SMI im Dezember 2011

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MarcusFabian
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SMI im Dezember 2011

Bullish wrote:

Oder kannst Du Dich an eine "gute alte Zeit" erinnern, als diese Probleme noch nicht vorhanden waren?

Du meinst die gute alte Zeit, als die Luft noch sauber und der Sex noch schmutzig war?

Ja, kann ich Biggrin

Aber stimmt schon, es gab in fast jeder Zeit irgendwelche Probleme. Inflation z.B. in den 1970er Jahren. Heute weiss kaum einer, was Inflation im täglichen Leben noch bedeutet.

Was für mich mit meinen knapp 50 Lebensjahren allerdings neu ist, ist dass sich das Thema "Staatsschulden" nun zum Hauptproblem herauskristallisiert.

Das wirft alle Erfahrungen, die man bisher in seinem Leben machen konnte über den Haufen und verlangt eine ganz neue Herangehensweise.

MarcusFabian
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SMI im Dezember 2011

Bullish wrote:

Gold schützt nicht unbedingt. In der *Inflation* nach 1981 fiel der Goldpreis, obwohl die Teuerung stark war.

Aufgepasst!

Du musst das Momentum, also die Richtung beachten:

Die Teuerung ist 1971 bis 1980 kontinuierlich gestiegen. Entsprechend logisch ist der Goldpreis gestiegen.

Ab 1980, mit der von Volcker eingeläuteten Rezession und seiner Ankündigung, die Teuerung zu bekämpfen ist die Teuerung langsam gesunken.

Es ist also richtig, dass die Teuerung 1981 noch hoch war. Aber sie war bereits am sinken.

Die sinkende Teuerung hat nun mehreres bewirkt:

1. Die Inflationsangst ist gesunken. Entsprechend die Angst vor weiterer Geldentwertung.

2. Die sinkenden Zinsen haben den Unternehmen wieder erschwingliche Kredite beschert. Nach der Rezession 1980/81 waren auch viele Firmen Konkurs gegangen. Die überlebenden sind wie Phönix aus der Asche gestiegen.

3. Rein rechnerisch ergeben sich aus sinkenden Zinsen bei steigenden Unternehmensgewinnen attraktivere Dividendenrenditen. Entsprechend war der Schritt logisch, von teurem Gold in billige Aktien umzuschichten.

Bullish wrote:

Gold ist auch nur eine Spekualtion wie Aktien; nämlich darauf, dass im Umfeld hoher privater Verschudung die deflationäre Spirale mit Reflationsmassnahmen der Notenbanken bekämpft wird. (neg. Realzins)

Da bin ich teilweise einverstanden.

Richtig ist sicher, dass Gold eine Spekulation darauf ist, dass weiterhin Schulden mit Schulden bekämpft werden. Also Inflation.

Weiterhin auch, dass Löcher in der Geldmenge, die in Form von Konkursen (Deflation) entstehen mit neu gedrucktem Geld gestopft werden (Reflation).

Was mir nicht gefällt ist der erste Teilsatz: "... Spekulation wie Aktien":

Bei Aktien spekuliert man auf steigende Gewinne und zukunftsaussichten eines Unternehmens.

Bei Gold ist es in erster Linie eine Spekulation auf Infla/Defla und auf monetäre Schweinereien der Zentralbanken.

Das sind völlig unterschiedliche Motivationen. Von daher ist die Gleichung "Gold = Spekulation wie Aktien" für mich nicht stimmig.

Bullish wrote:

Gold ist auch eine Spekulation darauf, dass im Umfeld tiefer privater Verschuldung die steigenden Zinsen unter der Teuerungsrate bleiben. (neg. Realzins)

Stimmt. Neben der monetären Spekulation ist dies meiner Meinung nach der zweitwichtigste Faktor, der den Goldpreis bestimmt.

John Doe
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Eine rationale Entscheidung

Ich bin ja in dieses Forum gegangen, um zu schauen wie die „Kleinanleger“( wirklich nicht zynisch gemeint, die gehen viel sorgsamer mit ihrem eigenen Geld um, als wie Pensionskasse, Versicherungen usw. und ich bin auch ein Kleinanleger) auf diese Krise reagieren.

Ich war überrascht wie rational, sachlich fundiert, ätiologisch hier argumentiert wird, dieses Forum war mit ein Grund, aber sicher nicht der einzige, meine Anlageentscheide neu zu überdenken und eben auch in Gold zu investieren, was einen Aktienbullen echt schwer fällt. :?

MarcusFabian
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Re: Eine rationale Entscheidung

John Doe wrote:

... und ich bin auch ein Kleinanleger

Du bist aber ein GROSSER Kleinanleger Biggrin

Was der Vorteil dieses Forums gegenüber Börsenbriefen, Bankenverkäufern etc. ist:

Die Meinungen, die hier vertreten werden sind ehrlich!

Keiner profitiert davon, wenn Du seiner Empfehlung folgst oder sie ablehnst. Wir stehen hier also im Gegensatz zu den Bankverkäufern nicht unter Druck, etwas verkaufen zu müssen, das "weg muss" (so wie das Schrottauto auf dem Hof des Occasions-Händlers).

Ausserdem - und das hast Du ja auch bereits erkannt - ist das Forum ein ausgezeichneter Spiegel der Emotionen, die derzeit auf dem Markt vorherrschen.

k3000
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MarcusFabian wrote:

Aufgepasst!

Du musst das Momentum, also die Richtung beachten:

Die Teuerung ist 1971 bis 1980 kontinuierlich gestiegen. Entsprechend logisch ist der Goldpreis gestiegen.

Ab 1980, mit der von Volcker eingeläuteten Rezession und seiner Ankündigung, die Teuerung zu bekämpfen ist die Teuerung langsam gesunken.

Es ist also richtig, dass die Teuerung 1981 noch hoch war. Aber sie war bereits am sinken.

Die sinkende Teuerung hat nun mehreres bewirkt:

1. Die Inflationsangst ist gesunken. Entsprechend die Angst vor weiterer Geldentwertung.

2. Die sinkenden Zinsen haben den Unternehmen wieder erschwingliche Kredite beschert. Nach der Rezession 1980/81 waren auch viele Firmen Konkurs gegangen. Die überlebenden sind wie Phönix aus der Asche gestiegen.

3. Rein rechnerisch ergeben sich aus sinkenden Zinsen bei steigenden Unternehmensgewinnen attraktivere Dividendenrenditen. Entsprechend war der Schritt logisch, von teurem Gold in billige Aktien umzuschichten.

Du drehst die Daten wieder nach belieben, nur um deine Theorie zu bestätigen.

So von wegen data matching. Ist ja nicht mehr zum Ansehen.

Inflation

1978: 7.62%

1979: 11.22%

1980: 13.58%

1981: 10.35%

1982: 6.16%

1983: 3.12%

Gold

1978: Anfang $170 / Ende $225 (+32.35%)

1979: Anfang $225 / Ende $520 (+131.11%)

1980: Anfang $520 / Ende $600 (+15.38%)

1981: Anfang $600 / Ende $400 (-33.3%)

1982: Anfang $400 / Ende $460 (+15%)

1983: Anfang $460 / Top $520 / Ende $380 (-17.39%)

Der sogenannte "Volcker moment" war Oktober 1979. Damals wurde angekündigt, die Geldmenge zu reduzieren. Was auch per sofort getan wurde.

Sehr einfach lässt sich erkennen, dass Gold bei einer Inflation von 3-6% über weite Strecken mehr teuerte als bei Inflationsraten von 10-13% zwischen 1979-1981, und dies bei schrumpfender Geldmenge.

Da musst du mit deiner Inflation:Gold Theorie nochmals über die Bücher. Sie hat sich nämlich gerade etwas als Schwachsinn entpuppt.

MarcusFabian wrote:

Es ist also richtig, dass die Teuerung 1981 noch hoch war. Aber sie war bereits am sinken.

So what? Inflation ist relativ, solange die Leute durch Zinsen kompensiert werden. Da ist ihnen auch Gold egal. Inflation sank, doch bis Ende 1981 waren 1y T-Bills bei 20%.

So, jetzt habe ich meinen Montagmorgenkater an MF auslassen können, das tut gut.

MarcusFabian
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Deine Datenreihe stimmt doch damit überein, was ich behauptet habe. Nämlich: Gold ist in steigende Inflation hinein gestiegen und gesunken, als die Inflation gesunken ist.

Metropolit
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SMI im Dezember 2011

...wobei immer noch (und weiterhin) der Realzins massebend sein wird.

Wenn ich mit 5% Infla 8% auf meinem Geld kriege, macht ein Investement in Gold zur Erhaltung der Kaufkraft keinen Sinn.

Durch die momentan (und auch mittelfristig betonierte) Tiefzinspolitik wird könnten allerdings die Realzinsen noch eine ganze Weile nahe Null oder im negativen Bereich stehen.

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

k3000
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MarcusFabian wrote:

Deine Datenreihe stimmt doch damit überein, was ich behauptet habe. Nämlich: Gold ist in steigende Inflation hinein gestiegen und gesunken, als die Inflation gesunken ist.

Nein, stimmt sie nicht. Gold ist 1981-1983 über Jahre gestiegen bei stark sinkender Inflation und schrumpfender Geldmenge.

Bei monatsweiser Betrachtung stimmt deine Aussage nicht mal 1979-1980. Und Zinsen gipfelten Ende 1981 und nicht etwa 1979.

Deine Gold:Inflation Theorie bei Volcker ist vielleicht während ein paar Monaten schlüssig. Um aber als Grundlage für eine vernünftige Diskussion zu dienen, müsste wenn nicht bei allen Datenreihen, so zumindest bei der Mehrheit der Datenreihen stimmen. Sie stimmt aber nur nach Biegen und Brechen und Erzwingen eines bestimmten Zeitraumes. Darauf gestützt eine Annahme machen und dann noch Parallel zur heutigen Situation machen... naja, da hab ich meine Mühe.

Metropolit
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Quote:

1981: 10.35%

1982: 6.16%

1983: 3.12%

= sinkend

Quote:

1981: Anfang $600 / Ende $400 (-33.3%)

1982: Anfang $400 / Ende $460 (+15%)

1983: Anfang $460 / Top $520 / Ende $380 (-17.39%)

= -35.69% = sinkend?

Quote:

Nein, stimmt sie nicht. Gold ist 1981-1983 über Jahre gestiegen bei stark sinkender Inflation und schrumpfender Geldmenge.

...ich sehs nicht :?: :?

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

k3000
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Metropolit wrote:

...wobei immer noch (und weiterhin) der Realzins massebend sein wird.

Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte.

Negative Realzinsen gab es bei Volcker nach einem halben Jahr nicht mehr, auch wenn das MF gerne haben würde, damit sein Theorie Sinn macht.

MarcusFabian
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Metropolit wrote:

...wobei immer noch (und weiterhin) der Realzins massebend sein wird.

Wenn ich mit 5% Infla 8% auf meinem Geld kriege, macht ein Investement in Gold zur Erhaltung der Kaufkraft keinen Sinn.

Genau das ist der Punkt!

Aber es kommt noch ein weiterer Punkt hinzu, nämlich die jeweilige Erwartung, ob die Realzinsen in Zukunft steigen oder fallen werden.

k3000
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Metropolit wrote:

...ich sehs nicht :?: :?

Tomatos sur los ojos? Gold steigt um 40% von Ende 1981 bis März 1983 bei steigenden Realzinsen, kollabierender Inflation (-80%) und Schrumpfung der Geldmenge. Macht nicht viel Sinn in MF's Welt.

Heisst ja mit anderen Worten, dass bei sinkenden Realzinsen, steigender Geldmenge (Situation heute) der Goldpreis ebensogut 40-50% sinken kann.

Metropolit
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k3000 wrote:

Leg dein Ohr auf die Schiene der Geschichte.

Negative Realzinsen gab es bei Volcker nach einem halben Jahr nicht mehr, auch wenn das MF gerne haben würde, damit sein Theorie Sinn macht.

Wobei in der Zeit von Volcker (79-87) Gold auch eine katastrophale Performance hatte...

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

Metropolit
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k3000 wrote:

Tomatos sur los ojos? Gold steigt um 40% von Ende 1981 bis März 1983 bei steigenden Realzinsen, kollabierender Inflation (-80%) und Schrumpfung der Geldmenge. Macht nicht viel Sinn in MF's Welt.

Heisst ja mit anderen Worten, dass bei sinkenden Realzinsen, steigender Geldmenge (Situation heute) der Goldpreis ebensogut 40-50% sinken kann.

na klar, man kann auch lows und highs vergleichen und 100% Korrelation erwarten.

Fakt ist auch:

4.1.82 London Fix 395.00

29.12.83 London Fix 382.00

im Februar 83, einverstanden, war die Perf. bei Höchstkursen ca. 40%

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

k3000
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Metropolit wrote:

Wobei in der Zeit von Volcker (79-87) Gold auch eine katastrophale Performance hatte...

Ganz im Gegenteil: Als er August 79 anfing, war Gold bei $280 und als er August 87 aufhörte war Gold bei $470. Damit hatte Volcker erfolgreich die Inflation beseitigt, die Geldmenge verkleinert, den Realzins erhöht (und damit genau den Erwartungen entsprochen) und gleichzeitig den realen Sachwert von Gold +80% gesteigert.

Jetzt hat aber MF's Hirn langsam einen bluescreen.

k3000
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Metropolit wrote:

na klar, man kann auch lows und highs vergleichen und 100% Korrelation erwarten.

Das heisst, die "investment rationale" hinter einer damaligen Goldinvestition soll ohne weiteres beinhalten, dass die zeitliche Abweichung gut und gerne 2 Jahre beinhalten kann, bis das Investmentziel eintrifft bei einer Schwankungsbandbreite von plus oder minus 50% deines Vermögens?

Geile Anlagestrategie. Ich ziehe meinen Hut.

Ramschpapierhaendler
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Hab ich jetzt was falsch verstanden oder gibt es hier tatsächlich jemanden, der die Korrelation nicht sieht? - Falls ja: im Kopf mal einen Graph zeichnen!

k3000 wrote:

Inflation

1978: 7.62%

1979: 11.22%

1980: 13.58%

1981: 10.35%

1982: 6.16%

1983: 3.12%

Gold

1978: Anfang $170 / Ende $225 (+32.35%)

1979: Anfang $225 / Ende $520 (+131.11%)

1980: Anfang $520 / Ende $600 (+15.38%)

1981: Anfang $600 / Ende $400 (-33.3%)

1982: Anfang $400 / Ende $460 (+15%)

1983: Anfang $460 / Top $520 / Ende $380 (-17.39%)

Metropolit
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k3000 wrote:

Metropolit wrote:

Wobei in der Zeit von Volcker (79-87) Gold auch eine katastrophale Performance hatte...

Ganz im Gegenteil: Als er August 79 anfing, war Gold bei $280 und als er August 87 aufhörte war Gold bei $470. Damit hatte Volcker erfolgreich die Inflation beseitigt, die Geldmenge verkleinert, den Realzins erhöht (und damit genau den Erwartungen entsprochen) und gleichzeitig den realen Sachwert von Gold +80% gesteigert.

Jetzt hat aber MF's Hirn langsam einen bluescreen.

85-89 war in der Tat eine Ausnahme. Die Realzinsen sanken etwas über 6% auf ca 4% der Goldpreis legte zeitgleich im Wert zu.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass Gold nur durch das Realzinsniveau beeinflusst wird. Aber es ist sicherlich ein Faktor, der beachtet werden muss.

Als Grund für den Rückgang Anfang der 80er Jahren kann auch die damalige überbewertung des Goldes im vergleich der Geldreserven gesehen werden.

http://www.caseyresearch.com/images/BC_IfGoldWerePricedtoCoverAllNon-GoldReservesWhatPriceWouldItBe.png

Erst bei Ebbe sieht man, wer ohne Badehose ins Wasser steigt.

(W. B )

k3000
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SMI im Dezember 2011

Ramschpapierhaendler wrote:

Hab ich jetzt was falsch verstanden oder gibt es hier tatsächlich jemanden, der die Korrelation nicht sieht? - Falls ja: im Kopf mal einen Graph zeichnen!

Super Idee. Lass uns das mal machen!

Wir vergleichen mal die Inflation und Gold im oben besprochenen Zeitraum.

Uuuhm, ja damminomal, irgendwie sieht das für mich aus wie mehrjährige Nullkorrelation. Aber vielleicht gibt's ja in Frankreich andere Lesebrillen. Sarkozy hat für seine Wirtschaftsansichten bestimmt eine ähnliche.

John Doe
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SMI im Dezember 2011

Sorry K 3000 du wirkst auf mich wie ein Schwimmlehrer, der seine Anweisungen mit Schwimmflügel bestückt, zwei Meter aus vom Beckenrand gibt, als Beobachter dieser Szene fragt man sich schon, kann der überhaupt schwimmen?

Du kommst mit Theorien, Grafiken und rhetorischen Spitzfindigkeiten, selbst hast du aber noch nie eine Anlagestrategie geliefert.

Wohl bemerkt, eine die auch Kioskfrauen und strickende Omas verstehen.

Schlussendlich geht es um Performance.

CrashGuru
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SMI im Dezember 2011

John Doe wrote:

Sorry K 3000 du wirkst auf mich wie ein Schwimmlehrer, der seine Anweisungen mit Schwimmflügel bestückt, zwei Meter aus vom Beckenrand gibt, als Beobachter dieser Szene fragt man sich schon, kann der überhaupt schwimmen?

Du kommst mit Theorien, Grafiken und rhetorischen Spitzfindigkeiten, selbst hast du aber noch nie eine Anlagestrategie geliefert.

Wohl bemerkt, eine die auch Kioskfrauen und strickende Omas verstehen.

Schlussendlich geht es um Performance.

Danke JD, wollte ich auch posten und wäre dankbar. Allerdings werden wir Normalos ( Lol ) das kaum verstehen.

Überigens: Hätte jemand Gold Anfang 1978 gekauft und Ende 1983 verkauft, so wäre ihm das ganze technokratische HickHack hier sch...egal. Denn er hätte so etwa 123% Performance erzielt - 52% Teuerung (nicht Inflation bitte bitte.... wenn ich es schon mal begriffen meinte) = + 71% = >11%/pa was für den Normalo genügt :!:

Überigens: für Pensionskassen hätte es auch genügt (wenn das für die technisch leider auch nicht funktioniert)

Wobei, die Frage ist, ob er es noch erlebt hätte das HickHack hier, denn langfristig sind wir ja alle tot..... :roll:

Meerkat
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SMI im Dezember 2011

CrashGuru wrote:

Überigens: Hätte jemand Gold Anfang 1978 gekauft und Ende 1983 verkauft, so wäre ihm das ganze technokratische HickHack hier sch...egal. Denn er hätte so etwa 123% Performance erzielt - 52% Teuerung (nicht Inflation bitte bitte.... wenn ich es schon mal begriffen meinte) = + 71% = >11%/pa was für den Normalo genügt :!:

Hätte ich, hätte ich ... (z.B. im März 2009) gewisse Aktien gekauft, wäre ich heute Multimillionär und meine performance wäre ein mehrfaches von 11 %/p.a..

Ich zähle k3000 nicht zu meinen Freunden, aber ich sehe bei seinen zwei Graphiken mit bestem Willen auch keine positive Korrelation.

Vielleicht schauen die Goldjünger zu lange ins physische Gold und sind geblendet.

"Das Fass ist übergelaufen"

marabu
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Manchmal kommt mir vor....

... dass einige Leute Wettervorhersagen machen auf Grund von zwei bis drei Parametern.

Zum guten Glück ist die Börse gerade in solchen Zeiten wesentlich komplizierter und macht das Leben spannend. Wink

MarcusFabian
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Meerkat wrote:

... aber ich sehe bei seinen zwei Graphiken mit bestem Willen auch keine positive Korrelation.

Ich auch nicht Wink

Warum sollte man auch?

Derzeit haben wir eine sehr niedrige Teuerung und dennoch steigende Goldpreise.

Es geht auch nicht um die Teuerung sondern um die Realzinsen. Das ist nicht dasselbe.

Und wie heute auch schon erwähnt geht es nicht um die Realzinsen, die hier und heute herrschen sondern auch um die Erwartung. Sprich: "Wird die Teuerung in den nächsten Jahren eher sinken oder eher steigen"

Hier mal ein Chart der Realzinsen vs. Goldpreis:

Was wir hier auch sehen ist, dass der Goldpreis zeitverzögert auf sinkende Realzinsen reagiert.

So sind die Realzinsen von 1979 bis 1980 massiv gestiegen und dennoch hat der Goldpreis seine Spitze erst 1981 erreicht.

k3000
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Re: Manchmal kommt mir vor....

marabu wrote:

... dass einige Leute Wettervorhersagen machen auf Grund von zwei bis drei Parametern.

Zum guten Glück ist die Börse gerade in solchen Zeiten wesentlich komplizierter und macht das Leben spannend. Wink

Das ist schön gesagt.

Biggrin

Alles was ich aufzeigen wollte, dass man mit den hier diskutierten Argumenten für Geld und Gold auch genauso zum gegenteiligen Ergebnis kommen kann.

Ausweitung der Geldmenge heisst eben nicht gleich Inflation heisst eben nicht gleich steigende Goldpreise heisst eben nicht gleich sinkende Realzinsen heisst eben nicht gleich Preisentwicklung anhand von Markterwartungen heisst eben nicht gleich sinkender Dollar.

Nicht nur das, es indiziert nicht mal eine Wahrscheinlichkeit... und sogar wenn es denn so wäre, würden es alle merken und der Effekt wär auch gleich wieder aus und vorbei.

Wenn ich dann so Sachen lese, wo nicht mal in Betracht gezogen wird, dass Gold eine Variable ist, dann kann ich mir einen Kommentar nicht verkneifen.

Und wenn ich dann noch aufzeige, dass wenn überhaupt eine Korrelation auftritt, die Korrelation gut und gerne mehrere Jahre verspätet eintreten kann während das Vermögen um 50% zwischenzeitlich dezimiert wurde, finden mich alle en Sekkel.

Dabei bin ich doch bloss nett

MarcusFabian
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Re: Manchmal kommt mir vor....

k3000 wrote:

Ausweitung der Geldmenge heisst eben nicht gleich Inflation heisst eben nicht gleich steigende Goldpreise heisst eben nicht gleich sinkende Realzinsen heisst eben nicht gleich Preisentwicklung anhand von Markterwartungen heisst eben nicht gleich sinkender Dollar.

Ich werde mir mal erlauben, Dir diesen Satz in 1-2 Jahren unter die Nase zu reiben Biggrin

Und wenn ich recht habe, werden wir alle gemeinsam herzhaft darüber lachen Wink

Minerva.
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Wer in aller Welt kauft heute-zu diesen Preisen- noch physisch Gold (in Chf)?

-Taxifahrer

-Bäcker

-Sachbearbeiter

???

Ich werde mir erst/frühestens/voraussichtlich ab einem Kurs um 25'000 Chf/Kg einen neuen Briefbeschwerer kaufen.

John Doe
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Meerkat wrote:

Hätte ich, hätte ich ... (z.B. im März 2009) gewisse Aktien gekauft, wäre ich heute Multimillionär und meine performance wäre ein mehrfaches von 11 %/p.a..

Vielleicht schauen die Goldjünger zu lange ins physische Gold und sind geblendet.

Genau das ist der springende Punkt, es geht nicht um hätte ich, dann wäre, oder um, wenn überhaupt eine Korrelation auftritt, dann kann.

Es geht um Einschätzungen und wie man sich in der gegenwärtigen Wirtschaftslage positioniert, das hier und jetzt macht den erfolgreichen Anleger der Zukunft.

Das hat nichts mit Goldjünger, Aktienbullen oder Bären zu tun! „This is real life“ :twisted:

John Doe
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Minerva wrote:

Wer in aller Welt kauft heute-zu diesen Preisen- noch physisch Gold (in Chf)?

-Taxifahrer

-Bäcker

-Sachbearbeiter

-John Doe

Ich werde mir erst/frühestens/voraussichtlich ab einem Kurs um 25'000 Chf/Kg einen neuen Briefbeschwerer kaufen.

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John Doe wrote:

Meerkat wrote:
Hätte ich, hätte ich ... (z.B. im März 2009) gewisse Aktien gekauft, wäre ich heute Multimillionär und meine performance wäre ein mehrfaches von 11 %/p.a..

Vielleicht schauen die Goldjünger zu lange ins physische Gold und sind geblendet.

Genau das ist der springende Punkt, es geht nicht um hätte ich, dann wäre, oder um, wenn überhaupt eine Korrelation auftritt, dann kann.

Es geht um Einschätzungen und wie man sich in der gegenwärtigen Wirtschaftslage positioniert, das hier und jetzt macht den erfolgreichen Anleger der Zukunft.

Das hat nichts mit Goldjünger, Aktienbullen oder Bären zu tun! „This is real life“ :twisted:

Auch in der aktuellen Markt-lage/-phase rate ich von Gold- käufen dringend ab.

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