CH-relevante Börsenthemen Jahr 2015

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tolggoe28
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Die Börsen kennen keine Emotionen. Darum wäre es falsch die Börsen bei einer solchen Entscheidung still zu legen. Bei der Je suis Charlie Aktion plädierten alle demokratischen Staaten auf ihre Meinungsfreiheit. Wieso also genau diese Freiheit in einem demokratischen Staat und zudem gerade noch an der Börse bei einer legitimen Entscheidung eindämmen?

Das Überraschungsmoment war insofern perfekt wonach einige Broker nach diesem Entscheid pleite gingen. Also von Insiderhandel kann nicht die Rede sein. Zudem habe ich mir von Bankenkreisen sagen lassen, dass etliche Unternehmungen schlichtweg zu faul waren ihre Währungsrisiken zu hedgen.....zu teuer war es in diesem Umfeld auf keinen Fall.

Die Nachteile überwiegen im Moment die Vorteile aus schweizer Sicht betrachtet erheblich, allerdings haben wir unsere wirtschaftliche Freiheit wieder erlangt.  

Ich stelle mir nicht die Frage ob es richtig war die Untergrenze aufzuheben, ist stelle mir eher die Frage ob es nicht einfach schlichtweg falsch war die Anbindung überhaupt einzuführen. Verloren hätten wir gleichermassen. Nur einfach etwas früher und über den Zeitraum betrachtet etwas abgefederter.

Die Planungwirtschaft jetzt anzugleichen wirft die ganze Produktion über den Haufen.

Helix
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Entwicklung US Dollar: Das Thema gehört nur indirekt hierher. Da ich meine Aktien auschliesslich in US Dollar angelegt habe, schmerzt mich das Minus von aktuell ca. 17% gegenüber dem CHF. Wird sich der $ gegenüber dem CHF wieder erholen und in welchem Zeitraum? Den Wert des € gegenüber CHF und Dollar schätze ich generell pessimistisch ein. Danke für eure Meinungen.

Domtom01
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@ Helix

Klar schmerzt das, auch wenn ich nur ein Viertel in $ halte. Vergessen wir nicht, woher der $ kam. Es sind einfach die schönen Währungsgewinne hin! Wer nicht verkaufen/wechseln muss hat nur verloren, wenn er es durch die CHF-Brille sieht.

Interessant scheint mir die Kaufkraftparitäten-Theorie. Langfristig tendieren die Wechselkurse in Richtung der tatsächlichen Kaufkraft. So betrachtet, ist der CHF sowohl gegenüber dem $ als auch dem Euro überbewertet, weil der Warenkorb, den man mit 1000 CHF kaufen kann kleiner ist als der von 1000 Euro oder 1150 $!

Also brauchst du dich nur in Geduld zu üben oder du kaufst dir Dinge, die jetzt plötzlich 20% billiger geworden sind. Schwacher Trost? Aber so ist es! Liebe Grüsse

Domtom01
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beträchtlicher Schaden

Den Schaden zu errechnen, ist schwierig (für mich). Tatsache ist: Die Franken-Euro-Garantie war eine Subvention, für die ausschliesslich der Steuerzahler haftete und für deren Folgen noch haften wird. Die Party ist vorüber, wobei es für die meisten gar keine gefühlte Party gab, jetzt wird der Kater sozialisiert:

Pensionskassen (das betrifft die meisten von uns): min 30 Mrd minus

SNB (das sind wir!): 80 Mrd Wertverlust, erst einmal

Arbeitsmarkt: Autsch!: KMUs, Hotellerie, Gastronomie, Tourismus, Detailhandel, ...: x Milliarden weniger Einnahmen, Arbeitslosen-Entschädigung, Steuermindereinnahmen, längerfristig wohl auch Abgabenerhöhungen

Ich gehe mal davon aus, dass auch die Bauwirtschaft spätestens 2016 rückläufige Umsätze schreiben wird. Und was das bedeutet, wenn die Immobilienpreise unter Druck geraten sollten, brauche ich nicht zu erklären. Wir haben in der Schweiz auch ein erhebliches subprime-Risiko. 

Folgekosten sicher im mittleren 100-Mrd Franken-Bereich. 

Ich danke Ihnen Herr Jordan für den besten aller Momente zum Ausstieg und Ihre umsichtige Kommunikation, die den berühmten Elefanten im Porzellanladen glattweg als Wattebausch aussehen lässt.

marsi24
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Zitat von Thomas Jordan:

«Aber ich denke, der Mindestkurs hat der Schweiz grosse Dienste geleistet», sagte er. Die Wirtschaft habe Zeit gekriegt, sich auf einen starken Franken einzustellen.

Der Franken war doch schon vor der Anhebung der Mindestgrenze, stark. Hat der das schon wieder vergessen?

MarcusFabian
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sarastro hat am 16.01.2015 - 15:54 folgendes geschrieben:

Nachträglich ist mir ein Grund eingefallen, weshalb bereits am 15.1.2014 der Beschluss bei der SNB getroffen wurde und nicht erst am 22.1.2014.

Am 22.1.2014 wird die EZB wahrscheinlich den Kauf von Staatsanleihen pleitegefährdeter EU-Staaten einläuten. Dann wird eine noch größere Euro-Lawine losgetreten, die die SNB mit unbegrenzten Frankenverkäufen kaum noch auf einem Frankenkurs von 1.20 stützen könnte. Am 22.1.2014 wäre das Chaos bei der EZB noch verheerender, wenn gleichzeitig die SNB auch noch den Frankenausstieg beschlossen hätte.

Das ist die bisher beste Begründung, die ich für den unerwarteten SNB-Entscheid gelesen habe! Good

Schliesslich hat sich an den Gründen, die seinerzeit zur Einführung der Untergrenze geführt haben, nichts geändert. Die SNB ist sich sicher bewusst, dass sie der Realwirtschaft grossen Schaden zugefügt hat.

Nehmen wir eine Schweizer Firma, die eine Maschine für Fr. 100'000 herstellt und für €100'000 verkauft. Nach bisherigem Kalkül konnte sie mit Fr. 20'000 Gewinn rechnen. Jetzt macht sie sogar einen kleinen Verlust. Im Umfeld des Maschinenbaus werden häufig Verkäufe mit Lieferung und Zahlung in 6 Monaten abgeschlossen.

Ich befürchte, dass sich kaum ein mittelständisches Unternehmen gegen einen Verfall des Euro abgesichert hat.

 

MarcusFabian
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TeeTasse83 hat am 16.01.2015 - 16:02 folgendes geschrieben:


@MF: Habe diese Zahlen rein über den FX berechnet. Decken sie sich in Grössenordnung mit deiner Berechnung vs. Gold?


 

Ja, absolut: Anfangs Jahr lag die Gold-Performance auf Jahresbasis in Dollar bei etwa -1% also Nullsummenspiel, in Franken bei +12%

Jetzt liegt Gold in Dollar immer noch bei etwa Null (genauer: +2.9%), in Franken bei -2.3% also in etwa auch Null.

In Gold gerechnet sind Dollar und Franken also in etwa gleich viel Wert wie vor einem Jahr. Und genau das bestätigt auch der Dollar-Franken Chart: Langsamer Anstieg des Dollars über das ganze 2014 und jetzt ein abrupter Einbruch, der beide wieder auf dasselbe Niveau führt:

 

Das Problem sind also weder Franken, Dollar noch Gold, die plusminus gegeneinander denselben Wert haben wie vor einem Jahr, sondern der Euro, der gegen alle drei stark an Wert eingebüsst hat. In Gold sogar über 20%.

 

 

MarcusFabian
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marsi24 hat am 16.01.2015 - 16:58 folgendes geschrieben:

Geht das jetzt Montag, Dienstag, so weiter. Was denkt ihr?

Unter normalen Umständen würde ich antworten: "Der Euro dürfte sich im Bereich 1.05 stabilisieren".

Aber wir wissen nicht, was die EZB per 22. Januar in Petto hat. Gut möglich, dass es ein neues Anleihen-Kaufprogramm gibt und der Euro entsprechend einen weiteren Schwächeanfall bekommt. Also ist alles offen.

marsi24 hat am 16.01.2015 - 17:08 folgendes geschrieben:

Blöde Situation.

Wenn das bis Donnerstag so weiter gehen sollte, währe jetzt ein Verkauf wohl sinnvoller. Verkauft ihr oder wartet ihr ab? 


Ich würde auf alle Fälle abwarten. TeeTasse hat's gestern ja schön erklärt: Sofern Deine Aktie nicht mehr als 12% verloren has, hast Du nichts verloren. Deine Aktien sind zwar billiger in Franken aber dafür ist der Franken mehr Wert. Du hast also wahrscheinlich sogar profitiert, auch wenn das nominal in Franken anders aussieht.

 

MarcusFabian
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Elias hat am 16.01.2015 - 17:24 folgendes geschrieben:

 

Ich überlege mir über das Wochenende einem Long-Straddle oder -Strangle auf den SMI. Ideal bei Achterbahn.

 

 

Klingt sinnvoll. Aber ist die Implizite Vola nicht bereits zu hoch dafür?

 

sarastro
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@Helix

Helix hat am 17.01.2015 - 09:17 folgendes geschrieben:

Entwicklung US Dollar: Das Thema gehört nur indirekt hierher. Da ich meine Aktien auschliesslich in US Dollar angelegt habe, schmerzt mich das Minus von aktuell ca. 17% gegenüber dem CHF. Wird sich der $ gegenüber dem CHF wieder erholen und in welchem Zeitraum? Den Wert des € gegenüber CHF und Dollar schätze ich generell pessimistisch ein. Danke für eure Meinungen.

Der Dollar kann möglicherweise wieder etwas steigen, aber ich glaube nicht, dass die ganze Abwertung vom vergangenen Donnerstag wieder aufgeholt wird. Dafür spricht die Abwertung von jährlich rund 2.7% gegenüber dem CHF in den letzten fünfzig Jahren.

Ich gehe davon aus, dass Du in Dollar amerikanische Aktien gekauft hast. Mit amerikanischen Aktien bist Du noch immer sehr gut gefahren. In CHF gerechnet ist der DJ in den letzten fünfzig Jahren im Mittel um 5.7% jährlich gestiegen, der S&P500 um 6.0% und der jüngere NASDAQ100 seit seinem Bestehen um 13.0%. Nach der Jahrhundertwende sind die US-Aktien noch besser gelaufen: DJ +6.6%, S&P500 +7.9%, NASDAQ100 +15.6%, wohlverstanden immer in CHF gerechnet! In Dollar sind die Zahlen noch besser. Die Frankenaufwertung der vergangenen Woche konnte ich zwar noch nicht einrechnen; aber das sollte bei diesen hohen Renditen von US-Aktien nicht groß ins Gewicht fallen.

Natürlich wärest Du noch besser gefahren, wenn Du am Mittwoch alle Aktien gegen CHF verkauft hättest und sie jetzt wieder neu kaufen würdest. Nur dann könnte sich die Polizei bei Dir melden und nachfragen, ob Du nicht etwa illegal erworbene Insiderinformationen der SNB gekannt hättest. Nach meiner Einschätzung wirst Du auch in Zukunft sehr gut mit US-Aktien fahren.

weico
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MarcusFabian hat am 17.01.2015 - 10:38 folgendes geschrieben:


Das ist die bisher beste Begründung, die ich für den unerwarteten SNB-Entscheid gelesen habe! smiley

..es wird sicherlich ein Mitgrund gewesen sein nicht länger zu warten und die temporäre Entscheidung zu beenden.

 

Kurz nach diesem Datum sind noch die Griechenlandwahlen mit verschiedensten Szenarien (Schuldenschnitt,Austritt,usw.)

Dazu noch all die "netten" Arbeitslosenzahlen aus EU-Landen ( Frankreich,Italien,Spanien usw.),Ukrainekrise,Immigrationsdruck ,(den Konstruktionsfehler des Euros und die zahnlose EZB wollen wir nicht zum x-ten mal durchkauen) usw....!  

 

Leute die im Euro eine starke Währung sehen und den Schweizer Franken  für ÜBERBEWERTET halten,für die braucht wohl noch einige Zeit um  zu erwachen..

 

 

weico

MarcusFabian
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Ich vermute, dass sich die grossen Firmen (Nestlé, Roche, Novartis) durchaus abgesichert haben. Die beschäftigen auch entsprechende Spezialisten in ihren Finanzabteilungen.

Aber die Firmen in die ich Einblick habe sind meist Unternehmen von 50-200 Mitarbeitern deren CFO's vermutlich gar nicht das know-how haben, wie man sich absichert.
Und selbst wenn: Es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass die Untergrenze von einem Tag auf den anderen abgeschafft würde. Warum hätte man hier also in Put-Optionen auf den Euro investieren und Geld für eine Versicherung ausgeben sollen von deren Notwenigkeit niemand ausging?

Da war einfach zu viel blauäugiges Vertrauen in die SNB vorhanden.

maxim
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Mein Gott,ist am15.1 Welt untergegangen und ich habe es nicht gemerkt. Dieses Gejammer wegen ein Paar Prozenten kann ich mir einfach nicht erklären. Ich selber bin auch investiert und muss im Moment Zähne zusammenbeissen aber es geht weiter.2009 war auch nicht besser als sich SMI halbierte,da hat mann auch den Weltuntergang prophezeit und ist nicht eingetreten.Es geht uns immer noch besser als vielen anderen,klar wir kämpfen auch jeden Tag dafür und wenn wir es weiter so machen kommt es auch gut.vieleicht müssen wir eine zeitlang kleinere Brötchen backen aber was soll's.Am bestem im Moment ist Ruhe bewahren,keiner kann jetzt mit Sicherheit sagen was das richtige ist,es spielen so viele Faktoren mit...

MarcusFabian
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maxim hat am 17.01.2015 - 12:23 folgendes geschrieben:

Dieses Gejammer wegen ein Paar Prozenten kann ich mir einfach nicht erklären.

Dann versuch' ich's mal Wink

Es geht nicht um den Preis der Aktien, es geht nicht um die Börsen. Wenn Du eine Firma wie Swisscom nimmst, die im Inland einkauft und verkauft, hat sich zwar der Preis in den letzten Tagen verändert, nicht aber ihr Wert! Der Preis in Franken ist gesunken aber der Franken ist wertvoller geworden. Also in etwa ein Nullsummenspiel.

Problematisch ist es für eine Schweizer Firma, die Produkte in den Euro- oder Dollarraum verkauft und diesen Monat Rechnung gestellt hat. Wenn die Rechnung in Euro/Dollar bezahlt wird, sind nun 20% weniger auf dem Franken-Konto als geplant. So kann aus einem geplanten Gewinn ein realisierter Verlust werden. Und im dümmsten Fall sogar ein Konkurs.

Wir werden deshalb in den nächsten Wochen unsere Aktien-Portofolios überprüfen müssen:

Firmen, die in der Schweiz einkaufen, produzieren aber ins Ausland verkaufen, werden weniger Gewinne ausschütten können. Abhängig davon, wie stark ihre ausländische Konkurrenz ist und ob sie im Ausland höhere Preise durchsetzen können oder nicht.

Firmen, die im Ausland einkaufen und in der Schweiz verkaufen gehören entsprechend zu den Profiteuren und werden höhere Gewinne erzielen können.

 

in_God_we_trust
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@maxim

Super!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 17.01.2015 - 12:37 folgendes geschrieben:


Wir werden deshalb in den nächsten Wochen unsere Aktien-Portofolios überprüfen müssen:

Bis in ein paar Wochen wird alles schon im Preis eskomptiert sein. Dann erübrigt sich für Dich ein Umschichten. Ich nehme dabei an, dass andere ihre Portfolios schneller überprüfen oder überprüften, vielleicht sogar einige Handelscomputer schon in Millisekunden nach dem Crash.

Gruss
iGwt

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maxim
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MF

Ich weis das es Verlierer geben wird , aber eine Firma die von Dezembergewin abhängig ist,na ja...Wie du selber sagst gibt es auch Gewinner.

Bulldog
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Für die schweizer wirtschaft ein desaster. Und für mich auch. Habe meinen put den ich für 20 rappen gekauft habe einen tag vorher für 8 rappen verkauft. Danach ist er über 2 fr. angestiegen. Wären über 40000fr gewesen. Und ich muss mich nun mit -60% und 1600 fr begnügen. Ich kann den entscheid so immer noch nicht akzeptieren was der snb getan hat. Und das einen tag vor dem verfall. Eigentlich müsste jetzt die aufsichtsbehörde für aktien aktiv werden und abklären ob auch im hintergrund alles mit rechten dingen vonstatten ging!!!

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sarastro
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in_God_we_trust hat am 17.01.2015 - 13:07 folgendes geschrieben:


Bis in ein paar Wochen wird alles schon im Preis eskomptiert sein. Dann erübrigt sich für Dich ein Umschichten. Ich nehme dabei an, dass andere ihre Portfolios schneller überprüfen oder überprüften, vielleicht sogar einige Handelscomputer schon in Millisekunden nach dem Crash.

"Denkfaule" Indexnachahmer, wozu ich als Beispiel gehöre, müssen tatsächlich kaum innerhalb der Schweiz umschichten. Clevere Stockpicker müssen aber schon ihr Depot analysieren. Indexanleger sollten über die Relation zwischen ihren in- und ausländischen Aktien nachdenken. Ich habe früher zu diesem zu diesem Thema gepostet und bin jetzt nicht mehr sicher, ob ich mit diesen Ausführungen noch überall richtig liege.

maxim
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Hallo Bulldog

Im März hatte ich noch 5000 Santheras und ich habe geduld verloren,den Rest muss ich dir nicht sagen,den kannst du dir vorstellen.

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 17.01.2015 - 13:07 folgendes geschrieben:


Bis in ein paar Wochen wird alles schon im Preis eskomptiert sein. Dann erübrigt sich für Dich ein Umschichten. Ich nehme dabei an, dass andere ihre Portfolios schneller überprüfen oder überprüften, vielleicht sogar einige Handelscomputer schon in Millisekunden nach dem Crash.

Den letzten Satz kann ich nicht unterschreiben: Handelscomputer werden sicher Währungs-Preis vs. Aktien-Preis eskompieren können. Aber sie können nicht einschätzen, ob eine Firma Import- oder Export-orientiert ist oder ob sie höhere Preise auf dem internationalen Markt durchsetzen kann oder nicht. 

Aber ich bin einverstanden, dass dieses Wochenende bei einigen Fonds Überstunden geschoben werden, um möglichst schnell genau diese Fragen zu beantworten und am Montag das PF entsprechend zu korrigieren.

 

maxim
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wie du siehst lebe ich immer noch...

maxim
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...und es war gar keiner Gewinn.Ich betrachte es einfach nicht so.Ich habe mit SAN schon gewonnen,einfach nicht halbe mil.

sarastro
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TeeTasse83 hat am 17.01.2015 - 13:36 folgendes geschrieben:


Wieso gehst Du nicht auf folgenden Split?
42.5% Aktien Schweiz
42.5% Aktien Welt (wovon so 5% Aktien EM)
15% Aktien Welt CHF Hedged

=> Den Split halte ich im Moment.
 

Hallo Teetasse83,

vielen Dank für Deinen Vorschlag. Ich denke, dass er nicht nur für mich sondern auch für viele andere Foristen interessant ist. (Hast Du Deinen Vorschlag inzwischen nicht modifiziert? Ich erinnere mich an geringfügig andere Zahlen.)

Ich überlege mir, den Aktienteil Schweiz weiterhin selber zu verwalten und den ausländischen Teil extern an einen Vermögensverwalter abzugeben, natürlich gegen Erfolgsbeteiligung. (Damit könnte ich mich gegen Vorwürfe meiner Frau wappnen, wenn ich wieder einmal Geld an der Börse verlieren sollte.) Bis jetzt hatte ich an ein Verhältnis von 50% im SMI + SMIM und 50% im Ausland gedacht. Ökonomisch begründen kann ich dieses Verhältnis aber nicht.

Gruß

sarastro

 

sime
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Ich halte den Entscheid der SNB grundsätzlich für richtig, im Sinne der Preferenz der späten Einsicht gegenüber der verzweifelten Sturheit an etwas festzuhalten, was unausweichlich ins Desaster führen muss. Doch damit habe ich diesen Entscheid noch nicht für gutgeheissen, im Gegenteil, dieser Entscheid muss im Kontext betrachtet werden, also was waren die Ursachen die dazu geführt haben, sich nun zwischen Pest und Cholera entscheiden zu müssen?

Fakt ist, der Mindestkurs ist gescheitert, insofern, dass diese temporäre Massnahme zum Ziel hatte, den Franken solange weich zu halten, wie es nötig ist, bis sich der Euro von selber wieder stabilisiert. Mit dem Mindestkurs hat sich die SNB also in einer Art blindem Vertrauen der EZB und der EU hintangestellt. War dies zu rechtfertigen? War es zu rechtfertigen, zu glauben, dass die Eurozone sich wieder stabilisiert oder war es nicht gerade dümmlich naiv, dies anzunehmen? Hat sich die SNB über die volkswirtschaftlichen Kosten Gedanken gemacht damals, falls die Eurozone nicht mehr stabilisiert und dieser Versuch den Euro künstlich zu stützen eben scheitert, weil das Vertrauen, das man einer EZB gegeben hat, nun ad absurdum geführt wird, indem diese nun mit brachialer Gewalt die Märkte mit Liquidität fluten will, um Staatsbankrotte zu verhindern und damit Banken zu retten?

Was sollen wir Schweizer nun am Ende davon haben, dass wir drei Jahre in einem schwachen Umfeld eine auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaft betrieben haben und sich demzufolge niemals mit dem Gedanken auseinander gesetzt haben, dass wir uns dereinst konsolidieren müssen, was uns allen nun schlagartig von der SNB ins Gesicht gehämmert wurde? Die SNB hat ihre Bilanzsumme seit 2008 verdreifacht, sie hat Devisenreserven in ihre Bilanz aufgenommen, die 86% des BIP entsprechen, während die FED auf dem Höhepunkt des QE lediglich auf 27% des BIP gelangte. Hat die SNB vor diesem Entscheid dem Schweizer Volk jemals gesagt, dass das Experiment Mindestkurs vielleicht scheitern könnte, dass der Euro von selber nicht wieder stark wird? Wir sind nun zwar nicht mehr an den Euro gekoppelt und somit würde ein Euroscheitern nicht unmittelbar ein Frankenscheitern bedeuten, doch der Preis dafür ist gewaltig und wird in die hunderte Milliarden gehen, die sich dereinst in unsere Währung einpreisen müssen, lange nachdem sich der Euro eventuell in Rauch auflöste und unsere Volkswirtschaft steht heute da, wo sie vor drei Jahren auch stand, nämlich am Anfang einer langen und schmerzlichen Konsolidierung, mit dem Unterschied, dass wir mit einer auf Wachstum ausgerichteten Zuwanderung die letzten Jahre vor Massenentlassungen stehen, die vor allem unser Immobilienmarkt in eine Zeitbombe verwandelt hat. Das nämlich haben die tiefen Zinsen, einhergehend mit steigenden Mieten als Folge der zuwanderungsbedingten Nachfrage, die auf eine Wachstumspolitik in einem weltweit stagnierenden oder sogar rezessiven Umfeld betrieben wurde. Nun wird uns das irgendwann seit 15.01.2015 mit Bestimmtheit um die Ohren fliegen und der Schweiz bleibt eigentlich jetzt nur noch die Hoffnung, das es sie erst erwischt, nachdem die Blase weltweit geplatzt ist. Doch im Orchester der weltweiten monetären Luftschlösser in den Himmel bauen, hat die SNB und auch die Politik hier nicht nur die zweite Geige gespielt, im Gegenteil, ihre Stimme ist im Tenor aufgegangen. Das war mehr als dumm und das wird sich als selbsterfüllende Prophezeiung nun auch ausweisen.

Das Schweizer Volk insgesamt und besonders die arbeitnehmende Bevölkerung hatte in diesen drei Jahren nicht viel von der monetären Glückseligkeit abbekommen, ausser der Illusion eines stabilen Arbeitsplatzes und das alles so blieb, wie es lange nun währte. Für das bezahlt es nun aber einen sehr hohen Preis, der sich noch gar nicht beziffern lässt. Doch was sich schon jetzt sagen lässt, die Profiteure waren nun sehr wenige. Das waren Aktionäre, Banken, Immobilienbesitzer und Exporteure. Aber am Allermeisten hat das Ausland profitiert und die hatten am 15.01. einen fetten Zahltag. Denn alle, die der SNB diese 525 Milliarden Euro gegen Franken verkauft haben, können diese nun mit 20% Gewinn abbuchen. Diese Franken, die dafür gemalt wurden, Euros zu kaufen, die erheben nun auch Anspruch auf schweizerische Waren und Dienstleistungen, wofür die arbeitende Bevölkerung nun verzichten muss. Da sind die paar Prozente Lohnerhöhung die letzten Jahre wahrlich Peanuts im Vergleich dazu. 

Das lässt mich fast einen Vergleich mit Deutschland machen. Deutschland haftet für die Schulden Europas mit 180 Milliarden im ESM. Das entspricht etwa dem, was die kleine Schweiz der EURO-Länder am 15.01. sakrosankt überwiesen hat. Das wär eigentlich nur damit zu rechtfertigen, wenn durch die Abkopplung des Franken an den Euro, Draghi nun darauf verzichten könnte, die Geldschleusen noch weiter zu öffnen, der Euro gegenüber dem Dollar und dem Franken wieder steigen würde und alles wäre in bester Butter. Doch hier darf man sich keinen Illusionen hingeben, wenn er die Schrottanleihen von maroden Südländer nicht aufkauft und Liquidität in die Märkte pumpt, erfolgen die unausweichlichen Staatsbankrotte und damit auch Bankholidays. Draghi will ja nicht in erster Linie einen weichen Euro, sondern Liquidität in die Märkte pumpen, damit Banken Länder gegen möglichst niedrige Zinsen Kredite geben, womit diese Staaten ihre Schulden mit möglichst niedrigen Zinsen bedienen können, ohne das damit auch nur ein einziges Schuldenproblem an der Wurzel gelöst worden wäre. Die SNB hat zwar den richtigen Entscheid am 15.01. getroffen, doch dreieinhalb Jahre zuvor den unverantwortlichsten Entscheid in ihrer Geschichte getätigt, wofür das Schweizer Volk nun bezahlen muss.

 

Gerard
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Domtom01 hat am 17.01.2015 - 09:57 folgendes geschrieben:

Den Schaden zu errechnen, ist schwierig (für mich). Tatsache ist: Die Franken-Euro-Garantie war eine Subvention, für die ausschliesslich der Steuerzahler haftete und für deren Folgen noch haften wird. Die Party ist vorüber, wobei es für die meisten gar keine gefühlte Party gab, jetzt wird der Kater sozialisiert:

Pensionskassen (das betrifft die meisten von uns): min 30 Mrd minus

SNB (das sind wir!): 80 Mrd Wertverlust, erst einmal

Arbeitsmarkt: Autsch!: KMUs, Hotellerie, Gastronomie, Tourismus, Detailhandel, ...: x Milliarden weniger Einnahmen, Arbeitslosen-Entschädigung, Steuermindereinnahmen, längerfristig wohl auch Abgabenerhöhungen

Ich gehe mal davon aus, dass auch die Bauwirtschaft spätestens 2016 rückläufige Umsätze schreiben wird. Und was das bedeutet, wenn die Immobilienpreise unter Druck geraten sollten, brauche ich nicht zu erklären. Wir haben in der Schweiz auch ein erhebliches subprime-Risiko. 

Folgekosten sicher im mittleren 100-Mrd Franken-Bereich. 

Ich danke Ihnen Herr Jordan für den besten aller Momente zum Ausstieg und Ihre umsichtige Kommunikation, die den berühmten Elefanten im Porzellanladen glattweg als Wattebausch aussehen lässt.

Ja lieber Domtom01 da muss ich Dir leider widersprechen in einigen Punkten. Wer dan recht hat, nicht kurzfristig, wird's sich zeigen.

Du hast recht mit der Subvention, darum muss man die Gewinne der Industrie und Volkswirtschaft seit September 2011 mit dem Börsendebakel heute in die Waagschale stellen. Nicht nichts sagen wenn alles gut geht, den Profit einsacken, und weinen wenn es ein einwenig schlechter aussieht (sprich erstens Mal vom Tourismus). Die haben gelacht über Schweizer, sie hatten ja die Russen, Chinesen usw. Heute wird geweint, weil einige die Hausaufgaben nicht gemacht haben. Unterstützen kann man sie, indem man Ferien in der Schweiz macht. Nein, man bucht Flüge im Ausland und geht ins Ausland in die Ferien.

Konsum, man leert die Bancomat, man stellt mehr Trams zur Verfügung und kauft in DE oder FR ein. Ja Ansichtssache, ich kann es auch verstehen, jeder sein Portemonnaie.

Pensionskassen: Alles Buchverlust, man kann dies nicht auf einige Tagen anschauen, die haben sich seit September 2011 wieder saniert. Was soll also so eine Polemik.

SNB: Noch einmal Buchverlust, um der Schweizervolkswirtschaft zu helfen (es ging uns sehr gut gegenüber EU seit September 2011, niemand hat geweint). Und vergiss nicht, die vorhergehenden Währungskäufe in € wurden nicht einfach in einen Safe eingestellt, nimm die SNB nicht für Deppen. Niemand im Forum weiss genau wie Sie handeln. aber sicher nicht wie Idioten.

Punkto Immobilien: ich z.B. muss Ende Januar ein Drittel all meiner Hypotheken erneuern. Durchschnitt war 3% (damals hervorragender Hypozins). Ich werde zu 10 Jahren verhandeln (guter Schlaf) zu ca. 1.55 bis 1.60%.

Hört auf, kurzfristig auf einem hohen Niveau zu weinen. Es wird natürlich schon einige Schocks geben, aber alles geht in die richtige Richtung. Und wir sind jetzt, nach dem SNB Entscheid nicht mehr ein subventioniertes Volk und wieder ein wenig selbstständiger gegenüber dem €. 

Warten wir mal ab, was nächstens losgeht mit Griechenland (vielleicht wird man schon da den Entscheid der SNB loben) und schon in 1 bis 2 Jahren wird man Thomas Jordan und seine Crews loben.

Dies alles natürlich nur meine Meinung und hoffe das man auch Kontroverse akzeptieren kann.

In diesem Sinne, hoffe ich auf ein bisschen Zuversicht und dann natürlich auf Positivität.

Gruss.     Gerard

Lorenz
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tolggoe28 hat am 17.01.2015 - 00:56 folgendes geschrieben:



Die Börsen kennen keine Emotionen. Darum wäre es falsch die Börsen bei einer solchen Entscheidung still zu legen. Bei der Je suis Charlie Aktion plädierten alle demokratischen Staaten auf ihre Meinungsfreiheit. Wieso also genau diese Freiheit in einem demokratischen Staat und zudem gerade noch an der Börse bei einer legitimen Entscheidung eindämmen?


Das Überraschungsmoment war insofern perfekt wonach einige Broker nach diesem Entscheid pleite gingen. Also von Insiderhandel kann nicht die Rede sein. Zudem habe ich mir von Bankenkreisen sagen lassen, dass etliche Unternehmungen schlichtweg zu faul waren ihre Währungsrisiken zu hedgen.....zu teuer war es in diesem Umfeld auf keinen Fall.


Die Nachteile überwiegen im Moment die Vorteile aus schweizer Sicht betrachtet erheblich, allerdings haben wir unsere wirtschaftliche Freiheit wieder erlangt.  


Ich stelle mir nicht die Frage ob es richtig war die Untergrenze aufzuheben, ist stelle mir eher die Frage ob es nicht einfach schlichtweg falsch war die Anbindung überhaupt einzuführen. Verloren hätten wir gleichermassen. Nur einfach etwas früher und über den Zeitraum betrachtet etwas abgefederter.


Die Planungwirtschaft jetzt anzugleichen wirft die ganze Produktion über den Haufen.


Ich finde, der Vergleich hinkt aber stark.


Ich finde auch, dass die Art der Kuommunikation seitens SNB eher einem Terroranschlag denn einer demokratischen Meinungsäusserung glich.Mamba


Mein demokratisches Verständnis tickt etwas anders. Wie das mit dem Erlangen der wirtschaftlichen Freiheit aussehen soll, wird sich noch weisen. Nun über die Richtigkeit der Anbindung seinerzeit zu diskutieren, finde ich ebenfalls  sinnlos, es ändert nichts mehr. Wenn man aber wo aussteigen will, kann man das allerdings anders machen und nicht  Milliarden an Volksvermögen vernichten und die Volkswirtschaft schädigen.


Die Angelegnheit demonstriert meiner Meinung nach aber sehr deutlich die Geringschätzung gegenüber den Bürgern dieses Landes.

geldsack
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Nun gut. Passiert ist passiert. Schleim drüber.

Der Thomas hat uns über den Jordan springen lassen...

Thomas Jordan mit der Startnummer 7, 3 mal dabei - bitte nicht wiederwählen...

TJ, der Mann, der das leuchtende Kinn salonfähig gemacht hat...

 

Wie auch immer. Er hat seinen Platz in der Fachliteratur der nächsten 500 Jahre sicher. Gibt eh nichts, was wir tun können.

Ab Montag gibt es immerhin mal wieder ein wenig mehr Normalität.

 

Was mich aber richtig ärgert: WIR ALLE WERDEN DIESES JAHR EIN VERMÖGEN VERSTEUERN, DASS WIR NICHT MEHR HABEN !!

Danke, Thomas.

 

 

in_God_we_trust
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anser hat am 17.01.2015 - 14:26 folgendes geschrieben:

 

Die SNB hat 500 Mia CHF gegen Euro, £, $ eingetauscht.

Wo sind all die Franken?

Hat da jemand kräftig Gewinn gemacht?

Kommen die jetzt zurück und machen bei uns Inflation?

 

...

Nur, wer ist der Meister?

Das sind gute Fragen. Ich versuche, sie zu beantworten:

Die Franken sind, wenn Aktien gekauft wurden, in der gegenwärtigen Aktienblase zu suchen; wenn Staatsanleihen gekauft wurden, bedienen sie zu mindestens 50% die horrenden Sozialausgaben der westlichen Welt; wenn Unternehmensanleihen gekauft wurden (Fehl-)Investitionen der Unternehmen.

Gewinn gemacht haben sicher grösstenteils die Politiker, Manager, Banken und Funds.

Keine Inflation, weil das Geld nur in Aktien, Unternehmen, Sozialausgaben für Wirtschafts-Flüchtlinge (also in keine Lohnerhöhungen, sondern im Gegenteil an neue Arbeitnehmer und Arbeitslose), Politiker, Manager, Banken und Funds flossen!

Der Meister ist eben der liebe Gott. Und ich sage nicht, dass es schlecht ist, wie es ist, sondern es muss demnach so sein. Doch es wäre vermutlich besser, wenn man in Zukunft die Zinsen langsam erhöhen würde und keine solche Anbindungsexperimente mehr unternähme.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

leto
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könnt ihr mir etwas nachhelfen: ist am 22.jan, nach ezb entscheid, nochmals mit tiefroten zahlen zurechnen?

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