SMI im Februar 2011

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Neu-SG
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

Jetzt wo der Aufstand der Völker in den arabischen Staaten auferstanden ist, sind die Herrscher wie Gadafi,Mubarak und alle anderen Tyrannen des arabischen Gebietes natürlich die Hinterletzten, aber das Blutgeld die Abermilliarden von Geldern die eigentlich dem Volke gehörte haben die Schweizer natürlich stillschweigend jahrzehntelang gerne entgegengenommen.

Auch hier gibt es einen Schurkenstaaten nur viel scheinheiliger als alle anderen die S C H W E I Z.

Eure Doppelmoral hier kotzt mich an :evil:

ach gott.... und was machen die Amis... erst verkaufen sie nem Volk Waffen, dann schiessen sie sie ab. wenn man von doppelmoral spricht, dürfte man keine Aktie an der Börse handeln. überall ist irgendwo korruption und dreck dahinter.... am besten in nen Wald hocken und 30 Jahre lang cervelat brötlen und pullover stricken. dann bist du bräver als alle anderen.....

IceSimi
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SMI im Februar 2011

Hahahahaha, Lol der war wirklich gut Neu-SG. aber echt: die schweiz ein schurkenstaat orangebox? was sind dann die anderen staaten? Nein wirklich so ne Aussage kannst du dir sparen, echt. alles weitere siehe Neu-SG's kommentar.

camel corner
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SMI im Februar 2011

IceSimi wrote:

Hahahahaha, Lol der war wirklich gut Neu-SG. aber echt: die schweiz ein schurkenstaat orangebox? was sind dann die anderen staaten? Nein wirklich so ne Aussage kannst du dir sparen, echt. alles weitere siehe Neu-SG's kommentar.

Lol wirklich zum Lol der Vergleich von orangebox. Jeder Staat im Middle East hat eine eigene Geschichte und andere Resourcen im Welthandel etc. Das mit den Cervelats im Wald würde bei orangebox wohl auch nicht funktionieren - wären dann Schurken Cervelat-Häute aus Südamerika und Wolle aus Schurken-Pakistan oder so..... LolLol :!: Aber er kann ja das tun, was auf dem Schild bei ihm steht...... JUMP ! ! ! lol - keep smiling Lol Kiss Swiss

tetoga
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

Auch hier gibt es einen Schurkenstaaten nur viel scheinheiliger als alle anderen die S C H W E I Z.

Eure Doppelmoral hier kotzt mich an

Ich kann nachvollziehen, was Du hier schreibst. Mir geht es teilweise ähnlich. Doch trotzdem:

Du, ich, wir alle investieren, spekulieren und zocken in diesem, unseren kapitalistischen System. Wenn Du aussteigen willst, weil Du dies alles so falsch findest, dann tu's - doch mit allen Konsequenzen!

Predige nicht Wasser und trink Wein!

Es gibt wohl keine Regierung auf dieser Welt, die das Sch....spiel der Doppelmoral - auch genannt Politik - nicht mitspielt, ja mitspielen muss.

Praktisch alles auf dieser Welt ist auf Profit, Gier, Habsucht, persönlicher Vorteil etc. ausgerichtet - zumindest im Berufsleben.

Alles was Dir bleibt, ist im privaten Teil Deines Lebens Gutes, Rechtes zu tun - und ansonsten einfach niemandem Schaden zuzufügen (zumindest nicht bewusst).

Würde ein jeder einfach nur für seinen vertrauten Kreis dasein und den Rest nicht behelligen, so hätten wir (immer noch) das Paradies auf Erden...

'Live and let live'!

Versuch nicht zu ändern, was Du nicht ändern kannst.

Und ich muss noch was gestehen:

Am 20.2., 12:14 habe ich einen Artikel im Cash zitiert und Vorndran hatte Recht:

tetoga wrote:

Also weshalb sollte der SMI kurzfristig markant steigen (siehe Aussage im Link:

Ihm sollte laut Vorndran auch der SMI folgen.)

...er ist ihm (dem DAX) gefolgt - nur leider in die falsche Richtung...Schnapsnase Lol

MarcusFabian
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

Auch hier gibt es einen Schurkenstaaten nur viel scheinheiliger als alle anderen die S C H W E I Z.

Eure Doppelmoral hier kotzt mich an :evil:

Wärst nicht just Du der grösste Verteidiger des US Finanzsystems in diesem Forum, könnte man vielleicht glauben, dass Du das ernst meinst.

morgenstern
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der grund diese ausbruches ist ja kein zufall ...

der wurde meiner meinung nach ganz schön eingeleitet wer auch immer dahinter steckt....?! die gegenwärtige krise wurde von der aktuelle krise überschattet und die amis dürfen sich sehr darüber freuen, denn die euros-länder haben jetzt auch noch mit den flüchtlingen ein gröberes problem zu bewältigen... Wink könnte auch für den dollar eine positive auswirkung haben. wie immer nur meine persönliche feststellung.

Führungsqualitäten besitzt, wer es versteht, Prinzipien an bestehenden Umstände anzupassen.

orangebox
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SMI im Februar 2011

MarcusFabian wrote:

orangebox wrote:

Auch hier gibt es einen Schurkenstaaten nur viel scheinheiliger als alle anderen die S C H W E I Z.

Eure Doppelmoral hier kotzt mich an :evil:

Wärst nicht just Du der grösste Verteidiger des US Finanzsystems in diesem Forum, könnte man vielleicht glauben, dass Du das ernst meinst.

Ich habe das US Finanzsystem NIE verteidigt,nur behaupte ich seid eh und je die US Finanzindustrie als letztes dem Untergang geweiht ist.

querschuesse.de

Typhoon
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SMI im Februar 2011

der Dollar profitiert gegenwärtig höchstens gegenüber dem Euro.

Das Fränkli ist einfach zu stark, auch mit weiterer Krise.

Killt einfach alle Invests im Dollarraum.

Muss da halt trotzdem Lachen. Wer hätte jemals vor 20 Jahren gedacht, dass wir jemals die Parität erreichen. Jetzt müssen wir träumen, sie wieder zu erreichen.

Gamers on stage

Zyndicate
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SMI im Februar 2011

Die Europäische Zentralbank (EZB) will striktere Regeln für die Mitgliedsländer der Währungsunion. Sie verlangt unter anderem automatische Überwachungsmechanismen, frühere Sanktionen und ehrgeizigere Vorgaben für die Finanzpolitik der Euro-Länder.

(ddp) Die Europäische Zentralbank (EZB) hat deutlich schärfere Regeln gefordert, um die Eurostaaten zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen für die Stabilität der Gemeinschaftswährung zu zwingen. In einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung verlangt die EZB, der Europäische Rat der Regierungschefs solle sich selbst verpflichten, hoch verschuldeten Ländern keine Ausweichmöglichkeiten vor Sanktionen mehr einzuräumen.

Die EZB fordert eine stärkere Automatisierung des Eingreifens bei einer Verletzung des Maastricht-Abkommens. So müsse der Rat sich verpflichten, in der Regel dem Vorgehen der EU-Kommission gegen Schuldenstaaten zuzustimmen, knappe und harte Fristen zu setzen und Ausweichklauseln zu streichen, mit denen betroffene Staaten bisher Sanktionen mildern oder ihnen entgehen könnten.

Kautionen und Bussen

Eurostaaten mit übermässigem Defizit sollen nach Vorstellung der EZB bei einem ersten Verstoss gegen Auflagen, die insgesamt verschärft und enger gefasst werden müssten, eine Art Kaution stellen müssen. Bei weiteren Verstössen wird eine Busse fällig. Die Bussgelder sollen in den künftigen Europäischen Stabilitätsmechanismus fliessen.

Bis spätestens Ende 2012 müssten die Eurostaaten nach Vorstellung der EZB strenge Haushaltsregeln in nationales Recht umsetzen, um die Einhaltung des Wachstums- und Stabilitätspaktes sicherzustellen, der die Grundlage für den Euro als Währung darstellt. Zudem müssten die nationalen Statistiken über die Staatsfinanzen zeitiger vorgelegt und zuverlässiger werden. Verstösse dagegen sollten ebenfalls Sanktionen nach sich ziehen.

Unabhängige Experten

Um Qualität und Unabhängigkeit der finanzpolitischen und ökonomischen Analysen sicherzustellen, soll nach dem Forderungskatalog der EZB ein Sachverständigenrat aus unabhängigen Experten auf EU-Ebene eingesetzt werden. Er solle die finanz- und wirtschaftspolitischen Entscheidungen der EU-Kommission und des Europäischen Rates nachträglich bewerten.

Quelle: www.nzz.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

oliverss
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SMI im Februar 2011

Wow Haben wir für heute das hoch gesehen?

camel corner
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SMI im Februar 2011

orangebox wrote:

MarcusFabian wrote:
orangebox wrote:

Auch hier gibt es einen Schurkenstaaten nur viel scheinheiliger als alle anderen die S C H W E I Z.

Eure Doppelmoral hier kotzt mich an :evil:

Wärst nicht just Du der grösste Verteidiger des US Finanzsystems in diesem Forum, könnte man vielleicht glauben, dass Du das ernst meinst.

Ich habe das US Finanzsystem NIE verteidigt,nur behaupte ich seid eh und je die US Finanzindustrie als letztes dem Untergang geweiht ist.

Vermutlich verdient die Behauptung von "orangebox" insofern Bedeutung, weil logisch ALLES versucht wird, die Vormachtstellung und das Recht der USA weltweit durchzusetzen. Coke and McDonalds sind nur "Erdnüssli". Dies hat aber weniger mit SCHURKEN in der Schweiz zu tun, denke ich.

Bahrain ist der USA-Flugzeugträger im Mittleren Osten und kann vermutlich gar nicht einfach fallen. Ebenso Saudi Arabien (ARAMCO=heisst was genau?). Somit liegt "orangebox" generell, wie ich seine Antwort sehe, auch etwas richtig. Nobody really knows - ich auch nicht. Aber: WE NEED THE PETROLEUM- China auch - der Kapitalismus sowiso. De facto waren/und sind die Bemerkungen von Marcus Fabian bisher äusserst gut und zutreffend. Sollte nämlich der "Freiheitsdrang" der massa damnata, tatsächlich, die Erdölproduktion verhindern, sind die Argumente vom Marcus Fabian in der Potenz zu sehen. (nur meine Meinung heute). Gold, alle Rohwaren würden noch mehr steigen, das Erdöl sowiso. Der SMI könnte sich evtl. sogar vom DJIA oder der USA Börse lösen. (anstatt copy-paste Lol ) Vermutlich wird jetzt, temporär - die USA und Europa zusammenrücken müssen. Es wird gerechnet und gehirnt - fällt Euch nicht auf, wer noch gar nichts öffentlich sagt ? Dabei meine ich nicht Obama. Vielleicht denken wir - das es nicht so weit kommt wie Marc schreibt. Dollar tschüss - Gold upper und dann... (hatten wir schon oft) Neue Weltordnung.

"orangebox" hätte vermutlich auch Recht.

Die USA fallen später - die haben modernste Waffen - dies hat dann aber wenig mit freiem Finanzsystem zu tun.

Aber wir Schweizer sind kein Schurkenstaat - Jump.

Tip: reise einmal um die Welt - Greenhorn - Greengo - und dann Greenback.

Happy trades to all of you - sitting on one of my camels.

We go for early morning jogging in the desert.

Kiss Swiss

Emil
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SMI im Februar 2011

Ist es möglich, dass die Gaddafi-Bänker schon unsere weggeschmissenen Titel kaufen?

Emil

scaphilo
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SMI im Februar 2011

Emil wrote:

Ist es möglich, dass die Gaddafi-Bänker schon unsere weggeschmissenen Titel kaufen?

Wenn schon ne Verschwörungstheorie dann ne Richtige:

Die Bänkster haben die Revolutionen unterstützt damit man die hohe Inflation und den kommenden Börsencrash rechtfertigen kann... und die sind es auch welche dann die Aktien günstig aufkaufen. Das ist doch wesentlich plausibler findest du nicht?

Friederich
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SMI im Februar 2011

Wie lange gibt man dem Gaddaffe noch? Alle anderen Schurken hat man geschnappt (oder wenigstens versucht).

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

Emil
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SMI im Februar 2011

scaphilo wrote:

Emil wrote:
Ist es möglich, dass die Gaddafi-Bänker schon unsere weggeschmissenen Titel kaufen?

Wenn schon ne Verschwörungstheorie dann ne Richtige:

Die Bänkster haben die Revolutionen unterstützt damit man die hohe Inflation und den kommenden Börsencrash rechtfertigen kann... und die sind es auch welche dann die Aktien günstig aufkaufen. Das ist doch wesentlich plausibler findest du nicht?

Daran habe ich zuvor tatsächlich auch schon gedacht.

Es wäre aber eine reife Leistung z.B. von den US-Bänkstern und ihren Freunden, alle die richtigen Revolutions-Führer der betreffenden Staaten herauszufischen und sie mit Vorauszahlungen zu beglücken, ohne dass diese sofort damit abhauen und ihre Zusagen nicht einhalten. So eine Selektion braucht viel Vorbereitung. Weiss nicht, ob das wirklich durchgezogen werden kann. :?:

Emil

fritz.
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SMI im Februar 2011

Für die Börse ist das wahrscheinlich gar nicht so wichtig, Libyen hat im Moment ein Riesenproblem, das ohne Gaddafi wahrscheinlich noch grösser wird, dann gehen nämlich die Kämpfe um die Ölmilliarden unter den verschiedenen Stämmen los.

Gruss

fritz

back in black
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SMI im Februar 2011

fritz wrote:

Für die Börse ist das wahrscheinlich gar nicht so wichtig, Libyen hat im Moment ein Riesenproblem, das ohne Gaddafi wahrscheinlich noch grösser wird, dann gehen nämlich die Kämpfe um die Ölmilliarden unter den verschiedenen Stämmen los.

Gruss

fritz

Lybien ist kein Grossplayer betreffend Oelförderung. Hier wird bewusst die Verunsicherung geschürt damit die "Grossen" nach der Rally der letzten Monate wieder günstig einsteigen können. Die von den kleinen Fischen verkauften Aktien werden gerne genommen.

fritz.
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back in black wrote:

Lybien ist kein Grossplayer betreffend Oelförderung.

Na ja, für einen Kamelhirten in der Wüste sind ein paar Millionen auf dem Konto kein Pappenstiel... Und von diesen Kamelhirten gibt es eine ganze Menge, ich bin mir nicht sicher, ob die brüderlich teilen werden.

Gruss

fritz

back in black
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fritz wrote:

back in black wrote:

Lybien ist kein Grossplayer betreffend Oelförderung.

Na ja, für einen Kamelhirten in der Wüste sind ein paar Millionen auf dem Konto kein Pappenstiel... Und von diesen Kamelhirten gibt es eine ganze Menge, ich bin mir nicht sicher, ob die brüderlich teilen werden.

Gruss

fritz

Also nicht nur für einen Kamelhirten sind ein Paar Millionen kein Pappenstiel sondern auch für mich. Ich glaube auch, dass die Stammesführer nach dem Sturz vom Oberkameltreiber alle profitieren wollen. Aber......Libyen ist für den weltweiten Oelbedarf nur ein kleiner Player. Also was sagt uns das? Man schürt Angst - Oelpreis steigt - Aktien sinken - die Grossen kaufen günstig wieder ein.

fritz.
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back in black wrote:

...die Grossen kaufen günstig wieder ein.

Genau, aber erst wenn sie wirklich günstig sind, das wird wohl noch ein paar Monate oder sogar Jahre dauern.

Gruss

fritz

back in black
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SMI im Februar 2011

Nun.....die Wirtschaftsdaten im Euro-Raum sind gut. Auch in den USA zeigen die Wirtschaftsdaten wieder einen Aufwärtstrend. Die quartalsergebnisse sind praktisch abgeschlossen und die Börsen in den USA und der DAX sind gut gelaufen. Nun braucht es wieder einen guten Grund günstig an Aktien zu kommen. Ich denke dieser Abwärtstrend ist nicht von langer Zeit. Das dürfte die seit langem gewünschte kurzfristige Korrektur sein.

Ramschpapierhaendler
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SMI im Februar 2011

back in black wrote:

Libyen ist für den weltweiten Oelbedarf nur ein kleiner Player. Also was sagt uns das? Man schürt Angst - Oelpreis steigt - Aktien sinken - die Grossen kaufen günstig wieder ein.

Durchaus möglich, dass da Angst geschürt wurde. Allerdings glaub ich weniger, dass die big players da viel nachhelfen müssen. Heute wird doch jeder Kamelfurz (um beim Thema zu bleiben) durch die Pressekanone gejagt. Zudem gibt's (noch) mächtigere Interessenten an einem Crash. Die Bonds sollen doch auch noch einigermassen attraktiv erscheinen.

Interessant erscheint mir in diesem Post das Wort "günstig". Ab wann ist denn "günstig"? Da müsste es meiner Meinung nach noch ein paar Tage, Wochen oder Monate so weiter gehen, bis wir wieder günstige Einstiegskurse haben.

Jedenfalls war dieser Kamelfurz vom 22.02.2011 - 09:28 etwas verfrüht:

Eptinger wrote:

Heute gibt es massenweise Kaufpreise, aber lasst es und wartet bis die links auf der Weltkarte euch wieder hochkauffen gegen Abend. Blum 3Smile 8)

Blum 3

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SMI im Februar 2011

Wenn man wüsste, wann die Aktien günstig bewertet sind, wäre ich schon längst Millionär. Und das ohne Beduinenzelt, Kamele und schwarzes Gold.

Ich bin der Ansicht, dass der Abwärtstrend nicht allzu lange Dauern wird. Aber die wirklich grosse Korrektur wird schon noch kommen. Jedoch nicht jetzt. Denn wie Ramschi richtig bemerkt hat, dieser eher kleiner Kamelfurz reicht dafür noch nicht. Dafür braucht es wieder einmal einen kräftigen Elefantenschiss im Bankenwesen.

MarcusFabian
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back in black wrote:

- Aktien sinken - die Grossen kaufen günstig wieder ein.

Das stimmt so nicht. Die Commercials sind seit September 2010 netto Verkäufer von Aktien. Siehe Cot Daten.

Sie verkaufen insbesondere an die Kleinanleger, die seit Sept 10 vermehrt Aktien kaufen.

Die grossen Fonds (Large Specs) sind zwar noch long aber bauen ebenfalls ab.

Ramschpapierhaendler
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back in black wrote:

Denn wie Ramschi richtig bemerkt hat, dieser eher kleiner Kamelfurz reicht dafür noch nicht. Dafür braucht es wieder einmal einen kräftigen Elefantenschiss im Bankenwesen.

Ich hab das etwas anders gemeint: Der Furz ist noch im Gange und wir wissen alle nicht, ob da nicht noch was anderes kommt. Ich würd' da eher mal einen Schritt zur Seite gehen bis er vorbei ist und sicher nicht noch näher ran gehen.

Interessant finde ich in dem Zusammenhang zu sehen, was der SMI wirklich macht. Nimmt man Gold als "inflationsgeschützt" an, und vergleicht es über die letzten 3 Jahre mit dem SMI, dann sieht man, dass wir im SMI bereits wieder auf tiefstem Krisenniveau angelangt sind. Die Frage ist jetzt, ob die alten Tiefs halten oder ob sie brechen (im Moment geht's allerdings ziemlich steil runter).

Etwas anderes, was man auch sieht: Ob man den Dip anfangs 09 unbeachtet lässt oder mit einbezieht: Der SMI verliert gegenüber Gold eigentlich stetig und hat in den letzten 3 Jahren fast die Hälfte seines Wertes verloren. Seit 1.5 Jahren geht eigentlich gar nix mehr.

Eigentlich hatten wir im SMI eine Scheinrally. Nur hat's kein Kleinanleger gemerkt. Wink

Beim Dax sieht's zwar etwas besser aus, aber auch nicht so gut wie die meisten hier glauben.

(Edit: leider hab' ich die Charts in der falschen Reihenfolge gepostet. Dax:Gold ist oben, SMI:Gold unten.)

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Swyt
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SMI im Februar 2011

Ich könnte mir gut vorstellen dass wir am beginn einer grösseren Korrektur stehen. Geschäftszahlen sind mehrheitlich durch, die Lage in Lybien ist unsicher und zeigt die fragile Lage im nahen Osten deutlich auf. Obschon die meisten Staatsführer bereits reagieren in Form von Reformankündigungen...

Griechenland, Portugal, Spanien (oder auch U.S.-Staaten) sind derzeit etwas in den Hintergrund gerückt, werden diese Faktoren aber für die Börse wieder aktueller ergibt sich wieder ein düsteres Bild. Aus meiner Sicht zwar übertrieben aber die Börse richtet sich nun mal nicht nach meiner Ansicht der Dinge... :?

Nichts ist Wahr, alles ist erlaubt.

Eptinger
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SMI im Februar 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

back in black wrote:
Libyen ist für den weltweiten Oelbedarf nur ein kleiner Player. Also was sagt uns das? Man schürt Angst - Oelpreis steigt - Aktien sinken - die Grossen kaufen günstig wieder ein.

Durchaus möglich, dass da Angst geschürt wurde. Allerdings glaub ich weniger, dass die big players da viel nachhelfen müssen. Heute wird doch jeder Kamelfurz (um beim Thema zu bleiben) durch die Pressekanone gejagt. Zudem gibt's (noch) mächtigere Interessenten an einem Crash. Die Bonds sollen doch auch noch einigermassen attraktiv erscheinen.

Interessant erscheint mir in diesem Post das Wort "günstig". Ab wann ist denn "günstig"? Da müsste es meiner Meinung nach noch ein paar Tage, Wochen oder Monate so weiter gehen, bis wir wieder günstige Einstiegskurse haben.

Jedenfalls war dieser Kamelfurz vom 22.02.2011 - 09:28 etwas verfrüht:

Eptinger wrote:

Heute gibt es massenweise Kaufpreise, aber lasst es und wartet bis die links auf der Weltkarte euch wieder hochkauffen gegen Abend. Blum 3Smile 8)

Blum 3

Stimmt, es war noch etwas zu früh. Ich dachte tatsächlich nicht, dass die USler auch mit vollen Hosen dasitzen. Abgesehen von denen natürlich, die Kasse gemacht haben. Blum 3 Die hatten sie doppelt voll.

Nur eignet sich heutzutage wirklich fast jedes Kamel dazu, einen Börsenabsturz herbeizuführen.

Die Leute sind allgemein am verblöden und geneigt, jeden Mist zu schlucken. Die Ölangelegenheit war auch schon einmal da, ist noch nicht lange her. Nur konnte man damals davon profitieren, auch und vor allem im Solarbereich. Aber wenn heute das Wörtchen 'Weltwirtschaft' fällt, wird damit manipuliert wie man will und das Volk ist geneigt zu glauben.

Also dann halt warten, bis es an einem grünen US-Abend auch hier verleidet ist, Kapital zu vernichten.

Wink Mit Kamelfurz

Gruss vom Eptinger

camel corner
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SMI im Februar 2011

fritz wrote:

Für die Börse ist das wahrscheinlich gar nicht so wichtig, Libyen hat im Moment ein Riesenproblem, das ohne Gaddafi wahrscheinlich noch grösser wird, dann gehen nämlich die Kämpfe um die Ölmilliarden unter den verschiedenen Stämmen los.

Gruss

fritz

Wo lebst Du -

Es gibt kein Riesenproblem.

ES GIBT NUR FRAGEN - und die werden gelöst.

Der andere zerstörte Felder in Kuwait. Bleiben wir sachlich.

Wenn es nämlich um Erdöl geht, verstehst Du wohl auch keinen Spass mehr, wenn .....

oder doch ?

China braucht das auch - collateral damage.

Oder fährst Du mit dem Velo mit Ski in die Berge - ?

!ÜBEN nicht lavere.

Wir sollten darauf achten, wer abschöpft.

Dann aber kalten Herzens - und nicht predigen.

Fahren wir eben Velo in der Schweiz - muttu trampen.

Oder werde Bundesrat mit Verantwortung.

Denke einfach selbst.

learner
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camel corner wrote:

Fahren wir eben Velo in der Schweiz - muttu trampen.

Danke fuer deine humorvollen Beitraege in deinem Germenglish. Ich lese sie gerne. Bei mir denkt es auch quer ueber die Sprachen.

Nun zu deinem Vorschlag, Rad zu fahren. Klar, wenn's alle tun wuerden, waere es ein Beitrag zum Sparen. Aber wir wissen ja, dass es mit dem Oelpreis ein Paradox gibt. Wenn ein Teil der Weltenbuerger sich im Oelverbrauch einschraenkt, senkt das (wenn auch minimal) dessen Preis, wodurch der Grossteil, die signifikante Masse, mehr verschleudert.

Mir stehen die Haare zu Berg, wenn ich sehe, wie nachlaessig Oel konsumiert wird. "Apres nous le deluge" - Nach uns die Sintflut, wurde nie konsequenter gelebt als in dieser jetzigen Zivilisation. Und ich habe selbst keine Chance, mein Leben ohne gewaltigen Oelkonsum zu verbringen. Velofahren ist da nur ein wenig Kosmetik. Selbst wenn ich schlafe, verbrauche ich Oel (die Wohnung ist mit Oel geheizt...). Warmwasserverbrauch, Lebensmittelkonsum, Ferien - alles ist mit gewaltigem Oelkonsum verbunden. Diese Zivilisation mit der gewaltigen Ueberbevoelkerung ist nur moeglich mit viel Oel.

Nun hat es wieder die 100er-Marke uebersprungen. Damit ist es zwar immer noch dreckbillig, wieviele Cents der Liter?, aber es kommt wieder in einen Preisbereich, der gefaehrlich fuer die Weltwirtschaft wird. Ab 120 rechnet man, dass wieder eine harte Rezession einfaehrt. Ich bin aber sicher, dass wir noch dieses Jahr wieder bei 150 sind. Ich spreche manchmal mit zwanghaften Optimisten, die fuer die naechsten Jahrzehnte elastische Verhaeltnisse im Oelmarkt herbeidenken. Forget it! Der Saft, dessen Verbrennung einerseits die Welt aus der Achse bringt, und gleichzeitig kurzfristig deren jetzige Zivilisation ermoeglicht, geht aus, und kommt immer mehr in Preisbereiche, die ihr Fortfuehren verunmoeglichen.

Gebannt schauen wir auf die nordarabischen Staaten, in denen schnelle Preisverschiebungen der Anlass zu den Umstuerzen wurden. Wir sind nicht weit davon entfernt. Nach dem letzten Baerenmarkt, der nicht weit zurueckliegt, wurde die deutsche Autoindustrie kuenstlich am Leben erhalten, um aehnliche Verhaeltnisse zu verhindern. Das wird nicht lange moeglich sein. Es haengt alles am Oeltropfen, der am Versiegen ist. Bzw. nimmt der Massenkonsum in einem Ausmass zu, dass Peak-Oil damit nicht mehr Schritt halten kann.

Drum, mein Fazit, sorry for it, sind wir an einer Schwelle, wie sie damals die Knef besungen hatte: Von nun an geht's bergab. Zwischenzeitliche Bullenphasen sollen nicht darueber hinwegtaeuschen.

Es gibt noch Schlimmeres.

Friederich
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SMI im Februar 2011

camel corner wrote:

fritz wrote:
Wenn es nämlich um Erdöl geht, verstehst Du wohl auch keinen Spass mehr, wenn .....

Da werden die Amis schon eine Zwischenregierung einschalten (à la Affganistan). Diese Situation kommt den Amis wie gerufen. Zuerst am hohen Oelpreis verdienen, dann tiefer USD und am Schluss das Libyenoel "übernehmen".

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

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