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Elias
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Libyen / die aktuellsten News von den Usern

AnthraX2X wrote:

Psytrance24 wrote:
@Anthrax

Verbrecherischer Angriffskrieg?

Ich glaube du verdrehst du was...

Die sollen nur ein paar Marschflugkörper in die entsprechende Kaserne in Libyen ballern und fertig mit dem ganzen Scheiss dort.

So schnell wird der "Scheiss" nicht fertig sein.

Nur mit Luftangriffen werden sie Gaddafi nicht besiegen können, da müssen noch Bodentruppen eingesetzt werden. Und das wird dann in einem riesigen Blutbad enden!

Es sind überwiegend Söldner, die für Gaddafi arbeiten. Seine Günstlinge werden zu ihm halten. Der Mittelstand wird sich auf die Seite stellen, wo sie nichts verlieren.

Besiegen sollen ihn die eigenen Leute.

Quote:

Der Sezessionskrieg der USA

Er dauerte 4 Jahre

Tote:

Norden: 359'528

Süden: 198'524

Verwundete:

Norden: 275'175

Süden: 137'700

Viel schlimmer kann das Blutbad in Libyen nicht werden

----

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Benjamin Franklin

Endspurt
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Unter Umständen kann es in Libyen mit Ghadhafi sehr schnell zu Ende gehen. Ich glaube, dass seine gutbezahlten (ausländischen) Söldner wenn es denn hart auf hart geht, zuerst ihre eigene Haut retten wollen und nicht für den Massenmörder und Verbrecher Ghadhafi ihr Leben lassen wollen.

Ghadhafi und seine Söhne als potenzielle Nachfolger und sein Clan gehören weg, je schneller je besser.

Wann denn, wenn nicht jetzt!

Ben
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G

News-Ticker Libyen: Angriffe auf Gaddafis Regime

Alliierte stoppen Angriff auf Bengasi

20.03.2011

News-Ticker Libyen: Angriffe auf Gaddafis Regime

Gaddafi droht mit Terrorangriffen auf Ferienflieger

20.03.2011

News-Ticker Libyen: Angriffe auf Gaddafis Regime

Angst vor Giftgas Gaddafis

Quelle: msn Nachrichten

REUTERS)

Sonntag, 20. März 2011

"Die Flugverbotszone ist errichtet"

Allianz bombardiert Gaddafis Truppen - Nato streitet

Psytrance24
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Gebäude soll «völlig zerstört» sein

In der libyschen Hauptstadt ist ein Gebäude der Residenz von Machthaber Muammar al-Ghadhafi bei einem Angriff zerstört worden. Wie ein AFP-Reporter vor Ort am Sonntagabend berichtete, handelte es sich um ein Verwaltungsgebäude in dem Komplex, der in Bab el Asisija im Süden von Tripolis liegt.

Es wurde nach Angaben eines Regierungssprechers, der sich vor ausländischen Journalisten äusserte, von einer Rakete getroffen und vollständig zerstört. Das Gebäude liegt demnach rund 50 Meter von dem Zelt entfernt, in dem Ghadhafi häufig seine Besucher empfängt. Bereits zuvor waren in Tripolis schwere Explosionen zu hören gewesen, auch in der Nähe der Kaserne in Bab el Asisija, in der die Residenz liegt. (AFP)

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/Erstmals-italienische-Kampfjets-auf-...

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A. Schopenhauer



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Zyndicate
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++ 07.21 Gaddafi ruft zum Marsch auf Bengasi auf +++

Nachdem seine Panzer auf dem Weg nach Bengasi von der französischen Luftwaffe zerstört wurden, will der libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi nun Tausende seiner Anhänger dort hin marschieren lassen. Ziel sei es, "die Pläne der Ausländer zu durchkreuzen, die Libyen zersplittern und ausplündern" wollten. Bengasi ist die größte Stadt, die von den Aufständischen kontrolliert wird.

Das könnte sehr blutig werden!! :cry:

Quelle: www.n-tv.de

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MarcusFabian
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Zyndicate wrote:

++ 07.21 Gaddafi ruft zum Marsch auf Bengasi auf +++

Die Distanz zw. Tripoli und Bengasi beträgt 651 km

Das gibt einen langen Spaziergang. Hoffentlich scheint wenigstens die Sonne Blum 3

Zyndicate
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- Gerüchte um den Tod von Ghadhafis jüngstem Sohn kursieren auf Facebook und Twitter. Khamis al-Ghadhafi leitet die berüchtigete 32. Brigade, eine der Elitetruppen seines Vaters. Er soll am vergangenen Dienstag bei einem Angriff eines abtrünnigen Piloten auf das Ghadhafi-Hauptquartier Bab Azizia in Tripolis schwer verwundet worden sein. Ein libyscher Journalist kritisierte offenbar gegenüber dem Sender al-Arabya, dass die Regierung den kritischen Zustand von Khamis geheim halte. Bestätigt wurden die Gerüchte bisher nicht. (12:04)

Quelle: www.nzz.ch

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Elias
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MarcusFabian wrote:

Zyndicate wrote:
++ 07.21 Gaddafi ruft zum Marsch auf Bengasi auf +++

Die Distanz zw. Tripoli und Bengasi beträgt 651 km

Das gibt einen langen Spaziergang. Hoffentlich scheint wenigstens die Sonne Blum 3

Ein aufmunterndes Lied meinerseits:

http://www.youtube.com/watch?v=lBdzhx-KSVA

Quote:

General und Vertrauter Salehs in Jemen desertiert

Präsident verliert wichtigsten Unterstützer

In Jemen ist ein ranghoher Offizier und enger Berater von Präsident Saleh seinen Seitenwechsel zur Opposition bekanntgegeben.

(sda/dpa/ddp) In Jemen wird die Lage von Präsident Ali Abdullah Saleh immer prekärer. Nun kehrte ihm General Ali Mohsen al-Ahmar den Rücken, bisher eine der wichtigsten Stützen seines Regimes.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/jemen_general_desert...

Wäre auch für Libyen eine feine Sache, wenn sie es selber schaffen würden

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Psytrance24
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AnthraX2X
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Scheint als ob dieser Angriffskrieg ein Schnellschuss war der sich allmählich zu einem Desaster für die Beteiligten entwickelt! :!: Wink

http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/03/21/uae-wollen-us-krieg-gegen-libyen-doch-nicht-mitmachen/

Die Börse schwankt zwischen Gier und Angst. Angst, alles zu verlieren, und der Gier, noch mehr Geld zu machen.

Swyt
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Eigentlich lese ich gerne Kritische Stimmen zu meiner eigenen Haltung, so sehe ich selbst was man hinterfragen kann und soll. Bei deinem Link sticht mir aber lediglich die Propaganda statt eine andere Sicht ins Auge...

Schade.

Nichts ist Wahr, alles ist erlaubt.

Elias
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Quote:

Afghanen übernehmen in sieben Regionen das Kommando

Erster Schritt in langwierigem Prozess des Rückzugs der ausländischen Truppen

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/afghanen_uebernehmen...

Quote:

Jemens Präsident kündigt Rücktritt an

Saleh erfüllt entscheidende Forderung der Opposition

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/jemens_praesident_ku...

Kein Krieg dauert ewig. Die Geschichte wird es zeigen, was daraus wird. Auch mit Libyen.

Der wirtschaftliche Aufschwung in der Region ist am Ende entscheidend.

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CrashGuru
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AnthraX2X wrote:

Scheint als ob dieser Angriffskrieg ein Schnellschuss war der sich allmählich zu einem Desaster für die Beteiligten entwickelt! :!: Wink

http://nocheinparteibuch.wordpress.com/2011/03/21/uae-wollen-us-krieg-gegen-libyen-doch-nicht-mitmachen/

Veraltete Aussage ! Haben sich nun wieder hinter die UN-Resolution gestellt, wenn auch nur "halbbatzig".

Auf die Araber war schon immer kein Verlass (wissen wir schon seit "Lawrence of arabia")

AnthraX2X
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Zwei sehr interessante und aufschlussreiche Links

Presse- und Meinungsfreiheit und Libyen

http://kritische-massen.over-blog.de/article-presse--und-meinungsfreiheit-und-libyen-69926760.html

Zur Geschichte Libyens, Rolle Gaddafis und Einordnung des Krieges gegen Libyen

Volksaufstand, Bürgerkrieg, ausländische Aggression ?

http://kritische-massen.over-blog.de/article-zur-geschichte-libyens-rolle-gaddafis-und-einordnung-des-krieges-gegen-libyen-69925949.html

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Zyndicate
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Der libysche Aussenminister Moussa Koussa hat offenbar sein Land verlassen. Er soll sich zu einem Privatbesuch in Tunesien aufhalten. Doch die Hinweise verdichten sich, dass sich Ghadhafis engstes Umfeld nach einem Ausweg ohne Gesichtsverlust umsieht.

ii. Der libysche Aussenminister Moussa Koussa hat offenbar sein Land verlassen. Er habe am Montag um drei Uhr Lokalzeit die Grenze zu Tunesien passiert, bestätigte ein Grenzbeamter dem Sender Al-Jazira. Koussa sei «auf Privatbesuch» im Nachbarland, hiess es. Vergangene Woche hatte die amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton in einem Interview erklärt, verschiedene Persönlichkeiten aus dem Umfeld Ghadhafis hätten bereits die Fühler ausgestreckt und sich nach Möglichkeiten erkundigt, sich abzusetzen. Darunter sei auch ein Schwager und enger Vertrauter Ghadhafis, Oberst Abdallah as-Sanussi.

Clinton deutete im Interview auch an, dass sich jemand aus dem engsten Umfeld des Machthabers um eine Lösung bemühe, die ein Exil des Potentaten mit einschliesse. Sie blieb allerdings sehr vage. So liess sie etwa offen, ob dies im Auftrag Ghadhafis erfolge, oder ohne sein Wissen. Kritiker hielten die Aussagen der amerikanischen Aussenministerin dagegen für reine Rhetorik.

Italien will Exil-Plan vorstellen

Am Dienstag sind in London die Aussenminister der Länder, die sich an der Militäraktion gegen Ghadhafi beteiligen, zusammengekommen. Dort will Italien Pläne vorstellen, die ein Exil für den libyschen Machthaber vorsehen. Dies hatte der italienische Aussenminister, Franco Frattini, der Zeitung «La Repubblica» gesagt, die das Interview am Sonntag publizierte. Frattini erwähnte dabei einen «deutsch-italienischen Vorschlag».

Der britische Aussenminister, William Hague, äusserte sich vor dem Meeting, es stehe Ghadhafi frei, in welchem Land er ins Exil gehen wolle. Damit hätte der Potentat eine Möglichkeit, sich einer internationalen Strafverfolgung entziehen. Am Dienstagvormittag ist Hague mit dem Vertreter des libyschen Übergangsrats, Mahmud Jibril, zusammengetroffen. Jibril wurde vergangene Woche in Libyen von Vertretern der Opposition zum Chef einer Übergangsregierung bestimmt.

Brief von Ghadhafi

Ghadhafi selbst hat sich offenbar in einem Brief an die Aussenministerversammlung gewandt. Darin soll er zur Einstellung der Militär-Intervention aufrufen. Libyen sei bereit, Entscheidungen der Afrikanischen Union (AU) anzunehmen. Da Ghadhafi jedoch noch immer Einfluss auf die AU hat, wird diese Angebot mit von der internationalen Gemeinschaft Vorsicht aufgenommen. Der libysche Machthaber beharrte zudem darauf, dass er lediglich den Terrorismus der Kaida bekämpfe. Sein Volk stehe hinter ihm.

Regime unter Druck

Das Regime um Muammar al-Ghadhafi gerät immer mehr unter Druck. Zwar hat auch die Nato, die das Oberkommando über die Militäraktion übernimmt, beteuert, die Absetzung des Machthabers sei nicht das Ziel der Einsätze. Gleichzeitig machten verschiedene Länder indirekt klar, dass sie nicht weiter mit Ghadhafi im Geschäft bleiben wollen. Die Angriffe aus der Luft auf strategische Ziele haben zudem die libyschen Streitkräfte geschwächt. Aus der Stadt Syrte, der als Ghadhafis Geburtsstadt symbolische Bedeutung zukommt, sollen am Sonntag Konvois mit militärischen und privaten Autos über die Küstenstrasse nach Tripolis gefahren sein. Zurzeit wird in der Stadt aber noch gekämpft. Es ist allerdings sei Beginn der Unruhen das erste Mal, dass die Rebellen so weit vorgestossen sind.

Quelle: www.nzz.ch

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Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Ghadhafi haben offenbar den Ölhafen Ras Lanuf wieder unter ihre Kontrolle gebracht. Die Rebellen gaben am Mittwochvormittag ihre Stellungen auf und flohen Richtung Osten.

ii./(sda/afp/dpa) Dies berichten Journalisten der Nachrichtenagentur AFP. Die Rebellen versuchten, sich in der von Aufständischen kontrollierten Stadt Brega zu sammeln.

Die Rebellen hatten die im Osten des Landes gelegene Hafenstadt Ras Lanuf am Sonntag eingenommen. Ihr von den Luftangriffen der internationalen Militärallianz begünstigter Vormarsch Richtung Westen wurde dann aber von Ghadhafi-Truppen gestoppt. Ras Lanuf liegt auf dem Landweg 370 Kilometer südwestlich von Benghasi entfernt.

Unter Beschuss

Ein Korrespondent schilderte dem Sender Al-Jazira die Taktiken der Ghadhafi-Truppen: So sollen sie die Rebellenverbände mit Mörsergranaten beschiessen. Die Mörser werden dazu auf kleinen Pick-ups von der Hauptstrasse weggefahren und in Stellung gebracht. Er vermute zudem, dass zivile Späher auf der Strasse zirkulierten und die libyschen Truppen mit Informationen zu den Bewegungen der Rebellenverbände versorgten.

Waffen für Rebellen?

Der Übergangsrat der Regimegegner in Benghasi wandte sich unterdessen mit der Bitte um Lieferung von wirksameren Waffen an die internationale Gemeinschaft. US-Präsident Barack Obama hatte bereits durchblicken lassen, dass Washington einen solchen Schritt erwäge.

Auch Grossbritannien überlegt sich, entgegen ersten Meldungen, diesen Schritt. Dies erklärte Premierminister David Cameron am Mittwoch. Grundsätzlich sei die britische Regierung dafür, man habe aber noch keine Schritte unternommen.

Russland hält eine Waffenlieferung jedoch nicht mit der Resolution vereinbar. Auch Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen lehnte diese Massnahme ab.

London weist fünf libysche Diplomaten aus

Grossbritannien hat fünf libysche Diplomaten wegen ihrer Unterstützung für Machthaber Muammar al-Ghadhafi ausgewiesen. Dies teilte der britische Aussenminister William Hague am Mittwoch vor dem Parlament mit. Unter den Ausgewiesenen ist auch der Militärattaché. Ihre Anwesenheit in Grossbritannien sei möglicherweise eine Gefahr für die Sicherheit, erklärte Hague. Die Diplomaten sollen auch versucht haben, Anhänger der Opposition in Grossbritannien einzuschüchtern.

Quelle: www.nzz.ch

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Das britische Aussenministerium hat am Mittwochabend den Rücktritt des libyschen Aussenministers Moussa Koussa bekannt gegeben. Koussa war am Nachmittag vom tunesischen Djerba aus nach London geflogen.

(ddp) «Er sagte uns, dass er von seinem Amt zurücktritt», teilte das Aussenministerium in London mit, nachdem Koussa mit einem Flugzeug nahe der Hauptstadt eingetroffen war. Zunächst war es nicht möglich, von Koussa selbst oder ihm nahe stehenden Personen eine Bestätigung zu erhalten.

Moussa Koussa war am Mittwoch mit einem Flugzeug vom tunesischen Djerba aus nach London gestartet und auf dem Flughafen Farnborough, 55 Kilometer südwestlich der Hauptstadt, gelandet. Dies habe er aus freiem Willen getan, teilte das britische Aussenministerium mit. Weitere Informationen werde man zu gegebener Zeit veröffentlichen, hiess es weiter.

Nachdem bekannt geworden war, dass Moussa Koussa am Montag nach Tunesien gereist war, kamen Gerüchte auf, dass der Aussenminister geflüchtet sei. Dies hatte der libysche Regierungssprecher Moussa Ibrahim am Dienstag noch dementiert. Der amtlichen tunesischen Nachrichtenagentur TAP zufolge war Moussa Koussa am späten Montagabend überraschend zu einem als privat deklarierten Besuch im Nachbarland eingetroffen.

Quelle: www.nzz.ch

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Die libyschen Rebellen werden in ihrem verzweifelten Kampf gegen Ghadhafis Truppen offenbar auch am Boden unterstützt. So sind neben CIA-Agenten auch britische Spezialeinheiten seit Wochen in Libyen im Einsatz.

uhg. Die libyschen Rebellen werden in ihrem Kampf gegen Machthaber Ghadhafi nicht nur aus der Luft unterstützt. Seit Wochen sind kleine Teams von amerikanischen und britischen Geheimdienstagenten und Spezialkommandos in Libyen im Einsatz. Sowohl amerikanische wie britische Regierungskreise haben diese Vermutungen gegenüber der «New York Times» und der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt.

Die Briten hätten Dutzende von MI6-Agenten und Angehörige von Spezialeinheiten nach Libyen entsandt, hiess es aus Regierungskreisen in London. Eine Aufgabe dieser verdeckten Einsatzkräfte ist die Identifizierung von Bodenzielen für die Tornado-Kampfbomber der Royal Air Force. Wie weit die «Special Forces» auch in die Ausbildung der libyschen Rebellen einbezogen sind, ist unbekannt.

CIA-Agenten in Tripolis?

Der Einsatz von CIA-Agenten sei von Präsident Obama schon vor zwei bis drei Wochen genehmigt worden, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Dies, obwohl der US-Präsident den Einsatz von Bodentruppen in Libyen bisher kategorisch abgelehnt habe.

Nachdem die CIA-Vertretung in der Hauptstadt Tripolis nach Beginn der Unruhen schliessen musste, habe der Geheimdienst in diesem Monat wieder Mitarbeiter in das nordafrikanische Land entsandt, sagte ein ehemaliger US-Geheimdienstmitarbeiter der Nachrichtenagentur AP.

Die Agenten hätten beispielsweise bei der Rettung des Waffenleitoffiziers des in Libyen abgestürzten amerikanischen Kampfjets geholfen. Ausserdem suchten die Geheimdienstmitarbeiter Kontakt zu den Aufständischen, sagte der Gewährsmann.

Mit Kleinbussen ins Gefecht

Nach den schweren Luftangriffen haben Ghadhafis Truppen offenbar ihre Taktik geändert. Statt mit schweren Panzern und Geschützen fahren die Soldaten immer mehr mit zivilen Fahrzeugen und Bussen ins Gefecht. Dies erschwert den Piloten der internationalen Streitkräfte zunehmend die Unterscheidung zwischen Ghadhafi-Getreuen und Aufständischen.

Obwohl die Amerikaner nebst den U2-Spionageflugzeugen und Drohnen auch vierstrahlige Boeing Joint Stars einsetzt, mit denen Truppenbewegungen am Boden beobachtet werden können, können wirkungsvolle Lufteinsätze letztendlich nur mit Unterstützung vom Boden geflogen werden.

Schwer bewaffnete Propellerflugzeuge

Gemäss US-Kreisen haben die Amerikaner in den vergangenen Tagen die Einsätze mit Cruise Missiles und schnellen Kampfjets stark zurückgefahren. Dafür kommen nun offenbar schwer bewaffnete viermotorige Hercules «Gunships» sowie Erdkampfflugzuge vom Typ A10 zum Einsatz. Beide Flugzeuge sind relativ langsam und können erst eingesetzt werden, wenn die feindliche Luftabwehr ausgeschaltet ist.

Nachdem die Nato am Donnerstag offiziell die Kontrolle über den Lufteinsatz in Libyen übernommen hat, wollen sich die USA offenbar schrittweise aus dem Militäreinsatz zurückziehen. Derzeit würde die Hälfte der Einsätze von amerikanischen Piloten geflogen, sagte Admiral James Stavridis vor dem US- Kongress. In den kommenden Wochen wolle man stärker andere Streitkräfte unterstützen.

Streit um Waffenlieferungen

Noch ist offen, ob die Alliierten die Aufständischen mit Waffen beliefern werden. Präsident Obama hatte am Dienstagabend in seiner Fernsehansprache mögliche Waffenlieferungen nicht mehr ausgeschlossen. Zuvor hatte sich auch der französische Präsident Sarkozy dafür ausgesprochen, die Rebellen mit Waffen zu beliefern. Scheitern könnte dieser Vorsatz an den im Uno-Mandat vorgeschriebenen Bedingungen des Einsatzes.

Quelle: www.nzz.ch

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+++ 13.09 Erneut heftige Gefechte in Brega +++

Auf dem Vormarsch Richtung Westen bringen libysche Rebellen eigenen Angaben zufolge die östliche Ölstadt Brega weitgehend unter ihre Kontrolle. Die Streitkräfte Gaddafis werden demnach in die westlichen Vororte vertrieben. Dort stünden sie direkt vor dem Stadttor, sagt ein Aufständischer. Rebellen würden mit Granaten beschossen. "Die Kämpfe gehen weiter", fügt ein anderer hinzu.

Quelle: www.n-tv.de

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Reisen von Gesandten des Regimes in Tripolis nach Griechenland und in die Türkei nähren Spekulationen, dass der Ghadhafi-Clan nach einer Exit-Strategie sucht. Unterdessen gehen die schweren Gefechte um Misrata und Brega weiter.

(dpa/afp/Reuters/ddp) Das Regime des libyschen Machthabers Ghadhafi lotet offenbar Wege für eine diplomatische Lösung des blutigen Konflikts aus. Nach Gesprächen in Griechenland reiste ein Gesandter Ghadhafis weiter in die Türkei. Er will offenbar um die Vermittlung einer Waffenruhe mit den Aufständischen werben.

«Aus dem, was uns der Gesandte Libyens gesagt hat, geht hervor, dass das Regime auf der Suche nach einer Lösung zu sein scheint», sagte der griechische Aussenminister Dimitris Droutsas am Montag.

Spekulationen über ein Ausstiegsszenario nährte auch ein Bericht der «New York Times» in der Nacht zum Montag. Diesem gemäss soll der Sohn des Diktators, Saif al-Islam, einen Lösungsvorschlag für den Konflikt mit den Rebellen unterbreitet haben, der auch den Rückzug seines Vaters vorsieht.

Die Rebellen wiesen die Pläne am Montag zurück. «Ghadhafi und seine Söhne müssen vor jeglicher diplomatischer Lösung abtreten», sagte ein Sprecher des Nationalen Übergangsrats in der Rebellenhochburg Benghasi.

Italien anerkennt Rebellen-Rat

Auch der italienischen Aussenminister Franco Frattini nannte die Initiative des Regimes als unglaubwürdig. Ghadhafi müsse mit seinen Söhnen Libyen verlassen, sagte Frattini am Montag.

Rom werde ausserdem die Übergangsregierung der Aufständischen anerkennen. Damit ist Italien nach Frankreich und dem Golfemirat Katar das dritte Land, das diesen Schritt unternimmt. Selbst Waffenlieferungen an die Aufständischen seien nicht ausgeschlossen, wenn auch nur «als letzte Lösung», sagte Frattini.

Schwere Gefechte um Brega und Misrata

Die schweren Kämpfe um die Städte Brega im Osten und Misrata im Westen gingen unterdessen weiter. Die Aufständischen brachten am Montag nach eigenen Angaben weite Teile der Ölstadt Bregas unter ihre Kontrolle.

Die Streitkräfte Ghadhafis beschossen die Ölstadt weiter mit Artilleriegeschützen. Brega hatte sich im vergangenen Monat abwechselnd unter Kontrollen der Regierungstruppen und der Aufständischen befunden. Auch die Belagerung Misratas durch Truppen Ghadhafis wurde fortgesetzt.

Die Türkei evakuierte mit einer Fähre rund 300 Schwerverletzte aus Misrata und Benghasi zur Behandlung ins Ausland. Die Organisation Ärzte ohne Grenze (MSF) brachte nach eigenen Angaben 71 Patienten aus den überlasteten Spitälern von Misrata per Schiff nach Tunesien.

USA stellen Luftangriffe ein

Die US-Streitkräfte haben am Montag ihre Luftangriffe auf Libyen eingestellt. Künftig würden die Angriffe von den Luftwaffen aus Grossbritannien, Frankreich und anderen NATO-Staaten geflogen, teilte das Militärbündnis mit.

Die US-Luftwaffe werde sich jedoch weiterhin mit Aufklärungs- und Tankflugzeugen an dem Einsatz zur Durchsetzung des Flugverbots über Libyen beteiligen, sagte der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates in der vergangenen Woche vor dem Kongress.

Die Nato gab am Montag bekannt, die internationalen Truppen unter ihrem Kommando hätten am Sonntag 58 Kampfeinsätze gegen Ziele in Libyen geflogen. Das waren etwas weniger als an den Vortagen, als es jeweils etwa 70 solcher Einsätze gab.

Quelle: www.nzz.ch

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Saif al-Islam sieht Regime nicht geschwächt

(sda/dpa) Einer der Söhne von Ghadhafi hat den Rückzug von Getreuen seines Vaters gerechtfertigt und sieht das Regime nicht geschwächt. «Es sind alte und kranke Menschen und wir werden seit zwei Wochen bombardiert», erklärte Saif al-Islam. Die Tatsache, dass etwa der frühere Aussenminister Mussa Kussa vergangene Woche nach Grossbritannien gegangen sei, sei keinesfalls ein Zeichen für eine bröckelnde Unterstützung seines Vaters, sagte al-Islam am Dienstag in einem Interview mit dem Sender BBC. Kussa wollte Libyen vielmehr verlassen, weil er krank sei und sich in London regelmässig behandeln lassen müsse, sagte Saif weiter. Der zweitälteste Sohn des Diktators betonte, dass die Aussagen, die Kussa in London über das Ghadhafi-Regime gemacht haben soll, frei erfunden seien. Die britische Regierung habe Druck auf Kussa ausgeübt. Weil er wegen seiner Gesundheit im Land bleiben wolle, habe er Geschichten erfunden, die nicht stimmten. Es sei in Ordnung, wenn die «alten und kranken Männer» sich zurückzögen, sagte al-Islam. Ob schon Nachfolger für die Minister und eventuell sogar seinen Vater bereitstehen, liess er offen. Der 1972 geborene Saif al-Islam hatte 2006 nach Kritik am Führungsstil seines Vaters vorübergehend das Land verlassen und längere Zeit in London gelebt. Er galt deshalb vorübergehend als das moderne Gesicht des Regimes.

Quelle: www.nzz.ch

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Hin und Her wogt die Schlacht um die strategisch wichtigen Städte Brega und Ajdabiya in Libyen. Die Aufständischen mussten sich unter Artilleriebeschuss wieder aus dem vorübergehend zurückeroberten Öl-Hafen von Brega zurückziehen. Nato-Flugzeuge griffen nicht ein.

(sda/dpa/afp) Die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Ghadhafi haben die Milizen der Regimegegner vollständig aus dem Öl-Hafen Brega im Osten des Landes zurückgedrängt. Die Aufständischen lagen in der Nacht zum Mittwoch unter Artilleriebeschuss der Ghadhafi-Streitkräfte.

Nato nicht entschieden genug

Am Mittwoch kreisten über dem Kampfgebiet Nato-Flugzeuge, die aber in das Geschehen nicht eingriffen. Am Vorabend hatte der Militärkommandant der Regimegegner, General Abdulfatah Yunis, die Nato kritisiert, nicht entschieden genug gegen Ghadhafis Militärmaschinerie vorzugehen.

Die Aufständischen räumten indes «aus Sicherheitsgründen» das Spital der benachbarten Stadt Ajdabiya, sagte ein Arzt. Auch Zivilisten und Hirten mit ihren auf LKWs gepackten Tieren verliessen die Stadt aus Angst vor der erneut nahenden Front.

Die Mittelmeer-Städte Brega und Ajdabiya haben in dem sechswöchigen Konflikt zwischen dem Ghadhafi-Regime und seinen Gegner schon mehrfach die Hand gewechselt.

Yunis hatte der Nato auch vorgeworfen, die Menschen in der belagerten Stadt Misrata im Westen des Landes dem Verderben preiszugeben. Eine Nato-Sprecherin in Brüssel verteidigte das Bündnis: «Wir haben ein klares Mandat und wir werden alles tun, um die Zivilbevölkerung von Misrata zu schützen», sagte sie. «Misrata ist unsere oberste Priorität.»

Ärger über die Türkei

Derweil vertrieben libysche Aufständische ein türkisches Schiff mit Hilfsgütern aus dem Hafen von Benghasi. Sie sind empört über Äusserungen des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan, der in der vergangenen Woche vor Waffenlieferungen an die Rebellen gewarnt hatte.

Um die Wogen wieder zu glätten, sucht die türkische Regierung jetzt das Gespräch mit den politischen Führern der Aufständischen. Türkische Medien berichteten unter Berufung auf Aussenminister Ahmed Davutoglu, ein Diplomat sei mit einer Botschaft von Erdogan nach Benghasi geschickt worden.

Quelle: www.nzz.ch

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Libyen / die aktuellsten News von den Usern

Die amerikanische Aussenministerin Clinton hat den Appell des libyischen Machthabers al-Ghadhafi, die Nato-Luftangriffe zu stoppen, zurückgewiesen. Ghadhafi hatte sich in einem Brief an Amerikas Präsidenten Obama gewandt.

(sda/Reuters/afp) Libyens Machthaber Muammar al-Ghadhafi ist beim amerikanischen Präsidenten Barack Obama mit einem persönlichen Bittschreiben abgeblitzt. US-Aussenministerin Hilary Clinton wies Ghadhafis Appell zurück, die Nato-Luftangriffe zu stoppen, und forderte ihn auf, ins Exil zu gehen.

«Es ist überhaupt kein Geheimnis, was derzeit von Herrn Ghadhafi erwartet wird», sagte Clinton bei einer Pressekonferenz. Je früher «das Blutbad aufhört, desto besser ist das für alle».

Aufruf zum Waffenstillstand

Ghadhafi müsse sich daher zu einem Waffenstillstand mit den libyschen Aufständischen bereitfinden und seine Truppen abziehen. Zudem forderte Clinton eine Entscheidung «hinsichtlich seines Machtverzichts und seiner Ausreise aus Libyen».

Ein Sprecher Obamas bestätigte, dass Ghadhafi sich in einem Schreiben persönlich an Obama gewandt habe. Details nannte der Sprecher allerdings nicht.

Der Nachrichtenagentur AP zufolge fleht Libyens Machthaber Obama darin an, einem «ungerechten Krieg gegen ein kleines Volk in einem Entwicklungsland» Einhalt zu gebieten. Obamas Sprecher sagte, es handle sich nicht um den ersten Brief Ghadhafis an den Präsidenten. Obama habe deutlich gemacht, dass nun Taten statt Worten gefragt seien.

Der Gadhafi hat langsam Muffensausen

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Für die Flüchtlingstragödie mit vermutlich 250 Toten vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa hat Italien am Donnerstag Malta die Schuld zugeschoben. Das Flüchtlingsboot sei am Mittwoch in maltesischen Gewässer gekentert, sagte Innenminister Roberto Maroni am Donnerstag.

(sda/dpa/apa) Für die Flüchtlingstragödie mit vermutlich 250 Toten vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa hat Italien am Donnerstag Malta die Schuld zugeschoben. Das Flüchtlingsboot sei am Mittwoch in maltesischen Gewässer gekentert, sagte Innenminister Roberto Maroni am Donnerstag.

Malta jedoch habe Italien zum Eingreifen aufgerufen und behauptet, keine Schiffe zur Verfügung zu haben, um den in Seenot geratenen Migranten zu helfen, sagte Maroni vor dem Parlament in Rom.

«Wir haben sofort eingegriffen und haben viele Menschenleben retten können. Mit Malta bleibt das Problem der Flüchtlingshilfe offen. In den vergangenen Jahren ist es mit der maltesischen Regierung über diesen Aspekt oft zu Streit gekommen», sagte er.

Suche nach Überlebenden

Trotz des Streits auf politischer Ebene suchten die Küstenwachen der beiden Länder auch am Donnerstag gemeinsam nach Überlebenden. Wie das Hafenamt von Lampedusa mitteilte, stieg die Zahl der Geretteten inzwischen auf 53.

Die Hoffnung, weitere Überlebende bergen zu können, sei aber gering. «Aber man darf nichts unversucht lassen», erklärte der Kommandant der Küstenwache, Pietro Carosia: «Unsere Hoffnung ist es, vielleicht noch jemand zu finden, der sich an einem Wrackteil festklammern konnte».

Fischkutter mit 300 Insassen

Die Behörden befürchten, dass beim Kentern eines libyschen Flüchtlingsschiffes in der Nacht zum Mittwoch zwischen Malta und Lampedusa bis zu 250 Menschen ertrunken sind. Der nur 13 Meter lange Fischkutter war nach zwei- bis dreitägiger Seereise völlig überladen in einen schweren Sturm geraten.

Die Geretteten wurden nach Lampedusa gebracht und dort versorgt. Sie sollten am Donnerstag in ein Auffanglager in Italien verlegt werden. Die Opfer stammten aus Eritrea, Somalia, der Elfenbeinküste und weiteren Ländern Afrikas, berichtete das Uno-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR.

Nach Angaben eines Vertreters der Internationalen Organisation für Migration (IOM) waren rund 300 Menschen an Bord. Der IOM-Vertreter nannte diese Zahl, nachdem er mit Überlebenden gesprochen hatte.

Seit Beginn der Unruhen in Nordafrika erreichten nach Angaben des italienischen Innenministeriums über 26'000 vorwiegend tunesische Flüchtlinge die Insel Lampedusa. Auch vor den Kämpfe in Libyen fliehen immer mehr Menschen in Richtung Italien.

Aufenthaltsgenehmigung

Wie Maroni vor dem Parlament am Donnerstag erklärte, will Italien den bereits auf Lampedusa eingetroffenen Flüchtlingen aus Nordafrika eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung erteilen, sofern diese nicht vorbestraft seien. Damit sollen jene Migranten, die Angehörige in der EU erreichen wollen, weiterreisen können, sagte er.

Maroni kündigte aber auch an, dass alle tunesischen Migranten, die von jetzt an Lampedusa erreichen, in ihre Heimat abgeschoben werden. Dies sind gemäss dem Innenminister die Grundzüge des neuen Abkommens zwischen Italien und Tunesien zur Bekämpfung der illegalen Einwanderung.

Italien werde zudem zusammen mit Tunesien vor den Küsten patroullieren, um Massenabfahrten zu verhindern. Das Abkommen war am Dienstag in Tunis geschlossen worden.

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Die libyschen Rebellen haben die Stadt Ajdabiya im Osten des Landes nach heftigen Kämpfen wieder eingenommen. Das meldeten die Medien der Aufständischen am Montag.

(sda/dpa) Sie erklärten ausserdem, ihren Kämpfern in der westlichen Stadt Misrata sei es gelungen, einen Angriff der Truppen von Machthaber Muammar al-Ghadhafi zurückzuschlagen.

Unklar blieb derweil, was aus der Friedensinitiative der Afrikanischen Union (AU) wird. Nachdem Ghadhafi am Sonntagabend eine hochrangig besetzte AU-Delegation empfangen hatte, kündigte der Präsident von Südafrika, Jacob Zuma, in der Nacht überraschend seine Abreise an. Er nannte «Verpflichtungen, die mich zur Abreise zwingen».

Einige der Aufständischen werteten dies als Indiz dafür, dass Zuma, der als einziges Delegationsmitglied aus einem «demokratischen Land» stamme, nach dem Treffen mit Ghadhafi ernüchtert gewesen sei.

Die Delegation, zu der auch die Staatsoberhäupter von Mauretanien, Mali und Kongo gehörten, wollte am Montag auch mit den Aufständischen im Osten Libyens sprechen. Diese lehnen jeden Vorschlag ab, der keinen Machtverzicht Ghadhafis und seiner Söhne vorsieht.

Die AU will einen Waffenstillstand und einen Dialog der Aufständischen mit der libyschen Führung in Tripolis herbeiführen.

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Die Aussenminister Frankreichs und Grossbritanniens sind der Ansicht, dass die Nato noch nicht genügend auf das Kampfgeschehen in Libyen einwirkt. Unterschiedliche Auffassungen bestehen aber über die Notwendigkeit eines militärischen Einsatzes der EU zur Absicherung der humanitären Hilfe.

(Reuters/ddp) Die Regierungen Grossbritanniens und Frankreichs haben ein stärkeres Eingreifen der Nato im Libyen-Krieg verlangt. «Die Nato muss ihre Rolle komplett ausfüllen», sagte der französische Aussenminister Alain Juppé am Dienstag dem Sender France Info. So sollte die Allianz die schweren Waffen von Machthaber Muammar Ghadhafi ins Visier nehmen, mit denen die Aufständische in Misrata angegriffen würden.

Auch sein britischer Kollege William Hague forderte grössere Anstrengungen der Nato. Aus diesem Grund habe sein Land zusätzliche Kampfflugzeuge bereitgestellt. «Natürlich wäre es zu begrüssen, wenn andere Staaten das auch tun würden», sagte er in Luxemburg vor einem EU-Aussenministertreffen.

Die Nato geht auf der Grundlage einer Uno-Resolution im libyschen Bürgerkrieg gegen die Truppen Ghadhafis vor. Die Luftangriffe der Allianz haben unter anderem massgeblich dazu beigetragen, einen Angriff seiner Einheiten auf die von den Aufständischen gehaltene Stadt Ajdabiyah zu stoppen. Deutschland ist an den Einsätzen nicht beteiligt.

Streit um Hilfe für Misrata

Frankreich und Grossbritannien vertreten allerdings unterschiedliche Auffassungen über den Einsatz der EU zur Absicherung der humanitären Hilfe in Libyen. Während der französische Aussenminister Alain Juppé die EU am Dienstag drängte, mehr zu tun, um in der von Rebellen gehaltenen Stadt Misrata humanitäre Hilfe zu leisten, sieht der britische Aussenminister derzeit zumindest keine Notwendigkeit für einen Militäreinsatz zur Unterstützung humanitärer Aktionen in dem Land.

Hilfe kommt laut Hague an

Derzeit komme humanitäre Hilfe bei den Menschen an, auch in der besonders umkämpften Stadt Misrata, sagte der britische Aussenminister William Hague am Dienstag auf einem EU-Ressortcheftreffen in Luxemburg. Bisher sei «keine militärische Absicherung erforderlich», damit die Hilfe zu den Menschen gelange.

Die EU-Mitgliedsstaaten hatten am 1. April grünes Licht für eine eigene Militäraktion gegeben. Möglich wären zwar keine Kampfeinsätze, aber Evakuierungen oder die Einrichtung von Sicherheitskorridoren. Die Aussenminister wollten am Dienstag in Luxemburg die Planungen vorantreiben. Konkret soll eine Mission für Misrata vorbereitet werden. Dafür würden bis zu 2000 Soldaten benötigt, verlautete aus dem Kreis der ungarischen Ratspräsidentschaft.

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In der einzigen von Rebellen verteidigten westlibyschen Stadt dauern die Kämpfe trotz einer Vereinbarung von Ghadhafis Regierung mit den Vereinten Nationen über humanitäre Hilfe an. Das Stadtzentrum Misratas ist besonders umkämpft, wie ein Einwohner berichtet.

(sda/dapd/afp/Reuters) In der schwer umkämpften Stadt Misrata ist die Lage kritisch.Seit Donnerstag seien 16 Zivilpersonen getötet worden, heisst es. Der Oberbefehlshaber über den Nato-Militäreinsatz in Libyen, Generalleutnant Charles Bouchard, bestätigte, dass Ghadhafis Truppen wahllos auf Zivilisten schiessen. Die Streitkräfte stünden auf den Dächern von Moscheen und feuerten von dort auf Menschen, sagte Bouchard gegenüber dem kanadischen Fernsehen.

Die Soldaten versteckten sich in der Nähe von Spitälern und hätten gepanzerte Wagen in Schulden abgestellt. Manchmal zögen die Ghadhafi-Verbündeten auch ihre Uniformen aus, damit niemand sie in der eingekesselten Rebellenbastion erkennen könne. Der Kanadier Bouchard kritisierte dieses Vorgehen als «unmoralisch» und «hinterhältig».

267 Tote in Misrata

Zugleich betonte er, dass er sich um die humanitäre Situation in der belagerten Stadt Misrata sorge. Die Einwohner litten, aber sie würden mehr leiden, wenn die Nato nicht eingegriffen hätte. Nach Angaben der New Yorker Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch wurden bei der inzwischen seit sieben Wochen andauernden Belagerung Misratas mindestens 267 Menschen getötet. Spitalärzte sprachen von bis zu 1000 Toten und 3000 Verletzten.

Die Vereinten Nationen hatten zuvor mitgeteilt, die Regierung Ghadhafis habe zugesagt, humanitäre Hilfe in Misrata und anderen umkämpften Städten zuzulassen. Regierungssprecher Mussa Ibrahim sagte dazu in Tripolis, internationalen Regierungen werde der Zugang zu den Gebieten ermöglicht, die von Ghadhafis Truppen kontrolliert werden.

Die Uno-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos sagte in Bengasi, sie habe keine Garantien bekommen, dass die Feindseligkeiten zur Versorgung der Bevölkerung eingestellt würden.

Flüchtlingsschiff aus Misrata

Derweil erreichte ein Schiff mit fast 1000 Flüchtlingen aus Misrata Bengasi. Das von der Internationalen Organisation für Migration (IOM) gecharterte griechische Schiff kam am Montagabend in der Rebellenhochburg an, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

An Bord befanden sich rund 970 Menschen, nach Angaben der IOM waren 90 Prozent davon ausländische Gastarbeiter. Rund 30 Verletzte wurden in das Spital von Bengasi gebracht. Es war das zweite von der IOM gecharterte Schiff in einer Woche, das Flüchtlinge von Misrata nach Bengasi brachte.

Am Montag brachte das Rote Kreuz zudem 618 afrikanische Gastarbeiter mit einem gecharterten Schiff nach Ägypten. Tausende afrikanische Gastarbeiter hatten in der drittgrössten libyschen Stadt Misrata gearbeitet.

Kämpfe an der Grenze zu Tunesien

Ghadhafis Soldaten beschossen auch die von den Aufständischen kontrollierte Region al-Jabal al-Gharbi westlich der Hauptstadt Tripolis und nahe der Grenze zu Tunesien.

Nach Angaben von Bewohnern der Kleinstadt Nalut und der Ortschaft Jefren starben dabei seit Sonntag mindestens 110 Menschen. «Sie schiessen blind mit Grad-Raketen auf Wohnhäuser, Spitäler. Mehrere Familien sind nach Tunesien geflohen», sagte ein Bewohner aus Nalut.

Auch in der strategisch wichtigen Stadt Adschdabija im Osten hielten die Kämpfe an. Dort seien Angriffe der Regierungstruppen zurückgeschlagen worden, berichtete der arabische Nachrichtensender al-Jasira.

Cameron: Keine Invasion

Trotz der verzweifelten Lage ist eine Invasion oder Besetzung Libyens nach Worten des britischen Premiers David Cameron kein Thema: «Wir sind uns im Klaren darüber, dass wir zu den Bedingungen der Resolution des Uno-Sicherheitsrates stehen müssen. Wir müssen die Unterstützung der arabischen Welt behalten.»

Cameron räumte ein, dass die Bedingung, keine Bodentruppen einzusetzen, den Einsatz erschwere. Die Nato-Luftangriffe auf Ziele des Regimes hätten geholfen, Massaker zu verhindern. Die Rebellen hätten um ein stärkeres Eingreifen gebeten. Die Alliierten müssten nun überprüfen, wie Zivilisten noch besser geschützt werden könnten, sagte Cameron dem Sender Sky News.

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Grossbritannien plant die Entsendung von bis zu 20 Militärberatern nach Libyen. Sie sollen die gegen Machthaber Ghadhafi kämpfenden Rebellen ausbilden und organisieren. Ghadhafis Sohn Saif al-Islam gibt sich gleichzeitig siegesgewiss.

(sda/ddp) Der britische Aussenminister William Hague erklärte am Dienstagabend, sein Land werde die Rebellen aber nicht bewaffnen und sie auch nicht in den Kämpfen direkt unterstützen. Grossbritannien hat den Rebellen bereits 1000 Splitterschutzwesten und 100 Satelliten-Telefone zur Verfügung gestellt.

Unklare Lage in Misrata

Die Gefechte in Libyen konzentrierten sich am Dienstag auf die belagerte libysche Stadt Misrata, die als einzige im Westen des Landes von den Rebellen verteidigt wird. Unklar bleibt vorerst die Lösung der humanitären Notsituation der Bewohner der seit über einem Monat belagerten Stadt. Die EU könnte nach eigenen Angaben binnen Tagen bewaffnete Einheiten nach Libyen entsenden, die Uno-Hilfslieferungen als Militäreskorten begleiten sollen. Diese sollen nicht in Kampfhandlungen eingebunden sein.

«Wir werden gewinnen»

Während dort schwere Kämpfe tobten, gestand die Nato ein, dass sie Schwierigkeiten habe, die dortigen Stellungen der Truppen von Machthaber Ghadhafi auszuschalten. Dessen Sohn, Saif al-Islam, sagte am Dienstagabend im staatlichen Fernsehen, er sei im Hinblick auf die militärische Situation «sehr optimistisch. Wir werden gewinnen». Von Tag zu Tage neige sich die militärische Waage zu Gunsten der Regierung, erklärte Saif.

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Die Nato hat nach einem Bericht des libyschen Staatsfernsehens erneut Ziele in der Hauptstadt Tripolis beschossen. Ein ehemaliger Nato-General und Oberbefehlshaber der Kfor-Truppen fordert Verhandlungen mit Ghadhafi.

ii./(ddp/sda/Reuters) Die Nato hat nach einem Bericht des libyschen Staatsfernsehens erneut Ziele in der Hauptstadt Tripolis unter Beschuss genommen. Bei den Angriffen auf den Stadtteil Khallat al-Farjan seien sieben Personen getötet und 18 weitere verletzt worden, meldete der Sender al-Jamahiriyah am Donnerstag.

Libysche Rebellen kontrollieren Grenzposten zu Tunesien

Die Aufständischen waren offenbar im Westen wieder erfolgreich: Gemäss Berichten von Augenzeugen haben sie die Konrolle über den Grenzübergang beim tunesischen Ort Dahibah zurückgewonnen. Am Grenzposten seien nun Rebellen stationiert. Seit Dienstag waren in der Gegend heftige Gefechte im Gang. In Dahibah seien Tausende von libyschen Flüchtlingen eingetroffen, die über das westliche Gebirge gekommen seien.

Gefechte in Misrata

Einheiten des libyschen Machthabers Muammar al-Ghadhafi haben die Rebellen-Enklave Misrata am Donnerstag Aufständischen zufolge erneut mit Granaten beschossen. Dabei seien mindestens drei Rebellen getötet und 17 verletzt worden, sagte ein Sprecher der Rebellen.

Um die seit Wochen von Ghadhafis Soldaten eingekesselte Küstenstadt im Westen Libyens tobt eine erbitterte Schlacht. Menschenrechtler werfen Ghadhafi vor, in Misrata Streubomben über Wohngebieten abgeworfen zu haben. Libyen bestritt den Einsatz dieser besonders heimtückischen und international weitgehend geächteten Munition.

Ehemaliger Nato-General für Verhandlungen mit Ghadhafi

In der Diskussion um die weitere Strategie des Militäreinsatzes in Libyen hat der ehemalige Nato-General und Oberbefehlshaber der Kfor-Truppen auf dem Balkan, Klaus Reinhardt, für Waffenstillstandsverhandlungen plädiert. Man müsse endlich davon absehen zu fragen, welche militärischen Mittel man noch einsetzen wolle, um den Krieg in Libyen zu beenden, sagte Reinhardt am Donnerstag im Deutschlandradio Kultur.

Auch nach vier Wochen Krieg denke Ghadhafi nicht ans Einlenken. Nun sei es dringend erforderlich, alles daran zu setzen, zu einem Waffenstillstand zu kommen. Nur das helfe der Bevölkerung, sagte Reinhardt. «Man darf nicht nur auf die Rebellen hören, sondern man muss nun dazu übergehen, dass endlich dieser Krieg dort beendet wird.»

Reinhardt kritisierte, dass «die westlichen Staatsmänner alle gesagt haben, wir wollen Ghadhafi weghaben». Ghadhafi werde aber dringend gebraucht, um Friedensverhandlungen einzuleiten.

Parallelen zum Balkankrieg

Der ehemalige Oberbefehlshaber der Nato-Truppen im Kosovo zog Parallelen zum Balkankrieg, wo es nach den Luftangriffen auf Serbien zu Waffenstillstandsverhandlungen gekommen war. «Da war Milosevic dabei, der der grosse Verbrecher war.» Auch bei den Friedensverhandlungen in Paris sei Milosevic beteiligt gewesen. «Da hat man sich nicht gescheut, mit der Gegenseite zu verhandeln», erklärte Reinhardt. «Man braucht die Gegenseite», sagte er.

Quelle: www.nzz.ch

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Gemäss Blick.ch wollte Hannibal Gaddaffi, der Sohn des Diktators, den Genfer Flughafen in die Luft sprengen!

Zum Glück kam es nicht so weit!!! :?

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