Schuldenkrise Europa

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Morgen könnte ziemlich Bewegung in die Märkte kommen, je nach Entscheid des Europäischen Gerichthofs!

Weiss jemand, wann der Entscheid publiziert wird??

Am Europäischen Gerichtshof (EuGH) könnte am Mittwoch die Vorentscheidung fallen, welche Technik die EZB bei ihren angedachten Staatsanleihen-Käufen anwenden kann. Wenn Generalanwalt Pedro Cruz Villalon seine Schlussanträge in Luxemburg verliest, geht es zwar formal um die Klage gegen die EZB-Ankündigung vom Sommer 2012, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenländern zu kaufen (AZ: C-62/14).

 

http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/EZB-Anleihenkaufprogramme...

 

 

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Frankreich darf Sparschraube etwas lockern
 

Die EU-Kommission bietet Defizitsündern wie Frankreich oder Spanien unter ganz bestimmten Bedingungen mehr Spielraum beim Sparen an.

Falls Länder mit einem überhöhten Defizit von mehr als drei Prozent einen glaubwürdigen Reformplan anbieten, kann die EU-Behörde ihnen mehr Zeit einräumen, um die Finanzen in den Griff zu bekommen.

Die Regeln des Euro-Stabilitätspakts würden nicht geändert, sondern nur flexibler ausgelegt, machte Behördenchef Jean-Claude Juncker am Dienstag im Strassburger Europaparlament deutlich. Der konservative Luxemburger stellte gleichzeitig Gesetzesvorschläge für sein milliardenschweres Wachstumspaket vor.

Brüssel hatte den teilweise hochverschuldeten Euro-Ländern Frankreich, Italien und Belgien ultimativ bis März Zeit gegeben, ihre Budgets in Ordnung zu bringen. Der Fall Frankreich ist besonders delikat, da das Land von der EU schon zwei Mal mehr Zeit zum Drücken seines überhöhten Defizits erhalten hatte. Es droht in letzter Konsequenz eine Geldstrafe in Milliardenhöhe.

Wie es ergänzend aus der Behörde hiess, ist die neue Lesart des Pakts "kein Blankoscheck" für Paris oder Rom. Ob Paris das Angebot mit den konkreten Reformzusagen annimmt, ist bisher offen.

Investitionen anschieben

Beim Investitionspaket der EU gibt es für alle 28 Mitgliedstaaten Anreize zum Mitmachen. Brüssel will Geld-Beiträge aus den Hauptstädten beim Beurteilen von Defiziten und Schulden komplett ausblenden.

Das Paket soll in den nächsten drei Jahren neue Investitionen von mindestens 315 Milliarden Euro anschieben. Die Bundesregierung hat bisher offen gelassen, ob sie sich mit eigenem Geld beteiligen wird. Juncker sprach von einem "wichtigen Schritt", um neue Jobs zu schaffen und die europäische Wirtschaft anzukurbeln.

Der EU-Gipfel hatte bereits im Dezember grundsätzlich grünes Licht für den Juncker-Plan gegeben. Die Kommission legte nun konkrete Gesetzesvorschläge vor. Das Europaparlament und der EU-Ministerrat - in dem die Staaten vertreten sind - müssen dem Vorhaben im Detail noch zustimmen.

Juncker rief die EU-Staaten dazu auf, eigenes Geld in den Investitionstopf ("Europäischer Fonds für strategische Investitionen") einzuzahlen: "Ich möchte meinen Appell an die Mitgliedstaaten erneuern, über Zahlungen ihren Beitrag für diesen strategischen Investitionsfonds zu leisten."

Der Topf im geplanten Umfang von 21 Milliarden Euro wird bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) angesiedelt und soll bis Juni stehen. Der Fraktionschef der Liberalen im EU-Parlament, Guy Verhofstadt, kritisierte, dass sich die EU-Regierungen bisher nicht zu Einzahlungen verpflichtet hätten: "Der Juncker-Plan muss ein Tusk-Plan, ein Renzi-Plan, ein Rutte-Plan, ein Merkel-Plan werden", sagte er mit Blick auf den EU-Ratspräsidenten und EU-Regierungschefs.

Der Vize-Chef der EU-Kommission Jyrki Katainen sagte, der Fonds werde "Projekte mit einem hohen Risikoprofil" fördern. Die Entscheidung über die Vergabe von Investitionsvorhaben unter dem neuen Plan sollen Experten treffen. Bei den Beiträgen der einzelnen Länder könnten nationale Förderbanken beteiligt sein. "Einige haben uns schon kontaktiert", sagte Katainen.

(AWP)

 

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Italiens Präsident tritt ab
 

Italiens Staatspräsident Giorgio Napolitano ist nach fast neun Jahren im Amt zurückgetreten. Der 89-Jährige unterzeichnete am Mittwoch in Rom wie erwartet seinen Rücktritt.

Damit beginnt in Italien offiziell die Suche nach einem Nachfolger für den beliebten Napolitano.

Die Demokratische Partei (PD) von Regierungschef Matteo Renzi kam am Morgen zu Beratungen zusammen. Der Ministerpräsident muss nun einen mehrheitsfähigen Kandidaten vorstellen, damit es nicht zum gleichen Debakel wie bei der Präsidentenwahl vor zwei Jahren kommt und das krisengeplagte Land lahmgelegt wird.

"Wir werden uns mit allen Parteien zusammensetzen", kündigte Vize-Parteichefin Deborah Serracchiani an. Ziel sei es, die Wahl "in einem vernünftigen Zeitraum" abzuwickeln.

Erwartet wird, dass die rund 1000 wahlberechtigten Abgeordneten, Senatoren und Vertreter der Regionen Ende Januar oder Anfang Februar zur Wahl eines neuen Staatsoberhaupts zusammenkommen. Bei der Präsidentenwahl im April 2013 hatten sich die Parteien in mehreren Wahlgängen nicht auf einen neuen Präsidenten einigen können, weshalb für das krisengeschüttelte Land auch dieses Mal politische Turbulenzen befürchtet werden. "Ich habe ein Anliegen: das gleiche Szenario wie 2013 zu verhindern", hatte Renzi in einem Interview betont.

Rücktritt angekündigt

Napolitano hatte schon in seiner Neujahrsansprache vor zwei Wochen angekündigt, aus Altersgründen abzutreten. Der Ex-Kommunist war seit 2006 im Amt und in chaotischen politischen Zeiten ein verlässlicher Krisenmanager, der bei der Bildung mehrerer Regierungen entscheidend beteiligt war. Eigentlich wollte er schon 2013 das Amt abgeben - doch nachdem zwei Kandidaten bei der Wahl gescheitert waren, liess er sich zu einer zweiten Amtszeit überreden.

"Ich schätze Giorgio Napolitano als grossartigen Präsidenten", sagte Vize-Regierungschef Angelino Alfano Radio Anch'io. "Es wird sehr schwierig, ihn zu ersetzen." In Italien werden mehrere Kandidaten als mögliche Nachfolger gehandelt, darunter Roms früherer Bürgermeister Walter Veltroni oder Ex-Ministerpräsident Romano Prodi.

Präsidentenwahlen hatten Italien in der Vergangenheit oft wochenlang gelähmt. Um seine Reformen schnell vorantreiben zu können, will Renzi daher zunächst seine eigene Partei hinter einem Kandidaten versammeln. Danach muss er auch um die Unterstützung von Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi und seiner Forza Italia werben.

(AWP)

 

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Spaniens Wirtschaft 2014 um 1,4 Prozent gewachsen

14.01.2015 14:31



ATHEN/MADRID (awp international) - Spaniens Wirtschaft hat 2014 ein Wachstum von 1,4 Prozent erzielt. Dies gab Ministerpräsident Mariano Rajoy am Mittwoch nach einem Treffen mit seinem griechischen Amtskollegen Antonis Samaras in Athen bekannt. Damit sei die Prognose der Regierung um 0,1 Prozentpunkte übertroffen worden. 2013 war die spanische Wirtschaftskraft noch um 1,2 Prozent geschrumpft.

Spanien habe 2014 erstmals seit sechs Jahren wieder ein Wachstum erzielt und 400 000 neue Arbeitsplätze geschaffen, sagte Rajoy. Für dieses Jahr hatte der Regierungschef kürzlich die Hoffnung geäussert, dass das Land ein Wachstum von über zwei Prozent erreichen könne./hk/DP/bgf

(AWP)

 

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Spanien: Stärkster Rückgang der Verbraucherpreise seit Juli 2009

15.01.2015 09:29



MADRID (awp international) - Der Rückgang der Verbraucherpreise in Spanien hat sich im Dezember beschleunigt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat ging das Preisniveau laut endgültigen Zahlen um 1,1 Prozent zurück, teilte das Statiskamt INE am Donnerstag in Madrid mit. Im November hatte der Rückgang noch bei 0,5 Prozent gelegen. Der Fall der Verbraucherpreise war der stärkste seit Juli 2009, als Spanien unter den Folgen der schweren Finanzkrise litt. Mit den Zahlen wurde eine erste Schätzung bestätigt.

Im Vergleich zum Vormonat fielen die Verbraucherpreise um 0,7 Prozent. Erwartet wurde ein Rückgang von 0,6 Prozent. Im Vormonat waren sie noch um 0,2 Prozent gefallen. Die zuletzt deutlich gefallenen Rohölpreise drücken die Preise.

Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt für den gesamten Euroraum eine Inflationsrate von knapp zwei Prozent an. Dieses Ziel verfehlt sie seit Anfang 2013. Auch in den nächsten beiden Jahren dürfte die Inflationsrate laut EZB unter diesem Ziel bleiben. Im Dezember waren die Verbraucherpreise im Jahresvergleich sogar um 0,2 Prozent gefallen. Die meisten Experten erwarten daher, dass die Notenbank bereits auf ihrer kommenden Sitzung breit angelegte Staatsanleihekäufe beschliessen wird./jsl/fr

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Deutsche Wirtschaft 2014 um 1,5 Prozent gewachsen

15.01.2015 10:05



BERLIN (awp international) - Die deutsche Wirtschaft ist 2014 um 1,5 Prozent gewachsen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Berlin mit./kf/DP/jsl

(AWP)

 

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Das ist angeblich Draghis Anleihen-Plan 

Seit Monaten wird gerätselt, ob und wie die Europäische Zentralbank ein Anleihenkaufprogramm aufsetzt. Nun sickern laut Berichten Details durch.

 

In der Eurozone geht das Gespenst der Deflation um. Im Dezember sanken die Preise erstmals – ausserdem kommt die Konjunktur nicht so recht in die Gänge. Ein geeignetes Gegenmittel könnte eine weitere Geldspritze sein, eine Ausweitung der Geldmenge. Im Gegensatz zur amerikanischen Fed schreckte die Europäische Notenbank EZB bisher aber vor dem Aufkauf von Staats- oder anderen Anleihen zurück.

Die zwei grössten Hindernisse sind die deutsche Regierung und ein rechtlicher Einwand. Kritiker mahnen, der Ankauf von Staatsanleihen käme einer direkten Finanzierung der Verschuldung durch die Notenpresse gleich – und sei durch die EU-Verträge verboten. Dieses zweite Hindernis ist seit dem letzten Mittwoch weitgehend ausgeräumt: Nach Ansicht des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof ist das sogenannte OMT-Programm unter gewissen Bedingungen legal.

Damit kündigte die EZB an, unbegrenzt Anleihen von Ländern zu kaufen, wenn diese durch spekulative Attacken in Schieflage geraten sollten. Das OMT-Programm wurde zwar bisher von keinem Staat in Anspruch genommen. Aufgrund einer Anfrage der Deutschen Bundesbank muss sich der EuGH aber dazu äussern. Das Gericht kann dabei der Empfehlung des Generalanwalts folgen oder nicht. Meistens folgt es ihr.

Begrenzte Käufe durch Nationalbanken der Länder

Das zweite Hindernis, die deutsche Regierung und die deutschen Vertreter bei der EZB, soll nun ebenfalls ausgeräumt sein, berichten die «Financial Times» und der «Spiegel». Demnach würde sich Notenbankchef Mario Draghi weitgehend der Forderung beugen, dass Berlin keine Haftungsrisiken gegenüber anderen Staaten eingehen muss.

Draghi traf am letzten Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble zusammen. Er bot den Deutschen laut dem «Spiegel» an, dass die geplanten Anleihenkäufe über die Nationalbanken der einzelnen Länder erfolgen. Jeder Staat müsste nach wie vor selbst für seine Schuldverpflichtungen geradestehen.

Unterstützung aus den Niederlanden

Ausserdem würden die Ankäufe von Staatsanleihen begrenzt. Die jeweiligen Notenbanken könnten höchstens 20 oder 25 Prozent der ausstehenden Schuldtitel erwerben. Griechenland soll diese Möglichkeit gemäss dem «Spiegel» dabei nicht eingeräumt werden: Seine Anleihen erfüllten die Qualitätsstandards nicht.

Unterstützung für einen solchen Plan kommt aus den bisher wie Deutschland eher skeptischen Niederlanden. Der Chef der dortigen Notenbank, Klaas Knot, sagt gegenüber dem «Spiegel», er sei für ein solches Kaufprogramm. Denn es verhindere, dass es zu einer unerwünschten Umverteilung von Finanzrisiken komme und dass «über die Hintertür der EZB-Bilanz Entscheidungen getroffen werden, die den demokratisch gewählten Politikern der Euroländer vorbehalten bleiben müssen».

Warten auf den nächsten Donnerstag

Es deutet vieles darauf hin, dass die EZB schon bei ihrer nächsten Ratssitzung am 22. Januar den Kauf von Staatsanleihen beschliesst. Schon im Dezember hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) auf dieses Datum hin die Einführung von Negativzinsen angekündigt, um den Franken gegenüber dem Euro unattraktiver zu machen. Trotzdem musste die SNB danach sehr wahrscheinlich mit Milliardenbeträgen weiterhin am Geldmarkt intervenieren.

Die erwartete Geldschwemme der EZB und die damit verbundene ebenfalls zu erwartende weitere Schwächung des Euro gilt auch als einer der Hauptgründe für die Aufhebung des Euromindestkurses durch die SNB. Es wäre für sie wahrscheinlich sehr teuer geworden, die Untergrenze von 1.20 Franken pro Euro noch über längere Zeit zu verteidigen. Durch die Aufkäufe der Vergangenheit erreichten die Fremdwährungsbestände in den Büchern der SNB Ende Dezember bereits umgerechnet rund 500 Milliarden Franken.

 

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-ist-angeblich-Draghis-Anle...

 

Dieser Anleihen-Plan ist schlicht eine Lachnummer....

ROFL

 

 

weico

 

 

cashflow
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Hey weico
Kannst du ausführen wieso du den Plan für eine Lachnummer hältst? Bin nicht sicher ob ich weiss worauf du ansprichst. Umfang, oder Verteilund auf die einzelnen NBs?

weico
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cashflow hat am 17.01.2015 - 19:50 folgendes geschrieben:

Hey weico
Kannst du ausführen wieso du den Plan für eine Lachnummer hältst? Bin nicht sicher ob ich weiss worauf du ansprichst. Umfang, oder Verteilund auf die einzelnen NBs?

Die letzten EZB Kredite wurden ja schon nur zu knapp die Hälfte beansprucht.

https://blog.malik-management.com/hilflosigkeit-von-zentralbanken-warum-...

 

Die EZB ist ja nicht einmal der offizielle Emittent des Euros, sondern die entsprechenden Nationalbanken . Rechtlich gesehen könnte die EZB zwar ebenfalls ,aber sie wäre Zahnlos,weil schlicht keine eigener Staat/Staatsvolk dahinter steht.

Der Euro wird von der EZB als Gemeinschaftswährung beworben, der EZB Präsident als Gegenstück zum FED-Oberhaupt hochgelobt...aber haften soll jedes Mitglied dann doch wieder selber, weil die EZB es selber gar nicht kann ! Absolut  lachhaft ..!

http://www.eurospethmann.de/pdf/p17_DesEurokaisersNeueKleider.pdf

 

 

Fazit:

Die EZB will also Anleihen "aufkaufen" die von ihren Mitgliedern herausgegeben werden und dazu noch mit ihrem Geld. Dies soll dann die Konjunktur ankurbeln und haften würde nur der Herausgeber ...! Irrsinn.

 

weico

 

 

 

cashflow
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weico hat am 17.01.2015 - 22:42 folgendes geschrieben

Die letzten EZB Kredite wurden ja schon nur zu knapp die Hälfte beansprucht.

https://blog.malik-management.com/hilflosigkeit-von-zentralbanken-warum-...

 

Die EZB ist ja nicht einmal der offizielle Emittent des Euros, sondern die entsprechenden Nationalbanken . Rechtlich gesehen könnte die EZB zwar ebenfalls ,aber sie wäre Zahnlos,weil schlicht keine eigener Staat/Staatsvolk dahinter steht.

Der Euro wird von der EZB als Gemeinschaftswährung beworben, der EZB Präsident als Gegenstück zum FED-Oberhaupt hochgelobt...aber haften soll jedes Mitglied dann doch wieder selber, weil die EZB es selber gar nicht kann ! Absolut  lachhaft ..!

http://www.eurospethmann.de/pdf/p17_DesEurokaisersNeueKleider.pdf

 

 

Fazit:

Die EZB will also Anleihen "aufkaufen" die von ihren Mitgliedern herausgegeben werden und dazu noch mit ihrem Geld. Dies soll dann die Konjunktur ankurbeln und haften würde nur der Herausgeber ...! Irrsinn.

 

weico

 

 

 

Danke für dein Statement, weico.

Den Zusammenhang mit den EZB Krediten (LTROs glaub ich), kann ich nicht ganz sehen, dort waren es ja die Banken die diese Kaufen können und jetzt wären es die Nationalbanken der Mitgliedsstaaten (im Auftrag von Draghi), wobei da andere Interessen, bzw. Motive dahinterstehen.

Den 2. Punkt sehe ich aber auch als kritisch. V.a. die eh hoch verschuldeten Staaten wie Italien und Frankreich etc. würden dann ihre Bilanzen weiteraufblähen und somit das Problem nur hinaus zögern. Zumindest Deutschland müsste dann nicht in nächster Zeit damit rechnen dass S&P und die anderen Ratingagenturen ihnen nicht auch noch das AAA aberkennen werden..

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Französischer Finanzminister warnt vor 'Grexit'-Spekulationen

21.01.2015 15:20



PARIS/BERLIN (awp international) - Frankreichs Finanzminister Michel Sapin warnt vor Spekulationen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro ("Grexit"). "Wir können Griechenland nicht hinausdrängen, aber es kann sich auch nicht durch Pflichtverletzung selbst hinausstehlen", sagte Sapin dem Wirtschaftsmagazin "Capital" wenige Tage vor der vorgezogenen Neuwahl in Griechenland. "Unwiderruflich" sei es, dass das Land zur Euro-Zone gehöre. Der Minister zeigte sich offen für Gespräche über griechische Verpflichtungen auch mit der künftigen Regierung in Athen. Er forderte die EU-Partner auf, sich angesichts des möglichen Wahlsieges des Linksbündnisses Syriza an diesem Sonntag mit Gedankenspielen zum Wahlausgang zurückzuhalten./ka/DP/jkr

(AWP)

 

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Deutsche Industrie erwartet 1,5 Prozent Wachstum für 2015

21.01.2015 14:47



BERLIN (awp international) - Die deutsche Industrie erwartet im laufenden Jahr ein Wirtschaftswachstum von rund 1,5 Prozent. "Trotz aller Turbulenzen und Unsicherheiten steht Deutschland zu Beginn des Jahres 2015 wirtschaftlich gut da", sagte Industrie-Präsident Ulrich Grillo am Mittwoch in Berlin. Ein richtig starker Aufschwung sei angesichts der Risiken in der Weltpolitik derzeit aber nicht zu erwarten.

Von der Bundesregierung forderte Grillo höhere Investitionen: "Aus den Überschüssen im Staatshaushalt müssen vorrangig Investitionen finanziert werden. Das gibt Investoren Zuversicht und Vertrauen." In der kommenden Woche stellt Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) die neue Konjunkturprognose der Regierung vor. Eine leichte Anhebung der bisherigen Voraussage von 1,3 Prozent wird in Regierungskreisen für möglich gehalten./tb/DP/bgf

(AWP)

 

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Spanien: Zahl der Arbeitslosen verharrt auf hohem Niveau

22.01.2015 09:31



MADRID (awp international) - In Spanien hat sich die Zahl der Arbeitslosen am Ende des vergangenen Jahres überraschend nahezu stabil gehalten. Wie das Nationale Statistik-Institut (INE) am Donnerstag in Madrid mitteilte, waren im vierten Quartal Jahres 5,46 Millionen Menschen ohne Arbeit und damit 30 100 mehr als im Vorquartal. Die Arbeitslosenquote lag bei 23,70 Prozent, nach 23,67 Prozent im Vorquartal. Experten hatten für das Schlussquartal einen Rückgang auf 23,5 Prozent erwartet.

Wegen der schweren Wirtschaftskrise war die Arbeitslosigkeit in Spanien stark gestiegen und hatte im ersten Quartal 2014 ein Hoch bei 25,9 Prozent erreicht. Im Verlauf des vergangenen Jahres entspannte sich die Lage etwas. Trotz der leichten Verbesserung bleibt die Arbeitslosigkeit aber auf einem sehr hohen Niveau./jkr/bgf

(AWP)

 

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Also auf diese Arbeitslosenzahlen kann man ja fast nicht gehen. Klar hat Spanien eine hohe Arbeitslosigkeit. Ich habe jedoch keine Ahnung wie sie diese Zahlen erfassen und was diese genau für Arbeitslose beinhaltet. 

 

Wenn man in der Schweiz die Arbeitslosenzahlen einmal genau anschaut, dann fällt einem auf, dass nur zu den Arbeitslosen zählt, wer auch auf dem RAV ist und somit noch vermittelbar. Berücksichtig werden weder IV-Rentner, noch Sozialhilfebezüger oder Personen die eine Dekret Zahlung für was auch immer erhalten oder Personen die eine Waisenrente beziehen oder eine Hilfslosenentschädigung kassieren usw.....

Die Arbeitslosen sind heute einfach schneller als früher ausgesteuert und erscheinen auf der Statistik der Sozialämter oder sonst wo, aber nicht bei den Arbeitslosenzahlen. Viele sind auch Arbeitslos melden sich aber bei dem Saftladen gar nicht erst an.

Nehmen wir mal noch diejenigen (Überalterung) in der Schweiz die zwar schon pensioniert sind und eine AHV Rente erhalten, von dieser aber überhaupt nicht leben können, ja so kann man soweit gehen und auch sagen, dass diese Leute Geld aus einem Topf erhalten, welcher von irgendwem gefüllt werden muss und die Rente somit nicht reicht. Also müsste gearbeitet werden um noch etwas mehr Geld zu haben, geht aber wegen den Gebrechen und dem Alter nicht also sind diese Leute zu einem gewissen Teil auch noch Arbeitslos. usw...

Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz ist unter Anbetracht all dieser Gruppen auch bei weit über 15% !!!!!!!!!!!! 

 

 

 

MarcusFabian
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weico hat am 17.01.2015 - 22:42 folgendes geschrieben:

 weil die EZB es selber gar nicht kann ! Absolut  lachhaft ..!

 

 

 

"Lachhaft" wäre nicht unbedingt das Wort meiner Wahl. Da gefällt mir "Irrsinn" (weiter unten in Deinem Posting) schon besser. Drinks

Daneben gäbe es noch einige andere treffende Begriffe, die auf -Sinn enden: Schwachsinn, Blödsinn, Unsinn ... Blum 3

Streng genommen kann die EZB im Rahmen ihres Eigenkapitals selbständig handeln. Dieses beläuft sich auf €10'825'007'069,61 (10.8 Milliarden Euro).

Das entspricht etwa einem Fünftel des EK der Fed oder der UBS. Man kann jetzt die Bilanzsumme der EZB (vor heute und nach der Bazooka) durch dieses EK dividieren und erhält den Hebel, mit dem die EZB "arbeitet". Zum Vergleich: Bei der Fed beträgt der Hebel 77.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Wären Zentralbanken normale Firmen und hätten keine Lizenz zum Gelddrucken, wären sie schon längst insolvent! Blum 3

 

 

MarcusFabian
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Meveric hat am 22.01.2015 - 13:14 folgendes geschrieben:

Ich habe jedoch keine Ahnung wie sie diese Zahlen erfassen und was diese genau für Arbeitslose beinhaltet. 

 


 

 

Tja, was die Arbeitslosenzahlen betrifft, gibt es 6 unterschiedliche Definitionen: ...

http://www.cash.ch/comment/451368#comment-451368

 

Medusa
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Hätten wir Männer mit Eiern in der EZB würde das Volk von diesen grauenhaften nicht verstehbaren und hinterhältigsten Nachrichten verschon bleiben! Aber da wir mit unseren Steuergeldern die Bildung fördern (die schon längst Überfinanziert ist) wurden solche Finazkasperli ausgebildet wie wir sie bedauerlicherweise Täglich in unseren Pflichtinformationen zur Kenntnis nehmen müssen! Das solche Leute jeglichen Verstand verloren haben ist keine Feststellung sondern eine banale Tatsache die jedem 5 Jährigen aufleuchtet! Ein Krieg in Europa wird die Folge sein und das weil wir so Kasperli in Unsere Instrumente gesetzt haben, die von sich schon überzogen waren und doch nichts verstanden haben. Langsam und sicher wirds jedem Stammtischalkohilker wieder klar vor Augen was hier mit dem Inhalt seine Portemonnaies passiert.

 

Wir sollten uns mit der Frage Beschäftigen wie wir diese Leute bestrafen!?! Aber dazu sind unsere Juristen nicht in der Lage, aber das Volk wird es richten müssen, wenns dann mal Richtig Schief geht und das wird es!

 

Wenn ein Staat, Organisation anfängt Statistiken zu fälschen,..

wenn Buchhaltungen gefakt sind,

wenn Beamte korrupt werden,

wenn Gesetze nicht mehr Gleich gehandhabt werden (Gut ist bei uns auch So),

wenn....

 

Es gibt noch viel, aber die Ampel ist Rot und wir fahren trotzdem rüber,....

 

Der € ist Geschichte

Meveric
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Danke MF für die Ausführung...

 

Ich denke aber, dass jedes Land seine Arbeitslosenquote anders interpretiert. Und ich wäre eigentlich froh, wenn die Schweiz alle Arbeitslosen, welche also keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen können aus was für Gründen auch immer, als Arbeitslos deklariert würden. Und wenn das so wäre, dann würde die Schweiz auch eine Arbeitslosenquote von ca. 10% oder mehr ausweisen müssen. :yes:

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EZB gegen Schuldenschnitt für Griechenland
 

Nach dem Sieg des Linksbündnisses Syriza in Griechenland schliesst die Europäische Zentralbank (EZB) eine Beteiligung an einem möglichen Schuldenerlass für das hoch verschuldete Land aus.

Das gab EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré bekannt. "Es ist nicht an der EZB zu entscheiden, ob Griechenland Schuldenerleichterungen braucht", sagte Coeuré dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Dies werde eine politische Entscheidung sein.

"Aber es ist absolut klar, dass wir keiner Schuldenerleichterung zustimmen können, bei dem die griechischen Anleihen einbezogen würden, die bei der EZB liegen." Dies sei aus rechtlichen Gründen "unmöglich", betonte der EZB-Direktor.

Die EZB hatte in der Krisenzeit massiv griechische Anleihen gekauft, die sie teilweise noch heute hält. Ein Schuldenerlass der Notenbank wäre den Angaben zufolge monetäre Staatsfinanzierung - und diese ist der EZB verboten.

Tsipras: "Ende des Sparkurses"

Syriza-Chef Alexis Tsipras hatte unmittelbar nach seinem Wahlsieg am Sonntagabend in Athen verkündet, dass er als neuer Regierungschef die "desaströse Sparpolitik" in seinem Land beenden und mit den internationalen Gläubigern über einen Schuldenschnitt verhandeln werde.

Coeuré forderte zudem nach der EZB-Entscheidung zum Ankauf von Staatsanleihen von den Euro-Ländern weitere Reformen. Das EZB-Programm werde "kurzfristig Wachstum und Arbeitsplätze fördern und uns so helfen, unser Ziel der Preisstabilität zu erreichen", sagte er.

"Aber es ist dringend notwendig, dass die europäischen Regierungen Strukturreformen vornehmen und die Staatshaushalte konsolidieren, um langfristig nachhaltiges Wachstum und Arbeitsplätze zu schaffen."

(AWP)

 

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Deutsche fordern von Griechen Vertragstreue Nach dem Wahlsieg des Linksbündnisses Syriza fordern die CDU und die SPD von der künftigen griechischen Regierung, die mit den internationalen Geldgebern geschlossenen Vereinbarungen einzuhalten.

Unionsfraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU) warnte die Regierung vor einer Aufgabe des Sparkurses. "Die Griechen müssen jetzt die Konsequenzen selber tragen und können sie nicht dem deutschen Steuerzahler aufbürden", sagte er der "Bild"-Zeitung (Montag).

Auch der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach, mahnte: "Vertragsuntreue darf nicht honoriert werden." Das wäre nach seinen Worten auch ein völlig falsches Signal an andere Krisenländer, die dann Gleiches erwarten würden, warnte er in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montag). Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) sagte Spiegel Online: "Griechenland muss seinen Reformkurs fortsetzen, um am Ende erfolgreich zu sein - sonst wird es nicht nur für die Griechen sondern für ganz Europa teuer."

Reformen auch mit Syriza

SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann forderte Syriza zu neuen Reformen und zur Bekämpfung von Korruption und Vetternwirtschaft auf. "Klar ist: Deutschland wird weiterhin solidarisch mit Griechenland sein", sagte er der "Rheinischen Post" (Montag). Allerdings sei auch die neue griechische Regierung an die Vereinbarungen mit der EU und der Troika aus Europäischer Zentralbank (EZB), EU-Kommission und Internationalem Währungsfonds (IWF) gebunden. "Es gibt auch künftig keine Leistung ohne Gegenleistung", fügte der SPD-Politiker hinzu.

Auch FDP-Chef Christian Lindner warnte die künftige Athener Regierung davor, überzogene Forderungen an die Euro-Partner zu stellen. "Jede neue Regierung in Athen muss wissen, dass die europäische Hilfe an die Gegenleistung von Reformen gebunden ist", sagte Lindner der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (WAZ, Montag).

Linke ist glücklich

Nach Ansicht der Grünen-Bundesvorsitzenden Simone Peter darf die EU im Umgang mit Krisenstaaten wie Griechenland allerdings nicht nur auf "einen rigorosen Sparkurs" setzen und "die Schlinge weiter zuziehen". Der Sparzwang lasse den Griechen keine Luft für Investitionen in die Zukunft", sagte sie dem "Hamburger Abendblatt" (Montag).

Linkspartei-Chefin Katja Kipping wertete den Wahlausgang in der "Bild"-Zeitung als "klare Absage an das Kürzungsdiktat, das eine soziale Katastrophe und volkswirtschaftlich unverantwortlich ist". "Wir hoffen jetzt auf einen roten Frühling für Europa."

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Euro-Partner lehnen Schuldenschnitt für Griechenland ab

27.01.2015 06:32



ATHEN/BRÜSSEL (awp international) - Syriza-Chef Alexis Tsipras drückt bei der Regierungsbildung in Griechenland aufs Tempo. Zwei Tage nach dem Sieg seiner Linkspartei bei der Parlamentswahl werden am Dienstag die Bekanntgabe der Kabinettsliste und die Vereidigung der Minister erwartet. Stunden nach seinem Erfolg hatte Tsipras bereits den Amtseid als neuer Ministerpräsident abgelegt und ein umstrittenes Regierungsbündnis mit den rechtspopulistischen Unabhängigen Griechen geschmiedet.

Syriza hatte die absolute Mehrheit knapp verpasst und ist daher auf einen Juniorpartner angewiesen. Gemeinsamer Nenner beider Parteien ist die strikte Ablehnung der Sparprogramme und die Forderung eines Schuldenerlasses durch die internationalen Kreditgeber.

Die Euro-Partner lehnen einen neuen Schuldenschnitt ab. Für einen Forderungsverzicht gegenüber Athen gebe es nicht viel Unterstützung, sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem in Brüssel. Die Eurogruppe habe schon viel unternommen, um die Schuldenlast zu mindern, beispielsweise über niedrige Zinsen und gestreckte Kreditlaufzeiten. "Es ist die Frage, ob wir noch mehr dazu tun müssen", meinte Dijsselbloem.

Der Niederländer begrüsste, dass die neue Regierung von Tsipras in der Eurozone bleiben wolle. Er rief Athen auf, sich an entsprechende Regeln und Verpflichtungen zu halten. "Die Probleme sind immer noch da", sagte Dijsselbloem, "es gibt noch viel Arbeit zu tun."

Die Staatsschulden in Griechenland werden im laufenden Jahr knapp 169 Prozent der Wirtschaftsleistung ausmachen, erlaubt sind höchstens 60 Prozent, so die EU-Kommission. Vor drei Jahren hatten Privatgläubiger wie Banken einen Schuldenschnitt von 50 Prozent hinnehmen müssen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sieht "keinen dringenden Handlungsbedarf" für einen erneuten Schuldenschnitt. Dies sei derzeit "nicht auf dem Radarschirm" der EU-Kommission, sagte er den ARD-"Tagesthemen". "Griechenland wird sich an den Auflagen orientieren müssen, die Griechenland übernommen hat."

Für Elmar Brok (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europäischen Parlament, ist ein weiterer Schuldenerlass keine Option. "Einem weiteren Schuldenschnitt werden wir nicht zustimmen. Das wäre das absolut verkehrte Signal", sagte Brok der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag). Auch ein Zurückdrehen der Reformen könne die EU nicht hinnehmen, sonst habe Griechenland spätestens in zwei Jahren wieder eine hohe Neuverschuldung.

Die Vizechefin der Linksfraktion, Sahra Wagenknecht, verteidigte derweil die Koalition von Syriza mit den Rechtspopulisten. "Die Unabhängigen Griechen sind ganz sicher kein Front National, und deshalb sollte man hier auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen", sagte sie "Spiegel Online" mit Blick auf die rechtsextreme Partei von Marine Le Pen in Frankreich.

Der Linkenvorsitzende Bernd Riexinger sagte "Spiegel Online" zum Bündnis in Athen: "Es schmälert die Freude über den historischen Sieg und die Chance auf ein Ende der Sparpolitik nicht." Die Linkspartei ist seit Jahren eng mit Syriza verbunden./cb/mt/ttr/DP/stk

(AWP)

 

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Billiges Öl sorgt für beste Konsumlaune in Deutschland seit 13 Jahren

28.01.2015 08:12



(Ausführliche Fassung)

NÜRNBERG (awp international) - Günstige Energiepreise haben den Optimismus der deutschen Verbraucher zu Beginn des Jahres weiter angeheizt und für die beste Konsumlaune seit 13 Jahren gesorgt. Das vom Forschungsunternehmen GfK für Februar erhobene Konsumklima stieg um 0,3 Punkte auf 9,3 Zähler und erreichte damit den höchsten Wert seit November 2001, wie das Konsumforschungsinstitut GfK am Mittwoch mitteilte. Bankvolkswirte hatten zwar mit einem Anstieg gerechnet, aber nur auf 9,1 Zähler.

Während zahlreiche internationale Krisen die Stimmung der Verbraucher im vergangenen Herbst noch etwas trübten, hat sich die Lage seit dem Winter grundlegend geändert. "Der Auslöser ist die Entwicklung der Ölpreise", sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. Der rasante Einbruch der Ölpreise habe eine Kette positiver Entwicklungen ausgelöst.

Weniger Ausgaben für Benzin und Heizöl erhöhten die verfügbaren Einkommen und sorgten für die stärkste Anschaffungsneigung seit acht Jahren. Im Gegenzug sei die Sparneigung der Deutschen auf ein neues Rekordtief gefallen, so Bürkl. Ausserdem zeigte die GfK-Umfrage, dass die Verbraucher auch in den kommenden Monaten mit einem Aufschwung in der deutschen Wirtschaft rechnen.

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung der Konsumstimmung ist die Tatsache, dass die Ölpreise seit dem vergangenen Sommer um mehr als die Hälfte eingebrochen sind. Die günstigen Energiepreise wirken nach Einschätzung des GfK-Experten Bürkl gemeinsam mit der deutlichen Abwertung des Euro wie ein Konjunkturprogramm für die deutsche Wirtschaft. "Sicherlich wird die Abwertung des Euro von den Verbrauchern positiv bewertet, weil es unsere Exporte stärkt und damit Arbeitsplätze sicherer macht", sagte Bürkl.

Die GfK-Umfrage zeigt ausserdem, dass die niedrige Inflation eine Triebfeder für die gute Konsumstimmung ist. "Die Abwesenheit von Inflation ist aus Sicht des Verbrauchers zunächst eine positive Entwicklung", so Bürkl. Zuletzt war die Teuerung in Deutschland im Dezember wegen der fallenden Ölpreise auf nur noch 0,2 Prozent gesunken, Tendenz weiter fallend. Mögliche Deflationsgefahren spielen in den Überlegungen der Verbraucher nach Einschätzung des GfK-Experten derzeit keine grössere Rolle.

Allerdings warnte GfK-Experte Bürkl vor möglichen Rückschlägen bei der Konsumlaune. Vor allem eine Verschärfung die Krise in der Ukraine könnte für einen Dämpfer sorgen. Dagegen hatten die vorgezogenen Parlamentswahlen in Griechenland noch keinen Einfluss auf das Umfrageergebnis, weil die Befragung zum Zeitpunkt des Urnengangs bereits abgeschlossen war. Die Entwicklung in Griechenland könnte sich aber zu einem Problem für die Konsumlaune entwickeln: "Wenn die Verbraucher die Gefahr sehen, dass sie beispielsweise durch einen Schuldenschnitt finanziell belastet werden, könnte das die Konsumlaune eintrüben", sagte Bürkl.

jkr/fr

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Griechisches Kabinett kommt zu erster Sitzung zusammen

28.01.2015 06:37
 

ATHEN (awp international) - Das griechische Kabinett kommt am Mittwoch in der Hauptstadt Athen zu seiner ersten Sitzung zusammen. Es wird erwartet, dass der neue Regierungschef Alexis Tsipras wie traditionell üblich seinen Ministern erste Vorgaben macht und den politischen Kurs umreisst. Tsipras hatte sein Kabinett nur zwei Tage nach dem Wahlsieg seines Linksbündnisses Syriza ernannt, das nun zusammen mit einer rechtspopulistischen Partei regiert.

Am Donnerstag wird EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in Athen erwartet, Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am Freitag. Die Politiker wollen schnell aus erster Hand erfahren, was Tsipras genau plant, denn das griechische Rettungsprogramm läuft auf der europäischen Seite Ende Februar aus.

Tsipras hat in seinem Kabinett zwei scharfen Kritikern der Sparpolitik die Zuständigkeit für Finanzen gegeben. Der Ökonom Giannis Varoufakis (53) soll als Finanzminister Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern führen. Giannis Dragasakis (66) wird als stellvertretender Regierungschef die Aufsicht über den gesamten Bereich Finanzen und Wirtschaft haben und auch an den Verhandlungen mit den Geldgebern teilnehmen.

Beide streiten vehement für das sofortige Ende der Sparpolitik und sehen einen Schuldenschnitt als einzige Lösung für den 320 Milliarden Euro grossen Schuldenberg Griechenlands. Die Euro-Partner lehnen einen neuen Schuldenschnitt dagegen ab.

Neuer griechischer Aussenminister wird ein Technokrat, der Politik-Professor der Universität Piräus, Nikos Kotzias. Damit wolle Tsipras signalisieren, dass er einen ruhigen Kurs in aussenpolitischen Themen fahren wolle, erklärten Analysten in Athen.

Die neue Regierung besteht neben Tsipras und seinem Vize Dragasakis aus weiteren 13 Ministern. Damit erfüllt Tsipras ein Wahlversprechen, ein "kompaktes" Regierungsteam zu bilden. Unter dem am Sonntag abgewählten konservativen Regierungschef Antonis Samaras hatte es 20 Ministerien gegeben./tt/asa/DP/stk

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Ermahnung für Defizitsünder Frankreich
 

EU-Kommissionsvize Jyrki Katainen hat den Defizitsünder Frankreich ermahnt, seine Reformbemühungen voranzubringen.

"Es bekommt nur der einen Aufschub beim Defizitabbau, der währenddessen Strukturreformen umsetzt", sagte Katainen der "Stuttgarter Zeitung" (Mittwoch). Die Reformen müssten im Parlament verabschiedet sein, gute Absichten allein zählten nicht mehr.

"Die französische Regierung muss also demonstrieren, dass sie all ihre schönen Pläne auch durch die Nationalversammlung bekommt und nicht nur ankündigt", betonte der Vizechef der Brüsseler Behörde. "Italien tut schon ziemlich viel - Frankreich muss nachlegen."

Dementsprechend werde es auch keine Vorzugsbehandlung geben: "Die EU-Kommission trägt dafür Sorge, dass unsere europäischen Regeln glaubwürdig bleiben und für alle gelten", erklärte Katainen weiter.

Die Kommission räumt Defizitsündern unter ganz bestimmten Bedingungen mehr Spielraum beim Sparen ein. Falls Länder mit einem überhöhten Defizit von mehr als drei Prozent einen glaubwürdigen Reformplan anbieten, kann die EU-Behörde ihnen mehr Zeit geben, um die Staatsfinanzen in den Griff zu bekommen. Brüssel hatte den teilweise hoch verschuldeten Euro-Ländern Frankreich, Italien und Belgien ultimativ bis März Zeit gegeben, ihre Budgets in Ordnung zu bringen./rad/DP/stk

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Griechenlands Finanzmärkte nach ersten Regierungsmassnahmen stark unter Druck

28.01.2015 11:10



FRANKFURT (awp international) - Mit den ersten Massnahmen der neuen Regierung in Griechenland unter Ministerpräsident Alexis Tsipras sind die Finanzmärkte des Landes stark unter Druck geraten. Am Montag sind sowohl die Aktien als auch die Kurse von Staatsanleihen abgerutscht. Am Vormittag brach der Leitindex ASE in Athen 4,93 Prozent auf 744,94 Punkte ein.

Eine spürbare Reaktion zeigte sich auch im Handel mit griechischen Staatsanleihen. Bei Papieren mit einer Laufzeit von zehn Jahren sorgten starke Verkäufe im freien Handel für einen Anstieg der Rendite um 0,52 Prozentpunkte auf 9,75 Prozent. Damit liegt der Zinssatz für zehnjährige Anleihen in etwa wieder auf dem Niveau, das er vor der Ankündigung des massiven Kaufprogramms von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB) erreicht hatte.

Vor der ersten Sitzung des neuen Kabinetts an diesem Mittwoch waren erste Pläne der neuen Regierung zum Stopp von Privatisierungen bekannt geworden. Zunächst betreffe dies die Elektrizitätsgesellschaft DEI, sagte der griechische Energie- und Umweltminister Panagiotis Lafazanis dem Rundfunksender Skai. Zudem sollen auch die griechischen Staatseisenbahnen nicht verkauft werden. Ausserdem gibt es Meldungen, dass eine 320 Millionen Euro schwere chinesische Investition im Container-Hafen von Piräus gestoppt werden soll.

Ausserdem hatte Tsipras in seinem Kabinett einem scharfen Kritikern der Sparpolitik die Zuständigkeit für Finanzen gegeben. Der Ökonom Giannis Varoufakis soll als Finanzminister Verhandlungen mit den internationalen Geldgebern führen./jkr/bgf

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Laut ILO sind Millionen neue Jobs durch Juncker-Plan möglich

28.01.2015 15:42



GENF (awp international) - Der sogenannte Juncker-Plan könnte nach Einschätzung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zur Jobmaschine für Europa werden. 2,1 Millionen Arbeitsplätze könnten bis Mitte 2018 entstehen, wenn das Vorhaben konsequent umgesetzt werde, erklärte die ILO in einer am Mittwoch in Genf vorgelegten Studie.

Mit Hilfe des im Dezember lancierten EU-Investitionsplans, der als Prestigeobjekt von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gilt, sollen strategische Neuinvestitionen ermöglicht werden. Die 28 EU-Staaten sollen einen Fonds mit einer Kapitalbasis von 21 Milliarden Euro bilden. Damit sollen bis 2017 Investitionen von 315 Milliarden Euro angestossen werden, die zum Grossteil aus privaten Mitteln stammen.

Um den erwünschte Effekt zu erreichen, müsse der Juncker-Plan den am 22. Januar von der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossenen Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen in Höhe von 60 Milliarden Euro monatlich ergänzen, sagte ILO-Forschungschef Raymond Torres. Die UN-Sonderorganisation rief die Privatwirtschaft auf, diese Möglichkeiten für Investitionen zu nutzen. Sie müssten allerdings gezielt in Ländern mit hoher Arbeitslosigkeit erfolgen, um das starke Arbeitsmarkt-Gefälle innerhalb der EU auszugleichen./bur/DP/das

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 Wirtschaftskrise: Arbeitslosigkeit in Frankreich auf Rekordhoch

 

So viele Menschen waren in Frankreich noch nie arbeitslos: Im Dezember hatten fast 3,5 Millionen Franzosen keinen Job - und das trotz Milliardenprojekten.

 

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/arbeitslosigkeit-in-frankreich...

 

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Deutschland: Arbeitslosenzahl steigt auf 3,032 Millionen

29.01.2015 10:14



NÜRNBERG (awp international) - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Januar um 268 000 auf 3,032 Millionen gestiegen. Das sind 104 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mitteilte. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,6 Punkte auf 7,0 Prozent.

Saisonbereinigt sank die Arbeitslosenzahl in Deutschland im Januar um 9000 auf 2,836 Millionen. Volkswirte hatten einen Rückgang um 10 000 erwartet. Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl ging im Westen Deutschlands um 5000 zurück, im Osten sank sie um 4000.

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte: "Der Arbeitsmarkt knüpft an die gute Entwicklung des letzten Jahres an. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar hat vor allem jahreszeitliche Gründe." Eine Zunahme sei im Zuge der Winterpause üblich, das Plus fiel in diesem Januar aber geringer aus als in den vergangenen Jahren./kts/eri/DP/jkr

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Italien: Verbraucherstimmung hellt sich überraschend stark auf

29.01.2015 11:20



ROM (awp international) - Die Stimmung italienischer Verbraucher hat sich zum Jahresauftakt stärker als erwartet aufgehellt. Der entsprechende Indikator stieg im Januar von revidiert 99,9 Punkten auf 104,0 Zähler, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag mitteilte. Dies ist der erste Zuwachs seit vergangenen September. Bankvolkswirte hatten nur einen Anstieg auf 100,0 Punkte erwartet. Ursprünglich hatte Istat für Dezember einen Wert von 99,7 Punkten gemeldet./jkr/fr

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Eurozone: Geschäftsklima zum Jahresauftakt besser als erwartet

29.01.2015 11:05



BRÜSSEL (awp international) - Das Geschäftsklima in der Eurozone ist zu Beginn des Jahres etwas besser ausgefallen als erwartet. Der Business Climate Indicator (BCI) stieg im Januar um 0,01 Punkte auf 0,16 Zähler, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten nur mit 0,12 Punkten gerechnet. Die Kommission revidierte den Wert aus dem Vormonat deutlich von zunächst 0,04 Punkte auf 0,15 Zähler nach oben. Im September hatte der Wert bei 0,07 Punkten noch den niedrigsten Stand seit Oktober 2013 erreicht./jkr/bgf

(AWP)

 

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