Bobst Grp N

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cHäRäR
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Wuuhuu, gut gelaufen die

Wuuhuu, gut gelaufen die letzten 4 Wochen.


Könnte evtl. bald korrigieren.

geldsack
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Bobst H1: Rückgang bei Auftragseingang und Umsatz - Guidance präzisiert (AF)

(28.08.2012 / 08:56:20)

 


Prilly (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im ersten Halbjahr 2012 einen niedrigeren Umsatz und Auftragseingang verbucht und den Betriebsverlust nur leicht verbessert. Im zweiten Halbjahr rechnet das Unternehmen mit einer sehr starken Auslastung durch die rekordhohen Abschlüsse auf der Fachmesse Drupa und präzisiert seine Umsatz- und Ergebnisguidance für das Gesamtjahr.


Das Unternehmen verbuchte mit 532,9 Mio CHF einem um 5,2% niedrigeren Umsatz. Von diesem Rückgang seien 5,6 Mio oder 1% auf Währungseffekte zurückzuführen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsverlust auf Stufe EBIT verringerte sich auf 23,4 Mio verglichen mit -24,2 Mio im Vorjahreszeitraum. Der Reinverlust stieg hingegen auf 31,2 Mio (VJ -27,7 Mio).


Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 542,5 Mio, für den EBIT bei -10,3 Mio.


AUFTRAGSVERSCHIEBUNGEN DURCH DRUPA


Nach Einschätzung von Bobst erreichten die Halbjahresergebnisse trotz schwieriger Markt- und Währungsbedingungen die eigenen Erwartungen. Das Unternehmen verweist auf den niedrigen Auftragsbestand zu Beginn des Berichtsjahres sowie den unterschiedlichen Produktemix als Gründe für den Umsatzrückgang. Das tiefe Volumen und die Unterauslastung der Fertigungskapazitäten in den Schweizer Geschäftseinheiten haben die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2012 negativ beeinflusst. Die Verbesserungsmassnahmen des laufenden Transformationsprogramms hätten die negativen Einflüsse kompensiert.


Durch die Fachmesse Drupa sei es zu einer Verschiebung der Auftragseingänge gekommen, meldet Bobts weiter. Im Berichtszeitraum seien zudem die Kosten der alle vier Jahr stattfindenden Messe verbucht worden. Dem stünden ausserordentliche Erträge in Höhe von 6,7 Mio CHF gegenüber, die dem Unternehmen vom Bund und dem Kanton Waadt als Beihilfen für ein Lehrlingsausbildungszentrums sowie für die betriebliche Weiterbildung gewährt worden seien, so das Unternehmen in der Mitteilung weiter.


BUSINESS UNIT "WEB-FED" MIT UMSATZPLUS


Während die Bobst Business Unit (BU) "Web-fed" ein Umsatzplus von 11% verzeichnete gingen die Volumen bei "Sheet-fed" um 13% und bei "Services" um 4,2% zurück. Operativ verzeichneten sowohl "Web-fed" als auch "Services" ein positives Ergebnis von 7,6 Mio CHF bzw. 6,7 Mio. Bei "Sheet-fed" belief sich der Fehlbetrag hingegen auf 37,6 Mio.


DRUPA SORGT FÜR HOHE AUSLASTUNG IM ZWEITEN HALBJAHR


Die meisten der an Drupa getätigten Abschlüsse konnten seit Juni dieses Jahres als Auftragseingang verbucht werden. Dies führe in den meisten Geschäftseinheiten zu einer sehr starken Auslastung in der zweiten Jahreshälfte, so das Unternehmen. Für das Gesamtjahr 2012 rechnet Bobst mit einem Umsatz von mehr als 1,2 Mrd CHF. Bei unveränderten Wechselkursen sollten vergleichbare Ergebnisse wie im Vorjahr erzielt werden, schreibt Bobst weiter.


Bisher war das Unternehmen von einen Umsatzrückgang auf 1,13 Mrd im schlechtesten und 1,23 Mrd CHF im besten Fall ausgegangen. Der Betriebsgewinn wurde zumindest stabil, wenn nicht etwas höher erwartet.


yr/rt


 


ALLEZ !


 


 

Zyndicate
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Boxerhund hat folgendes geschrieben:

Beteiligungsmeldung JBF Finance SA

Bei Ueberschreiten der 33% muss ein Uebernahmeangebot folgen!!

Gruss Boxerhund

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boxerhund
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BOBST GRP

Präzisierung: Anteil JBF Finance 50.01%, vorher 0

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Bobst 2013: Umsatz steigt auf 1,35 Mrd CHF - Gewinn über Prognose

12.02.2014 08:15



Mex (awp) - Der Verpackungsmaschinen-Hersteller Bobst hat im Geschäftsjahr 2013 klar mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vorjahr. Dabei lagen die Verkäufe im zweiten Semester deutlich über denjenigen des ersten Semesters und auch über denjenigen der Vergleichperiode des Vorjahres. Die Prognosen für den Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr vom vergangenen Dezember waren etwas zu vorsichtig, die Vorhersagen für 2014 wurden indes bestätigt.

Der Umsatz stieg 7,1% auf 1,354 Mrd CHF. Dabei hat der Währungseinfluss den Umsatz mit 2 Mio oder 0,2% negativ beeinflusst, daher resultierte organisch ein Plus von 7,3%, teilte Bobst am Mittwoch mit. Alle drei Geschäftseinheiten und weltweit alle geografischen Regionen hätten einen positiven Beitrag zur Umsatzsteigerung geleistet.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten und die eigene Prognose leicht übertroffen. Die Bank Vontobel hatte einen Umsatz von knapp 1,34 Mrd CHF prognostiziert und die ZKB 1,33 Mrd. Bobst selber hatte im vergangenen Dezember an einem Investorentag eine präzise Prognose mit einem erwarteten Umsatz von 1,32 bis 1,34 Mrd CHF ausgegeben.

Der grösste Geschäftsbereich "Sheet Fed" verzeichnete ein Umsatzplus von 7,6% auf 639 Mio CHF. Sowohl Produkte für die Faltschachtel-, als auch für die Wellpappenindustrie hätten zu dieser Verbesserung beigetragen. Die Business Unit "Web Fed" setzte mit 336 Mio CHF 8,7% mehr um als im Vorjahr. Bobst bezeichnet dieses Ergebnis als "hervorragend" und nahe am Rekord von 2008 liegend, als die Wechselkurse noch vorteilhafter gewesen seien.

Der dritte Bereich "Services", welcher neben Dienstleistungen auch Ersatzteile anbietet, erhöhte den Umsatz um 5,9% auf 377 Mio CHF. Das Unternehmen spricht in diesem Zusammenhang von einer "erfolgreichen" Umsetzung der Servicestrategie.

GEWINN 2013 "DEUTLICH BESSER" ALS PROGNOSTIZIERT

Der Konzerngewinn dürfte 2013 "deutlich besser" ausfallen als im vergangenen Dezember angekündigt, heisst es heute weiter. Im Dezember hatte Bobst einen knapp zweistelligen Reingewinn angekündigt. Sollte dies der Fall sein, wurde auch die Ausschüttung einer Dividende in Aussicht gestellt.

Auch für den operativen Gewinn hatte Bobst im Dezember eine Verbesserung gegenüber den Zahlen von 2012 prognostiziert. "Der operative Gewinn dürfte sich 2013 gegenüber dem Vorjahr mindestens verdoppeln", sagte Finanzchef Attilio Tissi damals. Diese Aussage bezog sich auf die um den IAS-Einfluss bereinigte Grösse des EBIT vom Vorjahr von 19 Mio CHF, was auf einen EBIT von gegen 40 Mio schliessen liess.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2014 schreibt Bobst, dass das Jahr wegen der "sehr guten" Umsätze im zweiten Semester mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht niedrigeren Auftragsbestand begonnen habe. Dennoch sei in den ersten Monaten eine gute Auslastung der Produktionskapazitäten zu erwarten. Auf dem gegenwärtigen Niveau des Auftragseingangs sei 2014 mit einem Umsatz im Bereich von 1,25 bis 1,34 Mrd CHF zu rechnen. Am Investorentag im Dezember hatte Bobst bereits angekündigt, dass für 2014 eine gegenüber 2013 flache bis leicht rückläufige Umsatzentwicklung zu erwarten sei sowie eine Seitwärtsentwicklung beim operativen Gewinn bei einer weiter verbesserten Marge.

Die vollständigen Zahlen wird Bobst am 27. März 2014 vorlegen.

AWP

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Zyndicate
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Bobst erhöht Langfristziele
 

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst geht für das Geschäftsjahr 2015 beim Umsatz von einer stagnierenden Entwicklung aus. Dafür erhöht das Unternehmen die Langfristziele.

Die Prognose für den Umsatz im laufenden Jahr liegt zwischen 1,25 und 1,33 Mrd CHF, wie den Präsentationsunterlagen zum jährlichen Analystentag vom Mittwoch in Zürich zu entnehmen ist. Dabei impliziert Bobst sowohl für das organische wie auch für das akquisitorische Wachstum eine Seitwärtsentwicklung und geht von einem neutralen Einfluss der Währungen aus. Auch für den operativen Gewinn geht das Unternehmen von einem in etwas gehaltenen Wert aus.

Für die Business Unit Sheet Fed sieht Bobst im Geschäftsfeld Faltkarton Überkapazitäten in den reifen Märkten und gute Chancen in den Wachstumsmärkten sowie steigenden Preisdruck. Im Bereich Wellkarton dürfte sich das Investitionsklima in den reifen Märkten gemäss der Prognose auf einem guten Niveau bewegen, während für die BRIC-Staaten eine schwierigere Situation erwartet wird. Die Nachfrage bleibe nach hohen Investitionen in den vergangenen zwei Jahren vorhanden, eine gewisse Verlangsamung dürfte sich aber einstellen.

Für die Business Unit Web Fed geht Bobst nach einer starken Nachfrage aus dem Tabakbereich in den Jahren 2012 und 2013 von einer Verlangsamung im laufenden und kommenden Jahr aus. Im Geschäftsfeld Flexible Verpackungen sieht das Unternehmen die komplexen Maschinen unter Druck und verspürt einen Trend hin zu einfacheren Maschinen.

In der Business Unit Services will Bobst in den kommenden beiden Jahren neue Kernprozesse lancieren.

Tieferer Auftragsbestand

Für das auslaufende Geschäftsjahr 2014 prognostiziert Bobst einen Umsatz zwischen 1,29 und 1,31 Mrd CHF, was in etwa den im August gemachten Prognosen eines leichten Rückgangs gegenüber dem Vorjahr (1,35 Mrd CHF) entspricht. Der Konsolidierungseffekt fiel dabei neutral aus, während der Umsatz einerseits organisch zurückging und andererseits aber auch von der Währungsentwicklung belastet wurde.

Für den operativen und den Reingewinn stellt Bobst einen höheren publizierten Wert in Aussicht als 2013, auch dies war angekündigt. Auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Sondereffekte wird gemäss den Unterlagen aber lediglich eine Seitwärtsbewegung erwartet.

Der Auftragsbestand dürfte gemäss den Erwartungen Ende 2014 unter dem Stand von Ende 2013 liegen, dies vor allem wegen der Business Unit Web Fed, wogegen die Unit Sheet Fed über einen vergleichbaren Auftragsbestand verfügt. Den Arbeitsvorrat aus dem Auftragsbestand beziffert Bobst auf rund 4,5 Monate.

Höheres Margenziel

Die Langfristziele hat Bobst mit der heutigen Präsentation erhöht. Neu wird ein Umsatz im Bereich zwischen 1,4 und 1,5 Mrd CHF angestrebt. Die bisherige Zielsetzung lag bei 1,3 bis 1,4 Mrd CHF, was in den vergangenen Jahren allerdings bereits mehr oder weniger erreicht wurde.

Das Ziel für die EBIT-Marge wird auf mindestens 8% von bisher mindestens 7% heraufgesetzt und das Ziel für die Kapitalrendite ROCE auf mindestens 15% von bisher 9 bis 12%. Unverändert strebt das Unternehmen eine Ausschüttungsquote von 30 bis 50% an.

(AWP)

 

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jetbroom
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17-03-2015 06:52 Bobst verdoppelt 2014 Reingewinn annähernd - Deutlich höhere Dividende

Name

Letzter

Veränderung

BOBST GRP N 33.90 -

Mex (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im Geschäftsjahr 2014 den EBIT um 35% auf 81,7 Mio CHF und die EBIT-Marge um 180 Basispunkte auf 6,3% gesteigert. Der Reingewinn hat sich auf 53,0 Mio knapp verdoppelt. Die Dividende soll denn auch auf 1,25 CHF von 0,75 CHF im Vorjahr klar angehoben werden. Davor hatte Bobst fünf Jahre lang keine Dividende ausbezahlt.

Diese wesentliche Verbesserung sei auf die erstmals für ein volles Geschäftsjahr wirkenden Massnahmen des Transformationsprogramms zurückzuführen, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Ausserdem habe die sehr gute Auslastung der Produktionskapazitäten, welche an die Nachfrage angepasst worden seien, zum guten Ergebnis beigetragen.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Die Banken ZKB und Vontobel hatten für den EBIT einen Wert von 75,4 Mio bzw. von 70,4 Mio vorhergesagt sowie für den Reingewinn 37,8 Mio bzw. 32,3 Mio CHF.

Anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzzahlen im Februar hatte Bobst eine EBIT-Marge im Bereich von 5% angekündigt, die nun ebenfalls übertroffen wurde.

Der Umsatz war bereits Mitte Februar bekanntgegeben worden: Er ging um 4,0% auf 1,30 Mrd CHF zurück. Dabei haben Währungseinflüsse den Umsatz mit 9 Mio oder 0,7% negativ beeinflusst. Nach Geschäftseinheiten aufgeteilt blieb der Umsatz mit Sheet-fed-Produkten im Vergleich zum Vorjahr mit 639 Mio CHF stabil.

Die Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie sei stark und habe die schwächere Nachfrage nach Faltschachtelindustrie-Produkten kompensiert, hiess es damals. Die Umsätze mit Web-fed-Produkten verringerten sich nämlich um 16% auf 283 Mio, wobei der Rückgang im Wesentlichen auf eine geringere Nachfrage nach Spezialmaschinen und komplexen Produktionslinien zurückzuführen sei. Die Umsätze in der dritten Geschäftseinheit Dienstleistungen und Ersatzteile blieben mit 377 Mio CHF gegenüber dem Vorjahr stabil.

Die bisherige Prognose für den Umsatz im laufenden Jahr bestätigt Bobst. Demnach soll bei einem Euro-Franken-Kurs von 1,05 CHF sowie einem Dollar-Kurs von 0,92 CHF ein Umsatz im Bereich von 1,15 bis 1,23 Mrd CHF erreicht werden. Neu stellt das Unternehmen für 2015 eine EBIT-Marge von über 5% sowie eine Reingewinnmarge von über 3% in Aussicht, dies unter Berücksichtigung der positiven Auswirkungen der zusätzlichen Effizienzmassnahmen, welche seit dem 15. Januar 2015 eingeleitet worden seien sowie unter Ausschluss unvorhergesehener Umstände.

An den Mittelfristzielen hält das Unternehmen fest, demnach soll eine EBIT-Marge von mindestens 8% sowie eine Rendite auf den eingesetzten Kapital (ROCS) von mindestens 15% erreicht werden. Allerdings werde es bis zur Erreichung dieser Ziele wegen des SNB-Entscheids vom Januar länger dauern.

Weiter teilt Bobst mit, dass die bisherigen fünf Verwaltungsräte für ein weiteres Jahr wiedergewählt werden sollen. Neu soll Gian-Luca Bona, CEO der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt EMPA in das Gremium gewählt werden.

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Bobst: Umsatz und EBIT im ersten Halbjahr niedriger - Reingewinn gesteigert

30.07.2015 08:11

Prilly (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im ersten Halbjahr 2015 operativ unter den Währungseinflüssen gelitten und einen Umsatzrückgang sowie einen fast halbierten Betriebsgewinn ausgewiesen. Das Nettoergebnis wurde durch Erträge aus der bestehenden Währungsabsicherung gesteigert, wie dem an Donnerstag publiziertem Halbjahresbericht zu entnehmen ist.

Der Umsatz sank um 6,4% auf 524,7 Mio CHF. Der Währungseffekt hier wird auf -4,2% beziffert. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT belief sich auf 10,3 Mio CHF verglichen mit 20,1 Mio im Vorjahreszeitraum.

Der Reingewinn betrug 10,4 Mio nach zuvor 3,9 Mio. Die Verbesserung sei auf die bestehende Währungsabsicherung sowie einen vorteilhalten Steuereffekt zurückzuführen heisst es weiter.

Damit hat das Unternehmen beim Umsatz die Prognosen der Analysten verfehlt, beim Betriebs und Reingewinn jedoch klar übertroffen. Die Analysten der ZKB und der Bank Vontobel hatten für den Umsatz Werte von 537 und 531 CHF geschätzt. Die Prognosen für den EBIT lagen bei 6,5 und 9,7 Mio, für das Reinergebnis bei 1,4 und 6,4 Mio.

Die Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich, wie Bobst betont. Die Business Unit Sheet-Fed verminderte den Verlust beim EBIT auf 8,8 (VJ -9,4) Mio CHF. Web-Fed verbuchte aufgrund der deutlich tieferen Umsätze ebenfalls einen Verlust von 2,2 Mio nach einem Gewinn von 11,7 Mio im Vorjahreszeitraum. Services erzielte ein EBIT von 20,8 Mio (VJ 17,8).

Für das Gesamtjahr 2015 gibt Bobst einen leicht optimistischeren Ausblick. Der Umsatz soll im Bereich von 1,25 bis 1,30 Mrd CHF zu liegen kommen. Zuvor wurde hier eine Spanne von 1,15 bis 1,23 Mrd genannt. Dabei wird unverändert eine EBIT-Marge von über 5% sowie eine Reingewinnmarge von über 3% in Aussicht gestellt.

yr/rw

(AWP)

 

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Bobst übernimmt Gordon Ltd vollständig

14.10.2015 08:02
 

Mex (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst übernimmt die chinesische Gordon Ltd vollständig. Die bestehende Option auf eine komplette Übernahme der Firma mit Sitz in Hongkong sei eingelöst worden, teilt Bobst am Mittwoch mit. Vor rund fünf Jahren hatte Bobst die Übernahme eines Anteils von 65% an Gordon angekündigt und diesen Deal im Januar 2011 abgeschlossen. Nun werden auch die übrigen 35% an übernommen. Finanzielle Einzelheiten zu der Transaktion werden keine bekanntgegeben.

Gary Tseng, der frühere Inhaber von Gordon Ltd, bleibt Geschäftsführer und ist somit weiterhin für das operative Geschäft des Unternehmens verantwortlich.

"Wir sind mit der Entwicklung von Gordon in den letzten 5 Jahren sehr zufrieden", wird in der Mitteilung der Leiter des Geschäftsbereichs Sheet-Fed, Philippe Milliet, zitiert. Gordon habe in den vergangenen Jahren neue Produkte entwickelt und dabei die Marktposition gestärkt.

Gordon ist die Holdinggesellschaft der Shanghai Eternal Machinery Co. Ltd. Die Produkte von Bobst und Eterna würden sich in hohem Mass ergänzen, hiess es bereits bei früherer Gelegenheit bei Bobst, worauf heute erneut hingewiesen wird. Die Markenidentitäten, die Management-Teams sowie die Vertriebs- und Service-Netzwerke beider Unternehmen bleiben aber getrennt.

cf/cp

(AWP)

 

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Bobst erwartet für 2016 Umsatz zwischen 1,30 Mrd und 1,35 Mrd CHF
03.12.2015 08:05

Zürich (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst geht für das Geschäftsjahr 2016 im Umsatz von einer stagnierenden Entwicklung aus. Die Prognose für den Umsatz im kommenden Jahr liegt zwischen 1,30 und 1,35 Mrd CHF, wie den Präsentationsunterlagen zum jährlichen Analystentag vom Donnerstag in Zürich zu entnehmen ist. Dabei impliziert Bobst für das organische Wachstum eine Seitwärtsbewegung und für das akquisitorische Wachstum eine leicht steigende Tendenz. Bei den Währungen geht die Gesellschaft von einem neutralen Einfluss der aus. Auch für den operativen Gewinn geht das Unternehmen von einem in etwa gehaltenen Wert aus.

Für die Business Unit Sheet Fed sieht Bobst im Geschäftsfeld Faltkarton Überkapazitäten im kommenden Jahr in den reifen Märkten und gute Chancen in den Wachstumsmärkten sowie steigenden Preisdruck. Im Bereich Wellkarton dürfte sich das Investitionsklima in den reifen Märkten gemäss der Prognose auf einem "guten" Niveau bewegen, während für die BRIC-Staaten eine schwierigere Situation erwartet wird. Die Nachfrage bleibe nach hohen Investitionen in den vergangenen zwei Jahren vorhanden, eine gewisse Verlangsamung dürfte sich aber 2017 einstellen.

In der Business Unit Web Fed verzeichnete der Tabakbereich nach einer starken Nachfrage in den Jahren 2012 und 2013 einen starken Rückgang in 2014 und 2015. Im Geschäftsfeld Flexible Verpackungen sieht das Unternehmen die komplexen Maschinen unter starkem Druck und verspürt einen Trend hin zu einfacheren Maschinen. Bei Flexo sieht die Gesellschaft aber eine anhaltendes Wachstum auf ansprechendem Niveau.

Der Auftragsbestand dürfte gemäss den Erwartungen Ende 2015 in der Business Unit Sheet Fed höher ausfallen und in der Business Unit Web Fed stabil bleiben. Den Arbeitsvorrat aus dem Auftragsbestand beziffert Bobst auf rund 6 Monate.

Für das auslaufende Geschäftsjahr 2015 prognostiziert Bobst einen leicht höheren Umsatz als noch zum Halbjahr in Aussicht gestellt. Der Umsatz dürfte zwischen 1,31 Mrd und 1,33 Mrd CHF zu liegen kommen; im Sommer hatte Bobst noch einen Umsatz von 1,25 und 1,30 Mrd CHF erwartet. Der Ausblick für das Betriebsergebnis (EBIT) und das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 2015 wird bestätigt. Danach wird eine EBIT-Marge von über 5% und eine Konzernergebnis-Marge von über 3% angestrebt.

Die Langfristziele hat Bobst mit der heutigen Präsentation bestätigt. Danach wird ein Umsatz im Bereich zwischen 1,4 und 1,5 Mrd CHF angestrebt. Das Ziel für die EBIT-Marge bleibt auf mindestens 8% und das Ziel für die Kapitalrendite ROCE auf mindestens 15%. Unverändert strebt das Unternehmen eine Ausschüttungsquote von 30 bis 50% an.

sig/ra

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Bobst stellt für 2015 höheres Nettoergebnis als prognostiziert in Aussicht
05.02.2016 08:15

Mex (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst bereitet die Finanzmärkte auf eine positive Gewinnüberraschung vor. Der Konzernumsatz habe im Geschäftsjahr 2015 "in der Grössenordnung" von 1,33 Mrd CHF gelegen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Im Dezember noch hatte das Unternehmen 1,31 bis 1,33 Mrd in Aussicht gestellt. Ferner habe die Gewinnmarge den Wert von 4% übertroffen, verglichen mit der Prognose von "höher als 3%", die im Dezember am jährlichen Analystentag abgegeben wurde.

Der vollständige und definitive Jahresabschluss sowie weitere Details für das Geschäftsjahr 2015 werden anlässlich der Präsentation der Jahresergebnisse am 2. März 2016 veröffentlicht, so Bobst weiter.

ra/cf

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Bobst steigert 2015 Nettoergebnis - Ausblick bestätigt
02.03.2016 09:35

(Meldung um weitere Details ergänzt)

Mex (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im Geschäftsjahr 2015 unter dem Strich mehr verdient. Organisches Wachstum und ein Zukauf konnten die währungsbedingten Umsatzeinbussen mehr als ausgleichen. Die Ziele für das laufende Jahr werden derweil bestätigt und die Aktionäre erhalten eine unveränderte Dividende.

Der Reingewinn erhöhte sich 2015 auf 59,2 Mio CHF von zuvor 53,0 Mio. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT ging jedoch um 7,7% auf 75,4 Mio CHF zurück und die EBIT-Marge sank auf 5,7% von zuvor 6,2%. Die Dividende soll unverändert 1,25 CHF betragen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz war bereits bekannt: Er stieg um 2,3% auf 1,33 Mrd CHF. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen betrug das organische Umsatzwachstum 6,8%. Die Übernahme von Nuova Gidue im Mai 2015 steuerte 27 Mio CHF zum Wachstum bei, die negativen Währungseffekte wurden auf 84 Mio beziffert.

Die im ersten Quartal 2015 eingeleiteten Massnahmen zur Milderung der Auswirkungen der Euro-Abwertung gegenüber dem Schweizer Franken seien erfolgreich gewesen, heisst es. Dadurch sei ein Grossteil der negativen Währungseffekte auf die Gruppenergebnisse kompensiert worden.

WACHSTUM BEI SHEET- UND WEB-FED-PRODUKTEN - SPEZIALMASCHINEN SCHWACH

Das Wachstum bei Sheet-fed-Produkten betrug 3%, bei Web-fed-Produkten 4,9%, wie es weiter heisst. Demgegenüber blieb die Nachfrage nach Spezialmaschinen und komplexen Anlagen auf niedrigem Niveau und der Umsatz mit Dienstleistungen und Ersatzteilen sank durch Währungseinflüsse um 0,7%, wie es weiter heisst.

Regional betrachtet konnte Bobst in Europa beim Umsatz um 8,4% auf 653 Mio CHF zulegen. Hier hätten Grossbritannien, Spanien, Deutschland und Italien eine wesentliche Verbesserung gezeigt, während Osteuropa niedrigere Umsätze verbuchte. Nord- und Südamerika wuchsen mit +1,3% (385 Mio) leicht. Das positive Momentum mit Wachstum in den USA hielt an, die Umsätze in Brasilien nahmen jedoch erneut ab. Die Umsätze in Asien (-6,0%, 265 Mio) litten hauptsächlich unter der allgemeinen Konjunkturschwäche in China, heisst es weiter. In Afrika ging der Umsatz um 22% auf 28 Mio zurück.

Die Auftragseingänge wuchsen um 6% und der Auftragsbestand der Gruppe lag per Ende 2015 um 8% über dem Vorjahr. Im Geschäftsbereich Sheet-fed lag der Orderbestand über, bei Web-fed leicht unter dem Vorjahreswert, wie es heisst.

UMSATZPROGNOSE BESTÄTIGT - EBIT AUF VORJAHR ERWARTET

Die bisherige Prognose für den Umsatz im laufenden Jahr wird bestätigt. Demnach soll ein Umsatz im Bereich von 1,30 bis 1,35 Mrd CHF erreicht werden. Neu rechnet die Gruppe mit einem Betriebsergebnis (EBIT) auf Höhe des im letzten Jahr erreichten Wertes, dies unter Ausschluss unvorhergesehener Umstände. Das Nettoergebnis könnte leicht zurückgehen, da die Gruppe 2015 von einer einmaligen Steuergutschrift profitiert habe, heisst es.

An den Mittelfristzielen wird ebenfalls festgehalten, demnach soll eine EBIT-Marge von mindestens 8% sowie eine Rendite auf den eingesetzten Kapital (ROCS) von mindestens 15% erreicht werden.

Im Verwaltungsrat soll es zu einem Wechsel kommen. Für den aus Altersgründen nicht wieder antretenden Michael Garrett wird Philip Mosimann, CEO von Bucher, als Nachfolger vorgeschlagen.

yr/uh

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UBS erhöht Kreditrating-Ausblick für Bobst auf "stabil" von "negativ" - "BBB-"
03.03.2016 15:16

Zürich (awp) - Die UBS hat den Ausblick für das Kreditrating der Bobst Group nach den Jahreszahlen auf "stabil" von "negativ" erhöht. Das Rating lautet unverändert "BBB-", wie die Bank am Donnerstag mitteilt. Das Unternehmen habe ein solides organisches Wachstum sowie eine robuste operative Performance erreicht, begründet die UBS ihre Einschätzung. Ausserdem sei auch die Generierung von freiem Cashflow auf gutem Level gewesen und die Bilanz sei praktisch schuldenfrei.

cf/ys

(AWP)

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Bobst mit 14% höherem Umsatz im ersten Halbjahr - Ziele angepasst
28.07.2016 07:55

Mex (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im ersten Halbjahr 2016 deutlich mehr Umsatz erzielt, unter dem Strich aber weniger Gewinn geschrieben. Der Umsatz stieg um gut 14% auf 600,4 Mio CHF, wie das Westschweizer Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT nahm gleichzeitig um 3,3% auf 18,0 Mio CHF zu. Unter dem Strich resultierte jedoch ein tieferer Reingewinn von 9,7 nach 14,8 Mio CHF. Im Vorjahr habe Bobst von einem einmaligen Steuereffekt von 8,1 Mio CHF profitiert, der sich 2016 nicht wiederholt habe, heisst es zur Begründung.

Die einzelnen Geschäftsbereiche entwickelten sich laut den Angaben unterschiedlich. So legten die Bereiche Sheet-fed (Einzelbogen) und Services beim Umsatz um 23% und 17% zu, während die Sparte Web-fed (Rollenrotation) eine Einbusse um 7% verzeichnete.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Prognosen der ZKB übertroffen: Der zuständige Analyst hatte mit einem Umsatz von 544 Mio CHF, einem EBIT von 14,3 Mio CHF und einem Reingewinn von 9,0 Mio CHF gerechnet.

Im Ausblick auf das Gesamtjahr erhöht das Unternehmen das Umsatzziel. Demnach werden neu Verkäufe zwischen 1,35 und 1,40 Mrd CHF angepeilt (bislang: 1,30-1,35 Mrd CHF). Die Profitabilitäts-Guidance wird nach der Umstellung des Rechnungslegungsstandards auf Swiss GAAP FER von IFRS präzisiert: So soll ein "ähnliches Betriebsergebnis" wie das angepasste Betriebsergebnis 2015 (83,9 Mio CHF) und wegen des Steuereffekts ein "niedrigeres Konzernergebnis" als das angepasste Konzernergebnis 2015 (67,1 Mio CHF) erreicht werden.

rw/cp

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Bobst erwartet stabile Umsatz- und Margenentwicklung

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst geht für das Geschäftsjahr 2017 von einer gegenüber dem auslaufenden Geschäftsjahr 2016 stabilen Umsatzentwicklung aus.

Es sei mit einem Umsatz im Bereich von leicht über 1,40 Mrd CHF zu rechnen, teilt das Unternehmen am Dienstag anlässlich des jährlichen Investorentages mit. Für die EBIT-Marge wird im kommenden Jahr mit einem Wert von rund 7% ebenfalls ein mit 2016 vergleichbares Niveau angestrebt.

Dieser Ausblick stehe "insbesondere unter dem Vorbehalt der Marktbedingungen, der Entwicklung der Gesamtwirtschaft in den verschiedenen geographischen Zonen sowie Währungsschwankungen".

Für das auslaufende Geschäftsjahr 2016 bestätigt Bobst die erst vor gut einem Monat nach oben angepassten Prognosen. Der Umsatz dürfte also bei leicht über 1,4 Mrd CHF liegen und die EBIT-Marge bei rund 7%. Für den Reingewinn hat das Unternehmen im November einen Wert über dem Vorjahr von 67,1 Mio CHF prognostiziert.

Die ursprüngliche Prognose sah einen Umsatz im Bereich von 1,30 bis 1,35 Mrd CHF vor, einen EBIT im Bereich des Vorjahres (75,4 Mio CHF; Marge 5,7%) sowie einen leicht rückläufigen Reingewinn. Im Juli passte das Unternehmen die Guidance wegen der Umstellung der Rechnungslegung auf Swiss GAP FER leicht an, wobei für den Umsatz neu ein Wert von 1,35 bis 1,40 Mrd gesehen wurde. Die letzte Anpassung der Prognose erfolgte wie erwähnt erst im November.

Gemäss den Langfristzielen wird ein Umsatz im Bereich zwischen 1,4 und 1,5 Mrd CHF angestrebt. Das Ziel für die EBIT-Marge liegt bei mindestens 8% und das Ziel für die Kapitalrendite ROCE bei mindestens 15%.

(AWP)

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Bobst steigert 2016 den Gewinn - Dividende erhöht
02.03.2017 07:10

Mex (awp) - Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im Geschäftsjahr 2016 ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als im Vorjahr und auch die Profitabilität verbessert. EBIT und Reingewinn steigerte Bobst jeweils um rund einen Viertel auf 103,7 Mio, resp. 84,3 Mio. Die EBIT-Marge zog um 0,9 Prozentpunkte auf 7,2% an, wie das Unternehmen am Donnerstag schreibt.

Der Umsatz wuchs im Berichtsjahr um 8,7% auf 1,45 Mrd CHF. Das kommt nicht überraschend, nachdem Bobst bereits im Dezember ein Umsatzwachstum auf leicht über 1,4 Mrd in Aussicht gestellt hatte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen wuchs die Gruppe organisch um 6,7%. Im Ausweis gilt es zu beachten, dass Bobst aufgrund der Rechnungsumstellung von IFRS zu Swiss GAAP FER die Ergebnisse aus dem Vorjahr angepasst hat.

Mit den Ergebnissen hat Bobst die Vorgaben der Analysten übertroffen. Beim Gewinn hatten die ZKB mit 73,8 Mio CHF und Research Partners mit 73,3 Mio gerechnet. Den EBIT erwarteten die Analysten der beiden Häuser bei 99,8 Mio bzw. 98,0 Mio.

Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat eine Dividendenerhöhung auf 1,70 CHF je Titel nach zuvor 1,25 CHF vor. Damit hatten die Analysten der ZKB gerechnet.

Nebst dem Wachstum und der guten Auslastung der Produktionskapazitäten hätten auch Verbesserungsmassnahmen zur Steigerung der Profitabilität geführt, heisst es in der Mitteilung weiter. Derweil geht Bobst für 2017 von einem "weiteren unberechenbaren Jahr" aus. Die Art und Weise, wie Länder unter neuer politischer Führung regiert würden, könne den Welthandel beeinflussen und seine Dynamiken verändern.

Vor diesem Hintergrund bestätigt Bobst die im Dezember veröffentlichte Prognose. Die Gruppe rechnet im laufenden Jahr, einen mit 2016 vergleichbaren Umsatz zu erzielen. Ausserdem dürfte sich auch der EBIT auf Vorjahresniveau bewegen.

mk/ra

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Bobst verdient markant mehr

Bobst verdient markant mehr

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im ersten Halbjahr den Umsatz solide und den Gewinn markant gesteigert.

27.07.2017 07:38

Der Umsatz stieg um 7,1 Prozent auf 643,2 Mio CHF, wie das Westschweizer Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Diese Entwicklung erkläre sich hauptsächlich durch insgesamt gute Aktivitäten in allen drei Geschäftsbereichen und einen langsamen Start des Geschäftsbereichs Web-fed in 2016.

Volumen- und Preisschwankungen hätten einen positiven Einfluss in der Höhe von 48,9 Mio CHF oder 8,1 Prozent gehabt. Eine Verbesserung um 1,3 Mio sei zudem auf die Übernahme des deutschen Unternehmens Boxplan zurückzuführen. Die Umrechnung von Fremdwährungen führte zu einem negativen Einfluss von 4,4 Mio CHF oder 0,7 Prozent.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT hat sich auf 39,8 Mio CHF mehr als verdoppelt, ebenso die entsprechende Marge auf 6,2 Prozent und der Reingewinn fiel mit 27,7 Mio CHF knapp drei Mal so hoch aus wie im Vorjahr. Den Anstieg des EBIT begründet Bobst vor allem mit den höheren Umsätzen sowie mit der "sehr guten" Auslastung der Produktionskapazitäten und den höheren Reingewinn mit der Zunahme des EBIT.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Prognosen der ZKB und von Research Partners markant übertroffen. Die Analysten hatten mit einem Umsatz von 612 Mio bzw. 617 Mio, einem EBIT von 19,4 und 24,0 Mio sowie einem Reingewinn von 11,0 Mio und 12,8 Mio gerechnet.

Alle Geschäftsbereiche hätten den EBIT dank höherer Umsätze gesteigert, heisst es zu den einzelnen Sparten. Die stärkste Zunahme kam aus dem Geschäftsbereich Sheet-fed, welcher von den Transformationsprogrammen der vergangenen Jahr profitierte. Aber auch der Geschäftsbereich Services verbesserte den Betriebsgewinn klar. Der Geschäftsbereich Web-fed leidet dagegen weiterhin unter einem weniger vorteilhaften Produktmix und hohem Druck auf die Margen.

Im Ausblick auf das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlicher als noch im vergangenen März. Neu wird ein Umsatz und ein EBIT über dem Niveau des Vorjahres erwartet, bisher wurde lediglich mit gehaltenen Werten gerechnet. Die mittel- bis langfristigen Ziele wurden bestätigt. Diese lauten auf mindestens 8 Prozent für die EBIT-Marge und mindestens 15 Prozent Rendite auf dem eingesetzten Kapital (ROCE).

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https://www.cash.ch/news/top

https://www.cash.ch/news/top-news/aktien-schweiz-das-boersengewitter-hat...

Ist noch erstaunlich das sich hier im Forum anscheinend niemand mit Bobst beschäftigt, obwohl die Aktie vielleicht grade jetzt vor den Zahlen (27.02) interessant sein könnte.

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Bobst stellt höheren Gewinn

Bobst stellt höheren Gewinn in Aussicht

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im abgelaufenen Geschäftsjahr von steuerlichen Sondereffekten profitiert.

31.01.2018 07:49

Daher wird der Nettogewinn stärker als das Betriebsergebnis auf der Stufe EBIT steigen. Denn tiefere Sätze im Kanton Waadt sowie in den USA werden die Steuerbelastung um rund 15 Mio CHF senken, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die im November kommunizierten operativen Ziele für das Geschäftsjahr 2017 würden grundsätzlich bestätigt, so Bobst weiter. Der Umsatz werde im Vergleich zum Vorjahr um 4 bis 6% steigen und die EBIT-Marge nähere sich dem Zielwert von 8%. Dies im Vergleich zu einem Wert von 7,2% in 2016.

Den vollständigen Jahresabschluss wird Bobst am 27. Februar 2018 veröffentlichen.

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HeMu hat am 13.02.2018 23:30

HeMu hat am 13.02.2018 23:30 geschrieben:

https://www.cash.ch/news/top-news/aktien-schweiz-das-boersengewitter-hat...

Ist noch erstaunlich das sich hier im Forum anscheinend niemand mit Bobst beschäftigt, obwohl die Aktie vielleicht grade jetzt vor den Zahlen (27.02) interessant sein könnte.

Hauptsache Topperformer Newron mit über 46000 Antworten Dash 1

Ein Einstieg könnte sich lohnen. Bist du bereits investiert? Was hälst du vom Unternehmen?

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Konjunktur verhilft Bobst zu

Konjunktur verhilft Bobst zu mehr Gewinn

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im vergangenen Geschäftsjahr ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen daran über eine deutlich erhöhte Dividende partizipieren.

27.02.2018 07:12

Nebst dem konjunkturellen Rückenwind halfen dabei auch Steuereffekte. Die mittelfristigen Ziele wurden gleichzeitig erhöht. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT legte um gut 14 Prozent auf 118,7 Mio CHF und die entsprechende Marge um 60 Basispunkte auf 7,8 Prozent zu. Die Verbesserung sei auf höhere Umsätze, eine "optimale" Auslastung der Produktionskapazitäten sowie auf Massnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Allerdings gab es auch negative Effekte wie etwa Investitionen in Wachstum und in den Bereich Digitaldruck, allgemeiner Margendruck sowie Restrukturierungskosten für ein Werk in Deutschland. Dies belastete das Ergebnis der Division Web-fed mit gut 10 Mio CHF, was zu einem Betriebsverlust der Division von 7 Mio führte.

Gewinnsteigerung

Der Reingewinn erhöhte sich im Vergleich zum EBIT etwas deutlicher, und zwar um über ein Viertel auf 106,9 Mio. Bereits Ende Januar hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass steuerliche Sondereffekte in den USA und dank tieferen Sätzen im Kanton Waadt die Steuerbelastung um rund 15 Mio CHF senken werden. Die Aktionäre sollen am verbesserten Ergebnis über eine deutlich erhöhte Dividende - 2,60 nach 1,70 CHF - partizipieren.

Der Umsatz stieg um 5,7 Prozent auf 1,53 Mrd CHF und liegt damit im Bereich der erst im vergangenen November erhöhten und im Januar noch einmal bestätigten Prognose. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen ergab sich ein organisches Wachstum bzw. ein Volumenzuwachs von 4,7 Prozent.

Von den verschiedenen Division legten alle zu. Die grösste - Sheet-fed-Produkte - erreichte ein Plus von 4,4 Prozent auf 745 Mio CHF. Dabei fiel die Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie besser aus als diejenige für die Faltschachtelindustrie, welche stabil blieb. Die Verkäufe in der Division der Web-fed-Produkte erhöhten sich um 6,9 Prozent auf 330 Mio und der Umsatz mit Dienstleistungen und Ersatzteilen um 7,1 Prozent auf 453 Mio CHF.

Ziele erhöht

Von den Regionen ist weiterhin Europa mit einem Umsatzanteil von rund 45 Prozent die grösste, die Region Asien/Ozeanien, die erklärte Wachstumsregion von Bobst, hat den Umsatzanteil aber auf knapp 24 Prozent ausgebaut. Der amerikanische Kontinent steuerte knapp 29 Prozent zum Umsatz bei und ein ganz kleiner Teil der Verkäufe kam aus Afrika.

Für das Geschäftsjahr 2018 stellt das Unternehmen einen Umsatz und einen EBIT leicht über den Vorjahreswerten in Aussicht. Gleichzeitig werden die bisherigen Mittel- und Langfristziele erhöht: Neu wird ein Umsatz von 1,6 bis 1,7 Mrd CHF angestrebt, eine EBIT-Marge von mindestens 8 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROCE) von mindestens 20 Prozent. Mit der Lancierung eines neuen Programms unter dem Namen "Ambition 2020" will Bobst zudem die Kompetenzen im Bereich des Digitaldrucks weiter verbessern und das Software-Angebot ausbauen.

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Das Bobst-Ergebnis wird von

Das Bobst-Ergebnis wird von Kosten belastet

Nach der Gewinnwarnung von vergangener Woche hat Bobst nun das definitive Resultat vorgelegt.

25.07.2018 07:20

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat nach der Gewinnwarnung in der Vorwoche nun die definitiven Halbjahreszahlen vorgelegt und reduziert seine Ergebniserwartung für das Gesamtjahr.

Demnach stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 763,5 Millionen Franken. Demgegenüber sank der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT um rund 12 Prozent auf 35,2 Millionen und der Reingewinn um 10 Prozent auf 24,9 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Umsatzwachstum habe hauptsächlich auf einem hohen Auftragsbestand zum Jahresbeginn und einer insgesamt günstigen Beschäftigungslage in allen drei Geschäftsbereichen basiert, heisst es weiter. Die Wechselkurse hatten insgesamt einen positiven Einfluss.

Gründe für diese Ergebnisentwicklung waren laut Unternehmen ein unvorteilhafter Produktemix, das Hochfahren der Aktivitäten im Bereich Digitaldruck sowie weitere Investitionen zur Stärkung des Vertriebs- und des Servicenetzes. Zudem wurden die Kapazitäten in Wachstumsmärkten gestärkt.

Der Geschäftsbereich Sheet-fed steigerte das Betriebsergebnis (EBIT) aufgrund der höheren Umsätze und ausgelasteter industrieller Kapazitäten auf 29,7 Millionen Franken (VJ 17,1 Mio). Der Geschäftsbereich Web-fed wies jedoch einen deutlich höheren Betriebsverlust von 20,2 Millionen auf (VJ -5,3 Mio). Hier wird der Produktmix und der hohe Druck auf die Margen als Gründe genannt. Das Hochfahren des neuen Standorts in China, die Verstärkung der Produktlinien sowie der höher als erwartete Umstrukturierungsaufwand in einem deutschen Werk hätten ebenfalls einen negativen Einfluss auf die Rentabilität gehabt.

Für das Gesamtjahr rechnet das Management beim Umsatz damit, dass das obere Ende der Ende Februar abgegebenen Prognose erreicht wird. So soll das Wachstum zwischen 5 und 7 Prozent betragen. Die Ergebniserwartung für das Gesamtjahr wird jedoch aufgrund der höheren Kosten reduziert. Bobst erwartet nun ein Betriebsergebnis (EBIT) von mehr als 90 Millionen Franken. Zuvor lautete die Guidance auf einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 119 Millionen.

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Bobst warnt vor tieferem

Bobst warnt vor tieferem Betriebsgewinn

Der Bobst hat im vergangenen Jahr den Umsatz gesteigert, aber weniger Gewinn erzielt als bislang angenommen.

01.02.2019 07:05

Der Konzernumsatz habe 2018 auf 1,63 Milliarden Franken zugelegt, verglichen mit den 1,53 Milliarden aus dem Vorjahr, teilte Bobst am Freitag mit. Das liegt im Rahmen der Vorgabe des Unternehmens.

Gleichzeitig warnte die Gruppe aber davor, dass der Betriebsgewinn (EBIT) tiefer ausfallen dürfte als prognostiziert. Der EBIT werde sich voraussichtlich um die 85 Millionen Franken bewegen und damit unter den angekündigten und im November noch bestätigten "höher als 90 Millionen" liegen, schreibt Bobst. Im Jahr 2017 hatte sich der EBIT auf knapp 112 Millionen belaufen. Es zeichnet sich also ein Rückgang um knapp einen Viertel ab.

Grund für das Verfehlen der Guidance seien zusätzliche Transformationsmassnahmen, die man in der Geschäftseinheit Web-fed habe durchführen müssen. In der kleinsten Einheit, welche Druck- und Verarbeitungsanlagen mit Bahnzufuhr für flexible Materialien und Faltschachteln herstellt, übernahm Stephan März Anfang 2019 die Verantwortung als deren Leiter.

Das Nettoergebnis 2018 dürfte derweil zum Vorjahr noch stärker zurückfallen als der EBIT, so die Mitteilung weiter. Dies sei vor allem wegen im Jahr 2017 verbuchten steuerlichen Positionen in Höhe von 15 Millionen Franken der Fall. Und im Gegensatz zu 2017 hätten in der letztjährigen Rechnung keine latenten Steuern auf früher angefallene Verluste aktiviert werden können. Der Reingewinn hatte im Jahr 2017 107 Millionen betragen.

Die detaillierten Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr legt Bobst am 27. Februar vor.

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Bobst erhält Bestellung aus

Bobst erhält Bestellung aus Ecuador für Grossmaschine

Der Westschweizer Verpackungsmaschinenhersteller Bobst kann sich über einen Auftrag aus Ecuador freuen. Die Papelera Nacional SA, welche bereits im Besitz von Maschinen von Bobst ist, hat nun zur Bearbeitung von Wellpappe eine weitere bestellt, wie Bobst am Dienstag mitteilte.

12.02.2019 14:40

Das ecuadorianische Unternehmen verarbeitet bereits Wellpappe, welche für Exporteure von Bananen, Blumen, Garnelen oder Thunfisch verwendet wird, mit drei Maschinen von Bobst. Diese haben eine Jahreskapazität von 120'000 Tonnen Wellpappe. Mit der neuesten Maschine unter der Bezeichnung "FFG 1228 NT" erhöht sich die jährliche Kapazität auf 145'000 Tonnen.

cf/tt

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Bobst legt gemischte Zahlen

Bobst legt gemischte Zahlen vor und kürzt die Dividende

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im Geschäftsjahr gemischte Zahlen vorgelegt und gehört zu jenen Schweizer Unternehmen, die in dieser Berichtssaison eine Dividendenkürzung ankündigen.

27.02.2019 07:03

Der Umsatz zog zwar deutlich an, der Gewinn ging aber entsprechend der im Februar publizierten Gewinnwarnung zurück. So reduzierte sich der Reingewinn um über die Hälfte auf noch 50,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Grund für den Gewinneinbruch waren Steuereffekte sowie der geringere Betriebsgewinn. Entsprechend soll auch die Dividende um 90 Rappen auf 1,50 Franken je Aktie gekürzt werden.

Der operative Gewinn (EBIT) ging zwar um rund 27 Prozent auf 86,5 Millionen Franken zurück, lag damit aber leicht über dem vom Unternehmen Anfang Februar kommunizierten Wert von "rund 85 Millionen". Auch die Betriebsgewinnmarge blieb mit 5,3 Prozent klar unter dem Vorjahreswert.

Grund für das Verfehlen der ursprünglichen EBIT-Guidance (über 90 Mio) waren zusätzliche Transformationsmassnahmen, die man in der Geschäftseinheit "Web-fed" durchführen musste. Hier resultierte ein markanter Betriebsverlust von 37 Millionen. In der kleinsten Einheit, welche Druck- und Verarbeitungsanlagen mit Bahnzufuhr für flexible Materialien und Faltschachteln herstellt, übernahm mit Stephan März per Anfang 2019 denn auch ein neuer Leiter das Zepter.

Ausserdem wurde der operative Gewinn von zusätzliche Ausgaben für das Vertriebs- und Service-Netzwerk in Wachstumsmärkten sowie durch Qualitäts-Updates für einige der in den letzten Jahren auf den Markt gebrachten Produkte belastet.

Solides organisches Wachstum

Bereits bekannt ist auch der Umsatz: er stieg um 6,9 Prozent auf 1,63 Milliarden, organisch waren es 5,4 Prozent. Mit einem Plus von 8,0 Prozent auf 805 Millionen Franken wuchs der grösste Bereich ("Sheet-fed-Produkte") am stärksten. Dieses Wachstum sei insbesondere auf die sehr starke Nachfrage nach Produkten für die Wellpappenindustrie zurückzuführen, wogegen die Nachfrage aus den Faltschachtelindustrie stabil blieb.

Für das Geschäftsjahr 2019 stellt das Unternehmen einen gegenüber 2018 stagnierenden Umsatz in Aussicht. Ausserdem prognostiziert das Unternehmen für 2019 und 2020 eine EBIT-Marge im Bereich von 6 bis 7 Prozent.

Gleichzeitig werden die bisherigen Mittel- und Langfristziele für den Gewinn bestätigt: Demnach wird eine EBIT-Marge von mindestens 8 Prozent sowie eine Kapitalrendite (ROCE) von mindestens 20 Prozent angestrebt. Das Umsatzziel wird gleichzeitig um 100 Millionen auf 1,7 bis 1,8 Milliarden Franken erhöht.

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Blaues Hufeisen
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Berenberg sieht +28% Aufwärtspotenzial

26.04.2019 | 08:50

#BOBST – Berenberg sieht +28% Aufwärtspotenzial!

(wirtschaftsinformation.ch) – Das deutsche Finanzhaus Berenberg hat heute Morgen erstmals eine Kaufstudie zu BOBST (CHF 72.70) publiziert und ein Kursziel von CHF 93 genannt. Die Aktie des Herstellers von Verpackungsmaschinen sei massiv unterbewertet, schreibt der zuständige Branchenexperte. Er gehe davon aus, dass BOBST in den wichtigsten Absatzgebieten marktführend bleibe und die Preise werde halten können. Ausserdem sollten sich die Margen ab diesem Jahr wieder verbessern, heisst es weiter.

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