SMI im Juli 2010

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Overflow
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SMI im Juli 2010

was geht den da gerade mit dem SMI ab?!

Hauptsache Gewinn...

Meveric
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SMI im Juli 2010

Nichts geht mit dem SMI. Mit dem Dj geht der SMI Wink

Overflow
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SMI im Juli 2010

Meveric wrote:

Nichts geht mit dem SMI. Mit dem Dj geht der SMI Wink

also hat sich eigentlich nichts wirklich verändert in den letzten 1 1/2 bis 2 Jahre.

Aber wie konnte ich überhaupt auf die Idee kommen dass sich da mal was ändern würde Blum 3

Wird von dem her wohl auch noch so sein dass wir die Verluste des DJ überdurchschnittlich mitziehen und die Gewinne so lala...

Naja mal schauen....

Muss mich wirklich wieder detailierter mit der Materie auseinander setzen Smile

Hauptsache Gewinn...

Meveric
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SMI im Juli 2010

@Overflow

Es wird sich sicherlich einiges geändert haben in den letzten 1 1/2 bis 2 Jahren. Aber dass unser Big Brother immer noch die Finger auf allen Kursen hat, da hat sich nicht viel geändert.

plenaspei
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SMI im Juli 2010

@Denne

Das hast Du einwenig aus dem Zusammenhang gerissen, es ging ja um die freie Markwirtschaft.

Genau, wie von dir bemerkt, wenn niemand mehr von einem Crash warnt haben wir die besten Voraussetzungen dafür.

Das liegt in der Natur der Sache. Die Kurse steigen nur solange noch genügend nicht investiertes Kapital am Markt ist, wenn aber fast alles investiert ist fehlen die Käufer und der Markt kann nicht mehr steigen, die Investoren fragen sich warum die Kurse nicht mehr steigen, werden verunsichert und suchen nach interessanteren Investitionen und die Blase platzt.

Aber eben wie schon erwähnt, glaube ich in der aktuellen Blase hat noch viel Luft platz, nimmt mich auch schon wunder wie genau diese Blase benennt werden wird oder anders gesagt was genau wir diesmal durch Spekulationen in unermessliche Höhen treiben, Rohstoffe, Immobilien, Elektrizität, Schuldenberge, Anleihen…?

Und noch mal zurück zum SMI, wo er ende Jahr stehen wird wage ich nicht zu prognostizieren, auch schliesse ich eine Korrektur nicht aus. Wovon ich aber überzeugt bin, es gibt dieses und nächstes Jahr keinen neuen Crash.

scaphilo
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SMI im Juli 2010

plenaspei wrote:

Das hiess es nach jeder Krise, aber eben, die Mächtigen liessen es nicht zu, weil sonst Alles was ihnen wichtig und teuer ist keinen Wert mehr hat.

Geld regiert die Welt, die freie Marktwirtschaft vielleicht den Flohmarkt. Wink

Du durchschaust das Spiel nicht. Selbst im WKII gab es Gewinner. Die wird es auch in dieser Krise geben. Nur weil du den Vorteil nicht siehst heisst das nicht dass es keinen gibt. Glaub mir ... sollte es tatsächlich jemanden geben der die Märkte stärker steueren kann als die ZB's, dann hat er kein ultimatives Interesse daran, dass alles so bleibt wies ist.

Und sollte es diesen jemand doch nicht geben war die Diskussion hier überflüssig, denn dann gibt es keine Macht die den Crash aufhalten wird.

Diva
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Re: smi

Black_jack wrote:

hallo leute ich möchte um euren rat bitten ich hätte noch c.a 20 k auf der seite die ich aber noch anlegen möchte am besten in aktien bis ende jahr wer kann mir da was gescheites empfehlen?danke im voraus für die wertvollen tipps

Kaufe Gold, oder legs auf die Seite!

Alles Andere ist momentan negativ.

Rohstoffe werden auch bald sinken, China erlebt sein erwachen, im Nahen Osten kannst Du bald Luxusschliten im Ausverkauf ersteigern!

Traue keinem der Dein Geld verwahren will!

Diva

morgenstern
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Re: smi

Diva wrote:

Black_jack wrote:
hallo leute ich möchte um euren rat bitten ich hätte noch c.a 20 k auf der seite die ich aber noch anlegen möchte am besten in aktien bis ende jahr wer kann mir da was gescheites empfehlen?danke im voraus für die wertvollen tipps

Kaufe Gold, oder legs auf die Seite!

Alles Andere ist momentan negativ.

Rohstoffe werden auch bald sinken, China erlebt sein erwachen, im Nahen Osten kannst Du bald Luxusschliten im Ausverkauf ersteigern!

Traue keinem der Dein Geld verwahren will!

Diva

auch bei uns in der schweiz dürfen wir uns auf was gefasst machen... ich verspühre immer mehr deutschland in der schweiz... nix persönliches aber realistisch. werden die schweizer bald zu deutschen?

die dummen haben es erschaffen und andere dürfen es nutzen.... Wink

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

dobry
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Re: smi

weleda wrote:

...immer mehr deutschland in der schweiz... nix persönliches aber realistisch. werden die schweizer bald zu deutschen?

Ich bin auch für "Deutschland den Deutschen", die "Schweiz den Schweizern" Wink

_________________

Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

Overflow
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SMI im Juli 2010

Von Swissquote:

12-07-2010 22:32 Alcoa mit kräftigem Umsatz- und Gewinnplus im zweiten Quartal

NEW YORK (awp international) - Der führende US-Aluminiumkonzern Alcoa hat Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal trotz gesunkener Aluminiumpreise kräftig gesteigert. Der Umsatz in der Zeit von April bis Juni sei auf 5,2 Milliarden US-Dollar nach 4,2 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum geklettert, teilte der Konzern am Montag nach Börsenschluss mit. Der Nettogewinn lag demnach mit 136 Millionen Dollar oder 13 Cent je Aktie ebenfalls deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres, als Alcoa noch einen Verlust von 454 Millionen Dollar wegstecken musste. Mit beiden Kennzahlen übertraf das Unternehmen, das traditionell die US-Berichtsaison eröffnet, leicht die Erwartungen der Analysten. In den vergangenen drei Monaten war der Preis für eine Tonne Aluminium scharf von 2.400 Dollar auf rund 2.000 Dollar gefallen./RX/stb

Müsste doch nun beflügeln oder? Smile

Hauptsache Gewinn...

oslo11
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Gute News heisst nicht immer dass es weiter steigt

Aber ich denke schon, dass wir noch vor Herbstanfang die 6800 Pt. erneut übertreffen werden.

SMI hat ganz klar zu viel korrigiert, heisst zu viele haben verkauft oder eben jetzt können sie wieder günstig einkaufen. Nehme nicht an, dass es in diesem Jahr nochmals zu einer solchen Korrektur kommt sprich - 1000 Pt.

Wenns langsam steigt ist es immer besser als 3% hinauf und dann wieder 4% retour Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

Neu-SG
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SMI im Juli 2010

Overflow wrote:

Von Swissquote:

12-07-2010 22:32 Alcoa mit kräftigem Umsatz- und Gewinnplus im zweiten Quartal

NEW YORK (awp international) - Der führende US-Aluminiumkonzern Alcoa hat Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal trotz gesunkener Aluminiumpreise kräftig gesteigert. Der Umsatz in der Zeit von April bis Juni sei auf 5,2 Milliarden US-Dollar nach 4,2 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum geklettert, teilte der Konzern am Montag nach Börsenschluss mit. Der Nettogewinn lag demnach mit 136 Millionen Dollar oder 13 Cent je Aktie ebenfalls deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres, als Alcoa noch einen Verlust von 454 Millionen Dollar wegstecken musste. Mit beiden Kennzahlen übertraf das Unternehmen, das traditionell die US-Berichtsaison eröffnet, leicht die Erwartungen der Analysten. In den vergangenen drei Monaten war der Preis für eine Tonne Aluminium scharf von 2.400 Dollar auf rund 2.000 Dollar gefallen./RX/stb

Müsste doch nun beflügeln oder? Smile

sehr objektiv der Jens Corte vom Schweizer Fernsehen. Er konnte sich ein "Lachen" nicht verkneifen als er auf die vermuteten Zahlen der weiteren Unternehmen angesprochen wurde, musste dann aber nachher doch sagen, dass die vermutlich gut sein werden. Dann aber sofort wieder der Abschweifer, dass man ja im Q2 - 2009 noch voll in der Rezession war und dass eine Steigerung einfach sei... Und dann am Schluss noch auf den Gewinn angesprochen, kam lapidar, dass 1 cent mehr gewinn gemacht wurde, also der Gewinn pro Aktie. Der Unternehmensgewinn wurde den Fernseh-Zuschauern in Tagesschau-Nacht vorenthalten....

auch so kann man informieren....

ähnlich, passt zwar nicht so in ein Börsenforum der Beitrag von 10vor10 zum WM-Final. Die Fans in Amsterdam standen gemäss 10vor10 unter Schock... Eine Bemerkung wie "es flossen Tränen" wäre da journalistisch doch gescheiter gewesen - ein Schock ist doch was anderes....

MarcusFabian
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SMI im Juli 2010

plenaspei wrote:

...nimmt mich auch schon wunder wie genau diese Blase benennt werden wird oder anders gesagt was genau wir diesmal durch Spekulationen in unermessliche Höhen treiben, Rohstoffe, Immobilien, Elektrizität, Schuldenberge, Anleihen…?

Es sind die beiden letzteren: Staatsschulden in Form von Staatsanleihen.

1. Blase um 2000: Dot-Coms, Internet.

2. Blase 2009: Immobilien

3. Blase 2010?: Finanztitel, Staatsanleihen, Staatsschulden.

Die Dotcom-Blase konnte von Greenspan noch bequem mit Eigenmitteln der FED zugeschüttet werden. Schaden geschätzte 750 Mrd.

Die Immo-Blase überstieg die FED-Bilanz (1000 Mrd) bei weitem. Hier war der Staat gefragt. Geschätzter Schaden bisher zw. 8.6-13 Billionen

Wenn die 3. Blase platzt wird es zu einem Kollaps des Finanzsystems kommen, denn Staten und Megabanken kann niemand mehr "bail-outen".

MarcusFabian
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SMI im Juli 2010

Meveric wrote:

Immer wenn die Commercials Positionen abbauen, sind die Kurse am steigen. Steigen? Warum steigen? Ja weil ein Rally angefangen hat und grosse Mengen Aktien in die Hände von uns kleinen Anlegern geht. Die dann später, wenn die Korrektur da ist, wieder an die Commercials verkaufen. Die Kurse waren in letzter Zeit mehrheitlich gefallen.

Der oben fett markierte Satz impliziert eigentlich, dass die Commercials falsch liegen: Sie verkaufen, wenn die Kurse steigen und umgekehrt.

Dennoch: Die Commercials tun genau das richtige - zumindest aus ihrer Sicht.

Zum besseren Verständnis nimmt man statt des NASDAQ etwas handfesteres wie Kartoffeln.

Im Kartoffelhandel zählen die Bauern zu den Coms. Die Migros wäre ein Large Trader.

Wenn der Kartoffelpreis steigt, sind immer mehr Bauern bereit, ihre Kartoffeln im voraus zu verkaufen. Ist ja auch logisch, denn sie besitzen ja Kartoffeln (oder werden sie im Herbst besitzen) und sind an möglichst hohen Preisen zum verkaufen interessiert. Der Bauer ist in Kartoffeln also grundsätzlich short.

Letzteres passt der Migros natürlich gar nicht in den Kram. Sie besitzt keine Kartoffeln und ist somit grundsätzlich auf der Käuferseite anzutreffen. Ist also grundsätzlich long in Kartoffeln. Die Migros ist an möglichst niedrigen Kartoffelpreisen interessiert.

In diesem Kampf zwischen den Produzenten auf der Short-Seite und den Grosshändlern auf der Long-Seite pendelt sich der Marktpreis ein.

Es muss also schon mit dem Teufel zugehen, dass die Kartoffelpreise so tief sinken, dass sogar die Bauern - in Erwartung steigender Preise - Kartoffeln auf dem Markt kaufen.

Bei Nicht-Rohstoffen wie Indizex oder Währungen und Anleihen ist es insofern komplizierter als hier die Motivation der Coms und LSpecs nicht einfach auszumachen sind. Die Coms (Banken, Hedgefonds) sind nämlich nicht direkt "Produzenten" von Aktien.

Die LSpecs (z.B. Pensionskassen, Versicherungen) verwenden die Future-Märkte meist als Hedge, als Absicherung ihrer Long-Positionen.

Etwas weniger geschwollen ausgedrückt: Pensionskassen besitzen viele Aktien. Wenn sie nun befürchten, die Aktien würden im Preis sinken, dann können sie die Aktien nicht einfach verkaufen. Bei der Grösse der Portofolios würde das den Kurs sehr schnell viel tiefer treiben. Also sichern sie sich über den Future-Handel gegen Kursverluste ab, indem sie die Aktien ihres eigenen PF shorten! Das sieht dann so aus, als würden die LSpecs (Pensionskassen) im grossen Stil Aktien verkaufen. Aber das ist eben genau falsch! Sie shorten nur den Future, um ihre Long-Position abzusichern.

Meine persönliche Schlussfolgerung nach 7 jähriger Beobachtung der COT-Daten lautet deshalb:

Bei Rohstoffen (wo die Coms = Produzenten und die LSPecs = Grosshändler sind) macht es Sinn, auf die Coms zu schauen. Die Bauern kennen schliesslich den Kartoffelmarkt besser als die Migros oder Otto Meier.

Bei Indizes achtet man am besten auf die LSpecs. Die Portofoliomanager der Pensionskassen sind nämlich auch Profis und wissen sehr gut, wofür oder wogegen sie sich absichern. Die Coms halten in diesem Fall einfach die Gegenposition, denn die Summe aller Kontrakte ist ja immer Null. Bei Indizes ist es deshalb gut möglich, dass die LSPecs short sind und die COMS long. Eine Konstellation, die bei Rohstoffen ein absoluter Blödsinn wäre: Die Migros verkauft Kartoffeln an die Bauern!

Etwas aussagekräftiger als der Nasdaq ist übrigens der S&P 500. Schon alleine deshalb, weil das Volumen um Faktor 15 höher liegt:

Interessant und selten zugleich ist hier, dass sowohl die LSpecs also auch die Coms netto short sind. Das ist deshalb selten, weil die beiden mächtigen Player Coms und LSPecs in der Regel "Gegenspieler" sind, gegensätzliche Positionen halten und die SSPecs nur das Zünglein an der Waage spielen. In diesem Fall sind sie beide Short

Sie verkaufen ihre Positionen an die Kleinanleger. Sie werden wissen, warum!

Meveric
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SMI im Juli 2010

@MF

Guten Morgen

Ja so in etwa stelle ich mir das mit dem Bauer vor.

Ich denke einfach, dass die Überlegung der steigenden Kurse bei Verkäufen durch die Coms an die LSpecs und Kleinanleger nicht so verkehrt ist. Denn die Coms haben riesige Positionen und müssen diese ja in die steigenden Märkte verkaufen da jeweils genau dann, das gehandelte Volumen meist grösser ist. Daher verhalten sich die Linien auch immer gegensätzlich. Die Coms haben ja die grosse Masse, die LSpecs kaufen für Long Positionen einen grossen Teil davon, der Rest sind Kleinanleger welche immer noch versuchen auf den fahrenden Zug aufzuspringen.

Wie die L.Specs ihre Positionen dann absichern weiss ich nicht. Hauptsache sie machen es, denn darin ist ja auch unser PK Geld enthalten :roll:

Irgendwann gibt es dann aber jeweils keine Käufer mehr und die Kurse fangen an zu purzeln. Dann kommt der Zeitpunkt, wo alles wieder in umgekehrter Reihenfolge in die andere Richtung geht. Viele Kleinanleger verkaufen mit Verlusten, gibt auch L.Specs die mit Verlusten verkaufen müssen und spielen alles wieder den Coms in die Hände. usw...

Der Vergleich mit dem Bauer und der Migros finde ich sehr gut. Ein kleines Problem gibt es da jedoch. Würde der Bauer als Coms, die Kartoffeln je wieder zurückkaufen um sie später noch einmal viel teurer wieder zu verkaufen? Wink

Ich habe nur den Verlauf des Charts anhand des Verlaufs der Indizes interpretiert.

[img]http://www.wellenreiter-invest.de/CoT/web/sp.coms.price-Dateien/cot.sp50...

Kannst Du mir aber erklären, warum die Coms meistens in der negativen und die anderen Anleger in der positiven Zone sind?

Leider sieht man den März 2009 nicht mehr. Mich würde der Stand damals interessieren. Nach meiner Logik sollte damals ja alles umgekehrt gewesen sein. Die Coms massiv im positiven Bereich und alle anderen massiv im negativen.

[/img]

plenaspei
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SMI im Juli 2010

MarcusFabian wrote:

Die Dotcom-Blase konnte von Greenspan noch bequem mit Eigenmitteln der FED zugeschüttet werden. Schaden geschätzte 750 Mrd.

Das stimmt meiner Meinung nach so nicht ganz, der NASDAQ 100 war damals auf über 4000 Punkten und krachte bis auf 800 Punkte runter, wieviel Geld da vernichtet wurde übersteigt vermutlich den FED Einsatz, auf irgend eine Weise bezahlt die Rechnung immer das Fussvolk, Lebensversicherungs-, Pensionskassen-, Fonds- Depot-, oder div. Kapitaleinlagen.

MarcusFabian wrote:

Die Immo-Blase überstieg die FED-Bilanz (1000 Mrd) bei weitem. Hier war der Staat gefragt. Geschätzter Schaden bisher zw. 8.6-13 Billionen

Wenn die 3. Blase platzt wird es zu einem Kollaps des Finanzsystems kommen, denn Staten und Megabanken kann niemand mehr "bail-outen".

Na ja, da ja Gold für viele der Inbegriff von Geld ist, wenn juckts, ist ja nur Papier…………..oder etwa nicht einmal Papiergeld? (Ist ironisch gemeint)

Was ich als Vorteil sehe, dass diese Verschuldung, vor allem die Geldmenge 3 betrifft und da unsere Geldpolitik seit den 90ern, sich nicht mehr an Geldmengenzielen, sondern an der Preisstabilität, welche an der Inflationsentwicklung gemessen wird orientiert, gibt es zur Zeit noch kein Handlungsbedarf Geld vom Markt zu nehmen.

Für die Schulden gibt es auch mehrere Möglichkeiten, ob diese wirklich komplett beglichen werden müssen, sollen, werden ist auch eine offene Frage.

oslo11
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SMI zieht Richtung 6300 Pt.

Noch 10% Plus und ein neues Jahrehöchst lässt grüssen.

Alles möglich bei relativ dünem Volumen Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

CrashGuru
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SMI im Juli 2010

plenaspei wrote:

.....unsere Geldpolitik seit den 90ern, sich nicht mehr an Geldmengenzielen, sondern an der Preisstabilität, welche an der Inflationsentwicklung gemessen wird orientiert.....

Bei den gegensätzlichen Meinungen hier betreffend Inflation und Teuerung stellt sich mir die Frage:

Orientiert sich "unsere" Geldpolitik nun eigentlich an der Inflations-Entwicklung oder an der Teuerung..... :roll: :?:

plenaspei
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SMI im Juli 2010

CrashGuru wrote:

plenaspei wrote:
.....unsere Geldpolitik seit den 90ern, sich nicht mehr an Geldmengenzielen, sondern an der Preisstabilität, welche an der Inflationsentwicklung gemessen wird orientiert.....

Bei den gegensätzlichen Meinungen hier betreffend Inflation und Teuerung stellt sich mir die Frage:

Orientiert sich "unsere" Geldpolitik nun eigentlich an der Inflations-Entwicklung oder an der Teuerung..... :roll: :?:

Ziele und Aufgaben der Schweizerischen Nationalbank

Auftrag

Die Schweizerische Nationalbank führt als unabhängige Zentralbank die Geld- und Währungspolitik des Landes. Sie muss sich gemäss Verfassung und Gesetz vom Gesamtinteresse des Landes leiten lassen, als vorrangiges Ziel die Preisstabilität gewährleisten und dabei der konjunkturellen Entwicklung Rechnung tragen. Sie setzt damit grundlegende Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Wirtschaft.

Preisstabilität

Preisstabilität ist eine wesentliche Voraussetzung für Wachstum und Wohlstand. Inflation und Deflation beeinträchtigen dagegen die Entwicklung der Wirtschaft. Sie erschweren die Entscheide von Konsumenten und Produzenten, verursachen Fehler beim Einsatz von Arbeit und Kapital, führen zu Umverteilungen von Einkommen und Vermögen und benachteiligen die Schwächeren.

Die Nationalbank setzt Preisstabilität mit einem Anstieg des Landesindexes der Konsumentenpreise von weniger als 2% pro Jahr gleich. Deflation, d.h. ein anhaltender Rückgang des Preisniveaus, verletzt das Ziel der Preisstabilität ebenfalls. Die Nationalbank fällt die geldpolitischen Entscheide aufgrund einer Inflationsprognose. Die Umsetzung der Geldpolitik erfolgt über die Steuerung des Dreimonats-Libors für Frankenanlagen.

Versorgung des Geldmarktes mit Liquidität

Die Nationalbank versorgt den Frankengeldmarkt mit Liquidität und beeinflusst zu diesem Zweck das Zinsniveau am Geldmarkt.

Bargeldversorgung

Die Nationalbank verfügt über das Monopol zur Ausgabe von Banknoten. Sie versorgt die Wirtschaft mit Noten, die hohen Qualitäts- und Sicherheitsansprüchen genügen. Im Auftrag des Bundes nimmt sie auch die Münzverteilung wahr.

Bargeldloser Zahlungsverkehr

Im bargeldlosen Zahlungsverkehr engagiert sich die Nationalbank im Bereich der Zahlungen zwischen den Banken. Diese werden im Swiss Interbank Clearing (SIC-System) über die Girokonten der Nationalbank abgewickelt.

Anlage der Währungsreserven

Die Nationalbank verwaltet die Währungsreserven. Diese sichern das Vertrauen in den Franken und tragen dazu bei, Krisen zu verhindern bzw. zu überwinden. Sie können für Interventionen am Devisenmarkt eingesetzt werden.

Stabilität des Finanzsystems

Die Nationalbank trägt zur Stabilität des Finanzsystems bei. Im Rahmen dieses Auftrags analysiert sie die Gefahrenquellen für das Finanzsystem, überwacht die systemrelevanten Zahlungs- und Effektenabwicklungssysteme und wirkt bei der Gestaltung der Rahmenbedingungen für den Finanzplatz mit.

Internationale Währungskooperation

Die Nationalbank nimmt zusammen mit den Bundesbehörden an der internationalen Währungskooperation teil und leistet technische Hilfe.

Bankier des Bundes

Die Nationalbank wirkt als Bank des Bundes. Sie wickelt für den Bund Zahlungen ab, begibt Geldmarktbuchforderungen und Anleihen, besorgt die Verwahrung von Wertpapieren und führt Geld- und Devisengeschäfte aus.

Statistik

Die Nationalbank erstellt Statistiken über die Banken und Finanzmärkte, die Zahlungsbilanz, das Auslandvermögen und die Finanzierungsrechnung der Schweiz.

Seimen AG
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SMI im Juli 2010

Nun die Party geht ja richtig ab, jedoch bin ich etwas skeptisch, erwartet ihr nochmals ein sell off? Werden die Tiefstände vom Juni nochmals getestet? Die Berichtsaison sollte mehrheitlich positiv sein..

Gruss Seimen

MarcusFabian
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SMI im Juli 2010

Meveric wrote:

Kannst Du mir aber erklären, warum die Coms meistens in der negativen und die anderen Anleger in der positiven Zone sind?

... weil der Bauer die Kartoffeln immer verkauft. Alle anderen sind Käufer.

Meveric wrote:

Leider sieht man den März 2009 nicht mehr. Mich würde der Stand damals interessieren. Nach meiner Logik sollte damals ja alles umgekehrt gewesen sein. Die Coms massiv im positiven Bereich und alle anderen massiv im negativen.

Eher umgekehrt Wink

MarcusFabian
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SMI im Juli 2010

plenaspei wrote:

Das stimmt meiner Meinung nach so nicht ganz, der NASDAQ 100 war damals auf über 4000 Punkten und krachte bis auf 800 Punkte runter, wieviel Geld da vernichtet wurde übersteigt vermutlich den FED Einsatz, auf irgend eine Weise bezahlt die Rechnung immer das Fussvolk, Lebensversicherungs-, Pensionskassen-, Fonds- Depot-, oder div. Kapitaleinlagen.

Stimmt. Ich spreche auch nur von der Geldmenge, die die FED ab ab November 2002 in den Markt gepumpt hat, um die Kurse aufzufangen. Dadurch wurde bekanntlich die IMMO-Blase aufgebaut.

plenaspei wrote:

Was ich als Vorteil sehe, dass diese Verschuldung, vor allem die Geldmenge 3 betrifft und da unsere Geldpolitik seit den 90ern, sich nicht mehr an Geldmengenzielen, sondern an der Preisstabilität, welche an der Inflationsentwicklung gemessen wird orientiert, gibt es zur Zeit noch kein Handlungsbedarf Geld vom Markt zu nehmen.

Für die Schulden gibt es auch mehrere Möglichkeiten, ob diese wirklich komplett beglichen werden müssen, sollen, werden ist auch eine offene Frage.

Die Geldmenge verursacht schon einige Probleme:

Die Geldmenge ist nämlich Schuldgeld. Muss also verzinst werden. Dreimal darfst Du raten, wer schlussendlich die Zinsen bezahlt. Es sind wir!

Im Schnitt ist in jedem Produkt, das Du kaufst ein 40%iger Zinsanteil enthalten. Anders ausgedrückt: Gäbe es keine Schulden, wären unsere Waren 40% günstiger.

Zurück zu Adam und Eva: Geld ist ein Tausch- und Wertaufbewahrungsmittel, das es uns erlaubt, Waren und Dienstleistungen zu tauschen. Geld ist wichtig, damit unsere hochspezialisierte Wirtschaft funktionieren kann.

Nun stellt sich allerdings die Frage, warum die weltweite Geldmenge 16 mal grösser sein muss als die Wirtschaftsleistung. Es gibt also viel mehr Geld als eigentlich benötigt. Das wäre an sich nicht so schlimm, müsste die Wirtschaft dieses Geld nicht finanzieren.

Für den Abbau der Schulden gibt es tatsächlich mehrere Möglichkeiten.

1. Sie können bezahlt werden.

2. Der Schuldner geht Pleite, dann verschwinden die Schulden auch. Die Geldmenge sinkt.

3. Es gibt eine gezielte Schuldenreduktion ("Haircut"). Der Schuldner zahlt also nur noch einen bestimmten Prozentsatz seiner Schulden zurück. Das ist derzeit mit Griechenland im Gespräch. Die Banken würden entsprechend nur noch 50-80% des eingesetzten Kapitals zurückbekommen. Schmerzhaft aber immer noch besser als Totalverlust, wenn GR Pleite geht.

4. Währungsreform. Die ist ebenfalls ein Haircut allerdings auf einen ganzen Währungsraum bezogen, mit fixen Regeln und staatlich organisiert.

MarcusFabian
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SMI im Juli 2010

CrashGuru wrote:

Orientiert sich "unsere" Geldpolitik nun eigentlich an der Inflations-Entwicklung oder an der Teuerung..... :roll: :?:

An der Teuerung und am Wechselkurs zu unseren wichtigsten Handelspartnern. Also Euro und Dollar.

MarcusFabian
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SMI im Juli 2010

Seimen AG wrote:

Nun die Party geht ja richtig ab, jedoch bin ich etwas skeptisch, erwartet ihr nochmals ein sell off? Werden die Tiefstände vom Juni nochmals getestet? Die Berichtsaison sollte mehrheitlich positiv sein..

Zeitrahmen?

Wie schon am 9. Juli geschrieben: Der SMI wird etwa bis 6350 steigen. Evtl. bis 6500. Insofern also eher ein Test der April-Hochs als der Juni-Tiefs in den nächsten 1-2 Wochen.

Spätestens im Herbst wird's dann nach unten rauschen. Dabei werden die Juni-Tiefs nicht getestet sondern wie Butter durchschnitten.

Buzz
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SMI im Juli 2010

MarcusFabian wrote:

Spätestens im Herbst wird's dann nach unten rauschen. Dabei werden die Juni-Tiefs nicht getestet sondern wie Butter durchschnitten.

Was soll deiner Meinung nach der Auslöser sein ?

To infinity ... and beyond!

dobry
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SMI im Juli 2010

Seimen AG wrote:

Die Berichtsaison sollte mehrheitlich positiv sein..

Das wird erwartet und darum haben sich DJ und SMI wieder erholt. Bei Enttäuschungen kann es runter gehen. Die Finanzkonzerne können jedoch ihre Halbjahres-Ergebnisse sowieso je nach Belieben schön machen.

_________________

Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

Meveric
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SMI im Juli 2010

@MF

hmmm. Der Chart des Nasdaq100 sieht natürlich etwas anders aus als der des SP500. Kurzfristig sieht es schon so aus, dass wenn die Coms Positionen abbauen, die Kurse steigen und umgekehrt.

Kannst Du mir den Link zu diesem Chart bekannt geben?

Danke im Voraus bestens.

oslo11
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Kann aber auch bis Jahresende weiter steigen

MarcusFabian wrote:

Seimen AG wrote:
Nun die Party geht ja richtig ab, jedoch bin ich etwas skeptisch, erwartet ihr nochmals ein sell off? Werden die Tiefstände vom Juni nochmals getestet? Die Berichtsaison sollte mehrheitlich positiv sein..

Zeitrahmen?

Wie schon am 9. Juli geschrieben: Der SMI wird etwa bis 6350 steigen. Evtl. bis 6500. Insofern also eher ein Test der April-Hochs als der Juni-Tiefs in den nächsten 1-2 Wochen.

Spätestens im Herbst wird's dann nach unten rauschen. Dabei werden die Juni-Tiefs nicht getestet sondern wie Butter durchschnitten.

Wie bereits im Vorjahr :arrow: gabs seit dem Märztief 2009 nur eine Richtung gegen Norden.

Genau das gleiche kann auch jetzt passieren mit 3 Monate Verzögerung. Kurse haben im Juni ganz klar zu fest korrigiert Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

Karat1
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Ausgestiegen aus dem ETF on SLI

Ich habe so eben meinen ETF on SLI mit kleinem Gewinn verkauft. Das ist für allen andern nun das Signal einzusteigen. Aus meiner Erfahrung weis ich, dass immer wenn ich verkaufe, es erst los geht mit der Aufwärtsbewegung. Bis wohin es aufwärts geht kann ich aber leider auch nicht sagen.

Karat

MarcusFabian
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SMI im Juli 2010

Buzz wrote:

Was soll deiner Meinung nach der Auslöser sein ?

Keine Ahnung. Ich vertraue der Phantasie der Medien, dass ihnen schon eine offizielle Begründung einfallen wird, wenn die Kurse fallen.

Der erste Staatsbankrott oder der erste Konkurs einer Grossbank sind aber so in etwa die Kandidaten.

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