Swiss Re

Swiss Re N 

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Gerard
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Übrigens wird es jetzt vielleicht länger dauern bis wir die 90 wieder sehen bei SREN. Der Abschlag gestern war schon gewaltig.

serious
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Doch, gehört ins Forum, vielleicht nicht zu Swiss Re, sondern zu den Langfristanlagen. Nein, auf den Dividenden zahlst Du keine Sozialabgaben, sonst musst Du den Treuhänder wechseln. Btw, in Zug wäre nur die Steuerbelastung geringer, nicht etwa die Sozialabgaben; und wegen dem NFA müssen die Zuger rote Zahlen schreiben, damit die Berner Ihre Beamten weiterhin schon ein paar Jahre vor 65 pensionieren können. Aber der Teil AHV für S.E. ist höchstens 9,7 %, und dies nur auf Deinem Erwerbseinkommen, nicht auf den privaten Vermögenserträgen. Und jetzt sag nur noch, Du wohnst im Jura oder Kt. Bern, dann glaube ich Dir eher.

Weisst Du, die Jungen dürfen lernen, wie man Steuern und Abgaben optimiert.

 

 

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

expertus
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Weiss jemand wie lange es ungefaehr geht bis die Dividende auf dem Account landet (Bin bei Saxobank: SaxoWebTrader)?

Amphibolix
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sollte am 27.04. gutgeschrieben sein.

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Zufallsgenerator
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Amphibolix hat am 24.04.2015 - 14:46 folgendes geschrieben:


sollte am 27.04. gutgeschrieben sein.

Oh Danke, ich machte mir schon Sorgen, dass da was schief gelaufen sei.

Lustig, dann habe ich diesen Monat jetzt eine negative Performance (-0,2% oder so) gemacht, schon witzig.

 

Und wie seht ihr den Kursrückgang?

Ich meine, der Kurs stand glaube ich bei 95,55 oder so, dann kam der Dividenden-Abschlag, dh der Kurs müsste auf 88.30 fallen.

Statt dessen fiel er auf 86,40 gestern und fiel heute noch weiter, bis (Stand 15:10 Uhr) 84,65 CHF.

Dh seit dem Dividendenabschlag sind in weniger als 2 Handelstagen um weitere 3,65 CHF oder 4,1% (von 88,30 aus) gefallen.

Also ich sehe das so, dass das einfach völlig irrational bzw. nur durch die vermutlich nächstes Jahr tiefere Dividende erklärbar ist. Stimmt ihr mir da zu?

Wenn das stimmt, hatte ich also Recht damit, dass sie lieber die Dividende über die Jahre gleichmässig erhöht hätten. Dann könnten sie jetzt schon den Dividenden-Plan für die nächsten 5 Jahre ankündigen.

 

Ich

 

Amphibolix
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Morgan Stanley hat heute alle Versicherungsaktien runtergestuft. Sieh mal bei Swissquote unter "Marktgespräche" von heute nach. Ich bin auch total enttäuscht vom aktuellen Kursverlauf. Schon kurz vor der Dividendenauszahlung neigte die SWISS RE eher zur Schwäche, um danach ganz abzusacken. Bei Roche wurde die Dividendenzahlung innert 2 Tagen wettgemacht, hier dürfte es Monate dauern. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich auch kurz vor 97 raus. Hoffe bei den Grossbanken passiert nicht selbiges... 

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Bidu
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Ich hab die Runterstufung zwar nicht gsehen, doch denke ich auch, dass sich die Versicherungen eher am oberen Limit bewegen. Ausser Dividenden erhöhungen können sie nicht mehr viel bieten. Und diese sind wohl bei Zürich und Swiss Re ausreitzt.
Ich versteh auch nicht wieso alle noch Versicherungstitel empfehlen, logisch, die Dividende ist und bleibt gut. Gerade gestern empfahl mir meine Hausbank Zürich. Aber wieso nicht wieder in Bank Aktien investieren? Die haben ja auch eine ordentliche Dividende und vor allem noch Kurspotenzial.

Ich für meinen Teil bin froh hab ich am Montag bei 95.40 verkauft. Hatte das Gefühl, dass es so raus kommen wird. Ich denke bis im Herbst wird es bei den Versicherungen seitwärts verlaufen.

Zufallsgenerator
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Bidu hat am 24.04.2015 - 16:05 folgendes geschrieben:

Ich hab die Runterstufung zwar nicht gsehen, doch denke ich auch, dass sich die Versicherungen eher am oberen Limit bewegen. Ausser Dividenden erhöhungen können sie nicht mehr viel bieten. Und diese sind wohl bei Zürich und Swiss Re ausreitzt.
Ich versteh auch nicht wieso alle noch Versicherungstitel empfehlen, logisch, die Dividende ist und bleibt gut. Gerade gestern empfahl mir meine Hausbank Zürich. Aber wieso nicht wieder in Bank Aktien investieren? Die haben ja auch eine ordentliche Dividende und vor allem noch Kurspotenzial.

Ich für meinen Teil bin froh hab ich am Montag bei 95.40 verkauft. Hatte das Gefühl, dass es so raus kommen wird. Ich denke bis im Herbst wird es bei den Versicherungen seitwärts verlaufen.

Da wette ich gerne dagegen.

 

Naja, zu Swiss Re und zur Logik der Zocker an der Börse sei so viel gesagt:

http://reports.swissre.com/2013/financial-report/financial-statements/gr...

Daten per 31.Dezember 2013

8 Milliarden US-$ in Cash.

33 Milliarden US-$ Eigenkapital

213 Milliarden US-$ Bilanzsumme

Eigenkapitalquote 15,5%.

Gewinn 4,8 Milliarden US-$ (vor Steuern, 4,4 Milliarden US-$ nach allen Steuern und Zinsen).

2014:

Gewinn 3,5 Milliarden US-$

Eigenkapital 34,8 Milliarden US-$

Wobei ich da den NZZ-bericht nicht verstehe, in dem es heisst, das Eigenkapital läge 3 Milliarden höher als im Vorjahr. Ich sehe nur 1,8 Milliarden mehr.

Es gibt 370'706'931 Aktien.

Werte pro Aktie:

Eigenkapital: 93,8 $
Gewinn: 9,44 $

Ein KBV von unter 1 und ein KGV von unter 10.

Für mich ist eines völlig klar:

Eine der grössten Firmen, die es jemals gab, mit einer 152-jährigen Geschichte, in einem der politisch stabilsten Ländern dieser Erdkugel, der zweitgrösste Rückversicherer der letzten 100 Jahre, fleissig am Gewinne schreiben seit X Jahren ohne Unterbruch,

muss mindestens das doppelte des Buchwertes oder das 25-fache des durchschnittlichen Gewinnes oder das 20- bis 50-fache der erwarteten Dividende der nächsten Jahre (5.00 geschätzt) Wert sein.

Das heisst, der Wert müsste wie folgt sein,

nach Buchwert (rund 100 CHF/Aktie): 200 CHF
nach Gewinn 2013+2014: 250 CHF
nach Dividende (geschätzt 5.00 2016): 100-250 CHF

Solange diese Aktie unter 200 CHF liegt und nicht gleichzeitig eine reale Konkursgefahr erkennbar ist, ist der Kurs völlig irrational.

 

Amphibolix
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Zufallsgenerator hat am 24.04.2015 - 16:43 folgendes geschrieben:

Solange diese Aktie unter 200 CHF liegt und nicht gleichzeitig eine reale Konkursgefahr erkennbar ist, ist der Kurs völlig irrational.

 

Bravo! Und Dein Statement ist nicht mal übertrieben, denn die Aktie war Ende der Neunziger (!!!) tatsächlich schon mal auf 200. Ich versteh' das auch nicht. Aber bei der Zürich sieht es ja ähnlich schlecht aus. Die war mal bei 900.

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Zufallsgenerator
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Amphibolix hat am 24.04.2015 - 17:24 folgendes geschrieben:

Zufallsgenerator hat am 24.04.2015 - 16:43 folgendes geschrieben:

Solange diese Aktie unter 200 CHF liegt und nicht gleichzeitig eine reale Konkursgefahr erkennbar ist, ist der Kurs völlig irrational.

 

Bravo! Und Dein Statement ist nicht mal übertrieben, denn die Aktie war Ende der Neunziger (!!!) tatsächlich schon mal auf 200. Ich versteh' das auch nicht. Aber bei der Zürich sieht es ja ähnlich schlecht aus. Die war mal bei 900.

Ich würde sagen, die Leute lassen sich mehr von Emotionen statt von Vernunft leiten. Ist ja nichts neues in der Menschheitsgeschichte.

Die Versicherer und Banken geniessen seit der Finanzkrise einfach kein Vertrauen mehr. Ebenso die Energieversorger.

Die Basler Kantonalbank (BSKP) ist unter Buchwert. BKW N (Bernische Kraftwerke, Monopolist und in Staatsbesitz) ist 40% unter Buchwert usw.
Das macht doch keinen Sinn.

Ich bin sicher, in den 20er Jahren (dh ab 2020) sehen wir hier deutlich höhere Kurse. Vielleicht gehts schon 2015 bergauf, vielleicht 2017, 2020, wer weiss. Aber keine Angst, das kommt alles noch. Geduld ist gefragt. Bloss nicht abspringen, sonst verpasst du den Aufstieg.

 

Gerard
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Amphibolix hat am 24.04.2015 - 17:24 folgendes geschrieben:

Zufallsgenerator hat am 24.04.2015 - 16:43 folgendes geschrieben:

Solange diese Aktie unter 200 CHF liegt und nicht gleichzeitig eine reale Konkursgefahr erkennbar ist, ist der Kurs völlig irrational.

 

Bravo! Und Dein Statement ist nicht mal übertrieben, denn die Aktie war Ende der Neunziger (!!!) tatsächlich schon mal auf 200. Ich versteh' das auch nicht. Aber bei der Zürich sieht es ja ähnlich schlecht aus. Die war mal bei 900.

Nebenbei, die ZURN war schon über 1300, zu Hüppizeiten, ich kann dir ein Lied davon singen.

Und etliche Crashpropheten reden hier von Crash in nächster Zeit!!!!?????

Korrektur ja und dann geht es wieder weiter, wie immer.   

serious
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Ich bin mit Euren Analysen durchaus einverstanden, speziell zufallsgenerator:

"Das heisst, der Wert müsste wie folgt sein,

nach Buchwert (rund 100 CHF/Aktie): 200 CHF
nach Gewinn 2013+2014: 250 CHF
nach Dividende (geschätzt 5.00 2016): 100-250 CHF"

Die Versicherungsbranche krankt vor allem mit den Renditen der Kapitalanlagen, so viel Geld als Rücklagen für Risiken haben früher wesentlich bessere Erträge gebracht, und richtig, Finanzkrise, Vertrauensschwund und ... ein Supergau, und ein paar Jahresgewinne können verbrannt sein. Dass die PE unter 10 notieren, müsste schon gar nicht sein. Aber ich hoffe auch schon seit Jahren auf Kurse über 100, nur der Markt sagt nein. Der Markt wird sich aber mit Garantie nicht in Dekaden irren. Deshalb Goethe, es hört doch jeder nur ...

 

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Pesche
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Habe soeben die Dividende erhalten.

Ein Pflaster auf die Wunde vom Kursrückgang.

Hoffe am 30. April auf gute Zahlen

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Gerard
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Dividende und Sonderdiviedende seit April 2013, total 22.75 steuerfrei. Durchschnittskurs seit Anfang 2013 mit Kauf/Verkauf von Ca. 70.-

Ich klage nicht und warte mal ab, wo die Aktie im Herbst liegt, wenn sie nicht schon vorher steigt.

expertus
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Pesche hat am 27.04.2015 - 12:08 folgendes geschrieben:

Habe soeben die Dividende erhalten.

Ein Pflaster auf die Wunde vom Kursrückgang.

Hoffe am 30. April auf gute Zahlen

 

Hab nur die Dividende erhalten, aber nicht die Sonderdividende. Ist das normal, dass die Sonderdividende spaeter kommt?

Pesche
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expertus hat am 27.04.2015 - 19:59 folgendes geschrieben

 

Hab nur die Dividende erhalten, aber nicht die Sonderdividende. Ist das normal, dass die Sonderdividende spaeter kommt?

Das ist fast unmöglich!

Ich würde der Bank auf die Bude steigen!

 

Der Betrag Dividende und Sonderdividende wurde zusammen ausbezahlt.

 

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Daniel_Duesentrieb
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Record-Date

Blöde Frage...

Weiss jemand welches Datum als Record-Date definiert wurde dieses Jahr?

Ich kann keine entsprechende Information finden im Netz.

 

Pesche
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Daniel_Duesentrieb hat am 28.04.2015 - 17:22 folgendes geschrieben:

Blöde Frage...

Weiss jemand welches Datum als Record-Date definiert wurde dieses Jahr?

Ich kann keine entsprechende Information finden im Netz.

 

Ein Mail an die Betreuer der Investoren bei der SwissRe, und Dir wird Auskunft gegeben.

Die E-Mail-Adresse findest Du auf der Website von SwissRe.

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Zyndicate
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Noch vor zwei Wochen waren Anleger bereit, tief für Swiss Re in die Tasche zu greifen. Eine Namenaktie kostete fast wieder 100 Franken.

Seither ist neben der regulären Dividende von 4,25 Franken je Aktie auch die Sonderdividende von weiteren 3 Franken abgegangen. Wer wie in den Jahren zuvor mit einer raschen Aufholjagd gerechnet hatte, wurde jedoch eines Besseren belehrt. Unter dem Strich büssten die Papiere des in Zürich beheimateten Rückversicherungskonzerns sogar etwas mehr als 5 Prozent ein.

Das lässt sich damit erklären, dass jüngst nicht weniger als vier hochkarätige Aktienstrategen den europäischen Versicherungssektor wie eine heisse Kartoffel fallengelassen haben. Die Begründungen ähneln sich, wird neben dem gedrückten Zinsumfeld doch auf Anhaltspunkte für Druck auf die Prämiensätze verwiesen (siehe gestrige Kolumne).

Die Überkapazitäten in der Rückversicherungsindustrie sind kein Geheimnis. Seit gut einem Jahr drücken diese auch bei Swiss Re auf die Prämiengestaltung. Ob die Kombination aus fehlenden Anlagemöglichkeiten und Druck auf die Prämien die zukünftigen Dividendenaussichten wirklich derart eintrüben, wird sich zeigen müssen.

Eine reguläre Dividende auf Vorjahreshöhe von 4,25 Franken je Aktie sollte bei Swiss Re dennoch möglich sein. Davon lässt sich immerhin eine Rendite von 5 Prozent ableiten. Bleiben kostspielige Naturkatastrophen auch in diesem Jahr aus, winkt den Aktionären darüber hinaus eine weitere Sonderdividende.

Wichtige Anhaltspunkte in Bezug auf die Prämiengestaltung verspreche ich mir von der morgigen Quartalsergebnispräsentation. Der Zahlenkranz wird letztendlich denn auch darüber entscheiden, ob die Aktien des Rückversicherungskonzerns weiterhin zu meinen Schweizer Aktienfavoriten zählen (siehe Kolumne vom 26. März). Zumindest aus heutiger Sicht spricht wohl nichts dagegen.

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Zyndicate
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Swiss Re steigert Ergebnis im Q1 deutlich - Preisqualität im April gewahrt

30.04.2015 08:32

(Erste Meldung ausgebaut)

Zürich (awp) - Der Rückversicherer Swiss Re hat im ersten Quartal das Ergebnis deutlich gesteigert. Während das wichtigste Standbein, die Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung, das sehr hohe Gewinnniveau nicht ganz verteidigen konnte, legten die drei restlichen Sparten (Life&Health, Corporate Solutions, Admin Re) im Ergebnis kräftig zu. In der April-Erneuerungsrunde hat der Konzern die Preisqualität gewahrt.

Auf Gruppenebene kletterte der Gewinn im Berichtsquartal um 17% auf 1,44 Mrd USD, wie Swiss Re in der Mitteilung vom Donnerstag schreibt. Damit wurden die Vorgaben der Analysten klar übertroffen. Swiss Re sei in einem nach wie vor sehr anspruchsvollen Markt- und Zinsumfeld profitabel gewachsen, schreibt CEO Michel Liès zum Start ins neue Jahr.

L&H STEIGERT GEWINN

Dabei gelang etwa in der Sparte Life&Health (L&H) ein deutlicher Anstieg des Ergebnisses auf 277 Mio USD von 64 Mio in der Vorjahresperiode. Das Ergebnis habe von realisierten Kapitalgewinnen, Absicherungsgewinnen sowie von positiven Wechselkursentwicklungen profitiert. Mit einer Eigenkapitalrendite von 17,2% (VJ 4,4%) sei L&H gut auf Kurs, um das Ziel von 10-12% zu erreichen. Doch auch ohne die genannten Effekte wäre die Rendite mit 11,6% im Zielbereich zu liegen gekommen.

Klare Gewinnsteigerungen zeigten auch die Sparten Corporate Solutions (Versicherungslösungen für Grosskunden) und Admin Re (Abwicklung von Versicherungsverträgen). Erstere verbesserte den Gewinn auf 167 Mio USD nach zuvor 80 Mio, worin sich die gute Entwicklung des diversifizierten Geschäftsportfolios sowie die tiefe Schadenlast aus Naturkatastrophen spiegle. Admin Re erzielte einen Gewinn von 206 Mio (48 Mio), auch vom Verkauf von Vermögenswerten sowie von einem positiven Steuereffekt in Grossbritannien begünstigt.

   

In der Sach- und Haftpflicht-Rückversicherung (P&C) erreichte Swiss Re das hohe Vorjahresergebnis nicht, der Gewinn ging um 18% auf 808 Mio USD zurück. Auch die Combined Ratio hat sich auf 84,4% nach 79,2% verschlechtert, bleibt damit aber immer noch auf einem tiefen und somit guten Niveau. Der Einfluss grosser Naturkatastrophen auf die Combined Ratio blieb mit 0,5 Prozentpunkten tief. Derweil begünstigten die Reservenauflösungen für Geschäft aus früheren Jahren den Wert lediglich mit 1,6 (VJ 5,7) Punkten.

Mit den Kapitalanlagen erwirtschaftete die Gruppe im ersten Quartal eine annualisierte Rendite von 3,9% nach 3,7% in der Vorjahresperiode. Das Eigenkapital stieg seit Jahresbeginn um 1,7 Mrd auf 36,6 Mrd USD. Derweil liege die Quote für den Schweizer Solvenztest SST der Gruppe, der im April der Finma gemeldet wurde, bei hohen 223%, so die Swiss Re.

PRÄMIENEINNAHMEN AUF VORJAHRESNIVEAU

Die verdienten Prämien blieben mit 7,56 Mrd USD in etwa auf Vorjahresniveau stehen. Im P&C-Geschäft nahmen die verdienten Prämien leicht ab auf 3,77 Mrd (3,81 Mrd), in L&H lagen sie unverändert auf 2,7 Mrd. In Lokalwährungen wären sie jedoch um 6% bzw. 9% angestiegen. P&C sei in den USA und Europa, im Nahen Osten und Afrika gewachsen. In L&H zeichnet Swiss Re vor allem in Asien und den USA einiges an Neugeschäft.

Derweil steuert das noch relativ junge Geschäft mit Corporate Solutions auf das für Ende Jahr gesetzte Ziel eines Prämienvolumens von 4 bis 5 Mrd zu. Im ersten Quartal wuchs die Sparte um 6% auf 882 Mio USD bzw. um 9% in Lokalwährungen. Zur Steigerung hätten alle Regionen beigetragen, wobei Europa und Lateinamerika das stärkste Wachstum verzeichneten.

PREISE WEITERHIN ATTRAKTIV

Im Ausblick sieht sich die Swiss Re bezüglich der 5-Jahresziele bis Ende 2015 weiterhin auf Kurs. Die Eigenkapitalrendite lag mit 16,1% über dem Ziel. Ab 2016 soll dann die Eigenkapitalrendite über den Versicherungszyklus um 700 Basispunkte über der Rendite zehnjähriger und nicht mehr der fünfjährigen US-Staatsanleihen liegen. Der noch bis Ende 2015 gültige Vergleichswert lag im ersten Quartal bei 8,6%.

In der April-Erneuerungsrunde, in der die Erneuerung von Verträgen in Asien im Vordergrund steht, nahm das Volumen des zu erneuernden Geschäfts um 7% auf 1,5 Mrd USD zu. Dabei habe sich die Preisqualität weiterhin auf attraktivem Niveau bewegt, so die Mitteilung.

mk/gab

(AWP)

 

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expertus
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Sieht ziemlich gut aus. Verstehe nicht, wie die Boerse da negativ darauf reagieren kann

Amphibolix
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Wie Zufallsgenerator weiter oben schon sehr detailliert und fundiert dargelegt hat: Solange der Kurs eines solchen WERTpapiers (im wahrsten Sinne des Wortes!) unter CHF 200 notiert, ist er völlig irrational. Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Pesche
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Ist SwissRe endlich erwacht?????

Da müssten doch einige mit der Dividende nachkaufen, so wie ich:)

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Pesche
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Bin RAUS.......

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Pesche hat am 06.05.2015 - 10:48 folgendes geschrieben:

Bin RAUS.......

Wieso? Gibts du auf?

Klar, wenn die Börse weiterhin so schwächelt, wird auch Swiss Re absacken.

Aber auf lange Sicht werden wir 100 CHF sehen. Und 200 CHF (das kann 5-8 Jahre dauern).

 

Pesche
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Zufallsgenerator hat am 06.05.2015 - 22:20 folgendes geschrieben:

Pesche hat am 06.05.2015 - 10:48 folgendes geschrieben:

Bin RAUS.......

Wieso? Gibts du auf?

Klar, wenn die Börse weiterhin so schwächelt, wird auch Swiss Re absacken.

Aber auf lange Sicht werden wir 100 CHF sehen. Und 200 CHF (das kann 5-8 Jahre dauern).

 

Bis jetzt ist mein Ausstieg aufgegangen.

Ausstieg bei 82.8 mit der Dividende von 7.25 hatte ich noch einen kleinen Gewinn von ein paar 1000er.

Werde zwischen 70 und 75 wieder einsteigen, sofern es dazu kommt.

Inzwischen lümmelt das Geld auf dem Konto. 

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alpenland
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Einsatz verdoppelt

Swiss Re - Citigroup hievt Aktie auf 93 Kursziel. *clapping*​

Swiss Re - schwingt sich weiter - neben Zurich - zum Anlegerliebling im Versicherungsbereich hoch.

 

(aus Cash Guru von heute)

Marki87
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100 CHF

Mal schauen ev. wird noch dieses Jahr die Marke von 100 CHF geknackt, aber sicher Anfangs nächstes Jahr.

Zyndicate
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Swiss Re will Präsenz in Afrika ausbauen - Übernahmegespräche in Nigeria

03.06.2015 08:38

Zürich (awp) - Die Swiss Re will die Präsenz in Afrika ausbauen. Wie die nigerianische Zeitung Vanguard (Ausgabe vom 3. Juni) berichtet, führt der Rückversicherer derzeit Gespräche über die Übernahme einer Minderheitsbeteiligung an einer nigerianischen Versicherungsgesellschaft.

Die Gespräche befänden sich allerdings noch in einer frühen Phase, sagte Frank O'Neill, Leiter der Region Middle East & Africa bei Swiss Re, der Zeitung am Dienstag am Rande des in Kapstadt stattfindenden World Economic Forum Africa. Den Namen der nigerianischen Gesellschaft nannte er nicht.

"Wir möchten gerne stärker in Ländern wie Nigeria investieren", so O'Neill weiter. Die Herausforderungen seien jedoch die bereits hohen Bewertungen bei möglichen Übernahmekandidaten. "Wir suchen nach den richtigen Partnern zu einem Preis, der Sinn macht."

Während Swiss Re in Afrika im Rückversicherungsgeschäft bereits seit über 60 Jahren aktiv ist, will sich die Gruppe vermehrt an Erstversicherern beteiligen. Im Oktober des vergangenen Jahres kaufte Swiss Re vom Private Equity-Unternehmen Leapfrog eine Minderheitsbeteiligung (26,9%) am kenianischen Versicherer Apollo Investments. Die Apollo-Tochter APA gehört in Kenia, Uganda und Tansania zu den drei grössten Versicherern.

Mit Unterstützung von Leapfrog setze Swiss Re die Suche nach möglichen Investitionsobjekten auf dem "Schwarzen Kontinent" fort, heisst es im Bericht weiter. Dabei werden laut O'Neill in Kenia und Nigeria mindestens drei Übernahmen von Minderheitsbeteiligungen angestrebt.

mk/rw

(AWP)

 

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Position verstärkt

Nach dem Kursrückgang um rd. 10 Fr. habe ich die Position mit Calls verstärkt.

Es gibt positive Aktivitäten in Bezug auf China

22-06-2015 12:24  Swiss Re mit "Renminbi-Lizenz" - HSBC als Depotbank 

 

Zürich (awp) - Swiss Re und die Bank HSBC wollen von der Öffnung der chinesischen Kapitalmärkte für globale Anleger profitieren. Wie HSBC am Montag mitteilt, biete sie als Depotbank der Swiss Re als erstem Schweizer Unternehmen eine Anbindung an den chinesischen Markt. Swiss Re habe als erster Schweizer Investor in China eine aufsichtsrechtliche Zulassung im Rahmen der RQFII-Quotenregelung ("Renminbi Qualified Foreign Institutional Investor") erhalten.

 

Mit dem RQFII-Programm sollen laut der Mitteilung die chinesischen Märkte für in Renminbi denominierte Wertpapiere gegenüber ausländischen Investoren geöffnet werden. HSBC begleitete gemäss eigenen Angaben den Bewerbungsprozess der Swiss Re für eine Lizenz. Erst im Januar habe China verkündet, das RQFII-Programm mit einer Quote von 50 Mrd Renminbi (8,56 Mrd USD) auf die Schweiz ausdehnen zu wollen.

 

"Für global agierende, langfristig orientierte Anleger ist ein Zugang zu den wachsenden chinesischen Finanzmärkten von enormer Wichtigkeit", lässt sich Swiss-Re-Chief-Investment-Officer Guido Fürer in der Mitteilung zitieren. Swiss Re verstehe das RQFII-Programm als wichtige Ergänzung zu den bestehenden Anlageansätzen. HSBC ist gemäss eigenen Angaben die grösste ausländische Bank Chinas.

 

rw/ra

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