SMI im März 2011

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jheimi
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SMI im März 2011

Der SMI hat morgen etwas aufzuholen oder wie seht ihr das?

Der frühe Vogel fängt den Wurm!!

MarcusFabian
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SMI im März 2011

Bullish wrote:

Genau. Ertäge sind immer die Kosten anderer, wie sollte es sonst anders sein?

Das meinst Du jetzt aber nicht etwa im ernst, oder?

(Ansonsten Smilies nicht vergessen!)

MarcusFabian
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SMI im März 2011

Bullish wrote:

Es kommt nicht darauf an, ob die Häuser wirklich zerstört oder gebaut werden. Es kommt darauf an, dass Ausgaben getätigt werden, um die Zerstörer oder Erbauer zu bezahlen.

Ich fürchte fast, Du meinst das ernst, was Du da von Dir gibts :oops:

tetoga
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Re: SMI im März 2011

MarcusFabian wrote:

Ich numeriere mal:

tetoga wrote:

1. 6700 hat sich als unüberwindbare Grenze erwiesen und es gibt auch keine Faktoren, die dies in den nächsten zwei Monaten ändern werden.

2. - Euro und Dollar werden schwach bleiben und somit der CHF stark

3. - zunehmender Inflationsdruck mit drohender Zinserhöhung im EU-Raum (auch wenn Du dies beharrlich 'dementiert' hast).

4. Wie kommst Du darauf? Ein Chart?

1.+4. 6700 wurden im Februar überwunden. Im Januar 6634. Higher-high ist - rein charttechnisch betrachtet - bullisch. Und bestätigt wird das dadurch, dass wir auch nur higher-lows zu verzeichnen hatten.

Also rein charttechnisch und ohne irgendwelche Fundamentaldaten hat meine Aussage durchaus Hand und Fuss.

Würde man allerdings Fundamentaldaten zu Grunde legen, dann hast Du recht, ist es absoluter Schwachsinn, was ich geschrieben habe.

2. Ich gehe (fast) jede Wette ein, dass die SNB demnächst den Franken schwächen wird.

3. Inflationsdruck ja, Zinserhöhungen nein. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Etwas spät - wie üblich - doch lieber spät als gar nicht...

Zu Deinem Punkt 1:

Definiere 'überwinden'! Nach meiner Definition heisst überwinden hier übersteigen und auch darüber BLEIBEN. Das war definitiv nicht der Fall. Deshalb ist Deine Behauptung für MICH nicht richtig. Es war mehr in Testen der Marke mit anschliessendem Abprallen.

Zu Deinem Punkt 2:

Bis jetzt ist noch nicht viel davon zu spüren, doch was nicht ist, kann ja noch werden... Lol

Zu Deinem Punkt 3:

Das Eine mit dem Andern nichts zu tun?

Weshalb sinken denn jeweils die Finanztitel regelmässig, wenn wieder mal ein Zinserhöhungsgeschwafel angezettelt wird? EIN Mittel - und das wohl Geläufigste - bei drohender Inflation ist die Erhöhung des Leitzinses. Zumindest insofern hat das sehr wohl was miteinander zu tun!

Gruss

tetoga

MarcusFabian
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Re: SMI im März 2011

1. Rein charttechnisch ist ein Higher-High bullisch zu werten, wobei es praktisch nach einem Ausbruch fast immer zu einem Rückfall auf die Ausbruchsmarke kommt.

Aber einverstanden,

a) der Ausbruch war nicht sonderlich motiviert

b) die Ausbruchsmarke wurde nicht nur getestet sondern wieder unterschritten und somit ist das Bullenszenario hochgradig gefährdet.

2. Wir werden bis 2 Sekunden vorher nicht wissen, wann die SNB den Franken schwächt, denn die wird es nicht vorher ankündigen.

Ansonsten: Zugegeben, der Dollar und Euro sind noch schwächer als der Franken. Heisst das, dass der Franken stark ist?

3. Aktien sinken in Erwartung von Zinserhöhungen, denn mit steigenden Zinsen werden Kredite/Investitionen teurer und der Konsum geht zurück. Das hat aber nichts mit Inflation zu tun.

Ramschpapierhaendler
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Re: SMI im März 2011

MarcusFabian wrote:

3. Aktien sinken in Erwartung von Zinserhöhungen, denn mit steigenden Zinsen werden Kredite/Investitionen teurer und der Konsum geht zurück.

Nicht zu unterschätzender Zusatzfaktor: Der Anleger kriegt mehr auf dem Sparkonto. Das macht Aktien für ihn weniger attraktiv.

tetoga
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Re: SMI im März 2011

MarcusFabian wrote:

1. Rein charttechnisch ist ein Higher-High bullisch zu werten, wobei es praktisch nach einem Ausbruch fast immer zu einem Rückfall auf die Ausbruchsmarke kommt.

Aber einverstanden,

a) der Ausbruch war nicht sonderlich motiviert

b) die Ausbruchsmarke wurde nicht nur getestet sondern wieder unterschritten und somit ist das Bullenszenario hochgradig gefährdet.

2. Wir werden bis 2 Sekunden vorher nicht wissen, wann die SNB den Franken schwächt, denn die wird es nicht vorher ankündigen.

Ansonsten: Zugegeben, der Dollar und Euro sind noch schwächer als der Franken. Heisst das, dass der Franken stark ist?

3. Aktien sinken in Erwartung von Zinserhöhungen, denn mit steigenden Zinsen werden Kredite/Investitionen teurer und der Konsum geht zurück. Das hat aber nichts mit Inflation zu tun.

1. Einverstanden

2. a) OK und b) das hängt wohl von der Sicht des Betrachters ab. Der Tourismusindustrie klagt über einen starken Franken, Importeure reiben sich die Hände ebenfalls ob des starken Frankens. Paradox und doch logisch... :roll:

Tatsache ist, dass der aktuelle Level des CHF von allen Seiten relativ gut verkraftet wird. Insofern könnte man tatsächlich sagen, der Franken sei nicht extrem stark!

3. Grundsätzlich meinen wir dasselbe.

Doch wie geht's weiter?

Ohne Chart oder andere Analysen - nur Bauchgefühl:

Man muss keine grossen hellseherischen Fähigkeiten haben um sagen zu können:

Kurzfristig hängt alles von der weiteren Entwicklung in Nordafrika ab(harrharrharr :shock: )

Doch wie wird die sein?

Meiner Meinung nach haben sich die Märkte eingependelt und werden sich die nächsten Tage in einem engen Band bewegen (+/- 1%).

Die Krise in Libyen steht meiner Meinung nach kurz vor einer Entscheidung. Ich glaube fest, dass es noch im März zu einer Entscheidung kommt. Diese Entscheidung wird von den Märkten kurzfristig sehr

positiv aufgenommen - nicht weil sie per se auch positiv ist, sondern weil die Unsicherheit erstmal ein Ende hat.

Deshalb wage ich mal eine Prognose bis Ende März für den SMI: 6666 Punkte.

MarcusFabian
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SMI im März 2011

plenaspei wrote:

Was nicht ausser Acht gelassen werden soll, die Kosten des einen sind immer auch der Verdienst eines anderen.

Mit solchen Aussagen musst Du vorsichtig sein oder sie ganz klar als Sarkasmus, Ironie oder was auch immer kennzeichnen.

Ansonsten läufst Du Gefahr - siehe oben Postings von Bullish - dass sie für bare Münze genommen werden oder noch schlimmer, dass sich Leute wie ich zu Wort melden und diese Aussagen dreifach als "Sinn" deklarieren. Und zwar Unsinn, Blödsinn und Schwachsinn. Blum 3

Nimm als Ausgangsbeispiel den Bauern, der einen Bruchteil des letzten Weizens als Saatgut in den Boden legt und dafür das 20-fache an Weizen von der Natur bekommt.

Zwischen Kosten und Ertrag gibt es immer eine Differenz. Und die nennt sich "Gewinn" oder auch "Produktivität".

Müsste der Bauer mehr Weizen säen als er im Spätsommer ernten könnte, würde er die Arbeit nicht auf sich nehmen und würde verhungern.

Der Graf säht und erntet nicht. Und dennoch kann er für seine Bauern etwas gutes tun: Zum Beispiel indem er die Gewinne aus seiner Goldmine dazu verwendet, für die Bauern Schaufeln und Pflüge anfertigen zu lassen. Somit hat der Schmied gute Arbeit, die Bauern können grössere Äcker bebauen und die Minenarbeiter kriegen mehr zu essen. Eine Win-Win-Situation für alle.

Schwierig wird es dann, wenn der Graf die Hälfte seiner Bauern und Minenarbeiter zu Soldaten umfunktioniert, um Kriege zu führen. Dann geht die Futterproduktion zurück, die Minenarbeiter produzieren weniger Geld. Die Soldaten produzieren nichts, müssen aber dennoch mit Geld und Essen versorgt werden.

Ein Krieg ist also wirtschaftlich höchstens dann sinnvoll, wenn die Soldaten durch Eroberungen und Plünderungen mehr Futter/Gold ins Land holen als sie gekostet haben. Das römische Reich hat sehr lange so funktioniert. Aber auf den Vietnam- oder Irak-Krieg trifft das keineswegs zu.

Wenn man die ganzen Geschäfte, Wirtschaft, Dienstleistungen, Industrie etc. zurückrechnet auf den Ursprung, ist es schlussendlich nur die Natur, die uns kostenlos bzw. billig etwas ohne Gegenleistung überlässt. Die Metalle in der Erde, oder der Weizen, der aus Erde, Luft und Wasser fast aus dem "Nichts" entsteht. Dies - und nicht etwa das Geld - sind Ausgangsbasis und Ende, Alfa und Omega, unserer Zivilisation.

Ich will ja gar nicht in Abrede stellen, dass die kravatierten Finanzterroristen in der Teppichetage der Wallstreet eine gewisse Funktion haben, wenn sie grün bedruckte Papierscheinchen verwalten, die wir für unseren Tauschhandel auf hohem Niveau benötigen.

Aber halten wir fest, dass sie nichts produzieren.

40% des US BSP wird aus diesem sog. Finanz-Dienstleistungs Sektor generiert, während andererseits die effektive Produktion seit den 1960er Jahren im Schrumpfen ist. Und da wundern wir uns tatsächlich, dass trotz toller Zahlen immer mehr und mehr Amerikaner unter die Armutsschwelle fallen?

Stell Dir eine autarke Insel mit 100 Bewohnern vor:

Variante A:

50 von ihnen produzieren Agrargüter, Fische, Fleisch

40 verarbeiten diese Produkte, forsten Holz, bauen Häuser, suchen Eisen, basteln Werkzeug

Von den restlichen 10 ist von mir aus einer Arzt, 2 Polizisten, 1 Obermacker und dann lass es noch einen geben, der Muscheln schön bunt bemalt, weil die als Tauschmittel, "Geld" verwendet werden.

Variante B:

Nun haben wir 40 Leute, die bunte Muscheln bemalen, 50 Leute, die sonst wie in der Regierung, Verwaltung, im Öffentlichen Dienst arbeiten. Und die restlichen 10 dürfen Futter und Rohstoffe produzieren, Güter herstellen und Häuser bauen.

In welcher dieser beiden Welten ginge es den Leuten wohl besser, wäre der Wohlstand höher?

Doch sicher in Variante A. Und das, obschon in Variante B 40 mal soviel Geld - pardon: Muscheln - produziert wird? Wie kann das sein?

MarcusFabian
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Re: SMI im März 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Nicht zu unterschätzender Zusatzfaktor: Der Anleger kriegt mehr auf dem Sparkonto. Das macht Aktien für ihn weniger attraktiv.

Fast noch wichtiger: Anleihen - die grössten Konkurrenten der Aktien - werden attraktiver.

orangebox
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SMI im März 2011

@MF sehr schönes Beispiel das du da oben angezeigt hast.

Hier noch was zum Thema Zins + Geld:

Du weisst es natürlich aber viele nicht trotzdem gehört es für mich trotz der "Simpelheit" zu einer der besten Videos zur "Aufklärung"

Ich kann es nur jedem empfehlen:

Ein User hat dort geschrieben:

In diesem Kurzfilm habe ich mehr über unser Wirtschaftssystem gelernt als in meinem ganzen BWL-Studium!

Wie funktioniert Geld? Teil 1 von 3

http://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ&feature=related

Wie funktioniert Geld? Teil 2 von 3

http://www.youtube.com/watch?v=aK2yZlHk4cA&feature=related

Wie funktioniert Geld? Teil 3 von 3

http://www.youtube.com/watch?v=0VOtdQrCoyk&feature=related

querschuesse.de

plenaspei
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SMI im März 2011

@MarcusFabian

Da scheinst Du die Globalisierung völlig auszuschalten.

Wenn ich mir die Wertschöpfungskette der meisten Produkte ansehe, ist nur ein kleiner Teil davon die effektive Produktion. In vielen Branchen, sind die Produktionskosten sogar unter 5% des Endverkaufspreises. Vermutlich sind die Verwaltungskosten der Teppichetage bei vielen Produkten hoher als die Herstellkosten, ganz zu schweigen von den Distributionskosten und Händlermargen.

Dein Beispiel von der Insel geht von einer Vollbeschäftigung aus, stell dir mal vor, die 10% Arbeitslosen werden losgeschickt um den Strand zu säubern und die Infrastruktur zu pflegen, der Staat übernimmt dafür sämtliche Kosten und bezahlt jedem einen Lohn von dem er mit seiner Familie gut leben kann, das BNE steigt bedeutend stärker als das Geld welches der Staat investieren muss.

Der Staat kauft für 100 000 USD diverse Materialien wie Schubkarren, Reinigungsmaterial, Arbeitskleidung, etc. die Zulieferer bezahlen mit 60% die Löhne, mit 20% kaufen sie die Materialien die sie für die Fertigung gebrauchen und mit den restlichen 20% werden Reserven gebildet.

Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass die Arbeitnehmer ihren ganzen Verdienst wieder ausgeben, steigert sich das BNE um 180 000 USD, dafür musste der Staat nur 100 000 USD investieren.

Also ist es eine Frage der Umlaufgeschwindigkeit vom Geld-Güterstrom.

Wahrscheinlich bin ich wirklich zu blöde, wenn in der einen Waagschale Kosten sind, muss in der anderen Waagschale eine Leistung, ein Produkt oder irgendetwas sein woran ein anderer verdient.

MarcusFabian
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SMI im März 2011

plenaspei wrote:

Da scheinst Du die Globalisierung völlig auszuschalten.

In diesem Beispiel - sicher. Wir wollen es ja einfach halten.

Aber Du kannst die Insel auch beliebig vergrössern oder ganze Inselgruppen basteln, die untereinander Handel treiben. Dann hast Du Deine Globalisierung. Das verkompliziert die Sache, aber unter dem Strich bleibt alles gleich.

plenaspei wrote:

Wenn ich mir die Wertschöpfungskette der meisten Produkte ansehe, ist nur ein kleiner Teil davon die effektive Produktion. In vielen Branchen, sind die Produktionskosten sogar unter 5% des Endverkaufspreises.

Dein Problem ist, dass Du alles in bunt bemalten Muscheln aka. Geld bemisst: Wert, Preis, Kosten ...

Dabei habe ich mir doch sooo viel Mühe gegeben, Dir klarzumachen, dass Geld ein sehr relativer Wert ist. Egal, ob es sich dabei um bunt bemalte Muscheln oder Papier handeln.

Schau Dir mal die von orangebox verlinkten Youtube-Videos an. Vielleicht siehst Du dann die Bedeutung von Geld etwas differenzierter.

plenaspei wrote:

Dein Beispiel von der Insel geht von einer Vollbeschäftigung aus, stell dir mal vor, die 10% Arbeitslosen werden losgeschickt um den Strand zu säubern und die Infrastruktur zu pflegen, der Staat übernimmt dafür sämtliche Kosten und bezahlt jedem einen Lohn von dem er mit seiner Familie gut leben kann, das BNE steigt bedeutend stärker als das Geld welches der Staat investieren muss.

Und auch in diesem Fall (10% Arbeitslosigkeit) geht es der Produktiven Insel A bedeutend besser als der unproduktiven aber Geld produzierenden Insel B!

plenaspei wrote:

Wahrscheinlich bin ich wirklich zu blöde, wenn in der einen Waagschale Kosten sind, muss in der anderen Waagschale eine Leistung, ein Produkt oder irgendetwas sein woran ein anderer verdient.

Sagen wir's mal so: Es geht nie um Geld sondern schlussendlich immer um Ressourcen.

Am besten zu erklären am Extremfall: Wenn Du nichts zu essen hast, spielt es keine Rolle, wieviel Geld Du hast.

Das Beispiel mit der Waage zwischen Kosten und Leistung bringt überhaupt nichts: Du kannst in der Kosten-Schale sehr wenig haben und viel Leistung bekommen (Beispiel der Natur, sähen-ernten, Metalle ausgraben).

Oder Du kannst hohe Kosten bei Null Leistung haben: Rüstung, Verwaltung ...

Du kannst Kosten durch Energie ersetzen und z.B. fragen:

Wieviel Energie muss ich in die Förderung eines Barrel Öl stecken?

Wenn Du mit dem Energieaufwand von 1 barrel Öl 100 barrel fördern kannst (wie von 100 Jahren), ist das ein guter Deal. Aber wenn Dich 1 barrel öl dieselbe Energie kostet wie Du rausbekommst, dann lohnt sich das eben nicht mehr.

Ähnlich wie beim Bauern, der 1kg Weizen säen müsste um 1kg Weizen zu ernten.

Dabei ist es absolut bedeutungslos, wieviele bunte Muscheln 1kg Weizen kostet.

Wenn Du also die Frage nach Kosten und Nutzen sinnvoll stellen willst, dann stelle sie in Relation zu Ressourcen nicht zu Geld.

Guckstu hierzu: http://www.youtube.com/watch?v=dlUzVi2cL64

oder noch besser den ganzen Crash-Course unter http://www.chrismartenson.com/

revinco
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Shorten...

Es wird m.M. Zeit mittel- bis längerfristig short zu gehen, somit long-posis abzubauen.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

Popeye.
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Re: Shorten...

revinco wrote:

Es wird m.M. Zeit mittel- bis längerfristig short zu gehen, somit long-posis abzubauen.

Warum, solange noch 20% bearish und nur 50% bullish sind sind das ganz normale Schwankungen - da muss man noch nicht.

Erst wenn 90% bullish und die Bären eine anscheinend aussterbende Rasse sind - dann würde ich supershort gehen! 8)

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

jheimi
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SMI im März 2011

Nach meiner Charttechnik dürfte der SMI die Grenze 6450 nicht unterschreiten um ein weiteres abrutschen zu verhindern...

sehe ich das richtig?

Der frühe Vogel fängt den Wurm!!

Perry2000
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SMI im März 2011

jheimi wrote:

Nach meiner Charttechnik dürfte der SMI die Grenze 6450 nicht unterschreiten um ein weiteres abrutschen zu verhindern...

sehe ich das richtig?

Such dir was aus:

Intraday Widerstände: 6.520 + 6.555 + 6.615 + 6.630 + 6.666 + 6.700

Intraday Unterstützungen: 6.467 + 6.426 + 6.389 +6.308

Charttechnischer Ausblick: Unterhalb von 6.555 Punkten befindet sich der Schweizer Leitindex weiterhin in einer bärisch zu wertenden Konsolidierung, die ihn heute im frühen Handel zunächst an 6.520 Punkte und darüber ggf. erneut bis 6.555 Punkte führen kann. Allerdings scheint diese Marke aktuell ein nicht zu überwindendes Hindernis darzustellen und entsprechend ein Rückgang auf 6.467 – 6.480 Punkte zu favorisieren. Ein Bruch dieser Zone würde einen Abverkauf bis 6.430 und 6.410 Punkte auslösen. Kann der SMI hier nicht drehen, so sind weitere Verluste bis 6.308 Punkte wahrscheinlich.

Gelingt dem Index jedoch im weiteren Verlauf ein Anstieg über 6.555 Punkte, so sollte sich die Aufwärtsbewegung bis 6.615 Punkte fortsetzen. Darüber würde ein kleines Kaufsignal mit Zielen bei 6.615 und 6.700 Punkte generiert.

Quelle Godie Wink

XNAX
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SMI im März 2011

SMI macht wieder mal alle Down-Bewegungen der Amis mit. Leider aber nur die Downs

jheimi
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SMI im März 2011

im SMI bricht jedesmal PANIK aus, wenn der Dow nur geringste zuckungen hat, bricht im SMI alles zusammen!!!!!!!!!!

naja..hoffe meines Nestles ziehen noch ein wenig an...da sie ja alls "Sicherer" wert gelten BiggrinBiggrinBiggrin

das ich nicht LACHE

Der frühe Vogel fängt den Wurm!!

boersenspiel
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SMI im März 2011

jheimi wrote:

im SMI bricht jedesmal PANIK aus, wenn der Dow nur geringste zuckungen hat, bricht im SMI alles zusammen!!!!!!!!!!

naja..hoffe meines Nestles ziehen noch ein wenig an...da sie ja alls "Sicherer" wert gelten BiggrinBiggrinBiggrin

das ich nicht LACHE

Novartis hilft massiv mit, den Abwärtstrend zu supporten :oops:.

jheimi
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SMI im März 2011

leider ja, hab meine heute für 51.40 abgeworfen...bin sehr entäuscht davon SadSad

einfach nur TRAURIG der SMI heute!!!!!!!!!!!!!!!!!! :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

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Bullish
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SMI im März 2011

plenaspei wrote:

..., wenn in der einen Waagschale Kosten sind, muss in der anderen Waagschale eine Leistung, ein Produkt oder irgendetwas sein woran ein anderer verdient.

Nein, in beiden Waagschalen ist Geld (eigentlich Forderungen auf Geld). Kosten = Ertrag. Nicht Güter/Leistungen mit Geld vermischen. Geld ist Gegenstand des Schuldrechts; Güter sind Gegenstand des Sachenrechts.

Deine Gedanken gehen in die Richtung der Kommunisten, die irgend etwas produzierten und jeder Bezugsscheine erhielt. Die Bezugsscheine hiessen dann Geld und sie sahen aus wie Geld. Das ist auch solches Geld, an das @MF denkt, wenn er von bunten Scheinen spricht.

In so einer Situation kann man von 2 Waagschalen sprechen: (Geld) vs. Waren.

Kapitalismus funktioniert aber anders: die aus dem Angebot erschaffene Nachfrage aus der ersten Periode REICHT NIEMALS AUS, um den Markt zu räumen, ohne dass ein Bankrott oder eine Abschreibung resultiert; erst die Nachfrage, welche aus der Bereitstellung des Angebots der zweiten Periode erfolgt, könnte dies erledigen. Es ist eine Spirale, welche immer mächtigere Runden drehen muss und dabei Innovationen und Kostensenkungen erzwingt. Ansonsten kommt es zum Kollaps.

MarcusFabian wrote:

Sagen wir's mal so: Es geht nie um Geld sondern schlussendlich immer um Ressourcen.

Sorry, Du kommst immer damit, aber es wird nicht wahrer. Schau mal in die Welt: es werden Ressourcen verkauft, gegen Geld, wie verrückt. Und die, welche die Ressourcen kaufen, kaufen sie meist darum, um daraus Produkte herzustellen, um diese wiederum, AUCH GEGEN GELD, zu verkaufen.

Die Ressourcen sind eine Möglichkeit, um Geld zu verdienen und so werden sie auch in den meisten Fällen genutzt.

Perry2000
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SMI im März 2011

Entweder war das jetzt ein Wash out und morgen scheint die Sonne, oder ein neuer Downtrend beginnt ...

Buffet
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SMI im März 2011

Wie einer schon mal hier im Cash geschrieben " SMI ist ein lahmer Hund " :cry:

tolggoe28
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SMI im März 2011

Oder der Index wiederspiegelt einfach wahrheitsgetreuer das aktuelle Umfeld. Denn nichts ist in Ordnung rein gar nichts. Bin mal gespannt wie das der Dax und Co abbilden wenn germerkt wird, dass die Gewinnerwartungen nicht eingehalten werden können.

weico
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SMI im März 2011

Bullish wrote:

Sorry, Du kommst immer damit, aber es wird nicht wahrer. Schau mal in die Welt: es werden Ressourcen verkauft, gegen Geld, wie verrückt. Und die, welche die Ressourcen kaufen, kaufen sie meist darum, um daraus Produkte herzustellen, um diese wiederum, AUCH GEGEN GELD, zu verkaufen.

Die Ressourcen sind eine Möglichkeit, um Geld zu verdienen und so werden sie auch in den meisten Fällen genutzt.

Exakto!

.. auch schön beschrieben in :

"Mit dem Acker produzieren und mit dem Zaun wirtschaften"

http://www.pdf4ebook-verlag.de/LinkedDocuments/Heinsohn%20S%F6hne%20und%...

(Seite 90-95)

weico

jheimi
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SMI im März 2011

Ich will es ja nicht verschreien, aber wenn man sich den DOW ansieht, kann man als Schweizer Anleger nur neidisch hinschauen, DOW halt sich für die Verhältnisse verdammt gut...

hoffen wir das evt. morgen ein paar wenige sich davon anstecken lassen...

Der frühe Vogel fängt den Wurm!!

fritz.
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SMI im März 2011

Also ich sehe den DOW JONES im Moment bei + 0.14%, während der USD zum CHF bei - 0.6% steht.

So toll sieht das also nicht aus, zumindest kein Grund um neidisch zu sein.

Gruss

fritz

MarcusFabian
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Bullish wrote:

Schau mal in die Welt: es werden Ressourcen verkauft, gegen Geld, wie verrückt. Und die, welche die Ressourcen kaufen, kaufen sie meist darum, um daraus Produkte herzustellen, um diese wiederum, AUCH GEGEN GELD, zu verkaufen.

Die Ressourcen sind eine Möglichkeit, um Geld zu verdienen und so werden sie auch in den meisten Fällen genutzt.

Das ist richtig - im Moment noch.

Und das wird auch so weiter gehen, solange es noch Vertrauen ins Geld gibt.

Ein Spassvogel hat mal gesagt: Geld geniesst solange Vertrauen, bis es kein Vertrauen mehr geniesst Wink

Ich habe nicht etwas gegen Geld per se. Wir müssen uns aber darüber klar werden, dass das Geld, das wir aktuell verwenden durch nichts und niemanden gedeckt ist. Die Geldmenge der USA hat sich seit 2009 verdoppelt. Die logische Konsequenz daraus ist, dass das Geld an Wert verliert, weil seine Menge stärker wächst als die Menge an Waren, Gütern und Dienstleistungen.

Deshalb ist es gefährlich alles in Geld bemessen zu wollen. Denke an die Extremfälle Weimarer Hyperinflation, Jugoslavien, Simbabwe. Die Menschen, die in den entsprechenden Zeiten in diesen Ländern gelebt haben, haben eine sehr kritische Haltung zu ungedecktem Papiergeld.

Zyndicate
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SMI im März 2011

Die Beschäftigten in der Schweiz zweifeln an der Gerechtigkeit ihres eigenen Lohnes. Ausserdem wird die Karriereplanung nach der Wirtschaftskrise wieder stärker in den Fokus gerückt.

Mathias Müller

Die anhaltende Debatte über «gerechte» Managerlöhne im Nachgang zur Wirtschaftskrise wirkt sich zunehmend auf die Erwartung vieler Beschäftigter bezüglich ihrer eigenen Entlohnung aus. Offenbar empfinden zahlreiche Arbeitnehmer in der Schweiz ihren Lohn als ungerecht und stellen Ansprüche, die die Arbeitgeber aber nicht durch entsprechende Angebote zu erfüllen bereit sind. Das ist ein zentrales Ergebnis des dieses Jahr zum sechsten Mal erhobenen «Schweizer Human-Relations-Barometers», der von den Forschungsteams um Gudela Grote von der ETH Zürich und Bruno Staffelbach von der Universität Zürich erstellt worden ist.

Verunsicherte Beschäftigte

Neben den jährlichen Trenderhebungen stehen in der aktuellen Auflage die beiden Schwerpunktthemen «Unsicherheit und Vertrauen» im Mittelpunkt der repräsentativen und branchenübergreifenden Befragung von 1479 Beschäftigten in der Schweiz. Basis des in der Studie angewandten HR-Konzepts ist ein «psychologischer Vertrag» zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, der die wechselseitigen Angebote und Erwartungen beider Parteien umfasst, ohne sie schriftlich fixiert zu haben.

Die Wissenschafter differenzieren dabei zwischen einer «globalen Arbeitsplatzunsicherheit», also der Sorge um die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes, sowie einer «multidimensionalen Unsicherheit», in der die Besorgnis um unerwünschte Veränderungen am Arbeitsplatz im Mittelpunkt steht. Dabei hat die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz bei den Beschäftigten in der deutschsprachigen Schweiz im Vergleich mit dem Vorjahr deutlich zugenommen.

Jeder vierte Arbeitnehmer sieht die eigene Stelle in Gefahr – trotz der sich auch am Arbeitsmarkt bemerkbar machenden konjunkturellen Erholung. Offenbar nehmen viele Beschäftigte die Wirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 erst mit einer gewissen Verzögerung wahr – die Befragungen fanden im April 2010 statt. Nach Ansicht der Autoren der Studie ist die gestiegene Unsicherheit eine Folge der in den vergangenen Monaten in den Unternehmen durchgeführten Restrukturierungen, Fusionen und auch der Ausweitung von Kurzarbeit.

Deutlich negativer fallen die Antworten zu den unerwünschten Veränderungen der Arbeitstätigkeit aus. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten fürchten sich vor einer zunehmenden Arbeitsbelastung in naher Zukunft, jeder Fünfte ist teilweise besorgt. Die Wissenschafter deuten das als Folge der verschärften Bedingungen in den Unternehmen nach der Wirtschaftskrise. In einem weiteren Schwerpunkt der Studie untersuchen die Forscher das Vertrauen der Beschäftigten in ihre direkten Vorgesetzten und in die Arbeitgeber. Vertrauen sei ein wichtiger Wettbewerbsvorteil, wie die Verfasser der Studie diesen Untersuchungsgegenstand begründen.

Viele Unternehmen scheinen nach Ansicht der Autoren teilweise ausser acht zu lassen, dass es eine lange Zeit brauche, um Vertrauen aufzubauen, es allerdings nur weniger Fehltritte bedarf, um das Vertrauen wieder zu verlieren. Dabei gab jeder vierte Befragte an, seinem direkten Vorgesetzten und dem eigenen Arbeitgeber nicht zu vertrauen. Die Forscher empfehlen deshalb den Arbeitgebern, die Leistungen der Arbeitnehmer regelmässig zu beurteilen und sie in die unternehmensinternen Entscheidungsprozesse einzubeziehen, um die Zufriedenheit mit der Arbeitsstelle zu steigern.

Karriere wieder im Fokus

In den jährlich durchgeführten Trendbefragungen spiegelt sich das gestiegene Vertrauen der Beschäftigen in die eigene Leistungsfähigkeit. Die Karriereplanung rückt zunehmend wieder in den Fokus der Befragten. Jeder zweite Beschäftige will sich künftig wieder stärker auf die berufliche Karriere konzentrieren; zwischen 2007 und 2009 lag dieser Wert noch zwischen 29% und 33%. Vor diesem Hintergrund müssen Unternehmen ihren Beschäftigten in Gesprächen mögliche Wege aufzeigen, wie die Karrieren geplant und entwickelt werden sollen, heisst es im HR-Barometer.

Quelle: www.nzz.ch

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SMI im März 2011

Bullish wrote:

Sorry, Du kommst immer damit, aber es wird nicht wahrer. Schau mal in die Welt: es werden Ressourcen verkauft, gegen Geld, wie verrückt. Und die, welche die Ressourcen kaufen, kaufen sie meist darum, um daraus Produkte herzustellen, um diese wiederum, AUCH GEGEN GELD, zu verkaufen.

Ja aber inzwischen gibt es eine kleine Zwischenstufe, die die Sache aus seiner Bahn wirft: Die Ressourcen werden gegen (frisch gedrucktes) Geld an jemand verkauft, der mit einem 0-Zins Kredit hofft, diese Ressourcen teurer an jemand zu verkaufen, der (mit einem 0-Zins Kredit) alles Einsammelt um es dann an jemand zu verkaufen, der daraus Produkte herstellt. Damit ist der Geldbetrag für die Ressource über zwei (unnötige) Stufen gesteigert worden, ohne dass ein echter Gegenwert dahinter steht. Derjenige welcher das Produkt herstellt muss sich nun überlegen, ob er diesen Geldbetrag auch für sein Produkt verlangen kann oder ob es dann nicht mehr verkäuflich wird und er an der Produktion kaputt geht. Dadurch kann auch der Arbeiter, welcher bei ihm arbeitet nicht mehr entsprechend entlohnt werden, da sonst gar kein Gewinn mehr abfällt und der muss sich dann überlegn, welches der (teuerer gewordenen) Produkte er mit seinem Lohn noch kaufen kann. Vorallem, da auch die Nahrungsmittel mit dem gleichen Mechanismus immer teurer werden.

Da er aber keinen 0-Zins Kredit bekommt um sich die Kredite leisten zu können wird der Produzent sich bald keine Ressourcen mehr leisten können oder ganz auf seinen Gewinn verzichten müssen (was nicht realistisch ist).

Und damit haben wir unser System aus reiner Sucht nach den kleinen grünen Scheinchen selbst kaputt gemacht :twisted:

Bullish wrote:

Die Ressourcen sind eine Möglichkeit, um Geld zu verdienen und so werden sie auch in den meisten Fällen genutzt.

...bzw. missbraucht. :evil:

"Jeder der glaubt, dass exponentielles Wachstum in einer endlichen Welt für immer weitergehen kann, ist entweder verrückt oder ein Wirtschaftswissenschaftler." -- Kenneth Boulding

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