SMI im Mai 2011

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oslo11
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Würde ich so nicht sagen

Flipper wrote:

Neu-SG wrote:
mal wieder was ungoldiges... wer hier drin glaubt an die "Sell in may"-taktik?

Wenn es nur so einfach wäre an der Börse Geld zu verdienen.

Die "Sell in May"-Taktik ist natürlich Quatsch.

Hierzu ein Link zu einem guten Kommentar. Siehe Abschnitt "Faustregel-Mummenschanz".

http://www.rottmeyer.de/verlieren-lernen-manches-geht-eben-einfach-nicht/

In den meisten Fällen hat es schon etwas an sich dass die Kurse im Mai retour gehen.

Die Quartalsergebnisse neigen sich dem Ende zu. Dazu kommt noch die Sommerflaute.

Also dass die Kurse im Mai/Juni steigen ist eher unwahrscheinlich.

Lieber Ende Juni anfangs Juli wieder einsteigen 8)

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

in_God_we_trust wrote:

Dann kannst Du aber Gold als jederfrau's Schmuck vergessen! Schon ein einfacher Goldring wre nicht mehr tragbar, hätte dann einen Geldwert von ca. 10'000.-. Jeder Schritt aus dem Haus wäre dann ein Risiko.

Stimmt. Was zur Frage führt, ob man den Goldschmuck überhaupt zur Goldmenge hinzuzählen darf. Von den weltweit gesamten 160'000t sind etwa 52% in Schmuck verarbeitet. Nun wird man notfalls ein Goldkettchen noch einschmelzen aber eine Rolex sicher nicht, weil da der Gold-Materialwert relativ gering ist.

Aber Deine Überlegung mit dem hohen Goldpreis ist insofern falsch als Gold ja nicht wertvoller und damit Diebstahl-risikoreicher wird, wenn das Geld an Wert verliert.

Ich versuche Dir klarzumachen, dass Du mal Deine Sichtweise ändern musst: Du betrachtest alles aus der Sicht des Papiergeldes und beurteilst aus dieser Perspektive, dass etwas teurer oder billiger wird.

Jetzt stell Dir doch mal vor, dass einfach das Geld an Wert verliert und somit parallel so ziemlich alles teurer wird. Genau das ist die Situation, die wir zwar noch nicht haben, in die wir aber derzeit reinschlittern.

Versetze Dich - ich mag Extrembeispiele, die machen es immer am klarsten - in die Lage eines Einwohners von Zimbabwe. Ich weiss nicht, was dort zum Schluss eine Unze Gold gekostet hat. Aber eine Zahl habe ich noch im Kopf: Eine Rolle Toilettenpapier hat 10'000 Z$ gekostet. Nach Deiner Logik würde das bedeuten, dass Du es Dir nicht mehr leisten kannst Sch... zu gehen.

Aber das stimmt so eben nicht. Es hat nur das Papiergeld an Wert verloren. Da kann aber Gold oder Toilettenpapier nichts dafür.

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

in_God_we_trust wrote:

Bei einem Goldstandart und einem Preis von 5 Millionen Franken (wohlverstanden bei heutiger Kaufkraft des Frankens!) würde Gold industriell nicht mehr konkurrenzfähig.

Einer der Gründe, weshalb Gold als Währung verwendet wurde ist der, dass es eben kein Industriemetall ist. Gold braucht wirklich niemand!

Ich meine: Wir spüren es im Portemonnaie, wenn Öl, Baumwolle oder Kartoffeln im Preis steigen. Aber ein steigender Goldpreis interessiert im realen Leben wirklich niemanden.

Es würde also auch niemand verhungern, wenn der Goldpreis auf Fr. 5 Mio/oz steigen würde.

in_God_we_trust wrote:

Die Schweiz, Japan und zumindest bis vor kurzem Deutschland sind gute Beispiele, dass eine Währung auch ohne Goldstandart funktionieren und stabil bleiben kann.

Nun, das wissen wir noch nicht. Der Franken lebt ja erst 11 Jahre ohne Golddeckung. Dollar und D-Mark seit 1973 (damals war die DM an den Dollar und der wiederum an Gold gebunden). Bei Japan weiss ich es nicht.

Aus der Geschichte weiss ich lediglich, dass es bisher noch nie eine reine Papierwährung geschafft hat, ewig zu überleben. Die meisten gingen nach 9-30 Jahren kaputt. Der Dollar ist mit seinen 37 Jahren bereits über dieser Altersgrenze.

Interessant ist auch, wenn man in der Geschichte nachliest, wie es denn zu einem kompletten Vertrauensverlust (aka Hyperinflation) kommt. Und dabei stossen wir immer auf das gleiche Kochrezept:

1. Schulden machen, die einem über den Kopf wachsen

2. Diese Schulden durch Gelddruckerei "bekämpfen".

Die Geschichte lehrt uns, dass die Chance auf einen Totalbankrott einer ungedeckten Währung bei 100% liegt. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann.

in_God_we_trust wrote:

Ich bin deshalb zuersichtlich, dass ein Goldstandard nie mehr eingeführt wird!

Kommt darauf an, was Du unter Goldstandard verstehst. Eine 100% Deckung durch Gold wird es wohl kaum mehr geben. Erst recht nicht, dass wir in der Migros mit Goldmünzen werden bezahlen müssen.

Auch der Franken war ja vor 2000 nur zu 40% durch Gold gedeckt.

Ich stelle mir folgendes Szenario vor:

* Es kommt zu einem kompletten Vertrauensverlust in die Währung.

* Entsprechend muss eine neue Währung her. Also Währungsreform, Entschuldung, Bankrotte etc. Die übliche Palette.

* Die neue Währung muss das Vertrauen der Bürger aber erst noch verdienen.

Die Bürger werden sich fragen, warum die alte Währung versagt hat und die Antwort in der Schuldenmacherei, gefolgt von der Gelddruckerei finden.

Ergo wird der Ruf laut werden, der Staat dürfe nie mehr Schulden machen und die Geldmenge müsse kontrolliert werden.

* Es gibt verschiedene Mechaniken, wie man die Geldmenge im Zaum halten kann. Eine Anbindung an Gold ist eine von mehreren Varianten. Sie hat den Vorteil, dass sie 1. sehr schnell umsetzbar und 2. sehr einfach berechen- und messbar ist und 3. in der Vergangenheit bereits funktioniert hat.

Man kann die Geldmenge natürlich auch nach Einwohnerzahl, Wirtschaftsleistung, einem Korb von Rohstoffen oder jeglicher erdenklichen Kombination fixieren.

Mit anderen Worten - und auch das bestätigt die Geschichte - eine kollabierte Papierwährung wird immer durch eine gedeckte ersetzt.

Gold ist kein Spekulationsobjekt. Gold steigt auch nicht im Wert. Aber Gold verliert auch nicht an Wert.

Du kannst Dir für eine Unze Gold einen feinen Anzug mit Gürtel und Schuhe kaufen. Das konntest Du auch schon vor 100 Jahren und auch eine römische Toga mit Band und Sandalen bekam man vor 2000 Jahren für eine Unze Gold.

Gold ist nichts anderes als eine Garantie des Werterhaltes in der Übergangszeit wenn eine Währung kollabiert und durch eine neue ersetzt wird. Du wirst auch in 50 Jahren für eine Unze Gold einen Anzug etc. bekommen. Egal, was wir dann für eine Währung haben werden und wie hoch die in Gold bemessen sein wird.

Aber ob Du für $1500 oder Fr. 1200 dann noch einen Anzug bekommst, ja, ob es Dollar und Franken in der jetzigen Form überhaupt noch gibt, das steht in den Sternen.

fritz.
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SMI im Mai 2011

MarcusFabian wrote:

Gold braucht wirklich niemand!

Ich habe noch alte HiFi-Cinch-Kabel mit vergoldeten Steckern. Aber für die heutige MP3-Qualitäts-Musik geht es natürlich auch mit Zinkblech-Steckern. Wink

Gruss

fritz

CrashGuru
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SMI im Mai 2011

fritz wrote:

MarcusFabian wrote:
Gold braucht wirklich niemand!

Ich habe noch alte HiFi-Cinch-Kabel mit vergoldeten Steckern. Aber für die heutige MP3-Qualitäts-Musik geht es natürlich auch mit Zinkblech-Steckern. Wink

Gruss

fritz

Schau mal die Kontaktflächen der Batterien in Mobiltelefonen usw. an Wink

Flipper
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Re: Würde ich so nicht sagen

oslo11 wrote:

Also dass die Kurse im Mai/Juni steigen ist eher unwahrscheinlich.

Ich hatte früher in ungarische Aktien investiert. Die waren schon gut gelaufen, da wurde mir geraten zumindest einen Teil der Aktien zu verkaufen. Es sei schliesslich Mai, wahrscheinlich gibts jetzt einen Rücksetzer und Ende Sommer könne ich ja dann sicher günstig wieder nachkaufen.

Ich war aber vom langfristigen Potenzial meiner Investition voll überzeugt und habe nichts verkauft. Die Kurse stiegen dann bis Ende Juni um ca. 30%.

Was ich damit sagen will, ist, dass wenn du vom langfristigen Potenzial deiner Investition überzeugt bist, darft du auf keinen Fall verkaufen, bloss wegen irgendeiner Börsenregel. Statistisch gesehen sind die Unterschiede zwischen den guten und den weniger guten Monaten im Bereich von 0.x%. Das lohnt sich nur schon wegen den Gebühren nicht.

oslo11 wrote:

Lieber Ende Juni anfangs Juli wieder einsteigen 8)

Das ist natürlich wieder eine andere Frage. Wenn du Cash hast und dir nicht sicher bist, was du kaufen sollst, dann ist es sicher keine schlechte Idee noch etwas zuzuwarten. Und die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse diesen Sommer durch die Decke gehen ist eher gering.

Wahrscheinlich kann man sogar statistisch belegen, dass starke Anstiege im Sommer eher seltener sind, als sonst. Das wäre noch interessant zu wissen.

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

fritz wrote:

Ich habe noch alte HiFi-Cinch-Kabel mit vergoldeten Steckern.

da hast du Gold im Wert von vielleicht 20 Rappen dran. Würde sich der goldpreis verzehnfachen wären halt 2 Fr. Gold am Stecker. Na und?

Von den 160'000t weltweitem Goldbestand dürften etwa 20'000t (12%) unter anderem in Produkten verbaut sein.

Nochmals zur Einteilung: 80'000t Schmuck, 30'000t Zentralbanken, 30'000t Private Investoren, 20'000t anderes. darunter Industrie, Goldzähne etc.

fritz.
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SMI im Mai 2011

Damit hast du doch gerade dieser Aussage widersprochen:

MarcusFabian wrote:

Gold braucht wirklich niemand!

20'000t sind zwar nicht wahnsinnig viel, aber immerhin werden die wohl doch gebraucht.

Dass ich von meinen Steckern nicht leben kann, weiss ich schon. Wink

Gruss

fritz

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

Sagen wir mal so: Es wird eingesetzt aber es gibt meines Wissens keine industrielle Anwendung, wo man Gold wirklich braucht.

Und wenn, dann in verschwindend kleinen Mengen.

Gold hat also für unser tägliches Leben in keiner Weise dieselbe Bedeutung wir Erdöl oder Kupfer etc.

CrashGuru
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SMI im Mai 2011

MarcusFabian wrote:

Von den 160'000t weltweitem Goldbestand dürften etwa 20'000t (12%) unter anderem in Produkten verbaut sein.

darunter Goldzähne etc.

Im Sinne von iGwt besonders gefährlich..... Wink

Vorsicht, wenn nächstens Zahnarzt-Werkzeug gestohlen wird Lol

Denne
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SMI im Mai 2011

fritz wrote:

MarcusFabian wrote:
Gold braucht wirklich niemand!

Ich habe noch alte HiFi-Cinch-Kabel mit vergoldeten Steckern. Aber für die heutige MP3-Qualitäts-Musik geht es natürlich auch mit Zinkblech-Steckern. Wink

Naja ... die Goldsteckerlegende war auch früher schon ein Marketinggag. Aber zugegeben - das verbaute Material VOR und NACH dem Goldsteckerli ist nicht ganz so einfach herzuzeigen und wirkungswoll zu inszenieren wie ein glänzendes Steckerli.

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SMI im Mai 2011

Denne wrote:

Naja ... die Goldsteckerlegende war auch früher schon ein Marketinggag.

..bei Gold bestehen/bestanden immer schon viele Legenden und Gag's... Lol 8)

P.S:.solange es genügen du..e "Gläubige" gibt,sterben solche Legenden auch nie aus... :twisted:

weico

Neu-SG
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SMI im Mai 2011

und schon sind wieder alle beim Gold.... oder besser gesagt die drei vier gleichen

Kapitalist
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Re: Sell in May...

felix.w wrote:

Hatte gerade Daten vom S&P500 offen und hab die Performance pro Monat berechnet. Einmal über das ganze Sample (letzte 60 Jahre), dann letzte 20, 10 und 5 Jahre.

Mindestens für die letzten 5 Jahre ist die Regel aber gar nicht so falsch.

Besser reich und gesund als arm und krank!

plenaspei
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SMI im Mai 2011

MarcusFabian wrote:

fritz wrote:

Ich habe noch alte HiFi-Cinch-Kabel mit vergoldeten Steckern.

da hast du Gold im Wert von vielleicht 20 Rappen dran. Würde sich der goldpreis verzehnfachen wären halt 2 Fr. Gold am Stecker. Na und?

Da wird Gold doch noch in Fr. beziffert. :?:

MF, ich dachte immer Du anerkennst Gold als einziges "Geld", dann spielt es auch keine Rolle welcher Marktwert Gold in SFR oder USD hat.

Lol

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

plenaspei wrote:

MF, ich dachte immer Du anerkennst Gold als einziges "Geld", dann spielt es auch keine Rolle welcher Marktwert Gold in SFR oder USD hat.

Lol

Nicht ganz: Gold ist Geld. Soweit korrekt.

Franken und Dollar sind Währungen und somit immer noch gültige Tausch- und Verrechnungseinheiten.

plenaspei
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SMI im Mai 2011

MarcusFabian wrote:

plenaspei wrote:
MF, ich dachte immer Du anerkennst Gold als einziges "Geld", dann spielt es auch keine Rolle welcher Marktwert Gold in SFR oder USD hat.

Lol

Nicht ganz: Gold ist Geld. Soweit korrekt.

Franken und Dollar sind Währungen und somit immer noch gültige Tausch- und Verrechnungseinheiten.

Das war auch ironisch gemeint, deine Antworten lassen mich manchmal daran zweifeln, dass auch Du deinen Lebensunterhalt mit Währungen bestreitest.

Auch das ist leicht überspitz formuliert. Lol

Gitane
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SMI im Mai 2011

MarcusFabian wrote:

Sagen wir mal so: Es wird eingesetzt aber es gibt meines Wissens keine industrielle Anwendung, wo man Gold wirklich braucht.

Und wenn, dann in verschwindend kleinen Mengen.

Gold hat also für unser tägliches Leben in keiner Weise dieselbe Bedeutung wir Erdöl oder Kupfer etc.

Der Einsatz von Gold in der Elektronik, (u.a. in den Cinch Steckern von Fritz) beruht meines Wissens auf der Kombination von guter Leitfähigkeit und der Tatsache, dass Gold nicht oxydiert.

Aus Wikipedia:

Die Elektronikindustrie verwendet Gold u. a. aufgrund der guten Kontaktgabe, Korrosionsbeständigkeit und guten Verarbeitbarkeit:

Bonden:

Bonddrähte (Verbindungsdrähtchen zwischen den Chips und den Anschlüssen Integrierter Schaltkreise) sowie Bondinseln und Leiterstrukturen werden teilweise aus reinem Gold gefertigt: ein Gramm lässt sich zu einem Bonddraht von mehr als drei Kilometern Länge ziehen. Mit dem Ultraschallbonden lassen sich jedoch alternativ auch Aluminiumdrähte verarbeiten.

Die Montage (Chipbonden) von mikroelektronischen und Laserdioden-Chips erfolgt auf vergoldeten Flächen

Leiterplatten mit Direkt-Steckverbindern werden häufig vergoldet

Schaltkontakte für Signalschalter und Relais

Vergolden von Steckverbindern und Kontaktflächen („Hauchvergolden“ oder bis 1 µm Schichtdicke)

Wer andern eine selbst hinein !

Merlin2033
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SMI im Mai 2011

So mal sehen ob Kostolany wieder mal recht bekommt!

Er hat ja mal geschrieben, je wehementer Politiker eine Sache abstreiten, desto sicherer ist sie!

z.B. austritt von Griechenland oder Schuldenschnitt!

Ich denke die Griechen kommen um einen der beiden Schritte nicht herum! Welcher das ist, kann sich jeder denken, da beide aufs gleiche aus laufen!

Aber was hat das nun für einen Impact? ich denke dass die Gläubigerländer einfach einen Schuldenerlass machen, was die Inflation in diesen Ländern ein wenig ansteigen lässt!

Et avec ça??? C'est tout???

Wer keine Derivate im Portfolio hat, kann ja dann immernoch ruhig schlafen. Munger sagt ja schon seit ettlichen jahren das Derivate nur toxischer müll sind!

Also nur keine Panik auf der Titanic!!! Auch Gold wird wieder mal seine Kaufkraft verlieren! Sobald das Vertrauen in die Bilanzen der grossen Währungen wieder erstarkt säuft gold ab! Ob es jetzt nun der Dollar oder der Amero sein wird! In Euro oder wieder in Mark!

Das Vertrauen in den Franken ist ja ungebrochen!!! Also warum der ganze blabla um Gold??? Gold ist totes Kapital! Wink

Dr.Zock
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SMI im Mai 2011

Hallo Merlin2033

Die Aussage hinsichtlich "abstreiten" kann ich teilen. Aber ich gehe davon aus dass ein solches Unterfangen ( Austritt Griechenlands aus der Währungsunion ) nicht unbedingt das Vertrauen in Papiergeld steigert, ergo EM's & Co. dann eher ansteigen dürften.

Hinsichtlich der Derivate: Ja, das mag toxischer "Müll" sein. Nur, wer die "richtigen" Derivate im Portfolio hat, kann damit durchaus auch Gewinne einfahren.

Viel Glück und eine erfolgreiche BöWo

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Merlin2033
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SMI im Mai 2011

@Dr. Zock

Klar kann man mit derivaten Geld gewinnen, aber im System des Finanzmarktes stellen Sie ein Risiko dar!

Und seien wir mal erlich, wie viel Prozent der Personen die Derivate kaufen, gewinnen wirklich geld damit??? Es werden nicht all zu viele sein. Auch wenn die Kundschaft auf der Arbeit nicht repräsentativ sein mag, wage ich doch zu sagen dass die Zahl der Gewinner vernichtend klein sein wird!

Betreffend Ausstieg von Griechenland denke ich, dass das Vertrauen im ersten Moment zwar nicht gestärkt werden dürfte, aber wenn Griechenland danach die Währungsunion nicht mehr belastet, wir diese doch stärker, da Sie ein Defizitland weniger hat.

Aus sicht einer Firma ist es doch das selbe, wenn ein Konzern 10 firmen hat, wovon 5 verlust machen, und er dann eine die verlust mach schliesst, steigt doch der Gewinn des Konzerns!

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

Merlin2033 wrote:

Er hat ja mal geschrieben, je wehementer Politiker eine Sache abstreiten, desto sicherer ist sie!

Stimmt:

Quote:

Noch am 15. Juni 1961 kolportierte der damalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost) die Frage eines Pressevertreters abschließend mit diesem Satz!

„Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“

http://www.erinnerungswerkstatt-norderstedt.de/artikel/236_fs.htm

Biggrin

Merlin2033 wrote:

Wer keine Derivate im Portfolio hat, kann ja dann immernoch ruhig schlafen. Munger sagt ja schon seit ettlichen jahren das Derivate nur toxischer müll sind!

Im Fall von Griechenland geht es aber nicht um Derivate sondern um Staatsanleihen. Die allerdings - da sind wir uns einig - ebenfalls Junk-Status haben. Trotz EU Garantien.

Einige Banken, die sehr hohe Milliardenbeträge in Griechenland investiert haben (z.B. Deutsche Bank) können da durchaus in Schwierigkeiten geraten. Je nachdem wie hoch der Abschreiber auf diesen Staatsanleihen ist.

Die noch grössere Gefahr wäre dann allerdings, dass das griechische Beispiel Schule macht. Spätestens dann, wenn sich herausstellt, dass sich ein Staatsbankrott für das griechische Volk als Segen herausstellt. Der Staat wäre schuldenfrei, die Steuern könnten gesenkt werden, die Wirtschaft aufleben, die Sparprogramme wären beendet.

Merlin2033 wrote:

Also nur keine Panik auf der Titanic!!! Auch Gold wird wieder mal seine Kaufkraft verlieren! Sobald das Vertrauen in die Bilanzen der grossen Währungen wieder erstarkt säuft gold ab!

An Kaufkraft verlieren würde Gold nicht. Man könnte sich immer noch für eine Unze einen Anzug kaufen. Wie heute oder vor 100 Jahren.

Aber richtig: Wenn das Vertrauen ins Papiergeld wieder steigt, wird Papier gegen Gold wieder an Wert gewinnen.

Merlin2033 wrote:

Also warum der ganze blabla um Gold??? Gold ist totes Kapital! Wink

Weil es die Kaufkraft bewahrt. Egal, welche Schwankungen die Währungen machen.

Gold zahlt keine Dividende. Aber es bewahrt halt die Kaufkraft. In Zeiten negativer Renditen (Wenn also die Teuerung grösser als Rendite von Staatsanleihen ist und der Anleger netto Kaufkraft verliert), wird gerne in Gold umgeschichtet, weil dort die Kaufkraft erhalten bleibt.

Steigen die Renditen bzw. sinkt die Teuerung, gehen die Anleger wieder von Gold in Staatsanleihen.

Bestes Beispiel 1980/81 als Volcker durch rigide Zinserhöhung die Inflation in den Griff gekriegt hat.

Merlin2033
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SMI im Mai 2011

Heisst unter dem Strich wer mit Aktien oder was auch immer mehr rendite als Teuerungsrate und Goldpreisanstieg in % zusammen macht, fährt schlechter wenn er in Gold investiert!

Also dieses Jahr wäre ich noch au der schlechteren seite mit Gold! 8)

Ich meinte ja nich die staatsanleihen selbst, die sind nicht so das Problem, ich Meinte die CDS etc. welche du vor einiger Zeit selbst mal als Problem für das Finanzsystem aufgeführt hast!

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

Merlin2033 wrote:

1.) Heisst unter dem Strich wer mit Aktien oder was auch immer mehr rendite als Teuerungsrate und Goldpreisanstieg in % zusammen macht, fährt schlechter wenn er in Gold investiert!

2.) Also dieses Jahr wäre ich noch au der schlechteren seite mit Gold! 8)

1.) Das ist grundsätzlich falsch, denn es kommt ja nicht nur auf die Rendite an (die ist bei Gold immer 0%) sondern auch auf die Preissteigerung. Du hast in den letzten 5 oder 10 Jahren also mit Gold mehr verdient als mit dem SMI.

2.) Kommt auf Dein Aktien-PF an. SMI wie auch Gold in Fr. stehen ja in etwa gleich hoch wie letztes Jahr. Von daher hast Du mit dem SMI besser abgeschnitten, sofern Du Dividendentitel hast.

Merlin2033 wrote:

Ich meinte ja nich die staatsanleihen selbst, die sind nicht so das Problem, ich Meinte die CDS etc. welche du vor einiger Zeit selbst mal als Problem für das Finanzsystem aufgeführt hast!

CDS sind immer das Problem und die können durchaus unser ganzes Finanzsystem auf den Kopf stellen.

Dann wärst Du mit Gold besser bedient als mit Aktien Wink

fritz.
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SMI im Mai 2011

Neu-SG wrote:

und schon sind wieder alle beim Gold.... oder besser gesagt die drei vier gleichen

Wir warten ja auch immer noch auf deine SMI-Analyse.

Gruss

fritz

Ramschpapierhaendler
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SMI im Mai 2011

fritz wrote:

Neu-SG wrote:
und schon sind wieder alle beim Gold.... oder besser gesagt die drei vier gleichen

Wir warten ja auch immer noch auf deine SMI-Analyse.

Gruss

fritz

Genau. Als Journalist sollte es ja wirklich nicht so schwierig sein, etwas kluges zusammen zu bröseln.

MarcusFabian
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SMI im Mai 2011

fritz wrote:

Wir warten ja auch immer noch auf deine SMI-Analyse.

Ich will ja kein Spielverderber sein aber der SMI läuft seit einem Jahr so stink langweilig in der Range 6400-6600, was will man da gross erzählen?

in_God_we_trust
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SMI im Mai 2011

Der SMI bildet halt ganz unaufgeregt ziemlich genau das Weltwirtschaftswachstum von 4.5% ab. Und das Gras hört man bekanntlich ja auch nicht wachsen. Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

geldsammler
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..

@MF

Wenn hier schon von Gold gesprochen wird möchte ich das formell mal Edelmetall nennen und mit etwas Fantasie das Kupfer in die gleiche Sparte legen.

So kann ich Dich doch mal fragen wie Du die weitere Entwicklung von Kupfer aus Deiner Sicht beurteilst?

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

fritz.
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Re: ..

Hier findest du verschiedene Meinungen zu Kupfer: http://www.cash.ch/node/4128

Gruss

fritz

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