SMI im Oktober 2010

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marcello
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SMI im Oktober 2010

Nun, im Cash Price hat der Dow die 11'000 durchbrochen im Daily...Future läuft natürlich noch ein Bisschen weiter. Die Daily Moving Average (20)wurde jedoch nicht genommen...im Dow wie auch im SPX. Dies hat am Folgetag schon öfters zu heftigen Moves nach Oben geführt (wenn kurz oberhalb dieses Gleitenden Durchschnitts geschlossen wurde).

Der Move nach unten heute in allen Anlageklassen war aber schon recht überzeugend...

Dollar wurde extrem stärker

Aktien haben viel verloren

Rohstoffe haben ebenfalls extrem nachgegeben

liska
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SMI im Oktober 2010

US-Bürger bereiten sich mit Waffen- und Silberkäufen auf zivile Unruhen vor

Das Kaufinteresse an Waffen und Silber nimmt in Erwartung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs zu, während die Zuteilung von Lebensmittelmarken explodiert

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 18.10.2010

Als Reaktion auf die einbrechende Wirtschaft kaufen die Amerikaner Waffen und Silber, während sich die Zuteilung von Lebensmittelmarken auf Rekordständen bewegt. Diese Trends deuten auf eine verängstigte Bevölkerung, die finanziell ums Überleben kämpft und sich auf mögliche Massenunruhen in Folge eines vollständigen Wirtschaftszusammenbruchs vorbereitet.

FBI-Daten und Google-Trends Ergebnisse zeigen, dass auch die Waffenkäufe immer noch auf Rekordniveau liegen, während die Munitionskäufe etwas nachgelassen haben, was nahelegt, dass es eine Flut an erstmaligen Waffenbesitzern gibt, die sich vor einer möglichen Zunahme der Kriminalität oder sogar zivilen Unruhen im Falle eines großflächigen Finanzzusammenbruchs schützen wollen.

Nicholas Colas, leitender Marktstratege der ConvergEX Group, erklärte gegenüber CNBC:

„Das sagt uns, dass mehr erstmalige Käufer hinzukommen und Feuerwaffen kaufen und das spricht für ihre Sorgen bezüglich der Sicherheit. Sie kaufen erstmalig ein paar Ladungen [an Munition], kaufen jedoch nicht mehr dazu.“

Das Interesse an Silbermünzen nimmt ebenfalls stark zu, da die Amerikaner nach erschwinglichen Möglichkeiten Ausschau halten um ihre in zunehmenden Maße wertloser werdenden Dollarersparnisse zu schützen und es sich viele nicht leisten können stark im Preis steigendes Gold zu kaufen. „Vor gerade einmal zwei Jahren hatten die Silbermünzverkäufe einen Umfang von 1 Million Einheiten pro Monat, jetzt sind es 3 Millionen pro Monat.“ so Colas.

Auch sind die Preise für Gebrauchtwagen zurückgegangen, was das wackelige Vertrauen in die so viel gepriesene „Erholung“ der US-Wirtschaft widerspiegelt. Unterdessen explodieren die Google-Suchanfragen zum Thema, wie man sich für staatliche Zuweisungen von Lebensmittelmarken anmeldet.

Der fortwährende Anstieg bei den Waffenkäufen ist jedoch ebenso eine Reaktion auf das politische Klima, wie es eine Reaktion auf die wirtschaftlichen Unsicherheiten ist.

Im November 2008, kurz bevor Obama sein Amt antrat, berichteten wir darüber, dass die vermutete Antiwaffen-Agenda des durch Demokraten kontrollierten US-Abgeordnetenhauses und eines demokratisch kontrollierten Senats zu einer Rekordzunahme bei Waffenkäufen führte.

Es ist den Amerikaner zuwider nachlässig mit ihrem Recht Waffen zu tragen und zu besitzen umzugehen, besonders angesichts der Tatsache, dass Obamas Weißes Haus immer noch voll von Antiwaffenrechtsfiguren wie dem US-Justizminister Eric Holder und dem Stabschef Rahm Emanuel ist und aktiv im Einsatz befindliche Kampftruppen aus Afghanistan und dem Irak wieder ins Land zurückgeholt werden um zu üben, wie man Stadtverwaltungen leitet und Gemeinden herumkommandiert.

Die Soldaten werden gegenwärtig auch ausgebildet um im Falle eines nationalen Notstands mit „zivilen Unruhen“ und der „Kontrolle von Menschenmengen“ fertig zu werden.

Während des letzten derartigen nationalen Notstands, dem Wirbelsturm Katrina, wurde den Waffenbesitzern erklärt, dass es „keinem möglich sein wird bewaffnet zu sein – wir werden alle Waffen einziehen“, während man selbst bei Einwohnern in hoch gelegenen und trockenen Gebieten die Waffen durch US-Soldaten, Polizei und Söldner beschlagnahmte.

Angesichts der Tatsache, dass jeder Trendforscher, der sein Geld wert ist, großflächigen zivilen Ungehorsam in Amerika vorhersagt, wenn die Austeritätsmaßnahmen

Lesen Sie mehr über US-Bürger bereiten sich mit Waffen- und Silberkäufen auf zivile Unruhen vor von www.propagandafront.de

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Der Fuchs ist schlau und wartet im Bau

morgenstern
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zusammengefasst:

bürgerkrieg in den staaten!

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

MarcusFabian
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marcello wrote:

Dollar wurde extrem stärker

Rohstoffe haben ebenfalls extrem nachgegeben

BiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

ich schmeiss mich weg!

BiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

liska
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Schatten

Rohstoff Giganten

19.10.2010 Indiens Reiche flüchten ins Gold

Inhalt dieser Ausgabe

Pfeil Indiens Reiche flüchten ins Gold

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Indiens Reiche flüchten ins Gold

Wer viel Geld hat, der hat auch viel zu verlieren. Das gilt nicht nur für Europa und die USA, sondern ebenso für aufstrebende Länder wie China und Indien. Entsprechend hoch sind gerade in diesen Tagen die Sorgen der reichen und wohlhabenden Inder vor einem Vermögensverlust. Die Schwäche des US Dollar und die Angst vor einer um sich greifenden Inflation lässt sie intensiv nach einer Absicherung suchen. Schnell in den Blick gerät dabei das Gold, das in Indien traditionell einen sehr hohen Stellenwert einnimmt.

Obwohl die Inder als sehr preissensible Käufer gelten und der Goldpreis in US Dollar in den vergangenen Monaten von einem Hoch zum nächsten stürmte, hat in Indien ein Run auf die Edelmetalle begonnen, der zurecht die Bezeichnung Goldrausch verdient. Doch nicht nur das Gold steht derzeit bei den Indern besonders hoch im Kurs. Auch die anderen Edelmetalle Silber, Platin und Palladium werden derzeit ungewöhnlich stark nachgefragt.

Es sind vor allem die wohlhabenden Schichten der Bevölkerung, die es derzeit in Massen in die Geschäfte der Edelmetallhändler treibt. Bei diesem Segment der indischen Gesellschaft kommen zwei wichtige Faktoren zusammen. Man ist wohlhabend genug um bereits etwas zu verlieren zu haben und zum anderen ist man auch informiert und gebildet genug um die drohende Gefahr der inflationären Entwertung des eigenen Besitzes klar zu erkennen.

Gefahr erkannt, Gold gekauft

Auf die erkannte Gefahr reagiert diese Gesellschaftsschicht indem sie Goldmünzen und -barren kauft was die Portemonnaies hergeben. Der Besitz von Gold und Minenaktien soll Angaben aus Bankkreisen zufolge bereits um 20 bis 25% zugenommen haben.

Die starken Goldkäufe sind auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass es indischen Anlegern nicht möglich ist, in ausländische Währungen zu investieren. Wer somit die Inflation fürchtet und sein Geld nicht in indischen Rupien halten will, für den gibt es außer den Sachwerten faktisch keine Alternative, wobei die Edelmetalle Gold und Silber jenen Fluchtweg darstellen, der am häufigsten gewählt wird.

Doch nicht nur die reichen und wohlhabenden Inder haben die Flucht ins Gold angetreten. Auch die ärmeren Bevölkerungsschichten kaufen immer mehr Gold. Natürlich werden hier kleinere Stückelungen bevorzugt doch die geringere Nachfrage des einzelnen Anlegers wird durch die größere Masse schnell ausgeglichen.

Gold- und Silberkauf auf dem Land nimmt ebenfalls zu

In den ländlichen Regionen können die Menschen zudem oftmals nicht auf ein funktionierendes Banksystem zurückgreifen. Soll Geld für schlechte Zeiten auf die Seite gelegt werden, dann geht das fast nur über den Kauf und die anschließende Hortung von Gold und Silber. Das Motiv für den Edelmetallkauf ist hier jedoch ein anderes. Während die reichen besser informierten Inder der Inflation ausweichen wollen, geben die ärmeren Schichten zumeist an, dass sie das gekaufte Gold und Silber für ihre Kinder zurücklegen wollen.

Wie groß die Bedeutung des Goldes in Indien ist erkennt man auch an einem anderen Detail. Einzelhändler, die hochwertige und teure Waren verkaufen, belohnen ihre Kunden für den Kauf oftmals mit einer Goldmünze, die sie gratis abgeben. Sie vertrauen dabei darauf, dass sich die hohe Wertschätzung der Kunden für das Gold auf ihr eigenes Geschäft und die gekaufte Ware überträgt.

Traditionell werden Gold und Silber in Indien vor allem als Schmuck verschenkt und die Käufe konzentrieren auf die religiösen Feste im Winterhalbjahr. Indische Juweliere beobachten jedoch inzwischen einen neuen Trend. Das Interesse der Kunden Gold in anderen leicht handelbaren Formen zu erwerben, ist deutlich gewachsen. Entsprechend gewachsen ist der Absatz von Goldmünzen und Barren.

Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Im Zeitraum zwischen April und Juni diesen Jahres wuchs Indiens Goldnachfrage im Jahresvergleich um 7% auf 41,5 Tonnen. Damit entwickelt sich die indische Nachfrage konträr zur weltweiten Goldnachfrage aus der Schmuckindustrie, denn diese belief sich nach Angaben des Word Gold Councils um 2% rückläufig auf 123 Tonnen.

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Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Börsentag und grüße Sie herzlich

Ihr

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Sehr geehrter Anleger,

jetzt sind es nur noch wenige Monate bis zum sicheren Tod des Euro:

Im März 2011 findet die Verhandlung des Bundesverfassungsgerichts statt. Dann entscheiden die Richter darüber, ob die aberwitzigen Milliarden-Hilfen zur Rettung von Griechenland rechtens sind.

Und dieses Verfahren kann nur einen einzigen Ausgang haben:

»Wenn dieses Urteil gesprochen sein wird und wenn es in etwa in Nähe

des Rechts bleibt, dann ist der Euro beendet.«

Das sagte Prof. Karl Albrecht Schachtschneider, deutscher Staatsrechtler, im September 2010 in einem Interview. Was dann passiert, ist klar:

Dann gibt es keine Euros mehr für die Pleite-Staaten. Keine Milliarden mehr für Griechenland. Keine Milliarden mehr für Irland. Nichts mehr für Spanien und für Portugal und all die anderen. Dann heißt es:

Griechenland bankrott …

Spanien bankrott …

Irland bankrott …

Portugal bankrott …

Und das ist kein guter Anlass für ein wenig heimliche Schadenfreude. Weil sie dann kommt: Die neue Mega-Flut von faulen Krediten! Denn wer hat den ganzen Pleitestaaten das Geld geliehen?

Richtig, unsere Banken! Deutsche Banken. Die deutschen Banken sitzen dann auf Milliarden und Aber-Milliarden von Euros, die Griechenland, Irland und Co. nicht mehr zurückzahlen, weil sie in die Pleite gegangen sind.

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Herbstrallye im CFD-Trading-Depot – Warum Sie gerade jetzt einsteigen sollten

Von Heiko Seibel

Liebe Leser,

hurra! Die Börsen werden wieder beben.

Denn uns steht der Herbst ins Land. Im Herbst ist der Markt in der Regel wackeliger. Auch im Währungsmarkt wird jetzt wieder einiges los sein. Wir können dann sehr schön vom Auf und Ab der Währungsmärkte profitieren.

Und nicht zu vergessen die heftigen Schwünge im Gold-Handel, die wir mit Long- und Short-Positionen in bare Münze umwandeln werden. Und dann gehe ich davon aus, dass wir um die Weihnachtszeit herum wieder mit einer schönen Rallye in die Feiertage gehen. Mit entsprechenden Extra-Gewinnen in unserem Depot

Machen wir uns also zum Absahnen bereit. Und ich rede nicht von Peanuts. Sondern von einer Gewinnserie, wie in den vergangenen Jahren. Als wir unser Depot stets ver-3, ver-4, ja sogar ver-7-fachten.

Und ganz ehrlich, ich bin guter Dinge, dass wir auch dieses Jahr mit einer Rendite im dicken 3-stelligen Prozentbereich beenden werden.

Und ja, Sie sollten gerade jetzt starten!

Da die Ergebnisse meiner Strategie stets um ein Vielfaches höher als der Gesamtmarkt lagen, wird sich das auch gerade jetzt für Sie auszahlen.

Denn ich glaube dass wir Netto die nächsten Jahre mit Buy & Hold nichts verdienen können. Mit meiner Strategie jedoch sieht die Sache ganz anders aus.

Das große Thema am Finanzmarkt der nächsten Jahre wird „Liquidität“ sein. Wir haben es da einerseits mit einer Liquiditätsüberversorgung zu tun. Hervorgerufen durch die Interventionen von Notenbanken und Regierungen, die - Sie haben es bestimmt auch in der Presse gelesen – ein hohes Inflationspotential mit sich bringen.

Aber auf der anderen Seite wird es auch Liquiditätsengpässe geben. Denken Sie nur mal an das Thema Schuldenkrise. Dass ganze Staaten plötzlich in Finanzierungsschwierigkeiten kommen. Das entspricht ganz klar einer Liquiditätsunterversorgung, was zu deflationären Tendenzen führt.

Und da diese Tendenzen sich abwechseln werden, werden die Märkte auch in Zukunft sehr viel stärker als früher schwanken. Wir erleben es in den letzen Monaten bereits live. Sie erinnern sich, schon seit Mai sind wir in einer starken Seitwärtsbewegung. Immer wieder unterbrochen von starken Schwüngen.

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Der Fuchs ist schlau und wartet im Bau

marcello
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SMI im Oktober 2010

MarcusFabian wrote:

marcello wrote:

Dollar wurde extrem stärker

Rohstoffe haben ebenfalls extrem nachgegeben

BiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

ich schmeiss mich weg!

BiggrinBiggrinBiggrinBiggrinBiggrin

Willst du mich verscheissern?:-)

Ist mir schon klar das dies ein Nullsummenspiel ist...Dollar wird stärker->Rohstoffe die in Dollar gehandelt werden schwächer. Wollte damit nur sagen, dass wir gestern einen starken Move in allen Anlageklassen hatten.

Lupi
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SMI im Oktober 2010

MarcusFabian wrote:

Lupi wrote:
Aber da liegt womöglich die Lösung und der Ausweg der USA aus der Krise. Das Heilmittel heisst Konkurenzfähigkeit durch einer tieferen Währung ..

...

Für die Exportindustrie hat eine schwächere Währung den Vorteil, dass die Preise im Ausland konkurrenzfähiger werden...

Das funktioniert aber nur, wenn der Dollar alleine abgewertet wird! Wird auch der Euro um 10% abgewertet, ist dieser Exportvorteil dahin.

...

Jetzt muss ich MarcusFabian Rede und Antwort stehen... Smile

Ich kann deine Aussage sehr gut nachvollziehen. Wenn wir von der Annahme ausgehen dass der Döli gegenüber der meisten Währungen nachgibt (was heute ja schon der Fall ist gegenüber EURO, YEN, Yuan...) dann ist dies ein Vorteil der nicht zu vernachlässigen ist für die USA. Ob es deren Probleme löst, bezweifle ich, aber es kann deren Aufschwung beschleunigen, Arbeitsplätze schaffen etc...

Deutschland ist das beste Beispiel. Seit der EURO nachgab (nun hat schon wieder nachgezogen...) konnte Deutschland fast aus der Krise herausspazieren, die haben letzlich nämlich Rekordexporte bekanntgegeben.

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

Popeye.
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SMI im Oktober 2010

Lupi wrote:

Deutschland ist das beste Beispiel. Seit der EURO nachgab (nun hat schon wieder nachgezogen...) konnte Deutschland fast aus der Krise herausspazieren, die haben letzlich nämlich Rekordexporte bekanntgegeben.

Ja, aber sie haben dann genau das Problem: wenn der Euro teurer wird und die Exporte nachlassen kann der Aufschung nicht weiter gestützt werden (mangels Binnennachfrage) und die Seifenblase schrumpft oder platzt.

Apropos Dollar:

http://www.godmode-trader.de/nachricht/Lets-TeaParty,a2351630,b605.html

Wenn man dem Bericht glaubt, werden wir unter Umständen nach den nächsten Präsidentschaftswahlen in USA weder eine FED noch eine Wirtschaftpolitik heutiger Machart - das wird interessant :twisted:

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

Lupi
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SMI im Oktober 2010

marcello wrote:

...

Ist mir schon klar das dies ein Nullsummenspiel ist...Dollar wird stärker->Rohstoffe die in Dollar gehandelt werden schwächer. Wollte damit nur sagen, dass wir gestern einen starken Move in allen Anlageklassen hatten.

In der Tat, gestern war es so ziemlich verruckt, Alles fiel wie Blätter im Herbst. Rohstoffe gaben nach, ich nehme an zufolge des kurzes Dollarsprungs, und bei Aktien müsste es sich um Gewinnmitnahmen gehandelt haben.

Die EU-Börsen verlaufen heute gut und die Amis werden die gestrige Verluste zum Teil wieder gutmachen. Die Futures können im nu wieder drehen.

Ich gebe dem Aufwärztakt noch eine Woche bis Einer dann wieder den Maul aufmacht und „Arbeitslosigkeit“ schreit oder so was Aenhnliches...

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

Lupi
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SMI im Oktober 2010

Popeye wrote:

Lupi wrote:

Deutschland ist das beste Beispiel. Seit der EURO nachgab (nun hat schon wieder nachgezogen...) konnte Deutschland fast aus der Krise herausspazieren, die haben letzlich nämlich Rekordexporte bekanntgegeben.

Ja, aber sie haben dann genau das Problem: wenn der Euro teurer wird und die Exporte nachlassen kann der Aufschung nicht weiter gestützt werden (mangels Binnennachfrage) und die Seifenblase schrumpft oder platzt.

Zweifellos.

Der kleine Stoss am Anfang kann aber das Motor zum laufen bringen (so wie es auch im Leben manchmal der Fall ist: man braucht einen kleinen Schubs um jenes Fräulein anzusprechen und schon ist man mit ihr verheiratet... :? )

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2010

Lupi wrote:

Wenn wir von der Annahme ausgehen dass der Döli gegenüber der meisten Währungen nachgibt ...) dann ist dies ein Vorteil der nicht zu vernachlässigen ist für die USA.

Überzeugt mich nicht. Der Dollar war bis 1973 die stärkste Währung und die USA wirtschaftlich mit Abstand die stärkste Macht.

Seither verliert der Dollar an Boden. Seit 2002 sogar hochoffiziell. Und hat es den Amerikanern einen Vorteil verschafft? Konnten die USA zumindest einigermassen an die Stärke der 60er Jahre anknüpfen? Wohl kaum, oder?

Die Kehrseite der Medaille einer schwachen Währung sind höhere Importpreise und eine Entreicherung von Vermögen durch Inflation. Hinzu kommt der Vertrauensverlust, denn man will nicht in einer Währung investiert sein, die ständig an Kaufkraft verliert.

Die Probleme gehen zu tief als dass sie sich durch eine Schwächung der Währung lösen liessen. Das wäre ja auch zu einfach. Um wieviel müsste beispielsweise der Yuan aufwerten, damit ein amerikanisches Produkt wieder mit einem chinesischen Konkurrenzfähig wäre? Beachten wir, dass ein Amerikaner gut 10-20 mal soviel verdient wie ein Chinese.

Desweiteren hat die USA keine industrielle Basis mehr. Es gibt keine einzige Fabrik mehr, die TV Geräte herstellt. Die Textilindustrie ist ebenso am Boden und amerikanische Autos sind bei den aktuellen Benzinpreisen schlicht unverkäuflich. Amerika hat zu stark auf Dienstleistungsindustrie gesetzt und insbesondere die Finanzindustrie aufgebaut. Nun, die Finanzindustrie generiert keine Produkte. Bzw. nur virtuelle Produkte, die in der jetzigen Situation immer weniger gefragt werden. Da nützt es auch nichts, wenn diese Produkte durch Währungsabwertung für Ausländer billiger zu haben sind. Amerika hat einfach zu wenig Produkte, die die Welt wirklich braucht und will.

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Eurokomplettcrash?

@ Liska

Ich schaue mir diese e-mails fast nicht mehr an. Diese sind entweder komplett pessimistisch wie z.B. dass die Börse einen Komplettcrash hätte erleiden müssen und 2008 nur ein Vorgeschmack war. Oder als sie Aktien empfahlen die 50000% rauf schiessen hätten sollen.

Jetzt mal im Ernst, diese Börsenbriefe sind zu 90% Mist.

Wer nach vorne schauen will, muss erst mal zurück schauen:



http://www.youtube.com/watch?v=wdzzYkAfpDU

Lupi
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SMI im Oktober 2010

@MF

Diese Pünkte sind mir bewusst. Ich glaube diese Situation passt übrigens gut zu den anderen Westländer ebenso, oder? Sowie die Schweiz, Frankreich etc..hat auch die USA keine industrielle Basis mehr und sobald China für diesen Zweck zu teuer wird, dann stürzen wir uns halt alle auf Afrika, danach Nordkorean, weiss auch nicht...

Ausser einem imposanten Finanzsektor und der Sillikonvalley ist USA vorne mit dabei in Sektoren wie Pharma, Hightech, Aggrartech, Rohstoffextraktion etc. Das Problem der USA ist nicht die Produktenpalette und die Innovation, sondern ihr Bilanzdefizit (Importieren mehr als exportieren) und somit die andauernde Verschuldung.

Das im heutigen Umfeld ein schwächerer Dollar dennoch eine wichtige Rolle spielen kann ist nicht zu übersehen. Wieso dies nicht schon früher passiert ist? da seit Alain Greenspan der Dollar ständig am Boden verloren hat, weiss ich auch nicht.

Die importierte Inflation zufolge der Währungsschwäche ist zweifellos die Kehrseite der Medalie.

MarcusFabian wrote:

... Amerika hat einfach zu wenig Produkte, die die Welt wirklich braucht und will.

Du hast MickeyMaus und Coki vergessen...ist nur Spass Wink

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

Lupi
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Vielleicht noch ein bisschen mehr dazu:

Geithner hat ja auch ausdrücklich betont, dass die USA keinen schwachen Dollar haben will. Verständlich, denn die Kauflust nach US-Schulden würde nachgeben. Auf der anderen Seite, würden sich US-Konsummente merhheitlich auf US-Produkte stürzen, wenn Diese konkurrenzfähiger wären. Der Binnenmarkt in der USA könnte somit neue jobs schaffen und darum geht es.

Es ist aber eine Thematik voller Gegensätze.

"Die Hausse wird in der Baisse geboren, sie wächst in der Skepsis, altert im Optimismus und stirbt in der Euphorie."

orangebox
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MarcusFabian wrote:

Lupi wrote:
Wenn wir von der Annahme ausgehen dass der Döli gegenüber der meisten Währungen nachgibt ...) dann ist dies ein Vorteil der nicht zu vernachlässigen ist für die USA.

Desweiteren hat die USA keine industrielle Basis mehr. Es gibt keine einzige Fabrik mehr, die TV Geräte herstellt. Die Textilindustrie ist ebenso am Boden und amerikanische Autos sind bei den aktuellen Benzinpreisen schlicht unverkäuflich. Amerika hat zu stark auf Dienstleistungsindustrie gesetzt und insbesondere die Finanzindustrie aufgebaut. Nun, die Finanzindustrie generiert keine Produkte. Bzw. nur virtuelle Produkte, die in der jetzigen Situation immer weniger gefragt werden. Da nützt es auch nichts, wenn diese Produkte durch Währungsabwertung für Ausländer billiger zu haben sind. Amerika hat einfach zu wenig Produkte, die die Welt wirklich braucht und will.

Hi MF

also ich habe mit dieser Aussage meine Mühen,die USA besteht ja nicht nur aus der Finanzindustrie,als Beispiel hier einige wenige namhafte Giganten aus dem riesigen Pool von Unternehmen der USA wie:

General Electric

Target

Home Depot

Boeing

IBM

Cardinal Health

Verizon

Hewlett-Packard

AT&T

ExxonMobil

Microsoft

Pfizer

McDonald’s

Im Vergleich von der Anzahl lukrativer Unternehmen zur anderen Ländern stehen die USA weiterhin an der Spitze.

Du hast Recht wenn ich soeben meinen Tisch sehe kommt der grosse Teil aus Asien, aber designt wurde all meine Produkte die ich in meiner Umgebung habe grösstenteils aus Übersee.

Die Amis mögen zwar nicht mehr grossartig produzieren aber designt werden all die Produkte immer noch mehrheitlich in den USA selbst,die Produktionskosten werden durchs outsourcen stark veringert, die Gewinnmargen sind dabei auch dementsprechend hoch, den US Technologiebranchen geht es finanziell prächtiger denn je Wink

querschuesse.de

MarcusFabian
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orangebox wrote:

also ich habe mit dieser Aussage meine Mühen,die USA besteht ja nicht nur aus der Finanzindustrie,als Beispiel hier einige wenige namhafte Giganten aus dem riesigen Pool von Unternehmen der USA wie:

Ich habe nicht behauptet, die USA hätten gar keine Industrie mehr sondern, dass die Industrielle Produktion abnimmt bzw. nach China "out-gesourced" wurde.

Quelle: http://data.bls.gov

Bucksbunny
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Kann mir das bitte mal jemand erklären falls möglich.

der SMI fast ständig im Plus um den Mittag herum sogar plus 0.5%. dann plötzlich bevor amerika eröffnet fängt er an zu fallen und fällt ins Minus obwohl Amerika gut öffnet und weiter nach süden geht.

ich versteh dass der smi schlechter als der dow jones ist heute denn gestern schloss der smi ja im plus und der dow stark im minus. ich versteh aber nicht weshalb der smi 3/4 vom Tag im Plus ist und dann wenn amerika darauf hindeutet gut zu eröffnen fällt??!

Bang goes the money

dobry
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DJ 1,4% im plus... naja, Dollar ist ja auch 1,2% im Minus (gegenüber CHF, 1,8% gegenüber EUR).

_________________

Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

Padrone
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Wann kommt beim Dollar die Trendwende? Irgendwelche Vermutungen, Ahnungen, Visionen? Biggrin

dobry
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nie

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in_God_we_trust
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Never say never again! Wink

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Seimen AG
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SMI im Oktober 2010

SMI soll bei 6515 halten... nicht nachgeben

Gruss Seimen

Onky
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SMI im Oktober 2010

Ma etwas anderes..

Was hält ihr davon, dass der DAX den SMI nun klar überholt hat?

Hat das nur mit dem Euro/Sfr Kurs zu tun?

Meiner Meinung nach haben sich die Schweizer Firmen besser durch die Kriese gemeistert, und ausserdem haben sie den grösseren Aufschwung momentan.

Also wo bleiben die Investoren?

Friederich
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SMI im Oktober 2010

Padrone wrote:

Wann kommt beim Dollar die Trendwende? Irgendwelche Vermutungen, Ahnungen, Visionen? Biggrin

Ich rechne, dass der USD nach den Wahlen ansteigen wird. Aber z.Zt. läuft die Gelddruckmaschiene auf Hochtouren.

PS: Hat heute unsere SNB sowohl USD als auch EUR gekauft?

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

plenaspei
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SMI im Oktober 2010

Die USA produziert wohl nicht mehr viel im Innland, was die Handelbilanz deutlich zeigt, das hat aber nichts mit dem Volkseinkommen zu tun. In der Handelsbilanz werden alle Güter die durch auswärtige Tochterfirmen produziert und direkt im Ausland vermarktet werden nicht erfasst.

Im Bruttonationaleinkommen liegt die USA mit über 20% Anteil am Welteinkommen, nach wie vor ganz vorne und so lange all die grossen und mächtigen Konzerne ihren Hauptsitz nicht auslagern, wird sich daran auch nichts ändern.

Der Währungseffekt verbessert sogar die Gewinne.

Was aber die Handelsbilanz aufzeigt, der Arbeitsmarkt in der USA ist ausgetrocknet. Wegen der hohen Arbeitslosigkeit gibt es weniger Umsatz, also braucht es weniger Verkäufer, resp. Dienstleister.

Da es sehr schwer ist aus diesem Kreislauf herauszukommen, wird versucht mit Handelshemmnissen die in den 80er ausgelagerte Industrie wieder nach Hause zu holen, der tiefe USD hilft dabei.

Flex.
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SMI im Oktober 2010

Lupi wrote:

Vielleicht noch ein bisschen mehr dazu:

Geithner hat ja auch ausdrücklich betont, dass die USA keinen schwachen Dollar haben will. Verständlich, denn die Kauflust nach US-Schulden würde nachgeben. Auf der anderen Seite, würden sich US-Konsummente merhheitlich auf US-Produkte stürzen, wenn Diese konkurrenzfähiger wären. Der Binnenmarkt in der USA könnte somit neue jobs schaffen und darum geht es.

Es ist aber eine Thematik voller Gegensätze.

Ich verstehe die amis nicht...die wollen doch, dass die handelbilanz von ländern wie china und deutschland nicht mehr ein solch hohen überschuss aufweisen. gleichzeitig beklagen sie sich aber auch über den tiefen dollar, dabei hilft dieser doch genau dieses problem zu lösen! Persönlich finde ich einen schwachen dollar absolut unproblematisch. er hilft dabei ungleichgewichte etwas zu begrenzen.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Oktober 2010

Flex wrote:

...die (Amis) wollen doch, dass die handelbilanz von ländern wie china und deutschland nicht mehr ein solch hohen überschuss aufweisen. gleichzeitig beklagen sie sich aber auch über den tiefen dollar, dabei hilft dieser doch genau dieses problem zu lösen!

Glaub nicht alles was die Amis sagen. Das sind doch reine Durchhalteparolen an die Halter von Staatsanleihen. In Tat und Wahrheit lässt man den $ schon seit geraumer zeit absacken.

Hans
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SMI im Oktober 2010

...die Anglosachen hedgen den SMI, respektive deren Titel - viel muss man dazu ja nicht hedgen, 3-4 Titel reichen Wink

Onky wrote:

Ma etwas anderes..

Was hält ihr davon, dass der DAX den SMI nun klar überholt hat?

Hat das nur mit dem Euro/Sfr Kurs zu tun?

Meiner Meinung nach haben sich die Schweizer Firmen besser durch die Kriese gemeistert, und ausserdem haben sie den grösseren Aufschwung momentan.

Also wo bleiben die Investoren?

Gruss Hans

MarcusFabian
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SMI im Oktober 2010

Flex wrote:

Ich verstehe die amis nicht...die wollen doch, dass die handelbilanz von ländern wie china und deutschland nicht mehr ein solch hohen überschuss aufweisen. gleichzeitig beklagen sie sich aber auch über den tiefen dollar, dabei hilft dieser doch genau dieses problem zu lösen!

1. Kann ein Land nur einen Handelsüberschuss erzielen, wenn es im Gegenzug ein Land gibt, das ein Handelsdefizit einfährt. In der Summe sind die Handelsbilanzen ja Null.

2. Welche Probleme sollte der schwache Dollar bitteschön lösen? Auf die Antwort bin ich gespannt!

Karat1
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Geht es jetzt noch ................ oder geht es nicht mehr.

Als "aktueller" Dauerpessimist vertrete ich ja die Meinung, dass wir noch dieses Jahr einen spürbaren Rückgang an den Börsenmärkten erleben werden. Nach meinem Szenario sollte dieser Rückgang in den nächsten 2 - 4 Wochen eintreffen. Noch aber scheinen die Märkte von meinen Ansichten keine Kenntnis nehmen zu wollen. Die bei mir langsam aufkeimenden Zweifel an der Richtigkeit meiner Meinung,machen mir aber auch Hoffnung. Dann nähmlich, wenn ich jetzt sagen würde, ok war wohl nichts mit einem "Dämpfer" an den Börsen, und dann die vorgesehenen Aktien kaufen würde! Würde ich das nämlich machen, gäbe es den erwarteten Rückschlag an den Börsen ganz bestimmt. Zuwarten macht kribelig und strapaziert die Geduld, aber diesmal bleibe ich standhaft und warte. Noch ist das Jahresendfinale nicht vorbei und in den verbleibenden 2 Monaten ist zwar nicht alles, aber vieles möglich. Ein kurzfristiger Taucher gegen Mitte November wäre dann ein guter Einstiegszeitpunkt um am Jahresendrally teilzuhaben. Im Moment aber scheint es an den Börsen bereits zu "grünen" wie auf einer Frühlingswiese. Schau mer mal.

Nur, Aktien kauft man ja wenn man zuversichtlich in die Zukunft schauen kann und da bin ich mir nicht wirklich sicher. An zu vielen Problemen brennt die Lunte. Bei einigen ist die Lunte gefährlich kurz und wenn man sie nicht rechtzeitig löschen kann, na dann ............!

Jedenfalls bin ich schon sehr gespannt auf den Novemberausblick von Marcus F.! Da wird wohl auch was zum Jahresendrally enthalten sein.Karat

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