SMI im Juni 2011

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marabu
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SMI im Juni 2011

in_God_we_trust wrote:

Good heavens! Der SMI schickt sich gerade an, das Jahrestiefst zu unterbieten und Ihr habt solche Probleme.

Aber,aber... Mein lieber gottesfürchtiger Mitbürger Wink

Noch selten war eine Entwicklung so lange im Voraus vorhersehbar gewesen wie der jetzige, in der Anfangsphase befindliche Downmove.

MF & Cie haben meterlange Statements dazu geschrieben. Mein Senf ganz kurz:

Zu tiefe Zinsen, die Illusion, nein der sture Glaube vieler Politiker, dass das Monopoly-Spiel mit von den Nationalbanken (vor allem FED und seit einiger Zeit auch EZB) zur Verfügung gestellten Buchgeld in alle Zeit und Ewigkeit so weitergehen kann.

Die Ablenkungsmanöver mit Fukushima und dergleichen waren offensichtlich. Die realen Probleme sind tausendmal dramatischer: 20% Arbeitslosigkeit in Spanien, bei Jugendlichen sogar 40%. Dann Italien, oder Portugal, usw. usw. Wie stets mit den hochverschuldeten Kommunen, Städte und Länder in Deutschland?

Die Politiker haben kein Geld mehr für Investitionen in weitere Schaumburgen. Game over!

Na ja, alles schon besprochen.

Man muss schon viele Pillen geschluckt haben, wenn man in den nächsten Jahren an steigende Märkte glaubt.

Wachstum auf Pump, Renten auf Pump, Staatsangestellte auf Pump... :roll: Wink :roll: Lol

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juni 2011

Merlin2033 wrote:

@RPH

Die selbe frage habe ich hier ja auch schon gestellt, aber ahnscheinen hat der K7000 bereits zu viele pillen von camel geschluckt, dass er nicht mehr auf normale fragen antworten kann!

Merlin2033 wrote:

k3000 wrote:
in einem perfekt funktionerenden Markt können Käufer und Verkäufer gar nicht den Preis bestimmen, sondern nur die Menge an output.

Ernstgemeinte Frage: Wer regelt die Menge an Output???

Dumm ist nicht der der dummes tut, sondern der der nichts daraus lernt, also k3000 lass uns was lernen!!!

Deine Frage kann man leicht beantworten:

a) der Preis

b) die Öffnungszeiten der Börse

LolWink

Warten wir also noch etwas auf K20'000's Antwort...

T15
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SMI im Juni 2011

mich reizt es sehr ein mini reinzuziehen... SMINV...

aber wenn QE2 ausläuft könnte es nochmals ein rutscht geben... ich glaub ich war noch nie so unsicher wie zum jetztigen Zeitpunkt was die Aktienmärkte angeht... :oops:

Turbo
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SMI im Juni 2011

Solang die Griechenfrage nicht gelöst wird, müssen wir auf eine Trendwende warten. Die EU hat natürlich auch kein Interesse jetzt schon die Kohle raus zu rücken, da am Mittwoch erst die Vertrauensfrage in die jetzige Regierung bevor steht. Könnte ja auf einmal wieder eine neue Regierung geben.

Dennoch es wird im Moment nicht viel anderes übrig bleiben als gie Hilfspakete aus zu sprechen und die Probleme fürs erste wieder zu verschieben, wie es ja die USA seit Jahren auch machen.

Danach sollten dann wieder Unternehmenszahlen und Wirtschaftszahlen im Vordergrund stehen und die sollten eigentlich nicht all zu schlecht aussehen, da wir uns ja immer noch in einer Wachstumsphase befinden. Bleibt einfach speziell für die CH das Problem des starken SFR.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

MarcusFabian
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SMI im Juni 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

@ K7000:

Erklär mir bitte, wer dir deine Aktien kauft, wenn kein Käufer da ist. Ich versteh nämlich nicht was du meinst.

Stell Dir vor, Du verkaufst ein Haus.

Unter welchen Umständen tust Du das?

Wenn Du für das Haus 20 solvente Interessenten hast, die unbedingt die Hütte wollen, dann bist schlussendlich Du es, der den Preis bestimmt. Du wirst das beste Angebot annehmen und wenn Dir auch dieses zu niedrig ist, kannst Du es Dir leisten, auf den Verkauf ganz zu verzichten.

Oder aber Du stehst kurz vor dem Konkurs und musst die Hütte zu jedem Preis sofort loswerden und bist gezwungen auch das einzige Angebot für 30% unter Marktpreis zu akzeptieren, weil Du unter Verkaufszwang stehst.

In beiden Fällen gibt es schlussendlich einen Käufer und einen Verkäufer aber wurde der Preis vom Käufer oder vom Verkäufer diktiert?

Auf Aktien bezogen: geht die Mehrzahl der Aktien zum bid oder zum ask über den Ladentisch?

Was K3000 aussagt ist nichts anderes als dass Aktien derzeit in 90% der Fälle zum angebotenen Preis, zum bid, verkauft werden.

Merlin2033
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SMI im Juni 2011

@MF

Geht doch besten dank für die Ausführungen. Es gibt noch menschen nicht nur trolle und geili siechä in diesem Forum!

In diesem Sinne

ä Guetä zämme

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juni 2011

@ MF:

Ist mir klar. Es gibt momentan mehr Anbieter als Nachfrager. Deshalb sinken ja die Preise.

Käufer und Verkäufer halten sich jedoch immer die Waage.

(Es ging ja auch nur darum, jemand anderen bloss zu stellen. Nur sollte man sich dazu auch etwas präziser ausdrücken können. Wink )

in_God_we_trust
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SMI im Juni 2011

marabu wrote:

Man muss schon viele Pillen geschluckt haben, wenn man in den nächsten Jahren an steigende Märkte glaubt.

Lieber Marabu

Danke für Deine aufrichtigen Zeilen. Steigende Märkte gibt es immer! Wetten, dass die Märkte ab Herbst bis Frühling 2012 wieder steigen werden?

Die Frage ist nur, wie tief der SMI bis Herbst noch tauchen wird! Das ist die Gretchenfrage im Moment.

Gruss

iGwt

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

boersenspiel
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SMI im Juni 2011

in_God_we_trust wrote:

marabu wrote:
Man muss schon viele Pillen geschluckt haben, wenn man in den nächsten Jahren an steigende Märkte glaubt.

Lieber Marabu

Danke für Deine aufrichtigen Zeilen. Steigende Märkte gibt es immer. Wetten, dass die Märkte ab Herbst bis Frühling 2012 wieder steigen werden?

Die Frage ist nur, wie tief der SMI bis Herbst noch tauchen wird! Das ist die Gretchenfrage im Moment.

Gruss

iGwt

Und was ganz sicher ist: Mal steigen die Märkte und mal sinken sie Smile :roll:.

k3000
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SMI im Juni 2011

Nachdem wieder Konsens besteht, dass eigentlich alle hier drin in die Kategorie Pullerman > 1m fallen, ist es Zeit für eine Rekapitulation:

1.) Es wurde die Frage aufgeworfen, ob der Markt wohl schon kehrt nach dem Downturn über die letzten Wochen.

2.) k3000 stellt fest, dass uns die Martkstatistik zeigt, dass wir an der NYSE vermehrt 90% down days hatten und der letzte 90% up day im Dezember 2010 liegt und dieser Umstand wohle bei eines jeden risk management berücksichtigt werden sollte. (Sorry für den Hinweis, gell. Dein Aktiendepot dankt es mir heute)

3.) Es meldet sich ein Troll und behauptet, dem kommt keine Aussagekraft zu, da jeder Verkauf auch von einem Kauf begegnet wird und deshalb einer der weltweit seit über 30 Jahren verbreitetsten Volumenindikatoren ein (Zitat) "mumpitz" ist.

4.) k3000 weist darauf hin, dass 90% up or down days überhaupt nichts mit der Umstand zu tun hat, ob ein Kauf/Verkauf-Equilibrium besteht.

5.) Der Troll will dies nicht wahr haben und outet sich.

6.) Es folgen zahlreiche weitere outings.

7.) Die Diskussion fängt an, am Thema vorbeizugehen und driftet wie schon letzten Monat in das zwanghafte Bedürnis ab, an der ratio vorbei sein Genitalvolumen verteidigen zu müssen.

8.) Es wird erkannt, dass fruchtbare Diskussionen wohl erst möglich sind, wenn geklärt ist, was für eine Indikation wohl 90% down oder up days haben.

9.) k3000 hofft auf ein Einspringen diesbezüglich von MF

10.) Nichts passiert, die Trolle traden in der Zwischenzeit ein paar Warrants auf Swissquote, um Pullermann > 1m auch in der Praxis zu bestätigen.

Es folgen gemischte Resultate. Verwirrung herrscht. > 1m wird grösstenteils wieder revidiert, zwar nicht hier im Forum, aber in einer gedanklichen "note to myself".

11.) k3000 blättert in der Zwischenzeit etwas gelangweilt im Bugattiprospekt und kann sich erst nach etwas hin und her für die Sommerfelgen in Jet Black für den Veyron entscheiden.

12.) k3000 wird noch während des Schreibens von diesem Beitrag vom MF erhört und dankt.

13.) k3000, selbst zu faul um noch mehr zu schrieben, empfiehlt in seiner etwas merkwürdig anmutenden Arroganz folgenden link, um etwas Einsicht in die Thematik zu erlangen:

http://www.powerstocks.co.za/volumebreadth.php

Merlin2033
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SMI im Juni 2011

k3000 wrote:

11.) k3000 blättert in der Zwischenzeit etwas gelangweilt im Bugattiprospekt und kann sich erst nach etwas hin und her für die Sommerfelgen in Jet Black für den Veyron entscheiden.

So als note to Myself hast du im gegensatz zu den trollen wahrscheinlich schon lange bemert dass du Statussymbole brauchst um deinen Pullermann zu verlängern! Lol

*offtopicmodusaus*

@all

Was denkt ihr, wenn man in den Zeitungen so liest, dass die FED die QE2 auslaufen lassen und die Prognosen danach senken werden.

Klingt meiner meinung nach zwar logisch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie genau das tun werden. Warum hätten Sie denn dann QE1 und QE2 machen müssen. Dann hätte man ja der Wahrheit vor QE1 schon ins auge sehen können oder?

Und dass jetzt der grosser zerfall der Pumpenkohleblase beginnt bzw. begonnen hat, das wage auch zu bezeifeln, da ja eigentlich nichts passiert was nicht etliche monate zuvor auch schon immer geschah!!! Ein Haircut mit Ausfälle für die Banken etc. ist ja nicht da, ebensowenig wie der Konkurs eines Landes!!!

Ich denke dass es eine QE3 light version geben wird. und die märkte tendenziell sinken werden die nächsten 3-4 monate!!!

Zyndicate
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SMI im Juni 2011

k3000 wrote:

Nachdem wieder Konsens besteht, dass eigentlich alle hier drin in die Kategorie Pullerman > 1m fallen, ist es Zeit für eine Rekapitulation:

1.) Es wurde die Frage aufgeworfen, ob der Markt wohl schon kehrt nach dem Downturn über die letzten Wochen.

2.) k3000 stellt fest, dass uns die Martkstatistik zeigt, dass wir an der NYSE vermehrt 90% down days hatten und der letzte 90% up day im Dezember 2010 liegt und dieser Umstand wohle bei eines jeden risk management berücksichtigt werden sollte. (Sorry für den Hinweis, gell. Dein Aktiendepot dankt es mir heute)

3.) Es meldet sich ein Troll und behauptet, dem kommt keine Aussagekraft zu, da jeder Verkauf auch von einem Kauf begegnet wird und deshalb einer der weltweit seit über 30 Jahren verbreitetsten Volumenindikatoren ein (Zitat) "mumpitz" ist.

4.) k3000 weist darauf hin, dass 90% up or down days überhaupt nichts mit der Umstand zu tun hat, ob ein Kauf/Verkauf-Equilibrium besteht.

5.) Der Troll will dies nicht wahr haben und outet sich.

6.) Es folgen zahlreiche weitere outings.

7.) Die Diskussion fängt an, am Thema vorbeizugehen und driftet wie schon letzten Monat in das zwanghafte Bedürnis ab, an der ratio vorbei sein Genitalvolumen verteidigen zu müssen.

8.) Es wird erkannt, dass fruchtbare Diskussionen wohl erst möglich sind, wenn geklärt ist, was für eine Indikation wohl 90% down oder up days haben.

9.) k3000 hofft auf ein Einspringen diesbezüglich von MF

10.) Nichts passiert, die Trolle traden in der Zwischenzeit ein paar Warrants auf Swissquote, um Pullermann > 1m auch in der Praxis zu bestätigen.

Es folgen gemischte Resultate. Verwirrung herrscht. > 1m wird grösstenteils wieder revidiert, zwar nicht hier im Forum, aber in einer gedanklichen "note to myself".

11.) k3000 blättert in der Zwischenzeit etwas gelangweilt im Bugattiprospekt und kann sich erst nach etwas hin und her für die Sommerfelgen in Jet Black für den Veyron entscheiden.

12.) k3000 wird noch während des Schreibens von diesem Beitrag vom MF erhört und dankt.

13.) k3000, selbst zu faul um noch mehr zu schrieben, empfiehlt in seiner etwas merkwürdig anmutenden Arroganz folgenden link, um etwas Einsicht in die Thematik zu erlangen:

http://www.powerstocks.co.za/volumebreadth.php

Haha, du besch doch piinlech! Machsch e chli eine of dicke Hose im Forum!

Genau solche Bluffer wie du werden es nie zu etwas bringen und auch nie einen Bugatti sehen, ausser natürlich im Katalog!!!

Hahaha, der Oberburner!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juni 2011

Wer braucht denn schon einen Katalog, um sich seinen Bugatti auszusuchen? :roll:

Ich such mir jeden morgen einen aus meiner Garage aus. Lol

Bevor wir nicht wissen, ob QE3 oder ein anderslautendes Nachfolgeprogramm zu QE2 kommt, lasse ich die Finger vom Buy-Knopf.

Malina
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SMI im Juni 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Wer braucht denn schon einen Katalog, um sich seinen Bugatti auszusuchen?

Ich such mir jeden morgen einen aus meiner Garage aus.

Bevor wir nicht wissen, ob QE3 oder ein anderslautendes Nachfolgeprogramm zu QE2 kommt, lasse ich die Finger vom Buy-Knopf.

1.) Genau, Du als Renault-Fahrer hast wenigstens noch Träume... Wink

2.) Genau, aber einige Titel locken immer mehr! :evil:

Das Dengue-Fieber ist zurück! Bitte helfen Sie: www.beat-richner.ch

marabu
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SMI im Juni 2011

Steigende Märkte

Entschuldigt bitte, natürlich habt Ihr recht! Ich meinte natürlich einen längerfristigen Trend, d.h. über mehrere Jahre.

Für den Trader gibt's immer Beschäftigung. Ich bin aber nur ganz selten einer, der sich mit Trading vergnügt. Lol

Langfristige Investments also...

T15
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in_God_we_trust
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SMI im Juni 2011

marabu wrote:

Steigende Märkte

... Langfristige Investments also...

Wir leben mehr und mehr in einer kurzlebigen Welt. Die Veränderung steigt exponenziell! Deshalb, was früher unter Langfistig lief (einige Jahre) läuft heute in wenigen Monaten oder gar Wochen ab!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

marabu
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SMI im Juni 2011

T15 wrote:

http://www.bloomberg.com/news/2011-06-19/stocks-cheapest-in-two-decades-...

ich stell das jetzt kommentarlos rein :oops:

Das in Dollars! Jetzt berücksichtige man noch bitte die Wechselkursverluste zum Franken!

k3000
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SMI im Juni 2011

T15 wrote:

http://www.bloomberg.com/news/2011-06-19/stocks-cheapest-in-two-decades-...

ich stell das jetzt kommentarlos rein :oops:

Die Leute scheinen sich nicht so einig zu sein:

History Suggests Stocks Are 40% Overvalued, Says Professor Shiller

http://finance.yahoo.com/blogs/daily-ticker/stocks-40-overvalued-says-professor-shiller-132539342.html

MarcusFabian
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Merlin2033 wrote:

Was denkt ihr, wenn man in den Zeitungen so liest, dass die FED die QE2 auslaufen lassen und die Prognosen danach senken werden.

Vielleicht zunächst eine kurze Zusammenfassung von QE1 und QE2 im Schnelldurchlauf:

Die Idee hinter QE ist, den Banken sehr billig (0% - 0.25%)viel Geld zur Verfügung zu stellen, damit diese dann das Geld zu einem höheren (aber immer noch günstigen) Zins an die Wirtschaft, andere Banken und Private zur Verfügung stellen.

Das ist bei QE1 gescheitert, denn die Banken haben einfach Staatsanleihen gekauft anstatt das Geld der Wirtschaft zur Verfügung zu stellen. Deshalb hat auch noch keine Teuerung eingesetzt, denn das Geld ist nie im Wirtschaftskreislauf angekommen.

Mit QE2 hat die FED dann direkter eingegriffen. Sie hat direkt Treasuries aufgekauft mit dem Ziel, dort die Renditen niedrig zu halten, was Treasuries für Banken als Anlage unattraktiv machen sollte. Schliesslich verdient eine Bank mehr, wenn sie Kredit an ein Unternehmen für 5% vergibt als bei Treasuries nur 2% zu kassieren. Doch hat auch das nur bedingt geholfen. Die Banken haben das Geld weiterhin in Treasuries investiert. Allerdings gibt der Staat Geld aus und somit gelangt das Geld via Staatsschulden in die Wirtschaft. Somit steigt nun in den USA die Teuerung.

QE1 und 2 sind gescheitert, was die Bereitschaft der Banken betrifft, Kredite an die Wirtschaft zu vergeben.

Man kann den Spiess auch umdrehen und feststellen, dass weder Unternehmen noch Private im Moment scharf darauf sind, Kredit aufzunehmen. Die Konsumenten wollen eher sparen und bestehende Schulden abbezahlen und die Unternehmen sehen keinerlei Grund, in die Konsumfaulheit ihrer Landsleute hinein zu investieren. Wozu auch? Die Produktionskapazitäten sind ja bei weitem nicht ausgelastet.

Bildlich: Man kann die Pferde an die Tränke führen. Aber saufen müssen sie schon selber.

Neben all dem haben QE-Massnahmen aber auf jeden Fall den Effekt, dass der Dollar mit steigender Geldmenge an Kaufkraft verliert.

Das ist einerseits positiv, da es die US-Exportindustrie stärkt, andererseits aber negativ, weil die Importpreise steigen. Unter anderem Rohöl.

Da die USA unter dem Strich eine Importnation sind, ist der Kaufkraftverlust schlimmer als die Exportvorteile aufwiegen können.

Oder ganz einfach aus der Sicht eines US-Durchschnittsbürgers betrachtet: Er hat Schulden, sein Haus ist im Wert gesunken, er hat Angst um seinen Job und die Preise steigen. Es bleibt ihm jeden Monat weniger zum leben.

Was ist also das Ergebnis von QE1 und 2?

Die Staatsschulden sind gestiegen, der Dollar hat an Wert verloren aber nominal sind Aktien und Staatsanleihen auf hohem Preisniveau geblieben.

Wird QE2 ohne Ersatz beendet, werden entsprechend Aktien und Anleihen im Preis sinken, deren Renditen entsprechend steigen. Der Dollar wird sich zwar stabilisieren aber der Staat muss mehr Geld für die jährlichen Schuldzinsen aufwenden als bisher und das bei gleichzeitig sinkenden Steuereinnahmen.

Allgemein wird das Zinsniveau in den USA steigen (auch für Hypotheken, Unternehmensanleihen, Municipal Bonds).

Somit muss durch's Band weg mehr Geld für Zinsen ausgegeben werden. Die Folge: Weiterer Einbruch im Konsum mit den üblichen Auswirkungen wie Unternehmenskonkurse, steigende Arbeitslosigkeit, sinkende Steuereinnahmen.

Im Wesentlichen also dasselbe, was jetzt in Griechenland und Spanien passiert. Harte Sparmassnahmen. In Griechenland aufgezwungen durch EU und IWF, in den USA aufgezwungen durch den Markt.

Griechenland und Spanien haben nur zwei Möglichkeiten:

1. Harter Sparkurs und Durchstehen der Depression

2. Haircut

Die USA haben eine dritte Möglichkeit, da sie eine eigene Landeswährung haben, die sie beliebig drucken können.

3. Gelddrucken.

Und damit wären wir bei QE3 oder welchen Namen das Ding dann auch immer bekommen wird. Die FED hat gar keine andere Möglichkeit als weiterhin Geld zu drucken, denn einen Anstieg des Zinsniveaus und entsprechendes Abgleiten in eine Depression ist für die USA sicher nicht ein Weg, der politisch durchsetzbar wäre.

Die Frage, ob QE3 kommen wird, stellt sich also nicht. QE3 wird kommen!

Die Frage ist nur, ob direkt ab 1. Juli als Ablösung von QE2 oder nach einigen Tagen, Wochen der Beobachtung, wo die FED mal ausprobiert, wo die Zinsen und Märkte ohne künstliche Geldinfusion hinlaufen.

in_God_we_trust
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SMI im Juni 2011

MarcusFabian wrote:

Die Frage, ob QE3 kommen wird, stellt sich also nicht. QE3 wird kommen!

OK. Dann geht's also, nachdem QE3 gesprochen wurde, mit dem SMI wieder steil nordwärts, nehme ich mal an!

Die Frage ist also nur wie tief geht es vorher runter, nicht wahr?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Karat1
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Das Déjà - Vu - Syndrom!

Ist schon extrem interessant, in welche "Gemütslage" die Börsen und die Anleger im Moment sind und vermutlich auch noch bleiben werden. Die "Neuen" erleben ES zum ersten Mal und diejenigen die schon lang und länger an der Börse dabei sind, erleben im Moment wieder ein Déjà-Vu was den Börsenverlauf anbetrifft.

Seit Wochen (ca. 7 Wo.) haben nun die Börsen hintereinander tiefer geschlossen (kleine Ausnahmen).

Als Anleger denkt man jetzt immer wieder, wenn es jetzt noch weiter runter geht steige ich ein. Ist es dann weiter unten, verschiebt man es nochmals, und nochmals, usw. Irgendwann in den nächsten Wochen und Monaten wird der Moment kommen, wo man es nicht mehr aushält und man greift zu. Dann erst, wenn man sich aus der Deckung heraus getraut hat, folgen die finalen Kurseinbrüche. Dann hat man aber kein Geld mehr um zuzugreifen. Aber es kommt noch schlimmer. Die "rote" Wand im Depot nervt und nach ein paar Wochen kommen die Verleiderverkäufe. Dann ist der Zeitpunkt wo man das Fallobst einsammeln muss.

Im Beitrag "Zürich FS" habe ich die Frage gelesen, die Frage ist absolut berechtigt, ob man jetzt Zürich FS für Fr. 213.00 kaufen kann. Klar kann man, ich behaupte aber, geht es nach dem alt bekannten Muster weiter, werden wir die Zürich FS schon bald "einiges" unter Fr.200.00 kaufen können.

Nicht nur die Zürich FS wird noch wesentlich billiger, nein auch andere Perlen wird man bis Ende Sommer noch viel billiger bekommen. Also Pulver noch trocken halten und mal eine Liste der Favoriten erstellen die man noch kaufen möchte und dann ohne zu schwitzen zusehen wie die begehrten Perlen günstiger werden. Sobald dann am Horizont wieder Morgenröte am Börsenhimmel auftaucht sollte man seine Favoriten mit gestaffelten Käufen ins Depot legen.

Wenn die Kurse dann wird angestiegen sind, sollte man sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Dann muss man sich bereits wieder mit verkaufen befassen.

Wenn man den Prognosen (waren alle hier in den Cash-News)von verschiedenen namhaften Investoren und Oekonomen vertrauen darf, stehen wir ab 2012 - 2014

wieder unter einem schlechten Börsenstern. Von den Gründen lesen wir ja fast täglich in den einschlägigen Finanzzeitschriften.

Zeitplan

Bis Ende Sommer / August 2011 schwache Börsen.

ab September 2011 - 1. Halbjahr 2012 steigende Kurse

ab 2. Halbjahr 2012 Börsen runter im Sauseschritt.

Ob und wann es sich wieder zum Guten wendet steht noch in den Sternen.

Die Gründe für dieses Szenario:

1.

Keine einzige wirkungsvolle Massnahme zur Abwendung bzw. Lösung der Schuldenkrise wurde bisher eingeleitet. Nur blablabla! Dazu besteht auch in den Schuldnerländer, keine Einsicht der Bevölkerung, dass sie sparen müssen. Nicht nur jetzt sondern auch in Zukunft. Die Politik ist nicht fähig, dieses Problem so zu lösen, dass es auch langfristig hält.

2.

Amerika ist bankrott! Auch das dauert nicht mehr lange bis zum Knall.

3.

Chinas Volkswirtschaft, das Zugpferd der Wirtschaft,

wird sich abschwächen und das trifft einen grossen Teil der Wirtschaft in Europa, Asien und Amerika.

4.

Die Arbeitslosenzahlen werden massiv steigen.

5.

Immobilienkrisen vorallem auch in China, Asien. Von Amerika muss man ja gar nicht reden.

6.

Umweltkatostrophen, die man immer noch billigend in Kauf nimmt, sowie die Unruhen in Nordafrika, etc. werden zu einer Unstabilität führen.

7.

Korruption

Also ich denke, dass wir interessante Jahre zwischen 2011 und 2014 erleben werden. Wenn man ruhig und gelassen bleibt und sich nicht in die falsche Richtung schicken lässt, kann man auch ein paar Fränkli verdienen.

Mein Motto lautet:

Wenn ich denke, dass der Kurs einer bestimmten Aktien jetzt den Boden gefunden habe, werde ich warten, denn es wird noch was gehen.

Karat

MarcusFabian
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SMI im Juni 2011

in_God_we_trust wrote:

OK. Dann geht's also, nachdem QE3 gesprochen wurde, mit dem SMI wieder steil nordwärts, nehme ich mal an!

Warum? Kriegen die SMI-Firmen FED-Pumpenkohle?

MarcusFabian
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

Karat1 wrote:

Als Anleger denkt man jetzt immer wieder, wenn es jetzt noch weiter runter geht steige ich ein.

...

Amerika ist bankrott! Auch das dauert nicht mehr lange bis zum Knall.

Was spricht denn dagegen, sich aus Aktien ganz rauszuhalten, bis der Knall vorbei ist und erst dann billig Aktien aufzusammeln?

T15
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

MarcusFabian wrote:

Was spricht denn dagegen, sich aus Aktien ganz rauszuhalten, bis der Knall vorbei ist und erst dann billig Aktien aufzusammeln?

hmm... ich denk vom Gefühl her glauben viele noch nicht das Amerika pleite ist/gehen kann... oder das ein grosser "Knall" bevorsteht... darum kaufen die "kleinen" auch ein... und sagen dazu "weiter kanns nicht mehr runter gehen"

:roll:

in_God_we_trust
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SMI im Juni 2011

@Karat

Bravo Karat, hochkarätiges Statement!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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SMI im Juni 2011

MarcusFabian wrote:

Warum? Kriegen die SMI-Firmen FED-Pumpenkohle?

Indirekt schon. Wird wahrscheinlich kaum anders laufen als nach QE2 letzten Sommer.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Bullish
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Q

Ich stimme @MF fast in allem zu, nur nicht hier:

MarcusFabian wrote:

Neben all dem haben QE-Massnahmen aber auf jeden Fall den Effekt, dass der Dollar mit steigender Geldmenge an Kaufkraft verliert.

Quantitätsgleichungslogik. Die Geld"menge" entsteht aber nicht netto, sondern durch irgend jemandens Verschuldung, der der Bedienung deren nachrennen muss. Ultimativ führt das alleine nicht zu Kaufkraftverlust.

MarcusFabian wrote:

Die USA haben eine dritte Möglichkeit, da sie eine eigene Landeswährung haben, die sie beliebig drucken können.

3. Gelddrucken.

Sie können nicht netto drucken, siehe oben. Was sie aber manchen können, ist, Aufkauf von Schrott, um danach den Schrott abzuschreiben, um wiederum danach das Gold aufzuwerten. Das wird ultimativ auch geschehen. Dann ist die Krise überwunden.

in_God_we_trust
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

MarcusFabian wrote:

Was spricht denn dagegen, sich aus Aktien ganz rauszuhalten, bis der Knall vorbei ist und erst dann billig Aktien aufzusammeln?

Das kann gut und gerne noch ein paar Jahre oder Dekaden dauern, wenn überhaupt. Bis dahin möchten wir nicht untätig sein. Von Herbst bis Frühling geht's immer nordwärts, das kannst Du in den letzten hundert Jahren des DOW's nachlesen, wenn Du es nicht glaubst. Das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche!

Gruss
iGwt

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Bullish
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Re: Das Déjà - Vu - Syndrom!

MarcusFabian wrote:

Was spricht denn dagegen, sich aus Aktien ganz rauszuhalten, bis der Knall vorbei ist und erst dann billig Aktien aufzusammeln?

Die Ungeduld. Der Knall, inklusive Goldaufwertung, wird kommen, aber vielleicht erst in 3-5 Jahren. Dazwischen könnten die Aktien nochmals einen Angriff nehmen. Denn das Defizit des staatlichen Sektors ist immer der Überschuss des privaten Sektors.

Sobald der S&P um die 1000 liegt, werde ich wieder agressiv in Aktien gehen. Jedenfalls aus heutiger Sicht.

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