wie Geldsammler herangeht, nicht zu gierig wird, schnelle Gewinne realisiert, Verluste begrenzt, SL in den Gewinn zieht und Gewinne laufen lässt, kann innert ein paar Monaten ein nettes Sümmchen erspielen. Wichtig ist, dass man dann weiterhin nicht gierig wird und vernüftige Einsätze spielt. Die meisten, die scheitern, werden nach grossen Gewinnen unvorsichtig und setzen zu viel ein. Ein Profi spielt immer die gleiche Positionsgrösse. So tun ihm Verlusttrades nicht so weh. Viele haben auch das Gefühl, sie müssten es in wenigen Wochen zum Börsenmillionär bringen. Gebt Euch doch von Beginn an mehrere Jahre dafür Zeit. Steter Tropfen höhlt den Stein.

geldsammler
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Aero wrote:

Wer wie Geldsammler herangeht, nicht zu gierig wird, schnelle Gewinne realisiert, Verluste begrenzt, SL in den Gewinn zieht und Gewinne laufen lässt, kann innert ein paar Monaten ein nettes Sümmchen erspielen. Wichtig ist, dass man dann weiterhin nicht gierig wird und vernüftige Einsätze spielt. Die meisten, die scheitern, werden nach grossen Gewinnen unvorsichtig und setzen zu viel ein. Ein Profi spielt immer die gleiche Positionsgrösse. So tun ihm Verlusttrades nicht so weh. Viele haben auch das Gefühl, sie müssten es in wenigen Wochen zum Börsenmillionär bringen. Gebt Euch doch von Beginn an mehrere Jahre dafür Zeit. Steter Tropfen höhlt den Stein.

danke aero,

da habe auch ich mir gedanken gemacht wegen dem geld verspielen wenn man plötzlich mehr geld hat. daher werde ich in kürze alles geld von disem konto abziehen bis runter wieder auf 2000 und werde mit dem wieder von forne beginnen. weil ich kenne das problem und es ist mir schon ein paar mal passiert. das man plötzlich den grössenwahn gekriegt hat und somit auch automatisch den überblick.

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yihi
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sehr interessante Diskussion... aber ich muss sagen, ich mag eine kontinuierliche Wertentwicklung viel lieber... kann man einfach irgendwie besser schlafen!

ich hab die letzten Monate immer so um die 8% Gewinn erwirtschaftet... wenn man das 5 Jahre lang schafft (was ich erst noch beweisen muss!), hat man sein Kapital verhundertfacht. Aus 50k werden also 5m!

Hier die Entwicklung meines Portfolios im ersten Quartal

geldsammler
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yihi wrote:

sehr interessante Diskussion... aber ich muss sagen, ich mag eine kontinuierliche Wertentwicklung viel lieber... kann man einfach irgendwie besser schlafen!

ich hab die letzten Monate immer so um die 8% Gewinn erwirtschaftet... wenn man das 5 Jahre lang schafft (was ich erst noch beweisen muss!), hat man sein Kapital verhundertfacht. Aus 50k werden also 5m!

Hier die Entwicklung meines Portfolios im ersten Quartal

Wenn ich davon ausgehe, dass du mit aktien handelst, glaube ich nicht das du in 5 jahren auf soviel gewinn kommen würdest.

es würde ja bedeuten dass die aktien bis dahin nur steigen müssten.

das tun sie aber nicht.. diese zeiten sind vorbei..

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geldsammler
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yihi wrote:

sehr interessante Diskussion... aber ich muss sagen, ich mag eine kontinuierliche Wertentwicklung viel lieber... kann man einfach irgendwie besser schlafen!

ich hab die letzten Monate immer so um die 8% Gewinn erwirtschaftet... wenn man das 5 Jahre lang schafft (was ich erst noch beweisen muss!), hat man sein Kapital verhundertfacht. Aus 50k werden also 5m!

Hier die Entwicklung meines Portfolios im ersten Quartal

das du im ersten quartal soviel gewinn hast liegt auch daran das wir ja in einer extremsituation sind. nennen wir es wie wir wollen, die einen meinen bärenmarktralli von der extreme. irgend wann ist der markt aber auch wieder mal gesättigt und das geht keine 5 jahre mehr. muss dann nicht zusammenbrechen, dein quartalsgewinn fängt ab da aber auch an zu stagnieren.

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yihi
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Naja, wenn Du den Vergleich mit dem S&P anguckst, wirst du sehen, dass meine Performance davon relativ unabhängig ist. Das 1. Quartal war ja aktienmässig auch nicht gerade toll... S&P hat ja nur irgendwie 5% oder so zugelegt.

Am besten funktioniert meine Strategie im übrigen im Seitwärtstrend... und ich mache auch viel an der Forex. Daher ist dein Argument ungültig... Smile

geldsammler
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yihi wrote:

Naja, wenn Du den Vergleich mit dem S&P anguckst, wirst du sehen, dass meine Performance davon relativ unabhängig ist. Das 1. Quartal war ja aktienmässig auch nicht gerade toll... S&P hat ja nur irgendwie 5% oder so zugelegt.

Am besten funktioniert meine Strategie im übrigen im Seitwärtstrend... und ich mache auch viel an der Forex. Daher ist dein Argument ungültig... Smile

ja mit der forex habe ich nichts am hut...

denke aber das gehört auch nicht in dieses thema hinein.

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