CH-relevante Börsenthemen Jahr 2015

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Schnitthelm Wac...
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Es wird nun dringend empfohlen aus den (Schweizer) Aktien auszusteigen! Morgen soll es beim SMI krachen, hat mir meine Bank gesagt. Nach den beiden doch guten Tagen, war ich eigentlich positiv eingestellt. Ich wollte heute sogar wieder einsteigen. Nun lasse ich aber die Finger davon.

Jordan ist untragbar geworden. Er hat die Nerven verloren und die Schweiz für Jahre in ein tiefes Loch geführt. Nicht nur der Export wird leiden, sondern bald auch der hiesige Konsum.

Man beachte heute nur den SMI: grosser Einbruch, während alle anderen Indizien leicht im Minus stehen. Am Abend werden wir sicher wieder eine einsame rote Insel (SMI) im völligen Grün sehen.

Das haben wir alles einem völlig Ueberforderten zu verdanken, der die Schweiz innert Sekunden um Jahre ins Nichts befördert hat.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Elias
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 21.01.2015 - 11:23 folgendes geschrieben:

Es wird nun dringend empfohlen aus den (Schweizer) Aktien auszusteigen! Morgen soll es beim SMI krachen, hat mir meine Bank gesagt.

Wie schon erwähnt, habe ich gestern einen Strangle auf den SMI gekauft http://www.cash.ch/community/forum/derivate/smi-putcall?page=22#comment-...

Der 8'400er Strike war billiger als der 7'600er. Das heisst, die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass es runter geht.

 

Wenn der SMI wirklich einbricht, werde ich den Long-Put verkaufen einen Long-Call kaufen.

 

Da aber alle dieses Szenario erwarten, trifft es selten ein. Es wäre zu einfach. Ich vermute, die Dicke Berta wird es verschieben oder sonst irgendwie verwässern.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Die Bundesobli minus 100%

-0.20% -100.00% -0.10

http://www.cash.ch/boerse/kursinfo/fullquote/Ref-Intr-Rate/1190007/244/1

 

Für Hypotheken sehr gut, für Sparer inkl. Vorsorge sehr schlecht.

 

Ich frage mich, ob ich Geld bekomme, wenn ich Libor nehme, weil die ist auch im Minus :roll:

 

 

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Hublot_BB
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 21.01.2015 - 11:23 folgendes geschrieben:

Es wird nun dringend empfohlen aus den (Schweizer) Aktien auszusteigen! Morgen soll es beim SMI krachen, hat mir meine Bank gesagt. Nach den beiden doch guten Tagen, war ich eigentlich positiv eingestellt. Ich wollte heute sogar wieder einsteigen. Nun lasse ich aber die Finger davon.

Jordan ist untragbar geworden. Er hat die Nerven verloren und die Schweiz für Jahre in ein tiefes Loch geführt. Nicht nur der Export wird leiden, sondern bald auch der hiesige Konsum.

Man beachte heute nur den SMI: grosser Einbruch, während alle anderen Indizien leicht im Minus stehen. Am Abend werden wir sicher wieder eine einsame rote Insel (SMI) im völligen Grün sehen.

Das haben wir alles einem völlig Ueberforderten zu verdanken, der die Schweiz innert Sekunden um Jahre ins Nichts befördert hat.

Nana, also ich verkaufe meine Schweizer Aktien bestimmt nicht jetzt. Im Gegenteil. Ich warte diese Woche ab und suche bei vielen nächste Woche Einstiegskurse. 

Der Export leidet unter dem SNB-Entscheid, ganz klar. Aber nicht alle Unternehmen exportieren. Und das Konsumverhalten der Schweizer wird sich auch bestimmt nicht von heute auf morgen ändern.

Meiner Meinung nach ein sehr überstürzter Entscheid deiner Bank, den ich stark anzweifle.

Anmerkung: Und dass der SMI als einzige "rote Insel" heute auftretet, sehe ich auch nicht als Untergang. Der SMI ist seit dem SNB-Entscheid stark vom EUR/CHF-Kurs abhängig und der sinkt heute numal wieder unter die Parität.

Elias
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Nach dem SNB-Entscheid Kroatien fixiert den Frankenkurs

Zagreb entlastet Haushalte, die Kredite in Schweizerfranken halten. Der Wechselkurs gegenüber der Kuna wird für ein Jahr festgezurrt. Die Kosten haben die Geschäftsbanken zu tragen.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/kroatien-fixiert-den-frankenkurs-1.18465058

 

So viel zum Thema "volkswirtschaftlicher Schaden" durch die Anbindung des Franken an den Euro. Oder 1978 an die D-Mark.

 

 

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sarastro
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Kroatien

Schrecklich, die armen Hauskäufer und alle übrigen CHF-Kreditnehmer in Kroatien! Sie haben ganz übersehen, dass der CHF durch den Mindestkurs der SNB zum Euro verfälscht war. Dazu kommen auch noch die künstlich tief gehaltenen Zinsen in der Schweiz und anderswo. Wenn dieser Fehler einmal korrigiert werden muss (das wird irgendeinmal auch noch kommen), dann wird die Schuldenlast möglicherweise unbezahlbar. Nun hat man den Schaden für ein Jahr auf die Banken abgeschoben. Trotzdem bleibt es - volkswirtschaftlich gesehen - ein Schaden. Und was kommt nach diesem Jahr für die Hauskäufer? Wenn sie diese Schulden nicht tragen können, wäre es – volkswirtschaftlich gesehen – klüger gewesen, sie hätten das Haus gar nicht zum vereinbarten Preis gekauft.

Aber diese Überlegung ist vielleicht etwas zu kompliziert für einfache Gemüter.

Elias
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Es ist ja nicht nur Kroatien.

Russland, Polen und Ungarn habe das gleich Problem. Viele leiden aber nicht nur wegen dem Franken, auch wegen dem Dollar. Egal ob angebunden, Untergrenze oder floating.

Aber das ist für gewisse einfache Gemüter natürlich neu.

 

Als die FED den Markt mit Dollar geflutet hatte, waren die selben Basher am Werk. Viel schereiben aber nichts aussagen.

 

Mal schauen, ob mein Strangle funktioniert.

 

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sarastro
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Richtig! Ich habe auch erfahren, dass sogar im Euroraum (z.B. Deutschland und Österreich) dieser Fehler gemacht wurde, u.a. bei Stadtverwaltungen, die es eigentlich wissen müssten. Auch dort gibt es offenbar einfache Gemüter und nicht nur hier im Cash-Forum.

PS. Ich habe leider nicht die Zeit, hierzu alle möglichen Onlineausgaben von Zeitungen abzusuchen und zu verlinken, zwecks eigener Profilierung im Cash-Forum.

Elias
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Oder Japan. Diese Yen-Hypotheken waren auch immer ein Thema. Und das alles lange vor der Untergrenze. Es ist eine Währungswette.

Es ist das gleiche wie mit einer Hypothek mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Da wettet man gegen die Bank, dass man nicht vorher verkaufen muss/will oder das die Zinsen in der Zeit steigen bzw. nicht weiter sinken.

 

Frankreich hat die Reformen nicht gemacht, Italien nur Ansatzweise. Hätten sie, aber sie haben nicht. Hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen erwischt.

Ich habe keine Lust, mit dem Schicksal zu hadern. Es ist so, wie es ist.

 

Meine Wette läuft.....

 

 

 

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Schnitthelm Wac...
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Was geschieht, wenn AHV und PKs ihre Aktien PF reduzieren? Das sind doch grössere Verkäufe? Das sollte doch für ein Erdbeben reichen. Diese Organisationen zittern jetzt doch.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Elias
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Warum sollen die zittern? Ist ja nicht deren Geld. Vielleicht sichern sie das Ganze ab.

 

Bin ich denn der einzige hier im Forum, der eine Wette für morgen am laufen hat?

 

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Zyndicate
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EZB: Anleihekäufe von 50 Milliarden pro Monat?
 

Die Europäische Zentralbank (EZB) denkt Kreisen zufolge darüber nach, monatlich 50 Milliarden Euro an Zentralbankgeld in die Märkte zu pumpen.

Dies sehe ein Vorschlag des EZB-Direktoriums vor, der dem geldpolitischen Rat vorgelegt werden solle, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Bezug auf zwei mit dem Papier vertraute Personen.

Demnach sollen sich die Wertpapierkäufe, mit denen sich die EZB gegen die Wachstums- und Inflationsschwäche im Euroraum stemmen will, auf Staatsanleihen konzentrieren und nicht vor März beginnen. Die Käufe sollen bis Ende 2016 laufen.

Die geldpolitischen Entscheidungsträger treffen sich ab dem heutigen Mittwoch, um ihre Zinssitzung zu beginnen. Das Ergebnis des Treffens wird am Donnerstag bekanntgegeben. Viele Fachleute erwarten, dass Notenbankchef Mario Draghi ein umfassendes Wertpapierkaufprogramm verkünden wird.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Warum Draghi seine letzte Schlacht vergeblich schlägt

Der Kampf des Mario Draghi gegen die Krise des Euroraums neigt sich dem Ende zu. Mit dem wahrscheinlichen Beschluss zum massenhaften Ankauf von Staatsanleihen zieht er die letzte Karte der Geldpolitik. Es ist zu fürchten, dass er sie vergeblich ausspielen wird.

Alle Krisenländer liegen mit ihrer gesamtwirtschaftlichen Produktion teilweise noch deutlich unter ihrem Vorkrisenniveau und mit der Arbeitslosigkeit deutlich darüber. Schlimmer noch, die Krise beginnt zu wandern und hat mittlerweile Italien und in Ansätzen Frankreich ergriffen.

Dies zeigt, dass die Geldpolitik alleine die Krise des Euroraums nicht überwinden kann. Sie braucht Unterstützung. Die Mehrheit der europäischen Regierungen glaubt offenbar, dass die Kombination aus harter Sparpolitik und Strukturreformen eine hinreichende Unterstützung sei, um einen durchgreifenden Wachstumsprozess in Gang zu bringen. Eine große Selbsttäuschung.

Ganzer Beitrag http://www.focus.de/finanzen/experten/horn/kauf-von-staatsanleihen-warum...

 

 

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Zyndicate
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Mit was für einem EUR/CHF Kurs rechnet Ihr morgen?

Ich denke, wir nähern uns den 0.90!

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Schnitthelm Wac...
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Die EZB soll gem. Wall Street Journal 600 Mia. kaufen (für 1 Jahr).

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Elias
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Zyndicate hat am 21.01.2015 - 16:25 folgendes geschrieben:

Mit was für einem EUR/CHF Kurs rechnet Ihr morgen?

Ich denke, wir nähern uns den 0.90!

Es kommt auf den Entscheid an.

 

Bei Putin liegen die Nerven blank

20 Prozent Putin-Steuer! Reiche Russen müssen ihr Geld nach Hause holen

http://www.focus.de/finanzen/steuern/praesident-will-den-rubel-stuetzen-...

Vorwurf aus dem Kreml: "Der Westen will Putin stürzen"

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-kreml-wirft-westen-umsturz...

 

Venezuela am Bankrott

 

Es ist spannend. Alle orakeln sie herum.

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Domtom01
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Euro

morgen +/- unverändert, wurde heute und die letzten Tagen eingepreist

Zyndicate
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Domtom01 hat am 21.01.2015 - 16:45 folgendes geschrieben:

morgen +/- unverändert, wurde heute und die letzten Tagen eingepreist

Ich persönlich gehe davon aus, dass wir morgen nochmals starke Bewegungen sehen werden, nach oben oder nach unten, je nach Entscheidung EZB natürlich!

Draghi wirds schon richten Wink

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Elias
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Taucht der Euro bald erneut unter 95 Rappen?

Die Europäische Zentralbank wird voraussichtlich am Donnerstag die Geldschleusen öffnen. Was bedeutet das für den Euro und die Aktienmärkte? Fünf Szenarien.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Taucht-der-Euro-bald-erneut-unter...

 

Schauen wir mal, welches Szenario eintrifft und ob die Märkte so reagieren.

Wichtiger wäre eigentlich, wie der SMI reagiert.

 

 

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sime
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Der Kaiser ist nackt. Draghi hat sich selbst in die Nesseln gesetzt und kommt da nicht mehr raus. Ausgerechnet die SNB, welche Draghis letzte Deckung war, stimmte nun zum Schwanenlied an.

Draghi war gezwungen mit offenen Karten zu spielen, weil er musste sich für sein Vorhaben, Staatsanleihen zu kaufen, zuerst vom EuGH die Erlaubnis erbetteln, dies tun zu dürfen und damit ist sein Überraschungsmoment der letzten Chance flöten gegangen. Die SNB musste darauf reagieren, auf die eine oder andere Weise. Sie hat sich dafür entschieden, der EZB zuvorzukommen und die Flucht nach vorne angetreten.

Wenn Draghi nun also einen Rückzieher machen sollte, bricht der Euro ein und Panik setzt ein, da sich die Märkte darauf eingestellt haben. Kapitalflucht in andere Währungen und einbrechende Aktienkurse wären die Folge. Ich sehe zwei Gründe, warum Draghi über das QE Staatsrefinanzierungen betreiben will. Länder wie Spanien, Portugal, Italien erleiden Schiffbruch, wenn sie ihre Verschuldung nicht drastisch erhöhen, um wirtschaftliche Reformpakete wie Steuererleichterungen, Lockerung des Arbeitsrechts für Unternehmen etc. finanzieren zu können. Wenn sie weiterhin gezwungen werden, Sparpolitik zu betreiben, müssen sie auf Kurz oder Lang den ESM um Hilfe bitten. Was das für ein Signal wäre für den Euro, kann man sich denken. Was mit der Einführung des ESM damals beitrug, zusammen mit dem Mindestkurs des CHF, den Euroverfall vorläufig zu stoppen und die Zinsen für Staatsanleihen in zahlungsschwachen Südländer zu senken, hat nun das Gegenteil zum Zwecke, falls ein weiteres Land, nachdem Portugal erst seit letztem Jahr wieder ohne ESM-Hilfen auszukommen versucht, Hilfsgelder zu beantragen. Es würde Panik auslösen.

Ein weiterer Grund, weshalb Draghi nun zu dieser Massnahme greifen muss, ist das TTIP. Solange das TTIP nicht steht, muss der Euro abwerten, um in den USA gegen den Yuan und Yen zu bestehen. Im Moment flüchtet alles in den Dollar, da man im Währungskrieg der grossen Währungen den Dollar im Vorteil sieht, da er vor allem mit Öl gedeckt ist. Der tiefe Ölpreis nützt den Chinesen und der USA und schadet gleichzeitig Russland und allen Ölproduzenten. Eine WinWin-Situation für China und USA. Die Chinesen können günstiger produzieren und gleichzeitig wertet der Dollar auf, weil in den USA plötzlich der Konsum ansteigt, da man billiger kaufen kann und demzufolge wird mehr produziert und mehr Öl in Dollar gekauft. Für die EU ein Desaster. Deshalb kommt Draghi da nicht raus. Im Gegensatz zum Dollar, kann man einem Euro in der Realwirtschaft ausweichen. Das Einzige, was Draghi bewegen kann, sind die Target2 Salden in die gewünschte Richtung zu bewegen.

Ohne Rückendeckung wird Draghi morgen das QE verkünden, die europäischen Aktien wird es freuen, doch der Euro wird nun zur Persona Non Grata, einer Weichwährung, der man nicht mehr trauen kann. Insbesondere für ausländische Finanzinvestoren kein attraktives Vehikel, wenn man Rendite gegen Währungsverluste und -risiken hedgen muss, in einem wirtschaftlich nach wie vor schwachen Europa. 

Ich glaube zwar nicht, dass der Euro Morgen viel einbüsst zum Franken, weil schon eingepreist, doch aber bestimmt Übermorgen und Überübermorgen.... und der SMI sehe ich Morgen tauchen, weil er Morgen bereits das Übermorgen einpreisen muss.  

waspch
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sime hat am 21.01.2015 - 23:08 folgendes geschrieben:

...

Wenn Draghi nun also einen Rückzieher machen sollte, bricht der Euro ein und Panik setzt ein, da sich die Märkte darauf eingestellt haben.

...

Sehr guter Beitrag, besten Dank.

In einem Punkt bin ich nicht Deiner Meinung.
Wenn Draghi widererwartet einen Rückzieher machen sollte, wird der Euro steigen nicht sinken.

Das ganze QE Affentheater soll ja genau die Inflation anheizen.

5G Sucks !

sime
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waspch hat am 22.01.2015 - 00:10 folgendes geschrieben:

sime hat am 21.01.2015 - 23:08 folgendes geschrieben:

...

Wenn Draghi nun also einen Rückzieher machen sollte, bricht der Euro ein und Panik setzt ein, da sich die Märkte darauf eingestellt haben.

...

Sehr guter Beitrag, besten Dank.

In einem Punkt bin ich nicht Deiner Meinung.
Wenn Draghi widererwartet einen Rückzieher machen sollte, wird der Euro steigen nicht sinken.

Das ganze QE Affentheater soll ja genau die Inflation anheizen.

Danke.

Ja, da hast Du wohl Recht. Ich dachte da mehr an das Szenario: Die Ratten verlassen als Erste das sinkende Schiff, d.h. alles flüchtet in den Dollar. Die europäischen Anleihen oder auch Eurobonds, die die letzten beiden Jahre stark gestiegen sind, würden wohl implodieren und da das Vertrauen von Papierwährungen von Anleihen gespiegelt wird, würde das Kapital wohl in Gold oder Dollar umschichten. Da ja die EZB vorläufig zumindest die Schleusen dicht macht, würde das auch signalisieren, dass die EZB handlungsunfähig ist, was für den Wert des Euro unabsehbare Folgen nach sich ziehen könnte. Ist aber auch nur Spekulation meinerseits.  

Elias
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Ab heute kassiert die Nationalbank Negativzinsen

Bei Banken mit grossen Giroguthaben geht es um Millionenbeträge. Sie werden ihrerseits die Grosskunden zur Kasse bitten.

http://www.cash.ch/comment/reply/279881#comment-form

 

Mal schauen, ob und ab welchem Zinssatz das Wirkung zeigt.

 

Die Dänen haben ihre Währung immer noch an den Euro gebunden.

 

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Elias
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Preissenkungen werden schmerzhaft sein

Thomas Bieger, Rektor der Uni St. Gallen und Wirtschaftsprofessor, beleuchtet im cash-Interview am WEF die nach dem SNB-Schock einsetzende Lohndebatte in der Schweiz und zeigt Wege für den Schweizer Tourismus auf.

http://www.cash.ch/news/top_news/preissenkungen_werden_schmerzhaft_sein-...

 

Hoffen wir mal, dass es nicht so weit kommt. Und wenn, dann möge es die SNB-Basher treffen (aka die volkswirtschaftlicher Schaden Plauderis)

 

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Zyndicate
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Adecco Job Index: Schweizer Stellenmarkt mit deutlichem Rückgang im Q4

22.01.2015 10:50



Zürich (awp) - Die Schweizer Firmen sind zuletzt bei der Personalsuche offenbar auf die Bremse getreten. Der Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI) weist jedenfalls für das vierte Quartal 2014 einen Rückgang um 10% zum Vorquartal aus. Auch im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Rückgang um etwa 5%.

Knapp die Hälfte des Rückgangs könne allerdings saisonalen Effekten zugeschrieben werden, heisst es in der von der Uni Zürich - im Auftrag von Adecco - durchgeführte Erhebung. Nach einer längeren Phase grosser Stabilität auf hohem Niveau präsentierten sich die Aussichten für 2015 auf dem Arbeitsmarkt also leicht eingetrübt.

RÜCKGANG IN FAST ALLEN REGIONEN

Die vorsichtige Haltung der Firmen auf dem Stellenmarkt betrifft den Angaben zufolge alle Regionen mit Ausnahme der Genferseeregion (+3%) sowie des Espace Mittelland (unverändert). Während andere Regionen einen Rückgang in den Bereichen Technik und Büro beklagen, weist die Genferseeregion hier keine Abnahme auf.

Von den negativen Entwicklungen vergleichsweise wenig betroffen ist die Zentralschweiz (-6%). Besonders stark rückläufig ist das Angebot an offenen Stellen hingegen in der Ostschweiz (-20%), die damit den überdurchschnittlich starken Zuwachs des Vorquartals wieder mehr als verliert.

Auch die Region Nordwestschweiz (-14%) und der Grossraum Zürich (-12%) verzeichnen einen deutlichen Rückgang. Gemeinsam ist den drei Regionen die verminderte Nachfrage nach kaufmännischem Personal. In der Ostschweiz seien auch die Berufe in Industrie und Technik stark betroffen, heisst es. In der Nordwestschweiz nehmen vorwiegend die Angebote im Bereich Handel und Verkauf sowie für Ingenieure ab, während im Grossraum Zürich die Personalnachfrage in den technischen Berufen sowie für Managementpositionen zurückgegangen ist.

Auch im Vergleich zum Vorjahr weisen fast alle Regionen abnehmende Tendenzen auf. Der Rückgang ist dabei im Grossraum Zürich (-10%), in der Nordwestschweiz (-8%) sowie in der Ostschweiz (-7%) am deutlichsten. Gewachsen ist das Stellenangebot nur in der Zentralschweiz (+7%).

uh/rw

(AWP)

 

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MarcusFabian
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Gibt es eine Vermutung, wann (um welche Uhrzeit) Draghi den EZB-Enscheid bekannt geben wird?

 

Bulldog
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Um 13.45. pressekonferenz um 14.30. 

Nobody is perfekt

simisimy
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 Die Zinsentscheidung des EZB-Rat wird wie immer am Donnerstag um 13.45 Uhr bekannt gegeben. Eine Änderung erwarten die von Dow Jones Newswires befragten Ökonomen jedoch nicht. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt bei 0,05 Prozent, der Spitzenrefinanzierungssatz bei 0,30 Prozent und der Einlagensatz bei minus 0,20 Prozent. Spannender wird die gegen 14.30 Uhr beginnende Pressekonferenz mit Draghi, in der er die Kaufpläne mitteilen wird.

quelle finanzen.ch

Elias
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MarcusFabian hat am 22.01.2015 - 11:56 folgendes geschrieben:

Gibt es eine Vermutung, wann (um welche Uhrzeit) Draghi den EZB-Enscheid bekannt geben wird?

Du weisst doch: so Sachen werden auf's Alter schlimmer

 

http://www.cash.ch/news/wirtschaftstermine/

http://www.cash.ch/news/wirtschaftstermine/tagesvorschau-international-83

 

Zyndicate hatte die Termine eine Zeit lang ins Forum gestellt.

 

Every Thursday the same procedure. Egal um welche Notenbank es sich handelt

 

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Das Anleihen-Kaufprogramm umfasst 60 Milliarden Euro pro Monat.

Man habe die Aussichten über die Preisentwicklung analysiert. Beschlossen worden sei ein Kaufprogramm bis Ende September 2016.

Das gesamte Kaufprogramm beläuft sich also auf 1140 Milliarden Euro.

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