Öl

1'876 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.02.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'674
Ölschwemme: Opec unschuldig an Überangebot

Solidarität am Golf: Die Vereinigten Arabischen Emirate beschuldigen Nicht-Opec-Länder, eine unverantwortliche Ölförderpolitik zu betreiben. Der Opec-Entscheid vom November hingegen sei richtig.

Die Vereinigten Arabischen Emirate machen die Staaten ausserhalb der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) für den niedrigen Ölpreis verantwortlich: Diese hätten mit einer «unverantwortlichen» Förderpolitik den Preis in die Tiefe getrieben.

Der Preiszerfall erlege den betroffenen Staaten «erhebliche wirtschaftliche Lasten» auf, sagte Energieminister Suhail al-Masruei am Sonntag bei einem Energieforum in Abu Dhabi.

Die im November getroffene Opec-Entscheidung, die Fördermenge stabil zu halten, sei aber «richtig» gewesen. Der saudi-arabische Ölminister Ali al-Naimi zeigte sich zuversichtlich, dass der Ölmarkt sich erholen und die Preise steigen werden.

Schwächste Nachfrage seit 2003

Seit Juni ist der Ölpreis um fast 50 Prozent gefallen. Die Opec geht davon aus, dass die Nachfrage nach Öl im kommenden Jahr auf den schwächsten Wert seit dem Jahr 2003 fallen könnte. Hinzu kommt ein grosses Ölangebot auf dem Weltmarkt. Auch die überraschend hohen Ölreserven der USA trugen zur Senkung der Ölpreise bei.

Unter dem Preiszerfall leidet besonders Russland, das zugleich mit vom Westen verhängten Sanktionen wegen des Konflikts in der Ukraine zu kämpfen hat. Die wirtschaftliche Lage des Landes trübte sich zuletzt stark ein, der Rubel verlor dramatisch an Wert.

http://www.handelszeitung.ch/invest/oelschwemme-opec-unschuldig-ueberang...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780
60 oder 50 Dollar?

Die Frage ist nun, ob sich der Preis für das Öl bei 60 USD stabilisieren wird, ansonsten kann es wirklich noch auf 50 USD runter gehen. Steigen wird der Preis auf jeden Fall wieder, nur eine Frage der Zeit. Spätestens im Frühling, denn viel länger werden auch die grossen Ölfirmen die Verluste nicht akzeptieren und werden bei den Regierungen Druck machen. Die Chefs der grossen Firmen haben doch sicher ihre Abgeordneten im Weissen Haus!!!

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780

So, nun werden schon bald die Russen abgestuft, müssen trotz Krise und schwachem Rubel bald höhere Zinsen zahlen. Sollte das dem Land etwa hilfreich sein?

Das ist klar ein neuer kalter Krieg, den man ganz bewusst mit Sanktionen und am meisten mit dem künstlich verbilligtem Öl zu gewinnen versucht. Die USA einmal mehr die selbsternannten Weltpolizisten, die den Ölpreis an besten verteufeln können (mit Unterstützung ihrer Saudischen Freunde). Russland wird im Herz getroffen und blutet.

Für mich nur eine Frage, wer länger, oder wie lange die Streithähne es aushalten. Ich schätze mal, das wird sich über ein paar Wochen oder Monate dahinziehen, bis sich entweder die zwei grossen Babyes wieder vertragen, oder bis die noch grösseren Finanz- und Ölbarone dem infantilen Gebärden aus finanziellen Gründen ein Ende setzen. Vermutlich ist alles schon zusammen abgesprochen, resp. Termine und finanzielle Grenzen gesetzt.

Nur der Kleinanleger lässt sich einschüchtern, leider Gottes.

Allen ein schönes Weihnachtsfest und als Geschenk profitieren wir ja von günstigen Benzinpreisen.

Gruss Othello

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 02.03.2021
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 3'376
@ Othello

Der Versuch der Interpretation der Öl-Welt-Lage ist konfus geschrieben, ohne Begründungen, sehr persönlich halt. 

Dann aber der interessante Punkt, wie ich finde:

Nur der Kleinanleger lässt sich einschüchtern, leider Gottes.

Wieso? Nur weil es dir vielleicht so ergeht? Oder vielleicht gibt es wirkliche Gründe, sich in die Hose zu machen?Es fehlt schlicht und einfach an einer mathematischen Formel, die uns sagt: + oder -Wirtschaft ist nicht Mathematik, Börse ist ein Teil der Wirtschaft, auch keine Mathematik. Folgedessen ist alles "offen": Es kann so kommen oder so. Das Schönste ist aber: Man braucht nur zu warten, und schon bekommt man recht, alles nur eine Frage der Zeit: Der nächste Crash kommt bestimmt und danach wieder ein Aufschwung. Die Kunst bestünde darin, zeitnah im Voraus vorherzusagen, was kommt. Diese Kunst beherrscht niemand.Deshalb ist mein Text genauso für die Tonne wie deiner. Aber was macht man so, wenn die Börse geschlossen ist. Man denkt nach. Dabei sollten wir vordenken!

 

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780

Wie recht, wir können es nicht voraussagen, nur erahnen wie die Zukunft läuft. Nur gibt es auf dieser Welt Leute, die gross genug sind um relevante Dinge zu steuern, so auch den Ölpreis, oder gibt es wirklich einen Grund, dass das Öl den Wasserfall runter stürzt, für mich jedenfalls keinen wirtschaftlich bedingten. Blose Angst um Chinas Wirtschaft ist z.B. ein Grund, aber nicht minus 50%. Oder fahren nun alle Elektroautos, fahren nur noch Zug oder heizen mit Solarenergie, v.a. in den USA? Verzichten wir in Zukunft auf Plastikverpackungen und beamen unsere Produkte telepathisch in die Läden?

In die Hosen machen braucht hier niemand, ausser er hat vergessen seine Ölaktienzu verkaufen *g.
Das ist eher die Gelegenheit des Jahres, sich bald mal mit billigen Aktien einzudecken. Ich schätze, das Fass Rohöl wird bald mal Richtung 50 USD fallen. Wenn schon runter, dann doch richtig, oder nicht?

Politik ist vor allem Finanz- und Börsenorientiert - und gesteuert, oder geht das viele billige Geld etwa zum Volk, zu den Betrieben und Gemeinden, oder gar ins Sozialwesen? Lächerlich nicht? Ich bezweifle sogar, dass es in den USA so gut läuft wie sie uns glauben lassen wollen.

Glauben kann man heutzutage nicht mal mehr Gott, sogar der wird für Kriege missbraucht.

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 02.03.2021
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 3'376
@ Othello

Danke für deine Einschätzung, das empfinde ich so auch, besonders die Einschätzung in den USA. Man findet in der Tat viele Artikel, die besagen, der Aufschwung in den USA gehe an den meisten Bürgern vorbei: Man sehe sich nur die Entwicklung der Reallöhne an. Viel Geld ist dort in die nun wenig bis unrentable Schieferöl- und Schiefergaserschliessung geflossen. Das bringt zwar recht gut bezahlte Arbeitsplätze, aber bei weitem nicht so viele, wie seit der letzten Finanzkrise verloren gingen. Dort wie bei unserem nördlichen Nachbarn wurden sehr viele neue Teilzeitstellen geschaffen. besser als Arbeitslosigkeit, aber eben nicht nachhaltig.

Und ja, der Ölpreis wird bald wieder steigen. Das ist absolut sicher. Nur müsste ich erklären, was ich unter "bald" verstehe, um zeitnah zu sein. Nun ich weiss es nicht. Es tobt ein Ölpreiskrieg, an dem sich mehrere Bigplayer aus verschiedenen Gründen beteiligen: Die USA aus politischen, um Russland, dem Iran und Venezuela vor allem zu schaden. Saudi-Arabien, um weiterhin Einnahmen zu erzielen, die sie dringend brauchen, damit die Bevölkerung ruhig hält, und um keine Marktanteile zu verlieren. Russland aus Gegenreaktion zu den USA und aus den gleichen Gründen wie die Saudis. Die Rest-Opec folgt dem bösen Spiel. So lange die USA glauben, gestärkt aus dem Öl-Preiskrieg hervortreten zu können, wird weiter viel mehr Öl auf den Markt kommen als tatsächlich verbraucht wird. Aus der Sicht eines jeden ist eine Fortsetzung der aktuellen Ölpreis-Kampf-Politik der einzige gangbare Weg. Lösungen werden erst dann kommen, wenn plötzlich viel mehr Öl verbraucht würde, was kaum der Fall sein wird, oder wenn es zu einem Kompromiss der Big 3 käme. Dafür ist es noch zu früh.

Wann sollte man einsteigen? Ich weiss es nicht. Ich habe aber letzte Woche eine kleine Tranche Gazprom gekauft, weil die im Prinzip nicht Konkurs gehen können (too big to fail). Sollte es weiter abwärts gehen, würde in drei bis sechs Monaten eine zweite Tranche folgen, jeweils im gleichen Geldbetrag. Gazprom profitiert ja vom steigenden USD, was den US-Firmen nicht möglich ist. 

Was aber jedem Investor klar sein sollte: Wer Zeit hat und kauft, was die meisten nicht (mehr) wollen und wo Werte dahinter stehen, der wird reich belohnt werden. Eines Tages wird Öl wieder über 100$ kosten, über 150$ sogar. Wann? Wie gesagt, ich weiss es nicht, bin aber sicher, dass ich es noch erleben werde, und darauf kommt es an. Dann wird sich mein Invest vervielfacht haben.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 01.03.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 32'667

Ölpreise schmieren weiter ab
 

Die Ölpreise haben ihre Talfahrt zu Beginn der neuen Woche fortgesetzt und den tiefsten Stand seit über fünf Jahren erreicht.

Nach wie vor sorge ein zu hohes Angebot für Verkaufsdruck am Ölmarkt, hiess es aus dem Handel. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Februar 55,60 US-Dollar und damit 82 Cent weniger als am Freitag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 99 Cent auf 51,70 Dollar.

Zuvor waren die Preise für US-Öl auf 51,40 Dollar und für Brent-Öl auf 55,36 Dollar und damit jeweils auf die tiefsten Stände seit Frühjahr 2009 gefallen. Zuletzt hätten Meldungen über einen geplanten Anstieg der Ölproduktion im Förderland Irak die Preise gedrückt, erklärten Experten. Seit dem vergangenen Sommer sorgt ein zu hohes Angebot an Rohöl für eine rasante Talfahrt der Ölpreise.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780
Abschmieren

Meine Meinung scheint sich immer mehr zu bestätigen, dass da einige Leute am Abschmieren des Öls interessiert sind, je schneller, desto besser. So ein Zerfall ist nicht auf normale Wirtschaftliche Gegebenheiten abzustützen.

Ich frage mich nur, wie lange kann das Erdöl so billig bleiben. Selbst wenn Amerikanische Ölfirmen Ersatzzahlungen vom Staat bekommen (für den grossen Deal und die aktuellen Verluste), irgendwann müssen die Firmen wieder rentabel arbeiten, vor allem die kleineren Firmen. Ach ja, da würden sich die "Grossen der Branche" doch sicher anbieten, die konkursen Kleinfirmen zu schlucken - und die Konkurrenz wäre gegessen.

Einerseits muss der Preis für eine Wirkung einige Zeit tief bleiben, andererseits drückt der tiefe Preis massiv auf die Einnahmen.
Ich glaube kein Wort, wenn Länder wie Saudi Arabien äussern, sie werden die Produktion noch steigern. Solche Aussagen liest man schon über Russland selbst???? Wo wollen sie denn das viele "nicht gebrauchte Öl" lagern wenn die Tanks schon alle voll sind?

Fragen über Fragen, die nicht aufgehen, die keinen Sinn machen.
Folgen der globalisierten Welt mit ihren Big Playern mit too much money.

Ach ja, ich glaube ich gehe morgen wieder mein Auto auftanken....hahaha....und kaufe mir noch einen alten Amischlitten...LOL

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 01.03.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 32'667

Ölpreise rutschen deutlich unter 50 Dollar
 

Die Ölpreise haben am Dienstag nach einer kurzen Phase der Stabilisierung ihre Talfahrt wieder aufgenommen.

Am Vormittag fiel der Preis für US-Rohöl deutlich unter die Marke von 50 US-Dollar und erreichte bei 49,15 Dollar den tiefsten Stand seit Frühjahr 2009. Bereits am Vorabend war der Preis für ein Barrel (159 Liter) mit Lieferung im Februar für kurze Zeit unter die 50 Dollar-Marke gefallen, konnte sich dann aber zunächst stabilisieren.

Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent gab zuletzt ebenfalls nach. Der Preis für ein Fass fiel um 0,71 Cent auf 52,40 Dollar. Seit dem vergangenen Sommer sind die Ölpreise um mehr als die Hälfte eingebrochen, weil ein hohes Angebot auf dem Weltmarkt für Verkaufsdruck sorgt.

Den aktuellen Preisrutsch bei US-Öl erklärten Experten mit der Aussicht auf steigende Ölreserven in den USA. Demnach dürften die Lagerbestände in der grössten Volkswirtschaft der Welt um 750.000 Barrel gestiegen sein. Ein Zuwachs der Ölreserven kann ein Hinweis auf eine schwächere Nachfrage sein. Die US-Regierung wird die offiziellen Daten am Mittwoch veröffentlichen.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 01.03.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 32'667

Ölpreise verlieren weiter

07.01.2015 07:11



SINGAPUR (awp international) - Die Ölpreise haben ihre Talfahrt auch am Mittwoch fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Februar 50,61 US-Dollar und damit 49 Cent weniger als am Vortag. Ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 58 Cent auf 47,35 Dollar.

Händler erklärten den aktuellen Preisrückgang am Ölmarkt mit der Aussicht auf weiter steigende Ölreserven in den USA. Ein Anstieg der Lagerbestände an Rohöl in der grössten Volkswirtschaft der Welt kann ein Hinweis für eine geringere Nachfrage sein. Die US-Regierung wird die offiziellen Daten am Nachmittag veröffentlichen.

Ausserdem spiele eine Einschätzung von Experten der Citigroup eine Rolle beim Handel am Ölmarkt, hiess es weiter. Demnach dürften sich die Ölimporte in der zweitgrössten Volkswirtschaft China im laufenden Jahr abschwächen. Ein zu hohes Angebot an Rohöl auf dem Weltmarkt hat die Ölpreise seit dem vergangenen Sommer um mehr als die Hälfte einbrechen lassen./jkr/fbr

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 01.03.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 32'667

Ölpreis kennt kein Halten mehr
 

Der Ölpreis im freien Fall: Erstmals seit fast sechs Jahren ist der Preis für die wichtige Nordseesorte Brent unter die Marke von 50 Dollar je Fass gerutscht.

"Die Stimmung an den Rohölmärkten ist so schlecht wie seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht mehr", urteilt NordLB-Analyst Frederik Kunze am Mittwoch. Ein Überangebot bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage setzt den Preisen seit Monaten zu - seit Juni verbilligte sich Brent um mehr als die Hälfte und kostet inzwischen wieder so wenig wie zuletzt im Frühjahr 2009, als der Welthandel nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers kollabiert war. Experten befürchten einen weiteren Preisverfall. "Die Marke von 40 US-Dollar je Barrel ist (...) für Brent ein zunehmend wahrscheinliches Szenario", sagt Kunze.

Viele Anleger sehen den Preisverfall als Zeichen für die angeschlagene Weltwirtschaft. Entsprechend nach unten ging es in den vergangenen Tagen auch an den Aktienmärkten. Der Dax kommt seit Jahresanfang auf ein Minus von 3,4 Prozent - am Mittwoch hielt er sich mit 9520 Zählern allerdings 0,5 Prozent im Plus. Händlern zufolge setzen immer mehr Investoren auf baldige weitere Geldspritzen der EZB, um die Wirtschaft in der Euro-Zone anzukurbeln. Die Zentralbanker entscheiden am 22. Januar über ihren Kurs. Die Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik drückten den Euro mit 1,1853 Dollar auf den tiefsten Stand seit neun Jahren.

Hauptgrund für den Ölpreisverfall ist das Überangebot durch den "Fracking"-Boom in den USA. Dabei wird Rohöl mit Hilfe technisch aufwendiger Verfahren aus Schieferstein gelöst. Gleichzeitig leidet die Nachfrage durch das schwächere Wachstum vor allem in China, einem Top-Rohstoff-Verbraucher. Nobuyuki Nakahara, Ex-Vorstandsmitglied der Bank von Japan und ehemaliger Manager in der Ölindustrie, hält sogar einen Rückgang der Preise auf bis zu 20 Dollar je Barrel für möglich. Brent wurde am Mittwoch zeitweise nur noch mit 49,66 Dollar je Fass gehandelt, das US-Öl WTI mit 46,83 Dollar je Barrel.

Trotz des rasanten Preisrutsches gibt es weiter keine Hinweise auf eine mögliche Kürzung der Fördermengen durch die Opec. Innerhalb des Öl-Kartells hat sich vor allem Saudi-Arabien gegen eine geringere Förderung ausgesprochen und gewährt stattdessen seinen Abnehmern Rabatte. Das Kalkül: Die Förderung soll für Konkurrenten wie die Fracking-Firmen in den USA unrentabel werden. Wenn diese dann aufgeben, verringert sich das Angebot und sorgt damit langfristig wieder für steigende Preise.

Es gibt Profiteure

Der Preisverfall setzt derzeit vor allem Ölkonzernen wie BP, Shell oder Exxon zu. Die im europäischen Branchenindex gelisteten Firmen haben seit Jahresmitte zusammengerechnet mehr als 200 Milliarden Dollar an Börsenwert eingebüßt. Das entspricht in etwa der jährlichen Wirtschaftsleistung Portugals. Am Mittwoch verloren BP und Shell an der Londoner Börse jeweils rund 0,5 Prozent.

Experten hoffen angesichts der sinkenden Preise aber auf einen deutlichen Schub für die Wirtschaft. "Der Ölpreiseinbruch kommt als Konjunkturpaket gerade recht", sagte Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, der "Bild"-Zeitung. Sollte der Preis auf dem aktuellen Niveau bleiben, würden Unternehmen und Haushalte in diesem Jahr um 20 Milliarden Euro entlastet. "Die Verbraucher profitieren an der Tankstelle und nicht zuletzt beim Heizen. Aber auch die Industrie spart ebenso wie Fluggesellschaften oder Spediteure."

Die Aktien der Lufthansa, Air France, der British-Airways-Mutter IAG und des Billig-Anbieters Ryanair konnten in den vergangenen drei Monaten bereits zwischen 15 und 35 Prozent zulegen. Am Mittwoch rückten sie jeweils rund 1,5 Prozent vor.

(Reuters)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zigerliebhaber
Bild des Benutzers Zigerliebhaber
Offline
Zuletzt online: 19.01.2015
Mitglied seit: 29.10.2013
Kommentare: 9

Bin ein Langzeitinvestor ( 10-30 Jahre ) und möchte von dem derzeit "billigen" Oel profitieren.

Welche Aktien würdet Ihr mir zum Kauf empfehlen?

 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.02.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'674
«Carbon Bubble» lässt Schweizer Pensionskassen kalt

Nicht immer kommt die Initiative für ein Handeln von den Investoren selbst. In Dänemark etwa wurde der Pensionsfonds Unipension von Mitgliedern aufgefordert, Anlagen in fossile Energie abzubauen. Auch davon ist man hierzulande wohl noch weit entfernt.

http://www.cash.ch/comment/596167#comment-596167

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

Othello hat am 28.12.2014 - 12:35 folgendes geschrieben:

... oder gibt es wirklich einen Grund, dass das Öl den Wasserfall runter stürzt, für mich jedenfalls keinen wirtschaftlich bedingten. Blose Angst um Chinas Wirtschaft ist z.B. ein Grund, aber nicht minus 50%.

Nur mal so als Gedanke dahingeworfen:

Wäre es denkbar, dass der Ölpreis in den letzten 10 Jahren in einer Blase war und sich der Preis jetzt wieder bei $40 normalisiert?

 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 26.02.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'674
So verändert der tiefe Ölpreis die Wirtschaft
  • Schweizern bleibt mehr Geld: «Für private Haushalte machen Sprit und Ölheizung vier Prozent der Ausgaben aus», erklärt Ökonom Maxime Botteron von Credit Suisse. Bei einem Preiszerfall der Erdölprodukte in der Schweiz von etwa 10 Prozent im letzten Jahr bedeutet das, zwischen 500 Millionen und 1,5 Milliarden Franken mehr freies Geld für Konsum. Aber: Schweizer sparen eher und geben anders als Amerikaner überschüssiges Geld nicht möglichst gleich im Geschäft gegenüber vollständig aus.
  • Energieintensive Branchen profitieren: Schweizer Chemie- und Metallunternehmen, aber auch die Zement- und Papierindustrie sind Energiefresser und können aufatmen. In der Folge könnte auch die Elektro- oder Baubranche profitieren, sollten die niedrigeren Kosten weitergegeben werden.
  • Weniger Anreiz zum Energiesparen:«Es wird weniger auf den Verbrauch geschaut als bei einem hohen Preis. Es wird unbedacht konsumiert und weniger gespart, was für die Umwelt ungünstig ist», sagt Florian Brunner von der Schweizerischen Energie-Stiftung.
  • Landwirtschaft profitiert: 400 Mio Franken geben Schweizer Bauern für Diesel und Schmierstoffe aus. Für vergangenes Jahr drückt der günstige Ölpreis diese Kosten um 0,2 Prozent, wie Sandra Helfenstein vom Schweizer Bauernverband sagt. Die Ersparnisse werden von höheren Preise für Tiergetreide weggefressen.
  • Deflationsgefahr: «In den kommenden Monaten erwarten wir wegen des tiefen Ölpreises eine negative Inflation in der Schweiz», sagt Botteron. Damit kann die SNB den Mindestkurs zum Euro weiter rechtfertigen. Die Deflationsgefahr war seit der Einführung nämlich ihr Hauptargument.
  • Autobranche boomt: Im Dezember wurden in den USA 20 Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Weil ihre Motoren aber effizienter sind, gehen die Ölbestände trotz des Aufschwungs kaum zurück. Die Reserven in den OECD-Öllagern steigen sogar.
  • Verschiebungen an der Börse: Der breite US-Aktienindex S&P 500, in dem Öltitel wie Exxon schwer gewichtet sind, gerät unter Druck. Dagegen werden von einigen Experten Anlagen in US-Konsumgütertitel wie Nike, Walt Disney oder Johnson & Johnson empfohlen.
  • Schwellenländer profitieren: Allgemein machen Energie und Lebensmittel bei den Menschen in ärmeren Staaten einen grösseren Teil an den Lebenshaltungskosten aus als in Industrieländern. Aus diesem Grund kommt ihnen ein niedriger Ölpreis noch stärker entgegen. Und die Inflation sinkt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/So-veraendert-der-tiefe--lpreis-d...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 01.03.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 32'667

Öl-Händler greifen in die Trickkiste
 

Das weltweite Überangebot an billigem Erdöl drückt die Öl-Preise in den Keller. Öl-Händler wollen dem eine Ende bereiten und setzen dafür ungewöhnliche Mittel ein.

In der Hoffnung auf künftig wieder anziehende Preise, mieten sie Industriekreisen zufolge derzeit verstärkt Supertanker an, um den Rohstoff erst einmal auf hoher See zu lagern. Zu den Unternehmen gehören etwa der grösste unabhängige Ölhändler Vitol oder die in der Schweiz ansässige Trafigura, aber auch der Energiekonzern Shell, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters aus Schifffahrts- und Frachtmaklerkreisen.

Vitol etwa buchte den Informationen zufolge mit der "TI Oceania" einen der grössten Supertanker überhaupt, der ein Fassungsvermögen von drei Millionen Barrel hat, das sind fast eine halbe Milliarde Liter. Trafigura sicherte sich mit der "Nave Synergy" ebenfalls einen Mega-Tanker und Shell buchte mit der "Xin Run Yang" und der Xin Tong Yang" gleich zwei solcher Schiffe.

Günstige Mietpreise für Supertanker

Den Schifffahrtslisten zufolge kosten die Tanker zum Teil deutlich weniger Miete als sonst üblich, da es sich oft um ältere Schiffe und um langfristige Mietverträge von bis zu zwölf Monaten handelt. Den Informationen zufolge konnten die Händler Mieten von weniger als 40.000 Dollar am Tag aushandeln, was 20.000 bis 30.000 Dollar unter dem jüngsten Durchschnitt liegt.

Die Händler spekulieren auf einen Anstieg des zuletzt bis um die Hälfte gefallenen Erdölpreises. So kostet ein Barrel der führenden Nordseemarke Brent zu Lieferung Ende 2015 acht Dollar mehr als der derzeit am Spot-Markt. Dort war der Preis am Mittwoch auf 49,66 Dollar pro Barrel gefallen und lag damit so tief wie seit 2009 nicht mehr.

Insgesamt wurden nach ersten Schätzungen bislang zwischen zwölf und 15 Millionen Barrel an Lagerkapazitäten auf See gebucht. Und es gebe weitere Anfragen, verlautete aus den Schifffahrtskreisen. Beim letzten Ölpreisverfall 2009 waren hatte es mehr als 100 Millionen Barrel Lagerkapazität auf See gegeben. Nach Einschätzung von Analysten von JBC Energy in Wien könnte die Lagerung dort zumindest zeitweise auch den Erdölpreis auf den Märkten stabilisieren.

(Reuters)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Meveric
Bild des Benutzers Meveric
Offline
Zuletzt online: 13.04.2016
Mitglied seit: 21.05.2007
Kommentare: 1'924

Das mit der Miete für Oeltanker und der Lagerung verstehe ich jetzt irgendwie gar nicht. Was bringt es, das Oel für so hohe Mietkosten auf See zu lagern? Günstiger wäre doch einfach es im Boden zu lassen! 

Produktion drosseln, weniger Oel fördern und das schwarze Gold im Boden gratis ruhen lassen bis es gebraucht wird. Das ist aus meiner Sicht ein Schuss ins eigene Bein. 

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

Meveric hat am 09.01.2015 - 12:00 folgendes geschrieben:

Günstiger wäre doch einfach es im Boden zu lassen! 

 

Richtig. Aber das "im Boden lassen" müsste bei den Produzenten (z.B. Saudis) passieren. Die drosseln aber ihre Ölförderung nicht.

Die Käufer wie Shell und Exxon haben somit keine andere Wahl als das Öl in Tankern oder Tanks zu lagern.

In den Boden zu drücken geht nicht. Wink

 

Meveric
Bild des Benutzers Meveric
Offline
Zuletzt online: 13.04.2016
Mitglied seit: 21.05.2007
Kommentare: 1'924

@Marcus Fabian

 

Du bist mir ein Lustiger... Lol

 

Also das wäre ja fast so... als ob mein Beck am Morgen sagen würde, sorry wir produzieren jeden Tag 100 Gipfeli zu viel. Ich dann statt 1 Gipfeli fürs Znüni immer 3 Stück kaufen würde. Irgendwann müsste ich mir noch ein Büroraum anmieten um meine Znünis aufzubewahren.

Nein die Käufer Exon, Shell etc... können doch einfach den Kauf stoppen! Dann würden die Saudis automatisch die Produktion runterfahren oder auf dem Oel sitzen bleiben. Aber es bringt doch nichts das Oel zu lagern! Ich würde dem Beck auch sagen, ja tut mir leid, aber ich benötige wirklich nur 1 Gipfeli!

 

Schönes Weekend euch allen!:hi:

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

Einverstanden. Das ist ein guter Vergleich. Keiner zwingt ja Shell, Öl zu kaufen.

Punkt für Dich Good

 

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 01.03.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 32'667

Öl ist erneut billiger
 

Der Ölpreis ist am Montag erneut auf Talfahrt gegangen.

Die Nordsee-Ölsorte Brent verbilligte sich um 1,5 Prozent auf 49,36 Dollar, US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 47,71 Dollar 1,3 Prozent weniger.

Der Euro konnte sich im asiatischen Handel von seinen jüngsten Verlusten etwas erholen. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,1854 Dollar. Händler verwiesen auf die US-Arbeitsmarktdaten vom Freitag. Zwar hatten die US-Firmen außerhalb der Landschaft mit 252'000 neuen Stellen mehr Jobs geschaffen als erwartet, doch gleichzeitig sanken die Löhne. Damit sinke die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed, sagten Händler.

Auch gegen den japanischen Yen fiel der Dollar zurück. Er sank bis auf 118,12 Yen bevor er sich bei 118,30 Yen stabilsierte.

Die Börse in Tokio war wegen eines Feiertags geschlossen. Der MSCI-Index der asiatisch-pazifischen Aktien außerhalb Japans legte 0,2 Prozent zu.

Der Schweizer Franken wurde mit 1,0130 Franken je Dollar und 1,2010 Franken je Euro gehandelt.

(Reuters)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Othello
Bild des Benutzers Othello
Offline
Zuletzt online: 20.06.2016
Mitglied seit: 17.08.2012
Kommentare: 780

Glaubt ihr noch immer, dass das ein normaler wirtschaftlicher Zerfall des Ölpreises ist? Glaubt ihr wirklich, dass dies nur aufgrund von einer (unerklärlichen Überproduktion) und einem angeblich kleineren Verbrauch (im Winter?) herrührt? Haben wir Krise oder was? Wer produziert denn mehr Öl als gebraucht wird, obschon man weiss, dass man damit den Preis noch mehr drückt?

Terror am Ölmarkt, Paris war gestern, es lebe die neue kranke Welt. :mamba: :evil:

Bald mal ist es an der Zeit ein paar Aktien zu kaufen, dann wenn die schlechten Zahlen der Ölfirmen durch sind und die Preise langsam wieder hüpfen, bzw. klettern. Das wird ein Fest hurra!!!

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

PhilippG
Bild des Benutzers PhilippG
Offline
Zuletzt online: 17.01.2016
Mitglied seit: 31.12.2014
Kommentare: 17
Investieren in Öl

Hallo zusammen

 

Gerne würde ich die Chance von dem "niedrigen" Öl-Kurs nutzen und in das schwarze Gold investieren. Für einen Kleinanleger wie mich wird es wohl eher schwierig sein physisch zu kaufen. Gibt es sowas wie einen ETF, in welchen ich investieren kann und von einem möglich Kursanstieg vom Öl profitieren kann? Dieses Geld würde ich langfristig investieren und bin nicht auf einen kurzfristigen Kursgewinn angewiesen.

Ich hoffe dies hier ist das richtige Forum für solche Fragen und wäre für euch für eine hilfreiche Antwort natürlich sehr dankbar.


Gruss, Philipp

 

PS.: Ich versuche gerade mit der ZKB einen Termin zu vereinbaren um herauszufinden wie ich in Öl investieren kann.

Meveric
Bild des Benutzers Meveric
Offline
Zuletzt online: 13.04.2016
Mitglied seit: 21.05.2007
Kommentare: 1'924

Investition in Oel ist so eine Sache. Einen reinen ETF in CHF für z.b. einen Barell Oel habe ich noch nicht entdeckt. Bei Oelheizung und leerem Tank mal in das Auffüllen der Tanks investieren ist sicher eine gute Option.

Ich selbst beobachte noch die Zertifikate CBLCO 3 UND CBLCO4. Faktor 3 und 4 Zertifikate in CHF von der Commerzbank. Wenn die Preise aber weiter so sinken, sind diese Zertifikate aber bald Geschichte.

Ich persönlich warte noch ab und beobachte die Zertifikate. Vorteil aus meiner sicht.

Kleines Beispiel. Wenn man 10t investieren will, und damit rechnet das sich der Preis verdoppel könnte, dann hat man im besten Fall 20t.

Schmeisse ich aber nur 1/4 davon in ein Faktor 4 Zertifikat. Ist es theoretisch auch möglich aus 2.5t 20t zu machen. 3/4 könnten dann in etwas anderes investieren werden. Bei den Zertifikaten besteht natürlich auch ein totales Verlustrisiko!

Könnte aber genau so gut für Transocean oder jede andere Firma auch gelten

Alles natürlich ohne Gewähr.

Zigerliebhaber
Bild des Benutzers Zigerliebhaber
Offline
Zuletzt online: 19.01.2015
Mitglied seit: 29.10.2013
Kommentare: 9

Hallo PhilippG

Genau diese Fragen habe ich mir auch gestellt nach einigem suchen habe ich diesen ETF gefunden:

UBS ETF (CH) - CMCI Oil SF (CHF) A-dis

Bin mir ernsthaft am überlegen da bald mal einzusteigen.

Was denkt Ihr wann ist der Boden erreicht 40 USD/Fass ?

 

Zigerliebhaber
Bild des Benutzers Zigerliebhaber
Offline
Zuletzt online: 19.01.2015
Mitglied seit: 29.10.2013
Kommentare: 9


Noch eine Frage wenn ich längerfristig von einem stärkeren USD gegenüber dem CHF

ausgehe währe es besser in den UBS ETF (CH) - CMCI Oil SF (USD) A-dis zu investieren?

Oder liege ich da falsch ? Danke für Eure antworten.

Meveric
Bild des Benutzers Meveric
Offline
Zuletzt online: 13.04.2016
Mitglied seit: 21.05.2007
Kommentare: 1'924

Interessanter ETF, schaue ich gerne einmal an. Aber es ist wirklich schade gibt es anscheinend keinen reinen Barell Oel ETF (oder habe ihn noch nicht entdeckt). Wäre für eine investition extrem interessant.

USD und Euro investitionen meide ich grundsätzlich. Ich wohne in der schweiz und brauche CHF.

Wenn man nicht z.B. geschäftlich mit diesen Wärungen zu tun hat oder sich privat jede Woche 3 Mal in New York aufhält, sehe ich da einen geringen Sinn.

Den zwischen Ankauf und Verkau liegen immer noch Welten. Und wenn man da nur mit ein paar Tausender spielt lohnt sich das Risiko für mich nicht.

Der USD sollte aber zu den jetzigen Gegebenheiten tatsächlich noch etwas stärke erlangen.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 01.03.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 32'667

Ölpreise brechen weiter ein
 

Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Talfahrt ungebremst fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 46,50 US-Dollar.

Das waren 93 Cent weniger als am Montag. Ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 73 Cent auf 45,33 Dollar. Bereits am Montag waren die Ölpreise um mehr als zwei Dollar gefallen.

Seit dem vergangenen Sommer sind die Preise damit um fast 60 Prozent eingebrochen. Das Ölkartell Opec hat bisher nicht mit einer Produktionskürzung auf den Preissturz reagiert. Vor allem die wichtigen Ölproduzenten vom arabischen Golf wollen der stark wachsenden Schieferölindustrie in den USA mit niedrigeren Preisen einen Schuss vor den Bug setzen. Am Montag bekräftigte ein Regierungsvertreter aus Abu Dhabi, dass das Emirat trotz der Preisentwicklung an seinen Plänen zum Ausbau der eigenen Ölproduktion festhalten wolle.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

PhilippG
Bild des Benutzers PhilippG
Offline
Zuletzt online: 17.01.2016
Mitglied seit: 31.12.2014
Kommentare: 17

Hallo zusammen

 

Der ETF hört sich wirklich sehr interessant an und ist heute wieder um 3% gefallen. Natürlich ist es immer schwer den perfekten Zeitpunkt für eine Investition zu finden, aber ich denke aktuell liegen wir nicht mehr allzuweit vom "Minumum" entfernt.

Die grosse Frage ist nun, muss ich hier bei UBS ein Konto eröffnen um in diesen Fonds investieren zu können? Bisher habe ich nur in England in Fonds investiert, daher bin ich mir nicht sicher wie ich einzelne Tracker resp. Aktien mir hier in der Schweiz kaufen kann. Ich warte immer noch auf meinen Termin bei der ZKB :).

Vielleicht kann mir hier jemand noch eine gute Möglichkeit empfehlen.

Danke und Gruss,

Philipp

PhilippG
Bild des Benutzers PhilippG
Offline
Zuletzt online: 17.01.2016
Mitglied seit: 31.12.2014
Kommentare: 17

Seadrill hört sich wirklich interessant an, auch empfohlen auf fool.com unter dem Titel: Why Seadrill Ltd stock could double.

 

Mein Investitionsstrategie: - 80% gehen in den ETF UBS OIL CHF

                                       - 20% gehen werden in Seadrill investiert

 

 

 

 

 

 

Seiten