ETF - Akutelle Favoriten? Region, Länder, Rohstoffe, Themen?

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Bullish
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ETF - Akutelle Favoriten? Region, Länder, Rohstoffe, Themen?

@Fine-Tuner

Das ist der von Dir beschriebene Effekt, oder, und kostet in 3 Jahren schon fast 50%?

TMV (short) vs TMF (long)

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Karat1
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ETF - Akutelle Favoriten? Region, Länder, Rohstoffe, Themen?

Fine-Tuner wrote:

Wenn karat getan hätte, was ich gemeint habe nämlich ALLES Short (Leerverkauf) zu gehen, wären die roten Zahlen jetzt grün und die grünen rot.quod erat demonstrandum

Also ich habe jetzt nur noch die Baer-Produkte im Musterdepot. Die 3 Produkte haben sich seit dem 16.8.2011 wie folgt entwickelt.

+ 8,7%

+ 8,9%

- 2,4%

Per Saldo 15,2%

Bin gespannt wie es weiter geht.

Karat

Karat1
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Rohstoffe! Rohstoff - ETF ohne.......................

Rohstoffe haben auch gelitten und werden wohl noch weiter nachgeben. Stabilisiert sich allerdings die Weltwirtschaft wieder, was sie sicher tun wird, werden auch die Rohstoffe Industriemetalle, Oel und auch Agrarrohstoffe wieder anziehen.

Ich suche schon einige Zeit einen "guten" ETF welcher das Rohstoffuniversum (ohne Edelmetalle) abdeckt. Edelmetalle sind einfacher mit ETF's (ZKB, CS) abzudecken. Da habe ich ein Produkt. Aber eben wie gesagt, Rohstoffe sind problematischer. Irgend einen "Stolperstein" haben sie immer.

Aber vielleicht kann mir da ja jemand helfen.

Karat

Felixx
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ETF - Akutelle Favoriten? Region, Länder, Rohstoffe, Themen?

Mein ETF Tipp: short Bearish-ETFs, gehedged durch short Bullish-ETFs (auf gleiche Anlage).

Z.B. short SDS und short SSO (beide auf S&P500).

Grund: die Bearish-ETFs haben aufgrund ihrer Konzeption immer ein Performance Nachteil. Dass heisst, sie entwickeln sich immer schlechter als der Markt. Dies weil sie durch Derivate nachgebildet werden. Bei höherer Vola ist dies noch ein grösseres Problem (Delta Hedge kostet mehr), also Performance noch schwächer.

http://www.google.com//finance?chdnp=1&chdd=1&chds=1&chdv=1&chvs=maximiz...

Karat1
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ETF - Akutelle Favoriten? Region, Länder, Rohstoffe, Themen?

Felixx wrote:

Z.B. short SDS und short SSO (beide auf S&P500).

Haben diese Produkte auch eine Valoren-Nummer?

Karat

Felixx
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ETF - Akutelle Favoriten? Region, Länder, Rohstoffe, Themen?

Ich brauche nur den Kürzel für die US Wertschriften.

Bei Swissquote kann man die aber scheinbar nicht handeln.

Aber eben für die Strategie muss man short gehen können. Und man braucht genügend Einsatz (Margin ausreizen), da sonst der Profit zu klein ausfällt.

Auch gibt es bei extremer Wertentwicklung auch Verlustrisiko.

http://seekingalpha.com/article/124692-taking-advantage-of-leveraged-etf...

Fine-Tuner
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ETF - Akutelle Favoriten? Region, Länder, Rohstoffe, Themen?

Felixx wrote:

Ich brauche nur den Kürzel für die US Wertschriften.

Bei Swissquote kann man die aber scheinbar nicht handeln.

Aber eben für die Strategie muss man short gehen können. Und man braucht genügend Einsatz (Margin ausreizen), da sonst der Profit zu klein ausfällt.

Auch gibt es bei extremer Wertentwicklung auch Verlustrisiko.

http://seekingalpha.com/article/124692-taking-advantage-of-leveraged-etf...

Sehr guter Artikel auf Seekingalpha.

Achtung: Verlust bei extremer Wertentwicklung (+ oder -) gibt es nur, wenn man die Position unverändert lässt. Wenn man die Positionen regelmässig ausgleicht, gibt es keinen Verlust,..... natürlich auch einen bescheideneren Gewinn.

Fine-Tuner

Karat1
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ETF od Dogs of the Dow Jones

ETF od Dogs of the Dow Jones 2012 


Unter "Dogs of the Dow Jones 2012" versteht man die 10 Aktien des Dow Jones von welchen im Jahr 2012 die höchsten Dividenden erwartet werden.  Aus der Vergangenheit wissen wir, dass diesen Aktien auch die beste Performance zugetraut werden kann. Meine Frage: Kennt jemand einen ETF - Anbieter, welcher zur Abdeckung dieser 10 Aktien einen ETF anbietet? Ich habe leider nicht gefunden. Karat


http://www.dogsofthedow.com/dogs2012sy.htm

Karat1
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Rohstoff ETF (db X-trackers

Rohstoff ETF (db X-trackers (Deutsche Bank); DBLCI - 0Y Balanced ETF                             ISIN  LU 0460392110


Dieser ETF investiert, wie es der Name schon sagt, nach einem ausgwogenen Verhältnis in verschiedene Rohstoffe wie Oel, Gas, Gold, Kupfer, Sojabohnen, Weizen, etc. Der ETF ist in CHF, EUR, USD und GBP zu haben. Nähere Angaben findet man hier im Cash unter Börsen und Märkte unter "ETF". Der ETF ist geheget!


Ich finde diesen ETF interessant um Rohstoffe in einem Paket abzudecken. Anderseits könnte es aber auch sein, dass die einten Rohstoffe steigen z.B. Oel, Gas und die Soft-Commodity und Edelmetalle sinken und per Saldo gibt es ein Nullsummenspiel.


Meine Fragen:                                                                                                                                  1. Was haltet ihr von diesem ETF?


2. In welcher Währung soll ich einsteigen? USD, EUR, CHF.


Danke für Eure Meinungen.


Karat

Elias
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Smead: Rohstoffe sind «massiv überbewertet»

Rohstoffen wie Kupfer und Rohöl droht in drei bis fünf Jahren ein Preisverfall von 50 bis 70 Prozent, erwartet der Leiter der Vermögensverwaltung Smead Capital Management in Seattle.

Vorstandschef Bill Smead, der den Investmentfonds der Gesellschaft leitet, bezifferte im Interview mit Bloomberg News die Wahrscheinlichkeit, dass China bis 2015 in eine Rezession abrutscht, auf 30 Prozent. China ist der größte Verbraucher von Energie, Metallen und Getreide.

Smead, dessen Fonds 170 Mill. Dollar verwaltet und unter anderem Anteile an Starbucks Corp. und McDonald’s Corp. hält, ist nicht an Rohstoffunternehmen beteiligt. Rohstoffe hält Smead für “massiv überbewertet”.

“Derzeit werden Rohstoffe zu Preisen gehandelt, die 50 bis 70 Prozent über den Förderkosten liegen”, sagte Smead. “Die Vergangenheit zeigt, dass die Preise einen Boden in der Nähe der Produktionskosten bilden. Das sind für Rohöl etwa 50 Dollar bis 55 Dollar je Barrel.”  http://www.cash.ch/news/topnews/smead_rohstoffe_sind_massiv_ueberbewerte...

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Benjamin Franklin

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Wer heute noch in Aktien investiert ist entweder ein Nostalgiker oder Sammler, aber sicher kein objektiv und rationell handelnder Investor. Selbst Gambler meiden heute Schuld- und/oder Beteiligungspapiere. Höchstens noch ein 'all or nothing' am pink sheet oder an einer Derivatbörse.....nach Enron, Swissair, Lehman, UBS etc. etc.......nach Maßen von Bailouts, Ponzis, Madoffs und Kweku Adoboli's ....nach junk bonds, acid assets und griechischen Anleihen habe selbst ich begriffen, dass Beteiligungs- und/oder Schuldpapierewohl nichts anderes sind, als gut verpackte Luftblasen ohne jeglichen realen Wert.

Doch ein solch korrupter Markt ist selbstverständlich verletzlich. Man kann ihn mit seinen eigenen Waffen schlagen.....d.h. die Korruption für sich arbeiten lassen. D.h. man muss sich wie die Korrupten (Emittenten) positionieren, d.h. als Emittent auftreten. 

Ausschliesslich der Verkauf von Beteiligungspapieren bringt an den Börsen langfristig Geld....wie die Grafik ein post weiter oben eindrücklich zeigt. Es besteht keine andere Möglichkeit einen 'absolute positive return fund' zu führen....denn genau das wäre, was jeder der sein hart verdientes Geld sicher anlegen möchte, verdient hätte.

Fine-Tuner

 

Fine-Tuner
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Ohne Worte.

 

Egal was uns 2013 bringt, wir werden einen positiven Return haben....und das ist nicht das Wunderland von Alice.

Dieses Projekt hat den M100 Award 2013 am Summit in Florida gewonnen....Swiss Made high sophisticated individual investing. ...in der Rubrik Arbitrage Trading....viele waren dort der Ansicht, dass Arbtirage die einzigste Möglich in der Zukunft sein wird, Geld im Big Casino zu verdienen. Sowohl die Positionierung als Anbieter von Wertpapieren als auch diejenige als Käufer haben ein schreckliches Risk/Return Ratio. nur wer es versteht, den Markt für sich arbeiten zu lassen wird künftig noch Geld verdienen können, und das sind nun mal die Arbitrageure.

Happy Gambling anyway

 

Fine-Tuner 

Chrigu
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HAllo Leute

 

Bisschen eingeschlafen dieser Thread...da meine Lebensversicherung ausläuft wird Kapital frei, welches investiert werden will. Ich dachte dabei, nebst meinen bestehenden Einzeltiteln (zum gambeln) an ETF's. Wer kann mir dazu ein paar Tipps für den Einstieg geben? Ich habe mich bereits etwas eingelesen, und denke dass für den Anfang 70% Aktien-ETF und 30% Obli-ETF das richtige wäre. Nur stellt sich mir die Frage welcher Emitent, welches Land/Länder, welche Branche etc...

 

Gruss

 

Chrigu

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

Zyndicate
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Chrigu hat am 01.07.2013 - 18:31 folgendes geschrieben:

HAllo Leute

 

Bisschen eingeschlafen dieser Thread...da meine Lebensversicherung ausläuft wird Kapital frei, welches investiert werden will. Ich dachte dabei, nebst meinen bestehenden Einzeltiteln (zum gambeln) an ETF's. Wer kann mir dazu ein paar Tipps für den Einstieg geben? Ich habe mich bereits etwas eingelesen, und denke dass für den Anfang 70% Aktien-ETF und 30% Obli-ETF das richtige wäre. Nur stellt sich mir die Frage welcher Emitent, welches Land/Länder, welche Branche etc...

 

Gruss

 

Chrigu

Wie wärs mit Gold-ETF? Ich denke, der Boden bei Gold ist gefunden, wäre sicherlich nicht der schlechteste Zeitpunkt für einen Einstieg!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Chrigu
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Hallo Zyndicate


Hab ich mir auch überlegt, wär sicher nicht der dümmste Zeitpunkt. Wahrscheinlich ist es eh das Gescheiteste nicht alles auf einmal reinzudrücken, sondern gestaffelt in Aktien, Obli's und Gold zu gehen.


Gruss und Danke


 


Chrigu

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

Chrigu
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Hallo Leute

Wenn Gold-ETF, dann bsw.: 

UBS IS-GOLD (CHF) HEDGED ETF A (AUCHAH

 

Was meint Ihr dazu?

 

Gruss, Chrigu

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MarcusFabian
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Chrigu hat am 10.07.2013 - 15:54 folgendes geschrieben:

Hallo Leute

Wenn Gold-ETF, dann bsw.: 

UBS IS-GOLD (CHF) HEDGED ETF A (AUCHAH

 

Was meint Ihr dazu?

 

Gruss, Chrigu

Bin ich absolut konkret krass dagegen!

Wenn schon Gold, dann bitteschön physisches Gold und nicht Gold-Versprechen auf Papier!

Sollte es zu einer Neuauflage der Finanzkrise kommen - und dagegen ist Gold ja die Versicherung - sind ETF's wertlos. Da zählt dann nur, was man physisch in seinem Besitz hat.

Zu bedenken gebe ich dabei noch folgendes: Die Summe der Gold-ETF's (also der Versprechen, die in Papierform gegeben werden) zum effektiv von diesen Banken/Hedge-Fonds gehaltenen Gold ist 100:1 !

Das heisst, dass es 100 Leute gibt, die exakt denselben Goldbarren beanspruchen können wie Du. Im Falle einer Krise würde somit nur das erste Prozent der ETF-Besitzer, das physische Auslieferung verlangt, bedient. Ob Du da dabei bist, stelle ich mal in Frage.

Ansonsten ist es auch empfehlenswert, die Auslieferungsbedingungen der ETF-Emitenten zu lesen. Selbst der beste Emi der Schweiz, die ZKB, die von sich behauptet, 100% des versprochenen Goldes auch vorrätig zu haben, hat jene Menge Ausschlussklauseln, die die physische Auslieferung limitieren, verzögern oder verhindern.

Limitieren, z.B. weil nur 100oz Barren (12kg, ca. 1 Mio Fr.) ausgeliefert werden.

Verzögern, weil es bis zu 6 Wochen dauern kann, bis Dein Gold ausgeliefert wird. In dieser Zeit kann viel passieren und Du bist nicht handlungsfähig.

Verhindern, weil entsprechend der Klauseln auch eine Barauszahlung in Form von Papiergeld erfolgen kann statt der Auslieferung von physischem Gold wenn es die "Umstände erfordern". Na aber Hallo! Eine neue Finanzkrise wäre genau diese Situation, die "Umstände erfordern" triggern würde!

 

Auf was ich hinaus will ist folgendes: Jedes Papier ist ein Versprechen! Egal, ob es eine Aktie ist, ein ETF, ein Derivat, ein Bankguthaben, eine Anleihe oder eine Banknote. Es ist ein Schuldschein des Emittenten an Dich, der dieses Papier kauft.
Die Erfahrung der letzten paar 100 oder 1000 Jahre zeigt, dass jedes Papier-Versprechen irgend wann gebrochen wird. Der Wert eines Papieres ergibt sich demnach aus dem Vertrauen, das Du dem Emittenten des Papiers entgegenbringst:

Wenn Du der Fed blind vertraust, kaufe Dollars.
Wenn Du der EZB blind vertraust, kaufe Euros.
Wenn Du der SNB blind vertraust, kaufe Franken.

Wenn Du keinem Politiker und keiner Zentralbank vertraust, kaufe Gold. Gold ist die einzige Währung, die von keiner Zentralbank nach Belieben vermehrt, gedruckt werden kann. Gold ist die einzige Währung, die den innerem Wert, die Kaufkraft, in sich trägt.

Aber eben, wenn schon (das heisst, wenn Du Gold als Absicherung für eine Periode von 6 Monaten bis mehreren Jahren halten willst) und nicht nur für kurzfristige Spekulation auf einen steigenden Preis in Papiergeld im Hinblick auf Wochen bis 3 Monate, dann sorge dafür, dass sich das Gold auch physisch in Deinem Besitz befindet!

 

 

Hutch
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Warum ausgerechnet nun investieren.

Um mit Gewinn zu verkaufen muss ich billiger einkaufen!

Sind Aktien heute billig?

Sind Obligationen heute billig?

Ist Gold heute billig?

Ev. kann physisches Gold als billiger als auch schon bezeichnent werden und Goldminen als unbeliebt. Aus welchen Gründen auch immer. (Duck und weg)

Sind das Einstiegskurse? 

Zyndicate
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Was haben Schweizer gegen ETF?
 

Börsengehandelte Indexfonds sind weltweit auf dem Vormarsch. Doch Schweizer Privatanleger meiden ETF weitgehend. cash hat sich nach möglichen Gründen umgehört.

Von Ivo Ruch

Wer vor 20 Jahren in den Swiss Market Index (SMI) investiert hat und das Geld einfach liegengelassen hat, konnte eine stolze Summe Geld verdienen. Konkret hätte sich das Investment verdreifacht, pro Jahr wäre es im Durchschnitt um 5,5 Prozent angewachsen. Besonders einfach und günstig umsetzbar sind solche Strategien mit einem an der Börse gehandelten Fonds (ETF), der den SMI 1:1 nachbildet.

Das Kuriose daran: Kaum jemand in der Schweiz investiert auf diese Art und Weise. Denn wie eine aktuelle Studie der Branchenorganisation ETF Ambassadors zeigt, legen erst 7 Prozent der Deutschschweizer mittels ETF Geld an. Viel beliebter sind hingegen Aktien. 31 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, diese Anlageform zu nutzen – noch vor Immobilien (16 Prozent) und klassischen Anlagefonds (14 Prozent).

Aufgrund ihrer breiten Diversifizierung, ihres passiven Managementstils und ihrer transparenten Zusammensetzung werden ETF immer wieder als einfache Anlagevehikel im Fonds-Bereich angepriesen. Wie aber aus der erwähnte Studie hervorgeht, fehlt vielen Privatanlegern das nötige Wissen für einen Kaufentscheid zugunsten von ETF. Das bestätigt auch Claudine Sydler von Hinder Asset Management, eine Vermögensverwaltung, die ganz auf Indexanlagen setzt. "ETF sind noch nicht richtig bei Schweizer Privatanlegern angekommen. Viele Personen sind immer noch auf Einzeltitel fixiert, identifizieren sich auch mit einem Unternehmen", sagt sie zu cash.

Banken im Interessenkonflikt

Herkömmliche, aktiv betreute Anlagefonds sind durch ihre längere Tradition den Leuten ebenfalls bekannter als neuere Produkte wie ETF oder Index-Fonds – und landen somit eher in einem Portfolio. Dass sich viele Anleger aufgrund des mangelnden Wissens in Finanzfragen in erster Linie an den Bankberater wenden, kommt der Beliebtheit von ETF ebenfalls nicht entgegen. Denn die Bank stehe in einem Interessenkonflikt, sagt Anita Rüegsegger, unabhängige Vermögensberaterin von Rüegsegger Vermögensarchitektur.

"Die Bank will Produkte mit einer hohen Marge verkaufen und das sind eben gerade keine ETF, sondern aktiv gemanagte Produkte", so Rüegsegger zu cash. Überhaupt werde dem Bankberater zu viel zugetraut, auch wenn dieser nicht mehr als die Marktperformance garantieren könne.

Beliebt sind ETF hingegen bei institutionellen Investoren. Hauptsächlich sie sorgten dafür, dass der ETF-Umsatz an der Schweizer Börse im ersten Halbjahr 2015 um 11 Prozent auf 54 Milliarden Franken angewachsen ist. Das gesamte, in der Schweiz angelegte ETF-Volumen beläuft sich mittlerweile auf mehr als 70 Milliarden Franken.

"Grösster Feind des Anlegers ist der Anleger selbst"

Auch weltweit ist diese Anlageklasse auf dem Vormarsch. Das via ETF verwaltete Vermögen stieg unlängst auf knapp 3 Billionen Dollar. Doch im Ausland sind es zu einem grossen Teil Privatinvestoren, die ihr Geld in ETF parkieren. In den USA machen diese bereits 65 Prozent des verwalteten Vermögens aus, in Gesamteuropa sind es rund 30 Prozent.

Um in der Schweiz auch an einen solchen Punkt zu kommen, braucht es laut verschiedenen Experten vor allem Aufklärung. Anita Rüegsegger sieht nicht zuletzt die Schulen in der Pflicht, ein Basiswissen für Finanzthemen zu vermitteln. Die Vermögensberaterin erkennt immer wieder, dass Privatpersonen wenig kostensensitiv sind, wenn es ums Anlegen geht. Geht es hingegen um einen Autokauf oder um die Ferienplanung würde viel mehr Zeit aufgewendet, um Preise und Leistungen zu vergleichen. "Der grösste Feind des Anlegers ist also der Anleger selbst", so Rüegsegger.

Schweizer Anleger, die dennoch auf ETF setzen, tun es vor allem aufgrund der tiefen Kosten, wie die Studienautoren von ETF Ambassadors schreiben. Als zweiter wichtiger Faktor wird die Transparenz genannt: Anleger wissen, wo sie ihr Geld investieren und was sie dafür bezahlen.

CASH

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Uhu
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ETF! Aber welche?

Hallo Zäme

Dieses Jahr hatte ich kein gutes Händchen mit Einzelaktien.

Viel Auf und Ab. Für mich ein schwieriges Jahr. Kaufen und Verkaufen; meistens Tage zu spät, mit negativen Folgen.

Unsicherheit, viele Transaktionen, viel Spesen, mein Aktiendepot (vorwiegend SPI Schweiz) ist dieses Jahr im Minus.

Aber irgendwo muss man das Geld ja parkieren.

 

Ich habe mir jetzt vorgenommen mehr auf ETF zu setzen und Einzelaktien zu reduzieren.

- mehr Diversifikation, mit weniger Zeitaufwand, weniger Eigenfehlern, weniger Bankspesen.

 

Aber welche ETF sind zu empfehlen?

Eher konservatif, relativ sicher und breit gestreut, mit vernünftigem Ertrag; so stelle ich mir das vor.

 

Ich werde mir glaub ETF in in folgender Richtung suchen.

- ETF auf Schweizer Aktien SPI und SMI

- ETF auf Schweizer Immobilien

Was meint Ihr, liege ich da komplett falsch, oder wäre das eine vernünftige Wahl? 

 

Daneben Habe ich noch Postfinance-Fonds, Aktien Schweiz und Global 

 

Gruss, und für alle viel Erfolg

Uhu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Elias
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Weltgrösster gehebelter ETF stürzt ab

Bei einem börsengehandelten Fonds (ETF), der an den bekanntesten Aktienindex Japans gebunden ist, wird derzeit Geld in einem bislang kaum gesehenen Ausmass vernichtet. Mit Auswirkungen auf den gesamten Aktienmarkt.

Seit Mitte August haben Investoren die Rekordsumme von 4,5 Mrd. Dollar in den Next Funds Nikkei 225 Leveraged Index ETF fliessen lassen. Der Fonds ist so angelegt, dass er doppelt so stark steigt oder fällt wie der gleichnamige Index. Für Investoren bedeutet das hohe Verluste - schliesslich ist der Fonds in dem Zeitraum um etwa 20 Prozent gesunken.

Es ist der grösste Fonds seiner Art in der Welt. Inzwischen hat er eine solche Grösse erreicht, dass er den gesamten Aktienmarkt beeinflussen kann, heisst es in einer Analyse von BNP Paribas.

"Sie decken einen grösseren Teil des Marktes ab", sagt Tony Glove, Chef für Investment-Management bei BNP Paribas Investment Partners Japan. "Volatile Märkte sind keine gute Nachricht angesichts zunehmender Intraday-Ausschläge. Die Fonds ist ein entscheidender Faktor, der dahinter steht."

Der Fonds ist bei Händlern inzwischen populärer als etwa Toyota, Japans grösster Autohersteller. Der durchschnittliche Umsatz pro Tag für den ETF lag in den vergangenen beiden Monaten bei rund 250 Mrd. Yen - das Dreifache von Toyota.

Investoren kaufen zu

Investoren haben in den vergangenen acht Wochen netto 544 Mrd. Yen in den gehebelten ETF gesteckt. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres waren 61 Mrd. Yen in den Fonds geflossen, wie aus Daten von Bloomberg hervorgeht. Japanische Aktien hatten von Optimismus zu den Unternehmensgewinnen und besserer Unternehmensführung bei den Firmen des Landes profitiert.

Die Zuflüsse kommen hauptsächlich von inländischen Investoren, ist von Brokern zu hören.

Nomura Asset Management, das Unternehmen hinter dem ETF, nutzt Nikkei-225-Futures, um das Doppelte der täglichen Bewegung des zu Grunde liegenden Aktienindexes abzubilden. Ein Grossteil des Handels findet dabei in der Regel kurz vor Börsenschluss statt. Wie alle anderen gehebelten Fonds auch muss der ETF zukaufen, wenn der Markt steigt und verkaufen, wenn der Markt fällt.

"Beim Blick auf die Aufträge in der Vergangenheit beobachten wir in der Tendenz konträres Anlegen", erklärt Tomohisa Hanabata, führender Manager bei Nomura Asset Management. "Wenn der Index steigt, dann sehen wir Aufträge für Abzüge. Wir können nicht sagen, dass wir - nur weil der Markt steigt - mehr und mehr kaufen müssen."

Seinen Worten zufolge ist sich Nomura der Tatsache bewusst, dass das Unternehmen den grössten gehebelten ETF verwaltet.

In der vergangenen Woche schoss der ETF um 8,2 Prozent nach oben. Es war der grösste Zugewinn auf Wochensicht seit dem Juli dieses Jahres.

Suche nach dem schnellen Gewinn

Angesichts der Unsicherheit zu den Konjunkturdaten aus China und zum Zinsanstieg in den USA haben Klein-Investoren es aufgegeben, die langfristige Richtung des Marktes zu prognostizieren - sie versuchen einfach nur, einen schnellen Gewinn zu machen, sagt Marktstratege Ayako Sera von Sumitomo Mitsui Trust Bank in Tokio.

"Wenn man nicht weit in die Zukunft blicken kann, ist es einfacher, kurzfristige Erträge hiermit zu machen", sagt er.

Makoto Shiota, Chef für ETF-Marketing bei Nomura Securities, ist da etwas optimistischer. Die Beliebtheit des ETF zeigt seiner Meinung nach, dass private Investoren in Japan sich sicher sind, dass der Markt einen Boden gefunden hat.

In der vergangenen Woche hatte der Nikkei 225 bei 18'438,67 Punkten geschlossen - zwölf Prozent unter dem Höchststand im bisherigen Jahresverlauf. Shiota: "Sie sagen sich, dass es für den Nikkei 225 nicht allzu schwer sein sollte, die Marke von 20.000 Punkten wieder zu erreichen".

(Bloomberg)

 

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Benjamin Franklin

EBSG1879
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Ich grätsche hier einmal rein.

Möchte in nächster Zeit ein Teil meines Vermögens in ETFs stecken. Ich lese mich erst ein, aber da der Betrag noch zu gering zum splitten ist, habe ich an etwas in der Richtung MSCI World gedacht. 

Nun meine Frage wie sieht das bei den ETF steuertechnisch aus? Oben genannten ETF kann ich bei SIX kaufen oder z.B. in Frankfurt ist das steuertechnisch ein Unterschied? Da das Volumen an der Xetra einiges höher ist, favorisiere ich dort den Einstieg, aber nehme an das ich dann in DE auch steuerpflichtig bin, oder wie ist das?

Danke für Einschätzungen und Tipps Smile

 

 

mfo
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Aktueller cash-Beitrag mit

Aktueller cash-Beitrag mit Tipps für den Umgang mit ETF:

https://www.cash.ch/news/top-news/passiv-investieren-so-finden-sie-den-r...

Zyndicate
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Diese ETF sind bei Schweizer

Diese ETF sind bei Schweizer Anlegern gefragt

Investoren agieren wieder mit grösserer Vorsicht an den Märkten, wie ein Blick auf die umsatzstärksten Indexfonds an der SIX zeigt. Welche Anlageklassen besonders gefragt sind - und wo noch Potenzial vorhanden ist.

23.10.2017 23:04

Von Pascal Züger

2017 ist bislang ein äusserst positives Jahr für die Finanzmärkte: Die wirtschaftliche Entwicklung in den meisten Teilen der Welt ist gut, auch die Unternehmensgewinne zogen in diesem Jahr kräftig an. Besonders hohe Zuwachsraten weisen in diesem Jahr Aktien aus Schwellenländern (plus 28 Prozent seit Jahresbeginn) sowie die kleiner kapitalisierten Titel aus Europa (plus 26 Prozent) auf. Bei Schwellenland-Aktien kam es zu grösseren Zuflüssen bei börsenkotierten Indexfonds, den so genannten ETF  (Exchange Traded Funds), aber auch bei anderen Aktien-Klassen.

Allerdings bezieht sich dieser ETF-Run auf das erste Halbjahr. Wie die Zahlen der Schweizer Börse SIX zum dritten Quartal zeigen, haben Anleger inzwischen bereits wieder einen Gang zurückgeschaltet: Die Handelsumsätze mit ETF-Produkten sind in der Schweiz im vergangenen Quartal (Juli bis September 2017) verglichen mit dem zweiten Quartal um 14 Prozent rückläufig. Bei "reinen" Aktien-ETF ging der Umsatz gar um 30 Prozent zurück.

"Der September gilt allgemein als ungünstiger Börsenmonat, so dass es im Vorfeld zu Gewinnmitnahmen gekommen sein könnte", sagt Alex Hinder, CEO von Hinder Asset Management in Zürich, auf cash-Anfrage. Wer sich allerdings vor dem September von der Börse verabschiedet hatte, verpasste etwas. Der Swiss Performance Index (SPI) hat seit 1. September bis heute um 4 Prozent zugelegt. 

«Krisenwährung» ist gefragt

Dass Anleger wieder etwas vorsichtiger zu Werke gehen, zeigt ein weiterer Blick auf die zehn umsatzstärksten ETF im dritten Quartal an der Schweizer Börse: Ein Gold-ETF der UBS war in diesen drei Monaten eindeutig am gefragtesten (siehe Tabelle unten). Vor allem im Juli und August zog der Goldpreis deutlich an, im September fiel er dann aber wieder ab. Die "Krisenwährung" hat seit Jahresbeginn aber bereits 13 Prozent zugelegt. Die Nordkorea-Krise und die hohen Bewertungen an den Aktienmärkten haben Anleger wieder vermehrt in diese Anlageklasse getrieben.

Der Goldpreis wird in den nächsten Monaten vor allem dann weiter anziehen, wenn sich die geopolitischen Risiken wieder erhöhen, die Börsen korrigieren oder die US-Inflation plötzlich stark anziehen sollte. Als Absicherung und Beimischung im Depot macht ein Gold-ETF sicher Sinn.

Am zweitmeisten gehandelt wurde an der SIX der "iShares S&P 500", welcher den gleichnamigen US-amerikanischen Aktienindex abbildet. Dieser hat im dritten Quartal um 4 Prozent zugelegt, 15 Prozent sind es seit Anfang Jahr. Zwar stützt die Hoffnung auf eine Umsetzung von Donald Trumps Steuerreform wieder die Aktienkurse in den USA, doch könnte am Aktienmarkt nach dem seit 2009 anhaltenden Bullenmarkt die Luft langsam draussen sein. Der allmähliche Zinsanstieg in den USA und die geplante Bilanzreduktion der US-Notenbank nehmen US-Aktien etwas die Attraktivität. 

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Eher Luft nach oben wird unter Expertenkreisen den Schwellenländern attestiert. Schwellenländer-Aktien seien weiterhin interessant, "die Bewertungen sind noch nicht zu hoch", sagte zum Beispiel Felix Brill, CEO von Wellershoff & Partners, vergangene Woche zu cash. Verschiedene ETF von Schwellenländern (Aktien und Anleihen) finden sich denn auch unter den Top 10 der meistgehandelten ETF des dritten Quartals.

Nicht auf der Liste finden sich japanische Anlagen. Potenzial ist aber durchaus vorhanden: "Der japanische Aktienmarkt ist weiterhin ziemlich positiv, von der Bewertung her gilt er als einer der günstigsten Märkte", sagt Alex Hinder.

Der japanische Leitindex Nikkei legt derzeit die längste Gewinnserie seiner Geschichte hin. Am Montag ging er zum fünfzehnten Mal in Folge positiv aus dem Handel und konnte allein in den letzten sechs Wochen um 11 Prozent zulegen. Zusätzliche Stabilität verleiht dem Land gemäss Hinder die Wiederwahl Shinzo Abes als Regierungschef am letzten Wochenende.

Schweizer Aktien noch attraktiv?

Traditionell sind unter den umsatzstärkten ETF an der SIX immer auch Fonds mit Schweizer Aktien. Aber angesichts der Tatsache, dass der Leitindex SMI seit Jahresbeginn um satte 13 Prozent zulegen konnte (Dividenden nicht miteingerechnet), erstaunt es schon fast ein wenig, dass sich im dritten Quartal mit dem "iShares SMI" nur ein ETF mit Schweizer Aktien unter den Top-Ten-ETF finden lässt. Im ersten Quartal figurierte immerhin noch ein ETF zum breit gefassten Swiss Performance Index unter meistgehandelten Fonds. Ob die Anleger die inzwischen teils hohen Bewertungen von klein- und mittelkapitalisierten Schweizer Aktien fürchten?

Zumindest Hinder hält ein Engagement bei Schweizer Small und Mid Caps indes weiterhin für lohnenswert. Grund: "Die gute Wirtschaftsentwicklung zusammen mit dem derzeit schwachen Franken verleihen solchen Aktien weiteres Potenzial nach oben", sagt der unabhängige Vermögensverwalter.

Der seit der Mindestkursauflösung vom 15. Januar 2015 meist als "stark überbewertet" bezeichnete Schweizer Franken schwächte sich Ende Juli und Anfang August überraschend stark ab. Profitieren von der Frankenabschwächung werden Firmen, die hohe Kosten in Schweizer Franken aufweisen und gleichzeitig viel ins Ausland exportieren. Gesetzt den Fall, die Franken-Baisse hält an.

Top 10 der meistgehandelten ETF im 3. Quartal

Produkt Umsatz 3. Quartal (in Mio. CHF) Performance 2017
UBS ETF Gold (USD) 1490 +11%
iSHARES S&P 500 (Aktien USA) 859 +13%
DBX2 EMLE (Euro-Anleihen Schwellenländer) 560 +5%
UBS ETF ACWI hdg to EUR A (Aktien weltweit) 383 +14%
iSHARES GLOBAL HY Corp Bnd (Unternehmensanleihen weltweit) 380 +0%
UBS ETF ACWI hdg to USD (Aktien weltweit) 380 +17%
iSHARES SMI (Aktien Schweiz) 373 +13%
UBS ETF - MSCI EM SF USD A (Aktien Schwellenländer) 361 +27%
iSHARES EURO STOXX 50 (Aktien Europa) 355 +19%
UBS ETF MSCI EMU EUR A (Aktien Schwellenländer) 346 +24%

Quelle: SIX Swiss Exchange

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