Gold

Gold 1 Uz 

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rph
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Nein, ich meinte das hier:

viewtopic.php

Allerdings habe ich mich 1. im Forum und 2. beim Datum geirrt. Wacko

lg ramschpapierhaendler

auch hier: http://tiny.cc/90deu

MarcusFabian
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Elias hat am 25.06.2012 - 17:40 folgendes geschrieben:

Ich habe keine CS Aktien und poste trotzdem im CS-Thread.
...

Ich habe auch keine Öl-Aktien und poste trotzdem im Öl-Thread.
...

Zum Thema Milch darf man ja auch mit Laktosintoleranz was posten oder nicht?

 

 

Du hast meinen Punkt sehr schön aufgegriffen. Halten wir fest: Es gibt einige Assets, die von allgemeiner Bedeutung sind, auch wenn man nicht direkt investiert ist. Öl ist als politischer Rohstoff und Inflationsindikator der Klassiker. Grossbanken betreffen indirekt auch den nicht-Aktionär. Bei Milch können wir uns streiten Wink

Was Gold betrifft, scheint es Dir ebenfalls wichtig genug zu sein, um darüber zu diskutieren. Also kann Gold sooo unwichtig nicht sein, oder? Und wenn ja, welche Bedeutung hat Gold für Dich?

 

weico
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MarcusFabian hat am 24.06.2012 - 20:59 folgendes geschrieben:


Zu Deiner Frage, welchen Systemwechsel ich meine: Ich meine die Ablösung des aktuellen Papiergeldsystems (Dollar, Franken, Euro, was auch immer) durch das nächste System. Also eine Währungsreform.

Einen grundlegenden Systemwechsel,bei einer Währungsreform, sehe ich nicht als sehr realistisch an.Warum auch ein Systemwechsel..? Die Hauptursache einer Währungsreform, ist ja fast immer ein Staatsbankrott bzw. der Versuch einen solchen abzuwenden (siehe Link).

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsbankrott

Das jetzige Papiergeldsystem ist eine enorme Erfolgsgeschichte. Es ist aber nur in Ländern wirklich erfolgreich,wenn die dahinterstehenden Gesetze/Regeln/Grundsätze (Grundrechte,Eigentumsrechte usw.) funktionieren , (weitgehendst) eingehalten und geschützt werden.

Wenn "der Staat" Fehler macht und sich dabei überschuldet,dann kann und soll man nicht dem Papiergeldsystem die Schuld zuschieben.Auch wenn ein Staat bzw. dessen Währung durch die Fehlern von Anderen angesteckt wird  (unser Franken leidet ja zurzeit an den Fehlern des unsäglichen EURO-Experiments (Contagion-Effekt) und musste durch einen Mindestkurs "geschützt" werden),ist dies ja nicht der Fehler des Papiergeldsystems.

 

Einfach das jetzige System gut (aus)nutzen und das Beste aus den verschiedenen Wechselwirkungen  machen (wie immer..).... Drinks

 

weico

 

 

 

 

rph
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weico hat am 25.06.2012 - 19:56 folgendes geschrieben:

...erfolgreich,wenn die dahinterstehenden Gesetze/Regeln/Grundsätze (Grundrechte,Eigentumsrechte usw.) funktionieren , (weitgehendst) eingehalten und geschützt werden.

Du meinst die Gesetze desselben Staates, dem Du die "Garantie" bei einer Golddeckung nicht zutraust?

(NB traue ich unserem Staat diese "Garantie" auch nur vorübergehend zu... genau wie die "Garantie" der Grund- und Eigentumsrechte)

lg ramschpapierhaendler

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Elias
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MarcusFabian hat am 25.06.2012 - 18:43 folgendes geschrieben:

Was Gold betrifft, scheint es Dir ebenfalls wichtig genug zu sein, um darüber zu diskutieren. Also kann Gold sooo unwichtig nicht sein, oder?

 

 

Und wenn ja, welche Bedeutung hat Gold für Dich?

 

Die Bedeutung des Goldes für mich

Ich wiederhole mich nun zum 2. Mal heute:  ich muss mich beim Dollar (Anti-Gold) absichern.

Gold ist für mich ein Indikator für den Dollar. Wegen der SNB-Untergrenze zur Zeit für mich weniger gut brauchbar. Und man kann damit zocken, wie mit allem anderen auch. Jetzt kaufen und halten finde ich persönlich nun halt noch immer nicht gut. Vielleicht liege ich ja grottenfalsch. Die Zinsen sind ja auch länger tief geblieben als ich erwartet habe. Ich würde zur Zeit auch nicht Immobilien kaufen.  Die nichtselbsbewohnte werde ich verkaufen. Ich habe aber nichts gegen Immobilien.

Mittlerweile wettest sogar du auf einen fallenden Goldpreis. Das heisst ja auch nicht, dass du gegen Gold bist.

 

MarcusFabian hat am 25.06.2012 - 16:23 folgendes geschrieben:

Ansonsten kann ich die Frage zurückgeben und Dich fragen, warum Du seit Jahren gegen Gold argumentierst
 

Auf den Link, wo ich gegen Gold argumentiere, kann ich wohl ewig warten. Du bist derjenige, der über Wolfram in Fort Knox berichtet, nicht ich  :no:

 

 

 

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weico
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rph hat am 25.06.2012 - 20:14 folgendes geschrieben:

weico hat am 25.06.2012 - 19:56 folgendes geschrieben:

...erfolgreich,wenn die dahinterstehenden Gesetze/Regeln/Grundsätze (Grundrechte,Eigentumsrechte usw.) funktionieren , (weitgehendst) eingehalten und geschützt werden.

Du meinst die Gesetze desselben Staates, dem Du die "Garantie" bei einer Golddeckung nicht zutraust?

(NB traue ich unserem Staat diese "Garantie" auch nur vorübergehend zu... genau wie die "Garantie" der Grund- und Eigentumsrechte)

Die Golddeckung bzw. der Deckungsgrad des Frankens nahm ,im laufe der Zeit,stetig ab und die Zeitspanne einer realen Einlösepflicht war ja ausgesprochen kurz (1907-14 und 1930-36) . 1936 wurde mal kurz,mit Bundesratsbeschluss, der Franken um 30% abgewertet..usw.!

Die Grundrechte hingegen,wie Eigentumsgarantie usw.,wurden im laufe der Zeit stetig ausgebaut. Auf Bundesebene war die Eigentumsgarantie nicht explizit in der BV erwähnt und ein entsprechender Artikel wurde erst 1969, per Volksabstimmung, in die Verfassung eingefügt.

 

weico

 

 

 

MarcusFabian
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weico hat am 25.06.2012 - 19:56 folgendes geschrieben:

Einen grundlegenden Systemwechsel,bei einer Währungsreform, sehe ich nicht als sehr realistisch an.Warum auch ein Systemwechsel..?

 

Nun, Du sprichst ja selbst davon, dass jedes Geldsystem irgendwann an seine Grenzen stösst und kollabieren muss.
Sinn und Zweck der Übung ist immer die Entschuldung. In erster Linie die Entschuldung des Staates.

Wie stellst Du Dir diesen Kollaps vor? Sehr viele Varianten gibt es nicht:
* Geldentwertung über Inflation
* Schuldenschnitt
* Währungsreform

Siehst Du weitere? Welche?

Weiterhin bin ich mit Dir durchaus einverstanden, dass man in einem Papiergeldsystem die jeweils exakt benötigte Geldmenge weitaus besser steuern kann als unter einem Goldstandard. Das Dumme ist nur, dass Regierungen immer auf die Idee kommen, mal "als absolute Ausnahme" Geld drucken zu lassen, um ein Prestigeprojekt zu finanzieren, einen Krieg zu führen oder auch nur um dem Bürger ein paar Geschenke zu machen und sich so die nächste Wahl zu sichern.

Und selbst wenn diese Disziplin im eigenen Land (Schweiz) noch aufrecht erhalten wird, nützt das wenig, wenn sich die grossen Nachbarn nicht daran halten. Wenn Euro oder Dollar kollabieren, wird das den Franken auch mitreissen. Auch wenn wir eigentlich unschuldig sind.

Ideal wäre wahrscheinlich ein Geldsystem, wo das Geld vom Konsumenten und der Wirtschaft selbst erzeugt wird und nicht von einer staatsmonopolistischen Organisation wie einer Zentralbank. Dann würde der Markt automatisch die Geldmenge regeln.

MarcusFabian
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Elias hat am 25.06.2012 - 20:27 folgendes geschrieben:


Mittlerweile wettest sogar du auf einen fallenden Goldpreis. Das heisst ja auch nicht, dass du gegen Gold bist.


 

 

Ich wette keineswegs auf einen fallenden Goldpreis. Im Gegenteil. Ich wette auf einen fallenden Papiergeld-Preis und begründe das durch die Gelddruckerei der Zentralbanken. Angefangen mit der Fed über die BoE, EZB und neuerdings auch der SNB.

Für mich ist Gold nicht nur Anti-Dollar sondern Anti-Papiergeld. Somit sind wir gar nicht mal so weit voneinander entfernt, mit Ausnahme unserer Einschätzung betreffend der Stärke des Franken. Beim Euro könnten wir uns vielleicht sogar einigen.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 26.06.2012 - 03:41 folgendes geschrieben:

Elias hat am 25.06.2012 - 20:27 folgendes geschrieben:

 

Mittlerweile wettest sogar du auf einen fallenden Goldpreis. Das heisst ja auch nicht, dass du gegen Gold bist.

 

Ich wette keineswegs auf einen fallenden Goldpreis. Im Gegenteil. Ich wette auf einen fallenden Papiergeld-Preis und begründe das durch die Gelddruckerei der Zentralbanken. Angefangen mit der Fed über die BoE, EZB und neuerdings auch der SNB.

Für mich ist Gold nicht nur Anti-Dollar sondern Anti-Papiergeld. Somit sind wir gar nicht mal so weit voneinander entfernt, mit Ausnahme unserer Einschätzung betreffend der Stärke des Franken. Beim Euro könnten wir uns vielleicht sogar einigen.

 

So ein Nonsens. Man soll im Suff nicht posten. Wir sind Welten voneinander entfernt. In was anderes als Papiergeld soll Gold denn sinken? Dein Ziel ist es doch, mit der Wette an Papiergeld zu kommen, sonst wäre die Wette sinnlos. Der Brüller: der MF rennt neuerdings dem Papiergeld nach.  Doch dazu müsstest du aber an einen Bannkomaten, weil es dir zuerst in elektronischer Form gutgeschrieben wird. Du bist doch derjenige, der die Gold-Charts so gerne in Zusammenhang mit Papiergeld postet. Vielleicht wäre es besser, du suchst mal einen Chart, der Gold in Abhängigkeit zu Toga oder Broten darstellt.  :wall:

Der Franken bleibt die Fluchtwährung, trotz Untergrenze. Und die Schweiz baut weiterhin Schulden ab, was den Franken stärken und die Steuern tief halten wird.

Das zeigt doch, dass du nicht die nicht viel Ahnung hast. So z.B. zum Thema Kaufkraft, wie die Lebenshaltungskosten in den einzelnen EU-Staaten sind. Oder mal lagert Wolfram in Fort Knox, mal lagert das ausländische Gold dort. Deine Hyperinfla 2012/2013 kannst du auch  rauchen. Das bfs  soll nach deiner Auffassung die Zahlen beschönigen. Die SNB hat - entgegen deiner Behauptung - das Gold mit Gewinn verkauft. Und die Waren fliessen nicht von A nach B, bis die Preise gleich sein. Ein Scheffel Weizen wird auch nie 10€ in Frankreich und 100€ ind Deutschland kosten.

Ich weiss, dass Japan seit 20 Jahren trotz riesiger Geldmengenausweitung in einer Deflationsspirale steckt. Seit 20 Japan keine Hyperinfla und WR. Aber bei uns hätte sie deiner Meinung nach kommen sollen. 2012 wegen dem Maya-Kalender und sonst 2013.

Ich schliesse eine Versicherung ab und dann ist der Fall für mich erledigt. Ab und zu kann man ja mal darüber diskutieren. Aber was hier zeitweise abgeht, hat krankhafte Züge.

 

 

 

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MarcusFabian
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Mir geht es keineswegs darum, billig an Papiergeld zu kommen, sondern darum dereinst günstig an Aktien oder vielleicht auch Immobilien zu kommen. Dieser Chart Dow in Gold zeigt, dass das seit 2001 der richtige Wet ist:

Irgend wann wird ein unterer Wendepunkt erreicht - so wie 1980 oder 1945 - und es macht Sinn Gold wieder in Aktien zu tauschen.
Da in diesem Chart direkt Dow in Gold verglichen wird, der Dollar also aus der Gleichung rausfällt, ist der Preis des Dollars sogar irrelevant.
2001 musste man über 40 Unzen Gold für den Dow bezahlen, derzeit etwa noch 8 und bei einem Verhältnis von etwa 4:1 dürfte der Zeitpunkt nahe oder gekommen sein, wieder von Gold in Aktien zu wechseln. Wenn dieser Zeitpunkt gekommen ist, ist es irrelevant, ob der Dow 4000 und Gold 1000 kostet oder Dow 40'000 und Gold 10'000.

Gold ist also nichts weiter als eine ca. 15-jährige Übergangslösung.

Dass Gold dabei auch ein Hedge gegen allfällige Turbulenzen im Währungssystem ist und gegen Wertverfall von Papiergeld absichert, ist ein netter Bonus aber nicht Hauptmotivation, um auf Gold zu setzen.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 26.06.2012 - 13:28 folgendes geschrieben:

Mir geht es keineswegs darum, billig an Papiergeld zu kommen, sondern darum dereinst günstig an Aktien oder vielleicht auch Immobilien zu kommen.

Es ist doch egal, wer was wann warum macht. Die einen haben sich nun halt verzockt, weil sie auf einen steigenden Goldpreis gewettet haben, du  liegst zur Zeit richtig.

Spekulanten greifen mit Rohstoff-Wetten daneben http://www.cash.ch/news/topnews/spekulanten_greifen_mit_rohstoffwetten_d...

 

Mir geht es unter anderem darum, dass eine Anlage nicht zwingend gegen ein bestimmtes Szenario nützt. Zumal keiner weiss, ob überhaupt und wann welches Szenario eintreffen wird.

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MarcusFabian
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Elias hat am 26.06.2012 - 14:27 folgendes geschrieben:


Mir geht es unter anderem darum, dass eine Anlage nicht zwingend gegen ein bestimmtes Szenario nützt. Zumal keiner weiss, ob überhaupt und wann welches Szenario eintreffen wird.

Das ist sicher richtig. Aber auch Immobilen können zum Problem werden. Immobilien waren ja in der Finanzkrise USA und Spanien nicht nur betroffen sondern der Auslöser.
Wenn wir bei den Assetklassen Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetalle bleiben, stellt sich somit auch die Frage, welches davon in einer Krise wahrscheinlich am wenigsten verliert. Und da wir - wie Du richtig sagst - nicht wissen, wie die Krise aussehen wird muss man diese Frage für jedes erdenkliche Szenario durchrechnen und durchdenken. Darin sehe ich die Hauptfunktion dieses Threads.

Etwas krass formulier es der hier:

Lachen Sie mich ruhig aus, aber wenn die Edelmetalle nur halb so stark fallen wie die Immobilien, dann können Sie bei einem Tausch für die gleiche Menge Gold das Doppelte an Immobilie kaufen.

Wenn die Aktien 90% verlieren und Gold nur 20%, dann werden in Aktien aus 100 Euro nur noch 10 und in Edelmetallen bleiben von 100 Euro Startbetrag immerhin noch 80 übrig. Man kann dann also das 8-fache an Aktien kaufen als vorher und irgenwann dreht es auch die Wirtschaft wieder nach oben.

Quelle

weico
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MarcusFabian hat am 26.06.2012 - 03:34 folgendes geschrieben:

weico hat am 25.06.2012 - 19:56 folgendes geschrieben:

Einen grundlegenden Systemwechsel,bei einer Währungsreform, sehe ich nicht als sehr realistisch an.Warum auch ein Systemwechsel..?

 

 

Wie stellst Du Dir diesen Kollaps vor? Sehr viele Varianten gibt es nicht:
* Geldentwertung über Inflation
* Schuldenschnitt
* Währungsreform

Siehst Du weitere? Welche?

Einen selbst verursachten Kollaps in der Schweiz sehe ich absolut nicht. Wir haben eine Schuldenbremse (in der Verfassung..!!) starke Grundrechte,einen funktionierenden Staatsapparat und ein SOUVERÄN der dies ALLES (mit)bestimmt.Absolute Topzustände.

Weiterhin bin ich mit Dir durchaus einverstanden, dass man in einem Papiergeldsystem die jeweils exakt benötigte Geldmenge weitaus besser steuern kann als unter einem Goldstandard. Das Dumme ist nur, dass Regierungen immer auf die Idee kommen, mal "als absolute Ausnahme" Geld drucken zu lassen, um ein Prestigeprojekt zu finanzieren, einen Krieg zu führen oder auch nur um dem Bürger ein paar Geschenke zu machen und sich so die nächste Wahl zu sichern.

Richtig.Wie oben aufgeführt,hat bei Uns aber der SOUVERÄN das sagen.Wir "baden" eben schlussendlich nur aus,wass wir uns auch selber "einbrocken" !

Und selbst wenn diese Disziplin im eigenen Land (Schweiz) noch aufrecht erhalten wird, nützt das wenig, wenn sich die grossen Nachbarn nicht daran halten. Wenn Euro oder Dollar kollabieren, wird das den Franken auch mitreissen. Auch wenn wir eigentlich unschuldig sind.

Exakto.Gegen äussere Einwirkungen/"Ansteckung" (Contagion-Effekt) kann ein Staat nur bedingt etwas unternehmen.Selber ist man natürlich viel flexibler und kann sie gut ausnutzen.

Ich hatte z.B eine "wunderbare Fahrt" mit dem Wechselkurs SFR-PHP (da ich in den Philippinen investiert bin ,mein "Lieblingskurs"..) und konnte wunderbar von den sogenannten "starken Franken-Problemen" profitieren,bevor die SNB (am 6.9.2011), die Regeln änderten ..!

 

Ideal wäre wahrscheinlich ein Geldsystem, wo das Geld vom Konsumenten und der Wirtschaft selbst erzeugt wird und nicht von einer staatsmonopolistischen Organisation wie einer Zentralbank. Dann würde der Markt automatisch die Geldmenge regeln.

Leider ein Irrglaube,dass solches in einer globalisierten Welt auch funktionieren würde.Eine Währung ist eben darauf angewiesen,dass jemand/etwas "dahinter" steht bzw. dafür bürgt/"deckt". Die nahe Verwandtschaft, zwischen heutigem Papiergeld und einem Wechsel, ist z,B bei "wiki" gut beschrieben:

"Mit Gründung der Bank von England im Jahr 1694 konnte diese Diskontierung nicht mehr nur in Münzen, sondern auch in Banknoten erfolgen, die ihrerseits in Münzen einlösbar waren und somit eine Zwischenform zwischen Wechsel (Kreditgeld) und Münze (Bargeld) darstellten. Banknoten sind faktisch standardisierte (auf einheitliche Beträge lautende) Sichtwechsel (d.h. fällig bei Vorlage in der Bank, also bei Sicht)."

http://de.wikipedia.org/wiki/Wechsel_%28Urkunde%29

 

Die Grundfrage von Heute, in unserem "Papiergeldsystem mit ZB", ist im Prinzip doch die absolut Gleiche die sich damals schon die Kaufleute stellten ("Wechsel mit Bezogener bzw. Akzeptant)":

Wie steht es um die Bonität ...!!

 

weido

 

MarcusFabian
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Kombinieren wir mal (ich hoffe, ich reisse die Sätze jetzt nicht aus dem Zusammenhang):

 

weico hat am 26.06.2012 - 20:23 folgendes geschrieben:

Einen selbst verursachten Kollaps in der Schweiz sehe ich absolut nicht.

Gegen äussere Einwirkungen/"Ansteckung" (Contagion-Effekt) kann ein Staat nur bedingt etwas unternehmen.

Wie interpretiere ich das jetzt?
* Dass es in der Schweiz keinen Kollaps des Franken geben kann?
* Oder dass es doch einen geben kann, nur dass der von Aussen verschuldet wird. (Aka Kollaps des Euro oder Dollars)?

Elias
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MarcusFabian hat am 26.06.2012 - 18:00 folgendes geschrieben:

Elias hat am 26.06.2012 - 14:27 folgendes geschrieben:

 

Mir geht es unter anderem darum, dass eine Anlage nicht zwingend gegen ein bestimmtes Szenario nützt. Zumal keiner weiss, ob überhaupt und wann welches Szenario eintreffen wird.

Das ist sicher richtig. Aber auch Immobilen können zum Problem werden

Das meine ich mit "eine Anlage". Oder Aktien. Oder Obligationen.

Ich habe es absichtlich allgemein formuliert.

Bauern haben Lieferverträge, egal wie es um eine Währung steht. Wer glaubt, er sei der einzige superschlaue und er könne einfach so auf einen Bauernhof gehen, wo Milch. Fleisch und Gemüse frisch und fröhlich gut gelagert und abgehangen nur auf ihn wartet, lebt in einer sehr einfachen Welt.

Allein zum Thema "Bauer" gibt es viele Schreckmümpfelis hier im Forum. Wer seinen Kindern mal eine Horrornacht gönnen möchte, darf eines der Guätnachtgschichtli daraus vorlesen.

 

Was macht eigentlich das viele SNB-Geld? Ist bei dir schon was davon angekommen?

 

 

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Elias
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rph hat am 13.06.2012 - 12:50 folgendes geschrieben:

Und kommen sehen haben ihn viele - und auch schon den nächsten Schub vorausgesagt. z.B. hier: viewtopic.php

Es hat sie hoffentlich reich gemacht. Ich mag es jedem gönnen. Nicht dass man jetzt noch mit Gold zocken muss, um an Geld für Aktien zu kommen.

Egal.

 

Woher kommt eigentlich die bolzengerade Linie im Bereich 01.01.2004 viewtopic.php ???

 

 

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Elias hat am 27.06.2012 - 09:20 folgendes geschrieben:


Was macht eigentlich das viele SNB-Geld? Ist bei dir schon was davon angekommen?

 

 

bin i gopfridstutz ä kiosk ...

Biggrin

weico
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MarcusFabian hat am 26.06.2012 - 23:09 folgendes geschrieben:

Kombinieren wir mal (ich hoffe, ich reisse die Sätze jetzt nicht aus dem Zusammenhang):

 

weico hat am 26.06.2012 - 20:23 folgendes geschrieben:

Einen selbst verursachten Kollaps in der Schweiz sehe ich absolut nicht.

Gegen äussere Einwirkungen/"Ansteckung" (Contagion-Effekt) kann ein Staat nur bedingt etwas unternehmen.

Wie interpretiere ich das jetzt?
* Dass es in der Schweiz keinen Kollaps des Franken geben kann?
* Oder dass es doch einen geben kann, nur dass der von Aussen verschuldet wird. (Aka Kollaps des Euro oder Dollars)?

Ein (kleines) Land wie die Schweiz ist eben sehr anfällig auf äussere Faktoren,wenn ihre stärksten Handelspartner die Nachbarn sind und sich diese in einer Krise befinden. Da unser Handelsbilanz-Saldo im "Plus" ist,sind "Ansteckungseffekte" durch diese Handelspartner natürlich gegeben,aber auf solche kann die SNB durchaus (wie schon in der Vergangenheit..) relativ gut reagieren.

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/06/05/blank/key/hande...

Auch wenn sie dabei Mittel wie Mindestkurse,starke Abwertung usw. ins Auge fasst bzw. fassen müsste, um ihren Verfassungsmässigen Auftrag zu erfüllen (NBG Art.5) ,ist ein Kollaps des Franken praktisch ausgeschlossen. Bilanz,Verschuldung,Sicherheit ("gesunder Staat" als LORL) der SNB sind schlicht TOP .

Wer sich über die historische Entwicklung und die Krisen der Schweiz und deren Reaktionen/Handlungen/Bewältigung durch die Regierung und die SNB interessiert,dem sei folgender SNB-Link empfohlen:

http://www.snb.ch/de/mmr/reference/hist_fest_snb_1982/source

 

 

weico

Elias
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Zu Besuch im Fort Knox der Schweiz

20 Minuten durfte den grössten vollautomatisierten Tresor Europas besichtigen. Hier lagern Tonnen von Gold und Wertschriften für Milliarden von Franken. Ein Bericht aus 20 Metern Tiefe.

Wertschriften und Edelmetalle im Wert von rund 200 Milliarden Franken werden dort aufbewahrt.

Hier arbeiten auf vier Stockwerken insgesamt rund 400 Leute. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Edelmetalle (Gold, Silber, Platin und Palladium) und die Wertschriften (u. a. Aktien und Obligationen) in Empfang zu nehmen und elektronisch zu registrieren. Rund 80 Prozent der Lieferungen kommen per Post, welche «äusserst zuverlässig und sicher» sei, wie Schulthess betont. Der Grossteil der restlichen Lieferungen erfolgt mittels Panzerwagen.

Ein Papier für 1,2 Milliarden

Im Erdgeschoss zeigt Schulthess auch ein erstes Highlight: ein auf den ersten Blick unspektakuläres, eingeschweisstes Dokument in der Grösse A4. Auf den zweiten Blick erkennt man aber: Es hantelt sich um eine Schweizer Bundesobligation aus dem Jahr 2004 im Wert von schier unglaublichen 1,2 Milliarden Franken!

http://www.20min.ch/finance/news/story/Zu-Besuch-im-Fort-Knox-der-Schwei...

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geldsack
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Haha, diese schweizer Bundesobligation ist bestimmt aus purem Gold! Oder aus Wolfram....

 

Ramon Lull
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Komisch

Riesenmove heute bei Gold und Silber an der Comex und die Priese bei UBS und Proaurum scheinen sich kaum bewegt zu haben. Weiss dass der Dollar heute gegenüber CHF stark gefallen ist, aber trotzdem, so gar keine Bewegung in den Silber und Goldpreisen in CHF bei UBS und Proaurum an einem Upday wie heute ist etwas frustrierend.

Elias
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US-Bank senkt Goldpreisprognose deutlich

Goldprognose für 2013 bei 1816 Dollar

Die Preisprognosen für Gold wurden in der Spitze jedoch um 16 Prozent verringert. Morgan Stanley rechnet nun mit einem durchschnittlichen Goldpreis für 2012 von 1677 Dollar, für 2013 von 1816 Dollar und für 2014 von 1760 Dollar je Feinunze. Gold zur sofortigen Lieferung notierte zuletzt bei 1570,88 Dollar je Unze. Auch die Ziele für Silber, Platin und Palladium wurden von Morgan Stanley zurückgeschraubt. http://www.cash.ch/news/topnews/usbank_senkt_goldpreisprognose_deutlich-...

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Elias
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Wetten auf Goldrally diese Woche

Gold-Händler setzen darauf, dass der Preis für das Edelmetall in dieser Woche deutlich anziehen wird. Es ist bereits die sechste Woche in Folge, dass sie auf steigende Preise wetten. Sie spekulieren darauf, dass uns die Staatsschuldenkrise trotz der Beschlüsse des EU-Gipfels noch eine Weile erhalten bleiben wird. Dies wiederum dürfte dazu führen, dass Investoren auch weiterhin Gold kaufen werden, um ihr Vermögen abzusichern. http://www.cash.ch/news/topnews/wetten_auf_goldrally_diese_woche-1188672...

Das wäre schlecht für die Goldbären, welche schon letzte Woche erwischt worden waren.

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Elias hat am 05.07.2012 - 15:51 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 05.07.2012 - 15:46 folgendes geschrieben:

Elias hat am 05.07.2012 - 15:38 folgendes geschrieben:

 

Logisch. Weil der Dollar stärker steigt als der Goldpreis sinkt. Das wirkt sich positiv auf den Frankenpreis aus.

Was nach Deiner Logik bedeuten würde, dass der Franken noch stärker sinkt als Gold? (Da Gold ja in Dollar sinkt aber in Franken steigt)
Du gehst also vom Dollar als Basis aus?

 

Was heisst hier Logik? Es ist simples rechnen

Der Dollar steigt gegenüber dem Franken.

Das Gold sinkt gegenüber dem Dollar.

Gold wird in Dollar gehandelt.

Wenn der Dollar stärker gegenüber dem Franken steigt als das Gold in Dollar fällt, muss es in Franken mehr geben.

 

Gold sinkt gegenüber dem Dollar? Oder steigt der Dollar gegen Gold?
Steigt Gold in Franken oder sinkt der Franken gegen Gold?
Und beides zusammen: Sinkt der Franken (also eigentlich ja der Euro) gegen Dollar oder steigt der Dollar gegen Euro?

Die Begriffe "sinkt" und "steigt" gehen immer von einer bestimmten Sichtweise aus.
So weit ist uns das beiden klar.
Ich hab mich nur gewundert, dass Du aus Dollar-Sicht argumentierst. Aus Franken-Sicht hätte es lauten müssen: Gold steigt, Dollar steigt noch stärker. Oder so ähnlich.


 

Elias
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Ich kann dir da nicht helfen. Es ist rechnen ab der 5. Klasse.

Ein beliebiges Produkt kostet 5 Dollar.
Der Dollarkurs ist bei 0.97
Der Preis der Produkts sinkt um 0.5%
Der Dollar steigt um 1.2% gegenüber dem Franken.
Wieiviel kostet das Produkt in Franken vorher und nachher?

 

Im übrigen war mein ursprüngliches Posting die Antwort auf das vorangegangene. "Man" hat sich gewundert, dass der Goldpreis sinkt. Was er aber in Franken nicht tut.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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MarcusFabian
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Das wissen wir nicht, weil ja Produkte nicht von A nach B fliessen und sich die Preise zwischen verschiedenen Währungsräumen nie ausgleichen Biggrin    Biggrin     Biggrin

Elias
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MarcusFabian hat am 05.07.2012 - 16:34 folgendes geschrieben:

Das wissen wir nicht, weil ja Produkte nicht von A nach B fliessen und sich die Preise nie ausgleichen smiley    smiley     smiley

Was hat denn das damit zu tun?

Es geht doch nur um die Umrechnung. Ein fallender Goldpreis sagt nichts aus. Als Schweizer wettet man auf das Produkt und den Dollar.

Darum ging es eigentlich.

 

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MarcusFabian
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Vergessen wir mal Gold für den Moment. nur Dollar und Franken:
Gestern kostete der Dollar 0.92, heute 0.93

Ist jetzt der Franken gesunken oder der Dollar gestiegen?

Rein eine Frage der Sichtweise. Aus Sicht des Franken ist der Dollar gestiegen. Aus Sicht des Dollars ist der Franken gefallen.

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So, nachdem das geklärt wäre nehmen wir Gold mit rein:

Heute:

Aus Sicht des Franken ist Gold gestiegen, Dollar ist noch mehr gestiegen.
Aus Sicht des Dollars ist Gold gefallen, Franken noch mehr gefallen.
Aus Sicht des Goldes ist der Dollar gestiegen, der Franken gefallen.

Soweit zur Fakten-Lage. Darüber sind wir uns beide sicher sogar einig.
Das Problem ist jetzt höchstens noch, das iGwt klar zu machen, der immer noch in bösartiger Regelmässigkeit den SMI in Dollar bewertet.
Aber auch nur dann, wenn der Dollar gegen Franken gestiegen und der SMI gesunken ist Wink

 

 

Elias
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MarcusFabian hat am 05.07.2012 - 16:53 folgendes geschrieben:

Vergessen wir mal Gold für den Moment. nur Dollar und Franken:
Gestern kostete der Dollar 0.92, heute 0.93

Ist jetzt der Franken gesunken oder der Dollar gestiegen?

Rein eine Frage der Sichtweise. Aus Sicht des Franken ist der Dollar gestiegen. Aus Sicht des Dollars ist der Franken gefallen.

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So, nachdem das geklärt wäre nehmen wir ....

Aus Sicht des Franken.... so ein Nonsens.

Wenn mich der Dollar mehr kostet, also teuer wird, dann ist der Preis für mich gestiegen. Ich muss mehr bezahlen bei der Bank wenn ich Dollar will. Für den Amerikaner ist der Franken billiger geworden.

Das haben Währungen so an sich.  So einfach ist das.

So, nachdem das geklärt wäre nehmen wir die Produktepreise. Das müssen wir nun halt noch umrechnen.

 

Damit hat es sich.

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MarcusFabian
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Elias hat am 05.07.2012 - 17:05 folgendes geschrieben:

Aus Sicht des Franken.... so ein Nonsens.

Wenn mich der Dollar mehr kostet, also teuer wird,  ...

Der Dollar kostet Dich mehr in was? In Franken, richtig? Also ist es doch aus Sicht des Franken und somit alles andere als Nonsens Wink

 

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