SMI im Januar 2011

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MarcusFabian
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Re: TRAN Index

CrashGuru wrote:

Wie unmittelbar lässt sich dies als Trend verwenden: Hat dieser Index eine Vorlauf- oder eine Nachlaufzeit.

Der BDI ist ein Vorläufer auf den DJTA mit einer Vorlaufzeit von etwa 1-3 Monaten.

Der DJTA (also Dow Jones Transport Index) ist wiederum ein Vorläufer auf S&P mit etwa 2-3 Monaten Vorlaufzeit.

Kurz zusammengefasst kann man sagen:

Wenn der BDI durch den DJTA bestätigt wird (was jetzt der Fall ist), liegt die Wahrscheinlichkeit bei 70-80%, dass der S&P in den nächsten 2-3 Monaten diesen beiden Vorläufern folgen wird.

Siehe hierzu auch:

http://www.cash.ch/node/2262#comment-348656

oslo11
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Eher nicht

jheimi wrote:

sorry für den Themenwechsel, aber was denkt ihr, schaffen wir nun entlich den Ausbruch richtung 6700-6800?

Im Gegenteil erwarte demnächst eine Korrektur wieder Richtung 6400 Points.

6700 - 6900 evtl. im Frühjahr nachher wieder ein Absacken. Alles in Allem ein Seitwärtsjahr weder eine richtige Hausse noch einen Mega-Crash - also ein langweiliges Börsenjahr :arrow:

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

Friederich
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SMI im Januar 2011

Ich rechne eher mit einem langsamen Absacken bis Sommer (SMI 5'950). Danach wieder mit einem Anstieg auf ca. 6'700-6'800. Jedenfalls werden die 7'000 nicht erreicht! Die schlechte Wirtschaftslage wird sich in diesem Jahr noch verstärken. Staatspleiten sind nicht auszuschliessen.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

oslo11
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Ist auch etwa meine Einschätzung

Friederich wrote:

Ich rechne eher mit einem langsamen Absacken bis Sommer (SMI 5'950). Danach wieder mit einem Anstieg auf ca. 6'700-6'800. Jedenfalls werden die 7'000 nicht erreicht! Die schlechte Wirtschaftslage wird sich in diesem Jahr noch verstärken. Staatspleiten sind nicht auszuschliessen.

Kaufen unter 6400 :arrow: Verkaufen über 6600 dann noch die jeweiligen Tiefst und Höchst erwischen so kann trotzdem eine ansehnliche Rendite erzielt werden Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

Friederich
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SMI im Januar 2011

Anscheinend sind die heutigen Quartalsergebnisse im Amiland alle enttäuschend. Und trotzdem wird der DJ heute im Plus schliessen.

PS: Leider erst 1 Min. nach Börsenschluss Wink

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

orangebox
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SMI im Januar 2011

MarcusFabian wrote:

Im Gegensatz zu Dir gehe ich nicht davon aus, dass das ein über Jahrzehnte laufender schleichender Prozess werden wird sondern eher in einem Crash enden wird.

Das Problem ist, dass die Amis sehr viel Schulden im Ausland haben. Das bedeutet, dass nicht sie es sind, die den weiteren Weg bestimmen sondern deren Gläubiger.

Das wahrscheinlichste Szenario dürfte ein Bond-Crash sein, wenn China, Indien etc. ihre US-Treasuries verkaufen und die Dollar-Erlöse an anderer Stelle investieren. Beginnt auch nur eines dieser Länder mit Ts-Verkäufen, werden die anderen sehr schnell folgen und das kann dann schnell in eine kurzfristige Verkaufspanik ausarten.

Die FED wird in der Folge versuchen den Bond-Crash zu verhindern, indem sie die zum Verkauf stehenden Ts monetarisiert, was entsprechend eine Verkaufspanik im Dollar auslösen wird.

Unter dem Strich halte ich es auch für besser und gerechter der nächsten Generation gegenüber, wenn die Schweinereien unserer Generation auch von uns bereinigt und durchlitten werden, statt die Probleme auf die lange Bank zu schieben und unseren Kindern zu überlassen.

Also in diesem Fall sieht bei dir der Dollar demfall so aus in naher Zukunft Lol

querschuesse.de

Psytrance24
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SMI im Januar 2011

@orangebox

Denke der Chart wird dann eher wie Mindset aussehen Lol

kein Crash aber langsam runter bis 0.00 Lol

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

CrashGuru
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Re: TRAN Index

MarcusFabian wrote:

CrashGuru wrote:

Wie unmittelbar lässt sich dies als Trend verwenden: Hat dieser Index eine Vorlauf- oder eine Nachlaufzeit.

Der BDI ist ein Vorläufer auf den DJTA mit einer Vorlaufzeit von etwa 1-3 Monaten.

Der DJTA (also Dow Jones Transport Index) ist wiederum ein Vorläufer auf S&P mit etwa 2-3 Monaten Vorlaufzeit.

Kurz zusammengefasst kann man sagen:

Wenn der BDI durch den DJTA bestätigt wird (was jetzt der Fall ist), liegt die Wahrscheinlichkeit bei 70-80%, dass der S&P in den nächsten 2-3 Monaten diesen beiden Vorläufern folgen wird.

Siehe hierzu auch:

http://www.cash.ch/node/2262#comment-348656

Der Einkäuferindex steigt

http://www.dowjones.de/site/2011/01/euroraum-eink%C3%A4uferindex-legt-im...

Der Transportindex sinkt

na ja, ist der Einkäuferindex ein Vor-Vorläufer gegenüber dem Transportindex :?:

Oder haben wir eine Gleichung: - 1 + 1

orangebox
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SMI im Januar 2011

Danke dir Lol

Als ich vor 2 Jahren den Film 2012 sah und der Beginn des Films mit den Protesten der Menschen begann dachte ich an einen billigen typischen Hollywood Streifen, interessant jetzt im Jahr 2011 passieren diese Prosteste wirklich in arabischen Städten, wie lange dauert es noch bis das Volk hier die "Regime" stürzen?

Die Eliten , die Banker müssen sich langsam warm anziehen!

Das deutsche Volk, das britische Volk, das irische Volk ist am Kochen wie lange noch?

Kommt der (meinerseits) langersehnte Umschwung? Eine neue Zeitepoche?

querschuesse.de

marabu
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SMI im Januar 2011

orangebox wrote:

Danke dir Lol

Als ich vor 2 Jahren den Film 2012 sah und der Beginn des Films mit den Protesten der Menschen begann dachte ich an einen billigen typischen Hollywood Streifen, interessant jetzt im Jahr 2011 passieren diese Prosteste wirklich in arabischen Städten, wie lange dauert es noch bis das Volk hier die "Regime" stürzen?

Die Eliten , die Banker müssen sich langsam warm anziehen!

Das deutsche Volk, das britische Volk, das irische Volk ist am Kochen wie lange noch?

Kommt der (meinerseits) langersehnte Umschwung? Eine neue Zeitepoche?

Über die Strasse kam noch selten ein Umschwung zum Besseren. Aber sehr häufig kam eine elitäre Diktatur aus dem Hintergrund, welche die Freiheit Andersdenkender unterdrückte. Denn aus der Strasse kommt keine Führung. Die Strasse wartet auf Führer, die sie auf den Pfad des Heils bringen... 8)

MarcusFabian
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SMI im Januar 2011

orangebox wrote:

Also in diesem Fall sieht bei dir der Dollar demfall so aus in naher Zukunft Lol

In etwa. Und wenn nicht in Franken, dann doch zumindest in Gold. Wink

Smith2000.
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SMI im Januar 2011

orangebox wrote:

Die Eliten , die Banker müssen sich langsam warm anziehen!

Weshalb? Kann mich nicht daran Erinnern, dass in Afrika gegen Bankangestellte vorgegangen wird?? Dort haben sie ein Problem mit der Regierung und keine Stabilität im Land - das hat man bei uns alles, genau wegen den Banken.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Januar 2011

Smith2000 wrote:

Dort haben sie ein Problem mit der Regierung und keine Stabilität im Land - das hat man bei uns alles, genau wegen den Banken.

Stimmt! Ich hab ein Problem mit der Regierung - wegen den Banken!

in_God_we_trust
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Re: SMI im Januar 2011

MarcusFabian wrote:

• Steigende Zinsen bei Staatsanleihen bedeutet als direkte Konsequenz niedrigere Aktienpreise

Du hast in Deinem Eröffnungs Post obiges behauptet, was das Gegenteil der oekonomischen Realität ist.

Steigende Zinsen bei Staatsanleihen (=Bonds) bedeuten als direkte Konsequenz nämlich nicht niedrigere, sondern höhere Aktienpreise!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Green Shoot
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Re: SMI im Januar 2011

in_God_we_trust wrote:

Steigende Zinsen bei Staatsanleihen (=Bonds) bedeuten als direkte Konsequenz nämlich nicht niedrigere, sondern höhere Aktienpreise!

Ceteris paribus richtig in der Theorie, falsch in der Realität. In der Realität hat es nebenbei auch tausende andere Faktoren die auf den Aktienpreis wirken. Ich würde mich nicht an die Zinsen klammern.

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

Green Shoot
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SMI im Januar 2011

Senate leaders eye option of state bankruptcy

By Andy Sullivan and Lisa Lambert

WASHINGTON | Tue Jan 25, 2011 5:49pm EST

WASHINGTON (Reuters) - Senate Republican leaders said on Tuesday they were considering introducing legislation to allow financially stressed U.S. states to declare bankruptcy, even though the No. 2 Republican in the House of Representatives has rebuffed the idea.

http://www.reuters.com/article/idUSTRE70O66220110125

Der Finanzmarkt scheint mir momentan etwas Schizophren.

Hier diskutiert man über Insolvenz Optionen einzelner Staaten und dort spricht man von der Jahrhundert Erholung.

Diese Schizophrenie kann zu starken Ausschlägen in beiden Richtungen führen.

Trading:

- Cash is king

- Keine Derivate (das Emittentenrisiko ist in so einem Umfeld nicht zu unterschätzen)

Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortbieger richtig gewürfelt haben.

MarcusFabian
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Re: SMI im Januar 2011

in_God_we_trust wrote:

Steigende Zinsen bei Staatsanleihen (=Bonds) bedeuten als direkte Konsequenz nämlich nicht niedrigere, sondern höhere Aktienpreise!

Das ist falsch!

Der typische US Gross-Investor kennt im Wesentlichen Aktien und Anleihen.

Er wird das Asset wählen, das die höhere Rendite verspricht. Verlangt aber (gemäss FED- Model, Ed. Yardini) einen Risikozuschlag von 1% auf Aktien.

Also: Wenn Anleihen 3% rentieren und Aktien 6%, wird er Aktien kaufen. Wenn beide 4% rentieren wählt er Anleihen, denn die sind sicherer.

Rentieren Anleihen bei 4%, Aktien bei 5%, halten sich beide die Waage.

Wenn nun die Anleihen von 3% auf 4% steigen, müssen entsprechend die Aktienrenditen ebenfalls steigen. Die Grossinvestoren verkaufen also Aktien und kaufen dafür Anleihen.

Entsprechend fallen die Aktienpreise und deren Renditen steigen. Das Spiel dauert so lange, bis die Renditen von Aktien wieder bei etwa 1% oberhalb der Anleihenrenditen sind.

Guckstdu: http://en.wikipedia.org/wiki/Fed_model

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SMI im Januar 2011

Aber unsere Pensionskassenfods halten mindestens 50% Bonds, mit dem Argument, dass wenn die Bondkurse fallen (Zinsen steigen), die Aktienkurse dafür eher steigen. Damit wird das Portfolio weniger volatil.

@MF

Was ist eigentlich die Aktienrendite, die Dividendenrendite oder das EPS in % zum Aktienkurs?

Gruss
iGwt

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Börsentendenz fallend ab morgen

Meine Indikatoren zeigen kurz- und mittelfristig auf überkauft im EUR/USD, daher kann ich mir gut vorstellen das der heutige FOMC Entscheid negativ auf den Märkten fallen wird, auch wenn nur indirekt in Bezug auf den Leitzinsen und folglich einen stärkeren USD einleitet. Auch im S&P und morgen SMI vermute ich daher fallende Kurse. Mal gucken was rauskommt heute um 20.15h...

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

Ramschpapierhaendler
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in_God_we_trust wrote:

Aber unsere Pensionskassenfods halten mindestens 50% Bonds, mit dem Argument, dass wenn die Bondkurse fallen (Zinsen steigen), die Aktienkurse dafür eher steigen. Damit wird das Portfolio weniger volatil.

Da siehste mal, wie seriös die unsere Gelder anlegen. Lol

Steigende Zinsen bedeuten ja auch höhere Finanzierungskosten für die Firmen. Auch das drückt auf die Aktienkurse.

Johnny P
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SMI im Januar 2011

Zinsen werden nur dann erhöht, wenn es die Wirtschaft verträgt (Aufschwung mit genügend Momentum) oder es die Inflation verlangt...beides ist erstmal als bullish für Aktien zu sehen. Von daher hat der Frömmeler nicht ganz unrecht. Das ist aber nur Grundsätzlich so, jede Situation ist genau zu beurteilen.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

MarcusFabian
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SMI im Januar 2011

in_God_we_trust wrote:

Was ist eigentlich die Aktienrendite, die Dividendenrendite oder das EPS in % zum Aktienkurs?

Die Dividendenrendite.

MarcusFabian
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Johnny P wrote:

jede Situation ist genau zu beurteilen.

Das ist natürlich richtig. Wenn wir vom FED-Modell sprechen - und um das ging es ja - dann sprechen wir über Langfrist-Investments von grossen Trägen Pensionskassen, Versicherungen etc.

Wir wissen ja auch, dass oft Aktien gekauft werden, in denen viel Phantasie steckt und die im Moment vielleicht gar keine Rendite ausschütten.

Richtig ist weiterhin, dass Aktien nicht nur wegen ihrer Rendite gekauft werden sondern auch weil Kurssteigerungen erwartet werden.

Und schlussendlich die kurzfristige Marktpsychologie (Hurrah! Leitzins wurde angehoben also muss es wirtschaftlich wohl rauf gehen) vs. den langfristigen Auswirkungen höherer Zinsen auf die Unternehmen, die erst nach etwa 6 Monaten spürbar werden.

MarcusFabian
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Re: TRAN Index

CrashGuru wrote:

Der Einkäuferindex steigt

http://www.dowjones.de/site/2011/01/euroraum-eink%C3%A4uferindex-legt-im...

Der Transportindex sinkt

na ja, ist der Einkäuferindex ein Vor-Vorläufer gegenüber dem Transportindex :?:

Oder haben wir eine Gleichung: - 1 + 1

So rein vom Schiff aus würde ich sagen: Der Einkäuferindex ist der Vor-Vorläufer.

Begründung: Erst wird eingekauft (bestellt) und danach erst transportiert. Wenn also jetzt mehr eingekauft wird, müsste das zeitverzögert um vielleicht auf BDI, DJTA durchschlagen.

Kling logisch, oder?

Fein, aber es gibt da einen ganz dicken Haken:

Nämlich den, dass sich die Preise für Rohstoffe Seit 2009 nahezu verdoppelt haben!

Es wird also nicht mehr eingekauft sondern weniger. Aber durch die Preiserhöhungen muss mehr Geld dafür hingeblättert werden.

revinco
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revinco wrote:

Mal gucken was rauskommt heute um 20.15h...

Feds leaves rates unchanged, maintains plan to buy $600 Bln in Treasuries.

Ok meine Vermutung war falsch, Augenmerk aber auf US Arbeitlosenzahlen morgen 14.30h oder spätestens Fri 14.30h GDP. Da wird etwas Bewegung aufkommen.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

camel corner
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Johnny P wrote:

jede Situation ist genau zu beurteilen.

Sagte ein Mitglied der indischen Delegation (das ist jedoch kein Witz…) in etwa : „Die USA- Autofabriken haben gerechnet, dass die ihre Autos auch in Indien verkaufen könnten, wenn die an diversen Dingen sparen, bei der Fahrzeugausrüstung. Z.B. UND u.A. nur noch einen elektrischen Fensterheber beim Fahrer und nicht für alle vier Fenster im Auto. Die Amerikaner haben dabei vergessen, dass beinahe jeder betuchte Inder einen eigenen Fahrer hat (Gelächter im Saal am WEF).“ Das würde in Indien bedeuten, dass der Fahrer sein Fenster elektrisch bedienen könnte, der Boss auf dem Rücksitz jedoch nicht……… American Business. WEF link: http://www.weforum.org/ oder live stream http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Wirtschaft/WEF-2011. Cheers

plenaspei
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plenaspei
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Wenn das neue Geld so lange braucht bis es zu einer Inflation kommt, wie lange brauchen dann die Gegenmassnahmen, bis sie den Markt erreichen?

Der Franken wird seine relative Stärke halten, darunter werden auch die Rohstoffpreise in CHF leiden.

Ein Ausschnitt:

Zentralbank als Hedge-Fonds

Moment, wenden Befürworter einer expansiven Geldpolitik ein, eine steigende Zentralbank-Aktivität bedeute für sich genommen noch keine Inflation. Die drohe erst dann, wenn die überschießende Liquidität in der Realwirtschaft ankomme. Doch genau danach sieht es derzeit aus. Die Konjunktur erholte sich nach der Krise überraschend schnell, die Wirtschaft wächst kräftig, der private Konsum steigt – und die Unternehmen fragen wieder verstärkt nach Krediten. Doch die EZB ändert ihre Geldpolitik keineswegs spürbar, und die Fed scheint an solche Schritte noch nicht einmal zu denken. Im Gegenteil: Mit dem Ankauf maroder Staatsanleihen von Pleite-Kandidaten wie Griechenland, Irland oder Portugal brach die EZB nicht nur ein Tabu, sondern kündigte auch gleich ihre Bereitschaft zu weiteren Stützungskäufen an.

http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-21050/geldentwe...

alpenland
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Faber äussert sich

Marc Faber: „Den internationalen Börsen steht ein Ausverkauf ins Haus"

26.01.2011

Der Star-Investor Marc Faber rechnet mit einem Ausverkauf an den internationalen Aktienmärkten und dabei vor allem in den Schwellenländern und den USA, wie Bloomberg berichtet. Vor dem Hintergrund, dass Aktien 'überverkauft' seien, gehe er davon aus, dass dem S&P 500 Index eine Korrektur von zehn Prozent ins Haus stehe, so Faber. Das erwartete Szenario für die Schwellenländer sei sogar noch düsterer - hier prognostiziert Faber einen Einbruch von bis zu 30 Prozent.

Dass er mit seinen Vorhersagen oftmals richtig liegt, zeigte sich unter anderem am 9. März 2009 als Faber in einem anderen Bloomberg-Interview erklärte, dass er Schwierigkeiten damit hätte, sich ein Szenario vorzustellen, in dem Aktien auf Sicht der nächsten zehn Jahre keinen Gewinn machen würden und Investoren dazu riet, US-Aktien zu kaufen. Noch am gleichen Tag begann der US-Leitindex S&P-500 seine stärkste Rally seit 50 Jahren einzuleiten und kletterte bis zum 18. Januar von 676 Punkten auf 1295 Zähler.

dobry
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Re: Faber äussert sich

alpenland wrote:

..dass Aktien 'überverkauft' seien, gehe er davon aus, dass dem S&P 500 Index eine Korrektur von zehn Prozent ins Haus stehe....

Sind Aktien nun "überverkauft" oder "überkauft"? Bei ersterem würde es ja eher rauf gehen.

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Ich hole sie mir zurück, dieses verdammte Biest!

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