SMI im Februar 2011

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Ramschpapierhaendler
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SMI im Februar 2011

in_God_we_trust wrote:

MarcusFabian wrote:
Der Unterhaltungswert ist auf alle Fälle gegeben. Lol

Immerhin. Man muss ja nicht alles tierisch ernst nehmen! Was ist unser kurzes Leben? Und wie schnell kann es vorbei sein! Und niemand wird sich an uns erinnern.

An dich schon. Du wirst nach unserem Tod unser Chef sein. Lol

So, zum SMI:

Nikkei +0.46

Us-Futures -0.01

Öl im Plus, Gold und Silber gehalten

Erfolgreiche Woche!

MarcusFabian
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Willkommen im Teufelskreis

Schöner Einstieg in die Woche von Ronald Gehrt

Quote:

Und eine Verringerung der Ausgaben wird ja z.B. in den schwachen EU-Staaten bereits vorgenommen, bringt aber nur noch mehr Probleme. Denn diese Kürzungen sind zu klein, um zu nennenswerten Mehreinnahmen zu führen, haben aber andererseits eine erneute Verschärfung der sozialen Spannungen und eine Verringerung der Steuereinnahmen zur Folge. Denn je weniger den Menschen bleibt, desto weniger können sie konsumieren, was zu weniger Steuern führt. Willkommen im Teufelskreis!

http://frank-meyer.eu/wp-blog/?p=2157

scaphilo
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So gut wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr

http://www.cash.ch/news/front/experten_immer_optimistischer_fuer_eurolan...

Quote:

Trotz der Schuldenkrise beurteilen Investoren und Analysten die Konjunktur in den Euro-Ländern so gut wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr.

Ich frag mich grad was mir solche Texte sagen möchten. Unmittelbar darauf kam ja bekanntlich damals crash :roll:.

Popeye.
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Re: So gut wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr

scaphilo wrote:

http://www.cash.ch/news/front/experten_immer_optimistischer_fuer_eurolan...

Quote:

Trotz der Schuldenkrise beurteilen Investoren und Analysten die Konjunktur in den Euro-Ländern so gut wie seit dreieinhalb Jahren nicht mehr.

Ich frag mich grad was mir solche Texte sagen möchten. Unmittelbar darauf kam ja bekanntlich damals crash :roll:.

Genau... irgendwie läuft alles zu gut - viel zu gut! Das macht mich ein bisschen unruhig und nervös.

Wenn man die Charts auf http://www.wellenreiter-invest.de/CoT/cot.blick.indizes.html anschaut sind die Grossen COMS fast überall draussen. Da fragt man sich doch wirklich wann die wieder einsteigen - denn dann fallen die Preise. :shock:

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

camel corner
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SMI im Februar 2011

MarcusFabian wrote:

boersenspiel wrote:

Und damit bin ich auch 100% einverstanden :). (Passen diese Diskussionen eigentlich in den SMI-Thread? :? )

Am Wochenende ist alles erlaubt.

Brunngass wrote:

die SVP vertritt ja von den Bullen bis zu den Bauern sämtliche Analphabeten in diesen 26 Bananenrepubliken.

Aber als politischer Atheist kann ich mir bei dieser Diskussion ein Lächeln nicht verkneifen.

Der Unterhaltungswert ist auf alle Fälle gegeben. Lol

SMI back vom Wochenende. Grundsätzlich hat Marcus Fabian eine globale Sicht der Dinge. Zudem teile ich viele seine Gedanken. Der SMI Thread ist sehr wertvoll und ich danke. Global gesehen richtet sich der SMI fast immer nach dem DJII = siehe Grafik:

Somit stellt sich heute die Frage, ob wir im SMI plötzlich eine Loslösung vom Dow erleben werden / können ?

Gerade deshalb sind die Vergleiche von Marc mit dem Goldwert im Index berechtigt. Ich sehe keine wesentliche Loslösung in naher Zukunft. Somit ist die Schweiz oder der SMI eben nicht der Nabel der Welt. Denke ich. De facto dürfte sich der SMI auch weiterhin am DJII orientieren - ob es uns passt oder nicht. Obwohl wir ja in Europa vor den Yankees eröffnen 8) 8) :roll:

Zum weekend wollte ich keinen ROT / GRÜNEN Streit eröffnen. Amüsant Lol

Wollte nur schreiben: "Die Welt ist gross und schön anders" wie die Tatsache, dass 1999 in TOKIO der Parketthandel eingestellt wurde. Dafür wurde eines der ersten elektronischen Börsencomputersysteme implementiert. Name ist ARROWHEAD (Schwyzertütsch: Pfiilspitze). Wenn Du nun am zweitgrössten Handelsplatz der Welt (eben TOKIO) bist, sticht besonders der hoch über dem Börsenparkett angebrachte Kursticker ins Auge, dessen Geschwindigkeit sich je nach Handelsintensität ändert. Je mehr Transaktionen abgewickelt werden, desto schneller läuft das runde Display mit den Börsekursen. Weil Japan nun einmal anders tickt färbt sich - anders als hierzulande - der Kurzettel rot wenn die Kurse steigen. Kurse die in rot angezeigt werden sind im Plus, die grünen hingegen sind die Kursverlierer. Die Farbe rot wird von Japanern besonders positiv gesehen, da sie Bestandteil der Landesflagge ist. Die sind eben keine Schweizer. Mehr wollte ich nicht sagen. DER SMI THREAD ist Spitzenklasse dank Marcus Fabian und Euch allen.

Im Middle East war die Lage bisher sowiso selten stabil. Hauptsache das Öl fliesst. Die "armen" Länder haben andere Probleme - hat aber Marc schon beleuchtet. In den UAE sehe ich weniger Probleme, solange die Herrscher die Kohle auch nach unten verteilen.

Happy trades and watch big brother. Der ist langsam wirklich pleite. Was aber könnte er machen. :idea: :?: Just think - the SMI follows.

Money keeps turning the world around. Have a good week.

Camel

Noch einer für die Ladies hier im Forum: Lieber eine Frau mit Stimmrecht in der Schweiz, als zehn Kamele in der Wüste. Die Welt dreht sich doch. Enjoy.

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Zyndicate
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SMI im Februar 2011

Der Schweizer Detailhandel ist vergangenes Jahr leicht gewachsen, blieb aber unter Berücksichtigung der Teuerung fast stabil. Der Lebensmittelmarkt stagnierte wegen dem harten Preiskampf auf hohem Niveau. Deutlich zulegen konnte hingegen der Verkauf von Handys, Hard- und Software.

(sda) Der Schweizer Detailhandel ist vergangenes Jahr um 0,9 Prozent gewachsen. Wird die Teuerung von 0,7 Prozent berücksichtigt, blieb der Markt fast stabil, wie das Marktforschungsinstitut GfK Switzerland am Montag mitteilte. Bei den Lebensmitteln war der harte Preiskampf spürbar.

Der Markt stagniere auf sehr hohem Niveau, heisst es in der Mitteilung. Das Wachstum gelang nur dank des so genannten NonFood-Markts, der um 1,8 Prozent zulegte. Bei den Lebensmitteln legten die Verkäufe unter anderem wegen der tieferen Preise für Frischprodukte nur um 0,1 Prozent zu.

Wachstum bei Handys, Hard- und SoftwareBesonders stark wuchsen die Verkäufe von Hard- und Software (+16 beziehungsweise 13 Prozent). Der Markt für Handys und andere Telekomartikel vergrösserte sich um 10 Prozent. Für Flachbildschirme wurde 9 Prozent mehr ausgegeben. Mit dem Verkauf von Kaffee- und anderen Getränkemaschinen nahmen die Händler 8 Prozent mehr ein als ein Jahr zuvor.

Deutliche Einbussen gab es beispielsweise bei Autonavigationsgeräten (-15 Prozent) und DVDs, CDs, Büchern und Zeitschriften (-9 Prozent) sowie bei portablen Audiogeräten (-17 Prozent). GfK Switzerland erhebt die Zahlen in Zusammenarbeit mit über 30 Detailhändlern.

Quelle: www.nzz.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

MarcusFabian
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SMI im Februar 2011

TeeTasse83 wrote:

Erm... seh in der Grafik keine Korrellation zwischen DJ und SMI -

Wieso nicht? Sieht doch ein Blinder mit Krückstock, dass beide Kurven gleichzeitig steigen und fallen? :?:

orangebox
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SMI im Februar 2011

@Ramsch

danke für deine Aufklärung,hat ja nichts mit euch zu tun, ich hatte anno 2008/9 wie wohl viele anderen auch mit dem totalen Zusammenbruch der Finanzwelt gerechnet also bin aus dieser Überzeugung ins Gold gewichen da die Frage im Vordergrund stand "was passsiert mit den Einlagen bei den Banken", das Szenario der langen Schlangen vor der Banken die ihr Vermögen abholen wollen sickerte durch meinen und wohl auch vielen anderen Köpfen.

Gut ich setzte auf diese Strategie andere wiederum nach dem totalen Crash genau auf Finanztiteln, ich habe verloren, andere haben die Wette gewonnen.

Wie das Börsenspiel halt so funktioniert.

Ich gebe ja niemanden die Schuld wenn dann nur mir selbst.

Aber lassen wir das Thema auch , es ist Vergangenheit und nicht mehr relevant.

Wie sagte Grübler CEO UBS soeben vor wenigen Minuten:

F: Die Konkurrentin Credit Suisse meint, die Eurokrise sei vorbei. Einverstanden?

A: Eine Krise ist vorüber, wenn niemand mehr darüber spricht. Die Frage ist: Gab es jemals eine? Momentan sieht es so aus, als hätten alle die Nase voll von der Krise. Der Euro ist immer noch da. Es normalisiert sich alles wieder.

Wie war das noch vor wenigen Jahren?Die Arroganz ist ja kaum zu überbieten...

Lol

querschuesse.de

Muni
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SMI im Februar 2011

ob der SMI heute endlich die Hürde nimmt oder wieder abkackt!?!?

Ist langsam sehr nervig!

Zyndicate
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SMI im Februar 2011

Muni wrote:

ob der SMI heute endlich die Hürde nimmt oder wieder abkackt!?!?

Ist langsam sehr nervig!

Warum nervig? Der SMI hat sich in letzter Zeit nicht schlecht entwickelt!!! :roll:

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fritz.
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SMI im Februar 2011

Muni wrote:

ob der SMI heute endlich die Hürde nimmt oder wieder abkackt!?!?

Ist langsam sehr nervig!

Zur Zeit sind Aktien einfach etwas langweilig, und das könnte noch eine Weile so weitergehen. Also, entweder etwas Geduld zeigen, oder auf andere, zur Zeit interessantere Anlagen ausweichen.

Gruss

fritz

orangebox
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SMI im Februar 2011

fritz wrote:

Muni wrote:
ob der SMI heute endlich die Hürde nimmt oder wieder abkackt!?!?

Ist langsam sehr nervig!

Zur Zeit sind Aktien einfach etwas langweilig, und das könnte noch eine Weile so weitergehen. Also, entweder etwas Geduld zeigen, oder auf andere, zur Zeit interessantere Anlagen ausweichen.

Gruss

fritz

Wieso mit den richtigen Aktien kann man immer noch schöne Gewinne realisieren, die Frage ist nur wo stehen wir momentan?

Meiner Meinung nach genau hier:

Ziemlich im Zentrum des Auges!

Die schwierigste Antwort aller Fragen ist wann zieht das Auge des Sturms vorbei (die momentane Ruhe) und wann beginnt der Sturm wieder richtig heftig zu rütteln?

Meiner Meinung nach wird es genau wie 2008/2009 völlig überraschend und umso heftiger eintreten dann wenn es niemand mehr geahnt hat,wenn Ackermann behauptet die Krise sei vorbei und wenn der Oberkapitalist Gruebler heute behauptet hat " Es hätte NIE EINE KRISE GEGEBEN" sollte langsam die Vorsicht greifen.

Nochmals jetzt in der Euphorie denkt kaum noch jemand an das bisher Geschehene, umso heftiger wird der Einbruch die Massen heftig treffen.

Trotzdem nütze ich die schöne Volatilität einiger feinen Aktien gerne aus.

querschuesse.de

fritz.
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

Wieso mit den richtigen Aktien kann man immer noch schöne Gewinne realisieren,...

Ja, stimmt, nur traue ich mir nicht zu, dass ich unter 50 Aktien genau die drei raussuche,die gut performen...

Da ist es viel einfacher und mit einem viel besseren Gewinn/Risiko-Verhältnis, bei den Edelmetallen das Richtige auszuwählen, denn im Moment ist jedes das Richtige.

Mit deiner Sturmwarnung bin ich absolut einverstanden.

Gruss

fritz

in_God_we_trust
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

wenn der Oberkapitalist Gruebler heute behauptet hat " Es hätte NIE EINE KRISE GEGEBEN" sollte langsam die Vorsicht greifen.

Bitte bleib bei der Wahrheit! Es war die Rede von der Euro Krise, nicht von der Finanzkrise!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Zyndicate
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SMI im Februar 2011

Die Schweizer Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr um gut zwei Prozent wachsen. Dafür verantwortlich ist laut der Grossbank UBS nicht mehr der Export, sondern die starke Binnenkonjunktur. Mit einer weiteren Aufwertung des Frankens ist kaum mehr zu rechnen.

uhg. Die wirtschaftlichen Aussichten für die Schweiz sind im laufenden Jahr noch recht ungetrübt, trotz dem starken Franken. Nach Ansicht der UBS-Konjunkturforscher dürfte der globale Wirtschaftsaufschwung die negativen Folgen des starken Frankens auf die Wirtschaft auch künftig mildern.

Die UBS-Experten gehen fürs Jahr 2011 weiterhin von einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 2,3 Prozent aus. Die Wachstumsimpulse kämen aber kaum mehr vom Aussenhandel, sondern nur noch von der anhaltend starken Binnenkonjunktur. Hier ortet die UBS sogar die Gefahr einer wirtschaftlichen Überhitzung.

Export hängt vom Franken ab

Sollte sich der Franken irgendwann wieder abschwächen, würde die Exportwirtschaft gemäss den UBS-Experten mit einem halben Jahr Verzögerung wieder einen deutlichen Beitrag zum BIP-Wachstum leisten.

Die Ökonomen der Grossbank erwarten aber grundsätzlich aber keine weitere Aufwertung des Frankens. Damit falle 2011 aber auch die dämpfende Wirkung auf die Teuerung weg. Durch die boomende Binnenkonjunktur und die steigenden Rohstoffpreise sei daher mit einer tendenziell steigenden Teuerung zu rechnen.

Konkret erwarten die UBS-Experten für 2011 eine Teuerungsrate von 0,9 Prozent, die ein Jahr darauf auf gegen 2 Prozent steigen wird. Angesichts einer Überhitzungsgefahr im Inland und namentlich in den Immobilienmärkten rechnen sie ausserdem damit, dass die Schweizerische Nationalbank im Juni die Erhöhung der Leitzinsen bekannt geben wird.

Balanceakt der Nationalbank

Die Geldpolitik der SNB sei ein Balanceakt zwischen den Ansprüchen der Exportwirtschaft und den Auswirkungen der boomenden Binnenwirtschaft. Die Exporteure benötigen wegen der Frankenstärke unverändert tiefe Zinsen, um eine zusätzliche Frankenaufwertung zu verhindern. Um eine Immobilienblase und eine wirtschaftliche Überhitzung zu vermeiden, sollten die Zinsen aber erhöht werden.

Die positive Prognose der UBS wird unterstützt durch die jüngste Umfrage bei Industrie und Dienstleistern. Der UBS-Konjunkturindikator deutet im letzten Quartal auf ein Wachstum von 3,3% hin und bleibt mit 3,2% im ersten Quartal 2011 auf einem beachtlich hohen Niveau.

Quelle: www.nzz.ch

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Ben
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USA - kaufen auf pump wieder in

Quelle: n-tv

KOLUMNEN

09.02.2011 09:50

Inside Wall Street

Amis kaufen wieder – auf Pump

von Lars Halter, New York

Die amerikanische Verbraucher greifen wieder kräftig zu und lassen die Kassen klingeln. Doch mit dem Zählen des Bargeldes muss sich der Einzelhandel nicht lange aufhalten, denn die meisten Kunden zahlen mit Kreditkarte. n-tv Korrespondent Lars Halter sorgt sich um die Folgen.

Die US-Verbraucher lassen wieder die Kreditkarten glühen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Die 12.000-Punkte-Marke konnte den Dow Jones nicht lange bremsen. Ein paar Tage zögerten die Blue Chips, die Krise in Ägypten nahm ein wenig Schwung aus dem Markt, doch seit dieser Woche sind alle Sorgen vergessen. Der Leitindex der amerikanischen Börsen kletterte zuletzt sieben Tage in Folge, getrieben unter anderem von Konjunkturdaten – die wieder einmal gar nicht so gut sind.

Man ist es inmitten der täglichen Zahlenflut gewöhnt, dass sich Anleger an der Wall Street die besten News herauspicken. Ob Konjunkturdaten oder Quartalszahlen oder irgendein anderer Indikator, binnen Minuten werden komplexe Zusammenhänge überflogen, gekürzt, verhackt und als "gut" oder "schlecht" serviert. Meistens als "gut", und dann geht es für die Kurse wieder rauf.

So auch zuletzt als es Zahlen zur Einkaufslust der amerikanischen Verbraucher gab. Deren Ausgaben steigen seit einigen Monaten, das Weihnachtsgeschäft lief gut und auch in den ersten Wochen des neuen Jahres griffen die Kunden immer wieder in den Geldbeutel. Da hört es aber schon auf mit den guten Nachrichten. Denn die meisten griffen gar nicht zu Dollar-Noten und silbern glänzenden Quarters, sondern zur guten alten Kreditkarte.

Die Kreditausgaben der Amerikaner sind in den letzten zwei Monaten deutlich gestiegen, und zwar zum ersten Mal seit zwei Jahren. Solange waren sie rückläufig, was eine direkte Folge der Finanzkrise war. Die hatte den völlig überschuldeten Verbrauchern ihre bittere Lage vor Augen geführt, vor allem wenn die Abendnachrichten über Zwangsversteigerungen berichteten und über Familien, die alles verloren hatten.

Zwei Jahre lang hielt man sich zurück und kaufte weniger auf Pump. Nicht zuletzt, weil auch die Banken gelitten hatten und zeitweise kaum noch Kredite auszahlten.

Die jüngsten Daten zeigen nun, dass die Zeit doch alle Wunden heilt. Die Verbraucherverschuldung kletterte im vergangenen Monat um 6,1 Mrd. Dollar oder satte 3,0 Prozent auf 2,41 Billionen Dollar, wovon rund 800 Mrd. Dollar auf Kreditkarten liegen. Der Rest verteilt sich auf Auto-Kredite und ähnliches.

Die Wall Street jubelt angesichts solcher Zahlen, denn der Verbraucher scheint nicht nur seine Scheu nach der Krise überwunden zu haben, sondern auch wieder Vertrauen in die Märkte und eine robuste Erholung der Wirtschaft zu gewinnen. Das Problem: Eine solche zeichnet sich noch nicht ab. Die US-Konjunktur schafft nach wie vor kaum neue Jobs, wie die jüngsten Arbeitsmarktdaten zeigen, und die Löhne und Gehälte sind für den größten Teil der Bevölkerung rückläufig.

Die Folge: Verbraucher zücken ihre Kreditkarten für Ausgaben, die man früher in bar abwickelte. Lebensmittel, Arztrechnung und Arzneimittel, Benzin, Nebenkosten… selbst Steuern lassen sich seit neuestem in den USA per Kreditkarte bezahlen.

In einer Flut von Kommentaren an der Wall Street gibt es nur einen Analysten, dem diese Entwicklung nicht geheuer ist. "Es mag ermutigend sein, dass die Banken wieder höhere Kreditkartenausgaben zulassen. Es ist aber nicht gut, dass höhere Ausgaben ausschließlich über Kreditkarten und nicht über steigende Löhne und Gehälter ermöglicht werden", meint Paul Ashworth, US-Stratege bei Capitol Economics in Toronto. Damit ist es ein Kanadier, der als einziger ein Haar in der Suppe findet.

Die amerikanischen Analysten und Anleger feiern derweil weiter. Die Wirtschaft wächst, der Verbraucher gibt mehr Geld aus – dass er es sich immer noch nicht leisten kann, spielt keine Rolle. Die nächste Krise kommt bestimmt.

 

orangebox
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SMI im Februar 2011

Griechenland soll Schulden erst 2041 begleichen

http://www.welt.de/wirtschaft/article12484964/Griechenland-soll-Schulden...

Und die Amis wollen Anleihen mit einer Laufrist von bis zu 100 Jahren,somit kann das Schneeballsystem noch eine lange sehr lange Zeit weitergehen oder Irre ich mich da? Solange die Gläubiger mitmachen sollte es ja keine Problemen geben?

querschuesse.de

Bäri
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SMI im Februar 2011

Unser System wird uns wohl einiges früher aufgrund unseres Zinseszinssystems um die Ohren fliegen. Habe noch eine gutes Textchen aus dem Jahre 2005 gefunden.

Geldcrash - retten Sie Ihr Vermögen! Link zum Autor Günter Hannich

Im Oktober 1929, vor 70 Jahren, begann mit dem Börsencrash an der Wall Street die Weltwirtschaftskrise. Die damalige Depression war die größte Katastrophe in der Geschichte. Den wenigsten ist jedoch klar, daß unser Finanzsystem immer wieder zu solch einem Crash führen muß und Ihr Vermögen dabei massiv von Verlusten gefährdet ist.

Zinseszinssystem

Jede Mark, welche heute als Vermögen existiert, ist verzinst angelegt. Durch den Zins wächst das Geldvermögen jedes Jahr weiter an. Damit Zinserträge weiter fließen können, muß das angewachsene Geld wieder verliehen werden. Was der eine als Zinsgewinn hat, muß ein anderer als Verschuldung verbuchen. Es entsteht also ein Verschuldungszwang, indem die Zinsgewinne automatisch zu einer ansteigenden Gesamtverschuldung führen müssen (Abb. 1 ). Ein Schuldenabbau ist deshalb niemals möglich. Im Gegenteil: die Schulden müssen bis zum Bankrott explodieren.

Das Fatale am Zinssystem ist, daß es exponentiell, also in immer schnellerem Maße abläuft: Ein Pfennig Verschuldung im Jahre 1 wäre bei 5% Zins nach 100 Jahren auf gerade 1,31 DM angewachsen, hätte jedoch im Jahr 1466 schon den Wert einer Erdkugel aus Gold angenommen. Heute wäre diese damalige Schuld von 1 Pf durch Zinseszins auf den Wert von über 200 Milliarden (200.000.000.000) Erdkugeln aus Gold angewachsen. Schnell wird deutlich, daß unser Zins-system nur einige Jahrzehnte funktionieren kann, bis es wieder zusammenbricht.

Krankhaftes Aktienwachstum

In der Endphase eines Zinssystems wird es immer schwieriger, den Zinszuwachs rentabel weiterzuverleihen, weil die zu verleihende Kapitalmenge explodiert, die Investitionen jedoch nur mäßig anwachsen. Das Kapital geht dann zunehmend in den spekulativen Bereich - die Aktienkurse explodieren. Um das System möglichst lange am Laufen zu halten, wird die Bevölkerung zunehmend für die Investition in spekulativen Papieren animiert.

Da sich die Bewertung der Wertpapiere jedoch immer mehr von der realen Entwicklung abkoppelt, kommt es früher oder später zum Crash: Die Aktien verfallen praktisch bis zur Wertlosigkeit, Banken kommen in Bedrängnis, die Sparer verlieren ihre Ersparnisse und eine Deflationsspirale führt zu Arbeitslosigkeit und Bankrott - eine lange Wirtschaftskrise beginnt.

Die Geschichte beweist diesen Ablauf zur Genüge:

http://www.neo-liberalismus.de/forum/messages/4520.html

Green Shoot
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SMI im Februar 2011

Airtime: Wed. Feb. 9 2011 | 11 20 00 ET

Ron Pauls kritische Sicht zur U.S. Geldpolitik

http://www.cnbc.com/id/15840232?video=3000005053&play=1

Die Gerüchteküche brodelt. Mal schauen, ob diese überbezahlten Wortverbieger richtig gewürfelt haben.

camel corner
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

fritz wrote:
Muni wrote:
ob der SMI heute endlich die Hürde nimmt oder wieder abkackt!?!?

Ist langsam sehr nervig!

Meiner Meinung nach genau hier:

Ziemlich im Zentrum des Auges!

Danke für das Bild - sehr sinnlich. Aber ehrlich gedacht - wir befinden uns noch nicht dort. Machtspiele sind darum herum. Gold und Rohwaren sind different in der Produktion und im Verbrauch. Vermutlich deshalb beilben auch die USA und dieser "Abnehmer Markt" noch ein Faktor. Close USA und wohin exportier dann China noch? SOS = same old story. Zur Zeit habe ich nur NESTLE. Total daneben im Loch. Keine Kaufempfehlung - by the subway. Und Schweizer Franken. :roll:

camel corner
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SMI im Februar 2011

TeeTasse83 wrote:

camel corner wrote:
...Global gesehen richtet sich der SMI fast immer nach dem DJII = siehe Grafik:

Erm... seh in der Grafik keine Korrellation zwischen DJ und SMI - aber auch keinen Hinweis dass diese nicht existiert. Die Grafik sagt im Prinzip fast gar nichts aus.

Hast ev. ne Grafik zur Hand welche den DJ in CHF mit dem SMI vergleicht?

Gruss

Gibt es meines Wissens nicht.

Sonst hätten wir den.

Die Relation kannst Du aber sehen.

Mathematisch ist der SMI eher unwichtig.

Aber stay Swiss.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Februar 2011
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@Ramschi,

Du bisch e liebe Cheib, aber dieser Popperich ist ein heilloser Plauderi.

Halligalli
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SMI im Februar 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Schweiz: Bankrott-Kandidat?

http://wissensmanufaktur.net/schweiz-bankrott-kandidat

hallo Ramschi.......vermisse Deinen ironischen Kommentar :mrgreen: :mrgreen:

lb gr in den Süden

Immer der Nase nach

morgenstern
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im jahre 2009 meint dieser herr ....

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

Strategie
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Re: im jahre 2009 meint dieser herr ....

morgenstern wrote:

www.tagesanzeiger.ch/wirschaft/konjunktur/Der-SChweiz-droht-der-Bankrott...

-------------------

:!: :idea: 17.03.2009, 09:59 Uhr

marcello
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SMI im Februar 2011

Watch CNN Guys...sieht nicht gut aus was sich da anbahnt!

Alle haben damit gerechnet, dass Mubarak heute zurücktretet. An seiner Rede hat er jedoch klar gemacht, dass er bis September an der Macht bleiben wird. Die "friedliche" Stimmung unter den tausenden Demonstranten könnte jetzt kippen.

Hoffen wir dass nicht noch mehr Leute sterben müssen!

Ramschpapierhaendler
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SMI im Februar 2011

Halligalli wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
Schweiz: Bankrott-Kandidat?

http://wissensmanufaktur.net/schweiz-bankrott-kandidat

hallo Ramschi.......vermisse Deinen ironischen Kommentar :mrgreen: :mrgreen:

lb gr in den Süden

Da braucht's doch keinen Kommentar! Wink

Insgesamt vielleicht eher polemisch, auch wenn er gegen den Schluss stark relativiert. Hat aber ein paar interessante Überlegungen drin. Im von Morgenstern geposteten Artikel wurde allerdings schon früher darüber geschrieben.

CrashGuru
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SMI im Februar 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Halligalli wrote:
Ramschpapierhaendler wrote:
Schweiz: Bankrott-Kandidat?

http://wissensmanufaktur.net/schweiz-bankrott-kandidat

hallo Ramschi.......vermisse Deinen ironischen Kommentar :mrgreen: :mrgreen:

lb gr in den Süden

Da braucht's doch keinen Kommentar! Wink

Insgesamt vielleicht eher polemisch, auch wenn er gegen den Schluss stark relativiert. Hat aber ein paar interessante Überlegungen drin. Im von Morgenstern geposteten Artikel wurde allerdings schon früher darüber geschrieben.

Also ich hätte schon einen Kommentar:

1. Es hat einige Dinge im Artikel, die hier im Forum schon mehrfach diskutiert wurden. Soooo abwegig ist das alles nicht.

2. Es gibt nichts, das nicht passieren kann (wie die letzten Jahre ja wohl bewiesen haben).

3. Die Frage dürfte vor allem sein, ob die CH-Politik es fertig bringt, die wildgewordene Banker"elite" zu zähmen. Sonst wird beim nächsten Bankencrash wohl "to big to fail" ausgesetzt und die Grossbank in die Wüste geschickt.

DENN:

Bevor die Schweiz bankrott geht, lassen wir die Grossbanken bankrott gehen :!:

Und sage keiner, dass dies dann für die Schweiz ebenfalls den Bankrott bedeuten würde. Das wird es nämlich nicht.

MarcusFabian
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

Und die Amis wollen Anleihen mit einer Laufrist von bis zu 100 Jahren,somit kann das Schneeballsystem noch eine lange sehr lange Zeit weitergehen oder Irre ich mich da? Solange die Gläubiger mitmachen sollte es ja keine Problemen geben?

Frage und Antwort in einem Satz, denn ich glaube nicht, dass die Gläubiger da mitmachen. Mit "Gläubiger" meine ich die "echten" Gläubiger, also vor allem die Asiaten, die Gelder als Kredit vergeben, die mit produktiver Leistung erzielt worden sind. Oder würdest Du dem US-Staat Kredit auf 100 Jahre geben? Wenn ja, zu welchem Zinssatz?

Die FED wird natürlich mit "aus der Luft" erzeugter Pumpenkohle gerne jegliche weiteren Staatsschulden monetarisieren. Kostet ja nix.

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