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weico
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Re: Digitales Geldsystem (neues papiergeldloses Geldsystem)

Bugatti wrote:

Wie würdet Ihr Euch positionieren, bevor das neue papiergeldlose Geldsystem, oder nennen wir es einfach;

digitales Geldsystem, eingeführt wird?

Wass/Wo soll eigentlich der wesentliche Unterschied/Vorteil bei einem "papiergeldlosen System" ,(ausser dem "Papier"/Druckkosten,Lagerung usw.) denn eigentlich sein?

Ich seh wirklich KEINEN.

Darum würde Ich auch im "papierlosen System" in Immobilien und weiteren Sachwerten bleiben.

weico

CrashGuru
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weico wrote:

Bei Deiner Sozialkompetenz habe ich allerdings so meine Zweifel Quote:
Soziale Kompetenz, bezeichnet den Komplex all der persönlichen Fähigkeiten und Einstellungen, die dazu beitragen, individuelle Handlungsziele mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe zu verknüpfen und in diesem Sinne auch das Verhalten und die Einstellungen von Mitmenschen zu beeinflussen. Soziale Kompetenz bezeichnet somit die Gesamtheit der Fertigkeiten, die für die soziale Interaktion nützlich oder notwendig sind.

Mein Mangel von Empathie gegenüber den Leuten hat wohl die Ursache darin,dass bei vielen Leuten das Fehlen von Dialektik bei Mir eine "Disharmonie" hervorruft. 8)

weico

Wie ich feststelle, hast Du auch ein Problem damit, NICHT zwischen den Zeilen zu lesen. Es geht hier nicht um Einfühlungsvermögen sondern um Sozialkompetenz. Einfach nur lesen.

Du willst ja wohl mit den ganzen Postings eine Reaktion, oder noch besser ein Umdenken beim Leser erreichen.....

Aber vielleicht meinst Du ja auch nicht Disharmonie sondern Diskushernie :cry:

Elias
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Empathie gehört zur Sozialkompetenz wie der Döner zum Kebap.

Quote:

Soziale Kompetenzen

Allgemein zählen zur sozialen Kompetenz folgende Kenntnisse und Fähigkeiten:

Im Umgang mit sich selbst:

* Selbstwertgefühl

* Selbstvertrauen

* Urvertrauen

* Wertschätzung

* Selbstwirksamkeit

* Selbstbeobachtung

* Eigenverantwortung

* Selbstdisziplin

Im Umgang mit Anderen:

* Achtung

* Anerkennung

* Empathie/ Perspektivenübernahme (Mitgefühl bzw. Einfühlungsvermögen)

* Kompromissfähigkeit

* Recht durchsetzen können

* Menschenkenntnis

* Kritikfähigkeit

* Wahrnehmung

* Toleranz

* Respekt

* Sprachkompetenz

* Interkulturelle Kompetenz

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

CrashGuru
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Elias wrote:

Empathie gehört zur Sozialkompetenz wie der Döner zum Kebap.

Sozialkompetenz enthält also Empathie. Richtig!

weico aber hat Sozialkompetenz auf Empathie reduziert. Davon war nicht die Rede. Es war aber davon die Rede, dass ich nicht der Meinung bin, dass weico besonders gute Fähigkeiten hat andere von seinen Meinungen zu überzeugen. Dazu gehört sicher auch Einfühlungsvermögen, aber in meiner Intention ist das nur EIN Manko bei ihm.

MarcusFabian
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Könnte man die Themen weico-bashing bzw. weico-Selbstbeweihräucherung bitte in einen eigenen Thread auslagern?

weico
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Vielleicht erklärt dieser Artikel ja besser,wie ich das Thema Eigentum/Geld/Wirtschaft "ansehe/angehe".

http://www.zeit.de/2003/45/GS-Kasten-Steiger

weico

scaphilo
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weico wrote:

Vielleicht erklärt dieser Artikel ja besser,wie ich das Thema Eigentum/Geld/Wirtschaft "ansehe/angehe".

http://www.zeit.de/2003/45/GS-Kasten-Steiger

weico

Das ist ja alles richtig, nur was ist die Aussage davon? Ich habe auch schon des öfteren geschrieben, dass unser Papiergeldsystem einem Zinszwang unterliegt. Dieser führt entweder zu Inflation oder zu einer katastophen deflation. Beides ist schrecklich und nicht ansatzweise das was wir unter einer stabilen Währung verstehen würden.

Ein echter Goldstandard ohne Zentralbanken, aber mit zentraler Prägestelle (Eintauschstelle von Goldklumpen in digitales Gold) würde alle Problme lösen. Weil damit keine katastphendeflation mehr möglich ist. Geld muss nicht ausgelihen werden, es existiert immer und ist damit das Flussmittel der Wirtschaft.

Aber weico: MF sagt nicht dass es nicht zu einer katastrophen deflation kommen würde wenn man das System einfach so weiter laufen lassen würde... nein er sagt der Staat wird immer intervenieren und alles retten bis er sich selber durch Geld drucken vernichtet. - Hyperinflation. Wenn die Staaten anfangen zu Sparen ists aus. Die Geldmenge muss wachsen damit die Zinsen bezahlt werden können.

mach3
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Elias wrote:

Empathie gehört zur Sozialkompetenz wie der Döner zum Kebap.

Quote:

Soziale Kompetenzen

Allgemein zählen zur sozialen Kompetenz folgende Kenntnisse und Fähigkeiten:

Im Umgang mit sich selbst:

* Selbstwertgefühl

* Selbstvertrauen

* Urvertrauen

* Wertschätzung

* Selbstwirksamkeit

* Selbstbeobachtung

* Eigenverantwortung

* Selbstdisziplin

Im Umgang mit Anderen:

* Achtung

* Anerkennung

* Empathie/ Perspektivenübernahme (Mitgefühl bzw. Einfühlungsvermögen)

* Kompromissfähigkeit

* Recht durchsetzen können

* Menschenkenntnis

* Kritikfähigkeit

* Wahrnehmung

* Toleranz

* Respekt

* Sprachkompetenz

* Interkulturelle Kompetenz

hä'!..

Elias
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mach3 wrote:

Elias wrote:
Empathie gehört zur Sozialkompetenz wie der Döner zum Kebap.

hä'!..

Kebab, mit zwei b

----

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Bullish
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CrashGuru wrote:

weico wrote:

Hat dich etwa mein Hinweis auf "ein Volk von Besitzern" so erzürnt... Lol

weico

A) Keine Ahnung was Du unter "Volk von Besitzern" verstehst (aber das ist ja klar, da ich sowieso nix draus komm)

Meint wohl damit "Die Schweizer, ein Volk von Mietern"... btw: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/OECD-Die-Mieten-sind-s...

fort knox
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"geld regiert die welt. - und wer regiert das geld?"

im folgenden, sehr empfehlenswerten gespräch werden viele von MF's ansichten zum aktuellen gelsystem sowie seine möglichen löungsansätze wiedergegeben:

http://www.alpenparlament.tv/playlist/288-der-waehrungs-countdown

ps: bitte sich nicht von den z.t. umstrittenen (esoterischen) themen dieser plattform beirren lassen.

"Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht." A.E.

MarcusFabian
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in_God_we_trust wrote:

Ich sage ja, Deflation muss bekämpft werden! Wie? Durch Geldverteilung der Nationalbanken an die Adresse der Arbeiter und tieferen Angestellten.

Also der amerikanische Lösungsansatz statt des europäischen?

Damit kannst Du lediglich wählen zwischen Regen und Traufe, denn neugedrucktes Geld ist ja Schuldgeld (sei es eine neue Schuld des Staates oder des Konsumenten) und dieses muss verzinst werden. Damit wächst die Zinslast der Bürger noch weiter zu Gunsten der Hochfinanz. Sparguthaben werden entsprechend schleichend entwertet.

Fassen wir mal zusammen:

Die Banken, die Hochfinanz hat Mist gebaut und Billionen Dollar, Euro, Franken weltweit verzockt. Im Normalfall müssten nun die Eigentümer der Banken, die Aktionäre für diese Fehler geradestehen. Die Bank müsste die Giftmüllpapiere abschreiben, Dividenden und Boni würden auf Jahre hinweg ausfallen und die Aktienkurse entsprechend sinken. Im schlimmsten Fall übersteigen die Verluste das Eigenkapital der Bank und der Laden geht in Konkurs.

Dass es der Hochfinanz nicht passt, diese Last selbst zu tragen und sie entsprechend grossen Einfluss auf die Politiker haben, ist es ihr gelungen, die Last auf die Schultern der Staaten, der Steuerzahler und der Wirtschaft zu verlagern.

Damit stehen jetzt die Banken besser da aber das löst das Problem nicht, denn aus der Bankenkrise wurde jetzt eine Staatsschuld-Krise.

Um da wieder rauszukommen gibt es drei Möglichkeiten:

1. Deflation

Das heisst ein harter Sparkurs. Der Staat muss über Jahre, Jahrzehnte hinweg weniger ausgeben als er einnimmt, um die Schulden abzutragen. Also sparen bei Bauvorhaben, Transferleistungen, Militär, Subventionen etc. und andererseits Steuern anheben.

Das ist politisch nicht durchsetzbar und auch nicht gewollt. Aus solchen Konstellationen reifen Unruhen, Aufstände, Revolutionen und Kriege.

2. Inflation

Eine moderate Inflation von 4-5%, die die Wirtschaft locker auf die Preise schlagen kann, wäre gangbar aber dann dauert es mehrere Jahrzehnte, bis die Schulden weginflationiert sind.

Dem Arbeiter bringt das wenig, denn auch seine Sparguthaben werden schleichend entwertet.

Je höher die Inflation umso schneller wären die Schulden entwertet. Das Problem dabei ist allerdings, dass die Inflation sehr schnell zur galoppierenden Inflation werden kann, die dann nicht mehr zu kontrollieren ist. Die Folge ist dann immer eine Währungsreform.

3. Währungsreform

Und zwar ohne, dass man vorher den Weg der Deflation oder Hyperinflation geht. Ein schmerzlicher Einschnitt. Ja. Aber nur sehr kurzfristig und ohne den langen Leidensweg der anderen beiden.

Von einem Tag auf den anderen wären (fast) sämtliche Schulden und Geldvermögen weg. Die Reichen wären nicht mehr so reich, die Armen nicht mehr so arm, die Preise wären um 40% niedriger (Zinsanteil fällt weg), die Steuern könnten gesenkt werden, wir könnten alle nach dem Schock tief durchatmen und das Leben ginge weiter.

Koppelt man das ganze noch mit einer Stabilisierung der Währung und beschränkt die Geldmenge, hätte man ein frisches, schuldenfreies und stabiles System für die nächsten 50-100 Jahre.

in_God_we_trust
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OK, danke für die ausführliche Antwort. In der Schweiz müsste man bestimmt eine Volksabstimmung durchführen:

"Wollen Sie der Währungsreform zustmmen, bei der Sie alle Guthaben verlieren? (JA/Nein)"

Wie würde sie wohl ausgehen? (fast 100% der Bevölkerung hat vermutlich ein Bank- oder Postkonto):wink:

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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Wenn es etwas gibt, das keinen Sinn macht, dann eine Währungsreform vorher anzukündigen.

Was würde passieren? Jeder würde noch möglichst viel Bares abheben und gegen Sachwerte tauschen.

Wer von einer WR profitiert bzw. netto zu den Verlierern gehört, haben wir ja im Goldthread schon gestern behandelt.

http://www.cash.ch/node/200#comment-63547

in_God_we_trust
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Re: Geldsysteme

MarcusFabian wrote:

Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass das von der ZB gedruckte Geld = Schuld der Banken gegenüber der ZB ist, dass entsprechend dieses Geld von den Banken als Schuld gegenüber den Banken an Wirtschaft und Private weitergegeben ebenfalls Schuld ist und dass, weil es ja nur Zentralbankgeld = Schuldgeld gibt auch jegliches Geldvermögen einer entsprechenden Schuld gegenübersteht.

Wir können folgerichtig behaupten: Geldmenge = Schulden = Geldvermögen.

Dieses Zitat entspringt dem Gründungsbeitrag dieses Threads. Dazu hätte ich folgende Frage:

Ist es richtig, dass gesetzt der Fall alle Privaten und alle Firmen und alle staatlichen Körperschaften (Gemeinde, Kantone, Bund) würden jeden Rappen ihrer Schulden an die Banken zurückzahlen, niemand mehr einen einzigen Rappen im Portemonnaie hätte, d.h. im ganzen Land kein Rappen oder Franken Bargeld mehr vorhanden wäre, alles wäre zur SNB zurückgeflossen?

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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Re: Geldsysteme

MarcusFabian wrote:

Die Zinsen verdammen uns zu ewigem Wirtschaftswachstum. Wir müssen immer mehr und immer schneller produzieren und wissen doch ganz genau, dass wir den Wettlauf gegen die Exponentialfunktion der Zinsen nicht gewinnen können. Das ist mathematisch schlicht unmöglich.

Angenommen ich besitze einen Garten. Den habe ich einmal bar gekauft, habe keine Schulden.

Gehört dieser Garten mir oder der SNB?

Ich pflanze Karotten an und verkaufe sie für 50 Franken.

Gehören diese 50 Franken nun mir oder schulde ich sie der SNB, d.h. Herr Hildebrand kann zu mir kommen und sagen: "Gib her!"?

Gruss
iGwt

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Re: Geldsysteme

MarcusFabian wrote:

Die einzige Zivilisation, der es gelungen ist, länger als 80 Jahre diesem Wettlauf standzuhalten, war das römische Reich.

Soviel mir bekannt ist, gab's in der Schweiz noch nie eine Währungsreform, seit der Franken ca. 1850 ausgegeben wurde. Macht 160 Jahre.

Gruss
iGwt

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Re: Geldsysteme

MarcusFabian wrote:

Nutzen wir also unsere demokratischen Mittel, um den verantwortlichen Politikern Dampf unter dem Hintern zu machen.

Und hoffen wir, dass der Reset ohne Revolution und Krieg über die Bühne geht und wir als Belohnung wenigstens ein nächstes, faires System erschaffen.

Es liegt nur an uns!

Sorry, falls ich etwas genervt klinge aber der Rest ist blanker Unsinn und strotzt nur so von Klassenkampf und Borniertheit.

Mit demokratischen Mitteln ist da nichts zu machen, das weiss MarcusFabian ganz genau. Das ist einfach ein weiterer Aufruf zu Gewalt und Revolution!

Und nimm mir das nicht übel MarcusFabian:

An alle Forum Leser: Lasst Euch von diesem Rattenfänger von Hameln nicht verführen!

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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Re: Geldsysteme

in_God_we_trust wrote:

Ist es richtig, dass gesetzt der Fall alle ... würden jeden Rappen ihrer Schulden an die Banken zurückzahlen... kein Rappen oder Franken Bargeld mehr vorhanden wäre,

Exakt so ist es. Auch keine Bankguthaben etc. Es gäbe kein Geld mehr!

in_God_we_trust wrote:

Angenommen ich besitze einen Garten. Den habe ich einmal bar gekauft, habe keine Schulden.

Gehört dieser Garten mir oder der SNB?

Natürlich gehört er Dir!

in_God_we_trust wrote:

Ich pflanze Karotten an und verkaufe sie für 50 Franken.

Gehören diese 50 Franken nun mir oder schulde ich sie der SNB

Die Fr. 50 gehören Dir.

Die 50-Fr-Note ist ein Schuldschein gegenüber der SNB. Das heisst, die SNB schuldet Dir Fr. 50.- !

Wenn Du einen Gutschein von McDonalds über Fr. 10.- bekommst, dann schuldet Dir McDonalds Waren im Wert von Fr. 10.-

Genau so ist die 10er Note ein Schuldschein der SNB Dir gegenüber.

Wenn Du jetzt die Fr. 10 auf Dein CS-Konto einzahlst, dann schuldet die CS Dir Fr. 10.- und die SNB schuldet der CS Fr. 10.-

Ungedecktes Bargeld ist also immer Schuldgeld!

Einzig Gold ist schuldfreies Geld. Wenn Dir jemand Dein Gemüse mit einem Goldvreneli bezahlt, dann ist die Schuld ein für alle mal aus der Welt entfernt und keiner schuldet dem anderen was.

Dasselbe gilt, wenn er die Karotten mit einer Stange Zigaretten, einer Flasche Schnaps bezahlt. Nur sind die kein Geld. Gold schon.

in_God_we_trust wrote:

Soviel mir bekannt ist, gab's in der Schweiz noch nie eine Währungsreform, seit der Franken ca. 1850 ausgegeben wurde. Macht 160 Jahre.

Dazu zwei Antworten:

Zum einen kann eine Währung nur 80 Jahre alt werden, wenn Kredite durch Geldschöpfung entstehen und sich somit die Schulden auftürmen und der Zinseszins seine zerstörerische Wirkung entfaltet. Soweit ich weiss hat es mit der Staats-Schuldenmacherei erst so in den 50er, 60er Jahren angefangen (zu faul nachzugucken).

Zum zweiten: (Gold)gedeckte Währungen können Hunderte Jahre wunderbar funktionieren. Der Franken ist ja erst seit 2000 eine reine ungedeckte Papierwährung. Der Dollar seit 1971.

Reine Papierwährungen leben im Schnitt so 9-15 Jahre. Der Dollar ist mit fast 40 Jahren als ungedeckte Währung also schon recht alt. Er hat dieses Alter nur erreicht, weil er indirekt durch Erdöl gedeckt ist (Erdöl liess sich ab 1973 nur mit Dollar bezahlen. Erst seit kurzem wird das Petrodollar-Monopol aufgeweicht und der Dollar verliert an Wert.

Mehr dazu: http://www.cash.ch/node/1604#comment-231494)

Ungedeckte Währungen erleichtern es dem Staat, unbegrenzt Schulden aufzubauen. Entsprechend sinkt die Lebensdauer der Währung, weil die Schuldenkurve schneller steigt.

in_God_we_trust wrote:

Mit demokratischen Mitteln ist da nichts zu machen, das weiss MarcusFabian ganz genau. Das ist einfach ein

Auf die Polemik gehe ich nicht ein und bleibe stattdessen sachlich:

Es gibt die verschiedensten Varianten von Finanz- und Geldsystemen, über die man reden könnte und die man auch mehr oder weniger beliebig kombinieren könnte.

* Nationale Währung wie jetzt, lokale Währungen (Wörgl), internationale Währung (Euro) oder gar eine einzige globale Währung.

* Gedeckte oder ungedeckte Währung.

* Währung mit positiven Zins (wie heute) oder mit Verfallsdatum (also negativem Zins)

* Was soll die Währung erreichen? Stabilität? Wachstumszwang? Moderate Wirtschaftsentwicklung oder Volatilität?

* Geldmenge bürokratisch bestimmen (Zentralbank)? Koppeln an Wirtschaftsleistung? An Bevölkerungszahl? Frei bestimmbar durch den Markt?

Das alles sind einzelne Punkte, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Die kann man als Basis wie Bausteine kombinieren und darüber streiten, was die beste Kombination wäre.

Beispiel: Leichtes Kapital in einem ungedeckten Währungssystem fördert neue Unternehmen. Hat andererseits aber den Nachteil der hohen Volatilität (Boom und Rezessionen) und fördert die Spekulation.

Man kann - wie früher - die Geldschöpfung auch ganz abschaffen. Investitionen müssten dann aus Sparkapital finanziert werden und entsprechend würde sich der Geldgeber sehr genau anschauen, in was für ein Unternehmen er investiert.

Folge: Keine Schuldenblase, kaum geplatzte Kredite, kaum noch Spekulation, weniger innovative Unternehmen aber wirtschaftliche Stabilität bei geringem aber stetigem Wachstum.

Ich will jetzt nicht der einen oder anderen Variante das Wort reden. Jede hat ihre Vor- und Nachteile und schlussendlich ist es Charakterfrage, welche Welt jeder von uns als die beste ansieht.

Mein Ton am Schluss des Eröffnungsposting war bewusst provokativ gewählt. Ich wollte eine weiterführende Diskussion vom Zaun brechen, zu der es dann aber leider nie gekommen ist.

Unter dem Strich sollte die erste Erkenntnis bleiben, dass das, was wir derzeit als Finanz- und Geldsystem kennen nicht sakrosankt ist. Es ist nicht in Stein gemeisselt, dass wir eine Zentralbank brauchen, die die Geldmenge bestimmt. Das kann der Markt auch ganz von selbst.

Es ist auch nicht in Stein gemeisselt, dass Zinsen immer positiv sein müssen, dass Preise immer steigen müssen und dass Banken die Wirtschaft und Politik dominieren müssen statt umgekehrt.

Das alles kann grundsätzlich geändert werden. Ob wir Kleinbürger das ändern können oder Politiker oder wer auch immer - da steht allerdings in den Sternen.

weico
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Re: Geldsysteme

MarcusFabian wrote:

Mein Ton am Schluss des Eröffnungsposting war bewusst provokativ gewählt. Ich wollte eine weiterführende Diskussion vom Zaun brechen, zu der es dann aber leider nie gekommen ist.

Ein Diskussion ist schwer zu fuehren,wenn den meisten Leuten schlicht das Grundwissen fehlt oder die Leute einfach irgendwelches "aufgeschnappte Forenwissen" weiterpredigen .

Das Thema "Geldsystem" ist zudem sehr stark auf "Rechtsbegriffe" aufgebaut, die eine fluessige,allgemeinverstaendliche Diskussion extrem erschweren.

Dass Begriffe wie Eigentum,Besitz,Hypothek,"gedeckt" usw.im sprachlichen Umgang schlicht etwas anderes sind/ausdruecken als im rechtlichen Sinn,ist schlicht Fakt.

Ohne Grundwissen und Fakten geht so eine Diskussion aber schlicht "in die Hose" .

P.S:

..nur schon der simple umgangssprachiche Begriff der "Hypothek" .

Eine "Hypothek" ist nur schon im uebrigen deutschsprachigen Raum etwas voellig Anderes als in der Schweiz.

Bei Uns existiert die Hypothek rechtlich gar nicht.

usw....

weico

MarcusFabian
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Geldsysteme

Tja, das alte Definitionsspiel, das uns im täglichen Leben allgemein und in geschriebenem Text ganz besonders das Leben so schwer macht.

Unter "1 liter Wasser", "1 oz Gold" oder "Fr. 50.-" verstehen wir alle dasselbe.

Sprechen wir aber von "Glück", "Moral", "Gerechtigkeit" oder "Inflation" versteht auf einmal jeder was anderes darunter.

Dabei hätte ich mit der "Hypothek" nicht einmal ein Problem. Und wenn einer "Besitz" sagt und "Eigentum" meint (oder umgekehrt), dann kann ich auch damit leben. Denn in der Regel spielt diese Differenzierung in der Diskussion keine Rolle.

Aber Du hast schon recht: Wenn z.B. einer nicht weiss, dass Gold=Geld ist und Gold deshalb nur als wertlosen Rohstoff betrachtet, dann ist das schon bedenklich und führt so manche wohlmeinende Diskussion ad-absurdum Blum 3

weico
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MarcusFabian wrote:

Dabei hätte ich mit der "Hypothek" nicht einmal ein Problem. Und wenn einer "Besitz" sagt und "Eigentum" meint (oder umgekehrt), dann kann ich auch damit leben. Denn in der Regel spielt diese Differenzierung in der Diskussion keine Rolle.

Bei dem Hier herrschenden Wissenstand, ist es wohl wirklich EGAL... Wink

MarcusFabian wrote:

Aber Du hast schon recht: Wenn z.B. einer nicht weiss, dass Gold=Geld ist und Gold deshalb nur als wertlosen Rohstoff betrachtet, dann ist das schon bedenklich und führt so manche wohlmeinende Diskussion ad-absurdum Blum 3

Gold kann durchaus auch Geld sein.Bei der SNB ist der Hauptteil des Goldes aber schlicht ein Teil der Vermoegenswerte.

weico

in_God_we_trust
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weico wrote:

MarcusFabian wrote:
Dabei hätte ich mit der "Hypothek" nicht einmal ein Problem. Und wenn einer "Besitz" sagt und "Eigentum" meint (oder umgekehrt), dann kann ich auch damit leben. Denn in der Regel spielt diese Differenzierung in der Diskussion keine Rolle.

Bei dem Hier herrschenden Wissenstand, ist es wohl wirklich EGAL... Wink

(auch @MarcusFabian)

Weico bringt das Ganze auf den Punkt! Beim hier herrschenden Wissenstand und ich füge hinzu, beim hier herrschenden Interesse (das wahrscheinlich beim Geldverdienen an der Börse liegt), verstehe ich schlicht nicht warum MarcusFabian dauernd mit einem Systemwechsel liebäugelt?

Wir sind ja hier nicht alles hochkarätige Wirtschaftswissenschaftler, Notenbankchefs und Finanzminister, sondern wohl mehrheitlich mehr oder weniger gewöhnliche Bürger, nicht wahr? Also was für einen Einfluss können wir auf den Lauf der Dinge nehmen? Die Diskussion ist vielleicht für einige interessant, bleibt aber dennoch hypothetisch.

Deshalb mein Vorschlag, lassen wir den Markt, wie er ist, denn ändern können wir ihn nicht. Was wir ändern können ist bloss jede/jeder seine eigene Adaption oder Reaktion auf den Markt, d.h. wir wollen einfach versuchen etwas vorauszusehen, wie der Markt in naher Zukunft (oder auch langfristig) reagieren wird und dabei einen Gewinn erzielen. Einverstanden?

Dann müssen wir uns auch nicht gegenseitig andauernd Inkompetenz und dubiose Absichten vorwerfen. MarcusFabian empfehle ich, wenn ich darf, einen neuen Thread zu eröffnen in der Art: "Links-Akademische Diskussion von Geldsystemen (Rechte, Gläubige und Inkompetente sind herzlich eingeladen zu lesen, sollen sich aber nicht erdreisten ihren Senf dazuzugeben!)". Smile

Genau so läuft das heute im Schweizer Fernsehen ab. Nur die Linke hat dort wirklich etwas zu sagen. Das muss unbedingt im Internet perpetuiert werden, Wo kämen wir denn hin, wenn Rechte, Gläubige und der Pöbel auch etwas zu sagen hätten? Das wäre der Weltuntergang oder würde uns zumindest in die Steinzeit zurückbefördern!

Eigentlich sind ja die Linken auch schuld an der heutigen Misere. Sie waren es, die mit ihrer Regulierungswut und dem überbordenden Sozialunwesen das Arbeiten zum Luxus gemacht haben! Schaut nach China. Gerade weil dort (noch) fast keine Regulierung herrscht, gerade darum schaffen sie ein Wirtschaftswachstum um 10%! Das könnten wir auch haben, wenn wir nur wollten, d.h. die Linke es wollte!

Wegen der Linken haben wir heute ein System, das Nicht-Leistung belohnt. Arbeitslose, Bank-Manager, Sozialbezüger, Frühpensionierte, all diese werden für Nicht-Leistung reichlich überproportional belohnt, während, Arbeiter und Angestellte als Working-Poor für einen Hungerlohn schuften müssen!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

fritz.
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in_God_we_trust wrote:

Beim hier herrschenden Wissenstand und ich füge hinzu, beim hier herrschenden Interesse (das wahrscheinlich beim Geldverdienen an der Börse liegt), verstehe ich schlicht nicht warum MarcusFabian dauernd mit einem Systemwechsel liebäugelt?

Gerade wer daran interessiert ist, Geld an der Börse zu verdienen, sollte sich doch auch dafür interessieren, was Geld überhaupt ist. Wer das nicht will, muss ja hier nicht mitlesen. Ich finde es jedenfalls interessant und habe einiges dabei gelernt.

Seltsam finde ich, dass genau du, nachdem du angefangen hast, hier interessante Fragen zu stellen (was für mich ein Zeichen war, dass dich dieses Thema interessiert), plötzlich die blosse Existenz dieses Themas für unnötig empfindest.... :? Was nicht sein darf - darf nicht sein...

Ich weiss ja auch nicht, wann es zu einer Währungsreform kommen wird. Trotzdem finde ich die Diskussion interessant. Oder darf man nur über Ereignisse diskutieren, die sicher zu einem bestimmten Zeitpunkt eintreffen werden? Dann lasst uns doch ein Thema zur 1.-August-Feier eröffnen, ich weiss allerdings nicht, was wir dort diskutieren sollen, weil alles schon so ziemlich klar ist...

in_God_we_trust wrote:

Deshalb mein Vorschlag, lassen wir den Markt, wie er ist, denn ändern können wir ihn nicht. Was wir ändern können ist bloss jede/jeder seine eigene Adaption oder Reaktion auf den Markt, d.h. wir wollen einfach versuchen etwas vorauszusehen, wie der Markt in naher Zukunft (oder auch langfristig) reagieren wird und dabei einen Gewinn erzielen. Einverstanden?

Genau, und dafür ist es doch interessant verschiedene Wege, die der Markt nehmen könnte, im voraus abzuwägen, und für verschiedene Reaktionen bereit zu sein.

in_God_we_trust wrote:

Eigentlich sind ja die Linken auch schuld an der heutigen Misere. Sie waren es, die mit ihrer Regulierungswut und dem überbordenden Sozialunwesen das Arbeiten zum Luxus gemacht haben! Schaut nach China. Gerade weil dort (noch) fast keine Regulierung herrscht, gerade darum schaffen sie ein Wirtschaftswachstum um 10%! Das könnten wir auch haben, wenn wir nur wollten, d.h. die Linke es wollte!

Machst du jetzt Witze? Hast du überhaupt eine Ahnung von China? Viel linker als China ist ja gar nicht möglich, nur dass es dort noch mit einer Art Diktatur verbunden ist. In den letzten Jahren hat sich das etwas geändert, aber deiner SVP sind sie eigentlich nur bei einem Thema nahe: beim Rassismus.

Gruss

fritz

CrashGuru
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in_God_we_trust wrote:

(Rechte, Gläubige und Inkompetente sind herzlich eingeladen zu lesen, sollen sich aber nicht erdreisten ihren Senf dazuzugeben!)". Smile

Deine Aussage ist einfach unfair :!: Besonders wenn ich danke, wie viel Mühe er sich mit Dir gibt.... Lol

Und nebenbei: Siehst Du Dich selbst etwa als Angehöriger aller drei Kategorien :?:

in_God_we_trust wrote:

Eigentlich sind ja die Linken auch schuld an der heutigen Misere. Sie waren es, die mit ihrer Regulierungswut und dem überbordenden Sozialunwesen das Arbeiten zum Luxus gemacht haben! Schaut nach China. Gerade weil dort (noch) fast keine Regulierung herrscht, gerade darum schaffen sie ein Wirtschaftswachstum um 10%! Das könnten wir auch haben, wenn wir nur wollten, d.h. die Linke es wollte!

:?: :?: :?:

Und überigens: Wahnsinnig wie wir in der Schweiz von den Linken Mehrheiten :!: seit Jahrzehnten regiert werden.

Schon mal die Zusammensetzung der Parlamente in Bund und Kantonen angesehen?

in_God_we_trust wrote:

Wegen der Linken haben wir heute ein System, das Nicht-Leistung belohnt..... Bank-Manager, Frühpensionierte, all diese werden für Nicht-Leistung reichlich überproportional belohnt, während, Arbeiter und Angestellte als Working-Poor für einen Hungerlohn schuften müssen!

Bankmanager als Klientel der Linken....

Und Frühpensionierte: Pensionierte haben normalerweise eine Pension welche durch ihre Beiträge in die Pensionskassen bezahlt wird. Das gilt auch für Frühpensionierte, ansonsten wären es Arbeitslose....

Scheinbar geht mit Dir der Gaul manchmal durch :roll:

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fritz wrote:

Seltsam finde ich, dass genau du, nachdem du angefangen hast, hier interessante Fragen zu stellen (was für mich ein Zeichen war, dass dich dieses Thema interessiert), plötzlich die blosse Existenz dieses Themas für unnötig empfindest.... :? Was nicht sein darf - darf nicht sein...

Nein, nein, da hast Du mich missverstanden. Ich finde es auch interessant. Aber leider führt die Diskussion immer wieder zum gleichen Fazit: Währungsreform, dabei (nebenbei?) Entmachtung der Reichen, Kommunismus (jeder hat ja nichts mehr, aber einige sind dann halt etwas Gleicher, weil sie vorher viel Gold angesammelt haben :wink:). Das finde ich langweilig, wenn nicht penetrant. An einer Diskussion, wo die Lösung schon zum vornherein feststeht beteilige ich mich nicht.

fritz wrote:

Machst du jetzt Witze? Hast du überhaupt eine Ahnung von China? Viel linker als China ist ja gar nicht möglich, nur dass es dort noch mit einer Art Diktatur verbunden ist. In den letzten Jahren hat sich das etwas geändert, aber deiner SVP sind sie eigentlich nur bei einem Thema nahe: beim Rassismus.

Meine Frau ist Chinesin, wenn Du es genau wissen willst. Sie war als entschiedene SVP Sympathisantin diejenige die mich vom früheren Linken über die Mitte endgültig zum SVP Wähler gemacht hat!

Ich liebe die SVP, weil sie für einen schlanken Staat, freies und starkes Unternehmertum, wenig Steuern eintritt. Genau das hat China heute (noch?) und deshalb ist es (noch?) so erfolgreich!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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CrashGuru wrote:

in_God_we_trust wrote:
(Rechte, Gläubige und Inkompetente sind herzlich eingeladen zu lesen, sollen sich aber nicht erdreisten ihren Senf dazuzugeben!)". Smile

Deine Aussage ist einfach unfair :!: Besonders wenn ich danke, wie viel Mühe er sich mit Dir gibt.... Lol

Ich danke auch!

CrashGuru wrote:

Und nebenbei: Siehst Du Dich selbst etwa als Angehöriger aller drei Kategorien :?:

Der ersten zwei sicher. Die dritte Kategorie (Inkompetenz) ist relativ. In Bezug auf Linksakademisches Weltverbessertum bin und bleibe ich gerne inkompetent!

CrashGuru wrote:

Und überigens: Wahnsinnig wie wir in der Schweiz von den Linken Mehrheiten :!: seit Jahrzehnten regiert werden.

Schon mal die Zusammensetzung der Parlamente in Bund und Kantonen angesehen?

Ja, zum Glück, sonst wären wir schon lange den Bach runter...

CrashGuru wrote:

Scheinbar geht mit Dir der Gaul manchmal durch :roll:

Du magst recht haben, ereifern wir uns nicht und übertreiben wir es nicht. Danke für Deinen Kommentar. Das hat meine Hirnzellen angeregt und dank Deiner Sachlichkeit mein Gemüt beruhigt. Smile

Es macht mir überhaupt keinen Spass mich über Politik, Religion oder Sex zu streiten. Aber manchmal fühle ich mich provoziert, wenn jemand einfach nicht unterscheiden will oder kann, was in unserem kurzen Leben verändert werden kann und was nicht.

Eine Revolution ist ein äusserst starker Einschnitt in eine Gesellschaft und kommt glücklicherweise selten vor. Deshalb ist ein Revolutionär für mich in erster Linie ein Träumer, in zweiter Linie gemein-gefährlich.

Den Staat kann man nur verändern, indem man an die Urne geht. Wenn das einem nicht genügt, dann kann er die politische Ochsentour durchmachen und sich einer Partei anschliessen und sich wählen lassen. Wenn ihm das zu Mühsam ist und sie/er dafür mit der Revolution liebäugelt, dann ist dieser für mich ein Feigling und Faulpelz.

Gruss
iGwt

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fritz.
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in_God_we_trust wrote:

Ich liebe die SVP, weil sie für einen schlanken Staat, freies und starkes Unternehmertum, wenig Steuern eintritt. Genau das hat China heute (noch?) und deshalb ist es (noch?) so erfolgreich!

Kannst du mir etwas genauer definieren, was in China frei sein soll? Und was in der SVP? Das sind doch diejenigen, die z.B. einzelne Bauwerke aufgrund seiner Form verfassungsmässig verboten haben...

Wenn ich das Wort Liebe in Zusammenhang mit politischen Parteien, Religionen, Fussballvereinen oder Big Mac's höre, dann wird mir übel.... :evil:

in_God_we_trust wrote:

Eine Revolution ist ein äusserst starker Einschnitt in eine Gesellschaft und kommt glücklicherweise selten vor. Deshalb ist ein Revolutionär für mich in erster Linie ein Träumer, in zweiter Linie gemein-gefährlich.

Du bist wieder der einzige, der das Wort Revolution zu diesem Thema erwähnt. Hier ging es bisher um eine Währungsreform und nicht um eine Revolution.

Gruss

fritz

in_God_we_trust
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fritz wrote:

Kannst du mir etwas genauer definieren, was in China frei sein soll? Und was in der SVP? Das sind doch diejenigen, die z.B. einzelne Bauwerke aufgrund seiner Form verfassungsmässig verboten haben...

Wenn Du in China Würstchen verkaufen willst, dann tust Du das einfach.

Wieviele Formulare musst Du hier bei uns ausfüllen, wie viele Eingaben musst Du machen, wie lange muss oder darf das Würstchen denn sein, welcher Preis ist behördich erlaubt, muss oder darf es Senf dazu geben, etc. etc.?

Frei heisst nicht unbedingt saufrei. Gewisse aufzählbare Einschränkungen der Freiheit muss es wohl geben. (Die Minarettinitiative wurde nicht von der SVP initiiert und anfangs auch nicht unterstützt).

fritz wrote:

Wenn ich das Wort Liebe in Zusammenhang mit politischen Parteien, Religionen, Fussballvereinen oder Big Mac's höre, dann wird mir übel.... :evil:

Wenn Du mag lieber magst, dann halt lieber mag, lieber fritz.

fritz wrote:

Du bist wieder der einzige, der das Wort Revolution zu diesem Thema erwähnt. Hier ging es bisher um eine Währungsreform und nicht um eine Revolution.

Wer sich betroffen fühlt, weiss, wer gemeint ist.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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in_God_we_trust wrote:

Es macht mir überhaupt keinen Spass mich über Politik, Religion oder Sex zu streiten.

Dann tu es nicht. Du warst es, der das Thema Politik hier aufgeworfen hat. Änderungen in einem Finanzsystem haben mit dem politischen System aber nicht zwingend etwas zu tun.

Der Übergang von goldgedecktem Franken zu ungedecktem Franken im Jahr 2000 ist z.B. so nahtlos über die Bühne gegangen, dass kaum jemand etwas davon mitbekommen hat.

Wie haben derzeit ein Finanzsystem, das seine Vor- und Nachteile hat.

Wir haben eine Geldmenge, die bürokratisch (ZB) beeinflusst wird und entsprechend starke Schwankungen in der Wirtschaft (Booms, Rezesssionen).

Wir haben ein Zinseszinssystem von dem wir wissen, dass es eines schönen Tages kollabieren muss.

Es geht in diesem Thread in erster Linie mal darum, aufzuzeigen, dass es auch andere Systeme gibt, die dann auch wieder ihre Vor- und Nachteile haben.

Von mir aus können wir uns dann irgendwann auch darüber unterhalten, welches System von welcher Politikerkaste (links oder rechts) bevorzugt und unterstützt würde. Aber darum geht es mir gar nicht. Schon gar nicht jetzt, so weit sind wir nämlich noch gar nicht.

Revolutionen und einen Aufstand der Massen braucht es übrigens gar nicht. Wir leben schliesslich in einer Demokratie und die Bürger sind Wählerstimmen.

Ich behaupte mal, dass die Politiker mehr auf die Stimme des Volkes hören, als wir alle meinen. Die lesen nämlich auch Zeitung und Blogs und ein gute Politiker wird schon im Interesse seiner Wiederwahl ein Gespür für die Stimmung im Volk entwickeln müssen.

Wenn z.B. demnächst ein zweiter Krisenschub die Finanzwelt erschüttert und UBS wieder mal Milliarden-bailouts beantragt, ist es gut möglich, dass sich die Stimme des Volkes dagegen wehrt. Vor allem, wenn Steuererhöhungen notwendig werden, um die zusätzliche Schuldenlast zu tragen.

Möglich auch, dass die Bürger nicht mehr damit einverstanden sind, dass ein Grossteil ihrer Steuergelder für Schuldzinsen verwendet werden müssen.

Unruhe dürfte es auch geben, wenn die Teuerung unangenehm hoch wird und das Geld an Wert verliert.

Durchaus denkbar ist auch, dass die Politiker unser System so lange an die Wand fahren, bis Volkes Stimme geradezu nach einem Reset schreit.

Es gibt also sehr viele Szenarien. So viele, dass es wirklich nicht viel Sinn macht, darüber zu spekulieren, wie eine Änderung des Systems dereinst politisch über die Bühne ginge und wer dazu den Anlass gibt.

Wir wissen ja nicht einmal, was für ein System wir wollen. Und statt darüber zu diskutieren, was für uns am besten wäre, schlagen wir uns erst mal die Köpfe ein, ob die Linken schuld sind oder die Rechten nicht aufgepasst haben.

Ist irrelevant! Wichtig ist die Zukunft!

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