SMI im Februar 2011

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fritz.
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SMI im Februar 2011

Es sieht eher danach aus, als ob der Schwung nachlässt. Ich glaube nur noch an ein sehr kurzfristiges Aufwärtspotential, danach im besten Falle seitwärts.

Gruss

fritz

Kaij
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SMI im Februar 2011

@fritz wo ist es deiner meinung aus mit dem aufwärtstrend? 6750?

Amarok
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SMI im Februar 2011

Die Volumen sind heute relativ hoch, verglichen mit den letzten paar Wochen.

Gruss

Amarok



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Turbo
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SMI im Februar 2011

Amarok wrote:

Die Volumen sind heute relativ hoch, verglichen mit den letzten paar Wochen.

Das liegt am Optionsverfall heute immer bei der Eröffnung gehen hohe Volumen herum Wink

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

MarcusFabian
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SMI im Februar 2011

Kaij wrote:

was habt ihr für prognosen für die nächsten tage/wochen???

http://www.cash.ch/node/4580#comment-437145

in_God_we_trust
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SMI im Februar 2011

MarcusFabian wrote:

Soweit richtig. Nur gibt es auf dieser Welt begrenzte Ressourcen. Also ist es ein Verteilungsproblem. Die einen können nur auf Kosten der anderen reicher werden.

Versteh ich nicht, warum die einen nur auf Kosten der anderen reicher werden sollen. Wenn Herr Müller seine 5000 UBS Aktien Herrn Meier verkauft, der schon 5000 hat, dann hat Herr Müller danach keine mehr und kauft sich dafür einen SUV. Herr Meier verzichtet auf einen SUV, hat aber jetzt 10'000 UBS Aktien. Warum soll jetzt Herr Meier auf Kosten anderer reicher geworden sein?

MarcusFabian wrote:

Zudem ist es etwas zynisch zu behaupten, die Reichen seien ausschliesslich aus eigenem Verdienst reich.

Habe ich nicht behauptet. Aber offenbar haben die Eltern oder Ureltern etwas sehr richtig gemacht.

Wenn jetzt der stolze Erbe das Meiste falsch macht, dann behaupte ich, dass er nicht lange reich bleiben wird.

Natürlich gilt das nur in einem Staat, der ethisch und rechtlich einigermassen bei den Leuten ist.

MarcusFabian wrote:

Wovon ich sprach - und Karat ebenso - ist, dass das System darauf angelegt ist, Einkommen durch Besitz dem Einkommen durch Arbeit vorzuziehen.

Dazu empfehle ich Euch, mal das Buch The Wealth of Nations von Adam Smith zu lesen (hab es schon zweimal gelesen)!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Halligalli
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SMI im Februar 2011

@in-God-we-Trust.........die Diskusion ist zwar wieder beim SMI ich kann es mir aber nicht verkneifen zu den arm-reich Postings Dir zu sagen, dafür, dass Du den Gottesglaubenbanner immer so hoch schwenkst, empfinde ich Dich als sehr gefühlsloslos und bar jeder Empathie. Und bete zu Deinem Gott, dass Du nie in eine Situation kommst, die den sozialen Abstieg und Armut bedeutet...........aber wir leben ja in der Schweiz.....

Immer der Nase nach

in_God_we_trust
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SMI im Februar 2011

Kaij wrote:

was habt ihr für prognosen für die nächsten tage/wochen???

hat der smi ein aufwärtspotenzial, jetzt wo er endlich über 6700 ist?

Gegen Ende Monat sehe ich eher einen kleinen Rücksetzer auf 6600 oder gar 6500. Im März und April geht's dann wieder obsi, bis es wieder heisst: Sell in May and go away! (Könnte aber auch nicht schaden schon Ende April zu verkaufen). Smile

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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SMI im Februar 2011

Halligalli wrote:

@in-God-we-Trust ..... dafür, dass Du den Gottesglaubenbanner immer so hoch schwenkst, empfinde ich Dich als sehr gefühlsloslos und bar jeder Empathie. Und bete zu Deinem Gott, dass Du nie in eine Situation kommst, die den sozialen Abstieg und Armut bedeutet...........aber wir leben ja in der Schweiz.....

Ich bete täglich wie folgt:

Father, hallowed be your name,

your kingdom come,

give us our daily bread,

and forgive us our debts,

as we also have forgiven our debters.

And lead us not into temptation.

Amen

P.S.

Der Glaube hat viel mit Liebe, Mitgefühl, Mitleid zu tun, aber eher weniger mit irgendwelchen undefinierbaren Gefühlsduseleien.

Und zum SMI wollte ich sagen: Hält sich gut, trotz der Frankenerstarkung!

Gruss
iGwt

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Halligalli
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in_God_we_trust wrote:

Halligalli wrote:
@in-God-we-Trust ..... dafür, dass Du den Gottesglaubenbanner immer so hoch schwenkst, empfinde ich Dich als sehr gefühlsloslos und bar jeder Empathie. Und bete zu Deinem Gott, dass Du nie in eine Situation kommst, die den sozialen Abstieg und Armut bedeutet...........aber wir leben ja in der Schweiz.....

Ich bete täglich wie folgt:

Father, hallowed be your name,

your kingdom come,

give us our daily bread,

and forgive us our debts,

as we also have forgiven our debters.

And lead us not into temptation.

Amen

P.S.

Der Glaube hat viel mit Liebe, Mitgefühl, Mitleid zu tun, aber eher weniger mit irgendwelchen undefinierbaren Gefühlsduseleien.

Und zum SMI wollte ich sagen: Hält sich gut, trotz der Frankenerstarkung!

.........oder heruntergeleierten vorgedruckten Gebeten. Das ist nicht beten !!!!!!!!!

Immer der Nase nach

Ramschpapierhaendler
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SMI im Februar 2011

in_God_we_trust wrote:

MarcusFabian wrote:
Soweit richtig. Nur gibt es auf dieser Welt begrenzte Ressourcen. Also ist es ein Verteilungsproblem. Die einen können nur auf Kosten der anderen reicher werden.

Versteh ich nicht, warum die einen nur auf Kosten der anderen reicher werden sollen. Wenn Herr Müller seine 5000 UBS Aktien Herrn Meier verkauft, der schon 5000 hat, dann hat Herr Müller danach keine mehr und kauft sich dafür einen SUV. Herr Meier verzichtet auf einen SUV, hat aber jetzt 10'000 UBS Aktien. Warum soll jetzt Herr Meier auf Kosten anderer reicher geworden sein?

Sorry, wenn's etwas hart tönt. Aber bist du eigentlich so blöd oder tust du nur so?

In deinem Beispiel wird Herr Meier nicht auf Kosten von Hrn. Müller reicher weil Hr. Meier gar nicht reicher wird. Bring doch ein noch dümmeres Beispiel!

Wo ist eigentlich dein Schlangenspruch? Der hat so gut zu dir gepasst: Du windest dich genau wie eine Schlange. Hauptsache, du kannst deinem menschenverachtenden und egoistischen Weltbild ein religiöses Mäntelchen überziehen. Falls es einen Gott gibt, dann kommst du bei ihm mit dieser Masche garantiert nicht durch.

fritz.
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Kaij wrote:

@fritz wo ist es deiner meinung aus mit dem aufwärtstrend? 6750?

Ich habe gerade keinen brauchbaren Chart zur Hand, aber irgendwo in dem Bereich wird es sein.

Gruss

fritz

in_God_we_trust
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Aha, habe mich also doch in einem Sozialistenthread verirrt. Na dann diskutiert schön weiter über Wirtschaft. Da verpasse ich sicher nichts Wichtiges! Lol

Gruss
iGwt

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fritz.
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in_God_we_trust wrote:

Versteh ich nicht, warum die einen nur auf Kosten der anderen reicher werden sollen. Wenn Herr Müller seine 5000 UBS Aktien Herrn Meier verkauft, der schon 5000 hat, dann hat Herr Müller danach keine mehr und kauft sich dafür einen SUV. Herr Meier verzichtet auf einen SUV, hat aber jetzt 10'000 UBS Aktien. Warum soll jetzt Herr Meier auf Kosten anderer reicher geworden sein?

Sag ich doch schon lange: Du verstehst gar nichts!

Es gibt auch Leute, die weder Aktien noch einen SUV haben, obwohl sie viel mehr arbeiten als deine genannten Herren Müller und Meier.

in_God_we_trust wrote:

Aha, habe mich also doch in einem Sozialistenthread verirrt.

Was haben denn plausible Erklärungen mit Sozialismus zu tun? Willst du uns etwa sagen, dass nur der Sozialismus logisch ist??? Lol

Gruss

fritz

MarcusFabian
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in_God_we_trust wrote:

Versteh ich nicht, warum die einen nur auf Kosten der anderen reicher werden sollen. Wenn Herr Müller seine 5000 UBS Aktien Herrn Meier verkauft,

Glaub ich, dass Du das nicht verstehst Wink

Die Welt dreht sich schlussendlich immer um Ressourcen, nicht um Papier!

in_God_we_trust wrote:

Aber offenbar haben die Eltern oder Ureltern etwas sehr richtig gemacht.

Das ist richtig. Aber jeder normale Mensch (= Mittelstand) muss seinen Fleiss behalten, um das Niveau zu halten. Aber wenn Du rein durch Zinsen 500k pro Monat reinholst, kannst Du nicht viel falsch machen.

CrashGuru
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Ramschpapierhaendler wrote:

Wo ist eigentlich dein Schlangenspruch? Der hat so gut zu dir gepasst: Du windest dich genau wie eine Schlange.

Irrtum: Ich finde eher wie ein Wurm :idea: evtl. noch wie ein Bandwurm. Der hört auch nie auf..... :oops:

in_God_we_trust
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MarcusFabian wrote:

in_God_we_trust wrote:

Versteh ich nicht, warum die einen nur auf Kosten der anderen reicher werden sollen. Wenn Herr Müller seine 5000 UBS Aktien Herrn Meier verkauft,

Glaub ich, dass Du das nicht verstehst Wink

Die Welt dreht sich schlussendlich immer um Ressourcen, nicht um Papier!

Sag ich ja! Es geht nicht um die Aktien und Vermögen auf dem Papier, die zum Bsp. Herr Buffet besitzt, sondern, darum, was und wie Herr Buffet konsumiert. Wenn er so vernünftig konsumiert wie Du und ich - und ich behaupte, er konsumiert noch vernünftiger - dann sehe ich nicht, was Dein Problem ist.

MarcusFabian wrote:

in_God_we_trust wrote:

Aber offenbar haben die Eltern oder Ureltern etwas sehr richtig gemacht.

Das ist richtig. Aber jeder normale Mensch (= Mittelstand) muss seinen Fleiss behalten, um das Niveau zu halten. Aber wenn Du rein durch Zinsen 500k pro Monat reinholst, kannst Du nicht viel falsch machen.

Du kannst sehr viel falsch machen! Es braucht nur einen falschen Augenblick, z.B. nach einer durchzechten Nacht, oder in einer schwchen Stunde. Da kann der Reiche all sein Geld abheben, es anzünden, es verschenken, es verjubeln, you name it!

Sorry, aber Du bist etwas zu kleingläubig, trotz Deiner unbestreitbaren Vorzüge. Wenn man die Bibel liest - oder Platon, Adam Smith, Göthe, u.a., wenn Du lieber willst - lernt man in grossen Zügen denken.

Gruss
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Ramschpapierhaendler
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in_God_we_trust wrote:

Wenn man die Bibel liest - oder Platon, Adam Smith, Göthe, u.a., wenn Du lieber willst - lernt man in grossen Zügen denken.

Nicht unbedingt, wie dein Beispiel beweist. Ich rechne dir ja wirklich hoch an, dass du VERSUCHST, in grossen Zügen zu denken. Leider gelingt es dir bei den kleinen Dingen schon nicht (s. dein eigenes Beispiel Meier/Müller).

Es gibt Leute, die können so viel lesen wie sie wollen und verstehen trotzdem nichts. Selten liegt das an einer Leseschwäche. Viel öfter an der eigenen Ignoranz, dem eigenen Hochmut und den eigenen Vorurteilen.

MarcusFabian
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in_God_we_trust wrote:

Sorry, aber Du bist etwas zu kleingläubig, trotz Deiner unbestreitbaren Vorzüge.

Versuch mal, es im Grossen zu betrachten und nicht immer auf Einzelfälle runterzurechnen:

Ein Volk besteht aus 1000 EInwohnern. Nach 20 Jahren sind die 10& der reichsten um 1 Mio reicher und entsprechend die Staatsschulden um 1 Mio höher.

Über das ganze Volk gerechnet ein Nullsummenspiel. Aber unter der Decke ein Verteilungsproblem, weil 90% des Volkes nun um 1 Mio ärmer sind, zu Gunsten der 10% reichen.

Exakt das passiert - wenn auch mit anderen Zahlen. Es ist systemisch bedingt.

Popeye.
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MarcusFabian wrote:

in_God_we_trust wrote:

Sorry, aber Du bist etwas zu kleingläubig, trotz Deiner unbestreitbaren Vorzüge.

Versuch mal, es im Grossen zu betrachten und nicht immer auf Einzelfälle runterzurechnen:

Ein Volk besteht aus 1000 EInwohnern. Nach 20 Jahren sind die 10& der reichsten um 1 Mio reicher und entsprechend die Staatsschulden um 1 Mio höher.

Über das ganze Volk gerechnet ein Nullsummenspiel. Aber unter der Decke ein Verteilungsproblem, weil 90% des Volkes nun um 1 Mio ärmer sind, zu Gunsten der 10% reichen.

Exakt das passiert - wenn auch mit anderen Zahlen. Es ist systemisch bedingt.

Aber um die Sache komplizierter zumachen druckt der Staat Geld, damit sind 1 Mio nicht mehr 1 Mio (in Kaufkraft) und alle haben weniger - jedoch die Reichen sind um den in seiner Kaufkraft reduzierten Anteil von 1Mio reicher Wink

- Jedenfalls wenn ich die Aussagen und Beiträge der letzten Monate richtig verstanden und zusammengefasst habe?? 8)

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

Bullish
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MarcusFabian wrote:

Versuch mal, es im Grossen zu betrachten und nicht immer auf Einzelfälle runterzurechnen:

Ein Volk besteht aus 1000 EInwohnern. Nach 20 Jahren sind die 10& der reichsten um 1 Mio reicher und entsprechend die Staatsschulden um 1 Mio höher.

Über das ganze Volk gerechnet ein Nullsummenspiel. Aber unter der Decke ein Verteilungsproblem, weil 90% des Volkes nun um 1 Mio ärmer sind, zu Gunsten der 10% reichen.

Exakt das passiert - wenn auch mit anderen Zahlen. Es ist systemisch bedingt.

Völlig falsch. Es läuft so: die "Reichsten" verschulden sich via Banken und Zentralbank und bezahlen damit die Arbeitnehmer. Diese kaufen nun die produzierten Güter oder horten das Zahlungsmittel "Geld".

Wenn die Produktionsmittel höhere Gewinne abwerfen, als dass Zinsen zu zahlen sind, werden sie durch "den Markt" höher bewertet, womit sie die Verschuldung übersteigen.

Erst jetzt, wenn die marktbewerteten Produktionsmittel die Schulden übersteigen, wird der "Reiche" reich.

Das Geld befindet sich vorallem in den Taschen der 90% Nicht-Reichen und gerade nicht in den Taschen der 10% Reichen.

Deshalb ist auch die Deflation das Gefährlichste - der Markt beginnt, die Produktionsmittel tiefer einzuschätzen, womit die Schulden höher sind als die Anlagen. Dann sind alle "Reichen" pleite und können nicht mehr weiter produzieren. Das Geld ist aber noch in den Taschen der Armen, die fast nichts mehr kaufen können, weil nichts mehr produziert wird. Erst jetzt kommt es zu Deiner Hyperinflation, die deflationär enden wird, weil auch die Guthaben abgeschrieben werden müssen.

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SMI im Februar 2011

@ Popeye:

Du hast das alles richtig verstanden:

vorher:

1'000 Einwohner

10 mio. Staatsschulden =

10 mio. Vermögen beim Volk

aufgeteilt in

900 EW mit 10'000 CHF

100 EW mit 10'000 CHF

Kaufkraft 100%

nachher:

1'000 Einwohner

11 mio. Staatsschulden =

11 mio. Vermögen beim Volk

aufgeteilt in

900 EW mit 10'000 CHF

100 EW mit 20'000 CHF

Kaufkraft 90%

Die 900 ärmeren haben in diesem Beispiel zwar gleich viel, können sich damit aber 10% weniger leisten. Verlust 10%.

Die 100 reicheren haben doppelt so viel und verlieren durch Kaufkraftverlust ebenfalls 10%. Gewinn 80%.

Ramschpapierhaendler
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Bullish wrote:

Das Geld befindet sich vorallem in den Taschen der 90% Nicht-Reichen und gerade nicht in den Taschen der 10% Reichen.

Das ist aber eine höchst merkwürdige Definition von reich und nicht-reich. Lol

Dein Fehler beruht darin, dass du Fremdkapital als Vermögen betrachtest.

marcello
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Hier noch ein paar Chart Analysen...

S&P 500 Trendkanal:

Gold im Daily Chart:

Gold im Weekly Chart:

Gruss Marcello

Bullish
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Ramschpapierhaendler wrote:

Bullish wrote:
Das Geld befindet sich vorallem in den Taschen der 90% Nicht-Reichen und gerade nicht in den Taschen der 10% Reichen.

Das ist aber eine höchst merkwürdige Definition von reich und nicht-reich. Lol

Dein Fehler beruht darin, dass du Fremdkapital als Vermögen betrachtest.

Nein, die marktbewerteten Anlagen/Produktionsmittel (nicht die Summe der einzelnen Machinen, etc. - das ganze System, ergo das "Unternehmen") minus das FK sind das Vermögen.

Einer leiht sich 1 Million, um eine Fabrik zu bauen. Die Million ist nun in den Händen er zahlreichen Erbauer, der Masse, der 90%-Armen. Schafft es der Fabrikant, jedes Jahr einen Überschuss (den es mathematisch über alle Unternehmen aggregiert nie geben kann - wie früher erklärt) zu erwirtschaften, dann wird das "Unternehmen" durch den Markt eventuell höher bewertet als die Schulden/Fremdkapital. Erst jetzt ist der Fabrikant reich. Der Reichtum sind auch nicht thesaurierte Gewinne, denn Gewinne werden meist immer wieder reinvestiert, der Reichtum sind die marktbewerteten Unternehmen. Einzelnen, ganz wenigen Unternehmern wird es gelingen, ihre individuellen Schulden zurückzuzahlen, aber gesamtwirtschaftlich ist es UNMÖGLICH.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch diese Betrachtungsweise von dem Symbol von Reichtum schlechthin, Donald Trump.

Warren Buffet ueber Trump:

Quote:

Where did Donald Trump go wrong? The big problem with Donald Trump was he never went right. He basically overpaid for properties, but he got people to lend him the money. He was terrific at borrowing money. If you look at his assets, and what he paid for them, and what he borrowed to get them, there was never any real equity there. He owes, perhaps, $3.5 billion now, and, if you had to pick a figure as to the value of the assets, it might be more like $2.5 billion. He’s a billion in the hole, which is a lot better than being $100 in the hole because if you’re $100 in the hole, they come and take the TV set. If you’re a billion in the hole, they say “hang in there Donald.”
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MarcusFabian wrote:

in_God_we_trust wrote:

Sorry, aber Du bist etwas zu kleingläubig, trotz Deiner unbestreitbaren Vorzüge.

Versuch mal, es im Grossen zu betrachten und nicht immer auf Einzelfälle runterzurechnen:

Ein Volk besteht aus 1000 EInwohnern. Nach 20 Jahren sind die 10& der reichsten um 1 Mio reicher und entsprechend die Staatsschulden um 1 Mio höher.

Über das ganze Volk gerechnet ein Nullsummenspiel. Aber unter der Decke ein Verteilungsproblem, weil 90% des Volkes nun um 1 Mio ärmer sind, zu Gunsten der 10% reichen.

Exakt das passiert - wenn auch mit anderen Zahlen. Es ist systemisch bedingt.

Gut, es kann sein, dass es Ungerechtigkeiten gibt, obwohl zu analysieren wäre, wer die 100 Glücklichen sind und warum ausgerechnet sie ausgewählt wurden.

Wenn man zu den 90% Unglücklichen gehört (und ich zähle mich dazu), dann gibt es nur eins, sag: "Herr Du hast es gegeben, nun hast Du's genommen. Dein Name sei gelobt!". Das ist Grösse! Danach kann man sich überlegen, warum man zu den Unglücklichen zählt und was man tun kann, um seine persönliche Lage zu verbessern. Was die andern 90% tun und sagen ist deren Sache und geht mich hingegen überhaupt nichts an!

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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Bullish wrote:

MarcusFabian wrote:

Versuch mal, es im Grossen zu betrachten und nicht immer auf Einzelfälle runterzurechnen:

Ein Volk besteht aus 1000 EInwohnern. Nach 20 Jahren sind die 10& der reichsten um 1 Mio reicher und entsprechend die Staatsschulden um 1 Mio höher.

Über das ganze Volk gerechnet ein Nullsummenspiel. Aber unter der Decke ein Verteilungsproblem, weil 90% des Volkes nun um 1 Mio ärmer sind, zu Gunsten der 10% reichen.

Exakt das passiert - wenn auch mit anderen Zahlen. Es ist systemisch bedingt.

Völlig falsch. Es läuft so: die "Reichsten" verschulden sich via Banken und Zentralbank und bezahlen damit die Arbeitnehmer. Diese kaufen nun die produzierten Güter oder horten das Zahlungsmittel "Geld".

Wenn die Produktionsmittel höhere Gewinne abwerfen, als dass Zinsen zu zahlen sind, werden sie durch "den Markt" höher bewertet, womit sie die Verschuldung übersteigen.

Erst jetzt, wenn die marktbewerteten Produktionsmittel die Schulden übersteigen, wird der "Reiche" reich.

Das Geld befindet sich vorallem in den Taschen der 90% Nicht-Reichen und gerade nicht in den Taschen der 10% Reichen.

Deshalb ist auch die Deflation das Gefährlichste - der Markt beginnt, die Produktionsmittel tiefer einzuschätzen, womit die Schulden höher sind als die Anlagen. Dann sind alle "Reichen" pleite und können nicht mehr weiter produzieren. Das Geld ist aber noch in den Taschen der Armen, die fast nichts mehr kaufen können, weil nichts mehr produziert wird. Erst jetzt kommt es zu Deiner Hyperinflation, die deflationär enden wird, weil auch die Guthaben abgeschrieben werden müssen.

Sehr gut und anschaulich beschrieben. Danke!

Es kann aber auch sein, dass viele von uns ein bisschen recht haben. Es sollte uns hier nicht darum gehen einander blosszustellen, zu diffamieren und lächerlich zu machen (was zum Glück nur einige Wenige, wohlbekannte hier andauernd tun). Das Interessante an diesen Threads ist doch, dass verschiedenste Aspekte zum Vorschein kommen und von verschiedenen Seiten beleuchtet werden. Wir sollten dieses Cash Forum nutzen um uns zu bilden. Es geht doch weniger darum, wer recht hat. Fehler macht sowieso jeder.

Gruss
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in_God_we_trust wrote:

"Herr Du hast es gegeben, nun hast Du's genommen."

Das seh ich eben anders: "Herr Du hast es gegeben, nun hat's ein anderer genommen."

Du wirst jetzt wahrscheinlich wieder behaupten, dass ich das nur so sehe, weil ich ein elender Sozi bin. Lol

fritz.
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in_God_we_trust wrote:

Gut, es kann sein, dass es Ungerechtigkeiten gibt, obwohl zu analysieren wäre, wer die 100 Glücklichen sind und warum ausgerechnet sie ausgewählt wurden.

Die wurden nicht ausgewählt, sondern hatten einfach das Pech zur falschen Zeit, am falschen Ort geboren zu sein.

in_God_we_trust wrote:

Wenn man zu den 90% Unglücklichen gehört (und ich zähle mich dazu),

Falls du in der Schweiz geboren wurdest und lebst, solltest du aber zu den 2% der Glücklichsten gehören. Wenn dem nicht so ist, solltest du dir mal überlegen, warum es nicht so ist. Eventuell ist es deine menschenverachtende und pseudochristliche Einstellung, die dich unglücklich macht.

Gruss

fritz

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Völlig falsch. Es läuft so: die "Reichsten" verschulden sich via Banken und Zentralbank

Im Gegenteil: Wer meinst Du besitzt die Schulden? Unter anderem die Staatsschulden?

Bullish wrote:

Das Geld befindet sich vorallem in den Taschen der 90% Nicht-Reichen und gerade nicht in den Taschen der 10% Reichen.

Falsch:

Quelle: http://www.wirtschaftslehre.ch/Wohlstand/wohlstand-6.htm

Bullish wrote:

Deshalb ist auch die Deflation das Gefährlichste - der Markt beginnt, die Produktionsmittel tiefer einzuschätzen, womit die Schulden höher sind als die Anlagen. Dann sind alle "Reichen" pleite und können nicht mehr weiter produzieren.

1. Deflation ist nichts schlechtes. Zumindest nicht aus der Sicht des Konsumenten. Technischer Fortschritt, Produktivitätssteigerung, Innovation ... führen gesunder Weise zu Deflation (im Sinn von sinkenden Preisen).

Klassische Beispiele sind Lebensmittel, deren Produktionskosten mit dem Einsatz von Mähdreschern gesunken sind, Textilien nach Erfindung der Dampfmaschine, Unterhaltungselektronik/Computer in den letzten 20 Jahren.

2. Die "Reichen" produzieren nicht. Die Arbeiter produzieren.

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