Deflation oder Inflation?

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MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Fein, wobei wir dann beim Dilemma wären, dass z.B. Immobilienpreise sinken und Rohstoffpreise steigen.

Elias
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Fein, wobei wir dann beim Dilemma wären, dass z.B. Immobilienpreise sinken und Rohstoffpreise steigen.

Das ist kein Dilemma, aber man kann eines daraus machen, wenn man nur alles aus Sicht Geldmenge sieht. Steigende Rohstoffpreise haben wir, und in Japan sinken die Preise trotzdem. Was nun? Andernorts werden die Prese steigen oder man weicht auf andere Produkte aus. Glasfaser statt Kupfer. Keine Bange, irgendwann steigen die Preise auf breiter Front, vielleicht sogar auch in Japan.

Geldmenge ist das eine, das in der Wirtschaft im Umlauf befindliche Geld das andere.

Quote:

Chinesische Banken stocken Reserven auf

19.11.10 | 22:48 Uhr China hat seine Banken am Freitag zu einer Erhöhung der Geldreserven angewiesen. Der staatliche Bankensektor soll bis Ende des Monats zusätzliche 0,5 Prozent seiner Einlagen als Reserve zurücklegen. Die Reservequoten der chinesischen Kredithäuser liegen bei bis zu 19 Prozent.

Die Aufstockung soll die Kreditvergabe drosseln und die Inflation bremsen. Wegen staatlicher Konjunkturprogramme und großzügiger Kreditvergaben kursiert derzeit viel Geld in der chinesischen Wirtschaft. Nach Einschätzung von Ökonomen führte dies im Oktober zum Anstieg der Inflation auf ein 25-Monats-Hoch von 4,4 Prozent. Die Lebensmittelpreise verteuerten sich sogar um 10,1 Prozent.

Die Erhöhung der Geldreserven ist bereits die zweite in den vergangenen zwei Wochen. Beobachter geben zudem davon aus, dass die chinesische Zentralbank die Leitzinsen in Kürze erneut erhöhen wird.

Durch die Bildung dieser Reserven wird Geld aus dem Kreislauf genommen. Das ist das, was ich nun schon um x-ten mal versuche zu erklären. Die Geldmenge bleibt gleich.

Darum muss man es für jedes Land differenziert ansehen, was mit dem Geld passiert und wo sich Blasen bilden. Solange die ausgeweitete Geldmenge nicht in der Wirtschaft landet und zu Exzessen führt, kann es nichts anrichten.

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Elias
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Ramschpapierhaendler wrote:

@ Elias:

Kannst du mir erklären, weshalb ein Staat Anleihen verkauft und damit relativ hohe Zinsen bezahlen muss, wenn er das Geld gar nicht braucht?

Der Staat und die Kantone brauchen kein Geld? Die Schulden müssen nicht refinanziert werden? Es gibt gar keine Schulden mehr? Das wusste ich nicht. Dann machen Anleihen natürlich keinen Sinn.

Ich kann dir dafür erklären warum z.B. die Fed Anleihen kauft: weil sie hohe Zinsen bekommt. Smile

Warum habe ich dauernd das Gefühl, hier wollen mich alle verscheissern?

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Elias
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Ramschpapierhaendler wrote:

Nach deiner Ansicht wäre dieses Geld, das zuvor IM System war, nach der Schuldenrefinanzierung also "out of the system" und die Aktion deshalb deflationär?

Verflixt, das behaupte ich nicht.

Ich sage nur, die SNB hat die Geldmenge ausgeweitet, aber dieses Geld wurde nicht für die Realwirtschaft verwendet, wie z.B. wie in China: Wegen staatlicher Konjunkturprogramme und grosszügiger Kreditvergaben kursiert derzeit viel Geld in der chinesischen Wirtschaft

Konjunkturprogramme gab es bei uns auch, aber unabhängig von der Geldmengenausweitung. Die grosszügige Hypothekenvergabe wurde schon mehrfach angeprangert. Andererseits habe einige KMU's sich beschwert, weil es nicht einfach ist, an Kredite zu kommen.

Sollte China die Puste ausgehen und die USA nur leicht ins stottern kommen, können wir uns anfangen warm anzuziehen. Dann schwarten die Rohstoffpreise ab. Ich sehne mich nicht nach Deflation, nur sind wir von einer Inflation wie in China meilenweit weg.

Es ist wohl ein Glücksfall, dass die Teuerung so gemessen wird, wie sie bei uns gemessen wird. Die Lohnabschlüsse liegen nahe oder leicht darüber. Darum bleibt vielen mehr in der Tasche und darum läuft es zur Zeit so gut.

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MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Das ist kein Dilemma, aber man kann eines daraus machen, wenn man nur alles aus Sicht Geldmenge sieht.

Gut, dann frag ich mal anders:

1. In welchen Ländern herrscht Deiner Meinung nach im Moment Deflation?

2. Wie definierst Du Deflation? (Steigende Preise, klar, aber von was?)

Ramschpapierhaendler wrote:

Wenn Schulden refinanziert werden müssten, OHNE dass die NB Geld drucken/buchen dürfte: wie würde das funktionieren und wäre das inflationär, deflationär oder neutral?

Abgesehen von den OPEC-Staaten und Russland gibt es kaum noch ein Land, das in der Lage ist, seine Staatsausgaben durch reguläre Einnahmen (Steuern, Gebühren) zu finanzieren. Also muss die Differenz durch Neuverschuldung gedeckt werden.

Der jährliche Bedarf an neuen Schulden pro Jahr ergibt sich aus:

Alte Schulden, die fällig werden + Zinsen auf diesen Schulden + Neuverschuldung.

Die Zentralbank muss also netto mindestens Geld im Wert der Zinsen + Neuverschuldung drucken, damit sich die Schuldenspirale ohne Auswirkungen weiter drehen kann.

Die Geldmenge muss also systemisch bedingt ständig weiter und immer schneller ausgeweitet werden.

Auf die Teuerung kann das - muss aber nicht - eine Auswirkung haben.

* Wird das Geld in der Wirtschaft sinnvoll investiert, steigt die Produktivität und somit auch die Teuerung. (Bsp. BRIC Staaten)

* Wird das Geld sinnlos in der Wirtschaft investiert, passiert gar nichts, denn durch Firmenkonkurse wird das Geld wieder vernichtet (Dot-Com Blase, Immo-Blase)

* Fliesst das Geld zum Staat, führt das zu Teuerung, denn der Staat gibt das Geld aus. Und wenn auch nur indirekt über Erhöhung von Beamtenlöhnen oder Transferleistungen.

In der Regel profitiert in erster Linie die Investitionsgüterindustrie von staatlichen Ausgaben. Über deren Mitarbeiter und Aktionäre fliesst das Geld dann zeitverzögert um 6-12 Monate in die Konsumgüterindustrie und führt dann zu Teuerung.

* Fliesst das Geld zu den Banken, kommt's drauf an, was die mit dem Geld machen. Wenn sie - wie jetzt - keine Kredite vergeben und das Geld als Reserve wieder bei der ZB deponieren (jetzt, USA) ändert das an der Teuerung gar nichts.

Die Geldmassen stellen allerdings ein Gefahrenpotential dar, denn wenn die Banken den Eindruck haben, mit Krediten an die Wirtschaft sei wieder mehr Geld zu verdienen, können sich die Geldschleusen schnell öffnen.

Elias
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Deflation oder Inflation?

MarcusFabian wrote:

Elias wrote:
Das ist kein Dilemma, aber man kann eines daraus machen, wenn man nur alles aus Sicht Geldmenge sieht.

Gut, dann frag ich mal anders:

1. In welchen Ländern herrscht Deiner Meinung nach im Moment Deflation?

2. Wie definierst Du Deflation? (Steigende Preise, klar, aber von was?)

ich fass es nicht.

1. Zum x-ren mal: in Japan herrscht - nach Experten Meinung - Deflation (google: Deflationsspirale Japan)

2. FALLENDE Preise (google: Deflation)

Mir ist folgendes schon klar

Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“)

Von daher wäre auch in Japan Inflation, wenn man ausschliesslich die Geldmenge anschaut. Geldmengen wandern nicht, weder von Inflation zu Deflation, noch von hoher Inflation zu tiefer Inflation.

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Bullish
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Deflation oder Inflation?

@RPH

Vielleicht kannst Du Dir Deine Fragen sogar selber beantworten:

http://econviz.com/balance-sheet-visualizer.html

MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

1. Zum x-ren mal: in Japan herrscht - nach Experten Meinung - Deflation (google: Deflationsspirale Japan)

Die Teuerung in Japan betrug im Oktober +0.2%. Wo liegt Dein Pivot?

Elias wrote:

2. FALLENDE Preise (google: Deflation)

Fallende Preise von was? Wenn Immobilien fallen und Rohstoffe steigen, ist es dann Inflation oder Deflation?

scaphilo
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Deflation oder Inflation?

Wer behauptet wir müssten Angst vor einer Deflation haben hat eins nicht begriffen. Deflation lässt sich VIIIIIIL einfache berkämpfen als Inflation: Kauf dir mit bedrucktem Papier einfach Rohstoffe und du hast Inflation. Was willst du gegen Inflation tun? Geld stehlen, Preiskontrolle oder einfach keine Kredite mehr geben? Was würde wohl am wenigsten auffallen?

Die Japaner haben kein Deflationsproblem sie haben ein Inflationsproblem. Sie haben Angst vor der Inflation deshalb lassen sie diese nicht zu (Bond abverkauf oder zumindest steigende Zinsen würden Japan killen). Wenn das erst mal da ist gibts kein zurück mehr. Sie können sich gegen das umschwenken in die Inflation nur schützen weil sie fast alle Bonds an inländische Gläubiger verkauft haben. Bei den USA sieht das aber anders aus.

Elias
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Deflation oder Inflation?

Quote:

„Japan bleibt noch Jahre in der Deflationsspirale “

Japan bleibt in einer Abwärtsspirale aus fallenden Preisen und einer schwachen Nachfrage stecken. Die Verbraucherpreise gingen im Juli den 17. Monat in Folge zurück. Die Arbeitslosenquote ist derweil unerwartet gesunken. Doch angesichts des Preisverfalls besteht aus Expertensicht kein Anlass für Optimismus.

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/preise-fallen...

Quote:

Die Furcht vor dem japanischen Monster

Japan, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, ist wieder in die Deflation gerutscht.

Laut Angaben der Regierung in Tokio ist der Inselstaat in die Deflation zurückgefallen, das allgemeine Preisniveau sinkt wieder.

http://www.welt.de/finanzen/article5286493/Die-Furcht-vor-dem-japanische...

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Bullish
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Deflation oder Inflation?

Ramschpapierhaendler wrote:

Elias wrote:
Man kauft etwas im Gegenzug, was man bei Bedarf wieder verkaufen kann.

Das Geld ist nicht in den Händen der Konsumenten

Scheint mir nicht ganz logisch:

Ich probier's mal:

Ramschpapierhaendler wrote:

Von wem kauft man es dann?

Man? Es? - ich glaube, man ist ZB und es sind Staatsanleihen, oder?

ZB kauft - von wem auch immer - Staatsanleihen. Es sind Käufe auf dem offenen Markt. Wahrscheinlich kauft sie aber meist von Banken.

Ramschpapierhaendler wrote:

Wer hat nach dem Kauf Geld, das es vorher nicht gab?

Wer Staatsanleihen hatte, hat nun Gutschriften. Die ZB hat nun die Staatsanleihen.

Ramschpapierhaendler wrote:

Wofür benutzt er es?

Ziel wäre wohl, dass damit Kredite an Unternehmen und Private vergeben würden, oder halt dann, dass mit den Gutschriften wieder Staatsanleihen gekauft werden. :shock:

Ramschpapierhaendler wrote:

Womit wäre das "etwas" gekauft worden wenn kein Geld gedruckt worden wäre?

Es ist ein Aktiventausch: Staatsanleihen gegen Guthaben. Einziger Unterschied ist der Termin. Guthaben sind liquid, Staatanleihen etwas weniger liquide. Die Bilanz der ZB verlängert sich aber.

Jetzt kommt @Elias:

Elias wrote:

Man kauft etwas im Gegenzug, was man bei Bedarf wieder verkaufen kann.

Das Geld ist nicht in den Händen der Konsumenten

Man - also die ZB - kann die Staatsanleihen wieder im offenen Markt verkaufen. Dann sind die Guthaben wieder weg, dafür Staatsanleihen da. ZB kann die Staatsanleihen auch bis zu Fälligkeit halten, dann schreibt sie sich selber Guthaben gut und die Staatsanleihen verschwinden. Da die ZB natürlich kein Konto für sich selber zu führen braucht, verkürzt sie die Bilanz auf die Anfangsbilanzsumme.

Frag jetzt aber nicht: "Wieso denn das alles?" Wink -- btw, oben beim :shock: könntest Du auch nachhaken. Dort ist auch ein wichtiger Knotenpunkt.

MarcusFabian
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Quote:

Die Furcht vor dem japanischen Monster

Japan, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, ist wieder in die Deflation gerutscht.

Laut Angaben der Regierung in Tokio ist der Inselstaat in die Deflation zurückgefallen, das allgemeine Preisniveau sinkt wieder.

http://www.welt.de/finanzen/article5286493/Die-Furcht-vor-dem-japanische...

Der Artikel - sollte man vielleicht erwähnen - stammt vom November 2009 und damals stimmte das auch noch:

Elias
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schön, dann ist Japan jetzt aus der Deflation draussen

Aus dem Jahr 2009 stammt auch diese Aussage

MarcusFabian wrote:

Bullish wrote:
USA, andere - Deflation

Nein. Alle werden immer dasselbe haben. Leicht zeitlich verzögert, die einen ausgeprägter als die anderen.

Es geht gar nicht anders: Wie will man in Land A sinkende, in Land B steigende Preise haben?

Die Waren würden von A nach B fliessen bis ein ein Ausgleich der Preise geschaffen wäre.

no comment

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weico
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.. man kann ja selber rumspielen,wielange Japan schon in der Deflationsfalle steckt...... :oops:

http://www.tradingeconomics.com/economics/inflation-cpi.aspx?symbol=jpy

P.S..bzw. wie kurz,in den letzten 11 Jahren, sie ein Inflationsgefühl hatten.....

weico

Elias
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weico wrote:

.. man kann ja selber rumspielen,wielange Japan schon in der Deflationsfalle steckt...... :oops:

http://www.tradingeconomics.com/economics/inflation-cpi.aspx?symbol=jpy

P.S..bzw. wie kurz,in den letzten 11 Jahren, sie ein Inflationsgefühl hatten.....

Die Pointe verstehen wohl die wenigsten.

Quote:

Alle werden immer dasselbe haben. Leicht zeitlich verzögert, die einen ausgeprägter als die anderen.

Es geht gar nicht anders: Wie will man in Land A sinkende, in Land B steigende Preise haben?

Die Waren würden von A nach B fliessen bis ein ein Ausgleich der Preise geschaffen wäre.

Und das seit 1999. Die Waren fliessen seither - mit Unterbrüchen - von Japan nach Timbuktu.

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Ramschpapierhaendler wrote:

@ Bullish:

Meine Fragen waren eigentlich eher als Denkanstoss an Elias gedacht. Meiner Meinung nach geht er nur vom Szenario selber aus (Kauf /Verkauf Anleihen gegen frisch gebuchtes Geld) und beschreibt dies als inflationsunwirksam. Ich stelle hingegen die Frage nach dem Alternativszenario (Kauf/Verkauf Anleihen gegen bestehendes Geld) und versuche aufzuzeigen, dass sich das "Szenario" in Bezug zum "Alternativszenario" inflationär verhält. Beides ist m.E. auf seine Art richtig, aber ich hab's leider nicht geschafft, Elias dazu zu bringen, meine Gedanken nachzuvollziehen. :cry:

Ich frage mich in dem Zusammenhang, ob ich bei der Kälte für den Einkauf Geld aus dem Tresor nehmen soll oder mir den Hintern am Bankomaten abfrieren soll.

Vom beiden Orten nehmen macht auf jeden Fall keinen Sinn. Mal abgesehen von den Bankzinsen. Migros und Coop muss wegen mir nicht mehr produzieren, die Güter verknappen sich nicht. Auf die Wirtschaft hat es also keinen Einfluss, woher ich das Geld nehme. Wenn ich das Geld aus dem Tresor nehme, könnte ich heute noch eine Anleihe kaufen. Das kümmert Migros und Coop auch nicht.

Solange nicht - wie in China - im grossen Stil vom Staat die Konjunktur angeheizt wird und den Lohnempfängern das Geld in den Fingern anfängt zu brennen und ebenfalls im grossen Stil ausgegeben wird, wirkt es sich nicht in Form einer Teuerung aus.

Inflation im Sinne von aufblähen gilt nicht nur für die Geldmenge, sondern vor allem für die Wirtschaft.

Japans Bevölkerung sinkt und die haben schon alles doppelt und dreifach im Haushalt. Wir wachsen nur wegen der Zuwanderung und das hört irgendwann auch mal auf. Eklatant wird es bei uns, wenn eine Abwanderung stattfinden würde. Die Güter sind heute langlebiger als früher. In der Schweiz gibt es mehr Handys als Einwohner. Nur Monopolisten können zur Zeit Preise erhöhen.

Das Geld der SNB ist meiner Meinung nach nicht in der Realwirtschaft gelandet. Die SNB investiert nicht in der Wirtschaft. Der Staat spart. Die Verkäufer der Anleihen könnten mit Geld investieren/konsumieren, da nur der Emittent dafür gerade stehen muss.

Quote:

Gerade mal 304 Franken werden dieses Jahr im Durchschnitt für Geschenke ausgegeben. Das ist zwar etwas mehr als 2009, aber deutlich unter dem Niveau der Deutschen mit 342 Euro, den Österreichern mit 400 Euro und den US-Amerikanern mit 689 Dollar.

http://www.cash.ch/news/topnews/was_sich_die_reichen_zu_weihnachten_sche...

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CrashGuru
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Bewundernswerte Ausdauer ;-)

Ich bewundere Eure Ausdauer Wink

Wenn man sich auf einem Karussell befindet, so muss man daran denken, dass jedes Rössli nach einer Runde wieder an der gleichen Stelle ankommt. Dann geht es in die nächste, gleiche Runde.... Lol :oops:

Elias
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Ramschpapierhaendler wrote:

Ich versuch's zum letzten Mal:

Ich behaupte ja nicht mal, dass das neu geschaffene Geld unbedingt im Kreislauf angekommen ist. Ich behaupte nur, dass, wenn kein neues Geld geschaffen worden wäre, ALTES Geld dort wäre wo jetzt NEUES ist. Egal wo!

Dann wäre das alte Geld dort, wo jetzt das neue ist.

Der Franken noch stärker und dadurch die Wirtschaft 2011 noch mehr unter Druck, als vorausgesagt wird.

Wegen dem starken Franken würden die Importe 2011 noch billiger, was zu sinkenden Preisen bei diesen Produkten führen würde. Mit allen Konsequenzen die das mit sich bringt.

Es ist ein Währungskrieg. Der Franken lässt sich nicht schwach reden,

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Bullish
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Ramschpapierhaendler wrote:

Nur dank der NB die mit neuem Geld eingesprungen ist, musste kein Geld aus dem Kreislauf verschwinden.

Nicht in Kreisläufen denken, sondern in Bilanzen. Das einzige, das annähernd zirkuliert, sind die Münzen und die spielen keine Rolle, da sie nicht von der Notenbank kommen.

MarcusFabian
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Elias wrote:

Aus dem Jahr 2009 stammt auch diese Aussage

MarcusFabian wrote:

Bullish wrote:
USA, andere - Deflation

Nein. Alle werden immer dasselbe haben. Leicht zeitlich verzögert, die einen ausgeprägter als die anderen.

Es geht gar nicht anders: Wie will man in Land A sinkende, in Land B steigende Preise haben?

Die Waren würden von A nach B fliessen bis ein ein Ausgleich der Preise geschaffen wäre.

no comment

Meine Aussage von damals war schon richtig. Der Yen hat sich seit 1998 gegenüber dem Dollar fast verdoppelt (von 142 auf derzeit 84).

Gegenüber dem CHF hat er etwa 15% gewonnen.

Nun: das CPI Japans wird in Yen bewertet. Würde man es in Dollar oder Franken bewerten, wäre es mit der Deflation nicht mehr so tragisch.

Man musste also (Phantasiebeispiel) in den USA 2% mehr Dollars und in Japan 2% weniger Yen für ein Kilo Kupfer hinblättern, weil der Yen gegenüber dem Dollar 4% gestiegen war.

Elias
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MarcusFabian wrote:

Elias wrote:
Aus dem Jahr 2009 stammt auch diese Aussage

MarcusFabian wrote:

Bullish wrote:
USA, andere - Deflation

Nein. Alle werden immer dasselbe haben. Leicht zeitlich verzögert, die einen ausgeprägter als die anderen.

Es geht gar nicht anders: Wie will man in Land A sinkende, in Land B steigende Preise haben?

Die Waren würden von A nach B fliessen bis ein ein Ausgleich der Preise geschaffen wäre.

Meine Aussage von damals war schon richtig.

Es haben nicht alle das selbe gehabt. Japan hat als einziger Industriestaat über eine lange Zeit Deflation.

Deflation im Sinne von sinkenden Preisen bezieht sich auf das Inland. Die Leute warten mit dem Kaufen von Produkten (nicht Rohstoffen), weil es immer billiger wird. Diese Waren sind auch nicht von A nach dem Rest der Welt geflossen.

Die Preise gleichen sich nicht mal in der Schweiz gegenüber der EU an. Wir sind eine Hochpreisinsel. Da fliesst auch nichts hin und her, bis es gleich ist.

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Bullish
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Elias wrote:

Deflation im Sinne von sinkenden Preisen bezieht sich auf das Inland. Die Leute warten mit dem Kaufen von Produkten (nicht Rohstoffen), weil es immer billiger wird. Diese Waren sind auch nicht von A nach dem Rest der Welt geflossen.

Aber die Japaner haben nicht gewartet, sie waren immer die ersten, die die neuesten Produkte gekauft haben. Und trotzdem hatten sie zusätzlich eine positive Sparquote.

Elias
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Bullish wrote:

Elias wrote:
Deflation im Sinne von sinkenden Preisen bezieht sich auf das Inland. Die Leute warten mit dem Kaufen von Produkten (nicht Rohstoffen), weil es immer billiger wird. Diese Waren sind auch nicht von A nach dem Rest der Welt geflossen.

Aber die Japaner haben nicht gewartet, sie waren immer die ersten, die die neuesten Produkte gekauft haben. Und trotzdem hatten sie zusätzlich eine positive Sparquote.

Quote:

Eine größere Sparneigung kann ebenfalls ein Grund sein, hervorgerufen durch eine verschlechterte Zukunftserwartung. Dieses Phänomen ist zurzeit in Japan zu beobachten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Deflation

Die Bevölkerung nimmt in Japan ab und wird wie in allen Industriestaaten überaltern. Keine guten Voraussetzungen für die Zukunft.

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Bullish
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Elias wrote:

Die Bevölkerung nimmt in Japan ab und wird wie in allen Industriestaaten überaltern. Keine guten Voraussetzungen für die Zukunft.

100% einverstanden, ich wollte nur darauf hinweisen, dass eine Deflation nicht unbedingt durch "Konsumverweigerung oder -verzögerung" bedingt/gekennzeichnet ist. Das wäre zu einfach.

Denne
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Bullish wrote:

ich wollte nur darauf hinweisen, dass eine Deflation nicht unbedingt durch "Konsumverweigerung oder -verzögerung" bedingt/gekennzeichnet ist. Das wäre zu einfach.

Exactamundo.

Wenn DAS Märchen stimmen würde, wäre die gesamte Unterhaltungslektronik- und Compidealerbranche längst pleite, denn deren Schrott wird seit Jahrzehnten täglich günstiger und zwar mit Garantie. Es "wartet" also keiner auf tiefere Preise.

MarcusFabian
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Elias wrote:

Die Leute warten mit dem Kaufen von Produkten (nicht Rohstoffen), weil es immer billiger wird.

Das halte ich für ein Gerücht, (obschon die "Experten" da auch anderer Meinung sind).

Begründung: Wie Denne schon geschrieben hat. Wir alle wissen, dass Laptops, Digicams und Handys immer billiger werden und trotzdem hat uns das bisher noch nie davon abgehalten, besagte Geräte zu kaufen.

Ich zumindest kenne niemanden, der mit dem Kauf eines Handys bis zum nächsten Jahr wartet, weil er dann ein besseres Gerät zum günstigeren Preis bekommt.

Und bei Lebensmitteln und Energie ist ohnehin der Zwang da, jetzt und "zu jedem Preis" zu kaufen.

Die Konsumgüterindustrie wird also sinkende Preise kaum zu spüren bekommen.

Schlimm wird's allerdings für die Investitionsgüterindustrie, denn Investitionen in langlebige Güter, Maschinen und Gebäude werden in einem deflationären Umfeld zurückgestellt.

Unter einem fiat-money System kann allerdings hier der Staat in die Bresche springen und da der Schuldenlast nach oben kaum eine Grenze gesetzt ist, beliebig investieren.

Sinkende Preise sind also aus Sicht des Konsumenten nichts schlechtes. Aus Sicht des Produzenten natürlich schon.

Elias wrote:

Die Bevölkerung nimmt in Japan ab und wird wie in allen Industriestaaten überaltern. Keine guten Voraussetzungen für die Zukunft.

Interessanter Unterschied zu den USA übrigens:

Die Bevölkerung der USA nimmt um 1% pro Jahr zu, jene Japans nimmt um 1% pro Jahr ab.

Wenn Japans Wirtschaft stagniert (= 0% Wachstum) ist das eigentlich ein Fortschritt, denn nun können sich weniger Leute als letztes Jahr dieselben Ressourcen teilen.

Japan könnte sich demnach eine Schrumpfung um 1% leisten, um den Status Quo zu halten, die USA müssen um 1% wachsen, um das Niveau zu halten.

Das bedeutet im Falle der USA übrigens, dass jeden Monat 150'000 neue Jobs geschaffen werden müssen, um die AL-Quote konstant zu halten.

Aber natürlich hinkt der Vergleich, denn massgebend ist die Altersverteilung und die ist in Japan beim hohen Anteil der Alten ausserordentlich schlecht.

Elias
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Denne wrote:

Bullish wrote:
ich wollte nur darauf hinweisen, dass eine Deflation nicht unbedingt durch "Konsumverweigerung oder -verzögerung" bedingt/gekennzeichnet ist. Das wäre zu einfach.

Exactamundo.

Wenn DAS Märchen stimmen würde, wäre die gesamte Unterhaltungslektronik- und Compidealerbranche längst pleite, denn deren Schrott wird seit Jahrzehnten täglich günstiger und zwar mit Garantie. Es "wartet" also keiner auf tiefere Preise.

Hier nicht, aber in Japan eben schon, zumal die ja schon alles haben. Warum ums verrecken das neueste Gerät kaufen, wenn es das alte noch tut?

Quote:

Arbeitslosigkeit in Japan auf Sechs-Jahres-Hoch

Zugleich sanken die Verbraucherpreise in Japan so stark wie noch nie, beschleunigt durch die sinkende Nachfrage. Es war der vierte Rückgang in Folge, vor allem begründet im Preisverfall bei Energie. Aber auch die zunehmende Arbeitslosigkeit und Konsumzurückhaltung trugen dazu bei. Damit rutscht Japan immer stärker in eine Deflation ab.

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/arbeitslosigk...

In unsicheren Zeiten dreht jeder den Franken / Yen dreimal um.

Wenn ihr euch es nicht vorstellen könnt, dass jemand mit dem Kauf zuwartet, heisst das nur: euch geht es zu gut und mangelnde Empathie. Ihr könnt euch nicht in die Lage dieser Menschen versetzen.

Ein Grund, warum es uns zur Zeit so gut geht, ist die relativ tiefe Arbeitslosenquote und halbwegs passable Aussichten.

----

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Elias wrote:

Denne wrote:
Es "wartet" also keiner auf tiefere Preise.

Hier nicht, aber in Japan eben schon, zumal die ja schon alles haben.

Und wir nicht? Was fehlt uns denn, was die Japsen schon haben?

Moment, eins haben sie uns ganz bestimmt voraus: Jahrelange lebenserhaltende Massnahmen für Zombiebanken und ein klinisch totes Finanzsystem, das um jeden Preis am Leben erhalten werden muss.

Elias wrote:

Wenn ihr euch es nicht vorstellen könnt, dass jemand mit dem Kauf zuwartet, heisst das nur: euch geht es zu gut und mangelnde Empathie. Ihr könnt euch nicht in die Lage dieser Menschen versetzen.

Die selbstgerechte Predigt kannst Du Dir sparen, Herr Prophet. Es sind nicht alles 19jährige hier im Forum.

Elias
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Deflation oder Inflation?

Denne wrote:

Elias wrote:
Denne wrote:
Es "wartet" also keiner auf tiefere Preise.

Hier nicht, aber in Japan eben schon, zumal die ja schon alles haben.

Und wir nicht? Was brauchen wir denn so dringend, was die Japsen schon haben?

Du hast selber geschrieben, dass niemand wartet.

Denne wrote:

Elias wrote:
Wenn ihr euch es nicht vorstellen könnt, dass jemand mit dem Kauf zuwartet, heisst das nur: euch geht es zu gut und mangelnde Empathie. Ihr könnt euch nicht in die Lage dieser Menschen versetzen.

Die selbstgerechte Predigt kannst Du Dir sparen, Herr Prophet. Es sind nicht alles 19jährige hier im Forum.

warum kommst du gerade auf 19? Das hat nichts mit selbstgerechter Predigt zu tun. Ein 19jähriger hätte die Zusammenhänge in Japan mit der Deflation schon 20 Postings früher begriffen. Seit 11 Jahren ist die Rede von Deflation und hier wird es immer noch zerredet.

Denne wrote:

Es "wartet" also keiner auf tiefere Preise.

Du musst dich einfach mal entscheiden: wird gewartet und wird nicht gewartet?

Ich warte zum Beispiel und zögere den Kauf solange wie möglich heraus. Es sei denn, ich stehe aus technischen Gründen unter Zugzwang. Andere tun das nicht und sind immer auf dem neuesten Stand.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Denne
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Deflation oder Inflation?

Elias wrote:

Denne wrote:
Elias wrote:
Denne wrote:
Es "wartet" also keiner auf tiefere Preise.

Hier nicht, aber in Japan eben schon, zumal die ja schon alles haben.

Und wir nicht? Was brauchen wir denn so dringend, was die Japsen schon haben?

Du hast selber geschrieben, dass niemand wartet.

Das Denne wrote:

Und wir nicht?

bezog sich auf Elias wrote:

..zumal die ja schon alles haben.

daher

Denne wrote:

.."wartet" also keiner auf tiefere Preise.

.

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