SMI im November 2011

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Bürogummi
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GOLD demand trends / WORLD GOLD COUNCIL

Soeben erschien der neueste NEWSLETTER des WORLD GOLD COUNCIL betr. Gold Nachfrage und Trends.

Das pdf-file kann hier heruntergeladen werden (English, 3.3MB gross = 36 Seiten) = sehr interessant:

http://www.gold.org/investment/research/regular_reports/gold_demand_trends/

Ist womöglich eher für ein Gold-Forum und somit etwas off topic, aber hier sprechen wir ja auch oft über das gelbe Metall. Hope you like it.

Stillhalter
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SMI im November 2011

cHäRäR wrote:

Sorry nochmals kurz zum Gold.

Ich denke die Förderkosten kann man als so eine Art Preisuntergrenze ansehen.

Nein. Einfach Nein. Es tut mir leid, aber: Nein.

Wenn Produktionskosten/Förderkosten als Wertuntergrenze fungieren sollten, könntest du einen Grossteil der betriebs-, volks- und finanzwirtschaftlichen Lehre sofort in die Tonne treten.

Das hat auch nichts mit 'ich denke' zu tun. Das wäre so, als wenn 'du denken' würdest, dass ein mathematisches Axiom oder Gesetz nicht gelten würde, so funktioniert es einfach nicht.

Ramschi hat das schon bildlich aufgezeigt, aber stell Dir doch mal folgendes vor: Du möchtest Spaghetti kaufen und bist bereit maximal 5.- dafür zu bezahlen. Nun kommt der Verkäufer und sagt, dass er für die Produktion 20.- bezahlt hat. Natürlich kaufst Du dir nun Penne und keine Spaghetti. Der Verkäufer findet keine Abnehmer und geht bankrott, über kurz oder lang. Ganz ähnlich ist es mit Gold. Theoretisch könnte man Gold auch durch eine Kernspaltung / Transmutation herstellen, der Goldpreis müsste aber weit (!) über dem momentanen Wert liegen, damit sich dies rentieren würde. Hast Du denn nun schon irgendwo eine Schlagzeile gelesen, dass der Goldpreis massiv angestiegen ist, weil nun neue Wege zur Produktion von Gold entdeckt wurden? Nein, weil es total irrelevant ist.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

Förderkosten spielen bei Gold keine Rolle, denn das Stock-to-flow-ratio ist bei Gold ausserordentlich hoch.

Will heissen: Da Gold nie verbraucht wurde und alles jemals von der Menschheit geförderte Gold noch vorhanden ist (minus ca. 1% Verlust), liegen 160'000t Gold auf dieser Welt rum. Die jährliche Förderung beträgt ca. 1.5% davon.

Sollte es also zu einer Situation kommen, wo niemand mehr Gold will, würden die Goldminen einfach die Produktion einstellen und die Menschheit würde sich an diesem verfügbaren Lagerbestand von 160'000t bedienen.

Natürlich ist das rein hypothetisch, denn Gold wird grösstenteils als Währung betrachtet (87%) und nur zum geringen Teil als Industriemetall (11%).

Ein Absinken des Goldpreises auf $170 würde entsprechend nichts anderes bedeutet als, dass sich der Dollar im Wert verzehnfachen würde.

Ein solches Szenario ist rein theoretisch denkbar aber nicht realistisch; bzw. würde eine Währungsreform des Dollars voraussetzen.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

Stillhalter wrote:

Theoretisch könnte man Gold auch durch eine Kernspaltung / Transmutation herstellen, der Goldpreis müsste aber weit (!) über dem momentanen Wert liegen, damit sich dies rentieren würde.

Ca. 1 Mio Euro pro Gramm Wink

Stillhalter
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SMI im November 2011

MarcusFabian wrote:

Stillhalter wrote:
Theoretisch könnte man Gold auch durch eine Kernspaltung / Transmutation herstellen, der Goldpreis müsste aber weit (!) über dem momentanen Wert liegen, damit sich dies rentieren würde.

Ca. 1 Mio Euro pro Gramm Wink

Nicht gerade billig :?

Ansonsten würde ich mich auch dazu melden Gold für 100'000$ pro Unze zu schürfen. Leider hat sich noch niemand auf meine Offerte eingelassen, warum nur? Sad

e: Noch eine Anmerkung: Diese Thematik bezieht sich nicht nur auf Gold, sondern auch auf Aktien, oder ähnliches. Nur weil eine Firma ihre Produkte zu höheren Kosten produziert, ist der Wert der Firma dadurch nicht einfach höher, ganz im Gegenteil: Die Firma wird vermutlich demnächst Ramschstatus haben und in den Konkurs gehen. Ich insistiere hier so vehement, weil dies wirklich eine massive Fehlannahme des Marktes ist, das irgendwelche Kosten den Marktpreis beeinflussen würden. Das ist höchstens dann der Fall, wenn eine unbedingte Notwendigkeit besteht, dass dieses Gut gekauft werden muss. Glücklicherweise dürfen wir davon ausgehen, dass in solchen Fällen entweder der Markt dies von selbst regelt (Substitution o.Ä.) oder der Gesetzgeber einschreitet.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

TeeTasse83 wrote:

Wo bleibt die grosse Geldentwertung welche von den Gold- Freaks permanent propagiert wird?

Wart's ab Blum 3

Die SNB hat ja erst Anfang September mit der Gelddruckerei so richtig begonnen.

Hier ein auf dem Kopf stehender 10-Jahres Chart Gold in Franken, der entsprechend so wie er jetzt aussieht die Wertentwicklung des Franken gegenüber Gold in den letzten 10 Jahren zeigt.

Wer also eine Franken-Entwertung sucht, wird nicht enttäuscht Biggrin

bengoesgreen
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SMI im November 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Ich wiederhole mich: Wert entsteht nie durch Kosten!

Sicher schon, wenn damit der Preis des Produktes gemeint ist! Aber es setzt Nachfrage voraus! In meiner Branche (life science) wird es sehr deutlich.

Ramschpapierhaendler wrote:

cHäRäR wrote:
Ich denke die Förderkosten kann man als so eine Art Preisuntergrenze ansehen. Natürlich kann der Preis kurz- bis mittelfristig darunter fallen. Liegt er unter den Förderkosten wird jedoch nicht mehr gefördert -> Angebot sinkt -> Preis steigt.

Das sehe ich anders. Das Angebot sinkt ja nicht wenn nichts mehr gefördert wird. Es bleibt dann konstant.

Bitte lesen. Wenn er von Förderung spricht, meint Chärär auch das Angebot an neu gefördertem Gold! Und in dem Falle, sinkt es auf 0.

3) Φιλαργυρία

Ramschpapierhaendler
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SMI im November 2011

bengoesgreen wrote:

Ramschpapierhaendler wrote:

Ich wiederhole mich: Wert entsteht nie durch Kosten!

Sicher schon, wenn damit der Preis des Produktes gemeint ist!

Nein, ich meine den WERT. Sonst hätte ich PREIS geschrieben.

Ich kann einen Goldbarren auch mit 1'000'000 CHF anschreiben. Dann hat er einen Preis von 1'000'000 CHF und einen Wert von 51'000 CHF.

bengoesgreen wrote:

Bitte lesen. Wenn er von Förderung spricht, meint Chärär auch das Angebot an neu gefördertem Gold! Und in dem Falle, sinkt es auf 0.

Bitte selber lesen. Wir sprechen hier über die Preisbildung am Markt (nicht was angeschrieben ist). Für die ist es irrelevant, ob es neues oder altes Gold ist.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

TeeTasse83 wrote:

MF: Meinst Du allen Ernstes dass sich das Vermögen der Schweizer im 2011 nach Oben entwickelt hat?

Nein. Geldvermögen hat sich nach unten entwickelt. Es hat nur noch keiner gemerkt!

Ramschpapierhaendler
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SMI im November 2011

bengoesgreen wrote:

In meiner Branche (life science) ...

Life science ist ein sehr weiter Begriff. Einige verstehen darunter Grundlagenforschung, andere sogar Psychologie. Deshalb keine Ahnung was du machst. Beides hat aber seinen Nutzen und daraus seinen Wert. Hab Mühe zu verstehen, dass jemand etwas nutzloses herstellen soll, das einen Wert hat. Erklär mal ungefähr was du machst.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

Mal eine offtopic Zwischenfrage an alle:

Was habt ihr allgemein für einen Eindruck über die Klarheit oder Unklarheit meiner Wortwahl? Werde ich verstanden oder nicht? Drücke ich mich unverständlich oder zu kompliziert aus?

Ich frage, weil ...

* gestern schreibe ich "Fonds werden einsteigen", was Minerva interpretiert als "Fonds haben verkauft".

* Heute stelle ich einen Chart rein (letzte Seite), der die Entwertung des Franken zeigt und Teetasse meint, die Vermögen in Franken seien gestiegen.

Wie dem auch sei. Ich finde es gut, wenn ihr rückfragt oder allenfalls reklamiert, sollte ich mich unverständlich oder verwirrend ausdrücken.

spoili
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SMI im November 2011

überflüssige frage Wink

no money no honey - Ein richtiger Mann ist bürgerlich

k3000
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SMI im November 2011

MarcusFabian wrote:

Was habt ihr allgemein für einen Eindruck über die Klarheit oder Unklarheit meiner Wortwahl? Werde ich verstanden oder nicht? Drücke ich mich unverständlich oder zu kompliziert aus?

Obwohl du manchmal nicht Lesen kannst, was in deinen eigenen Unterlagen steht, drückst du dich im Normalfall klar aus, wenn auch inhaltlich falsch.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

k3000 wrote:

Obwohl du manchmal nicht Lesen kannst, was in deinen eigenen Unterlagen steht, drückst du dich im Normalfall klar aus, wenn auch inhaltlich falsch.

Wie soll ich auch wissen was ich denke bevor ich lese, was ich schreibe? Biggrin

bengoesgreen
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SMI im November 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

bengoesgreen wrote:
Ramschpapierhaendler wrote:

Ich wiederhole mich: Wert entsteht nie durch Kosten!

Sicher schon, wenn damit der Preis des Produktes gemeint ist!

Nein, ich meine den WERT. Sonst hätte ich PREIS geschrieben.

Ich kann einen Goldbarren auch mit 1'000'000 CHF anschreiben. Dann hat er einen Preis von 1'000'000 CHF und einen Wert von 51'000 CHF.

bengoesgreen wrote:

Bitte lesen. Wenn er von Förderung spricht, meint Chärär auch das Angebot an neu gefördertem Gold! Und in dem Falle, sinkt es auf 0.

Bitte selber lesen. Wir sprechen hier über die Preisbildung am Markt (nicht was angeschrieben ist). Für die ist es irrelevant, ob es neues oder altes Gold ist.

Preis, zu dem ein Gut verkauft wird. Somit der finanzielle Wert, den die beiden Parteien dem Gut beimessen. Der Verkäufer wird sicher nicht unter Produktionskosten verkaufen sofern Nachfrage besteht (ist in jeder Branche so). Deshalb limitiert dieser Wert den Preis nach unten. Keine Ahnung welcher Wert du meinst, wenn nicht der finanzielle. Haben deine Goldbarren einen emotionalen Wert für dich? Lol

Ich habe wiederholt was er geschrieben hat. Es ist ist sicher nicht irrelevant, wenn wir von Goldproduktion sprechen.

3) Φιλαργυρία

Bürogummi
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MarcusFabian wrote:

Mal eine offtopic Zwischenfrage an alle:

Was habt ihr allgemein für einen Eindruck über die Klarheit oder Unklarheit meiner Wortwahl? Werde ich verstanden oder nicht? Drücke ich mich unverständlich oder zu kompliziert aus?

Ich frage, weil ...

* gestern schreibe ich "Fonds werden einsteigen", was Minerva interpretiert als "Fonds haben verkauft".

* Heute stelle ich einen Chart rein (letzte Seite), der die Entwertung des Franken zeigt und Teetasse mein, die Vermögen in Franken seien gestiegen.

Wie dem auch sei. Ich finde es gut, wenn ihr rückfragt oder allenfalls reklamiert, sollte ich mich unverständlich oder verwirrend ausdrücken.

Du drückst Dich, aus meiner Sicht, klar - sachlich - verständlich und genial aus. Sogar "auf den Kopf gestellte Charts" sind lesbar. Soweit mein Kommentar zu Deiner Frage. Hier noch etwas zum Wochenende:

Thanks Good it’s Friday ! sagen wir immer an der WALL STREET......

Immer noch wird alles Mögliche unternommen, um die offensichtlichen Probleme von Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und mehr Ländern einfach unter den Tisch zu fegen.

Auch heute, Mitte November 2011, werden in EUROPA u.A. die vertraglich festgelegten Regeln einfach missachtet.

Warum also gibt es „Verträge“ – wenn diese nicht eingehalten werden müssen ?

Politiker in Reinkultur = die wollen die Umschuldung einfach nicht einleiten !

Es müsste schon seit einiger Zeit "umgeschuldet" werden - oder so.

Etwas anderes sehen die EU Verträge gar nicht vor = „who cares“ ?

Diese „Frustration“ geht durch die Bevölkerung (mich eingeschlossen) und ist sogar auf den Strassen immer sichtbarer. Rauere Töne, sogar in diesem Forum, sind möglich, aber vermutlich weniger sinnvoll.

Obwohl wir uns ja, vermutlich, gegenseitig nur helfen wollen.

Als „Banker der älteren Generation“ lernte ich, dass es eine Todsünde ist, kurzfristig Geld zu borgen, um dieses dann langfristig zu investieren.

Genau das geschah jedoch durch „Carry Trades“ oder Hedge Fund Investments oder gierige Investment Bankers in unübersichtlicher Form.

Nun hat sogar die EZB Angst davor, das Verhalten der (bekannten) Staaten und „mega players“ zu sanieren.

Dass dabei die Bürger nicht geradestehen wollen, erscheint eigentlich logisch.

Dummerweise wurden/werden die Bürgerinnen und Bürger gar nie gefragt, wie man mit deren Steuergeldern umgehen soll.

Würden die Politiker das tun würden (Konjunktiv wie öfters bei meinen Kommentaren) , dann hätten die diversen „Hilfspakete“ vermutlich keine Chance.

Bisher scheint dies jedoch wenig an der „EU POLITIK“ bzw. dem "Fahrplan" der Politiker zu bewirken.

Somit ist es auch äusserst komplex und schwierig, die Zukunft der Finanzmärkte klar zu sehen.

Grundsätzlich erscheint mir, dass MF mit seiner „Vision“, grundsätzlich auf einem nachvollziehbaren Weg ist. Gold hin oder her – hoffentlich hat er eben nicht Recht.

Womöglich aber eben schon.

Dass viele Politiker lügen (sicher nicht alle) wissen wir nicht erst seit heute.

Also warten wir auf die Schlussabrechnung und investieren unser Geld nach eigenem, besten Wissen und Gewissen. Heute ist eine Diversifikation vermutlich wichtiger, als schnelle Kohlen holen. Denke ich.

Have a nice weekend and enjoy life and have a super Indian Summer in Switzerland. Sunshine is here.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

Bürogummi wrote:

Als „Banker der älteren Generation“ lernte ich, dass es eine Todsünde ist, kurzfristig Geld zu borgen, um dieses dann langfristig zu investieren.

Dann lies mal: http://www.rottmeyer.de/die-welt-steht-weiter-kopf/

N2O
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SMI im November 2011

gehts hier um Gold oder SMI

MarcusFabian
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SMI im November 2011

N2O wrote:

gehts hier um Gold oder SMI

Hast ja recht. Aber der SMI läuft seit Anfang November derart langweilig seitwärts....

Da gibt's nichts zu diskutieren.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

TeeTasse83 wrote:

Solange sich das Geldvermögen nach Unten entwickelt - das wirtschaftliche Potential gleichzeitig gleich bleibt... Na dann hat das Geld auf einmal mehr Wert. Schon mal so überlegt?

Nein, das Geld hat weniger Wert. Aber mit Immobilien, Aktien, Sachwerten kann man einen Werterhalt erzielen.

deshalb ...

TeeTasse83 wrote:

Ergo haben die Ersparnisse des Schweizers im Vergleich zur Wirtschaftsleistung einen höheren Wert.

... kommt es darauf an, wie man seine Ersparnisse angelegt hat.

Wer reinen Cash hält oder Staatsanleihen, Festgelder, Pensionskasse, Lebensversicherung, hat verloren.

Wer Aktien hält, hat weniger verloren.

Bei Immos kenne ich mich zu wenig aus.

Wer Edelmetalle hält, hat mindestens sein Vermögen bewahrt, wahrscheinlich sogar gewonnen.

Bürogummi
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Refinanzierung

MarcusFabian wrote:

Bürogummi wrote:
Als „Banker der älteren Generation“ lernte ich, dass es eine Todsünde ist, kurzfristig Geld zu borgen, um dieses dann langfristig zu investieren.

Dann lies mal: http://www.rottmeyer.de/die-welt-steht-weiter-kopf/

Habe es gelesen - bestätigt jedoch meine Aussage (oder siehst Du es anders ?)

Das Geld für Banken (Liquidität) ist günstig, sehe ich daraus - oder sehe ich etwas nicht ?

Danke für andere Optiken.

Cheers.

Je ne suis pas une banque.

Hier die Zinssätze von SWISSQUOTE. Danke der Quelle.

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MarcusFabian
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Re: Refinanzierung

Ich nummeriere mal ...

Bürogummi wrote:

1. Habe es gelesen - bestätigt jedoch meine Aussage (oder siehst Du es anders ?)

2. Das Geld für Banken (Liquidität) ist günstig, sehe ich daraus - oder sehe ich etwas nicht ?

1. Yep, ganz Deiner Meinung. Wenn das Zinsniveau steigt, schmilzt das - ohnehin schon spärliche - Eigenkapital der Banken wie ein Schneeball in der Hölle!

2. Nein, das Geld für Banken ist nicht günstig, weil sie es nicht teurer weiter verleihen können.

Bürogummi
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Zwei Banker = drei Meinungen :-)

MarcusFabian wrote:

TeeTasse83 wrote:
MF: Meinst Du allen Ernstes dass sich das Vermögen der Schweizer im 2011 nach Oben entwickelt hat?

Nein. Geldvermögen hat sich nach unten entwickelt. Es hat nur noch keiner gemerkt!

Nochmals NEIN = Der traditionelle Mittelstand (siehe FDP) ist am verschwinden. Er bezahlt eben heute (Mittelstand wird abgezockt, inkl. KMU und so heiter).

Weder Asylbewerber noch Multimilliardäre bezahlen.

Das haben unterdessen die meisten gemerkt.

Free Lunch gibt es eben (oder nicht?) .

Zwei Banker = evtl. vier Meinungen.

Lol

Vermögen hat sich nur verschoben, denke ich.

MarcusFabian
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SMI im November 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Und sofern zu diesem Angebotspreis (Herstellungskosten) keine Nachfrage besteht?

... gibt es keinen Markt, keinen Handel, keinen Deal.

Metropolit
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Re: Refinanzierung

MarcusFabian wrote:

Ich nummeriere mal ...

Bürogummi wrote:

1. Habe es gelesen - bestätigt jedoch meine Aussage (oder siehst Du es anders ?)

2. Das Geld für Banken (Liquidität) ist günstig, sehe ich daraus - oder sehe ich etwas nicht ?

1. Yep, ganz Deiner Meinung. Wenn das Zinsniveau steigt, schmilzt das - ohnehin schon spärliche - Eigenkapital der Banken wie ein Schneeball in der Hölle!

2. Nein, das Geld für Banken ist nicht günstig, weil sie es nicht teurer weiter verleihen können.

http://www.cash.ch/news/topnews/banken_mit_grossen_refinanzierungssorgen...

dafür gibt es Gratiskohle von der ZB

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

MarcusFabian
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Re: Zwei Banker = drei Meinungen :-)

Bürogummi wrote:

MarcusFabian wrote:

Nein. Geldvermögen hat sich nach unten entwickelt. Es hat nur noch keiner gemerkt!

Nochmals NEIN = Der traditionelle Mittelstand

Vermögen hat sich nur verschoben, denke ich.

Ok, das hab' ich jetzt wirklich missverständlich ausgedrückt. Ich präzisiere mal:

"Geldvermögen hat sich nach unten entwickelt" bedeutet: 1000 Franken sind heute weniger wert als vor 10 Jahren.

Aber klar: Das Geldvermögen an sich hat an Volumen zugenommen. Sprich: Fr. 5000 heute sind mehr als Fr. 1000 vor 10 Jahren.

Bürogummi
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Re: Refinanzierung

MarcusFabian wrote:

Ich nummeriere mal ...

Bürogummi wrote:

1. Habe es gelesen - bestätigt jedoch meine Aussage (oder siehst Du es anders ?)

2. Das Geld für Banken (Liquidität) ist günstig, sehe ich daraus - oder sehe ich etwas nicht ?

1. Yep, ganz Deiner Meinung. Wenn das Zinsniveau steigt, schmilzt das - ohnehin schon spärliche - Eigenkapital der Banken wie ein Schneeball in der Hölle!

2. Nein, das Geld für Banken ist nicht günstig, weil sie es nicht teurer weiter verleihen können.

Ich sehe Deinen "Puck". Bedenke: CH-Banken (wie zum Bleistift Raiffeisen u.A.). Kosten für Geld ca. bald Zero - Ausleihungen für Erste Klasse Immobilien über 3 % = Marge schöne mindestens 1-2% ohne Risiko.

Good business.

Wo ist da der Schneeball in der Hölle = ?

We are the balls. Wink

MarcusFabian
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Re: Refinanzierung

Bürogummi wrote:

CH-Banken (wie zum Bleistift Raiffeisen u.A.). Kosten für Geld ca. bald Zero - Ausleihungen für Erste Klasse Immobilien über 3 % = Marge schöne mindestens 1-2% ohne Risiko.

Good business.

Wo ist da der Schneeball in der Hölle = ?

Kurzfrist-Kredit aufgenommen, um Langfrist-Kredit zu finanzieren?

Wobei wir bei Deiner ursprünglichen Aussage wären, die ich ja teile.

Bürogummi
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Re: Zwei Banker = drei Meinungen :-)

MarcusFabian wrote:

Bürogummi wrote:
MarcusFabian wrote:

Nein. Geldvermögen hat sich nach unten entwickelt. Es hat nur noch keiner gemerkt!

Nochmals NEIN = Der traditionelle Mittelstand

Vermögen hat sich nur verschoben, denke ich.

Ok, das hab' ich jetzt wirklich missverständlich ausgedrückt. Ich präzisiere mal:

"Geldvermögen hat sich nach unten entwickelt" bedeutet: 1000 Franken sind heute weniger wert als vor 10 Jahren.

Aber klar: Das Geldvermögen an sich hat an Volumen zugenommen. Sprich: Fr. 5000 heute sind mehr als Fr. 1000 vor 10 Jahren.

Das oben stimmt nochmals = "schleichende Inflation".

Vermutlich wird die (Inflation) irgendwann wieder "gallopieren" lernen.

Sollten wir, dabei, zuerst eine Depression erleben müssen - ja nu so dänn.... die Frage wäre dann einzig: Wie lange geht die eine - oder die andere ? Keynes oder eine andere Theorie ? Selber denken.

Bürogummi
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Re: Refinanzierung

MarcusFabian wrote:

Bürogummi wrote:
CH-Banken (wie zum Bleistift Raiffeisen u.A.). Kosten für Geld ca. bald Zero - Ausleihungen für Erste Klasse Immobilien über 3 % = Marge schöne mindestens 1-2% ohne Risiko.

Good business.

Wo ist da der Schneeball in der Hölle = ?

Kurzfrist-Kredit aufgenommen, um Langfrist-Kredit zu finanzieren?

Wobei wir bei Deiner ursprünglichen Aussage wären, die ich ja teile.

Stimmt in Deiner Argumentation (leider) auch wieder.

Der Schlüssel ist vermutlich eben auch DAS VERTRAUEN.

Ich selbst handle, in der Regel, fundamental nach Fakten. Aber eben - die Psychologie ist/war immer auch im Markt. Sogar 1929. Deshalb müssen wir nicht aus dem Fenster springen. Shit happens.

Zudem erwische ich mich selbst auch immer wieder, dass ich mich beeinflussen lasse, statt in media res zu gehen - ohne Medien. Ist heute schier unmöglich und erfordert Disziplin. Wo kann ich die kaufen ?

Kein Witz zum "weekend": War kürzlich in der S-Bahn oben - mit Blick auf das Perron (Fahrsteig Bhf).

Auf Durchfahrt war ich und guckte aus dem Fenster.

Auslandschweizer bin ich und Tourist hier.

Dort stand eine schöne, junge Frau. In der linken Hand -ein Sandwich oder etwas zum Essen, rechts ein grosses Handy (fast so gross wie das Sandwich). Sie kam vermutlich von der "Arbeit" und ass und telefonierte. Dabei biss die junge Frau plötzlich in das Handy - Hand verwechselt. DAS IST KEIN WITZ.

Aus "versehen" oder "aus Stress" oder einfach per Irrtum.

Als Schweizer sollten wir uns nicht so stressen lassen.

Lassen wir uns die Zeit - selbst nachzudenken und unsere persönliche Kontrolle im Hirn zu behalten.

Dylan Knoepfler war leider auch nur über CHF 500.-- daneben. Knoepfler konnte Musik - Dylan nur Lärm.

Also = Bob Dylan = good bye - old man. Leider aber ist so. Die Welt ändert sich - aber dreht dennoch.

Den jüngeren im Forum kann ich nur raten: QUALITÄT, nicht QUANTITÄT.

Und versuchen - selber zu denken. Wir haben nur ein eigenes Hirn - aber viele Informationen.

Zu einem offenen Herz gehört auch ein offenes Hirn.

Und natürlich Holz vor der Hütte.

KISS SWISS

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