EURO - €

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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«Technisches Problem» führt zu Bruch der Untergrenze

Am Donnerstag ist der Euro erstmals seit der Einführung der Kurs-Untergrenze am 6. September 2011 unter 1,20 Franken gefallen. Doch wie konnte es zu diesem «Blackout» kommen?

"Banken haben Loch im System der SNB gefunden"

Entgegen ersten Annahmen handelte es sich allerdings beim Fall des Euro unter 1,20 nicht um einen Angriff von Devisen-Hedgefonds, sondern um ein "technisches Problem". "Banken haben ein Loch im Devisensystem der SNB gefunden und konnten so die Kursuntergrenze kurzzeitig unterschreiten", sagt UBS-Devisenprofi Thomas Flury.  http://www.cash.ch/news/topnews/technisches_problem_fuehrt_zu_bruch_der_...

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Währungsfonds hält Franken für deutlich überbewertet

In seinen neusten Schätzungen spricht der IMF von 10 bis 15 Prozent

Die Nationalbank schätzt diesen Verzerrungseffekt laut IMF für 2011 auf rund 5% des Bruttoinlandproduktes. Hinzu mögen gemäss IMF weitere 2 Prozentpunkte an Verzerrung aus der Nichterfassung von Teilen des Schweizer Einkaufstourismus im Ausland kommen. Mit einer Bereinigung solcher Verzerrungen mag der Schweizer Ertragsbilanzüberschuss 2011 statt rund 15% des Bruttoinlandprodukts «nur» noch etwa 8% betragen haben – was im internationalen Vergleich allerdings immer noch einen starken Überschuss darstellt.

Doch auf jene zwei IMF-Wechselkursmodelle, die der Ertragsbilanz grosse Bedeutung zumessen, hat diese Bereinigung einen erheblichen Einfluss: Statt auf eine ungefähr «faire» Bewertung kämen die Modelle gemäss IMF auf eine Überbewertung von etwa 10%. Das dritte IMF-Modell, das insbesondere auf Kaufkraftparitäten und historische Werte abstellt, ortet derweil eine Überbewertung von etwa 15%. Gilt dieser Mittelwert aller Fremdwährungen auch für den Euro, müsste die europäische Einheitswährung in der IMF-Sicht statt Fr. 1.20 etwa Fr. 1.32 bis Fr. 1.40 kosten. Mit dieser Sicht werden sich auch die Nationalbank und die politische Schweiz mehr oder weniger einverstanden erklären können. Was der Markt jeden Tag dazu befindet, ist allerdings eine ganz andere Frage. http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/waehrungsfonds-haelt-fr...

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JP Morgan senkt Prognose unter Euro-Mindestkurs

JP Morgan senkt das 3-Monats-Kursziel für den EUR/CHF unter den Mindestkurs

http://www.cash.ch/news/topnews/jp_morgan_senkt_prognose_unter_eurominde...

 

 

 

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Safe-Haven Franken

Die Schweizerische Nationalbank ( SNB ) prüft mit dem Bundesrat und der Finanzmarktaufsicht Finma in einer Task Force den Griff in den Giftschrank. Nämlich für den "Worst Case", sprich für einen ungeordneten Austritt Griechenlands aus der Eurozone nach den Wahlen vom 17. Juni. Und für den Fall, dass sich die Austrittswirren auch auf Länder wie Spanien, Portugal oder Italien ausdehnen. Das liess die SNB in einer koordinierten Aktion über die Sonntagspresse verlauten.

Trifft dieses Szenario ein, wird die Flucht in Währungen mit "Safe-Haven"-Status wie dem Franken noch einmal sprunghaft zunehmen. Die Kursuntergrenze von 1,20 Franken pro Euro wäre nur mit milliardenhohen Euro-Käufen zu halten.

Grundsätzlich lassen sich die Geldströme in den Franken auf zwei Arten steuern: über das Volumen oder über den Preis. Die wichtigsten Mittel, die der SNB zur Verfügung stehen:

Meldepflicht für den internationalen Kapitalverkehr:

Beschränkung der physischen Kapitalimporte und -exporte:

Einführung von Negativzinsen:

http://www.cash.ch/news/topnews/so_kann_die_snb_den_franken_abkuehlen-11...

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Versace
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Der staatliche Betrug muss sofort ein Ende haben:

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/handeln-sie-bevor-die-spekulanten-alles-kaputt-machen-id1909015.html

Es ist ein Wahnsinn, was für Marktverhinderer im höchsten Gremium der SNB wursteln!

Entspann Dich in der Natur: http://www.youtube.com/embed/MOKseXu8FOs

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Zerreissprobe für das globale Währungssystem

Bei einer Aufgabe der Bindung werde der «Swissie» sehr rasch und kräftig an Wert zulegen. http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten/zerreissprobe-fuer-das-globale-wa...

 

Das wird grossen Teilen des Exports, der wichtigsten Einnahmenquelle der Schweiz, schlecht bekommen. Der Tourismus kommt noch mehr unter die Räder Die Arbeitslosigkeit steigt dann an, was wiederum dem Binnenkonsum und der ALV schadet. Weniger Konsum = weniger MwSt-Einnahmen, usw.

 

Es kommt halt darauf an, was einem wichtiger ist und wovon man lebt. Realwirtschaft oder Währungskrieg.

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Versace
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Nur der freie Markt zählt! Was die SNB macht ist Manipulation und Betrug im höchstem Masse. Nur weil ein paar sogenannte Wirtschaftsführer - lächerlicher Ausdruck wenn man teilweise ihre "Leistungen" anschaut - nach dieser Betrugsgrenze schreien, hat die SNB diese marktmanipulierend  Untergrenze eingeführt.

Der Oberlobbyist Johann Schneider hat im Bundesrat zudem dafür gesorgt, dass dieses schwache Gremium diesem Übel auch noch zustimmt! 

Entspann Dich in der Natur: http://www.youtube.com/embed/MOKseXu8FOs

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Der "freie" Markt ist z.B.  EFTA, EWR, EU, etc. Aber selbst da gibt es Regeln und Abkommen. Von diesen Märkten lebt der normale Mensch. Vom Handel mit Gütern und nicht von Währungsspekulationen oder Kapitalflucht.

Es gibt keinen Bereich, wo man einfach alles tun kann, wonach einem zumute ist. Die Freiheit endet spätestens dort, wo sie auf Kosten anderer geht.

Die Chinesen haben von sich aus ihre Währung an Dollar gebunden. Das war auch mit ein Grund, warum die USA die Schleusen geöffnet haben.

Es gibt einen breiten Konsens darüber, wie man einen fairen Wechselkurs bestimmt. Liegt der Kurs extrem daneben, ist der Wert nicht mehr rational. Für kurze Zeit ist das egal, das korrigiert sich in aller Regel. Das aktuelle Umfeld im Ausland ist von der Angst getrieben.

 

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Elias hat am 04.06.2012 - 11:26 folgendes geschrieben:



Es gibt keinen Bereich, wo man einfach alles tun kann, wonach einem zumute ist. Die Freiheit endet spätestens dort, wo sie auf Kosten anderer geht.


Aber ich "leide" unter dieser Untergrenze, wenn ich EURO-Aktien kaufen will! Und was war bei Petroplus? (sorry, etwas themenfremd...)

Entspann Dich in der Natur: http://www.youtube.com/embed/MOKseXu8FOs

Elias
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Es gibt immer Gewinner und Verlierer. Die Volkswirtschaft hat Vorrang. An der Börse wird gezockt. Jeder von uns hofft, einen dummen zu finden, der unsere "Panini-Bilder" zu einem höheren Preis abkauft. Der letzte verbrennt sich die Finger. Es gibt kein System in dem alle Gewinnen können.

 

Argument für SNB-Kursuntergrenze schmilzt weg

Die Kaufkraftparität zwischen Euro und Franken gleicht sich immer mehr an. "In einem Jahr sehen wir die faire Kaufkraftparität zwischen Euro und Franken gegen 1,20 Franken", sagt David Kohl, Chefökonom bei der Bank Julius Bär Deutschland, zu cash..  http://www.cash.ch/news/topnews/argument_fuer_snbkursuntergrenze_schmilz...

 

Wenn die Prognose zutrifft, dann wird  in einem Jahr die Anbindung aufgehoben. Schau ma mal. Solange die Krise andauert, wird es schwierig.

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geldsack
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Oh, Versace leidet unter der Untergrenze...

Sind Deine Fummel im Euroland immer noch zu teuer für Dich?

Hier geht es knallhart um nichts anderes als Arbeitsplätze und damit Existenzen und den allgemeinen Wohlstand!

Es ist hundertprozentig an der Zeit, die Untergrenze raufzusetzen!

Für die SNB ist das ganze doch eine gute Kapitalanlage, wenn man bei dereinst 1,50 wieder verkaufen kann...

Leider muss sowas erst über den Jordan gehen...

 

Versace
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geldsack hat am 05.06.2012 - 11:26 folgendes geschrieben:



Sind Deine Fummel im Euroland immer noch zu teuer für Dich?


 


Oh ja, selbst die Kopien aus Viêtnam! Pleasantry

Entspann Dich in der Natur: http://www.youtube.com/embed/MOKseXu8FOs

suchender
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Euro gegenüber CHF absichern. Ich möchte 30 000 Euro auf Ende September 2012 und 30 000 Euro auf Ende Dezember 2012 absichern. Soll ich das mit Mini-Futures machen? Welches ist die beste und günstigste Variante?

Welchen Mini-Futures soll ich nehmen? Besten Dank für eine Antwort .

MarcusFabian
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Wogegen absichern?

Dass der Franken gegen Euro steigt? --> Calls

Dass der Franken gegen Euro sinkt? --> Puts

Dass der Kurs gleich bleibt? --> Strangle oder Straddle

Patrick Bateman
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ich habe noch einige tausend euro auf dem konto..


 


was denkt ihr, eifach liegenlassen oder noch vor den Wahlen verkaufen.... die untergrenze von 1.20 wird


ja wohl halten ?

weico
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Ist schon wirklich lächerlich bzw. eher  tragisch,dass die az den gleichen Müll ("Der Sonntag") wiederholt/aufgreift und Jordan dann, mangels ihres eigenen Fachwissen,so plump und schnöde angreift .

http://www.aargauerzeitung.ch/wirtschaft/thomas-jordan-war-ein-scharfer-...

Vielleicht sollten sie Jordans Aufsatz einmal lesen und sich dann von ihm den Unterschied zwischen "Anbindung des Frankens an den Euro" und "temporäre Festsetzung einer Untergrenze gegen den Euro" erklären lassen.

P.S:..aber vermutlich (er)kennt die grosse Mehrheit der Leute den Unterschied ja wirklich nicht..  :oops::mamba:

 

weico

MarcusFabian
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Unter dem Strich ist diese Unterscheidung nur akademisch:
Eine Anbindung wäre eine Fixierung des EURCHF nach unten und oben.
Derzeit haben wir nur eine Fixierung nach unten.

Soweit dürfte das auch jedem klar sein.

Der Druck ist aber ausschliesslich nach unten und von daher sind die Massnahmen der SNB zum Fixierung dieser Untergrenze in beiden Szenarien dieselben.

weico
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MarcusFabian hat am 16.06.2012 - 14:22 folgendes geschrieben:

Unter dem Strich ist diese Unterscheidung nur akademisch:
Eine Anbindung wäre eine Fixierung des EURCHF nach unten und oben.
Derzeit haben wir nur eine Fixierung nach unten.

Soweit dürfte das auch jedem klar sein.

 

Blödsinn....wenn dies wirklich jedem so klar wäre,dann würde man nicht dauernd in den Medien  (..und div. Foren..)  von einer "Anbindung an den Euro"reden (..wie du es ja selber oft getan hast..) .. sondern eben von temporärer Festsetzung/Fixierung einer Untergrenze gegen den Euro Good

 

 

weico

MarcusFabian
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Damit hast Du streng genommen natürlich recht. Es ist aber oft so, dass wir (besonders ich) vereinfachte Ausdrücke verwenden, um den Lesefluss eines Postings nicht zu verkomplizieren. Wir sprechen ja auch von "Gelddruckerei", obschon der Begriff ebenfalls falsch ist, weil keine Zentralbank heute noch Geld druckt.

Dennoch ist es so einfacher, lesbarer denn eigentlich weiss jeder, was damit gemeint ist. Das erspart es, jedesmal den Geldschöpfungsprozess der jeweiligen ZB erklären zu müssen.

Ich meine, die Leser hier sind nicht ganz so dumm, wie Du zu glauben scheinst. Es dürfte jedem bekannt sein, dass die SNB zwar ein Abrutschen des Euro unter 1.20 verhindern will aber gegen einen natürlichen Anstieg nach oben nichts einzuwenden hätte.

Fixierung nach unten oder Anbindung nach unten wären wohl sowohl kurze als auch korrekte Umschreibungen.

weico
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MarcusFabian hat am 17.06.2012 - 15:55 folgendes geschrieben:

Ich meine, die Leser hier sind nicht ganz so dumm, wie Du zu glauben scheinst. Es dürfte jedem bekannt sein, dass die SNB zwar ein Abrutschen des Euro unter 1.20 verhindern will aber gegen einen natürlichen Anstieg nach oben nichts einzuwenden hätte.

Fixierung nach unten oder Anbindung nach unten wären wohl sowohl kurze als auch korrekte Umschreibungen.

Anbindung nach unten ist schlicht FALSCH.Der Franken wird werden nach unten noch nach oben an den Euro angebunden.Wenn schon korrekt und kurz : 

MINDESTKURS

 

 

"Am 6. September 2011 hat die Nationalbank einen Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro festgelegt. Das bedeutet, dass die Nationalbank den Wechselkurs nicht unter 1.20 Franken pro Euro fallen lässt. Diesen Mindestkurs setzt sie bis auf Weiteres mit aller Konsequenz durch und ist bereit, dafür unbeschränkt Devisen zu kaufen. Der Mindestkurs hat zum Ziel, eine mit einer massiven Überbewertung des Frankens verbundene akute Bedrohung der Wirtschaft sowie die damit verbundene Gefahr einer deflationären Entwicklung einzudämmen (Deflation). Ein Mindestkurs ist nicht zu verwechseln mit einer Anbindung des Frankens an eine andere Währung." http://www.snb.ch/de/system/glossary#_M    Hoffentlich verwechseln die Leser jetzt diesen Mindestkurs aber nicht gleich wieder mit einem Wechselkursziel (weil die Medien zurzeit davon schreiben..) ,denn... "Der Mindestkurs darf aber nicht mit einem Wechselkursziel verwechselt werden. Mit einem Wechselkursziel ist automatisch stets ein Verlust an geldpolitischer Autonomie verbunden. Mit einem Mindestkurs ist dies nicht der Fall, und die SNB wird auch in Zukunft ihr Mandat voll erfüllen können." http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20111108_tjn/source/ref_2011110...   P.S...die SNB verfolgte 1978 ein Wechselkursziel ("Wechselkurs-Overshooting")  . Mit der heutigen Situation,auch wenn einige Medien darauf verweisen ,absolut nicht zu vergleichen. http://www.snb.ch/de/mmr/speeches/id/ref_20041123_pmh/source/ref_2004112... (Seite 9)    

weico

   

 

Elias
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Bisheriges Hoch heute: 1.2025

 

Ich vermute, die SNB wird erst mal ihre Bestände abbauen.

 

 

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MarcusFabian
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ARD Doku Der große Euro Schwindel wie der ganze Irrsinn begann

Für alle interessierten:

Ein 44 minuten Video von der ARD über die Entstehung des Euro:

ARD Doku Der große Euro Schwindel wie der ganze Irrsinn begann

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DEVISEN/Euro weiter nahe Zweijahrestief

 


FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat auch am Donnerstag in der Nähe seines Zweijahrestief notiert. Am Morgen kostet die Gemeinschaftswährung 1,2230 US-Dollar, nachdem sie zur Wochenmitte noch in Richtung 1,23 Dollar gestiegen war. Ein Dollar war zuletzt 0,8177 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,2260 (Dienstag: 1,2285) Dollar festgesetzt.


Wegen der Schuldenkrise steht der Euro derzeit stark unter Druck. Der Sinkflug hat sich seit Wochenbeginn aber spürbar verlangsamt. Die Experten der Commerzbank begründen dies mit einem "Durchschnaufen" am Markt. Darüber hinaus gab es zuletzt kaum entscheidende Impulse. Allein in der letzten Woche hatte der Euro vier Cent an Wert verloren, binnen Jahresfrist mehr als zwanzig Cent.


Der Euro bewegte sich am Morgen kaum gegenüber den Kursen von gestern Mittwochabend. Die Gemeinschaftswährung notierte zum Schweizer Franken leicht fester auf 1,2009 CHF gegenüber 1,2007 CHF am Vortag. Der Greenback schwächte sich im selben Zeitraum etwas ab und kostete 0,9815 CHF gegenüber 0,9822 CHF am Mittwochabend.


Quelle: www.nzz.ch


 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Euro steigt Richtung 1,26 Dollar - Dollar schwächer zum Franken

 

er Euro hat am Donnerstag seine Vortagesgewinne ausgeweitet und sich in Richtung der Marke von 1,26 US-Dollar bewegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2579 Dollar gehandelt. Am frühen Mittwochabend hatte der Euro noch deutlich unter der Marke von 1,25 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,2552 (Mittwoch: 1,2448) Dollar festgesetzt.

Die US-Notenbank hatte in ihrem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll zur jüngsten Sitzung eine erneute Stützung der Konjunktur signalisiert. Die zusätzlich mögliche Dollarliquidität könnte dann den Dollar zum Euro belasten. "Die Aussagen der US-Notenbank waren allerdings nur der Auslöser für die erneuten Kursgewinne für den Euro", sagte Marc Burgheim, Leiter des Devisenhandels bei der BayernLB. Schliesslich habe die US-Notenbank keine grundsätzlich neuen Aussagen gemacht.

"Gestützt wird der Euro weiter durch die erwarteten Anleihekäufe der EZB", sagte Burgheim. Zudem seien die Politiker in der Eurokrise zuletzt geschlossener aufgetreten. Die Anleger würde daher Spekulationen gegen den Euro zurückfahren. Dieser Trend könnte laut Burgheim bis zur nächsten Sitzung der EZB am 6. September anhalten, von der man sich Aufschluss über das Vorgehen der Notenbank erhofft. Der Euro könnte bis dahin bis auf 1,27 Dollar steigen. "Konjunkturdaten interessieren in diesem Umfeld niemanden", sagte Burgheim.

Zum Franken bewegte sich der Euro im alt bekannten engen Band knapp über dem von der SNB festgesetzten Mindestkurs. Aktuell wird ein Euro zu 1,2009 CHF nach 1,2010 CHF am Mittag gehandelt.

Der Dollar dagegen setzte im weiteren Tagesverlauf seinen Abwärtstrend zum Franken weiter fort und kostet derzeit 0,9543 CHF verglichen mit 0,9562 CHF am Mittag.

In London wurde der Preis für die Feinunze Gold am Nachmittag mit 1.665,25 (Vortag: 1.642,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 41.880,00 (41.610,00) Euro. http://www.cash.ch/news/alle/deviseneuro_steigt_richtung_126_dollar_doll...

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uro schafft zum Dollar die Wende, steigt wieder über 1,25 $

Rückenwind erhielt die europäische Gemeinschaftswährung, nachdem Spanien bei einer Auktion das Maximalziel an platzierten Papieren übertroffen hat.

 

Des Weiteren spekuliert der Markt darauf, dass die Europäische Zentralbank Maßnahmen gegen die Schuldenkrise vorbereitet.

 

"Der Markt wartet ab, was die EZB unternehmen wird. Das hilft allgemein der Risikoneigung”, erläuterte Steven Barrow, Leiter G10-Analyse bei Standard Bank Plc in London. http://www.welt.de/newsticker/bloomberg/article108835117/Euro-schafft-zu...

 

 

Einmal mehr: totgesagte leben länger.

Wink

 

 

 

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Frage: Wie sieht es mit Kredit in Euro aus? Würdet ihr ein Kredit in Euro jetzt zurück bezahlen, oder noch zuwarten. Weiss nicht wie lange die SNB den 1.20 Kurs hält. Meine Geldtasche ist leider nicht so gross wie die von der SNB


Danke für eine Antwort Sad


 

Elias
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Wie hoch sind denn die Kreditzinsen? Kann man den nicht durch einen günstigeren Frankekredit ablösen?

Ich dachte eigentlich, dass wegen den Zinsen sich weder Hypotheken noch Kredite in Euro lohnen. Bei der Umrechnung in Franken entstehen ja auch noch Kosten. 1.20 ist der Mittelkurs.. Der Kunde bekommt immer einen schlechteren Kurs.

 

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Nicht viel, kaufte was im Euro Raum. Im unteren 5stellen Bereich. Dachte OK zur Zeit 1.20 wer weiss geben Ende Jahr 1 zu 1 na ja wäre eine schöne Rechnung. Aber wie es nun ausschaut SNB hat einfach mehr Geld als ich. Die Zinsen sind aber auch nicht so Hoch, ca. 2.3%. Soweit mal ohne Probleme. Aber denn noch würde ich mich tüchtig ärgern, wenn ich bezahlt hätte und dann, die Untergrenze fällt.


Hatte so ein Trauerspiel, bei ca. 1.40, na, ja SNB und ich, danach 1.20 und ich liess ein paar Noten in der Falle…


Danke für die Antwort Sad

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Auf 1:1 würde ich nicht mal auf Ende nächstes Jahr wetten. Eher 1.40

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