Langfristiger Ausblick auf die Märkte

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Elias
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CH Konsumentenstimmung

«Fast zu schön, um wahr zu sein»

Schweizer Konsumenten lassen sich die Kauflust nicht verderben. Der Konsumenten-Index erweckt zumindest diesen Eindruck. Die Momentaufnahme liegt aber bereits einige Wochen zurück.

 

Konsumenten stützen die Konjunktur

Trotz aller Vorbehalte über die Aussagekraft der Momentaufnahme wird der private Konsum von fast allen Ökonomen bisher als wichtige Stütze der Konjunktur im laufenden Jahr betrachtet. Zum Bruttoinlandprodukt (BIP) steuern die Konsumentinnen und Konsumenten rund 60 Prozent bei. «Schweiz vor einem Konsumboom?», titelten die Ökonomen der UBS Ende April zu den März-Zahlen ihres Konsumindikators.

Grund für die Zuversicht sind unter anderem die Autoverkäufe. Nach den ersten vier Monaten liegt der Absatz von Neuwagen mit 7,5 Prozent im Plus, nachdem die Autohändler bereits letztes Jahr einen Boom erlebt hatten. Beflügelt werden die Autoverkäufe vor allem durch Preisrabatte dank des starken Frankens. Auch hier werden die Bäume aber nicht in den Himmel wachsen. Denn der Zeitpunkt wird kommen, in dem sich die Nachfrage nach Neuwagen wegen der Marktsättigung wieder nach unten einpendelt.

Tausendernoten wandern unter die Matratzen

Dass Herr und Frau Schweizer in unsicheren Zeiten nicht nur ans Geldausgeben denken, zeigt eine andere Statistik, die heute veröffentlicht wurde. Die Zahl der Tausendernoten, die im Umlauf sind, stieg im März um weitere 91 000 auf 32,4 Millionen Stück. Innert Jahresfrist hat sich laut Nationalbank die Zahl der Tausendernoten damit um 12 Prozent erhöht. Die grösste Schweizer Banknote dient vor allem als Wertaufbewahrungsmittel; das heisst, sie kommt oft unter die berühmte Matratze. Die Nachfrage steigt jeweils in Krisenzeiten. http://www.20min.ch/finance/news/story/-Fast-zu-schoen--um-wahr-zu-sein-...

 

Ich war eben 4 Tage am Bielersee in der Festwirtschaft an der jährlichen Weindegustation. Schon der Donnerstag war der absolute Knaller. Die Leute geben tatsächlich mehr aus.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
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Eurozone droht eine «schwere Rezession»

Die OECD sieht schwarz für die Wirtschaft in der Eurozone und fordert die Regierungen auf rasch zu handeln. Für die Schweiz wird dagegen ein Wirtschaftswachstum prognostiziert

Die Schweiz kann sich nach Einschätzung der OECD ab der zweiten Jahreshälfte dank zunehmender Wirtschaftsaktivitäten ihrer wichtigsten Handelspartner auf eine anziehende Wachstumsdynamik einstellen. Die Arbeitslosenquote dürfte in diesem und im kommenden Jahr leicht zurückgehen und die Teuerung niedrig bleiben.http://www.20min.ch/finance/news/story/Eurozone-droht-eine--schwere--Rez...

 

Unser Wachstum verdanken wir vorallem Deutschland.

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MarcusFabian
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Elias hat am 22.05.2012 - 12:28 folgendes geschrieben:

Die OECD sieht schwarz für die Wirtschaft in der Eurozone und fordert die Regierungen auf rasch zu handeln. Für die Schweiz wird dagegen ein Wirtschaftswachstum prognostiziert

Die Schweiz kann sich nach Einschätzung der OECD ab der zweiten Jahreshälfte dank zunehmender Wirtschaftsaktivitäten ihrer wichtigsten Handelspartner auf eine anziehende Wachstumsdynamik einstellen.

 

Unser Wachstum verdanken wir vorallem Deutschland.

Ist doch ein Widerspruch: Deutschland, Eurozone sind unsere wichtigsten Handelspartner. Deutschland dürfte 2012 eine leichte Rezession mit -0.7% bekommen, da ist also nichts mit "zunehmende Wirtschaftsaktivitäten der wichtigsten Handelspartner."
Und Deutschland wiederum exportiert 38% in die PIIGS und Frankreich und diese Länder befinden sich bereits in der Rezession.
Wenn also Deutschland weniger exportieren kann und dort die Wirtschaft stagniert, wird die Schweiz nicht mehr nach Deutschland exportieren können.

Elias
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MarcusFabian hat am 22.05.2012 - 13:18 folgendes geschrieben:

Elias hat am 22.05.2012 - 12:28 folgendes geschrieben:

Die OECD sieht schwarz für die Wirtschaft in der Eurozone und fordert die Regierungen auf rasch zu handeln. Für die Schweiz wird dagegen ein Wirtschaftswachstum prognostiziert

Die Schweiz kann sich nach Einschätzung der OECD ab der zweiten Jahreshälfte dank zunehmender Wirtschaftsaktivitäten ihrer wichtigsten Handelspartner auf eine anziehende Wachstumsdynamik einstellen.

 

Unser Wachstum verdanken wir vorallem Deutschland.

Ist doch ein Widerspruch: Deutschland, Eurozone sind unsere wichtigsten Handelspartner. Deutschland dürfte 2012 eine leichte Rezession mit -0.7% bekommen, da ist also nichts mit "zunehmende Wirtschaftsaktivitäten der wichtigsten Handelspartner."
Und Deutschland wiederum exportiert 38% in die PIIGS und Frankreich und diese Länder befinden sich bereits in der Rezession.
Wenn also Deutschland weniger exportieren kann und dort die Wirtschaft stagniert, wird die Schweiz nicht mehr nach Deutschland exportieren können.

Wo ist da ein Widerspruch?

 

Deutschland ist sackstark. Nix Rezession 2012. Du bist nicht auf dem Laufenden

 

Deutschlands Wirtschaft wächst überraschend stark, doch für die Eurozone insgesamt besteht nach Einschätzung der OECD nur geringe Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung.

Eine Ausnahme ist Deutschland. „Die deutsche Wirtschaft hat uns überrascht und ist bereits im ersten Quartal wieder kräftig gewachsen“, sagte OECD-Deutschland-Experte Andreas Wörgötter am Dienstag in Paris. Die Prognose fürs deutsche Wirtschaftswachstum liegt daher fürs kommende Jahr bei 2,0 Prozent, und bei 1,2 Prozent im laufenden Jahr. In der letzten Studie lag der Wert für 2012 noch bei der Hälfte. Wörgötter: „Die Auftragseingänge gehen nach oben, sogar der reale Einzelhandelsumsatz. Das produzierende Gewerbe wächst, der Arbeitsmarkt bleibt robust.“  http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/roundup-oecd-warnt-v...

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MarcusFabian
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Hast recht. Deutschland ist noch im Aufschwung:


Wie lange, wird sich zeigen. Deutschland exportiert ja 38% in die PIIGS und Frankreich und den USA ging es auch schon besser.
Was mich interessieren würde (vielleicht findest Du ja Zahlen darüber), ob und in welchem Umfang Deutschland / Schweiz die Einbussen in den Westlichen Märkten durch verstärkte Absätze in die BRIC Staaten ausgleichen können.

Elias
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MarcusFabian hat am 23.05.2012 - 00:35 folgendes geschrieben:

Hast recht. Deutschland ist noch im Aufschwung:


Wie lange, wird sich zeigen.

Gemäss Prognosen wächst Deutschland 2012 um 1,2 Prozent und 2013 um 2,0 Prozent. Mittlerweile gibt es neben den USA auch noch China und Schwellenländer, die mitmischen. Eben hat es in Italien und Bulgarien gerüttelt, zum Glück lokal beschränkt. Vielleicht bricht wieder mal ein Vulkan auf Island aus und legt die halbe Luftfahrt lahm. Woher soll ich wissen, ob der Iran einlenkt oder durchdreht, welchen Weg die Griechenlandkrise nimmt?

In meinem Bekanntenkreis gelte ich als Zweckpessimist. Aber wenn ich mich hier im Forum so herumschaue, bin ich schon fast ein Euphoriker.

 

Nebenbei sei noch erwähnt: viele reiche Franzosen zieht es in die Schweiz. Der Kanton Jura wird mit Anfragen zugedeckt. Wer weiss, vielleicht steigen in der Westschweiz die Steuereinnahmen in einem Umfang, wie es noch keiner ahnt. In der Folge sinken dort dann die Steuern, was auch Folgen auf den Finanzausgleich haben wird.

Woll mer se reinlasse? ich sage schon mal: Jou

Ein dreifaches HOCH HOCH HOCH auf die Personenfreizügigkeit.

Die Schere zwischen Arm und Reich wird sich dadurch rein rechnerisch noch weiter öffnen.

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Australiens Wirtschaft wächst weit über Erwarten

Die Wirtschaft Australiens ist zu Jahresbeginn viel stärker als erwartet gewachsen. http://www.cash.ch/news/topnews/australiens_wirtschaft_waechst_weit_uebe...

 

Polens Wirtschaft wuchs im 1. Quartal 2012 mit 3,5% gegenüber dem Vorjahr, so die Analysten der Oberbank. http://www.aktiencheck.de/analysen/Artikel-Polen_Lichtblick_Osten-4391764

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Konjunktur läuft besser als erwartet

Die Wirtschaftsauguren sind optimistischer geworden: Laut dem Forschungsinstitut KOF gehen sie für 2012 von einem Wirtschaftswachstum von 1 Prozent aus. Zuvor hatten sie nicht einmal die Hälfte erwartet.

Die Wirtschaftsexperten blicken wieder optimistischer in die Zukunft: Die Schweizer Wirtschaft werde im laufenden Jahr um 1,0 Prozent wachsen, prognostizieren Ökonomen in einer Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich

Damit korrigierten die Experten ihre Prognose deutlich nach oben: Noch im März hatten sie angenommen, das Bruttoinlandprodukt (BIP) könne nur um 0,4 Prozent zulegen. Für 2013 erwarten die Ökonomen unverändert ein BIP-Wachstum von 1,5 Prozent, wie die KOF am Mittwoch bekannt gab.

Die Lage am Arbeitsmarkt beurteilten die 18 befragten Experten und Forschungsstellen ebenfalls leicht positiver als im März: Sie rechnen im Schnitt mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent im laufenden Jahr (März: 3,3 Prozent).

Die Preise dürften nach Ansicht der Ökonomen um 0,3 Prozent sinken. Die deflationären Tendenzen haben demnach zugenommen: In der März-Prognose war noch von einem Rückgang um 0,1 Prozent die Rede gewesen. Für 2013 gehen die Experten hingegen unverändert von einer Inflation von 0,8 Prozent aus.

Die Prognose nach oben korrigiert haben die Ökonomen bei den Bau- und Ausrüstungsinvestitionen: Sie gehen neu von einer Zunahme von 1,5 Prozent aus (März: 1,0 Prozent).

Noch immer zurückhaltend beurteilen die Experten hingegen die Entwicklung der Exporte: Für das laufende Jahr gehen sie nun von einem Wachstum von 0,7 Prozent aus; im März hatten sie mit einem minim kleineren Plus von 0,6 Prozent gerechnet.

Kaum Änderungen an der Währungsfront

Der starke Franken wird die Schweizer Exportwirtschaft weiter belasten: Die Experten erwarten an der Währungsfront kaum Veränderungen. In drei Monaten dürfte ein Euro 1,21 Fr. kosten, in einem Jahr 1,22 Franken.

Im März hatten die Ökonomen noch mit einem leicht schwächeren Franken gerechnet: Die Voraussagen hatten bei 1,22 Fr. in drei Monaten und 1,24 Fr. in zwölf Monaten gelegen. Der Dollarkurs wird sich laut Prognose gegenüber dem Franken kaum verändern: Die Experten rechnen damit, dass ein Dollar sowohl in drei als auch in in zwölf Monaten 0,96 Fr. kosten wird.

Börse dürfte zulegen

Optimistisch sind die Wirtschaftsauguren, was die Schweizer Börse betrifft: Der Swiss Performance Index (SPI) dürfte in einem Jahr bei rund 5750 Punkten liegen. Dies entspräche einem Plus von fast 8 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag (5329,89 Punkte).

An den historisch tiefen Zinsen wird sich nach Einschätzung der Experten dagegen nicht so schnell etwas ändern. Für die kurzfristigen Zinsen erwarten die Ökonomen wie bei der letzten Umfrage einen Wert von 0,1 Prozent in drei und 0,2 Prozent in zwölf Monaten.

Leicht nach unten korrigierten die Experten hingegen ihre Prognose für die langfristigen Zinsen: Für den Kassazins der 10- jährigen Bundesanleihen rechnen sie neu mit 0,7 Prozent in drei Monaten (März: 0,9 Prozen) und 1,2 Prozent in zwölf Monaten (März: 1,4 Prozent).

 

http://www.20min.ch/finance/news/story/Konjunktur-laeuft-besser-als-erwa...

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Fed beurteilt US-Wirtschaft optimistischer

Die US-Wirtschaft sei in den vergangenen beiden Monaten gewachsen und auch der Arbeitsmarkt zeige eine zumindest sehr leichte Aufwärtstendenz, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht der Federal Reserve für den Zeitraum Anfang April bis Ende Mai. Zudem gebe es kaum Inflationsdruck, was auch mit den gesunkenen Preisen für Energie zu tun habe, Im vorherigen Beige Book hatte es geheißen, steigende Energiekosten würden Produzenten und Verbraucher verunsichern. Zudem stehen die Äußerungen zum Arbeitsmarkt im Kontrast zum jüngsten Arbeitsmarktbericht.

An der Wall Street kam das Beige Book gut an. Die US-Börsen hielten ihre Zugewinne auch nach dessen Veröffentlichung und legten im späten Handel noch weiter zu.

"Die Wirtschaft schwächelt nicht in dem Maße, wie es der Arbeitsmarktbericht vom vergangenem Freitag glauben machen könnte", sagte der Volkswirt Stephen Stanley von Pierpont Securities zum Beige Book. In der weltgrößten Volkswirtschaft waren dem Bericht zufolge im Mai nur 69'000 neue Jobs entstanden, so wenig wie seit einem Jahr nicht mehr. Die Arbeitslosenquote stieg auf 8,2 Prozent.

Neues Programm zum Ankauf von Staatsanleihen?

Sollte sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten nicht spürbar erholen, dürfte dies die Wiederwahl-Chancen von Präsident Barack Obama schmälern. Zu Beginn von Obamas Amtszeit kletterte die Arbeitslosenquote auf zehn Prozent. Danach ging sie zwar spürbar zurück, liegt aber immer noch um zwei Prozentpunkte über dem Schnitt der vergangenen 50 Jahre.

Einige Ökonomen gehen davon aus, dass die US-Notenbank ihr Programm zum Ankauf von Staatsanleihen neu auflegen könnte, um der Wirtschaft zu helfen. Mit Spannung warten die Investoren nun auf eine Anhörung von US-Notenbankchef Ben Bernanke am Donnerstag vor einem Ausschuss des US-Kongresses. Das nächste Mal entscheidet die Fed am 20. Juni über ihren weiteren Kurs. Laut der jüngsten Reuters-Umfrage rechnen 35 Prozent der befragten Händler mit einer Verlängerung der sogenannten "Operation Twist". Dabei handelt es sich um eine Umschichtung des Anleiheportfolios, bei der kurzfristige durch langfristige Anleihen ersetzt werden. Durch diesen Schritt könnte die Fed die langfristigen Zinsen weiter drücken und so die Wirtschaft ankurbeln. Das Programm läuft im Juni aus.

Eine steigende Tahl von Beobachtern hält auch eine dritte Runde von Staatsanleihenkäufen - im Fachjargon Quantitative Easing (QE3) genannt - für möglich. Die Spekulationen an den Märkten über QE3 hatten zuletzt nach überraschend schwachen Arbeitsmarktdaten neue Nahrung bekommen. Zuletzt hatten allerdings mehrere hochrangige US-Notenbanker erklärt, sie sähen noch keinen Grund für einen zusätzlichen Stimulus der Wirtschaft. Dies könnte sich allerdings ändern, sollte sich beispielsweise die europäische Schuldenkrise ausweiten und weite teile der globalen Finanzmärkte in Mitleidenschaft ziehen. http://www.cash.ch/news/topnews/fed_beurteilt_uswirtschaft_optimistische...

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Wall Street von Euro-Hoffnung getrieben

Die Aussicht auf eine Entspannung der Euro-Schuldenkrise hat die US-Börsen am Freitag angetrieben.

 

Schwächelnde US-Konjunktur

Für Beunruhigung sorgte die Nachricht, dass die deutsche Konjunktur schwächelt - die Exporte fielen im April zum ersten Mal in diesem Jahr. Zugleich brachen auch die Ausfuhren von US-Unternehmen in die EU im April um 11,1 Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar ein. http://www.cash.ch/news/boersenkommentar/wall_street_von_eurohoffnung_ge...

 

Eben erst hiess es noch: Fed beurteilt US-Wirtschaft optimistischer

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Schweizer Konjunkturaussichten werden schlechter

Finanzmarktexperten rechnen in der Schweiz mit einer deutlichen Wachstumsverlangsamung in der zweiten Jahreshälfte. Der ZEW-Indikator der Konjunkturerwartungen brach im Juni gegenüber dem Vormonat um 39,4 Zähler auf minus 43,4 Punkte ein.

Niedriger war der Index zuletzt im Januar, bevor er stark anzog und im April vorübergehend sogar positiv ausfiel.

Fast die Hälfte der 46 Befragten rechnen nun mit einer Verschlechterung der Wirtschaftslage, wie Credit Suisse am Mittwoch mitteilte. Im Mai hatte sich etwas mehr als ein Fünftel pessimistisch gezeigt und das Gros hatte stabile konjunkturelle Bedingungen erwartet. "Unseres Erachtens spiegelt diese Veränderung die Erwartung einer erheblichen Wachstumsverlangsamung in der zweiten Jahreshälfte wider, nachdem das Wachstum im ersten Quartal stark positiv überrascht hatte", erklärten Experten der Credit Suisse, die den Index zusammen mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erstellt. Der Index für die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage stieg um 9,7 Zähler auf 19,7 Punkte. http://www.cash.ch/news/topnews/schweizer_konjunkturaussichten_werden_sc...

 

 

Hoffen wir auf den Binnenkonsum

 

 

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Der Konjunkturmotor in der Schweiz läuft besser als erwartet

Weil sich die Schweizer Wirtschaft bisher unerwartet gut entwickelt hat, korrigieren auch die Konjunkturexperten der KOF ihre Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr nach oben.

Beinahe unisono revidieren die Ökonomen derzeit ihre diesjährigen Wachstumsprognosen für die Schweizer Wirtschaft nach oben. Dies mutet auf den ersten Blick eher seltsam an, zumal sich die Konjunkturlage im benachbarten Europa im Zuge der Schuldenkrise weiter verschlechtert hat und für die nahe Zukunft kein Ende des Debakels absehbar ist. Die zuversichtliche Einschätzung der Ökonomen gründet denn auch eher auf der Vergangenheit als auf der Zukunft, zumal sich die Schweizer Wirtschaft in den ersten Monaten des laufenden Jahres deutlich besser entwickelt hat als erwartet. So haben in ihrem am Freitag veröffentlichten Konjunkturausblick nun auch die Auguren der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich ihre Wachstumserwartungen für das Bruttoinlandprodukt (BIP) für 2012 von 0,8% auf 1,2% nach oben geschraubt. Damit liegen sie etwa im Mittelfeld des Prognose-Spektrums. Für 2013 wurde die BIP-Prognose hingegen leicht nach unten angepasst – nämlich von 1,9% auf 1,7%. Gleichzeitig weisen die KOF-Experten warnend darauf hin, dass die Unsicherheiten mit Blick auf den weiteren Konjunkturverlauf hoch seien.

Unerwartet starker Konsum

Ähnlich wie die übrigen Konjunkturauguren begründen die KOF-Ökonomen die unerwartet robuste Entwicklung im ersten Quartal mit dem starken Privatkonsum. Sie erwarten, dass sich die privaten Haushalte auch in den kommenden Monaten als eine wichtige Wachstumsstütze erweisen werden. Entsprechend positiv wird die Entwicklung am Arbeitsmarkt beurteilt. Für 2012 und 2013 prophezeit die KOF eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3,1% sowie 3,2%.

Im Gegensatz zur dynamischen Nachfrage der Privathaushalte wird davon ausgegangen, dass der Staatskonsum aufgrund der sich abzeichnenden konjunkturellen Abschwächung und der «geschwundenen Haushaltsüberschüsse» relativ schwach zunehmen wird. Auch das Wachstum der Bau- und Ausrüstungsinvestitionen werde sich verlangsamen. Die Warenexporte dürften sich gemäss den Prognosen der KOF wegen des starken Frankens und der rezessiven Lage vieler europäischer Staaten 2012 noch um 2,3% erhöhen – nach einem Plus von mehr als 6% im Vorjahr. In Anbetracht der negativen Entwicklung im Tourismus – bzw. der rückläufigen Anzahl ausländischer Besucher in der Schweiz – werden die Dienstleistungsexporte im Urteil der Zürcher Ökonomen im laufenden Jahr gar schrumpfen. Dagegen hielten sich die Importe besser als erwartet. Infolge des stärkeren Anstiegs bei den Wareneinfuhren als bei den Ausfuhren ist gemäss KOF davon auszugehen, dass der Überschuss der Handelsbilanz etwas abgebaut wird.

Optimistisches Szenario

Das Szenario der KOF beruht dabei auf der optimistischen Annahme, dass die Unsicherheiten über die Zukunft Griechenlands schrittweise beseitigt werden. Damit werde sich die Investitionsbereitschaft in Europa wiederum beleben und die Lage an den Finanzmärkten beruhigen, erklären die Experten überzeugt. Dieses zuversichtliche Szenario halten die Ökonomen der KOF selbst im Falle eines Staatsbankrotts Griechenlands für wahrscheinlich, denn insgesamt werde sich der Wegfall dieses Unsicherheitsfaktors beruhigend auf die Weltwirtschaft auswirken. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/uebersicht/der-konjunkturmotor-in-d...

 

Die Aussichten ändern sich fast täglich.

 

 

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weico
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Die Weltwirtschaft in schwerer See

(Nouriel Roubini)

"Es wirkt als würden von allen Seiten dunkle finanzielle und wirtschaftliche Wolken heraufziehen: in der Eurozone, in den Vereinigten Staaten, in China und andernorts. Es könnte sich tatsächlich als schwierig erweisen, 2013 Zuflucht in der unwirtlichen Weltwirtschaft zu finden. "

http://www.project-syndicate.org/commentary/a-global-perfect-storm/german

 

weico

 

Elias
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KOF-Indikator Intakte Aussichten für die Wirtschaft

 

Im Urteil der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH Zürich sind die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft ungebrochen gut. So hat der von den Zürcher Ökonomen berechnete vorauseilende KOF-Indikator im Juni erneut zugelegt und damit seinen seit Jahresbeginn anhaltenden Aufwärtstrend fortgesetzt. Gemäss den KOF-Auguren deutet dies auf ein beschleunigtes Wachstum des schweizerischen Bruttoinlandprodukts im Vergleich mit dem Vorjahr hin. Die Aufwärtsbewegung des Barometers ist dabei laut den Konjunkturexperten vor allem auf die positive Entwicklung in der Industrie, beim Konsum sowie auch beim Export zurückzuführen. Ein deutlich anderes Konjunkturbild ergibt sich allerdings, wenn man sich auf die Aussagen der Einkaufsmanager abstützt. So verharrt der Einkaufsmanagerindex (PMI) seit zwei Monaten unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, was auf schrumpfende Industrieaktivitäten schliessen lässt. Die Diskrepanz zwischen PMI und KOF-Barometer könnte unter anderem davon herrühren, dass die Umfragen bei den Einkaufsmanagern vor allem Grossunternehmen berücksichtigen, während die KOF auch kleinere Firmen in ihre Erhebung einbezieht, die stärker vom robusten Binnenmarkt leben. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/intakte-auss...

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«Wir wissen nicht mal, wie das Wetter heute ist»«

Die Konjunkturprognosen für die Schweiz verbreiten Zuversicht. Gleichzeitig wälzen die Behörden Notfallszenarien. Ergibt das Sinn? Sind ökonomische Vorhersagen überhaupt sinnvoll?

«Wir können sagen, da passiert was Schlimmes, aber wie schlimm es wird, können wir nicht sagen.» So begründete der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Klaus Zimmermann, Ende 2008 seine Forderung nach einem Prognosestopp. Es war die Zeit nach dem Kollaps von Lehman Brothers, als eine Art Wettlauf nach der tiefsten Rezessionsprognose stattfand.

Auch jetzt, wo der Zustand des Finanzsystems wieder jenem vom Herbst 2008 gleicht und die Eurozone in der Dauerkrise steckt, haben die Konjunkturauguren einen schweren Stand. Ganz besonders in der Schweiz. Sie hat den Schock der Finanzkrise von 2007/2008 besser als die meisten anderen Länder überwunden. Entgegen den Befürchtungen hielt sich der Rückschlag auch im vergangenen Winterhalbjahr in Grenzen.

Allein die guten Daten über den bisherigen Jahresverlauf führten dazu, dass in diesen Tagen fast alle Konjunkturprognosen nach oben korrigiert werden. Statt mit einem bescheidenen Wachstum von 0,5 Prozent oder noch weniger wird jetzt verbreitet mit einer Zunahme des Bruttoinlandprodukts (BIP) um gegen 1,5 Prozent gerechnet. Deutlich pessimistischer sind einzig das Lausanner Universitätsinstitut Créa (0,3 % ) und die Credit Suisse (0,5 % ).

Annahmen entscheidend

Das Problem der Konjunkturprognosen ist ein dreifaches: Erstens hängen sie entscheidend von den getroffenen Annahmen ab. Also zum Beispiel von den Erwartungen über den Verlauf der Konjunktur im Ausland, über den Ölpreis und über Wechselkurs und Zinsen. Sogenannte exogene Schocks wie letztes Jahr der Tsunami und die Atomkatastrophe in Japan oder der arabische Frühling können diese Annahmen leicht über den Haufen werfen.

Stochern im Nebel

Zweitens ist der Datenkranz der Ökonomen schlechter als jener der Meteorologen. Der frühere Leiter der Konjunkturforschungsstelle (KOF) an der EZH Zürich, Bernd Schips, schilderte dies wie folgt: «Wenn der Meteorologe eine Wetterprognose für morgen macht, dann weiss er, wie das Wetter heute ist, wie es gestern und vorgestern war. Der Ökonom weiss beim Erstellen einer Prognose für morgen nicht, wie das ‹Wetter› heute ist. Er hat zudem nur eine blasse Ahnung, wie das ‹Wetter› gestern war. Erst für vorvorgestern hat er die Fakten zur Verfügung».

Das dritte Problem liegt nicht bei den Ökonomen, sondern bei jenen, die die Prognosen verwenden. Keynes wird das Zitat zugeschrieben, dass Politiker die Ökonomen benutzen wie Betrunkene Laternen: Sie suchen nicht Licht, sondern Halt. So dienen Prognostiker den Politikern gerne als Blitzableiter für eigene Fehlleistungen.

Kehrt der Trend bald wieder?

Wegen der grossen Bedeutung der Erwartungen haben die Ökonomen der Credit Suisse einen sogenannten Surprise Index  :excuse:  erstellt. Er bildet auf Grund von drei Konjunkturindikatoren ab, ob die Konjunkturerwartungen zu optimistisch, zu pessimistisch oder realistisch sind. Dabei ergab sich ein gewisses Muster: Auf Zeiten mit deutlich optimistischen Erwartungen folgt in der Regel ein Überschiessen des Pessimismus. Ende 2011 wurden die Ökonomen mehrmals negativ überrascht, waren doch ihre aktuellen Einschätzungen generell zu optimistisch.

Umgekehrt waren die Nachrichten seit Anfang 2012 besser als die Erwartungen, so dass viele Prognosen nach oben revidiert wurden. Die Nachrichten aus dem Ausland deuten darauf hin, dass bereits die nächste Phase begonnen haben könnte und die Prognosen bald wieder nach unten korrigiert werden müssen. Fazit der CS-Ökonomen: In unsicheren Zeiten bringt Aktivismus bei den Prognosen nichts.

 

Häufig danebengeschossen

Zur Treffsicherheit der Schweizer Konjunkturprognosen gibt es eine wissenschaftliche Untersuchung für die Jahre 1977 bis 2006. Demnach verfehlten die Konjunkturinstitute die tatsächliche Entwicklung des BIP im Durchschnitt um rund einen Prozentpunkt. Die maximale Abweichung betrug bis zu drei Prozentpunkte. Verzicht auf Prognosen ist aber schon deshalb kein Thema, weil Wirtschaft und Verwaltung bei ihrer Planung nicht ohne Annahmen über die Konjunkturentwicklung auskommen. Das Bauchgefühl darf bei den Prognosen keine Rolle spielen, betonen die Ökonomen des Bundes. Aber die Risiken müssen klar formuliert werden.

http://www.20min.ch/finance/news/story/-Wir-wissen-nicht-mal--wie-das-We...

 

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Peugeot-Citroën streicht in Frankreich 8000 Stellen

Der angeschlagene französische Autobauer PSA Peugeot-Citroën streicht in Frankreich 8000 Stellen. Betroffen seien vor allem die Standorte in Aulnay-sous-Bois bei Paris und im westfranzösischen Rennes, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. http://www.bielertagblatt.ch/peugeot-citroen-streicht-frankreich-8000-st...

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Peugeot war erst der Anfang

In Europas Autoindustrie droht weiteren Fabriken das Aus. Zehntausende Jobs dürften gestrichen werden. Wo es brennt – und warum.

Was bei der Entwicklung der europäischen Autoindustrie besonders auffällt: Sie driftet auseinander.

Was die deutschen Hersteller um VW, Mercedes, BMW und Audi besonders gut machten: Sie haben früh Produktionswerke in China und den USA aufgebaut. Das ermöglicht ihnen, durch höhere Absatzzahlen die Kosten zu drücken. Gerade Opel zum Beispiel, mit seiner breiten Produktpalette, blieb dies verwehrt, der Mutterkonzern GM wollte das so.http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Peugeo...

 

Unsere Wirtschaft hängt in erheblichem Masse von den Deutschen ab. Wir haben weiterhin Dusel.

 

 

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Japan mit überraschendem Handelsbilanz-Überschuss

Ein starker Anstieg der Importe in die USA hat in der Handelsbilanz Japans überraschend zu einem Überschuss geführt.

in starker Anstieg der Importe in die USA hat in der Handelsbilanz Japans im Juni überraschend zu einem Überschuss geführt. Nach einem revidierten Defizit von 910,4 Milliarden Yen (etwa 9,7 Milliarden Euro) im Vormonat (zuvor 907,3 Milliarden Yen) meldete die Regierung in Tokio ein Plus von 61,7 Milliarden Yen. Volkswirte hatten zuvor einen Fehlbetrag von 140 Milliarden Yen erwartet.

Während die gesamten Exporte den Angaben zufolge um 2,3 Prozent zum Vorjahr fielen und damit den ersten Rückgang seit vier Monaten verzeichneten, hätten die Ausfuhren in die USA um 15,1 Prozent im Jahresvergleich zugelegt.

Wie bereits in den Vormonaten machte sich erneut die Euro-Schuldenkrise in der japanischen Handelsbilanz stark bemerkbar. Im Handel mit Ländern der EU meldete die Regierung einen Einbruch um 21,3 Prozent zum Vorjahr. Dies sei bereits der neunte Rückgang in Folge gewesen.

Die Importe Japans gingen unterdessen den Angaben zufolge überraschend zurück. Auf Jahressicht sanken die Einfuhren um 2,2 Prozent. Experten hatten zuvor einem Zuwachs um 1,1 Prozent erwartet. http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/asien/japan-mit-ueberraschendem-...

 

 

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El Nino bedroht die Lebensmittel-Versorgung http://www.ftd.de/wissen/natur/:weltwetter-umschwung-el-nino-bedroht-die...

Indien: Monsun treibt Lebensmittelpreise noch weiter nach oben http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/08/06/indien-monsun-treibt-lebensm...

 

Dürre bedroht lockere Geldpolitik in den Bric

Die Nahrungsmittelpreise sind für die Schwellenländer von besonderer Bedeutung, denn die Ausgaben für das Essen und die Getränke machen dort in der Regel etwas mehr als einen Drittel in einem durchschnittlichen Warenkorb aus. In Indien drohen zudem die Monsunniederschläge dieses Jahr unterdurchschnittlich auszufallen. Ökonomen rechnen damit, dass die Inflation der Nahrungsmittelpreise in den kommenden Monaten mehr als 10% betragen wird. Der Gouverneur der Reserve Bank of India, Duvvuri Subbbarao, hat jüngst die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen gedämpft. Er wies darauf hin, dass die Inflationsrate immer noch über dem tolerierbaren Niveau läge.http://www.fuw.ch/article/durre-bedroht-lockere-geldpolitik-in-den-bric/

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weico
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Elias hat am 12.08.2012 - 21:37 folgendes geschrieben:

 

Indien: Monsun treibt Lebensmittelpreise noch weiter nach oben http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/08/06/indien-monsun-treibt-lebensm...

 

Indien lässt Millionen Tonnen Getreide verrotten

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/indien-laesst-millionen-tonnen...

 

P.S...der Grossteil der sogenannten "Ernährungsprobleme" dieser "notleidenden Länder" sind eben schlicht Hausgemacht..!!!

 

 

weico

 

 

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Schweizer Konjunktur weniger pessimistisch gesehen

Finanzmarktexperten schätzen die Konjunkturaussichten für die Schweiz etwas weniger pessimistisch ein als vor Monatsfrist.

Der ZEW-Indikator der Konjunkturerwartungen verbesserte sich im August um 9,2 Zähler, verharrte mit minus 33,3 Punkten aber im negativen Terrain. Zwar rechneten weniger Analysten in den nächsten sechs Monaten mit einer Verschlechterung der Wirtschaftslage, teilte die Credit Suisse am Donnerstag mit.

Doch gingen noch immer 40 Prozent der Befragten von einer Abschwächung aus. Etwas mehr als die Hälfte erwartetet eine stabile Konjunkturlage. Die Bank erstellt den Index zusammen mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.

Im Juni war der Index um 39,4 Punkte eingebrochen und hatte sich im Juli stabilisiert.

Der Index für die Einschätzung der aktuellen Konjunkturlage verminderte sich im August um 7,4 Zähler auf 11,0 Punkte. http://www.cash.ch/news/topnews/schweizer_konjunktur_weniger_pessimistis...

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Eurozone steuert mit Volldampf auf Rezession zu

Die Wirtschaft der Euroländer schrumpft laut Prognosen im Herbst um bis zu 0,6 Prozent. Die Turbulenzen haben die Lokomotive Deutschland schon gebremst – das Wachstum betrug aber noch 0,3 Prozent.

Die krisengeplagte Eurozone steuert auf ihre zweite Rezession in drei Jahren zu. Die gesamte Privatwirtschaft schrumpfte im August bereits den siebten Monat in Folge. Das Barometer stieg zwar minimal um 0,1 auf 46,6 Punkte, teilte das Markit-Institut zu seiner Umfrage unter Tausenden Unternehmen mit. Damit liegt das Barometer aber weiter unter der Marke von 50 Zählern, ab der Wachstum signalisiert wird.

Markit befürchtet, dass die Wirtschaft der 17 Euro-Länder im laufenden dritten Quartal um 0,5 bis 0,6 Prozent schrumpft. Bereits im Frühjahr hatte es einen Rückgang um 0,2 Prozent gegeben. «Die Hoffnungen, dass die Stärke der deutschen Wirtschaft der Erholung in der Eurozone hilft, haben einen Rückschlag erlitten», sagte Markit-Ökonom Rob Dobson.

Deutschland erwartet Rückschläge

Starke Exporte bewahren die deutsche Wirtschaft in der Schuldenkrise vorerst vor einem Absturz. Zwar bremsen die Turbulenzen Europas Konjunkturlokomotive, wie aus Daten des deutschen Statistischen Bundesamtes hervorgeht.

Mit einem Wachstum von 0,3 Prozent im zweiten Quartal steht Deutschland aber noch besser da als die meisten anderen Eurostaaten. Für das zweite Halbjahr 2012 jedoch erwarten Ökonomen Rückschläge: Die Rezession in Europas Krisenländern werde zunehmend auch in Deutschland spürbar.

Positive Impulse für das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandprodukt (BIP) kamen im zweiten Quartal vor allem von den Ausfuhren. Deutschland exportierte im Zeitraum April bis Ende Juni 2,5 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen als in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Zugleich stiegen die Importe mit 2,1 Prozent etwas weniger.

Konsumausgaben stützen auch

Nach den Zahlen der Wiesbadener Statistiker waren auch die privaten (plus 0,4 Prozent) und die staatlichen Konsumausgaben (plus 0,2 Prozent) im zweiten Vierteljahr höher als im Vorquartal. Auf einer robusten Binnennachfrage ruhen die Hoffnungen von Ökonomen für die zweite Jahreshälfte.

«Das gilt für den privaten Konsum und den privaten Wohnungsbau, jedoch nicht für Ausrüstungsinvestitionen», sagte der Chefökonom der staatlichen KfW, Norbert Irsch, der Nachrichtenagentur dpa.

Die KfW sei ziemlich sicher, dass das Gesamtjahr 2012 nach Herausrechnen des Kalendereinflusses mit einer eins vor dem Komma beendet werde. Allerdings ist die KfW-Prognose pessimistischer geworden: Bisher hatte die Bank für 2012 ein Wachstum von 1,2 Prozent erwartet. Für 2013 rechnen die Experten nur noch mit einem Plus von 1,5 (bisher: 2,0) Prozent.

Zu Jahresbeginn 2012 hatte das deutsche BIP real noch um 0,5 Prozent zugelegt. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2011 gab es im zweiten Quartal dieses Jahres ein Wachstum von preisbereinigt 0,5 Prozent. Allerdings gab es 2012 einen Arbeitstag weniger. Kalenderbereinigt lag der Zuwachs zum Vorjahr bei 1,0 Prozent. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Eurozo...

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Stotternde Exporte werfen Schweizer Wirtschaft zurück

Die Schweizer Konjunktur hat sich im zweiten Quartal überraschend abgekühlt: Das Bruttoinlandprodukt ist gegenüber dem Vorquartal um 0,1% geschrumpft. Schwächere Exporte haben der Wirtschaft einen Dämpfer versetzt. ie Schweizer Wirtschaft ist im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem Vorquartal um 0,1% geschrumpft. Verantwortlich dafür waren die Exporte. Positive Impulse kamen vom Konsum. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 0,5%.Rückgänge in den meisten Sektoren

Im zweiten Quartal 2012 sanken die Warenexporte um 0,7%, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Dabei waren Rückgänge in der Mehrzahl der Sektoren zu beobachten.

Die Ausfuhren von Chemikalien, Maschinen, Apparaten und Elektronik bildeten sich zurück. Einzig die Ausfuhr von Uhren, Päzisionsinstrumenten und Fahrzeugen wuchs. Die Exporte von Dienstleistungen sanken um 0,9%.

Die Warenimporte schrumpften um 0,5% primär wegen der Fahrzeuge. Chemikalien, Maschinen, Apparate und Elektronik verzeichneten einen Anstieg. Dienstleistungsimporte stiegen um 1,8%.

Intakte Baukonjunktur

In der Industrie sank die Wertschöpfung um 1,1%, im Handel um 0,7% und und damit verbunden bei den Finanzdienstleistungen um 0,8%. Das Baugewerbe profitierte weiterhin vom Boom und steigerte sich um 1,5%.

Dadurch stieg auch die Wertschöpfung bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und ähnlichen Dienstleistungen um 0,5%. Der öffentliche Sektor legte um 0,7% und das Gesundheitswesen um 0,2% zu.

Die Inlandinvestitionen stagnierten. Wegen der Kältephase im Februar kam es im ersten Quartal zu einem Rückgang der Bauinvestitionen, der im zweiten Quartal teilweise aufgeholt wurde. Die Bauinvestitionen stiegen um 1%.

Die Ausrüstungsinvestitionen hingegen sanken gegenüber dem Vorquartal um 0,9%. Negativ entwickelten sich Maschinen- und Fahrzeugindustrie. Im ersten Quartal hatten Flugzeugimporte die Ausrüstungsinvestitionen positiv beeinflusst.

Konsum steigt

Impulse kamen vom Konsum. Die privaten Konsumausgaben stiegen im zweiten Quartal um 0,3%. Dazu trugen die Ausgaben für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe sowie Gesundheitspflege und Verkehr bei. Die Konsumausgaben des Staates und der Sozialversicherungen expandierten kräftig um 1%.

Mögliche Senkung der Prognose

Angesichts des zweiten Quartals könnte die Prognose von 1,4% BIP-Wachstum für 2012 revidiert werden, sagte Bruno Parnisari, Leiter des Ressorts Konjunktur im Seco, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Das BIP-Wachstum im ersten Halbjahr wird derzeit auf 0,9% beziffert.

Der BIP-Rückgang im zweiten Quartal war von Experten nicht erwartet worden. Von der Nachrichtenagentur SDA befragte Ökonomen hatten im Vorfeld zwar mit einem BIP-Wachstum von kaum über 0,3% gegenüber dem Vorquartal, nicht aber mit einem Rückgang gerechnet.

Letztmals war das BIP im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorquartal rückläufig, und zwar um revidierte 0,2%. Vor der Revision lag das BIP-Wachstum bei 0,3%. Das BIP-Wachstum im vierten Quartal 2011 wurde von 0,5% auf 0,3% revidiert, jenes im 1. Quartal 2012 von 0,7% auf 0,6%.

An Glanz verloren

Mit der Revision der vorangegangenen drei Quartale habe das positive Konjunkturbild des Jahres 2011, das sich bisher als überraschend solide dargestellt hatte, an Glanz verloren, kommentiert das Forschungsinstitut BAK Basel Economics. Die negativen Effekte der massiven Frankenaufwertung zeigten sich nun deutlich stärker. Dies gelte vor allem für das dritte Quartal 2011.

 :shock:  Mit der Revision der früheren Quartale verschlechtere sich die Ausgangsbasis für das Schweizer Wirtschaftswachstum in diesem Jahr spürbar. Hinzu kommen trübere Aussichten der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr 2012. Damit fallen die Wachstumsaussichten für 2012 deutlich schlechter aus, als es bisher erwartet worden war.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/stotternde-e...

 

 

Ewig konnte es ja nicht so weitergehen, wäre ja zu schön gewesen.

 

 

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Emil
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Das ist stets um die Jahreszeit ein Thema, schliesslich stehen Lohnverhandlungen an. Passt absolut mega, auch zum Wetter.

Crazy

 

Blum 3

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/schweiz/gewerkschaften-start-die...

:excuse:

Emil

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Der S&P ist in den letzten 12 Monaten 22% gestiegen. ...in den letzten 24 Monaten gar 32%. .....nimmt man die letzten 3 Jahre betrug der Anstieg unglaubliche 47%..... ja wenn die Aktienmärkte wirklich die Zukunft voraussagen, dann erwartet uns das Paradies.

Die aktuelle Perma-Hausse ist m.E. wenig nachhaltig und vor allem liquidity driven. ....eine Blase eben.

....und ich denke, dass so lange wie die Zentralbanken Geld pumpen ...sorry, QE betreiben, wird dies auch nicht aufhören. Die Blase wird gepflegt. Der Zahltag kommt bestimmt....sobald die Zinsen steigen, wird die Blase, wie alle Blasen zuvor, herrlich bersten. Nur kein Wertpapier ist ein gutes Wertpapier.

Happy Gambling anyway

Fine--Tuner

Elias
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass viel Geld aus den QE-Programmen in den Börsen gelandet ist. Bei M3 ist das Geld nicht angekommen

Die Umsätze an den Börsen weltweit sind nach wie vor tief.

Handelsumsatz der SIX Group sinkt deutlich http://www.fuw.ch/article/handelsumsatz-der-six-group-sinkt-deutlich/

 

Die Banken werden sich hüten, geliehenes Geld zu verzocken, weil sie es ja irgendwann zurückzahlen müssen.

Es liegt weltweit enorm viel Cash auf den Konten. Die Banken wissen nicht, was sie mit dem Geld tun können und senken deshalb den Zins.

 

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MarcusFabian
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Die Gefahr dürfte von den Pensionskassen ausgehen. Wenn gute Staatsanleihen nur noch negativ rentieren und höher rentierende riskant sind, werden sie aus Staatsanleihen austeigen und ... was dafür kaufen? Aktien? Immobilien?

Pensionskassen sind ja gehalten, eine Rendite zu erzielen. Die haben es im aktuellen Niedrig-Zins Umfeld also nicht leicht.

Elias
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Pensionskassen besitzen bereits Immobilien. Die wohl bekannteste: http://www.mpk-immobilien.ch/

Wenn die Pensionäre höhere Zinsen wollen, dann bekommen sie es. Zuerst mal als Mietzinserhöhung.

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