SMI im Juli 2011

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Swyt
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SMI im Juli 2011

Neu-SG wrote:

deepblue wrote:
Das ganze Theater geht mir sowas von auf den Wecker.

Die Amis sollten lieber mal ihre eigene Wirtschaft anschauen und ihre defizite decken anstatt immer auf andere Länder zu zeigen (und evt. gar davon zu profitieren??)

BINGO: Mal einer ders gleich sieht. Das dümmste Volk der Welt wird in 20 Jahren am ***** sein---------------------------------- und immer noch glauben sie seien die Heros... I-m so happy

Das "dümmste Volk" hats immerhin geschafft dass die restliche Welt sie bisher erfolgreich finanziert hat, und noch immer drücken sie ihren Stempel feste drauf Wink

Nichts ist Wahr, alles ist erlaubt.

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Neu-SG wrote:

du weisst was ich meine....

Ich weiss schon was Du meinst. (=Exporte steigen wieder, nachdem sie von 2008->2009 gesunken sind). Ich hätte nur gerne den Link auf die neusten Zahlen.

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Swyt wrote:

Das "dümmste Volk" hats immerhin geschafft dass die restliche Welt sie bisher erfolgreich finanziert hat, und noch immer drücken sie ihren Stempel feste drauf Wink

Das erinnert mich aber an das Zitat von Obi-Wan Kenobi aus Star-Wars:

"Wer ist der Grössere Narr? Der Narr oder der Narr, der ihm folgt?"

Psytrance24
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SMI im Juli 2011

MarcusFabian wrote:

"Wer ist der Grössere Narr? Der Narr oder der Narr, der ihm folgt?"

Hat auch sehr viel wahres... aber eben, wer alles glaubt der ist mit Sicherheit ein Narr...

Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.

A. Schopenhauer



Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.

Zyndicate
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SMI im Juli 2011

Die Ratingagentur Moody's hat Portugal eine heftige Ohrfeige verpasst und als erste Agentur die Bonitätsnote des schuldengeplagten Landes auf Ramschstatus gesenkt. Es gebe ein hohes Risiko, dass Portugal ein zweites Hilfspaket benötige, bevor es an die Kapitalmärkte zurückkehren könne, begründete Moody's den Schritt.

(Reuters) Die Agentur bewertet die Kreditwürdigkeit des Landes, das bereits Hilfen der Europäischen Union und des Internationalem Währungsfonds (IMF) über 78 Milliarden Euro erhält, nun mit Ba2 und damit vier Stufen unter dem bisherigen Rating. Der Ausblick sei negativ.

Portugals Regierung erklärte, Moody's würde die jüngst eingeführte Sondersteuer und die politische Unterstützung für den Sparkurs nicht berücksichtigen. Der Euro fiel auf ein Tagestief. Investoren verschreckte die Aussicht, dass neben Griechenland ein weiterer Euro-Staat zusätzliche Unterstützung beantragen könnte.

Risiken gestiegen

Moody's hegt nach eigenen Angaben grössere Bedenken, dass Portugal nicht in der Lage sein werde, die mit der EU und dem IMF vereinbarten Defizitziele zu erreichen. Zugleich sei das Risiko gestiegen, dass sich das Land im zweiten Halbjahr 2013 und einige Zeit danach nicht zu tragbaren Zinsen Geld leihen könne. Das bisherige Sparpaket sieht vor, dass sich Portugal ab 2013 wieder selbst an den Märkten refinanziert. Der Staat steht laut Moody's vor Herausforderungen bei der Kürzung der Staatsausgaben, den Hilfen für das Finanzsystem sowie einer Ankurbelung des Wirtschaftswachstums.

Ein Analytiker von Prudential sah die Herunterstufung als Beleg dafür, dass die Schuldenkrise - auch, wenn Griechenland ein zweites Paket erhält - nicht vor anderen Ländern Halt macht. Diese Situation werde auch im nächsten oder übernächsten Jahr andauern.

Regierung betont Sparwillen

Portugals neue Mitte-Recht-Regierung teilte mit, die Herabstufung verdeutliche die Anfälligkeit der portugiesischen Wirtschaft in der Schuldenkrise. Zugleich versicherte sie, es werde alles getan, um die verschärften Sparanstrengungen zu bewältigen. Anders als die griechische Regierung wird die Koalition in Lissabon in ihrem Sparkurs von den kürzlich abgewählten Sozialdemokraten unterstützt.

Quelle: www.nzz.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Friederich
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SMI im Juli 2011

Zyndicate wrote:

Die Ratingagentur Moody's hat Portugal eine heftige Ohrfeige verpasst und als erste Agentur die Bonitätsnote des schuldengeplagten Landes auf Ramschstatus gesenkt. Es gebe ein hohes Risiko, dass Portugal ein zweites Hilfspaket benötige, bevor es an die Kapitalmärkte zurückkehren könne, begründete Moody's den Schritt.

(

Jetzt beginnt das ganze Affentheater mit Portugal. Griechenland ist vergessen, es lebe Portugal!

Es ist einfach jämmerlich, was diese Ratingagenturen für eine Macht ausüben dürfen!

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

alpenland
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so jetzt

die Schwelle <6200 geknackt,

es könnte wieder nach oben gehen.

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Re: so jetzt

alpenland wrote:

die Schwelle <6200 geknackt,

es könnte wieder nach oben gehen.

Sieht ja momentan soo aus! Der SMI erholt sich nach den Morgigen Verlusten wieder, jedoch nur sehr langsam!!!

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Zyndicate
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SMI im Juli 2011

Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Portugals durch die Rating-Agentur Moody's hat die Finanzmärkte erschreckt. Das Gespenst einer Kettenreaktion unter den «Problemländern» taucht erneut auf – ebenso aber auch die Kritik an den Rating-Agenturen.

bbu. Am Mittwochmorgen haben die europäischen Börsen praktisch alle tiefer eröffnet. Der Grund dafür musste nicht lange gesucht werden: Am Vorabend hatte die Rating-Agentur Moody's die Kreditwürdigkeit Portugals auf «Ramsch» heruntergestuft. Portugiesische Anleihen gelten somit als «nicht geeignet für ein Investment». Dies weckte die Befürchtung, das von der Schuldenkrise geplagte südeuropäische Land könnte als weiterer Euro-Staat nach Griechenland finanzielle Hilfe benötigen.

Bald auch Spanien oder Italien?

Eine solche Entwicklung könnte von den Finanzmärkten aber darüber hinaus als Beleg dafür interpretiert werden, dass die Schuldenkrise nicht vor weiteren Ländern Halt macht, selbst wenn Griechenland ein zweites Hilfspaket erhält. Bis zur Vermutung, dass Spanien oder Italien im Sinne einer Kettenreaktion als nächste «Kandidaten» dafür an der Reihe sein könnten, ist es dann nicht mehr weit. «Nun droht mit Portugal der nächste Stein zu kippen», sagte ein Händler in Zürich. «Die Leute werden nervös», sagte ein anderer.

Furcht vor Negativ-Spiralen

Weil die Noten der Rating-Agenturen inzwischen schon fast regelmässig verstärkend auf Negativ-Spiralen in der Schuldenkrise gewirkt haben, sind sie in den letzten Monaten von verschiedener Seite teils scharf kritisiert worden. Bezog sich diese Schelte ursprünglich darauf, dass Rating-Agenturen wie Moody's oder Standard & Poor's (S&P) die Kreditwürdigkeit von Problem-Staaten zu lange als eher zu positiv eingeschätzt hätten, sind es nun die Herabstufungen und die damit verbundenen potenziell dramatischen Folgen, die auf Widerspruch stossen.

Kritik am Oligopol

Deshalb wurde in jüngster Zeit vor allem von Seiten der betroffenen Staaten und ihrer Politiker gefordert, die Agenturen unter Aufsicht zu stellen. Entsprechende Anträge gab es bereits im EU-Parlament und im deutschen Bundestag. Im amerikanischen Kongress wurden den Agenturen vorgeworfen, als Schiedsrichter mit den Spielern unter einer Decke zu stecken. In der NZZ kritisiert jetzt Thomas Straubhaar, der Direktor des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts in einem Beitrag die Rating-Agenturen für ihr heikles Oligopol und ungelöste Interessenkonflikte.

«Absolut wichtig»

Darauf reagiert jetzt der Deutschland-Chef von S&P, Torsten Hinrichs. Er verteidigt seine Branche und erklärte: «Wir stufen Länder nicht immer herab, wenn sie Geld einsammeln müssen, sondern wir haben eine kontinuierliche und andauernde Überwachung aller Schuldner an den Märkten», sagte er im «Morgenmagazin» der ARD. Die Bewertung von Ländern und anderer Schuldner sei «absolut wichtig» für Investoren. Nur so sei gewährleistet, dass diese sich ein breites Bild machen und eine Wahl treffen können, in welche Papiere sie investieren wollten.

Hinrichs betonte, dass es weltweit rund hundert Rating-Agenturen gebe. Die Bedeutung, die den «grossen Drei» zugemessen werde, hätten diese sich über die Treffgenauigkeit ihrer Ratings über die letzten Jahrzehnte erarbeite. S&P habe im übrigen Griechenland bereits im Jahre 2004 erstmals herabgestuft.

Warnung vor überzogenen Erwartungen

Die gegenwärtige Kontroverse ist aber vor allem auch das Ergebnis von überzogenen Erwartungen, wie Thomas Straubhaar meint: Von den Rating-Agenturen wird etwas erwartet, was sie gar nicht leisten können. Sie sollen die Fähigkeit eines Schuldners, seine Verbindlichkeiten zu bedienen, möglichst abschliessend beurteilen. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass solche Prüfungen immer mit Unsicherheit, Wahrscheinlichkeiten und Einschätzungen verbunden – schon die verwendeten Rohdaten sind oft interpretationsbedürftig. Die daraus gewonnenen Urteile täuschen eine Genauigkeit und Objektivität vor, die es in der Realität schlicht nicht geben kann.

Quelle: www.nzz.ch

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Zyndicate
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SMI im Juli 2011

Die Geschäftsprüfungskommissionen der Eidgenössischen Räte sind überzeugt, dass die Schweiz heute besser dasteht als vor der Krise. Enttäuscht sind sie erneut darüber, dass die alte UBS-Garde wegen des Beinahe-Kollapses der Grossbank nicht verklagt wurde.

sda/Z.B. Die Schweiz ist aus Sicht der Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) des Parlaments heute besser auf Krisen vorbereitet als vor der Finanzmarktkrise. Enttäuscht ist die Aufsicht des Parlaments aber über die UBS und deren interne Aufarbeitung der Krise.

Die Geschäftsprüfungskommissionen der Eidgenössischen Räte stellten am Mittwoch in Bern einen Bericht vor zu ihren Empfehlungen an den Bundesrat nach der Finanzkrise. «Die Untersuchung ist beendet, die Arbeit geht aber weiter», sagte Pierre-François Veillon (SVP), der die zuständige GPK-Subkommission leitete.

Die Regierung habe einen Grossteil der Empfehlungen und Motionen der GPK akzeptiert, stellte Veillon fest. Das habe dazu geführt, dass der Bundesrat nun Krisen früher erkennen sollte und besser auf sie vorbereitet sei. Die GPK wollten die weitere Umsetzung aber auch in der neuen Legislatur eng begleiten.

Als wichtige neue Instrumente, die der Bundesrat in einer Regierungsreform umsetzt, nannte Veillon etwa die verbesserte Kontrolle, dass einzelne Bundesräte Aufträge auch ausführen. Ausserdem sei der Austausch der Regierung mit der Finanzmarktaufsicht Finma besser geregelt. Viel verspricht sich die GPK auch von Ausschüssen mit bis zu drei Bundesräten.

Struktur verbessern

Trotz Verbesserungen bekräftigte GPK-Präsidentin Maria Roth-Bernasconi (SP/Genf) aber, dass der Bundesrat bei grossen Dossiers nach wie vor Führungsschwäche zeige. Solche Dossiers würden noch immer zu lange in den einzelnen Departemente vorbereitet, bis die Regierung sich als Ganzes dazu äussere.

Zwar funktioniere die Zusammenarbeit seit den letzten Wechseln in der Regierung besser. Die Zusammenarbeit dürfe aber nicht von den Personen abhängen, sondern sei eine Frage der Strukturen, sagte Roth-Bernasconi. Sie möchte beispielsweise die Bundeskanzlei stärken, so dass diese mehr Verantwortung übernimmt.

Scharfe Kritik übten die GPK daran, wie der Bundesrat künftig seine Sitzungen protokollieren will. Die Regierung erfülle die Forderungen der GPK nicht, da sie von Wortprotokollen nach wie vor nichts wissen wolle.

Es bestehe sogar die Gefahr, dass in den Protokollen künftig noch weniger Informationen seien als heute, hält die GPK fest. Während der Finanzkrise hatte der Bundesrat nicht alle seine Verhandlungen protokolliert.

Mehr Einsatz gefordert

In ihrem Bericht hatten die GPK in der sogenannten Empfehlung 19 die Regierung auch aufgefordert, rechtliche Schritte gegen die UBS-Führung ins Auge zu fassen. Dies lehnte der Bundesrat ab. Ständerat Konrad Graber (CVP, Luzern) räumte ein, dass die GPK mit der Forderung auf schwachem Fuss stand. «Die Forderung war vor allem politisch wichtig.»

Die GPK habe zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Bund Organe wie die Pensionskasse des Bundes Publica nicht zu einer Klage anweisen können und auch nicht – wie von der GPK angeregt – das Prozessrisiko und die Verfahrenskosten übernehmen könne. Vor allem gegenüber der UBS hätte sich die GPK aber ein «energischeres Vorgehen» der Regierung gewünscht.

Damit der Bundesrat Organe des Bundes zu Klagen anweisen könnte, müsste das Gesetz angepasst werden. Die GPK will zurzeit zwar keinen solchen Vorschlag präsentieren, das Thema soll aber in der nächsten Legislatur zumindest geprüft werden.

UBS nicht überzeugend

Als nicht überzeugend beurteilten die GPK auch die Bemühungen der UBS selbst, die einen Transparenz- und einen Expertenbericht erstellte. Vor allem sei der Bundesrat in diese Arbeiten nicht einbezogen worden und die Experten seien auch nicht völlig unabhängig gewesen, kritisierten die GPK. Es sei auch unbefriedigend, dass die UBS eine Untersuchung zum grenzüberschreitenden Geschäft ausliess.

Quelle: www.nzz.ch

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Neu-SG
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so nicht mehr lang durchhalten und die Zeit der Sorgen- Angst- etc-Meldungen ohne irgendwelche Fakten dahinter sind vorbei. Jetzt kommen dann die Q2-Zahlen mit Facts - schwarz auf weiss.

SebuP
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Neu-SG wrote:

Die Zeit der Sorgen- Angst- etc-Meldungen ohne irgendwelche Fakten dahinter ist vorbei.

Darauf würde ich keine Tafel Schokolade verwetten. Wink

Meine Prognosen sind nie als Gefälligkeit zu verstehen.

Neu-SG
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SebuP wrote:

Neu-SG wrote:
Die Zeit der Sorgen- Angst- etc-Meldungen ohne irgendwelche Fakten dahinter ist vorbei.

Darauf würde ich keine Tafel Schokolade verwetten. Wink

war in den letzten 3 Quartalen auch so.... sehen wir ja dann

Friederich
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SMI im Juli 2011

Neu-SG wrote:

so nicht mehr lang durchhalten und die Zeit der Sorgen- Angst- etc-Meldungen ohne irgendwelche Fakten dahinter sind vorbei. Jetzt kommen dann die Q2-Zahlen mit Facts - schwarz auf weiss.

Die Zahlen waren bis jetzt eigentlich (noch) zufriedenstellend. Aber je länger so eine Krise dauert, desto dünner wird die Luft. Der Einzelhandel hat es eben erst bewiesen (-6%!). Ich hoffe nur, dass wir bis Freitag die vergangene Woche so mühsam erzielten +4% im SMI nicht wieder abgeben müssen.

Uebrigens: Die Ratingagenturen bereiten schon ihre Einschätzungen für Italien vor. Der nächste Tiefschlag für Ende Juli?

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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Neu-SG
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Friederich wrote:

Neu-SG wrote:
so nicht mehr lang durchhalten und die Zeit der Sorgen- Angst- etc-Meldungen ohne irgendwelche Fakten dahinter sind vorbei. Jetzt kommen dann die Q2-Zahlen mit Facts - schwarz auf weiss.

Die Zahlen waren bis jetzt eigentlich (noch) zufriedenstellend. Aber je länger so eine Krise dauert, desto dünner wird die Luft. Der Einzelhandel hat es eben erst bewiesen (-6%!). Ich hoffe nur, dass wir bis Freitag die vergangene Woche so mühsam erzielten +4% im SMI nicht wieder abgeben müssen.

Uebrigens: Die Ratingagenturen bereiten schon ihre Einschätzungen für Italien vor. Der nächste Tiefschlag für Ende Juli?

Einzelhandel... hmm versteh ich. hab seit kurzem auch wieder mal in Österreich eingekauft. Bei dem Eurokurs. Hatte sogar Leute aus SZ auf dem Parkplatz. Die Zahlen der Schweizer Wirtschaft sind sehr gut, werden nur immer schlecht geredet. Ausnahmen gibts natürlich immer. Und Italien kommt dann wenn die Amis grad etwas die Kurse drücken wollen. Würd mich nicht verwundern wenn in zwei Jahren irgend ein paar Finanzgurus in den Knast müssen, weil man ihnen beweisen kann, dass sie spekulativ Infos gestreut haben.

Friederich
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Die letzten 60 Handelsminuten haben begonnen: Es kann wieder runter gehen :oops:

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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Zyndicate
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Friederich wrote:

Die letzten 60 Handelsminuten haben begonnen: Es kann wieder runter gehen :oops:

Amerika sei dank!!!

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in_God_we_trust
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SMI im Juli 2011

Friederich wrote:

Jetzt beginnt das ganze Affentheater mit Portugal. Griechenland ist vergessen, es lebe Portugal!

Es ist einfach jämmerlich, was diese Ratingagenturen für eine Macht ausüben dürfen!

Aber, aber, es wäre doch noch langweiliger an der Börse ohne sie, nicht wahr? Wink

Es macht doch so mächtig Spass, wie beim Roller Coaster fahren, nicht wahr? Biggrin

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

SebuP wrote:

Darauf würde ich keine Tafel Schokolade verwetten. Wink

Ich will jetzt nichts behaupten. Aber ich glaube mich zu erinnern, dass Deine Wetteinsätze auf steigende Kurse schon höher waren Biggrin

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Hier ein paar Intraday Charts zur Aufmunterung der Aktien-Bullen, die den Eröffnungsthread Juli nicht gelesen haben:

Hausse im SMI:

Crash in Gold:

Biggrin

orangebox
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SMI im Juli 2011

@MF

Herrlich dein Zaubertrick Lol

Ratingagenturen sei Dank für dein Gold Blum 3

Trotzdem ist mein Verständnis für die US Ratingagenturen ziemlich am Boden angelangt, natürlich stellen die Ratingagenturen den Politker im EU den Spiegel gegenüber, es ist die Wahrheit nichts als die Wahrheit zum Pseudo "Hilfs"Programm der EU Staaten für die PIGS Staaten.

Ein Fass ohne Boden da geb ich den Ratingagenturen die diesesmal nicht wieder zu spät sein wollen wie beim Lehman Destaster.......

Was an meinen Nerven zerrt ist das Rating der USA um die Glaubwürdigkeit der Ratingagenturen aufrechtzuerhalten müssten diese die USA langsam aber sicher runterstufen.

Sieht jetzt schon so aus wie ein kompletter Komplott gegen die EU Staaten.

querschuesse.de

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Zu Rating-Agenturen guckstu neuen Thread: http://www.cash.ch/node/4844

Ansonsten ganz Deiner Meinung: Die Ami-Rating Agenturen raten (auch deutsch zu verstehen: "raten", "nicht wissen", "rätseln", "vermuten") Ami-Firmen besser, um Kapital anzulocken oder EU-Firmen/Länder schlechter, um von US-Problemen abzulenken.

alpenland
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Dow im Feuer

knackt die 12600 BiggrinBiggrin

für Morgen (Dax, SMI meist fast gleich):

Quote:

morgigen Maschinenbauaufträge aus Japan, bei denen ich eine Verbesserung erwarte. Also mit gap-up könnte schon hinhauen. Bei der heutigen Nachrichtenlage hätte der Dax eigentlich die 7350 sehen müssen (hat er aber nicht Biggrin ).
oslo11
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Re: Dow im Feuer

alpenland wrote:

knackt die 12600 BiggrinBiggrin

für Morgen (Dax, SMI meist fast gleich):

Quote:

morgigen Maschinenbauaufträge aus Japan, bei denen ich eine Verbesserung erwarte. Also mit gap-up könnte schon hinhauen. Bei der heutigen Nachrichtenlage hätte der Dax eigentlich die 7350 sehen müssen (hat er aber nicht Biggrin ).

Amis geben Gas, denke Morgen wird der SMI nachziehen; immerhin viel er nur 1% retour das ist im Nu wettgemacht.

Jedenfalls wirds spannend in den nächsten 4 Wochen rechne SMI wird Richtung oberen Seitwärtstrend ausbrechen 6650 Points Wink

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

MMoser
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Re: Dow im Feuer

Bin mir nicht ganz sicher. Kommt auf die News bezüglich Staatschulden an (wenigstens teilweise).

Bin immer noch short in CS und im Euro.

Könnte mir vorstellen, dass wir in den nächsten Tagen auch von Italien, konkrete schlechte News erhalten.

Meine Einschätzung basiert nicht auf Chart Analyse, sondern anhend der Pressemeldungen.

Mich interessiert hier die Meinung von Euch.

Gruss

MMoser

Amis geben Gas, denke Morgen wird der SMI nachziehen; immerhin viel er nur 1% retour das ist im Nu wettgemacht.

Jedenfalls wirds spannend in den nächsten 4 Wochen rechne SMI wird Richtung oberen Seitwärtstrend ausbrechen 6650 Points Wink

Gruss

MMoser

oslo11
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Diese News hatten wir schon lange

Portugal hat sich schon lange einen Sparkurs auferlegt :arrow: Jetzt aber wirds dann wohl immer mit den Wiederholungen auch den "Dümmsten" dämmern, und diese Nachrichten ignorieren.

Wird zum grossen Teil auch schon gemacht Lol

Ich jedenfalls sehe bald neue Höchstkurse trotz starkem CHF. (Gott sei Dank)

Oslo11

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oslo11
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Amis gehen Richtung neues Jahreshoch

8) :!:

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oslo11
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DJ geht steil nach oben

Was ist passiert :arrow: Ah ja im nächsten Jahr sind Wahlen und Börse wird weiter steigen wie immer vor den Wahlen noch weit und breit kein Crash BiggrinSmile

kaufen, verkaufen so dass jeder was hat..........

Neu-SG
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SMI im Juli 2011

orangebox wrote:

@MF

Herrlich dein Zaubertrick Lol

Ratingagenturen sei Dank für dein Gold Blum 3

Trotzdem ist mein Verständnis für die US Ratingagenturen ziemlich am Boden angelangt, natürlich stellen die Ratingagenturen den Politker im EU den Spiegel gegenüber, es ist die Wahrheit nichts als die Wahrheit zum Pseudo "Hilfs"Programm der EU Staaten für die PIGS Staaten.

Ein Fass ohne Boden da geb ich den Ratingagenturen die diesesmal nicht wieder zu spät sein wollen wie beim Lehman Destaster.......

Was an meinen Nerven zerrt ist das Rating der USA um die Glaubwürdigkeit der Ratingagenturen aufrechtzuerhalten müssten diese die USA langsam aber sicher runterstufen.

Sieht jetzt schon so aus wie ein kompletter Komplott gegen die EU Staaten.

Man sieht natürlich auch die Dummheit der EU darin. Ich frage mich immer noch wann Europa endlich startet auch gegen die USA zu schiessen. Wann werden die Ami-Firmen in Europa mit 100-Millionen-Strafen gleich behandelt wie unsere Firmen über dem grossen Teich. Wann kommt die europäische Rating-Agentur (Finanzplatz London z.Bsp). Wie viele Schweizer Firmen sind in den letzten zwei Jahren in Amerika zu horrenden Strafen verdonnert worden - ich wär endlich für Gegenrecht, anstatt das Merkel und Co. denen ständig in den Arsch kriecht...

geldsammler
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SMI im Juli 2011

Neu-SG wrote:

orangebox wrote:
@MF

Herrlich dein Zaubertrick Lol

Ratingagenturen sei Dank für dein Gold Blum 3

Trotzdem ist mein Verständnis für die US Ratingagenturen ziemlich am Boden angelangt, natürlich stellen die Ratingagenturen den Politker im EU den Spiegel gegenüber, es ist die Wahrheit nichts als die Wahrheit zum Pseudo "Hilfs"Programm der EU Staaten für die PIGS Staaten.

Ein Fass ohne Boden da geb ich den Ratingagenturen die diesesmal nicht wieder zu spät sein wollen wie beim Lehman Destaster.......

Was an meinen Nerven zerrt ist das Rating der USA um die Glaubwürdigkeit der Ratingagenturen aufrechtzuerhalten müssten diese die USA langsam aber sicher runterstufen.

Sieht jetzt schon so aus wie ein kompletter Komplott gegen die EU Staaten.

Man sieht natürlich auch die Dummheit der EU darin. Ich frage mich immer noch wann Europa endlich startet auch gegen die USA zu schiessen. Wann werden die Ami-Firmen in Europa mit 100-Millionen-Strafen gleich behandelt wie unsere Firmen über dem grossen Teich. Wann kommt die europäische Rating-Agentur (Finanzplatz London z.Bsp). Wie viele Schweizer Firmen sind in den letzten zwei Jahren in Amerika zu horrenden Strafen verdonnert worden - ich wär endlich für Gegenrecht, anstatt das Merkel und Co. denen ständig in den ***** kriecht...

könnte es möglich sein dass die ganze eu irgendwie von denen profitiert? und daher kein interesse zum reagieren haben?

man kann ja nicht nur rosinen picken..

Doomsayers негативний вплив моєї середовищі!

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