SMI im Juli 2011

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Brunngass
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Ich messe

Schweizer Fränkli nur mit SLOG

ist doch Wochenende, da hat MF erlaubt über Aktien zu sprechen

weico
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SMI im Juli 2011

MarcusFabian wrote:

Was kann denn das arme Gold dafür, dass Du nicht begreifst, dass es eine Währung ist? :oops:

http://lmgtfy.com/?q=gold+currency

Gold ist doch nicht arm..!

Nur die Leute die einen "Fixpunkt" in Gold sehen (wollen) sind .. :roll:

weico

weico
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Bullish wrote:

@weico hat dazu auf eine interessante Lektüre hingewiesen: New Lombard Street: How the Fed Became the Dealer of Last Resort

..wobei (wie schon erwähnt..) diese Lektüre wohl nur (aus langjährigen Forenbeiträgen ersichtlich..) für eine handvoll Leute (..mit ausreichendem Grundwissen..) wirklich bereichernd ist.

P.S... für diese wenigen Leute empfiehlt sich auch ein Blick auf die vorzüglichen "blogs" von :

http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/

http://ineteconomics.org/blog/244

weico

plenaspei
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SMI im Juli 2011

Bullish wrote:

plenaspei wrote:
Bullish wrote:

plenaspei wrote:

Sparen heisst ja einfach: Es wird weniger ausgegeben als eingenommen, es gibt da auch die Möglichkeit das Einkommen zu steigern.

Das ist nur das "Sparen" des einfachen Haushalts. Gespart wird aber auch, wenn die Hausfrau zum Friseur geht, jener mit diesem Geld ins Kino geht, der Kinobetreiber zur Masseuse, etc... am Ende der Periode liegt das "Geld" irgendwo als Ersparnis.

Nicht gespart würde, wenn der Kinobetreiber die Einnahmen dazu verwenden würde, seine Hypothek bei der Bank abzuzahlen. Das Geld verschwände.

Da beschreibst Du die Umlaufgeschwindigkeit vom Geld-Güterstrom, wenn der angetrieben wird steigen die Einnahmen, das ist einfachste Weg zu sparen, deshalb wurde ja auch so viel Geld in die Wirtschaft gepumpt um den Geld-Güterstrom anzuregen.

Jain. Ich gehe davon aus, dass Du theoretisch VWL-Kenntnisse hast, und dadurch die "Kreislaufmodelle" und die Quantitätsgleichung vor Augen hast.

Das Geld kommt aber anders in den Kreislauf (via Verschuldung im Finanzsektor) als diese Modelle es annehmen. Das Geld, das im "Kreislauf" ist, ist aber immer jemandes Ersparnis... es kann also niemals "mehr" gespart werden, egal, ob mehr oder weniger ausgegeben wird.

Es kommt nur auf den Grad der Neuverschuldung an, ist diese zu tief, sind alle in Trouble, weil es mathematisch gar nicht anders möglich ist.

Natürlich spielt die "Umlaufgeschwindigkeit" für den Staat und das BIP eine Rolle, weil genau dies die Steuerbasis darstellt (und somit die Verschuldungsgrundlage), aber diese Geschwindigkeit ist ansonsten relativ nebensächlich, hauptsächlich ist der Finanzsektor, der aber in den Modellen nicht in seiner vollen Wirkung und Bedeutung erkannt wird.

Mit "nur" dem VWL-Studium, kommt man dem Problem nicht auf den Grund. Das gilt es zu entdecken:

http://blog.malik-management.com/2011/07/schuldendynamik-war-lange-vorhe...

Gerade mathematisch ist es absolut nachzuvollziehen, dass das gleiche Geld mehrfach ausgegeben werden kann und warum soll es nicht mehrfach gespart werden können? Höchstens Du gehst davon aus, dass sich bei jeder Transaktion die Menge verändert.

Ich sehe da auch noch andere Möglichkeiten wie sich die Geldmengen vergrössern

Wir messen 3 verschiedene Geldmengen wobei das Umlaufgeld die kleinste Menge ist.

Die Geldmengen vergrössert sich auf verschiedene Arten, die Verschuldung ob Staat oder Banken, auch ein Lombardkredit der Aktien beleiht usw.

Was aber auf keinen Fall ausser Acht gelassen werden sollte ist die Geldwertschöpfung.

Oder stell die die Geldmengenentwicklung im Falle einer Hyperinflation vor.

weico
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SMI im Juli 2011

plenaspei wrote:

Ich sehe da auch noch andere Möglichkeiten wie sich die Geldmengen vergrössern

Wir messen 3 verschiedene Geldmengen wobei das Umlaufgeld die kleinste Menge ist.

Die Geldmengen vergrössert sich auf verschiedene Arten, die Verschuldung ob Staat oder Banken, auch ein Lombardkredit der Aktien beleiht usw.

..welcher Gläubiger schaut wirklich auf solche sogenannten "Geldmengen"... :roll:

ICH als Kreditgeber schaue darauf,dass der Schuldner mir ZINS gibt und das geschuldete Geld durch (veränderlich bewertete..) Sicherheiten auch wirklich abgesichert ist.

"Geldmengen" gehen MIR (..und dem REALEN MARKT) schlicht am Ar... vorbei... Lol

P:S..manchmal wünscht man (Ich) mir wirklich die Zeiten zurück,als gehobenere Kreise den "grossen" Zahlungsverkehr mit Wechsel vornahmen (..und die "Normalos" mit simplen (Gold-und Silber) Münzen zahlten..!8)

In solch einem Umfeld,würde sich die sogenannte "Spreu" dann so richtig schnell vom "Weizen" trennen...

P.S:..für Interessierte sei hier Denzel's Buch empfohlen:

"Das System des bargeldlosen

Zahlungsverkehrs europäischer Prägung vom Mittelalter bis 1914"

http://www.google.ch/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CB4QFjAA&url=http%3A%...

bzw. sein "Vorgängerwerk"..:

"La Practica della Cambiatura"

http://www.buchhandel.de/detailansicht.aspx?isbn=9783515065771

(..mit wunderbaren Beispielen aus dem Schriftverkehr von Francesco di Marcho Datini)

weico

Bullish
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plenaspei wrote:

Gerade mathematisch ist es absolut nachzuvollziehen, dass das gleiche Geld mehrfach ausgegeben werden kann und warum soll es nicht mehrfach gespart werden können?

Das Geld kann genau EINMAL im Kreditkontrakt geschaffen werden und nur EINMAL als Ersparnis anfallen.

1.) X Geld wird als Kredit geschaffen und ausgegeben. X Schulden vorhanden, X Ersparnis.

2. X wird für Verschiedenes ausgeben (Steuern, Konsum). Immer noch X Schulden und immer noch X Guthaben. In diesem "Geldstadium" kann "getauscht" werden. Je mehr getauscht wird, desto höher Umlaufgeschindigkeit und BIP. Hier könnte unendlich getauscht werden, wenn die erstandenen Güter/Dienstleistungen ohne Vorfinanzierung bereitgestellt werden könnten. Dann bräuchte man auch keinen Finanzsektor, wovon all die Utopisten, aber auch die klassischen Ökonomen auszugehen scheinen.

3. Am Ende der Laufzeit wird X PLUS Zins zurückbezahlt. Sowohl X Schulden verschwinden, wie X PLUS Zins Guthaben.

Fazit: Gelingt nicht eine Neuverschuldung in der Höhe des Zinses (in Realität wird noch ein Gewinn erwartet, also in Höhe der Finanzierungskosten) vor Ende der Laufzeit des Kredits, drohen die Ersparnisse um die Höhe des Zinses zu sinken, wobei dies dazu führen würde, dass die Ersparnisse nicht mehr ausreichen, um die ausstehenden Kredite zu tilgen und somit eine Deflation drohte.

plenaspei wrote:

Höchstens Du gehst davon aus, dass sich bei jeder Transaktion die Menge verändert.

Sicher nicht, da scheinst Du mich misszuverstehen. Nur Kredittransaktionen können die "Menge" (ist eine Summe) verändern.

plenaspei wrote:

Ich sehe da auch noch andere Möglichkeiten wie sich die Geldmengen vergrössern

Wir messen 3 verschiedene Geldmengen wobei das Umlaufgeld die kleinste Menge ist.

Meiner Meinung nach gibt es seit Too-Big-To-Fail nur noch eine Geld"menge", nämlich die Forderungen an das gesamte Bankensystem.

plenaspei wrote:

Die Geldmengen vergrössert sich auf verschiedene Arten, die Verschuldung ob Staat oder Banken, auch ein Lombardkredit der Aktien beleiht usw.

Was aber auf keinen Fall ausser Acht gelassen werden sollte ist die Geldwertschöpfung.

Ja, ich beachte nur solche Vorgänge, vereinfacht als Kreditgeschäfte bezeichnet.

plenaspei wrote:

Oder stell die die Geldmengenentwicklung im Falle einer Hyperinflation vor.

Auch in einer Hyperinflation fehlt das Geld (weshalb auch immer mehr "gedruckt" wird) und am Ende verläuft auch diese deflationär, weil einfach nie endgültig getilgt werden kann. Am Ende muss dann abgeschrieben werden.

Inflatinär wirkt der Kredit, der es dem Kreditnehmer ermöglicht, mit neuem Geld auf ein bestehendes Angebot zuzugreifen; deflationär ist die Rückzahlung dieses Kredits.

Ich weiss gar nicht mehr, wie die Diskussion begonnen hat Wink

plenaspei
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SMI im Juli 2011

Bullish wrote:

plenaspei wrote:

Gerade mathematisch ist es absolut nachzuvollziehen, dass das gleiche Geld mehrfach ausgegeben werden kann und warum soll es nicht mehrfach gespart werden können?

Das Geld kann genau EINMAL im Kreditkontrakt geschaffen werden und nur EINMAL als Ersparnis anfallen.

1.) X Geld wird als Kredit geschaffen und ausgegeben. X Schulden vorhanden, X Ersparnis.;)

Diese Theorie würde dann funktionieren wenn jede Kreditvergabe zu 100% gedeckt wird, doch das ist nicht der Fall, viele Kredite werden auf Grund einer Pfandleihe oder Sicherheit vergeben.

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

Schöne Zusammenfassung von Heinsohn.

Wäre noch die Ausnahme von Staat und Zentralbank zu erwähnen: Der Staat kann Kredit aufnehmen ohne Kollateral. Die Staatsanleihe, die er neu ausgibt wird ja von der ZB als Sicherheit akzeptiert.

Ergo kann schlussendlich nur der Staat "aus dem Nichts" Geld erschaffen lassen.

plenaspei
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Bullish wrote:

Ich weiss gar nicht mehr, wie die Diskussion begonnen hat Wink

Dito, im gross und ganzen stimme ich ja überein, der Faktor Wertschöpfung wie Innovationen oder Handwerk kommt einfach etwas zu kurz.

Nur könnten die momentanen Schwierigkeiten mit Mathe gelösst werden, wäre das Problem nur halb so gross und nicht politisch.

Bullish
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plenaspei wrote:

Diese Theorie würde dann funktionieren wenn jede Kreditvergabe zu 100% gedeckt wird, doch das ist nicht der Fall, viele Kredite werden auf Grund einer Pfandleihe oder Sicherheit vergeben.

Genau das Pfand oder die Sicherheit sind die "Deckung". Deshalb werden z.B. Startups nie und nimmer einen Bankkredit kriegen, das läuft dann eher so:

- Unternehmen muss sich EK besorgen

- erst das EK kann je nach Marktfähigkeit beliehen werden

Deshalb "chlagen" auch soviele KMU sie bekämen keine Kredite: sie haben schlicht keine ausreichenden Sicherheiten. Die Bank würde ihnen sonst liebend gerne Kredite geben; somit sind auch die dauernden Aufforderungen seitens Politik und Verbände an die Banken "doch endlich Kredite zu sprechen" höchstens Zeugnis von Profilierungsversuchen.

Bullish
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plenaspei wrote:

Bullish wrote:

Ich weiss gar nicht mehr, wie die Diskussion begonnen hat Wink

Dito, im gross und ganzen stimme ich ja überein, der Faktor Wertschöpfung wie Innovationen oder Handwerk kommt einfach etwas zu kurz.

Nur könnten die momentanen Schwierigkeiten mit Mathe gelösst werden, wäre das Problem nur halb so gross und nicht politisch.

Crashkurs, denn meine Erkenntnisse habe ich natürlich auch nur von anderswo übernommen:

http://www.youtube.com/watch?v=FtO8w1QAJSo

http://www.youtube.com/watch?v=pSqE5IN6-BU

http://www.youtube.com/watch?v=3nvCcfdDPwk

und noch:

http://mtmtv.info/?beitrag=Prof._Dr._phil._Dr._rer._pol._Gunnar_Heinsohn...

weico
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plenaspei wrote:

Diese Theorie würde dann funktionieren wenn jede Kreditvergabe zu 100% gedeckt wird, doch das ist nicht der Fall, viele Kredite werden auf Grund einer Pfandleihe oder Sicherheit vergeben.

:?:

Bei Pfandleihe (oder Lombardkredit usw..) ist die Sicherheit ja gerade dadurch gewährleistet,weil der Kredit zu mehr als 100% gedeckt ist.

weico

Bullish
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MarcusFabian wrote:

Schöne Zusammenfassung von Heinsohn.

Wäre noch die Ausnahme von Staat und Zentralbank zu erwähnen: Der Staat kann Kredit aufnehmen ohne Kollateral. Die Staatsanleihe, die er neu ausgibt wird ja von der ZB als Sicherheit akzeptiert.

Ergo kann schlussendlich nur der Staat "aus dem Nichts" Geld erschaffen lassen.

Der Staat hat schon ein Kollateral: den Steuerzahler. Wink

plenaspei
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SMI im Juli 2011

weico wrote:

plenaspei wrote:
Diese Theorie würde dann funktionieren wenn jede Kreditvergabe zu 100% gedeckt wird, doch das ist nicht der Fall, viele Kredite werden auf Grund einer Pfandleihe oder Sicherheit vergeben.

:?:

Bei Pfandleihe (oder Lombardkredit usw..) ist die Sicherheit ja gerade dadurch gewährleistet,weil der Kredit zu mehr als 100% gedeckt ist.

weico

Mathematisch spielt es keine Rolle ob ein Kredit zu 99% oder zu 101% gedeckt ist. In beiden dieser Fälle verändert sich die Geldmenge.

weico
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plenaspei wrote:

Mathematisch spielt es keine Rolle ob ein Kredit zu 99% oder zu 101% gedeckt ist. In beiden dieser Fälle verändert sich die Geldmenge.

Na dann rechne mal kurz vor, wie sich deine Geldmenge verändert... 8)

weico

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Ramschpapierhaendler wrote:

Beim Vergleich mit den Booten könnte man für alle Anti-Goldbugs auch einen Rohstoffkorb nehmen.

Waren wir uns nicht mal einig, dass die Bratwurst die ultimative Referenz ist? Lol

Gruss

fritz

camel corner
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STAAT UND ZENTRALBANKEN und so heiter....weiter...

MarcusFabian wrote:

Schöne Zusammenfassung von Heinsohn.

Wäre noch die Ausnahme von Staat und Zentralbank zu erwähnen: Der Staat kann Kredit aufnehmen ohne Kollateral. Die Staatsanleihe, die er neu ausgibt wird ja von der ZB als Sicherheit akzeptiert.

Ergo kann schlussendlich nur der Staat "aus dem Nichts" Geld erschaffen lassen.

Genau so ist es.

Cheers but enjoy August 1st, called 08/01

Eight eleven Smile kiss SWISS. We swing our flags - and do not just hang them (but we hang flags too - in the wind. Swiss wind.

Camel

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KAUF KRAFT

fritz wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:

Beim Vergleich mit den Booten könnte man für alle Anti-Goldbugs auch einen Rohstoffkorb nehmen.

Waren wir uns nicht mal einig, dass die Bratwurst die ultimative Referenz ist? Lol

Gruss

fritz

Schau einmal, was ein "Hamburger" in New York kosten darf. Da schämt sich die Bratwurst. Aber die hat wenigstens noch etwas d'rin. Swiss Quality. Enjoy den 1. August 2011. Mit Habsburgern wurden wir auch fertig - wo sind die ? KISS SWISS.

in_God_we_trust
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SMI im Juli 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Ich frag mal anders: gegen was ist denn der $ in den letzten Jahren nicht gefallen?

Gegen den RMB und den Simbabwe Dollar! Lol

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

camel corner
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DOLLAR BINDUNG

in_God_we_trust wrote:

MarcusFabian wrote:
Bedenke, dass die Amerikaner mit ihren Dollars auf der Welt Rohstoffe und Waren kaufen müssen. Wenn der Dollar an Kaufkraft verliert, müssen sie entsprechend für dieselbe Ware mehr Dollars hinlegen als vorher.

Sprich: Die Amis werden demnächst eine starke Teuerung erleben. Wir hingegen nicht, weil der Franken stabil bleibt (bisher).

Das ist die typische Antwort eines Goldbugs! Für Dich sind nur Gold und CHF stabil, der Rest hat sich gefälligst nach diesen beiden zu richten.

Wahr ist: Praktisch alle Währungen der Welt sind mehr oder weniger an den Dollar gebunden. Und die Rohstoffe werden mit diesen Dollars gekauft. Deshalb bleibt für sie alles beim Alten. Nur die Schweizer haben billigere Rohstoffe. Nur deshalb weil die Schweizer mehr kaufen, werden die Rohstoffe nicht teurer!

Du siehst eben die Welt sozusagen auf dem Kopf! Smile

Du hast auch nicht wirklich recht gehabt, dass die Aktien generell fallen. Nur mit dem SMI hast Du recht gehabt. Lassen wir doch das irrelevante Gold einmal aussen vor.

Da hast Du "Recht": Viele Währungen sind an den Dollar gebunden. Aber:

DIE USA möchten noch mehr.

Aus meiner bescheidenen Sicht, kämpfen die auch dafür. Deshalb auch meine Aussage: "Der US-Dollar wird nicht verschwinden".

Die Intelligentia versucht, 10+ Jahre in die Zukunft zu denken. Das ist dabei kurzfristig.

Geniesst den 08/01

Zero Eight Zero One.

KISS SWISS

Camel

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EDELMETALL LIEBHABER

in_God_we_trust wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
in_God_we_trust wrote:
Und die Rohstoffe werden mit diesen Dollars gekauft.

Denn nicht der Dollar fällt, sondern der CHF steigt!!! (und vielleicht Gold und Silber, aber das ist irrelevant, denn deren Käufer sind nur eine Handvoll Edelmetall-Liebhaber)

Es ist ein "Spiel der Macht und der Welt".

Es gibt Käufer und Verkäufer.

Monopoli mit Gewinnern und Verlierern.

Die "Zocker" helfen nur der "Liquidität" - im weitesten Sinne (zwar total "nutzlos" ausser eben "Liquidität").

Im weitesten Sinne, sind deshalb auch "Zocker" sinnvoll, im Kapitalismus. Nur weinen sollten die wenig.

EDELMETALL LIEBHABER SIND ABER NICHT ZOCKER.

(vermutlich gibt es schon solche auch - why not ?)

JEDOCH HABEN DIE sogenannten PORTFOLIO MANAGER den Zug seit JAHREN VERPASST. Who cares ?

JETZT KÖNNEN DIE KEIN GOLD MEHR KAUFEN - ist zu teuer und färbt auf die "Performance" ab.

Oder Risiko ? Immer "Abschreiben" - nur nicht selbst denken. PROFIL DER MEISTEN SOGENANNTEN PORTFOLIO MANAGERS, HEUTE.

DENKE SELBER - und nicht abschreiben.

Selber denken, Girls and Boys.

Und aus Kohle einen Diamanten machen.

Scheisse - das ist sauber schwer.

Deinen.

Ich liebe die Schweiz - Euch - und geniesst den

1. August - und bleibt kritisch und so wie Du bist.

KISS SWISS

Ramschpapierhaendler
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SMI im Juli 2011

in_God_we_trust wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:
Ich frag mal anders: gegen was ist denn der $ in den letzten Jahren nicht gefallen?

Gegen den RMB und den Simbabwe Dollar! Lol

Ok, das ist mir Brweis genug. Der $ ist sackstark!

in_God_we_trust
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SMI im Juli 2011

MarcusFabian wrote:

Währungen sind wie Boote auf einem Meer. Sie steigen und fallen mit den Wellen.

Vom Franken-Boot aus siehst Du, wie das Dollar-Boot sinkt.

Vom Dollar-Boot aus siehst Du, wie das Franken-Boot steigt.

Sinkt oder steigt der Meeresspiegel?

Die Frage kannst Du nicht beantworten, wenn Du nur Boote auf dem Meer betrachtest. Du brauchst einen Fixpunkt. Einen Felsen am Ufer.

So weit so gut.

MarcusFabian wrote:

Dieser Fixpunkt ist Gold. Gold ist die einzige Währung, die nicht inflationierbar ist und die von Zentralbanken auch nicht beeinflusst werden kann.

Das ist nicht richtig. Gold wird dauernd neu in den Minen ausgegraben. Gold wird von Zentralbanken und Privaten weggesperrt, sozusagen wieder vergraben, oder nach Belieben wieder ans Licht geholt. Dadurch schwankt die Menge des Goldes, das das Licht sehen darf, dauernd. Auch sonst verändert sich Angebot und Nachfrage ständig. Z.B. steigt die Weltbevölkerung, deshalb steigt auch die Nachfrage nach Gold. Auch der Wohlstand steigt und fällt. Darum verhält sich Gold gleich, wie die Währungen: es ist selbst ein Boot, das sinkt und steigt!

Der wahre Fels in der Brandung ist nicht Gold, sondern z.B ein Warenkorb, der möglichst viele Güter und Dienstleistungen der Welt enthält, die man mit gutem Geld oder Gold kaufen kann. Natürlich schwankt auch dieser, aber wahrscheinlich weniger als Gold und Währungen!

Letztlich stellt sich die Frage, woran man den Wert des Geldes eigentlich messen soll. Ist es nicht am Naheliegendsten, wenn man es daran misst, was gewöhnlich mit Geld gekauft wird? Gewöhnlich kaufe ich wenigstens nicht Gold damit, sondern Lebensmittel, Waren und Dienstleistungen!

Wenn Du Gold als Standart nimmst, misst Du etwas Künstliches (Geld) mit etwas anderem Künstlichem (Gold), während ich das künstliche Geld mit etwas Reellem messe, wie Reis, Bohnen, Kalbfleisch, einem Haus oder einem Haarschnitt! Das ist für mich Normalbürger relevant und deshalb liegt mir diese Messmethode näher.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

camel corner
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Re: Panikmache oder doch das Beste?

kleinerengel wrote:

Das ist heftig, ich zitiere aus dem antizyklischen Börsenbrief.

Was wir deshalb in diesem Sommer tun würden:

•Guthaben von der Bank holen;

•Lebensversicherungen und Bausparverträge auflösen;

•auf Girokonten nur noch die nötigsten Geldbeträge lagern;

•Bankaktien verkaufen;

•Derivate (Optionsscheine, Zertifikate, ETFs etc.) deutlich reduzieren;

•physisches Gold und Silber anonym erwerben und eigenverantwortlich lagern;

•Bankkonten bei Privat- und Geschäftsbanken kündigen und zu Sparkassen

und Raiffeisenbanken übertragen;

•Schulden so weit wie möglich abbauen!

Qelle. http://www.godmode-trader.de/blog/weygand

Hallo "kleiner Engel".

GENAU SO SOLLTE MANN UND FRAU ES MACHEN.

========================================

Aber nicht allen sagen.

Dann hätte die UBS und CS und Manager dort noch mehr Probleme. Dä schnäller isch dä Gwschinder.

Wenn die Tore geschlossen sind, brauchst Du sogar einen Bauern.

(Camel ist nur mein Code-Name. Ich heisse Kuh.) :oops:

in_God_we_trust
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SMI im Juli 2011

By the Subway:

Heute durften wir Zeugen sein eines Allzeittiefst von Dollar, Pfund und Euro gegenüber dem Franken, eines Allzeithochs von Gold gegenüber dem Dollar, sowie eines 3 Jahrestiefs von Yen gegenüber dem CHF. Der SMI liegt auf einem 2 Jahrestief!

Das ist ziemlich relevant für Leute, die in der Schweiz leben und mit dem CHF rechnen! Ferien und fast alle Güter (z.B. Made in China) wurden an einem Tag um rund 1.5% günstiger, über die letzten Jahre gerechnet sogar rund 20%! Biggrin

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

camel corner
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NO RISK NO FUN.......

Cherrokee wrote:

Werde mich Heute noch massiv mit Aktien eindecken und hoffen auf eine Einigung im Amiland!

No Risk no Fun!!!!

cherrokee

Gute Idee.

Die Frage ist nur immer: "welche".

NO RISK - NO FUN.

The limit is the sky.

Sagte Mur - the dog.

MarcusFabian
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SMI im Juli 2011

in_God_we_trust wrote:

Der wahre Fels in der Brandung ist nicht Gold, sondern z.B ein Warenkorb, der möglichst viele Güter und Dienstleistungen der Welt enthält, die man mit gutem Geld oder Gold kaufen kann.

Einverstanden!

Und jetzt nimm diesen Warenkorb und vergleiche ihn über einige Hundert Jahre einerseits mit Gold und andererseits mit Dollar und sag' uns, was Du feststellst.

camel corner
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so what, Jesus Christ ?

in_God_we_trust wrote:

By the Subway:

Heute durften wir Zeugen sein eines Allzeittiefst von Dollar, Pfund und Euro gegenüber dem Franken, eines Allzeithochs von Gold gegenüber dem Dollar, sowie eines 3 Jahrestiefs von Yen gegenüber dem CHF. Der SMI liegt auf einem 2 Jahrestief!

Das ist ziemlich relevant für Leute, die in der Schweiz leben und mit dem CHF rechnen! Ferien und fast alle Güter (z.B. Made in China) wurden an einem Tag um rund 1.5% günstiger, über die letzten Jahre gerechnet sogar rund 20%! Biggrin

KATHOLISCH IN ROM ?

EVANGELISCH IN zwingend ZWINGLI ZÜRICH ?

BUDDHISTISCH in THAILAND ?

ISLAMISCH IN SAUDI ARABIEN ?

oder einfach etwas mehr WELTBÜRGER.

Das wäre schöner.

in_God_we_trust
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Re: so what, Jesus Christ ?

camel corner wrote:

oder einfach etwas mehr WELTBÜRGER.

Ja, alle Weltbürger und alle Christen. Ohne jeden Zwang! Wenn es sein muss, warten wir auf den letzten Konvertiten bis ins Jahr 99'999, oder noch viel länger, wen nötig! Bei uns sind alle willkommen und niemand wird gezwungen. Wir haben Zeit, eine halbe Ewigkeit lang. Smile

Nicht wie bei den Islamisten, wo es heisst: Konvertiere oder stirb!

Gruss
iGwt

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GoWild88
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SMI im Juli 2011

Auf mich könnt ihr aber die ganze Ewigkeit warten,mich werdet ihr nie kriegen Blum 3 !!!

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