UBS

UBS Group N 

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MarcusFabian
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UBS

Perry2000 wrote:

auf Vertrauen und Kompetenz

Öhhm, Vertrauen und Kompetenz? Ich dachte wir reden hier von der UBS :oops: :oops:

fritz.
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UBS

Casino wrote:

Aber sicher hat UBSN mehr Wert als diese lachhaften Fr. 10.30.

Du kannst natürlich auch einen Kaufautrag bei 20.- eingeben, wenn dir die Firma soviel wert ist, aber wahrscheinlich wird dir da die Computertechnik einen Strich durch die Rechnung machen und du wirst sie trotzdem zum aktuellen Preis bekommen.

Versuch es doch mal OTC, da wirst du sicher jemanden finden, dem du sie für 20.- abkaufen kannst. Wink

Gruss

fritz

bscyb
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UBS

fritz wrote:

Casino wrote:

...

Versuch es doch mal OTC, da wirst du sicher jemanden finden, dem du sie für 20.- abkaufen kannst. Wink

Gruss

fritz

20 griechische Drachmen würde ich noch zahlen für eine UBS-Aktie wenn die Drachme wieder eingeführt wird Wink

PS: Die Bank of China führt nun keine FX Swaps mehr aus mit franz. Grossbanken und der UBS

Quote:

Bank of China has also stopped trading with UBS AG (UBSN.VX) in the wake of that bank's $2.3 billion loss from a rogue trading scandal.

http://www.reuters.com/article/2011/09/20/us-boc-swaps-idUSTRE78J0S62011...

Ich wiederhole mich: Aktuell Hände weg von Finanztiteln, besonders europäischen Grossbanken inklusive CS/UBS.

Dr.Zock
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UBS

Zitat: " .........Aktuell Hände weg von Finanztiteln.........."

FALSCH !!!

Zocki will UBS immer noch für Fr. 3.-- LolLolLolLol

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

PowerDau
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UBS

Dr.Zock wrote:

Zitat: " .........Aktuell Hände weg von Finanztiteln.........."

FALSCH !!!

Zocki will UBS immer noch für Fr. 3.-- LolLolLolLol

Was für ein erfrischender Aufsteller, der Zocki lässt sich wiedermal blicken und bringt seine altes Kursziel von UBS.

3 Fr? Who knows? Vielleicht wird das schon leider Wahrheit.Wenn da Italien mitmacht.

Dr.Zock
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UBS

Hallo PD

Ja, bin immer noch existent.

Zwischenzeitlich musste ich meine Optionsverluste ( logisch hatte ich Calls......... LolLolLol ) mit harter Arbeit kompensieren....... LolLolLol

Auch diesbezüglich gibts also nichts Neues bei mir. Bin immer noch die gaaaaaanz grosse Börsenkoriphäe........ LolLolLol

Gruss bis demnächst

Zocki

Es ist leichter, einer Begierde ganz zu entsagen, als in ihr maßzuhalten. ( Friedrich Nietzsche )

Ladycool
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UBS

Dr.Zock wrote:

Zitat: " .........Aktuell Hände weg von Finanztiteln.........."

FALSCH !!!

Zocki will UBS immer noch für Fr. 3.-- LolLolLolLol

:twisted: Wann kommen endlich meine 9.20?

So könnte man wenigstens etwas Verlust decken!

Cash is King

in_God_we_trust
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UBS

Jemand verteidigt da recht verbissen die 10. :roll:

Welche "Nationalbank" steht wohl da dahinter? :?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Hot
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UBS

Uebrigens

-Die VR Sitzung findet in Singapore statt, weil dort am

Sonntag das Formel 1 Rennen stattfindet.

Wink

-@bscyb:

Gerüchteweise hat eine Notendruckerei am letzten Freitag

eine Anfrage für den Druck neuer Banknoten aus Griechen-

land erhalten. Du brauchst also evtl. nicht mehr lange

zu warten bis Du die 20 Drachmen hinlegen kannst (was

immer die dann noch wert sind).

:shock:

Nur für spekulative und risikofreudige Anleger !!!

bscyb
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UBS

Eventuell doch schneller als erwartet

http://www.cash.ch/news/front/oswald_gruebel_zu_ruecktritt_aufgefordert-...

Und was passiert mit der Ex-Lehmann-Riskchefin Miskovic und IB-Kengeter ?

Ich weiss nicht, warum beide noch bei der UBS sind seit letzter Woche, vielleicht streitet man noch über die Abgangsentschädigungen...Grübel dürfte sich sicher auch vergolden lassen.

Fine-Tuner
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UBS

Die Union Bank of Singapour (UBS) wird wohl in Singapur bekanntgeben, dass sie ihren Hauptsitz von Zürich nach Singapur verlegen und in Zürich 1000 Stellen streichen wird. ...den Mitarbeiern werden Stellen in Singapur angeboten. In der Schweiz wird das Filialnetz radikal reduziert und nur noch in Agglomerationen geführt...

...könnte ja sein, dass Villiger dies zwische VR-Sitzung und F1-Rennen - im Vorbeigehen - verkündet....um uns anschliessend 60 Runden lang UBS aufs Auge zu drücken...

Fine-Tuner

bscyb
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UBS

Fine-Tuner wrote:

Die Union Bank of Singapour (UBS) wird wohl in Singapur bekanntgeben...

Diese langfristige Variante habe ich mir ernsthaft überlegt nachdem die HSBC scheinbar keine UBS-Teile mehr will.

Mit dem Geld, dass Singapur bisher investiert hat, könnten sie die UBS beim jetzigen Aktienkurs übernehmen mit weiteren Investoren.

Sitz verlegen nach Singapur und das dortige Finanzzentrum weiter ausbauen...wird so oder so ein grosser Konkurrent für den Finanzplatz Schweiz.

AU79
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UBS

Nur raus mit dem Zeugs aus der Schweiz. Dann kann Singapore gleich auch noch die Garantie für die Bank übernehmen.

Am besten fangen sie mit der Investmentbank an und übernehmen mal diesen so zum sich bei der Matherie einzuleben. Ein neuer Direktor würde auch gleich noch in London auf einen neuen Job warten. Er hat Erfahrung im Umgang mit Geld.

Diversifiziert auch in flüssiges Gold! (Whisky)

bscyb
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UBS

Der Verwaltungsrat der UBS entscheidet heute in Singapur über die künftige Führung, das Personal macht sich Sorgen um seine Boni.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Showdo...

Zyndicate
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UBS

Nach dem milliardenschweren Verlust aus unautorisierten Handelsgeschäften in London berät sich der UBS-Verwaltungsrat in Singapur. Konzernchef Grübel musste sich dort vom Staatsfonds GIC die Leviten lesen lassen.

Singapur ⋅ Im Vorfeld einer mit Spannung erwarteten Sitzung des UBS-Verwaltungsrates ist Konzernchef Oswald Grübel in Singapur mit der Spitze der Government of Singapore Investment Corp. (GIC), des grössten Aktionärs der Bank, zusammengetroffen. Man sei über die Vorfälle enttäuscht und besorgt, verlautete am Dienstagabend in einem Communiqué des Staatsfonds. Die UBS sei eindringlich dazu aufgefordert worden, entschieden zu handeln, um das Vertrauen in die Bank wiederherzustellen.

Spekulation um Konsequenzen

Wie das zu bewerkstelligen sein wird, dürfte am mehrtägigen Treffen von Verwaltungsrat und Konzernleitung eines von mehreren Themen sein. Nicht unbedingt nur wegen des erlittenen Handelsverlustes von 2,3 Mrd. $ in London, aber nun erst recht dürften die künftige Rolle des Investment Banking und dessen Gewichtung innerhalb des UBS-Konzerns zur Debatte stehen. Vermutet wird, dass der Eigenhandel noch weiter eingeschränkt wird und das offensichtlich nicht über alle Zweifel erhabene Risk-Management verstärkt werden muss.

Nicht ausgeschlossen werden sodann personelle Konsequenzen und weitere Restrukturierungsmassnahmen. Im August hatte die UBS aufgrund der sich verschlechternden Aufwand-Ertrags-Relation den Abbau von 3500 Stellen, davon 45% im Investment Banking, angekündigt. Angesichts des durch den vermutlich betrügerischen Händler Kweku Adoboli verursachten Verlusts von 2,3 Mrd. $ wird über einen weiteren Arbeitsplatzabbau spekuliert, doch greifbare Fakten gibt es dazu nicht.

Die UBS wollte sich am Dienstag nicht zum Treffen des Verwaltungsrats äussern, dessen Sitzungen regelmässig auch im Ausland anberaumt werden. Bestätigt wurde lediglich, dass die Sitzung am Mittwoch beginne und sich einige Verwaltungsräte «mehrere Tage» im südostasiatischen Stadtstaat aufhielten. Die UBS dürfte sich am kommenden Wochenende als Hauptsponsor am Formel-1-Rennen in Singapur mit wichtigen Kunden treffen.

«Langfristige Investition»

GIC, der grössere der beiden Singapurer Staatsfonds, sieht sich derweil zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. In einer Erklärung wurde soeben betont, Verluste, die man als Folge des bei der UBS eingegangenen Engagements erlitten habe, seien durch «gute Investitionsentscheide» wettgemacht worden. Aus der Retrospektive betrachtet, sei der Zeitpunkt des Kaufs nicht optimal gewesen, räumt der Staatsfonds ein. Die GIC-Spitze reagierte vermutlich auch auf Kritik einer regierungsnahen Zeitung. Es wurde im Nachgang zum wohl betrügerischen Vorgehen des UBS-Händlers Adoboli kritisiert, der Staatsfonds lasse die Öffentlichkeit über Positionen des GIC-Portfolios im Dunkeln. GIC hatte der UBS 2007 mit einer Kapitalspritze von 11 Mrd. Fr. unter die Arme gegriffen.

Angesichts des Kurszerfalls der UBS-Aktie ist die Beteiligung von 6,4% derzeit rund 2,5 Mrd. Fr. wert, was in Singapur gelegentlich bissige Kommentare hervorruft. So wurde geargwöhnt, der Fonds habe die Währungsreserven der Republik zu riskant angelegt. GIC betont derweil, Aufgabe des Fonds sei es, über einen Anlagehorizont von 20 Jahren Gewinne zu erzielen. Trotz dem unerwarteten Verlust bezeichnet GIC die UBS als gut kapitalisierte Bank mit fundamentalen Stärken, vor allem im Wealth-Management.

Quelle: www.nzz.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Tiesto
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UBS

Grübel vielleicht nicht mehr dabei...und dann?? :roll: :roll:

Rookie65.
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UBS

Sollen Sie doch aus der Schweiz abhauen. Das Business hierzulande interessiert die Geldsäcke sowieso nicht!

Ohne das "S" kann die Bank Ihr Business ohnehin in der Pfeife rauchen. Deshalb wird aus all den Abwanderungsdrohungen nie etwas werden.... Leider!

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

Zyndicate
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UBS

Rookie65 wrote:

Sollen Sie doch aus der Schweiz abhauen. Das Business hierzulande interessiert die Geldsäcke sowieso nicht!

Ohne das "S" kann die Bank Ihr Business ohnehin in der Pfeife rauchen. Deshalb wird aus all den Abwanderungsdrohungen nie etwas werden.... Leider!

So einfach ist es nun doch nicht! Wenn die UBS die Schweiz verlassen würde, das hätte sicherlich negative Auswirkungen für den Finanzplatz Schweiz!!!

Stelle dir nur vor, wie viele Leute ihren Job verlieren würden!!! :roll:

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

bscyb
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UBS

Zyndicate wrote:

... das hätte sicherlich negative Auswirkungen für den Finanzplatz Schweiz!!!

Stelle dir nur vor, wie viele Leute ihren Job verlieren würden!!! :roll:

Es gehen wohl auch mit UBS viele Jobs verloren in der Schweizer Finanzbranche in den nächsten Jahren:

- Schwarzgeld aus EU-Raum/USA muss bald legalisiert werden (Geldabflüsse, Systeme umstellen für Abgeltungssteuer -> sehr teuer)

- CS/UBS verdienen schlecht (IB mau, niedrige Zinsen),

- Neue TBTF-Regeln mit mehr Eigenkapital für CS/UBS.

- Kleinere Banken/Privatbanken müssen fusionieren um kritische Grösse zu erreichen (Prozess bereits im Gange)

...

Perry2000
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UBS

Händlerskandal: Nach Informationen des Westschweizer Magazins "Bilan" aus dem Umfeld des UBS-Verwaltungsrates, wurde Bankchef Oswald Grübel gebeten, "seinen Rücktritt bekannt zu geben".

Ich habe gehört, dass die gehört zu meinen haben, dass einer vieleicht gehört hat, dass Grübel zu gehen hat, haben wir gemeint zu haben :roll:

...und dann? Grübel grübelt schon richtig Wink

chateauduhartmilon
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UBS

bscyb wrote:

Es gehen wohl auch mit UBS viele Jobs verloren in der Schweizer Finanzbranche in den nächsten Jahren:

- Schwarzgeld aus EU-Raum/USA muss bald legalisiert werden (Geldabflüsse, Systeme umstellen für Abgeltungssteuer -> sehr teuer)

- CS/UBS verdienen schlecht (IB mau, niedrige Zinsen),

- Neue TBTF-Regeln mit mehr Eigenkapital für CS/UBS.

- Kleinere Banken/Privatbanken müssen fusionieren um kritische Grösse zu erreichen (Prozess bereits im Gange)

...

ERGO, DIE UBS MUSS NOCH MEHR RISIKO EINGEHEN, IHR WISST WAS DAS HEISST :idea: :!: :!: :!:

chateauduhartmilon
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2 Banken, 2 Verläufe, BEKB und UBS

Schon ein krasser Verlauf

da könnte die UBS mal eine Scheibe abschneiden

Perry2000
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UBS

21-09-2011 11:17 FOKUS/UBS: Strategie für Investment Bank könnte vor Wochenende bekannt werden

Zürich (awp) - Der Verwaltungsrat der Grossbank UBS hat sich seine Strategiesitzung, die derzeit in Singapur stattfindet, wohl in einem entspannteren Umfeld vorgestellt. Der grosse Handelsverlust, der letzte Woche ans Tageslicht kam, hat das Gremium nun aber einem hohen Erwartungsdruck seitens der Marktteilnehmer ausgesetzt. Dementsprechend könnte die Bank bereits vor dem Wochenende - und nicht erst wie ursprünglich vorgesehen im November anlässlich eines Investorentages - über die künftige Rolle der Investment Bank innerhalb des Konzerns informieren. Eng verbunden mit den Beschlüssen des Verwaltungsrats dürfte auch die Zukunft von Oswald Grübel als CEO bzw. allenfalls von Carsten Kengeter, dem Chef der Investment Bank, sein.

GIC FORDERT ENTSCHIEDENES HANDELN

Der Verwaltungsrat der UBS trifft sich während des Jahres immer wieder - auch im Ausland - zu Sitzungen, deren Termine und Beschlüsse nicht in die Öffentlichkeit getragen werden. Bei dem nun in Singapur stattfindenden Meeting ist nun aber alles anders, auch wenn VR-Präsident Kaspar Villiger vor Medienvertretern in Singapur offenbar verlauten liess, es handle sich um ein "normales Board-Meeting".

Wegen der kriminellen Handlung eines Händlers in London, die der UBS einen Verlust von 2,3 Mrd USD bescherte, werde die UBS dieses Mal aber wohl kaum darum herumkommen, Beschlüsse zu kommunizieren, vermuten Händler. Zumal die Medien die Sitzung mit Informationen, die teils auf Gerüchten und teils auf Insiderhinweisen beruhen, begleiten. Zudem hat der UBS-Hauptaktionär, der Staatsfonds von Singapur GIC, gestern nach einem Treffen mit dem UBS-Management das Institut aufgefordert, "entschieden zu handeln, um das Vertrauen in die Bank wiederherzustellen".

Ob der Verwaltungsrat, der sich gemäss Villiger wegen der jüngsten Vorfälle jedoch nicht unter Druck seitens der Investoren sieht, die Erwartungen nach baldiger Information erfüllen wird, ist noch offen. Der Tages-Anzeiger etwa schreibt in seiner jüngsten Ausgabe, aller Voraussicht nach gebe es am Donnerstag eine Mitteilung des Verwaltungsrates zur Zukunft Grübels und darüber, wie es im Investmentbanking weitergehen soll. Vielleicht werde die Zusammenkunft auch bis zum Freitag fortgesetzt.

Die Gerüchteküche erwartet, dass der UBS-Verwaltungsrat neben Anpassungen im Vermögensverwaltungsgeschäft einschneidende Veränderungen in der Investment Bank plant. So sollen laut Medienberichten der Eigenhandel und der kapitalintensive Bereich Fixed-Income, der für das mit amerikanischen Subprime-Produkten erlittene Debakel verantwortlich war, so weit wie möglich aufgegeben werden. Zudem würden Risikopositionen (Risk Wighted Assets) von heute 130 Mrd CHF um ein Drittel reduziert. Dadurch würde Eigenkapital in der Höhe von 10 Mrd CHF frei.

GRÜBEL HÄLT AN INVESTMENT BANK FEST

Grübel scheint hingegen nach Singapur gereist zu sein, um sich für ein Festhalten an der Investment Bank einzusetzen. Denn laut Agenturberichten soll er in einem sogenannten Town Hall Meeting der Bank gesagt haben, die UBS wolle diese Division nicht verkaufen und sie müsse Teil des Vermögensverwaltungsgeschäfts bleiben. Grübel wolle aber den Eigenhandel und den sogenannten Fixed-Income-Bereich "so weit wie möglich" aufgeben. Die Risikopositionen sollen um ein Drittel reduziert werden.

Auch der Chef der Investment Bank, Carsten Kengeter, erklärte in einem Memo an die Mitarbeitenden, dass seine Division zentral für die UBS sei. Die Verantwortlichen der andern Divisionen hätten ihm versichert, dass sie ohne eine Investmentbank kaum oder gar nicht ihre ambitiösen Ziele erreichen könnten.

Grübel habe zudem angemerkt, dass die unerlaubten Handelsgeschäfte, die zu dem Milliardenverlust führten, nichts mit der Gesamtstrategie der UBS zu tun hätten. Die UBS befinde sich in einer besseren Kapitalposition als noch vor zwei Jahren. Die Bank müsse die Kunden davon überzeugen, dass das Vorgehen des Händlers nichts mit der Strategie der Bank zu tun habe, soll der CEO weiter gesagt haben.

Ob zum entschiedenen Handeln, das der Staatsfonds GIC fordert, auch ein Wechsel an der Konzernspitze gehört, ist ebenfalls nicht bekannt. Grübel hat jedenfalls in einem Interview mit dem Schweizer Fernsehen am letzten Sonntag gesagt, dass er die Verantwortung für den Vorfall in London übernehme und auch die Konsequenzen tragen werde. Möglicherweise wird der Verwaltungsrat - unabhängig davon, ob er sich hinter die von Grübel skizzierten Strategie stellt oder nicht - in Singapur entscheiden, wie diese Konsequenz aussehen werden.

Das westschweizer Wirtschaftsmagazin "Bilan" schreibt derweil in seiner jüngsten Ausgabe, die Suche nach einem Nachfolger für Grübel sei im Gange. "Oswald Grübel sei nahegelegt worden zu gehen", heisst es mit Verweis auf eine dem Verwaltungsrat nahestehende Person.

Quelle SQ

fritz.
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UBS

Wie sieht es eigentlich mit den Prognosen von all den Usern aus, die vor zwei Jahren davon ausgegangen sind, dass das Traumduo Villiger/Grübel den Aktienkurs innert Kürze auf 30 bis 40 treiben wird?

Wo stehen eure aktuellen Kursziele?

Gruss

fritz

Perry2000
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UBS

@Fritz

Was hast denn Du für Ziele?

In jedem Tread bist Du der Meinung, dass alle falsch liegen. Irrrrgendwie lese ich nur negative Postings von Dir. Also Negativ im Sinne von "es ist eh alles Schrott" Wink

Was sollte man denn nach Deiner Meinung so machen?

fritz.
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UBS

Perry2000 wrote:

@Fritz

Was hast denn Du für Ziele?

Ich mache es mir einfacher. Ich habe gar keine Kursziele in Zahlen. Wink

Ich habe aber seit UBS von 80 auf 70 gefallen immer wieder betont, dass es keinen Grund gibt, UBS zu kaufen, solange es keinen Boden gibt, ausser natürlich kurzfristig. Ich habe immer davor gewarnt, nach jedem Absturz "billig" einzusteigen, weil es noch deutlich weiter nach unten gehen kann. Dabei wurde ich immer als Schwarzmaler gebrandmarkt.

Und wer das befolgt hat, hat nicht komplett falsch reagiert.

Auch heute sehe ich noch gar keinen Grund, um bei UBS, oder anderen Finanztiteln einzusteigen.

Ja, das ist negativ, aber soll ich jetzt das Gegenteil meiner Meinung schreiben, nur um die Hü- und Hopprufe einzelner User zu befriedigen?

Gruss

fritz

Perry2000
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UBS

Nein sollst Du nicht.

Inzwischen wissen alle, dass der Boden im Extremmfall nur noch rund Fr. 10.30 entfernt sein kann Blum 3

Perry2000
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UBS

21-09-2011 13:14 FOKUS/Kriminelle Banker - Mit der immer gleichen Masche in den Ruin

LONDON (awp international) - Kweku Adoboli muss am Donnerstag wieder vor Gericht. Vor einer Woche war bekannt geworden, dass er 2,3 Milliarden Dollar bei risikoreichen Bankgeschäften in den Sand gesetzt hat. Adoboli hat berühmte Vorgänger wie Nick Leeson. Die Geschichten ähneln sich verblüffend.

Nick Leeson versucht es inzwischen mit vergleichsweise ehrlicher Arbeit. 7500 Pfund pro Abend muss auf den Tisch legen, wer der den früheren Investmentbanker als Redner für ein Dinner engagieren will. Verglichen mit den Summen, die er bei der ältesten englischen Investmentbank Barings bis Mitte der 1990er Jahre verzockt hat, sind das Kleinigkeiten.

Auf weit über 800 Millionen Pfund (heute 917 Mio Euro) wird der Verlust beziffert, den Leeson damals angerichtet hat. Das hatte gereicht, um die bis dahin ehrenwerte Baring-Bank zu ruinieren und sogar das einst stabile britische Pfund ins Wanken zu bringen. Leeson wurde damit zum Prototyp aller kriminellen Investmentbanker - und musste rund vier Jahre in einem unschönen Gefängnis in Singapur verbringen.

Der Franzose Jérôme Kerviel, der der französischen Bank Societe Generale 2008 Verluste von fast fünf Milliarden Euro einbrockte, toppte die Verfehlungen seines prominenten Vorgängers bei weitem. Der Ghanaer Kweku Adoboli verzockte jetzt in nur drei Monaten 2,3 Milliarden US-Dollar (1,67 Mrd Euro) seines Schweizer Arbeitgebers, der Grossbank UBS.

Alle machten im Prinzip das Gleiche - Arbitragegeschäfte, das Abgreifen kleiner Preisdifferenzen ein- und desselben Wertpapiers an verschiedenen Börsen. Der Händler nutzt einfach unterschiedliche Preise an unterschiedlichen Börsenplätzen der Welt aus. Er kauft zum billigeren Preis ein und verkauft zum teureren Preis sofort wieder.

Die Unterschiede sind marginal, deshalb müssen hohe Volumina bewegt werden. Zum Verhängnis wurde Leeson damals, dass er zugunsten höherer Gewinnerwartungen auf das - gesetzlich vorgeschriebene - sofortige Gegengeschäft verzichtete. Er sass dem Glauben auf, die künftigen Bewegungen am Aktienmarkt in Japan vorhersehen zu können. Ein Erdbeben machte ihm damals einen Strich durch die Rechnung. Mehr als ein Jahrzehnt später machten Kerviel - und nach Lage der Dinge auch Adoboli - mit nur wenig geänderten Vorzeichen den selben Grundsatzfehler, angefallene Verluste durch noch höhere Einsätze ausgleichen zu wollen.

Fast 20 Jahre konnten seit Leeson vergehen, und alle Anstrengungen, solchen Machenschaften einen Riegel vorzuschieben, scheinen nicht zu greifen. Die Kontrollmechanismen der Banken versagen immer dann, wenn hohe kriminelle Energie vorhanden ist. Die Zocker vertuschen über komplizierte Konten-Konstruktionen die Verluste - und gehen immer höhere Risiken ein, in der Hoffnung, die Verluste irgendwann auszugleichen. Leeson soll damals ein Konto mit der Nummer 88888 benutzt haben - die 8 gilt im asiatischen Raum als Glückszahl.

Unklar ist, ob die Vorgesetzten bei den Banken nicht richtig hin - oder vielleicht sogar aktiv wegschauen. Die UBS reklamiert im jüngsten Fall Adoboli für sich, der 31-Jährige habe Verluste vertuscht, in dem er fiktive Geschäfte vorgetäuscht und die tatsächlichen Risiken dadurch verdeckt habe. Die Schweizer Bank wirft Adoboli vor, dass er seine immensen und immer tiefer in die Verlustzone rutschenden Handelspositionen durch erfundene Positionen in Indexfonds (Exchange Traded Funds) abgesichert habe.

Warum der junge Händler dabei nicht ertappt wurde, liess die Bank offen. Der Vorfall ist Wasser auf den Mühlen der Kritiker des angelsächsisch geprägten Investmentbankings. Der Ruf nach strengeren Kontrollen der Banken und ihrer Spekulationsgeschäfte wird wieder lauter - und die Vorstände in den Hochhäusern der Banken müssen sich selbst fragen, ob sie in der Hoffnung auf hohe Boni die grösstenteils jungen Händler weiter so an der langen Leine lassen.

Im Falle UBS wächst bereits der Druck der Aktionäre. Der Staatsfonds GIC aus Singapur, der sich selten öffentlich äussert, brachte gegenüber der "Financial Times" seine "Enttäuschung" und seine "Besorgnis" über die "Versäumnisse" bei UBS zum Ausdruck und forderte das Schweizer Institut auf, "schnell zu handeln, um das Vertrauen in die Bank wieder herzustellen."

Adoboli ist wie seine Vorgänger Leeson und Kerviel keine 30 Jahre alt gewesen, als er mit der Zockerei anfing. Wie seine Vorgänger hat er zunächst im Back-Office gearbeitet, bevor er den Aufstieg zum Händler schaffte. Damit hatten alle drei gute Kenntnisse über das Funktionieren der Kontrollmechanismen - und vermutlich auch über deren Schwächen. Leeson und Kerviel haben ihre Fälle in Büchern und Filmen der Öffentlichkeit geschildert - vermutlich hat auch Adoboli für so etwas jetzt viel Zeit./dm/zb

---- Von Michael Donhauser, dpa und Bernd Zeberl, dpa-AFX ---

Vielleicht kann mir mal einer erklären, wie Grübel das hätte sehen oder verhindern sollen? Automatische Systeme kann man austricksen, selbst der Abteilungsleiter steckt unter der Decke. Ihr träumt wohl wenn Ihr denkt Ihr als oberster Boss hätted das verhindern können :oops:

Aber hinterher ist man eh immer schlauer 8)

chateauduhartmilon
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UBS

Noch eine kleine Überlegung von mir.

Man stelle sich vor (falls es wirklich eine Einzelperson war!) es hätte 5 solcher Investmentbanker gehabt, per Zufall zur gleichen Zeit!

Oh ja, die UBS müsste gerettet werden.... :idea:

MarcusFabian
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UBS

chateauduhartmilon wrote:

Man stelle sich vor (falls es wirklich eine Einzelperson war!) es hätte 5 solcher Investmentbanker gehabt, per Zufall zur gleichen Zeit!

Wer sagt Dir denn, dass es nicht noch 5 oder 50 solcher Typen gibt, die bisher noch unentdeckt ihr Unwesen treiben??? :roll:

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