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Elias
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melchior hat am 16.02.2012 -

melchior hat am 16.02.2012 - 09:59 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.02.2012 - 09:32 folgendes geschrieben:

Die USA könnten ihre Schulden zurückzahlen, wenn sie ihre Steuern erhöhen würden. Das war mit ein Grund, warum sie ihr Rating behalten haben.

Alle könnten ihre Schulden zurückzahlen, wenn.......

Die Griechen können nicht. Die haben nicht mal ein Katasteramt, geschweige einen funktionierenden Staatsaparat. Die Russen konnten auch nicht. Die 300'000 Isländer rappeln sich auf, aber auch die werden die Schulden nie und nimmer bezahlen können.

Die USA werden unterschätzt.

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Elias hat am 16.02.2012 - 09

Elias hat am 16.02.2012 - 09:32 folgendes geschrieben:

Die USA könnten ihre Schulden zurückzahlen, wenn sie ihre Steuern erhöhen würden. Das war mit ein Grund, warum sie ihr Rating behalten haben.

Ein paar gerundete Eckzahlen dazu:

GDP: 15 Billionen
Staatschulden: 15.6 Billionen
Steuereinnahmen: 2 Billionen
Staatliche Ausgaben: 3.2 Billionen
Zinszahlungen auf Staatsschulden (3%): 468 Mrd /Jahr = 23.4% der Steuereinnahmen.

Die Steuern müssten um 58% erhöht werden, um alleine die staatlichen Ausgaben von 3.2 Billionen pro Jahr durch Steuereinnahmen zu decken und ein ausgeglichenes Budget zu haben. Um die Schulden zurückzuzahlen müssten sie entsprechend noch weiter erhöht werden.

Angenommen, sie werden verdoppelt, die Wirtschaft nicht abgewürgt, die Steuereinnahmen gehen auf 4 Billionen, die Schulden bleiben bei 15.6 und die Zinsen bleiben niedrig.

Dann könnten die USA 0.8 Billionen pro Jahr für die Schuldentilgung einsetzen. 15.6 /0.8 = 19.5
Nach 20 Jahren wären die USA dann schuldenfrei. Soweit die Theorie. 

MarcusFabian
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DayTrader13 hat am 16.02.2012

DayTrader13 hat am 16.02.2012 - 08:16 folgendes geschrieben:

Wieso bist du denn der Meinung dass Juni zu lang ist?

Der Call darf schon bis Juni laufen. Nur ist von der Saisonalität her im Sommer bei den Edelmetallen meist tote Hose.

Spätestens im Mai sollte man deshalb raus und Anfang August wieder einsteigen. In den letzten Jahren hat sich das meist bewährt.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 16.02

MarcusFabian hat am 16.02.2012 - 12:40 folgendes geschrieben:

Elias hat am 16.02.2012 - 09:32 folgendes geschrieben:

Die USA könnten ihre Schulden zurückzahlen, wenn sie ihre Steuern erhöhen würden. Das war mit ein Grund, warum sie ihr Rating behalten haben.

Ein paar gerundete Eckzahlen dazu:

GDP: 15 Billionen
Staatschulden: 15.6 Billionen
Steuereinnahmen: 2 Billionen
Staatliche Ausgaben: 3.2 Billionen
Zinszahlungen auf Staatsschulden (3%): 468 Mrd /Jahr = 23.4% der Steuereinnahmen.

Die Steuern müssten um 58% erhöht werden, um alleine die staatlichen Ausgaben von 3.2 Billionen pro Jahr durch Steuereinnahmen zu decken und ein ausgeglichenes Budget zu haben. Um die Schulden zurückzuzahlen müssten sie entsprechend noch weiter erhöht werden.

Angenommen, sie werden verdoppelt, die Wirtschaft nicht abgewürgt, die Steuereinnahmen gehen auf 4 Billionen, die Schulden bleiben bei 15.6 und die Zinsen bleiben niedrig.

Dann könnten die USA 0.8 Billionen pro Jahr für die Schuldentilgung einsetzen. 15.6 /0.8 = 19.5
Nach 20 Jahren wären die USA dann schuldenfrei. Soweit die Theorie. 

Und nun zur Praxis:

Die 10% Amerikaner mit den höchsten Einkommen tragen mehr zu den Einnahmen Washingtons bei als die restlichen 90%.

Der jüngste Vorschlag der Demokraten sieht vor, dass der Grenzsteuersatz für Millionäre ab 2013 um 5,6 Prozentpunkte erhöht wird. Der höchste Grenzsteuersatz liegt derzeit auf Bundesebene bei 35%. Mit diesen künftigen Einnahmen soll das Konjunkturprogramm «abbezahlt» werden, das Obama vorgeschlagen hat. Die Demokraten wollen zudem den Staatshaushalt zu einem guten Teil über Mehreinnahmen sanieren. Auch hier will man sich das Geld von den Gutgestellten mit Einkommen über 200 000 $, bzw. 250 000 $ für Paare, holen. http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/wie_viel_die_reichen_be...

 

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Dann rechnen wir mal weiter: Die reichsten 10% bezahlen 45% der Steuern. Bei 2000 Mrd sind das 900 Mrd. Wird der Steuersatz von 35% auf 40.6% erhöht ergeben sich demnach neue Steuereinnahmen von (900 / 35 * 40.6) = 1044 Mrd. Also 144 Mrd. zusätzlicher Steuereinnahmen.

Das reicht noch nicht.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 16.02

MarcusFabian hat am 16.02.2012 - 13:46 folgendes geschrieben:

Dann rechnen wir mal weiter: Die reichsten 10% bezahlen 45% der Steuern.

 

1% der Haushalte mit den höchsten Einkommen kam laut CBO für 40% der Erträge aus der direkten Einkommenssteuer auf Bundesebene auf

 

Fast die Hälfte bezahlt nichts

Das 1% der Haushalte mit den höchsten Einkommen – 2007 waren dies für eine vierköpfige Familie mindestens 700 000 $ – kam laut CBO für 40% der Erträge aus der direkten Einkommenssteuer auf Bundesebene auf. Im gleichen Jahr bezahlten laut Schätzungen des Tax Policy Center 38% der US-Haushalte keine Einkommenssteuern nach Washington. 2009, also während der Rezession, waren es sogar 47% (wer arbeitet, bezahlt indes Sozialabgaben). Dies wirft die Frage auf, wie es mit der Motivation steht, dem Staat auf die Finger zu schauen, wenn so viele Haushalte öffentliche Güter «gratis» beziehen. Gleichzeitig hat dieses Resultat aber auch damit zu tun, dass die USA ihr Steuersystem stärker als andere Länder zur Umverteilung nutzen. So wurde in den neunziger Jahren der Earned Income Tax Credit (EITC) stark ausgebaut. Dies ist ein Lohnzuschuss für Familien mit einem Niedrigverdiener. Der EITC soll diese Leute zur Arbeitsaufnahme motivieren und so das Problem der Working Poor mindern. http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/wie_viel_die_reichen_be...

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Elias hat am 16.02.2012 - 16

Elias hat am 16.02.2012 - 16:14 folgendes geschrieben:

1% der Haushalte mit den höchsten Einkommen kam laut CBO für 40% der Erträge aus der direkten Einkommenssteuer auf Bundesebene auf

 

 

Irgend was kann da nicht stimmen:

Aus Deinem oben verlinkten NZZ-Artikel:

Demnach zahlen die reichsten 10% 45,1% der Steuern. Oder interpretiere ich da was falsch?
Mal angenommen, Deine Aussage ist korrekt und das reichste 1% zahlt bereits 40%, dann zahlen ja die Reichen der Kategorie 2% bis 10% nur noch 5% der Steuern. Kann das sein?
Wäre aber auch egal, denn solange die Zahl stimmt "10% der reichsten zahlen 45% der Steuern" stimmt meine Rechnung.

Elias
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Wenn die Hälfte keine Steuern

Wenn die Hälfte keine Steuern bezahlt, ist das eine nicht zu unterschätzende Masse

 

Zwei Drittel aller US-Firmen zahlen keine Steuern   
Fast 900'000 Unternehmen in den USA haben dem Fiskus zwischen 1998 und 2005 nichts abgeliefert. Ob zu Unrecht, ist aber umstritten. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Zwei-Drittel-aller-USF...

 

 

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MarcusFabian
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Wie man's auch dreht, mit

Wie man's auch dreht, mit Steuererhöhungen alleine ist es wohl kaum zu schaffen, Schulden im Wert von 100% GDP abzuzahlen. Es müsste eine Kombination sein aus:


1. Spitzensteuersatz anheben und halt für jene, die mehr als 1 Mio pro Jahr verdienen auf weit über 50%
2. Sparen. Bei den Rüstungsausgaben gibt es enormes Potenzial.
3. Negative Renditen auf Staatsanleihen, damit Geld wieder von oben nach unten fliesst.

Ich halte es dennoch nicht für realistisch, dass die Amis ihre Schulden jemals in Kaufkraft bedienen werden. Eine Regierung, die griechische Sparpläne durchdrückt, bleibt nicht lange im Amt. Und ich kann es auch der Jungen Generation nicht verübeln, wenn sie nicht bereit ist, für die Sünden der Väter 20 Jahre lang den Gürtel enger zu schnallen.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 01:51 folgendes geschrieben:

Eine Regierung, die griechische Sparpläne durchdrückt, bleibt nicht lange im Amt. Und ich kann es auch der Jungen Generation nicht verübeln, wenn sie nicht bereit ist, für die Sünden der Väter 20 Jahre lang den Gürtel enger zu schnallen.

Eine Regierung, die Bankrott erklären muss, bleibt noch weniger lang im Amt. Wenn ich mich richtig erinnere, lag der Spitzensteuersatz bei den Reichen nach dem 2. Weltkrieg über 80%.

Schau ma mal, wie es weiter geht.

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MarcusFabian
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Dirk Müller in einem

Dirk Müller in einem Interview:

Frage: Wir bleiben in einem Kerneuro und die Südländer bekommen ihre Drachmen, Peseten und Lire wieder – der Schuldenberg der Länder bleibt doch aber auch nach einem Austritt aus der Eurozone erhalten oder?

Antwort: Richtig, es gibt für den Staat nur drei Möglichkeiten sich seiner Schulden zu entledigen, und in allen Varianten steht am Ende der Bürger als der Verlierer da.

Erstens kann ein klarer Schnitt erfolgen, bei dem man einfach Schulden streicht, so wie jetzt in Griechenland zu sehen. In gleichem Maße werden dabei aber die Vermögen derer beschnitten, die griechische Anleihen halten.

Zweitens gibt es die klassische Variante der Schuldenfinanzierung durch Steuererhöhungen. Auch hier steht als aller erstes der Bürger in der Schusslinie.

Die letzte und wahrscheinlich bequemste Variante ist die Entschuldung durch Inflation. Aber genau dafür braucht man eben eine eigene Währung, die man beliebig drucken und dadurch abwerten kann.

 

---

Den USA steht diese letzt Variante ja bekanntlich offen. Und genau das machten die Amis ja auch. Es gibt auch weit und breit noch niemanden, der laut über Sparen redet. Das heisst: "geredet" wird schon seit langem. Derweil wird die Schuldendecke immer weiter nach oben gehoben und weiter aufgestockt.

Elias
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 14:17 folgendes geschrieben:

Die letzte und wahrscheinlich bequemste Variante ist die Entschuldung durch Inflation. Aber genau dafür braucht man eben eine eigene Währung, die man beliebig drucken und dadurch abwerten kann.

 

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Den USA steht diese letzt Variante ja bekanntlich offen. Und genau das machten die Amis ja auch. Es gibt auch weit und breit noch niemanden, der laut über Sparen redet. Das heisst: "geredet" wird schon seit langem. Derweil wird die Schuldendecke immer weiter nach oben gehoben und weiter aufgestockt.

Geld drucken bedeutet die Verarmung der Mittelschicht und eine schlechtere wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit

Was ist daran bequem?

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MarcusFabian
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Elias hat am 17.02.2012 - 14

Elias hat am 17.02.2012 - 14:33 folgendes geschrieben:

Geld drucken bedeutet die Verarmung der Mittelschicht und eine schlechtere wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit

Was ist daran bequem?

Dass bei allen drei Varianten, der Bürger der Mittelschicht die Arschkarte zieht, darüber herrscht wohl Einigkeit.

Bequem - so wie ich das verstehe - aus Sicht der Politik, denn Sparpolitik oder Steuererhöhungen sind etwas, das der Bürger eins-zu-eins nachvollziehen und den Politikern anlasten kann. Inflation hingegen läuft schleichender, ist nicht so offensichtlich und notfalls können die Politiker immer die bösen Bauern, Ölscheichs (... oder was halt immer im Preis steigt) an den Pranger stellen.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 14:43 folgendes geschrieben:

Dass bei allen drei Varianten, der Bürger der Mittelschicht die Arschkarte zieht, darüber herrscht wohl Einigkeit.

Hat die Deflation ihren Schrecken verloren?

"Das besondere an der japanischen Krise " - so schreibt die ZEIT in Nr.42/2002 - "ist ihre leichte Verträglichkeit für den Bürger. `Goldene Rezession´ nennen die Japaner das Phänomen.....So bleibt der Leidensdruck gering und die Regierung kann die Probleme ignorieren, ohne den Wähler fürchten zu müssen".  http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/creutz/creutz-deflation.htm

 

Es kommt auf die Umstände an.  Steigende Zinsen sind bei Schulden pures Gift.  Noch mehr Geld drucken hilft dann nicht.

 

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MarcusFabian
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Elias hat am 17.02.2012 - 15

Elias hat am 17.02.2012 - 15:11 folgendes geschrieben:

 Steigende Zinsen sind bei Schulden pures Gift.  Noch mehr Geld drucken hilft dann nicht.

 

Genau. Weil ja für das neu gedruckte Geld auch Zinsen bezahlt werden müssen.

Was die Defla betrifft habe ich mir schon lange abgewöhnt, sie als Schreckgespenst zu sehen. Für den Bürger ist es ja von Vorteil, wenn er sich mehr für sein Geld kaufen kann.
Wichtig ist dabei natürlich wie bei der Infla die Relation Einkommen/Konsumentenpreisen und welches von beiden eher sinkt.

weico
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 14:43 folgendes geschrieben:


Dass bei allen drei Varianten, der Bürger der Mittelschicht die Arschkarte zieht, darüber herrscht wohl Einigkeit.

Klar.Das sie diese absolut zurecht bekommen,ist ganz nach dem bewährten und ursprünglichen Motte einer funktionierenden  Gemeinschaft : suum cuique (Jedem das Seine ).

Die Bürger haben ihre Vertreter und damit ihre Wirschaft  ja auch selber und absolut freiwillig GEWÄHLT.

weico

 

MarcusFabian
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weico hat am 17.02.2012 - 17

weico hat am 17.02.2012 - 17:23 folgendes geschrieben:

Die Bürger haben ihre Vertreter und damit ihre Wirschaft  ja auch selber und absolut freiwillig GEWÄHLT.

 

Du meinst, wie z.B. den Monti oder den Papademos? Wink

 

weico
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 17:32 folgendes geschrieben:

weico hat am 17.02.2012 - 17:23 folgendes geschrieben:

Die Bürger haben ihre Vertreter und damit ihre Wirschaft  ja auch selber und absolut freiwillig GEWÄHLT.

 

Du meinst, wie z.B. den Monti oder den Papademos? smiley

 

Haben etwa nicht vom Volk GEWÄHLTE Vertreter...... diese Leute an die/ihre "Spitze" gewählt....? Dirol

 

weico

 

 

 

MarcusFabian
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Jetzt wirst Du aber

Jetzt wirst Du aber spitzfindig Biggrin

Dennoch nein, denn es hat ja niemand die EZB- oder IWF-Mitarbeiter gewählt aus deren Reihen Monti und Papademos abkommandiert wurden.

Aber schliesslich sind ja alle Politiker fachliche Profis. Oder wie es Ronald Gehrt so schön formuliert:

Unser Verkehrsminister kann Auto fahren, die Familienministerin Kinder kriegen, der Innenminister bleibt gerne drinnen, die Bildungsministerin kann lesen und der Verteidigungsminister kann vielleicht Judo. Und ich weiß aus sicherer Quelle, dass die Ernährungsministerin hin und wieder Nahrung zu sich nimmt. Nur Profis im Metier … da können sich die Griechen mal eine Scheibe von abschneiden.

Biggrin

Elias
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 15:49 folgendes geschrieben:

EWas die Defla betrifft habe ich mir schon lange abgewöhnt, sie als Schreckgespenst zu sehen. Für den Bürger ist es ja von Vorteil, wenn er sich mehr für sein Geld kaufen kann.

Wichtig ist dabei natürlich wie bei der Infla die Relation Einkommen/Konsumentenpreisen und welches von beiden eher sinkt.

Die Deflation ist für mich auch kein Schreckgespenst. Es ist ein mögliches Szenario, so wie der höchts unwahrscheinliche deflationärere Crash auch ein Szenario ist. Im Moment haben wir leicht sinkende Preise, die Löhne steigen moderat und die Vermögenswerte fallen nicht.

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weico
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 18:13 folgendes geschrieben:

 

Dennoch nein, denn es hat ja niemand die EZB- oder IWF-Mitarbeiter gewählt aus deren Reihen Monti und Papademos abkommandiert wurden.

Aber schliesslich sind ja alle Politiker fachliche Profis. Oder wie es Ronald Gehrt so schön formuliert:

Die GEWÄHLTEN  Volksvertreter haben deine sogenannten "Abkommandierten" dann aber glorreich gewählt ... :acute:

Das die "Arschkartenbezogenenen" einfach nie ihre eigene Schuld eingestehen können,ist doch einfach nur noch peinlich.

Da wünscht man (bzw. ich..) diesen "Arschkartenbezügern" doch glatt eine Diktatur an den Hals,damit ihr unsägliches Gejammer wenigstens ein (schwaches..) Fundament hat... :mamba:

 

weico

 

MarcusFabian
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weico hat am 17.02.2012 - 18

weico hat am 17.02.2012 - 18:48 folgendes geschrieben:

Die GEWÄHLTEN  Volksvertreter haben deine sogenannten "Abkommandierten" dann aber glorreich gewählt ... smiley

 

Intreressant: So kritisch Du in vielen Belangen doch bist, überrascht mich doch Dein uneingeschränktes  "Gottvertrauen" in die (sogenannt demokratisch gewählten) Politiker.

Hoffen wir mal für Dich, dass Du da nicht enttäuscht wirst.

 

weico
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MarcusFabian hat am 17.02

MarcusFabian hat am 17.02.2012 - 22:54 folgendes geschrieben:


Intreressant: So kritisch Du in vielen Belangen doch bist, überrascht mich doch Dein uneingeschränktes  "Gottvertrauen" in die (sogenannt demokratisch gewählten) Politiker.

 

Warum "Gottvertrauen"..???

Es geht bei WAHLEN schlicht darum,dass die Mehrheit  einer Wählerschaft schlicht dafür verantwortlich ist,welche Leute sie WÄHLEN.Die Ergebnisse die diese gewählten Leute dann erbringen/verursachen, haben dann eben schlicht ALLE zu verantworten und daher auch mitzutragen.Nennt sich schlicht Demokratie...

P.S:..sagt doch praktisch schon (fast) ALLES.. :mamba:

http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Griechenland_2009

 

weico

MarcusFabian
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"Gottvertrauen" deshalb, weil

"Gottvertrauen" deshalb, weil ich es für einen Mythos halte, dass die besten der besten in der Regierung sitzen. Aber ok ist Ansichtssache.
Kommt hinzu, dass die Auswahl bei den "Wahlen" ausserordentlich beschränkt ist. In den USA gerade mal auf zwei Parteien, die noch dazu sehr ähnlich aufgestellt sein.
Aber lassen wir das. Das hat im Gold-Thread ja ohnehin nix mehr zu suchen und ich will Dir auch Dein Vertrauen in die "gewählten" Volkszertreter nicht madig machen. Good Luck!

 

weico
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MarcusFabian hat am 18.02

MarcusFabian hat am 18.02.2012 - 03:09 folgendes geschrieben:

"Gottvertrauen" deshalb, weil ich es für einen Mythos halte, dass die besten der besten in der Regierung sitzen. Aber ok ist Ansichtssache.

..warum die Besten..?

Es sitzen schlicht die Leute in der Regierung, die von den "Arschkartenbezogenen" halt GEWÄHLT wurden.

Darum:

suum cuique (Jedem das Seine)

 

diamant01
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Das könnt Gold treiben: Griechenland
MarcusFabian
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Der Link wäre beim Thema

Der Link wäre beim Thema Griechenland wohl besser aufgehoben. Meinst Du nicht?

 

Max2009
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hedged oder unhedged?

Hallo

 

Ich überlege mir etwas in Gold und Silber zu investieren.

Ich werde dies über ETFs machen (nicht physisch).

Jetzt bietet die ZKB Gold und Silber ETFs hedged oder unhedged an. Da der Goldpreis sich am Dollar orientiert nehme ich an, dass das Risiko der Veränderung des CHF/USD Kurses gehedged wird. Jetzt bin ich mir nicht sicher für welche Situation der hedge gut ist.

Nehmen wir an der USD wertet sich ab von aktuell 0.9 auf 0.8 bis Ende Jahr. Welcher ETF hät dann die bessere Performance? hedged oder unhedged?

Bei einer Aufwertung des USD auf 1 CHF/USD wäre dann natürlich der Andere besser.

 

Schöne Grüsse

Max

 

 

MarcusFabian
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Mal abgesehen davon, dass ich

Mal abgesehen davon, dass ich von ETF's rein gar nichts halte (wurde hier ja schon seitenweise diskutiert ...)

Ich würde "unhedged" nehmen. Und zwar aus folgendem Grund:

Betrachte Gold als Währung. Wenn Du Euros kaufst, würdest Du die ja auch nicht gegen Dollar-Verfall hedgen. Wozu auch? Du rechnest ja in Schweizer Franken. Und wie hoch der Goldpreis in Dollar ist, kann Dir eigentlich völlig egal sein. Was Dich ja schlussendlich interessiert ist, ob Du in einem Jahr mehr oder weniger Franken für Dein Papiergold bekommst. Der Dollar interessiert da überhaupt nicht.

Die Aussage "Da sich der Goldpreis am Dollar orientiert" ist ohnehin falsch. Gold gab es schon lange vor dem Dollar und wird es auch lange nach dem Dollar noch geben. Es ist eher umgekehrt, dass die Papierwährungen einen Wert in Gold haben. Denn Gold lässt sich im Gegensatz zu Papier nicht beliebig vermehren und somit ist der Goldpreis immer auch ein wichtiger Indikator für den Wert einer Papierwährung.

 

Bäri
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@Max2009

@Max2009

Wenn du glaubst, der Dollar fällt gegenüber Euro und CHF, dann nimm den ZSILHC.

Habe momentan diesen auch in meinem Portfeu.

Im letzten Monat habe ich mit ZSILHC 2% mehr herausgeholt als mit dem ungehedgen, da der Dölli dies gegen Euro und CHF verloren hat.

 

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