Denkanstoss

191 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794

MarcusFabian hat am 17.11.2014 - 13:18 folgendes geschrieben:

Diese Glückspilze: Ich habe schon vor Bezahlung aller Rechnungen kein Geld mehr! smiley   smiley

Mit anderen Worten: du hat am Ende des Geldes noch zu viel Monat

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

So kann man es auch formulieren. Wink

Ich könnte jetzt noch etwas über den Bruttolebensstandard von Frau/Tochter vs. meinem Nettoverdienst labern - aber lassen wir das Biggrin

 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Der Schneekönig von Crécy

Slawa Polunin zählt zu den grossen zeitgenössischen Clowns.

http://www.nzz.ch/panorama/der-schneekoenig-von-crecy-1.18422367

 

Und der Russe tut etwas, was ich leider nur in den Ferien mache: angeblich liest und hört er keine Nachrichten. Das sagte er jedenfall in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen.

 

Manchmal frage ich mich, ob ich nicht zu viel Informationen habe und ob sie überhaupt relevant sind.

 

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Pesche
Bild des Benutzers Pesche
Offline
Zuletzt online: 25.07.2021
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 2'551

Elias hat am 19.11.2014 - 11:07 folgendes geschrieben:



Slawa Polunin zählt zu den grossen zeitgenössischen Clowns.


http://www.nzz.ch/panorama/der-schneekoenig-von-crecy-1.18422367


 


Und der Russe tut etwas, was ich leider nur in den Ferien mache: angeblich liest und hört er keine Nachrichten. Das sagte er jedenfall in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen.


 


Manchmal frage ich mich, ob ich nicht zu viel Informationen habe und ob sie überhaupt relevant sind.


 


 


 


 Das Leben wird auf alle Fälle einfacher, wenn man sich nicht auf alle Informationen stürzt. Denn ein Grossteil dieser Infos sind falsch, einseitig oder aus der Mücke wird ein Saurier wo über kurz oder land ausstirbt.


 

Ein Leben ohne Dalmatiner ist möglich aber sinnlos 

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

Die Türkei verändert sich von einer laizistischen Republik zu einem islamisch-konservativen Staat.

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-eine-moschee-in-jeder-univ...

 

 

 

weico

Selector
Bild des Benutzers Selector
Offline
Zuletzt online: 22.10.2020
Mitglied seit: 06.06.2011
Kommentare: 704
Sanktionen

Sanktionen und ihre Auswirkungen. 


Gemäss den neueren News haben ja die westlichen Sanktionen nicht nur negative Auswirkungen in Russland sondern auch im Westen, als Bumerang, und weltweit.


Man könnte noch wenden, könnte man, wenn man wollte und etwas zurückdenken würde. Aber will man, oder ist man bereits zu festgefahren auf dem Weg des vermeintlichen Sieges, der zur allgemeinen Niederlage führen muss? Etwas zerstören, das geht immer rasch, etwas wiederaufbauen, das dauert.- Der Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg hat auch gedauert. Erinnert sich noch jemand? Nö, ich glaube, man hat vergessen? Hat man(n), hat sie? Es wäre noch Zeit für ein gegenseitiges Entgegenkommen, falls man will. Der Streitpunkt, den man bereits vergessen zu haben scheint, war der es wert, in diese desolate Situation zu gelangen. Echt ja? Ein aufeinander Zugehen ist kein Verlust an Prestige, im Gegenteil. Es kann von Grösse und Reife zeugen.


Ich wünsche sie allen Beteiligten sehr.


Frohe Festtage, wie auch immer.


 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
«Charlie Hebdo» wird auch nächste Woche erscheinen

Die Karikaturisten schlagen zurück

 

 

 

Quelle http://www.20min.ch/ausland/news/story/Die-Karikaturisten-schlagen-zurue...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

«Wir kotzen auf all unsere neuen Freunde»Tausende solidieren sich mit dem Satiremagazin «Charlie Hebdo» – «Je suis Charlie» nennt sich die Bewegung. Hebdo-Karikaturist Bernard Holtrop findet das heuchlerisch.

 

http://www.20min.ch/ausland/news/story/-Wir-kotzen-auf-all-unsere-neuen-...

 

 

«Die Heuchlerparade von Paris»Tausende Menschen gingen heute in Paris für die Redefreiheit auf die Strasse – auch etliche Staatsoberhäupter waren dabei. Doch unter ihnen befanden sich einige schwarze Schafe.

 

http://www.20min.ch/ausland/news/story/-Die-Heuchlerparade-von-Paris--19...

 

 

Nach Terror in Paris: Seehofer fordert Stopp der Pegida-Märsche

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-csu-chef-seehofer-forde...

 

 

Und wer wirklich tief betroffen ist und lange marschieren will...Fahnemarsch..Marsch!!

https://www.youtube.com/watch?v=x5-Di_-oTJU

 

ROFL

 

 

weico

 

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

Wie sagte Merkel so schön:

Der Islam gehört zu Deutschland...

 

..nur Hamed ist und bleibt wohl ein unbelehrbarer ... :oops:

 

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/islam-bekenntnis-der-kan...

 

 

 

Die Volksvertreter schreiten dem Volk voraus...

 

 

 

 

 

...und zwar gaaaaanz weit voraus...(oder gleich in eine andere Richtung).. :oops: Dirol

 

weico

 

 

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

weico hat am 18.01.2015 - 19:25 folgendes geschrieben:

Wie sagte Merkel so schön:

Der Islam gehört zu Deutschland...


 

 

... wie das Christentum nach Saudi Arabien Wink

Wärst Du einverstanden mit dem Prinzip der Reziprozität?

Sprich: für jede Mosche, die die Muslime im Abendland bauen dürfen, dürfen die Christen eine Kirche im Morgenland bauen!?

 

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

MarcusFabian hat am 18.01.2015 - 20:49 folgendes geschrieben:


Wärst Du einverstanden mit dem Prinzip der Reziprozität?

Sprich: für jede Mosche, die die Muslime im Abendland bauen dürfen, dürfen die Christen eine Kirche im Morgenland bauen!?

 

Nein. Ich respektiere doch den Wahlentscheid.Die Mehrheit der Schweizer Stimmbürger,die an die Urne ging, hat gegen den Minarett-Bau  gestimmt.

 

Aber für jeden Koran der hier verteilt wird....könnten Islamversteher ja dort eine Bibel verteilen... Drinks

 

 

weico

 

aprecio
Bild des Benutzers aprecio
Offline
Zuletzt online: 10.08.2015
Mitglied seit: 15.03.2011
Kommentare: 1'042

der stift hat die svp verraten?

Paris attacks: Jean-Marie Le Pen says French terror attacks were work of Western intelligence

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/paris-attacks-jeanmarie-l...

Maisgold
Bild des Benutzers Maisgold
Offline
Zuletzt online: 02.12.2020
Mitglied seit: 29.06.2012
Kommentare: 388

MarcusFabian hat am 18.01.2015 - 20:49 folgendes geschrieben:

... wie das Christentum nach Saudi Arabien smiley

Wärst Du einverstanden mit dem Prinzip der Reziprozität?

Sprich: für jede Mosche, die die Muslime im Abendland bauen dürfen, dürfen die Christen eine Kirche im Morgenland bauen!?

 

Anstatt zu bauen könnte man die bestehenden auch abrechen.

Auge um Auge -- Zahn um Zahn.

 

CHEERS

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

Entschädigungen der Bundeswehr: 5000 Dollar für ein Menschenleben, 10.000 Dollar für ein Auto

 

Durchschnittlich 5000 Dollar zahlte die Bundesregierung für Zivilisten, die versehentlich im Afghanistan-Krieg getötet wurden. Für zerstörte Fahrzeuge zahlte sie laut einer neuen Auswertung teils das Doppelte.

 

Die 5000 Dollar aus Deutschland sind für afghanische Verhältnisse viel Geld. Die Summe entspricht dem achtfachen jährlichen Durchschnittseinkommen von 585 Dollar. Zum Vergleich: Die Angehörigen gefallener Bundeswehrsoldaten erhalten mit 100.000 Euro das Dreifache von dem, was ein Deutscher im Durchschnitt pro Jahr verdient.

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-bund-zahlt-5000-dollar...

 

 

weico

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

weico hat am 25.01.2015 - 16:49 folgendes geschrieben:

Entschädigungen der Bundeswehr: 5000 Dollar für ein Menschenleben, 10.000 Dollar für ein Auto

Müsste man nicht eigentlich so vorgehen?:

Man rechne: Wie alt war der Mensch, den man getötet hat? Wie lange hatte er noch bis zu seiner Pensionierung? Wieviel hat er verdient?

Daraus errechne man, wie viel er noch bis zur Pensionierung verdient hätte und kommt somit auf die Entschädigungssumme, die - zumindest finanziell - den Schaden für Frau und Kinder ausgleichen soll.

Somit wäre logischer Weise die Entschädigung bei jungen und gut ausgebildeten Leuten höher als bei alten und schlecht ausgebildeten.

 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Das enorme Glück der schwedischen Fussballer

Die Kicker des Fussballklubs Dalkurd FF sollten mit Germanwings von Barcelona über Düsseldorf nach Hause fliegen. Eine kurzfristige Entscheidung rettete ihnen allen das Leben.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Das-enorme-Glueck-der-schwedische...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Dieses Rätsel lösen Kinder leichter als Erwachsene

Dieses Rätsel lösen Kinder leichter als ErwachseneWelche Nummer verdeckt das parkende Auto? Menschen rund um den Globus rätseln

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Nebukadnezar
Bild des Benutzers Nebukadnezar
Offline
Zuletzt online: 22.05.2021
Mitglied seit: 21.03.2012
Kommentare: 677

Drinks .

AnhangGröße
Image icon raetsel_0.jpg41.93 KB

---------------------------------------------------------------------------------------------
Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

Nebukadnezar hat am 31.03.2015 - 13:10 folgendes geschrieben:

Drinks .

http://www.handelszeitung.ch/vermischtes/dieses-raetsel-loesen-kinder-le...

 

weico

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Frankreichs Supermärkte müssen Lebensmittel spenden

In Frankreich dürfen Supermärkte unverkaufte Lebensmittel bald nicht mehr wegschmeissen. So sollen Milliarden gespart werden. In der Schweiz ist das Wegwerfproblem noch grösser.

Französische Supermärkte mit einer Fläche von über 400 Quadratmetern dürfen unverkaufte Lebensmittel künftig nicht mehr einfach wegwerfen und ungeniessbar machen. Stattdessen müssen die Reste künftig gespendet, kompostiert oder als Tierfutter verwendet werden.

Eine entsprechende Regelgung verabschiedete die Nationalversammlung in Paris einstimmig. Grosse Märkte sollen dafür mit karitativen Organisationen zusammenarbeiten.

Handel kritisiert Massnahme

Regierung und Parlament wollen auf diese Weise die Verschwendung von Lebensmitteln bekämpfen. Pro Kopf werden in Frankreich jährlich 20 bis 30 Kilo Lebensmittel weggeschmissen. Ziel der Regierung ist es, diesen Abfall im Gesamtwert von 12 bis 20 Milliarden Euro bis 2025 zu halbieren.

Der Handel kritisierte, dass die Massnahmen ihr Ziel verfehlten, denn Handelsketten seien lediglich für 5 Prozent der verschwendeten Lebensmittel verantwortlich, schreibt «Die Welt». Zudem sei der Grosshandel bereits jetzt der grösste Spender und arbeite eng mit Hilfsorganisationen zusammen.

Schweizer schmeissen mehr weg

In der Schweiz ist das Wegwerfproblem offenbar deutlich grösser: Laut Angaben des Bundesamt für Landwirtschaft aus dem Jahr 2011 wirft jede Schweizerin und jeder Schweizer pro Jahr im Schnitt 94 Kilo Nahrung weg. Die «Schweizer Tafel» geht sogar von 117 Kilo aus.

http://www.handelszeitung.ch/politik/frankreichs-supermaerkte-muessen-le...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

In Kims Nordkorea herrscht längst nackter Kapitalismus

 

Schon jetzt lebt die Hälfte der Nordkoreaner in einer Art kapitalistischem System. In den Städten gibt es westliche Medien und Mobiltelefone. Und man kann fast alles kaufen. Wenn man Geld hat.

 

Das Buch "North Korea Confidential" – "Nordkorea streng vertraulich" – kommt also zur rechten Zeit, um den Menschen diesen Staat näher zu bringen, der so oft als abgeschottet und isoliert beschrieben wird.

James Pearson hat zusammen mit seinem Freund und Journalistenkollegen Daniel Tudor mit vielen Flüchtlingen und Experten gesprochen und mit diesen 180 Seiten das wohl derzeit wichtigste Standardwerk über den nordkoreanischen Alltag geliefert. In sieben Kapiteln geht es um den Umgang mit Medien, um die politische Struktur, natürlich auch um die Arbeitslager, aber vor allem um den Alltag derjenigen, die oft beim Reden und Schreiben über Nordkorea vergessen werden: die Einwohner.

Pearson macht gleich zu Beginn des Gesprächs klar, dass es Tudor und ihm genau darum ginge. "In den meisten Texten über das Land wird das Seltsame und Verrückte hervorgehoben", sagt er, "aber es leben gleichzeitig 24 Millionen Koreaner in dem Land, die trotz der stalinistischen, albtraumhaften Verhältnisse ein normales Leben führen wollen." Es gebe eine Wissenslücke, die sie füllen wollen.

Es gehe nicht nur um die exzentrischen Nachrichten und verrückten Gesetze in dem Land, sondern darum, wie sich die Menschen damit arrangierten. "Viele sind überrascht, wenn sie hören, dass jugendliche Nordkoreaner in Abbruchhäusern Tanzpartys feiern wie im Berlin der 80er-Jahre oder dass sie inzwischen fast in Echtzeit Zugang zu südkoreanischen TV-Serien haben." Die Geschichte vom abgeschlossenen Land lasse sich schon lange nicht mehr halten.

 

http://www.welt.de/politik/ausland/article141353228/In-Kims-Nordkorea-he...

http://www.amazon.com/North-Korea-Confidential-Dissenters-Defectors/dp/0...

 

weico

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Video: Torsten Sträter: Pressesprecher von Sigmar Gabriel

Die Technik, mit der Herr Gabriel die Gegner der Vorratsdatenspeicherung überzeugte, hat er aus "Der Pate". Deswegen heißt er ja auch Sigmar, und nicht Verliermar. Mosking

http://www.daserste.de/unterhaltung/comedy-satire/extra-3/videosextern/t...

 

Prädikat: sehenswert

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Am Anfang einer gewaltigen Revolution

Neue Technologien schaffen ungeahnten Fortschritt – machen künftig aber auch gut qualifizierte Jobs überflüssig.

Cray-2 war 1985 eine Sensation. Clapping Der so genannte Vektorsupercomputer war der schnellste Rechner, der bis dahin hergestellt wurde. Mit einem Gewicht von 2,5 Tonnen war er deutlich leichter als seine Vorgänger. Nur dreissig Jahre später kann selbst ein Smartphone mehr als Cray-2. Während dieser noch über 35 Millionen Dollar (in aktuellen Preisen) kostete, bekommt man ein Smartphone für einige Hundert Franken.

Technologische Entwicklungen treiben den Fortschritt schon seit Jahrhunderten an. Erfindungen wie die Dampfmaschine, der Benzinmotor, die Elektrizität oder die Wasserspülung haben die Art, wie Menschen leben, produzieren und arbeiten in den letzten rund 200 Jahren komplett umgepflügt. Bis zur industriellen Revolution war die Erde für die Menschen ein Jammertal: Die Einschätzung des Pfarrers und Ökonomen Thomas Malthus zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Elend und Hunger werde die Menschheit immer wieder dezimieren, war durch Jahrtausende lange Erfahrung belegt. Seither hat sich das Einkommen eines Westeuropäers verfünfzigfacht, die Lebenserwartung verdreifacht. Und trotz des Reichtums und der Möglichkeiten, die vor wenigen Generationen noch undenkbar waren, arbeiten wir sehr viel weniger als unsere Vorfahren.

Angst vor kreativer Zerstörung

Bahnbrechende Innovationen ver­bessern aber nicht nur die Lebensbedingungen, sie führen auch zu «kreativer Zerstörung», wie der Ökonom Joseph Schumpeter in den 1940er-Jahren schrieb. Mit ihnen geht eine gewaltige wirtschaftliche und gesellschaftliche Umwälzung und Umverteilung einher: Hergebrachtes Wissen, Erfahrung, Arbeits­gewohnheiten, Einkommensmöglichkeiten, Machtpositionen werden obsolet. Ganze Berufsgattungen verschwinden, gänzlich neue entstehen: «Alle festen eingerosteten Verhältnisse mit ihrem Gefolge von altehrwürdigen Vorstellungen und Anschauungen werden aufgelöst, alle neugebildeten veralten, ehe sie verknöchern können.» Mit dieser Mischung aus Bewunderung und Anklage haben schon Karl Marx und Friedrich Engels im «Kommunistischen Manifest» 1848 die Dynamik der technologischen Entwicklung beschrieben.

Diese kreative Zerstörung hat schon immer Ängste ausgelöst: Gefährdet sind all jene, die ihre Existenz und ihren Einfluss den hergebrachten Strukturen und Produktionsmethoden verdanken – also die Mehrheit. Schon zu Beginn der industriellen Revolution führte das dazu, dass Arbeiter Fabriken und Maschinen zerstörten. Auch in der Schweiz.

Totalersatz von Arbeitskraft

Die atemberaubende Entwicklung der Computer-, IT- und Robotertechnologie der letzten Jahre verleiht diesen alten Ängsten neue Dringlichkeit. Die Konkurrenz durch den internetbasierten Taxidienst Uber treibt Taxifahrer weltweit auf die Strassen. Hotels fürchten sich vor Airbnb. Autoren, Musiker, Journalisten, selbst Lehrer sorgen sich, weil ihre Dienste billig oder sogar kostenlos be­zogen werden können.

«Millionen von Arbeitsplätzen werden bereits durch Roboter und Software ersetzt», sagt Ökonom Erik Brynjolfsson, einer der führenden Experten für die Folgewirkungen der IT-Entwicklung. Mit seinem Kollegen Andrew McAfee hat er mit «The Second Maschine Age» (Das zweite Maschinenzeitalter) einen Weltbestseller zum Thema verfasst.

Während neue Technologien bisher vor allem Berufe verdrängt haben, die keine höhere Qualifikation erfordern, sind zunehmend auch hochqualifizierte Jobs betroffen: Computer können immer besser analysieren, Sprachen erkennen, kommunizieren, Entscheidungen fällen, lernen.

In der Vergangenheit haben die durch die technologische Entwicklung neu ­gewonnene Freiheit und der wachsende Wohlstand stets neue Bedürfnisse und Kaufkraft hervorgebracht – und damit neue Berufe und Jobs geschaffen, die die alten mehr als ersetzt haben.

Was aber, wenn es dieses Mal anders ist? Wenn die neuen Bedürfnisse dereinst ebenfalls von Computern oder Robo­tern befriedigt werden können? Ökonomen wie Brynjolfsson und McAfee sind überzeugt, dass diese Gefahr real ist. Sie glauben, dass es in Zukunft weniger Arbeitsplätze geben wird. Halten werden sich am ehesten noch jene Jobs, bei denen der zwischenmenschliche Kontakt für das Angebot wesentlich ist: Wer will schon von einem Roboter frisiert werden. In einem aktuellen Artikel in der US-Zeitschrift «Foreign Affairs» vergleichen die Ökonomen das Schicksal der menschlichen Arbeit mit jenem der Pferde: In der ersten Phase der industriellen Revolution erlebten sie einen Boom: Sie wurden gebraucht, um das Wachstum zu bewältigen – bis der Benzinmotor ihre wirtschaftliche Funktion weitgehend ersetzt hat.

Die neue Ungleichheitsdebatte

Klar ist: Das Computer- und Roboterzeitalter sorgt nicht von sich aus für einen sozialen Ausgleich – im Gegenteil. Das zeigt sich heute schon auf dem Arbeitsmarkt. Das Internet hat zudem einen Weltmarkt geschaffen, der dem Modell der perfekten Konkurrenz der Ökonomen so nahe kommt wie nichts vor ihm. Wer sich hier – wie Google, Facebook, Twitter oder Apple durchsetzt, lässt alle anderen hinter sich. Ökonomen sprechen vom «The winner takes it all»-Phänomen. Der Sieger räumt ab. Das zeigt sich auch bei Musikern, Sportlern oder Unternehmensführern. Gewinner sind jene Akteure mit genug Kapital – sei das nun Finanz- oder Humankapital –, die sich schnell genug mit dem gefragtesten Angebot positionieren.

Das Risiko, das mit solchen sozialen Umwälzungen einhergeht, mischt sich seit der Finanzkrise zudem mit der Sorge vor einem Zeitalter mit einer schwachen Wirtschaftsentwicklung. Mit seiner Warnung vor einer Jahrhundert­stagnation («Secular Stagnation») ist der Ökonom und Ex-US-Finanzminister Larry Summers zum wichtigsten Ver­treter dieser Angst geworden. Gemäss seiner Analyse sind es vor allem zu wenig Investitionen im Vergleich zu früher, die diesen Pessimismus begründen.

Robert Gordon, ein anderer US-Ökonom von Weltrang, fokussiert dagegen auf den Umstand, dass trotz aller technologischen Fortschritte die Produktivität zurückgegangen ist. Er nimmt das als Hinweis dafür, dass das Computer­zeitalter letztlich die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft nicht wie erhofft steigert, während andere Entwicklungen, wie etwa die zunehmend Alterung der Gesellschaft, die hohe private und öffent­liche Verschuldung und die wachsende Ungleichheit den Gang der Wirtschaft weltweit bremsen.

Das Problem heutiger Messsysteme für Wirtschaftswachstum und Produktivität ist allerdings, dass die Möglichkeiten neuer Technologien damit nur ungenügend erfasst werden – auch weil viele Produkte in der digitalen Welt ganz oder fast gratis zu haben sind. Doch selbst Ökonomen wie Erik Brynjolfsson ge­stehen ein, dass Investitionen im neuen Zeitalter im Vergleich zu den einstigen kapital- und arbeitsintensiven Produktionsmethoden eine geringere Bedeutung haben: «Heute beeinflussen Internetkonzerne zwar das Leben von Milliarden von Menschen. Sie brauchen dafür aber viel weniger Arbeitskräfte oder Kapital als frühere Produzenten.»Mit einer schwächeren Wirtschaftsentwicklung verschärft sich das Problem einer geringeren Arbeitsnachfrage und grösseren Ungleichheit zusätzlich. Das ist allerdings kein taugliches Argument gegen den technischen Fortschritt, sondern vielmehr eins für eine Politik, die für Ausgleich sorgen muss – damit möglichst alle an den neuen Möglichkeiten partizipieren.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Am-Anfang-einer-gewaltigen-Revolu...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Aramis lenkt die Züge

Nicht mehr der Mensch, sondern Computer stellen Weichen: In Österreich findet der radikalste Wandel in der Geschichte der Eisenbahn statt.

..

«ÖBB sind führend in Europa»

..

Die Digitalisierung macht dieses Prinzip obsolet. Computer stellen Weichen und geben Fahrwege frei, sie über­wachen die Züge auf ihrer Fahrt und bestimmen deren Geschwindigkeit, sie informieren die Fahrgäste – optisch und akustisch. Der Mensch macht Fahrpläne und greift nur mehr ein, wenn es nicht rund läuft. Wenn etwa ein Lastwagen eine Brücke streifte. Und selbst für ­solche Krisensituationen wird gerade ein Computerprogramm entwickelt.

Für Pausch ist die Digitalisierung eine Voraussetzung für schnelle und zuverlässige Betriebsführung. Die SBB hätten schon früh Spurplanstellwerke eingeführt, um Weichen und Signale fernzubedienen. Aber: «Bei der automatischen Zuglenkung sind die ÖBB führend in Europa.» In zehn Jahren soll der Betrieb im ganzen österreichischen Streckennetz, mit Ausnahme einiger Regionalbahnen, über Computerprogramme abgewickelt werden. Dafür wurden in Innsbruck, Villach, Salzburg, Linz und Wien Betriebsführungszentralen eingerichtet. Alle ­anderen Büros verschwinden. Selbst ein Knotenpunkt wie der Hauptbahnhof St. Pölten mit täglich fast 600 Zugfahrten braucht kein Zentralstellwerk mit 15 Fahrdienstleitern mehr. Es wird im Herbst stillgelegt, der Betrieb vom 60 Kilometer entfernten Wien aus gesteuert.

..

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standard/Aramis-lenkt-die-Zuege/s...

 

passt zum obigen Beitrag

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Die Aversion gegen Grenzgänger erreicht in der

Romandie Linke und Akademikerkreise

Die Vorfälle zeigen: Die Aversion gegen Grenzgänger ist in der Westschweiz längst kein Gedankengut rechtsbürgerlicher Kreise wie dem Mouvement Citoyen Genevois (MCG) mehr, sondern hat breite Bevölkerungsschichten erfasst.

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Von-den-Patrons-gebraucht-v...

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Es ist wieder einmal Zeit für einen Aufstand der Anständigen

Ein Ereignis mit Seltenheitswert: Ein Kommentar über Flüchtlinge der ARD-«Tagesthemen» wird innert kürzester Zeit zum totalen Quoten-Knüller im Internet.

«Es ist wieder einmal Zeit für einen Aufstand der Anständigen» – das ist die Kernbotschaft des Kommentars von Anja Reschke, Chefredaktorin des Politmagazins «Panorama».  ClappingReschke bezieht klar Stellung: Den rassistischen Kommentaren im Internet, für die es gar Beifall gebe, müsse man entschieden entgegentreten. Schweigen reiche nicht.

Das kurze Video mutiert innert kürzester Zeit zum Hit im Internet: Über zwei Millionen Views in kurzer Zeit, über 60'000 Likes, über 50'000 Shares, Tendenz nach wie vor rasant steigend. Hier finden Sie das Video auf Facebook.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/ARD-Kommentar-findet-Millionen-Pu...

 

 

Prädikat: Hörenswert Ok

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Massive Beleidigungen nach ARD-Kommentar

ARD-Moderatorin Anja Reschke prangerte Fremdenfeindlichkeit im Internet an. Jetzt erhält sie eine Flut von Hassmails.

..

,,

Trotz allem erhalte sie aber auch viele positive Zuschriften, erzählt die Moderatorin: «Menschen, die sich bei mir bedanken, die sich offen gegen Rassismus aussprechen – auch aus dem Ausland: Frankreich, England und der Schweiz.»

Die Satire-Sendung «Extra 3» des NDR hat einige der Kommentare in einem «Bullshit-Bingo» zusammengestellt:

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Massive-Beleidigungen-nach-ARD-Ko...

 

Da haben sich einige von Reschke angesprochen gefühlt. Das ist das, was auch mich immer wieder erstaunt. Ich rufe "Depp" und und es stehen immer ein paar auf und rufen laut und deutlich "hier".

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794
Wann man Rassisten kündigen darf

Fremdenfeindliche Äußerungen können also ein Kündigungsgrund sein. Einige Beispiele.

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/reaktion-von-arbeitgebern-wann-man...

Ok

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Goldbuggy
Bild des Benutzers Goldbuggy
Offline
Zuletzt online: 13.05.2016
Mitglied seit: 03.04.2015
Kommentare: 305

Ein Rassist ist einer, der sich nicht in dem Sinn äussert, wie es einem die mainstream- Medien tagtäglich vortröten und es wagt, die heutige globale Politik nicht voller Begeisterung und Hingabe als seinen eigenen Lebensweg, als seine lang ersehnte Rettung schlechthin, anzusehen. Also äussern wir uns nur noch über Spekulationen des zukünftigen Goldpreises, denn wir sind ja keine Rassisten.

Pleasantry

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 27.07.2021
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'794

Goldbuggy hat am 29.08.2015 - 08:20 folgendes geschrieben:

Ein Rassist ist einer, der sich nicht in dem Sinn äussert, wie es einem die mainstream- Medien tagtäglich vortröten und es wagt, die heutige globale Politik nicht voller Begeisterung und Hingabe als seinen eigenen Lebensweg, als seine lang ersehnte Rettung schlechthin, anzusehen. Also äussern wir uns nur noch über Spekulationen des zukünftigen Goldpreises, denn wir sind ja keine Rassisten.

Pleasantry

"Wir" sind keine Rassisten, sondern nur Mitläufer. Darum fühlen "wir" uns bei Nazi immer irgendwie angesprochen und äussern "uns" nur noch zum Gold. "Wir" geben uns auch keine Mühe, "uns" von der braunen Sauce zu distanzieren.

"Wir" äussern uns nicht im Sinn vom Mainstream, sondern im Unsinn der Subkultur.

Darum hat in der Demokratie nicht der Hauptstrom recht, sondern der Kriechstrom.....

 

 

Er pinkelte auf Migranten-Kind – nun ist er entlarvt

Er ist 32 Jahre alt, gilt als Mitläufer der Neonazi-Szene und zeigt keine Reue. «Spiegel TV» entlarvt den Rassisten, der auf Kinder uriniert.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Er-pinkelte-auf-Migranten-Kind---...

 

Golden-Shower nennt sich das. Das ist auch nicht Mainstream. Er äussert das gelbe Zeug auch reuelos.

 

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Seiten