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MMoser
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Frischling schrieb:

Grosse Klappe und nichts dahinter, das ist SVP.

Wer das nicht sieht, sorry aber der ist echt Blind.

Beamten sind überflüssig, jeder Franken an den Staat ist einer zu viel. Herr Maurer... er will das Armeebudget erhöhen :!:

Langjährige SVP-Hochburgen wie Bern, Aargau, Thurgau, ST.Gallen etc. sind vom Finanzausgleich abhängig. Je mehr SVP, desto grösser die Misswirtschaft. Bei ihr Spitzenpolitiker genauso wie die Basis. Da wurde kürzlich die Subventionen für die Milchbauern erhöht und bei allen anderen gekürzt…. Irgendwie muss Misswirtschaft ja belohnt werden.

Punkto Umweltschutzes halten sie ihre versprechen. Umweltschutz ist ihnen egal, und daran halten die sich auch.

Ich bin der Meinung Du solltest Dir einmal überlegen. Wie es zu einem Finanzausgleich kommt. Einfach nur pauschalisieren ist Stammtischpolitik. Der SVP die Schulde geben ebenfalls.

Stimmt nicht, dass der Umweltschutz egal ist. Du solltest Dir einmal Gedanken machen, was zum Teil mit erneuerbaren Energien abgeht. Biomasse ist in der Hand der Grossen. Es wird stark quersubventioniert und die Lieferanten sind abgesprochen (Kartell). Umweltschutz wird nur verkauft. Für mich heisst Umweltschutz auch Substanz erhalten oder stoffliche Verwertung vor der energetischen Verwertung. Nicht sinnlos in Strom verbraten, nur wegen der Einspeisevergütungen und den Wettbewerb unnötig manipulieren.

Ich bin der Meinung du verpauschalisierst da am falschen Ort.

Gruss

MMoser

Gruss

MMoser

Frischling
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@MMoser Der Finanzausgleich ist sicher Sinnvoll für Randregionen. Nur haben wir jedoch ausser dem Kanton Graubünden nicht wirklich Randregionen. Alle anderen betreiben Misswirtschaft.

Klar ist die SVP nicht alleine schuld daran, dazu gehören noch FDP und CVP. Aber in vielen Regionen ist die SVP die Tonangebende Partei. Als grösste Partei hat sie die Verantwortung. Wenn ich eine Karte der Parteienstärke nehme und eine Karte der grössten Subventionslöcher, dann korreliert das mit der SVP-Anteil. Teilweise sind das seit Jahrzehnten SVP-Hochburgen und dennoch heruntergewirtschaftet.

Die ganze Stromwirtschaft ist eigentlich gar kein Markt. Eigentlich von A bis Z nicht. Bei einem echten Markt wären die Preise auf EU-Niveau, d.h. höher als jetzt.

Die SVP ist und war noch nie für Umweltschutz. Immerhin wird das klar und eindeutig Kommuniziert. Nicht so wie die FDP und CVP die sich am Sonntag für die Umwelt engagieren und am Montag alles vergessen haben.

Meerkat
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Kapitalist schrieb:

Du kennst einfach das Prozedere nicht! Die Sitze werden von der interfraktionellen Konferenz nach Proporz der letzten Kantonsratswahlen den einzelnen Parteien zugeteilt. Die Parteien schlagen dann ihre Kandidaten vor die in der Regel auch akzeptiert werden. Man arbeitet dann gemeinsam die Wahlliste vor. Es kommt nur in einigen wenigen Fällen zu Unstimmigkeiten und deshalb bei einzelnen Sitzen um Wahlkämpfe.

Natürlich kenn ich das Prozedere, war schliesslich lange genug "behördlich" tätig.

Du hast meinen Punkt nicht verstanden. Motzer wie Minerva sollten doch in der Lage sein, 15 andere dazuzubringen, einen Richterkandidaten zu nominieren, der so wie die angebliche Mehrheit des Volches denkt. Dies müsste doch möglich sein, wenn es die SVP im freiwillgen Proporz nicht schafft, die wahre Volkesstimme einzubringen. Oder könnte es sein, dass die SVP in der Wirklichkeit auch zur "classe politique" gehört, neiaberau :twisted:

"Das Fass ist übergelaufen"

Elias
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stones schrieb:

Elias schrieb:
Minerva schrieb:
Ausserdem wird der Wahlkampf nicht mit Steuergelder finanziert. Nur der der SP via Billag(SF).

Der Wahlkrampf nicht. Aber die Abstimmungszettel müssen ja gedruckt werden und irgendwer muss das bezahlen.

Der alte Sack wusste, dass er chancenlos war. Das Geld hätte man sich sparen können. Darum ging es.

Wirklich? Dann hätte Rechsteiner auch nicht anzutreten brauchen. Er hatte keine Chance, aber die nutzte er...

Hätte Blocher aufgegeben, hätten ihn die Medien zerrissen. Würde er nich tun.

1. hatte Rechsteiner ein erheblich besseres Resultat als Blocher im 1. Durchgang

2. wurden Rechsteiner im Vorfeld gute Chancen eingeräumt

3. hat Blocher im Vorfeld selber zugegeben, dass er chancenlos ist.

4. hätte Rechsteiner nicht kandidiert, wäre es trotzdem zum 2. Wahlgang gekommen, da noch der CVPler im Rennen war.

stones schrieb:

Mit den Steuern die er bezahlt, kann man die Kosten locker begleichen, am Schluss bleibt noch ein schöner Batzen in der Kasse.

Auf dieses Argument werde ich bei passender Gelegenheit zurückkommen.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

stones.
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Elias schrieb:

1. hatte Rechsteiner ein erheblich besseres Resultat als Blocher im 1. Durchgang

2. wurden Rechsteiner im Vorfeld gute Chancen eingeräumt

3. hat Blocher im Vorfeld selber zugegeben, dass er chancenlos ist.

4. hätte Rechsteiner nicht kandidiert, wäre es trotzdem zum 2. Wahlgang gekommen, da noch der CVPler im Rennen war.

Wenn einer sich einer Wahl stellt, dann sollte er das auch durchziehen. Aufgeben finde ich persönlich feige. (Angst vor der Niederlage) Du kennst die St. Galler Politik viel besser als ich, aber mich hat es gestört, dass dieser David nicht mehr angetreten ist. Hat die Niederlage gegen Keller-Sutter nicht verkraftet? Keller-Sutter ist für mich eine Topwahl.

Mit Betonung auf Wahl. Es braucht eine Auswahl. Zusätzlich müssen die Gegner Wahlkampf betreiben und ihre Meinung den Wählern offenbaren. Auch das wollte Blocher. Deinen Punkt 4 sollte man auch einmal hinterfragen. Warum kann ein Kandidat im zweiten Wahlgang antreten, wenn er im ersten nicht dabei war? Diese Wahlkosten sind dann wirklich für die Füchse? Stört Dich das nicht?

Cheers

stones

Kapitalist
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Meerkat schrieb:

Natürlich kenn ich das Prozedere, war schliesslich lange genug "behördlich" tätig.

Du hast meinen Punkt nicht verstanden. Motzer wie Minerva sollten doch in der Lage sein, 15 andere dazuzubringen, einen Richterkandidaten zu nominieren, der so wie die angebliche Mehrheit des Volches denkt. Dies müsste doch möglich sein, wenn es die SVP im freiwillgen Proporz nicht schafft, die wahre Volkesstimme einzubringen. Oder könnte es sein, dass die SVP in der Wirklichkeit auch zur "classe politique" gehört, neiaberau :twisted:

Sorry, ich hab Dich wirklich falsch verstanden. :oops:

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Denne
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Denne schrieb:

Blocher war verschwunden, als er im Bundesrat war. Ebenso Ueli, die Ex-Giftspritze .....

stones schrieb:

wirklich?? Warum wurde er dann aus Bundesrat rausgeekelt?

Der Rauswurf Blochers aus dem Bundesrat war eine völlig idiotische Aktion. Ich bin wahrlich kein Fan von dem alten eitlen Sack, aber die Abwahl war ein schwerer Fehler.

stones schrieb:

Vielleicht hat er ja still und heimlich gearbeitet?

Natürlich, sag' ich doch: In der Exekutive wird sogar einer wie Blocher still. Und was die Arbeit nicht schafft, besorgt das Kollegialitätsprinzip. Deshalb hätt' ich ihn im BR belassen.

stones schrieb:

Vielleicht hat er die anderen Bundesräte geweckt? Ich weiss es nicht, aber so ruhig kann er wohl nicht gewesen sein.

Hand aufs Herz: Im BR war er ein Schatten seiner selbst. Und nach seiner Abwahl hat er nie mehr zur alten Form zurückgefunden. Er muss aufpassen, dass er nicht zu einer Karikatur wird.

Denne
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@Elias

Hab erst jetzt gesehen, dass ich unbeabsichtigt Deine Blocher-Charakterisierung plagiiert habe:

Elias schrieb:

Der alte Sack

Denne schrieb:

alten eitlen Sack

Sorry. Könnte aber auch ein Hinweis darauf sein, dass sie treffend ist.

Kapitalist
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Denne schrieb:

Der Rauswurf Blochers aus dem Bundesrat war eine völlig idiotische Aktion. Ich bin wahrlich kein Fan von dem alten eitlen Sack, aber die Abwahl war ein schwerer Fehler.

Das Zürcher Wahlvolk hätte ihn auch abgewählt, das kann man mit gutem Gewissen nach dem letzten Wahlwochenende sagen.

Er hat sich als Bundesrat einfach mehrmals daneben benommen (z.B. in der Türkei gegen den Genozidvorwurf gegen die Armenier, seine "Tätigkeiten" im Asylwesen usw.). :idea:

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MMoser
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Frischling schrieb:

@MMoser Der Finanzausgleich ist sicher Sinnvoll für Randregionen. Nur haben wir jedoch ausser dem Kanton Graubünden nicht wirklich Randregionen. Alle anderen betreiben Misswirtschaft.

Klar ist die SVP nicht alleine schuld daran, dazu gehören noch FDP und CVP. Aber in vielen Regionen ist die SVP die Tonangebende Partei. Als grösste Partei hat sie die Verantwortung. Wenn ich eine Karte der Parteienstärke nehme und eine Karte der grössten Subventionslöcher, dann korreliert das mit der SVP-Anteil. Teilweise sind das seit Jahrzehnten SVP-Hochburgen und dennoch heruntergewirtschaftet.

Die ganze Stromwirtschaft ist eigentlich gar kein Markt. Eigentlich von A bis Z nicht. Bei einem echten Markt wären die Preise auf EU-Niveau, d.h. höher als jetzt.

Die SVP ist und war noch nie für Umweltschutz. Immerhin wird das klar und eindeutig Kommuniziert. Nicht so wie die FDP und CVP die sich am Sonntag für die Umwelt engagieren und am Montag alles vergessen haben.

Leider geht es nicht nur um Randregionen, sondern um den Erhalt der Gemeindeautonimie. Eigentlich fühle ich mich als SVP`ler gar nicht betroffen von Deiner Kritik. Der grosse Anteil in den Gemeinderäten stellen nämlich die CVP und FDP. Aber das tönt zu einfach.

Wir Schweizer sind einfach perfekt. Wir haben top Infrastrukturen. Bei uns wird sogar das Regenwasser gefasst. Im Trinkwasser haben wie eine weit tiefere Nitrat Toleranz als z.B. Deutschland. Wir machen den Hahnen auf und können trinken. In der Schule brauchen wir für alles einen Experten (Psychologen), eine Kläranlage wird stetig auf höchstes Niveau ergänzt, Strassenlampen müssen auf Energiesparmodus umgerüstet werden, ein Altersheim ist heute ein Pflegeheim (Auflagen, Kosten), etc.. Das alles kostet und kann von einer kleinen Gemeinde nicht mehr getragen werden.

Der Kanton hat ähnliche Probleme und leitet diese ebenfalls an die Gemeinden weiter. Nun verurteilt man eine SVP, weil sie fast überall dagegen sei und überall quer steht. Zum Glück, hinterfragt man dies! Ich muss fairerweise eingestehen, wir reklamieren auf hohem Niveau.

Du siehst, eine kleine Gemeinde oder eine Gemeinde ohne gute Steuerzahler, kann gar nicht mehr existieren und schein ein aulaufendes Model zu sein. Die Region spielt da keine grosse Rolle mehr. Ich möchte aber, dass diese Gemeinden weiter existieren können. Ich finde es gut, wenn sich jemand mit seinem Landdörfli identifziert. Ebenfalls ist es mir wichtig, dass meine Kinder die Unterstufe im Dorf besuchen, wo es viel Schweizer und wenig äussere Einflüsse hat. Wo man am Nikolauseinzug die Leute auf der Strasse noch kennt etc.

Der Strom, das ist so eine Sache. Die Gemeinden sind beteiligt (AXPO, BKW etc.). Sie erwarten eine Gewinnausschüttung. Haben aber fast keinen Einfluss. Die Grossen teilen den Markt unter sich. Sie geben Geld für unnütze Projekte aus. Macht ja nichts, man hat es ja. Firmen werden aufgekauft. Geld spielt keine Rolle. Auch nicht, wenn es nicht optimal läuft. So lange die Gemeinden Geld erhalten sind alle zufrieden.... ausser die SVP. Auch hier bin ich froh um die Polteris (bin auch einer).

In den Stromkonzernen fehlt mir das Unternehmerische Flair bei den Angestellten. Da lob ich mir ein paar kreative Bauern, die aus Fäkalien und Essresten Strom erzeugen.

Das letztere dürfen wir überigens nur noch fachgerecht entsorgen. Es lebe die Stromlobby.

Umweltschutz. Klimarappen, Altentransibörse (Versorgungsengpass), Russpartikelfilter (auch wenn nicht überall nützlich), Biomasse (um jeden Preis) , ein System mit Einspeisevergütungen(was nicht funktioniert), Klärenlagen mit Auflagen, so dass man fast alle 10 Jahre eine neue bauen sollte und und...

Da gibt es noch viel zu tun.

Wo sind da die Politiker? Wissen die überhaupt was sie bestimmen oder ist es ihnen egal? Meine Favoriten in diesem Bereich sind GLP (fehlt noch etwas Profil) und die SVP.

Du siehst, auch da gibt es gute Gründe, eine SVP zu wählen.

Gruss

MMoser

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MMoser

Elias
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stones schrieb:

Elias schrieb:

1. hatte Rechsteiner ein erheblich besseres Resultat als Blocher im 1. Durchgang

2. wurden Rechsteiner im Vorfeld gute Chancen eingeräumt

3. hat Blocher im Vorfeld selber zugegeben, dass er chancenlos ist.

4. hätte Rechsteiner nicht kandidiert, wäre es trotzdem zum 2. Wahlgang gekommen, da noch der CVPler im Rennen war.

Wenn einer sich einer Wahl stellt, dann sollte er das auch durchziehen. Aufgeben finde ich persönlich feige.

Es ist wie beim Schach: man kann aufgeben, wenn man erkannt hat, dass man verliert, muss ab er nicht. Die Profis tun das. Hat auch was mit Respekt gegenüber dem Gegner zu tun oder wenigstens mit Einsicht.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Frischling schrieb:

Da wurde kürzlich die Subventionen für die Milchbauern erhöht und bei allen anderen gekürzt…. Irgendwie muss Misswirtschaft ja belohnt werden.

Du bist ein Prolet auf unterstem Niveau! Ständig wiederholst Du die selben Lügen...verdrehst alles so, das es Dir gerade in den Kram passt...so ein richtiger Mörgeli LolLolLol

Welche Subvention meinst DU? Wer hat diese Subventionen erhöht? Wer hat Sie eingeführt? Warum wurden Sie eingeführt? Wer ist "alle anderen"? Was wurde genau gekürzt? Ausnahmslos alle?

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

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Aus der linken Sonntagszeitung

Quote:

BAUERNFALLE

Unter dem Druck der Agrarlobby beerdigt der Bundesrat Reformpläne. Laut einer neuen Studie sollen weiterhin 1,6 Milliarden Franken pro Jahr ohne Leistung für die Allgemeinheit in die Taschen der Bauern fliessen. Der Mehrheit der Schweizer Bauern fehlt es an Innovationskraft

Hanspeter Hunkeler, Bauer im luzernischen Schötz, setzt auf eine schlanke Produktion. Die Kosten auf seinem Hof hat er drastisch heruntergefahren. Mit einem einfachen Kniff: Er lässt seine 24 Kühe gleichzeitig «abkalben», alle Kälber kommen im Frühjahr zur Welt, und die Milchproduktion der Muttertiere erreicht kurz danach ihren Höhepunkt: «Das heisst, die Kühe geben dann am meisten Milch, wenn gutes und viel Gras da ist», sagt der 52-Jährige: «Damit kann ich teures Kraftfutter sparen.»

Hunkelers Losung: «Näher ran an die Natur.» Seine Kühe holen sich ihr Futter selber auf der Weide. Und den Mist lassen sie auch gleich draussen. Das senkt den Arbeitsaufwand. «Früher fielen pro Kuh und Jahr 114 Arbeitsstunden an, jetzt sind es nur noch rund 65 bis 75 Stunden», sagt Hunkeler. Auch die Maschinenkosten auf seinem Hof sind gesunken, weil die Kühe vieles selber erledigen. Pro Hektar Fläche fallen bei ihm 800 Franken Maschinenkosten an, «im Schnitt sind es in der Schweiz 1600 Franken».

Hunkeler hat den ganzen Betrieb, mit dem er 19 Hektaren bewirtschaftet, auf Kosten- und auf Ressourceneffizienz getrimmt. Die normalen Schweine ersetzte er durch Wollschweine – sie lassen sich in einfachen Gebäuden und auf der Weide halten.

Bauern, die wie Hunkeler unternehmerisch und gleichzeitig umweltbewusst wirtschaften, sind in der Schweiz noch immer in der Minderzahl. Das hochkomplexe Subventionssystem funktioniert nach wie vor stark nach dem Giesskannenprinzip. Anreize für mehr Innovation fehlen. Und alles deutet darauf hin, dass sich daran wenig ändern wird.

«Der Bundesrat verletzt mit seinem Vorschlag den Auftrag»

Die Agrardebatte geht in eine heisse Phase: Das Vernehmlassungsverfahren zur bundesrätlichen «Agrarpolitik 2014–17» ist abgeschlossen, Anfang 2012 wird das Parlament die Zukunft der Schweizer Bauern beraten.

Der Verein Vision Landwirtschaft (VL) hat den Vorschlag des Bundesrats unter die Lupe genommen. In einer noch unveröffentlichten Studie, die der SonntagsZeitung vorliegt, kommt er zu einem vernichtenden Urteil: 1,6 Milliarden Franken der jährlichen Direktzahlungen in der Höhe von 2,8 Milliarden sollen auch in Zukunft nicht an Leistungen für die Allgemeinheit – etwa umweltschonendes Produzieren oder Landschaftsschutz – geknüpft werden.

Für VL-Präsident Markus Jenny ist klar: «Der Bundesrat verletzt mit seinem Vorschlag den Auftrag, den Artikel 104 der Bundesverfassung umschreibt.» Seit Bundesrat Johann Schneider-Ammann das Agrardossier unter seiner Kontrolle habe, sei der Reformprozess ins Stocken geraten. «Wir fordern endlich ein alternatives Beitragsmodell, mit dem nur noch die Leistungen gefördert werden, die auch der Allgemeinheit zugutekommen.»

Staatliche Fördermittel soll es demzufolge nur für den Natur-, den Tierschutz und ähnliche Leistungen geben. Doch auf Druck des Bauernverbandes (SBV) und der mit ihm verbandelten SVP werde derzeit ein Reformvorschlag nach dem andern beerdigt, beklagt Jenny.

Die Landesregierung schwenkt auf den Kurs der Agrarlobby ein

So wurden die «Anpassungsbeiträge», die den Wandel hin zu einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft beschleunigen sollen, von den ursprünglich geplanten 900 auf 650 Millionen heruntergekürzt. Der SBV fordert gar eine weitere Senkung auf nur noch 280 Millionen. Er will im Gegenzug die umstrittenen «Versorgungssicherheitsbeiträge», die primär an die bewirtschaftete Fläche gekoppelt sind, wieder erhöhen.

Bundesrat Johann SchneiderAmmann signalisierte an der letzten SBV-Delegiertenversammlung Entgegenkommen. Auch in anderen umstrittenen Fragen – Tierbeiträge, Geld für Hobbybauern, Betriebsübergaben – ist die Landesregierung in den vergangenen Wochen und Monaten auf den Kurs der Agrarlobby eingeschwenkt.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) will die Direktzahlungen künftig stärker an Leistungen für die Allgemeinheit binden – auf dem Weg der Konkretisierung würden aber «einige Kompromisse» gemacht, sagt BLW-Vizedirektor Christian Hofer. Der Bundesrat wolle eine Lösung unterbreiten, die im Parlament eine Mehrheit finden werde.

Der Verein Vision Landwirtschaft beauftragte die eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope, den bundesrätlichen Vorschlag mit einem eigenen Modell zu vergleichen, bei dem die Subventionen – bei gleich bleibender Gesamthöhe – vollumfänglich an Leistungen für die Allgemeinheit geknüpft würden. Das Resultat: Mit einem solchen Ökomodell hätte die Schweizer Landwirtschaft kaum Nachteile zu gewärtigen. Die Wertschöpfung des Sektors würde sich gemäss VL-Studie gar verdreifachen.

Kritik an der gegenwärtigen Landwirtschaftspolitik kommt nicht nur von der ökologisch orientierten VL, sondern auch aus wirtschaftsliberaler Ecke: «Die Reformpläne werden jetzt mit einer Salamitaktik rückgängig gemacht», kritisiert Rudolf Minsch, Chefökonom des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse.

In einem Dokument beleuchtete Economiesuisse im Juni die Schweizer Landwirtschaftspolitik. Titel: «Ziele verfehlt.»

«Der Bund könnte die Beiträge an die Schweizer Landwirtschaft um mehrere Hundert Millionen kürzen, ohne dass dadurch der verfassungsmässige Auftrag beeinträchtigt würde», sagt Minsch.

Auf acht Milliarden Franken beziffert Economiesuisse die Gesamtkosten, welche der Agrarsektor den Steuerzahlern und Konsumenten verursacht. In dieser Summe enthalten sind nebst den Direktzahlungen zum Beispiel auch die Kosten für die im Vergleich zum Ausland massiv teureren Lebensmittel – eine Folge des fehlenden Agrarabkommens mit der EU.

Die Schweiz leistet sich einen der kostspieligsten Agrarsektoren der Welt. Doch punkto Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Landschaftsschutz steht sie nach Ansicht von VL und Economiesuisse alles andere als gut da.

In ihrem 2011 überarbeiteten «Weissbuch» hat VL ein Sündenregister aufgestellt. Zum Beispiel sind die Produktionskosten eines Schweizer Ackerbaubetriebs viermal höher als die eines Hofs in Süddeutschland. Weil für den Subventionsbezug Einkommenslimiten gelten, achten die Schweizer Bauern darauf, dass sie möglichst viel investieren, zum Beispiel in einen überdimensionierten Maschinenpark. So halten sie das Einkommen tief – und können beim Staat kassieren.

Der Aufenthalt in Neuseeland hat ihm die Augen geöffnet

Auch in Sachen Umweltschutz stellt die VL der Schweiz kein besonders gutes Zeugnis aus. Gemessen an den schädlichen Ammoniak-Emissionen gehöre die hiesige Landwirtschaft beispielsweise zu den Spitzenreitern, zusammen mit den Niederlanden und Belgien.

«Bei uns wird vieles einfach so gemacht, wie es immer gemacht wurde – neue Ideen haben einen schweren Stand, es ist verrückt», sagt Alfons Cotti, während er auf der Alp Flix im Kanton Graubünden, 2000 Meter über Meer, seine Pferde füttert. Cotti, 46, stammt aus einer alteingesessenen Bauernfamilie. Mit 30 fuhr er für fünf Wochen nach Neuseeland, bereiste später auch andere Agrarexportländer, ist regelmässig in Frankreich: «Das hat mir die Augen geöffnet.»

Seinen Lebensunterhalt verdient Cotti zur Hauptsache mit rund 270 Milchschafen. Dazu kommen acht Pferde, die Touristen auf der Alp Flix für einen Ausritt mieten können. Der Bio-Alpkäse, welcher aus Cottis Milch produziert wird, findet den Weg in die Delikatessgeschäfte der Schweizer Grossstädte. «Bei solchen Produkten spielt der Preis keine grosse Rolle.» Qualität, sagt Cotti, zahle sich aus: Für einen Liter seiner Bio-Schafmilch erhalte er gute drei Franken, ein Liter normale Kuhmilch werde derzeit für lediglich 60 Rappen verkauft.

Cotti verschweigt nicht, dass er im grossem Stil Subventionen bezieht, ungefähr 250 000 Franken pro Jahr kämen für seine Schafe, Pferde und Weiden zusammen. Weitere circa 260 000 Franken setze er mit seinen Produkten und Dienstleistungen um. Damit würden ungefähr vier Vollzeitarbeitskräfte bezahlt.

Den luxuriösen Stall im Tal, den er 1991 mit staatlicher Hilfe errichten liess und seither mehrmals ausbaute, habe insgesamt mehr als 900 000 Franken gekostet. Cotti schmunzelt: «Den hätte man auch für weniger Geld bauen können, aber die Anreize sind nun einmal so, dass der Bauer die teurere Variante wählt; es ist verrückt.»

Solche Verrücktheiten hätten System, sagt EconomiesuisseChefökonom Rudolf Minsch. Die Besitzstandwahrer unter den Bauern seien im SBV übervertreten und übten massiv Druck auf die Verwaltung und den Bundesrat aus. Dagegen würden Bauern, die alternative Auffassungen vertreten, regelrecht ausgegrenzt: «Es ist wie bei einem Perpetuum mobile: Mit den Subventionen finanzieren die Bauern ihr Lobbying, das wiederum den Fortbestand der Subventionen sichert.»

SBV-Präsident und SVP-Nationalrat Hansjörg Walter aus dem Kanton Thurgau weist die Kritik zurück: «Der Vorwurf, dass wir Reformvorhaben bodigen wollen, ist vermessen. Wir sind nicht gegen zielgerichtete Ökozahlungen.» Es gebe aber keine Verpflichtung, die ökologischen Flächen auszudehnen. Zudem, so Walter, könne der Strukturwandel nicht vom Staat gesteuert werden. Die Bauernlobby ist in Bundesbern deutlich übervertreten. Im neu gewählten Nationalrat sitzen 27 Bauern, 3 sind es bisher im Ständerat. 12 Prozent aller Parlamentarier sind Bauern – während in der Schweizer Bevölkerung grade mal 3 Prozent direkt mit der Landwirtschaft verbunden sind.

Die grösste agrarpolitische Schlacht steht erst noch bevor. Es geht um das geplante bilaterale Agrarabkommen zwischen der Schweiz und der EU.

Die Verhandlungen sind blockiert: Die EU will zuerst andere Fragen klären, und im Juni sprach sich auch eine Mehrheit des Nationalrats, angeführt von der SVP, für einen Verhandlungsstopp aus. Die Bauernfunktionäre fürchten, dass die Landwirtschaft nach einer Öffnung der Grenzen existenziell bedroht wäre.

Österreichische Milchbauern wirtschaften viel effizienter

Freilich zeigt ein Blick ins Nachbarland Österreich, dass dies nicht unbedingt der Fall sein muss. Nachdem 1994 der EU-Beitritt Österreichs besiegelt worden war, prophezeiten die dortigen Agrarfunktionäre der Landwirtschaft eine düstere Zukunft.

«Ich erinnere mich gut an die letzte Verhandlungssitzung mit der EU, morgens um drei», sagte der frühere österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel der SonntagsZeitung, als er im Mai auf Einladung der Aktion Liberaler Aufbruch in Zürich weilte: «Die Bauernvertreter waren sich sicher, dass sie das nicht überleben würden.» Es kam anders. Zwar habe es in der österreichischen Landwirtschaft einen durchaus schmerzhaften Strukturwandel gegeben. Doch Schüssels Bilanz ist eindeutig positiv.

Österreich habe sich erfolgreich als Hersteller hochwertiger BioLebensmittel für ganz Europa positioniert, sich vom Nettoimporteur von Agrarprodukten zum Nettoexporteur entwickelt. Eine vor wenigen Wochen veröffentlichte Untersuchung der Schweizer Agroscope-Forscher zeigte denn auch, dass die österreichischen Milchbauern viel effizienter wirtschaften als ihre Schweizer Kollegen. «Heute», so Schüssel, «ist Österreich das Delikatesswarengeschäft der EU.»

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Benjamin Franklin

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Das hat gar nichts mit "links" zu tun. Das sind eher "liberale" Ansichten, positiv Ausgedrückt. Verfechter des Raubtierkapitalismus trifft es IMHO am ehesten.

Elias schrieb:

Aus der linken Sonntagszeitung

Quote:

BAUERNFALLE

Unter dem Druck der Agrarlobby beerdigt der Bundesrat Reformpläne. Laut einer neuen Studie sollen weiterhin 1,6 Milliarden Franken pro Jahr ohne Leistung für die Allgemeinheit in die Taschen der Bauern fliessen. Der Mehrheit der Schweizer Bauern fehlt es an Innovationskraft

Steht in der Bundesverfassung nicht etwas von "Erhaltung der Enrährungssouerenität" ?Die genannten Beiträge sollen die Inlandproduktion erhalten!

Hanspeter Hunkeler,..... unternehmerisch und gleichzeitig umweltbewusst wirtschaften, sind in der Schweiz noch immer in der Minderzahl.

Das ist das System "Neuseeland". Vollweide mit saisonaler Abkalbung. Ich bin ein klarer befürworter dieser günstigen und naturnahen Produktion...aber gerade ein Agrarfreihandelsabkommen versetzt dieser Variante den Dolchstoss! Bei offenen Grenzen lohnt es sich billige Kraftfutter zu importieren und zu verfüttern. Natürlich weiss das auch der Verfasser dieses Artikels, aber es ist ihm wahrscheinlich gerade Recht und Billig dem Pöbel diesen Brocken hin zu werfen.

Das hochkomplexe Subventionssystem funktioniert nach wie vor stark nach dem Giesskannenprinzip. Anreize für mehr Innovation fehlen. Und alles deutet darauf hin, dass sich daran wenig ändern wird.

Dieser Vorwurf kann ich nicht verneinen. Aber daran ist nicht die Bauernlobby alleine schuld sondern die Politik die seit Couchpin & Deiss im EVD praktiziert wurde.

«Der Bundesrat verletzt mit seinem Vorschlag den Auftrag»

Eine dreiste Lüge...siehe erster Einwand on mir oben.

Für VL-Präsident Markus Jenny ist klar: .... «Wir fordern endlich ein alternatives Beitragsmodell, mit dem nur noch die Leistungen gefördert werden, die auch der Allgemeinheit zugutekommen.»

Aber eigentlich meint er, dass auch seine Ökobüros und Sesselfurzer etwas vom Kuchen abhaben wollen.Der Auftrag zur SIcherung der ersorgung wird ausgeblendet weil er nicht ins Konzept passt.

So wurden die «Anpassungsbeiträge», die den Wandel hin zu einer wettbewerbsfähigen Landwirtschaft beschleunigen sollen, von den ursprünglich geplanten 900 auf 650 Millionen heruntergekürzt.

Der ist schön ausgedrückt Lol Sterbeprämie trifft es besser. Das sind die einzigen Zahlungen die nicht an Leistungen geknüpft sind...und ausgerechnet diese wird von VL verteidigt, obwohl man doch vorhin genau das kritisierte.

Der SBV fordert gar eine weitere Senkung auf nur noch 280 Millionen. Er will im Gegenzug die umstrittenen «Versorgungssicherheitsbeiträge», die primär an die bewirtschaftete Fläche gekoppelt sind, wieder erhöhen.

Aha man kennt sogar den Namen dieser Beiträge, man kennt der Artikel in der BV...aber behauptet dreis damit würde kein Verfassungsziel erreicht.

Der Verein Vision Landwirtschaft beauftragte die eidgenössische Forschungsanstalt Agroscope, den bundesrätlichen Vorschlag mit einem eigenen Modell zu vergleichen, bei dem die Subventionen – bei gleich bleibender Gesamthöhe – vollumfänglich an Leistungen für die Allgemeinheit geknüpft würden. Das Resultat: Mit einem solchen Ökomodell hätte die Schweizer Landwirtschaft kaum Nachteile zu gewärtigen. Die Wertschöpfung des Sektors würde sich gemäss VL-Studie gar verdreifachen.

Kaum Nachteile??? Die Einkommen würden weiter sinken...eine weitere dreiste Lüge. Zudem sind die Parameter der Berechnung ein Witz. Bsp. Schweinepreis momentan 3.10...in der Berechnung von VL wird über 5 Franken pro Kilo angenommen.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

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Teil 2 der Lügenpropaganda:

Quote:

«Der Bund könnte die Beiträge an die Schweizer Landwirtschaft um mehrere Hundert Millionen kürzen, ohne dass dadurch der verfassungsmässige Auftrag beeinträchtigt würde», sagt Minsch.

Natürlich ist auch das eine Lüge…hauptsache der Profit stimmt!

Quote:

Auf acht Milliarden Franken beziffert Economiesuisse die Gesamtkosten, welche der Agrarsektor den Steuerzahlern und Konsumenten verursacht. In dieser Summe enthalten sind nebst den Direktzahlungen zum Beispiel auch die Kosten für die im Vergleich zum Ausland massiv teureren Lebensmittel – eine Folge des fehlenden Agrarabkommens mit der EU.

Die Qualität und Ökologie wird natürlich komplett ausgeblendet…auch ein netter Trick dieses Artikels. Zuerst spricht man von einem Ökobüro und geht dann fliessend zur Economiesuisse…ich wette der durchschnittliche Leser kann den jeweiligen Blickwinkel gar nicht erfassen und wird IMHO schwer getäuscht.

Quote:

Die Schweiz leistet sich einen der kostspieligsten Agrarsektoren der Welt. Doch punkto Wirtschaftlichkeit, Ökologie und Landschaftsschutz steht sie nach Ansicht von VL und Economiesuisse alles andere als gut da.

Aha…da habt ihrs…es wird nicht differenziert…es wird so getan als wären sich die zwei einig…dabei verfolgen sie ganz andere Ziele.

Quote:

In ihrem 2011 überarbeiteten «Weissbuch» hat VL ein Sündenregister aufgestellt. Zum Beispiel sind die Produktionskosten eines Schweizer Ackerbaubetriebs viermal höher als die eines Hofs in Süddeutschland. Weil für den Subventionsbezug Einkommenslimiten gelten, achten die Schweizer Bauern darauf, dass sie möglichst viel investieren, zum Beispiel in einen überdimensionierten Maschinenpark. So halten sie das Einkommen tief – und können beim Staat kassieren.

Natürlich gibt es solche. Der Grund das die Einkommenslimiten ein Problem für den jeweiligen Betrieb wird hat aber meist nichtlandwirtschaftliche Gründe (Verkauf von Bauland, Kiesgruben, Hohes Einkommen Ehefrau…). Das wird natürlcih auch ausgeblendet. Der Leser meint das diese Leute dank Subventionen soviel erhalten das sie Investieren müssen. Das sind aber ganz wenige…gemäss Agrarbericht ist bewiesen, dass die meisten kaum überleben.

Quote:

Auch in Sachen Umweltschutz stellt die VL der Schweiz kein besonders gutes Zeugnis aus. Gemessen an den schädlichen Ammoniak-Emissionen gehöre die hiesige Landwirtschaft beispielsweise zu den Spitzenreitern, zusammen mit den Niederlanden und Belgien.

Das noch mehr Ammoniak freigesetzt wird, falls die Ware einfach importiert wird, wird natürlich verschwiegen. Im Gegenteil unsere Produkte haben eine sehr gute Ökobilanz. Mann nimmt wieder mal eine Zahl aus dem Zusammenhang.

Quote:

«Bei uns wird vieles einfach so gemacht, wie es immer gemacht wurde – neue Ideen haben einen schweren Stand, es ist verrückt», sagt Alfons Cotti….. einmal so, dass der Bauer die teurere Variante wählt; es ist verrückt.»

Was für ein Idiot. Merkt jemand den Wiederspruch? Er tut so als wäre er ein Innovativer Bauer der mit seinem Käse am Markt Erfolg hat…und trotzdem braucht er eine Viertelmillion vom Bund jedes Jahr??? Es gibt übrigens keine Anreize Teuer zu bauen…das ist eine weiter Lüge. Im Gegensatz wird zumindest im Kanton Bern günstiges Bauen speziell gefördert…resp. Teuren Bauten werden die Subventionen verwehrt!!!

Quote:

Solche Verrücktheiten hätten System, sagt EconomiesuisseChefökonom Rudolf Minsch. Die Besitzstandwahrer unter den Bauern seien im SBV übervertr….Mit den Subventionen finanzieren die Bauern ihr Lobbying, das wiederum den Fortbestand der Subventionen sichert.»

So ein Quatsch…blablabla

Quote:

Die grösste agrarpolitische Schlacht steht erst noch bevor. Es geht um das geplante bilaterale Agrarabkommen zwischen der Schweiz und der EU.

Die Verhandlungen sind blockiert: Die EU will zuerst andere Fragen klären, und im Juni sprach sich auch eine Mehrheit des Nationalrats, angeführt von der SVP, für einen Verhandlungsstopp aus. Die Bauernfunktionäre fürchten, dass die Landwirtschaft nach einer Öffnung der Grenzen existenziell bedroht wäre.

Sie fürchten es nicht nur…es ist eine logische Tatsache

Quote:

Österreichische Milchbauern wirtschaften viel effizienter

Freilich zeigt ein Blick ins Nachbarland Österreich, dass dies nicht unbedingt der Fall sein muss. Nachdem 1994 der EU-Beitritt Österreichs besiegelt worden war, prophezeiten die dortigen Agrarfunktionäre der Landwirtschaft eine düstere Zukunft.

…und die ist auch eingetreten. Ein brutaler Strukturwandel ist eingetreten und hat quasi keine Vollerwerbsbetriebe zurückgelassen. Ein Land voll Hobbybauern mit Nebeneinkommen soll unser Vorbild sein. Der Nachgelagerte Sektor wurde ebenfalls praktisch vernichtet.

Quote:

«Ich erinnere mich gut an die letzte Verhandlungssitzung mit der EU, morgens um drei», sagte der frühere österreichische Bundeskanzler Wolfgang Schüssel der SonntagsZeitung, als er im Mai auf Einladung der Aktion Liberaler Aufbruch in Zürich weilte: «Die Bauernvertreter waren sich sicher, dass sie das nicht überleben würden.» Es kam anders. Zwar habe es in der österreichischen Landwirtschaft einen durchaus schmerzhaften Strukturwandel gegeben. Doch Schüssels Bilanz ist eindeutig positiv.

Natürlich…es hat ja nicht Schüssel geschmerzt

Quote:

Österreich habe sich erfolgreich als Hersteller hochwertiger BioLebensmittel für ganz Europa positioniert, sich vom Nettoimporteur von Agrarprodukten zum Nettoexporteur entwickelt. Eine vor wenigen Wochen veröffentlichte Untersuchung der Schweizer Agroscope-Forscher zeigte denn auch, dass die österreichischen Milchbauern viel effizienter wirtschaften als ihre Schweizer Kollegen. «Heute», so Schüssel, «ist Österreich das Delikatesswarengeschäft der EU.»

So ein Bullshit. Wiedermal wird verschwiegen das sie nur effizienter dank billigen Kraftfutterimporten mit himmeltrauriger Ökobilanz sind. Zudem werden die Betriebe oft Quersubventioniert dank Nebeneinkommen. Die Standarts betreffend Umwelt – und Tierschutz sind vergleichsweise ein Witz.

„Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.“

Konrad Adenauer

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Quote:

Den luxuriösen Stall im Tal, den er 1991 mit staatlicher Hilfe errichten liess und seither mehrmals ausbaute, habe insgesamt mehr als 900 000 Franken gekostet. Cotti schmunzelt: «Den hätte man auch für weniger Geld bauen können, aber die Anreize sind nun einmal so, dass der Bauer die teurere Variante wählt; es ist verrückt.»

Quote:

Bauern, die wie Hunkeler unternehmerisch und gleichzeitig umweltbewusst wirtschaften, sind in der Schweiz noch immer in der Minderzahl.

Wird wohl auch alles Lüge sein.

Aber vielleicht ist da was wahres dran.

Quote:

Wieder Millionen in den Sand gesetzt

"Clean Out" ist nie zustande gekommen.

Die Filmförderung des Bundes ist in einen zweiten Fall "Sennentuntschi" verwickelt. Mit dem nie zustande gekommenen Film "Clean Out" sind Fördergelder in Millionenhöhe in den Sand gesetzt worden, berichtet die "Sonntagszeitung". Der Actionfilm mit Harvey Keitel in der Hauptrolle hätte 2010 das Vorzeigeprojekt des damaligen Filmchefs Nicolas Bideau werden sollen. Doch ein amerikanischer Co-Produzent hatte massiv Gelder veruntreut und sich damit unter anderem ein Luxusauto gekauft. Das 18-Millionen-Projekt wurde von US-Seite gestoppt, Produzent "PC" Fueter steht vor einem Scherbenhaufen. Der Fall wirft ein schiefes Licht auf die eidgenössische Förderpolitik; die Umstände der Millionenzahlung bleiben mysteriös. (Sonntagszeitung)

http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=98847

Bauernfänger gibt es überall.

Wo es Subventionen und Förderbeiträge gibt, werden sie in Anspruch genommen.

Wahr ist: Ich habe für meine WP Fördergelder bekommen.

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Elias schrieb:

Quote:
Den luxuriösen Stall im Tal, den er 1991 mit staatlicher Hilfe errichten liess und seither mehrmals ausbaute, habe insgesamt mehr als 900 000 Franken gekostet. Cotti schmunzelt: «Den hätte man auch für weniger Geld bauen können, aber die Anreize sind nun einmal so, dass der Bauer die teurere Variante wählt; es ist verrückt.»

Nein...aber der Artikel impliziert, dass es noch immer so ist. (Falls es überhaupt stimmt)Ich kenne nur die Richtlinien im Kanton Bern:

http://www.vol.be.ch/vol/de/index/landwirtschaft/landwirtschaft/hochbau_...

Im ersten Link sind die Kriterien zur Vergabe von Subventionen. Kostengünstige Bauweise wird mit 15% Gewichtet.

Quote:

Bauern, die wie Hunkeler unternehmerisch und gleichzeitig umweltbewusst wirtschaften, sind in der Schweiz noch immer in der Minderzahl.

Wird wohl auch alles Lüge sein.

Man kann seine Strategie nicht von heute auf morgen ändern. Zudem wie ich geschrieben habe hat dieser Betrieb auf die falsche Karte gesetzt falls ein FHA mit der EU kommt...(wie von der VL + economiesuisse gefordert)wer hilft ihm dann? Minsch? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Aber vielleicht ist da was wahres dran.

Quote:

Wieder Millionen in den Sand gesetzt

"Clean Out" ist nie zustande gekommen.

Die Filmförderung des Bundes ist in einen zweiten Fall "Sennentuntschi" verwickelt. Mit dem nie zustande gekommenen Film "Clean Out" sind Fördergelder in Millionenhöhe in den Sand gesetzt worden, berichtet die "Sonntagszeitung". Der Actionfilm mit Harvey Keitel in der Hauptrolle hätte 2010 das Vorzeigeprojekt des damaligen Filmchefs Nicolas Bideau werden sollen. Doch ein amerikanischer Co-Produzent hatte massiv Gelder veruntreut und sich damit unter anderem ein Luxusauto gekauft. Das 18-Millionen-Projekt wurde von US-Seite gestoppt, Produzent "PC" Fueter steht vor einem Scherbenhaufen. Der Fall wirft ein schiefes Licht auf die eidgenössische Förderpolitik; die Umstände der Millionenzahlung bleiben mysteriös. (Sonntagszeitung)

http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=98847

Bauernfänger gibt es überall.

Wo es Subventionen und Förderbeiträge gibt, werden sie in Anspruch genommen.

Wahr ist: Ich habe für meine WP Fördergelder bekommen.

Finde ich auch gut! Der Markt ist halt nicht immer geeignet...Stichwort: externe Effekte

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Frischling
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http://www.nzz.ch/marktplaetze/uebersicht/schweiz_bund_nationalrat_finan...

Der Bestechungsbetrag "Parteispende" der Bauern ist anscheined gut angelegt.

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Frischling schrieb:

Der Bestechungsbetrag "Parteispende" der Bauern ist anscheined gut angelegt.

Welche Parteispende? Wie hoch? Von wem an welche Partei? Du merkst wahrscheinlich gar nichts mehr!

Von einem Fettnapf tappst Du in den nächsten...wie immer Hirnfrei natürlich

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Frischling schrieb:

http://www.nzz.ch/marktplaetze/uebersicht/schweiz_bund_nationalrat_finan...

Der Bestechungsbetrag "Parteispende" der Bauern ist anscheined gut angelegt.

Laut Johnny P ist die NZZ in der Zwischenzeit auch zu so einem linken Proletenblatt mutiert wie der Tages-Anzeiger. Ein SVP-Anhänger glaubt doch ausser der Weltwoche keiner anderen Zeitung! LolLolLol

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Frischling schrieb:

http://www.nzz.ch/marktplaetze/uebersicht/schweiz_bund_nationalrat_finan...

Der Bestechungsbetrag "Parteispende" der Bauern ist anscheined gut angelegt.

naja sehe schon genug Beton. Bin froh gibt es noch Bauer die unsere Landschaft noch ein bisschen Grün halten. Schreiben wir halt die Subventionen als "Spesen für die Gärtner der Nation"

Von mir aus können wir auch 0 Subventionen geben und sie infach als Bundesangestellte einstellen Lol

 


 


 


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Johnny P
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Kapitalist schrieb:

Frischling schrieb:
http://www.nzz.ch/marktplaetze/uebersicht/schweiz_bund_nationalrat_finan...

Der Bestechungsbetrag "Parteispende" der Bauern ist anscheined gut angelegt.

Laut Johnny P ist die NZZ in der Zwischenzeit auch zu so einem linken Proletenblatt mutiert wie der Tages-Anzeiger. Ein SVP-Anhänger glaubt doch ausser der Weltwoche keiner anderen Zeitung! LolLolLol

Wer lesen kann ist im Vorteil:

Johnny P schrieb:

Das hat gar nichts mit "links" zu tun. Das sind eher "liberale" Ansichten, positiv Ausgedrückt. Verfechter des Raubtierkapitalismus trifft es IMHO am ehesten.

Ich bin kein SVPler, politisiere nicht Rechts und sicher auch nicht links...bin auch kein Rassist...ich bin einfach ein Trader und Landwirt.

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Konrad Adenauer

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Johnny P schrieb:

...ich bin einfach ein Trader und Landwirt.

Was für einen Betrieb führst Du?

Wie wenig bekommt der Bauer heute für die Milch?

Cheers

stones

MMoser
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Johnny P schrieb:

..ich bin einfach ein Trader und Landwirt.

Bauer, ein edler Beruf. Man arbeitet noch. Manch Bauer ist ein visionärer Stromerzeuger, dies oft ohne Studium.

Gut gibt es die Bauern.

Gruss

MMoser

Gruss

MMoser

Johnny P
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stones schrieb:

Johnny P schrieb:

...ich bin einfach ein Trader und Landwirt.

Was für einen Betrieb führst Du?

Wie wenig bekommt der Bauer heute für die Milch?

Der Betrieb ist eher klein. Ich melke ca. 30 Kühe...wobei die meisten keine normalen Kühe sind....sondern exoten.

Für Kuhmilch erhalte ich 53 Rp. pro kg Milch. Die Produktionskosten liegen bei gerechneten 28 Fr./h bei gut einem Franken pro kg Milch Wink Damit liege ich mindestens im Durchschnitt eher noch etwas besser. Ohne Beiträge könnte kein kg Milch in der Schweiz produziert werden.

Ich stelle meinen Betrieb gerade auf Bio Suisse um.

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Konrad Adenauer

Kapitalist
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Johnny P schrieb:

Für Kuhmilch erhalte ich 53 Rp. pro kg Milch. Die Produktionskosten liegen bei gerechneten 28 Fr./h bei gut einem Franken pro kg Milch Wink Damit liege ich mindestens im Durchschnitt eher noch etwas besser. Ohne Beiträge könnte kein kg Milch in der Schweiz produziert werden.

Lag nicht der Milchpreis vor ca. 40 Jahren einmal über Fr. 1.-?

Weshalb hälst Du Exoten? Gibt das höhere Fleischpreise?

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Johnny P
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Ja ist sogar weniger lange her. Anfangs 90er. Damals hat der Bund die Ernte zu einem fixen Preis abgenommen. Überschüssige Milch wurde als Emmentaler verkäst und zu ramschpreisen exportiert. Dadurch besteht im Emmentalerbereich jetzt eine Überkapazität von immernoch 10'000 t pro Jahr...über 20'000t wurde schon abgebaut seit dem konkurs von Swiss Dairy Food. Der ganze Milchbereich in der Schweiz ist krank. Das Problem ist aber nicht nur bei den Bauern zu suchen. Seit jeher ist es für die Verarbeiter ein gutes Geschäft Butter und Milchpulver auf Halde zu produzieren und dann mit Exportsubventionen zu verramschen. Die Bauern werden angestachelt immer mehr zu produzieren.

Für meine exoten erhalte ich 3.-- Milchpreis...ist aber eine Nische.

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Konrad Adenauer

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Johnny P schrieb:

Der Betrieb ist eher klein. Ich melke ca. 30 Kühe...wobei die meisten keine normalen Kühe sind....sondern exoten.

Für Kuhmilch erhalte ich 53 Rp. pro kg Milch. Die Produktionskosten liegen bei gerechneten 28 Fr./h bei gut einem Franken pro kg Milch Wink Damit liege ich mindestens im Durchschnitt eher noch etwas besser. Ohne Beiträge könnte kein kg Milch in der Schweiz produziert werden.

Ich stelle meinen Betrieb gerade auf Bio Suisse um.

Chapeau Johnny, meine Hochachtung. 53 Rp. pro kg Milch. Eigentlich ein Witz. Du würdest mehr bekommen, wenn Deine Kühe Cola oder Bier produzieren würden. Wieviel Milch braucht es, um ein 180g Joghurt herzustellen? Dieses wird mir bei Coop für etwa 1.20 verkauft. Da müssen doch die Milchbarone (Emmi) und auch unsere lieben Grossverteiler Geld wie Heu verdienen. Zu Lasten von Johnny und den anderen Bauern? Das gleiche gilt wahrscheinlich für alle weiterverabeiteten Milchprodukte und Desserts. Da müssten sie doch dem Bauern mehr abgeben können?

Cheers

stones

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Stimmt die Zusammenarbeit wirklich?

http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/freiamt/das-departement-von-bundesr...

Wer sagt dann, wir hätten keine wählbaren Kandidaten?

Ich finde beide top. Besser als die Kandidaten der SP. Es gibt aber noch mehr wählbare SVP`ler....

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/ich_trete_fuer_die_konkord...

Ich bin gespannt auf die Bundesratswahlen.

Persönlkich wünsche ich mir, dass EWS abgewählt wird. Sie hat meiner Meinung nach keinen Platz im Bundesrat. Sie wird hochgelobt, wohl mehr Schein als sein.

Gruss

MMoser

Gruss

MMoser

Elias
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Ganz allgemein: Verglichen mit EWS wird der Gripen-Ueli nicht mal gelobt.

Meine konkrete Kritik an Maurer:

10 Tiger günstig aufrüsten und nur 10 neue Jets (egal welcher Hersteller) hätten es auch getan. Die Tiger werden eh nur von den Milizpiloten geflogen. Und eine Nachrüstung wäre auch für unsere Flugzeugwerke durchführbar.

Konkrete Frage an und schwammige Antwort von Bruno Zuppiger

Quote:

Was würden Sie als Finanzminister anders machen als Widmer-Schlumpf?

Es wäre überheblich, dies nun anzukündigen. Als Erstes müsste man sicher Prozesse und Abläufe hinterfragen. Die Verwaltung wächst ständig und im Vergleich zur Wirtschaft überproportional. Der Staat sollte sich aber auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren.

Anders gesagt: er weiss es auch nicht.

Quote:

Bruno Zuppiger:

2 Milliarden wollten sie und Schneider-Ammann investieren. Als wir uns in der Finanzkommission dagegen wehrten, ...

Erst wir kritisiert, der BR unternehme nichts, macht selber keinen Vorschlag und wenn dann ein Vorschlag kommt, wird er kritisiert und wenn auf die Kritik eingegangen wird, ist es auch nicht recht.

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